511 INTERNATIONALER BUND DER BAUUND HOLZARBEITER TÄTIGKEITSBERICHT 1933 BBU Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter TATIGKEITSBERICHT Bibliothek * * миод Bum Friedric 1933 enen ht Verlag: Sekretariat des IBBH., Amsterdam August 1934 Z 8511 933. RICHTIGSTELLUNG: 1) Im Kapitel" Die IUH, und BI. im Jahre 1933", Abschnitt Angeschlossene Verbände", ist im 2.Absatz, 3.Zeile," 47 Ländern" zu ändern in" 47 Verbänden" 2) Im Kapitel" Lage und Tätigkeit der dem IBBH. angeschlossenen Verbände, 1933" ist im Abschnitt" U.S.A.: Wald- und Sägewerksindustrie" zu lesen: Der am 22.August 1933 in Kraft getretene Rahmenvertrag sieht. nunmehr eine Höchstarbeitszeit von 40 bis 48 Stunden pro Woche( 40 hauptsächlich nur in den Sägewerken im Nordwesten) usw. Lage und Tätigkeit der dem IBBH. angeschlossenen Verbände, 1933. Mitgliederzahlen der angeschlossenen Verbände am 1. Januar 1932, 1933 und 1934. Adressenverzeichnis der angeschlossenen Verbände. In dem Bericht vorkommende Abkürzungen: IGB.- Internationaler Gewerkschaftsbund, Paris. IBS. Internationale Berufssekretariate. IUH. Internationale Union der Holzarbeiter. BI. Bauarbeiter- Internationale. IBBH. Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter. IAA. - Internationales Arbeitsamt, Genf. Vorwort, Inhaltsverzeichnis ( Aus technischen Gründen war es leider nicht möglich, die Seiten zu numerieren) Einleitung: Die Wirtschaft im Jahre 1933. Das Bau- und Holzgewerbe im Jahre 1933. Die Arbeitslosigkeit im Bau- und Holzgewerbe, 1929, 1932 und 1933. Die Vernichtung der freien deutschen Gewerkschaften. Der Kampf in Oesterreich. Das amerikanische Wirtschaftsexperiment. Die IUH. und die BI. im Jahre 1933: Verwaltungsorgane. Angeschlossene Verbände. Informationsdienst. Kongress. Delegationen. Lage und Tätigkeit der dem IBBH. angeschlossenen Verbände, 1933. Mitgliederzahlen der angeschlossenen Verbände am 1.Januar 1932, 1933 und 1934. Adressenverzeichnis der angeschlossenen Verbände. In dem Bericht vorkommende Abkürzungen: IGB.. Internationaler Gewerkschaftsbund, Paris. IBS.. Internationale Berufssekretariate. IUH. BI. Internationale Union der Holzarbeiter. Bauarbeiter- Internationale. IBBH. Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter. - IAA.- Internationales Arbeitsamt, Genf. VORWORT In diesem ersten Tätigkeitsbericht, den das Sekretariat des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter der Offentlichkeit vorlegt, ist vom IBBH. als solchem noch. kaum und von seiner Tätigkeit überhaupt nicht die Rede. Handelt es sich doch um einen Bericht für das Jahr 1933, in dem die Internationale Union der Holzarbeiter und die Bauarbeiter- Internationale, die sich vor nunmehr fast fünf Monaten vereinigt haben, um gemeinsam die sich vor ihnen türmenden Schwierigkeiten zu überwinden, noch getrennt bestanden und getrennt ihre Tätigkeit ausübten. Für beide Internationalen war das Berichtsjahr 1933 eine Periode schwerster Bedrängnis, in der ihr innerer Gehalt, die solidarische Verbundenheit der angeschlossenen Organisationen, auf eine harte Probe gestellt wurde. Es galt, den fürchterlichen moralischen und materiellen Schlag des Verlustes der deutschen Organisationen durch sofortige Sammlung zu parieren und den Ring der Verbände neu und fester als je zu schliessen. Die ungeregelten Verhältnisse, die durch die überstürzte Verlegung der beiden Sitze von Berlin nach Amsterdam entstanden waren für die BI. kam noch erschwerend hinzu, dass ihr gesamtes Archiv fast ein Jahr lang beschlagnahmt war- haben diese dringendste Aufgabe, vor der alles andere zurücktreten musste, ungemein erschwert. Heute aber können wir feststellen, dass die" Vertrauenskrise" die vorübergehend in den Reihen der internationalen Gewerkschaftsbewegung drohte, glücklich überwunden und der Zusammenhalt unserer Verbände unter dem Druck der auf sie einstürmenden Ereignisse vielleicht sogar stärker als je geworden ist eine Entwicklung, die durch die ehrenvolle Niederlage der österreichischen Arbeiterschaft im Februar 1934 keinen Rückschlag, sondern im Gegenteil neuen Auftrieb erfuhr. Die internationalen Kongresse der Bau- und Holzarbeiter, die im Juli/ August 1933 kurz nacheinander in Brüssel im selben Sitzungssaal tagten, gestalteten sich in nüchternen, arbeitsreichen Verhandlungen zu einer Demonstration unerschütterlicher Einigkeit des Wollens und des Handelns. In richtiger Erkenntnis der veränderten Grundlage für die internationale Gewerkschaftsbewegung beauftragten sie die beiderseitigen Vorstände, die Frage eines engeren Zusammengehens, ja einer Verschmelzung der beiden Internationalen zu prüfen, und die Verhandlungen, die sich daraus ergaben, haben dann am 1.April 1934 zur Bildung des Internationalen Bundes der Bauund Holzarbeiter geführt, der nunmehr berufen ist, die Aufgaben, die die geschwächten Internationalen jede für sich kaum mehr bewältigen konnten, im Interesse der Bau- und Holzarbeiter der Welt zu lösen und zu erfüllen. Es liegt auf der Hand, dass die junge Einheitsorganisation noch nicht auf allen Gebieten ihrer Tätigkeit mit greif baren Resultaten aufwarten kann. Es sei uns aber vergönnt, hier darauf hinzuweisen, dass trotz der vielen und mühseliga Kleinarbeit, die mit der Einrichtung des Sekretariats, der Ordnung und Vereinheitlichung der Archive usw. verbunden ist, bereits ansehnliche Fortschritte zu verzeichnen sind. So hat der Briefwechsel in den wenigen Monaten mit 372 Eingängen und 395 Ausgängen gegenüber früher eine erhebliche Steigerung erfahren, nicht zuletzt infolge der Tatsache, dass die Propa ganda, die aus Zeitmangel fast gänzlich eingestellt worden war, wieder mit Kraft eingesetzt hat. Auch der Informationsdienst hat bereits wesentlich an Umfang zugenommen: bisher erschienen 6 Nummern des" Bulletins" mit insgesamt etwa 33 Seiten Text pro Sprache und zwei Bilderbeilagen, die viel Beachtung fanden. Wichtig ist vor allen Dingen auch, dass die Verbindungen mit den deutschen und österreichischen Bau- und Holzarbeiterkollegen enger geknüpft werden konnten und Massnahmen in Vorbereitung sind, um sie tatkräftiger als bisher in ihrem Kampf gegen den Faschismus zu unterstützen. Wir sind uns bewusst, dass der vorliegende Bericht unvollkommen ist. Das liegt einmal an der kurzen Zeit, die uns für seine Zusammenstellung zur Verfügung stand, dann aber vor allem auch an der Tatsache, dass die von der IUH. und der BI verschickten Fragebogen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten aufgestellt und die Unterlagen, die wir erhalten haben, infolgedessen uneinheitlich waren, während überdies die Beantwortung durch die angeschlossenen Organisationen im allgemei nen recht mangelhaft war. Wir werden aber dafür Sorge tragen, dass die fehlenden Angaben im nächsten Bericht nachgeholt werden, damit die Kontinuität in der Berichterstattung gewahrt bleibt. Eine Zeit der Bedrängnis und der Unsicherheit liegt hinter uns. Wenn wir heute" Inventur machen", so stellen wir fest, dass wir schwere und schmerzliche Verluste und Rückschläge erlitten haben, moralisch wie materiell, dass aber die harte Schule, durch die wir gegangen sind, uns gleichsam auf uns selbst hat besinnen lassen und uns für unsere unmittelbare weitere Tätigkeit wichtige Erkenntnisse vermittelt hat. Ueberall sehen wir, dass die Arbeiterbewegung, aus der allzu einseitigen Verteidigung, in die sie sich durch die Krise hatte hineinzwingen lassen, wieder in den Angriff trit. Die Lähmung ist gewichen. Die Arbeiterbewegung aktiviert sich und bekommt neue Schwungkraft, die zu den besten Hoffnungen berechtigt. Trotz der Welle des Nationalismus, die über die Welt geht, hat sich die innere Verbundenheit im Rahmen unserer internationalen Organisationen fester verankert, und es sind auch erfreuliche Anzeichen dafür vorhanden wir er innern nur an den Boykott deutscher Waren durch die amerikanischen Gewerkschaften und den kürzlich erfolgten Beitritt der U.S.A. zur Internationalen Arbeitsorganisation in Genf dass in nicht sehr ferner Zeit eine wirkliche Arbeitsgemeinschaft mit den Gewerkschaften der Vereinigten Staaten Nordamerikas sich bewerkstelligen lassen dürfte. Mögen die Erwartungen, die uns jetzt beseelen, in der kommenden Periode unserer Tätigkeit zu greifbarer Wirklichkeit werden. Amsterdam, Ende August 1934 EINLEITUNG Die Wirtschaft im Jahre 1933. Die grosse Weltwirtschaftskonferenz, zu der im Juni 1933 Vertreter von 66 Staaten in London zusammentraten, wurde in einer Atmosphäre allgemeiner Skepsis eröffnet, erlebte gleich in den ersten Tagen ihre entscheidende Krise und endete nach längerem Todeskampf mit einem vollständigen Fiasko. Ihr Scheitern steigerte nur noch den mörderischen wirtschaftlichen Nationalismus, zu dessen Bekämpfung sie einberufen worden war. Die stolzen Paladine, die auszogen, um die Welt zu erlösen, mussten versagen, weil das Ungeheuer, das sie töten sollten, Fleisch ihres Fleisches war: sie machten kehrt und flüchteten sich wieder in ihre kunstvollen Kartenhäuschen von Schutzzöllen, Kontingentierungen, Devisenbewirtschaftung und allerhand währungspolitischem Flickwerk. Aber trotzdem die Herren der Welt alles versäumten, was zu einer Besserung, und nichts unterliessen, was zu einer Verschlechterung der Weltlage beitragen könnte, tritt die Konjunkturwende, die für eine Anzahl Länder, insbesondere England und Japan, bereits 1932 eingesetzt hatte, seit Mitte 1933 auch international immer deutlicher in Erscheinung. Gingen z. B. die Welthandel umsätze seit Ausbruch der Krise im Jahre 1929 noch bis ins erste Halbjahr 1933 unaufhaltsam zurück, so liegen sie im zweiten Halbjahr zum ersten Hale wieder über dem Stand des Vorjahres. Nach den vom Völkerbund berechneten Messziffern stellt sich die Entwicklung wie folgt dar: 1929 100; 1930 92,6; 1931 84,2; 1932: 1. Halbjahr 74,6, 2.Halbjahr 72,7; 1933: 1.Halbjahr 70,5, 2.Halbjahr 75,6. Parallel mit der Zunahme des internationalen Warenaustausches läuft die der industriellen Weltproduktion, die nach den lessziffern des Berliner Instituts für Konjunkturforschung folgendes Bild zeigt: 1929 100; 1930 88,0%; 1931 78,8; 1932 68,4; 1933 77,5. Und schliesslich findet die unverkennbare Aufwärtsentwicklung die sich im Jahre 1934, wenn auch nicht ohne gelegentliche leichtere Rückschläge, fortgesetzt hat- eine Bestätigung in der in wohl fast allen Ländern verzeichneten Besserung des Beschäftigungsstandes. Anhand der vom Internationalen Arbeitsamt periodisch veröffentlichten Angaben geben wir darüber folgende Uebersicht: Stand der Beschäftigung Land Zahlen in 1000 Deutschland Ungarn Lettland Grossbritannien Tschechoslowakei April 1931 1932 1933 1933 1934 14336 12518 13016 12698 15362 937 862 853 168 141 150 9437 9367 9683 2313 2069 2069 846 897 144 162 9505 10140 1887 1869 1883 Messziffern April 1931 1932 1933 1933 1934 Kanada( 1929= 100) 85,3 72,5 70,6 65,1 77,2 Vereinigte Staaten( 1929= 100) 73,9 61,2 65,8 57,2 78,5 Grossbritannien( 1924= 100) 92,3 91,7 94,8 93,0 99,3 Frankreich( 1930= 100) 92,5 80,7 79,1 1 Holland( 1929= 100) 90,6 79,4 77,8 Italien( 1929= 100) Japan( 1929= 100) Polen( 1929= 100) Schweden( 1929= 100) Schweiz( 1925= 100) 91,3 85,6 84,6 88,5 76,1 73,0 73,0 72,5 Tschechoslowakei( 1928= 100) 92,3 82,6 75,3 74,6 75,2 IT März 1933 bzw.1934 81,2 70,5 71,4 81,7 82,0 89,9 73,9 63,3 62,9 78,7 76,7. 77,478,21 72,01 71,21) 87,395,21 60,8 66,9. 82,71 89,4, 1173,2 ( 1) 1 1) Das sind Zahlen, die auf den ersten Blick recht erfreulich erscheinen. Eine fürchterliche Sprache fangen sie aber an zu reden, wenn man Ausmass und Tempo der Beschäftigungszunahme vergleicht mit denen der Produktionssteigerung in den einzelnen Ländern. In Details hierüber zu treten verbieten uns leider Zeit und Raum; aber die erschütternde Tatsache bleibt bestehen, dass selbst wenn der Umfang der industriellen Produktion den der beiden Spitzenjahre, 1928 und 1929, wieder erreichen sollte, die Zahl der Arbeitslosen infolge des rastlosen technischen Fortschritts grösser sein würde als in diesen beiden Jahren. Und damals zählte man allein in Europa dreieinhalb Millionen sichtbaren" d.h. eingeschriebenen Arbeitslosen: Die Wiedereinschaltung auch dieser Millionen in den Produktionsprozess kann nur durch planmässige weitere Verkürzung der Arbeitszeit erreicht werden. Aber gerade hier dokumentiert sich schlagend die ganze Ohnmacht der kapitalistischen Machthaber, wirklich international zu denken und wirkliche, durchgreifende Lösungen zu erkennen, geschweige denn durchzuführen. Unter dem Druck der von den Unternehmern systematisch betriebenen Sabotage beschloss die Internationale Arbeitskonferenz vom Jahre 1933 die Arbeitszeitverkürzung zu vertagen, und nun hat die diesjährige Konferenz sie, wenigstens in ihrer allgemeinen Form, überhaupt fallen gelassen. Das Bau- und Holzgewerbe im Jahre 1933. Auch in diesem Berichtsjahr wurden die von unseren Verbänden organisierten Berufe und Industrien im allgemeinen noch schwerer von der Krise betroffen als der Durchschnitt der gesamten Arbeiterschaft. In der Holzwirtschaft der wichtigeren holzexportierenden Länder, vor allem Finnland, Schweden, USSR, und Polen, sowie auch USA. und Kanada, trat allerdings in der zweiten Hälfte des Jahres 1933 eine wesentliche Belebung ein, die sich im Jahre 1934 noch verstärkte. Im Jahre 1933 erreichte der europäische Holzhandel eine Gesamtmenge von mehr als 20 Millionen Tonnen und überstieg damit um 3 Millionen Tonnen, d.h. um 16%, die Menge des Vorjahres. Der europäische Handel mit gesägtem Schnittmaterial allein stieg um 2 Millionen Tonnen, d.h. um 18%; dagegen hatten die übrigen Holzgattungen, mit Ausnahme des Papierholzes, keine bedeutenden Veränderungen aufzuweisen. Interessant bei dieser Entwicklung ist vor allem, dass allein Grossbritannien im Jahre 1933 fast die Hälfte des gesamten europäischen Weichholzimportes abnahm, was wiederum auf die erhebliche Steigerung zurückzuführen ist, die die Bautätigkeit in diesem Lande im Laufe des Jahres erfuhr. Die Entwicklung der Bautätigkeit in einigen wichtigen Ländern der Welt geht in einzelnen aus folgender Tabelle hervor ( 1929= 100): Jahres- 1 durch Deutsch Ischnittland Ver Staaten insWohnungs- insIgesamt bau ! gesamt bau ! ! ! ! ! ! ! ! ! Grossbritamion! Wohnungs Frank- i ! ! reich Belgion. i ! 11928 ! 115,0 11929 1100,0 100,0 144,5 100,0 92,990,6 1100,0 100,0 i 79,5! 89,4 1930. 66,2 1 ! 1931.. 39,8! ! 11932.. 25,0! 11933.. 39,9! 78,4: 57,0 53,8! 42,0 1 84,291,5. 102,3: 23,4 14,5 1 84,8 106,1! 82,2 1 21,8! 13,0 1104,5 1138,8 1 74,4 1 1100,7 1105,7 1100,0 100,0 112,387,2 93,1 84,8 82,5 i ! ! ! Sonst waren die Verhältnisse im Bau- und Holzgowerbe in den uns angeschlossenen Ländern im grossen und ganzon unverändert schlecht; eine gewisse Belebung trat jedenfalls erst Anfang 1934 deutlicher in Erscheinung. Für Einzelheiten hierüber verweisen wir indessen auf die Länderberichte im Abschnitt" Lage und Tätigkeit der angeschlossenen Verbände im Jahre 1933". In der nachstehenden Tabelle geben wir eine vergleichende Uebersicht über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den wichtigsten unserer Gewerbe. Es ist zu bemerken, dass diese Angaben sich im allgemeinen nur auf die Vollarbeitslosen beziehen, selten vollständig sind und nicht von Land zu Land verglichen werden dürfen, im grossen und ganzen gewähren sie aber einen gewissen Anhalt für die Beurteilung der Situation in den einzelnen Ländern. ( Tabelle auf nächster Seite) Das Ende der freien deutschen Gewerkschaften Hitlers Ernennung zum Reichkanzler, Fackelmärsche und hysterische Jubelfeste; Braunhemden überall; ein letztes, verzweifeltes Sich- Aufbäumen der Arbeiterschaft im beginnenden Wahlkampf; dann der Reichstagbrand, der Auftakt zu einer Orgie des Terrors und des Mordes war, Verbot von sozialistischen Versammlungen, Verbot sämtlicher sozialistischen Zeitungen und Druckschriften, Verbot von Gewerkschaftsorganen man muss sich das alles, den ganzen schrecken einflössenden Hexensabbath wildgewordenen Spiesser- und Verbrechertums noch einmal vergegenwärtigen, um die Situation unserer deutschen Kameraden kurz vor der Vernichtung ihrer Organisationen, alles, was sie in jenen kritischen Vormonaten taten und vielleicht auch versäumten, voll würdigen zu können. Am Morgen des 2. Mai 1933 führte der deutsche Faschismus den entscheidenden Gewaltstreich gegen die freien Gewerkschaften. Der Plan der nationalsozialistischen Aktion zur" Eroberung ' Eroberung"( lies: Ausplünderung) der Gewerkschaften war von Dr. Robert Ley, dem jetzigen Führer der Deutschen Arbeitsfront, ausgeheckt worden. Einer von Leys Adjutanten, Role, hat uns den Tatbestand wie folgt geschildert: " Es galt, die Führer zu fassen, ehe alle Durchstechereien vertuscht, Gelder verschoben und sonstige unliebsame Schritte von ihnen erfolgen konnten. Dr. Ley entschloss sich, die Aktion zur selben Stunde und Minute im ganzen Reiche stattfinden zu lassen. Wenige Tage vor dem 1.Mai riefen Telegramme und Ferngespräche Gauleiter und NSB0- Leiter zur Parteizentrale nach inchen. Ley entwickelt seinen Plan: Sämtliche Gewerkschaftshäuser und Geschäftsstellen der freien Gewerkschaften werden besetzt! Die Konten werden gesperrt, die prominentesten Führer verhaftet: Angestellte der Gewerkschaften werden Gewerbe und Zeitpunkt ( meist jeweils Monatsende) Die Arbeitslosigkeit im Bau- und Holzgewerbe, 1929, 1932 und 1933. Dänemark Prozentsätze der Arbeitslosen Schweden 10) Messziffern der Beschäftigung Australien Belgien Maurer Zimmerer Tischler Holzindustriearb. Deutschland IV II III III III III Finnland Grossbritannien und Nordirland Kanada Niederlande Norwegen Maurer Zimmerer Holzindustriearb. Sägewerksarb. Schweiz Tschechoslowakei Ungarn IV IV I IV II IV IV IV IV IV II IV IV Baugewerbe 9) 12) 1929 VI XII 8.8 O. I 0.2 2.8 10.4 8.5 14.3 5.5 33.0 33.9 52.8 16.9 7.5 2.I 25.6 24.5 13.2 1.6 II.8 - 0.6 35.0 39.2 33.2 - 13.0 1 Finn- FrankJapan Kanada U.S.A. land reich 1926 - 100 Entsprechender Monat d. Vorjahres 1926 1926 1923/25 - - 100 100 100 VI VII VI VI VI - 99 12 165 93 42. I 1932 VI XII 40.2 26.7 59.9 21.6 40.0 36.8 65.8 78.0 86.1 26.1 60.8 32.7 32.1 69.2 55.8 28.3 20.5 52.6 64.8 33.2 4.9 53.2 29.4 107 6. 98 559 93 1933 VI XII Mitgliederstand der Verbände bzw. Kassen oder Arbeiterzahl, wofür Angaben gemacht wurden 36.6 17.3 II.4 17.4 32.2 38.6 48.3 51.8 54.736 117.053 8.817 8.313 70.6 4) - 59.95) - - i -- 759.1026) - 19.9 62.5 27.5 69.1 25.9 63.4 883.780 15.555 87.335 35.4 35.243.611) 55.8 85.675.811) 3.874+8.000 18.103 8.5 36.8 103 - 78 - - 1 86 88 -- - - - - 76.989 - - - Holzgewerbe 1929 VI 1) 13.6 1) 0.4 3) 1) り 17.9 8.1 15.0 =| 8) 5.8 XII 15.5 2.2 30. I 45.5 23.9 - 5.3 4.6 8.3 3.2 8.0 |“ 13) 1) 1) - 7.7 12.0 = 18 91 123 92 3.1 33.3 7.0 30.6 90 87 84 83 1932 VI 39.6 23.8 XII 38.4 27.5 44.0 28.0 65.5 - 60.8 54.4 69.3. 21.8 21.9 20.5 18.2 44.6 31.9 - 29.3 I.4 24.4 54.4 85 54.8 48.2 - 36.9 20.9 38.5 56.5 92 1933 VI XII Mitgliederstand der Verbände bzw. Kassen oder Arbeiterzahl, wofür Angaben gemacht wurden 35.3 19.7 32.9 29.3 16.397 42.463 - Sägewerksindustrie 2) 2) 1929 VI XII 1932 VI XII 1933 VI XII Mitgliederstand der Verbände bzw. Kassen oder Arbeiterzahl, wofür Angaben gemacht wurden - - 73 73 65 21 43 43 19 36.7 20.7 63.34) 14.3 17.5 140.5 137.8 36.05) 13.5 9.209 4.739 315.1707) 1.606 13.1 132.870 26.8 33.9 +29 13.9 44.4 17.392+ 2.10c 土 32 - 35.8 32.9 46.3 - 128 75 64 22 38.7 48.7 61.0 99 75 - - II.372 6.928 2.500 - 33.435 12.488 3- 53 28 2) 2) 2) 8.4 IO.2 2.7 - - 14.0 - 30.3 57.7 IN 2) 2) 14) 2) - 105.8 73.7 200 28 80 19.6 48.7 - - 34.5 70.8 34 $ 50.0 - 21. I 51.9 - - 67.9 60.2 75 - 18.3 17.8 58.430 24. I - 19.0 - I.292 - +3.800 - דה 36.2 69.1 - 21.762 - 83.6 63.8 50 - - 169 - - - I. Obligatorische Arbeitslosenversicherung. II. Freiwillige Arbeitslosenversicherung. III. Gewerkschaftliche Arbeitslosenkassen. IV. Gewerkschaften. V. Arbeitsnachweise. VI. Arbeitgeber. VII. Arbeitsinspektion. Bemerkungen: - 1) Einschliesslich der Sägewerksindustrie. 2) Im Holzgewerbe einbegriffen. -3) Vorwiegend Sägewerksindustrie.) Angaben weniger vollständig als die vorherigen. 5) Angaben der nationalsozialistischen ,, Deutschen Arbeitsfront" und ohne die im Arbeitsdienst( Notstandsarbeiten) Beschäftigten; daher mit den vorherigen nicht vergleichbar. 6) Mitgliederzahl der ,, Reichsbetriebsgemeinschaft Bau". 7) Mitgliederzahl der ,, Reichsbetriebsgemeinschaft Holz". 8) Nur Möbelindustrie, Tapezierergewerbe u. dergl.- - - - - - 9) Nur Zimmerer und Bautischler. 10) Diese amtlichen Ziffern, obwohl auf Angaben der Ortsgruppen der Gewerkschaften beruhend, weichen von den Verbandsziffern mitunter wesentlich ab. 11) Beeinflusst durch den 10monatigen Grosskampf im Baugewerbe. 12) Bau und Holzgewerbe zusammen. 13) Im Baugewerbe einbegriffen. 14) Die Angaben beziehen sich jeweils auf das Ende des nächsten Monats. - zunächst nicht auf die Strasse gesetzt, wenn sie versprechen, im Sinne der neuen Führung zu arbeiten. Gewalt wird nur angewandt, wenn Gewalt entgegengesetzt wird. Die NSBO hat für jeden abgesetzten Führer sichere Leute bereitzustellen. Jede Vertuschung von Korruptionsfällen soll möglichst verhindert werden. Es muss also blitzschnell gehandelt werden: Auf ein ausgemachtes Stichwort soll in allen Städten des Deutschen Reiches die Ueberrumpelung stattfinden. Die Unterführer eilten zu ihren Dienststellen zurück und organisierten alles durch. Tagelang best and trotz der Vorbereitungen für den 1. ai die Alarmbereitschaft. Am 29. April besprach Dr.Ley die Aktion nochmals mit dem Führer. Der letzte Zweifel wurde beseitigt". . Mit dem" Führer" Hitler war also alles besprochen. Der Reichskanzler Hitler als Hüter der Verfassung liess es ruhig geschehen, denn Role berichtet weiter:- Der Staat hatte sich in diese revolution re Aktion nicht eingemischt. Die Polizei blieb unsichtbar. Nationalsozialistische Arbeiter aus NSBO und SA setzten das Recht des neuen Staates und des neuen Volkes durch. Ein neuer Geist zog ein in die Organisationszentralen des Klassenkampfes. Eine neue Zeit brach an 11 " Eine neue Zeit brach an..." Eine Flut übester Verleumdungen ergoss sich über die wehrlos und mundtot gemachten alten Führer. Ein Beispiel möge genügen: Im Gewerkschaftshaus in Dresdenstaffierten die Nazis einige im oberen Stockwerk gelegenen Zim er mit Klubsesseln und Zubehör luxuriös aus, legten Peitschen und Kondome zur Schau und führten so mit lüsternem Behagen und natürlich gegen entsprechende Bezahlungi einem schmatzenden Spiessburgertum die ganze Venommenheit der" roten Bonzen vor Augen. Die Gewerkschaften wurden reorganisiert und reorganisiert bis sie ihren Charakter einer wirtschaftlichen/ affe der Arbeiterschaft gegen kapitalistische Ausbeutung völlig verloren hatten. Es kam das Gesetz" zur Ordnung der nationalen Arbeit", das dem Unternehmer uneingeschränkte Herrschaft gegerber seiner " Gefolgschaft"( d.h. Arbeiter) einräumt, die Betriebsvertretung zu einer Farce acht und die Festsetzung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse der illkür der Treuhänder der Arbeit überlässt. Schrieb nicht sogar das Lussolini- Blatt" Lavoro Fascista" von diesem Gesetz, dass kraft dessen" die Arbeiter nur noch ein Recht haben, das Recht, ihren Unternehmern zu gehorchen"? Was unsere Internationale betrifft, so befinden sich unter den Opfern des" nationalen ufbruchs der Räuber" vier Organisationen, die insgesamt weit über eine halbe Million Mitglieder zählten. Nach der letzten, vorläufig endgültigen Neuordnung der Deutschen Arbeitsfront bilden jetzt der ehemalige Baugewerksbund und der ehemalige Zimmerer- Verband zusammen die " Reichsbetriebsgemeinschaft Bau", während der lolzarbeiterVerband in" Reichsbetriebsgemeinschaft Holz" ungetauft ist. Die Tapezierer, die schon vorher it den Sattlern zusammenstanden, gehören zur Gruppe" Leder". Für die Bauarbeiter und Zimmerer erscheint" Der Grundstein" weiter; die Holzarbeiter- Zeitung ist in" Der deutsche Holzarbeiter umgetauft. Die neuen Blätter erscheinen meist in verstärktem Umfange, mit vielen Bildern, aber ihr Inhalt ist ein Mischmasch von albernem Familienblattgeschwätz und verkrampfter Propaganda für Volkstum, Blut und Scholle, Führerkult, Kriegsheldentum usw., alles natürlich in besten nationalsozialistischen Sinne, geworden. Unser IBBH. hält unter Ausnutzung aller vorhandenen öglichkeiten die Verbindungen mit einer Anzahl im Lande verbliebener Kollegen der verschiedenen Berufe aufrecht. Sowohl für die Bauarbeiter und Zimmerer als auch für die Holzarbeiter besteht wieder ein Netz von informatorischen Beziehungen, die eine mehr oder weniger enge und regelmässige Fühlungnahme sowie das Vorwärtstreiben der" illegalen" Aktion und deren Beein flussung im gewerkschaftlichem Sinne ermöglichen. Es darf nicht verkannt werden, dass die Propaganda an sich natürlich ausserordentlich schwierig und gefährlich ist, ja mit dem Tode geahndet werden kann; schon aus diesem Grunde verbietet der Charakter der Arbeit, Einzelheiten darüber zu berichten. Der Kampf in Oesterreich. Obwohl die Entscheidung erst im Februar 1934 fiel, gehört der Kampf in Oesterreich dennoch zu diesem Bericht. Schon in der zweiten Hälfte des Jahres 1933 spitzten sich die Verhältnisse so zu, dass der IGB. sich veranlasst sah, im Oktober zur Besprechung der Lage eine ausserordentliche Ausschusssitzung unter Teilnahme der Internationalen Berufssekretariate in Wien abzuhalten. 1) Wie entwickelte sich der Kampf? Seit Hitler zur Macht gelangte, bemüht sich der Nazifaschismus, die" Ostmark", wie man Oesterreich bereits als Provinz des Dritten Reiches bezeichnet, für sich zu erobern. Aus den Geldern der deutschen Steuerzahler organisierte er bewaffnete Horden, die durch Sprengstoffattentate u.dergl. die Bevölkerung terrorisierten. Dem Grossmeister des Faschismus, Mussolini, passte das tolle Treiben seiner braunen Schüler garnicht in den Kram. Er befürchtete wohl mit Recht, dass die unmittelbare Nachbarschaft eines starken Hitlerreiches für sein Italien gefährlich werden könnte. Verlockend dagegen schien ihm der Gedanke, aus Oesterreich eine Kolonie Italiens zu machen, um so die Brücke zwischen Italien und seinem ungarischen Vasallen zu schlagen und zwischen der Tschechoslowakei und Südslawien das italienisch- oesterreichisch- ungarische Kriegsbündnis einschieben zu können. Um das Uebergreifen des Nazifaschismus auf Oesterreich zu verhindern, begann er den österreichischen Heimwehrfaschismus für seine Zwecke zu mobilisieren. 2 Dolfuss, der sich auf einen Teil der christlichsozialen, d.h.katholischen Partei stützte, hätte die Möglichkeit gehabt, Oesterreich von jeder Art von Faschismus freizuhalten und dem kleinen Lande die weltpolitisch so wichtige Selbständigkeit nach allen Seiten zu sichern. Dazu hätte er sich aber mit der klassenbewussten Arbeiterschaft verbünden müssen, die dafür freilich die Sicherung der verfassungsmässigon demokratischen Freiheiten verlangt hätte. Die Sozialdemokratie vertrat nach den Ergebnissen der letzten Wahlen 90 Prozent der Arbeiterschaft, zwei Drittel des Volks von Wien, die überwiegende Mehrheit der städtischen und industriellen Bevölkerung Oesterreichs überhaupt, 41 Prozent des ganzen österreichischen Volkes. Aber Dolfuss, das Idol steuerlos gewordener" Liberalen", zog es vor, statt mit der Arbeiterschaft mit den von lussolini ausgehaltenen Heimwehrfaschisten zu paktieren, die keine fünf Prozent der Wählerschaft hinter sich hatten und nur die Geschäfte der schwärzesten adeligen Reaktion besorgen wollen. Seit dem 7. März 1933, seit der Etablierung der Regierungsdiktatur, hat das Kabinett Dolfuss- Fey ein System des Verfassungsbruchs, der Recht- und Gesetzlosigkeit aufgerichtet.Wie schwer die verantwortungslose" Sozialpolitik der Dolfuss- Fey die Arbeiterschaft getroffen hat, schildert Otto Bauer, der Führer der österreichischen Sozialdemokratic, in einer kurz nach dem Kampfe erschienenen Broschüre: 1) Siehe auch den Aufsatz: Auf des messers Schneide" in Nr. 1/1934 der Presseberichte der IUH, " Gleich am Anfang der Diktaturperiode wurde der Kollektivvertrag der Bauarbeiter durch Verordnung aufgehoben und eine empfindliche Herabsetzung der Bauarbeiterlöhne von der Regierung verfügt. Kurze Zeit später wurde durch Verordnung die Arbeitslosenunterstützung der arbeitslosen Bauarbeiter empfindlich herabgesetzt, einem grossen Teil der Bauarbeiter überhaupt entzogen. Zugleich wurde durch die finanziellen Kampfmassregeln gegen die Gemeinde Wien der Gemeinde die Fortführung ihrer grossen Bautätigkeit unmöglich gemacht; da es eine private Bautätigkeit in Oesterreich nicht gibt, sahen die Wiener Bauarbeiter, dass sie in der nächsten Saison keine Arbeit mehr haben würden. Zugleich wurde die Durchführung der Fluss- und Strassenbauten ausserhalb Wiens dem nach dem reichsdeutschem Vorbild eingerichteten" freiwilligen Arbeitsdienst übertragen, also auch die Hoffnung, bei diesen Arbeiten Beschäftigung zu finden, den Bauarbeitern genommen. " Trotz allem hat die sozialdemokratische und freigewerkschaftliche Arbeiterschaft dem österreichischen Volke den blutigen Bürgerkrieg ersparen wollen. Sie wollte kein Blutvergiessen. Elf Monate lang hat sie das Unerträgliche ertragen. Elf Monate lang das Menschenmögliche versucht, um zu einer friedlichen, verfassungsmässigen Entwirrung der politischen Krise zu gelangen. Aber ihre Feinde wollten den Frieden nicht. Allen Beschwörungen und Warnungen, ja, den weitestgehenden Zugeständnissen der Führer der Massenpartei der Arbeit setzte Dolfuss, seiner Raufbolde und Haubitzen sicher, in der beleidigendsten und hochmütigsten Weise ein starres Nein entgegen. Der Masse der Werktätigen wurde kein Gehör geschenkt; nur die Aristokraten und Generale, die für den Habsburger den Weg in die Hofburg freikartätschen wollten, und die Kapitalisten, die die Gewerkschaften zertrümmern wollten, um die" sozialen Lasten' abbauen zu können, sollten ihren Willen haben. So musste das Verhängnis seinen Lauf nehmen. In der ersten Februarwoche begann die Heimwehr in Tirol mit ihrem Putsch, indem sie, angeblich zur Abwehr der reichsdeutschen Nazis, die Stadt Insbrück besetzte und eine völlig ungesetzliche Nebenregierung durchdrückte. Die Staatsgewalt hätte die Heimwehren in Innsbrück im ganzen 800 Mann- unschwer entwaffnen können. Aber nein, sie entschloss sich dazu, den Republikanischen Schutzbund, die Formationen der Arbeiter zur Verteidigung der Demokratie und der Verfassung, zu entwaffnen. Am Sonntag, den 11. Februar, kündigte Fey, unverhohlen an, dass nun" morgen", also am 12. Februar, das endgültige " Reinemachen" beginnen, dass man ganze Arbeit" machen werde. f7 Er liess überall die Führer des Schutzbundes verhaften und Schutzbundwaffen beschlagnahmen, um die Arbeiterschaft unter die Landsknechtsstiefel der Faschisten preseen zu können. Die Provokation der Linzer Arbeiterschaft durch eine Hausdurchsuchung im Arbeiterheim in Linz am 12.Februar morgens brachte den Stein ins Rollen. Die Linzer Arbeiter widersetzten sich, erklärten den Generalstreik und wenige Stunden später stand in Wien das Elektrizitätswerk still, das Signal, dass der Entscheidungskampf der Wiener Arbeiter beginne. , Die Schlacht ist verloren, aber der Kampf geht weiter. Wie einst die Pariser" Commune" leuchtet das düsterrote Flammenzeichen Oesterreichs wie eine doppelte Warnung weithin. Es ist eine Warnung für die Reaktion, in der Ausnutzung ihrer durch die Massenarbeitslosigkeit begünstigten, achtmittel zur Entrechtung der Arbeiterklasse den Bogen nicht zu überspannen, es ist aber auch eine Lehre für alle, die sich heute noch freie Menschen nennen können, dass die Freiheit nicht ein unverfremdbar angestammtes Recht ist, sondern dass sie aus Kampf und Opfer geboren wurde und durch Kampf und Opfer heilig gehalten werden muss. Entscheidend ist nicht, dass in den vier Tagen offenen Kampfes Kartätschen und Luftbomben der Söldner lussolinis schliesslich über die ungenügend bewaffneten Arbeitertruppen gesiegt haben. Entscheidend ist, dass durch den heldenmütigen Widerstand unserer österreichischen Kameraden das Weltgewissen aufgerüttelt worden ist, dass die ganze Welt, die bürgerliche wie die proletarische, vier Tage lang mit verhaltenem Atem das grosse Ringen verfolgte. Kein Argument der Vernunft überzeugt so sehr, hat eine so anhaltende Wirkung wie einfache, wahrhafte Opferbereitschaft. Die österreichischen Gewerkschafter, durch eine unverzüglich einsetzende, umfassende Hilfsaktion der internationalen Gewerkschaftsbewegung ermutigt, haben sofort" illegale" Organisationen ins Leben gerufen. Insbesondere die Bauarbeiter verfügen wieder über einen gut funktionierenden Apparat, der eine intensive Agitation in unserem Sinne gewährleistet. Sie geben auch wöchentlich ein kleines Mitteilungsblatt heraus, das in beträchtlicher Auflage erscheint und von Hand zu Hand gcht. Auch die Holzarbeiter, die leider nicht über eigene littel verfügen, sind eifrig dabei, ihre Verbindungen zu knüpfen und zu festigen. In letzter Zeit ist zwischen Bauarbeitern und Holzarbeiter eine Fusion zustande gekommen, die auf einem baldigst abzuhaltenden gemeinsamen Verbandstag besiegelt werden soll. Es braucht wohl nicht betont zu werden, dass unser IBBH. den Kampf der österreichischen Kameraden moralisch und materiell nach besten Kräften unterstützt. Das amerikanische Wirtschaftsexperiment. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, die im Oktober 1929 mit dem katastrophalen Börsenkrach den Stein der Weltwirtschaftskrise ins Rollen brachten, warteten im Juni 1933 mit einer neuen, allerdings weit erfreulicheren Sensation auf, als der kurz vorher gewählte Präsident Roosevelt auf Grund ausserordentlicher Vollmachten ein umfangreiches, vorläufig auf zwei Jahre befristetes Gesetzwerk zur Wiedergesundung der gesamten amerikanischen Wirtschaft, die NIRA., erliess. An die Stelle des uneingeschränkten Individualismus und Sichtreibenlassens, das bisher in Amerika Trumpf war, trat der Versuch zu einer grosszügigen und planmässigen Gestaltung des gesamten sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Der NIRA. unterliegt die durchaus richtige Erkenntnis, dass allgemeiner Wohlstand nur möglich ist, wenn der technische Fortschritt allen Bürgern eines Landes zugute komt. Dieses Ziel soll durch Verkürzung der Arbeitszeit und Erhöhung des Reallohnes erreicht werden, wobei währungspolitische massnahmen, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann, eine erhebliche Rolle Spielen. Daneben gewährt das Gesetz den amerikanischen Gewerkschaften zum ersten Male gesetzliche Sanktion und verwehrt den Unternehmern, ihre Arbeiter zum Eintritt in die massenhaft aufgezogenen gelben Werkvereine, die sog." company unions zwingen. Diese Massnahme hat jedenfalls zu einem gewaltigen Aufschwung der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung geführt, insbesondere auch in jenen Berufen( von unseren erwähnen wir die Sägewerks- und die Möbelindustrie), die bis jetzt nur schwach oder überhaupt nicht organisiert waren. zu Parallel mit der NIRA. läuft eine grosszügige öffentliche Arbeitsbeschaffung durch Bereitstellung von Milliardenkrediten für Strassenbau, private und öffentliche Bautätigkeit, Wiederanfforstung usw., die trotz der oft systematischen Sabotage des reaktionären Teils des Unternehmertums bereits zu einer ansehnlichen Milderung der Arbeitslosigkeit geführt hat, wenn auch immer noch Millionen Erwerbslose der Erlösung aus ihrem grässlichen Elend harren. Wie immer letzten Endes das Resultat des NIRA. sein mag, man wird nicht umhin können, den Versuch des Präsidenten Roosevelt als einen mutigen und, innerhalb seiner kapitalistischen Grenzen, auch grundsätzlich richtigen Schritt zu bewerten. Sein Fehlschlagen würde die in Amerika, dem Land des einst so gepriesenen" Wirtschaftswunders", besonders in den Reihen der Arbeiterschaft bereits begonnene" Umwertung aller Werte" nur noch mehr beschleunigen, als jetzt schon der Fall ist. DIE IUH. UND BI. IM JAHRE 1933 Verwaltungsorgane Auf dem im August 1933 in Brüssel abgehaltenen VIII. Kongress der Internationalen Union der Holzarbeiter( IUH.) wurden die bisherigen Mitglieder ihres Exekutivkomitees mit Ausnahme des ausscheidenden Sekretärs Fritz Tarnow wiedergewählt; als neuer Vertreter der deutschsprachigen Länder trat Kollege Franz Reichmann( Schweiz) ein. Das Exekutivkomitee erhielt demnach folgende Zusammenstellung: Mitglieder: W.Hauwaert( Brüssel) Wm. L. Hutcheson( Indianapolis) C.A.F.Lammers( Amsterdam) M.Petersen( Kopenhagen) F.Reichmann( Zürich) F.Wolstencroft( Manchester) Stellvertreter: L. Chiron( Paris) J.Spaltman( Amsterdam Nils Linde( Stockholm M.Danek( Wien) Th. Barron( Glasgow) In der Berichtszeit trat das Exekutivkomitee viermal zusammen: am 12.April in Berlin, am 6.Juni in Amsterdam und am 3. August, d.h. am Tage vor der Eröffnung des Kongresses, in Brüssel, also noch in seiner alten Zusammensetzung; das vierte Mal am 15.Dezember in Paris. Ergänzend sei mitgeteilt, dass am 24. März 1934 noch eine Sitzung in Amsterdam stattfand. Die wichtigeren Beschlüsse aller dieser Sitzungen sind den angeschlossenen Verbänden jeweils durch Rundschreiben oder im Pressebericht bekanntgegeben. Was die Bauarbeiter- Internationale( BI.) betrifft, so traten am 24. Februar 1933 die Kollegen Bernhard, Wolgast und Giebler( Deutschland), die zusammen mit dem damaligen Sekretar, Georg Käppler, den Geschäftsführenden Ausschuss der BI. bildeten, von ihren Posten zurück; gleichzeitig endeten damit ihre Funktionen im Gesamtvorstand. Der am 13.Mai 1933 provisorisch bestellte Geschäftsführende Ausschuss, bestehend aus den Kollegen R.Coppock( London), Vorsitzender, E. Gryson( Brüssel) und J.W. van Achterbergh( Amsterdam), stellvertretender Sekretär, wurde auf der im Juli 1933 in Brüssel abgehaltenen X.Konferenz der BI. bestätigt. Bei der Neuwahl des Gesamtvorstandes wurde infolge der geänderten Einteilung nach Ländergruppen an Stelle des Kollegen J.Riess( Ungarn) Kollege Franz Müller( Tschechoslowakei) gewählt. Der Gesamtvorstand erhielt demnach folgende Zusammenstellung: Mitglieder: J.W.v.Achterbergh( Amsterdam) V.Björkman( Stockholm) R.Coppock( London) J.Böhm( Wien) E.Gryson( Brüssel) F.Muller( Prag) Stellvertreter: L.van der Wal( Amsterdam) B.Haakestad( Oslo) Th. Barron( Glasgow) A. Vuattolo( Zürich) H. Cordier( Paris) W.Slach( Prag) Der Geschäftsführende Ausschuss der BI. trat nach der Verlegung des Sitzes der BI. von Berlin nach Amsterdam als solcher nur einmal zusammen, und zwar am 19. Juni 1933 in Aberystwyth( Wales) gelegentlich der Konferenz der britischen Bauarbeiter. Ferner tagte er am 24. März 1934 noch einmal in Amsterdam. Der Gesamtvorstand trat in der Berichtszeit viermal zusammen: zweimal in seiner alten Zusammensetzung, nämlich am 13.Mai in Amsterdam und am 27. Juli, d.h. am Morgen der Eröffnung der Brüsseler Konferenz, in Brüssel; ferner am 23. September in Amsterdam und am 15.Dezember in Paris. Ueber alle diesen Sitzungen ist den angeschlossenen Verbänden durch Rundschreiben oder Pressebericht berichtet worden. Die Tatsache, dass in der Berichtsperiode sowohl die BI. als auch die IUH. verhältnismässig viele Sitzungen abhiel ten, ist auf die durch die Ereignisse in Deutschland und die dadurch bedingte überstürzte Verlegung der beiden Sitze und Anderung der Leitung sowie auf die seit Juli/ August gepflogenen Verschmelzungsverhandlungen zwischen IUH. und BI. zurückzuführen. Zu erwähnen ist noch, dass am 10.November 1933 eine engere Kommission aus den Leitungen der IUH. und der BI. in London zusammentrat, um eine erste Aussprache über die Frage der Verschmelzung herbei zuführen. Die Kommission bestand aus den Kollegen Coppock und van Achterbergh für die BI. und den Kollegen Hauwaert und Wolstencroft für die IUH. Ferner fand am 16. Dezember in Paris eine gemeinsame Sitzung der beiden Gesamtvorstände statt; diese legte den ausführlichen Verschmelzungsentwurf fest, der sodann durch Urabstimmung gutgeheissen wurde. Vollständigkeitshalber sei hinzugefügt, dass durch die am 1.April 1934 durchgeführte Verschmelzung der IUH. und der BI. der Geschäftsführende Ausschuss der BI. in Fortfall kam, während das Exekutivkomitee der IUH. und der Gesamtvorstand der BI. zusammengefügt wurden und bis zum ersten Kongress des IBBH. dessen Gesamtvorstand bilden. Ausserdem wurde ein engerer Vorstand ernannt, in den jede der bisherigen Internationalen zwei Mitglieder entsendet; die Mitglieder sind: R.Coppock( London), Vorsitzender; W.Hauwaert( Brüssel) und F.Wolstencroft( Manchester), Vizevorsitzende; und J.W. van Achterbergh, Sekretär. Bezüglich der Sekretariate der IUH. und BI. sei mitgeteilt, dass Kollege Fritz Tarnow auf dem Brüsseler Kongress der IUH. als deren Sekretär zurücktrat; an seine Stelle wurde Kollege W.Hauwaert( Brüssel) gewählt, während der Sitz nach Brüssel verlegt wurde.( Das Bureau wurde allerdings noch in Amsterdam belassen, um den Verschmelzungsverhandlungen mit der BI. nicht vorzugreifen). Die BI. bestellte auf ihrem Brüsseler Kongress den Kollegen J.W.van Achterbergh zum halbbesoldeten Sekretär, nachdem der bisherige Sekretär, Georg Käppler, allem Anschein nach von einer Wiederwahl abgesehen hatte. Bei der Verschmelzung der IUH. und BI. am 1.April 1934 wurde Kollege van Achterbergh halbbesoldeter Sekretär der Einheitsinternationale. Kollege Jan Schuil, der seit 1.Januar 1925 im Sekretariat der IUH. beschäftigt war, wurde laut Beschluss des engeren Vorstandes des IBBH. als Chef de bureau angestellt. Ferner arbeitet auf unserem Sekretariat Frau J.J.de Vries als Bürogehilfin. Für ausgeführte Delegationen, siehe besondere Tabelle, welche an den Abschnitt" Die IUH. und die BI. im Jahre 1933" anschliesst. Angeschlossene Verbände Die Internationale Union der Holzarbeiter verzeichnete Mitte 1933 den Anschluss des Norwegischen Wald- und Landarbeiter- Verbandes für die 8000 Mitglieder seiner Gruppe Waldund Sägewerksarbeiter; dieser Beitritt gilt rückwirkend vom 1.Januar 1933. Ferner erfolgte am 1.Januar 1934 der Anschluss der Belgrader Holzarbeiterorganisation in Jugoslawien mit 500 Mitgliedern. Dagegen verlor sie, ausser den deutschen Verbänden der Holzarbeiter und der Tapezierer( 232.844 bzw. 7450 Mitglieder), die 1500 Mitglieder zählende Sägewerksarbeitersektion des Allgemeinen Arbeiter- Verbandes Jugoslawie, der im August 1933 wegen gelber Gesinnung ausgeschlossen werden musste. Ferner stellte das Exekutivkomitee in seiner Pariser Tagung vom 15.Dezember 1933 fest, dass die Verbände in Bulgarien( 150 Mitglieder), Kuba( 1173 Mitglieder) und Luxemburg( 30 Mitglieder) seit langer Zeit weder Beiträge gezahlt noch Verbindungen mit der IUH. unterhalten haben und folglich nicht mehr als Mitglieder der IUH. betrachtet werden können. Was Kuba betrifft, so muss angenommen werden, dass die Organisation den reaktionären Massnahmen der dort nach blutigen Wirren errichteten Militärdiktatur zum Opfer gefallen ist. Schliesslich musste der Verband der dänischen Schiffszimmerer wegen Nichtbezahlung der Beiträge gestrichen werden. Hauptsächlich infolge dieser Anderungen ging der Mitgliederbestand der IUH. von 823.182 in 53 Verbänden und 27 Ländern am 1. Januar 1933 auf 574.960 in 47 Ländern und 23 Ländern am 1.Januar 1934, also um 248.222 oder 30,1% zurück. ( Gegenüber dem vorigen Bericht ergibt sich für den 1.Januar 1933 eine kleine Differenz, die sich daraus erklärt, dass damals die norwegischen Waldarbeiter noch nicht mitgerechnet wurden, und Italien noch als angeschlossenes Land verzeichnet war). Für die Bauarbeiter- Internationale ist gegenüber früheren Berichten eine Anderung schon dadurch eingetreten, dass die im britischen Bauarbeiterkartell( N.F.B.T.O.) vereinigten Verbände nunmehr einzeln gezählt werden. Am 1. Januar 1933 waren dies 11, am 1.Januar 1934 infolge des Beitritts der Stukkateure mit 10.238 Mitgliedern 12. Ferner wird nun auch Irland als angeschlossenes Land gesondert gezählt. Die BI. verlor am 2.Mai 1933 infolge der bekannten Ereignisse in Deutschland den deutschen Baugewerksbund und den deutschen Zimmerer- Verband, mit 390.306 bzw. 94.408 Mitgliedern( nach dem Stand des Vorjahres). Ende 1933 verzeichnete sie den Anschluss der estländischen Bauarbeiter. Ihre Mitgliederzahl sank infolgedessen von 859.456 am 1.Januar 1933 auf 381.179 am 1. Januar 1934, d.h. um 478.277 Mitglieder oder 55,6%; die Zahl der Länder blieb unverändert 19 und die der angeschlossenen Organisationen 34. - Stellt man die Mitgliederzahlen der IUH. und der BI. zusammen, so ergibt sich für die Einheitsinternationale( IBBH.) mit einer kleinen Korrektur wegen Ueberschneidung ein Mitgliederrückgang von 1.678.902 auf 952.839 also um 726.063 oder 43,2%. Die Zahl der angeschlossenen Länder verringerte sich von 29 auf 26, die der angeschlossenen Organisationen von 81 auf 77. Scheidet man die vier deutsche Organisationen, die allein insgesamt 725.008 Mitglieder zählten, aus, so ergibt sich für die Einheitsinternationale indessen noch ein kleiner Verlust Gewinn von 1.055 Mitgliedern. Durch die Neueintritte vermehr te sich die Mitgliederzahl um 11.235; dagegen entstand durch Ausschlüsse usw. ein Verlust von 3554. Von den am 1.Januar 1934 angeschlossenen Verbänden konnten 17 ihre Mitglieder zahl von 152.731 auf 167.696, also um 14.965( 9,8%) steigern, während 31 einen Rückgang von 444.013 auf 420.312, d.h. um 23.701 oder 5,3% verzeichneten. Bei dem Verlust der deutschen Organisationen ist noch zu berücksichtigen, dass die kleinen Sektionen im Saargebiet und im Freistaat Danzig unserer Internationale zwar nicht mehr direkt angehören, aber durch ihre mittlerweile gebildeten Gewerkschaftszentralen dem IGB. angeschlossen und damit der gesamten internationalen Gewerkschaftsbewegung erhalten geblieben sind. Bei der für den 1.Januar 1934 angegebenen Gesamtmitgliederzahl von 952.839 ist zu bedenken, dass sie einmal 222.722 amerikanische Holzarbeiter enthält, deren Mitgliedschaft bei der Internationale aber leider sehr problematisch geworden scheint; ferner sind in ihr die 31.499 Mitglieder des Bauarbeiter- Verbandes und die 10.641 Mitglieder des Holzarbeiter- Verbandes in Österreich( beide nach dem Stand vom Vorjahre) mitgerechnet, die infolge der Ereignisse im Februar 1934 für die Internationale vorläufig verloren gegangen sind. Bei Nichteinbezug der drei genannten Verbände stellt sich die wirkliche Mitgliederzahl des IBBH., berechnet nach dem Stande vom 1.Januar 1934, auf 687.977 in 23 Ländern und 74 Organisationen. Informationsdienst Die informatorische Tätigkeit der IUH. wie der BI. litt in der Berichtszeit unter den bis in das Jahr 1934 andauernden ungeregelten Verhältnissen, unter denen die beiden Sekretariate arbeiten mussten, Bis zum endgültigen Abschluss der Verschmelzungsverhandlungen musste mit sehr unzulänglichen Büroeinrichtungen vorlieb genommen werden, die die Tätigkeit der Internationalen vor allem in technisch- administrativer Hinsicht ungemein erschwerten. Immerhin veröffentlichte die IUH. im Jahre 1933 ausser einer achtseitigen Nummer( Januar/ Februar) seines- mittlerweile eingestellten gedruckten" Bulletins" noch sechs maschinenschriftlich vervielfältigte Nummern ihrer Presseberichte mit insgesamt rund 27 Seiten Text pro Sprache ( Deutsch, Englisch, Französisch und Dänisch), während die BI. gleichfalls einige Presseberichte herausgab, und zwar auch in spanischer Sprache. Ausserdem legte die IUH. ihrem Brüsseler Kongress einen 51 Seiten starken, mit der Schreibmaschine verfertigten Tätigkeitsbericht für die Jahre 19291932 vor, während die BI. anlässlich ihrer eigenen Konferenz einen gedruckten Bericht mit 44 Seiten für 1932 erscheinen liess, der später mit dem Protokoll der Konferenz zu einem etwa 80 Seiten starken Band ve reinigt wurde. Ergänzend sei mitgeteilt, dass die IUH. bis 1. April 1934 noch 2 Presseberichte mit insgesamt 20 Seiten Text pro Sprache und die BI. gleichfalls 2 Nummern mit 16 Seiten herausgab. Seit der Verschmelzung am genannten Datum hat, der Informationsdienst eine wesentliche Erweiterung erfahren; bis Ende August erschienen sechs Nummern des" Bulletins" mit insgesamt 33 Seiten Text pro Sprache( auch Spanisch) und zwei Bilderbeilagen. Kongresse Die Internationale Union der Holzarbeiter hielt vom 4. bis 6.August 1933 in Brüssel ihren VIII. ordentlichen Kongress ab. Vertreten waren 24 Verbände aus 11 Ländern( Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Holland, Gross britannien, Irland, Norwegen, Schweden, Schweiz und die Tschecho slowakei) durch insgesamt 31 Delegierte. Die wichtigeren Beschlüsse, die fast ausschliesslich organisatorische Fragen betreffen und zum Teil durch die seitdem erfolgte Verschmelzung der IUH. und der BI. überholt sind, haben bereits an anderer Stelle dieses Berichtes Erwähnung gefunden. Die X.Konferenz der Bauarbeiter- Internationale tagte am 27. und 28. Juli ebenfalls in Brüssel. Vertreten waren 14 Verbände aus 13 Ländern( Belgien, Dänemark, Frankreich, Holland, Grossbritannien, Irland, Norwegen, Oesterreich, Schweden, Schweiz, Spanion, Tschechoslowakei und Ungarn) durch insgesamt 28 Delegierte. Die Konferenz beschloss mehrere Aenderungen organisatorischen Charakters, die teils in anderem Zusammenhang in diesem Bericht erwähnt, teils infolge der Verschmelzung überholt sind. Ferner protestierte sie gegen die Unterdrückung der deutschen Kameraden und ihrer Organisationen, empfahl den angeschlossenen und befreundeten Verbänden den Boykott aller deutschen Waren, begrüsste die vom Internationalen Arbeitsamt begonnenen Vorarbeiten für die Aufstellung eines internationalen Abkommens über Bauarbeiterschutz und sprach sich schliesslich mit Nachdruck für die Durchführung grosser öffentlicher Arbeiten zwecks Milderung der Arbeitslosigkeit aus. IUH.: DELEGATIONEN 1933 Tagungen: ! Vertreter: Verbandstag der österreichischen Holzarbeiten, Wien, 17. und 18. Mai.... Verbandstag der norwegischen Sägewerksarbeiter, Oslo, 31.Mai- 3.Juni Verbandstag der dänischen HolzindustrieFritz Tarnow ... Martin Petersen arbeiter, Kopenhagen, 25.- 27. Juni... Martin Petersen Verbandstag der schwedischen Holzindustrie arbeiter, Stockholm, 2.- 7. Juli 7. Juli.....! Martin Petersen Konferenz des Vorstandes des IGB. mit den i Internationalen Berufssekretariaten,! Paris, 6. Juli.. X.Konferenz der Bauarbeiter- Internationale, Brüssel, 27. und 28. Juli Fritz Tarnow IW.Hauwaert Ausschusssitzung des IGB., Brüssel, 27.Juli) Konferenz des Vorstandes des IGB. mit den) Internationalen Berufssekretariaten, Brüssel, 28.- 29.Juli VI. Internationaler Gewerkschaftskongress, Brüssel, 30. Juli- 3. August.. Verbandstag der schweizerischen Bau- und Holzarbeiter, Biel, 14.- 17.September Verbandstag der französischen Holzarbeiter, i Paris, 24. und 25.September. Ausserordentliche Ausschusssitzung des TGB., Wien, 6. und 7. Oktober. Verbandstag der norwegischen Bauarbeiter, I Oslo, 1. bis 11. November • Fritz Tarnow ) F.Wolstencroft W.Hauwaert 1 W.Hauwaert W.Hauwaert Martin Petersen BI.: Besprechungen betreffend deutsche Bauhütte! in Frankreich, Paris, 8. Juni Jahreskonferenz des Kartells der Verbände! baugewerblicher Arbeiter Grossbritanniens und Irlands, Aberystwyth, 19-! 22. Juni 1 J.W.v.Achterbergh .. J.W.v. Achterbergh Konferenz des Vorstandes des IGB. mit den! Internationalen Berufssekretariaten, Paris, 6. Juli . VI. Internationaler Gewerkschaftskongress, i Brüssel, 30. Juli- 3.August VIII.Kongress der Internationalen Union der Holzarbeiter, Brüssel, 4.- 6 August Verbandstag der schweizerischen Bau- und J.W.v. Achterbergh. : J.W.v. Achterbergh ... J.W.v. Achterbergh Holzarbeiter, Biel, 14.- 17 September i J.W.v. Achterbergh Besprechung mit dem Internationalen Arbeitsamt über Bauarbeiterschutz, Genf, 18.September ! J.W.v. Achterbergh . Ausserordentliche Ausschusssitzung des! IGB., Wien, 6. und 7. Oktober Verbandstag der norwegischen Bauarbeiter, Oslo, 1. 11. November - J.W.v. Achterbergh ! J.W.v. Achterbergh An verschiedene Verbandstage, zu denen Einladungen erfolgt waren, wurden Begrüssungsschreiben gerichtet, weil aus Zeitmangel oder ähnlichen Gründen ihre Beschickung unterbleiben musste. " Ausser den genannten Delegationen wurden sowohl für die BI. als auch für die IUH. noch verschiedene Dienstreisen ausgeführt, die insbesondere mit den Bemühungen zwecks Rettung der in Deutschland verbliebenen Gelder der beiden Internationalen zusammenhängen. LAGE UND TA TIGKEIT der dem IBBH. angeschlossenen Verbände 1933 Die folgende, sehr knapp gehaltene Uebersicht über die hervorstechendsten Momente der Lage und Tätigkeit der angeschlossenen Verbände im Jahre 1933 knüpft an die im Bericht 1929-1932 der IUH. und an den Bericht 1932 der BI. an. Diese Berichte, die, soweit vorrätig, vom Sekretariat des IBBH. kostenlos bezogen werden können, wolle man zum Vergleich ziehen%; ebenso die eingehenderen Aufsätze über die Ereignisse und das Verbandsleben in den einzelnen Ländern, die 1933/34 in den Presseberichten der IUH., der BI.. und des IBBH. erschienen sind Eine Tabelle der Mitgliederzahlen sowie ein Adressenverzeichnis sämtlicher angeschlossenen Verbände schliesst unmittelbar an diese Uebersicht an. Von der Veröffentlichung der Angaben über Kassengebarung und Lohnbewegungen musste Abstand genommen werden, weil die diesbezügliche Berichterstattung zu lückenhaft war und für umfassende Rückfragen die Zeit fehlte; wir beabsichtigen, sie im Bericht 1934 nachzuholen. Für die Jahresdurchschnitte der Arbeitslosigkeit 1932 und 1933 verweisen wir auf die Tabelle in der Einleitung zum vorliegenden Bericht. Australien: Das Wiederansteigen des Weltmarktpreises für Rohwolle hat 1933 zu einer Belebung der Wirtschaft geführt. Während die australischen Handelsbanken ihren Gesamtgewinn gegenüber 1932 um 160.000 Pfund auf 2,015 Mill.Ff. steigen sahen, verzeichneten die bedeutendsten Kleinhandelsgeschäfte in Neusüdwales, dem wichtigsten Bundesstaat, einen Gewinn von 111.000 Pf. gegenüber einem Verlust von 35.000 Pf. im Vorjahre. Infolgedessen war auch die Bautätigkeit im allgemeinen etwas reger. Im Möbel- und Holzgewerbe war die Lage noch sehr unbefriedigend; allerdings sank der Prozentsatz der vollarbeitslosen Gewerkschaftsmitglieder in diesem Gewerbe von 38,4 im letzten Vierteljahr 1932 auf 32,9 im letzten Vierteljahr 1933. Von den sechs Bundesstaaten hatten 1933 nur Queensland und Westaustralien eine Arbeiterregierung; in den anderen, wie auch im Bund als solcher, wurde ein ziemlich reaktionärer Kurs gesteuert, der sicher nicht geeignet war, die Härten der Krise für die Arbeiterklasse zu mildern. Die interstaatliche Föderation der fünf Möbelarbeiterverbände, die seit 1. Januar 1929 der Internationale angehört, scheint infolge der misslichen Lage ihre Tätigkeit eingestellt zu haben; wir stehen aber nach wie vor in steter und sehr freundschaftlicher Verbindung mit dem Möbelarbeiterverband in Neusüdwales, der rund 4500 Mitglieder zählt. Belgien: Die Wirtschaftslage in Belgien, das, um gedeihen zu konnen, 3/4 seiner Produktion ausführen muss, hat sich infolge der Absperrmassnahmen des Auslandes 1933 noch verschlechtert. Auch die Bautätigkeit nahm weiter ab: der Bauindex( 1929= 100) betrug 1932 84,8, 1933 82,5 und im April 1934 gar nur 80,9. Noch viel schlechter war das Holzgewerbe beschäftigt. Infolgedessen ist das Lohnniveau immer mehr abgebröckelt, wozu das völlige Fehlen von Landes tarifverträgen beigetragen haben dürfte. Die Streikbewegung war flau und nur auf Abwehr eingestellt, was sich durch die grosse Arbeitslosigkeit leicht erklären lässt. Es gibt aber auch einige Lichtpunkte. Unser belgischer Bruderverband hat seine Mitgliederzahl trotz der Krise weiter zu erhöhen gewusst und auch finanziell gut abgeschnitten. Aber am erfreulichsten ist wohl, dass die belgische Arbeiterbewegung, die politische wie die gewerkschaftliche, mit der Annahme des" Planes der Arbeit" von de Man als Richtschnur für ihre unmittelbare Aktion nicht nur sich selbst, sondern gleichsam der ganzen Arbeiterbewegung neue Schwungkraft gegeben hat. Dänemark: Die starke künstliche Entwertung der Krone, die 1931 im Anschluss an die des Pfund Sterling vorgenommen wurde, hat eine Schrumpfung der Einfuhr bewirkt, die viel zu einer Belebung der einheimischen Industrie beigetragen hat. Sogar die Klavierbranche, die dem völligen Verfall preisgegeben schien, konnte sich einigermassen erholen. Auch die Sägewerksindustrie war verhältnismässig gut beschäftigt, wie überhaupt die meisten Branchen des Möbel- und Holzgewerbes; allerdings war die Arbeitslosigkeit absolut gesehen immer noch sehr beträchtlich. Die Bautätigkeit gestaltete sich besonders in den grösseren Städten recht lebhaft, nicht zuletzt dank dem von der sozialistischen Regierung eingebrachten Gesetz, das für Neubauten 3% ige Hypotheken aus Staatsmitteln vorsieht; hinzu tritt die grosse Flüssigkeit des Kapitalmarktes. Trotzdem die Valutaentwertung Preiserhöhungen wahrscheinlich machte eine Steigerung trat allerdings erst Anfang 1934 in Erscheinung-, traten die Unternehmer jedes Frühjahr auf der ganzen Linie mit der Forderung nach 20% Lohnabbau auf den Plan. Der Grosskampf, der 1933 drohte, konnte nur durch Eingreifen der Regierung, die durch Gesetz alle Verträge zwangsweise bis 1.Februar 1934 verlängerte, vermieden werden. Die Meinungen innerhalb der Arbeiterklasse über die Tragweite dieser Massnahme gingen auseinander; wenn sie seinerzeit auch allgemein als die einzig mögliche Lösung begrüsst wurde, so wurde es jedenfalls als Erleichterung empfunden, dass die Tarifbewegung im Frühjahr 1934 ohne staatliche Zwangsmassnahmen durch abermalige Verlängerung fast sämtlicher Verträge zu einem befriedigenden Abschluss gebracht werden konnte. Die unserem IBEH. angeschlossenen Verbände haben sich in der Berichtszeit gut gehalten; eine Anzahl konnte ihre Mitgliederzahl wiederum etwas erhöhen, einige, vor allem die der Tischler und der Maschinenarbeiter, sogar recht beträchtlich. Der Verband der Sägewerks- und Maschinenarbeiter hielt vom 25. bis 27. Juni 1934 seinen ordentlichen Verbands tag ab; es wurde beschlossen, eine Erhebung über die Zahl und die Arbeitsverhältnisse der Jugendlichen im Gewerbe durchzuführen und eventuell besondere Jugendgruppen zu bilden. Ferner tagte Anfang August der Verbandstag der Stellmacher. Estland: Vor kurzer Zeit ist auch in Estland, angeblich zur Abwehr des überhandnehmenden Faschismus, ein" legaler" Ausnahme zustand verhängt worden; die politischen Parteien und die Gewerkschaften sind zwar nicht aufgelöst, wohl aber ist ihnen jede Kundgebung oder Versammlung verboten. Der kleine, erst in April 1932 gegründete Bauarbeiterverband trat am 1. Januar 1934 der Internationale bei; im letzten Mai nahm er eine Satzungsänderung vor, um die Aufnahme der wenigen, noch rein örtlichen Holzarbeiterorganisationen zu ermöglichen. Das Innenministerium hat aber die Eintragung verweigert, weil es sich angeblich um eine neue Organisation handle, deren Genehmigung zur Kompetenz し des Oberbefehlshabers gehöre. Unsere Kollegen haben diese Entscheidung, die die ganze Verschmelzung in Frage stellt, gerichtlich angefochten. Ueber die sonstige Tätigkeit unserer estländischen Kollegen liegen leider keine Einzelheiten vor. Finnland: Während die Bautätigkeit auch im Jahre 1933 ganz danieder lag eine Belebung trat hier erst 1934 ein-, hatte die Wald- und Sägewirtschaft, die Haupterwerbsquelle Finnlands, durchaus flott zu tun. Die Gesamtausfuhr von Holz und Holzwaren stieg gegenüber 1932 um 613,2 Mill. finnische Mark( 37%) auf 2.270,4 Mill. Fmk.; mengenmässig erhöhte sich die Ausfuhr von Schnitt- und Hobelware um 34% und die von Sperrholz um 19%. Eine sehr beträchtliche Steigerung erfuhr auch der Möbelexport, insbesondere nach England. Waren 1932 im Durchschnitt 22, 15% der Mitglieder des Holzarbeiterverbandes arbeitslos, so waren es 1933 nur noch 14,8%. Leider war der Verband trotz seiner Rückendeckung durch die skandinavischen Holzarbeiterorganisationen noch zu schwach nur etwa 4% der finnischen Holzarbeiter sind organisiert, un den besseren Geschäftsgang zu einer Erhöhung des überaus niedrigen Lohnniveaus ausnutzen zu können. Zwar ist nach der für die Arbeiterklasse erfolgreichen Reichstagswahl vom Juli 1933 der offene Terror der halbfaschistischen Lappobewegung abgeflaut, aber die Unternehmer, allen voran die sehr scharfmacherisch veranlagten Holzbarone, wissen immer noch durch schwarze Listen und Brotraub ihre Arbeiter einzuschüchtern. Ein Tarifvertrag ist jedenfalls bisher nur für die Tischlerei der grossen Genossenschaft" Elanto" zustande gekommen. Etwas besser haben die Bauarbeiter, insbesondere die Maurer, abgeschnitten. Wenn auch im Baugewerbe ebenfalls keine Tarifverträge bestehen im Gegensatz zum Jahre 1929, in dem 75 bis 80% der Bauarbeiterschaft tariflich erfasst waren, wurden Anfang 1934 in Helsingfors einige nicht unbedeutende Lohnerhöhungen erzielt. Frankreich: Die Wirtschaftslage wies 1933 einen weiteren Rückgang auf. So stand der Bauindex( 1929-100) im Jahresdurchschnitt 1933 nur auf 74,4, während er 1932 noch 82,2 betrug; bis April 1934 folgte sogar ein weiterer Rückgang auf 71,3. Noch bedeutend schlechter war der Geschäftsgang im Holzgewerbe, das weitgehend auf Export angewiesen ist. Auch im Böttchergewerbe erfolgte keinerlei Besserung. Am 24. und 25.September hielten die Holzarbeiter ihren Verbandstag ab. Der Vorstand wurde beauftragt, mit dem Bauarbeiterverband Verhandlungen über Verschmelzung aufzunehmen; diese sind vor einiger Zeit in das entscheidende Stadium getreten. Sonst verlief das Berichtsjahr im allgemeinen ohne grössere Ereignisse. Nicht unerwähnt soll hier aber bleiben, dass Frankreich am 6.Februar 1934 im Zusammenhang mit einigen sensationellen Korruptionsaffären einen gewaltsamen Vorstoss aller zum Faschismus tendierenden Gruppen erlebte. Die französische Arbeiterschaft antwortete am 12.Februar mit einem machtvollen eintägigen Generalstreik, dessen Eindruck ausserordentlich stark und nachhaltig war. Grossbritannien und Irland: Es dürfte nicht zuletzt auf die unermudliche Propaganda des in Februar 1933 von britischen Bauarbeiterkartell zusammen mit anderen Kreisen des Baugewerbes gebildeten" Building Trades National Council" zurückzuführen sein, dass 1933, trotz des Versagens der" nationalen" Regierung, die zwar viel verspricht, aber wenig hält, eine ziemlich kräftige Belebung der Bautätigkeit eingetreten ist. Insbesondere hat sich der Wohnungsbau dank der günstigen Kapitalmarktlage bedeutsam erhöht; im Zusammenhang mit der in verschiedenen Industriezweigen angestrebten Ersetzung veralteter Anlagen ist aber auch die Bautätigkeit für gewerbliche Zwecke allmählich in Schwung gekommen. Der britische Bauindex( 1929= 100) entwickelte sich wie folgt: insgesamt, 1931 84,2, 1932 84,8, 1933 104,5, April 1934 