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polnischen Handwerkervereins in der Kommandantenstraße zu Berlin worden mit dem Ersuchen, bis Donnerstag darauf zu antworten. ftraße, neue ben schule in höheren einer

Mädchene

und

einer

der Straußbergerstraße besuchte er ständig. Auch sammelte er auf aufgestellt hatten, während die Streitenden sich mit diesem Der specielle Entwurf für das Lehrerwohnhaus ber Listen für die ausgewiesenen Genossen. Da er( Morawski) ver- Tarif unter feinen Umständen zufrieden geben wollen. Um nun Gemeindeschule in der Samariterstraße( Gesamtkosten heiratet und Vater mehrerer Kinder war, so sollten an ihn, wie an ihre Fricdensliebe zu befunden und eine Grundlage zu neuen Ver- 85 000 M., ermäßigt gegen den früheren Entwurf durch Verein­andre Verheiratete die damals verbotenen Flugblätter nicht ge- handlungen zu schaffen, hat die Lohnkommission der Streikenden fachung der Fassade um 7000 m.) wird genehmigt. schickt werden. Naporra that diefes jedoch wiederholt und ließ dann einen neuen Tarif ausgearbeitet, der von den übrigen Forderungen Die speciellen Entwürfe für die Gemeindeschule in die Betreffenden nach kurzer Zeit verhaften. Ihn, M., habe er einen wesentlichen Teil abläßt. Dieses Vorgehen der Lohn- der Putbuserstraße 3/6 Putbuserstraße 3/6( 543 000 Mark) sowie die gleich am nächsten Tage nach Empfang der Blätter persönlich ver- fommission ist von drei Versammlungen, die am Dienstag statt- Borentwürfe zum Neubau einer Gemeinde- Doppel­haftet. Besonders rühmte Naporra fich, daß er im Saale des fanden, genehmigt, und der neue Tarif den Fabrikanten eingereicht schule in der Straße 4 und 1A, nahe der Greifswalder vor einer Versammlung alle Tische und Stühle mit verbotenen Wie verlautet, sollen die Fabrikanten. auch diesen Einigungsversuch Gemeinde- Doppelschule in der Bankstraße und Flugblättern belegt habe. Zeuge schildert ferner jenen Judastuß, zurückgewiesen haben. Sie geben sich immer noch der Hoffnung hin, einer Gemeindeschule am koppenplay 12 gehen auf den Naporra dem inzwischen gestorbenen Genossen Wittkowski daß die Streifenden die Arbeit bedingungslos wieder aufnehmen Antrag Bruns und Haberland an einen Ausschuß. auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin gegeben habe. Wittkowski werden. Daran denken die Ausständigen aber gar nicht. Sie Der specielle Entwurf zum Neubau einer Gemeindes habe sich Weihnachten 1886 in Begleitung von Naporra, Morawski kämpfen heut noch eben so zuversichtlich wie zu Anfang des Streifs. Doppelschule in der Hausburgstraße wird genehmigt. und andren zum Schlesischen Bahnhof begeben, um nach Posen zu Zwar haben sich jetzt etwa ein Dußend Arbeitswillige gefunden, was Die Vorlage wegen Festsetzung einer neuen Fluchtlinie fahren. Dort habe er ganz deutlich gesehen, daß Naporra dem jedoch nicht viel zu bedeuten hat, da die Zahl der Streifenden etwa für die Straße 54 Abteilung des Bebauungsplans als Ver­Wittkowski einen Kuß gab, ihn aufforderte fräftig zu agitieren, und ihm 2000 beträgt. Die früher geäußerte Ansicht, der Streik könne bi bindungs- Straße zwischen dem Treffpunkt der Adolf- und eine Schachtel Cigaretten und ein Back verbotener Flugblätter in Weihnachten und darüber hinaus dauern, wenn die Fabrikanten nicht Marstraße westlich und der Reinickendorferstraße un­die Brusttasche steckte. In einem andren Falle begab sich Naporra Entgegenkommen zeigen, tann, nach der Stimmung in den Versamm weit der Wiesenstraße östlich wird genehmigt und gleichzeitig eine in die Wohnung eines Tischlers und spendierte den Anwesenden lungen am Dienstag zu schließen, zur Thatsache werden. Von Resolution des Stadtv. Hinze( Soc.) angenommen, den Magistrat Schnaps, um sie beffer aushorchen zu können. Dem schwindsüchtigen mehreren Rednern wurde betont, daß das Weihnachtsfest schon jetzt für um baldigste Durchlegung der Straße zu ersuchen. Tischler Szukalski , der frank im Bette lag, goß der saubere die Arbeiter nicht mehr ein besonders erfreuliches sein könne. Aber Die Vorlage betr. die Pensionierung und die Hinter­Patron, da der Kranke nicht trinken wollte, den Schnaps sogar ge- es müsse und werde auch gehen, wenn Weihnachten noch gestreift bliebenenversorgung der Bediensteten der Berliner Berufs­waltsam in den Mund. Im Posener Socialistenprozeß habe werde. feuerwehr wird ohne jede Debatte unverändert genehmigt. Naporra einen Teil seiner Vergehen eingeräumt, sich jedoch mit dem Schluß 8 Uhr. Auftrage feiner vorgefeßten Behörde zu entschuldigen gesucht.- Einem Einwande des Staatsanwalts gegenüber erklärt Morawski noch einmal ausdrücklich, daß Naporra gelogen habe, wenn er in Posen angab, daß Wittkowski ihn gefüßt habe. Er habe ganz genau gesehen, daß Naporra den Wittkowski umarmte und füßte.

