DGB- BV AKP 3859 INTERNATIONALER BUND DER BAU- UND HOLZARBEITER [ SITZ SITZUNG DES GESAMTVORSTANDES Paris, 29.- 30. Juli 1957][ nicht in diesem Bel. euth!] Bericht des Generalsekretärs Punkt 1 der Tagesordnung KOPENHAGEN 1957 pu G GB Andriy Exemplar rst sto Bunde AKP 3859 Punkt 1 der Tagesordnung Beilage 1 Bericht des Generalsekretärs 1/4 1954- 31/3 1955 Dieser Bericht muss teilweise eine Wiederholung des mündlichen Berichtes werden, der vom Generalsekretär auf dem Kongress des IBBH in Brüssel im September 1954 erstattet wurde. Weil es sich aber um Angelegenheiten handelt, die während dieser Arbeitsperiode behandelt worden sind, meine ich, dass es richtig ist, sie in diesen Bericht aufzunehmen. In der vergangenen Periode haben wir versucht unsere internationale Tätigkeit auszubauen in Zusammenarbeit mit denjenigen Organen, mit denen es für uns natürlich war Kontakt zu suchen. Es handelt sich hier vor allem um den IBFG und dessen Regionalbüros, den permanenten Wohnungsbauausschuss sowie das Internationale Arbeitsamt. Wir haben auch eine enge Zusammenarbeit mit dem beratenden Organ der Gewerkschaftsbewegung, das seinen Sitz in Paris hat, und haben auch gute Verbindungen mit der EPA. Der Präsident, der Vize- Präsident und der Generalsekretär haben an der Generalkonferenz der Berufssekretariate d. 14. und 15. April in Brüssel teilgenommen. Ein vollständiger Bericht dieser Sitzung ist auf dem Kongress des IBBH 1954 behandelt und auf Seite 63 69 des Kongressprotokolls abgedruckt worden. Die Konferenz des IBBH über die Lohnsysteme im Baugewerbe wurde vom 19.- 21. Mai 1954 in Kopenhagen abgehalten. Ein vollständiger " Bericht ist zum Versand gebracht worden, und deswegen wiederholen wir hier nur die dort angenommenen Entschliessungen: Entschliessung über die Leistungslöhne Die Konferenz des IBBH, welche vom 19. bis 21. Mai in Kopenhagen tagte, hat die Berichte der Delegierten der angeschlossenen Landesor- 1- ganisationen über die Probleme des Leistungslohnes und der Wirtschaftwissenschaftlichen Betriebsführung zur Kenntnis genommen. Die Haltung der Gewerkschaften gegenüber Leistungslohnsystemen muss in erster Linie durch die Landesorganisationen im Hinblick auf die in ihren Ländern vorherrschenden Bedingungen festgelegt werden. Die Konferenz erachtet es jedoch als notwendig allgemeine Richtlinien aufzustellen unter welchen Voraussetzungen Leistungslohnsysteme eingeführt werden können und schlägt vor, dass dabei folgende Grundsätze zu beachten sind: Die Einführung von Leistungslohnsystemen kann nur mit Zustimmung der Gewerkschaften erfolgen, die auch eine ständige Kontrolle ausüben müssen. Rechte und Pflichte bei den Parteien sind vertraglich festzulegen. b) Voraussetzungen zum Leistungslohn sind: 1) Messbarkeit der Arbeitsleistung. 2) Planmässige Arbeitsorganisation, 3) Beeinflussbarkeit der Leistung durch den Arbeiter. 4) Garantie eines angemessenen Grundlohnes, der nicht niedriger sein darf als der im Tarifvertrag festgelegten Stundenlohn. 5) Kompensation von unverschuldeten Leistungslohnverlusten und in Fällen in denen nicht im Leistungslohn gearbeitet werden kann. 6) Schutz gegen Willkür, Ausbeutung und Unfall, Einhaltung der Gesundheitsschutz und Wohlfahrtsvorschriften. Resolution betreffend die Mitbestimmung der Arbeitnehmerorganisationen in Produktivitätsfragen Die Konferenz des IBBH, abgehalten vom 19. bis 21. Mai 1954 in Kopenhagen, stellt fest, dass sich auf nationaler wie auch internationaler Ebene immer mehr Organisationen mit dem Problem der Produktivität im Baugewerbe und in Zusammenhang damit mit der Lohngestaltung befassen. Hierbei sind in zahlreichen Fällen die Vertreter des Baugewerbes selbst und besonders die Organisationen der Bauarbeiter nicht oder nur ungenügend vertreten. Die Konferenz sieht sich daher veranlasst gegen diese Entwick- 2- lung energisch zu protestieren, und fordert, dass der IBBH als Vertretung der Arbeitnehmer im Baugewerbe zu diesen Verhandlungen zugezogen wird. Völlig untragbar ist es, dass das Produktivitäts- Amt der Europäischen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit, kürzlich eine siebenköpfige Arbeitsgruppe für das Baugewerbe ernannt hat, in der u.a. die Unternehmerorganisationen durch drei stimmberechtigte Mitglieder vertreten sind, während den Gewerkschaften nur ein, oventuell zwei Beobachter zugestanden wurden. Die Konferenz muss darauf bestehen, dass den Arbeitnehmerorganisationen hier wie bei allen gleichartigen Gelegenheiten dieselbe. Rechte wie den Unternehmerverbänden gewährt werden. Zur Frage der Produktivität selbst, nimmt die Konferenz den Standpunkt ein, dass eine Erhöhung der Produktion im Baugewerbe das Ziel haben soll, den Bau von preiswerten Wohnungen für die minderbemittelten Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. Darüber hinaus muss festgestellt werden, dass die Erhöhung der Produktivität nur dann sozial und wirtschaftlich vertretbar ist, wenn die Kontinuität der Bautätigkeit auf Jahre hinaus gesichert ist. Bauprogramme sind daher auf lange Sicht auch unter diesem Gesichtspunkt unerlässlich. Abschliessend erklärt die Konferenz, dass der Leistungslohn dazu dienen soll, dem Arbeiter bei erhöhter Produktion eine angemessene Entlohnung zu gewährleisten und nicht als Instrument für die Erhöhung der Produktivität.anzusehen ist. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass durch ein gerechtes Leistungslohnsystem und die Mitbestimmung der Arbeiter in der Gesamtwirtschaft und in den Betrieben sowie das Interesse der Arbeiter an echten Produktivitätserhöhungen geweckt wird. Die Entschliessungen sind dem IAA und der OEEC/ EPA überreicht worden. Die beiden Organisationen haben uns mitgeteilt, dass die Entschliessungen den respektiven Industrieausschüssen zur weiteren Behandlung vorgelegt werden. Der Generalsekretär hat an der Sitzung des Advisierenden Rates am 26. und 27. Mai in Brüssel teilgenommen. Dieser Rat wurde im Juli 1953 gegründet und ersetzte den ehemaligen Generalrat. Der Rat ist - 3- eine kombinierte horisontale und vertikale Sammlung und umfasst die ganze freie Gewerkschaftsbewegung welche von den gesamten Mitgliedern des Gesamtvorstandes des IBFG, der Regional organisationen und den Berufssekretariaten vertreten ist. Die Sitzung behandelte gemeinsame Probleme des IBFG und der IBS und besonders die regionale Tätigkeit. Sie betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit betreffend diese Probleme, und es wurde beantragt, dass der Verbindungsausschuss möglichst bald ein Programm vorlegen sollte, zu dessen Besprechung die IBS eingeladen werden sollten. Hinsichtlich der Tatsache, dass unterschiedene Gewerkschaften, die Gewerkschaftsbünden gehören, welche dem IBFG angeschlossen sind, ihren respektiven Berufssekretariaten nicht angeschlossen sind, hat die Sitzung beschlossen, dass der IBFG die Gewerkschaftsbünde ersuchen sollte, Druck auf die betreffenden Verbände auszuüben, damit sie sich den Berufssekretariaten anschlössen. Soweit es uns betrifft, hat dies Ersuchen vorläufig noch keine Erfolge gehabt. Andererseits hatte die Sitzung eine grosse Bedeutung, weil sic Anlass dazu gab, dass wir die Vertreter der regionalen Sekretariate und anderer Überseegebiete treffen konnten. Die Holzarbeiterkonferenz des IBBH in Hamburg 1953 hatte den Wunsch zum Ausdruck gebracht, eine Untersuchung der Bedingungen der Lehrlinge in den Bau- und Holzindustrien einzuleiten. Der Sekretariat hat eine derartige Untersuchung durchgeführt und sämtlichen Verbänden und mitarbeitenden Organen einen Bericht über die Angelegenheit zugeschickt. Der finnische Maurerverband, der dem kommunistischen Weltgewerkschaftsbund( WGB) angeschlossen ist, hatte sich um den Anschluss an den IBBH beworben. Der finnische Verband hatte aber seinen Anschluss am WGB verheimlicht, sodass wir seinen Anschluss genehmigten. Als es uns aber klar wurde, dass der Verband dem WGB angeschlossen war, schrieben wir wieder und teilten mit, dass die Mitgliedschaft im IBBH nicht mit der Mitgliedschaft im WGB zu vereinigen war, weshalb wir den finnischen Verband ersuchten, eine Entschliessung zu treffen. Der Vor- 4- band bevorzugte inzwischen seine Mitgliedschaft im WGB aufrechtzuerhalten und die Verbindung mit uns abzubrechen. - Die OEEC/ EPA ersuchte uns Vertreter zu ernennen für die Ausschüsse, welche die EPA- Themen" Der menschliche Faktor in der Bauindustrie" und Thema 302/2" Ausbildung von Vormännern und Bauunternehmern zur Verwendung wissenschaftlicher Grundsätze in der Bauindustrie." behandeln. Am erster Ausschuss nehmen die Kollegen Brammer( England) und Schneider( Oesterreich) teil; an dem zweiten der Kollege Kaper( Holland). Die beiden Ausschüsse haben ihre Arbeit angefangen und stehen in cnger Verbindung mit dem IBBH. Im übrigen folgen wir der Tätigkeit der EPA, über welche wir durch die TUAC auf dem Laufenden gehalten werden. Im Wirtschaftlichen Ausschuss für Europa hat der Kollege Ernst von Ins an den Sitzungen des Holzindustrieausschusses als Beobachter teilgenommen. Wir haben den IBFG ersucht, um Unterhandlungen mit dem Wirtschaftsausschuss über die Frage einer vollwertigen Vertretung der Gewerkschaftsbewegung in den Ausschüssen aufzunehmen. Es wird aber schwierig sein, diese Frage zu lösen, weil sie mit den für die V.N. und dessen Unterorganen angenommenen Satzungen im Zusammenhang stehen. Der Kollege Heinz Umrath( Holland) hat den IBBH im Wohnungsausschuss des Wirtschaftsausschusses( CIB) vertreten. Der Siebente gewöhnliche Kongress des IBBH hat vom 15.