120,9; Wohnungsbau allein, 1931 91, 5, 1932 106,1, 1933 138,8, April 1934 164,1. Die Arbeitslosigkeit in den uns angeschlossenen Berufsverbänden des Baugewerbes ging zurück; gleichzeitig zeigte sich aber, dass die fortschreitende Rationalisierung de kürzlich nicht aus England über eine" Mauermaschine" berichtet? viele Bauarbeiter für immer aus dem Gewerbe verdrängt haben dürfte. wurTrotz der Ende 1931 vorgenommenen Pfundentwertung ist bisher keine bedeutende Preissteigerung erfolgt. Die Löhne, die an die Messziffer der Lebenshaltungskosten gebunden sind, blieben deshalb im Jahre 1933 unverändert; bei der letzten Revision im Februar 1934 haben aber durch Versetzung von 170 Orten in eine höhere Ortsklasse 11.000 Bauarbeiter eine Erhöhung bekommen. Die meisten Verbände im Baugewerbe haben in 1933 Mitglieder verloren; bei den Holzarbeitern, die das grösste Kontingent der Mitgliederzahl des Bauarbeiterkartells( N.F.B.T.0) stellen, betrug der Rückgang 6000 oder etwa 5%. Streiks fanden 1933 kaum statt; die Ausgaben für Streiks im Holzarbeiter- Verband waren in diesem Jahr die niedrigsten in den letzten 70 Jahren. Vom 19. bis 22. Juni hielt das Iauarbeiterkartell seine Jahreskonferenz ab. Im Schiffbau dauerte die missliche Lage an; eine kleine Belebung trat erst 1934 ein. Auch das Kistenmachergewerbe var unbefriedigend beschäftigt; nicht zuletzt infolge des starken technischen Fortschrittes und des Vordringens von billigem Ersatz, vor allem Pappe, herrschte grosse Arbeitslosigkeit. Dagegen hat die Bürstenindustrie sich dank der beträchtlich erhöhten Zölle gut erholen können. In diesem Gewerbe gelang es, eine Änderung der" gleitenden Lohnskala" zu erzielen, vodurch Lohnänderungen auf Grund der Messziffer der Lebenshaltungskosten nach unten begrenzt worden sind. Seit Juli 1922 sind die Löhne der Bürstenmacher nur um 6% gesunken, was eine wesentliche Steigerung des Reallohnes bedeutet. Es sei zum Schluss daran erinnert, dass im März 1934 die Arbeiterpartei, die in ständigem Aufstieg ist, die Mehrheit im Londoner Gemeinderat eroberte. Holland: Die Wirtschaftslage war auch 1933 sehr schlecht. Im Jahresdurchschnitt 1933 waren im Baugewerbe 37,27% der Ver bandsmitglieder arbeitslos, gegenüber 38,87% im Vorjahre; eine leichte Verbesserung trat erst 1934 ein. Noch während der Laufdauer des zunächst bis Ende Februar 1933 befristeten Landesvertrags musste schon im Oktober 1932 unter Druck der Regierung eine Lohnkürzung von rund 7% hingenommen werden. Im Oktober 1933 wurde der Vertrag bis Ende Februar 1935 erneuert, wobei wiederum ein Abbau um 8% eintrat. Die allgemeinen Arbeitsverhältnisse konnten dagegen restlos gehalten werden. Auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaffung hat der Verband Beachtliches leisten können, wenn er auch nicht immer verhindern konnte, dass normale Bauarbeiten gegen entsprechend niedrige Bezahlung durch Notstandsarbeiter ausgeführt wurden. Das Möbelgewerbe erfuhr 1933 eine weitere Verschlechterung: die Arbeitslosigkeit in Verband stieg von 38,8% im Jahre 1932 auf 42,6%. Die Tatsache, dass im Winter 1933/34 die Arbeitslosigkeit geringer war als im Winter 1932/33, weist aber auch hier auf eine gewisse Entspannung. Während 1933 eine geringe Lohnkürzung nicht zu vermeiden war, konnte denn auch bei der Tariferneuerung im Frühjahr 1934 die Forderung der Unternehmer auf weiteren Lohnabbau zurückgewiesen werden; nur muss jetzt die Hälfte der Krankenversicherungsprämie von den Arbeitern selbst getragen verden, was einer Lohnkürzung von 1% entspricht. Angesichts der anhaltenden Krise ist es nicht verwunderlich, dass alle drei Verbände, die unserem IBBH. in Holland angehören, eine geringe Einbusse ihrer Mitgliederzahl zu verzeichnen hatten. Der Möbelarbeiter- Verband konnte am 1. Juli 1933 auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Italien: Die Machtergreifung des Faschismus in Deutschland und Osterreich hat die Aufmerksamkeit von der Lage in Italien abgelenkt. Mag aber für die bürgerliche Welt Mussolini längst " salonfähig" geworden sein, die Arbeiterschaft täuscht sichr nicht über die wirkliche Lage der Dinge in Italien. Die Schwere der Wirtschaftskrise, unter der Italien leidet, kann auch durch die kunstvollste Lobhudelei für den" Duce" nicht vertuscht werden. Die brutale Bekämpfung aller Gegner des Regimes geht weiter, ohne dass die Welt sich dessen voll bewusst ist. Wir können hier nur flüchtig daran erinnern, dass das faschistische Italien der gefährlichste Kriegstreiber in Europa ist und besonders bei den Ereignissen in Österreich eine verhängnisvolle Rolle gespielt hat. Der italienische Bauarbeiter- Verband, der seinen Sitz in Paris hat, unterhält noch immer ziemlich enge Verbindungen mit seinen Stützpunkten in den verschiedenen Städten Italiens. Daneben erfüllt er eine wichtige Aufgabe bei der Propaganda unter den in Frankreich beschäftigten italienischen Bauarbeitern, obwohl infolge der Krise viele Tausende Ausländer das Land verlassen mussten. Jugoslawien: Die Wahlen für die Arbeiter- und AngestelltenKammern, die zum erstenmal seit acht Jahren Ende Oktober 1933 durchgeführt wurden, erbrachten einen über Erwarten schlagenden Beweis dafür, dass trotz faschistischer Tendenzen und Strömungen die Arbeiterklasse in ihrer überwältigenden Mehrzahl hinter den freien Gewerkschaften steht. Obwohl besonders im deutschsprachigen Teil des Landes die Nazis mit Gewalt und Terror die Wahl zu beeinflussen versuchten, erhielt im Zagreber Gebiet die freigewerkschaftliche Liste 20.000 Stimmen gegen nur 6.000 für die gelbe. Liste. Im Belgrader Bezirk varen die entsprechenden Zahlen 11.804 und 948, während in Slowenien die freien Gewerkschaften 25 von 60 Mandaten erhielten. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Sektion der Sägewerksarbeiter des Allgemeinen Arbeiter- Verbandes Jugoslawiens Ende 1933 aus der IUH. ausgeschlossen werden musste, weil dieser immer mehr in das Fahrwasser faschistischer Politiker geraten und bestrebt war, sich zu einer neuen, gelben Landeszentrale zu erweitern. In der Wald- und Sägewirtschaft, wie im Holzgewerbe überhaupt, herrschte auch im Jahre 1933 drückende Arbeitslosigkeit. Es gibt keine Tarifverträge, Lohnbewegungen sind fast aussichtslos, die Löhne werden aufs äusserste gedrückt und unregelmässig ausgezahlt, die Arbeiterschutzgesetze bleiben unbeachtet. Nicht viel besser ist es im Baugewerbe, für das aber leider keine näheren Berichte vorliegen. In letzter Zeit hat der Gewerkschaftsbund den Versuch unternommen, die Bau- und Holzarbeiterverbände Jugoslaviens zu einer Verschmelzung zu veranlassen. Ob dieser Versuch Erfolg haben wird, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen. Memel: Die Verbindungen mit dem kleinen Maurer- Verband in Memel sind in den letzten Jahren völlig verlorengegangen. Das 150.000 Einwohner zählende Memelland, tie 1919 ein Teil Deutschlands, wurde 1923 unter Gewährung selbständiger Verwaltung an Litauen angegliedert. War die memelländische Arbeiterbewegung schon immer den Schikanen der litauischen Diktatur ausgesetzt, so ist es ihr seit der Machtergreifung der Nazis in Deutschland womöglich noch schlechter ergangen. Auf dem Rücken der Arbeiterklasse wird der Kampf zwischen dem halbfaschistischen Litauen und dem faschistischen Deutschland ausgefochten. Ueber die Lage in Litauen selbst berichtete der IGB. kürzlich, dass, obwohl die schlimmste Zeit der Diktatur vorüber sei, die Gewerkschaften nach wie vor unter ständigem Druck der Polizei stehen und ihre Tätigkeit sich bis jetzt im grossen und ganzen auf die Hauptstadt Kaunas beschränkt. Neuseeland: Im fernen Inselreich Neuseeland hat sich 1933 nichts Hervorstechendstes ereignet. Das reaktionäre Bauernkabinett verfolgt eine Politik, die alle Härten der Krise auf die Arbeiterklasse abzuwälzen bestrebt ist. Die Arbeitslosigkeit im Möbelgewerbe war ausserordentlich drückend. Nachdem die Zwangsschlichtung aufgehoben worden ist, musste der Verband, um den Vertrag überhaupt halten zu können, und zu w verhüten, dass der Unternehmerwillkür Tür und Tor geöffnet würde, Mitte 1933 einer Lohnkürzung von fast 2 Pence( knapp 10%) zustimmen. Dadurch sind die allgemeinen Arbeitsverhältnisse, die tariflich bis in die kleinsten Einzelheiten festgelegt sind, vor Verschlechterung bewahrt worden, insbesondere auch die vorbildliche Lehrlingsregelung. Norwegen: Die starke Zurückhaltung der Banken bei der Gewahrung von Baukrediten war Ursache, dass das Baugewerbe 1933 noch schlechter beschäftigt war als im Vorjahre. Der Staat hat nichts zur Förderung der Bautätigkeit unternommen; nur einige wenige Gemeinden haben einiges getan, insbesondere für den gemeinnützigen Wohnungsbau. Auch im Tischlergeverbe stieg die Arbeitslosigkeit weiter an, trotzdem die Einfuhr von Möbeln und anderen Holzwaren infolge der Entwertung der Krone bedeutend sank. Das gleiche gilt für die Wald- und Sägewirtschaft, die infolge äusserst geringer Vorräte die im 2.HalbJahr 1933 ziemlich unvermittelt eingetretene Belebung des internationalen Holzverkehrs kaum ausnützen konnte; hier trat dann allerdings 1934 ein flotterer Geschäftsgang ein. Umfangreichere Tarifbewegungen gab es 1933 weder im Baugewerbe noch in den verschiedenen Zweigen der Holzwirtschaft, weil die wichtigeren Verträge, die 1931 nach 22öchigem Grosskampf abgeschlossen wurden, noch bis 1934 oder 1935 galten. Im Baugewerbe wurden aber für insgesamt 128 Betriebe mit 1080 Arbeitern 18 Verträge erneuert und 21 neu abgeschlossen; bei letzteren wurde eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 18% erzielt. Der Waldarbeiter- Verband konnte im Juli 1933 den Landesvertrag, der 330 Arbeitgeber und über 15.000 Arbeitnehmer erfasst, auf 2 Jahre erneuern; ausserdem wurden mit rund 160 unorganisierten Unternehmern Verträge erneuert oder neu abgeschlossen. Für das Säger- und Hcblergewerbe kam es ferner ohne Kampf zu einer 3% igen Kürzung, die dem Rückgang der Lebenshaltungskosten entspricht. Alle Verbände haben ihre Mitgliederzahl etwas erhöht. Der Bauarbeiter- Verband, der vom 1.bis 11. November seinen Verbandstag abhielt, verzeichnete aber den Verlust der Osloer Maurersektion, die mit 600 Mitgliedern zum Maurer- Verband übertrat. Zu erwähnen wäre noch, dass die Verbände der Bauarbeiter und der Holzindustriearbeiter in Verhandlungen über eine Verschmelzung stehen. Die Sägewerksarbeiter hielten vom 31. Mai bis 3. Juni ihren Verbandstag ab. Am 1.August 1933 trat das sog. Boykottgesetz in Kraft, das bezweckt, den Gewerkschaften Fesseln anzulegen, indem es u.a. bestimmt, dass die Gewerkschaften für eventuellen Schaden durch Streiks haften und für Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten ein Streikposten- und Boykottverbot enthält. Es war nicht zuletzt die grosse Empörung, die dieses Gesetz unter den Arbeitern hervorgerufen hat, welche der Arbeiterpartei bei den Parlamentswahlen vom 16.Oktober zu einem grossen Sieg verholfen hat, bei dem sie 40% der Stimmen eroberte und die Zahl ihrer Mandate von 49 auf 69 erhöhte. Usterreich: Ueber die Ereignisse in Österreich im Februar 1934 ist in der Einleitung zu diesem Bericht gesprochen. Weder der Bauarbeiter- Verband noch der Holzarbeiter- Verband haben Zeit gehabt, für 1933 Bericht zu erstatten. Im Hinblick auf ihre von der Dolfuss- Regierung verfügte Auflösung erscheint es auch müssig, hier noch Einzelheiten über das Verbandsleben im Jahre 1933 zu geben, zumal im Vergleich mit der vorigen Berichtsperiode keine wesentlichen Änderungen zu berichten wären. Erwähnt sei nur, dass die Holzarbeiter am 17. und 18.Mai 1933 ihren Verbandstag abhielten und unter stürmischer Begeisterung ihre Verbundenheit mit der Berufsinternationale bekundeten. Palästina: Wie eine Oase in der wirtschaftlichen Wüste mutet dieses merkwürdige Land an, das nach der Machtergreifung Hitlers in steigendem Masse zum Zufluchtsort des gehetzten und geschundenen Judentums wurde. Seit 1931 befindet sich Palästina in stetem Aufstieg, der 1933 durch den Zufluss von deutsch- jüdischem Kapital noch beschleunigt wurde. Es herrschte eine überaus lebhafte Bautätigkeit, die sich natürlich vor allem auch im Holzgewerbe auswirkte. Der kleine Holzarbeiter- Verband, der seine Mitgliederzahl im Jahre 1933 verdoppelte, hat in der Berichtszeit zahlreiche Lohnbewegungen, darunter verschiedene Streiks, geführt und überall ansehnliche Erfolge erzielt%; B in manchen Zweigen des Gewerbes stiegen die Löhne um 40 bis 50%. Auch auf dem Gebiete der Jugendarbeit, der Bildungstätigkeit und der für Palästina be sonders wichtigen Produktivgenossenschaften leisteten unsere Kollegen wertvolle Arbeit. Ausserordentlich grosse Schwierigkeiten bereitet noch immer die Lösung des Problems der Beziehungen zwischen den jüdischen und den arabischen Arbeitern. Die Beziehungen zwischen Arabern und Juden sind weiter recht gespannt. Im Herbst 1933 rief die arabische Exekutive einen Proteststreik gegen die jüdische Einwanderung aus; es kam zu Unruhen, bei denen die Polizei auf die Demonstranten feuerte. Polen: Die organisierte Arbeiterschaft Polens kämpft auf Zwei Fronten: einmal gegen die militärische und verbürokratisierte Pilsudski-Diktatur, zum andern gegen die beginnende faschistische Massenbewegung der Mittelschichten. Gleichzeitig aber muss sie tagein, tagaus einen schweren Kampf führen um ihre nackte wirtschaftliche Existenz. Die Löhne in Polen sind erschreckend niedrig: in der Holzindustrie betrug der durchschnittliche Wochenlohn nach amtlicher Feststellung für männliche erwachsene Arbeiter etwa 20 Zloty oder knapp 6 Gulden..Dabei hatte das Holzgewerbe im Jahre 1933 im Gegensatz etwa zum Baugewerbe verhältnismässig flott zu tun. Der Holzarbeiter- Verband führte eine Reihe Lohnkämpfe von oft sehr langer Dauer, die trotz des Polizeiterrors in mehreren Fällen zu einem guten Erfolg führten. Am 1.Januar 1934 ist eine neue Sozialgesetzgebung mit erheblichen Verschlechterungen eingeführt worden. Seit Dezember 1932 stehen die unserem IBBH. angeschlossenen Verbände der Bau- und Holzarbeiter in Verhandlungen über eine Verschmelzung. Der im Juni 1934 abgehaltene Verbandstag der Holzarbeiter hat sich nunmehr endgültig für einen Zusammenschluss ausgesprochen; die Bauarbeiter werden auf ihrem im September stattfindenden Verbandstag dazu Stellung nehmen. Rumänien: Die Wirtschaftskrise, die für den Agrarstaat Rumänien aurch den katastrophalen Preisverfall auf dem Getreidemarkt bedingt ist, erschüttert das Staatswesen aufs tiefste. Um sich an der Macht halten zu können, übt die RegierungsSowohl partei der" Liberalen" einen scharfen Terror aus. das Baugewerbe wie die Holzwirtschaft befinden sich seit vielen Jahren in einer fürchterlichen Notlage. Infolgedessen sind die Löhne ausserordentlich niedrig; sogar vollbeschäf tigte gelernte Bauarbeiter verdienen kaum die Hälfte des amtlich festgestellten Existenzminimums für eine 4köpfige Familie! Noch viel schlimmer sieht es bei den Hilfsarbeitern, insbesondere bei den zahlreichen weiblichen, sowie bei den Wald- und Sägewerksarbeitern aus. Der Bauarbeiter- Verband, hat infolge gewisser innerer Differenzen kürzlich eine neue Leitung bekommen und seinen Sitz von Cluj nach Bukarest verlegt, wo auch die Landeszentrale und der Holzarbeiter- Verband ihren Sitz haben. Schweden: Das grosse Ereignis der Berichtsperiode war der fast elimonatige Kampf im Baugewerbe, der vom 1. April 1933 bis 17. Februar 1934 dauerte und etwa 15.000 Mitglieder der dem IBBH. angehörenden Verbände der Maurer sowie der Zimmerer und Bautischler umfasste. Da sowohl die BI. als auch die IUH. nach Beilegung des Konfliktes sehr ausführlich über dessen Vorgeschichte, Verlauf und Abschluss berichtet haben, sei hier nur erwähnt, dass er unter dem Druck der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse mit einem Vergleich beendet werden musste, der insbesondere für die Akkordlöhne eine empfindliche Kürzung bedeutete. Nur dank der starken finanziellen Stellung der Verbände, verbunden mit der vorbildlichen Solidarität der Mitglieder, die noch in Arbeit standen, sowie der übrigen schwedischen und skandinavischen Verbände, war es möglich, weit schlimmeres zu verhüten. In der Holzindustrie kündigten die Unternehmer den seit 1930 bestehenden Landesvertrag, wobei sie im Durchschnitt 18% Lohnabbau forderten. Nach einigen Teilstreiks kam es am 7. August zu einer allgemeinen Aussperrung, die rund 4000 Mitglieder des Holzindustriearbeiter- Verbandes umfasste und erst am 4.Oktober durch Abschluss eines neuen, bis 1.Januar 1935 befristeten Vertrags beendet wurde; die Zeitlöhne erfuhren im Durchschnitt eine Kürzung von 3% und die Akkordlöhne eine solche von 5%, wogegen die allgemeinen Bestimmungen ohne wesentliche Änderungen erneuert wurden. Angesichts der grossen Arbeitslosigkeit der durchschnittliche Prozentsatz der arbeitslosen Verbandsmitglieder stieg von 29,09% im Jahre 1932 auf 34,6% im Jahre 1933 ist dieses Ergebnis sicher befriedigend. CRA Für die Wald- und Sägewerksindustrie brauchte 1933 keine allgemeine Tarifbewegung geführt zu werden. Der Sägewerks arbeiter- Verband hatte im Februar 1932 seinen Landesvertrag mit geringen Kürzungen bis 1935 verlängern können. Trotzdem war die Lohnbewegung im Jahre 1933 sehr lebhaft. Die überaus schlechte Geschäftslage um die Jahreswende 1932/1933 veranlasste viele Arbeitgeber, die nicht vom Landesvertrag erfasst waren, die Tarife zu kündigen: Am 31. Oktober 1932 bzw. 1.Februar 1933 liefen insgesamt 165 Verträge für 13.551 Mitglieder ab; sie wurden, oft erst nach offenem Kampf, erneuert, wobei im Durchschnitt 5 bis 6% Lohnabbau eintrat. Insgesamt hatte der Verband in 1933 243 Bewegungen mit 13.313 Mitgliedern durchzuführen; davon waren 34 offene Konflikte mit 2.239 Mitgliedern. Die Arbeitslosigkeit im Verbande stieg im Durchschnitt von 43,6% in 1932 auf 45,5% in 1933, Im 2.Halbjahr 1933 trat dann aber eine sehr wesentliche Belebung und Preisverbesserung ein, so dass die neu abgeschlossenen Verträge für die Waldarbeiter, die bis 31. Oktober 1933 befristet waren, sowie die bis 1.Februar 1934 befristeten Sägewerksverträge auf ein weiteres Jahr verlängert wurden. Auch der Wald- und Flössereiarbeiter- Verband führte 1933 eine ganze Reihe Tarifbewegungen durch, die im grossen und gan zen mit 3 bis 6% Lohnabbau endeten. Alle fünf Verbände, die unserem IBBH. angehören, hatten eine geringe Mitgliedereinbusse zu verzeichnen; zwischen dem Sägewerksarbeiter- Verband und dem Wald- und Flössereiarbeiter- Verband trat eine Anderung noch insofern ein, als der erstere dem letzteren 10.947 Waldarbeiter, also gut ein Viertel seiner Mitgliederzahl, abtrat. Zu erwähnen wäre noch, dass die Holzindustriearbeiter vom 5.bis 7.Juli Verbandstag hatten. Am 1. Juli 1933 gelangte das grosszügige Arbeitsbeschaffungsprogramm der sozialistischen Minderheitsregierung zur Annahme; die Tatsache, dass der Erfolg dieses Programms durch den langwierigen Kampf im Baugewerbe in Frage gestellt zu werden drohte, war mit ein Grund für den Abbruch des Konfliktes. Schweiz: Trotz der schweren Niederlagen der Arbeiterbewegung in zwei ihrer Nachbarstaaten steht die organisierte schweizerische Arbeiterschaft unerschüttert da. Politisch hat sie ihre Macht bei den verschiedenen Wahlen in 1933 und 1934 gefestigt, ja sogar erhöht in Zürich und im Kanton Genf haben die Sozialdemokraten die Mehrheit-, und die Gewerkschaften, allen voran unser Bau- und Holzarbeiter- Verband, erwiesen sich trotz der drückenden Krise als wirksame Stütze bei der Wahrung der Arbeits- und Lebensverhältnisse. - Die Bautätigkeit und folglich auch das Holzgewerbe hier tritt die stark vermehrte Möbeleinfuhr noch krisenverstärkend auf wiesen 1933 einen starken Rückgang auf, der überall die Unternehmer zur Kündigung der Verträge veranlasste. Die Tarifbewegung war folglich recht lebhaft, konnte aber im allgemeinen mit nicht unbefriedigendem Ergebnis abgeschlossen werden; es blieb im grossen und ganzen, trotz Arbeitslosigkeit und Preissenkung, bei 4 bis 5% Lohnabbau. Für das Baugewerbe kam eine zentrale Regelung, für das Holzgewerbe eine Anzahl Orts- und Bezirksverträge zustande, während in Basel, das immer eine Sonderstellung einnimmt, ebenfalls neue Verträge abgeschlossen wurden. Die Mitgliederzahl des Verbandes, die in 1932 sehr stark gestiegen war, lief 1933 etwas zurück, was nicht Wunder nimmt, wenn man weiss, dass in den 30 Städten mit über 10.000 Einwohnern die Zahl der neuerstellten Wohnungen von 6873 im ersten Halbjahr 1932 auf 3992 im ersten Halbjahr 1933 sank; in der entsprechenden Periode vom Jahre 1934 hat sie sich nunmehr wieder auf 5635 erhöht. Vom 14. bis 17. September 1933 hielten die schweizerischen Kollegen ihren Verbandstag ab. Spanien: Seit unserem letzten Bericht hat sich die Haltung der Arbeiterschaft in Spanien gegenüber der Regierung von Grund auf geändert. Bei den Wahlen am 19. November 1933 erfolgte ein starker Ruck nach rechts; die Regierung Azaña, an der die Sozialisten massgebend beteiligt waren, war schon am 8. September zurückgetreten. Seitdem steht die freigewerkschaftlich organisierte Arbeiterschaft in schärfstem Gegensatz zu den wieder häufig wechselnden, rechtsgerichteten Kabinetten. Unter Führung des früheren Arbeitsministers Caballero, jetzt wieder Generalsekretär der Landeszentrale, setzte sich der revolutionäre Flügel in der Gewerkschaftsbewegung durch. Alles weist darauf hin, dass Spanien wiederum vor ernsten Entscheidungen steht. Es liegt auf der Hand, dass die unsicheren Verhältnis- se das Baugewerbe sehr ungünstig beeinflusst haben. Minde stens die Hälfte der Bauarbeiter sind erwerbslos; dabei ist die Arbeitslosenfürsorge absolut unzureichend. Die Zahl der Tarifverträge nahm während der Berichtszeit zu, und es wurden in vielen Fällen Verbesserungen erzielt. Erwähnt sei, dass die Madrider Bauarbeiter 1934 zu einem entschiedenen Vorstoss ausholte, der so wuchtig war, dass die Regierung sich gezwungen sah, die 44- Stunden- Woche zu verordnen. Im Holzgewerbe waren die Verhältnisse womöglich noch schlechter. Die Holzarbeiter hielten vom 14.bis 17.August ihren Verbandstag ab, auf dem über eine rege Tätigkeit zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse berichtet werden konnte; es wurden eine Anzahl Orts- und sogar Bezirksverträge abgeschlossen. Infolge der Krise hat der Bauarbeiter- Verband nach dem anfänglichen Aufschwung vom Jahre 1931 viele Mitglieder verloren; jetzt scheint aber eine Stabilisierung eingetreten zu sein. Südafrika: Die Situation im südafrikanischen Baugewerbe war in der Berichtszeit im grossen und ganzen unverändert schlecht. Nur in Transvaal, besonders in Johannesburg und Umgebung, trat in der zweiten Hälfte des Jahres eine gewisse Belebung des Baugewerbes ein, die mit den grossen Gewinnen der Goldminen zusammenhängt. Von den Mitgliedern des unserem IBBH. angeschlossenen Holzarbeiter- Verbandes, der hauptsächlich aus Zimmerern und Bautischlern besteht, waren viele arbeitslos 3 eine gesetzlich geregelte, wenn auch freiwillige Arbeitslosenversicherung kam aber erst 1934 zustande. Es gibt in Südafrika insgesamt vielleicht 8000 organisierte Bauarbeiter. Davon sind etwa 2500 im HolzarbeiterVerband und etwa ebensoviele in einem Industrieverband für das gesamte Baugewerbe, mit dem wir in Verbindung stehen; dieser Industrieorganisation ist es nicht gelungen, die vielen kleinen Berufsverbände, von denen manche nur 30 bis 40 Mitglieder zählen, unter ein Dach zu bringen. Tschechoslowakei: Die Bautätigkeit war im Jahre 1933 die schwachste fur das ganze Jahrzehnt, schwächer sogar als im Jahre 1924, in dem sie sich nach langjährigem Stillstand wieder zu entwickeln begann. Sie erreichte ihren Höhepunkt in 1928, erlitt einen starken Rückschlag in 1929( der bis 1931 Der Zuwachs anhielt) und belebte sich dann wieder in 1932. an neuen Häusern im Jahre 1933 war um 38% und der an neuen Nicht besser sah Wohnungen um 50% kleiner als im Vorjahre. es im Holzgewerbe aus; hier traten die Ausfuhrschwierigkeiten krisenverschärfend hinzu. Leider konnte die von der Regierung aufgenommene Arbeitsbeschaffungsanleihe von 2 Milliarden Kč nur teilweise für grössere öffentliche Arbeiten verwendet werden. Auch die Verfügung, dass bei öffentlichen Bauten die 40- Stunden- Woche einzuhalten ist, hat sich nicht so ausgewirkt wie man glaubte. Die nach dem Genter System eingerichtete staatliche Arbeitslosenunterstützung erfuhr 1933 eine Anderung, indem der staatliche Zuschuss, der bisher für Ledige das Dreifache und für Verheiratete das Vierfache der gewerkschaftlichen Unterstützung betrug, auf das Zwei- bis Dreifache gekürzt wurde. Nichtorganisierte erhalten keine Unterstützung in Bar, sondern Anweisungen auf Lebensmittel. Die Lohnbewegungen waren 1933 im allgemeinen recht lebhaft, da die Unternehmer überall die Verträge kündigten, um die schlechte Konjunktur auszunützen. Im Baugewerbe beträgt der Lohnabbau 2 bis 10%. Der Verband der Arbeiter in der Bau-, Stein- und Keramindustrie hielt in 1933 einen ausserordentlichen Verbandstag ab, der zur Lage im Baugewerbe und zur Neuregelung der Arbeitslosenunterstützung Stellung nahm. Schliesslich sei erwähnt, dass am 30. November sämtliche nationalsozialistische Organisationen, die die staatlichen und demokratischen Einrichtungen ausnutzen, um Staat und Demokratie kurzerhand zu erdolchen, aufgelöst und ihre Vermögen beschlagnahmt wurden; das gilt auch für die von den Nazis aufgezogenen Gewerkschaften. Am 14.Februar 1934 wurde das Kabinett neugebildet; die Sozialdemokraten verblieben bei einigen Portefeuille änderungen in der Regierung. Ungarn: Im Jahre 1933 ist weder im Bau- noch im Holzgewerbe eine nennenswerte Anderung eingetreten: von den 40.000 Bauarbeitern Ungarns sind nach wie vor 30.000 ständig arbeitslos, und im Holzgewerbe sind im Durchschnitt weit über 50% der Verbandsmitglieder erwerbslos. Im Budapester Baugewerbe trat eine kleine, vorübergehende Belebung dadurch ein, dass die Regierung für Neubauten Haussteuerermässigung gewährte. Unter den Arbeitern herrscht furchtbare Not, da es keine staatliche Arbeitslosenunterstützung ausser den völlig unzureichenden Notstandsarbeiten im Winter und gelegentlichen Speisungen gibt. Der Bauarbeiter- Verband hat bereits 1931 die gewerkschaftliche Arbeitslosenunterstützung notgedrungen einstellen müssen; dagegen konnte der Holzarbeiter- Verband immer noch eine bescheidene Unterstützung gewähren. Im Herbst 1933 fand im Budapester Baugewerbe ein fast allgemeiner Streik statt, der trotz der grossen Zahl der Unorganisierten in wenigen Wochen zu einem durchschlagenden Erfolg führte. Im Malergewerbe kam ein auf 1 Jahr befristeter Vertrag zustande, und auch mit den Maurer- und Zimmermeister konnten Verträge abgeschlossen werden. Im Holzgewerbe war die Lohnbewegung dagegen sehr wenig umfangreich; 6 kleinere Streiks gingen infolge der riesigen Arbeitslosigkeit alle verloren. Grosse Schwierigkeiten bereitet unseren beiden Bruderverbänden die Agitation der Kommunisten, die in Ungarn illegal arbeiten müssen und deshalb bestrebt sind, sich in legalen Organisationen einzunisten. Die Verelendung und Verzweif lung der Massen begünstigt ihr Treiben. Die faschistischen und christlich- sozialen Gewerkschaften haben bis jetzt keine nennenswerten Erfolge erzielen können. U.S.A. In der Einleitung zum vorliegenden Bericht haben Wir bereits mit einiger Ausführlichkeit über das gigantische Rooseveltsche Gesetzeswerk zur Ankurbelung der Wirtschaft ( N.I.R.A.) berichtet. Es bleibt also nur noch festzustellen, in welchem Masse die uns besonders interessierenden Berufe und Industrien davon berührt worden sind. Für das Baugewerbe trat nach monatelangen Verhandlungen am 2.März 1934 eine sog." master code" in Kraft, ein Rahmenvertrag, dem Einzelverträge für die verschiedenen Zweige des Gewerbes angegliedert werden sollen. Entgegen den meisten anderen" Codes" überlässt die für das Baugewerbe die Festsetzung der Mindestlöhne, der Arbeitszeit usw. der freien Vereinbarung der" wirklich repräsentativen" Vertretungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den einzelnen Bezirken oder Städten, mit der Massgabe, dass diese Vereinbarungen nach Bekräftigung durch den Präsidenten der U.S.A. allgemein verbindlich werden. Für ungelernte Arbeiter schreibt der Rahmenvertrag einen Mindeststundenlohn von$ 0,40 vor; wo ein Die Arbeits höherer Satz gilt, darf keine Kürzung erfolgen. zeit darf im allgemeinen 40 Stunden nicht überschreiten; ausserdem soll eine weitere Verkürzung ernstlich ins Auge gefasst werden. Dieser Vertrag entspricht sicher nicht den Wünschen der organisierten Bauarbeiterschaft, aber deren gute Organisation sowie die inzwischen eingetretene Belebung des Gewerbes dürften die Gewähr dafür sein, dass bald weitergehende Verbesserungen erzielt werden. Durch den im Juni 1934 erfolgten Wiederanschluss der Zimmerer und Bautischler, der Maurer und Stukkateure sowie der Elektriker umfasst das im Rahmen des amerikanischen Gewerkschaftsbundes bestehende Bauarbeiterkartell nunmehr sämtliche organisierte Bauarbeiter Ameri kas, 800.000 an der Zahl! Was die Bautätigkeit betrifft, so haben die grosszügigen Arbeitsbeschaffungsmassnahmen der Regierung, verbunden mit der glücklichen Ueberwindung der" Vertrauenskrise", eine ansehnliche Steigerung herbeigeführt, die auch die Gewerkschaftsorganisation günstig beeinflusst hat. Der Gesamtwert der im Juni 1934 getätigten Baukontrakte lag mit 125 Mill. Dollar 22% über dem Niveau im Juni 1933; bemerkenswert ist dabei, dass der Gesamtwert gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von 7%, der der Wohnungsbaukontrakte aber eine Zunahme um 30% aufwies, was um so bedeutender ist, als der Wohnungsbau sich lange Zeit noch in äusserst engen Grenzen gehalten hatte. Bei all dem ist zu berücksichtigen, dass der Gesamtumfang der Bautätigkeit im Mai 1934 mit 28,0, noch tief unter dem Niveau vom Jahre 1929(= 100) und nicht sehr beträchtlich über dem Durchschnittsniveau von 1932(= 23,4) und 1933(= 21,8) lag, so dass die Gesundung des Baugewerbes, das wie vielleicht keine andere Industrie von der Krise ge schüttelt wurde, anscheinend nur recht langsam und zögernd vor sich geht. Für die verschiedenen Branchen des Holzgewerbes sind 1933/34 eine grössere Anzahl" Codes" zustande gekommen. Die wichtigste dürfte die für die Wald- und Sägewerksindustrie sein, in der vielfach noch 60 Stunden pro Woche gearbeitet und Stundenlöhne bis hinunter auf 11 Dollarcents für erwachsene Arbeiter gezahlt wurden. Der am 22. August 1933 in Kraft getretene Rahmenvertrag sieht nunmehr eine Höchstarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche bei Mindeststundenlöhnen von 23 bis 50 Dollarcents, je nach Landesteil, vor. Die" Code" für die Wald- und Sägewirtschaft ist insofern noch bemerkenswert, dass sie gleichzeitig genaue Vorschriften über Preise und Produktionsquoten für die einzelnen Betriebe und Holzarten enthält. Nebenher läuft ein grosszügiges Wiederaufforstungsprogramm, das 250.000 Notstandsarbeitern Beschäftigung geben soll. Am 11.Dezember 1933 trat ferner die" Code" für das Möbelgewerbe in Kraft. Für dieses Gewerbe, das ebenfalls sehr lange Arbeitszeiten und sehr niedrige Löhne aufwies, gelten nunmehr Mindestlöhne von 30 bis 34 Dollarcents pro Stunde, bei einer 40stündigen Arbeitszeit. Ungefähr dieselben Vorschriften enthalten auch die Einzelcodes für die nachfolgenden Branchen: Klavierindustrie( 13.November 1933; Mindestsatz 0,40), Spielwarenerzeugung( 13.November 1933; Mindestsatz 0,30), Goldrahmenfabrikation( 29.Januar 1934; Mindestsätze $ 0,29 bis$ 0,32; nach 1 Jahr 0,05 mehr); Bürstenmachergewerbe( 2. April 1934; Mindestsatz 0,32) und Korkindustrie ( 22.Januar 1934; Mindestsatz 0,30 für weibliche, 0,38 für männliche Arbeiter). Schliesslich besteht für das Schiffbaugewerbe ein besonderer Vertrag( 26.Juli 1933), der eine 36stündige Arbeitszeit und Mindestlohne von 35 bis 45 Dollarcents festsetzt. Alle Verträge, auch der für das Baugewerbe, bestimmen, dass Jugendliche unter 16 Jahren überhaupt nicht und e zwischen 16 und 18 nur in ungefährlichen Berufen beschäftigt werden dürfen. In der Wald- und Sägewerksindustrie, mit Ausnahme der Kistenfabrikation, ist die allgemeine Altersgrenze 18 Jahre. Dies wäre in aller Kürze eine Uebersicht über die gesetzlich auf vorläufig zwei Jahre verankerten Mindestbestimmungen, die nunmehr in den uns interessierenden Industrien und Branchen Geltung haben. Es liegt nun an der Arbeiterschaft selbst, durch gute gewerkschaftliche Organisation für deren Einhaltung und Vertiefung zu sorgen. Der Widerstand der Unternehmer, die sich besonders im Holzgewerbe in ihrer bisherigen Alleinherrschaft bedroht fühlen, ist ungemein stark; viele müssen durch Streiks zur Anerkennung der Code- Vorschriften gezwungen werden. Im Augenblick jedenfalls ist in Amerika alles noch in Fluss und keiner weiss, wer aus dem grossen Ringen zwischen individualistisch- liberalistischer Wirtschaftsanarchie und staatlich kontrollierter Planwirtschaft als Sieger hervorgehen wird. Kanada: Während im Spitzenjahr 1929 Bauaufträge im Gesamtwerte von 577 Millionen Dollar vergeben wurden, waren es im 1. Halbjahr 1933 nur 33 Millionen oder 11% der entsprechenden Periode in 1929. Die Belebung in U.S.A. hat nicht auf das Baugewerbe in Kanada übergegriffen; nach wie vor sind schätzungsweise 80% der Bauarbeiter arbeitslos. Am 15.Juli 1933 trat für die Stadt Quebec und den östlichen Teil der gleichnamigen Provinz durch Verordnung die 40- Stunden- Woche im Baugewerbe in Kraft. Zu erwähnen wäre noch, dass die verschiedenen rein kanadischen Bauarbeitergewerkschaften, die in starkem Gegensatz zu den in Kanada vorhandenen Ortsgruppen der" internationalen" Verbände für U.S.A. und Kanada stehen, sich 1933 zu einem Industrie verband für das gesamte Baugewerbe vereinigt haben. Mitgliederzahl der angeschlossenen Verbände am 1.Januar 1932- 1934%; Memberships of Affiliated Unions on 1st January, 1932- 1934%; Effectifs des Organisations affiliées au 1 janvier 1932- 1934; Medlemsantallet i de tilsluttede Forbund pr. 1.Januar 1932- 1934; Número de asociados en las Organizaciones adheridas, el 1 de Enero de 1932- 1934. www O No. Land Country • Pays Pais No Organisation 1932 1933 1934 1 Australien, Australia 1 Möbelarbeiter, Furniture krs, Ameublement, Møbelarbejdere, IUH 9.000 ( 1). 