Der Zeuge Borankiewicz war im Bosener Prozeß auf Betreiben des Naporra angeflagt, war jedoch freigesprochen. Er erklärt,

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Metallarbeiter. Die Verwaltungsstelle Breslau des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes teilt uns mit, daß sich die dortigen Klempner, Rohrleger usw. nicht wie in Nr. 281 des Vorwärts" mitgeteilt wurde im Streit, sondern in einer Lohnbewegung be­finden, welche den Zweck hat, einen gemeinsamen Tarif für die ge­nannten Berufe einzuführen. Ausland.

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Sociale Rechtspflege.

Wegen unberechtigter plötzlicher Entlassung beanspruchte der Expedient und Packer G. durch Klage beim Gewerbegericht von der Paragon- Caffenbloc- Co. eine größere Lohnentschädigung, da ihm eine

nicht Socialist gewesen und es auch jetzt nicht zu Die Aussperrung der Gigarrenmacher von Antwerpen bierwöchentliche Kündigungsfrist zustand. Kläger machte außerdem sein. Auch er schildert, daß Naporra fich als Kollege, speciell als Sarg- und St. Nicolas hat nach einer 20tägigen Dauer mit einem geltend, er habe eine Zeit lang schon deshalb keine Arbeit erhalten arbeiter in sein Vertrauen einzuschleichen versucht habe. Er überredete sollen Siege der Arbeiter geendet. Die etwa 600 Strettenben haben können, weil ihm ein schlechtes Beugnis ausgestellt worden sei. Seine ihn zur Annahme verbotener Flugblätter und Bons zur Sammlung den Sieg ihrer guten Organisation zu danten; es fand sich auch Leistungen waren darin als in verschiedener Hinsicht mangelhaft be­für ausgewiefene Polen . Als er sich auf sein Drängen zur An­zeichnet worden. Kläger forderte ein andres Zeugnis, das er denn nahme solcher verstand, wurde er schon am nächsten Tage nach einer sicht ein Streifbrecher. auch inzwischen in Form einer einfachen Arbeitsbescheinigung erhalten Haussuchung verhaftet. Auf dem Polizeipräsidium traf er seinen Der Steinarbeiterstreit in Basel ist, nachdem er vier Wochen hat. Kläger , der jetzt ein Jahr lang bei der beklagten Firma war, " Freund" Naporra und machte ihm Vorhaltungen, worauf der ihm gedauert hat, zu Gunsten der Arbeiter beendet. Die Forderungen hatte dort vordem drei Jahre lang eine Stellung inne. Damals hatte entgegnete: er solle ihm nur als Zeuge dienen. Auch ihm gegen- der Streifenden deren hauptsächlichste ist: vorherige Festsetzung man ihm ein vorzügliches Zeugnis ausgestellt. Der äußere Anlaß über hat N. sich speciell seiner Flugblattverbreitung im polnischen der Accordpreise auf Grund eines Tagelohnes von 6,50 Fr. sind der Lösung des lezten Arbeitsverhältnisses war der Umstand, daß der Handwerkerverein gerühmt. Eines Tages ging Naporra mit bewilligt und durch Vertrag festgelegt. Porankiewicz durch die Weberstraße zu Berlin , in deren Nähe ein großer Voltsauflauf durch eine aufgelöste Volfsversammlung ver­ursacht war. Naporra begab sich darauf in die nahe gelegene Wohnung des Tischlers Grzadkiewicz und kam nach längerer Zeit erst zurüd. Von G. hörte er später, daß N. diesen aufgefordert habe, Flinte und Säbel zu nehmen und Revolution zu machen.

