DOCUMENTS FROM THE SECRETARIAT DOKUMENTE DES SEKRETARIATS DOKUMENTEN VAN HET SECRETARIAAT DOCUMENTI DI SEGRETERIA DOCUMENTOS DE LA SECRETARIA DOCUMENTS DU SECRETARIAT SEKRETARIATETS DOKUMENT fédération internationale des travailleurs du bâtiment et du bois internationaler bund der bau- und holzarbeiter internationella byggnads- och träarbetarunionen international federation of building and wood workers Internationale bond van bouw- en houtarbeiders federazione internazionale dei lavoratori edili e del legno federación internacional de trabajadores de la construcción y la madera 700 DEN 14: e KONGRESSEN STOCKHOLM- SVERIGE 27-29 AUGUSTI 1975 BUSS LOMSTERKUNGEN IBBH IFBWWW FITBBO IBTU FITCM SVEA JARL PEDERATION INTERNATIONALE TRAVAILLEURS ENT IBBH IFBWAN IBTU GGNADS OCH BE RUNIONEN FITBB FITCM FEDERAZIONE INT DE LAT IBB BWAN FITBB IBTU FITCM 1 27-29, rue de la Coulouvrenière CH- 1204 Genève( Switzerland) Téléphone:( 022) 21 16 11 Télégrammes: Interbuild Télax: fitbb 28.577 ch FÉDÉRATION INTERNATIONALE DES TRAVAILLEURS DU BATIMENT ET DU BOIS 14: e KON" INTERNATIONALER BUND 2 DER BAUUND HOLZARBEITER INTERNATIONAL FEDERATION OF BUILDING AND WOOD WORKERS INTERNATIONELLA BYGGNADSOCH TRÄARBETARUNIONEN FEDERAZIONE INTERNAZIONALE DEI LAVORATORI EDILI E DEL LEGNO INTERNATIONALE BOND VAN BOUWEN HOUTARBEIDERS FEDERACION INTERNACIONAL DE TRABAJADORES DE LA CONSTRUCCION STOC Y LA MADERA 27-29 IBBH IFBWWW. IBTU ● FITBB FITCM adio il dia Ta8A I 27-29, rue de la Coulouvrenière CH- 1204 Genève( Switzerland) Téléphone:( 022) 21 16 11 Télégrammes: interbuild Télex: fitbb 28 577 ch ЗАМОТАИЯТИ ИОГАЗОЗ 230 ТИЗМІТАВ ИO BRUSIJIAVART 2108 UQ 13 СИИВ ЯЗНАЙОІТАИЯЭТИ -UАЯ ЯЗО ЯТІВНАSJOH OHU ИОІТАЯЗОЗ ЈАЙОТТАИЯЭТИ anaanow QOOW QHA ЗОМИДДҮ& AJJЗИОITАИЯЭТИН H30 ART ИЗИОИНЯАТЗВЯААЯТ ЗЈАНОІЅАИЯЭТИ ВИО ХАЯЗОЗА OM TAROVAJ 130 СИОВ ЗАЙОІТАИЯЭТИ WUOB MAV ЗАЗОІЗВААTUOH ИЗ M3 ЈАЙОТАИЯЭТИ ЙОЗАЯЗОВА 23A ALABART 3а ИО OUR 300 AJ 30 АЯЗДАМАJY Friedric W Ebert* H8810 Stiftung * Bonn Bibliothek Z 4867 sinanoh ab sun es- ES ( bnehastiw2) evéneD POST- HO trar is( SSO): snorigèlèT bliuchotni: commen do Tra 8S ddził: xel T DEN 14: e KONGRESSEN DOCUMENTS FROM THE SECRETAL DOKUMENTE DES SE DOKUMENTEN VAN HET DOCUMENTI DOCUMENTOS DE IBBH AT IFBWWW TS FITBB DOCUMENTS DU SE IBTU FITCM MAT SEKRETARIATETS DOKUMENT 3 STOCKHOLM SVERIGE 27-29 AUGUSTI 1975 MОX: И WBRI MOTH H8BI M.IOHHOOTE -Eb aver ITBUDUA es- Y'S Bonn * Bibliothe Z 4867 Einleitung Der vorliegende Band vereinigt Doku ente vom Genfer Sekretariat, von den 183H und über der verg DOCUMENTS FROM THE SECRETARIAT onale, der DOKUMENTE DES SEKRETARIATS chung fo DOKUMENTEN VAN HET SECRETARIAAT die die Organe des 1BBH betreffer DOCUMENTI DI SEGRETERIA DOCUMENTOS DE LA SECRETARIA sind. DOCUMENTS DU SECRETARIAT SEKRETARIATETS DOKUMENT 4 ТАІНАТЭНЭна ант молчатимизда ЭТАПНАТЯянаа ааа нтиямонос TAALRATH THE MAV METMUXO ALATORI TU AIRATE A OTMUDO ТАТЯАТНЯЗжа во атиямизни тизминот атятатЯАТИЯХНе Einleitung Der vorliegende Band vereinigt Dokumente vom Genfer Sekretariat, von den IBBH- Regionalbüros und dem Europa- und den Industrie- Ausschüssen. Sie sollen eine zusammengefasste Uebersicht über die vergangene Tätigkeit und die zukünftigen Pläne des IBBH- Sekretariats, der Regionalbüros der Internationale, der führenden Organe und des Europa- und der Industrieausschüsse vermitteln. Zu beachten ist, dass die den Ablauf des Kongresses betreffenden Unterlagen zur Vereinfachung für den Leser auf hellblauem Papier gedruckt worden sind, während die Mitgliederliste und die die Organe des IBBH betreffenden Dokumente auf den dunkelblauen Seiten nachzuschlagen sind. Die F Eure Der 188H Bemer Antra se die Eröffnung des Kongres 5 gnutisini3 201üdlsnaige A- H881 neb nov 36161912 1910s mov stremulo spinismev brs8 sbnepsilov 190 ondienoipe b stnieneV us bnu staihebeilgrim nepali beauA- shuzubni neb bnu- sqorumsb bu olux aib bou risolpiteT ensomsprov sib dü metal hab nox zob tusldA nab sib zesb Jei netriosed us neusidlled Tue 1928. neb üt gnuro abnette1zed H881 asb onsp10 sib sib .bniz 2 no bnie nebrow Tourbep taxinub neb tus sinam INHALTSVERZEICHNIS Tätigkeitsbericht des Generalsekretärs 1972-1975... Tätigkeitsbericht 1972/73.... Tätigkeitsbericht 1973/74... Tätigkeitsbericht 1974/75. Bericht über Tätigkeiten in Afrika... Bericht über Tätigkeiten in Asien Bericht über Tätigkeiten in Lateinamerika Die weltweite Krise in der Bauindustrie.. Die Forstwirtschaft und die multinationalen Gesellschaften. Tätigkeitsberichte der IBBH- Ausschüsse.. Forstwirtschaft... Europa. Holzindustrie... Bauindustrie Internationales Wohnungswesen Der IBBH und die Zukunft. Vorläufiges Programm für die Eröffnung des Kongresses. ..9 .15 . .18 .33 ... 41 ..45 .47 ..53 .64 ... 69 ..69 .70 .71 .73 .74 ..77 .81 Vorläufige Tagesordnung des Kongresses. ... 83 Bemerkungen zur Tagesordnung.. .85 Vorschlag zur Geschäftsordnung des Kongresses.. ... 87 Anträge und Vorschläge... ..89 1. Anträge der Sawmill& Timber Industry Workers' Union, Malaysia. 2. Anträge der Union of Forest Employees, Malaysia... 3. Antrag der Woodworkers' Federation Agaç- Is, Turkei.... 4. Antrag der Bauarbeitergewerkschaft UOCRA, Argentinien... 5. Vorschläge des Gesamtvorstandes zur Abänderung des Artikels 10 der IBBH- Statuten im Hinblick auf eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge. .89 ... 90 ..91 ... 92 ... 93 6. Vorschlag des Gesamtvorstandes zur Abänderung des Artikels 24 der IBBH- Statuten.... 7. Vorschlag zur Abänderung des Artikels 26 der IBBH- Statuten. 6 .96 .97 68. 00 ЗАНИ! gib ut m zob Liste der angeschlossenen Verbände am 1. Juli 1975.. .99 Die Gremien des IBBH... .104 Gesamtvorstand... .104 Geschäftsführender Ausschuss. Kontrollausschuss.. IBBH- Industrieausschüsse. ... 107 ... 108 ... 109 Finanzbericht 1972-1973 Bericht des Kontrollausschusses. Finanzbericht 1973-1974 .111 .117 Bericht des Kontrollausschusses Finanzbericht 1974-1975 Ausgaben... Einnahmen Bilanz. IBBH- Regionalbüro in Afrika... IBBH Lateinamerika... ... 119 ... 126 .128 ..128 ..129 ..130 ..131 132 Budget 1975-1976... 133 Erläuterungen zum Budget... .134 Bericht des Kontrollausschusses 1974-1975.. ..136 7 Bericht des Generalsekretārs 1972- 1975 Jedesmal, wenn der Bericht des des Gener Entwicklung der ver hätte. Kongressper als ob sich die Situation in der Welt verschlimme e IBBH Jedesmal hofft man, dass die Situation im nächsten Becht be erweist sich dies als ne Fehlkalku lation. Man kann sicherlich imp we DOCUMENTS FROM THE SECRETARIAT Diese DOKUMENTE DES SEKRETARIATS DOKUMENTEN VAN HET SECRETARIAAT DOCUMENTI DI SEGRETERIA DOCUMENTOS DE LA SECRETARIA DOCUMENTS DU SECRETARIAT Die Arbei ub SEKRETARIATETS DOKUMENT wic IFBWWW FITBB IBTU FITCM Prob lem. Die negative Tender Land berne Die Art m in der Ba trie ger Lär flegt sie bei 50 Pro uben aber dass wir strophe Wie lange diese Frise kann wohl niemand voraussagen. vir einer der iger Jahre ähnlichen Depression entgegen hen. Im Vergleich zu den 30 Jahren wird es natürlich nicht zu einer tuation kommen, da die Produktions- und Verteilungsapparate sowie die viel ausgebaut sind als vor 45 Hinsicht die schlimmsten Auswir Es steht jedoch fest, dass die welche an Verteilung von Ware den, zu entsprechen. Die priv fassende sende öffentliche Sektor zu dämpfen. 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Jedesmal hofft man, dass die Situation im nächsten Bericht besser sein werde, aber jedesmal erweist sich dies als eine Fehlkalkulation. Man kann sicherlich immer auf einige Lichtblicke verweisen; doch die Schattenseiten überwiegen und neue Probleme tauchen auf. Dieses Mal wird es kaum notwendig sein, die allgemeine Entwicklung der vergangenen Jahre zu erläutern. Die Entwicklungstendenzen sind wohl jedem bekannt. Welches sind nun die ernsthaftesten Probleme der letzten Jahre? Aus der Sicht der Gewerkschaften ist die beinahe dramatische Entwicklung der Wirtschaftskrise, mit stark zunehmender Arbeitslosigkeit und umfangreichen Preissteigerungen, eines der wichtigsten Probleme. Die Arbeitslosigkeit ist ein tiefgreifendes und schweres Problem. Die negative Tendenz ist überall ersichtlich, dies jedoch mit unterschiedlicher Intensität und, je nach dem betreffenden Land, von verschiedenem Charakter. Die Arbeitslosigkeit macht sich vor allem in der Bauindustrie bemerkbar. In gewissen Gebieten einiger Länder liegt sie bei 50 Prozent, was eine wirkliche Katastrophe bedeutet. Wie lange diese Krise andauern wird, kann wohl niemand voraussagen. Viele glauben aber, dass wir einer der 30- iger Jahre ähnlichen Depression entgegengehen. Im Vergleich zu den 30- iger Jahren wird es natürlich nicht zu einer gleichen Katastrophensituation kommen, da die Produktions- und Verteilungsapparate sowie die soziale Sicherheit heute viel besser ausgebaut sind als vor 45 Jahren; der umfassende öffentliche Sektor vermag in gewisser Hinsicht die schlimmsten Auswirkungen der Krise zu dämpfen. Es steht jedoch fest, dass die kapitalistische Gesellschaft nicht fähig war, den Forderungen, welche an Verteilung von Waren und Dienstleistungen sowie an Verdienst und Profit gestellt wurden, zu entsprechen. Die privatkapitalistische Gesellschaft ist natürlich in Geldfragen weniger frei als früher. Dennoch ist der Spielraum der wirtschaftlichen Kräfte noch immer sehr gross und es gelang dem System nicht, die Lage zu meistern. Die Gefahr eines Zusammenbruchs besteht; dies gilt besonders für das internationale Währungssystem. Das System war nicht in der Lage, eine Reihe von neuen Problemen zu lösen, und eine heftige Krise war die Folge. Der Ursachen sind viele. Die Oelkrise war ein Faktor, welcher die Entwicklung stark beeinflusste und die Effekte in grossem Ausmasse dramatisierte. Ohne die Situation und den Verlauf der Ereignisse genauer zu analysieren, muss festgestellt werden, dass wir angesichts der heutigen Situation und aus dem Blickpunkt der Gewerkschaften der Fähigkeit des kapitalistischen Systems, Probleme zu lösen, kritisch gegenüberstehen. Angesichts der umfassenden Inflation und Arbeitslosenprobleme haben wir sicherlich keinen Grund zu schweigen und die Lage zu beschönigen. Hier steht die Zukunft der Arbeiter und ihrer Familienangehörigen auf dem Spiel. Es muss einfach eine neue Gesellschaftsordnung geschaffen werden. Aus der Sicht der Gewerkschaften ist es nicht annehmbar, dass multinationale Firmen und andere Spekulanten ihre gigantischen Transaktionen ungehindert fortsetzen können, dies ohne geringste Rücksicht auf die Beschäftigten, welche von den sogenannten" schnellen" Geschäften hinter den Kulissen der Geschäftsleitungen betroffen sind. Einerseits werden kleine Diebe registriert und bestraft, andererseits aber lassen wir es zu, dass Steuerhinterzieher und Betrüger in Luxus und Ueberfluss leben. 190 wap enniws) nabnegieta emmi eib nen 9 Dieses System ist ein Schandfleck für unsere Zivilisation und beweist zugleich, dass Watergate kein Einzelfall darstellt. Nixon und Haldemann waren nur kleine Fische, welche sich im Netze verfingen, während die wirklich Grossen und Bedeutsamen an der Spitze der übrigen Menge, weiter ihre Geschäfte tätigen. Die Gewerkschaftsbewegungen müssen fordern, dass dieser Situation ein Ende gesetzt wird. Durch Zusammenarbeit der einzelnen Staaten untereinander muss eine strengere wirtschaftliche aver- ster Gesetzgebung geschaffen werden. Das Bankgeheimnis muss abgeschafft werden, damit wir untersuchen können, was für Gelder hinter den blinkenden Fassaden verborgen liegen. Wie ist es möglich, dass Mafiagelder in gewissen europäischen Banken liegen? Man kann heute nicht mehr darauf verweisen, dass man einigen Juden Schutz gewähren will. Es sind heute Andere, die die grossen Vermögen besitzen. Geld bedeutet Macht. Dies ist eine alte und wahre Weisheit, die auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Geld ist ausschlaggebend, speziell dort, wo es in grossen Mengen vorhanden ist. Daher ist es eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeiterbewegungen, diese Machtkonzentration und dieses Monopol zu bekämpfen und zu brechen, damit die Macht in den Händen derjenigen liegt, die ein Anrecht auf sie haben, nämlich die demokratisch gewählten politischen Organe und die produktive Bevölkerung, die Arbeiter und Angestellten. Wir sind noch allzu rücksichtsvoll mit unserer Kritik gegen die Geldwirtschaft und den Kapitalismus. Ein reicher Mensch wird mit Ehrfurcht behandelt. Dies ist unsinnig, da es gar nicht so sicher ist, dass diese Person dafür grossen Fleiss benötigte. Sollte dies der Fall sein, so liegt ihr Reichtum doch in keinem Verhältnis zur Leistung. Es gibt Millionen von fleissigen Arbeitern, die arm durch das Leben gehen mussten. Die Art der Arbeit ist die Voraussetzung für den Aufstieg des reichen Mannes, und seine respektvolle Ruhe. Es muss eine Neubewertung der Arbeit eintreten, und dies ist zum Teil auch schon geschehen. Die Arbeit muss höher bewertet werden. Alle Menschen sollen ein Anrecht auf Arbeit haben, genau so wie wir das Recht haben, von allen, die eine produktive Leistung erbringen können, eine solche zu fordern. Durch eine vernünftige Gesellschaftsordnung sollte eine angemessene Verteilung des Wohlstandes erreicht werden können. Weiter ist die Forderung nach kostenloser Ausbildung und Krankenpflege für alle Bürger als vernünftig anzusehen. Durch gerechte Steuerverteilung könnten diese Reformen durchgeführt werden; dadurch könnten immer weitere Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Bürger der reichen Staaten müssen weiter mit einem Teil ihres Ueberflusses den Aufbau und die Entwicklung in der Dritten Welt fördern. Dies ist unsere Pflicht; nur so können wir einen Teil unserer Schulden aus der Zeit der Kolonisation wiedergutmachen. tiqsx sib asb, do pidst Tuw trie Unsere globale Verantwortung muss wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden. Es ist unsinnig, dass der grössere Teil der Weltbevölkerung in tiefstem Elend lebt, während wir in Luxus und Ueberfluss schwelgen. musliq fünt als Auf lange Sicht muss eine neue Weltordnung geschaffen werden, nämlich eine Gesellschaftsordnung mit gerechter Verteilung. ad tlip Da es sich um so gigantische Probleme handelt, kann man nicht annehmen, dass wir diese mittels kurzsichtiger Massnahmen, wie Gewährung von Steuervorteilen und weiteren Scheinmassnahmen, lösen können. Eine grosse Arbeitslosigkeit fordert die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten, und dies erreicht man nicht dadurch, dass man den schon im Ueberfluss Lebenden Steuervorteile gewährt. 12 nepitued isb Die zugänglichen Ressourcen müssen gerechter verteilt werden, indem man in erster Linie die grossen Betriebsgewinne und andere grosse Einkommen, Erbschaften und Vermögen mit einer hohen Steuer belegt. US Mit diesen Steuergeldern müssen wir den Wohnungsbau und andere, für die Gesellschaft nützliche Investitionen fördern. Dadurch werden neue Arbeitsplätze für Bau- und Metallindustriearbeiter geschaffen, welche ihrerseits die Nachfrage nach weiteren Gütern erhöhen und so den Kreis mit erhöhter Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auf der ganzen Ebene in Gang setzen. Nur durch erhöhte Nachfrage können neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden. Damit jedoch der ganze Mechanismus in Bewegung gesetzt werden kann, müssen Geldmittel zur Verfügung gestellt werden und zwar, wie wir oben gesehen haben, durch höhere Besteuerung der Betriebsgewinne und anderer hoher Einkommen und Vermögen. In einer hungernden Welt können die immer steigenden Gewinne gewisser Unternehmen nicht toleriert werden. Hinsichtlich der 10 Verteilung der Gewinne müssen neue Wertermittlungen gesucht werden. In dieser Frage muss die Gewerkschaftsbewegung an der Spitze marschieren und zur diesbezüglichen Meinungsbildung beitragen. Der Kampf für diese Ideen bildet ein Grundstein der Arbeit der Gewerkschaftsbewegungen. Sollten wir zum Durch die totale Finanzierung der Sozialpflege und des Schulwesens aus steuerlichen Mitteln kann die Nachfrage nach diesbezüglichen Dienstleistungen erhöht und Beschäftigungsmöglichkeiten für Krankenhauspersonal, Lehrer, Bauarbeiter u.a. geschaffen werden. Man schafft somit eine Garantie gegen die wirtschaftliche Stagnation. PAA Trotz der grossen und wachsenden Probleme muss der IBBH mit realistischem Optimismus in die Zukunft blicken. -nisin mancher Hinsicht bewiesen die vergangenen Jahre, wie sehr Organisationen wie der IBBH benötigt werden. Es gibt heute wohl nur wenige, die diesen Bedarf in Frage stellen. Mott Das Problem liegt in der Frage, in welchem Umfang es möglich ist, mit den vorhandenen Mitteln diese Aufgaben zu lösen. n9zzi Eine Organisation wie der IBBH hat auch in den Entwicklungsländern eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. obrKeine andere Organisation kann ein Arbeitsamt in dieser Beziehung ersetzen. Wie die Aktivitäten in Afrika und Lateinamerika der letzten Jahre bewiesen haben, bestehen grosse Möglichkeiten für Vorstösse auf dem Gebiet der Berufsausbildung in den vom IBBH vertretenen Berufsgruppen. Es ist naheliegend, dies als eine wichtige Aufgabe zu betrachten und die Gewerkschaftsbewegung in den Entwicklungsländern zu unterstützen. Man kann feststellen, dass in Ländern mit starker gewerkschaftlicher Tätigkeit die Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten für die Entwicklung der Gewerkschaften, aber auch der Struktur und Arbeitsweise, eine grosse Rolle gespielt haben. ne Der IBBH muss also diese Tätigkeit fortsetzen. Die Zusammenarbeit mit dem IAA in Lateinamerika hat sich als fruchtbar erwiesen. Im Moment sind Verhandlungen im Gange, welche sich mit verschiedenen Projekten dieser Art für Asien und Afrika beschäftigen.in bu naflow pow no Ein Drittel des Budgets des IBBH wird für die regionale Tätigkeit aufgewendet und zeigt somit auch den Umfang dieser Tätigkeit. terlashewed sist endo Die Tätigkeit des Ausschusses, welcher in der letzten Kongressperiode genauer umschrieben wurde, soll in Zukunft noch mehr ausgeweitet werden. Es sollte nun auch möglich sein, auf dem geschaffenen Fundament weiter aufzubauen und in vermehrtem Masse die verschiedenen Berufsgebiete der Bau-, Holz- und Forstindustrie zu überwachen. in sus sib tus anex nspausigen Die Tätigkeit auf gewerkschaftlichem Gebiet wird natürlich fortgesetzt. Es treten immer neue Probleme und Arbeitsgebiete auf. slanoitsmetni sib etisw zum 7616 Es ist in vermehrtem Masse die Aufgabe einer Organisation wie des IBBH, Umwelt- und Arbeiterschutz- sowie auch arbeitsmarktpolitische Fragen zu behandeln. 8 en lis nes Gleichsam stellen die multinationalen Gesellschaften mit ihrem grossen Einfluss auf das Wirtschaftsleben für die Gewerkschaftsbewegungen eine ernsthafte Herausforderung dar. Diese Entwicklung wird ohne Zweifel zu einer erhöhten Ermittlungstätigkeit durch den IBBH führen, sowie auch den Bedarf des Informationsaustausches zwischen den Mitgliedsverbänden und dem IBBH verstärken.ms 10V mi nom -ied Dabei darf nicht vergessen werden, dass es eines der wichtigsten Ziele der internationalen Bewegungen ist, die internationale Solidarität und Verständigung zu fördern. Diese Botschaft hat us I nicht an Bedeutung verloren, auch wenn die alten Formen der Grenzen zwischen den verschiedenen Völkern zu verschwinden scheinen.is doiz grupewed alb 19ni erloset6T sib un tai Es muss jedoch leider festgestellt werden, dass ein wahres internationales Denken noch lange nicht überall zu finden ist; im Gegenteil wird es immer wieder von nationalen Vorstellungen und Vorurteilen überschattet.üten esib ed ettimbe sbnisgnem bou dstelsno neniabl us Es bedarf einer mühsamen und langwierigen Aufklärungsarbeit, um eine Aenderung dieser Haltung erreichen zu können. Hierin liegt eine der wichtigsten Aufgaben der Gewerkschaftsbewedbila gungen. 