9.000( 1) 9.000( 1) 0.en Mueble 2 Belgien, Belgium, Belgique, 2 Bau- und Holzarbeiter, Building and Bélgica Wood Wkrs, Bâtiment et Bois, BI 32.321 41.5981 46.586 Bygnings- og Trae arbejdere, IUH 28.070 28.363) 30.280 586} Edificación y Madera( 2) I Bulgarien, Bulgaria arb.; 3 Dänemark, Denmark, Danmark, Dinamarca Holzarb., Wood Wkrs, Bois, Træe 0.en Madera( 3) - IUH 150( 1) 3 BI 5.890 150( 1) 6.167 6.317 4 Tỉ 111 110 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere Albañiles Stukkateure, Plasterers, Stucateurs, Stukkatorere, Estucadores Holzarb.- Sekr Woodwkrs' Secr., 13 Secr.du Bois, Træe arb.- Sekr., Secr. de O.en Madera( 4) 9131 ( 5) ( 6) Tischler, Cabinet- krs and Joiners, Ebénistes et Menuisiers, Snedkere, Ebanistas y Carpinteros de Taller Drechsler, Turners, Tourneurs, Drejere, Torneros . 110 IUH( 15.709) = 17 ( 15.800) ( 5) ( 19.118) ( 6) ( 5) 8.760 8.811 9.207 IT 212 210 205 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación ( 7) ( 8) ( 9)| Bürstenmacher Brossiers, Børsteindustriarb O. en Cepillos Böttcher Coopers, Tonneliers; 2 Bødkere, Toneleros Vergolder, Picture- frame Brushmkrs IUH 318 319 374 11 585 549 529 11 Mkrs., Doreurs, Forgyldere, Doradores 174 180. 181 ୨ ( 10) |( 13) སྐྱེ་ སྐྱེསྐྱེ Holzindustriearb Wood- cut ting Machinists, Travail mécanique du Bois, Traeindus9 triarb., Aserradores 17 4.223 4.293 4.665 ( 11) Holzbildhauer, Wood- Carvers, Sculpteurs sur Bois, Billed YT 207 215 222 ( 12) haerere. Tallistas en Madera Stellmacher, Cartwrights, Charrons, Karetmagere, Con11 structores de carruajes 1.230 1.223 1.160 Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers, Tapetserere, Tapiceros( 7) 14 Korbmacher, Basket- ware Mkrs, Vanneurs, Kurvemagere, Cesteros Schiffszimmerer, Ship- carpenters, Charpentiers en navires, Skibstømrere, Carpinteros navales( 8) 15 Korkarbeiter, Cork- Wkrs, Liège, Korkskaerere, O. en Corcho 2.493 2.575. 2.575 ( 1) 17 97 97 105 11 700 701 232 240 232 Fortsetzung Continued Suite Fortsaettelse Continuación Deutschland, Germany, Allemagne, Tyskland, Alemania Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación( 9) Zimmerer, Carpenters, Charpentiers, Tømrere, Carpinteros( 9) Holzarbeiter, Woodwkrs, Traearb. 0.en Madera( 9) Bois, BI 390.306 390.306( 1) 11 94.408 94.408( 1) IUH 269.142 232.844 4. Estland, Esthonia 5 Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers, Tapetserere, Tapiceros( 9) 17 8.699 16 Bauarbeiter Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación( 10) BI Finnland, Finland, Finlandia 17 Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâti18 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere, Albañiles 19 Holzarbeiter% 3B Woodwkrs, Bois, Traearbejdere, O. en Madera 7.450 497 . ment, Bygningsarbejdere, Edificación( 23) BI! 1.936 1.792 1.966 1,000 700 700 2 0 IUH 1.376 1.611 1.606 6 Frankreich, France, Frankrig, 20 Francia Bauarbeiter, Building' Wkrs Bâtiment. Bygningsarbejdere, " Edifi. cación( 24) BI 7.220 8.000 8.000 21 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Traearbejdere, 0. en Madera IUH 22 Böttcher, Coopers, Tonneliers, 3.000 3.000( 1) 3.000( 1) Bødkere, Toneleros IT 1.000 7 Grossbritannien, Great Bribritannien, Gran Bretaña 1.000 ( 1) ( 1) 1.000 tain, Grande- Bretagne, Stor- 123 N.F.B.T.O.:( 11) BI( 103.806) ( 100.409)( 106.005) 36 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Gontinuación ( 23) Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb., O. en Madera IUH 114.169 107.250 101.342 ( 24) Maurer, Bricklayers, Maçons, BI Murere Albañiles 42.000 42.000 40.500 ( 25) Klempner und Glaser, Plumbers and Glaziers, Ferblantiers et Vitriers, Blikkenslagere og 17 ( 26) , Glasmestre, Hojalateros y Vidrieros Dachdecker, Slaters and Tilers, Couvreurs, Tagtaekkere, Pizarristas 12.000 12.000 12.000 = II 1.035 992 988 ( 27) Pflasterer. Street Masons 2 Paviors& Roadmakers, Paveurs, Brolaeggere, Empedradores !! 1.100 1.010 1.000 ( 28) Bauhilfsarbeiter, Labourers& ( 29) Constructional Wkrs, Manoeuvres, Murarbejdsmaend, Peones Schieferarb., Slaters,} 14.000 12.000 10.000 IT Ardoisiers, Skiforbry- Schottland dere, Pizarreros Scotland 1.308 1.240 1.414 ( 30) 31) Bauarb, Bldg& Mon.) Ecosse krs, Bâtiment, Bygnings) Escocia arb., dificación Ungelernte und Gemeindearbeiter General& Municipal Wkrs Ouvriers non qualifiés et Services publics, Arbejdsmaend og Kommunalarbejdere, Peones y Servicios publicos( Section) IT 4.592 4.546 4.546 11 17 16.140 15.538 15.500 Fortsetzung Continued Suite Fortsettelse Continuación ( 32 Verkehrsarbeiter, Transport& General Wkrs, Transports, Transportarb., 0. del Transporte ( Section) ( 34 ( 33) Hochbauarbeiter, Constructional Engineers Mécaniciens, Overbyg ningsarb., O. de Construcción Stukkateure, Plasterers, Stucateurs, Stukkatorere, Estucad.( 12) ( 35) Verschiedene Berufe, Composite Section, Professions diverses, Forskellige Kalder, Oficios diversos 36 Bürstenmacher, Brushmkrs;, Brossiers, Børstenbindere, 0.en Cepillos 11 = 77 8.4000 8.400 7.400 1.305. 973 933 10.238 TT 1.926 1.710 1.486 IUH 2.772 2.500 2.300 37 Kistenmacher, Packing Case Mkrs, Layetiers, Pakkassearb. teros de Envases Carpin= IT 2.000 3.500 3.500 8 Holland, Pays- Bas, Países Bajos Bâti 38 Bauarbeiter, Building Wkrs, Bați. ment, Bygningsarb., Edificación( 3) BI 39 Stukkateure, Plasterers, Stuca30.284 29.793 29.212 40 teurs, Stukkatorere, Estucadores Möbelarbeiter Furniture Wkrs, 0. Ameublement, Møbelarb., O. en Mueble 11 2.119 2.331 2.054 IUHI 7.035 7.422 7.198 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 9 > Irland Ireland,( 14) JO Italien, Italy, Italia 41 11 Jugoslawien, Yugoslavia, Yougoslavie, Yugoeslavia 42 43 44 45 46 LOLO Kuba, Cuba Luxemburg 12 Memel 13 Neuseeland New Zealand, Nouvelle- Zélande, Ny Zeeland, Nueva Zelandia 14 Norwegen, Norway, Norvège Norge, Noruega 0 siehe Grossbritannien- see Great Britain Voir Grande- Bretagne Se Storbritannien Véase Gran Bretaña Bauarbeiter, Building Wkrs ment, Bygningsarb., Edificación Bauarbeiter Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación Holzarbeiter Woodwkrs, Bois, Traea rb, O. en Madera( Ljubljana) IUH Bâti BI 500 500 500 BI 1.092 2.716 1.865 325 352 399 IT 11 IT ( Zagreb) ( Serajewo) ( Belgrad)( 10) 464 464 464( 1) T 102 102 11 -- 102( 1) 500 6. Sawmill Wkrs, Sägewerksarb Scieurs, Savvaerksarb., Aserradores) Holzarbeiter Woodwkrs, Bois,( 15) Trae arb., 0. en Madera( 3) , = IT 1.500 1,500 i 11 = 1.173 1.173 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Træe arb., 0. en Madera,( 8) TT 250 30 ¦ ¦ 47 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere, Albañiles BI 127 12701 127( 1) 48 Möbelarbeiter Furniture Wkrs. Ameublement, Møbelarb., O.en Mue- IUH 900 462 462( 1)| ble 49 Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment BI 12.055 Bygningsarb., Edificación( 16) IUH) ( 3.291) 13: 7361 13: 3001 .541 50 Maurer, Bricklayers, Maçons, BI Mur ere, Albañiles( 17) 1.664 1.640 2.300 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 51 Sägewerksarbeiter, Sawmill Wkrs Scieurs, Savvaerksarb Aserra- IUH dores 4.070. 3.892 3.892 52 Holzindustrie arb., Woodwkrs., Bois Træe arb., Madera, 11 = 1.800 2.084 2.154 531 Waldarbeiter, Timber- feller s, Österreich, Austria, Autriche Bûcherons, Skogsarb., 0.Forestales Bauarbeiter, Building Wkrs, Bati-| ment, Bygningsarb., Edificación( 18) BI Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois Træe arb., en Madera( 18) 8.000 10.232 40.224 31.499 31.499( 1) IUH 10.953 10.641 10.641( 1) 15 Palästina, Palestine 54 Holzarbeiter Woodwkrs, Bois, Trae arb., 0. en Madera IUH 632 632 1.234 16 Polen, Poland, Pologne, Polonia 55 56 Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación BI Holzarbeiter, Woodwkrs 6.500 6.500( 1) 6.500( 1) Bois" Traearb., 0. on Madera IUH 4.666 5.201 5.201( 1) 17 Rumänien, Roumania, Rumania 57 Bauarbeiter, Building Wkrs, Batiment, Bygningsarb., Edificación BI 762 673 673( 1) 58 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Træe arb., 0.den Madera IUH 756 18 Schweden, Sweden, Suède, Sverige, Suecia 707 707( 1) 59 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere, Albañiles BI 8.411 8.348 8.302 60 Sägewerksarbeiter, Sawmill Wkrs, Scieurs, Savvaerksarb., Aserradores IUH 39.863 39.393 27.458019) 61 Holzindustriearb., Woodwkrs, Bois, Traeindustriarb., 0. en Madera 16.839 16.647 16.171 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 62 Bauholzarbeiter, Carpenters& Joiners. Charpentiers et Menuisiers, IUH Bygningstræearb., Carpinteros 21.790 21.800 20.862 63 Wald- u.Flössereiarb., Lumber Wkrs, Bûcherons et Flotteurs, Skov- og Flaadningsarb., 0.Forestales( 20)" 12.220 13.162 23.037 19 Schweiz, Switzerland, Suisse, 64| Bau- und Holzarbeiter Svejts, Suiza 20 21 Spanien, Spain, Espagne España Südafrika, South Africa, Afrique du Sud, Sydafrika, Africa del Sur Woodwkrs., Bâtiment et Bois, Bygnings- og Trae arb., Edificación y Madera( 21) 65 Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación Holzarbeiter, Woodwkrs., Bois ,. Trae arb., 0. en Madera. Building& BI 16: 3977 22: 253} 21: 9821 IUE 10.479 11.291 10: 994 BI 62.007 50.897 47.000 66 IUH 7.597 8.146 8.146( 1) 67 Holzarbeiter, Woodwkrs Bois, Træe arb. 0. en Mader a IUH 2.926 2.544 2.544( 1) 22 Tschechoslowakei, Czechoslovakia, Tchécoslovaquie, > Czekoslovakiet, 68 Bauarbeiter Building Wkrs, Bati. ment, Bygningsarb Edificación( 2) BI 69 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb., Madera( Prahat - 31.642 40: 2544 43.132 5 IUH 14.000 15.000 15.000( 1 Checoslovaquia. 70 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois Traeab 99 Madera( Reichenberg) 71 Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers, Tapetserere, Tapiceros( 22) 5.879 6.404 6.928 = 606 541 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 23 Ungarn, Hungary, Hongrie, Hungria 72 Bauarbeiter, Building Wkrs, Batiment, Bygningsarb., Edificación( 26) BI 4.073 4.384 2.311 73 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb 0.en Madera TUH 3.929 2.893 2.493 74 Holzbildhauer, Wood- Carvers, Sculpteurs sur Bois, Billedskaere-! re, Tallistas en Madera IUH 108 95 951) 24 U.S.A.; Canada 75 Holzarbeiter, Carpenters, Bois, Træe arb 0.en ladera IUH 263.487 222.722 222.7220) 19 Länder- Countries- Pays 34 Organisations BI 854.854 859.456 381.179 27-27-23 Länder- Countries51-53-47 Organisations IUH 895.643 823.182 574.960 Pays 29-29-26 Lander- Countries80-81-77 Organisations BBH 1.747.206( 27) 1 678.90227 952.839 Pays Ohne Excluding Sans Uden Sin U.S.A., Canada, Oesterreich( Austria, Autriche, Østrig) 26-26-23 Länder- Countries77-78-74 Organisations Pays 1.432.542 1.414.040 687.977 Bemerkungen: Die Numerierung in der vorstehenden Mitgliedertabelle entspricht der in dem anschliessenden Adressenverzeichnis, das die genauen Namen und vollständigen Adressen sämtlicher angeschlossenen Verbände enthält. BI IUH Bauarbeiter- Internationale Internationale Union der Holzarbeiter IBBH Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter 1) Aus dem Vorjahre übernommene Zahl. 2) Gesamtmitgliederzahl 1932 103.957, 1933 113.062, 1934 122.561; davon gehörten am 1.1.34 39.597 zur Fabrikarbeiter- und 6.098 zur Glasarbeiter- Internationale. 3) Eingegangen; seit 1.1.34 nicht mehr geführt. 4) Diesem Kartell der Holzarbeiterverbände Dänemarks sind 9 Berufsverbände angeschlossen, davon die Tapezierer aber erst seit 1.1.34. 5) Ohne Tapezierer. 6) Einschliesslich einiger Hundert Tapezierer in Schweden. 7) Sektion des Skandinavischen Sattler- und Tapezierer- Verbandes, der in Dänemark und Schweden Mitglieder zählt; die Sattler gehören zur Lederarbeiter- Internationale. 8) Wegen Nichtbezahlung der Beiträge am 1.1.34 gestrichen. 9) Am 2.Mai 1933 infolge Uebernahme durch die Nationalsozialisten ausgeschieden. 10) Angeschlossen seit 1.1.34. 11) Diesem Landeskartell der Bauarbeiterverbände Grossbritanniens und Irlands( National Federation of Building Trades Operatives) gehörten am 1.1.32 und 1.1.33 13 und am 1.1.34 14 Berufsverbände an; ausserdem umfasste es eine Sektion für verschiedene Berufe, der im allgemeinen jene Orte direkt angehören, in denen die einzelnen Berufsverbände keine Ortsgruppen haben. Eine Organisation, die" Altogether" Builders Labourers' Society, ist versehentlich nicht in der Liste aufgeführt; sie hat sich am 1.7.34 mit dem Verkehrsarbe ter- Verband( 32) verschmolzen. Die für die NFBTO. angegebenen Gesamtzahlen enthalten nicht die Mitglieder zahl des der IUH. angeschlossenen Holzarbeiter- Verbandes. Der dem Kartell angehörende Maler- Verband gehört mit rund 20.000 Mitgliedern zur Maler- Internationale und ist in der Liste nicht aufgeführt; auch ist ihre Mitgliederzahl nicht mit gerechnet. 12) Beigetreten am 1.1.34. 13) Gesamtmitgliederzahl 1932 30.284, 1933 29.793, 1934 29.212; davon gehörten zur Steinarbeiter- Internationale 283 bzw. 315 und 304 Mitglieder. 14) Die meisten Verbände der NFBTO.( 23/36) umfassen nicht nur Mitglieder in Grossbritannien( d.h. England und Schottland) und dem zum Vereinigten Königreich gehörenden Nordirland( Ulster), sondem auch im Freistaate Irland. 15) Ende 1933 ausgeschlossen. 16) Etwa 600 Maurer in Oslo traten 1933 zum Maurer- Verband h über. Der Verband war immer für seine Gesamtmitgliederzahl d der BI. angeschlossen, gehörte aber gleichzeitig für seine Gruppe Holzarbeiter der IUH. und für seine Gruppe Maler( 1153 bzw. 1382 und 1440 Mitglieder) der Maler- Internationale an. 17) 600 Mitglieder traten 1933 vom Bauarbeiter- Verband über. 18) Im Februar 1934 behördlich aufgelöst. 19) Am 1.1.34 10.497 Waldarbeiter dem Wald- und Flössereiarbeiter- Verband ( 53) abgetreten. 20) Siehe Fussnote 19. 21) Gesamtmitgliederzahl 1934 42.258; davon gehörte eine Gruppe zur Maler-, eine andere zur Steinarbeiter- Internationale. 22) Angeschlossen seit 1.1.33. 23) Ausserdem gehören einige Hundert Maler zur Maler- Internationale. 24) Der Verband ist für seine Gesamtmitgliederzahl der BI. angeschlossen, gehört aber ausserdem der Steinarbeiter- Internationale an. 25) Ausserdem gehört eine Gruppe zur Maler- und eine andere zur Steinarbeiter- Internationale. 26) Einige Hundert Mitglieder gehören zur Malerch bzw. zur Steinarbeiter- Internationale. 27) Diese Zahlen sind um 3.291 bzw. 3.736 und 3.300 niedriger als die, die sich aus der einfachen Addierung der Gesamtmitgliederzahlen der BI. und der IUH. ergeben; die Differenz ist darauf zurückzuführen, dass die Gruppe Holzarbeiter des Norwegischen BauarbeiterVerbandes doppelt gezählt ist( siehe Fussnote 16). ZUR BEACHTUNG: Im Adressenverzeichnis sind folgende Aenderungen nachzutragen: Finnland: Ab 1. Januar 1935 heisst der Maurer- Verband( No.18)" Suomen Muurarien liitto" statt" S Muuraustyöntekijäin liitto"; die Adresse bleibt unverändert Sirkuskatu 5, Helsingfors. Frankreich: Am 1. Januar 1935 erfolgt endgültig die Verschmelzung der Verbände der Bauarbeiter( No.20) und der Holzarbeiter( No.21). Die neue Anschrift lautet: Fédération Nationale Confédérée du Bâtiment, du Bois et des Travaux Publics, 211, Rue Lafayette, Paris( Xe). Grossbritannien: Seit einiger Zeit gehört dem Landeskartell der Verbände baugewerblicher Arbeiter( NFBTO.) auch der SägewerksarbeiterVerband an; seine Adresse lautet: Amalgamated Society of Wood- cutting Machinists, 32, Milton Street, C.- on- M., Manchester. Memel: Die Adresse des Maurer- Verbandes( No.47) lautet: Herrn Alfred Petry, Verband der Maurer, Wiesenquerstrasse 13, Memel, Polen: Seit der Fusion der Verbände der Bauarbeiter( No.55) und der Holzarbeiter( No.56) lautet die Anschrift: Zarzad Glówny Centralnego Zwiazku Robotnikow Przemyslu Budowlanego, Drzewnego, Ceramicznego i Pokrewnych Zawodów w Polsce, ul. CzerwonegoKrzyza Nr. 20, p. 38, Warszawa. Spanien: Kurz vor den Ereignissen in Spanien hatte der Holzarbeiter- Verband ( No.66) seinen Sitz verlegt nach Hortaleza 102, Madrid. I ! 2 Belgien, Belgium, ! Belgique, ! Bélgica j 1 ! 1 3 Dänemark, Den! imark, Danmark,! Dinamarca ¡ Brisbane. i( d) South Australian Branch, Trades Hall, Adelaide.( Tf) 8451 ! ( e) United Furniture Trades IndustriT al Union of Workers, 4 Trades Hall !! Beaufort Street, Perth.( TF) B 2695 121 Centrale Générale du Bâtiment, de !! l'Ameublement et des Industries diverses, 6, Rue Watteeu, Bruxelles. ( Tg) Centrale Bâtiment, Rue Watteeu, 1( Tf) 11.47.08- 11.00.68.( 0) L'EmanIcipation. 31 Murerforbundet i Danmark, Dosseringen 36, København.( Tr) 8054 Fagblad. ( 0) Murernes 1 I vej 26 A I, København N. 1 41 Stukkatörernes Forbund, Vestergaards Adressenverzeichnis der angeschlossenen Verbände.- Addresses of Affiliated Unions.-Adresses des organisations affiliées.Adressefortegnelse paa de tilsluttede Forbund.- Lista de ( Tg) ( Tf) ( 0) direciones de las Organizaciones adheridas. Telegrammadresse, Telegraphic Address, Adresse télégraphique, Dirección telegráfica. Telephonnummer, Phone Number, Téléphone, Teléfono. Verbandszeitung, Official Journal, Organe, Fagblad, Órgano. Die Numerierung deckt sich mit der in der Mitgliedertabelle, in der das betreffende Gewerbe kurz angegeben ist. The Numbers correspond to those in the List of Memberships which briefly indicates the Trades catered for by the individual Unions. Les numéros correspondent à ceux dans la liste des effectifs indiquant brièvement les professions comprises par les différentes organisations. Nummeringen i denne Fortegnelse svarer til den i Listen over tilsluttede Organisationer, hvori vedkommende Forbunds Organisationsomraade er angivet. Los números corresponden con los en la lista de los efectivos, cuya lista indica a la vez los principales oficios abarcados por las respectivas organizaciones. T Land No. Country ! 1 Pays ! País 1 Australien, ! I 1 [ Australia ! ! 2 Belgien, ¡ Belgium, ! Belgique, ! Bélgica ! ! 3 Dänemark, DenI imark, Danmark,! Dinamarca ! 1 ¡ No i Adresse Address Dirección 1 Federated Furnishing Trade Society of Australasia, Trades Hall, Melbourne ( Vict.)( Tr) F 1932 ( a) New South Wales Branch, Trades. Hall, Sydney( Tf) MA i Goulburn Street, Sydney 114580- 4581( 0) The Furnishing Worker. 1( b) Victoria Branch, Trades Hall, ! Melbourne.( Tf) F 1932 ( c) Queensland Branch, Trades Hall, Brisbane. 1( d) South Australian Branch, Trades Hall, Adelaide.( Tf) 8451 ( e) United Furniture Trades Industri! I al Union of Workers, 4 Trades Hall, !! 1 Beaufort Street, Perth.( Tf) B 2695 121 Centrale Générale du Bâtiment, de ! 1 1'Ameublement et des Industries diver11 1 ses, 6, Rue Watteeu, Bruxelles. ( Tg) Centrale Bâtiment, Rue Watteeu, ( Tf) 11.47.08- 11.00.68.( 0) L'Eman!! cipation. 31 Murerforbundet i Danmark, Dosseringen 136, København.( Tf) 8054( 0) Murernes 1 41 Stukkatörernes Forbund, Vestergaards Fagblad. i I vej 26 A I, København N. ! ! ! ! ( 5) T ! ! ! 1( 6)! ! :( 7)! 1( 8): i ! j 1( 9) i ! 1( 10) 1 !! 1( 11): 1( 12)! 1( 13) 1 1 ! ! Snedkerforbundet, Rømersgade 22 IV, København K.( Tf) Central 12753 ( 0) Fagblad. Drejerforbundet, Colbjørnsensgade 20, St. København V.( Tf) Vester 8175( 0) Fagblad. Børste industriarbejdernes Forbund, Ahornsgade 5A, København.N. Bødkerforbundet, Rosenørns Allé 14 St., København V.( Tf) Nora 5318( 0) Bødkernes Fagblad. Forgylderforbundet, Ørnevej 19, St., København N.( Tr) 184X Træe industriarbejderforbundet, Rosenørns Allé 12 IV, København V.( If) Nora 7306.( 0) Fagblad. Billedskaerer- og Dekorationsbilledhuggerforbundet, Rømersgade 22, København Valby.( Tf) Valby 195. TO) Fagblad. Dansk Karetmagerforbund, H.C. ørstedsvej 280, København V.( Tf) Eva 2713( 0) Fagblad. Skandinavisk Sadelmager- og Tapetsererforbund, Meinungsgade 16, København( Tf) Nora 7341.( 0) Medlemsblad. 1141 Kurvemagerforbundet, Sct. Hansgade 15, København. 115 Korkskaerernes og Sortererskernes Forbund, Holger Danske vej 73 I, København. ( Tf) Gothaab 6190. 41 Estland, Esthc- 161Eesti Ehitustööliste Ametiühing, V Inia 1 Pärnu Mint. 31, Tallinn. 5 Finnland, Fin- 1171Suomen Rakennustyöläisten liitto, SirIland, Finlan-! Ikuskatu 5, Helsingfors.( Tf) 71138 I idia ! 6! Frankreich, ! ! France, Frank-! Trig, Francia ! ! ! I i 118 Suomen Muuraustyöntekijäin liitto, Sir1 Ikuskatu 5, Helsingfors.( Tf) 73286 119! Suomen Puutyöväenliitto, Sirkuskatu ! 15, Helsingfors.( Tf) 71.897. 1201 Fédération Nationale Confédérée du Bâtiment et des Travaux Publics, 211 Rue Lafayette, Paris( Ke)( Tf) Botzaris 186/ 50-51-52( 0) L'Ouvrier du Bâtiment. 21 Fédération des Travailleurs de l'Indusitrie du Bois, Bourse du Travail, 3, Rue du Château d'Eau, Paris Xe.( 0) Le Travailleur du Bois. 1221 Fédération Nationale des Travailleurs Idu Tonneau, Parties Similaires et AssiImilés, 5 Rue du Carré du Roi, Montpellier.( Hérault) 71 Grossbritannien 123 National Federation of Building Trades Great Britain, 135: Operatives, Federal House, Cedars Road Grande- Bretag-! 120a, Clapham, London SW 4.( Tg) Enefbeteo, Clapcom, London.( Tf) Macaulay 14584.( 0) Monthly Report ! ne, Storbritan nien, Gran Bre itaña ! ! ( 23)! ! ! I 1( 24)! ! ! ¡( 25)! ! ! i ( 26)! 1 !( 27). ! ! 1( 28) ! ! :( 29)! ! I ( 30) ! ! 1 ! 1 ! ( 31) 1 ! ! ! I 1( 32)! ! ! ! ( 33)! ! ! ! ! ( 24) 1 ! 81 Holland, PaysBas, Países ¡ Bajos ! 1 ! ! 1 ! ! Amalgamated Society of Woodworkers, 131, Wilmslow Road, Withington, Manchester.( Tg) Cohesive, Withington, Lancs.( Tf) Didsbury 3103. ( 0) Monthly Journal. Amalgamated Union of Building Trade Workers, Crescent Grove, South Side, Clapham, London SW 4. Plumbers, Glaziers& Domestic Engineers' Union, 15 Abbeville Road, Clapham, London SW 4. Amalgamated Slaters& Tilers' Provident Society, 19 Oswald Terrace, Gateshead on Tyne. Street Masons, Paviors& Roadmakers' Society, 1 Kingston Grove, Woodhouse Lane, Leeds 2. National Builders' Labourers& Constructional Workers' Society, 84, ! Blackfriars Road, London SE 1. Amalgamated Slaters' Society of Scotland, 15, Earlbank Avenue, Scotstoun, Glasgow W 4. Building& Monumental Workers' Association of Scotland, 65, West Regent Street, Glasgow C 2, Scotland ( 0) The Building and Monumental Workers' Journal. National Union of General and Municipal Workers, 28 Tavistock Square, London W.C.1.( 0) The National Union of General and Municipal Workers' Journal. . Transport& General Workers' Union, Transport House, Smith Square, London SW 1.( 0) The Record Constructional Engineering Union, 9, Clapham Park Road, Clapham, London SW 4.( 0) The Journal. National Association of Operative Plasterers, 37 Albert Street, Mornington Crescent, London NW 1. i( 35) Composite Section, Address: N.F.B.T.0. 1361 National Society of Brushmakers, 115 Hackney Road, London E 2,( Tf) Bishopsgate 1101,( 0) Monthly Report. 1371 National Union of Packing Case Makers, ¡ Box Makers, Sawyers& Mill Workers, 195 Farringdon Road, London E.C.1. ( Tf) Clerkenwell 3018.( 0) Monthly Report. 1381 Alg.Nederl.Bouwarbeidersbond, VondelIstraat 40, Amsterdam W.( TF) 80591, 183791,( 0) De Bouwer. 1 1391 Alg. Nederl.Stucadoorsbond, Bilderdijk1 Istraat 125, Den Haag.( Tf) 391739, !( 0) De Stucadoor. 1401 Algemeene Nederlandsche Bond van Meubelmakers, Behangers, Houtbewerkers len aanverwante Vakgenooten, Vondelistraat 170, Amsterdam W.( Tr) 81837 1( 0) Ons Vakblad. ! .: 1 91 Irdand, Ireland! siehe Grossbritannien see Great Britain- Voir Grande- Bretagne Se Storbritannien- Véase Gran Bretaña ! 101 Italien, Italy, 1411 Federazione Italiana Operai Edili, ! Italia 111 Jugoslawien, I ! I i ¡ Yugoslavia, Yougoslavie, Yugoeslavia 12/ Memel ! 13 Neuseeland, ! ! i 142 143 16, Rue de la Tour- d'Auvergne, Paris ( IXe)( Tf) Trudaine 93-91 Savez Gradevinskih Radnika, 1 Nemanjina ul.34, Beograd. Usrednje društvo lesnih delavcev in !! sorodnih strok na slovenskem ozemlju, ¡ ¡ Miklausičeva cesta 22A, Laibach ( Ljubljana)( Tf) 34-78. 144 Savez drvodjelskih radnika, Ilica 55, Agram( Zagreb).. ! 1451 Savez drvodjelskih radnika za Bosnu ! i Hercegovinu, Social Radnicki Dom, Sarajevo. 146 Sindikat Drvodeljskih Radnika, Nemanjina ul. 28, Beograd. 1471 Verband der Maurer des Memelgebiets, ! Alexanderstrasse 23, Memel ! 148 1 N.Z.Federated Furnishing Trades' ! Association, 126 Vivian Street, Wellington. C.2. ¡ New Zealand, Nouvelle- Zélande, Ny- Zee- l land, Nueva Zelandia ! ! 14 Norwegen, Norway49 ! ¡ Norvège, Norge! ¡ Noruega. 151 Palästina, I 1 Palestine ! ! 150 1 151 Norsk Bygningsarbeiderforbund, StorI gatan 12 V, Oslo.( Tf) 13757( 0) Bygningsarbeideren. TT Norsk Murerforbund, Nytorvet 4, Oslo ( Tf) 11.771 Norsk Høvleriarbeiderforbund, Folkets Hus, Oslo.( Tg) Høvleriforbund ( Tf) 27.202( 0) Høvleriarbeideren. 152 Norsk Treindustriarbeiderforbund, Folkets Hus, Oslo.( Tf) 11.574. !( 0) Treindustriarbeideren. 153! Norsk Skog- og Landarbeiderforbund, 1 Møllergt. 3, Oslo.( Tg) Skogsarbeider ( Tr) 11.255- 11.202.( 0) Skog- og Landarbeideren 154 General Federation of Jewish Labour in Eretz- Israel( Woodworkers' Section), 1 P.0.B. 303, Tel- Aviv.( Tg) Ovdim. ( Tf) 249-250 : 161 Polen, Poland, IPologne, Polo551 1 inia 1 1 1561 I ! Zwiazek robotników budowlanych w Polsce, Dunajewskiego L 5, Krakow.( Tf) 310 Zwiazek robotnikow przemyslu drzewnego i w Polsce, ul. Felicjanek 10 m. 12, Krakow.( Tf) 138-27. 17 Rumänien, Rou- 1571 Uniunea Muncitorilor din Industria Imania, Rumania i ¡ Constructiei din România, Strada ! Izvor 37, Bucuresti VI. 158 lemnului din România, Strada Izvor 37, 1 1 1 Uniunea Muncitorilor din Industria i Bucuresti VI. 181Schweden, Sweden 59 i Svenska Murareförbundet, Barnhusgatan i iSuède, Sverige, ¡ Suecia i 160: ! ! 16-, Stockholm C.( Tr) 20.27.89( 0) Kvartals Rapport. Svenska Sägverksindustriarbetare förFolkets Hus, Gävle.( Tg) Sägverks 1 bundet, Folkets Hus, 1( Tf) 1077- 3677( 0) Sägverksindustri! i arbetaren.. 1611 Svenska Träindustriarbetareförbundet, Barnhusgatan 18, Stockholm,( Tg) Träindustri.( Tr) 10.39.99.( 0) Träarbetaren. 191Schweiz, SwitIzerland, Suisse Svejts, Suiza 1 1 1621Svenska Byggnadsträarbetareförbundet, 1 Barnhusgatan 18, Stockholm C. ! ! ! 1 1 1( Tg) Byggnadsträ.( Tf) 10.39.47 111.95.35.( 0) Byggnadsträarbetaren. 1631Svenska Skogs- och Flottningsarbetareiförbundet, Folkets Hus, Gävle.( Tg) SkogsIförbundet( Tf) 3426.( 0) Skogs- och ¡ Flottningsarbetaren. 1641Bau- und Holzarbeiterverband der Schweiz, Postfach Aussersihl, Zürich 4. ( Tg) Bauholzverband, Volkshaus.( Tf) 135.075.( 0) Bau und HolzarbeiterZeitung. 201 Spanien, Spain, 1651Federación de la Industria de la Espagne, España i ¡ Edificación, San Lucas 11, 1°, Madrid. 11( Tf) 44929( 0) La Edificación. 1 211Südafrika, 166 Federación Nacional de Obreros en ! ¡ Madera, Fernandez de la Hoz 51, Madrid. 1671 Amalgamated Society of Woodworkers, South Africa, IP.O.B. 1095, Johannesburg.( Tf) 3352. Afrique du Sud! 1( 0) Monthly Report. Sydafrika, Africa del Sur! 1 ! 22 Tschechoslowa- 1681 Verband der Arbeiter in der Bau-, Ikei, Czechoslo-!! Stein- und Keramindustrie in der Tsoheivakia,.Tchéco-! choslowakischen Republik, Havlickova ul. 8.Praha- Karlin.( Tf) 240-11 ( 0) Der Bund. I 1 islovaquie, Cze-! Ikoslovakiet, 1 i 1 Checoslovaquia 1691 Verband der Holzarbeiter, Drechsler u. verwandten Berufe in der C.S.R., Gutenbergstrasse 7, Reichenberg. ( Tf) 1722( 0) Der Holzarbeiter ! 1701 Jednotný svaz drevodelníků v Československe republice, Hálkova ulice 1, ¡ Praha II.( Tg) Holzarbeiter, Halkova 1, ( TF) 252-71.( 0) Drevodelnik. 1711 Ustřední Svaz Čalounfku, Karoliny Isvétlé č 37," Bellevue" Praha I. 231 Ungarn, Hungary 1721 Ungarländ. Bauarbeiterverband, Arena- ut Hongrie, Hungrial 168, Budapest.( Tf) József 10-71( 0) 2425 ! ! ¡ Epitömuncas. 1731 Magyarországi Famunkások Szövetsége, Magdolna- utca 5-7, Budapest VIII ( Tg) Holzarbeiter Magdolna- utca( Tf) József 315-64.( 0) Famunkások Szaklapija. 174 Budapesti Szobrászok Szakegylete, ¡ Nepszinház Utca 16, Budapest VIII. U.S.A., Canada 175 1 United Brotherhood of Carpenters and 1 I Joiners of America, Carpenters' Builiding, 222 East Michigan Street, Indianapolis, Ind.