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Versammlungen
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Veranstaltungen.
Rigdorf. Mittwoch, den 4. März, 8% Uhr, bei Thiel, Bergstraße 151/52. Vortrag: Dr. Alfred Bernstein.
Reinickendorf . Mittwoch, den 4. März, findet bei Gründer, Hoppestraße 24, Vortrag der Genossin Mech statt. Lichtenberg . Dienstag, den 10. März, im Lokale von Gürsch, Frank. furter Chauffee 128: Oeffentliche Frauenversammlung. Bor trag: Genoffin Baader.
Gerichts- Zeitung.
Sdjut gegen Bilanzverschleierungen.
Der Vertreter des Klägers, Rechtsanwalt Behausung zu bannen, die erziehende" Gerechtigkeit züchtigt sie 50 000 M. wurden bewilligt, um einige univesentliche Verbefferungen Biebknecht, beantragte mündliche Verhandlung. In einem aus als Diebin. So will es die beste, g:: echteste-göttliche Welt im Verwaltungswege herbeizuführen." Die Hebammenfrage ift führliche Schriftfah wurde aus Rechtserwägungen heraus die Auf- ordnung! schließlich eine Geldfrage," sagte der Kultusminister. Sehr richtig! fassung des Gerichtsbescheides bekämpft, daß es sich um keine angreifbare polizeiliche Verfügung handele. Hervorgehoben wurde, der kapitalistischen Gesellschaft. Darum find sie auch der Schule von wirklichen fulturellen Pflichten Dringenden mit winzigen AbWissen macht frei und begehrlich! Das hassen die Echüßer Aber es ist eines Stulturstaates unwürdig, für die Chimäre der Bolenbekämpfung Milliarden zu opfern und die auf die Erfüllung daß§ 132 des Landesverwaltungsgesetzes die Behörden nur beals rechtige, ihre Anordnungen durch die speziell angeführten als Aufflärungsmittel spinnefeind. Die Schule soll den Autori- bon wirklichen fulturellen Pflichten Dringenden mit winzigen Abschlagszahlungen hinzuhalten. Zwangsmittel durchzusehen, sie dazu aber nicht verpflichte. tätsglauben tief und fest im Volke verankern, dieses zu den TugenSelbst ohne die Androhung eines solchen Mittels wäre also das den der Unterwürfigkeit, Bescheidenheit, Demut zu der HauptVerwaltungsstreitverfahren zulässig. Der§ 127 folle vor polizei- tugend Dummheit erziehen. Deshalb soll der Dogmenprediger, der lichen Uebergriffen schüßen. Deshalb treffe er seine Bestimmungen die Seligkeit der Armut lehrt, in der Schule herrschen. Und über das Rechtsverfahren gegen polizeiliche Verfügungen. Die hierin geht Preußen Deutschland voran. Das neue SchulunterBehörden könnten sich nicht dem entziehen, indem sie einfach in eine haltungsgesetz räumt den Dunkelmännern wiederum größeren EinVerfügung hineinschrieben, sie wollten fein Zwangsmittel anwenden. Besonders, wo man die Kühnheit befize, zu sagen, die Beschäftigung fluß ein. Das Krümelchen wirklichen Wissens, das bisher in ausländischer polnischer Arbeiter in gewer lichen Betrieben sei der Volksschule verabreicht wurde, die Schulung zum Denken, verboten. Hier handele es sich nun zweifellos um eine An- wird noch mehr verkümmert. Damit wird das Volf in erhöhtem ordnung mit amtlichem Charakter. Die Polizei habe jemand Maße der Spekulation derjenigen Verteidiger der göttlichen Weltzu einem Tun aufgefordert, nicht etwa gebeten. Im übrigen ordnung