2206 gicSetzen jedoch die Gewerkschaftsbewegungen ihre umfassenden Organisationsapparate zur M Verbreitung der Ideen des Internationalismus ein, so werden aus dieser Tätigkeit sicher erhöhte internationale Toleranz und Kenntnis, Entspannung und verstärkte Zusammenarbeit resultieren. iMan kann nur hoffen, dass die Jugend mehr Verständnis für die Bedeutung der internationalen Solidarität aufweist als die älteren Generationen.nl nem mendi ni M.nste ev 19b9ilp 11 sib Um zukünftige grosse Probleme lösen zu können, ist ein vermehrtes internationales Denken a wichtig, und wir müssen von unseren Vorurteilen absehen. Es ist eine wichtige Aufgabe, sich in jeglicher Hinsicht für eine erhöhte Rücksichtnahme und Verständigung auf internationaler Ebene einzusetzen. пор rd. nism Schon der Internationalismus an sich ist erkämpfenswert. Que Die internationale Arbeit ist so spannend und interessant, dass sie einen erhöhten Einsatz stimulieren kann. 68 Es darf jedoch nicht nur bei Touristenreisen in exotische und preisgünstige Länder bleiben. Solche Expeditionen sind sinnlos und laut den, mir persönlich abgegebenen Erklärungen von Angehörigen der Arbeiterklasse dieser Länder, nicht sehr erwünscht. Sie können auch nichts zur Förderung des Demokratisierungsprozesses und des wirtschaftlichen Fortschritts für die Allgemeinheit beitragen. Man kann somit nur hoffen, dass sich die Gewerkschaftsbewegung in verstärktem Masse für die internationale Ausbildung und ein ernstgemeintes Engagement einsetzen wird. aler Dies bedeutet jedoch nicht, dass durch ein internationales Engagement an den Verhältnissen in anderen Ländern Kritik geübt werden muss. nellüthe us Ein ernstgemeintes Engagement beinhaltet, dass man mit Respekt und Verständnis fremden Kulturformen begegnet. Toleranz ist ein ausserordentlich wichtiger Faktor in der internationalen Tätigkeit. Kulturelle und andere Unterschiede sind das Ergebnis jahrhunderteralter Tradition und Er- q fahrung und müssen deshalb respektiert werden. Es ist ja gerade ihre Existenz, welche dem internationalen Gefüge eine gewisse Faszination verleiht. wap.ex Trotzdem muss jegliche Form von Unfreiheit und Unterdrückung verurteilt werden, und es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gewerkschaftsbewegung, der unermüdlichen und starken Meinungsbildner, gegen diese Missstände anzu kämpfen. Dabei darf man nicht immer den leichtesten Weg wählen und nicht davor zurückschrecken, mit vielleicht mächtigen Kräften in Konflikt zu geraten.ale Der Kampf gilt der Freiheit. Ohne freie Gewerkschaftsbewegung gibt es keine Freiheit, ohne Freiheit keine freie Gewerkschaftsbewegung. ung kunst Ausserdem ist jedes politische und wirtschaftliche System, welches seinen Mitbürgern nicht die Möglichkeit zur freien Wahl ihrer Zukunft zugesteht, unwürdig. Der Terror von gewissen Minoritätsregierungen kann auf die Dauer nicht bestehen, da dieser früher oder später zu Machtkämpfen führt und die bestehende Situation unhaltbar macht.me Ein Berufssekretariat muss weiter die internationale Tätigkeit der ihm angeschlossenen Ge- an werkschaften koordinieren. Ein Teil unserer Berufssekretariate, welche bei der Aufdeckung der Tätigkeiten von multinationalen Gesellschaften besonders aktiv waren, dies gilt vor allem für die ICF und die IUL, waren in letzter Zeit sogenannten" Analysen" von" Klugtuern" ausgesetzt. Die Ergebnisse dieser" Analysen" stimmen, wie erwartet, mit den Wunschgedanken der Multinationalen überein. Man hatte nämlich mit Ueberraschung feststellen müssen, zu welcher Arbeit die ICF und die IUL fähig waren. Im übrigen betrachtete man die Position der Gewerkschaftssekretariate, vor allem den IBBH, als zu schwach um ihrem Versuch, Unannehmlichkeiten zu bereiten, irgendwelche Bedeutung beizumessen. Es ist natürlich gänzlich uninteressant zu wissen, wie Kritiker und ideologische Gegner die Fähigkeit der Gewerkschaftsbewegungen, ihre Aufgaben zu lösen, beurteilen. Aus unserer Sicht ist nur die Tatsache interessant, dass die Bewegung sich einsetzen und für die Interessen ihrer Mitglieder einstehen muss. doobei aurainer ho Wenn die Kritiker jedoch feststellen, dass das Berufssekretariat nur über kleine Bureaus, einen kleinen Personalstab und mangelnde Gedmittel verfügt, so hat dies natürlich seine Richtigkeit. Die Kritiker machen aber einen grossen Fehler indem sie glauben, die ganze Wahrheit gesehen zu IsH haben. Es verhält sich jedoch so, dass die Fähigkeit der Gewerkschaften fast ausschliesslich von ihrer Mitgliedschaft abhängig ist. Ohne Mitglieder kann keine Gewerkschaft eine ernsthafte Tätigkeit ausüben. Der IBBH und die übrigen Berufssekretariate zählen jedoch viele Mitglieder. Die meisten Mitgliedsverbände z. B. des IBBH haben reiche Erfahrung in der Lösung vieler Probleme.pite no Ein Berufssekretariat kann nur die den verschiedenen Gewerkschaften angeschlossenen Mitglieder vertreten. Nur in ihrem Namen können Massnahmen getroffen werden. Das Berufssekreta12 riat soll jedoch die internationale Strategie formen und leiten; dies kann aber nur im Rahmen des Willens und der organisatorischen Fähigkeiten der angeschlossenen Verbände geschehen. Man darf jedoch unsere diesbezügliche Fähigkeit nicht zu stark unterschätzen. Sollten wir aufgrund der Tätigkeit, z. B. eines multinationalen Unternehmens in Schweden zum Eingreifen gezwungen werden, so sind wirksame Massnahmen möglich, sofern der schwedische Verband sich zum Eingreifen entschliesst. Sicherlich verfügen die Multinationalen über eine stärkere Position, dies vor allem aufgrund ihrer umfangreichen Geschäfte in Ländern mit geringer gewerkschaftlicher Tätigkeit. Diese Unternehmen sind natürlich durchgehend gewerkschaftsfeindlich eingestellt, stehen doch die Interessen der Gewerkschaften in krassem Gegensatz sicher zu denjenigen der Multinationalen. Die Multinationalen erstreben um jeden Preis Profite. Die Gewerkschaften hingegen fordern Sicherheit und angemessene Löhne für ihre Mitglieder. Somit ist ein Konflikt unumgänglich. Den Multinationalen gelingt es vielfach, Regierungen und Angestellte zu täuschen indem sie vorgeben, für die allgemeine Wohlfahrt zu arbeiten. Es muss gesagt sein, dass sie dabei oft Erfolg hatten. Wir müssen aber alle für die Veränderung auf diesem Gebiet eintreten. Die und Probleme. In ma Die Inflation stellt ein chen Ländern. Offer In diesem Jab ( Belgien) ab. Es Industrieor gefasst. Die vo eine Ausdehnung des 1BBH en im die Bes blem dar, und die Tendenz, dass om 13.Ok 11. bis 13. Oktober 1972 seinen in der Geschichte des BBH mit wurden Beschlüsse über sse zeigen ohne Zweif Zum ersten Mal in der des 188H wurden die sion erhöht, ein Zeichen dafür, dass die Mitglieder die Wichtigkeit der digkeit, ihr die Firlan tel zur Ausführung ihrer Arbeit zur Verfügu will das jedoch nicht heissen, dass es mög ten ziel heblich zu erweitern, aber es besagt August 1975 in Stock John Löfblad Generalsekretär Asien im Os werk einé rosser Kontinent mit sehr unt hen Be Ockel Japan der Türkei, die Druck ten und In der Türkel bestehen für die Gewerkschaften allerlei Probleme, und die dem IBBH ften sind davon nicht verschont. Die Holzarbeiter- Gewer Position zu haben und sehr erfolgreic pres ten, die ihr von den norwegischen Gewerk ist. Aber die türkischen Gewerkschaften haben durch den durch die höchst ungerechte Verteilung der Einkommen... Spanien Der 188H hat in diesem Jahr weite protestiert. Verschiedene Tätigk ung der Arbeiter und der Ge in Spanien sind finanziell Beziehungen zum IBFG und zu anderen Ga Wie üblich hat der 1BBH mit dem 18FG bringend zusammengearb Gewer Get land) zum Generalsekretär und Mich Team und versprechen eine ausgez blemen zu tun hat. Die Internationa ne Konferenz und eine weitere 1973 der Zusammenarbeit. John Löfblad rat des IBFG BFG in London 1972 würde Orto Karsten hit. Diese beiden Männer bilden ein Genergis torganisation, elten im April 13 zab. wichtig, undrisioasebnim Es Veneto การ ใ noit -197 gemunu litinoX olgids nerleinotseinsgno sb bou anelliW samu dabbaidheb.nAM: und gitsT 1eb baungtus niw netilo? neb1ew nepnuwsep nationoni mus ie bredna edge udi den bau tiechado ns die in Kub Engage Toleranz ist ein Kulture und andere Unte fahrung und nationale Tro ist Meinungsb M tobegn toniemspils sib üt adanamiWissen dass man mit rdentlich wichtig Verständnis fremden or in der len sind das Erge Es ist ja gerade ihre sbewegung, Dabei da mit viellei Tradition und Er em intersilt werden, und es leichteConflikt zu gerate Der Kampf gilt der Gewer heit, ohna Ausserdem Freiheit keine freie die Möglich ritätsregierungen führt und die bestehend Ein Berufssekretari werkschaften koordi Ein Teil un tionalen Gesel in letzter Zeit the System, we nicht eht, unwürdig. da dieser frühe Tonale Tätigkeit en Gebei der Aufdeck dies Klugt ultina vor allem ausg lysen stim wie erwart der en AnaMon hatte fähig waren. allem den( BBH che Bedeutung beilogische Gegner nämlich mit Ueberraschung Im übrigen betrachtete man die Po als zu schwach um ihrem Versuch, Unannehm zumessen. Es ist natürlich gänzlich uninteress der Gewerkschaftsbewegungen, die ist nur die Tatsache interessant, dass die glieder einstehen muss. Wenn die Kritiker jedoch fests nsetzen und für die rer Sicht ihrer Mitdass das Berufssekretariat nur über kleine Bureaus, einen kleinen Personalstab und mangelnde Gedmittel verfügt, so hat dies natürlich seine Richtigkeit. Die Kritiker machen aber einen gross haben. sie glauben, die Es verhält sich jedoch so, dass die Fähigkeit der Gewerkschaf Mitgliedschaft abhängig ist. Ohne Mitg ausüben. Der 18BH und die übrigen Mitgliedsverbände z. B. des IBBH haben Ein Berufssekretariat kann nur die den Wahrheit gesels fast ausschliesslich von ihrer kann keine Gewerkschaft eine ernsthafte Tätigkeit etariate zählen jedoch viele Mitglieder. Die meisten Erfahrung in der Lösung vieler Probleme. schiedenen Gewerkschaften angeschlossenen Mitglieder vertreten. Nur in ihrem Nanten können Massnahmen getroffen werden. Das Berufssekrete121 Das Internationale Wohnu Diese beiden Publik von Ostende haben wir der Mitglieder, die der 188 Betinand das 1BBH- Bulletin bruderhede hawa terlocisqu ansbnosed naroongaed net Der 18 AA 57. Sitzung der 10. Weltkong Jug Ileisitioni AAI misb tim ter H88110 Tätigkeitsbericht des Generalsekretärsbreed tob puplotis ni für die Zeit vom 1. April 1972 bis 31. März 1973 ob ne natierlends moldor nitium neb tim dipia IBFG, Jun 072 Buys 190 mises web bnu eurlozuA obnovitetdoze.190 isM.Ɛ bnu.0 ms nobrist napnupstatrist sia.netdsprioribus lemieb ariel, maasib ni tai brista 1ste( neiple) sbnstao ni Sedario.Et bnu.of ms bnu( ribienesas) neiW ni ster Dieses Jahr stand im Zeichen einer anhaltenden internationalen Spannung, auch wenn durch die Einstellung der Feindseligkeiten in Vietnam ein bedeutsamer Schritt in Richtung auf eine Verrringerung dieser Spannungen untermnommen wurde. Diese Tatsache wurde in allen Teilen der Welt mit Freude und Genugtuung begrüsst. Aber trotzdem herrschen in manchen Teilen der Welt noch Spannungen, und viele Probleme sind von einer Lösung noch weit entfernt. Inter Die Währungssituation war das ganze Jahr hindurch beunruhigend und verursachte allerlei Schwierigkeiten und Probleme. In manchen Ländern war die Beschäftigungslage bei wachsender Arbeitslosigkeit unbefriedigend. Die Inflation stellt ein zunehmendes Problem dar, und die Preissteigerung bedrückt die Lohnempfänger in zahlreichen Ländern. Offensichtlich besteht die Tendenz, dass die Preise schneller ansteigen als die Löhne. In diesem Jahr hielt der IBBH vom 11. bis 13. Oktober 1972 seinen 13. ordentlichen Kongress in Ostende ( Belgien) ab. Es war der grösste Kongress in der Geschichte des IBBH mit rund 200 Delegierten sowie Gästen aus Industrieorganisationen. Auf dem Kongress wurden Beschlüsse über verschiedene künftige Tätigkeiten des IBBH gefasst. Die vom Kongress gefassten Beschlüsse zeigen ohne Zweifel, dass die Delegierten von der Internationale eine Ausdehnung ihrer Tätigkeit in den kommenden Jahren erwarten. Das bedeutet, dass die verschiedenen Ausschüsse des IBBH ihre Arbeiten in der nächsten Zukunft erweitern, und der Verwaltungsausschuss hat bereits Massnahmen im Sinne dieser Beschlüsse getroffen. displohe tribes nibsW A nov gnutis. 9b 19tu nisi solinoms Zum ersten Mal in der Geschichte des IBBH wurden die Mitgliedsbeiträge vom Kongress ohne jede Diskussion erhöht, ein Zeichen dafür, dass die Mitglieder die Wichtigkeit der Arbeit der Internationale und die Notwendigkeit, ihr die Finanzmittel zur Ausführung ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen, wohl begreifen. Bei der anhaltenden Inflation will das jedoch nicht heissen, dass es möglich sein wird, die Tätigkeit in den Grenzen der finanziellen Beiträge erheblich zu erweitern, aber es besagt immerhin, dass es möglich sein wird, in den Jahren bis zum 14. ordentlichen Kongress im August 1975 in Stockholm ein realistisches Programm durchzuführen. bnätzev 12.23.ns .netisriepds nepidis nov Asien tei pität negnugnibel napisiwribe nismanu vatnu gib Asien ist ein grosser Kontinent mit sehr unterschiedlichen Bedingungen von der Türkei im Westen bis nach Japan im Osten. Vs zibb ni ne ssloh gib nov In der Türkei bestehen für die Gewerkschaften allerlei Probleme, und die dem IBBH angeschlossenen Ge- or werkschaften sind davon nicht verschont. Die Holzarbeiter- Gewerkschaft der Türkei, die Agaç- Is, scheint jedoch eine starke gefestigte Position zu haben und sehr erfolgreich tätig zu sein. Sie hat jetzt begonnen, mit der Druckpresse zu arbeiten, die ihr von den norwegischen Gewerkschaften und vom IBBH gemeinsam übergeben worden ist. Aber die türkischen Gewerkschaften haben durch den Bevölkerungswachstum schwierige Probleme, ebenso durch die höchst ungerechte Verteilung der Einkommen. meg A MilduqaЯ neb Spanien 0086017200 MODARTU Marice nsidmulo> ischsinames WOD Der IBBH hat in diesem Jahr weiterhin gegen die Unterdrückung der Arbeiter und der Gewerkschaften in Spanien protestiert. Verschiedene Tätigkeiten sind finanziell unterstützt worden. livis Beziehungen zum IBFG und zu anderen Gewerkschaftssekretariaten H881 zob fen02199 Wie üblich hat der IBBH mit dem IBFG und den anderen internationalen Gewerkschaftssekretariaten sehr fruchtbringend zusammengearbeitet. Auf dem Weltkongress des IBFG in London 1972 wurde Otto Kersten( Deutschland) zum Generalsekretär und McDonald zum Präsidenten gewählt. Diese beiden Männer bilden ein sehr gutes Team und versprechen eine ausgezeichnete Führerschaft für die Weltorganisation, die immerhin mit manchen Problemen zu tun hat. Die Internationalen Gewerkschaftssekretariate hielten im April 1972 in London eine allgemeine Konferenz und eine weitere 1973 in Genf ab. Auf diesen Konferenzen einigte man sich über gewisse Formen der Zusammenarbeit. John Löfblad wurde als einer der vier Generalsekretäre bestellt, die das IBS im Verwaltungsrat des IBFG vertreten. adel IrlesnA sezongenie .16W 15 gaus 20108 sb d Europäischer Gewerkschaftsbund Am 9. Februar 1973 wurde in Brüssel der Europäische Gewerkschaftsbund errichtet. Beziehungen des IBBH zum IAA Der IBBH hat mit dem IAA inoffiziell gut zusammengearbeitet und künftige Tätigkeiten besprochen, besonders in Verfolgung der Beschlüsse der letzten Sitzungen der Industrieausschüsse der IAO. Das IAA hat auch begonnen, sich mit den multinationalen Gesellschaften zu befassen, und im Oktober 1972 in Genf eine Tagung über dieses Problem abgehalten, an dem John Löfblad teilnahm. Der Geschäftsführende Ausschuss und der Gesamtvorstand Der Gesamtvorstand ist in diesem Jahr dreimal zusammengetreten. Die Jahrestagungen fanden am 30. und 31. Mai 1972 in Wien( Oesterreich) und am 10. und 13. Oktober 1972 in Ostende( Belgien) statt. Der Geschäftsführende Ausschuss ist achtmal im Jahr zusammengetreten. 3.sib donub nosw Tätigkeiten in Entwicklungsländern Vanis tus gnudbi ni ido van Auf der Tagung in Wien bewilligte der Gesamtvorstand folgendes Budget für die Tätigkeiten in Entwicklungsländern für das Geschäftsjahr vom 1. April 1972 bis 31. März 1973: neq2toon slew neb nalisT nertons Afrika Lateinamerika 190 Lateinamerika Schw.Fr. Schw.Fr. ni ner mob. Invetine 130.000,- Subnid del esne esb now noiseuliapn 50.000,-298 sib new mebnc.l neronsm nemaldor bou Schw.Fr. 180.000,- bnu jeb meldon zabnamenus niste noista sic dans ellenriba sa1919 sib zasb snobneT sib tristasd rollado mebna norb doiltnsbio.Et nonise Svet odolO.ET zid. mov H881 1sb lair al messib ni Auf diesem Kontinent hat Ake Wedin die Aufgabe als Regionaldirektor des IBBH durchgeführt. Seine Tätigkeit) wurde nicht nur vom IBBH gefördert, sondern auch vom Skandinavischen Bau- und Holzarbeiterverband und der Deutschen Bauarbeitergewerkschaft. Ake Wedin nahm seine Tätigkeit Anfang Januar 1972 auf, bereiste den Kontinent, hielt Seminare ab, in denen er die Gewerkschaften zum Beitritt zum IBBH anregte, und hielt mit den lateinamerikanischen Gewerkschaften der Bau- und Holzarbeiter auf verschiedene Art Kontakt. Die Tätigkeit in Lateinamerika scheint unter der Leitung von Ake Wedin recht erfolgreich zu sein, und der IBBH scheint jetzt eine feste Grundlage für weitere Programme in diesem Gebiet zu haben. H88 biW sib seb Vustisd1A nswiоM leib Afrika ab i98.natiopod Idow.nollsta us pnupüheV us tisd1A 101rli onunlüteuAus lettimaneni sib Sven Mattson hat die Tätigkeiten auf diesem Kontinent weiterhin geleitet und hat mit der Veranstaltung von Se- at minaren in Sambia viel zu tun gehabt. Afrika ist ein grosser Kontinent mit sehr unterschiedlichen Verhältnissen in verschiedenen Gebieten, und nicht überall sind Bedingungen für gute Ergebnisse der Arbeit des IBBH vorhanden. In Rhodesien hat Bill Lawrence einige Seminare für Gewerkschaften von Farbigen abgehalten. Es ist verständnoizA lich, dass er ständig unter ungemein schwierigen Bedingungen tätig ist. nege In Aethiopien war Lennart Kindström, der Vertreter des IBFG in diesem Land, dem IBBH bei der Verteilung von Geldern für Organisationszwecke an die Holzarbeiter gewerkschaften in Addis Abeba behilflich. Davon abgesehen war der IBBH nicht imstande, viel für dieses Gebiet zu tun. doobej Neue Mitglieder des IBBH in diesem Jahr plotis bnu nederl us noitico arg Folgende Gewerkschaften sind im Verlauf des Jahres beigetreten: sk 1. 1612 anis 22919 nerisht si sdA Jai nu- darlörleib doub 2. 3. 4. Bauarbeiter gewerkschaft der Seychellen: 1.000 Mitgliederb Bauarbeitergewerkschaft der Republik Argentinien: 250.000 Mitglieder Bauarbeitergewerkschaft UTRACON, Costa Rica: 800 Mitglieder Gewerkschaft der Zementarbeiter, Kolumbien nsinsq2 5.eine Gewerkschaftsverband der Bauindustrie der Republik Argentinien USIMRA, Argentinien bied H881 190 Arbeitergewerkschaft der zivilen Bauindustrie von Recife, Brasiliennia netipiT srobsinfoeteV Ji291019 6. Personal des IBBH erobne us bou 0981 mus nognureise Das Personal der Zentralverwaltung des IBBH war auch in diesem Jahr auf ein Mindestmass beschränkt. Einzige W Angestellte sind der Generalsekretär, seine persönliche Sekretärin und eine Schreibkraft. Im Verlauf des Jahres ind sind Personalveränderungen eingetreten, aber die Zahl ist die gleiche geblieben.M bnu stelsels1990 mus( bnsl o Jan- Erik Norling ist weiterhin als Sekretär der verschiedenen Ausschüsse tätig und arbeitet teilzeitlich be- T schäftigt ausserhalb von Stockholm. mi ner staistelezettsribashows nelsnoitsmatnleiddar nut us nemold ner Wie bisher gibt es zwei Regionalvertreter, Sven Mattsson in Afrika und Ake Wedin in Lateinamerika. Heinz Umrath hat seine Tätigkeit als gemeinsamer Vertreter von IBFG und IBBH im Internationalen Wohnungsausschuss fortgeführt. Wie bisher wurde eine grosse Anzahl Uebersetzungen und Druck verschiedenartigen Materials ausserhalb des Büros ausgeführt. Auf diesem Gebiet sei erwähnt, dass Herr André Steininger in Genf sehr behilflich war. 16 Das Internationale Wohnungs- Bulletin und das IBBH- Bulletin Diese beiden Publikationen sind auch in diesem Jahr weiterhin erschienen. Im Zusammenhang mit dem Kongress von Ostende haben wir die Veröffentlichung des IBBH- Bulletins auch auf Spanisch aufgenommen, und angesichts der Mitglieder, die der IBBH jetzt in Lateinamerika hat, erscheint es angezeigt, das fortzusetzen. schlossenen Vertretung bei Konferenzen im Verlaufe des Jahres Der IBBH war an folgenden verschiedenen Konferenzen vertreten: 57. Sitzung der Arbeitskonferenz, Juni 1972 in Genf: jies sib väl John Löfblad 10. Weltkongress des IBFG, Juli 1972 in London: A. Buys zum Sekr Der IBSH beitet. Herr Kittelman, E. Canonica John Löfblad R. Sperner Knut Johansson Tref sitzenden des den des Unter J.E. Norlingso Kongress der Dänischen Sattler- und Tapezierergewerkschaft, August 1972 in Kopenhagen: John Löfblad Kongress der IG Bau- Steine- Erden, Deutschland, August 1972 in Mainz: A. Buys, John Löfblad Kongress der Bau-, Holz- und Papierarbeiter der Force Ouvrière, September 1972 in Paris: Emile Janssens( Belgien) Allgemeiner Belgischer Zentralverband, Ostende: A. Buys und John Löfblad Internationales Gewerkschaftssekretariat für Nahrungsmittel- und verwandte Arbeiter, Genf: John Löfblad Gründungskongress des Europäischen Gewerkschaftsbundes, 8.- 9. Februar 1973 in Brüssel: John Löfblad Landesgewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter( UIL), Italienischer Gewerkschaftsbund, Internationaler Kongress vom 2.- 4. März 1973 in Bellaria( Italien): John Löfblad Genf, im Mai 1973 gns phups mo1219 19 n 1b boungtus mebas nenosirlay ni sib gramm der Tätigk M Sterbehiwslot asb ni po John Löfblad Generalsekretär im die ein U bnu naibut2 ut2 nov gruviütronua nanezzolroad gnugaT natans ob ribl Lateiname hat t der Geschä tzung ein Dr hat, kon hiwslo heb ribilesins us negnuti Tati itigkeit in Lateiname ihre volle Wi Reg Im Verl Wedi Juni 197 verlegt. Horacio Cuenca 1974 des 18BH in Ge die Ent Ausbildung 1972, 19 stützung durch die in der Ausbildung samen Vertreter, He erreichten Resultate Vor allem die beiterbund und die IG dehnen. Der Geschäftsfü Cuenca, Herrn Paul Chu 149.000 1976 folg der Ull 152 20 Constru Herr den 188H, die IAO Reise in Europa Januar bis 1. Feb S A tus negnuchiwauAsli bu s hab ni Schw das in Buenos 17 elisupenupiterioze als erlazhivo 52 bu Art S Europäischer Gewerkschaftsbund nitellu8- HG81 asb bnu nitellus- gnundoW slanoitement es mebridgemmer ml punsidons aidetiew adel, mazajb el rious.bpia nenotsiidu nebied seei arloizogne brunommonsplus rozineq2 hus rous anitaku8- H881 zob gnurbilinstoneV sib iw neder abasta nov toiesegne ze nierozed exisimenists ni tstej H881 ob sib nebeilgrimsb Bezie en des 199 Der 188H hat mit dem A besonders in Verfolgung der Bericht des Generalsekretärs den für die Zeit vom 1. April 1973 bis 31. März 1974 Problem abgehalten, an dem 19b pnusti2.a Der Geschi A nobno ni svet ilu 0.3 Der Ges 30. und 31. Mai 1972 in W 2. Dreigliedrige Fachtagung für die Forstwirtschaft im Rahmen der IAO Die Tagung fand vom 25. April bis 8. Mai in Genf statt... L 15 Jahre nach der ersten Tagung, im Jahre 1958, war es wieder an der Zeit, eine zweite einzuberufen. no> Der Verwaltungsrat der IAO hat für diese Tagung folgende Länder eingeladen: Deutschland, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, die Elfenbeinküste, die Vereinigten Staaten, Finnland, Frankreich, Gabun, Ghana, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, Mexiko, Nigeria, Neuseeland, Grossbritannien, Schweden, die Tschechoslowakei, die Türkei und die Sowjetunion. Tansania erhielt ebenfalls eine Einladung, nahm jedoch an der Tagung nicht teil.stl Die Tagesordnung sah die folgenden Punkte vor: Bedeutung der Schlussfolgerungen der ersten Tagung Einführung 1. 2. bel idto ndol piachesloH bnu-us OH :( nails!) sielle vapesbns. ... S mov Massnahmen, die in verschiedenen Ländern aufgrund der an der ersten Tagung angenommenen Schlussfolgerungen ergriffen wurden a) Unfallverhütung in der Holzwirtschaft b) Lebensbedingungen in den Holzfällerlagern 3. c) Arbeitsbedingungen in der Holzwirtschaft Massnahmen der IAO Wedin rec folgr ein este Grunda) Vorbereitungen zur anlässlich der ersten Tagung beschlossenen Durchführung von Studien und Untersuchungen Afrika b) praktische Tätigkeit Sven c) weitere Massnahmen und Tätigkeiten in der Holzwirtschaft Kont issen in Jüngste Entwicklung und Fortschritte in der Holzwirtschaft 1. Einführung hat ften. Es ist den. ist verständ 2. Allgemeine Lage in der Holzwirtschaft ist. 3. Berufsausbildung in der Holzwirtschaft diesem Land, orteilung 4. GeArbeitsbeziehungen in der Holzwirtschaft ten in in Addis Ab Arbeits- und Lebensbedingungen in der Holzwirtschaft 1. Einführung 1BBH in 2. 3. 4. 5. 6. 7. An Zusammenfassung und Schlussfolgerungen Repub Probleme der Beschäftigungsstabilität in der Holzwirtschaft 1. 2. 