- 17. September 1954 in Brüssel stattgefunden. Ein vollständiges Kongressprotokoll ist zum Versand gebracht worden, gleichwie alle die vom Kongress angenommenen Beschlüsse und Resolutionen den verschiedenen Organen zugestellt worden sind. Der Sekretär hat sich an der Sitzung des Verbindungsausschusses, welche am 8. und 9. März 1955 in Brüssel abgehalten wurde, beteiligt. Der Verbindungsausschuss hat beschlossen, der Generalversammlung der IBS( Wien, Mai 1955) zu empfehlen, dass der Beitrag zur Bestreitung - 5- 1967 while the future IFBWW economy should be taken up for renewed serious consideration by the executive committee. As the president of the IFBWW, Is. Smets, as well as the dad general secretary, Arne Hagen, wanted to retire on account of age, special interest was attached to the elections at this congress. As successor to Is. Smets was elected the vice president up till now, J.H. Mills from Great Britain, whose office as vice president was taken over by the president of the Dutch Building Workers Union, A. Buys. As new general secretary was elected John Löfblad from the Swedish Forest Workers Union. John Löfblad, who these last years has served as social attaché to the Swedish embassy in Washington, accedes to the office on the 1st January 1967. Meanwhile Arne Hagen continues as general secretary. As the last point of the agenda the congress decided to hold the next statutory congress in Tel Aviv in Israel. RESOLUTIONS ADOPTED AT GENERAL CONFERENCE OF THE INTERNATIONAL TRADE SECRETARIATS 10 The ITS General Conference, meeting in Geneva on 30 and 31 August, 1966, Having considered the ILO industrial activities and their future prospects, Welcoming the reference in the Third Report of the Working Party of the Governing Body of the ILO on the Programme and Structure of the ILO according to which" Industrial Committees continue to have an important part to play in the work of the ILO" and that " they should be not merely maintained but strengthened and should be continuously adapted to changing needs"; Noting with satisfaction the conclusion of the Working Party according to which the three main goals which Industrial Committees are designed to achieve are essentially the same as when they were first established, namely: -6 need i) ii) reiii) " asod to break down the barriers between peoples by bringing them together in the matters which touch them most closely, the conditions of their daily lives in their chosen occupations; to develop mutual understanding between management and labour in order to achieve the largest possible measure of agreement on effective ways of improving working and living conditions and thereby enchancing the welfare of the whole community% 3B and to promote the dynamic prosperity, on a world- wide basis, of the great world industries; Notes furthermore with satisfaction the conclusion of the Working Party according to which the basic principles adopted when the Industrial Committees were created continue to be fundamental for the attainment of the before mentioned goals. 89 These principles are: a) bge b) 墩 角 c) that Industrial Committees should concern themselves with the social and labour problems which primarily affect their own industries, including their economic aspects; they should not concern themselves with issues of a political nature outside their sphere; that Industrial Committees should attempt to seek a general consensus, rather than majority support for views which remained controversial%; B such a consensus is possible only in a climate of genuine negotiation bred by and breeding mutual confidence; that Industrial Committees should deal with their own industries, and in particular with the problems distinctive to their own industries, without dispersing their attention over broader questions more appropriate for consideration by the Governing Body and the International Labour Conference. Having taken note with concern of the downward trend over the last twenty years of the proportion of the ILO Budget spent on Industrial and Analogous Meetings indicating a decline from 6.10 per cent of the ILO Budget in 1947 to 0.96 per cent of the ILO Pudget in 1967; - 7- haben BEOBACHTER zur Konferenz zu entsenden. Das bedeutet, dass jedermann, der nicht ohne weiteres bereit ist, um den im Kreml fertigfabrikierten Entschliessungen zuzustimmen, nicht in der Lage sein wird, um seine Stimme abzugeben, indem er ja nur als Beobachter da ist. Kollegen! Der Wohnungsbau ist ein der wichtigsten sozialen Probleme unserer Zeit und seitens der freien und demokratischen Geworkschaftsbewegung ist eine zielbewusste Arbeit zur Beseitigung der Wohnungs not durchgeführt worden und es sind grosse Erfolge erreicht worden, obschon noch sehr viel zu tun ist. In den Nachkriegsjahren ist. diese Arbeit noch intensiver ausgeführt worden. Die organisierten Bauund Holzindustriearbeiter haben durch ihre Tätigkeit auf den Arbeitsstellen, in den Gewerkschaften und durch ihre genossenschaftlichen Wohnungsbauvereine eine riesige Arbeit ausgeführt. Es ist eine Tatsache, dass die demokratische Länder, sowohl diejenigen welche am Krieg teilgenommen haben, als die, welche den Greueln des Krieges entgehen konnten, der Sowjetunion und den übrigen Ländern hinter dem Eisernen Vorhang meilenweit voraus waren auf dem Gobiet des Wohnungsbaus. Keine Falschungen, keino kunstfertige Rechenaufgaben können diese Tatsache widerlegen. Andörseits ist es auch eine Tatsache, dass dort, wo die Kommunisten in den mit dem Wohnungsbau beschäftigten Organen festen Fuss gefasst haben, dort haben sie diese Organen als Zellen und Mantelorganisationen für ihre besondere politische Tätigkeit benutzt. Wir ersuchen alle demokratische und fortschrittliche Arbeiter, um diese Einladung zur Konferenz in Berlin und diesen kommunistischen Versuch, um die teuersten Interessen der Völker politisch zu beeinflussen, abzulehnen. Scharet Ihr allen um die Arbeit in Eurer eigenen Ortsgruppe, in Eurer eigenen Gewerkschaft, die zusammen mit dem Internationalen Freien Gewerkschaftsbund und den Internationalen Berufssekretariaton mit den freien und demokratischen Kräften aller Länder eng zusammenarbeitet. Unsere Arbeit und unser Kampf, um jeden Menschen eine angemessene Wohnung und eine sozial zu verantworten Hausmiete zuzusichern, wird nie ruhen, - 8- Anlässlich der Schwierigkeiten die unser angeschlossenen Verband in Nigerien, besonders mit dem Einschreiben von Mitgliedern gehabt hat, hat der Präsident mit den britischen Kolonialbehörden unterhandelt. Diese Unterhandlungen haben dazu geführt, dass der Verband heute von den Behörden anerkannt worden ist. Der Vize- Präsident ist in Toulouse gewesen, wo er die Verhältnisse des spanischen Bau- und Holzarbeiterverbandes im Exil untersucht hat. Sein Bericht ist im Kongressprotokoll auf Seite 112 aufgenommen worden. Laut Beschluss des Kongresses haben wir eine Sammlung vorgenommen, zur Gründung eines Hilfefonds für den spanischen Verband. Die Sammlung hat etwa 60.000 Dänekronen eingebracht, von welchem Betrag ungefähr 20.000 Kronen nach Toulouse vermittelt worden sind. -- Im Januar 1955 erhielten wir von der I.G. Bau, Steine, Erden, die traurige Nachricht, dass der Zweite Vorsitzende des Verbandes und Mitglied des Gesamtvorstandes des IBBH, Hermann Kochmann, hingegangen war. Der Kollege Niels Madsen hat den IBBH bei der Bestattung vertreten und dem Verband und den Angehörigen Kochmanns Ausdruck unseres tiefsten Beileids überbracht. Im Laufe des Tätigkeitsjahres sind eine gewöhnliche Sitzung des Gesamtvorstandes, zwei Vorstandssitzungen während des Kongresses, sowie eine ausserordentliche Sitzung des Gesamtvorstandes abgehalten worden. Der Geschäftsführende Ausschuss hat zwei Sitzungen gehabt. Über sämtliche Sitzungen sind Protokolle verschickt worden. Der IBBH hat sich auf folgenden Kongressen vertreten lassen: Bau- und Holzarbeiterverband Belgiens Brüssel 15- 17 Mai 1954 Arne Hagen Holzarbeiterverband, Norwegen Oslo 23 27 Mai 1954 E. von Ins Nordische Bau- und Holzarbeiterföderation Oslo Maurerverband, Norwegen Oslo Malerverband, Schweden Stockholm 30 Mai 1954 23 26 Mai 1954 23 Mai 1954 Arne Hagen A. Ljøner Is. Smets - 9- Steinindustriearbeiterverband, Dänemark Bornholm 912 Juni 1954 E. Johansson Bauarbeiterverband, Frankreich Paris 5-7 NFBTO, Grossbritannien Rhyl Juni 1954 22 25 Juni 1954 Zimmererverband, Dänemark Odense 15 Aug. 1954 E. Janssens Arne Hagen Sir Richard Coppock Schiffszimmerverband, Dänemark Holzindustriearbeiterverband, Dänemark Esbjerg 27 Aug. 1954 Arne Hagen Kopenhagen 23- 26 Aug. 1954 Arne Hagen Unsere zwei Publikationen das Bulletin und das Internationale Wohnungsbulletin- sind regelmässig herausgekommen. Alle Briefe sind gebührend beantwortet worden. Die amerikanischen Bau- und Holzarbeiterverbände sind aufs neue ersucht worden sich dem IBBH anzuschliessen. Alle Ersuche sind aber erfolglos geblieben. Wir haben mit den Organisationen in einem Teil der rückständigen Länder gute Verbindungen gehabt und haben ihnen mit Rat und Anweisungen geholfen. Das Verhältnis zu und die Verbindung mit unseren angeschlossenen Verbänden ist ausgezeichnet. Der Gesamtvorstand des IBBH hat in diesem Jahre die folgende Zusammensetzung gehabt: 1 Sir Richard Coppock, Grossbritannien Is. Smets, Belgien Arne Hagen John Wivegh, Norwegen Knut Johansson, Schweden Niels Madsen, Dänemark J. H. Mills, Grossbritannien G. Klein, Holland Franz Olah, Oesterreich Präsident Vize- Präsident Generalsekretär ( bis 15 Sept. 1954) ( ab 17 Sept. 1954) 10- E. Janssens, Belgien Fréour, Frankreich Ernst von Ins, Schweiz H. Seeger, Deutschland H. Kochmann, Deutschland Leber, Deutschland Alfred Ljøner, Norwegen Andreas Karlsson, Schweden. Erik Johansson, Schweden Revisor: A.A. Lawder, Grossbritannien Kontrollausschuss: Ingvard Dahl, Dänemark Edvard Olesen, Dänemark John Wivegh, Norwegen Knut Johansson, Schweden Sir Luke Fawcett, Grossbritannien Harry Weaver, Grossbritannien Geschäftsführender Ausschuss: Sir Richard Coppock, Grossbritannien Is. Smets, Belgien Arne Hagen, Generalsekretär Niels Madsen, Dänemark H. Kochmann, Deutschland Leber, Deutschland ( bis 15 Sept. 1954) ( ab 17 Sept. 1954.). ( im Januar 1955 verschieden) ( ab 20 Februar 1955) Forstarbeitergruppe Malergruppe Steinarbeitergruppe ( bis 15 Sept. 1954) ( ab 17 Sept. 1954) ( bis 15 Sept. 1954) ( ab 17 Sept. 1954) ( bis 15 Sept. 1954) ( ab 17 Sept. 1954) ( bis Januar 1955) ( ab 20 Februar 1955) Die Mitgliedszahl des IBBH per 31. März 1955 war 2.208.168 Mitglieder in 76 Verbänden und 22 Ländern. - 11- Kopenhagen, den 1 April 1955 Arne Hagen Generalsekretär Bericht des Generalsekretärs 1/4 1955- 31/3 1956 Während der vergangenen Periode haben die meisten unserer angeschlossenen Verbände sich Erfolge notieren können. Unter den vielen und langwierigen Unterhandlungen ist es den Verbänden gelungen Verbesserungen der Löhne und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder durchzuführen. Bis auf zwei Ausnahmen konnten die