( 0) The Carpenter. INTERNATIONAL BYGNINGS- OG TRÆEARBEJDER- UNION VIRKSOMHEDSBERETNING 1933 118 The Report on Activities of the International Federation of Building and Wood Workers for 1933, a copy of which is enclosed herewith, was compiled in the main by the end of August, 1934. Owing to very urgent other business, however, it was not found possible to send it out before now. In spite of the delay in publication we believe the Report to be of sufficient importance to warrant your attention, the more so as it does not strictly confine itself to 1933, but often deals with 1934 as well. Published by the Secretariat of the I.B.W.W., Amsterdam December 1934 re @ International Federation of Building and Wood Workers REPORT ON ACTIVITIES 1933 Published by the Secretariat of the I.B.W.W., Amsterdam December 1934 7e 0 n, CONTENTS ( Owing to technical reasons it was impossible to number the pages) Preface Introduction: The Economic Situation during 1933 The Building and Woodworking Trades in 1933 Unemployment in the Building and Wood Trades, 1929, 1932, and 1933 The End of the Free Trade The Struggle in Austria Roosevelts's" New Deal" Unions in Germany The I.U.W. and I.F.B.W. in the Year 1933: Governing Bodies Affiliated Unions Information Service Congresses Representation at Conferences, 1933 Position and Activities of the Unions affiliated to the I.B.W.W., 1933 Memberships of Affiliated Unions on 1st January 1932-1934 Addresses of Affiliated Unions Abbreviations used in the Report I.F.T.U. International Federation of Trade Unions, Paris I.T.S. International Trade Secretariats I.U.W. International Union of Woodworkers I.F.B.W.. International Federation of Building Workers I.B.W.W. International Federation of Building and Wood Workers I.L.O. International Labour Office, Geneva Te 0 n, PREFACE This, the first Report issued by the Secretariat of the International Federation of Building and Wood Workers, has little to say about that organization as such, and even less about its activities.. It deals with the year 1933, a period in which the International Union of Woodworkers and the International Federation of Building Workers, which nearly five months ago amalgamated for the purpose of jointly overcoming the difficulties which towered over them, were still separate, and carried on their activities independently. The year 1933 was for both Internationals a period of serious embarrassment, which put their internal strength, that is, the cohesion of their affiliated organizations, to a severe test. To ward off the terrible moral and material blow of the loss of our German organizations it was necessary to consolidate our forces and draw the ring of affiliated unions closer than ever. The disorganization caused by the hasty transfer of the two offices from Berlin to Amsterdam- aggravated in the case of the I.B.W.W. by the fact that the whole of its files were seized and held for nearly a year made extraordinarily difficult the fulfilment of this most important of all tasks. Today, however, we are able to say that the lack of confidence which temporarily threatened the International Trade Union Movement has fortunately been overcome, and that under the pressure of events our affiliated organizations have held together even more closely than before, a happy development which has been strengthened rather than weakened by the honourable defeat of the Austrian workers in February 1934. The International Congresses of the Building and Wood Wor kers, held in July and August 1933, shortly after one another at Brussels and in the same hall, were remarkable for unanimity of purpose and the sober earnestness of their discussions. In full recognition of the fact that there had been a complete change in the basis of the International Trade Union Movement, they instructed their respective Executives to consider the possibility of closer co- operation, and even of the amalgamation of the two Internationals. The negotiations which ensued led, on 1st April 1934, to the setting up of the International Federation of Building and Wood Workers, which has now taken over, in the interests of the Building and Wood Workers of the world, the tasks which the weakness of the two separate Internationals prevented them from performing satisfactorily. It is obvious that the new joint organization could hardly expect to achieve immediate tangible rosults in all the many spheres of its activities. We think we can say, however, that in spite of the great amount of laborious detail work which had to be done in connection with the setting up of the Secretariat, the re- arrangement and unification of the files, etc., very considerable progress has already been made. Correspondence, for instance, with 372 in- coming and 395 out- going pieces, shows a very considerable increase, largely as a result of the resumption of propaganda work, which had been almost entirely suspended for lack of time to attend to it. The information service has also increased considerably in volume. So far we have issued six numbers of the Bulletin, aggregating about 33 pages of text per language, and twice we have supplied our Unions with pictures, which attracted much attention. What is much more important, however, is that it has been found possible to establish much closer relations with our German and Austrian comrades in the पर P, re n, building and woodworking industries, and to make preparations for supporting them much more energetically than hitherto in their fight against fascism. We are conscious of the incompleteness of the Report submitted. This is partly due to the shortness of the time which we have had to prepare it, but chiefly to the fact that the questionnaires sent out by the I.U.W. and I.F.B.W. were dissimilar in their basis, and the material received consequently lacking in uniformity; while in addition the replies received from afiliated organizations were in general exceedingly deficient. We will see, however, that the data which are lacking are included in the next Report, so that there may be no lack of continuity. 6- ve A period of very great embarrassment and uncertainty lies behind us. When we take stock we find that we have suffered severe and painful losses and set- backs, both moral and material, but the hard school of tribulation through which we have passed has made us examine ourselves, and has brought us to recognize many things which will be of very great importance for our immediate activities. Everywehere we see the labour movement abandoning the preponderantly defensive attitude into which it has allowed itself to fall during the economic depression, and going forth to the attack. Its activity is increasing, and it has acquired a new impetus which promises much for the future. In spite of the wave of nationalism which has swept over the world, the inward unity which is a feature of our international organizations has become more firmly anchored, and there are many happy indications- we need only mention here the boycott of German goods by the American trade unions, and the recent entry of the United States into the international Labour Organization at Geneva- that in the not far distant future it may be possible to bring about close co- operation with the trade unions of the United States. May the expectations which now help to encourage us in our work become tangible realities in our next period of activity. Amsterdam, end of August 1934. n, 1 INTRODUCTION The Economic Situation during 1933. The big World Economic Conference, at which the representatives of 66 States assembled in London in June 1933, opened aridst a general sphere of scepsis, was at the very outset confronted with a decisive crisis, and after a long death struggle ended in a complete fiasco. Its failure aggravated the murderous economic nationalism to combat which it was held. The proud knights who set out to release the world had to fail, because the monster they wanted to kill was flesh of their own flesh: they turned and fled back to their flimsy shelters of custom duties, quotas, exchange control and all the other finance- technical. artifices. But though the rulers of the world did nothing calculated to improve, and omitted nothing calculated to worsen the world situation, a turn of the economic tide has set in, since 1932 for a number of countries, Great Britain and Japan more particularly, and since the middle of 1933 more and more clearly for the world as a whole. While the world trade turnover, for instance, steadily declined from the beginning of the slump in 1929 until the first half of 1933, the second half of that year for the first time again shows a recovery. According to index figures prepared by the League of Nations, the movement was as follows: 1929 100, 1930 92.6%; 1931 84.2%; first half of 1932 74.6, second half of 1932 72.7, first half of 1933 70.5, second half of 1933 75.6. Together with the increase in the international exchange of commodities went an increase in world industrial production, as shown by the figures of the Berlin Economic Research Institute: 1929 100, 1930 88.0, 1931 78.8, 1932 68.4, 1933 77.5. And finally the unmistakable upward trend, which, in spite of occasional relapses, continued during 1934, was confirmed by the improvement in the employment situation in nearly all countries. The following are figures periodically published by the International Labour Office: Number of persons in employment ( in thousands) April 1931 1932 1933 1933 1934 7 प्ए पर 0 re n, Country Germany 14,336 12,518 13,016 12,698 15,362 Hungary Latvia 937 168 862 141 853 150 846 144 897 162 Great Britain 9,437 9,367 9,683 9,505 10,140 Czechoslovakia 2,313 2,069 1,887 1,869 1,883 Indexes Canada( 1929= 100) United States( 1929= 100) Great Britain( 1924-100) France( 1930= 100) 1931 April 1932 1933 1933 1934 85.3 72.5 70: 6 65 1 77.2 73.9 61: 2 65.8 57.2 78: 5 92: 3 91.7 94.8 93.0 99: 3 92.5 80.7 79.1 Netherlands( 1929= 100) 78.71) 76.71) 90.6 79.4 77: 8 77.41 78.2 Italy( 1929= 100) 81.2 70.5 71.4 72.0 71: 2 Japan( 1929= 100) 81.7 82.0 89.9 87.3 95: 2 Poland( 1929= 100) 73.9 63.3 62 9 60.8 66.9 Sweden( 1929= 100) 91.3 85.6 84 6 Switzerland( 1925-100) 82 7. ( 1) 89:41) 88.5 76.1 82.6 73 0 75.3 72: 573: 21 74.6 75.2 Czechoslovakia( 1928= 100) 92.3 1) March 1933 or 1934, respectively These figures, at first sight, suggest a very satisfactory development. They speak an entirely different language, however, if the extent and the pace of the increase in employment is compared with the growth of production in the different countries. For reasons of space and time we cannot enter into details here, but the alarming fact is evident that even if industrial production were to reach the height of the two peak years 1928 and 1929 again, the number of unemployed would, as a result of the relentless technical progress, be bigger than in those two years. And even then there were in Europe alone three and a half million visible" i.e. registered, unemployed. The reabsorption of these millions in the productive procress can only be achieved by a further planned reduction of working hours. But precisely here is strikingly manifested the impotence of the capitalist rulers to think on really international lines, to conceive really effective solutions, to say nothing of carrying them into effect. Under the pressure of the systematic obstruction practised by the employers, the International Labour Conference of 1933 decided to postpone the question of reducing working hours, and this year's Conference has, as far as the question in its general form is concerned, dropped it entirely. The Building and Woodworking Trades in 1933. During the year under review the industries for which our unions cater were again more heavily hit by the economic depression than the average of the working class as a whole. As far as the wood industry is concerned, the principal wood- exportial countries, more particularly Finland, Sweden, Soviet Russia, Poland, United States and Canada, experienced an appreciable revival during the latter half of 1933, which became more marked during 1934. In 1933 the European timber trade showed a total volume of over 20,000,000 tons, representing an increase of 3,000,000 tons, or 16.0%, over the volume of the preceding year. The European trade in sawn Timber alone increased by 2,000,000 tons, that is by 18.0%, while the other kinds of wood, except wood for paper- making, showed no substantial changes. Interesting in this development is the fact that in 1933 Great Britain alone accounted for nearly one half of the total European imports of soft timber, which was chiefly due to the marked revival in building activities in that country during the year. The development of building activities in some of the principal countries of the world appears from the following figures( based on 1929 equal to 100): United States Great Britain Year Germany Total 1 1 House 1 bldg.! Total House France Belgium I bldg.! 1928..! 1929..1100.0 115.0 144.5 1 100.0 1 100.0 1930..1 66.2 78.4 1931.. 39.81 53.8! 57.0 1 4270! 84.2! 91: 5 1932.. 25.0 1 23.4! 1933. 39.9 1 21.8 1 1475 i 84.8106.1 13.0! 92,9! 90.6: 79.5 89.4 100.0 100.0 1 100.0 100.0 1007 105.7 112: 3: 87: 2 102.3 93.1 82.2 84.8 104.5 138.8 1 74.4 82.5 . ! ! i For the rest the position in the building and woodworking industries in the countries affiliated to our International remained, on the whole, bad. In any case it was not until the beginning of 1934 that a certain improvement began to be fairly visible. For particulars on this point we refer to the national reports contained in the section" Position and Activities of Affiliated Unions in 1933". The table given on the next page contains a comparative survey of the trend of unemployment in the principal of our industries. It will be noticed that as a rule these data relate only to fully unemployed, are rarely complete, and do not permit of comparisons between countries. On the whole, however, they do convey a fairly definite picture of the situation in the individual countries. The End of the Free Trade Unions in Germany. Hitler's appointment as Chanceller of the Reich; torch- light processions and hysterical festivities% 3B Brownshirts everywhere; a last desperate attempt at resistance by the working class in the beginning of the election campaign; then the Reichstag fire, which was the signal for an orgy of terror and murder; prohibition of socialist meetings; suppression of all socialist papers and publications; confiscation of trade- union journals; the whole frenzied turmoil of the period that preceded the destruction of their unions must be called to mind in order to understand the position of the German comrades, to judge properly their actions, or perhaps lack of actions, during those fateful months. On the morning of 2 May 1933 German Fascism dealt the final blow at the free trade unions. The National Socialist plan of campaign for the" conquest"( read plundering) of the unions was hatched by Dr Robert Ley, the present chief of the German Labour Front. One of Ley's lieutenants, Role, has described matters in the following terms: 11 The essential thing was to seize the leaders before all the intrigues could be hidden, the money removed beyond reach, and other undesirable steps taken. Dr Ley decided to time the move to take place at the same instant throughout the whole country. A few days prior to the first of ay telegrams and telephones called district chiefs and N.S.B.O. chiefs to the Party Headquarters in unich. Ley developed his plan: All trade union buildings and offices to be occupied. Their acoounts to be locked, Trade and Date ( usually end of calendar month) Unemployment in the Building and Wood Trades, 1929, 1932, 1933. Percentages Unemployed Denmark Australia Belgium Bricklayers Carpenters Joiners Woodworkers Germany Finland Great Britain and Northern Ireland Canada Netherlands Norway Bricklayers Carpenters Woodworkers Sweden 10) Sawmill Workers Switzerland Czechoslovakia Hungary IV II III III III III IV IV I IV II IV IV IV IV IV II Building 9) 12) 1929 VI 8.8 O. I 0.2 2.8 10.4 8.5 7.5 2.1 13.2 1.6 II.8 - 0.6 - XII 14.3 5.5 33.0 33.9 52.8 16.9 25.6 24.5 35.0 39.2 33.2 - 13.0 IV IV Index figures of Employment FinFrance Japan Canada U.S.A. land Corres. month 1926 1926 1926 1923/25 of prev. year = = - = = 100 100 100 100 100 VI VII VI VI VI 1932 VI 42.1 21.6 40.0 36.8 78.0 26.1 60.8 32.7 XII 40.2 26.7 59.9 65.8 86.1 32.1 69.2 55.8 28.3 20.5 33.2 52.6 64.8 53.2 - 4.9 - 98 29.4 107 99 || 165 93 93 59 59 1933 VI XII Membership of Union or Fund or number of workers covered by the data given. 36.6 32.2 17.3 38.6 48.3 II.4 17.4 51.8 70.6 4) - 19.9 62.5 27.5 35.4 35.243.611) - - 59.95) - 25.9 69.1 63.4 55.8 85.6) 75.811) 8.5 36.8 - i 54.736 117.053 8.817 8.313 - 759.1026) - 883.780 15.555 87.335 3.874+8.000 18.103 1 ]] 103 86 78 - 88 - - - - - 76.989 - - Wood- working 1) 1) 3) 1) 1) 8) 1929 VI 13.6 0.4 17.9 8.1 15.0 - 5.8 4.6 3.2 7.7 13) - ¹) ¹) 3.I ¹) XII 15.5 2.2 - 30. I 45.5 23.9 5.3 8.3 8.0 - 12.0 - - 7.0 33.3 30.6 - = 18 90 188 91 123 92 87 84 83 1932 VI 39.6 23.8 44.0 28.0 65.5 21.9 20.5 44.6 31.9 - 29.3 - 1.4 24.4 54.4 XII 38.4 27.5 - - 60.8 54.4 69.3 21.8 18.2 54.8 48.2 36.9 - 20.9 38.5 56.5 92 88 85 1933 VI 35.3 XII 19.7 Membership of Union or Fund or number of workers covered by the data given. 32.9 29.3 16.397 42.463 - Saw- milling 1929 VI - 2) 2) XII 1932 VI XII 1933 VI XII Membership of Union or Fund or number of workers covered by the data given. 36.7 20.7 63.34) 14.3 - 40.5 37.8 36.05) - 9.209 4.739 315.1707) 17.5 13.5 13.1 1.606 132.870 26.8 33.9 ± 32 - 13.9 44.4 29 - - 17.3922.10c - - 1 2) 3) 2) - 8.4 - - - IO.2 2.7 - 30.3 - 73 73 65 21 43 22 19 35.8 38.7 - - 32.9 46.3 48.7 128 15 75 64 22 61.0 99 75 53 28 II.372 - 6.928 2.500 - 33.435 12.488 - 2) 2) 14) 2) - 14.0 - - 105.8 80 57.7 73.7 200 || 19.6 48.7 - 34.5 70.8 50.0 - 21.1 51.9 - 67.9 60.2 - 18.3 24.1 - 36.2 17.8 19.0 - - - - - - - 58.430 I.292 - +3.800 - - - 69.1 21.762 - - - Notes: 83.6 63.8 - - - 34 75 50 169 - I. Compulsory Unemployment Insurance. II. Voluntary Unemployment. Insurance. III. Trade Union Unemployment Funds, IV. Trade Unions. V. Employment Exchanges. VI. Employers. VII. Labour Inspectorate. - - - ¹) Including Saw- milling. 2) Included in Wood- working. 3) Predominantly Saw- milling.) Data less complete than those preceding. 5) Data of the Nazi German Labour Front and exclusive of those employed in the Labour Service( relief works); consequently not comparable with previous data.) Membership of the ,, National Industrial Community Building". 7) Membership of the ,, National Industrial Community Wood- working". 8) Furniture- making, Upholstery, etc. only. 9) Carpenters and Joiners - - - only. 10) These official figures, although based on returns of the local branches of the unions, differ sometimes substantially from the figures of the Unions. 11) Affected by the 10- month conflict in the Building Industry. 12) Building and Wood- working industries together. 13) Included in the Building Industry. 15) Figures relate in each case to the end of the next month. - - - the most prominent leaders arrested. The employees of the unions not to be ejected to begin with, if they promise to work on the lines laid down by the new leadership. Violence only to be used where violence is encountered. The N.S.B.O. to provide reliable men for every leader who is removed. Everything possible to be done. to prevent the concealment of cases of corruption, Action to be taken with lightning speed. At an agreed signal the attack to be launched in all towns of the German Reich. The sub- chiefs hastened home and made all the preparations. In spite of the preparations for the first of May all were in readiness for an alarm. On 29 April Dr Ley once more discussed the whole plan of campaign with the Grand Chief. The last doubts were removed. So everything had been discussed with the Grand Chief, Hitler. The Reich Chancellor Hitler, as guardian of the Constitution, let everything take its course, for as Rolle continues: " The State had not interfered in this revolutionary movement. The police remained invisible. National Socialist workers of the N.S.B.0 and S.A. enforced the rights of the new State and the new People. A new spirit invaded the organizational centres of the class struggle. A new period dawned.... " A new period dawned. A flood of the vilest slander was hurled at the defenceless and silenced old leaders. One instance will suffice: A number of rooms on the top floor of a trade union house in Dresden were luxuriously furnished by the Nazis with easy chairs and accessories, complete with whips and condums and the whole decadence of the" red bosses" exhibitedagainst payment of a reasonable charge, needless to say to gloating spectators. The trade unions were reorganized, reorganized until they had entirely lost their character of economic instruments of the working class against capitalist exploitation. There came the" Act to regulate National Labour" which gives the employer unrestricted power over his" following"( i.e. workpeople), reduces the system of workers' representation to a farce, and leaves the fixing of wages and conditions of employment to the discretion of the Labour Trustees. Did not even Mussolini's Lavoro Fascista write of this Act that under it" workers have only one right, the right to obey their employers"? As far as our International is concerned, it has amongst the victims of the German disaster four organizations, which together had well over half a million members. Under the latest, for the time being definite, reorganization carried through by the German Labour Front, the former Building Workers' Union and the former Carpenters' Union together constitute the" National Industrial Community- Building", while the Woodworkers' Union has been rechristened" National Industrial Community- Wood Working". The Upholsterers, who formerly already were grouped with the Saddlers, belong to the group " Leather". The journal Der Grundstein continues to appear for the Building Workers and Carpenters. The woodworkers' journal has been rechristened Der deutsche Holzarbeiter. The new journals have in most cases been enlarged as far as size is concerned, with many pictures, but the contents have for the most part become a hodge- podge of idiotic family journal rubbish, overwrought propaganda about nationality, blood and Soil, leader cult, war heroism, etc, all of course in approved Nazi style. Our International uses every possible opportunity of keeping in contact with a number of comrades in Germany. Both for the Building orkers and Carpenters and the Woodworkers there has been rebuilt a network of informational contacts, which serve for a more or less close and regular exchange of information and for the carrying on and influencing of clandestine propaganda. It has to be said that this work is exceedingly difficult and dangerous, as even death may be the ultimate penalty. For this reason alone this report cannot enter into details. The Struggle in Austria. Although the issue was only decided in February 1934, the Austrian events come within the scope of this Report. For during the second half of 1933 the situation became so critical, that the I.F.T.U. felt it necessary to convene an extraordinary meeting of its General Council in Vienna in October, to which representatives of the International Trade Secretariats were also invited. What was the march of events? ( 1) Since Hitler's rise to power, Nazi. Fascism had striven to conquer the" Ostmark", the name already given to Austria as a province of the Third Empire. With the money of the German tax- payers armed gangs were organized, who by means of bombing outrages, etc., terrorized the population. The greatest of all Fascists, lussolini, was displeased at the violence of his brown pupils. He probably feared, not without reason, that a powerful liitler Empire might be dangerous as an immediate neighbour to Italy. On the other hand it was an attractive idea to make Austria an Italian colony as a bridge between Italy and her Hungarian vassal and to insert the war alliance Italy- Austria- Hungary as a wedge between Czechoslovakia and Yugoslavia. In order to check the spread of Nazi Fascism to Austria he began to mobilize the Austrian Heimwehr Fascists for his purposes. Dollfuss, who relied upon a part of the Christian Social, i.e. Catholic, Party, would have been in a position to keep Austria free from any kind of Fascism and to maintain the little country's independence( so important from the world political point of view), if only he had joined forces with Labour, who, indeed, would in return have demanded guarantee of democratic rights and liberties under the Constitution. The last elections had shown that the Social Democratic Party represented 90% of the workers, two thirds of the population of Vienna, the overwhelming majority of the town and industrial population of whole Austria, 41% of the whole Austrian population. But Dollfuss, the idol of" liberals" having lost their bearings, preferred to join forces with the Heimwehr Fascists, financed by lussolini, who had less than 5% of the electorate behind them and represented the interests of the black reaction of the nobility. ( 1) See the article" In the Balance" in No. 1/1934 of the Press Reports of the I.U.W. On 7 March 1933, with the establishment of the Dollfuss- Fey tyranny, began a period characterized by breach of the Constitution, crushing of rights and liberties, and lawlessness generally. The terrible consequences of the irresponsible social policy" of the Dollfuss- Fey Cabinet is described by Otto Bauer, leader of the Austrian Social Democrats, in a pamphlet published shortly after the February events: Right at the beginning of the dictatorship the colletive agreement of the building workers was cancelled by decree and a substantial reduction in building workers' wages imposed by the Government. Shortly after another decree substantially reduced the benefit payable to unemployed building workers, and cancelled it altogether for a considerable part of them. At the same time, by means of financial measures, the Vienna municipality was rendered unable to carry on with its largescale building activities. Since there is no private building industry in Austria the Vienna workers saw that they would have no employment in the next season. At the same time the carrying out of the river and road construction work outside of Vienna was entrusted to the " voluntary labour service" which had been set up on the German model, and robbed the buildingworkers of finding employment in this direction. ff In spite of everything the Social Democratic Party and the free trade unions wanted to save the Austrian people from a civil war. They wanted no bloodshed. For eleven months they tolerated the intolerable. For eleven months they did what was humanly possible to achieve a peaceful Constitutional disentanglement of the political crisis. But their enemies did not want peace. All assurances and warnings, even the most far- reaching concessions of the leaders of the party of the mass of the workers were bluntly and insolently rejected by Dollfuss, confident of his diehards and bullies. The masses of the working population were ignored. Only the aristocrats and generals who wished to clear the way for the Habsburgers, and the capitalists who desired to crush the trade unions in order to get rid of their social burdens were to have their way. Thus matters were to take their fateful course. In the first week of February the Heimwehr launched their attack in Tyrol, when on the pretext of counter- acting the German Nazis they occupied the town of Innsbrück and forcefully installed an entirely unlawful second Government. It would have been easy to disarm the Heimwehr- 800 in number at Innsbrück- but instead it was decided to disarm the Republican Schutzbund, the workers'forces for defending democracy and the Constitution. On Sunday 11 February Fey openly announced that the next day, the 12th, the final" purging" would begin, and that a clean sweep would be made. He everywhere had Schutzbund leaders arrested and arms stores of the Schutzbund seized, all with a view to crushing the workers under the heel of Fascism. The provocation of the Linz workers by the searching of the workers' home there on the morning of February 12th put the spark to the powder. The workers of Linz rose in resistance, declared a general strike, and a few hours later the electricity works in Vienna closed down, the signal that the Vienna workers' decisive struggle was begun. The battle was lost, but the fight goes on. Just as once the Paris Commune, so the blood- red flames of Austria have a twofold significance: a warning to the reactionaries not to overstretch the bow by crushing the rights and liberties of the working class; a lesson to all who today can still call themselves free people that freedom is not an inalienable right but a right which was born of struggle and sacrifice and has to be kept by struggle and sacrifice. Decisive is not that in the four days of open fighting the bombs and shells of Mussolini's mercenaries triumphed over the inadequately armed workers' forces, Decisive is that through the heroic resistance of the Austrian comrades the world conscience has been roused, that the entire world for four days tensely followed the gigantic struggle. No argument of the reason convinces so strongly, has such a lasting effect, as upright self- sacrificingness. The Austrian trade- unionists, encouraged by a widespread relief movement promptly started by the international trade- union movement, has immediately set about the forming of" illegal" organizations. Especially the Building Workers already have at their disposal a well functioning apparatus. A weekly bulletin appears in a substantial issue, and circulates from hand to hand. The Woodworkers, who unfortunately are without means of their own, are making every possible effort to restore their contacts. Latterly a merger has taken place between the Building Workers and Woodworkers, the seal to which is to be put at a joint conference to be held at the earliest possible date. It need hardly be said that the I, B.W.W, is supporting the Austrian comrades, morally and materially, to the best of its ability. Roosevelt s" New Deal" The United States of America, which with the banking collapse of October 1929 precipitated the world economic crisis, revived in June 1933 when the newly elected President Roosevelt, on the grounds of exceedingly wide powers conferred upon him by Congress, enacted that huge system of economic and social legislation known as the National Industrial Recovery Act( N.I.R. A.). Narrow individualism and careless drifting with the current made place for a bold and large- scale attempt to put social and economic life on a planned sound basis. The N.I.R, A. is based on recognition of the fact that general prosperity is only possible if the whole population of a country shares in the benefits of technical progress. This object is to be achieved by shortening working hours and raising real wages, in which connection finance- political measures, of which details cannot be given here, play an important part. The Act, furthermore, for the first time gives official recognition to the trade unions and forbids the employers to compel workers to join company unions". This measure has at any rate imparted 11 esa great impetus to the American trade union movement, pecially also in those trades and industries( as far as we are concerned we mention the lumber and furniture industries) in which bona fide organization was hitherto very weak or entirely absent. AL Together with the N, I. R. A. there