preisgegeben, die die Dummheit und die Leichtgläubigkeit liege hier ohne Zweifel auch eine durch eine 3wangs- au einer Milch gebenden Kuh für sich machen. Und dazu gehört androhung berstärkte Berfügung vor. Allerdings fei die auch die Spekulation auf die niedrigsten Instinkte und LeidenAusweisung feines der Zwangsmittel des§ 132. Daraus ergebe schaften. sich aber nur, daß kein erlaubtes, sondern ein unerlaubtes 3wangsmittel angedroht sei. Ferner sei ja richtig, daß der Reichsausländer teine lage gegen eine Ausweisung habe. Das berechtige doch aber die Polizei nicht, eine ihrer Befugniffe auszuüben, um an deres zu erreichen. Die Polizei habe kein techt, jemanden zu zwingen, landwirtschaftliche Arbeit zu übernehmen; das wolle sie aber hier, indem sie das Zwangsmittel der Androhung der Ausweisung benuze. Rechtsanwalt Theodor Liebknecht betonte noch in der Verhandlung, daß hier nicht einmal die Behauptung aufgestellt sei, R. hätte sich läftig gemacht. Man habe sich lediglich daran gestoßen, daß NR. gewerblich und nicht landwirtschaftlich tätig sei. Das Oberverwaltungsgericht wies am Freitag unter Aufrechterhaltung seines Bescheides die Klage ab. Es führte aus: Der Kläger würde mit seinen Ausführungen über die Verfügung recht haben, wenn nicht der ganze Inhalt der Berfügung darauf hinweise, daß es sich nicht um eine felbständige polizeiliche Auflage handele, sondern lediglich um die Mitteilung der Bedingung, unter welcher N. nicht die Ausweisung zu gewärtigen habe. Gegen die Ausweisung selbst stände ihm ein klagerecht nicht zu. Also habe ihm der Gerichtshof auch gegen die Mitteilung der Bedingung, unter der er die Ausweisung vermeiden könnte, ein Klagerecht nicht auerkennen fönnen.
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Aus Induftrie und Handel.
Die Lektüre mit einem grob sinnlichen Zuschnitt, die schreiend Eine für die Sicherheit im Geschäftsleben wichtige Frage ist unästhetische Stunft, die mit grellen Farben rohe Bilder malt und jetzt durch ein Präjudiz des ersten Bivilsenats des Reichsgerichts seichnet, findet den stärksten Absatz in jenen Schichten, die nach dem gelegentlich eines Prozesses zwischen der Milchzentrale und einem Dogmengesetz der Ler- Heinze Männer tugendhaft erzogen und ausgeschiedenen Genossenschafter entschieden worden. Es gehört belehrt worden sind. Und nun kommen die Väter der Sünden zu den immerhin noch seltenen Vorkommnissen, daß günstige und Verbrechen wider des Volkes Wohl und fordern Schußmanns- Bilanzen eines Unternehmens, die von den Generalversammlungen fäuste als Hüter der Sittlichkeit. Der Schußmann soll die ge- zuerst mit dem Ausdrude besonderen Dantes an die Leiter der schäftliche Unfittlichkeit vom offenen Martt bertreiben. Nur im Gesellschaft der Genossenschaft genehmigt wurden, nachträglich sich Verborgenen soll die kapitalistische Schmutzpflanze kultiviert als falsch herausstellen, so daß alle Gewinnverteilungen und Rüdzahlungen von Guthaben auf Grund irrtümlicher Annahme erwerden. Nach der Devise: Von außen rein, innen Schwein!... folgten. In solchen Fällen hat man bisher, namentlich auf dem Gerade als ob die Fäulnis, an der der