3. Einführung Beschäftigungsstruktur und voraussichtliche Entwicklung Hauptfaktoren, welche die Beschäftigungsstabilität in der Holzwirtschaft beeinflussen Verk 4. P Forstwirtschaft als Beschäftigungsquelle ica: 80 Arbeitssicherheit und-hygiene Kolumbien USIMRA, Argentinfer gewerkschaft der zivilen Bauindustrie von Brasilien Neue Tendenzen in der Holzwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen Gegenwärtige Arbeits- und Lebensbedingungen in der Holzwirtschaft Gesetzliche und vertragliche Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten in der Holzwirtschaft Soziale Sicherheit Einzige Jahres be5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen. erhalb Der Internationale Bund der Bau- und Holzarbeiter legte grossen Wert auf ein gutes Gelingen der Tagung, die den Arbeitnehmern eine ausgezeichnete Gelegenheit bot, ihren Standpunkt zu vertreten. fortge Der IBBH liess die Berichte auf seine Kosten, für etwa Sfr. 30.000,- ins Schwedische und ins Deutsche Herr Genf sehr behilflich war. übersetzen.os ausgeführt. Auf diesem Gebiet sei erwä Da an der Tagung vorwiegend Entwicklungsländer teilnahmen, deren Gewerkschaftsbewegung noch nicht 18 sehr stark ist, stiess der IBBH bei seinem Versuch, im Hinblick auf die Tagung erste Kontakte mit den Arbeitnehmervertretern aufzunehmen, auf zahlreiche Schwierigkeiten. Der IBBH hatte jedoch für die Tagung beträchtliche Vorarbeit geleistet. So organisierte er am 24. April 1973, am Sitz des Internationalen Bundes der Metallarbeiter in Genf eine vorbereitende Tagung, um den dem IBBH angeschlossenen sowie den anderen Organisationen, mit denen er freundschaftliche Beziehungen unterhält( vor allem den dem FITPASC angeschlossenen Organisationen), nützliche Informationen über die Konferenz zukommen zu lassen. OA Dank der intensiven Zusammenarbeit des IBBH mit anderen internationalen Organisationen wurde das Treffen des IAO- Ausschusses zu einem vollen Erfolg. Zum Vorsitzenden der Arbeitnehmergruppe wurde Kollege Pearson des Landarbeiterverbandes, Vereinigtes Königreich, gewählt. John Löfblad, IBBH- Generalsekretär, wurde zum Sekretär der Arbeitnehmergruppe bestimmt. Der IBBH hat vor allem mit der internationalen Föderation der Plantagen- und Landarbeiter zusammengearbeitet. Herr Kittelman, welcher dem deutschen Landarbeiterverband angehört, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses für Beschäftigungsstabilität in der Holzwirtschaft ernannt; Herr Shamsudin, Malaysia, zum stellv. Vorsitzenden des Ausschusses für Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Holzwirtschaft; und Roland Roley vom internationalen Holzarbeiterverband, Amerika, zum stellv. Vorsitzenden des Gesamtausschusses. An diesen Tagungen wurde eine grosse Anzahl Entschliessungen angenommen. Sie gelangten zur Ausführung dank der vollkommenen Zusammenarbeit der Arbeitnehmergruppe, die sich gewissen reaktionären Kräften von Seiten der Arbeitgeber widersetzen musste. ons Die Entschliessungen richten vor allem an die IAO und die anderen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen die Bitte, künftig den Problemen der Arbeitnehmer in der Forstwirtschaft grössere Aufmerksamkeit zu schenken und Massnahmen zur Verbesserung der sozialen Bedingungen dieser Arbeitnehmergruppe zu ergreifen. Tätigkeit in den Entwicklungsländern Wie üblich hat der IBBH auch in seinem diesjährigen Programm der Tätigkeit in der Dritten Welt einen beträchtlichen Platz eingeräumt. Im Verlaufe seiner Zusammenkünfte hat der Geschäftsführende Ausschuss vor allem dieses Tätigkeitsgebiet besprochen und planifiziert, für das laut Satzung ein Drittel aller Beiträge aufzuwenden ist. Von den 45 Rappen, die ein Mitglied jährlich insgesamt zu entrichten hat, kommen 15 Rappen der Tätigkeit in der Dritten Welt zugute. Lateinamerika Im Verlaufe dieses Jahres hat die Tätigkeit in Lateinamerika ihre volle Wirkung entfaltet. Im Januar 1972 hat Ake Wedin, Schweden, den Posten eines Regionalvertreters des IBBH in Lateinamerika übernommen, den er bis Ende Juni 1974 innehaben wird. Er hat den regionalen Sitz von Caracas( Venezuela) nach Buenos Aires( Argentinien) verlegt. Dieses Jahr wurde sein Nachfolger für den Posten des Regionalvertreters ernannt. Es handelt sich um Horacio Cuenca der Union Obrera de la Construccion de la Republica Argentina, der gleichzeitig erster Stellvertreter Juan Herreras, Venezuela, im Gesamtvorstand wird. Herr Cuenca hat seine Funktionen anfangs 1974 angetreten. Im Februar- März 1974 besuchte er den IBBH, die IAO und mehrere europäische angeschlossene Organisationen, dies während einer etwa einmonatigen Reise in Europa. Auch wohnte er der europäischen Regionalkonferenz des IBBH in Genf bei, in der Woche voms28. Januar bis 1. Februar 1974. M. Villalobos, Venezuela, wurde vom Geschäftsführenden Ausschuss zum Mitarbeiter Horacio Cuencas ernannt; das Sekretariat wiederum hat eine Sekretärin, E.L. Fernandez, eingestellt. Somit verfügt der IBBH über ein richtiges Regionalbüro in Lateinamerika.. Ake Wedin, der dem Geschäftsführenden Ausschuss alle vier Monate einen Bericht über die Tätigkeit und die Entwicklung in Lateinamerika zukommen liess, hat sich vor allem um die Bildung von Studiengruppen und die Ausbildung von Studiengruppenleitern gekümmert. 1972, 1973 und 1974 hat der Ausschuss mit dem IMB und der UIL zusammengearbeitet. Dank der Unterstützung durch die IAO und die SIDA( Schweden) kam ein gemeinsames Programm zustande, dessen Ziel ebenfalls in der Ausbildung von Studiengruppenleitern bestand. Ende März haben die beiden Organisationen einen gemeinsamen Vertreter, Herrn J.E. Norling, an das in Buenos Aires abgehaltene Seminar gesandt, um sich über die bis jetzt erreichten Resultate zu informieren. Vor allem die zusätzliche und freiwillige finanzielle Unterstützung durch den Nordischen Holz- und Bauarbeiterbund und die IG Bau- Steine- Erden ermöglichte es dem IBBH, sein Tätigkeitsgebiet in Lateinamerika auszudehnen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat John Löfblad beauftragt, gemeinsam mit J.E. Norling und Horacio Cuenca, Herrn Paul Chu, Workers Education Department der IAO, um eine zusätzliche finanzielle Hilfe von US$ 149.000 anzufragen, die für eine Weiterführung der Tätigkeit für den Rest des Jahres 1974 sowie für 1975 und 1976 benötigt werden. Das Projekt, das übrigens grosse Aussichten hat, angenommen zu werden, wird der IAO infolgedessen zur Genehmigung unterbreitet, von der SIDA finanziert und vom IBBH, gemeinsam mit dem IMB und der UIL verwirklicht. Ungefähr US$ 11.000 sind für den Kauf gedruckter Arbeitsdokumente vorgesehen. Die Tätigkeit in Lateinamerika hängt ganz davon ab, wie sich die politische Lage, die bereits in mehreren 19 Ländern beunruhigende Aspekte annimmt, entwickelt. Im Herbst 1973 kam es in Chile zum Militärputsch, einem blutigen Ereignis, in dessen Verlauf die legitime Regierung Präsident Allendes gestürzt und von einer Militärjunta ersetzt worden ist, die mit Terror regiert. Während der Kämpfe wurden zahlreiche Gewerkschaftsführer getötet oder hingerichtet. Andere sind ins Exil geflohen, und wieder andere sind in Chile gegenwärtig im Untergrund tätig. Auch auf lange Sicht hin ist mit einer Wiedereinführung der Demokratie in Chile nicht zu rechnen. Der IBBH zählte in diesem Land keine einzige angeschlossene Organisation, doch erachtet er es als äusserst notwendig, diejenigen zu unterstützen, die für die Befreiung Chiles kämpfen. Deshalb liess der IBBH der IAO ein Bittschreiben zukommen, in dem die IAO aufgefordert wird, in Chile für die Wahrung der Menschenrechte und des Vereinsrechts zu nellov misn UA- OAI net sorgen.ello sbw sqquested tab nabras ebouw Dieses eher düstere Bild wird durch ein erfreuliches Ereignis aufgeheitert: die Ergebnisse der parlamentarischen Wahlen in Venezuela, in denen die Accion Democratica den Sieg davongetragen hat. mus 192 mus Die politische und gewerkschaftliche Lage auf diesem Kontinent zwingt den IBBH, seine Stellung zu stärken und die Kontakte zwischen den lateinamerikanischen und den dem IBBH in anderen Teilen der Welt angeschlossenen Organisationen zu verbessern.slo Afrika tisd estiatov vilete musie berufen, H naisnoitsmetni mov.velo Die Tätigkeit des IBBH in Afrika weist bekanntlich eine viel ältere Tradition auf als in Lateinamerika. ib.nA Der Geschäftsführende Ausschuss hat sich seit langem mit der Möglichkeit befasst, seine Politik auf diesem Kontinent etwas zu ändern. Aus diesem Grund kam es im Oktober auch zu einer Studienreise, an der R. Sperner, K. Johansson und John Löfblad teilnahmen. Folgende Aspekte geben Aufschluss über die Gründe, die eine AendeA 10b. rung notwendig machen: 19/ noit Während etwa 10 Jahren stützte sich die regionale Tätigkeit des IBBH in Afrika zum grössten Teil auf die von Sven Mattsson, dem Vertreter des schwedischen Bundes der Maler, geleistete Arbeit, der dort einen vollamtlichen Posten versah. ndes de Als Vertreter des Nordischen Bundes der Bau- und Holzarbeiter kam Mattsson bereits anfangs 1960 nach Afrika. Später arbeitete er für den IBBH; seit vielen Jahren ist er also Regionalvertreter einer internationalen Gewerkschaftsorganisation und seit langer Zeit steht er im Dienste des IBBH. Es erübrigt sich, ausführlich auf die Sven Mattsson während seines Aufenthalts in Afrika( Ndola, Sambia) anvertrauten Pflichten einzugehen. Bei seiner Ankunft in Afrika war die wirtschaftliche und politische Lage völlig anders als heute. Sein Tätigkeitsgebiet wurde vom britischen Kolonialregime voll und ganz beherrscht. Die dringendste Aufgabe bestand in der Schaffung einer Gewerkschaftsbewegung für die neue Klasse von Lohnempfängern aller Kategorien, was nicht so leicht war. Der IBFG war zu jenem Zeitpunkt ebenfalls in Afrika vertreten und, trotz aller Schwierigkeiten, kam es in mehreren Ländern zur Bildung einer Gewerkschaftsbewegung. Er arbeitete dabei mit den Berufssekretariaten zuinut sammen, die mit zahlreichen im Laufe der Jahre hervortretenden Schwierigkeiten fertig werden konnten. Der grösste Verdienst von Sven Mattssons Vorgänger beim IBBH, einem anderen Regionalvertreter des IBBH, bestand in der Gründung einer Bau- und Holzarbeitergewerkschaft in Malawie. 191do non ab sons H nov ed Die Tätigkeit Mattssons konzentrierte sich vorerst vor allem auf die Bildung einer Gewerkschaftsbewegung der Bauarbeiter Sambias, die danach unterstützt werden sollte, bis sie sich selbst verwalten konnte. 19 Während seines Aufenthaltes bereiste Mattsson auch zahlreiche Länder, wobei er den lokalen Gewerkschafni H831 ten zahlreiche Ratschläge erteilte. Mit dem IBFG sowie den anderen Berufssekretariaten kam es zu fruchtbarer Zusammenarbeit. Mattsson verfügt über solide Kenntnisse der afrikanischen Verhältnisse, vor allem auf gewerkschaftlichem Gebiet. sb; Innen Im Laufe der letzten zehn bis fünfzehn Jahre haben sich jedoch auch in den afrikanischen Ländern die Ereignisse überstürzt und zu grundlegend anderen Arbeitsbedingungen des IBFG und der Berufssekretariate geführt. Mit einigen Ausnahmen hat sich die Stellung der afrikanischen Gewerkschaftsbewegung im grossen und ganzen gefestigt, während die des IBFG eher schwächer geworden ist. So liess Uganda vor etwa ein oder zwei Jahren die im Lande sich befindende Schule des IBFG enteignen. Allem Anschein nach dulden die Regierungen immer weniger die Einmischung in die Staatsgeschäfte seitens der Gewerkschaftsbewegung. Diese Tatsache äussert sich vor allem in einer strikten Kontrolle der Gewerkschaftsbewegung durch die Regierung, die stets neue Verordnungen und spde 2911A 20 ua ni asb ns HV nemsz Richtlinien herausgibt. Es ist ganz offensichtlich, dass die afrikanischen Regierungen die Gewerkschaftsbewegung voll und ganz unter ihre Kontrolle bringen wollen. Dies soll mittels einer" African- Unity Trade Union Confederation by the Organisation of Unity of African States", einer zwischenstaatlichen, afrikanischen Organisation erreicht werden, die jedoch auf den Widerstand der Pan- American Confederation of Labour und der regionalen Organisation des IBFGb stösst. 190 Ausserdem hat die afrikanische Neutralitätspolitik, die Politik der Blockfreiheit, zum teilweisen Bruch mit den internationalen Gewerkschaftsorganisation, z. B. mit dem IBFG und den Int. Berufssekretariaten, geführt, obwohl die afrikanische Gewerkschaftsbewegung sowohl dank dem IBFG als auch den anderen Berufssekretariaten AQIE ihren Anfang genommen hat. Die Vertreter haben den Wunsch geäussert, überall Kontakte zu pflegen. So wurden enge Kontakte mit der kommunistischen Welt aufgenommen, die ihnen daraufhin sowohl finanzielle als auch andere Hilfe zukommen liess. 20 Gleichzeitig werden sie auch von Stiftungen und Institutionen anderer Staaten unterstützt. Diese Tatsache hat den IBFG und gewisse Berufssekretariate vor ein schweres Dilemma gestellt, da der IBBH seinerseits die Meinung vertritt, dass nur eine freie und unabhängige Gewerkschaftsbewegung imstande ist, die Interessen ihrer Mitglieder befriedigend zu verteidigen. Aus diesem Grund ist die Lage in Afrika unsicherer denn je, und die Tätigkeit der Berufssekretariate hat abgenommen. Trotz aller Enttäuschungen, wie dem aufgrund des Regierungsdekrets über Blockfreiheit erfolgten Austritt des übrigens vom IBBH gegründeten Bundes der Bauarbeiter Sambias aus dem IBBH im Jahre 1969, hat sich der IBBH behaupten können. Soviel wir wissen ist Sven Mattsson nicht gezwungen worden, seine Tätigkeit in Sambia einzuschränken. In Uganda ist dem vom IBBH geschaffenen Bund der Bauarbeiter während mehrerer Jahre das Recht verweigert worden, Kontakte mit den internationalen Organisationen zu pflegen, was zum formellen Bruch der Beziehungen geführt hat. Dabei hat der Generalsekretär des Bundes, Lawrence Kawesa, eine mutige und entscheidende Haltung eingenommen. Anstatt den Weg des geringsten Widerstands einzuschlagen und die Regierungsverordnung strikt einzuhalten, hat er vor allem den persönlichen Kontakt mit dem IBBH so weit als möglich aufrechterhalten. Es gelang ihm, über alle nützlichen Informationen auf dem laufenden zu bleiben. Dies ermöglichte es ihm dann auch, die Grundlage für eine neue Zusammenarbeit zu schaffen, als eine neue Verordnung den Anschluss an den IBBH wieder erlaubte. Die politische und gewerkschaftliche Lage Afrikas erforderte eigentlich eine tiefgreifendere Analyse als dies im Rahmen dieses Berichts möglich ist. Doch sind genügend Argumente aufgeführt worden, um eine Aenderung der Tätigkeit des IBBH auf diesem Kontinent notwendig erscheinen zu lassen. Der IBBH hat heute nicht die geringste Absicht, seine Aktion in Afrika einzudämmen. Einige, anlässlich des im Oktober 1972 in Ostende abgehaltenen 13. ordentlichen Kongresses gefassten Beschlüsse scheinen jedoch dies anzuzeigen. Aus diesem Grund war Afrika( und auch Asien und Lateinamerika) zum ersten Mal im Gesamtvorstand vertreten, und zwar durch Lawrence Kawesa. Mit der Aufnahme von Vertretern aus Asien, Afrika und Lateinamerika in den Gesamtvorstand bekundet dieser seine Absicht, den Kontakt mit den abgelegenen Regionen zu verbessern, denen die regionale Tätigkeit des IBBH zugute kam. Von 1969 bis 1972 war Juan Herrera alleiniger Vertreter der Entwicklungsländer im Gesamtvorstand und als solcher nicht in der Lage, die Dritte Welt als Ganzes zu überblicken. Unter den am Kongress in Ostende ausgearbeiteten Vorhaben ist die Abhaltung regionaler Konferenzen für Lateinamerika im Jahre 1974 und später für Afrika und Asien zu erwähnen. Die gesamte Tätigkeit ist natürlich aus einer globalen Perspektive zu betrachten. Die Mittel des IBBH sind beschränkt. Die Ereignisse scheinen vielleicht unbedeutend, ja unsichtbar für den, der die Ereignisse nicht von Nahem verfolgen konnte. Angesichts der vorhandenen Bedürfnisse ist die Tätigkeit des IBBH nur ein Tropfen im Meer. Doch setzt sich das Meer aus vielen Tropfen zusammen, und der Tropfen, der auf die Meeresoberfläche fällt, zieht Kreise nach sich. Die Tätigkeit des IBFG in der Dritten Welt will vor allem für die Bevölkerung bessere Bedingungen erringen. Ihr liegt die Ueberzeugung zugrunde, dass eine freie und demokratische Gewerkschaftsbewegung dank der ihr eigenen dynamischen Kraft auf lange Sicht hin zu einer gerechteren und glücklicheren Gesellschaft beiträgt. Diese Erfahrung haben wir in demokratischen Ländern gemacht, in denen die Gewerkschaftsbewegung die Gesellschaft entscheidend beeinflusst hat und weiterhin beeinflusst. Deshalb fühlen wir uns auch verpflichtet, unsere Kameraden in der Dritten Welt zu unterstützen; ich würde es sogar absurd finden, dies nicht zu tun. Das soll nicht heissen, dass wir anderen unsere Ideologie oder unsere Erfahrungen hinsichtlich der Lösung verschiedener Probleme aufzwängen wollten. Im Gegenteil, die freie Gewerkschaftsbewegung möchte die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaftsbewegung in der Dritten Welt auf Respekt und gegenseitigem Vertrauen aufbauen. Persönlich bin ich der Meinung, dass dieser Wunsch auf Gegenseitigkeit beruht. Doch wie bereits erwähnt, legen die Regierungen oft viele Hindernisse in den Weg. Innerhalb der Gewerkschaftsbewegung einiger europäischer Länder ist das Verantwortungsgefühl gegenüber der Dritten Welt bereits tief verwurzelt, und die Tätigkeit in den Entwicklungsländern ist in ihrem globalen Arbeitsprogramm fest verankert. Es gibt jedoch noch andere Länder, die anders denken und handeln. Der IBBH ist sehr stolz darauf, dass seine Tätigkeit ausschliesslich von seinen Mitgliedern finanziert wird. Die Gewerkschaftsbewegung ist von den Arbeitnehmern in ihrem Kampf gegen Regierung und Arbeitgeber geschaffen worden. Eine vom Staat finanzierte und geleitete Gewerkschaftsbewegung befindet sich auf einem gefährlichen Weg. Sie sägt sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzt. Im Verlaufe der zweiwöchigen Reise hat unsere Delegation vor allem Sambia und Kenia besucht. Anschliessend habe ich mich alleine nach Aethiopien begeben. Es ist wohl kaum nötig, ausführlich über unser Programm Rechenschaft abzulegen. Sven Mattsson hatte unsere Reise nach Sambia und Kenia sorgfältig vorbereitet. So war es uns möglich, zahlreiche Gewerkschaftsführer, Arbeitgeber und Verantwortliche der Administration zu treffen. In jeder Beziehung war die Reise interessant und bereichernd. Ueberall ist man uns mit grosser Offenheit begegnet. Ausserdem haben wir anlässlich dieses Aufenthaltes die Gelegenheit gehabt, mit Sven Mattsson und Kawesa, dem Generalsekretär des Bundes der Bauarbeiter Ugandas und Vertreter Afrikas im Gesamtvorstand, sowie mit John Murugu aus Kenia, dem zweiten Stellvertreter Kawesas, wichtige Unterredungen über verschiedene Themen zu führen. Mit G. Sinon, aus Seychellen, dem ersten Stellvertreter Kawesas, ist eine Zusammenkunft in Nairobi 21 21 vorgesehen worden. Wir mussten jedoch darauf verzichten, da er sich auf Mission in Amerika und Europa befand. Kawesa und Sven Mattsson haben ihn später noch getroffen und sich mit ihm über künftige Aktionen unterhalten. Im Verlaufe dieser Unterredungen sind wir zum Entschluss gekommen, dass es von Vorteil wäre, einen Afrikaner für den Posten des Regionalvertreters des IBBH in Afrika zu ernennen und einen Lateinamerikaner für Lateinamerika. Auf unsere Anfrage hin hat sich Kawesa bereit erklärt, den Posten in Afrika zu übernehmen. Die von Sven Mattsson gesammelten Erfahrungen werden anderen Aktionen zugute kommen. Alle Parteien haben sich für Nairobi als Sitz der Tätigkeit Kawesas ausgesprochen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat diesem Vorhaben an seiner Sitzung vom 17. Dezember 1973 stimmt. Er hat somit beschlossen, Kawesa zum Regionalvertreter Afrikas in Nairobi, ab 1.1.1974, zu ernennen. Weiter wurde beschlossen, dass Sven Mattsson ihm in einer etwa einmonatigen Uebergangsperiode beistehen würde. Nachher sollte Sven Mattsson in Stockholm gewisse Missionen für die SIDA und den IBBH erledigen. dütep nep Sven Mattsson erkrankte jedoch schwer und die Pläne waren abzuändern. In Stockholm musste er sich einer chirurgischen Intervention unterziehen, die ihn wieder völlig hergestellt hat. Anfangs Januar konnte er nach Afrika zurückkehren, um Kawesa während dessen Einführungszeit beizustehen. alls vedumudi posle 23 Anfangs April begab sich Mattsson für etwa 3 Monate für eine Planifikationsarbeit für SIDA nach Stockholm. Jetzt beabsichtigt er, in Sambia zu bleiben und im Dienste der SIDA und des IBBH Missionen zu übernehmen. neb Nach wie vor will sich der IMB für gewisse Aufgaben in Afrika die Erfahrung Sven Mattssons zu Nutze machen. Kawesa geht es vor allem darum, eine gewisse Studientätigkeit in Ostafrika zu organisieren. Während zweier Tage habe ich Aethiopien besucht. Der IBBH hat dem Bund der Holzarbeiter in Addis- Abeba, der bloss 800 Mitglieder zählt, durch Lennart Kindström, dem Regionalvertreter des IBFG, der jetzt wieder in Schweden ist, eine gewisse Unterstützung zukommen lassen. Dieser Bund hat auf mich einen ausserordentlich guten Eindruck gemacht. Ich merkte bereits, dass Aethiopien unendlich grossen Problemen gegenübersteht. Nur um grosse Teile der Bevölkerung vor dem Hungertod zu retten, ist eine grossangelegte Hilfe dringend notwendig. Die Regierung scheint dieser Situation unmächtig und fassungslos gegenüberzustehen. Der IBBH lässt einem Bauarbeiterbund( für Farbige) in Rhodesien weiterhin mittels William Lawrence, dem gemeinsamen Vertreter des IBFG und der Berufssekretariate, eine beschränkte Hilfe zukommen. Es ist jedoch nicht leicht, die in diesem Land erwünschten Resultate zu erzielen. Asien Das langfristig ausgearbeitete Programm sieht vor, die Tätigkeit des IBBH in Asien, die dort weit weniger ausgeprägt ist als in den anderen Erdteilen, auszubauen. Angesichts der unendlichen Grösse des Kontinents, der sich von der Türkei bis nach Japan erstreckt, ist die Errichtung einer regionalen Instanz wie in Afrika oder in Lateinamerika völlig unmöglich. Die Tätigkeit des IBBH in der Türkei hat im Laufe der ungefähr zehn Jahre, in denen er tatkräftig zur Bildung von Bau- und Holzarbeiter gewerkschaften beitrug, nichts an ihrer Dynamik eingebüsst. Yapi- Is, der Bauarbeiterverband, war jedoch die meiste Zeit Schauplatz innerer Zwiste, was die Aktion des IBBH ausserordentlich erschwert hat. ebns Die dem Gesamtvorstand wohlbekannte Geschichte mit der Druckmaschine ist ein Beispiel dafür: die norwegische Gewerkschaftsbewegung hat den beiden türkischen angeschlossenen Verbänden, dem Yapi- Is, für die Bauindustrie, und dem Agaç- Is, für die Holzindustrie, eine gebrauchte Druckmaschine geschenkt. Infolge vor allem innerer Zwiste vergingen bis zur I Inbetriebnahme der Maschine ungefähr zehn Jahre. Als ich im Mai 1973 Ankara besuchte, war die Maschine unter der Leitung des Agaç- Is endlich voll in Betrieb. Aus verschiedenen Gründen beteiligte sich der Yapi- Is nicht daran. Die politischen Schwierigkeiten in der Türkei haben auf die Gewerkschaftstätigkeit verheerende Auswirkungen. Immerhin hat sich die Lage seit dem vergangenen Jahr gebessert, und es sieht so aus, als ob die Gewerkschaftsfreiheit gewährleistet bliebe. Im heutigen Zeitpunkt sieht der IBBH absolut keine Aktion in der Türkei vor. Er zählt weiterhin zwei angeschlossene Verbände, von denen vor allem der Agaç- Is einen etwas stabileren Eindruck hinterlässt. Im ebenfalls in Asien situierten Israel ist die Gewerkschaftsbewegung alles andere als unterentwickelt. Somit fällt dieses Land eigentlich nicht in dieses Tätigkeitsgebiet. Der IBBH zählt dagegen in den arabischen Ländern keinen einzigen angeschlossenen Verband, obwohl dies auf lange Sicht hin sicher wünschenswert wäre, vor allem im Hinblick auf die Errichtung eines dauerhaften, von uns allen angestrebten Friedens im Mittleren Osten. Der IBBH zählt zwei angeschlossene Organisationen in Indien, vier in Malaysia, eine in Indonesien und eine auf den Philippinen. Unsere Kontakte mit diesen Organisationen lassen eher zu wünschen übrig, ausser mit der Building Mazdoor Union, Indien, einerseits, die auch den Vertreter Asiens im Gesamtvorstand stellt, Herrn K.R. Prabhudesai, und andererseits mit den angeschlossenen Organisationen in Malaysia, die ebenfalls von Zeit zu Zeit schriftlichen Kontakt mit uns pflegen. boy asb 206 Auf lange Sicht hin sollte der IBBH, nach dem Kongress von 1975, der Tätigkeit in Asien vermehrte Bedeutung zukommen lassen. noniz. fiM.noidut us 22 Ende März 1974 hat die IAO mit dem Generalsekretär wegen eines Gewerkschaftsstudienprogramms für die Arbeitnehmer in der Forstwirtschaft in Südostasien Kontakt aufgenommen. Dieser völlig vernachlässigten Arbeitnehmergruppe, die eine beträchtliche Anzahl Arbeitnehmer zählt, fehlt jegliche Gewerkschaftsorganisation. Vieles bleibt in den Entwicklungsländern noch zu tun, doch verfügt der IBBH weder über die notwendigen finanziellen Mittel noch über die dazu erforderlichen Mitarbeiter. Wir gestatten uns, dank der IAO auf eine bedeutende zusätzliche Hilfe zu hoffen, wie wir sie für Lateinamerika erhalten haben. Anlässlich seiner Tagung in Washington hat der Gesamtvorstand für das Geschäftsjahr vom 1.4.1973 bis zum 31.3.1974 ein Budget von 320.000,- Schweizer Franken für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern angenommen. Während des Jahres wurden dafür Sfr. 328.812,62 aufgewendet. Im gleichen Zeitraum hat der IBBH die vom Stipendiaten D. Mboi verursachten Reisekosten übernommen, der an The Afro- Asian- Institute for Labour- and Cooperative Studies, nach Israel geschickt wurde. 