proceeds a largescale campaign to create employment by the allocation of milliards of credit for road construction, private and public building activities, re- afforestation, etc., which, notwithstanding the often systematic obstruction practised by the reactionary section of the employers, has already resulted in a considerable improvement of the unemployment situation, even though millions of unemployed still wait to be liberated from their terrible distress. Whatever the ultimate outcome of the N.I.R.A., President Roosevelt's" New Deal" will have to be recognized as a courageous and, within its capitalistic limits, fundamentally correct step. Its failure, in any case, would only accelerate the tendency towards a" revaluation of all values" which is already incipient in the average A erican citizen's mind, and most especially among Organized Labour.. THE I.U.W. AND I.F.B.W. IN THE YEAR 1933. Governing Bodies. At the Eighth Congress of the International Union of Woodworkers( I.U.W.), held in Brussels in August 1933, all the members of its Executive Committee were re- elected except the retiring secretary Fritz Tarnow. Comrade Franz Reichmann, of Switzerland, was elected to represent the German- speaking countries.The new Executive Committee was therefore constituted as follows: Members: W.Hauwaert( Brussels) Wm.L.Hutchinson( Indianapolis) CA.F.Lammers( Amsterdam) M. Petersen( Copenhagen) F.Reichmann( Zurich) F.Wolstencroft( Manchester) Substitutes: L.Chiron( Paris) J.Spaltman( Amsterdam) Nils Linde( Stockholm) M.Danek( Vienna) Th. Barron( Glasgow) During the period covered by the Report the Executive Committee met four times: thrice in its old form, namely: on 12 April in Berlin, on 6 June in Amsterdam, and on 3 August, the day before the Congress, in Brussels, and for the fourth time on 15 December in Paris. Although not included in the period, it may be mentioned that a further meeting was held in Amsterdam on 24 March 1934, The more important decisions of these meetings were in due course communicated to affiliated unions by circular or in the Press Report. As regards the International Federation of Building Workers ( I.F.B.W.), Comrades Bernhard, Wolgast and Giebler, of Germany who formed together with the secretary Georg Käppler the Management Committee of the I.F.B.W., retired on 24 February 1933; their membership of the Executive Committee ending at the same time. The Provisional Management Committee, consisting of Comrades R.Coppock( London), President, E. Gryson( Brussels), and J.W.van Achterbergh( Amsterdam), Acting Secretary, which was appointed on 13 May 1933, was confirmed in office by the Tenth Conference of the I.F.B.W., held in Brussels in July 1933. As a result of changes in the grouping of the countries Comrade Franz Müller ( Czechoslovakia took the place of Comrade J.Riess( Hungary) on the new Executive Committee, which was therefore constituted as follows: Members: R: Coppock( London) J. van Achterbergh( Amsterdam) V.Björkman( Stockholm) J.Böhm( Vienna) E: Gryson( Brussels) F.Muller( Prague) Substitites: Th. Barron( Glasgow) Livan der Wal( Amsterdam) B Haakestad( Oslo) A. Vuattolo( Zürich) H.Cordier( Paris) W.Slach( Prague) After the transfer of the offices of the I.F.B.W. from Berlin to Amsterdam the Management Committee only met once as such on 19 June 1933 at Aberystwyth( Wales), on the occasion of the Conference of the National Federation of Building Trades Operatives of Great Britain& Ireland. It also met once in 1934, on 24 March, in Amsterdam. The General Executive Committee met four times during the period covered by the Report: twice in its old form, on 13 May in Amsterdam and on 27 July( the morning of the day on which the Brussels Conference started) in Brussels; and twice in its new form, on 23 September in Amsterdam and 15 December in Paris. Affiliated organizations have been informed, by circular or through the Press Report, about all these meetings. The fact that there were during the period under review a comparatively large number of meetings of the governing bodies both of the I.F.B.W. and I.U.W.W., was due partly to the events in Germany, and the hasty transfer of the offices and changes in the management which they rendered necessary, and partly to the amalgamation negotiations between the two Internationals following their Congresses in July and August. It should be mentioned, further, that on 10 November 1933 a small committee drawn from the Executives of the I.U.W.W. and I.F.B.W. met for a preliminary discussion of the question of Amalgamation. This committee consisted of Comrades Coppock and Van Achterbergh, for the I.F.B.W., and Hauwaert and Wolstencroft for the I.U.W. The two Executive Committees also met jointly in Paris on 16 December for the purpose of drawing up a detailed scheme of amalgamation, which was later to be approved by a ballot of the affiliated organizations. For the sake of completeness it should be added that upon the amalgamation of the I.U.W. and I.F.B.W. on 1st April 1934 the Management Committee of the I.F.B.W. was abolished, and the Executive Committees of the two organizations fused to constitute the Executive Committee of the I.B.W.W. until its first Congress. At the same time two representatives of each of the two Internationals were appointed to constitute a Management Committee. These members are R.Coppock( London) President; W.Hauwaert( Brussels) and F. Wolstencroft( Manchester), Vice- Presidents; and J.W. van Achterbergh( Amsterdam), Secretary. With regard to the Secretariats of the I.U.W. and I.F.B.W. it should be mentioned that Comrade Fritz Tarnow retired from the secretaryship of the I.U.W. at the Brussels Congress, Comrade W.Hauwaert, of Brussels, being appointed in his place, and the domicile of the International transferred to that city. The offices, however, were still left in Amsterdam, to avoid prejudicing the amalgamation negotiations with the Building Workers' International. The I. F. B. W., at its Brussels Congress, appointed Comrade J.W. van Achterbergh as part- time secretary, after Georg Käppler, who had been secretary up to that time, had renounced all claims to re- election. Upon the amalgamation of the I.U.W. and I.F.B.W. on 1st April 1934, Comrade van Achterbergh was appointed part- time secretary of the joint International. By a decision of the Management Committee of the I.U.B.W., Comrade Jan Schuil, who had been working since 1st January 1925 in the offices of the I.U.W., was appointed Chief of Staff. Mrs. J.J.de Vries is further working in the office as clerk. For particulars of delegations and representations we refer to the table at the end of this chapter. Affiliated Unions. The International Union of Woodworkers at the middle of 1933 booked the affiliation of the 8,000 members of the Lumber Workers' Section of the Norwegian Forestry and Agricultural Workers' Union, which affiliation was retrospect ive to 1 January 1933. Then the Belgrade Woodworkers' Union of Jugoslavia, with 500 members, affiliated on 1 January 1934. On the other side the International lost, in addition to the German Unions of Woodworkers and Upholsterers( with 232,844 and 7,450 members respectively), the 1,500 members of the Saw Mill Workers' Section of the Jugoslav General Workers' Union, which had to be expelled in August 1933 on account of its yellow sympathies. The Executive Committee, at its meeting in Paris on 15 December 1933, also dealt with the cases of the Unions in Bulgaria( 150 members), Cuba ( 1,173 members) and Luxemburg( 30 members), which had for a long time past neither paid affiliation fees nor maintained relationships with the International, and were therefore also erased from the membership list. As far as the Cuban Union is concerned, it was assumed that it had fallen victim to the military dictatorship set up in that country after much confusion and bloodshed. Finally the Danish Ship Carpenters' Union had to be expelled for failing to pay contributions. Chiefly as a result of these changes, the membership of the I.U.W. dropped from 823, 182 in 53 unions and 27 countries on 1 January 1933 to 574,960 in 47 unions and 23 countries at 1 January 1934, that is, by 248,222 or 30.1%. ( Comparison with the previous Report shows a slight difference for 1 January 1933, due to the fact that at that time the Norwegian Lumber Workers were not yet counted; while Italy was still regarded as an affiliated country.) As far as the International Federation of Building Workers is concerned, a change took place through the societies affiliated to the National Federation of Building Trade Operatives of Great Britain& Ireland( N.F.B.T.O.) being now counted separately. On 1 January 1933 the N.F.B.T. O. was affiliated for 11 unions 1 January 1934, through the_affiliation of the Plasterers with 10,238 members, for 12. In addition the Irish Free State is now counted separately as an affiliated country. 23 The I.F.B. V. on 2 May 1933 lost, owing to the events in Germany, the German Building Workers' Union and the German Carpenters' Union( 390,306 and 94,408 members respectively). At the end of 1933 it secured the affiliation of the Estonian Building Workers' Union. Membership on balance fell from 859,456 on 1 January 1933 to 381,179 on 1 January 1934, i.e. by 478,277 or 55.6%. The number of affiliated countries remained the same, namely 19, and the number of affiliated unions also, 34. Adding the memberships of the I.U.W. and the I.F.B.W., the membership of the combined International ( I.B.W.W.) allowing for a slight correction due to overlapping- shows a decline from 1,678,902 to 952,839, being 726,063 or 43.2%. The number of affiliated countries fell from 29 to 26, and the number of affiliated organizations from 81 to 77. Leaving aside the 4 German organizations, which alone had 725,008 members, the combined International is seen to have booked a small main of 1.055 members. New loss entrants added 11,235 to membership, whereas expulsions, etc., resulted in a loss of 3,554. Of the unions affiliated on 1 January 1934 17 had increased their aggregate membership from 152,731 to 167,696( 14,965 or 9,8%), while 31 saw their aggregate membership decline from 444,013 to 420,312( 23,701 or 5.3%). In connection with the loss of the German Unions it has to be taken into consideration that the small sections existing in the Danzig and Saar territories are indeed no longer directly affiliated to our International, but they form part of the Trade Union Centres which have been formed since and joined the I.F.T.U. and have thus been maintained for the international trade- union movement as a whole. It further has to be remarked in connection with the total membership figure of 952,839 given for 1 January 1934, that it included the 222, 722 members of the United Brotherhood of Carpenters and Joiners of America, whose affiliation to the International would unfortunately appear to have become rather problematical; and also the 31,499 members of the Austrian Building Workers' Union and the 10,641 members of the Austrian Woodworkers' Union, which since the events of February 1934 have also been lost to the International for the time being. Exclusive of the three organizations mentioned, the net membership of the I.B.W.W. at 1 January 1934 was 687,977 in 74 unions in 23 countries. Information Service. The informational activities of both the I.U.. and the I. F.B., suffered during the period under review from the unsettled conditions under which, until well in 1934, the two Secretariats had to work. Pending the definite conclusion of the amalgamation negotiations, shift had to be made with very inadequate office equipment, which greatly handicapped the Internationals' activities, from the administrative point of view more especially. Nevertheless the I.U.W. during 1933 published, apart from an 8- page number( January- February) of its in the meantime discontinued printed Bulletin, six mimeographed numbers of its Press Report, totalling about 27 pages per language ( English, German, French and Danish); while the I.F.B.W. also issued a number of Press Reports, inclusive of a Spanish edition. In addition the I.U.W, submitted to its Brussels Congress a 51- page mimeographed Report on Activities for the years 1929-32, while the I.F.B, W. on the occasion of its Conference issued a 44- page printed Report for 1932, which later was incorporated with the Proceedings of the Conference in one volume of some 80 pages, For completeness it may be added that the I.U.W. in the period up to 1 April 1934 published two further numbers of its Press Report, totalling 20 pages per language, and the I.F.B.W. also two numbers totalling 16 pages. Since the amalgamation of the two Internationals on the date mentioned, the Information Service has been considerably extended: up to the end of August there appeared six numbers( with a Spanish edition as well) of the Bulletin aggregating 33 pages per language and two pictorial supplements. Congresses The International Union of Woodworkers held its eighth Ordinary Congress in Brussels from 4 to 6 August 1933. Represented were 24 unions in 11 countries( Belgium, Denmark, Finland, France, Holland, Great Britain, Ireland, Norway, Sweden, Switzerland and Czechoslovakia) by altogether 31 delegates. The main decisions come to, which related almost exclusively to organizational questions and became in part inapplicable with the amalgamation of the two Internationals, are dealt with more fully elsewhere in this Report. The tenth Conference of the International Federation of Building Workers took place on 27 and 28 July 1933, also in Brussels. Represented were 14 Unions in 13 countries ( Belgium, Denmark, France, Holland, Great Britain, Ireland, Norway, Austria, Sweden, Switzerland, Spain, Czechoslovakia and Hr gary) by altogether 28 delegates. The Conference decided upon several changes of an organizational character which are partly dealt with in the appropriate Sections of this Report and partly have become inapplicable owing to the amalgamation. Further the Conference voiced a protest against the suppression of the German workers and their Unions, recommended affiliated and sympathizing organizations to boycott all German goods, expressed satisfaction at the preliminary work undertaken by the I.L.0. in view of the ultimate adoption of an International Convention on Safety in the Building Industry, and finally declared itself strongly in favour of the carrying out of large- scale public works as a contribution to alleviating the unemployment situation. Representation at Conferences in 1933 Conferences Representative IUW. Delegate Conference of the Austrian! Wood Workers' Union, Vienna, 17-18 May: Delegate Conference of Norwegian Sawmill Workers' Union, Oslo, 31 May 3 June Delegate Conference of Danish Woodworkers' Union, Copenhagen, 25-27 June Delegate Conference of Swedish Woodworkers' Union, Stockholm, 2-7 July Conference of I.F.T.U. Executive with! International Trade Secretariats, Paris, 6 July 10th Conference of the International Federation of Building Workers, Brussels, 27-28 July Fritz Tarnow Martin Petersen Do. ! ! Do. Fritz Tarnow ! W.Hauwaert Leeting of I.F.T.U. General Council Brussels, 27 July ) Conference of I.F.T.U. Executive with) Fritz Tarnow International Trade Secretariats, Brussels, 28-29 July ) F.Wolstencroft ) 6th International Trade Union Congress, Brussels, 30 July- 3ugust Delegate Conference of Swiss Building! and Wood Workers' Union, Biel, 14-171 September .! W.Hauwaert Delegate Conference of French Wood-! workers' Union, Paris, 24-25 Septem-! ber Special Meeting of I. F.T.U. General Council, Vienna, 6-7 October Delegate Conference of Norwegian Building Workers' Union, Oslo, 1-11 November Do. Do. Martin Petersen J.W.v.Achterbergh IFBW. ! Conference concerning German Building Guild in France, Paris, 8 June Annual Conference of National Federat ion of Building Trade Operatives of! Great Britain and Ireland, Aberystwyth, 19-22 June 2 1 Do. 6th International Trade Union ConConference of I.F.T.U. Executive withi International Trade Secretariats, Paris, 6 July Do. gress, Brussels, 30 July- 3 August... 8th Congress of the International.. Union of Woodworkers, Brussels, 4-6 August Do. Do. Delegate Conference of Swiss Building and Wood Workers' Union, Biel, 14-17! September Discussion with International Labour Office concerning Safety in the Building Industry, Geneva, 18 Sept. Special Meeting of I.F.T.U. General Council, Vienna, 6-7 October Delegate Conference of Norwegian Building Workers' Union, Oslo, 1-11 November! Do. ! Do. • ! Do. Do. In a number of cases where invitations to attend a Union's Delegate Conference were received, we had to confine ourselves, owing to lack of time or similar reasons, to sending a fraternal message. Apart from those in connection with the meetings listed above; a number of journeys were made on business of both the I.U.W. and the I.F.B.W., in connection particularly with the efforts to recover the funds of the two Internationals wrongfully detained in Germany. POSITION AND ACTIVITIES of the Unions affiliated to the I.B.W.W. 1933 The following brief but comprehensive review of the most important facts connected with the position and activities of the affiliated unions in the year 1933, follows upon that contained in the 1929/1932 Report of the I.U.W. and upon the Report of the I.F, B.W. for 1932. The data given below should be compared with these Reports, which in so far as they are still available may be obtained free of cost from the Secretariat of the I.B.W.W., and also with the more detailed items relating to events and trade union activities in the several countries which have appeared in the Press Reports of the I.U.W., I.F.B.W. and I.B.W.W. during 1933 and part of 1934. A Table of Memberships and List of Addresses of the affiliated organizations follows immediately after this review. It has been found necessary to refrain from publishing this time data about the financial position and wage movements of affiliated organizations, as those supplied were too incomplete, and there was no time to obtain the missing details. We propose to take the matter up in the 1934 Report. For average figures of unemployment in the years 1932 and 1933 we refer to the table embodied in the introduction to the present Report. Australia. The recovery of world market prices for wool led to some economic revival in 1933. The aggregate profits of the Australian banks rose, in comparison with the year 1932, by£ 160,000 to£ 2,015,000, while the principal retail businesses in New South Wales, the most important State in the Commonwealth, showed a profit of£ 110,000, compared with a loss of£ 35,000 in the previous year. As a result building activities were somewhat brisker. In the furniture and woodworking industries the position was still very unsatisfactory, though the percentage of fully unemployed trade union members in these industries dropped from 38.4 per cent in the last quarter of 1932 to 32.9 per cent in the corresponding period of 1933. Of the six States in the Commonwealth only Queensland and Western Australia had Labour governments in 1933% 3B the remainder, including that of the Commonwealth itself, steered a rather reactionary course, little calculated to mitigate the hardships of the depression for the working class. The Federated Furnishing Trade Society of Australasia, which includes 5 State unions and has been affiliated to the International since 1st January 1929, seems to have almost suspended its activities in consequence of the difficult situation, but we have been, as formerly, in constant and very friendly relations with the Furnishing Trades' Society of New South Wales, which has about 4,500 members. Belgium. The economic situation in Belgium, which if it is to prosper must export three quarters of its production, has become still worse during 1933 as a résult of further restrictions imposed on imports by other countries. Building activities have also declined further, the building index on a basis of 100 for the year 1929) having been 84.8 in 1932, 82.5 in 1933 and only 80.9 in April 1934. The wood- working industry was still worse off. As a result the level of wages has been depressed still further, a circumstance to which the complete absence of national agreements has no doubt made its contribution. There was little in the way of strikes, and then only of a defensive character, a fact easily accounted for by the high degree of unemployment. There are a few bright points, however. Notwithstanding the depression, our Belgian organization has managed to increase its membership still further, and has also come through well financially. The most satisfactory feature, however, is the fact that the Belgian labour movement, both political and trade union, has, by its adoption of the" Labour Plan' as a foundation for its immediate activities, given new impetus not only to itself but to the labour movement as a whole. Denmark. The heavy artificial devaluation of the crown, following that of the pound sterling in the year 1931, has led to a shrinkage of imports which has contributed considerably to a revival of national industry. Even the piano industry, which appeared to be doomed to complete decay, has picked up to some extent. The saw- milling industry has also been comparatively busy, as indeed most branches of the furniture and wood- working industry, though unemployment has still been very considerable. Building, particularly in the larger towns, has been quite lively, thanks largely to the Act of Parliament passed by the Socialist Government, under which mortgages are available from State funds, at 3 per cent interest, for new building. The great fluidity of the capital market has also made its contribution. Although the depreciation of the currency made a rise of prices probable- an actual rise first occurred at the beginning of 1934, employers came forward regularly every spring with proposals for a 20 per cent wage reduction all along the line. Only the intervention of the Government, which compulsorily prolonged all collective agreements by law until 1st February 1934, prevented the big conflict which threatened to break out in 1933. Opinions differed among the working class with regard to this measure: while at the time it was pretty generally welcomed as the only possible solution, relief was felt when the wage movement in the spring of 1934 was satisfactorily settled by prolongation of practically all collective agreements without any compulsory measures on the part of the Government. The unions affiliated to our I.B.W.W. have satisfactorily held their own during the period covered by the report: a number have again increased their membership, some of them, particularly those of Cabinet- makers and Joiners and of lood- cutting Machinists, even very considerably. The Congress of the Wood- cutting Machinists' Union was held from 25 to 27 June 1934. It was decided to make an enquiry into the number and working conditions of juveniles in the industry, and if found desirable to establish special junior sections. The Cartwrights have also had their Congress, at the beginning of August. Estonia. A" legal" state of emergency has also been recently decreed in Estonia, ostensibly as a means of defence against the spread of Fascism. The trade unions and political parties have not been dissolved, but they are forbidden to hold meetings or demonstrations of any kind. 2 The little Building Workers' Union, founded as recently as April 1932, joined the International on 1st January 1934. At the end of May 1934 it amended its rules to make it possible to absorb the few purely local woodworkers' organizations that exist, but the Minister of the Interior refused to register the change, on the pretext that a new organization was thus brought into being, approval of which was a matter for the Commander- in- Chief. Our comrades have challenged this decision, which imperils the whole amalgamation, in the courts. We regret that no information is to hand with regard to other activities of our Estonian comrades. Finland. While building continued to be in a very depressed state during 1933- it was not until 1934 that an improvement set in, the timber industry, the mainstay of the country, had plenty to do. The total exports of timber and wooden manufactures amounted to 2,270,400,000 Finnish marks- an increase of 613,200,000 Finnish marks, or 37 per cent, on the 1932 figure. Exports of sawn and planed timber increased by 34 per cent in volume, and those of plywood by 19 per cent, while exports of furniture also registered a very considerable increase, particularly those to Great Britain. In 1932 there were 22.15 per cent of the members of the Woodworkers' Union unemployed: in 1933 the figure was only 14.8 per cent. Although backed morally and financially by the Scandinavian woodworkers' organizations, the Union was unfortunately still too weak- only about four per cent of the Finnish woodworkers are organized- to take advantage of the greater prosperity of the industry to try and raise the excessively low level of wages. Since the successes of the working class in the Parliamentary elections of July. 1933 open terrorization by the semi- Fascist Lappo movement has, indeed, diminished, but the employers, led by the exceedingly astute timber kings, still know how to intimidate their workers by means of black lists and the threat of unemployment. The only collective agreement that has yet been signed is that for the cabinet- making and joinery department of the great" Elanto" cooperative society. The Building Workers, particularly the Bricklayers, have come off somewhat better. Although the building industry is also now devoid of collective agreements- unlike in the year 1929, when some 75 to 80 per cent of the building workers were covered by such agreements- a few not unimportant wage increases were secured in Helsingfors at the beginning of 1934. France. The economic situation suffered a further set- back in 1933. In that year the average building index number ( based on the figure 100 for 1929) only reached 74.4, compared with 82.2 in 1932; while by April 1934 it had even sunk to 71.3. The wood- working industry, which is largely dependent upon export, suffered even more. Nor was there any improvement in the cooperage industry. The Woodworkers held their congress on 24 and 25 September 1933. The Executive was instructed to enter into negotiations with the Building Workers' Federation with a view to amalgamation. These negotiations entered the decisive stage some little time ago. For the rest the year under review was not marked by any events of major importance. Mention should be made, however, of the fact that on 6 February 1934 France witnessed, in connection with certain sensational financial scandals, a violent onslaught by all national groups with fascist leanings. The French working class retorted on 12 February with a 24- hour general strike, which created a powerful and enduring impression. Great Britain and Ireland. Thanks largely to the untiring propaganda carried on by the Building Industries National Council set up in February 1933 by the National Federation of Building Trades Operatives jointly with other organizations interested in the building industry, there has been a fairly considerable revival in building activity( though much of it, unfortunately, of a rather speculative nature) notwithstanding the failure of the" National" Government, which after making many promises has done little to revive the industry. House building in particular has increased, thanks to favourable condictions in the capital market, but building for industrial purposes has also gradually acquired an impetus as a result of endeavours, in several branches of industry, to replace antiquated installations. The British general building index( based on the figure 100 for the year 1929) has risen from an average of 84.2 in 1931 to 84.8 in 1932, 104.5 in 1933 and 120.9 in April 1934; and that of house building alone from 91.5 in 1931 to 106.1 in 1932, 138.8 in 1933 and 164.1 in April 1934. Unemployment declined in the building trades unions affiliated to the I.B.W.W.; but at the same time progressive rationalization- have we not recently had from Great Britain news about a brick- laying machine?-would appear to have forced many building trades operatives out of the industry for good, unless a drastic reduction in hours of work is made. In spite of the depreciation of the pound sterling towards the end of 1931, there has so far been no rise of any importance in prices. Wages, which are linked to the cost of living index number under the national agreement covering the building industry, therefore remained unaltered in 1933, but on the occasion of the last revision, in February. 