Volkskörper frankt, nicht mehr Gebiete des Genossenschaftswesens, häufig zu dem Mittel gegriffen, vorhanden wäre, wenn man diesem einen Kapuzinermantel um- die früheren Bilanzen zu berichtigen", um so die ehemaligen Gehängt und den Gendarmenhelm auffeßt. Die offiziellen Tugend- noffenschafter zur anteiligen Dedung der nachträglich ermittelten wächter wollen nicht die Quelle der Unsittlichkeit verstopfen, das Fehlbeträge heranzuziehen. So fam es vor, daß Geschäftsleute und gegen bäumt sich das Plünder- und Ausbeuterinteresse auf. Die Privatpersonen, ja selbst deren Erben, nach Jahren zur Bezahlung Häßlichkeiten sollen nur nicht öffentlich auf offenem Markt zur erdrückender Bubußen aufgefordert wurden, weil sie oder ihre Schau stehen. In dunkle Ecken, in die finsteren Höfe, in heim- Rechtsvorgänger irgend einmal einer Genossenschaft angehört hatten. Die Milchsentrale hatte im Jahre 1906 nach demselben liche Winkel soll die Gemeinheit verbannt werden. Daß dadurch Brinzip ihre sämtlichen früheren Bilanzen revidiert, ihre ausdas Uebel noch schlimmer werden würde, kümmert die Sitten- geschiedenen Genossen auf Bahlung von Zubußen verklagt oder richter anscheinend gar nicht. wenigstens mit diesen Forderungen auf Zubuße gegenüber AnNatürlich ist es die Zentrumsdemagogie, die ganz besonders sprüchen der ausgeschiedenen Genossen aufgerechnet, wenn diese in Sittlichkeitsretterei macht. Dafür sind die Schwarzen ja auch die bekanntlich vom Reichsgericht für gesetzwidrig erklärte Milchdie gefährlichsten Dunkelmänner und größten Hasser jedweder Auf- abgabe von der Milchzentrale zurückverlangten. Jeht hat das flärung. Wie wenig es dieser Gesellschaft wirklich ernst ist mit dem Reichsgericht grundsätzlich ausgesprochen: eine nachträgliche AbStreiflichter auf die Weltkrise. Schuß der Sittlichkeit, das hat sie anläßlich der Ler- Heinze- Ver- änderung von genehmigten Bilanzen findet wegen objektiver Unrichtigkeit der Bilanzposten nicht statt. Die einmal angenommenen Zahlreiche Anzeichen sprechen dafür, daß die Wirtschaftslage noch handlung bewiesen. Das Zentrum hatte in seine Vorlage auch Bilanzen bleiben in Straft, auch wenn spätere Ereignisse ihre fehr weit davon entfernt ist, als gebessert angesehen werden zu können. einen Baragraphen aufgenommen, der die Unternehmer bedrohte, objektive unrichtigkeit Klargestellt haben, da das Gesetz nur eine Biele Betriebe leben von der Hand in den Mund". Ein besonders die sich in fittlicher Beziehung gegen ihre Arbeiterinnen bergehen. nach den damaligen Verhältniffen zutreffende Aufstellung fordert, charakterisches Symptom bridt sich in der Lage der Eisenbahnen Die Sozialdemokratie trat natürlich für den Paragraphen energisch nicht eine, die sich auch in der Zukunft als richtig erweisen wird. Vor Jahresfrist herrschte in Amerita größter Mangel an ein. Das Zentrum ließ ihn nachher ohne irgendwelche Opposition Voraussetzung für jede Berichtigung von Bilanzen ist daher der Frachtwagen und Lokomotiven. Noch zu Ende Oftober, fnapp wieder fallen! 