Erfolge ohne ernsthafto Arbeitskämpfe erzielt werden. In Finnland haben unsere zwei angeschlossenen Verbände an einem 19- tägigen Generalstreik teilgenommen, der mit einem Arbeitersieg beendet wurde. Während der Ausarbeitung dieses Berichtes ist ein umfassender Streik in Dänemark im Gange, an welchem sich vorläufig die Klempner, die Elektriker und die Hilfsarbeiter, zusammen mit einer Reihe Arbeiter aus anderen Industrien beteiligen. Im jetzigen Augenblick ist es schwer zu sagen, wie der Kampf sich entwickeln wird, weil die Arbeitgeber eine sehr scharfschleiferische Haltung angenommen haben. Die eigenen Veranstaltungen des IBBH sind mit der Zweiten JugendKonferenz, welche in Blankenberg vom 17- 23 April 1955 abgehalten wurde, angefangen. An der Konferenz beteiligten sich 66 Kollegen aus 10 Ländern; die folgenden Themen kamen zur Behandlung; Gewerkschaftliche Einheit, Referent Sir Richard Coppock, Europäische Probleme, Produktivität und Arbeitszeit, Referent Is. Smets, Die Gewerkschaften und die Rationalisierung, Referent Heinz Seeger, Die internationale gewerkschaftliche Zusammenarbeit, Arbeiterschutz, Referent Arne Hagen, Referent Anders Lif. Am Schluss der Konferenz ersuchten die Teilnehmer den Gesamtvorstand des IBBH, um die Tätigkeit mit den Jugendkonferenzen fortzusetzen, und gaben des Wunsches Ausdruck, zu einer Konferenz der Bildungs- und Jugendleiter der Verbände einzuberufen; auch wurden die Leiter der Konferenz gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass der IBBH bei der Aufrechterhaltung der Verbindungen zwischen den Teil- 12- nehmern behilflich sei. Sämtliche Ersuche sind dem Gesamtvorstand vorgelegt worden. Diö Konferenz fand unter dem Vorsitz der Kollegen Sir Richard Coppock, Is. Smets und Arne Hagen statt. Unser belgische Verband hatte eines seiner Hotells zu äusserst billigen Preisen zur Verfügung der Konferenz gestellt. Das Protokoll der Konferenz wird den Verbänden und den Teilnehmern zugeschickt werden. - In Zusammenarbeit mit dem EPA hat der IBBH vom 9. 14. Mai 1955 eine Konferenz für die Mitarbeiter der Verbände auf dem Gebiete der Forschungen und der Statistik in Wien abgehalten. Die untenstehendon Verbände hatten Delegierten nach dieser Konferenz entsandt: Österreichischer Verband der Bau- und Holzarbeiter; I.G. BauSteine- Erden, Deutschland; Gewerkschaft Holz, Deutschland; der niederländische Bauarbeiterverband; der schwedische Holzarbeiterverband; der schwedische Elektrikerverband; die Forschungsabteilung der Baugewerben in Schweden; NFBTO, Grossbritannien; die Zusammenschliessung der Bauarbeiterverbände Dänemarks. Der EPA war von den Beratern Geo Allen und Woodrow Ginsberg( V.S.) vertreten. Die Hauptpunkte der Diskussion in der Konferenz bildeten die allgemeine Entwicklung der Bau- und Holzindustrie, der Umfang des Bauprogramms und dessen Aufteilung in Wohnungsbau- und sonstigen Bausektoren, die Baukosten, die von Verzögerungen in den Bauprogrammmen verursachten Schwierigkeiten, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit, die Lehrlingsfrage, Kollektivverträge( Arbeitszeit, Löhne und Arbeitsbedingungen) mit besonderer Rücksicht auf die Akkordarbeit und Prämienentlohnungen, verschiedene Fragen technischer und organisationsmässiger Art, Produktivitätsprobleme sowie Fragen besonderes Interesses für die Holz- und Sägewerkindustrie. Sämtliche Fragen wurden gründlich erörtert, nachdem die Teilnehmer Berichte über die Verhältnisse in den einzelnen Ländern abgestattet hatten. Während der Tagung wurden Kraftwerke, Baugeländen, Möbelwerkstätte und Sägewerke besucht. - 13- Die Konferenz ersuchte den IBBH, um Wege und Mittel zur Durchführung einer Auswechslung statistischer Daten zwischen den angeschlossenen Verbänden zu finden. Die Konferenz zog die vorläufigen Richtlinien eines derartigen Informationsdienstes auf und bat den Generalsekretär die Angelegenheit dem Gesamtvorstand des IBBH vorzulegen. Nachdem der Gesamtvorstand die Angelegenheit im November 1955. behandelt und genehmigt hat, hat der Generalsekretär eine Sitzung mit Vertretern der statistischen Abteilungen einiger Verbände, zwecks detaillierter Besprechung der Fragen an welchen sich die Verbände am meisten interessieren, abgehalten. Diese Sitzung hat in Düsseldorf am 10. und 11. Januar 1956 stattgefunden. Ein Fragebogen ist ausgearbeitet worden und wird allen angeschlossenen Verbänden zugeschickt werden. Is. Smets und Arne Hagen nahmen an der Generalversammlung der Berufssekretariate in Wien am 19. Mai 1955 teil. Die Versammlung besprach u. a. die Möglichkeit einer engeren Tätigkeit des Verbindungsausschusses, sowie die Teilnahme der Berufssekretariate an der regionalen Tätigkeit. Die Generalversammlung beschloss den Berufssekretariaten zu empfehlen, den Beitrag zum Vorbindungsausschuss auf 2 sh. 6 d. pro 1000 Mitglieder pro Jahr festzusetzen. Ein Antrag zur Erhöhung des Beitrages auf 3 sh., um es zu ermöglichen einen Sekretär in Genf anzustellen, der sich ausschliesslich mit den Interessen der. Berufssekretariaten in bezug auf das Internationale Arbeitsamt zu beschäftigen hätte, fand keinen Beifall. Weiter beschloss die Generalversammlung, den Berufssekretariaten zu empfehlen, einen Beitrag von£ 1 je 1.000 Mitglieder je Jahr für die regionale Tätigkeit zu bezahlen. Beide Anträge sind vom Gesamtvorstand des IBBH in der Novembersitzung 1955 behandelt worden; es wurde dann beschlossen, den Antrag cincs Beitrages von 2 sh. 6 d. zu genehmigen, sowie für die regionale Tätigkeit, einen Beitrag von Dän. Kr. 10.000 zu leisten. In Übereinstimmung hiermit, ist das Geld dem IBFG zugeschickt worden. Is. Smets, Franz Olah und Arne Hagen nahmen am Kongress des IBFG - 14- in Wien vom 20.- 28. Mai 1955 teil. Hagen beteiligte sich nur während der zwei ersten Tage am Kongress. Ein ausführliches Protokoll des Kongresses ist zum Versand gebracht worden, weshalb wir hier nur eine Angelegenheit erwähnen, welche ein besonderes Interesse für den IBBH hat. Der Vorstand des IBFG hatte die Jugoslawienfrage behandelt und hatte mit 13 Stimmen gegen eine und drei Stimmenthaltungen beschlossen, dem Kongress eine Entschliessung vorzulegen, in welcher der Kongress bedauerte, dass zwei Berufssekretariate beschlossen hatten, die jugoslawischen Verbände als Mitglieder aufzunehmen, und die betroffenen Sekretariaten zu crsuchen, die betreffenden Beschlüsse nochmals zu erwägen. Is. Smets redete im Namen des IBBH und sagte:" Herr Präsident, dor vor uns liegende Bericht besagt, dass mit 13 Stimmen gegen eine, und drei Stimmenthaltungen, des Bedauerns Ausdruck gegeben wurde, dass zwei IBS eine Empfehlung des Vorstandes des IBFG ignoriert hatten. Ich habe mein Bestes getan um den Wortlaut dieser Empfehlung zu finden, aber es ist weder mir noch dem IBFG- Sekretariat gelungen. Ich möchte Euch ersuchen, weil es Zweifel gibt, einen nicht vorgelegten Wortlaut. nicht zuzustimmen. Es ist unmöglich einen Beschluss. über einen Wortlaut zu nehmen, der nicht mehr als eine Erinnerung ist. Alles was wir uns entsinnen können, ist, dass in Stockholm gesagt wurde, dass der IBFG keine Absicht hatte, Jugoslawien als Mitglied aufzunehmen, aber dass er nicht beabsichtigte, diese Handelweise auf nationale Gewerkschaftsbünde und IBS anzuwenden. Ich wünsche nicht die Grundlage zu besprechen. Ich sehe im Bericht dieses Jahres, dass der Internationale Fabriksarbeiterverband den IBFG um Rat gebeten hat, und dass der erteilte Rat gar nicht so war, wie aus dem vor uns liegenden Wortlaut konkludiert werden könnte. Ich möchte Eure Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die IBS überhaupt keine unterordnete Organe sind. Sie sind Organe, die mit dem IBFG zusammenarbeiten. Ich möchte auch die Aufmerksamkeit des Kongrosses auf den ernstlichen Charakter einer einseitigen Kritik des Kongresses auf ein IBS lenken. Ich möchte deswegen ersuchen, den Abschnitt über die Angelegenheit, dass zwei IBS die Empfehlung des Vorstandes ignoriert haben, zurückzuziehen". Der Generalsekretär des IBFG, J. Oldenbroek erwiderte dann: - 15- " Ich möchte nur über den Punkt reden, worüber gerade der Kollege Smets gesprochen hat. Man kann sich wohl vorstellen, dass, obschon er hier als Vertreter eines Gewerkschaftsbundes anwesend ist, er Einwände gegen diesen Abschnitt des Berichtes macht, weil er einer der zwei IBS gehört, die einen jugoslawischen Verband aufgenommen haben. Sicherlich gibt es keinen Zweifel über die vom IBFG angenommene Haltung, und sicherlich kann es keinen Zweifel über die Tatsache geben, dass die IBS mehr als einmal diese Angelegenheit diskutiert haben, und dass ihnen die Haltung des IBFG- Vorstandes mitgeteilt worden ist. Es ist nicht richtig zu sagen, dass der Vorstand ein Ersuchen um Anschluss von Jugoslawien abgelehnt hat. Er hat nie einen erhalten. Er hat nie ein ähnliches Ersuchen vor sich gehabt, aber es kann keinen Zweifel bestehen, dass, falls ein Ersuchen da gewesen wäre, er abgelehnt geworden wäre. Ich bedauere die Handlung dieser zwei Sekretariate, sowohl des Bauarbeiter sekretariates des Kollegen Smets, als des Sekretariates der Bergarbeiter, weil sie diese Angelegenheit schon in Behandlung hatten, che der Vorstand des IBFG mit einer sehr kräftigen Aussprache kam. Es war erst im Zusammenhang mit der Tatsache, dass wir gehört hatten, dass derartige Besprechungen mit den Bergarbeitern Jugoslawiens stattfanden, dass der IBFG seinen Beschluss genommen hat. Selbstverständlich gibt es keinen Zweifel, dass die IBS unabhängige Körperschaften sind, und die Schlussfolgerung ist, dass sie sich gegen die Satzungen versündigen können, weil dieser Kongress des IBFG keine Disziplinarmassnahmen gegen die IBS nehmen kann. Der IBFG könnto beschliessen, dass er nichts mit ihnen zu tun haben will, aber niemand unser ist darüber in Zweifel, dass die Sekretariate und der IBFG drei Monate nach der Gründung dieser Internationale übereinkamon, dass die IBS in Sachen allgemeiner, gewerkschaftlicher Politik, die Meinung des IBFG annehmen wollten. Mir scheint es, dass die Frage der Zulassung von Verbänden aus Ländern, von welchen ein jeder weiss, dass sie nicht als freie Gewerkschaften betrachtet werden können, eine Frage allgemeiner, gewerkschaftlicher Politik ist. Der Ausschuss hat dies erörtert und verschiedene