sammen:
"
Gerichts- Zeitung.
Staatsanwalt und Ehekonflikt.
was die Leute
werden.
Ueber einen Mordverfuch wird aus Kiel berichtet: Donnerstag abend machte ein aus Posen hier eingetroffener Eisenbahnbeamter auf seine hier weilende Frau, die sich weigerte, mit ihm nach Posen zurüdzukehren, sowie seine Schwiegereltern einen Mordversuch. Sämtliche drei Personen wurden durch Revolverschüsse berlekt, doch sind die Berlegungen nicht lebensgefährlich. Der Thäter brachte sich hierauf Lebensgefährliche Messerstiche bei und mußte in die akademische Heilanstalt gebracht werden.
Haltung der Mehrheit besagt, mehr Erfahrung" mit dem Frauen- Schröder nicht als glaubwürdig angesehen werden könnte. Er be- 1 nicht gelöscht. Das ganze Gefchäftsviertel der Stadt ist zerstört Wahlrecht gesammelt hat. antragte die Freisprechung seines Klienten, der 6 Monate in Unter- werden. Das Feuer begann in einer Fabrik, wo Halstücher und Einstimmig beschloß das Ddelsthing einige Abänderungen fuchungshaft geseffen hat. Der Gerichtshof hielt mit der Verteidigung Halsbinden fabriziert werden. Ein starker Nordsturm fachte die der Bestimmungen über die zeittweilige Aufhebung des Wahlrechts. den Angeklagten Schröder nicht für so glaubhaft, um auf seine Be- Flammen so an, daß bereits um vier Uhr morgens, d. h. 8 Stunden Danach kann wegen Armen unterstüßung die Suspension fundungen hin zu einer Verurteilung der Mitangeklagten zu kommen. nach Ausbruch des Feuers, das ganze Geschäftsviertel in hellen des Wahlrechts nicht erfolgen, wenn die Unterstüßung einer andern Gegen diese erging daher ein Freispruch, während Schröder zu Flammen stand. Von allen Nachbarstädten waren die Feuerwehren als der betreffenden Person selbst, wenn sie dem Ehegatten oder 9 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Kindern unter 15 Jahren zu teil wurde, oder wenn sie vor Abschluß herbeigeeilt. Man versuchte durch Verwendung von Dynamit das Ser Wählerliften zurüidgezahlt wurde, oder durch das Gefes über eines rechtskräftig sum Tobe Berurteilten wird uns fol- gelegt hatt Von einem intereffanten Wiederaufnahme- Verfahren zu Gunsten Feuer zu isolieren. Dies gelang aber erst, nachdem der Wind sich den Unterricht abnormer Kinder veranlaßt wurde, oder wenn die eines rechtskräftig zum Tode Verurteilten wird uns fol- gelegt hatte. Das niedergebrannte Stadtviertel ist ein TrümmerUnterstützung in Form von Krankenhaus- oder Asylberpflegung er- gendes gemeldet: Das Schwurgericht in Landsberg a. W. verurteilte baufen. Nur wenige Gebäude entgingen der vollständigen Zerstörung. folgte, oder zur am 27. Februar d. J. den Knecht Karl Bose aus Görig, der am Die vorderen Seiten der Häuser sind meistens eingestürzt und die bohates her aun Deckung von Ausgaben für andre Krantenhaus 11. November v. J. das Dienstmädchen Ottilie Scherbarth in der noch ſtehenden Wände bröckeln auseinander und drohen mit Einsturz. Nähe von Göriz erwürgt und die Leiche in einer Kiesgrube ver- Das abgebrannte Gebiet umfaßt ein Terrain von 14 Morgen Ausscharrt hatte, zum Tode. Der Angeklagte hatte dagegen keine Revision dehnung. 122 Gebäude wurden zerstört und darunter eine ganze angemeldet, das Urteil hatte somit Rechtskraft erlangt. Auf Grund Anzahl von solchen, die für feuerfest galten. Verschiedene englische einer Reihe von Thatsachen hat nun R.