Kommunales.

Fallen Stadtverordneten- Bersammlung.

Die Etatsüberschreitungen.

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Kläger einen halben Tag im Geschäft fehlte und es dann ablehnte, feine Behauptung, er fei zur militärischen Stellung gewesen, zu be­weisen. Der Vertreter der Beklagten bezweifelte in der Verhandlung vor der Kammer 8 die Richtigkeit jener Angabe des Klägers. Der Kläger gab selber zu, die unwahrheit gesagt zu haben, rechtfertigte sich aber damit, daß er sich wegen fortwährender Triezereien" des Geschäftsführers nach einer andern Stelle habe umsehen müssen und

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Der in Charlottenburg wohnhafte Tischler Grzadkiewicz er- 35. Sigung vom Donnerstag, den 4. Dezember, nachmittags 5 Uhr. daß er sich die erforderliche Zeit nur durch jene Ausrede habe sichern können. flärt auf die Frage des Verteidigers ebenfalls, daß er niemals Zu Beginn der Sigung werden die neugewählten Stadt- Der Geschäftsführer habe bei jeder Gelegenheit gesagt:" Ich bin Sie Socialdemokrat war und es auch jezt nicht sei. Auch er kannte verordneten Realschul - Direktor Hellwig, Bankbeamter Kollo- fatt, Sie sind frech usw." Den Parteien wurde ein Vergleich an­Naporra aus dem Lokale von Sachschewski in der Straußberger- towsky und Lagerhalter Voigt eingeführt. Die Verpflichtung der geraten, der dann auch zustande kam. Die beklagte Firma zahlt straße zu Berlin als armen Tischler, dem die Arbeit nicht recht Genannten auf die Städteordnung erfolgt durch den Vorsteher 8,80 m. rückständigen Lohn und 36 M. als Entschädigung wegen von der Hand gehe. Eines Tages sei zu seinem Erstaunen Dr. Sangerhans. des schlechten Zeugnisses. Der Vorsitzende Dr. Meier publizierte als Naporra in seine in der Weberstraße, vier Treppen hoch belegene Meinung des Gerichts: Die Entlassung selbst, wenn eine solche über­Wohnung eilig gekommen und habe ihm zugerufen:" Du fümmerſt haupt vorliege, wäre unbedingt zu Recht erfolgt, denn der Kläger Dich aber auch um gar nichts. Draußen ist Revolution; nimm Ueber die Vorlagen betreffend die Bewilligung von Mehr habe die Arbeit unbefugt verlassen gehabt. als er andre Arbeit Knüppel oder Säbel und komm mit herunter! Als der Zeuge davon kosten zu verschiedenen städtischen Bauten und betreffend die fuchen ging, und unbefugtes Verlassen der Arbeit sei nach§ 123 nichts wissen wollte, bedrängte ihn Naporra noch längere Zeit. Als Etatsüberschreitung beim Vorarbeitenfonds für Bau- Ausführungen der Gewerbe- Ordnung ein Entlassungsgrund. Zu dem Vergleich sei er sich zum Mitgehen entschloß, war der Auflauf von der aufgelösten der Hochbau- Verwaltung berichtet Versammlung auf der Straße schon zerstreut. Im Laufe des Abends Stadtv. Stapf( A. 2.): Der Ausschuß hat nach viermaliger Be- nur aus Billigkeitsgründen geraten worden, weil durch das schlechte ratung die Mehrkosten in Höhe von insgesamt 700 000 m. und die Beugnis der Kläger thatsächlich geschädigt worden sein möge. Etatsüberschreitung von 16 435 M. bewilligt, aber gleichzeitig vor­geschlagen, den Magistrat zu ersuchen:

fagte Naporra jedoch noch zu Grzadkiewicz, der groß und stattlich gebaut ist: Wenn es zur Revolution fäme, solle er Fahnenträger

tverden!"

Lokales.

Aus der Stadtverordneten- Bersammlung.

In der Begründung des freisprechenden Urteils heißt es: Es a) In Zukunft Vorkehrungen zu treffen, daß Ueberschreitungen, sei zwar erwiesen, daß Schmidt öfter betrunken war. Seine welche das Geldbewilligungsrecht der Versammlung zu beeinträchtigen Glaubwürdigkeit sei dadurch jedoch nicht erschüttert, denn geeignet sind, möglichst vermieden werden; in der Versammlung, in der Berger die Beleidigungen b) darauf hinzuwirken, daß die Schlußabrechnungen bei Bauten Zu Beginn der gestrigen Sitzung wurden drei nen. unser ausgesprochen haben sollte, war er nicht angetrunken. schneller als bisher erledigt werden und die Lieferanten nicht so gewählte Mitglieder eingeführt, darunter Berger habe sich nach Ansicht des Gerichts fo geäußert, lange auf Bahlung warten dürfen. Genosse Emil Voigt, der Nachfolger Theodor Megners im wie die beiden Beamten bekundeten. Der Wahrheitsbeweis sei aber Stadtv. Heimann( Soc.): Wir haben seiner Zeit für die Ein- 11. Bezirk der 3. Abteilung. vollständig geführt. Naporra habe denunciert, zu Verbrechen und setzung des Ausschusses gestimmt. Der Ausschuß hat seine Aufgabe, Die Versammlung nahm dann zunächst den Bericht des Aus zu Vergehen aufgereizt. Mit dem Ausdruck Dynamitattentat habe in die Ursachen der Anschlagsüberschreitungen hineinzuleuchten, schusses entgegen, der im Januar eingesetzt worden war, um bon allen gegen die Bauverwaltung Berger offenbar nur Verbrechen gemeint. Es sei auch bewiesen, daß gründlich erfüllt, und ist nichts übrig geblieben. Wenn zu prüfen, worauf die bei der Bauverwaltung vor­der Zeuge Claassen von Naporra durch Drohungen zu einem Ge- erhobenen Vorwürfen ständnis veranlaßt werden sollte. Sei somit der Beweis der Wahrheit in einer einzigen Vorlage Nachbewilligungen für Bauten in so un- gelommenen Mehrausgaben( für Gemeindeschulen, Volts­in allen Punkten erbracht, so gehe auch aus Form und Umständen gewöhnlicher Höhe gefordert werden, ist daß gewiß auffällig; aber Badeanstalten usto.) zurückzuführen feien. Der Ausschuß hat mehrere nicht die Absicht der Beleidigung hervor. nachdem einwandsfrei nachgewiesen ist, daß diese Ueberschreitungen lange Sigungen abgehalten, aber herausgekommen ist bei der Ursachen haben, über welche die Bauverwaltung keine Macht hat, Prüfung nichts. Die Debatte, die sich gestern an die Bericht­erwächst daraus für dieselbe kein Vorwurf. Die Baumaterialien erstattung Inüpfte, führte wieder zu einem lebhaften Kampf für preise sind während der Bautenausführung erheblich gestiegen. Gegen oder gegen den Stadtbaurat Hoffmann. Stadtverordneter den Vorwurf, die Verwaltung hätte mit dieser Vorlage früher Genosse Heimann, der als erster der Redner das Wort tommen müssen, hat sie eingewendet, das sie die Vorlage erst aufstellen konnte, fie einigermaßen überfab, ergriff, hob hervor, daß von den Beschwerden, die aus Anlaß diefer welche Ueberschreitungen voraussichtlich eintreten würden, und Mehrausgaben gegen die Bauverwaltung vorgebracht worden sind, Solche Mehr dieser Einwand ist doch auch nicht abzuweisen. Einen Weg, die fich feine einzige als begründet erwiesen hat. gerügten Uebelstände für die Zukunft ganz zu beseitigen, haben ausgaben feien allerdings unbequem für die Aufrechterhaltung auch wir nicht anzugeben vermocht: das Radikalmittel, daß die einer geordneten Stadtverwaltung. Im übrigen aber müſſe man Stadt die Bauten in eigne Regie übernehme, ist ja vom Ausschuß dem Stadtbaurat Hoffmann von Herzen dankbar dafür sein, sehr energisch zurückgewiesen worden. Für den Ausschußantrag, der