1516 Die Histadrut finanzierte seine Studien am Institut. GAU Während der letzten vier Jahre hat sich das Budget praktisch verdoppelt. Für das Geschäftsjahr vom 1.4.1969 bis 31.3.1970 belief sich das Budget auf ungefähr 1.296.772,81 dänische Kronen oder 650.000 Schweizer Franken, während dieses Jahr die entsprechende Ziffer 1.037.935,58 Schweizer Franken ausmacht. Gegenwärtig zählen wir eine Rekordzahl von etwa 2.200.000 zahlenden Mitgliedern( zwar werden die Beiträge gelegentlich verspätet entrichtet). Somit ist die Mitgliederzahl wieder gleich gross wie 1969, einem Jahr vor dem Austritt Grossbritanniens aus dem IBBH. Und die durch den Austritt von 320.000 Mitgliedern verursachte Lücke ist somit mehr oder weniger wieder aufgefüllt worden. IBBH- Konferenzen in Genf, vom 28. Januar bis 1. Februar 1974 Der IBBH hat eine hektische Konferenzwoche hinter sich. Vom 28. Januar bis 1. Februar wurden am Hauptsitz der IAO in Genf drei wichtige Regionalkonferenzen veranstaltet. Dem IAA- Verwaltungsrat ist es zu verdanken, dass der IBBH diese Konferenzen im Internationalen Arbeitsamt abhalten konnte. Probleme in der europäischen Holzindustrie Eine vom IBBH- Ausschuss für die Holzindustrie ernannte Arbeitsgruppe entwarf einen umfassenden Bericht, der der Konferenzarbeit als Grundlage diente. Die Konferenz behandelte das Thema:" Die Entwicklung und Perspektiven in der europäischen Holzindustrie". Bei dem der Konferenz zugrunde liegenden Material handelte es sich zu einem grossen Teil um eine Uebersicht der gegenwärtigen Lage und der Entwicklung der europäischen Holzindustrie. Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht über die Sägeindustrie: eb" Der Welthandel mit gesägtem Holz hat in den sechziger Jahren ausser in den Rezessionsjahren- ständig zugenommen. Die Schnellstatistik von 1971 und 1972, die für gewisse Länder vorgelegen hat, zeigt eine zunehmende Expansion des Handels. Der Anteil des Welthandels an der Produktion liegt zwischen 12 und 23 Prozent. Die grössten Exportländer sind Kanada, die Sowjetunion, Schweden, Finnland und Oesterreich. Die grössten Importländer sind die USA, Grossbritannien, Westdeutschland, die Niederlande, Italien und Frankreich. niebnenerfow Vom gesamten Weltexport gingen im Jahre 1970 ca. 25 Prozent nach den USA, 16 Prozent nach Grossbritannien und rund 5 bis 7 Prozent nach Westdeutschland, Italien und den Niederlanden. Zum totalen Weltexport hat Kanada mit rund 31 Prozent beigetragen, Schweden und die Sowjetunion durch je 12 bis 14 Prozent. Der Hauptteil der Ausfuhr Kanadas geht nach den USA, während der Hauptteil des Exports der Sowjetunion und bu Schwedens nach den grossen Importländern in Westeuropa geht. entwo Die Zölle der meisten Länder für gesägtes und gehobeltes Holz sind verhältnismässig niedrig. Die Zölle auf gehobeltes Holz sind etwas höher als die auf auschliesslich gesägtes Holz, was wahrscheinlich davon abhängig ist, dass die erstgenannte Ware mehr verarbeitet ist. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass ganz Westeuropa im grossen und ganzen am Ende der siebziger Jahre zollfrei wird, teils weil Grossbritannien und Dänemark Mitglieder der EG geworden sind und teils weil die meisten übrigen Länder in Westeuropa, die nicht EG- Mitglieder sind, den Freihandelsvertrag mit der EG unterzeichnet haben oder darüber noch verhandeln. Ein ausführlicher Ueberblick über die Entwicklung in der Sperrholz-, Holzspanplatten- und Holzfaserplattenindustrie wurde aufgestellt." Der folgende Ausschnitt betrifft die Möbelindustrie: " Auch die Möbelindustrie ist durch kleine Betriebe gekennzeichnet. Die meisten haben weniger als 50 Beschäftigte. Westdeutschland, als dominierender Möbelproduzent in Westeuropa hat nur 166 Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten. Vergleichsweise kann erwähnt werden, dass es im Jahre 1970 in Westdeutschland 3.360 Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten gab. Die Produktionsstatistik in der Möbelindustrie ist mangelhaft. Ausserdem ist es schwer, die Produktion verschiedener Länder zu vergleichen, weil als relevante Masse nur die monetären Einheiten angegeben sind. Das monetäre System hat jedoch viele Schwächen. Wenn z. B. eine Valuta gegenüber einer anderen falsch bewertet ist, so sind auch die Produktionsvergleiche zwischen solchen Ländern nicht exakt. 23 Aus der Statistik kann man herauslesen, dass Westdeutschland, Grossbritannien und Frankreich in Westeuropa die grössten Produktionen von Möbeln haben. Von diesen Ländern dominiert Westdeutschland ganz klar mit einer Produktion von ca. 10,7 Milliarden DM, während die Produktion von Frankreich und Grossbritannien 1972 bei ca. 3 Milliarden DM lag. Diese Produktionsziffern beziehen sich auf Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten. Den grössten Export an Möbeln unterhalten Westdeutschland, Belgien und Italien. Zu bemerken ist, dass weder die USA noch Japan einen grösseren Export von Möbeln haben. Die grössten Importländer sind Westdeutschland, Frankreich und die Niederlande. Der Hauptteil des Exports aus Westdeutschland geht nach den Niederlanden, aber auch Frankreich, die Schweiz und Belgien beziehen viele westdeutsche Möbel. Der Hauptteil des belgischen Exports geht nach Frankreich, den Niederlanden und Westdeutschland. Vom Export Italiens geht der grössere Teil nach Westdeutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Durchgängige Tendenz ist, dass die meisten ExportaristiebibnerisW.nam länder nach ihren Nachbarländern exportieren. Die Zölle auf Möbel sind in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich, aber allgemein relativ hoch. Den niedrigsten Zoll von den untersuchten Ländern hat Schweden mit durchschnittlich 5 Prozent, den höchsten Zoll Oesterreich mit 25,8 Prozent( bei Stühlen und anderen Sitzmöbeln). Die Zölle der EG auf Möbel sind im Durchschnitt mit 8,5 Prozent berechnet. Zwei andere grosse Märkte, die USA und Japan, haben Zölle zwischen 6 und 10 Prozent. Bis Ende der siebziger Jahre wird in Westeuropa im grossen und ganzen Zollfreiheit herrschen. E aid Kleine Fabriken sind in der Holzindustrie im allgemeinen die Regel, während grosse Unternehmen eher eine Ausnahme bilden." nobneldes 000.00SS swis nov leesbroleR Tov Der Ausschnitt über Schwedens Holzindustrie wiedergibt folgendes: W to logopa Der Umsatz der Holzindustrie macht ca. 7 bis 8 Prozent des Umsatzes der gesamten Industrie aus. Die Holzindustrie( holzverarbeitende Industrie) hat mit anderen Worten eine verhältnismässig starke Stellung in Schweden inne. Sie besteht grösstenteils aus kleineren Unternehmen. Lediglich innerhalb der stärker prozessbetonten Holzfaserplattenindustrie dominieren die grösseren Unternehmen. Nur 37 von rund 3.500 Betrieben haben mehr als 200 Beschäftigte. Rund 1.000 Betriebe haben nur 1 bis 5 Beschäftigte. Innerhalb der Holzindustrie gibt es rund 70.000 Arbeiter, davon sind 25.000 in der Sägewerkindustrie und der Rest in der Holzveredlungsindustrie ange- by stellt. lisino 1970 gab es innerhalb der Sägewerk industrie nur 13 Unternehmen mit 200 oder mehr Beschäftigten, dagegen 890 Betriebe mit 6 bis 200 Beschäftigten. Die Struktur ist ähnlich innerhalb der Holzhaus- und Bautischlereiindustrie sowie in der Möbelindustrie. Innerhalb der Holzhaus- und Bautischlereiindustrie gab es 14 Unternehmen mit 200 oder mehr Beschäftigten, aber 757 Betriebe mit 6 bis 200 Beschäftigten. Innerhalb der Möbelindustrie hatten wir zwei Unternehmen mit über 200 beschäftigen Arbeitern, während 507 Betriebe zwischen 6 bis 200 Arbeiter beschäftigt hatten. Innerhalb der Sperrholz- und Holzfaserplatten- wie auch Holzspanplattenindustrievi hatten dagegen 14 von insgesamt 32 Betrieben mehr als 200 Beschäftigte. Nach 1970 wurden in Schweden dreius A nis 19H weitere grössere Spanplattenfabriken gebaut. einzu Sowohl innerhalb der Sägewerk-, Holzhaus- und Bautischlereiindustrie sowie in der Möbelindustrie liegt der Schwerpunkt bei Betrieben zwischen 6 und 20 Beschäftigten. Beren Gerhard Vater, der Präsident der Gewerkschaft Holz und Kunststoff in der Bundesrepublik Deutschland, ob hätte an der Konferenz die Eröffnungsansprache halten sollen; er war jedoch verhindert, weil gerade an diesem Wochenende in der deutschen Holzindustrie ein Streik ausgebrochen war, der die Gegenwart Vaters erforderlich machte. Aus diesem Grund hielt sein Kollege, Werner Haak, die von Vater vorbereitete Einführungsrede. Die Ansprache wurde begeistert empfangen. Der Streitfall in der deutschen Holzindustrie ist übrigens noch während der Konferenzwoche gelöst worden und hat mit einem eindeutigen Sieg der Arbeitnehmer geendet. Beinahe alle Ziele 116H und Uebelstände wurden im Verlauf der Verhandlungen erreicht sowie behoben. Wir geben anschliessend einige der wichtigsten Gedanken wieder, die in der von Kollege Vater vorbereiteten Ansprache zum Ausdruck kamen: " Es ist eine Frage sowohl der wirtschaftlichen Existenz als auch des sozialen Prestiges der Holzwirtschaft und der Holzarbeitergewerkschaften in Europa, dass wir politisch mit allem Nachdruck die Ziele versöhnender Integration und friedlicher Verständigung verfolgen müssen, weil sie unseren Interessen und Forderungen uneinge- q schränkt entsprechen. sib qonustas ni habnil napindo noteism sib low list by Es ging nicht allein, und es geht nicht allein um die Einkommensquantitäten und ihre Verteilung. Es geht vor allem auch um das, was man mit dem Begriff Qualität des Lebens oder der Forderung nach Humanisierung der Arbeitswelt umschreibt. Gerade dafür kämpft zur Zeit meine Gewerkschaft, und dafür streikt sie in Schwerpunkten der westdeutschen Möbelindustrie, während in Köln die Internationale Möbelmesse anläuft... In der Rezession nach dem Kriege wurden die Monopole und Oligopole erheblich stärker, während die Konsumgüterproduktion bzw. die Industrien mit vorwiegend kleinen und mittleren Betrieben jedesmal zurückgeworfen wurden. Eben das aber waren und sind die Bereiche, in denen die Holzarbeiter tätig sind und ihr Geld verdienen. In diesen politischen Umständen liegt eindeutig begründet, warum die Holzarbeitereinkommen in den fünfziger Jahren noch sehr stark, aber in den sechziger Jahren immer weniger hinter den Durchschnittseinkommen der gesamten Industrie herliefen. Das ist ein internationales Phänomen. els how.ne In meinem Lande, wo sich die innen- und aussenpolitische Wende in der zweiten Hälfte der 60- iger Jahre besonders stark manifestierte, hat sich das lohnpolitisch generell darin gezeigt, dass die Arbeitnehmer- nach offiziel24 lem Urteil des Sachverständigenrates, der der Regierung jährlich ein Konjunkturgutachten vorlegt- 1970 erstmals seit 1961 wieder eine beträchtliche Verbesserung ihrer Reallohnposition erreichten." vilen bu publidzuez Die Konferenz nahm eine Entschliessung an, die die Tatsache hervorhebt, dass die multinationalen Unternehmen selbst in der Holzindustrie immer stärker werden. Gewiss ist dieses Problem nicht nur der Holzindustrie eigen, doch ist es ausserordentlich wichtig, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass die multinationalen Firmen in der Holzindustrie, die bisher grösstenteils kleine Produktionseinheiten aufwies, stets mehr Fuss fassen. Michael O'Callaghan vom IAA hielt eine kurze, sehr interessante Ansprache an die versammelten Delegierten, die er über die kürzlichen Vorbereitungen des IAA für eine weitere dreigliedrige Fachtagung für die Holzindustrie informierte. Die Konferenz, die für den IBBH und seine Mitgliedsorganisationen von so grosser Wichtigkeit ist, soll anfangs 1975 abgehalten werden. Die erste derartige Konferenz kam im September 1967 zustande. Neben den Eingeladenen und Beobachtern nahmen 55 Delegierte aus 15 Gewerkschaftsverbänden aus 15 Ländern an der Holz- Konferenz des IBBH teil. Konferenz für Europa, vom 30. Januar 1974 usa 19b ni- bilgibs. bou s Eine realistische Diskussion über die künftige Gewerkschaftszusammenarbeit im freien Europa ist im jetzigen Zeitpunkt von grösster Bedeutung. Während der vergangenen Jahre sind unendlich grosse Veränderungen eingetreten. Sie haben die Bedingungen für die Gewerkschaftsbewegung auf internationaler Ebene stark verändert. Eine sehr grosse Rolle spielt dabei die Erweiterung des Gemeinsamen Marktes von sechs auf neun Mitglieder. Obwohl die Europäische Gemeinschaft zur Zeit innerlich eher erschüttert zu sein scheint, und ihre ernsthaften inneren Zwiste klar hervortreten, sit sie nichtsdestoweniger eine Realität mit ihren eigenen Bedingungen und der Notwendigkeit für eine Gewerkschaftszusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten. Einen weiteren wichtigen Faktor spielt dabei die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Westeuropa, wie sie insbesonders Italien, Frankreich, Westdeutschland, Belgien, Holland und Luxemburg, die sechs Gründerstaaten der Europäischen Gemeinschaft, kennen. Andererseits hat England kein besonderes Wirtschaftswachstum erlebt, sondern befindet sich in einem ständigen Krisenzustand. Dabei hat die Regierung Heath mit ihrer aussergewöhnlich schwerfälligen und überholten Art, die Probleme anzupacken, die Lage weitgehend verschlimmert. Hand in Hand mit einem immer schnelleren Wirtschaftswachstum geht auch die zunehmende Internationalisierung von Wirtschaft, Handel und Kapitalbewegungen. Die stets grössere Macht und Bedeutung der multinationalen Unternehmen beunruhigt die Gewerkschaftsführer immer mehr, denen jetzt bewusst wird, dass die Gewerkschaften ihre Anstrengungen unbedingt auf internationaler Ebene vereinen müssen, um den unermesslichen und unkontrollierbaren Mitteln des internationalen Kapitals entgegenzutreten. In Anbetracht der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas haben auch die Arbeitergewegungen ihre Absicht kundgetan, mit vereinten Kräften auf regionaler Ebene zusammenzuarbeiten. Zu diesem Zweck wurde vor etwa einem Jahr der europäische Gewerkschaftsbund gegründet. Westeuropa ist ein Schmelztigel menschlicher und wirtschaftlicher Aktivität, wobei sowohl in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung wie auch in bezug auf Kultur und Traditionen grosse Unterschiede weiterbestehen. Die vielen auf diesem kleinen Erdteil gesprochenen Sprachen sind eines der schwierigsten Probleme, mit denen Europa fertigwerden muss. Vor einigen Jahren ernannte der IBBH einen besonderen Ausschuss, der sich mit den Europa betreffenden Problemen zu befassen hat. eib.briw stopni US Ausser dem obenerwähnten Ausschuss besteht eine besondere Kommission für Mitgliederorganisationen in den Ländern, die der Europäischen Gemeinschaft angehören. Angesichts der unendlich grossen Anzahl von Problemen und Schwierigkeiten hat der Gesamtvorstand beschlossen, eine Konferenz zu veranstalten, über die europäische Gewerkschaftspolitik und der IBBH. Im Ausschuss des IBBH für Europafragen hat eine Arbeitsgruppe für diese Konferenz ein Arbeitsdokument entworfen, dem wir die folgenden Ausschnitte entnehmen, welche von den oben erwähnten Problemen einen Eindruck vermitteln mögen: Teilweise im Zuge der europäischen Integration, teilweise mit der weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Zusammenhang stehend, verändern sich die wirtschafts- und sozialpolitischen Beziehungen und Rahmenbedingungen in tiefgreifender Weise: die Unternehmenskonzentration schreitet voran, die Arbeitsmarktverhältnisse stehen unter dem Einfluss einer zunehmenden Internationalisierung, Berufe entstehen, verändern sich oder verschwinden usw. Eines ist gewiss: die Dynamik der europäischen Entwicklung stellt nicht nur für die Regierungen und die Unternehmungen der verschiedenen Länder eine Herausforderung zur Entwicklung neuer Strategien und Organisationsstrukturen dar, sondern auch für die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften. H881 Zweifellos stellt die Erweiterung der EG und die simultan in die Wege geleitete Verwirklichung einer europäischen Freihandelszone auch den IBBH vor die Aufgabe, Strategie, Taktik und organisatorische Voraussetzungen ihrer Europapolitik neu zu überprüfen. Um eine grundsätzliche Diskussion der sich in diesem Zusammenhang stellenden Fragen zu ermöglichen, hat der IBBH- Vorstand 1972 beschlossen, die europäischen Mitglieder unserer Organisation zu einer Europa- Konferenz einzuladen. Die Aufgabe dieser Konferenz wird es nicht sein, endgültige Lösungen zu beschliessen, wohl aber sollte die Richtung festgelegt werden, in der die organisatorischen und gewerkschaftlich- politischen Voraussetzungen der europäischen Kooperation der Bau- und Holzarbeitergewerkschaften gesucht werden sollen. 25 lamiz Das Arbeitsdokument liess drei Probleme im Bausektor ganz besonders hervortreten: die Arbeitsfreizügigkeit, Berufsausbildung und Unfallverhütung. Besonders hervorgehoben wurde die Notwendigkeit, die Berufsausbildung zu vereinheitlichen und eine Berufsnomenklatur aufzustellen, sowie die Bedeutung, den Arbeitern das Recht auf Umschulung zuzusichern. mam Hinsichtlich der Unfallverhütung kommt der Bericht auf folgenden Schluss: Die Menschenwürde des Arbeiters hängt nicht nur von einem anständigen Lohn und zufriedenstellenden Sozialleistungen ab, sondern auch von der Bedeutung, die man seiner körperlichen und geistigen Gesundheit beimisst. Dieser Aspekt der Gewerkschaftspolitik dürfte in Zukunft zweifellos an Bedeutung gewinnen. Auch wurde die Wichtigkeit, die der Mitbestimmung für die Arbeitnehmer zukommt, hervorgehoben.. Angesichts der Unternehmenskonzentration und der internationalen Zusammenarbeit innerhalb des Baugewerbes und der Holzindustrie wurden die folgenden Beobachtungen gemacht: abs Im Unterschied zu anderen Branchen( Automobilhersteller, Chemische Industrie usw.), bei denen riesige, meist multinationale Konzerne den Markt beherrschen, sind in der Bau- und Holzwirtschaft der meisten Länder kleinere und mittlere Betriebe dominant. Lediglich in der Baustoffindustrie, welche allerdings nur in einigen Ländern von unseren Mitgliedsorganisationen gewerkschaftlich betreut wird, ist eine relativ starke Unternehmenskonzentration festzustellen, doch bleiben auch hier die Unternehmensgrössen in der Regel weit unter dem, was beispielsweise in der Maschinenindustrie üblich ist. Während in der Holzwirtschaft der grenzüberschreitende Handel eine gewisse Rolle spielt, lässt sich dies von der Bauwirtschaft aus naheliegenden Gründen nicht behaupten: die Bauwirtschaft ist bis heute eine nahezu reine Inlandindustrie geblieben. Soweit Bauunternehmen international tätig sind, beschränkt sich ihre Auslandstätigkeit zur Hauptsache auf Projektierungs- und Bauleitungsaufgaben, zu der sich noch die Uebernahme bestimmter Arbeiten gesellt, welche speziell geschultes Personal erfordern( z.B. gewisse Montagearbeiten). In letzter Zeit sind allerdings in verschiedenen Ländern in zunehmendem Masse Aufträge an ausländische Firmen erteilt worden, welche nicht nur Kaderpersonal, sondern die ganz zur Durchführung eines bestimmten Auftrags notwendige Belegschaft mitbrachten. Bei diesen Aufträgen ist zu unterscheiden zwischen solchen, die direkt an eine ausländische Firma erteilt werden und jenen, bei denen eine inländische Firma den Auftrag übernimmt, in der Regel das Projekt bis zur Baureife bearbeitet und dann die Ausführung einer ausländischen Leihfirma überträgt. Wenn auch der Anteil der von ausländischen Firmen auf diese Weise bearbeiteten Aufträge am Bauvolumen der meisten europäischen Länder unbedeutend ist, so haben sie doch die Gewerkschaften immer wieder vor heikle Probleme gestellt: vielfach fühlen sich solche ausländische Firmen weder an die geltenden örtlichen Gesamtarbeitsverträge noch an die gesetzlichen Bestimmungen über Arbeitszeiten usw. gebunden, woraus sich natürlich Konflikte ergeben. Aus der Schweiz sind uns Fälle bekannt, wo einzelne Arbeitnehmer pro Monat mehr als 400 Stunden gearbeitet haben! Als besonders anfällig haben sich in dieser Hinsicht der Kraftwerk- und der Rohrleitungsbau erwiesen. In dieser Frage dürfte ein internationales Rahmenabkommen der europäischen Bauarbeitergewerkschaften von massused ni gebender Bedeutung sein. Folgende Ansichten über Wirtschafts- und Sozialpolitik wurden laut: hätin Generell lässt sich sagen, dass eine kontraktive Geld- und Kreditpolitik wie sie in den meisten Ländern mit dem Ziel der Preisniveaustabilisierung eingesetzt wird, die Bauwirtschaft wegen der hohen Kreditabhängigkeit und der damit verbundenen starken Zinselastizität des Bauens ungleich härter trifft, als andere Wirtschaftszweige. Dazu kommen noch die Auswirkungen der in den meisten Ländern ebenfalls vorwiegend aus konjunkturpolitischen Gründen betriebenen restriktiven Ausgabenpolitik der öffentlichen Hand: die öffentlichen Bauvorhaben dienen in den meisten Ländern als finanzpolitische Manövriermasse erster Ordnung. Die Bauwirtschaft wird zum international üblichen Prügelknaben der Konjunkturpolitik. Für die Bearbeitung von wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen auf europäischer Ebene liegt die Zustän- 19 digkeit in erster Linie beim Europäischen Gewerkschaftsbund und seinen angeschlossenen Organisationen. Was jedoch bereits für die Gesellschaftspolitik gesagt wurde, hat auch hier Gültigkeit: jede Konkretisierung wirtschaftsund gesellschaftspolitischer Strategien kann das Tätigkeitsfeld einer Branchengewerkschaft unmittelbar berühren. So haben die Massnahmen zur Kreditverknappung, welche gegenwärtig in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern angewandt werden, vor allem die Baunachfrage nachhaltig beeinflusst.