Gesichtspunkte sind behandelt worden, aber, wie Ihr gesehen habt, war die überwiegende Mehrheit dafür, dass die Meinung - 16- zum Ausdruck kommen musste". Danach sagte Is. Smets:" Da ich anscheinend missverstanden worden bin weil ich Französisch redete, werde ich jetzt einige Worte im Englischen sagen. Ich habe nicht gesagt, dass der IBFG einen Ersuch aus Jugoslawien abgelehnt hatte. Ich sagte einfach, dass uns gesagt worden war, dass der IBFG nicht bereit, war, Jugoslawien als Mitglied zu akzeptieren. Ich möchte auch sagen, dass ich ein Delegierter aus Belgien bin, aber dass ich auch offiziell den Internationalen Bund der Bau- und Holzarbeiter vertrete, und es war als solcher, dass ich diese Bemerkung gemacht habe, in der Hoffnung, dass die belgische Delegation mit mir stimmen würde. Ich möchte diese Angelegenheit überhaupt nicht diskutieren. Ich glaube, dass die Diskussion dieser Sache, zur Zeit überhaupt keinen Vorteil hat. Ich will mich nicht hierüber streiten und ich werde nicht erklären, warum die Bauarbeiter, nach den Bergarbeitern, diesen Beschluss gefasst haben. Ich möchte einfach ersuchen, zu Protokoll zu nehmen, dass wir hier eine Entschliessung vor uns haben, die auf Erinnerungen und nicht auf Wortlaut basiert ist. Sollte eine derartige Entschliessung angenommen worden, dann wäre dies eine Kritik auf zwei Internationale Berufssekretariate. Ich meine, wir sollten den Wortlaut vor uns haben, sodass wir die Sache besprechen können. Die Dokumente sind nicht im Bericht zu finden. Ich konnte den Wortlaut nicht im Sekretariat des IBFG finden. Ich ersuche Euch, nicht abstimmen zu lasson, weil es Zweifel über die vollständige Genauigkeit des Wortlautes besteht". Über den Antrag von Smets wurde nicht abgestimmt, weil er nicht die von der Geschäftsordnung vorgeschriebenen Unterstützung erhielt. Danach wurde die Entschliessung des Vorstandes angenommen. Der Verbindungsausschuss hat während der Periode zwei Sitzungen abgehalten. Is. Smets hat den IBBH in der Tagung vom 7. November 1955, und Arne Hagen in der vom 9. März 1956 vertreten. Arne Hagen hat an der Tagung des Permanenten Wohnungsbauausschusses in Zürich d. 28. und 29. September 1955 teilgenommen. Ein Referat - - 17- der Sitzung ist im Wohnungsbaubulletin gegeben worden. Dem Kongressbeschluss gemäss, hat der IBBH in Zusammenarbeit mit der Internationale der Landarbeiter eine Konferenz für die Forstund Holzarbeiter abgehalten. Diese Konferenz hat im August 1955 in Gävle( Schweden) stattgefunden. Ein ausführliches Protokoll dieser Konferenz ist unter Ausarbeitung, weshalb wir hier nur die von der Konferenz angenommenen Entschliessungen wiedergeben. Allgemeine Resolution Die am 8.- 12. August 1955 in Gävle zu einer Konferenz versammelten Forst- und Sägewerksarbeiter, die dem IBBH und der ILF angehören, haben über die Bedeutung der Forstwirtschaft und der Holzwirtschaft beraten und folgende Erklärung beschlossen: Der Wald mit der Vielfalt seiner Erzeugnisse hat sehr grosse Bedeutung für die Weltwirtschaft. Der steigende Lebensstandard wird in der Zukunft einen erhöhten Bedarf an forst- und holzwirtschaftlichen Produkten hervorrufen. Die heute wirtschaftlich nutzbaren Rohstoffe, so weit es sich um forstwirtschaftliche Rohstoffe handelt, können den künftigen Bedarf nicht decken, zumal auch die Rohstoffe in den überseeischen Wäldern zur Zeit noch nicht in genügendem Umfange nutzbar gemacht werden können. Mit Rücksicht auf diese Tatsache, muss eine Steigerung der forstwirtschaftlichen Produkte in den holzerzeugenden Ländern durch Kultivierung der bestehenden Forste, der Aufforstung von Kahlschlägen und für Forstkultur geeignete Bodenflächen erreicht werden. Gleichzeitig soll eine Rationalisierung angestrebt werden, die sich auch auf die Struktur der Waldwirtschaft erstreckt. Hierzu ist notwendig die Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Forschung in der Forst- und Waldwirtschaft. Es ist weiter erforderlich, die Rationalisierung auf alle Teile der Forst- und Holzwirtschaft auszudehnen, und durch eine höchst mögliche Nutzung der Abfallprodukte, eine hohe Effektivität zu erreichen. Ebenso ist erforderlich, die Verteilung und den Vertrieb der forst- und holzwirtschaftlichen Produkte nach rationellen, volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ordnen. Den Arbeitern in der Forst- und Holzwirtschaft müssen gleiche - 18- Arbeitsbedingungen wie in anderen Gewerbezweigen garantiert werden. Sie müssen einen Lohn erhalten, der den hohen Anforderungen gerecht wird, die an die Arbeitnehmer gestellt werden. Die für die Rationalisierung erforderlichen Kenntnisse müssen den Arbeitern durch eine gute Berufsausbildung vermittelt werden. Die von der FAO gegebenen Richtlinien zur Steigerung der Holzproduktion, werden von der Konferenz unterstrichen, und den zuständigen internationalen Organen, staatlichen Behörden, den Arbeitgebern und den dem IBBH und der ILF angeschlossenen Verbänden empfohlen, in diesem Sinne zu wirken. Die Konferenz ist der Auffassung, dass bei Beachtung der vorstehenden Massnahmen, die Holzproduktion gesteigert und damit gleichzeitig ein Einfluss auf die Preisgestaltung erreicht, sowie die Konkurrenzfähigkeit des Rohstoffes Holz gegenüber anderen Rohstoffen erhöht wird. Die Konferenz hält es für besonders wünschenswert, dass zwischen den verschiedenen Ländern ein Erfahrungsaustausch gepflegt wird. Die Exekutivausschüsse beider Internationalen werden beauftragt, Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen den interessierten Arbeitnehmergruppen, auf einer der nächsten Sitzungen zu erörtern. Die sozialen Bedingungen der Arbeiter in der Forstwirtschaft Die von 8- 12 August 1955 in Gävle tagende internationalo Forstund Sägewerk sarbeiterkonferenz des IBBH und der ILF, hat angesichts der grossen Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft festgestellt, dass eine Verbesserung der Lage der Forstarbeiter notwendig ist, damit diese im Vergleich zu den übrigen Arbeitern, den gleichen Lebensstandard erreichen können und der Zugang von notwendigen Arbeitskräften in Ländern mit Vollbeschäftigung sichergestellt werden kann. Die unsicheren Existenzbedingungen auf Grund der rein saisonmässigen Beschäftigung, ohne Aussicht auf andere zusätzlichen Erwerbsmöglichkeiten, sollten schon aus sozialen Gründen beseitigt werden, was auch auf längere Sicht Vorteile für die Forstwirtschaft und die Holzindustrie ergeben wird. 19 *** Die Konferenz ist deshalb der Meinung: dass die Forst- und Holzarbeiter den übrigen und in einer ähnlichen Lage sich befindenden Arbeitergruppen gleichgestellt werden sollton, dass der Standard der Familienwohnungen, sowie der Unterkunft der Waldarbeiter, die längere Zeit weit von ihrer Wohnung entfernt arbeiten müssen, auf dem gleichen Niveau wie die Wohnungen und Unterkunft anderer Arbeiter aus vergleichbaren Wirtschaftszweigen gehalten werden, dass in allen Ländern für effektive Berufsausbildung gesorgt wird, dass Arbeiterschutzmassnahmen für Forstarbeiter verbessert werden, und dass alle Gewerkschaften, die die Interessen der Forst- und Holzarbeiter in den einzelnen Ländern, sowie auf internationaler Ebene wahrnehmen, sich mit allen Kräften für eine Besserung der Lage dieser Arbeitergruppen einsetzen sollen. Arbeitsschutz und Berufsausbildung Die in Gävle vom 8.- 12. August 1955 tagende Konferenz, von Vortretern der im IBBH und der ILF zusammengeschlossenen Forst- und Sägeworksarbeiter, haben Fragen der Forstwirtschaft im Welthaushalt bohandelt und dabei folgende Resolution beschlossen: Durch die fortschreitende Rationalisierung und Mechanisierung in der Forstwirtschaft, werden immer grössere Ansprüche an die Berufskenntnisse der Arbeiter gestellt. Da gleichzeitig auch das Unfallsrisiko bei der Forstarbeit grösser als in vielen anderen Berufen ist, stellt die Konferenz fest, dass den Berufsausbildungs- und Arbeitsschutzfragen die allergrösste Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Gute Berufsausbildung verringert das Unfallsrisiko während der Arbeit. Um einer Lösung der Probleme der Arbeitsunfälle näher zu kommen, ist es notwendig in den einzelnen Ländern für eine gute Unfallsstatistik zu sorgen, so dass hierdurch die Unfallsfrequenz innerhalb der Forstwirtschaft im Vergleich zu anderen Industrien klargestellt wird. Die Konferenz befürwortet, dass die Fragen der Berufsausbildung und des Arbeitsschutzes in der Forstwirtschaft in den einzelnen Ländorn und vom IAA gründlich erprüft werden, und dass dabei besonders - 20- beachtet werden soll, dass einheitliche Grundlagen für die Berechnung der Unfallsfrequenz geschaffen werden, so dass ein Vergleich zwischen den Ländern möglich. ist, und dass Untersuchungen angestellt werden über die rein menschlichen Ursachsfaktoren, von physiologischen und psychologischen Gesichtspunkten ausgesehen. Zwischen den dem IBBH und der ILF angeschlossenen Verbänden wird cin Erfahrungsaustausch über gute Unfallsschutzmassnahmen angeregt. Das IAA wird ersucht, eine eingehende Untersuchung der Ursachen von Arbeitsunfällen im Forstbetrieb anzustellen, und sich um eine Lösung der Probleme zu bemühen. Sämtliche Entschliessungen sind dem IAA und dem ECE übersandt wordon mit dem Ersuchen, sie in den respektiven Instanzen zu behandeln. Is. Smets hat den IBBH in der Konferenz der Europaregionale für die Wiederbelebung des europäischen Gedankens vertreten. Der ERO hat ein Protokoll zum Versand gebracht. Die Tagung hat in Brüssel vom 25. 27. August 1955 stattgefunden. - Is. Smets hat den IBBH in der Genoralratsitzung des ERO in Brüssel vom 3.