Aus Industrie und Handel. Berliner Arbeitsmarkt. Nach dem uns soeben vom Central­Arbeitsnachweis( Gormannstr. 13 und Rüderstr. 6 E) zugehenden Bericht ergiebt fich für den Monat November folgendes Bild der Arbeitsvermittlung: Ingelernte Maler Schloffer Klemp- Tape- Weibl. Ins­

Arbeiter

nachdem

ner zierer Bers. gesamt Eingeschriebene, ar beitsuchende Perf. 2497 285 343 98 153 281 3657 erst im legten Augenblick fam, werden wir nicht stimmen, weil daß er auch bei den Nußbauten, die er auszuführen hat, dem Sinn Von Arbeitgebern er ein Mißtrauensvotum für die Bauverwaltung bedeutet, wozu nach für Schönheit Rechnung trägt. Die Stadtvv. Rosenow und verl. Arbeitskräfte 1413 67 184 43 66 236 2009 unfrer Meinung kein Grund vorliegt. Gerade weil wir rücksichts- törte traten ähnlich für den Stadtbaurat ein, während Wallach In Arbeit gebrachte lose Kritik üben, hüten wir uns davor, ins Allgemeine hinein zu und Cassel ihre von früher her bekannten Klagen wiederholten. Personen. 57 159 30 56 178 1704 fritisieren, wo für die Kritit jede Unterlage fehlt. Man sagte uns Herr Caffel glaubte sogar, sich zum Hüter des Bewilligungsrechtes im Ausschuß, wir nähmen jede Bauvorlage mit Hurra an, weil sie der Stadtverordneten Bersammlung aufwerfen zu müssen. Siegerländer Roheisen- Syndikat. Die Verlängerung des Synditats Arbeitsgelegenheit schaffe, und fümmerten uns nicht darum, wo das Versammlung genehmigte schließlich die Etatsüberschreitungen und ist jetzt endgültig erfolgt. Die Hochöfen der Finnentroper Hütte Geld herkäme; dieser Vorwurf ist gänzlich haltlos. Wir machen nahm zugleich, gegen die Stimmen der Socialdemokraten und werden ohne den Grubenbesitz und die sonstigen Vermögenswerte natürlich kein Hehl daraus, daß wir uns freuen, daß an der Spizze einiger Freifinniger, eine Resolution an, durch die dem Magiſtrat für 150 000 M. vom Syndikat erworben. Die Geisweider Eisen- unfrer Bauverwaltung ein Mann steht, der neben seinen sonstigen und dem Baurat empfohlen wird, bei Ausführung der Bauten werke, die den weitaus größten Teil ihrer Roheisenproduktion ſelbſt fachmännischen Vorzügen auch Schönheitsgefühl besitzt.