- A. Bahn- Berlin den Versicherungsgesellschaften werden beträchtliche Versicherungssummen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt und ihn darauf zu zahlen haben, aber kanadische und amerikanische Gesellschaften 4000 Leute sind durch den Brand Ein Fall, in dem der Staatsanwalt zum feurigen Verteidiger gestützt, daß der Angeklagte von jeher bis zum heutigen Tage und find die Hauptleidtragenden. des Angeklagten wurde, beschäftigte gestern das Schwurgericht des auch bei Begehung der That geisteskrant gewesen ist. Unter Be- arbeitslos geworden, doch dürfte der Wiederaufbau der abgebrannten Landgerichts II. Der ursprünglich nur wegen Bedrohung angeklagt rufung auf Beugen wird behauptet, daß der Großvater des jetzt Stadt bald Beschäftigung genug bieten. gewesene Schmied Richard Fiedler war von der Straftanımer 21jährigen Mannes geistestrant gewesen ist und seine eigne Che Der Chinese und die Breßfreiheit. In der Webster- Hahne Gedem Schwurgericht überwiefen worden, da er nach Ansicht der Straf- frau in furchtbarer Weise ermordet hat, daß sein Vater geistes- sellschaft der Hochschule von Atlantic City ( Nordamerika ) wurde fammer des versuchten Mordes hinreichend verdächtig erschien. trant ist und der Angeklagte selbst von Jugend auf in türzlich über Preßfreiheit und Karikatur debattiert. Wu Chao Er war beschuldigt, am 13. Dezember v. 3. seine von ihn getrennt zahlreichen Fällen Zeichen von Geistesstörung hat erkennen Chu, der Sohn des früheren chinesischen Gesandten Wu Ting Fang lebende Ehefrau in der Wohnung ihres Stiefvaters, Schinkestr. 24 in lassen. In dem Wiederaufnahme- Antrag wurde beantragt, in Washington , war einer der Debatteure. Der junge Mann, welcher Nixdorf, aufgesucht und einen Revolverschuß auf sie abgegeben zu auf Grund der Aussagen der hierüber zu vernehmenden Zeugen auf der Hochschule seine Studien vollendet, 30g gegen die Karikaturen haben. Der Angeklagte behauptete, daß er nur beabsichtigt habe, ein Gutachten des Prof. Dr. Mendel zu Berlin und des los und drückte fein Mißbehagen darüber aus, daß beispielsweise seine Frau, die ihm die eheliche Treue gebrochen, zu erschrecken und Dr. Scholinus zu Pankow zu erfordern. Die dritte Straflammer Efel oder andre Tiere mit Köpfen hoher Beamten abgebildet werden. den Revolver nur bei sich getragen habe, da er sich selbst erschießen des Landgerichts zu Landsberg a. W. hat die Wiederaufnahme für Solche Bilder in dem Zeitalter der Aufklärung sind nach seiner Aufwollte. Die Ergebnisse der Beweisaufnahme faßte Staats- zulässig erachtet, den Aufschub der Vollstreckung der Todesstrafe an- fassung ein Verstoß und wirken verletztend. Die besseren" Geanwaltschaftsrat Sachie in einer Verteidigungsrede wie folgt zugeordnet und eine Reihe von Zeugen vernommen. Die Ergebnisse sellschaftsklassen wollten von solchen Karikaturen nichts wissen( das Ein düsteres Familienbild hat sich vor den Herren Ge- dieser Vernehmungen sollen dem Direktor der Landesirrenanstalt zu glauben wir! Red.), obwohl sie nicht gegen alle hohen Beamten schworenen entront. Im Mittelpunkte desselben steht der Ange- Landsberg a. W. Dr. Gock zur Erstattung eines Gutachtens zu Achtung hegten. Den Kopf eines Beamten auf einen Tierkörper flagte, der beschuldigt ist, die Wordwaffe gegen seine Ehefrau, gestellt werden. zu setzen, sei eine ärmliche Art, dessen Fehler zu reproduzieren. Die die Mutter feiner bon ihm heiß geliebten Kinder er= hoben zu haben. Aus dem Lande der Musterpolizisten! In Danzig wurde Beitungen beleidigten damit die Beamten selbst und setzten deren Er ist ein fleißiger, ordentlicher Mann, bekanntlich vor kurzer Zeit ein Schutzmann zu acht Jahren Zuchthaus Autorität herab. Zwar amüsierten sich die Waffen darüber, aber es ber fich reblich bemüht hat, seine Schuldigkeit zu thun und berurteilt. Jest stand wieder ein Polizist vor der Danziger Straf - trage nicht zu ihrer Erziehung bei, und deshalb sollte die Preßfreiheit ſich ehrlich durch die Welt zu schlagen, der eine unaussprechliche Liebe fanumer wegen Freiheitsberaubung, Mizhandlung von Arrestanten