- 5. November 1955 vertreten. Der ERO hat ein Protokoll herausgeschickt. In Zusammenarbeit mit dem ERO/ IBFG, hat das Sekretariat oino Publikation von H. Umrath," Acquisition of Building Land for Housing" herausgegeben.. In Zusammenarbeit mit ERO/ IBFG/ JTUAC beteiligen wir uns am Projekt des EPA" Menschliche Beziehungen auf den Baustellen". Unsere Vertreter im Ausschuss sind R. Schneider, Österreich, und Brammer, Grossbritannien. Der Ausschuss wird seine Arbeit bald abgeschlossen haben. Wenn das Protokol ausgearbeitet worden ist, wird es den Verbänden zugeschickt werden. Im Ausschuss betreffend Projekt Nr. 302/2" Ausbildungsmethoden - 21. SV für Vorarbeiter und allgemeine Bauunternehmer und die Verwendung von wissenschaftlichen Prinzipien im Baugewerbe" hat H. Kaper, Niederlando, Sitz genommen. Am Ausschuss betreffend Projekt 302/4" Mechanische Behandlung und - Transport von Materialien auf Baustellen" beteiligt sich G. Borgor, Schweiz. Betreffend Projekt 341" Vorausplanung im Baugewerbe, Projekt 174 " Modular- Koordinierung im Baugewerbe" und Projekt 302/1" Organisationsmethoden auf Baustellen" wird der JTUAC uns unterrichtet halten. Wir sind ersucht worden, uns am Projekt Nr. 367" Winterbau" zu beteiligen. Im CIB( dem internationalen Wohnungsbauausschuss) waren wir von H. Umrath vertreten, der auch den ERO vertrat. ton. In ECE Holzausschuss waren wir von E. von Ins, Schweiz, vortreVon sämtlichen Ausschussitzungen wo wir vertreten waren, haben die Vertreter dem Sekretariat Bericht erstattet. Sämtliche bis jetzt zum Versand gebrachte Dokumente betreffend die 5. Tagung für Hoch- und Tiefbau im Internationalen Arbeitsamt, sind ins Deutschen und Dänischen übersetzt und den Verbänden und doren Vertreter zugeschickt worden. Der Gesamtvorstand hat in seiner Sitzung im November beschlossen, einen Ausschuss einzusetzen, der unsere Arbeit während der 5. Tagung des Ausschusses für Hoch- und Tiefbau vorbereiten sollte. Der Ausschuss ist am 1. und 2. März 1956 in Amsterdam zusammengekommen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat zwei Sitzungen, und der Gesamtvorstand eine Sitzung in der vergangenen Periode gehabt. Drei Verbände haben sich dem IBBH angeschlossen u.zw.: Der Bauarbeiterverband in Kuba, Der Holzarbeiterverband in Kuba, und der Bauarbeiterverband der Goldküste( Afrika) Dem italienischen Bauarbeiterverband( Federazione Italiana Lavoratori Construzioni e Affini) ist ein Werbebeitrag von Dän. Kr. 10.000 bewilligt worden. 22- Der amerikanische Möbelarbeiterverband( Upholsterers International Union of America) hat sich aus dem IBBH zurückgezogen, aus Protest wegen dor Mitgliedschaft zweier jugoslawischen Verbände im IBBH. Übrigens ist das Verhältnis zu und sind unsere Verbindungen mit den angeschlossenen Verbänden ausgezeichnet. Abgesehen von dem Meinungsunterschied betreffend dio jugoslawischen Verbände, ist unsere Zusammenarbeit mit dem IBFG die bestmögliche. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung in allen Körperschaften, die die Interessen unserer Mitglieder wahren. Vom UNESCO haben wir die Mitteilung erhalten, dass der IBDH 3 Plätze im" Auswechslungsplan auf lange Sicht für europäische Arbeiter" erhalten hat. Eine diesbezügliche Mitteilung wird den Verbänden zugestellt werden. Das Bulletin und das Wohnungsbaubulletin sind regelmässig herausgekommen. Wir haben an den Kongressen der folgenden Verbände teilgenommen: Schwedischer Klempnerverband . Niels Madsen Nordische Bau- und Holzarbeiter- Föderation Niels Madsen Niederländischer Holzarbeiterverband 0 .. Is. Smets, Arne Hagen Sattler- und Tapeziererverband Dänemarks Dänischer Tischlerverband. о Sir Richard Coppock • . Sir Richard Coppock Malerverband Dänemarks • 0 Gewerkschaft Holz, Deutschland • . I.G. Bau- Steine- Erden, Deutschland Norwegischer Hilfsarbeiterverband. Norwegischer Bauarbeiterverband. . . Arne Hagen Is. Smots Sir Richard Coppock ° • Is. Smets . Arne Hagen ° . Is. Smets Jugoslawischer Bauarbeiterverband. Die Mitgliederzahl war am 1. Januar 1956, 2.319.415, aufgeteilt auf 77 Verbände und in 23 Ländern. - 23- Bericht des Generalsekretärs 1/4 1956- 31/3 1957 Der erste Teil der Tätigkeitsperiode war stark von den vorbereitenden Arbeiten zur Fünften Sitzung des Ausschusses für Hoch- und Tiefbau und öffentliche Arbeiten des IAA, die vom 14. 25. Mai 1956 in Genf stattgefunden hat, geprägt. Zeitig vor der Sitzung hatte unser Gesamtvorstand die Tagesordnung behandelt und einen Arbeitsausschuss eingesetzt, den die Aufgabe erteilt worden war, von der Arbeitergruppe zu unterbreitenen Vorschläge auszuarbeiten. Der Ausschuss bestand aus Sir Richard Coppock, Is. Smets, Gallus Berger, Knut Johansson, Heinz Umrath, Georg Leber und Arne Hagen. Der Verwaltungsrat des Arbeitsamtes hatte für die Fünfte Sitzung die folgende Tagesordnung aufgestellt: 1. Allgemeiner Bericht: Durchführung der von früheren Sitzungen getroffenen Beschlüsse. Von Regierungen und der Industrie genommenen Massnahmen. b) Von Verwaltungsrat und vom Internationalen Arbeitsant gonommenen Massnahmen. c) Ereignisse und Entwicklung in der Bauindustrie während der letzten Zeit. 2. Sicherheitsmassnahmen in der Bauindustrie. 3. Nationale Wohnungsbauprogramme und Vollbeschäftigung. Unser Arbeitsausschuss hatte detaillierte Vorschläge für sämtliche Punkte der Tagesordnung ausgearbeitet. Die Vorschläge wurden mit kleineren und wenigen technischen Abänderungen von der gesamten Arbeitergruppe genehmigt. Da unser Sekretariat sämtlichen angeschlossenen Vorbänden einen Bericht über die Sitzung des Bauauschusses zugeschickt hat, werden wir hier, nur erwähnen, dass es innerhalb der Arbeitergruppe cinc ausgezeichnete Zusammenarbeit gegeben hat, und mit Borücksichtigung der Arbeitsformen des Arbeitsamtes, das die beteiligten Parteien, Rogierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, auf einen völlig gleichon Fuss stellt kann mit vollem Recht erwähnt werden, dass die Fünfte Sitzung des Bauauschusses stark von den von der Arbeitorgruppe unterbreiteten Vorschlägen und von den Diskussionseinlagen der Arbeitervertreter in den Unterausschüssen und den Vollsitzungen geprägt war. 24- Dio Internationale Malerkonferenz des IBBH ist vom 2.- 4. Juli 1956 in Worthing, England, abgehalten worden. Die Konferenz behandelte die untenstehende Tagesordnung: 1. Rationalisierung und Mechanisierung und deren Einfluss auf das Gewerbe. 2. Der Schutz gegen gesundheitsschädliche Materialien. 3. Entlohnungssysteme und Arbeitsverhältnisse. 4. Das Handwerk und die Wohnungsbaugenossenschaft. 5. Der Saisonausgleich. 6. Das Glas als Baustoff. Die folgenden Länder hatten sich durch insgesamt 36 Teilnehmer vertreten lassen: Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Niederlando, Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz. Da ein ausführliches Protokoll über die Konferenz ausgearbeitot worden ist, werden wir hier nur die von der Konferenz angenommenen Entschliessungen erwähnen: Die internationale Konferenz der Malor, abgehalten in Worthing, England, vom 2. 4. Juli 1956 hat zur Frage der Rationalisierung Stollung genommon. Die Konferenz steht grundsätzlich positiv zu den Rationalisierungsbestrebungen, soweit dieselben in bezug auf Produktionssteigerung, Erleichterungen der Arbeitsvorgänge für den Maler und zur Vorbesserung der allgemeinen Lebenshaltung führen können. Derartige Bestrebungen sollten auch eine Herabsetzung der Arbeitszeit herbeiführon. Die Konferenz erkennt zugleich die Grenzen dieser Rationalisiorung. Diese liegen in der Struktur des Malerhandwerkes begründet, da die Arbeitsunkosten einen bedeutenden Faktor in diesem Beruf ausmachon. Immerhin ersparen neue chemische Zusammensetzungen im Material durch Hohrkomponent enlacke usw. manchen früher notwendigen vorbereitondon Arbeitsvorgang. Dic Verwendung von Rollstreichbürsten und Spritzverfahren der - 25 verschiedensten Art können der Erleichterung des Arbeitsvorganges und der Vorgrösserung des Fertigungsvolumens dienen. Übersteigerungen der Rationalisierungsbestrebungen sind abzulchnon, wo sie in der praktischen Ausübung zur Arbeitslosigkeit führen können. Forner sicht die Konferenz Grenzen gezogen, wo das physische und das psychische Leistungsvermögen des Arbeitnehmers überfordert wird. Die Konferenz ist einmütig der Auffassung, dass die Einschaltung maschineller Aggregate nur als arbeit erleichterndes Hilfsmittel gowertet, niemals aber als mittel der Ausbeutung der letzten Kraftreserven dos arbeitenden Menschen verwendet werden darf. Ausserdem dürfen dioselben nur von Facharbeitern bedient werden. Wo solche Aggregate dazu dienen, den werktätigen Menschen im weitest on Masse zu gesunden, sauberen und hygienisch einwandfreien Wohnstätten zu verhelfen, ist ihr Einsatz zu bejahen. Die Konferenz fordert in allen Rationalisierungsmethoden die eindeutige itbestimmung der Gewerkschaften, insbesondere aus Gründen dor Vermeidung gesundheitlicher Schädigungen. Sie lehnt unternehmerische Bestrebungen zur einseitigen Erhöhung der Gewinnrate aus Rationalisierungserfolgen auf das entschiedenste ab und fordert die Verwendung des Mehrertrages zur Erzielung einer gerechteren Lohnquote einerseits und zur Kostensenkung der Arbeitsobjekte andorsoits. Nur bei Erfüllung dieser Voraussetzungen vermag die Konforenz Rationalisierungsbestrebungen zuzustimmen. Die internationale Konferenz der Maler, abgehalten in Worthing, England, vom 2.- 4. Juli 1956 hat sich mit den Gefahren im Zusammenhang mit der Anwendung von giftigen Malerwerkstoffen befasst und nahm mit Befriedigung davon Kenntnis, dass das Internationale Arbeitsamt beabsichtigt, eine Sachverständigentagung zur Festlegung der verschiedenen Kategorien von gefährlichen Stoffen einzuberufen, um die- 26 - so zu registrieren und um zweckmässige Massnahmen zum Schutze gegen ihre schädlichen Auswirkungen auszuarbeiten. I. Die Konferenz fordert das Internationale Arbeitsamt auf, Vortrotor der Arbeitnehmer, die mit derartigen Werkstoffen arbeiten zu dieser Sachverständigentagung einzuladen und diesen auch Sitz und Stimme zu gewähren. II. Die Konferenz fordert auch das Internationale Arbeitsamt auf, sich für die Annahme von internationalen Gesetzvorschriften einzusetzen, welche den Herstellern, Verteilern und den Händlern von Materialien, die giftige, explosive oder andere gesundheitsgefährdendo Stoffe enthalten, die Pflicht auferlegen, diese derart zu bezeichnon, dass sie vorsichtig zu behandeln sind und dass Behälter mit genauen Beschreibungen über die Behandlung dieser Stoffe versehen werdon, um den Arbeitern, die deren Inhalt verwenden, grösseren Schutz zu bieten. III. Weiter müsste die Aufmerksamkeit auf die durch das Abbronnen alter Anstriche, die solche Stoffe enthalten, hervorgerufenen Gesundheitsschäden gelenkt werden und ein Verbot dieser Entfernungsmethoden alter Anstriche in Erwägung gezogen werden. Diese Entschliessungen sind dem Internationalen Arbeitsamt und dem Europäischen Produktivitätsinstitut zugeschickt worden. Beido Organisationen haben uns davon benachrichtigt, dass die Entschliessungen zur Behandlung kommen werden. Dio Internationale Steinarbeiterkonferenz des IBBH ist vom 5.