1934, 11,000 building workers obtained an increase as a result of the" upgrading" of 170 localities, i.e. their transfer to a higher class. Most of the building trades organizations lost members in 1933: in the case of the Woodworkers, who furnish the largest contingent to the membership of the N.F.B.T. O., the decline was 6,000, or about 5 per cent. There were hardly any strikes in 1933, and expenditure on strike pay in the Woodworkers' Society was the lowest for 70 years. The annual Conference of the N.F.B.T.O. was held from 19 to 22 June. The situation in shipbuilding continued to be difficult, though there has been a slight revival in 1934. Business was also unsatisfactory in the packing- case making industry, and largely as a result of the very considerable technical advances, and the growing use of cheaper substitutes, particularly pasteboard and the like, there has been serious unemployment. The brushmaking trade, on the other hand, was better than for many years previously, probably due to the 20% tariff imposed on foreign brushes and brooms. A modification of the sliding scale which has been obtained in this industry limits the percentage reduction of wages however low the cost of living may fall. Noninal wages of brushmakers have only dropped about 6 per cent since July 1922, so that there has been a substantial increase of real wages. Finally it may be recalled that in March 1934 the Labour Party, which is steadily growing in influence, secured for the first time a majority on the London Country Council. Holland. The economic situation was also very bad in 1933, and on an average there were 37.27 per cent of the members of the Building Workers' Union unemployed, compared with 38.87 per cent in the previous year. A slight improvement set in in 1934. Under Government pressure it was found necessary to accept in October 1932- even before the expiry of the current agreement, which was due to terminate, by notice, at the end of February 1933- a wage reduction of about 7 per cent. In October 1933 the agreement was prolonged subject to a further cut of 8 per cent, until February 1935. Apart from the cut all conditions were maintained. The Union has been able to do useful work in connection with public unemployed relief works, though it was not always successful in preventing normal building work from being done under the schemes in question at wage rates below normal. In the furnishing industry the situation became still worse in 1933, unemployment among members of the Union rising from 38.8 per cent in 1932 to 42.6 per cent% 3B but the fact that unemployment was less severe in the winter of 1933/34 than in that of 1932/33 points to a certain improvement. It was impossible to avoid a slight wage reduction in 1933, but employers' demands for a further cut when the agreement was renewed in the spring of 1934 were successfully resisted. The only concession made to them was that in future the worker will bear one half of the health insurance premium. This is equivalent to a one per cent wage reduction. In view of the continued depression it is not to be wondered at that all three unions affiliated to the I.B.W.W. in Holland should have suffered a slight loss of membership. The Furnishing Workers' Union celebrated on 1st July 1933 the 25th anniversary of its foundation. Italy. The seizure of power by the Fascists in Germany and Austria has drawn attention away from the situation in Italy, but while Mussolini has long since been stamped by the bourgeois world with the seal of respectability, the workers suffer no illusions as to the realities of the situation in that country, and fulsome praise of the Duce does not suffice to disguise the seriousness of the economic crisis under which it is suffering. The brutal suppression of all opponents of the régime still continues, but unfortunately the world seems no longer fully conscious of it. Fascist Italy, incidentally, is the most serious danger to peace in Europe, and has played a particularly disastrous rcle in connection with events in Austria. The Italian Building Workers' Union, which is domiciled in Paris, is still in close relations with its points of contact in the several Italian towns. It also fulfils a useful task in connection with propaganda amongst Italian building workers employed in France, though on account of the depression many thousands of foreigners have had to leave that country. Yugoslavia. The elections for the Chambers of Manual Workers and Salaried Employees, which took place at the end of October 1933 for the first time in eight years, furnished an unexpectedly striking proof that in spite of Fascist currents and tendencies the overwhelming majority of the working class is still behind the trade union movement adopting the platform of the I.F.T.U. Although the Nazis employed violence and terroristic methods to influence the results of the elections, particularly in the German- speak ing regions of the country, the list of candidates put forward by the bona fide trade union movement in the Zagreb area obtained 20,000 votes, compared with only 6,000 for the" yellow" list. In the Belgrade area the corresponding figures were 11,804 and 948, while in Slovenia our trade unions secured 25 of the 60 seats. In this connection it should be mentioned that the General Labour Union of Yugoslavia, whose Sawmill Workers' Section belonged to the I.U.W., had to be expelled at the end of 1933, as it was coming ever more under the influence of Fascist politicians. who were trying to convert it into a new" yellow" national trade union centre. Unemployment was very serious in 1933 in the timber industry, as, indeed, it was in the wood- working trades in general. There are no collective agreements, wage movements are practically hopeless, wages are depressed to the uttermost limits and are paid irregularly; while protective labour legislation is simply ignored. Things are not much. better in the building industry, for which, however, we have no further details. The National Trade Union Federation has recently been attempting to promote the amalgamation of the building and woodworkers' unions of Yugoslavia. Only time will show whether these endeavours will be successful. Memel Territory. Contact with the little Bricklayers' Union in the Memel Territory has been entirely lost for the last few years. The Territory with its 150,000 inhabitants, which formed part of Germany until the year 1919, was added to Lithuania in 1923, subject to suitable guarantees of autonomous administration. The labour movement in the Territory has always been harassed by the Lithuanian dictatorship, and since the Nazis seized power in Germany things have been even worse. The struggle between semifascist Lithuania and fully fascist Germany is being fought out at the expense of the working class. With regard to the situation in Lithuania itself, the I.F.T.U.reports briefly that while the worst period of the dictatorship seems to have passed, the trade unions are still under constant pressure from the police, and so far their activities have been practically confined to Kaunas, the capital. New Zealand. There have been no events of outstanding importance in the far- off island country of New Zealand during the year 1933. The reactionary farmer Government has been pursuing a policy which aims to transfer all the burdens of the economic depression to the backs of the working class. Unemployment has been exceptionally severe in the furnishing trades. Since the abolition of compulsory arbitration the Union has been forced to accept, in May 1933, a wage reduction of almost 2 d. an hour( nearly 10 per cent), as otherwise it would have lost the award, or collective agreement, altogether, thus leaving the door open to complete arbitrariness on the part of the employers. The general working conditions, which are laid down with unusual completeness in the award, have thus been safeguarded from impairment, and the same applies to the Apprenticeship Order made under the Apprenticeship Act. Norway. The marked unwillningness of the banks to advance money for building purposes is the chief reason why the building industry had an even poorer time in 1933 than in the previous year. The Government has done nothing to encourage building, and only very few municipalities have done something in this direction, particularly on behalf of house building in the public interest.( cooperative and the like). Unemployment has also become worse in the cabinet- making and joinery industry, notwithstanding the considerable decline in imports of furniture and other wooden manufactures as a result of the depreciation of the crown. The same applies to the timber industry, which owing to the fact that stocks were very low was hardly able to profit by the somewhat sudden revival in the international timber trade in the second half of 1933%; in 1934, however, business has been brisker. There were in 1933 no wage movements of importance either in the building industry or the several branches of the wood- working industry, because the principal collective agreements, signed in 1931 after a conflict which lasted 22 weeks, did not expire until 1934 or 1935. In the building industry, however, 18 collective agreements were renewed, covering 1,080 workers in 128 different undertakings, while 21 new ones were signed. The latter brought an average wage increase of 18 per cent. In July 1933 the Lumber Workers' Union succeeded in renewing for two years the current national agreement, which covers 330 employers and more than 15,000 workers, while further agreements were renewed or signed with about 160 unorganized employers. For the sawing and planing mills a cut of 3 per cent, corresponding to the decline in the cost of living, was agreed upon without a conflict. All five unions increased their membership somewhat, but the Building Workers' Union( which held its congress from 1 to 11 November), has lost the Oslo Bricklayers' Section, which has gone over to the Bricklayers' Union. It should be mentioned that the Building Workers and Woodwork ers are at present negotiating an amalgamation. The Sawmill Workers' congress was held from 31 May to 3 June. The Boycott Act, which aims to fetter the trade unions by( among other things) making them responsible for damages caused by strikes, and forbidding picketing and boycotting in the case of undertakings employing less than 10 persons, came into force on 1st August 1933. The indignation caused by this Act among the workers contributed largely to the great success of the Labour Party at the Parliamentary elections on 16 October, when 40 per cent of the total votes cast were obtained, and the number of Labour members of Parliament increased from 49 to 69. Austria. The events in Austria in February 1934 have been referred to in the introduction to this Report. Neither the Building Workers' Union nor the Woodworkers' Union had had time to send in their reports for 1933. In view of their dissolution by the Dollfuss Government, however, it seems superfluous to give details of their activities during the year 1933, particularly as there were no changes of any importance to report. We may mention that the Woodworkers held their annual congress on 17 and 18 May 1933, when they enthusiastically reaffirmed their attachment to the International. Palestine. This remarkable country, which has become a place of refuge for harried and oppressed Jews since Hitler came into power in Germany, forms a kind of oasis in the economic desert. Since 1931 Palestine has been progressing steadily, and the progress was hastened in 1933 by the influx of German- Jewish capital. There is great activity in the building industry, and this has naturally had its influence upon the woodworking industry. The little Woodworkers' Union, which doubled its membership in 1933, has been conducting a great many wage movements among them a number of strikes during the period under review, and everywhere with considerable success. In some branches of the industry wages have risen by 40 to 50 per cent. Our comrades have also done well in connection with work among juvenile workers, educational activities, and particularly the building and woodworking guilds which are of so very great importance for Palestine. The solution of the problem of relations between Jewish and Arab workers still causes very great difficulties. Relations between Arabs and Jews have again become strained. In the autumn of 1933 the Arab Executive proclaimed a strike as a protest against Jewish immigration, and there were disturbances in the course of which the police fired upon the demonstrators. Poland. The organized workers of Poland have to fight on two fronts: on the one hand against the militaristic and bureaucratic Pilsudski dictatorship, and on the other against the incipient middle class Fascist mass movement. At the same time it has to carry on, day in day out, a difficult struggle for a bare existence. Wages in Poland are terribly low. Official figures give the average weekly wage of adult male workers in the wood- working industry as about 20 zloty, or barely 16 shillings, even though the wood industry was in 1933, in comparison with the building industry, fairly busy. The Woodworkers' Union engaged in a number of wage conflicts, some of them of considerable duration, and in several cases it booked successes, in spite of terrorization by the police. A new code of social legislation, very much inferior to the old one, came into force on 1st January 1934. The Building and Woodworkers' Unions affiliated to the I.B.W.W. have been engaged since December 1932 in negotiations with a view to amalgamation. The congress of the Woodworkers, held in June 1934, definitely pronounced in favour of such a step: the Building Workers will come to a decision at their congress next September. Rumania. The economic crisis brought about in Rumania, as an agricultural country, by the catastrophic fall in prices on the grain market, has shaken the State to its very foundations, and to maintain itself in power the" Liberal" governing party has resorted to all sorts of underhand terroristic methods. Both the building and wood industries have been in the greatest distress for many years. Wages are în consequence extremely low, and even fully occupied skilled building workers barely earn one half of the officially established minimum requirements for a family of four. The unskilled building workers, particularly the women( who are still commonly employed), are even worse off, and the same can be said of the forestry and sawmilling workers. In consequence of internal dissensions a new management was recently elected for the Building Workers' Union, and the headquarters were transferred from Cluj to Bucharest, where the national trade union centre and the Woodworkers' Union are also domiciled. Sweden. The great event of the period under review was the eleven month struggle in the building industry, which began on 1st April 1933 and ended on 17 February 1934, and involved about 15,000 members of the unions of Bricklayers and Carpenters and Joiners affiliated to the I.B.W.W.. As both the I.F.B.W. and the I.U.W. reported very fully on the causes, history and results of the conflict, after it had ended, it is sufficient to mention here that owing to the pressure of economic and political circumstances it was necessary to accept a compromise settlement involving, particularly for piece rates, a considerable reduction in wages. That the result was not worse was due to the powerful financial position of the unions and the exemplary solidarity of Such of their members as remained at work: as well as the other Swedish and Scandinavian unions generally. In the woodworking industry the employers gave notice to terminate the national agreement that had been in force since 1930, proposing at the same time a wage cut averaging 18 per cent. After a few partial strikes on 7 August a general lock- out was declared, involving about 4,000 members of the Woodworkers' Union, which only ended on 4 October by the signing of a new agreement which runs until 1st January 1935. Time rates were cut by an average of 3 per cent, and piece work rates by 5 per cent, while the general conditions suffered no substantial modification. In view of the severity of unemployment- the average percentage of members of the union unemployed rose from 29.09 in 1932 to 34.6 in 1933- this result is not unsatisfactory.. There was no general wage movement in the timber industry during the year 1933. In February 1932 the Sawmill Workers Union succeeded in renewing its national agreement subject to slight cuts in wages- until 1935. In spite of this, the year 1933 was a lively one in respect of wage movements, as the extremely bad business conditions at the end of 1932 and beginning of 1933 induced many employers who were not covered by the national agreement to give notice of wage reductions. A total of 165 agreements, covering 13,551 workpeople, expired some on 31 October 1932 and some on 1st February 1933. Their renewal, often after an open conflict, involved wage reductions of an average of 5 to 6 per cent. During the year 1933 the Union had to conduct 243 movements involving 13, 313 members; in 34 of these, involving 2,239 members, there was an open conflict. Average unemployment amongst members of the Union rose from 43.6 per cent in 1932 to 45.5 per cent in 1933. In the second half of 1933, however, there was a marked improve ment in business and prices, so that the timber- fellers' new agreement, due to expire on 31 October 1933, as well as that of the sawmill workers, which was due to expire on 1st February 1934, were renewed for another year. The Forestry Workers' and Raftsmen's Union were also involved during 1933 in a number of wage movements, which generally ended in wage reductions of from 3 to 6 per cent. All five unions affiliated to the I.B.W.W. in Sweden suffered a slight loss of membership, and there has also been a change in the relative strenghts of the Sawmill Workers' Union and the Forestry Workers' and Raftsmen's Union, as a result of the former having surrendered to the latter 10,947 forestry workers, representing over one quarter of its membership. The Woodworkers' congress was held from 5 to 7 July. The generously conceived unemployment emergency work programme of the Socialist minority Government was adopted by Parliament on 1st July 1933. The fact that the success of this programme was imperilled by the long drawn out conflict in the building industry was one of the reasons why the conflict was brought to an end. ers Switzerland. Notwithstanding the collapse of the labour movement in two neighbouring countries, the organized workin Switzerland are unshaken. Politically they have consolidated their power, and even increased it the Social Democrats have a majority in Zurich and in the Canton of Geneva, at the several elections held in 1933 and 1934, while the trade unions with our Building and Wood Workers' Union at the head of them- have proved themselves, nothwithstanding the serious economic depression, to be valuable factors in maintaining working conditions and standards of living. Building activities, and consequently also those of the wood- working industry- the greatly increased imports of furniture have in this case been an aggravating causeshow a heavy decline in 1933, and this has everywhere induced the employers to give notice to terminate collective agreements. As a result there have been many wage movements, though in most cases the settlements reached have not been unsatisfactory: notwithstanding unemployment and the decline in prices the wage reductions have, in general, not exceeded 4 to 5 per cent. A settlement of national scope was secured in the building industry, and for the wood- working industry a number of local and district ones, while new agreements were also signed for Basel, which always occupies a unique position. Membership of the Union, which rose very considerably in 1932, declined somewhat in 1933, which is not to be wondered at when it is considered that in the 30 towns of more than 10,000 inhabitants the number of new houses built dropped from 6,873 in the first half of 1932 to 3,992 in the corresponding period of 19333; though in the corresponding period of 1934 the figure rose once more to 5,635. From 14 to 17 September 1933 our Swiss comrades held their ordinary congress. Spain. Since our last report the attitude of the Spanish workers towards the Government of the country has changed fundamentally. The elections of 19 November 1933 resulted in a marked shift towards the right. The Azana Government, in which the Socialists were preponderantly represented, had already resigned on 8 September. Since then the workers belonging to the regular trade union movement have been keenly opposed to the often changing reactionary Cabinets. The revolutionay wing of the trade union movement has since been in the ascendant, under the leadership of the former Minister of Labour Caballero, who is now once more General Secretary of the national trade union centre. Everything suggests that Spain is once more on the eve. of grave decisions. The uncertainties of the situation have naturally had a very unfavourable influence in the building industry. At least one half of the building workers are without work, while provision for the unemployed is completely inadequate. During the period under review the number of collective agreements increased, and in many cases improvements were secured. It should be mentioned that in 1934 the Madrid building workers forced the Government, by a decisive attack, to decree a 44 hour week. In the wood- working industry conditions have been, if possible, even worse. At the Woodworkers' congress, which took place from 14 to 17 August 1933, active endeavours to improve working conditions were reported upon. A number of local and district agreements have been secured. Since its period of expansion in the year 1931, the Building Workers' Union has lost many members, but stability appears now to have been reached. South Africa. The situation in the South Africa building industry during the period under review continued, in general, to be bad. Only in the Transvaal, particularly in Johannesburg and district, was there in the second half of the year a partial revival in the building industry, not in the last instance due to the large profits made by the gold mines. There were many unemployed among the members of the Woodworkers' Society affiliated to our I.B.W.W., which chiefly organizes carpenters and joiners.Legally regulated, though only optional, unemployment insurance was introduced for the first time in 1934. There are in the aggregate probably 8,000 organized building workers in South Africa. Of these some 2,500 are in the Woodworkers' Society, and about the same number in the Building Workers' Industrial Union, with which we are in touch. This industrial organization has not yet succeeded in bringing the large number of small craft unions( some of which have only 30 or 40 members) under one head. Czechoslovakia. In 1933 building activity was at its lowest. in the decade, worse even than in 1924, when it first began to develop after many years of complete stoppage. It reached its peak in 1928, suffered in 1929 a serious setback which continued until 1931, followed by an improvement in 1932. The number of new buildings constructed was 38 per cent, and the number of dwelling houses 50 per cent, less than in the previous year. Things were no better in the woodworking industry, in which export difficulties aggravated the situation caused by the economic depression. The loan of 2,000,000,000 crowns, floated by the Government for the purpose of providing work for the unemployed, could unfortunately be only partly allocated to large- scale public works. The stipulation that working hours must be limited to 40 hours a week on all building for public account has not been so effective in practice as was expected. State unemployment pay, based on the Ghent system, suffered a change in 1933, the contribution of the State, which has hitherto been three times the trade union benefit for single persons, and four times for married persons, being reduced to two and three times respectively, Unorganized workers get no cash unemployment pay, but are given assistance in kind. In general there was during the year 1933 considerablo activity in wage movements, as employers everywhere cancelled the agreements for the purpose of taking advantage of the crisis. In the building industry reductions of wages varied between 2 and 10 per cent, The Building Workers Union held in 1933 an extraordinary general meeting for the purpose of defining its attitude in view of the situation in the building industry and the changes in the unemployment insurance system. Finally it may be mentioned that on 30 November all National Socialist organizations-- which had been taking advantage of the national democratic institutions for the purpose of undermining the State and democracy- were dissolved, and their funds and property confiscated. This also applies to the trade unions set up by the Nazis. The Cabinet was reconstructed on 14 February 1934; the Social Democrats remaining in the Government, though there was some shifting of Ministerial posts. Hungary. During the year 1933 there was no change of any importance either in the building or woodworking industries: 30,000 of the 40,000 building workers in Hungary are constantly unemployed, while in the wood- working industry the average number of trade union members unemployed is well over 50 per cent. In Budapest there was a slight temporary revival in the building industry, as a result of the Government granting a reduction of the house tax on newly built houses. The distress among the workers is terrible, as there is no State support for the unemployed, apart from the completely inadequate emergency work in winter, and occasional grants in kind. The Building Workers' Union was forced to suspend the trade union unemployment benefit as far back as 1931, but the Woodworkers' Union has been able to continue paying a small benefit. In the autumn of 1933 there was a practically general strike in the Budapest building industry.Notwithstanding the large number of unorganized workers, it ended within a few weeks in a decisive victory. A one- year collective agreement was secured for painters, and others have been signed with the master bricklayers and carpe n- ters. In the wood- working industry, on the other hand, there has been little in the way of wage movements: six small strikes were all lost owing to the high degree of unemployment. Communist agitation has been a source of serious difficulties to both our affiliated unions. Communists in Hungary are compelled to work under ground, and they therefore try to gain a footing in legal organizations. The misery and despair of the mass of the workers favour their efforts. The Fascist and Christian- Social trade unions have so far had no success worth speaking of.. U.S.A. We have already spoken at some length, in the introduction to this report, of the National Industrial Recovery Act, that gigantic endeavour of President Roosevelt to set the economic machine going again by legislative means. It only remains, therefore, to consider to what extent this endeavour has affected the industries in which we are particularly interested. After several months of negotiations, a so- called " master code" for the building industry came into force on 2 March 1934.This is a kind of blanket or covering agreement to which special sections for different branches of the industry are to be appended. The Code provides for the fixing for the whole country or for specified regions or localities of maximum hours of work, minimum rates of pay, and other conditions of work by means of collective bargaining and agreements between truly representative groups or associations of employers and workers. The con ditions laid down by such agreements, after approval by the President, shall become the standard hours of labour, rates of pay, and other conditions of employment. The master code stipulates a minimum wage of 0.40 per hour for unskilled workers: where higher rates are already in force they may not be lowered. In general working hours may not exceed 40 a week, and a further reduction is to be given serious consideration. While the code certainly does not fulfil all the desires of the organized building workers, the fact that they are strongly organized, and that there has since been a revival of activity in the industry, are sufficient guarantee of considerable improvements in the near future. With the reaffiliation, in June 1934, of the Carpenters and Joiners, Bricklayers and Plasterers, and Electricians, the Building Trades Department of the American Federation of Labour now covers the whole of the organized building trades workers in the United States, numbering 800,000 in all. In so far as building is concerned, the generously conceived measures of the Federal Government, which has earmarked several milliard dollars to stimulate public and private building, coupled with the happy restoration of confidence, have led to a very considerable increase of activity, which has also had a favourable influence upon trade union organization. The aggregate value of building contracts made in June 1934 was 125,000,000, which is 22 per cent higher than that of the level reached in June 1933. In this connection it is noteworthy that while this aggregate value was 7 per cent less than in the previous month, that of contracts for house building was 30 per cent higher, a fact of considerable importance in view of the very narrow limits within which house building has been confined for a long time past. It must be borne in mind, however, that at 28.0 the index number of building activity in May 1934 was still far below the 1929 level ( 100), and not so very much higher than the average for 1932( 23.4) and 1933( 21.8), so that the recovery of the building industry, which has probably suffered more than any other from the economic depression, is distinctly slow. A large number of codes came into force for the several branches of the wood- working industry during 1933 and 1934. The most important is probably that for the lumber industry, in which 60 hours a week were often worked, and wages paid of as low as 11 cents an hour for adult workers. The code which came into force on 22 August 1933 provides for a maximum working week of 40 hours, and a minimum wage of 23 to 50 cents an hour, according to district. The lumber code is also noteworthy in that it lays down detailed prescriptions regarding prices and production quotas for the several undertakings and kinds of timber. It is associated with a big reafforestation programme, which will provide work for 250,000 23 Erratum. In Section:" U.S.A., Lumber Industry" read" The code which came into force on 22 August 1933 provides for a maximum working week of 40 to 48 hours( 40 chiefly in the sawmills of the North Western States only), etc. limit is 18 years. We have tried to survey briefly the legal minimum conditions which have been laid down, provisionally for a period of two years, in the industries and trades which interest us most directly. It is now up to the workers themselves to maintain and improve them by good trade union organization. The opposition of the employers who particularly in the lumber and furniture industriesfeel that the absolute power they have hitherto enjoyed is slipping away from them, is extraordinarily strong, and many of them have had to be forced by strikes to recognize the conditions laid down in the codes. At the present time, however, everything in the United States is in a state of flux, and nobody knows who will emerge triumphant from the titanic struggle between individualistic liberal economic anarchy and State- controlled planned economy. Canada. In the peak year 1929 building contracts were given away aggregating 577,000,000. During the first half year of 1933 the figure was only 33,000,000, or 11 per cent of that for the corresponding period of 1929. The revival in the United States has not spread to the building industry in Canada, and it is estimated that 80 per cent of the building workers are unemployed. activity in May 1934 was still far below the 1929 level ( 100) and not so very much higher than the average for 1932( 23.4) and 1933( 21.8), so that the recovery of the building industry, which has probably suffered more than any other from the economic depression, is distinctly slow. A large number of codes came into force for the several branches of the wood- working industry during 1933 and 1934. The most important is probably that for the lumber industry, in which 60 hours a week were often worked, and wages paid of as low as 11 cents an hour for adult workers. The code which came into force on 22 August 1933 provides for a maximum working week of 40 hours, and a minimum wage of 23 to 50 cents an hour, according to district. The lumber code is also noteworthy in that it lays down detailed prescriptions regarding prices and production quotas for the several undertakings and kinds of timber. It is associated with a big reafforestation programme, which will provide work for 250,000 distressed workers. The code for the furniture industry came into force on 11 December 1933. In this industry, which was also notorious for very long hours and low wages, the minimum wages now run from 30 to 34 cents an hour, with a 40 hour working week. Similar provisions are contained in the separate codes for the following branches: piano industry( 13 November 1933; minimum wage 40 cents); toy manufacturing( 13 November 1933; minimum wage 30 cents). picture- frame making( 29 January 1934; minimum wage 29 1/4 to 32 cents; after one year 5 cents more); brush- making ( 2 April 1934; minimum wage 32 cents); and cork industry ( 22 January 1934; minimum wage 30 cents for female and 38 cents for male workers). Finally there is a seperate code for the shipbuilding industry, dated 26 July 1933, which provides for a 36 hour week and minimum wages of 35 to 45 cents. All codes, including those for the building industry, provide that young people under 16 years of age may not be employed att all, and those between 16 and 18 years only in non- hazardous occupations. In the lumber industry, exclusive of box manufacture, the general age limit is 18 years. le have tried to survey briefly the legal minimum conditions which have been laid down, provisionally for a period of two years, in the industries and trades which interest us most directly. It is now up to the workers themselves to maintain and improve them by good trade union organization. The opposition of the employers who particularly in the lumber and furniture industriesfeel that the absolute power they have hitherto enjoyed is slipping away from them, is extraordinarily strong, and many of them have had to be forced by strikes to recognize the conditions laid down in the codes. At the present time, however, everything in the United States is in a state of flux, and nobody knows who will emerge triumphant from the titanic struggle between individualistic liberal economic anarchy and State- controlled planned economy. Canada. In the peak year 1929 building contracts were given away aggregating 577,000,000. During the first half year of 1933 the figure was only 33,000,000, or 11% per cent of that for the corresponding period of 1929. The revival in the United States has not spread to the building industry in Canada, and it is estimated that 80 per cent of the building workers are unemployed. On 15 July 1933 a 40- hour week came into force by decree for the building industry in the city of Quebec and the eastern part of the province of the same name. It may be mentioned, finally ,. that the several purely Canadian craft unions in the building trades, which are in strong competition with the Canadian branches of what are known as the" International" unions, covering the United States and Canada, united in 1933 to form an industrial union for the whole of the industry. Mitgliederzahl der angeschlossenen Verbände am 1. Januar 1932- 1934%; Memberships of Affiliated Unions on 1st January, 1932- 1934%; Effectifs des Organisations affiliées au 1 janvier 1932- 1934; Medlemsantallet i de tilsluttede Forbund pr. 1. Januar 1932 1934; Número de asociados en las Organizaciones adheridas, el 1° de Enero de 1932- 1934. J No. Land Country Pays País No. Organisation 1932 1933 1934 1 Australien, Australia 1 Möbelarbeiter, Furniture krs Ameublement, Møbelarbejdere, IUH 9.000 ( 1) 0.en Mueble 9.000( 1 9.000( 1) 2 Belgien, Belgium, Belgique, Bélgica 2 Bau- und Holzarbeiter, Building and Wood Wkrs, Bâtiment et Bois, BI 32: 3211 41.5981 46.586 Bygnings- og Træe arbejdere, IUH 28.070) Bulgarien, Bulgaria Edificación y Madera( 2) 28.363) 30.280 arb. 3 Dänemark, Denmark, Danmark, Dinamarca Holzarb., Wood Wkrs, Bois, Træe 0.en Madera( 3) 3 4 13 7131 ( 5) ( 6) Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere. Albañiles ., Stukkateure, Plasterers, Stucateurs, Stukkatorere, Estucadores Holzarb.