3entrümliche Theorie und Braris! Nachweis, daß schon bei der Aufstellung selbst von den verantwort vor Ausbruch der Krise, überstieg die Nachfrage nach Waggons Eine uneheliche Mutter wird als Verbrecherin, als das ichen Stellen gegen die gesetzlichen Obliegenheiten durch Vernachdie vorhandenen Betriebsmittel um 87 000 Frachtwagen. In den fündigste Geschöpf verachtet, verfolgt, zu Tode gehezt, aber Ar- lässigung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns gefehlt erften Januarwochen 1908 waren hingegen nicht weniger als beiterinnen gegen die Frechheit ihrer Ausbeuter zu schüßen, das worden ist. Mit dieser Auslegung des Gesetzes dürfte die Mög320 000 Waggons und zirka 15 000 2olomotiven unbeschäftigt. Die lichkeit nachträglicher Abänderung von Bilanzen so gut wie ganz amerikanischen Eisenbahnenmilliardäre bemühen sich, den Zinsverlust fällt den Lugendwächtern gar nicht ein. Nicht die wahre Sittlich beseitigt sein, da der vom Reichsgericht verlangte besondere Nachdurch die Ersparnis an den Löhnen der entlassenen Eisenbahnarbeiter feit soll gefördert und geschützt werden, die Unfittlichkeit des weiß nur in sehr seltenen Ausnahmefällen erbracht werden kann. wieder hereinzubringen.... Ein weiteres Symptom, dem gegen Handels mit der Liebe soll nur in die feinere Gemeinheit der über alle Schönfärberei versagt, ist das Anwachsen der Konturse. Heiratsanzeigen und der staatlich und kirchlich konzessionierten Im Januar d. 3. wurden 1722 Stonturfe mit einer Gesamtpaffiven- Stuppelei sich kleiden. Was sich unter der modernen Ehe an fumme von mehr als 63 Millionen Dollar gemeldet, was gegenüber Schamlosigkeit und Gemeinheit verbirgt, das stört die Hüter der dem Januar 1907 in der Zahl der Insolvenzen eine Steigerung von Sittlichkeit nicht. Daß der ordnungsstaatlich geaichte Ghehandel in 55, in der Höhe der Schulden eine Steigerung von 350 Broz. be- zahllosen Fällen Gemüt und Charakter verdirbt und verroht, das beutet. Die Strife ist also in voller Wirkung und nach einer lägt die Sittenwächter unberührt. Dem schamlosesten Liebeslauf, Richtung hin läßt sich eine entscheidende Wirkung zum Besseren er ber staatlich und kirchlich tongessionierten, Prostitution in BermaIn den Nordstaaten Brasiliens am Amazonenstrom herrscht nena soll teine Schranke gezogen werden. Gebt Boltsbildung und eine fchwere wirtschaftliche Strife. Zahlungsstodungen sind an der Ihr gebt Sittlichkeit! Tagesordnung. In den Mittelstaaten dagegen find Anzeichen einer langsamen Befferung wahrzunehmen.
aus.
tennen.
Spielautomaten verbotene Glückspiele.
Vom Landgerichte Bochum ist am 17. Dezember der Automatenbefizer Hermann Schwerdt wegen gewerbsmäßigen Er hatte eine Schießbude eröffnet und in derselben eine Reihe von Glüdsspiels zu einem Tage Gefängnis verurteilt worden. Automaten aufgestellt, darunter auch einen Spielautomaten Imperator". Ein 5 Pf.- Stück wird durch einen Schlig geworfen und muß bann mittels eines Hebels weiter befördert werden. Fällt es in einen der mittelsten drei von den vorhandenen sieben Löchern, so erhält der Spieler eine Marke von gleichem Werte. Das Gericht gibt zu, daß die Geschicklichkeit des Spielers Einfluß auf den Erfolg haben tann, aber diefer ist so gering, daß der Erfolg
Glüds Tee und Glücks' Unglüd.