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verbrauchen, sind nicht beigetreten, doch ist ihnen der Beitritt bis Es ist inzwischen 6 Uhr geworden und die Versammlung fünftig sparfamer zu verfahren.

Ende dieser Woche freigestellt. Mit der Verlängerung des Sieger- schreitet zur länder Syndikats sind nunmehr sämtliche Roheisen- Syndikate er neuert, so daß auch das Abkommen mit dem Lothringisch- Lugem­burgischen Roheisen- Syndikat alsbald in Wirksamkeit treten dürfte. Der Fall des Silberpreises übt auf den Außenhandel Chinas einen derartigen Druck aus, daß in den letzten Wochen die Ausfuhr wie die Einfuhr stetig gesunken sind. Den Times" wird dazu

Die

Um 6 Uhr wurden die Verhandlungen unterbrochen und die Wahl des zweiten Bürgermeisters. Wahlen eines Bürgermeisters sowie eines be. Zum Bürgermeister Es werden 120 Stimmzettel abgegeben. Fünf find weiß, also foldeten Stadtrats vorgenommen. ungültig; von den 115 gültigen Stimmen erhält Regierungsrat wurde nahezu einstimmig Konsistorialrat Reide gewählt, Reide 114, Stadtrat Fisch bed 1. zum befoldeten Stadtrat mit einer nicht besonders glänzenden Regierungsrat Reide ist somit zum zweiten Bürger- Stimmenzahl der bisherige unbefoldete Stadtrat Fisch bed. Herr meister auf 12 Jahre gewählt. aus Shanghai vom 3. Dezember gemeldet: Die fortgesetzte Ent- Bei der Wahl eines befoldeten Stadtrats an Stelle Fischbeck mußte 48 weiße Zettel mit in den Kauf nehmen. Nachher gab's noch eine kurze Debatte über mehrere Schuls wertung des Silbers hat eine Lage geschaffen, von der angenommen des verstorbenen Stadtrats Kauffmann werden 122 Stimmen abbau- Vorlagen. Genosse Bruns tabelte, daß nicht, wie sonst, wird, daß sie eine ernste Finanzkrisis herbeizuführen vermag. Die Ein- gegeben. Davon erhält der bisherige unbesoldete Stadtrat fuhr steht thatsächlich still und, was den Erport anlangt, so ist teine Fischbed 73, Dr. Barth 1; 48 Bettel find unbeschrieben. Stadtrat vor der Aufstellung der Entwürfe beim Bibliothekskuratorium Aussicht vorhanden, daß derselbe sich in naher Zeit heben werde.-isch bed ist somit auf 12 Jahre zum befoldeten Stadrat gegefragt worden ist, ob es die Einrichtung von Lefehallen Dasselbe Blatt meldet aus Hongkong : Die Entwertung des Silbers wählt. wünscht. Bruns forderte Ausschußberatung. Stadtv. Haberland und der Rückgang des Wechselkurses legt den Handel brach und macht Daraufhin wird die vorhin unterbrochene Beratung fortgesetzt.( Alte Linke) unterstützte diesen Vorschlag, allerdings aus einem die Lage bedenklicher als im bisherigen Verlauf des Jahres 1902. Stadtv. Rosenow( N. 2.) äußert sich im Sinne des Stadt- andren Grunde wegen des Kostenpunttes. verordneten Heimann. Er bedauert die Hartnädigkeit der Angriffe Bei der Mehrzahl der Stadtverordneten war übrigens während Die Kohlenausfuhr der Ruhrzechen nach Frankreich erreicht gegen einer gewissen Seite auf den Stadtbaurat Hoffmann, welche diesem der ganzen Dauer der Sigung das Interesse geteilt zwischen den wärtig, wie der Boff. 8tg." gemeldet wird, nur noch ungefähr die schließlich die Freudigkeit an feinem Amte rauben müsse. Gegen die Verhandlungen der Versammlung und den Vorgängen im Reichs­Hälfte derjenigen zu Anfang des November. Viele Lieferungen sind Ausschußresolution wird Redner ebenfalls stimmen. mit Ende November abgelaufen und nicht wieder oder doch nur in Nachdem Stadtv. Körte( Fr. Fr.) fich für die Genehmigung der tage, die bekannt wurden, als um 1/6 Uhr Singer eintraf. verringertem Umfange erneuert worden. Auch der Versand nach Mehrkosten ausgesprochen und besonders betont hat, daß der Stadt- Aufsehen erregte das Extrablait des Vorwärts", das gegen Belgien ist merklich zurückgegangen. Da die Ruhrkohle in Frant- baurat sich zu der für ihn mit so viel Aerger verbundenen Vorlage 7 Uhr auf den Plätzen der socialdemokratischen Stadtverordneten ver­reich auch in solchen Gegenden, wo man sie bisher noch nicht ver- nur dadurch gezwungen gesehen hat, daß er stritte den Wünschen der Ver- teilt wurde. sucht hatte, sich nach dem übereinstimmenden Urteil der Verbraucher sammlung entsprach, treten die Stadtvv. Wallach und Cassel