- Sekr. Woodwkrs' Secr Secr.du Bois, Trae arb.- Sekr., Secr. de O.en Madera( 4) Tischler, Cabinet- krs and Joiners, Ebénistes et Menuisiers, Snedkere, Ebanistas y Carpinteros de Taller Drechsler, Turners, Tourneurs, IT Drejere, Torneros IUH 150( 1) 150( 1) BI 5.890 6.167 6.317 Ti 110 111 110 IUH ( 15.709) ( 5) ( 15.800) ( 5) ( 19.118) ( 6) 1T 8.760 8.811 9.207 212 210 205 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación ( 7) Bürstenmacher, Brushmkrs Brossiers, Børsteindustriarb. 0. en Cepillos IUH ( 8) 318 319 Böttcher, Coopers, Tonneliers 374 Bødkere, Toneleros ( 9) 585 549 Vergolder, Picture- frame 529 Mkrs., Doreurs, Forgyldere, Doradores 11 174 180 181 ( 10) Holzindustriearb Wood- cutting Machinists, Travail mé. canique du Bois, Traeindustriarb Aserradores 4.223 4.293 4.665 ( 11) Holzbildhauer, Wood- Carvers Sculpteurs sur Bois, Billed if 207 215 222 ( 12) kaarere. Tallistas en Madera Stellmacher, Cartwrights, Charrons, Karetmagere, Constructores de carruajes 11 1.230 1.223 1.160 ( 13) Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers Tapetserere, Tapiceros( 7) 14 Korbmacher. Basket- ware Mkrs, Vanneurs Kurvemagere, Cesteros Schiffszimmerer, Ship- carpenters Charpentiers en navires, Skibstømrere, Carpinteros navales( 8) 15 Korkarbeiter, Cork- Wkrs, Liège, Korkskaerere, O. en Corcho = 2.493 2.575. 2.575 ( 1) 17 97 97 105 11 700 701 1. 232 240 232 Fortsetzung Continued Suite Fortsaettelse Continuación Deutschland, Germany, Allemagne, Tyskland, Alemania Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación( 9) Zimmerer, Carpenters, Charpentiers, Tømrere, Carpinteros( 9) Holzarbeiter Woodwkrs Traearb. 0.en Madera( 9) Bois, BI 390.306 390.306( 1) 94.408 94.408( 1) IUH 269.142 232.844 Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers, Tapetserere, Tapiceros( 9) 11. 4 Estland Esthonia 8.699 16 Bauarbeiter, Building Wkrs 7.450 Bâti5 Finnland, Finland, Finlandia 17 ment, Bygningsarb., Edificación( 10) BI Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarbejdere, Edifi- BI cación( 23) 497 1.935 1.792 1.966 18 Murere Albañiles Maurer, Bricklayers, Maçons, 11 1.000 700 700 19 Holzarbeiter% 3 Woodwkrs, Bois, Bois, Traearbejdere, 0. en Madera IUH 6 Frankreich, France, Frankrig, 20 Francia 1.376 1.611 1,606 Bauarbeiter Bati Build ing' Wkrs ment, Bygningsarbejdere, Edificación( 24) BI 7.220 8.000 21 Holzarbeiter; Woodwkrs, Bois, Trae8.000 arbejdere, O. en Madera IUH 22 Böttcher, Coopers, Tonneliers, 3.000 3.000( 1) 3.000( 1) Bødkere, Toneleros IT 7 Grossbritannien, Great Britain, Grande- Bretagne, Storbritannien, Gran Bretaña 1.000 1.000( 1) 1.000( 1) 23. N.F.B.T.O.:( 11) BI( 103.806) 36 ( 100.409)( 106.005) Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación ( 23) Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb., O. en Madera IUH 114.169 107.250 101.342 ( 24) Murere. Albañiles Maurer, Bricklayers, Maçons, . BI 42.000 42.000 40.500 ( 25) Klempner und Glaser, Plumbers and Glaziers, Ferblantiers et Vitriers, Blikkenslagere og 17 Glasmestre, Hojalateros y Vidrieros 12.000 12.000 12.000 ( 26) Dachdecker, Slaters and Tilers, Couvreurs, Tagtaekkere, Pizarristas IT = 1.035 992 988 ( 27) Pflasterer Street Masons, Paviors& Roadmakers, Paveurs, Brolaeggere, Empedradores 11 1.100 1.010 1.000 ( 28) ( 29) Bauhilfsarbeiter, Labourers& Constructional Wkrs, Manoeuvres, Murarbejdsmaend, Peones Schieferarb., Slaters 14.000 12.000 10.000 11 ( 30) Ardoisiors, Skiforbry- Schottland dere, Pizarreros Scotland Bauarb., Bldg& Mon.) Ecosse krs, Batiment, Bygnings) Escocia arb., dificación 3 1.308 1.240 1.414 IT 4.592 4.546 4.546 ( 31) Ungelernte und Gemeindearbeiter, General& Municipal Wkrs. Ouvriers non qualifiés et Services publics, Arbejdsmaend og Kommunalarbejdere, Peones y Servicios publicos( Section) IT IT 16.140 15.538 15.500 Fortsetzung Continued Suite Fortsettelse Continuación 8 Holland, Pays- Bas, Paises Bajos ( 32 Verkehrsarbeiter, Transport& . General Wkrs, Transports, Trans. portarb. 0. del Transporte ( Section) ( 33) Hochbauarbeiter, Constructional Engineers, Mécaniciens, Overbygningsarb., O. de Construcción ( 34) Stukkateure, Plasterers, Stucateurs, Stukkatorere, Esthood.( 12) ( 35) Verschiedene Berufe, Composite Section, Professions diverses, Forskellige Kalder, Oficios diversos 36 Bürstenmacher, 8.400 8.400 7.400 11 1.305 973 933 10.238 TT 1.926 1.710 1.486 Brushmkrs, Brossiers, Børstenbindere, 0.en Cepillos 37 Kistenmacher, Packing Case Mkrs, Layetiers, Pakkassearb Pakkassearb., Carpinteros de Envases 2 JUH 2.772 2.500 2.300 IT 2.000 3.500 3.500( 1) 30.284 29.793 29.212 11 40 Ameublement, Møbelarb., 0. en Furniture Wkrs, 2.119 2.331 2.054 IUH Mueble 7.035 7.422 7.198 38 Bauarbeiter, Building Wkrs Bati ment, Bygningsarb., Edificación( 3) BI 39 Stukkateure, Plasterers, Stucateurs, Stukkatorere, Estucadores Möbelarbeiter Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 9 Irland, Ireland,( 14) siehe Grossbritannien see Great Britain Voir Grande- Bretagne Se Storbritannien Véase Gran Bretaña JO Italien, Italy, Italia 41 Bauarbeiter Building Wkrs Bâti ment, Bygningsarb., Edificación BI 500 500 500 11 Jugoslawien, Yugoslavia, Yougoslavie Yugoeslavia 42 43 Bauarbeiter Building Wkrs ment, Bygningsarb., Edificación Holzarbeiter foodwkrs Bois Bâti BI 1.092 2.716 1.865 Traea rb, O 0. en ladera( Ljubljana) IUH 325 352 399 44 IT ( Zagreb) 464 464 464( 1) 45 ( Serajewo) ( Belgrad)( 10) T 102 102 102( 1) 11 500 Kuba, Cuba Holzarbeiter, Luxemburg Sägewerksarb Sawmill Wkrs, Scieurs, Savvaerksarb., Aserradores , Trae arb., 0. en Madera( 3) Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, = IT 1.500 1,500 Woodwkrs, Bois,( 15) 1.173 1.173 Trae arb., 0. en Madera, ( 8) TT 250 30. 12 Memel 47 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere, Albañiles BI 127 1270 127( 1) 13 Neuseeland New Zealand, 48 Nouvelle- Zélande, Ny Zeeland, Möbelarbeiter, Furniture Wkrs, Ameublement, Møbelarb., O.en Mue- IUH 900 462 462( 1) Nueva Zelandia ble 14 Norwegen, Norway, Norvège 49 , Norge, Noruega Bauarbeiter, Building wkrs, Bâtiment BI Bygningsarb., Edificación( 16) 12.055. IUH) 3.291) 50 Maurer, Bricklayers, Maçons, Mur ere, Albañiles( 17) 13: 736173: 303) .541 BI 1.664 1.640 2.300 Fortsetzung Continue d Suite Fortsae ttelse Continuación Træe arb., Madera, 53 Waldarbeiter, Timber- feller s, 51 Sägewerksarbeiter Sawmill Wkrs Scieurs, Savvaerksarb dores 52 Holzindustrie arb., Woodwkrs., Bois 22 Aserra- IUH 4.070. 3.892 3.892 = 1.800 2.084 2.154 Bûcherons, Skogsarb., 0.Forestales 17 8.000 10.232 Österreich, Austria, Autriche, Bauarbeiter, Building Wkrs, Batiment, Bygningsarb., Edificación( 18) BI 40.224 31.499 31.499( 1) I Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois. Træ arb., 0 en Madera( 18) IUH 10.953 10.641 10.641( 1) 15 Palästina, Palestine 54 Holzarbeiter , Woodwkrs, Bois, 16 Polen, Poland, Pologne, Polonia 55 56 17 Rumänien, Roumania, Rumania 57 Trae arb., 0. en Madera Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâtiment, Bygningsarb., Edificación BI Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois Traearb., 0. en Madera Bauarbeiter, Building Wkrs, Bâti-| ment, Bygningsarb., Edificación 58 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Træe arb., 0.den Madera IUH! 632 632 1.234 6.500 6.500( 1) 6.500( 1) " IUB 4.666 5.201 BI 762 673 5.201( 1 673( 1) IUH 756 707 18 Schweden, Sweden, Suède, Sverige, Suecia 59 Maurer, Bricklayers, Maçons, Murere, Albañiles BI 8.411 8.348 60 Sägewerksarbeiter Sägewerksarbeiter, Sawmill Wkrs, Scieurs, Savvaerksarb., Aserradores 707( 1) 8.302 IUH 39.863 39.393 27.458( 19) 61 Holzindustrie arb. • Woodwkrs, Bois Traeindustriarb., 0. en Madera 16.839 16.647 16.171 Fortsetzung Continued Suite Fortsættelse Continuación 62 Bauholzarbeiter, Carpenters& Joi ners, Charpentiers et Menuisiers, IUH, Bygningstræb., Carpinteros 63 Wald- u. Flössereiarb., Lumber Wkrs, Bücher ons et Flotteurs, Skov- og Flaadningsarb. 0 Forestales( 20)" Svejts, Sui za 19 Schweiz, Switzerland, Suisse, 64 Bau- und Holzarbeiter, Building& 21.790 21.800 20.862 12.220 13.162 23,037 Woodwkrs ,, Bâtiment et Bois, Byg nings og Trae arb., Edificación y Madera( 21) BI 16: 3977 22.253) 21: 9821 IUH 10.479 11.291 10: 9945 20 Spanien, Spain, Espagne España و 65 66 Bauarbeiter, Building Wkrs, Batiment, Bygningsarb., Edificación Holzarbeiter S Woodwkrs. Bois, Trae arb., 0 en Madera BI 62.007 50.897 47.000 JUH 7.597 8.145 8.146( 1) 21 Südafrika, South Africa, Afrique du Sud, Sydafrika, Africa del Sur 2 67 Holzarbeiter, Woodwkrs Bois, Tree arb 0. en Mader a IUH 2.926 2.544 2.544( 3) 22 Tschechoslowakei, 68 2 Czechoslovakia, Tchécoslovaquie, Czekoslovakiet, Checoslovaquia. Bauarbeiter ment, Bygningsarb., Edificación( 25) BI 69 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb., Madera( Praha 70 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois Traeab., Madera( Reichenberg 71 Tapezierer, Upholsterers, Tapissiers, Tapetserere, Tapiceros( 22) Building Wkrs Bati31,642 40: 3544 43.132 IUH 14.000 15.000 15.000 > 5.879 6.404 6.928 IT 606 541 Fortsetzung Continued Suite Fortsæt telse Continuación 23 Ungarn, Hungary, Hongrie, Hungria 72 Bauarbeiter, Building Wkrs, Batiment, Bygningsarb., Edificación( 26) BI 4.073 4.384 2.311 73 Holzarbeiter, Woodwkrs, Bois, Trae arb., O.en Madera IUH 3.929 2.893 2.493 74 Holzbildhauer, Wood- Carvers, Sculpteurs sur Bois, Billedskaerere, Tallistas en Madera IUH 108 95 95( 1) 24 U.S.A.; Canada 75 Træe arb., Holzarbeiter, Carpenters, Bois, 0.en ladera IUH 263.487 222.722 222.7220) 19 Länder- Countries- Pays 34 Organisations 27-27-23 Länder- CountriesPays 29-29-26 Lander- Countries51-53-47 Organisations 80-81-77 Organisations Pays Ohne Excluding Sans- Uden Sin U.S.A., Canada, Oesterreich( Austria, Autriche, Østrig) 26-26-23 Länder- Countries77-78-74 Organisations Pays BI 854.854 859.456 381.179 LUH 895.643 823.182 574.960 BBH 1.747.2061271 678.90227 952.839 1.432.542 1.414.040 687.977 Notes: The numbering in the Membership Table given on the preceding pages corresponds to that in the List of the full Names and Addresses of all Affiliated Unions which is given on the following pages. I.F.B.W. International Federation I.U.W of Building Workers International Union of Woodworkers I.B... International Federation of Building and Wood Workers ( 1) Figure for previous year.( 2) Total membership 103,957 in 1932, 113,062 in 1933, 122,561 in 1934; of whom 39,597 belonged to the Factory Workers' International and 6,098 to the Glass Workers International on 1 January 1934.( 3) Has ceased to exist% 3B erased from membership list since 1 January 1934.( 4) This Federation, or cartel, embraces nine craft unions, of which the Upholsterers only since 1 January 1934.( 5) Exclusive of Upholsterers.( 6) Inclusive of a few hundred Upholsterers in Sweden.( 7) Section of the Scandinavian Saddlers and Upholsterers' Union, which has members in Sweden and Denmark. The Saddlers belong to the Leather Workers' International.( 8) Expelled on 1 January 1934 on account of arrears in contributions( 9) Expelled up on being taken over by the Nazis on 2 May 1933.( 10) Affiliated since 1 January 1934.( 11) The National Federation of Building Trade Operatives embraced 13 craft unions on 1 January 1932 and 1933 and 14 on 1 January 1934, in addition to a so- called" Composite Section" which accepts members of any of the different trades in localities where there is no branch of the craft union in question: One organization, the" Altogether" Builders Labourers' Society, has inadvertently been omitted from the list. It amalgamated with the Transport and General Workers' Union on 1 July 1934. The membership figure of the N.F.B.T. 0. does not include the Amalgamated Society of Woodworkers, which on 1st January 1934 was directly affiliated to the I.U.. The Painters' Society, which also belongs to the N.F.B.T.0. and is affiliated to the Painters International for its 20,000 members, has not been mentioned in the table, nor its membership included in that of the N. F.B.T.0.( 12) Affiliated on 1 January 1934.( 13) Total membership was 30,284 in 1932, 29,793 in 1933, 29,212 in 1934, of which respectively 283, 315 and 304 were affiliated to the Stoneworkers' International.( 14) Most of the Societies affiliat ed to the N.F.B.T.O. have membership not only in Great Britain and Northern Ireland, but in the Irish Free State as well. ( 15) Expelled at the end of 1933.( 16) In 1933 some 600 Oslo bricklayers transferred to the Bricklayers' Union. The Building Workers' Union has always been affiliated to the I.F.B.W. for the whole of its membership, but at the same time for its Woodworkers to the I.U.W. and for its Painters to the Painters' International( 1,153, 1,382 and 1,440 members respectively). ( 17) In 1933 600 members transferred from the Building Workers' Union.( 18) Dissolved by the authorities in February 1934. ( 19) 10,497 Forestry Workers conceded to the Forestry and Timber Floating Workers' Union on 1 January 1934.( 20) See previous footnote.( 21) Total membership at 1 January 1934 42,258, of which one section affiliated to the Painters' International, another to the Stoneworkers' International. ( 22) Affiliated since January 1933.( 23) In addition a few hundred Painters affiliated to the Painters! International ( 24) The Union is affiliated to the I.F.B.W. for the whole of its membership, but a section also adheres to the Stoneworkers' International. ( 25) In addition one group affiliated to the Painters' International and another to the Stoneworkers' International. ( 26) A few hundred members affiliated to the Painters' and the Stoneworkers' International.( 27) These figures are respectively 3,291 and 3,736 lower than those obtained by simple addition of the membership figures of the I.F.B.W. and the I.U.W. the difference being due to the fact that the Woodworkers' Section of the Norwegian Building Workers' Union is counted twice( Cf. footnote 16). Attention! The following corrections should be made in the List of Addresses: Denmark: Finland: France: The new address of the Picture- frame Makers' Union ( No.9) is: Vegnestavnen 11 II, t.h., Copenhagen. Since 1 January 1935 the Bricklayers' Union( No.18) is called" Suomen Muurarien liitto" instead of " S.Muuraustyöntekijäin liitto"; the address remains unaltered: Sirkuskatu 5, Helsingfors. On 1 January 1935 the Building and Woodworkers+ Unions( Nos. 20 and 21) definitely amalgamated. The new address is: Fédération Nationale Confédérée du Bâtiment, du Bois et des Travaux Publics, 211, Rue Lafayette, Paris( Xe). Great Britain: Since some time the National Federation of Building Trade Operatives( N.F.B.T.0.) comprises the Amalgamated Society of Wood- cutting Machinists, 32, Milton Street, C.- on- M., Manchester. Memel: Poland: Spain: The National Union of General and Municipal Workers( No.31) has removed its headquarters to 5, Endsleigh Gardens, London W.C.1. The new address of the Memel Bricklayers' Union ( No.47) is: Mr. Alfred Petry; Verband der Laurer, Wiesenquerstrasse 13, Memel. Since the amalgamation of the Building and Woodworkers' Unions( Nos.55 and 56), the new address is: Zarzad Glowny Centralnego Zwiazku Robotnikow Przemysly Budowlanego, Drzewnego, Ceramicznego i Pokrewnych Zawodów w Polsce, ul. CzerwonegoKrzyza Nr. 20, p.38, Warszawa, Shortly before the events in Spain the Woodworkers' Union( No.66) removed its headquarters to Hortaleza 102, Madrid. O IBélgica I ! ! i Poue watteen, Bruxelles. ( Tg) Centrale Bâtiment, Rue Watteeu, 1( Tf) 11.47.08- 11.00.68.( 0) L'Eman1 cipation. 3 Dänemark, Den- 31 Murerforbundet i Danmark, Dosseringen imark, Danmark,! ! Dinamarca ! 36, København.( Tf) 8054 Fagblad. ( 0) Murernes i I vej 26 A I, København N. 1 41 Stukkatörernes Forbund, Vestergaards. Adressenverzeichnis der angeschlossenen Verbände.- Addresses of Affiliated Unions.- Adresses des organisations affiliées.Adressefortegnelse paa de tilsluttede Forbund.- Lista de direciones de las Organizaciones adheridas. ( Tg) ( Tf) ( 0) - Telegrammadresse, Telegraphic Address, Adresse télégraphique, Dirección telegráfica. Telephonnummer, Phone Number, Téléphone, Teléfono. Verbandszeitung, Official Journal, Organe, Fagblad, Órgano. Die Numerierung deckt sich mit der in der Mitgliedertabelle, in der das betreffende Gewerbe kurz angegeben ist. The Numbers correspond to those in the List of Memberships which briefly indicates the Trades catered for by the individual Unions. Les numéros correspondent à ceux dans la liste des effectifs indiquant brièvement les professions comprises par les différentes organisations. Nummeringen i denne Fortegnelse svarer til den i Listen over tilsluttede Organisationer, hvori vedkommende Forbunds Organisationsomraade er angivet. Los números corresponden con los en la lista de los efectivos, cuya lista indica a la vez los principales oficios abarcados por las respectivas organizaciones. T Land No. Country I Pays ! País T 1 Australien, ! 1 Australia 2 Belgien, ! Belgium, IBelgique, ! Bélgica ! ! ! ! ! ! Adresse ¡ No Address ! Dirección 1 Federated Furnishing Trade Society of Australasia, Trades Hall, Melbourne i( Vict.)( Tr) F 1932 ( a) i New South Wales Branch, Trades Hall, Goulburn Street, Sydney( Tf) MA 4580- 4581( 0) The Furnishing Worker. 1( b) Victoria Branch, Trades Hall, Melbourne.( Tf) F 1932 ( c) Queensland Branch, Trades Hall, ¡ Brisbane. i( d) South Australian Branch, Trades Hall, Adelaide.( Tf) 8451 !( e)! United Furniture Trades Industri! al Union of Workers, 4 Trades Hall, ! Beaufort Street, Perth.( Tr) B 2695 121 Centrale Générale du Bâtiment, de 11'Ameublement et des Industries diverses, 6, Rue Watteeu, Bruxelles. 1 1 ! ! 1( Tg) Centrale Bâtiment, Rue Watteeu, ( Tf) 11.47.08- 11.00.68.( 0) L'Eman! cipation. 3 Dänemark, Den- 31 Murerforbundet i Danmark, Dosseringen Imark, Danmark,! Dinamarca ! i ! 36, København.( Tf) 8054 Fagblad. ( 0) Murernes i I vej 26 A I, København N. 1 41 Stukkatörernes Forbund, Vestergaards ! 1 I ( 5)! !! !! !( 6)! : ( 7)! i( 8)! ! 1 1( 9) i ! 1( 10)! 1 ! 1( 11) ! I 102) 1 1 1( 13) 1 1 ! ! Snedkerforbundet, Romersgade 22 IV, København K.( Tf) Central 12753. ( 0) Fagblad. Drejerforbundet, Colbjørnsensgade 20, St. København V.( Tf) Vester 8175( 0) Fagblad. Børste industriarbejdernes Forbund, Ahornsgade 5A, Kobenhavn.N. Bødkerforbundet, Rosenørns Allé 14 St., København V.( TP) Nora 5318( 0) Bødkernes Fagblad. Forgylderforbundet, Ørnevej 19, St., København N.( Tf) 184X Trae industriarbejderforbundet, Rosenørns Allé 12 IV, København V.( Tr) Nora 7306.( 0) Fagblad. Billedskaerer- og Dekorationsbilledhuggerforbundet, Rømersgade 22, København Valby.( Tf) Valby 195 ( 0) Fagblad. Dansk Karetmagerforbund, H.C. ørstedsvej 28C, København V.( Tf) Eva 2713( 0) Fagblad. Skandinavisk Sadelmager- og Tapetsererforbund, Meinungsgade 16, København.( Tf) Nora 7341.( 0) Medlemsblad. 1141 Kurvemagerforbundet, Sct. Hansgade 15, København. 115 Korkskaerernes og Sortererskernes Forbund, Holger Danske vej 73 I, København. ( Tf) Gothaab 6190. 41 Estland, Esthc- 161 Eesti Ehitustööliste Ametiühing, V Inia 1 Pärnu Mnt. 31, Tallinn. 5 Finnland, Fin- 1171Suomen Rakennustyöläisten liitto, SirIland, Finlan-! Idia 1 I ! 6! Frankreich, ! 1 ! ! 1 ! ! ! France, Frank-! rig, Francia ! ! ! ! Ikuskatu 5, Helsingfors.( Tr) 71138 118 Suomen Muuraustyöntekijäin liitto, Sir! Ikuskatu 5, Helsingfors.( Tf) 73286 119 Suomen Puutyöväenliitto, Sirkuskatu 15, Helsingfors.( Tf) 71.897. 120 Fédération Nationale Confédérée du Bâtiment et des Travaux Publics, 211 Rue Lafayette, Paris( Xe)( Tf) Botzaris 186/ 50-51-52( 0) L'Ouvrier du Bâtiment. 21 Fédération des Travailleurs de l'Industrie du Bois, Bourse du Travail, 3, Rue. ! du Château d'Eau, Paris Xe.( 0) Le Travailleur du Bois. 1221 Fédération Nationale des Travailleurs Idu Tonneau, Parties Similaires et AssiImilés, 5 Rue du Carré du Roi, Mont¡ pellier.( Hérault) 71 Grossbritannien 123 National Federation of Building Trades Great Britain, 135! Operatives, Federal House, Cedars Road ! Grande- Bretag- 1 ! ne, Storbritan nien, Gran Bre itaña 120a, Clapham, London SW 4.( Tg) Enefbeteo, Clapcom, London.( T) Macaulay 14584.( 0) Monthly Report ! ! 1( 24)! ! ! i ¡( 25)! ! !( 26)! ( 27). 1( 28) 1 ! ! !( 29)! 1! ! I ¡( 30)! ! ! ! ! ! ! ! ! 1( 31) 1 ! ! 1 ! 1( 32)! ! ! 1 81 Holland, PaysBas, Países ¡ Bajos ! I ! ! ( 33) ! 1 ! ( 34)! ! 1( 35) ! ! Amalgamated Society of Woodworkers, 131, Wilmslow Road, Withington, Manchester.( Tg) Cohesive, Withington, Lancs.( Tf) Didsbury 3103 ( 0) Monthly Journal. Amalgamated Union of Building Trade Workers, Crescent Grove, South Side, Clapham, London SW 4. Plumbers, Glaziers& Domestic Engineers' Union, 15 Abbeville Road, Clapham, London SW 4. Amalgamated Slaters& Tilers' Provident Society, 19 Oswald Terrace, Gateshead on Tyne. Street Masons, Paviors& Roadmakers' Society, 1 Kingston Grove, Woodhouse Lane, Leeds 2. National Builders' Labourers& Constructional Workers' Society, 84, Blackfriars Road, London SE 1. Amalgamated Slaters Society of Scotland, 15, Earlbank Avenue, Scotstoun, Glasgow W 4. Building& Monumental Workers' Association of Scotland, 65, West Regent Street, Glasgow C 2, Scotland ( 0) The Building and Monumental Workers' Journal, National Union of General and Municipal Workers 28 Tavistock Square, London W.C.l.( 0) The National Union of General and Municipal Workers' Journal. Transport& General Workers' Union, Transport House, Smith Square, London SW 1.( 0) The Record Constructional Engineering Union, 9, Clapham Park Road, Clapham, London SW 4.( 0) The Journal. National Association of Operative Plasterers, 37 Albert Street, Mornington Crescent, London NW 1. Composite Section, Address: N.F.B.T.0. 1361 National Society of Brushmakers, 115 Hackney Road, London E 2,( Tf) IBishopsgate 1101,( 0) Monthly Report. 1371 National Union of Packing Case Makers, ! Box Makers, Sawyers& Mill Workers, 195 Farringdon Road, London E.C.l. 1( Tf) Clerkenwell 3018.( 0) Monthly Report. 1381 Alg.Nederl.Bouwarbeidersbond, Vondelistraat 40, Amsterdam W.( Tr) 80591, 183791( 0) De Bouwer. 1391 Alg.Nederl.Stucadoorsbond, Bilderdijk!! straat 125, Den Haag.( Tf) 391739, !( 0) De Stucadoor. 140 Algemeene Nederlandsche Bond van ! Meubelmakers, Behangers, Houtbewerkers ien aanverwante Vakgenooten, Vondel1 istraat 170, Amsterdam W.( Tr) 81837 !( 0) Ons Vakblad. 91 Irdand, Ireland! siehe Grossbritannien ! . see Great Britain- Voir Grande- Bretagne Se Storbritannien- Véase Gran Bretaña Italia 101 Italien, Italy,: 41! Federazione Italiana Operai Edili, 116, Rue de la Tour- d'Auvergne, Paris ( IXe)( Tf) Trudaine 93-91 111 Jugoslawien, 142 ¡ Yugoslavia, Yougoslavie, 143 Yugoslavia! ! I 121 Memel 1 13. Neuseeland, ¡ New Zealand, Nouvelle- Zélande, Ny- Zee-! land, Nueva Zelandia ! Savez Gradevinskih Radnika, 1 Nemanjina ul.34, Beograd. Usrednje društvo lesnih delavcev in sorodnih strok na slovenskem ozemlju, Miklausičeva cesta 22A, Laibach ( Ljubljana)( Tf) 34-78. 144 Savez drvodjelskih radnika, Ilica 55, Agram( Zagreb). 1451 Savez drvodjelskih radnika za Bosnu i Hercegovinu, Social Radnicki Dom, Sarajevo. 146: Sindikat Drvodeljskih Radnika, Nemanjina ul. 28, Beograd. 1471 Verband der Maurer des Memelgebiets, Alexanderstrasse 23, Memel ! 148 ! N.Z.Federated Furnishing Trades! ! Association, 126 Vivian Street, Wellington. C.2. 14. Norwegen, Norway491 Norsk Bygningsarbeiderforbund, Stor¡ Norvège, Norge! ¡ Noruega. ! i I gatan 12 V, Oslo.( Tf) 13.757( 0) Bygningsarbeideren. II 150 Norsk Murerforbund, Nytorvet 4, Oslo ( Tf) 11.771 151 Norsk Høvleriarbeiderforbund, Folkets Hus, Oslo.( Tg) Høvleriforbund !( Tr) 27.202( 0) Høvleriarbeideren. 152 Norsk Treindustriarbeiderforbund, Folkets Hus, Oslo.( Tf) 11.574. ( 0) Treindustriarbeideren. 153 Norsk Skog- og Landarbeiderforbund, Møllergt.3, Oslo.( Tg) Skogsarbeider ( Tf) 11.255- 11.202.( 0) Skog- og 1 Landarbeideren 151 Palästina, 154 ¡ Palestine General Federation of Jewish Labour in Eretz- Israel( Woodworkers' Section), I ! 1 1 P.0.B. 303, Tel- Aviv.( Tg) Ovdim. ( Tf) 249-250 16 1 Polen, Poland, 155 Zwiazek robotników budowlanych w Polsce, Pologne, Polo inia Dunajewskiego L 5, Krakow.( Tf) 310 1561 Zwiazek robotnikow przemyslu drzewnego Uniunea Luncitorilor din Industria ! ! i w Polsce, ul. Felicjanek 10 m.12, Krakow.( Tf) 138-27. ! Constructiei din România, Strada Izvor 37, Bucuresti VI. 158 17 Rumänien, Rou- 157 Imania, Rumania! ! ! 1 181 Schweden, Sweden 1591 j Uniunea Muncitorilor din Industria : lemnului din România, Strada Izvor 37, Bucuresti VI. Svenska Murareförbundet, Barnhusgatan ¡ Suède, Sverige, 116, Stockholm C.( TF) 20.27.89( 0) ¡ Suecia i Kvartals Rapport. 160: Svenska Sägverksindustriarbetare förbundet, Folkets Hus, Gävle.( Tg) Sägverks 1( Tf) 1077- 3677 3677( 0) Sägverksindustriarbetaren. 1611 Svenska Träindustriarbetareförbundet, Barnhusgatan 18, Stockholm,( Tg) Träindustri.( Tf) 10.39.99.( 0) Träarbetaren. 1 19 1Schweiz, Swit1 1 Izerland, Suisse ¡ Svejts, Suiza 1621Svenska Byggnadsträarbetareförbundet, Barnhusgatan 18, Stockholm C. 1 ( Tg) Byggnadsträ.( TF) 10.39.47 9 1 111.95: 35.( 0) Byggnadsträarbetaren. 1631 Svenska Skogs- och Flottningsarbetareiförbundet, Folkets Hus, Gävle.( Tg) Skogsförbundet( Tr) 3426. TO) Skogs- och Flottningsarbetaren. ! 1641Bau- und Holzarbeiterverband der Schweiz, Postfach Aussersihl, Zürich 4. ( Tg) Bauholzverband, Volkshaus.( If) ! 1 135.075.( 0) Bau und HolzarbeiterZeitung. ! 201Spanien, Spain, 1651 Federación de la Industria de la ¡ Espagne, España: ¡ Edificación, San Lucas 11, 1°, Madrid. 1( Tf) 44929.( 0) La Edificación. 21 ISüdafrika, 166 Federación Nacional de Obreros en 1 ¡ Madera, Fernandez de la Hoz 51, Madrid. 1671 Amalgamated Society of Woodworkers, IP.O.B. 1095, Johannesburg.( Tf) 3352. 1( 0) Monthly Report. i South Africa, 1Afrique du Sud! ¡ Sydafrika, Africa del Sur! ! 22 Tschechoslowa- 1681 Verband der Arbeiter in der Bau-, i Ikei, Czechoslo-! Ivakia, Tchéco- 1 islovaquie, Cze-! ! Stein- und Keramindustrie in der Tschechoslowakischen Republik, Havlickova lul. 8.Praha- Karlin.( Tf) 240-11 1( 0) Der Bund. Checoslovaquia 169 1 Verband der Holzarbeiter, Drechsler u. ¡ koslovakiet, 1 1 1 ! 1 ¡ verwandten Berufe in der C.S.R., Gutenbergstrasse 7, Reichenberg. ( Tf) 1722( 0) Der Holzarbeiter 1701 Jednotný svaz drevodelníků v Československe republice, Hálkova ulice 1, ! ¡ Praha II.( Tg) Holzarbeiter, Halkova 1, ( TF) 252-71.( 0) Drevodelnik. 1711 Ustřední Svaz Čalouníku, Karoliny isvétlé č 37," Bellevue" Praha I. 231 Ungarn, Hungary 1721 Ungarländ. Bauarbeiterverband, Arena- ut Hongrie, Hungria! 168, Budapest.( Tf) József 10-71( 0) Epitömuncas. 2425 ! I 1 { 1731 Magyarországi Famunkások Szövetsége, Magdolna- utca 5-7, Budapest VIII ( Tg) Holzarbeiter Magdolna- utca( Tf) ¡ József 315-64.( 0) Famunkások Szaklapija. 174 Budapesti Szobrászok Szakegylete, ! ¡ Nepszinház Utca 16, Budapest VIII. 1 U.S.A., Canada 175| United Brotherhood of Carpenters and I ¡ Joiners of America, Carpenters Builiding, 222 East Michigan Street, Indianapolis, Ind.( 0) The Carpenter. 2 3 Centimetres Inches 2 5 7 00 Grayscale 9 10 11 12 13 14 15 16 0 1 2 3 4 5 6 7 100% 50% Centimetres Inches 2 Blue # C9C9FF # 0000FF 2 CYM Sachverständigen- Zubehör.de 8 9 10 11 12 13 14 18% 0% 5 8 10 11 12 13 14 15 16 17 Color chart S Sachverständigen- Zubehör.de Cyan Green Yellow Red Magenta White Grey Black # C0E5FC # 009FFF # 759675 # 008B00 # FFFFC7 # FFFF00 # FFC9C9 # FF0000 # FFC9FF # FF00FF #FFFFFF # 9D9E9E # D9DADA # 5B5B5B # 000000