Die Hebammenfrage vor dem Dreiklassenparlament. Aus Peru laufen nur wenig Orders in Europa ein, weil die Im Laufe der letten neun Jahre hat sich das preußische Abwesentlich nur vom Zufall abhängt. Die Revision des An dortigen Landesprodukte fortgefeßt auf einem niedrigen Preisniveau stehen. Auch haben die politischen Streitigkeiten eine be- geordnetenhaus, sehr gegen seine Reigung, wiederholt mit der geklagten wurde am Freitag vom Reichsgerichte verworfen, friedigende Entwickelung des peruanischen Handels sehr beeinträchtigt. Hebammenfrage beschäftigen müssen. Im vergangenen Jahre hatte ba ohne Rechtsirrtum festgestellt fei, daß der Erfolg vom Zufall Das gleiche gilt von Haiti , wo von der ausgebrochenen der ehemalige Minister der Medizinalangelegenheiten, Dr. Studt, abhänge. Rebolution eine ernste Störung des Geschäftes befürchtet wird. die Vorlage eines Hebammengefeßes bestimmt zugesagt. InAus den verschiedenen Teilen Chinas ist die Geschäftsstodung awischen ist Studt gegangen, und fein Nachfolger Dr. Holle ist nicht eine nahezu allgemeine. Der fallende Kurs der Shanghai - Taëls geneigt, für die Reformversuche des nunmehr ausgearbeiteten Heb- Wegen unlauteren Wettbewerbs hatte sich der Teehändler brüdt allen Transaktionen den Stempel auf, Shanghai hat schon ammengefebes einzutreten. Am 24. Februar beschäftigte das Ab- Fr. Gluds gestern vor der 1. Straffammer des Landgerichts wiederholt Kursstürze durchgemacht; allein die Tatsache, daß der Sturs geordnetenhaus die Frage, wie dem Bezirkshebammenwesen ohne Berlin II zu verantworten. Der Angeklagte verfertigt unter der innerhalb dreier Monate gleich um volle 16 Broz. finkt, steht einzig wie man den Bela waschen könne, ohne ihn naß zu machen. Der Wirkungen bei allen nur denkbaren Krankheiten in volltönenben gefebliche Regelung abzuhelfen" set, d. h. mit anderen Worten, verhoißungsvollen Marke„ Glüds' Zee" einen Wundertee, dessen da. Befonders troftlos liegen die Dinge in der Mandschurei und stenographische Bericht enthält eine Reihe von tatsächlichen Fest- Worten in einer Broschüre angepriesen wird, die den Säufern des im Amurgebiet. In Südafrika geht das Geschäft nach wie vor schlecht. Ver- ftellungen, aus denen hervorgeht, daß die Mütter unseres Bolles Tees gewissermaßen als Gebrauchsanpreifung mitgegeben wird. In Südafrika geht das Geschäft nach wie vor schlecht. Ber- in vielen ländlichen Streifen Preußens jede menschenwürdige Für Ter Preis für ein Bädchen Tee ist ein ganz mäßiger, er überschiedene dortige Firmen suchen deutsche Exporteure zu Geschäften und zu längeren Krediten zu animieren; aber nur wenige Aufträge ristisch, daß ein Vertreter der zahmen Freifinnigen Bereinigung, beutendes und wirft dem eingeflagten eine sehr respektable Rente und zu längeren Krediten zu animieren; aber nur wenige Aufträge forge in ihrer schweren Stunde entbehren müssen. Es war charakte- fchreitet aber den wirklichen Wert immer noch um ein ganz betommen zur Ausführung. Stagnation herricht auch auf den meisten Handelsplägen der Abgeordnete Münsterberg, den entsehlichen Notstand auf diesem ab. Wie dieser in dem gestrigen Termin mit Stola hervorhob, hat Gebiete zugestehen mußte. er im letzten Jahre einen Umsatz an tausende Personen und ein Wir haben in Preußen 20 000 Sebammen; es entfällt eine Meineinkommen von 21 000 m. erzielt. Durch eine ihm im Jahre Sebamme auf 1760 Einwohner. Es entfallen auf je eine Hebamme 1904 audiftierte erhebliche Geldstrafe hat er sich nicht warnen Einwohner: im Regierungsbezirk Allenftein 2749, in Stöslin 1925, laffen, sondern in jener Broschüre den Mund wieder sehr vollim Streife Ofterobe 7730 und im Kreise Ortelsburg 10 070. genommen und feinen Tee als Universal- Beilmittel für alle und Es werden durchschnittlich 94 Proz. aller Entbindungen von Heb- auch solche Krankheiten hingestellt, denen die medizinische Wissen auch folche Strankheiten hingestellt, denen die medizinische Wissenammen geleitet; in den Regierungsbezirken