- 6. Juli 1956 in Worthing, England, abgehalten worden. Die Konferenz hat die folgende Tagesordnung behandelt: 1. Sicherheitsmassnahmen in der Steinindustrie. a. Vorbeugung der Silikose. b. Vibrationsschäden bei der Anwendung von pneumatischen Werkzeugen. Zweckmässige 2. Die Lehrlingsausbildung. 3. Dic Arbeitszeitprobleme. Werkstätte. 4. Rationalisierungsfragen in der Steinindustrie. 27- In der Konferenz waren die folgenden Länder durch insgesamt 27 Teilnehmer vertreten: Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz. Da wir ein ausführliches Protokoll über die Konferenz ausgearbeitet haben, werden wir hier nur die von der Konferenz. angenommonon Entschliessungen wiedergeben: DIE SICHERHEIT Die internationale Steinarbeiterkonferenz, die am 5. und 6. Juli in Worthing, England, tagte, hat sich mit der Einrichtung zweckdienlicher und vorschriftsmässiger Werkstätten in der Steinindustrie befasst und stellt hierzu folgende vordringliche Forderungen auf, unterbreitet diese dem Gesamtvorstand des IBBH zur Weiterleitung an das Internationale Arbeitsamt: 1. Die Arbeitsstätten der Werkplätze und Brüche müssen genügend gross sein. Die zu bearbeitenden Steine müssen, bei einem Längenmass von über 2 Meter, liegen; unter diesem Mass können sie in Steingassen gestellt werden, jedoch muss eine Lichtenweite von wenigstens 1 Meter zwischen diesen Gassen vorhanden sein. Übereinander können die Steine geschichtet werden, wenn Kran- oder Windevorrichtungen da sind und zwischen den liegenden Steinen so viel Raum vorgesehen ist, dass die Ketto der Windo odor des Kranes durchzunehmen ist. 2. Als genügende Transportmittel müssen vorhanden sein: Kantklötze, Windonklötze, Walzen, Bohlen, Traghebel, Brechstangen, Schubkarren, Aufbänkewagen, Steinböcke mit Krallen, Radehacken und Schauffeln, fernor ein genügender Bestand von Böcken, auf denen die Steine bearbeitet werden; beim Krank- und Windvorrichtungen eine damit vertraute Person, welche eingeweiht und stets zur Hand ist und dafür zu sorgen hat, dass sich alles in brauchbarem Zustand befindet. 3. Im Sommer bei grosser Trockenheit und Hitze müssen der Werkplatz und die Werkstätten, um dem gesundheitsschädlichen Aufwirbeln von Staub vorzubeugen, mittels Wasser von Zeit zu Zeit besprengt werden. Im Wintor muss der Schnee von der Arbeitsstelle und von den zu bearbeitenden Stoinon entfernt werden. - - 28- 4. Die Arbeitsstätten müssen eine Mindesthöhe von 5 Meter und 8 Meter Tiefe haben. Der Raum für einen Steinarbeiter muss 1 Meter um das Werkstück betragen. Für genügende Ventilation, welche oberhalb des Daches anzubringen ist, muss gesorgt werden; das Dach muss, um die Beschäftigten vor don Unbilden der Witterung zu schützen, massiv und mit Dachpappo gedeckt sein. 5. Bin Ankleide- und ein Frühstücksraum muss auf jedem Werkplatz, Bruch oder Bau vorhanden sein, vom 1. November bis 1. April heizbar, mit Holzfussboden belegt und trocken sein. Die Grösse des Raumes muss der Zahl der Beschäftigten entsprechen und mit einer zum Öffnen eingerichtoten Anzahl Fenster versehen sein sowie Spucknäpfe und Waschgefässe enthalten. Jeder auf die Benutzung des Raumes angewiesene Person muss mindestens 0,75 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die Reinigung der Arbeitsstätte, Spucknäpfe und Waschgefässe muss täglich geschehen. Die Räume müssen den Arbeitern genügenden Schutz gegen Diebstahl, Witterungseinflüsse und Staub gewähren. Auf keinen Fall dürfen dieselben gleichzeitig als Lagerraum anderer Gegenstände benutzt werden. 6. Zur ersten Hilfeleistung bei Unglücksfällen muss ein Kaston mit Verbandsmaterial sowie Waschgeschirr und eine Tragbahre an einem für jede Person leicht zugänglichen Platze vorhanden sein. Eine Anweisung zur ersten Hilfeleistung muss neben den Unfallverhütungsvorschriften aufgehängt werden. Zur Unterstützung des Betriebsrates sind in den Betrioben Arbeitsschutzkommissionen zu bilden. 7. An jeder Arbeitsstätte, jedem Werkplatz oder Bruch müssen vernünftige Abortanlagen entsprechend räumlich entfernt, vorhanden sein.. DIE STAUBGEFAHR Die internationale Steinarbeiterkonferenz, die am 5. und 6. Juli 1956 in Worthing, England, tagte, hat sich mit Fragen des Arbeitsschutzes in der Steinindustrie unter besonderem Hinweis auf die Vorhütung von Staublungenkrankheiten befasst. Die Konferenz fordert den Gesamtvorstand des IBBH auf, beim Internationalen Arbeitsamt wegen der Notwendigkeit von Gesetzvorschrif-. 29- ton vorstellig zu werden, die den Unternehmern in der Steinindustric in allen Ländern die Pflicht auferlegen würden, zweckmässige Staubabzugsanlagen anzuschaffen. Weiters sollte das Internationale Arbeitsamt ersucht werden, sich für die Annahme von Gesetzvorschriften in allon Ländern einzusetzen, die regelmässig ärztliche Untersuchungen allor Steinarbeiter und auch die medizinische Erforschung der Problemo im Zusammenhang mit Erkränkungen der Atmungsorgane gewährleisten würdon. Ausserdem fordert die Konferenz den Gesamtvorstand des IBBH auf, von den angeschlossenen Verbänden Auskünfte über die medizinischen Aspekte dieser Frage einzuholen, um diese in einem Bericht zu sammeln, dor auf der nächsten internationalen Steinarbeiterkonferenz vorzulegen wäre. VIBRATIONSSCHADEN Die internationale Steinarbeiterkonferenz, die am 5. und 6. Juli 1956 in Worthing, England, tagte, hat sich mit der Frage der Vibrationsschäden bei der Anwendung von pneumatischen Werkzeugen befasst. Als wirksames Vorbeugungsmittel gegen die Erkrankungen durch Arbeiten mit Pressluftwerkzeugen, sieht die Konferenz u.a. die Beachtung und Durchführung folgender Forderungen an und fordert daher den Gesamtvorstand des IBBH auf, beim Internationalen Arbeitsamt diesbezüglich. vorstellig zu werden: 1. Arztliche Eignungsprüfung vor Arbeitsaufnahme und die ständige ärztliche Überwachung der Pressluftarbeiter. 2. Sofortige ärztliche Untersuchung wenn sich die ersten Anzeichen einer Gesundheitsstörung bemerkbar machen, auf Kosten des Unternehmers. 3. Bei beginnenden Beschwerden ist unbedingt die Pressluftarbeit für immer zu unterlassen. 4. Eine Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf höchstens sechs Stunden. Laufende Unterbrechungen 5. Stunden. Pauseneinlage während der einzelnen - 30- 6. Regelmässige abwechselnde Beschäftigung mit Pressluftwerkzeugen und anderen nicht maschinellen Arbeiten. 7. Einsatz von Ventilen zur Rückschlagsdämpfung. Einwirkung auf die Herstellerfirmen von pneumatischen Werkzeugen, dass sie bei der Fabrikation und Neuanfertigung die in der Praxis aufgetretenen gesundheitsschädlichen Mängel abstellen; dass sie weiter neue Geräte und Werkzeugo bauen, die bei ihrer Anwendung weniger Erkrankungen verursachen. Unterrichtung der Arbeiter über die Anwendbarkeit der einzelnen Arten der Pressluftgeräte. Aufklärung über alle Fragen des Gesundheitsund Arbeitsschutzes. 8. Beachtung der Unfallsverhütungsvorschriften. 9. Nur über 21 Jahre alte männliche Arbeiter mit kräftigem und gesundem Körperbau dürfen an und mit Pressluftwerkzeugen beschäftigt werden. DIE LEHRLINGSAUSBILDUNG Die Konferenz ersucht den Gesamtvorstand des IBBH von sämtlichen angeschlossenen Verbänden Informationen über die Lehrlingsausbildung in der Steinindustrie einzuholen, und dies in der Form eines Berichtes der nächsten internationalen Steinarbeiterkonferenz vorzulegen. DIE RATIONALISIERUNG Die internationale Konferenz der Steinarbeiter, die am 5. und 6. Juli in Worthing, England, tagte, fordert den Gesamtvorstand des IBBH auf, bei der Frage der Rationalisierung sich dafür einzusetzen, dass der Arbeitnehmer einen grösseren, d.h. gerechten Lohnanteil an den mittels der Rationalisierung erzielten Erfolgen bekommt. Die Maschine soll dem Steinarbeiter die bisher schwere Handarbeit erleichtern. Sinn ciner Rationalisierung muss sein, eine Verbilligung der Bearbeitung des Steines zu erreichen und somit den Kaufpreis zu senken. - 31- Mit der Verbilligung wird dann die Steinindustrie wettbewerbsfähiger werden. Dic Konferenz bejaht unter diesen Voraussetzungen eine Rationalisierung. Sämtliche Entschliessungen sind dem Internationalen Arbeitsamt und dem Europäischen Produktivitätsinstitut zugeschickt worden, und beide Organisationen haben uns mitgeteilt, dass die Entschliessungen zur Behandlung kommen werden. Industrieausschüsse des IAA Wio bokannt, hat der IBBH dem Internationalen Arbeitsamt mehrmals die Forderung gestellt, einen Industrieausschuss für die Holzund Möbelindustrie einzusetzen. Wegen finanzieller Schwierigkeiton ist das IAA nicht im Stande gewesen, dieser Forderung zu begegnen. Jetzt ist aber der Beschluss gefasst worden, eine" ad Hoc" Sitzung für die Holzindustrie einzuberufen, aber leider ist das IAA wegen tochnischer und wirtschaftlicher Ursachen nicht in der Lage, die Möbelindustrie bei dieser Konferenz einzubeziehen. Die Sitzung für die Holzindustrie wird 1958 abgehalten werden. Die folgende Tagesordnung ist aufgestellt worden: 1. Allgemeine Untersuchung der Sozialproblemen der Holzindustrie. 2. Die Arbeits- und Wohlfahrtsbedingungen in den Waldarboitorlagern. 3. Vorbeugung von Arbeitsunfällen in der Holzindustrie. 