( In der Schweiz wurden zudem die kreditpolitischen Massnahmen durch direkte Interventionen im Bausektor ergänzt.) In bezug auf Fragen der Gewerkschaftsorganisation besagt der Bericht folgendes: paring Betrachtet man die Organisationsstruktur der Bau- und Holzarbeitergewerkschaften Europas, welche dem IBBH angeschlossen sind, so trifft man alle Spielarten von der Berufsgewerkschaft bis hin zum Industrieverband. In einigen Ländern sind die Bau- und Holzarbeiter in der gleichen Organisation zusammengefasst, in andern bestehen getrennte Organisationen für die beiden Branchen. Nicht einheitlich geregelt ist auch die Betreuung der Baustoffindustrie. Es ist klar, dass diese strukturellen Unterschiede die internationale Koordination nicht gerade vereinfachen, doch kann es umgekehrt nicht Sache des IBBH sein, seinen Mitgliedern Vorschriften hinsichtlich ihrer internen Organisation zu machen, zumal auch die Rahmenbedingungen der Gewerkschaftsarbeit von Land zu Land variieren. Immerhin wäre es schon von Nutzen, wenn eine einheitliche Nomenklatur für die Organisationsbereiche geschaffen .nelloz nabow jus 26 werden könnte, also unter den Begriffen Bauhauptgewerbe, Baunebengewerbe, Baustoffindustrie usw. im europäischen Einzugsgebiet des IBBH überall das gleiche verstanden würde. Von grosser Bedeutung scheint uns die Schaffung einer leistungsfähigen Informations- und Dokumentationsstelle für Europa zu sein, welche neben anderen Aufgaben vor allem jene der laufenden Beobachtung der Vertragspolitik der europäischen Bau- und Holzarbeitergewerkschaften zu übernehmen hätte und damit auch jene Voraussetzungen schaffen könnte, die erforderlich wären, um eine internationale Strategie der gewerkschaftlichen Vertragspolitik in der Bau- und Holzwirtschaft Europas zu entwickeln.nublideusaluted wib biv Die Diskussion über europäische Fragen war sehr angeregt. Die angenommenen Entschliessungen widerspiegeln die verschiedenen von den dem IBBH angeschlossenen Verbänden vertretenen Standpunkte. An der Konferenz nahmen neben 100 Delegierten, die 27 Gewerkschaften in 12 Ländern vertraten, eine up grosse Anzahl von Gästen und Beobachtern teil. In seiner Eröffnungsansprache hiess der stellvertretende Generaldirektor des IAA, Herr Bertil Bolin, alle Delegierten des IBBH im Hauptsitz des IAA willkommen. Kollege Ezio Canonica, Vizepräsident des IBBH und Vorsitzender der Gewerkschaft Bau und Holz hielt eine sehr interessante Ansprache, die sich auf die Arbeitsdokumente stützte. nelover Konferenz für die Bauindustrie, vom 31. Januar bis 1. Februar 1974 An der vom 31. Januar bis 1. Februar 1974 abgehaltenen Konferenz wurden wichtige Angelegenheiten in bezug auf das Baugewerbe behandelt. Eine am 13. Kongress in Ostende angenommene Entschliessung beauftragte den IBBH- Vorstand, eine Konferenz über die gegenwärtige Lage im Baugewerbe zu veranstalten. Anhand der aus verschiedenen Ländern erhaltenen Informationen sowie auf der Grundlage der von den Baugewerkschaften Schwedens und der Bundesrepublik Deutschland veröffentlichten Studie" Entwicklungstendenzen im Baugewerbe Westeuropas" wurde ein Bericht ausgearbeitet, der der Konferenz als Diskussionsgrundlage diente.stno sib stathons kha Hauptthemen sowohl des Berichts als auch der Konferenz waren Beschäftigung und Arbeitslosigkeit, Berufsausbildung und Arbeitsmarkt, Arbeitsumwelt auf der Baustelle. Der folgende Abschnitt ist der Einführung des Berichts entnommen: Die Aufgabe der Bauarbeiterverbände in den verschiedenen Ländern beschränkt sich nicht darauf, sich für die unmittelbaren Arbeitsbedingungen einzusetzen. Auch der Förderung der Beschäftigungslage im Baugewerbe und der Fachausbildung der Bauarbeiter wird eine grosse Bedeutung beigemessen. nen Wenn man das Baugewerbe bisher auch als einen typischen nationalen Wirtschaftszweig bezeichnen konnte, so bleibt er doch die zunehmende wirtschaftliche Integration nicht unberührt. Aus dieser Perspektive beabsichtigt der IBBH, den Gedankenaustausch über die Fragen, die sich angesichts der künftigen Entwicklung im Baugewerbe stellen, zu intensivieren. Dieser Bericht soll ein Baustein zu dieser Diskussion sein. unladen NotAud Su Neben einem Gesamtüberblick über die Entwicklungen in den verschiedenen Ländern im Laufe der Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg werden künftige Probleme aufgezeigt. Diese Probleme liegen auf dem Gebiet der Beschäftigung sowie der Fachausbildung. Auf viele Fragen, die in diesem Zusammenhang bestehen, lässt sich keine eindeutige Antwort geben. Die Diskussion über die aufgeworfenen Fragen wird in den meisten Fällen nur ein Ansatz zu weiteren Untersuchungen sein. Eins ist jedoch von vornherein klar. Der IBBH und die ihm angeschlossenen Verbände dürfen während dieser Untersuchungen nicht geduldig abwarten. Sie werden anregen und wenn notwendig aktiv mitwirken müssen. Wasdantiosuse dea Auch wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Baugewerbes in allen westeuropäischen Ländern hervorgehoben. Dieser Wirtschaftssektor beschäftigt in all jenen Ländern ungefähr 10 Prozent der aktiven Bevölkerung, und sein Anteil an der Gesamtproduktion beträgt ebenfalls etwa 10 Prozent. Mehr als 50 Prozent der Kapitalinvestitionen werden im Bausektor gemacht; aus diesem Grund nimmt dieser für die wirtschaftliche Entwicklung auch eine Schlüsselstellung ein. quod melle Ein ernstzunehmendes Problem, das im Bericht ebenfalls behandelt wurde, ist die ausserordentliche Empfindlichkeit, mit der das Baugewerbe auf Wirtschaftsschwankungen reagiert. Dazu kommt noch die anhaltende Arbeitslosigkeit im Baugewerbe. Obwohl die verschiedenen Länder Westeuropas Unterschiede aufweisen( die Schweiz, beispielsweise, kennt in keinem Industriezweig Arbeitslosigkeit; im Durchschnitt waren 1973 in der Schweiz etwa 100 Personen arbeitslos), nimmt die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe, mit einem zwischen 8 und 10 schwankenden Prozentsatz, beunruhigende Ausmasse an. Die selbe Arbeitslosenrate in der gesamten Wirtschaft, einschliesslich des öffentlichen Sektors, käme einer Wirtschaftskatastrophe gleich. Jedoch bei Arbeitslosenraten von durchschnittlich 1,5 bis 3 Prozent sind die Bauarbeiter an 8 bis 10 Prozent gewöhnt. Somit sind sie vom anhaltenden Unvermögen, zusammenhängende Pläne für die Volkswirtschaft als ganzes auszuarbeiten, am meisten betroffen. Auch wenn die Bauarbeiter in gewissen Ländern verhältnismässig gut bezahlt sind, ist ihre Lage doch unbefriedigend.ov gnunob Ein anderer Ausschnitt aus dem Bericht zeigt einen weiteren Aspekt der Entwicklung im Baugewerbe: deravi Der Uebergang von einer schnell expandierenden Beschäftigung in den fünfziger Jahren und während der ersten Hälfte der sechziger Jahre zur Stagnation oder zum Rückgang während des letzten Teils dieses Jahrzehnts verursachte steigende Arbeitslosigkeit in der Bauindustrie in Westeuropa. Die Entwicklung während des letzten Teils der sechziger Jahre hat aber gewisse Aehnlichkeiten mit dem Konjunkturverlauf während des letzten Teils der fünfziger Jahre. Bedenklich ist aber, dass die Arbeitslosigkeit in der Bauindustrie während des Aufschwungs 1969-70 nicht auf das niedrige Niveau vom Anfang der sechziger Jahre gesunken ist. Ausserdem registrierten viele Länder 27 in Westeuropa schon 1971/72 die Tendenz zu einer neuen Rezession im Baugewerbe. Dies verstärkt den Eindruck, dass es sich eher um ein strukturelles als um ein konjunkturelles Ungleichgewicht im Baugewerbe Westeuropas handelt. Der Bericht kommt zum Schluss, dass das Baugewerbe Westeuropas stark durch Arbeitslosigkeit und Stagnation gefährdet ist. ein bus pistischeslot bnu- us8 nsroziqoue ab Mitiloq Ein besonderer Teil des Berichts behandelte einen Ueberblick über Fachausbildung im Baugewerbe. In jedem Land wird die Berufsausbildung im Baugewerbe( wie auch die Volkswirtschaft als Ganzes) unterschiedlich in Angriff genommen. Ein seit langem verfochtenes Ziel der Gewerkschaften fasst die Lage wie folgt zusammen: Mit dem Heranziehen von Berufsbauarbeitern die eine Fachausbildung genossen haben, wären die Bedingungen für eine anhaltende und kontinuierliche Entwicklung des Baugewerbes, mit einer minimalen Arbeitslosenrate und einer regelmässigen Zunahme des Reallohns der Arbeitnehmer, geschaffen. Dies wiederum müsste zu Industrie- und Wirtschaftswachstum führen, das der Bevölkerung als Ganzes dienen würde. Deshalb hat sich die Arbeiterbewegung stets für eine gut organisierte Berufsausbildung eingesetzt, bei deren Gestaltung die Gewerkschaften ein Wort mitzureden hätten. Der Gesamtüberblick liess jedoch klar werden, dass wir von diesem Ziel noch weit entfernt sind. In vielen Ländern hat die Gewerkschaftsbewegung in bezug auf die Berufsausbildung beinahe nichts zu sagen. Nur in den skandinavischen Ländern und in Westdeutschland sind die Bedingungen verhältnismässig befriedigend, und doch sind auch dort gewisse Vorbehalte anzubringen. Deshalb ist es angebracht, dass sich die Anstrengungen des IAA US auf die Berufsbildung im Zusammenhang mit der Arbeitsplatzsicherheit erstrecken, und dass diese Themen an künftigen Konferenzen und Tagungen zwischen dem IBBH und dem IAA behandelt werden. honobairla A. Buys, Präsident des IBBH und Vorsitzender des niederländischen Bau- und Holzarbeiterverbandes NVV, eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache, die dem Bericht gleichzeitig als Einführung diente. Der juristisches Sachverständige des schwedischen Bauarbeiterverbands, Gustav Jacobsen, sprach über die Arbeitsumwelt am Bauplatz. Er wies auf die zahlreichen Unzulänglichkeiten auf diesem Gebiet hin und auf die Notwendigkeit, so bald als möglich Anstrengungen zu unternehmen, um mit diesen Problemen fertigzuwerden. Jacobsen machte die folgenden Bemerkungen: Wir halten deshalb unsere Ansicht aufrecht, dass die Gewerkschaften bedeutende Anstrengungen unternehmen sollten, um die Arbeitsumwelt zu verbessern. Wir können aktiv zu diesem Ziel beitragen. Zahlreiche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um den Arbeitnehmern das Recht auf eine gesunde Arbeitsumwelt und auf eine menschenwürdige Existenz zuzusichern. Wir sollten alle Anstrengungen, diese Ziele zu erreichen, unterstützen. drow Dies ist möglich, da wir dank der Stärke der Arbeiterbewegung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene auf Arbeitgeber und auf öffentliche Behörden Druck ausüben können. gearbor Die Diskussion, die dieser einführenden Erklärung folgte, verlief sehr angeregt. Es ist unmöglich, hier kurz alles zusammenzufassen: die erst im Ausschuss entworfene Entschliessung, die anschliessend von der Konferenz les angenommen wurde, soll den Verlauf der Diskussion kurz zusammenfassen und die von den Delegierten vertrete- b sics.nede nen Ansichten wiedergeben. briw no A spitusbnis oniex 82 Delegierte aus 12 europäischen Ländern, die 25 dem IBBH angeschlossene Verbände vertraten, nahmen is zusammen mit zahlreichen Gästen und Beobachtern an der Konferenz für die Bauindustrie teil. aptus sib 19dü Herr Y. Palm, vom Ausschuss für Bauvorhaben im Wirtschaftsrat der Vereinten Nationen für Europa, schilderte kurz die Tätigkeit dieser Abteilung und die im Ausschuss geleistete Arbeit, die für die Bauarbeiter von aus.ned serordentlicher Bedeutung ist. Beziehungen mit der IAO Die Zusammenarbeit mit der IAO scheint sich im vergangenen Jahr, vor allem in bezug auf die Tätigkeit der drei 2 Ausschüsse für die Forstwirtschaft, für die Bau- und für die Holzindustrie, gefestigt zu haben. So sind im Laufe des Jahres im Rahmen des ad hoc Ausschusses für die Forstwirtschaft Zusammenkünfte bil abgehalten worden, auf die in diesem Bericht bereits ausführlich eingegangen wurde. Gleichzeitig hat sich auch die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Errichtung eines ad hoc Ausschusses für die Holzindustrie intensiviert, dened wir im Laufe der ersten sechs Monate des Jahres 1975 einsetzen möchten. Vor allem habe ich eng mit den Herren Bertil Bolin, dem stellvertretenden Generaldirektor, Michael O'Callaghan, Abteilung der Industrieausschüsse, Harold Dunning, Workers' Relations Department, Paul Chu, Leiter ob des Workers Education Department sowie mit Bo Marsäter, ebenfalls Workers Education Department, zusammengearbeitet. loud insigni IBBH Vor allem in bezug auf die Tätigkeit in Lateinamerika kam es zwischen dem IBBH und dem Workers Department zu einer besseren Zusammenarbeit. So hat die IAO ein Gesuch unterbreitet, das dem IBBH bei der Förderung und Bildung von Arbeitnehmerverbänden in der Fortswirtschaft in Afrika, Asien und Lateinamerika eine aktive Rolle zukommen lässt. netsel gob prepoloЯ mus 19bo noirengst us erist spis lose ob or H netz alis Dieses Jahr hat uns auch der plötzliche Hinschied des Generaldirektors des IAA, Wilfred Jenks, getroffen, u der sein ganzes Leben der Organisation gewidmet hat. Wer die Gelegenheit hatte, seine ausserordentliche Persön- b lichkeit zu kennen, empfand diesen grossen Verlust besonders grausam. Der Verwaltungsrat der IAO hat Francis is Blanchard zu seinem Nachfolger bestimmt. Die sehr lange Laufbahn Blanchards innerhalb der IAO garantiert die 28 Weiterführung des von Wilfred Jenks angefangenen Werks. EWG Wägt man die Möglichkeiten der IAO ab, ihre bisherige Aktivität weiterzuführen, sind die Schwierigkeiten, vor allem finanzieller Natur, denen die Organisation gegenübersteht, in Betracht zu ziehen. Es hat aus Platzgründen keinen Sinn, an dieser Stelle die politischen Hintergründe, die zu dieser Situation geführt haben zu beleuchten. bian Ganz kurz sei erwähnt, dass sich die IAO seit 3 Jahren in finanziellen Schwierigkeiten befindet, die in erster Linie auf die Unfähigkeit oder Weigerung der Vereinigten Staaten zurückzuführen sind, ihre Beiträge zu entrich- ov ten, die 25 Prozent des Budgets der IAO ausmachen. seismis 190 Ich beschränke mich darauf, im Rahmen dieses Berichts auf einige wesentliche Aspekte einzugehen. biad si Der chaotische Zustand eben des Währungsmarkts im Jahre 1973 hat der Organisation, die ihre Beiträge in US- Dollar bezieht, einen sehr harten Schlag versetzt. Nur beiläufig sei erwähnt, dass der im Februar/ März 1973 angenommene Budgetvorschlag auf einem Dollarkurs von 3,80 Sfr. beruhte. Bereits zu jenem Zeitpunkt erlitt die IAO wegen Inflation und Währungskrise beträchtliche Verluste. us pledgir Im Laufe seiner Sitzung vom Mai/ Juni 1973 sah sich der Verwaltungsrat vor folgende Tatsachen gestellt: der Dollarkurs war noch Sfr. 3,10 bis 3,15 wert, was einem Verlust von 13 Millionen US- Dollar gleichkam. mi Die kommunistischen Länder haben sich geweigert, durch eine Erhöhung ihrer Beiträge diesen Verlust zu decken. Sie waren der Meinung, dass die kapitalistischen Länder für diese Situation verantwortlich waren, und es infolgedessen an ihnen lag, das Defizit zu decken. tätig. Das Budget der IAO betrug für 1974 ungefähr 95.000.000 US- Dollar. 3.125 Angestellte( 1972: 2.991), davon 1.633( 1972: 1.486) in Genf, waren am 31.12.1973 für die IAO 59. Internationale Arbeitskonferenz der IAO, Genf, 5. bis 26. Juni 1973 Ich werde versuchen, den Verlauf dieser Konferenz, an der ich als Beobachter teilnahm, kurz zu schildern. Insgesamt wohnten der Konferenz 1.404 Teilnehmer aus 116 der 123 Mitgliedstaaten bei. 231 Sprecher, unter anderen auch ich selbst, haben im Verlaufe der Debatten vor der Vollversammlung das Wort ergriffen.st nanis Es ist für die IAO äusserst bedauerlich, dass die Teilnehmer der Arbeitskonferenz die IAO immer mehr für ihre politischen Machenschaften missbrauchen. Dies betrifft zahlreiche Länder, vor allem aber die arabischen Länder, die ausserordentlich hartnäckig gegen Israel vorgingen. An der Konferenz im Jahre 1973 hat ihr Verhalten seinen Höhepunkt erreicht, und persönlich bin ich der Ansicht, dass diese Haltung die ganze Arbeit der Konferenzl zunichte gemacht hat. antilu zab mammus H881 ob Exer Von den 23 Entschliessungsentwürfen wurde demjenigen, der Israels Diskriminierung, Rassismus und Verletzung der Gewerkschaftsfreiheiten in Palästina sowie in den besetzten Gebieten verurteilt, Vorrang gegeben. Die Sitzung endete in einem Riesentumult, der sich auch bis zur Vollversammlung in den letzten Tagen der Konferenz nicht legte. Kein einziger Entschliessungsentwurf wurde angenommen.ried A monisa led Noch ist nicht erwiesen, ob der Ablauf dieser Konferenz in Zukunft als Lehre dienen wird oder ob die entstandenen Zwiste an künftigen Konferenzen zusätzliche Schwierigkeiten schaffen werden. ssib stus mi Persönlich bin ich der Ansicht, dass vermieden werden sollte, aus der IAO einen Schauplatz internationaler Politik zu machen und somit die für die Organisation so wichtige praktische Arbeit zu behindern. Im Verlaufe der Internationalen Arbeitskonferenz wurde eine internationale Gewerkschaftskonferenz über die Apartheid abgehalten. Sie nahm die an der Internationalen Arbeitskonferenz unterbreitete Entschliessung an, die die Politik der Apartheid in Südafrika verdammt. Beziehungen mit dem IBFG und den Berufssekretariaten sb ni new nilioti- nat ignA ni noibur? Irlowoz iw naidas mob John Löfblad und drei weitere Generalsekretäre, Stefan Nedsinsky, der IPTT, Tom Bavin der FITPASC undoned Charles Blyth des Internationalen Bundes der Transportarbeiter haben als Beisitzende innerhalb des Gesamtvorstandes des IBFG die 15 Berufssekretariate vertreten. Sie nahmen an der im November 1973 in Brüssel abgehaltenen Tagung teil. bnu Als Stellvertreter Tom Bavins im Unterausschuss habe ich auch der im März 1974 abgehaltenen Tagung des Unterausschusses beigewohnt.mmoxepusnid rozinsq2 rbon tai raivinibnsx2 bnu roisés dballen foasu: 0 Unter der Leitung seines Generalsekretärs, Otto Kersten, hat der IBFG im Laufe der letzten Jahre beträchtliche Anstrengungen unternommen, den Zusammenhalt innerhalb der freien Gewerkschaftsbewegung zu stärken und zu festigen. Aus diesem Grund hat Kersten mit der AFL- CIO Verhandlungen im Hinblick auf einen möglichen Anschluss an den IBFG in die Wege geleitet. Es wäre jedoch noch verfrüht, über ein eventuelles Gelingen ma seiner Bemühungen Schlüsse zu ziehen. neipts8 slas el Auch hinsichtlich der Ereignisse in Spanien, Südafrika und in Chile ist die verdienstvolle Haltung des IBFG, der die UNO zur Intervention aufgefordert hat, hervorzuheben. stered ties nerfiolg hob ni new notois Sekee Der IBFG hat eine Arbeitsgruppe IBFG/ IBS für die Multinationalen auf die Beine gestellt, an der ich ebenfalls teilnehme. Aus Zeitgründen war es mir nicht möglich, allen Zusammenkünften dieser Arbeitsgruppe beizu- a) wohnen. hemen bnu bashl neinnside2010 mu rible as tlobnad netsstensbeilorM Ausserdem hat der IBFG einen Ausschuss IBFG/ IBS für die jungen Arbeitnehmer gebildet, an dem, auf Anregung des IBBH hin, Hans Albrecht vom Oesterreichischen Bund der Bau- und Holzarbeiter teilnahm. 29 in We Schliesslich wurde noch eine Arbeitsgruppe IBFG/ IBS für die Gastarbeiter gebildet. Die IG Bau- Steine- Erden sib/ nem hat im Namen des IBBH daran teilgenommen.lAgitad Gemeinsam mit dem IBFG wurden vom IBBH Kurse für die Bauarbeiter in Dahomey abgehalten. Bei mehreren Gelegenheiten hat der IBFG die Berufssekretariate zu Beratungen über verschiedene Themen aufgefordert, was in jeder Hinsicht die Beziehungen verbessert hat. Ich hebe diese Tatsache vor allem deshalb hervor, weil ich meines Eindrucks ganz gewiss bin. Der IBFG hat auch mit dem Internationalen Bund Christlicher Gewerkschaften Gedankenaustausch gesucht. Die beiden Parteien sind allem Anschein nach übereingekommen, eine allmähliche Annäherung der beiden Organisationen im Hinblick auf eine Fusion anzustreben, was für die Berufssekretariate von grosser Bedeutung ist. Der Europäische Gewerkschaftsbund besteht bereits seit mehr als einem Jahr. Der IBBH hat nur wenig Kontakt mit dieser Organisation und es wäre zur Zeit( Ende März 1974) auch noch verfrüht, Schlüsse über dessen Tätigkeit zu ziehen. Internationaler Wohnungsbauausschuss IBFG/ IBBHV Der Ausschuss hat seine Tätigkeit Ende 1973 eingestellt aufgrund des vom Gesamtvorstand an dessen Tagung im Juli 1973 in Washington gefassten Beschlusses, wonach die für dieses Tätigkeitsgebiet bestimmten Mittel für das Geschäftsjahr 1.4.1973- 31.3.1974 zu streichen sind. Dem Beschluss gingen während mehrerer Jahre Diskussionen innerhalb des Geschäftsführenden Ausschusses voraus. Man begründete den Beschluss vor allem mit der Tatsache, dass dem Wohnungsproblem allgemeine soziale Bedeutung zukomme und somit nicht nur den IBBH etwas angehe. Nur der IBBH ist jedoch zuständig für die Ueberprüfung der Bedingungen auf dem Bauplatz. Das Wohnungsbaubulletin hat auch beträchtliche Kosten verursacht. Sein Erscheinen wurde nach der Herausgabe der 4. Nummer 1973 eingestellt. An dieser Stelle soll dem Sekretär des Wohnungsbauausschusses, Heinz Umrath, unsere ganze Hochachtung ausgesprochen werden. Seit der Bildung des Ausschusses hat er trotz der beschränkten ihm zur Verfügung stehenden Mittel sehr bedeutende Arbeit geleistet. Seine bemerkenswerten Fachkenntnisse wurden überall, wo er den pus Wohnungsbauausschuss, den IBFG und den IBBH vertrat, geschätzt und respektiert. Der IBBH besass in ihm einen sehr guten Botschafter.dam Internationales Wohnungsbau- Bulletin des IBBH 1973 hat der IBBH vier Nummern des Bulletins herausgegeben. Die Belegschaft des IBBH inus Die Belegschaft des IBBH- Sekretariats ist im vergangenen Jahr in engem Rahmen gehalten worden. Dem Generalsekretär standen bei seiner Arbeit meistens zwei Sekretärinnen bei; manchmal arbeitete eine der Sekretärinnen ganztags und die andere halbtags. Zur Zeit beschäftigt er eine Sekretärin und eine Uebersetzerin. nep اون Im Laufe dieses Jahres hat der Geschäftsführende Ausschuss beschlossen, jemanden einzustellen, der den Generalsekretär bei seinen administrativen Aufgaben unterstützt. Noch ist diese Stelle offen. zusamEs ist zu sagen, dass die Verwaltung der Finanzen, vor allem infolge der zunehmenden Tätigkeit in den Entwicklungsländern, immer mehr Schwierigkeiten bereitet. Eine befriedigende Geschäftsführung wird somit ausserordentlich erschwert. Aalenpitangetal Jan- Erik Norling war in den Ausschüssen als Sekretär vertreten. Auf zahlreichen Gebieten hat er ausserdem verschiedene Studien in Angriff genommen. Ausserdem zählen wir sowohl in Afrika als auch in Lateinamerika regionale Vertreter. Wie aus dem Finanzbericht hervorgeht, sind die durch die Belegschaft verursachten Kosten sehr gering. Ein grosser Teil der Arbeit, wie Druck der Publikationen, Uebersetzungen usw. wurde ausserhalb des Sekretariats erledigt. Auch ist hervorzuheben, dass die mehrsprachige Tätigkeit die Verwaltung verteuert und erschwert. Die Zahl der Arbeitssprachen hat in letzter Zeit