auf einen gewissen Grad beschränkt werden. Die Karikaturen über zu ſeinen Kindern hatte und der nach zehnjähriger Ehe von seiner und versuchter Grpressung. Der Amtsdiener und Gefängnis- den russisch- japanischen Krieg, wie sie in den amerikanischen Zeitungen Frau verlassen worden ist. Die Eheleute tamen immer mehr in Kastellan Wischniewski Zwiftigkeiten. Der Verdacht des Mannes, daß ihm seine Ehefrau Mantowsti aus Ohrn, der Fleiſchermeister erscheinen, feien für Amerika schädigend und verleiteten Rußland zu und der mit einem um mehrere Jahre jüngeren Schlafburschen hinterging, sich wegen dieser Verbrechen zu verantworten. dem Glauben, daß die Amerikaner und ihre Beamten, vom Präsidenten Eigentümer Marquadt hatten Der Knecht herab, Rußland nicht freundlich gesinnt seien. Dadurch entstehe eine hat fich als richtig erwiesen, denn die Frau hat zugeben müssen, daß Sannemann, der sich„ ungebührlich" benommen haben sollte und im falsche Auffassung, woraus sich ein Strieg entwickeln könne. Die Karisie Ehebruch getrieben hat, der nicht ohne Folgen geblieben ist. Berdacht stand, eine Schießerei veranstaltet zu haben, wurde in der faturen übten einen degenerierenden Einfluß aus. Der Gegner Wu's Geist begreiflich, daß der Ehemann über die Untreue ſeiner Wohnung deshalb aufgesucht und mit Fausten und Stöcken ge- vertrat die Auffassung, daß die Preßfreiheit nicht eingeschränkt werden Frau aufs äußerste empört war und daß es zu heftigen schlagen. Dann wollte man von ihm wissen, ob er geschossen habe. soll, denn der Begriff Presse" umfaffe alle gedruckten Erzeugnisse, häuslichen Scenen kam, denen die Frau dadurch ein Ende machte, als er nicht geftand, erhielt er wieder Prügel und der Polizist fette also auch wissenschaftliche und historische Werke, Novellen usw. Des daß sie mit ihren Kindern den Mann verließ und zu ihrem Stief- ihm dabei den Säbel auf die Brust. vater nach Nigdorf zog. Der Mann hat wiederholt die Hand zur gestand der Knecht In dieser Zwangslage halb wäre eine Beschränkung der Preßfreiheit gleichbedeutend mit der mun alles, Unterdrückung eines wertvollen Erziehungsmittels. Es ist aber besser, Versöhnung geboten und war feelenvergnügt, als es einem Dritten haben wollten. Er nannte unter anderm nun einen Knecht Stohnte, ein kleines Uebel zu dulden, als ein gutes Wert zu unterdrücken. Bu gehungen war, die Eheleute zum Austausch eines Versöhnungstusses der angeblich geschossen haben soll. Hannemann wurde dann in führte in seiner Replik aus, daß auf die Zeitungen 80 Prog. aller zu bewegen. Drei Tage nach der Versöhnung hat sie ihn schon empörender Weise mit Stricken gefesselt. Dann begaben sich die Druckerzeugnisse entfallen, auf Bücher aber nur 20 Proz. Daß die wieder im Stich gelaſſen, weil sie schon andern Anschluß gefunden Angeklagten zu Kohnke. Er lag schon im Bett, wurde aber genötigt, Beitungen die schlechte Seite des Lebens beschreiben und spaltenlange hatte. Das Berhalten der Ehefrau verdient den nachdrücklichsten aufzustehen, und dann wurde auch er geschlagen und gefesselt. Als Berichte über Morde, Selbstmorde usw. bringen, beklagt der junge Tadel. Am 13. Dezember hatte die Tochter Geburtstag und er ging er immer noch nicht geſtand, unternahm der Fleiſchermeister selbst wu, weil dadurch das Familienleben ungnünftig beeinflußt werde. nach der Schinkestraße, um ihr seine Glückwünsche auszudrücken. Er die Untersuchung. Dabei schickte er die andern Beiden hinaus, und Das Richterkollegium entschied, daß Wu als Sieger aus der Debatte fand die Frau in der Küche, sie lehnte ihm die Bitte, mit den nun hat er den Knecht noch tüchtig bearbeitet. Dann wurden beide hervorgegangen ist. Die Reden der beiden Gegner wurden