4. Das Verhältnis zwischen den Parteien des Arbeitsmarktos in der Holzindustrie. Europäische Organisationen Stärker und aktiver als je vorher hat der IBBH sich an der Tätigkeit der europäischen wirtschaftlichen und kulturellen Organisationen beteiligt. Das europäische Produktivitätsinstitut hat im Zusammenhang mit mehreren seiner Projekte innerhalb der Bau- und Holzsektoro, um unsere Zusammenarbeit ersucht. - 32- Im Arbeitsausschuss betreffend" Den menschlichen Faktor in der Bauindustrie" sind R. Schneider, Österreich und Brammer, England, festo Mitglieder gewesen, gleichwie Sir Richard Coppock und Arne Hagen sich an dor abschliessenden Arbeit beteiligt haben. Der Ausschuss hat jetzt. scine Tätigkeit beendet und ein Programm unterbreitet, das in grossen Zügen versucht, die Bauunternehmer und Baumeister vertrauter mit den Prinzipien betreffend die menschlichen Beziehungen an der Arbeitsstelle zu machen, durch Verbreitung der Kenntnisse über die Tätigkeit dic auf diesem Gebiet entfaltet worden ist, z. B. seitens der Organisationen der Arbeiter und Arbeitgeber und des Ausschusses für Hoch- und Tiefbau und öffentliche Arbeiten des IAA. Der Arbeitsausschuss hat in einer Reihe Punkte die Richtlinien aufgezogen für eine Durchführung des Projektes und sagt u.a., dass oine gesteigerte Produktion in der Bauindustrie stark von guten sozialon Verhältnissen an den Arbeitsstellen abhängig ist, gleichwie ein gutes Verständnis zwischen den Organisationen der Arbeiter und Arbeitgeber dios Ziel fördern können. Von sonstigen wichtigen Punkten können wir erwähnen: die Sicherheit der Beschäftigung, den fortwährenden Ausbau der Bestrebungen zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen mittels einer permanenten Aufklärungsarbeit unter allen, die mit der Bauarbeit zu tun haben: Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Vormännern. Schliesslich weist der Arbeitsausschuss in seinem Vorschlag darauf hin, dass der Zugang. zur beruflichen Ausbildung für alle Arbeiter erleichtert werden muss. Der Vorschlag ist sämtlichen der EPA angeschlossenen Ländern zuGeschickt und bis heute von den Regierungen in fünf Mitgliedsländern genehmigt worden. H. Kaper, Holland, ist unser Vertreter im Arbeitsausschuss und in der Sitzung über die" Ausbildungsmöglichkeiten in rationeller Betricbsleitung für Bauunternehmer und Arbeitsleiter in der Bauindustrie" gewesen. Der Arbeitsausschuss hat seine Arbeit noch nicht beendigt. In einer Sitzung von Sachverständigen der Bauindustric, wolche zur Aufgabe hatte, dem Direktor der EPA hinsichtlich der künftigen Arbeit innerhalb des Bausektors zu beraten, war der IBBH von Harry Weaver, England, vertreten. An der Sitzung nahmen gleichfalls Heinz 33 Umrath, Holland, und Karl Casserini, JTUAC, teil. In seiner Eröffnungsrede sagte der Direktor der EPA, dass die Finanzierung der Projekte innerhalb des Bausektors stark abgebaut wordden musste. So standen für die kommenden 12 Monaten( 1957) nur€ 10.000 zur Verfügung. Deswegen hatte die EPA grösseres Interesse an Projekten, welche schnelle Erfolge zeitigen konnten, als an Projekten, die lang wierige Vorbereitungen und Untersuchungen forderten. H. Weaver und H. Umrath betonten kräftig, dass die Untersuchungen betreffend den menschlichen Faktor in der Bauindustrie, fortgesetzt werden müsston und hierbei wurden sie von M. O'Callaghan( IAA) unterstützt. Es gelang unseren Vertretern, der über diese Angelegenheit von der Sitzung angenommenen Entschliessung, eine Bestimmung hinzuzufügen. Ausserdem enthält die Entschliessung ein Ersuchen an der EPA, um die Möglichkeiten der Bauindustrie künftig einen grösseren Gewicht beizumessen, in Erwägung zu nehmen. In den regulären Sitzungen des Wohnungsbauauschusses der ECE hat H. Umrath, Holland, unsere Internationale vertreten, während er gleichzeitig als Vertreter der ERO/ IBFG auftrat. Der Ausschuss hat Fragen besprochen so wie: den genossenschaftlichen Wohnungsbau, die Finanzierung des Wohnungsbaus, den Wohnunsbau in weniger industrialisierten Ländern Europas, die Sanierungspolitik, die Formulierung der Wohnungsbaupolitik, usw. Heinz Umrath hat oft die Gelegenheit angegriffen, um dic Gesichtspunkte der Gewerkschaftsbewegung hinsichtlich der im Ausschuss behandelten Probleme, auseinanderzusetzen. Das Sekretariat der ECE hat sich in mehreren Fällen mit uns beraten, besonders betreffend die Frage der Preise von Baugeländen, eine Frage, wolche der Wohnungsbauausschuss der ERO im Jahre 1956 zur Gegenstand einer Untersuchung gemacht hatte, und betreffend die Baukosten. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zum Internationalen Bauforschungsinstitut( CIB) und sind aufgefordert worden, an dor halbjährlichen Sitzung des Instituts, welche im September 1956 stattgefunden - 34- hat, teilzunehmen. Hier vertrat Heinz Umrath sowohl unsere internationale wie die ERO/ IBFG. Die CIB macht eine grosse Arbeit auf dem Gobiet der Forschung, in manchen Fällen in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbausektion innerhalb der Europäischen Eisen- und Stahlunion. Von den von der CIB zur Untersuchung aufgenommenen Problemen können wir erwähnen: Methoden zur Feststellung des Wohnungsbedarfs, Standardisierung und Modulkoordinierung, Beton und Stahl im Wohnungsbau, die Verwendung von Ersatzstoffen in der Bauindustrie und die Ausnützung der Bodenfläche in den üblichen Wohnungstypen. Gallus Berger, Schweiz, hat den IBBH in der vorbereitenden Sitzung der EPA betreffend Projekt 302/3" die Mechanisierung in der Bauindustrie" vertreten. Im Holzausschuss der ERO/ FAO sind wir fortwährend von Ernst von Ins und in gewissen Fällen von Diacon, beide aus der Schweiz, vertroten gewesen. Der Ausschuss hat sich weitgehend mit Fragen welche die Arbeiter in der Forstwirtschaft und in der Sägewerksindustrie betreffon, beschäftigt, so wie berufliche Ausbildung, Wohnungsverhältnisse, Arbeitszeit, Anwendung mechanischer Werkzeuge, Vorbeugung von Arbeitsunfällen, usw. Ernst von Ins hat bei jeder Gelegenheit Ausdruck der Gesichtspunkte der Gewerkschaftsbewegung hinsichtlich der verschiedenon Fragen gegeben. Es bestehen besonders gute Beziehungen zwischen dom Ausschuss und unserer Internationale. Im Zusammenhang mit sämtlichen abgehaltenen Sitzungen, hat das Sekretariat eine enge Verbindung mit unseren Vertretern aufrechtorhalten, und liegen Protokolle oder Berichte aller Sitzungen vor. Holzausschuss der OEEC Den 22. und 23. Oktober 1956 nahmen Heinz Seeger, Deutschland, und Rune Larsson, Schweden, zusammen mit Arne Hagen an einer. Sitzung mit dem Hilfs sekretär der JTUAC, Karl Casserini, teil, zur Behandlung des wirtschaftlichen Jahresberichtes des Ausschusses und zur Ausar- 35- beitung der Kommentarien, welche der OEEC zu unterbreiten sind. Das Memorandum, welches ausgearbeitet wurde, ist sämtlichen angeschlossenen Verbänden zugeschickt worden, warum hier nur noch zu erwähnen sei, dass das Memorandum auch der OEEC zugestellt worden ist, und dass wir die Mitteilung erhalten haben, dass es in der Sitzung des Holzausschusses zur Behandlung kommen wird. Mohrere unserer angeschlossenen Verbände haben sich an EPA- Missionen und an Studienreisen nach anderen Ländern beteiligt. Im Zusammenhang mit unserer Tätigkeit in der EPA ist hervorzuheben, dass wir eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Sekretär der ERO, W. Schevenels und mit dem Hilfssekretär der JTUAC, Karl Casserini, welche unseren Vertretern wertvolle Hilfe geleistet haben, gehabt haben. Zusammenarbeit mit dem UNESCO Während der verlaufenen Periode haben wir ausgezeichnete Beziehungen zum UNESCO gehabt. Von den verhältnismässig wenigen Stipendien, welche dem UNESCO für langzeitige Studienfahrten zur Verfügung stehen, hat unsere Internationale zehn erhalten, die alle verteilt worden sind. Zwei unserer angeschlossenen Verbände haben Stipendien des UNESCO für Gruppereisen in anderen Ländern erhalten. Zusammenarbeit mit dem IBFG Unsere Zusammenarbeit mit dem IBFG und dessen Regional organisationen ist die best mögliche. Wir sind in jeder Hinsicht auf dem Laufenden gehalten worden betreffend Angelegenheiten, welche das besondere Interesse unserer Internationale hatten, sowie über allgemeine Verhältnisse und Probleme. Wir nehmen aktiv an der Arbeit im Verbindungsausschuss des IBFG/ IBS teil. Solidaritätsfonds Laut eines Beschlusses des Gesamtvorstandes, haben wir während der verlaufenen Periode eine Sammlung zur Errichtung eines Solidaritäts- 36- fonds organisiert. Der Zweck des Fonds war vor allem, unseren angeschlossenen Verbänden in Italien finanziell zu unterstützen. Die folgenden Verbände haben sich an der Sammlung beteiligt: Ausl. Währung. Dän. Kronen Afrika Österreich Deutschland Grossbritannien Building Workers, Accra Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter I. G. Bau- Steine- Erden N.F.B.T.0. Nat. Soc. Painters Scottish Painters' Soc. Plumbing Trades Union Amal. Soc. Woodworkers 193,20 S 10.000,- 2.650,- DM 4.000,- 6.617,20 € 4: 3= 100) 25 11 20 = 11 50 11 100 7.550,40 Nat. Assoc. Plasterers 10) Israel Dänemark Holland Furniture Trades Union Composite Section( NFBTO) Building Trades Union Con. Engineering Union Alg. Nederl. Bouwbedrijfsbond Alg. Bedrijfsbond voor de Meubilerings- en Houtbedrijven Building and Woodworkers 11 20 11 5 11 50) 11 10) Hfl. 1.000 1.815,10 Hfl. 250 453,60 690,71 Forgylderforbundet 10,- Stenindustriarbejderforbundet 100,- Malerforbundet 540,- Træarbejder- Sekretariatet 1.000,- Murerforbundet 600,- Norwegen Murerforbundet N.Kr. 600,- 572,52 Stenindustriarbeiderf. 200,- Skog& Landarbeiderf. 483,10 Treindustriarbeiderf. 500,- 470,- Bygningsindustriarbeiderforbundet 11 1.000,- 965,70 Schweden Bleck& Plåtslageref. S.Kr. 366,-) Byggnadsarbetaref. 11 13.232,50) Elektrikerförbundet 11 1.980,- Målareförbundet. 11 1.960,- Murareförbundet 11 1.600,- 39.821,69 Sadelmakare-& Tapetserere" Skogs-& Flottningsarb. 11 400,- 3.780,- Stenindustriarbetaref. 11 11 513,30) 6.000,- Schweiz Träindustriarbetaref. Bau- und Holzarbeiterverbr. 