noch zugenommen. Zu den bisherigen offiziellen Sprachen, Deutsch, Englisch, Französisch und Skandinavisch, ist noch Spanisch hinzugekommen. Auch arbeiten wir gelegentlich in der holländischen und italienischen, sehr selten aber auch in der finnischen Sprache. Somit zählen wir acht erbil Arbeitssprachen. sislap apsW sib neb Gemeinsame Kommission der Bau- und Holzarbeiter in der EWG Im vergangenen Jahr war Emile Janssens, Allgemeine Centrale, Belgien, Präsident der Kommission, die sich bisher nur aus angeschlossenen IBBH- Verbänden zusammensetzte. Juan Fernandez; ebenfalls von Allgemeine Centrale, ng Belgien, war in der gleichen Zeit Sekretär der Kommission. Roine Im laufenden Jahr musste sich die Kommission mit der Erweiterung des Gemeinsamen Marktes von sechs ( Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Holland und Luxemburg) auf neun Mitglieder befassen. Bei den neuen Mitgliederstaaten handelt es sich um Grossbritannien, Irland und Dänemark. fow leh Seit vielen Jahren spielt die Gemeinsame Kommission für den Zusammenhalt innerhalb der dem IBBH angeschlossenen Organisationen und Mitgliedern des Gemeinsamen Marktes eine bedeutende Rolle. Auch beteiligte sie 30 sich aktiv an der Planung und Koordinierung der Gewerkschaftstätigkeit innerhalb der verschiedenen Organe der EWG. Die Kommission steht auf ihrer Suche nach neuen Formen der europäischen Gewerkschaftszusammenarbeit, unter Berücksichtigung der europäischen Wirtschaftsintegration und der Erweiterung des Gemeinsamen Marktes, heute vor einer grossen Aufgabe. Zusammenkünfte des Gesamtvorstands und des Geschäftsführenden Ausschusses im laufenden Jahr Der Geschäftsführende Ausschuss ist während des Jahres sieben Mal zusammengetreten. nov ow, fsb ow tilata Tagungen des Gesamtvorstands des IBBH in den Vereinigten Staaten und in Kanada Auf Einladung seitens der amerikanischen angeschlossenen Verbände ist der Gesamtvorstand des IBBH anfangs Juli 1973 zum ersten Mal in Amerika zusammengetreten. sw nis Während seiner Jahresversammlung hat der Gesamtvorstand den vom Generalsekretär vorbereiteten Tätigkeitsbericht für die Zeit vom 1.4.1972- 31.3.1973 sowie den Finanzbericht für den gleichen Zeitraum behandelt. Die Berichte wurden ohne grosse Diskussionen angenommen. Drei neue Organisationen sind während der Tagung vom IBBH aufgenommen worden: Yol- Is Federation of Highway, Construction, Maintenance and Repair Workers' Union of Turkey stol ( Bund der Türkischen Autobahn-, Bau-, Wartungs- und Reparaturarbeiter) mit 35.000 Mitgliedern. Paper and Paperproducts Manufacturing Employees' Union, Malaysia( Gewerkschaft der Arbeitnehmer der Papierbeldhouerzeugungs- und Papierprodukteindustrie Malaysias) mit 525 Mitgliedern. Svenska Arbetsledareförbundet( die Vereinigung der Schwedischen Vorarbeiter) mit 17.500 Mitgliedern. Die Vereinigung der Schwedischen Vorarbeiter ist die erste Angestelltengewerkschaft, die dem IBBH beigetreten ist. Sie schliesst sich dem Bau-, Holz- und Forstwirtschaftssektor an. Die Vereinigung zählt insgesamt 50.000 Mitglieder und ist ebenfalls dem IMB und der ICF angeschlossen. An der Tagung wurden die Ausschüsse folgendermassen zusammengesetzt: In Ueb Ausschuss für Europa Präsident: boldtöj Beisitzende: A. Buys, Holland Eter inub:-anoinudylls... pu W leaned ba dein! SIDA 400.000 E. Canonica, Schweiz J. Fernandez, Belgien E. Janssens, Belgien Aires. K. Johansson, Schweden R. Sperner, Deutschland R. Rautner, Oesterreich J. Löfblad, IBBH Jan- Erik Norling, IBBH Sekretär: Ausschuss für die Bauindustrie Präsident: Beisitzende: K. Johansson, Schweden E. Janssens, Belgien R. Rautner, Oesterreich St. Ravizza, Italien bsid Die Kont Sekretär: OM Ausschuss für die Holzindustrie Präsident: Beistizende: топо Afrika Im tori Sekretär: R. Sperner, Deutschland J. Pot, Holland J. Löfblad, IBBH 19b29bu norbziben Jan- Erik Norling, IBBH G. Vater, Deutschland H. Frehner, Schweiz F. Horr, Oesterreich E. Lehman, Schweden H. Hansen, Dänemark J. Löfblad, IBBH Jan- Erik Norling, IBBH beld dol Exer nadmavolveter Ausschuss für die Forstwirtschaft Präsident: J. Löfblad, IBBH sich bislang als 31 Beisitzende: Sekretär: F. Bäckström, Schweden ihne J. Hietanen, Finnland und ein Vertreter Norwegens infolge desi Rücktritts Klaus Kjelsruds Jan- Erik Norling, IBBH Nach den Sitzungen und zahlreichen Besuchen in Washington D.C. flog die Gruppe weiter nach Montreal, Québec( Kanada), wo von den lokalen Bauindustrieverbänden in Montreal ein besonderes Programm zusammengestellt worden ist. Somit hat die Gruppe die Gelegenheit gehabt, einem Empfang in den Büros des Bürgermeisters von Montreal beizuwohnen und die Niagarafälle zu besuchen. Die Reise nach Montreal, dem französischsprechenden Teil Kanadas, hat klar unter Beweis gestellt, dass der amerikanische Kontinent ein wahrer Schmelztigel von Traditionen, Kulturen, Ethniken, Religionen und der verschiedensten Sprachen ist, der oft schwierig zu verstehen, doch ausserordentlich faszinierend ist. Im laufenden Jahr war der IBBH an den folgenden Konferenzen und Kongressen vertreten: Internationale Berufssekretariate: Generalkonferenz, Genf, 2.- 3. Mai 1973: John Löfblad Kongress des Norwegischen Bundes der Arbeitnehmer in der Forstwirtschaft und im Landwirtschaftssektor, Oslo, 27.- 28. Mai 1973: John Löfblad Arbeitnehmerverband Luxemburgs, 24. Ordentlicher Kongress, Luxemburg, 11.- 13. Mai 1973: John Löfblad Internationale Konferenz über Zusammenarbeit und öffentliche Betriebe in demokratischen Ländern, Tel- Aviv, 22.- 25. Mai 1973: John Löfblad 000.05 Kongress der Türk- Iş, Ankara, 28.- 29. Mai 1973: John Löfblad Federazione Italiana Lavoratori Costruzioni e Affini( CISL), 5. Ordentlicher Kongress, Rimini, 21. Mai- 3. Juni 1973: A. Buys und John Löfblad IBFG/ IBS, Generalversammlung, Wien, 4. Juli 1973: Hans Böck ayu Irish Transport and General Workers' Union, Jahresversammlung, Ballybunion, 5.- 7. Juni 1973: John Löfblad 58. Internationale Arbeitskonferenz, Genf, 6.- 27. Juni 1973: John Löfblad Internationale Konferenz über die Apartheid, Genf, 15.- 16. Juni 1973: J. Löfblad Zweijahreskongress des Nordischen Bundes der Bau- und Holzarbeiter, Rykjavik, Island, 24.- 25. Juli 1973: John Löfblad Kongress der Union Generale de Trabajadores de España, Toulouse, Frankreich, 13.- 15. August 1973: Jan- Erik Norling Laufe dieses - Kongress der Blikkenslager, Rør- og Sanitetsarbejderforbundet in Dänemark, Aalberg, 28. August 1. September 1973: John Löfblad Kongress des Bundes der dänischen Arbeitnehmer in der Holzindustrie, Odense, 2.- 6. September 1973: John Löfblad 12679 Gewerkschaft Holz und Kunststoff, 8. Kongress, Freiburg, 3.- 7. September 1973: A. Buys und John Löfblad Kongress des Dänischen Bundes der Schreiner und Zimmerleute, Kopenhagen, 9.- 15. September 1973: John Löfblad Kongress des Schwedischen Bundes der Holzarbeiter, Stockholm, 23.- 29. September 1973: Mordechai Amster Kongress der Internationalen Holzarbeiter Amerikas, Vancouver, Britisch- Kolumbien, Kanada, 24.- 28. September 1973: John Löfblad Internationaler Bund der Angestellten und Techniker( FIET), 17. Kongress, London, 30. Oktober- 2. November 1973: John Löfblad Internationale Föderation von Chemie- und Fabrikarbeiterverbänden( ICF), 15. Ordentlicher Kongress, Genf, rais 7.- 9. November 1973: John Löfblad Gemeinsame Kommission der Bau- und Holzarbeiter in der EWG, Paris, 22. Januar 1974: John Löfblad 12. Ordentlicher Kongress der Histadrut, Israel, 10.- 15. März 1974: John Löfblad. Genf, im Mai 1974 32 2 ib 101 John Löfblad Generalsekretär nob fus zialen Reformen so Inns Bericht des Generalsekretärs für die Zeit vom 1. April 1974 bis 31. März 1975 sibuszowald nsiqpirita l A dog Das Berichtsjahr war von der anhaltenden Wirtschaftskrise und schweren internationalen Spannungen und Problemen gekennzeichnet. In hohem Masse wurden die angeschlossenen Organisationen und Mitglieder des IBBH von Arbeitslosigkeit und Inflation betroffen. In seiner allgemeinen Uebersicht wird der Generalsekretär am XIV. Kongress vom 27. bis 29. August 1975 in Stockholm weitere Ausführungen zu dieser bedenklichen Entwicklung machen, von der die ganze Weltwirtschaft bedroht ist und unter der die Arbeiter am schwersten leiden. Im Nachfolgenden kurzgefasst einige Angaben über die wichtigsten Sparten unserer Tätigkeit im verflossenen Jahr. Die Tätigkeit in den Entwicklungsländern Of bow S Wie in früheren Berichtsjahren hat der IBBH diesem Teil seines Aufgabenbereiches auf allen Ebenen seiner ausführenden und beschlussfassenden Organe grosse Aufmerksamkeit und viel Planungsarbeit gewidmet. In Uebereinstimmung mit unserer Satzung wurden pro bezahlendes Mitglied 15 Rappen für diese Tätigkeit zurückgestellt. Lateinamerika Unsere Tätigkeit war wie in den vergangenen Jahren intensiv in Latenamerika. Im Rahmen der von der IAO und der schwedischen SIDA erhaltenen Unterstützung wurde eine eingehende Bildungsarbeit betrieben. Der IBBH zählt nun ungefähr 400.000 Mitglieder in Lateinamerika, und erstmals haben in Mexiko mehrere Verbände um Aufnahme in den IBBH nachgesucht. Das Regionalbüro befindet sich in Buenos Aires, und mit dem Abschluss des Berichtsjahres kehrt Ake Wedin nach Schweden zurück, nachdem er dem IBBH in Lateinamerika über drei Jahre lang gedient hat. Die Aufgabe, die er in so verdienstvoller Weise ausführte, ist nun von Franco Franchi vom argentinischen Bauarbeiterverband UOCRA übernommen worden, für den Frau Lilia Fernandez als Sekretärin arbeitet. Franchi ist vom Geschäftsführenden Ausschuss zum Regionalvertreter ausersehen worden, nachdem Horacio Cuenca wieder an seinen Posten beim UOCRA zurückkehrte. Im Zusammenhang mit der ersten IBBH- Regionalkonferenz für Lateinamerika, die vom 3.- 5. Dezember 1974 in Buenos Aires abgehalten wurde und an der Gewerkschaftsvertreter aus dem ganzen Kontinent teilnahmen, reiste der Geschäftsführende Ausschuss nach Argentinien und blieb die Konferenz über dort. Die Konferenz widerspiegelte deutlich den Zukunftsoptimismus der lateinamerikanischen Mitgliedsverbände sowie ihre Loyalität dem IBBH und seinen Bestrebungen gegenüber. und Die Konferenz verabschiedete eine Erklärung, worin der Wunsch nach Bestellung eines Regionalausschusses der lateinamerikanischen Mitgliedsverbände des IBBH ausgedrückt wurde. Mit Hinblick auf die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in Lateinamerika und das unbedingte Erfordernis einer demokratischen Gewerkschaftsbewegung, die einen entscheidenden Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung und die Bedingungen der Arbeiter ausübt, erscheint es durchaus notwendig, dass der IBBH seine Präsens in Lateinamerika verstärkt und die Kollegen unterstützt, die so hingebungsvoll für eine bessere Zukunft der lateinamerikanischen Arbeiter kämpfen. Afrika biw Im Bericht des Generalsekretärs für die Zeit vom 1.4.1973- 31.3.1974 wurden ziemlich ausführlich die organisatorischen Veränderungen geschildert, die der IBBH vor gut einem Jahr in Afrika vornahm. U spituldu 190 Anfangs 1974 verliess Sven Mattsson Afrika, um in den Dienst der SIDA in Stockholm einzutreten. Lawrence Chancy Kawesa vom Bauarbeiterverband in Uganda ist bis zum Kongress im August 1975 in Stockholm zum IBBH- Regionalvertreter bestimmt worden, und das Regionalbüro wurde von Ndola, Sambia, nach Nairoebnozad zemips bi, Kenia, verlegt. 112102 In Nairobi hat der IBBH gemeinsam mit dem Internationalen Metallarbeiterbund IMB und der FIET ein Büro. Diese Zusammenarbeit hat sich bislang als gute Lösung erwiesen. US 33 Beisitz Kawesa hat die Bildungsarbeit in Ostafrika innerhalb der Mitgliedsverbände in Kenia, Uganda und auf den Seychellen einzuleiten begonnen. Die Aussichten für die künftige Arbeit sind gut. In Aethiopien hat ein Staatsstreich die Voraussetzungen für eine gewerkschaftliche Tätigkeit verändert, und es ist noch zu früh, sich über die Möglichkeiten für einen kommenden Einsatz des IBBH auszusprechen. Bekanntlich hat der IBBH früher eine kleine finanzielle Beihilfe an die Mitgliederwerbung im Holzarbeiterverband in Addis Abeba gegeben. Der Generalsekretär hat bei der IAO und der äthiopischen Staatsleitung für die in Gefangenschaft gehaltenen Gewerkschaftsmitglieder Tekie und Solomon interveniert. Der letztere gehört den Führungsorganen. sowohl des IBFG als auch der IAO an. Auch dieses Jahr hat der IBBH wiederum einen kleinen Zuschuss an die Tätigkeit des rhodesischen Bauarbeiterverbandes( für Farbige) geleistet. Dieser Beitrag wurde vollumfänglich für die Bildungsarbeit verwendet und von Bill Lawrence, IBFG/ IBS- Vertreter in Rhodesien, verwaltet. Diese Tätigkeit in Rhodesien hat im Laufe der Jahre in beispielhafter Weise gezeigt, welche Ergebnisse bisweilen mit begrenzten Mitteln erreicht werden können. 260 Asien Der IBBH hat im Laufe des Berichtsjahres in Asien keinerlei Tätigkeit ausgeübt. medor nl Ich möchte jedoch auf frühere Ansichten verweisen, wonach nach dem Kongress 1975 eine besser organisierte Tätigkeit in Gang kommen soll sowie auf die Tatsache, dass wir mit der IAO über ein grösseres Zukunftsvorhaben für die Gewerkschaftsschulung von Forstarbeitern in Südostasien beraten. Europa sis ed Die Tätigkeit des IBBH in Europa als Ganzes kann nicht verglichen werden mit derjenigen, die er in Asien, Afrika und Lateinamerika betreibt. Die Arbeit des IBBH in Spanien, Portugal, Griechenland und in der Türkei fällt jedoch unter die in den Satzungsartikeln 2 und 10 erwähnte Tätigkeit. mat Mit Hinsicht auf die gute Stabilisierung der Lage in der Türkei und auch in Anbetracht des bedeutenden Einsatzes, den der IBBH dort in früheren Jahren leistete, haben wir unsere Mitgliedsverbände in der Türkei während des Berichtsjahres nicht unterstützt. Es sind auch keine Hilfs- oder Unterstützungsgesuche eingegangen. Dagegen hätte nach der Entmachtung der Militärjunte vielleicht Grund bestanden für den IBBH, in Griechenland einen Vorstoss in irgendeiner Form zu versuchen. Dass wir nicht aber dazu kamen, einen Besuch in Griechenland zu machen, beruht teilweise auf der Tatsache, dass uns unsere Tätigkeit in Spanien und Portugal vollauf in Anspruch nahm. Die unübersichtliche politische Lage war mit ein Grund, abzuwarten und sich nicht zu früh einzuschalten. nolache A012 norfiber reb Der Generalsekretär hatte jedoch eine Reihe von Kontakten mit der neuen Gewerkschaftsspitze in Griechenland. Der Bauarbeiterverband, der dem IBBH früher angehört hatte, 1967 jedoch wegen Unterstützung der Militärjunta ausgeschlossen wurde, hat nun eine neue Leitung gewählt und möchte wieder mit dem IBBH in Verbindung treten. Es bestehen somit Voraussetzungen dafür, dass der IBBH seine Tätigkeit in Griechenland in nächster Zeit wieder aufnimmt. nun tai sib Spanien bri 182UB 107913 oip A mus szurlzzuA nisbre Es darf gesagt werden, dass die Tätigkeit des IBBH in Spanien im Berichtsjahr eine neue Dimension angenommen mi hat. ni Ater Seit Jahren pflegt der IBBH gute Kontakte zur illegalen Gewerkschaftsbewegung Spaniens. Weite Kreise der arbeitenden Bevölkerung Spaniens missbilligen das faschistische Regime und den staatlich kontrollierten" Gewerkschaftsapparat". Allgemein gesehen, sind die Bedingungen für die Lohnarbeiter in Spanien unter aller Kritik. Weitverbreitet ist eine bestimmte bewusste, organisierte Unzufriedenheit namentlich unter den Bauarbeitern, die denn auch eine ganze Reihe von Streikaktionen durchführten, denen Polizei und Behörden brutal entgegentraten. Der IBBH hat in Spanien die Kosten für Konferenzen und Seminare bestritten. Die Tätigkeit ist in verdienstvoller Weise von Juan Fernandez, Algemene Centrale, Belgien, geleitet worden. Bei den derzeitigen Verhältnissen, bei denen immer deutlicher wird, dass in Spanien bald eine Aenderung eintreten muss und wieder eine demokratische Staatsform eingeführt wird, zeigt sich immer mehr, dass der Einsatz des IBBH in Spanien zum richtigen Zeitpunkt erfolgt ist und der nunmehr gelegte Grund von grossem Wert sein wird, wenn der neue Wind weiterhin gegen das faschistische Regime weht. 7. Portugal Der unblutige Umsturz in Portugal am 25. April 1974 kam verhältnismässig überraschend. lintA ev nezinot Eine über 40- jährige eiserne Diktatur hatte die Bevölkerung des Landes von Kontakten mit der Aussenwelt und der demokratischen Entwicklung, die seit Ende des Zweiten Weltkrieges herrscht, abgeschnitten. Da Portugal nur an einen anderen Diktaturstaat angrenzt, nämlich Spanien, waren die Isolations- und Zensurstrebungen des autoritären Regimes besonderswirksam. God Wirtschaftliche Rückständigkeit und Analphabetismus halfen der Regierung ebenfalls, das Volk darnieder zu behalten. Gleichzeitig war Portugal eine bedeutende Kolonialmacht.pnslaid rbia ter tid 961 34 neb b Als der Umsturz kam und damit die Zukunftshoffnungen mit der Forderung nach wirtschaftlichen und sozialen Reformen sowie nach Rede- und Koalitionsfreiheit, stellte sich sofort die Frage, wie weit die freie Gewerkschaftsbewegung die befreiten Arbeiter Portugals bei der Aufbauarbeit unterstützen könnte. Es bedarf keiner weiteren Erklärungen, dass die Schwierigkeiten in Portugal sehr gross waren, hatte man doch keinerlei Erfahrung mit freier Gewerkschafts- oder politischer Arbeit, und natürlich fehlte es gänzlich an finanziellen Mitteln sowie an Arbeits- und Lehrmaterial. Der Gesamtvorstand des IBBH machte sich unverzüglich ans Werk und beschloss bereits im Juni 1974 auf seiner Sitzung in Dublin, Irland, die Mitgliedsorganisationen aufzurufen, einen Beitrag von 15 Rappen pro Mitglied zu leisten, um der Gewerkschaftsbewegung in Portugal und anderen Diktaturländern zu helfen. Dieser Aufruf fand starken Widerhall bei den europäischen Mitgliedsverbänden, und es wurden gut Sfr. 200.000 gesammelt. Nun blieb allerdings die heikle Aufgabe, die Gelder für eine vernünftige Tätigkeit in Portugal einzusetzen. Auch das war nicht so leicht, da dem IBBH kontakte unter den Bau- und Holzarbeitern fehlten und ausserdem die anhaltende politische Unruhe und die inneren Spannungen die Bedingungen für einen raschen Einsatz erschweren halfen. visin In den letzten Tagen im November 1974 unternahm eine Delegation des Geschäftsführenden Ausschusses eine Reise nach Lissabon, um sich an Ort und Stelle ein Bild machen zu können von der Lage und den Voraussetzungen für eine Mitwirkung beim Aufbau der demokratischen Institutionen. Dieser Besuch war in Zusammenarbeit mit dem IBFG/ IBS- Vertreter in Portugal, Manuel Simon, vorbereitet worden, nachdem J.E. Norling vorher das Land besucht hatte. Ental Sicher war zur Zeit des Besuches die Situation immer noch in mancher Hinsicht unklar, wie das nicht anders zu erwarten war. Dennoch durften die Voraussetzungen für einen baldigen Einsatz als verhältnismässig gut betrachtet werden. Es galt nur, für den Dienst in Portugal eine geeignete Person zu finden, was sich jedoch aus Sprachgründen als ausserordentlich schwierig erwies. Man hatte gehofft, zumindest bei den bevorstehenden Wahlen einen Einsatz machen zu können, was indessen nicht möglich war. Später ist die Situation aufgrund der verschärften Lage und vor allen Dingen wegen des erneuten Staatsstreiches von General de Spinola am 11. März 1975 immer schwieriger geworden. Zur Zeit der Niederschrift dieses Berichtes, am 1. April 1975, steht fest, dass bis nach den Wahlen, die auf den 25. April 1975 vorverlegt wurden, keine Besuche in diesem Land gemacht werden können. Der Assistent des Generalsekretärs, Bruce Vandervort, stattete vom 17. bis 22. Februar 1975 einen Besuch in Portugal ab, und er hat, nach Besprechung der Lage mit dem IBFG, dem Geschäftsführenden Ausschuss eingehend über die gewerkschaftliche Situation in Portugal Bericht erstattet. besch Im Zusammenhang mit Vandervorts Bericht wurde auch beschlossen, den Gewerkschaften in Portugal begrenzte materielle Hilfe in Form von Arbeitsmaterial, Büromaschinen und Literatur zukommen zu lassen. Der Bedarf an Literatur ist ein Beispiel für die zufolge der langen Diktaturperiode und Isolierung entstandene schwierige Situation. Ueber die Gewerkschaftsbewegung, die Tätigkeit der IAO und dergleichen besteht praktisch nichts in portugiesischer Sprache, weshalb man sich einstweilen grösstenteils mit Literatur in spanischer Sprache begnügen muss, die ein grosser Teil der lesekundigen Bevölkerung leidlich beherrscht.owied neinsg2 bau slid basla Die neue Broschüre über den IBBH, die eben in mehreren Sprachen erstellt wird, soll in Portugal auch auf 1000 portugiesisch angefertigt werden. us Natürlich ist die Lage in Portugal schwierig, doch darf dennoch mit grosser Freude begrüsst werden, dass die Diktaturherrschaft so rasch und ohne Blutvergiessen beseitigt werden konnte. diar Damit ist eine neue Situation geschaffen worden, die gestattet, mit der Entwicklung von demokratischen sib Einrichtungen zu beginnen und soziale Reformen zu beschliessen, die Portugal rasch verändern werden. Selbstverständlich aber muss die demokratische Arbeiterbewegung in den freien Ländern ihre Verantwortung erkennen und den demokratischen Kräften in Portugal ihre Unterstützung leihen. In dieser entscheidenden Stunde brauchen sie diesen Beistand. Es wäre auch höchst bedauerlich, wenn die faschistische Diktatur durch eine kommunistische Diktatur abgelöst würde, wären damit doch die Probleme im Zusammenhang mit der Aufgabe, ein Portugal zu schaffen, in dem Organisations- und Pressefreiheit herrschen und die Arbeiter die Entwicklung entscheidend beeinflussen können, nicht beseitigt. Der IBBH hat seine Verantwortung auf diesem Gebiet erkannt und will diese Arbeit fördern helfen. by Es ist erfreulich, dass die Mitgliedsverbände so ernsthaft mitmachen und diese Bestrebungen unterstützen wollten. Jobnowh IBBH- Bulletin Vom Bulletin sind im Berichtsjahr vier Nummern herausgekommen. EG- Ausschuss ownA Der gemeinsame Ausschuss für die Holz- und Bauarbeiter innerhalb der EG hat, wie in früheren Jahren, unter der Leitung von Emile Janssens und mit Juan Fernandez als Sekretär beachtliche Arbeit geleistet. 