stenoMindern ausgehen zu können, schroff ab und erklärte ihm:„ Wenn Knechte ins Gefängnis gebracht, am andren Morgen aber nach graphisch aufgenommen und sollen dem Schularchiv einverleibt dte Große Luft hat, mit ihrem Vater zu gehen, so fann sie einem kurzen Verhör entlassen. Das Gericht nahm zu Gunsten des es ja thun und sich von ihm etwas faufen laffen." Es ist be Polizisten an, daß er sich nicht wegen versuchter Erpressung, sondern begreiflich, daß der Angeklagte erregt wurde. Er antwortete der wegen versuchter Nötigung schuldig gemacht habe. Er wurde zu acht Frau:„ Ach, Du bist ja schlechter, als gewisse Weiber auf der Straße!" Monaten Gefängnis verurteilt. Im andern Falle hätte er müssen worauf sie ihm etwas Abwaschwasser in das Gesicht sprigte. zu Zuchthaus verurteilt werden. Mankowski erhielt sechs Monate Nun zog der Angeklagte den Revolver aus der Tasche, es und Marquadt einen Monat. Das Gericht erklärte, daß fie des fiel ein Schuß und die Kugel drang in die Wand, ohne halb so milde bestraft werden, weil die Mißhandelten zu solchen Schaden anzurichten. Der Angeklagte entfloh und schoß sich selbst Leuten gehören, die die ganze Einwohnerschaft zu terrorisieren im am Maybach- Ufer eine Kugel in die linke Schläfe. Daß es sich um stande sind. feinen Theatercoup handelte, beweist die Thatsache, daß er schiver verwundet in das Krankenhaus gebracht werden mußte. Er hat das eine Auge verloren und die Stugel hat noch nicht entfernt werden tönnen. Er hatte das traurige Leben schon lange herzlich satt, und es ist ihm zu glauben, daß er den Revolver bei sich trug, um Selbst- In der letzten Versammlung des Centralverbandes deutscher morb zu begehen. Daß er die Absicht gehabt habe, feine Ehefrau Brauereiarbeiter( Sektion 1) hielt Reichstags- Abgeordneter Genoffe zu töten, ist durch nichts ertviefen, und ich halte den Ueber- Peus Dessau einen äußerst lehrrreichen Vortrag über Käufer- und weisungs Beschluß der Straffammer für durchaus ber- Berkäuferorganisationen, der lebhaften Beifall fand. Bauer und fehlt und fachwidrig. Hätte er die Frau töten wollen, Noroschat schlossen sich in der Diskussion dem Appell des Referenten dann hätte er sicher noch mehrere Schüsse auf sie aus nächster Nähe zum Beitritt in die Konsumvereine an. Das Resultat der durch abgeben können, statt dessen entflieht er nach dem ersten Schreckschuß ürivahl vorgenommenen Wahl der Delegierten für Berlin I gab und erhebt die Mordwaffe gegen sich selber. Nach alledem ist es Schwedler bekannt. Es erhielten: bei 559 abgegebenen Stimmdurchaus glaubhaft, daß er seine Ehefrau nur habe erschrecken zetteln, wovon 2 ungültig, Hodapp 557, Tröger 548 Stimmen als wollen. Er hat sich dadurch der Bedrohung schuldig gemacht und Delegierte; Lahmer- Fürstenwalde 552 und Roy- Kottbus 553 Stimmen wird deshalb zu bestrafen sein, doch dürfte in diesem Falle die als Erfagleute. Richter giebt bekannt, daß wegen ablehnender Richtstroh größte Milde am Blaze sein." So der Staatsanwalt, dessen Aus- Haltung der Sektion II eine Versammlung am 1. Mai nicht statt- seu führungen einen tiefen Eindruck auf die Anwesenden machte. Rechts- findet. Beschlossen wird: die Satzungen des Tarifs, des Einigungs- Erbsen anwalt Bunge ergänzte das vom Staatsanwalt entworfene günstige amtes, des Arbeitsnachweises und der Abmachungen bezgl. des§ 616 Speisebohnen Charakterbild des Angeklagten noch durch einige Züge und legte des Bürgerlichen Gesetzbuches zusammen in Broschürenform drucken Linsen den Geschworenen ans Herz, auch die auf Bedrohung lautende zu lassen und zum Selbstfostenpreise abzugeben, ebenso 50 Protokolle * ab Bahn. Schuldfrage zu verneinen. Die Geschworenen entsprachen diesem des Heimarbeiterfongresses anzuschaffen. Cordts vom VerAntrage; sie verneinten sämtliche Schuldfragen, woraus sich die güngungskomitee giebt die Abrechnung vom Maskenball, der einen Freisprechung von selbst ergab. Etwas beschämt verlies Frau Ueberschuß von 141,25 M. brachte, wozu noch ein Restüberschuß von Fiedler den Gerichtssaal. 