3.000,- 4.740,- Insgesamt D.Kr. 69.473,22 - 37- Vorläufig sind der Federazione Italiana Construzioni e Affini 20.000 Kronen ausbezahlt worden. Die Beihilfe wird verwaltet und kontrolliert durch unseren schweizerischen Verband. Es liegt einen Bericht über die Anwendung der Gelder vor. Auch seitens des italienischen Bauarbeiterverbandes, der den sozialistischen Gewerkschaftsbund angeschlossen ist, liegt ein Ersuchen um finanzieller Hilfe vor. Zur Zeit untersucht unser Verband in der Schweiz, in welchem Ausmass dieser italienische Verband der Hilfe bedürftig ist, und in welcher Weise die Hilfe eventuell geleistet werden könne. Ausserdem hat der Bauarbeiterverband in Triest uns um finanziello Unterstützung gebeten. Durch den IBFG untersuchen wir z.Zt. die Verhältnisse in der Gewerkschaftsbewegung in Triest. Aus den Solidaritätsfonds für den spanischen Bauarbeiterverband im Exil ist bis auf weiteres etwa 40.000 dänische Kronen ausbezahlt worden. Der Fonds wird von unserem belgischen Verband verwaltet, und Is. Smots überwacht die Anwendung der Gelder. Auch auf anderen Gobieten haben wir zum Befreiungskampf unserer spanischen Kollegen beigetragen. Vom Holzarbeiterverband Finnlands haben wir die Bitto orhalten, eine Sammlung zugunsten dieses Verbandes nach dom Streik in Finnland im Gang zu setzen. Der Streik hat drei Wochen gedauert. In Anbetracht der Unterstützungen welche dem finnischen Verband vorher gegeben worden sind, und auf Grundlage der Tatsache, dass die skandinavischon OrCanisationen bereit waren dem Verband Hilfe zu leisten, meinte der Gesamtvorstand nicht, dem Ersuchen begegnen zu können. Anstatt haben wir dom finnischen Verband 10.000 dänische Kronen aus den Mitteln des IBBH bewilligt. Zwei unserer Verbände in Afrika haben um finanzielle Hilfe gebeten. Wir haben dem Regionalfonds des IBFG 10.000 dänische Kronen bezahlt, mit dem Ersuchen, den Betrag vorzugsweise in Afrika zu verwenden. Übrigens ist die Frage der Hilfe an Afrika bis auf weiteres zurückgestellt worden, mit Rücksicht auf die Koordinierung der Arbeit in den unterentwickelten Ländern, die vom IBFG und den Berufssekro- 38- tariaten voraussichtlich gemacht werden soll. Es sind 10.000 dänische Kronen in den Solidaritätsfonds für Ungarn des IBFG übergeschrieben worden. Sozusagen alle unsere angeschlossenen Verbände haben an der vom IBFG unternommenen Sammlung für die Ungarnhilfe beigetragen. Austritte Der amerikanische Holzarbeiterverband( International Woodworkers of America), ist aus unserer Internationale ausgetreten, mit der Begründung, er wolle die Mitgliedschaft nicht aufrechterhalten, solange die jugoslawischen Verbände dem IBBH angeschlossen sind. Anschlüsse Am 1. Juli 1956 sind der Bauarbeiterverband und der Holzarbeiterverband in Kuba, als Mitglieder des IBBH aufgenommen worden. Unterhandlungen mit den amerikanischen Verbänden betreffend Anschluss Während einer Sitzung im Arbeitsamt im Mai 1956, haben Sir Richard Coppock und Arne Hagen mit Vertretern der amerikanischen Bauarbeiter über Anschluss der amerikanischen Verbände unterhandelt. Die Unterhandlungen fanden in einem kameradschaftlichen Geiste statt, und wir hatten den Eindruck, dass die amerikanischen Vertreter positiv eingestellt waren. Wir waren uns darüber einig, dass eine Verbindung mit don amerikanischen Verbänden am besten durchzuführen wäre, durch Abhaltung einer Sitzung in Amerika mit Vertretern sämtlicher amorikanischon Verbände und Vertretern des IBBH. Die amerikanischen Delegierton in Genf erklärten, sie seien bereit dazu mitzuwirken, dass eine Konferenz abgehalten werden könnte. Infolge der Stellung, welche die amerikanische Gewerkschaftsbowegung den Berufssekretariaten, welche jugoslawische Verbände aufgenommen haben, gegenüber eingenommen haben, sind die Unterhandlungen vorläufig zurückgestellt worden. - 39- P Bundesvo Veröffentlichungen Das Bulletin ist regelmässig, monatlich mit wirtschaftlichen, fachlichen und politischen Aufsätzen erschienen. Das Wohnungsbaubulletin, das wir zusammen mit dem Wohnungsbauausschuss der ERO herausgeben, und das von H. Umrath redigiert wird, ist ebenfalls regelmässig erschienen. Versuche zur Errichtung eines statistischen Informationsdienstes Laut Beschluss des Gesamtvorstandes haben wir während der Periode versucht, einen statistischen Informationsdienst zu errichten. Es hat sich aber gezeigt, dass das Interesse für diese Sache unter den angeschlossenen Verbänden äusserst gering war, indem nur acht Verbände die zum Versand gebrachten Fragenbogen beantwortet haben. Der geringen Teilnahme wegen, hat der Sekretär es nützlos gefunden, diese Arbeit weiterzuführen. Unsere Bezi chungen zu den angeschlossenen Verbänden In unserer täglichen Tätigkeit haben wir mit Befriedigung feststellen können, dass das internationale Solidaritätsgefühl stärker als jo vorher ist. Unsere Beziehungen zu den angeschlossenen Verbänden sind die best möglichen. Alle Korrespondenz und alle Anfragen sind gehörig beantwortet worden. Wir suchen auf allen Gebieten, wo die Belangen unserer Mitglieder berührt werden, uns über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Vortreter an Kongressen und Konferenzen Algemene Bedrijfsbond voor de Meubileringsen Houtbedrijven Norsk Skog og Landarbeiderforbund Finlands Träarbetareförbund Norsk Stenindustriarbeiderforbund Gewerkschaft der Holzarbeiter in Jugoslawien Svenska Elektrikerförbundet Glarmestersvendenes Forbund i Danmark Svenska Murareförbundet Svenska Byggnadsarbetare förbundet Niels Mads on Arne Hagen Is. Smots Arne Hagen E. von Ins Georg Leber Niels Madsen Is. Smets Sir Richard Coppock, Arne Hagen 40 Spanischer Bauarbeiterverband im Exil Svenska Sadelmakare och Tapetserareförbundet International Landworkers' Federation Letzeburger Arbechterverband Dansk Arbejdsmandsforbund Is. Smets Sir Richard Coppock Georg Leber J. H. Mills Knut Johansson Gewerkschaft der Bau und Holarbeiter, Österreich Arne Hagen Schwoizerischer Bau- und Holzarbeiterverband N.F.B.T.O. IBFG/ IBS Verbindungsausschuss Is. Smets Arne Hagen Arne Hagen Organe des IBBH Während der Periode sind zwei Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses, sowie eine gewöhnliche und zwei aussergewöhnliche Sitzungen des Gesamtvorstandes abgehalten worden. habt: Die verschiedenen Organe haben die folgende Zusammensetzung geDer Gesamtvorstand: Sir Richard Coppock Is. Smets Arne Hagen Grossbritannien Belgien Präsident Vize- Präsident Generalsekretär Knut Johansson Niels Madsen Georg Leber Heinz Seeger C. Brandsma E. von Ins J. H. Mills Franz Olah L. Fréour Alfred Ljøner Andreas Karlsson Erik Johansson Geschäftsführender Ausschuss: Sir Richard Coppock Is. Smets Schweden Dänemark Deutschland Deutschland Holland Schweiz Grossbritannien Österreich Frankreich Norwegen Forstarbeiter gruppe Schweden Malergruppe Schweden Steinarbeitergruppe Grossbritannien Präsident Belgien Vize- Präsidont 41- Arne Hagen Georg Leber Niels Madsen Revisor: A. A. Lawder Kontrollausschuss: H. Weaver Edvard Olesen Knut Johansson Generalsekretär Deutschland Dänemark Grossbritannien Grossbritannien Dänemark Schweden Angeschlossene Verbände am 31/3 1957: Anzahl Mitglieder Österreich: Belgien: Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter Algemene Centrale. 167.201 52.000 Dänemark: Dansk Arbejdsmandsforbund 51.000 Blikkenslager- Sanitet- og Rørarbejderforbundet i Danmark 3.000 Dansk Elektrikerforbund 2.000 Glarmestersvendenes Forbund i Danmark 550 Malerforbundet i Danmark 5.400 Murerforbundet i Danmark 11.000 Dansk Stenindustriarbejderforbund Stukkatørernes Fagforening 615 46 Bødkerforbundet i Danmark 217 Børsteindustriarbejdernes Forbund 630 Forgylderforbundet i Danmark 100 Karetmagerforbundet 1.432 Sadelmager- og Tapetsererforbundet 3.105 Dansk Skibstømrerforbund 900 Træindustriarbejderforbundet i Danmark 11.300 Snedkerforbundet i Danmark 13.069 Dansk Tømrerforbund 11.576 Finnland: Suomen Puutyöväen Liitto r.y. 20.250 Maa- ja Sekatyöväen Liitto r.y. 4.817 - - 42- Frankreich: Holland: Fédération Générale du Bâtiment et du Bois, Force Ouvrière Algemene Nederlandse Bouwbedrijfsbond Nicht angegeben Algemene Bedrijfsbond voor de Meubilerings- en Houtbedrijven Island: Israel: Mál ársveineafélag Reykjavíkur 66.384 8.631 100 National Union of Building and Public Works Workers 25.000 National Union of Woodworkers 7.000 Italien: Federazione Italiana Lavoratori Construzionu e Affini Nicht angegeben Federazione Uniataria Lavoratori Legno Artistiche e Varie Nicht angegeben Federazione Nazionale Edili o Affini Nicht angegeben Jugoslawien: Sindikat Drvodeljskih Radnika Jugoslavije 60.452 Luxembourg: Sindikat Radnika I Sluzbenika Gradevinske Industrije Letzeburger Arbechterverband Grossbritannien: Amalgamated Slaters, Tilers& Roofing 95.033 1.500 Operatives 2.000 Amalgamated Society of Woodcutting Machinists 6.000 Amalgamated Society of Woodworkers 119.372 Amalgamated Union of Asphalt Workers 1.517 Amalgamated Union of Building Trades Workers 82.000 Associations of Building Technicians 1.250 National Association of Operative Plasterers 15.596 Composite Section 7.000 National Amalgamated Society of Operative House and Ship Painters& Decorators 57.000 National Union of General& Municipal Workers 20.000 Plumbing Trades Union 26.000 Scottish National Operative Plasterers Union 2.000 Scottish Slaters, Tilers, Roofors and Cement Workers' Society 2.054 Scottish Painters' Society 9.000 National Society of Street Masons, Paviors and Roadmakers 1,200 Transport& General Workers Union 60.000 - 43- Norwegen: Norsk Arbeidsmandsforbund 7.000 Norsk Bygningsindustriarbeiderforbund Norsk Elektriker og Kraftstasjonsforbund 52.500 4.000 Norsk Murerforbund 5.040 Norsk Skog og Landarbeiderforbund 13.000 Norsk Stenindustriarbeiderforbund 1.140 Norsk Treindustriarbeiderforbund 6.477 Schweiz: Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband 61.017 Schweden: Svenska Byggnadsarbetareförbundet 131.741 Svenska Bleck och Plåtslagareförbundet 3.660 Svenska Elektrikerförbundet 19.498 Svenska Målareförbundet 18.617 Svenska Murareförbundet 15.823 Svenska Skogs och Flottningsarbetareförbundet 34.957 Sadelmakare och Tapetserareförbundet 3.981 Svenska Stenindustriarbetareförbundet 5.186 Svenska Träindustriarbetareförbundet. 61.953 Deutschland: I. G. Bau- Steine- Erden Gewerkschaft" Holz" 300.000 170.000 Afrika: The Co- ordinating Council of the Furniture Trade Unions of South Africa 6.030 Nigerian& Cameroons House Builders& Woodworkers 630 East African Federation of Building and Construction Workers Union 1.000 National Union of Building Trades Operatives and General Workers 2.000 Kuba: Federacion National de Obreros del Ramo de la Construction. 20.000 Federacion Nazional de Trabajadores de las Industrias Forestal, Madera, del Meuble y sus Anexo 5.000 Neuseeland: New Zealand Timberworkers' Union 5.000 Registrierte Mitglieder insgesamt 1.992.363 - 44 · 44Kopenhagen, März 1957 Arne Hagen Generalsekretär 2 3 5 7 Centimetres Inches Color chart 8 9 10 11 12 12 13 14 15 16 17 ст Sachverständigen- Zubehör.de Blue Cyan Green Yellow Red Magenta White Grey Black # C9C9FF # 0000FF # C0E5FC # 009FFF # 759675 # 008B00 # FFFFC7 # FFFF00 # FFC9C9 # FF0000 # FFC9FF # FF00FF #FFFFFF # 9D9E9E # D9DADA # 5B5B5B # 000000 2 3 6 7 Centimetres Inches 8 10 11 12 13 14 15 16 17 S C Y M 10 Sachverständigen- Zubehör.de 10 11 12 13 Grayscale 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 100% 50% 18% 14 0%