35 Die Zusammenarbeit ist im Berichtsjahr ausgebaut und der Austausch zwischen dieser Kommission und den neleis verschiedenen Ausschüssen des IBBH immer umfassender geworden. Der Generalsekretär ist als Beobachter zu den Ausschusssitzungen eingeladen worden, und hat im Mai 1974 am Treffen in Salermo, Italien, teilgenommen. Gesamtvorstand und Geschäftsführender Ausschuss Der Geschäftsführende Ausschuss ist im Berichtsjahr zehnmal zusammengetreten. Der Gesamtvorstand hielt seine jährliche Sitzung auf Einladung der uns angeschlossenen Irish Transport und General Workers' Union, die ein äusserst interessantes Programm für die Teilnehmer zusammengestellt hatte, am 18. Juni 1974 in Dublin, Irland, ab. Es wurden anlässlich dieser Sitzung folgende neue Mitgliedsverbände aufgenommen: apniby Finnischer Holzarbeiterverband, 50.000 Mitglieder( Zusammenschluss von zwei früheren Verbänden) Nordamerikanischer Rohrlegerverband, 75.000 Mitglieder stlerine The Federated Furnishing Trade Society of Australasia, 6.000 Mitglieder. Es ist der erste Mitgliedsverband des Har IBBH in Australien. Zusammenarbeit mit dem IBFG und anderen Berufssekretariaten Auch im Berichtsjahr war die Zusammenarbeit mit dem IBFG und verschiedenen anderen Berufssekretariaten gut und von grosser Bedeutung. tab Unter Otto Kerstens dynamischer Leitung war der IBFG trotz zahlreicher Schwierigkeiten, denen die finanziellen Probleme zugrunde liegen, aktiv und hat Profil bewahrt. Wie bislang war John Löfblad eines der fünf beigeordneten Mitglieder im IBFG- Vorstand. Er war auch Stellvertreter im Finanzausschuss. Die Zusammenarbeit mit den Berufssekretariaten war besonders ausgeprägt mit dem IMB und der FIET. Ueber das gemeinsame Büro in Nairobi ist an anderer Stelle bereits berichtet worden. Ausserordentlich wertvoll war das Zusammenwirken mit der ICF und ihrem fähigen Generalsekretär, Charles Levinson, bei der Festlegung einer gemeinsamen Strategie im Kampf gegen die multinationalen Giganten. Auf diesem für uns alle so wichtigen Gebiet ist Levinson führender Theoretiker. Dass wi Zusammenarbeit mit der IAO 59. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz 2928ib ตาม ที่ ตรา 22 ก Diese Tagung wurde vom 5. bis 25. Juni 1974 in Genf abgehalten. Ueber 1.400 Delegierte, Berater und Beobachter aus 119 Ländern nahmen daran teil. neceptbead dous abwmadbijhoebe tins Die Konferenz wählte P. Edro Sala Orosco, Arbeitsminister in Peru, zum Vorsitzenden; Kanti Mehta, Vizepräsident des Indian National Trade Union Congress( INTUC) und Mitglied des IAO- Verwaltungsrates, zum stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitnehmer. At Die Arbeitnehmergruppe beschloss, ihren Sitzungen Vertreter der illegalen Gewerkschaftsorganisationen in Griechenland, Chile und Spanien beiwohnen zu lassen, obwohl von den in diesen Ländern machthabenden faschi881 nab edi dazol suen sien stischen Regierungen ernannte offizielle Delegierte anwesend waren. ib Ueber 200 Redner beteiligten sich an der allgemeinen Diskussion zum Bericht des IAO- Generaldirektors.oq sib In seiner Stellungnahme zu den Diskussionsbeiträgen rief der neue Generaldirektor, Francis Blanchard, zu einem verstärkten Feldzug gegen die Massenarmut auf. Dabei unterstrich er, dass unsere heutige Wirtschaftspolitik die den Menschen der Welt begegnenden Probleme der Armut nicht zu lösen vermag. Zu denken geben die nachstehenden Worte, die er unmittelbar nach dieser Feststellung beifügte: Spannined " Das bedeutet, dass Millionen von Menschen jeden Morgen ein Wunder erwarten, das ihnen Arbeit bringt, oder allabendlich ihren Verdienst mit dem vergleichen, was die privilegierte Minderheit verdient. Drei von vier sche Menschen leben auf dem Lande, und oftmals wird ihr Schicksal von einer Handvoll Personen bestimmt, die sie nie treffen werden." Die IAO müsse ihre Kampagne gegen die Armut beginnend in der Dritten Welt verstärken, meinte Blanchard, durch internationale, regionale und nationale Aktionen für die unterprivilegierten Massen, wo immer sie sich be- b fänden. Grund vor Die Konferenz gab auch das Startsignal für eine weltweite Kampagne zur Bekämpfung von berufsbedingten Krebserkrankungen, die jedes Jahr Hunderte von Menschleben fordern. Von der Konferenz verabschiedet wurden das Uebereinkommen und die Empfehlung über Berufskrebs, worin die verantwortlichen Behörden zur Befolgung der geltenden Vorschriften mit Bezug auf gewisse gefährliche Stoffe, wie sie bei verschiedenen Arbeiten verwendet werden, und zur Anwendung des Sicherheitsprogramms der IAO und anderer auf diesem Gebiet aufgefordert weritsilus mov den. und ZenAusserdem wurde ein Uebereinkommen über bezahlten Bildungsurlaub verabschiedet. Die Konferenz rief die Nationen auch zur internationalen Zusammenarbeit auf, um der Ausbeutung von ausländischen Arbeitskräften( migrant labour), die in den letzten Jahren Massen von Arbeitern ins Elend geführt hat, tim bru zne im3 nov pnutis. Einhalt zu gebieten. 36 Die Regierungen werden aufgefordert, die Gastarbeiter ganz einfach vor den mit ihrem Leben und ihrer Arbeit verbundenen Gefahren zu warnen. Ein Fremdarbeiter ist mehr als doppelt so grossen Unfallrisiken als einheimische Arbeiter ausgesetzt. In einer Entschliessung über die Menschen- und Gewerkschaftsrechte in Chile forderte die Konferenz, dass die chilenischen Behörden Schritte unternehmen, um den Uebergriffen auf die Menschen- und Gewerkschaftsrechte ein Ende zu setzen. Wir sind uns bewusst, dass die Konferenz diesmal tauben Ohren predigte. Aber das betrifft nicht nur Chile, sondern alle Diktaturstaaten. Die Konferenz beauftragte den Verwaltungsrat der IAO, die Frage einer eventuellen weiteren finanziellen Hilfe an Länder der Dritten Welt zu erwägen, um ihnen die Entsendung dreigliedriger Delegationen an die Arbeitskonferenz zu ermöglichen. Der Verwaltungsrat der IAO wurde ferner beauftragt, die Möglichkeiten der Durchführung einer dreigliedrigen Weltkonferenz über Beschäftigung, Einkommensverteilung, sozialen Fortschritt und internationale Arbeitsverteilung zu prüfen. Ebenso erhielt der Verwaltungsrat den Auftrag, die Untersuchungen der sozialen Folgen der Tätigkeit der multinationalen Gesellschaften zu beschleunigen und einen Bericht über die Konsequenzen der Inflation für die Lohnarbeiter fertigzustellen. Ferner beauftragte die Konferenz das IAA, ein Aktionsprogramm zu erarbeiten, um die Arbeitsumwelt in jeder Hinsicht zu verbessern, und auf diesem Gebiet Tagungen zu organisieren und Forschung zu betreiben. A notes Schliesslich besteht Veranlassung, ganz kurz zu kommentieren, was im Zusammenhang mit dem Bericht der dreigliedrigen Kommission geschah, die zu prüfen hat, wie die Mitgliedstaaten ratifizierte Uebereinkommen und Empfehlungen anwenden und gewisse andere Verpflichtungen gemäss der Statuten der UNO erfüllen. ni bou Den Mitgliedstaaten obliegt somit, alljährlich 1. Bericht zu erstatten über ratifizierte Uebereinkommen( Art. 22 und 35) lov ab 2. Auskunft darüber zu erteilen, wie weit die von der Konferenz verabschiedeten Uebereinkommen und Empfehlungen den zuständigen Behörden vorgelegt wurden( Art. 19) 3. Bericht zu erstatten über Gesetzgebung und Praxis mit Bezug auf die nicht ratifizierten Uebereinkommen, die vom Verwaltungsrat ausgewählt wurden( Art. 19). Es sind nun über 40 Jahre her, seit die IAO dieses Kontrollsystem einführte und es ist selbstverständlich ausserordentlich wertvoll. Von Jahr zu Jahr geht indessen die Berichterstattung zurück und dieses Jahr betrug sie 82,5 Prozent. tus Wie üblich hatte der Ausschuss mehreren Ländern gegenüber Bemerkungen anzubringen. Diesmal aber galten die kritischen Bemerkungen auch einer Grossmacht, nämlich der Sowjetunion, die der Verletzung des 1930 angenommenen und von der Sowjetunion im Jahre 1956 ratifizierten Uebereinkommens Nr. 29 über Zwangsarbeit beschuldigt wurde. Ab brista grub sib Es kam zu einer ausgiebigen und stürmischen Debatte, die bis spät in die Nacht dauerte. Die Begründung der sowjetischen Verteidigungsredner war in mancher Hinsicht eigenartig, behaupteten sie doch, dass es in der Sowjetunion keinerlei Zwangsarbeit gäbe, natürlich aber asoziale Elemente in die Arbeit eingegliedert werden müssten. Das zu hören ist ausserordentlich interessant, und es wäre für manchen aus dem Westen gut gewesen, diese phantastische Argumentation zu vernehmen. ob Natürlich kam es zu einer politischen Feilscherei, und der Antrag auf Verurteilung der Sowjetunion fiel durch, weil sich viele Länder der Stimme enthielten und das Quorum nicht erreicht werden konnte. Dies ist insofern bedenklich, als die Bemerkungen des Ausschusses korrekt waren. Nur galt es diesmal einer Grossmacht. Kleinstaaten wie Griechenland und Uganda kann man brandmarken, nicht aber eine Grossmacht wie die Sowjetunion. Das schadet dem Ansehen der IAO. Zweite Dreigliedrige Fachtagung für die holzbe- und-verarbeitende Industrie, 14.- 24. Januar 1975 in Genf Es ist recht lange her, seit im September 1967 die erste Tagung abgehalten wurde. 1. Auf der Tagesordnung der zweiten Tagung standen ausser dem allgemeinen Bericht die folgenden zwei 03 bea Punkte: Die holzbe- und-verarbeitende Industrie und Arbeitsbeschaffung 12 dispozi Ausbildung von Arbeitsleitern und Arbeitern in der holzbe- und-verarbeitenden Industrie. 2. Am 13. Januar veranstaltete der IBBH eine vorbereitende Konferenz für die Arbeitnehmerdelegierten aus den Mitgliedsverbänden des IBBH. Die Mitglieder des IBBH- Holzausschusses nahmen als Beobachter an der Tagung teil. Wie gewöhnlich bei diesen Anlässen spielte die IBBH- Delegation eine führende Rolle. Auch waren die IBBHVertreter in der Arbeitnehmergruppe zahlenmässig deutlich überlegen. Zum Vorsitzenden der Arbeitnehmergruppe wurde Keith Johnsson, Präsident des nordamerikanischen Holzarbeiterverbandes, gewählt, und zum Sekretär der Arbeitnehmergruppe John Löfblad. Gerhard Vater, Vorsitzender der Gewerkschaft Holz und Kunststoff in der BRD, wurde für die ganze Tagung zum stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitnehmer ernannt. Arthur Farrenkopf, vom gleichen Verband wie Vater, wurde zum stellv. Vorsitzenden der Arbeitnehmer im Unterausschuss für die Ausbildung von Arbeitsleitern und Arbeitern in der Holzindustrie gewählt. Akom- Mensah, vom Holzarbeiterverband in Ghana, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeit37 nehmer im Unterausschuss für Arbeitsbeschaffung gewählt. verstoring Als Vorsitzender für die ganze Tagung fungierte der italienische Regierungsvertreter R. Prupura.uchav zied Bent Larsen, Vizepräsident des dänischen Snedker- og Tomrerforbundet( Tischler und Zimmerer) wurde als Mitglied in die Arbeitsgruppe gewählt, deren Aufgabe darin besteht, zu prüfen, inwieweit aufgrund früherer Beschlussfassungen Massnahmen getroffen wurden.edsU nab mu namamatnu stil nabiöris8 nerozinalir eib Thomas Murphy, Vorsitzender der nordamerikanischen Maurergewerkschaft, wurde als ordentliches Mitglied in den Führungsausschuss ernannt. no Die Arbeit ging im grossen und ganzen sehr gut vonstatten, vor allen Dingen in der Arbeitnehmergruppe, die sich durch einen einzigartigen Zusammenhalt auszeichnete. Aus mancherlei Gründen ist die Arbeit in einem solchen Ausschuss nicht leicht. Die verschiedenen Detail fragen sind so kompliziert, dass es sehr schwierig ist, im Verfahren mit Unterausschüssen und Gruppensitzungen eine hinreichend eingehende Diskussion zu erhalten. 190 Die die eingentliche Arbeit des Ausschusses betreffenden Entschliessungen wurden einstimmig verabschiedet und widerspiegeln, im ewigen Zeichen des Kompromisses, trotz allem recht gut den Wunsch der Arbeitnehmerseite, dass die spezifischen Probleme der Holzindustrie, deren es viele und komplizierte gibt, vermehr im Rahmen der IAO diskutiert und angepackt werden. So will man einen ständigen Ausschuss für die Holzindustrie haben. Ausserdem wird gewünscht, dass in kürzeren Abständen Tagungen einberufen werden, um namentlich mit Sicht auf die technologischen Neuerungen die Entwicklung eingehender verfolgen zu können, und dass auf die Tagesordnung der nächsten Tagung Arbeiterschutz und Arbeitgeber/ Arbeitnehmer- Beziehungen sowie die Frage einer aktiven Arbeitsmarktpolitik zur Sicherung der Vollbeschäftigung in der Holzindustrie gesetzt werden. Die Arbeitnehmergruppe verabschiedete eine eigene Entschliessung, die im Plenum vorgetragen wurde und in der faschistischen Diktatur und Unterdrückung in Chile verurteilt wurde. Natürlich liess dies den Vorsitzenden der Arbeitgeber aufspringen und darauf hinweisen, dass diese Frage nicht hierher gehöre und man sich von dieser unpassenden Erklärung der Arbeitnehmergruppe distanziere. In solchen Dingen kann man sich stets auf die Arbeitgeber verlassen. Lezi tre A Von den 23 zur Tagung eingeladenen Ländern haben mit Ausnahme von Uganda alle Delegierte entsandt. bestedina ties bou onima füel Nachdem die beiden vom Standpunkt des IBBH aus wichtigsten Ereignisse des Berichtsjahrs innerhalb der IAO in aller Kürze dargelegt wurden, ist es wohl überflüssig, auf die ständigen Kontakte zwischen IBBH- Sekretariat und IAA zu verweisen. Der IBBH ist behilflich bei der Vorbereitung von Veranstaltungen wie die Tagung für die Holzindustrie, wobei der Generalsekretär vor allen Dingen mit den Herren Reynauld und O'Callaghan von der IAA- Abteilung Industrieausschüsse in Verbindung stand. Zahllos waren auch unsere Treffen mit Vertretern der Abteilung für Arbeiterbildung, so insbesondere was die Tätigkeit in Lateinamerika, aber auch was das geplante Projekt in Asien für die Ausbildung von Forstarbeitern anbelangt. Als Generalsekretär einer Berufsinternationalen, die drei so bedeutende Gebiete wie das Baugewerbe, Holzveredlung und Forstwirtschaft umfasst, muss ich die Hoffnung ausdrücken, dass die IAO ihre finanziellen und politischen Probleme zu meistern vermag, damit sie ihren Zweck erfüllen kann, der darin besteht, das Los der Arbeitnehmer zu verbessern. Die Möglichkeiten für eine fruchtbare Arbeit im Rahmen der IAO sind mit Blick auf die verschiedenen Aspekte der Problematik des Arbeitslebens sehr gross. Vorerst aber muss dem endlosen politischen Intrigenspiel, vor allen Dingen im Zusammenhang mit der Arbeitskonferenz, ein Ende gesetzt werden, das zu beobachten für den an der Behandlung von Sachfragen Interessierten eine Pein ist. Internationale Jugendkonferenz des IBBH sib Die 9. Internationale Jugendkonferenz des IBBH wurde vom 9. bis 15. Juni 1974 in Rönneberga Kursgard, ausserhalb Stockholms in Schweden abgehalten. Rönneberga ist die Schule des schwedischen Bauarbeiterverbandes und eine hochmoderne Anlage.simps An dieser Jugendkonferenz nahmen rund 60 Vertreter aus IBBH- Verbänden in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika teil. Diese geographische Streuung verlieh der Konferenz ein globaleres Gepräge als dies an früheren Konferenzen üblich war. Dadurch erhielten die Teilnehmer auch Gelegenheit, die Probleme der GewerkschaftsH881 bewegung in der Dritten Welt wirklich eingehend zu diskutieren. gouge Das vermittelte den im Durchschnitt sehr jungen Teilnehmern einen äusserst guten Einblick in die Schwierigkeiten, mit denen die Gewerkschaftsbewegung in der Dritten Welt zu kämpfen hat, und zeigte ihnen, wie wichtig es ist, dass die Gewerkschaften in den Industrieländern den unterdrückten Kollegen in den Entwicklungsländern wirklich ihre Unterstützung leihen. Ein grosser Teil der Konferenzarbeit war der Besprechung der umfassenden und auf vielen Gebieten eingreifenden Arbeit der schwedischen Gewerkschaftsbewegung in der schwedischen Gesellschaft gewidmet. ut obuwaЯBob ni onu bnu sioh sterbohows ob ebestianoVV bished Ferner wurde Zeit damit verbracht, die spezifischen Probleme des IBBH und seine Tätigkeit zu diskutieren. Die Teilnehmer kritisierten, dass für die Behandlung der eigentlichen Jugendragen nicht mehr Zeit erübrigt wurde und, wie bereits auf früheren Konferenzen, wurde als selbstverständlich betrachtet, dass der IBBH Jugendarbeit betreibt, was auch aus der verabschiedeten Entschliessung hervorgeht. 1- moxA 3638 Es ist unbedingt hervorzuheben, dass die Konferenzteilnehmer als Selbstverständlichkeit empfanden, dass es eine Organisation wie den IBBH gibt, und dass er von seinen Mitgliedsverbänden hinreichende Mittel erhält, um seine Aufgabe wirklich erfüllen zu können, und nicht eine Organisation ist, von der die meisten Gewerkschaftsmitglieder nichts wissen. Wir anderen, die wir aus verschiedenen Gründen besser informiert sind über den Problemkreis der internationalen Gewerkschaftsarbeit, wissen, dass dieser gute und richtige Gedanke auf verschiedenen Ebenen der gewerkschaftlichen Organisationen und Mitgliedskader keineswegs durchgedrungen ist. Ich glaube, es war für die jungen Konferenzteilnehmer schwer, wirklich zu begreifen, wie sehr die internationalen Gewerkschaftsorganisationen zu kämpfen haben, um neue Mitgliedsverbände zu werben und die Beiträge zu erhöhen, und das bei einem durchweg zu kleinen Mitarbeiterstab und sich häufenden Aufgaben, von denen viele ungelöst bleiben müssen. Es liegt auf der Hand, dass die jungen Gewerkschaftsmitglieder, die sich zu dieser Jugendkonferenz versammelten, möchten, dass der IBBH auch weiterhin in gewissen Zeitabständen Jugendkonferenzen durchführt. Es ist an der neuen Exekutive, zu entscheiden, in welchem Ausmass dieser Forderung entsprochen werden kann. Das Programm der Jugendkonferenz umfasste auch Betriebsbesichtigungen und ein Treffen mit Tage Erlander, der während 23 Jahren sozialdemokratischer Regierungschef von Schweden gewesen war. a) eine kurze Zusammen Das Personal des IBBH Entwickätig Der Mitarbeiterstab des IBBH ist nach wie vor nicht gross, doch konnte er im Verlaufe des Jahres etwas erweitert werden. Ausser dem Generalsekretär umfasst er nun dessen Sekretär( in) sowie eine Uebersetzerin. Am 1. Februar 1975 wurde Bruce Vandervort als Assistent des Generalsekretärs angestellt. Vandervort kommt direkt von der Internationalen Union der Lebensmittelarbeiter, wo er eine ähnliche Funktion innehatte. J.E. Norling, Auslandssekretär des schwedischen Bauarbeiterverbandes, war auch dieses Jahr wiederum zeitweise vom IBBH angestellt, um gewisse Aufgaben in Verbindung mit unserer Tätigkeit in Lateinamerika zu lösen; in den IBBH- Ausschüssen hat er als Sekretär amtiert. Am 1. April 1975 übernahm er den Dienst des Sozialattachés bei der schwedischen Botschaft in Bonn, doch wird er dem IBBH bis zum Kongress im August 1975 bei der Erledigung seiner Auträge in den Ausschüssen behilflich sein und die Aufgaben der Ausschüsse für die Kongressperiode abschliessen. Siedler Verschiedenes Aus dem Rechnungsbericht geht genau hervor, was im Berichtsjahr für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern ausgegeben wurde.che Der Gesamtumsatz des IBBH im Laufe des Jahres betrug Frs. 1.411.483,77. Der gesamte Mitgliederbestand dürfte sich nun annähernd auf 2.400.000 beitragleistende Mitglieder belaufen. Dadurch, dass gewisse Mitgliedsverbände ihre Beiträge oft etwa einen Monat zu spät einbezahlen, wird diese Zahl gar nicht aufgezeigt. Für das erste Halbjahr 1975 hatten am 31.3.1975 23 Mitgliedsverbände Beiträge geleistet. Vertretung an Kongressen, Konferenzen und sonstigen Tagungen Kongress des norwegischen Maurerverbandes, 5.- 8. Mai 1974, Oslo: K. Johansson 20. Kongress des norwegischen Holzarbeiterverbandes, 26.- 29. Mai, 1974, Oslo: John Löfblad 59. Arbeitskonferenz der IAO, 5.- 29. Juni 1974, Genf: John Löfblad Mass IBFG- Weltkonferenz für ausländische und staatenlose Arbeiter, 3.- 4. Juni 1974, Genf: John Löfblad Weltkongress des Internationalen Metallarbeiterbundes, 2.- 5. Juli 1974, Stockholm: John Löfblad Kongress der Internationalen Transportarbeiterföderation, 7.- 15. August 1974, Stockholm: John Löfblad Kongress des schwedischen Bauarbeiterverbandes, 25.- 31. August 1974, Stockholm: A. Buys, E. Canonica, R. Sperner, J. Löfblad Kongress des schwedischen Malerverbandes, 15. September 1974, Stockholm: John Löfblad Kongress des dänischen Malerverbandes, 16. September 1974, Odense: John Löfblad Kongress des Dansk Arbejdsmans- og Specialarbejderforbund, 17. September 1974, Kopenhagen: John Löfblad Kongress des dänischen Maurerverbandes, 15. September 1974, Aalborg: Knut Johansson Kongress des norwegischen Verbandes der Elektriker und Kraftwerkarbeiter, 22. Sept. 1974, Oslo: John Löfblad Kongress der Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter, Oesterreich, 2.- 5. Oktober 1974, Wien: John Löfblad Kongress des norwegischen Bauarbeiterverbandes, 20.- 26. Oktober 1974, Oslo: Knut Johansson gungen stützen, die den FRELIMO in Moz in Angola aben( die zur Staatswerd Guines eniges 39 Gewerkschaftstag des Construction and Building Trades Department( Bauarbeiter) der AFL- CIO, im Februar 1975, Florida, USA: John Löfbladedevebnice Ho Kongress des venezolanischen Bauarbeiterverbandes, 26. Februar- 1. März 1975, Caracas, Venezuela: Franco Franchi. Genf, den 4. April 1975 29 bsilp W iM bnu nenoissains010 oth w Hojlsterbe die John Löfblad Generalsekretär upirribleeded ledsite: ous SP22 bnsput bksb um namentlich mit und dass auf die nos diob den. Hond auA neb ni opštuA onisz pnugibsha yeb isd axet zuguA mi zangnoX mus aid H881 Nachdem die eisen 881 neb ni nezöl us slinemsnists.J ni tisxpitäT 19192nu tim grubnic nadeptoA 9zziweg 0182 als briw roob, nno8 ni IAO in aller Kürze dangel riat und IAA zu verweis auf die ständigen Konta creta Novwit ding GA IAA aus Au veredlung und robleme schie Intri Interr Die 9. idto halb Stock eine beld Lateinamerika teil. Riese EdenoM nonis swte tho spsi98 strli obschovabeilpriM szalwap azebrorubed sinternationalen, die drei go bedeutende Gebiete wie das Iniziag pokann, der darin der Arbeit Ater daugu ren Konfer beldto bew Das kebetal die Ferner wurde Zeit damit mit verb Die Teiln und, wie bet dass für Averinul es a.OAI по A- CerischA saointssta bnu arbeibnslaus üt sngitnoxrlsW- 0381 hen. Probl 40 nelsnoitsmetal по shows ob 229100X tieren. Unde -has! AHAM ws netqm> us nebeiw jammi immox A How Legumb und verwandter Gewer Rseniyant Irlowdo jistians punip Aramaloq nenie ribiz KORY POUZ Bericht über Tätigkeiten in Afrika die Aus us nap epilismerte flea lends siu mebiz Dieser Bericht beruht auf einer Zusammenfassung der ausführlichen Vierteljahresberichte aus Afrika, die uns vom IBBH- Regionalvertreter für Afrika, Sven Mattsson, und seinem Nachfolger( ab Januar 1974), Lawrence Chancy Kawesa, erstattet wurden und gliedert sich in zwei Abschnitte: a) eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklungen in Afrika in der gegenwärtigen Kongressperiode; und b) ein kurzer Bericht über IBBH- Tätigkeiten auf diesem Kontinent seit 1972. bi3 Wirtschaft Afrikas, politische und soziale Trends( 1972-1975) Im folgenden kann nur eine Auswahl gegeben werden. Wir haben uns bemüht, die Ereignisse zu beleuchten, die am ehesten die Zukunft afrikanischer Politik, der Gewerkschaftsbewegung und der IBBH- Tätigkeiten auf diesem Kontinent mitgestalten werden. 