7,55 M. vom Stiftungsfest hinzukommt. 50 M. hiervon werden, nach eingehender Schilderung der Verhältnisse der holländischen Diamantarbeiter durch Tröger, diesen überwiesen. Unter Ver schiedenes" giebt Richter bekannt, daß sich die Genossenschaftsbrauerei der Berliner Gastwirte, Friedrichshagen , immer noch nicht bequemt hat, den Tarif anzuerkennen. Böhm führt Beschwerde darüber, daß Swinemde. 763 GD 4 bebedt arbeitslose Kollegen, die vom Ringarbeitsnachweis in dauernde oder Hamburg 761 SD Fahrraddiebstähle im Sportpark Friedenau unterlagen gestern vorübergehende Beschäftigung geschickt werden, dem ringfreien Nach Berlin der Prüfung der vierten Straffammer des Landgerichts II. Vor weise davon keine Mitteilung machen, sodaß es schon schon vorge- Frantj.a.M. 761 S dieser hatten sich der Schlosser Reinhold Schröder, der Haus- kommen ist, daß von dort zu besezende Arbeitsstellen nicht besetzt München 761 GO diener Willy Lambeck und der Kaufmann Georg Besser werden konnten. Den Schaden davon tragen die Kollegen. Von der aus Charlottenburg zu verantworten. Schröder wurde durch Rechts- Brauerei Happoldt wird mitgeteilt, und zwar in der Ertvartung, daß anwalt Dr. Werthauer, Plambeck durch Rechtsanwalt Dr. fich dasselbe Pfingsten nicht wiederholt, daß ein Mann im Gärteller Thiele verteidigt. Die Angeflagten waren im Sommer 1903 am ersten Feiertag von 5-12 Uhr vormittags und 3 Männer von ständige Besucher des Sportparks Friedenau . Sie verrichteten dort 7-12 Uhr arbeiten mußten. Im Lagerfeller wurde gearbeitet von teilweise den Berufs- Rennfahrern Hifsdienste, Plambed auch als Trainer, 6-9 Uhr vormittags und von 12 bis 2 Uhr nachmittags, also und brachten einen großen Teil ihrer Zeit dort zu. In der zweiten auch ein durchaus zerrissener Feiertag. Hälfte des vorigen Jahres sind nun wiederholt aus den Kabinen von Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 24. April, vorm. 8%, 11hr, Rennfahrern Räder und Radteile gestohlen worden. Teils scheint in der Schul- Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurterstr. 6: Bersich der Dieb durch die unverschlossene Thür in die betr. Sabine ſammlung. Freireligiöse Borlesung. Um 10%, Uhr, vorm., ebendaselbst: begeben zu haben, teils scheint der Dieb an den an den Wänden der Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille:" Die Religionsidee des Kampfes mit Sabine befindlichen Leisten hinaufgeflettert zu sein und die an einer dem Drachen". Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Schnur hängenden Räder aus der oben offenen Kabine herausgezogen zu haben. As Dieb ist Schröder ermittelt worden. Er wurde überführt, eines Tages im September aus der Kabine des Rennfahrers Bruni drei Räder gestohlen zu haben. Sie find in Schröders Wohnung gekommen. Am 15. September brachte dieser eins dieser Räder wieder mit nach dem Sportpart, und der Angeklagte Plambeck Ueber ben großen Brand in Toronto werden noch folgende zeigte es dem Rennfahrer Josef Kaefer. Dieser erflärte sofort, Einzelheiten berichtet: Das Feuer hat einen Schaden in der Höhe von 7 bis 9 Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Ubr. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends daß es ein dem Bruni gehöriges Rad sei und nahm es dem Plambeck, bon 2 bis 3 Millionen Lstrl. angerichtet. Gewaltige Gerüste, die Kampf. In Civilrechtsstreitigkeiten bis 300 Mark entscheidet das der behauptete, es gehöre Schröder, ab. Bei der Durchsuchung der zum Bau der neuen Gebäude errichtet waren, stürzten brennend in Amtsgericht als erste, das Landgericht als zweite und legte Instanz. Schröderschen Wohnung wurden 3 Fahrradketten vorgefunden, welche die Straßen herunter und erschwerten den Feuerwehrleuten die Lösch- 6. 5. 9. Körperfehler, die voraussichtlich zur Ueberschreibung als ErfakHerr Kaeser als sein Eigentum wiedererkannte. Sie waren gleich arbeit. Die elektrischen Leitungen wurden zerrissen und aus den zer- refervist führen werden. D. 2. M. Die von Ihnen angeführten Thatfalls aus der Stabine gestohlen, ebenso ein gut erhaltener Gummi- rissenen Drähten blizten blaue und purpurne Flammen über die fachen würden zur erfolgreichen Begründung einer Ehescheidungsklage nicht aus. schlauch, den Schröder verschenkt hatte. Bei der Haussuchung wurden Straßen. Der Chef der Feuerwehr wurde bei den Löscharbeiten schwer reichen. 1001. Zahlen Sie selbst innerhalb einer Woche die vollen Beiferner vier Fahrräder vorgefunden, die aus der Kabine des Radfahr- verlegt. Er war mit verschiedenen seiner Leute von dem obersten träge, fo bleiben Sie Kaffenmitglied. In Ihrem Fall, soweit er ersichtlich, vereins" Sport" gestohlen waren, endlich ein Radfahrfeffel, ein Paar Stodivert eines hohen Gebäudes aus thätig, als die Flammen ihm stände Ihnen das Recht auf frete ärztliche Behandlung usw. auch ohne Bei tragszahlung zu. G. St. 80. Sie können mit Aussicht auf Erfolg bei Fußhalter, Stahldraht und ein Kontinental- Pneumatit, welche Gegen- den Weg abschnitten. Es war unmöglich, ihn mit Leitern zu erreichen, der Steuerdeputation Niederschlagung der Steuer beantragen. Steuers stände aus der Stabine des Rennfahrers Bettinger entwendet worden und der Offizier sah sich genötigt, auf ungewöhnlichem Wege seine frite. Sie müssen zahlen. S. 21. 1. Ja. 2. Nein: Ein solches AbSchröder war der Strafthaten geständig, bezüglich der Rettung zu versuchen. An einem Strick, den er aus dem Fenster kommen ist nicht rechtsgültig. W. 5. 31. Falls Sie nicht ettpa frankenbeiden andern Angeklagten war die Entscheidung schwieriger, da herunterließ, zog er einer Spritenschlauch zu sich in die Höhe und versicherungspflichtig sind, so würde die Offenbacher Krankenkasse Ihrem Schröder sowohl den Besser, als auch besonders den Angeklagten befestigte diefen, um dann an ihm den Abstieg zu versuchen. Dabei 3wed wohl entsprechen. Adresse: Hinge, Brinzenſtr. 66. M. a. 1. Nein. Blambed beschuldigte, bei einzelnen Diebstählen mitgeholfen zu haben, verlor er jedoch den Halt und schlug so schwer auf das Pflaster aufnahme fann gewährt werden, ein Recht auf Aufnahme besteht aber F. W. 99, Spandau 7. Ja. A. B. 365. Die Aufwas beide entschieden bestritten. Rechtsanwalt Dr. Thiele machte daß er ernste Verlegungen davontrug. Das Feuer zerstörte eine nicht. 2. A. 9. Shren Angaben ist nicht zu entnehmen, daß die für Plambeck eine große Reihe entlastender Momente geltend und ganze Anzahl großer Druckereien. Erst nach 7 Uhr morgens gelang Ställe den baupolizeilichen Vorschriften nicht entsprechen. Zur Entscheidung führte aus, daß die Beschuldigungen des Schröder doch gänzlich in der es am Mittwoch, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen; die hierüber ist die Bolizei zuständig. Gegen Ihren jezigen Wirt fönnen Sie Luft schweben, mehrfach innere Widersprüche aufweisen und brennenden Trümmer waren aber noch am Abend desselben Tages auf Erfüllung des Ihnen gemachten Versprechens flagen. Berantw. Redakteur: Bank Büttner, Berlin . Für den Inseratenteil verantwv.: Th. Glocke, Berlin . Druck u. Verlag: Vortvärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.