Allenstein und Gum- fchaft bis jetzt machtlos gegenübersteht. Die Aerztekammer hat binnen entbehrten 29 Proz. der Entbindungen des Beistandes einer darauf den Strafantrag gestellt. Im geftrigen Termin führte der 30 Broa., im Streise Ortelsburg 68 Proz. und im Kreise Johannis den längeren Gebrauch des Tees von alten Leiben befreit zu sein Hebamme, in den Regierungsbezirken Bosen und Bromberg 28 bis Angeklagte eine Reihe von Berfonen vor, welche behaupteten, durch burg gar 73 Broz, also fast drei Viertel aller Entbindungen! Das heißt nichts anderes, als daß der Staat es zuläßt, wenn die und dem Angeklagten Dank zu schulden. lleber die Zuſammen Gemeinden, bie für eine ausreichende, sachverständige Geebung des Tees bewahrt der Angeklagte Stillschweigen. Nach dem burtshilfe zu sorgen hätten, ihre Gebärenden aus Not und Un Gutachten des Professors Dr. Judenad besteht er fast ausschließlich In Auftralien liegen die Dinge für das europäische Export- verstand bem allerschlimmsten Kurpfuschertum überantworten. Es aus Rainfarn( Tanacetum vulgare), welches massenhaft an Fußgeschäft fehr schlimm, weil die britischen Waren einen Borzugszol wurde darauf hingewiesen, daß diesem Mangel an Hebammen in ufern vorzufinden ist und früher offizinell war. Nach dem cin genießen, der es anderen als englischen Firmen unmöglich macht, einzelnen Gegenden die Folgen, die sich für die Volksgesundheit gebend begründeten Gutachten des Medizinalrats Dr. Störmer Geschäfte abzuschließen. Hamburger Unternehmungen müssen wegen ergeben, entsprechen. Die Topesfälle im Kindbett und die Kinder enthält die Broschüre, die den Eindruck eines besonders günstigen der bestehenden Zolldifferenz zugunsten Englands sehr häufig auf sterblichkeit seien überaus groß. Im Jahre 1906 feien nach dem Angebots hervorrufen foll, eine Menge tatsächlicher Angaben, welche Aufträge verzichten. ftatistischen Jahrbuch 3722 Personen im Stindbett gestorben. Biel 3ur Irreführung des Publikums geeignet sind. Das Gericht vers Die Kohlenproduktion Englands im Jahre 1907. Einem foeben höher aber wären die dauernden Schädigungen, die aus Behlern urteilte den Angeklagten nach dem Antrage des Staatsanwalts au 4 Wochen Haft und 1500 M. Geldstrafe eventuell noch 6 Wochen herausgegebenen Weißbuch zufolge wurden in Großbritannien im bei der Entbindung hervorgehen. Nach neuesten Ziffern seien in Saft. bergangenen Jahre 267 828 267 Tonnen Kohlen gefördert, ein Mehr der Zeit vom 29. Dezember 1907 bis 1. februar 1908, also ungefähr gegen das Vorjahr von 16 777 467 Tonnen. Die Zahl der in innerhalb eines Monats, nicht weniger als 646 Frauen an Kind Sen Stohlengruben beschäftigten Arbeiter betrug 940 618, basin ländlichen Kreisen, wie Karthaus, sei die Sterblichkeit der find bettfieber erfrankt und 142 davon daran geftorben. In sehr armen 58 273 mehr als im voraufgegangenen Jahre. Die Koblen produktion hat um 6,68 Broz. zugenommen, während die Belegschaft Frauen in der Entbindung fünfmal so groß wie im fich nur um 6,60 Proz. vermehrte. Demnach hat auch eine Steigerung Durchschnitt für ganz Preußen. der Produktion pro Arbeiter stattgefunden.
Britisch Indiens vor. In manchen Distrikten fann man von einem Notstand sprechen. Die Lagerhäuser sind überfüllt, eine größere Anzahl Händler in Bombay ist fallit geworden und sogar ein Run auf die National Bank of India wurde bor furzem gemeldet. Sam burger unb Londoner Firmen halten mit Verkäufen zurück und nicht burger und Londoner Firmen halten mit Verkäufen zurück und nicht wenige Abschlüsse sind rückgängig gemacht worden. Üleberaus verhängnisvoll hat die amerikanische Krife auf die Verhältnisse in Bolivien eingewirkt. Die Hauptprodukte des Landes, ginn, Stupfer, Silber und Kautschuck, haben starke Preistüdgänge erfahren, bedeutende Fallimente werden befürchtet. Sehr unerfreuliches wird auch aus Jerufalem berichtet. Danach hat besonders das enorme Anziehen der Diskontfäße in Europa dort die Lage enorm verschlechtert.