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erhalten bleiben wird.

Gewerkschaftliches.

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gut bewährt hat, ist zu hoffen, daß ihr der französische Markt auch für die Annahme der Resolution ein, indem fie gleichzeitig bestreiten, In der gestrigen Situng der städtischen Verkehrsdeputation wurde später in größerem Umfange als vor dem Grubenarbeiter- Ausstande daß diefelbe irgendwie ihre Spike gegen den Stadtbaurat richte, es unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Kirschner der von der handle fich vielmehr um das Geldbewilligungsrecht der Ver- Kontinentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen" ein fammlung. gereichte Entwurf einer Schwebebahn Nord- Süd vorgelegt und Der Ausschußantrag wird darauf angenommen, die Resolution beraten. Es wurde beschlossen, der Gesellschaft zunächst aufzugeben, mit 88 gegen 18 Stimmen. die Genehmigung zur Ueberschreitung der Stadtbahn beizubringen. Dem nachträglich erschienenen dringlichen Antrag Ohne diese grundsägliche Genehmigung ist an eine Ausführung der Landau , für die chirurgische Abteilung am Krankenhaus Friedrichs- Pläne nicht zu denten. Auch die Schwierigkeiten, die sich der Be hain einen Direktor und einen ihm koordinierten dirigierenden Arzt feitigung des Scheunenviertels noch entgegenstellen, müssen erft beseitigt anzustellen, setzt Stadtv. Mommsen Widerspruch entgegen. Der werden, bevor die Pläne, die hiermit eng verknüpft sind, Gestalt Antrag wird daher auf die nächste Tagesordnung fommen. annehmen können. Die Beratung über die Herstellung einer neuen

Deutsches Reich .

Der Webcrfireif in Mecrane. Die Fabrikanten nehmen bekanntlich den Standpunkt ein, nicht über den Tarif hinauszugehen, den sie vor dem Ausbruch des Streits