Es verdient Beachtung, daß sich auch einmal ein Staatsanwalt findet, der von dem gewöhnlichen Schema abzuweichen den Mut hat. Gar zu felten fommt es vor, daß gerade in derartigen Prozessen der öffentliche Anfläger die Seelenvorgänge beim Angeklagten nach Gebühr würdigt.
maren.
Verfammlungen.
--
Vermischtes.
Marktpreise von Berlin am 21. April 1904 nach Ermittelungen des tgl. Polizeipräsidiums. Weizen, gut D.- Ctr. 17,50 17,48
* Roggen, gut
Startoffeln, neue D.- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter
8,00 6,00 1,80 1,20
mittel gering
"
"
mittel
"
gering
+ Gerste, gut mittel gering
mittel gering
17,46 17,44 17,42 17,40 13,05 13,03 13,01 12,99 12,97 12,95 14,00 13,00 12,90 11,90 11,80 10,80 15,00 14,10 14,00 13,10 13,00 12,10
1,40 1,10
"
1,60 1,00
D
1,80 1,20
"
1,80 1,20
2,60 2,00
Eier Karpfen
60 Stud
3,60 2,80
1 kg
2,00 1,20
Aale
3,00 1,40
Bander
3,00 1,20
Hechte
2,20 1,20
Barsche
2,00 0,80
Schleie
3,00 1,40
1,40 0,80
Hafer, gut
40,00 28,00 Bleie 50,00 26,00 Strebje 60,00 25,00
+ frei Bagen und ab Bahn.
per Schod 15,00 3,00
Witterungsübersicht vom 22. April 1904, morgens 8 thr.
Stationen
Barometer
stand mm Wind
richtung
Windstärke
Better
2wollig
2beiter
Temp. n. C.
5°.4° R.
Stationen
Barometer
ſtand mm
Wind
richtung
3 Haparanda 761 Still
7 Petersburg 764 SD 9 Cort 11 Aberdeen 1wolfenl 9 Paris
762 SD
2 bedeckt
Windstärke
Better
wollig
2 bedeckt
Zemp. n. C.
1100050.= 4° 97.1
766 NND 3 bedeckt 762 Still Dunst 11 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 23. April 1904. Mild und zeitweise heiter, aber beränderlich mit etivas Regen und ziemlich lebhaften südwestlichen Winden. Berliner Betterbureau.
-
Briefkaften der Redaktion. im chinesischen Meer auf Klippen getrieben, zerbrach buchstäblich und ging Natibor. Wurde durch einen furchtbaren Wirbelsturm, einen Taifun, mit Mann und Maus unter. A. v. V. Ja. Adelaide . Es ist die fogenannte Mondschein- Sonate Ludwig Bethovens. E. R. Der Silber mert des Dopppelthalers ist noch nicht 3 M., Münzensammler zahlen aber das Zwei bis Dreifache. 3. 2. 7. Die 100 und 1000- Martscheine sind nicht Reichskaffenscheine, sondern Noten der Reichsbank, für die nur diese Bank, nicht das Reich haftet. Das Bapiergeld unter 100. besteht dagegen aus Reichstassenscheinen( Reichsschuldenscheinen), für deren Einlösung das Reich haftet.
2.
-
Juriftifcher Teil.
E. F. Nein.