Aus der Frauenbewegung.
Sittlichkeitsfegeret.
Ein Buchmarder,
der seinerzeit in der Königlichen Bibliothek Diebstähle verübt hatte, wurde in der Person des 22jährigen Studenten Charles Blotel der Schöffenabteilung des Amtsgerichts Berlin- Mitte vorgeführt.- Im Berlauf der Debatte wurde auch das traurige Stapitel Anfangs d. J. tauchte in der Lesehalle der Königlichen Bibliothek von der Hebammenauswahl durch die Gemeinden berührt, die be- ein Buchmarder auf, der sich nicht nur ganze Bücher aneignete, fanntlich aus fommunalegoistischen Gründen oft ganz ungeeignete sondern auch aus einer Anzahl von Werken Seiten und Illustras Personen veranlassen, sich dem Hebammenberufe zuzuwenden, nur tionen herausriß und dadurch die Bücher völlig wertlos machte. damit sie nicht etwa der Armenpfelge aur Last fallen. Ein Grlaß Trotzdem eine scharfe Kontrolle seitens der Kriminalpolizei in der des Stultusministers aus dem Jahre 1934, daß nur solche Personen Lesehalle eingerichtet wurde, gelang es längere Zeit nicht, des bem ebammenberufe zuzuführen seien, welche lesen, schreiben und Diebes habhaft zu werden. Ende Januar lentte sich schließlich ber rechnen können, sei überhaupt nicht beachtet worden Verdacht der Täterschaft auf den Angeklagten Bloiel. Dieser ist Recht auf Arbeit und Verdienst. Aber sie tann nicht Im Namen Und so erstand aus diesen und anderen alarmierenden und französischer Staatsangehöriger und studierte auf der hiesigen Unis des Königs" Hunger und Durst verbieten. Mit unwiderstehlicher geradezu erschütternden Tatsachen, auf die näher einzugehen, hier versität. Bloiel wurde scharf beobachtet und schließlich dabei abGewalt erheischen die Naturmächte Befriedigung. Nach der Kirchen- au weitführen würde, ein der Wahrheit vielleicht nahekommendes gefaßt, als er aus einem wertvollen Buche mehrere Seiten herausTehre ist Mord auch eine der Todsünden, die zur Verdammnis führen. Bild von dem Glend, das durch die Geburtshülfe in ihrer heutigen riß. Bei einer Haussuchung in seiner Wohnung wurden noch Und wer Kinder hungern läßt, mordet. Wenn jedoch eine arme Geftalt über weite Schichten unserer Bevölkerung gebracht wird. mehrere gestohlene Bücher und herausgeriffene Seiten und Bilder Hier, wo eine raditale Aenderung aller in Betracht kommenden aus anderen Büchern vorgefunden. In der Verhandlung legte B. Mutter, gepeinigt vom Hungerschrei ihrer Kinder, ein Brot stiehlt, dann Verhältnisse bitter not täte, kommt das preußische Dreiklassen ein Geständnis ab. Das Gericht erkannte mit Rüdsicht darauf, wandert fie ins Gefängnis. Oder nimmt sie vom Ueberfluß anderer parlament aus den„ Erwägungen" über mehr oder minder flag. daß es sich um gemeingefährliche Diebereien handele, dem Antrage ein Stüdchen Kohle, um die unerträglich mörderische Stälte ihrer liche Flickversuche nicht heraus. So war es auch diesmal: des Amtsanwalts gemäß, auf eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten.
Die kapitalistische Gesellschaft verweigert dem einzelnen das