29 oqx3. sib 10) Drei Ereignisse haben wohl die afrikanische Szene während 1972-1975 beherrscht: der Sturz der jahrhundertealten Monarchie in Aethiopien, der endgültige Zusammenbruch des portugiesischen Weltreichs und das Sichtbarwerden erster Risse in der Fassade der Herrschaft der weissen Siedler in Südafrika. Diese Ereignisse sind jedoch nur Symptome für tiefgreifende Veränderungen innerhalb der jüngsten Afrikageschichte: Entkolonialisierung, der Kampf um die Herrschaft der schwarzen Mehrheit, der Kampf um wirtschaftliche und politische Souveränität und die Bemühungen um afrikanische Einheit und" afrikanischer Präsens" in Weltbelangen. Äthiopien Der Armeeputsch, der 1974 den Sturz des äthiopischen Kaisers Haile Selassi mit sich zog, mündete in eine Periode schwieriger gemeinsamer Herrschaft von Zivilisten und Militärs, und führte zur Errichtung einer" sozialistischen Republik", die, wie es scheint, von maoistischen Prinzipien inspiriert ist. Das neue Regime hat sich jedoch als nicht sehr stabil erwiesen: Die Grenzregion von Erythräa, von Aethiopien beansprucht, ist in offener Revolte und im nordwestlich gelegenen Afars- Territorium sind Aufstände. Während einige der von der neuen Regierung getroffenen Massnahmen vernünftig erscheinen( Landreform, Beschränkung der Macht der feudalen Aristokratie), sind es andere nicht. So wurde kürzlich die nationale Gewerkschaftszentrale CELU verboten und ihre Führer, Beyene Solomon( Vorsitzender), Gidey Gebre( stellv. Vorsitzender) und Fisseha Tsion Tekie( Generalsekretär), inhaftiert. Trotz Proteste von seiten des IBFG und anderer Arbeitsorganisationen beharrt die Regierung weiterhin auf dem Standpunkt, dass die Gewerkschaftsführer nicht wegen Gewerkschaftstätigkeiten sondern wegen Korruption in Haft gehalten werden. sid Beyene Solomon, der Mitglied des IAO- Verwaltungsrats( und des IBFG- Exekutivrats) ist, wurde soeben durch die Arbeitnehmergruppe der IAO trotz seiner weiter andauernden Inhaftierung in seinem Amt bestätigt. Angola, Guinea- Bissau, Mozambique Nach jahrelangem Guerrillakrieg brach das portugiesische Kolonialreich in Afrika unmittelbar nach dem Sturz des Salazar- Regimes im April 1974 in Lissabon zusammen. Seitdem haben die früheren Lolonien Guinea- Bissau und Mozambique ihre Unabhängigkeit errungen, und Angola soll sie Ende 1975 erhalten. Die neuen Regierungen in Guinea- Bissau und Mozambique nennen sich " sozialistisch", haben aber einen nationalistischen Einschlag, da sie sich auf die Befreiungsbewegungen stützen, die den Unabhängigkeitskampf geführt haben( die PAIGC in Guinea- Bissau, der FRELIMO in Mozambique). In Angola ist der Uebergang zur Staatswerdung weniger reibungslos 41 Verlaufen. Es kommt immer wieder zu Kämpfen zwischen den drei rivalisierenden afrikanischen Gruppen, der FNLA( rechtsgerichtet), der UNITA( Zentristen) und der MPLA( linksstehend). Die Kämpfe unter diesen Gruppen scheinen durch ausländische Interessen, die den beträchtlichen landwirtschaftlichen Reichtum und die bedeutenden Bodenschätze in ihre Hand bekommen wollen, geschürt worden zu sein. Vor kurzem haben Tausende von weissen Siedlern das Land fluchtartig verlassen, und portugiesische Truppen sind zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in das Land neu entsandt worden. In allen drei Exkolonien existieren embryonale Gewerkschaftsbewegungen. In Guinea- Bissau wurden Bemühungen zur Errichtung einer Landeszentrale von der Regierung vereitelt, obwohl Präsident Luiz Cabral selbst als ehemaliger Gewerkschaftsgründer sich einen politischen Namen machte. In Mozambique aber sind die Aussichten besser, nachdem die FRELIMO- Regierung von Präsident Samora Machel sich bereit erklärt hat, mit dem IBFG zusammenzuarbeiten. In Angola, wo jede der rivalisierenden Gruppen eine Gewerkschaftsorganisation ihr eigen nennt, bleiben die Zukunftsaussichten natürlich trübe. Diese Gewerkschaften sind eher zeitlich befristete Institutionen, deren Aufgabe es vielmehr zu sein scheint, Arbeiter für politische Zwecke zu mobilisieren, un statt sie für arbeitsrelevante Zwecke zu organisieren. Südliches Afrika bnuteb nap ST sxitA ni napnul meesib tus nailed Das wichtigste Ergebnis des Zusammenbruchs des portugiesischen Kolonialreichs in Afrika war, dass damit der Macht der weissen Siedler im südlichen Afrika ein mächtiger Schlag versetzt wurde. So wurde etwa dem Binnenland Rhodesien der Zugang zu dem in Mozambique gelegenen Seehafen von Lourenço Marques verweigert, der in der Vergangenheit der bedeutendste Umschlagshafen für die Exporte dieses Landes war. Die FRELIMO- Regierung hat darüber hinaus angekündigt, dass sie auch weiterhin den afrikanischen Guerrillas, die auf einen Sturz des Smith- Regimes in Rhodesien hinarbeiten, materielle Unterstützung zuteilwerden lassen wird. Die Entkolonialisierung in Angola und Mozambique scheint auch die südafrikanische Regierung dazu veranlasst zu haben, diplomatische Schritte zur Entkrampfung des gespannten politischen Zustands im südlichen Teil Afrikas zu unternehmen. Ein Teil des Preises, den die Vorster- Regierung für" Détente" zu zahlen bereit scheint, ist, das weise Rhodesien sich selbst zu überlassen. Diese Ereignisse haben einige Beobachter zu der Bemerkung veranlasst, dass Rhodesien in Kürze eine schwarze Mehrheitsregierung haben wird. Das Bemühen um" Détente" mit den Afrikanern im Ausland hat nichts daran geändert, dass die südafrikanische Regierung an ihrer Apartheid- Politik zuhause unverändert festhält. Die afrikanische Mehrheit muss weiterhin unter horrenden Lebens- und Arbeitsbedingungen leiden und entbehrt fast jegliche Freiheits- und Gewerkschaftsrechte. Wie schlecht die Lage der t schwarzen Arbeiter Südafrikas ist, wurde 1974 deutlich, als bekannt wurde, dass Firmen mit Sitz in Grossbritannien afrikanischen Arbeitern Löhne ausbezahlten, die unter der Armutsschwelle lagen, die die Vorster- Regierung selbst festgesetzt hatte. Diese Vorfälle lösten eine Untersuchung des britischen Parlaments aus und veranlassten den TUC( den britischen Gewerkschaftsbund), eine Untersuchungsmission nach Südafrika zu entsenden. Das Ergebnis war eine gewisse Verbesserung der Löhne und Arbeitsbedingungen für Afrikaner, die von Firmen mit Sitz in Grossbritannien in diesem Land beschäftigt werden. Entscheidender aber ist, dass die afrikanischen Arbeiter selbsti Schritte zur Verbesserung ihrer Lage unternommen haben. Das Industriezentrum von Durban wurde 1974 von einer Streikwelle erschüttert, und es gab zahlreiche Arbeitskonflikte im Bergbaugebiet von Rand. Diese neue militante Haltung führte zur Gründung von etwa 25 afrikanischen Gewerkschaften in Durban und Johannesburg( darunter eine Schreiner- und Holzarbeitergewerkschaft in Durban und eine Gewerkschaft der Bauarbeiter und verwandter Gewerbe in Johannesburg). Der Staat anerkennt diese Gewerkschaften zwar nicht, doch die Arbeitgeber können ungehindert mit ihnen verhandeln, was auch schon gelegentlich geschehen ist. Das Entstehen dieser neuen Kraft innerhalb der südafrikanischen Arbeiterbewegung hat die grösste Gewerkschaftszentrale des Landes, den Gewerkschaftskongress von Südafrika, dazu bewegt, ihre frühere Haltung gegen einen Beitritt afrikanischer Gewerkschaften zu verändern. Es besteht jedoch Grund zur Annahme, dass es sich hier nur um einen praktischen Schachzug handelt und nicht um eine politische Kehrtwendung. dmssoM bnu uszai 8- seniu ni nepnuneigs neuen si on siz itailsjsoa" -ewedapn nts8 sib tus doiz siz eb.petriozni nereitelsnoiten menie 19ds ned 19b, us2218- saniu ni JOIA9 sib) neder rütse tomsxasiaxoignerdsnu neb sib.nextütz napnup zolaprudien 19pinew gnubisweiss12 hus propied9U 19b tzi slopnA nl.( supidmesom ni M 42 IBBH- Tätigkeiten in Afrika( 1972-1975) #inuxus sib üt notö Wesentliche Aenderungen in der IBBH- Tätigkeit in Afrika während der gegenwärtigen Kongressperiode waren: Verlegung des Regionalbüros von Ndola in Sambia nach Nairobi in Kenia, nachdem Sven Mattsson das Amt des regionalen Vertreters für Afrika niedergelegt hatte( Kamerad Mattsson arbeitet jetzt für die Schwedische Internationale Entwicklungsbehörde als Berater); Ernennung des früheren Generalsekretärs der Ugandesischen Gewerkschaft für Hoch- und Tiefbau und verwandter Gewerbe zum Nachfolger Mattssons; und die Ausweitung des IBBH- Gewerkschaftsbildungsprogramms für Afrika. 09 909 190 Arbeiterbildung lenoitemen uturednia mobsilpril noozineoints neo narsaiws tiedsnamin ระ ปราง Kernstück der IBBH- Tätigkeit in Afrika, wie in Lateinamerika, ist das Arbeiterbildungsprogramm. Das Programm wird auf zweifache Weise verwirklicht: Unterstützung der Gewerkschaften bei der Errichtung von internationalen Zweigstellen für die Arbeiterbildung, und Organisation und Abhaltung von Gewerkschaftsbildungskursen; einige sind Wochenend- oder Abendkurse, andere von längerer Dauer. Im Verlauf der gegenwärtigen Kongressperiode wurden die folgenden Kurse abgehalten: AbsLusaka, Sambia: nächs Mahe, Seychellen: Tororo, Uganda: UUTARA sb pisw insolitis mab 12.18. Mai 1973 26. September- 5. Oktober 1974 24.- 28. Februar 1975 ( UAO) Die für 1974 in Kenia geplanten Seminare mussten wegen Auseinandersetzungen während Gewerkschaftswahlen im Lande verschoben werden. eränderungen in Asi Erwähnung finden sollte das Bemühen Sven Mattssons, dem Gewerkschaftskongress von Sambia bei der Aufstellung seines Arbeiterbildungsprogramms behilflich zu sein. Obwohl die Pläne für die kommende Kongressperiode noch nicht voll ausgearbeitet sind, ist daran gedacht, Seminare in Kenia- unter möglicher Beteiligung tanzanesischer Gewerkschaften- und in Sambia abzuhalten. Weiter ist geplant, die Bildungsaktivitäten des IBBH in Westafrika zu verstärken, das in der laufenden Kongressperiode etwas vernachlässigt worden ist. Beziehungen zu angeschlossenen und freundschaftlich gesinnten Organisationen Der Kontakt mit den IBBH- Mitgliedern verlief dank der Pioniertätigkeit von Sven Mattsson und der Folgetätigkeit seines Nachfolgers, Kamerad Kawesa, normal. Im Mitgliederbestand des IBBH in der Region gab es während dieses Zeitraums einige Veränderungen. Vier Gewerkschaften( die Baugewerkschaft und die Sansibar& Pemba Baugewerkschaft von Tanzania, die Nationale Arbeitergewerkschaft von Zair und die Nationale Gewerkschaft der Hoch- und Tiefbauarbeiter und verwandter Gewerbe von Sambia) beschlossen, aus der Internationale auszutreten, während zwei andere den Beitritt beschlossen: Gesamtverband der tunesischen Bauarbeiter und die Gesamtgewerkschaft der maritianischen Bau- und manuellen Arbeiter; letztere tritt an die Stelle der aufgelösten Mauritianischen Gewerkschaft der Hoch- und Tiefbauarbeiter und sonstiger Arbeitnehmer. Es sollte hier betont werden, dass die Austrittsentscheidung der sambesischen Gewerkschaft noch nicht als endgültig angesehen wird, und dass weiterhin hier freundschaftliche Beziehungen zwischen ihr und dem IBBH bestehen. Während des Berichtszeitraums wurden die Bande zwischen dem IBBH und den Mitgliedsgewerkschaften in Ghana, Kenia, Mauritius, Nigeria, Rhodesien, den Seychellen und Uganda enger geknüpft, während die Kontakte mit Mitgliedsgewerkschaften in Dahomey, Aethiopien und Malawi aufgrund politischer Komplikationen seltener waren. Der IBBH führte weiterhin sein finanzielles Hilfsprogramm für die rhodesische Vereinigte Gewerkschaft der Bauarbeiter und Arbeiter verwandter Gewerbe während 1972-1975 aus, musste aber seine Hilfe an die äthiopische Vereinigte Holzarbeitergewerkschaft wegen der politisch unsicheren Lage im Lande, als Folge des Mulitärputsches von 1974, einstellen. Die jährlich in Genf stattfindende Internationale Arbeitskonferenz bietet dem IBBH weitere Gelegenheit, Kontakte mit afrikanischen Gewerkschaftsvertretern zu pflegen. Anlässlich der Tagung von 1975 kam es zu Gesprächen mit Delegierten aus Angola, Ghana, Kenia, Liberia, Sierra Leone und Sambia. Zuvor war es zu Kontakten mit Vertretern der südafrikanischen Gewerkschaft der Bauarbeiter und verwandter Gewerbe gekommen, eine im Gebiet von Johannesburg neu gegründete Bauarbeitergewerkschaft, wobei über einen möglichen Beitritt gesprochen wurde. und. Park- Dik 43 Prioritäten für die Zukunft wieder zu Kämpfen zwische Der IBBH könnte im Rahmen seiner beschränkten finanziellen Mittel die folgenden Zielsetzungen für seine Tätigkeiten in Afrika während der kommenden Kongressperiode in Erwägung ziehen: 1. 2. 3. 4. 5. Süd Das msb Einen ausgeglicheneren Zeitplan für Gewerkschaftsbildungskurse, mit Schwerpunkt Westafrika; doch sollte alles unternommen werden, um zu verhindern, dass dies auf Kosten auslaufenlotros/ mus diswa 19bnsw abnswie bau der Arbeiten in Zentral- und Ostafrika geht. Einberufung einer afrikanischen Regionalkonferenz für 1976, die Erwägungen über eine engere Zusammenarbeit zwischen den afrikanischen Mitgliedern der Internationale anstellen soll. Prüfung der Möglichkeit vermehrter Beitritte in Afrika, besonders in Französisch und Portugiesisch sprechenden Ländern. Jede mögliche Hilfe für Gewerkschaften, die eine Diktatur haben oder bis vor kurzem gehabt haben, z.B. Rhodesien und Südafrika. Suche nach Wegen für die Beibehaltung im gegenseitigen Interesse liegender Beziehungen mit der Organization for African Trade Union Unity( OATUU)( Organisation für Afrikanische Gewerkschaftseinheit), dem Arbeitnehmerzweig der Organisation für Afrikanische Einheit ( OAU) und mit progressiven Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent. Genf, im Juli 1975 pl R dipra de hinder geg Rupand de. Bruce Vandervort nu nu 216 P เมธ 19b Keby nedol nov side mi snis( nemmos siswee sbouw onesp#intis nerbilpom nenis vedu isdow t sus erobri า ว 44 noissa oid norged neizA ni H881 zab -> hewed 19b növ neled bstems. nov sboi ( aver- ster) neieA ai netistäT- H881 isoliti aib new amusissaris 2sb nenox natural teb ni sib.noige hesloH bau- aldūmsps erlew lew stiedet +90 nedɔaizysisM 19b nov mov igmeriT И.Я.8 bnu at A.X b61ms) naro uw.new nebrow ne Bericht über Tätigkeiten in Asien negeitasons tripial tun neizA ni 2> hewbnsɗledoM asb brischevebu8 arb 1sti Jamon on new noige ♬ nab mebeilgti neb neb tus neilateuA ni nenoissair 80016019) belaysłsM how urds19 am isaob sig Quen fow ( shotgiV) Dieser Bericht stützt sich teilweise auf Informationen, die das asiatische Mitglied des IBBH- Gesamtvorstands, Kamerad K. R. Prabhudesai, dem Genfer Sekretariat übermittelt hat, und auf allgemeinen Berichten aus der Presse. Der erste folgende Abschnitt versucht, den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmen für die zukünftige IBBH- Tätigkeit in Asien aufzuzeichnen. Im zweiten Abschnitt sollen Vorschläge gemacht werden, wie die verschiedenen Tätigkeiten in Asien für die nächste Kongressperiode aussehen könnten. Wirtschaft Asiens, politische und soziale Tendenzen( 1972-1975) Während der laufenden Kongressperiode gab es umwälzende Veränderungen in Asien, wie dies aus der Aufzählung wichtiger Ereignisse weiter unten zu entnehmen ist. Ganz allgemein war diese Periode von ungleichen Entwicklungen gekennzeichnet: im Bereich der Wirtschaft machten die Industrialisierung und die Mechanisierung der Landwirtschaft gute Fortschritte, wenn auch bezweifelt werden kann, dass beide Entwicklungen viel zu einer Hebung des Lebensstandards in Asien beigetragen haben; im politischen Bereich ist die Anzahl der neu an die Macht gelangten demokratischen Regierungen von der Anzahl neuentstandener Diktaturen noch übertroffen worden; im sozialen Bereich gab es neben Fortschritte in Richtung auf eine grössere Gleichstellung asiatischer Kleinbauern und Arbeiter eine gleichlaufende Entwicklung hin zu einem wachsenden Einfluss inländischer und multinationaler Gesellschaften und neu entstandener kommunistischer Regime in asiatischen Ländern. Ihre Haltung gegenüber Bürger- und Gewerkschaftsrechten wird aufmerksam verfolgt werden. Die wichtigsten Ereignisse in Asien während der letzten drei Jahre waren: 1972 - geus eni " Entspannung" zwischen der Volksrepublik China und den USA nach dem Kissinger/ Nixon- Besuch in Peking 19b n- nsy Eine Labour- Regierung übernimmt die Regierungsgewalt in Neuseeland und Australien 1973 - eiter Pläne für eine völlige Unabhängigkeit von Papua- Neuguinea von Australien ausgearbeitet 1974- Präsident Marcos errichtet in den Philippinen eine Diktatur; Bürgerkrieg zwischen der zu geb Regierung und muselmanischen Aufständischen auf südlichen Inseln 1975 te chli Eine demokratische Revolution in Thailand beendet drei Jahrzehnte einer Militärherrschaft 1oy noon 10) Der rechtsgerichtete japanische Premierminister Tanaka muss nach Korruptionsvorwürfen zurücktreten Sieg der provisorischen Revolutionsregierung und nordvietnamesischer Streitkräfte in Vietnam, der Khmer Rouge in Kambodscha; die Machtübernahme des Pathet Lao in Laos steht bevor Tod von Chiang Kai- Shek in Taiwan Der indische Subkontinent treibt der Diktatur zu, nachdem Premierminister Mujhib in Bangladesh einen Einparteienstaat errichtet und die indische Premierministerin Indira Gandhi rund 900 führende politische Gegner inhaftieren lässt und den Notstand ausruft. Neue Kriegsandrohungen in Korea zwischen dem stalinistischen Regime im Norden und der Park- Diktatur im Süden. 45 IBBH- Tätigkeiten in Asien( 1972-1975) Während des Berichtszeitraums war die Tätigkeit des IBBH in Asien begrenzt. Die Repräsentationsaufgaben in der Region, die in der letzten Kongressperiode von Kamerad G. Balan von der Gewerkschaft malaysischer Sägemühle- und Holzarbeiter und B.R.N. Thampi von der Malaysischen Gewerkschaft der Forstarbeiter wahrgenommen worden waren, wurden inzwischen Kamerad K.R. Prabhudesai von der Mazdoor Baugewerkschaft von Indien übertragen. 1974 hat Kamerad Prabhudesai mehrere asiatische Länder für die Internationale besucht. Die IBBH- Mitgliederzahl ist während der letzten drei Jahre in Asien nur leicht angestiegen. Zwei neue Mitglieder sind hinzugekommen: der Australische Bundesverband des Möbelhandwerks ( Victoria) und die Gewerkschaft Malaysischer Papierarbeiter. Der Kontakt zwischen dem Genfer Sekretariat und den Mitgliedern der Region war normal. Wir standen auch in brieflichen Kontakt mit befreundeten Organisationen in Australien, auf den Fidschiinseln, Japan, Papua- Neuginea, Neuseeland und Thailand. Seit längerem schon wird die Notwendigkeit verstärkter IBBH- Präsens in Asien unterstrichen. Bis heute war es mangels ausreichender Mittel schwierig, die notwendige administrative Arbeit, Erkundungsreisen und Aufklärungskampagnen durchzuführen, um eine starke Organisation in der Region aufzubauen. Es ist zu hoffen, dass in der nächsten Kongressperiode die notwendigen Gelder aufgebracht werden, damit wir in Asien ein umfangreiches Tätigkeitsprogramm starten können. Ein Schritt in diese Richtung sind die gegenwärtig stattfindenden Gespräche zwischen dem IBBH und der IAO über ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für Forstarbeiter in Asien. เธอ dsp stiew saai tuA 19b Prioritäten für die Zukunft Zunächst ist hervorzuheben, dass die SEktoren, für die der IBBH zuständig ist, in den Volkswirtschaften fast aller asiatischer Länder von grösster Bedeutung sind. Neben dem Baugewerbe, das in fast allen Ländern Asiens in vollem Aufschwung begriffen ist, entsteht in der Region eine umfangreiche Forstwirtschaft- deren Entwicklungsfähigkeit nur von der Lateinamerikas übertroffen wird und eine wachsende Holzbearbeitungsindustrie. Weitere Einzelheiten über die beiden letztgenannten Branchen können dem Bericht über die Weltstahlindustrie, der Teil der Dokumentation A bnu mis für den Kongress von 1975 ist, entnommen werden. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren sollte der IBBH die nachfolgende Aufstellung von 91ll.mebas Prioritäten für die Arbeit in Asien während der nächsten Kongressperiode prüfen: - nstus 1. Eine ausgedehnte Erkundungsreise von IBBH- Vertretern in Asien, um mehr Einblick in die Nöte der Gewerkschaften in der Region zu bekommen, und um die Möglichkeiten der Gewinnung neuer Mitglieder festzustellen. pnixs9 ni douas 2. Ernsthafte Prüfung der Möglichkeit, eine Asiatische Regionale Konferenz irgendwann in der nächsten Kongressperiode abzuhalten. 3. Prüfung der Möglichkeit, ein regionales Amt für Asien zu errichten. CTOP 4. Ausarbeitung von Plänen für ein Arbeiterbildungsprogramm der Region, unter Berücksichti19b gung, unter anderem, der Möglichkeit eines gemeinsamen IBBH/ IAO- Ausbildungsprogramms für asiatische Forstarbeiter. tus n lezum bnu R 5. Jede mögliche Unterstützung für Gewerkschaften in asiatischen Ländern, die eine Diktatur haben oder noch vor kurzem gehabt haben. TU um sainsget gfs aus not leve izemiants ater Bruce Vandervort antsivbion bau gnusignanoitulovat norbenosivong isb pei2 Pob spuofi Genf, im Juli 1975 smrsmadurosM sib; srlzbodms> ni squo 19m 1sb.msm noved trete 20s. newisT ni sr2- is> pnsir nov boT dirljuM steinimeims19 mebrlosnus tuttiⱭ 19b diet eninoxdu? srbeibni 190] ni nisteinimoimen erbeibni sib bou 1stdbine testaneishiqni nenie deebsigns8 ni bnsterol nob bau tazal nonsistorini 190ped erozisiloq sbnerüt 000 bnun idbris sib Juneus nebo mi amiga norbaitzinilete mob neriozis sexo ni nepnurobrisasi .nsbü2 minutstolia-> hs9eb bu 46 Simon itatische amen9 330089T12 Costa Rica Tätigkeitsbericht der regionalen IBBH- Vertretung in Lateinamerika im ko mit 1shew LiotuAPsib dasit Als der XIII. IBBH- Kongress in Ostende abgehalten wurde, war die Regionalvertretung mit Sitz in Caracas erst seit 9 Monaten tätig. Der von Ake Wedin vorgelegte Bericht beschrieb die erste Kontaktnahme in Lateinamerika, sowie die ersten Mitgliedschaften und Vorbereitungsarbeiten für die Erstellung eines Berufsausbildungsprogramms; letzteres war eines unserer Hauptziele. In kürzester Zeit wurden Kontakte mit den Holz- und Bauarbeitergewerkschaften in ganz Lateinamerika aufgenommen und zwar auch in jenen Ländern, in denen aufgrund der politischen Lage jegliche Tätigkeit erschwert wurde. Die UOCRA und SIMRA in Argentinien, die UTRACON in Costa Rica sowie die Zementarbeitergewerkschaft SAMPER in Kolumbien sind der argentinischen FETRACONS als Aktivmitglieder beigetreten. Bezüglich des Ausbildungsprogramms wurden als erstes die Schlagworte des" United we shall overcome"-Pamphlets gedruckt und das erste Seminar in unse- on rem Programm organisiert. Das Seminar fand mit einer Gruppe von Führern aus allen Ländern der Region sowie in Zusammenarbeit mit dem IBBH und der IUL Ende Oktober 1972 statt. Wie Ake Wedin in seinem Bericht ausführte, bezogen sich unsere Tätigkeiten zu Beginn der Periode vor allem auf die Untersuchung der wichtigsten Probleme; diese Untersuchungen wurden durch detaillierte Studien in jedem Tätigkeitssektor durchgeführt. Unsere Arbeit vor dem Kongress in Ostende galt der Vorbereitung der IBBH- Programme für Lateinamerika; es ist uns daher möglich, über die zu erreichen erhofften Projekte und die diesbezüglichen Resultate Auskunft zu geben. Das Erreichte ist unserer Meinung nach weit besser ausgefallen als unsere optimistischsten Erwartungen voraussahen. Kontakte, Werbung und Aufnahmen Seit Oktober 1972, als der IBBH in Lateinamerika tätig wurde, wurden die Bau- und Holzarbeitergewerkschaften auf unsere Organisation aufmerksam. Jetzt, nur drei Jahre später, können wir 20 aktive Gewerkschaftsorganisationen verzeichnen, welche ihrerseits 420.000 Arbeitnehmer organisieren; weiter sind uns vier Verbände formell angeschlossen, wobei von mehreren die wahre Existenz unklar ist. Wir haben auch Kontakte mit etwa zehn weiteren Verbänden, von welchen in den nächsten Monaten ein Anschluss an unsere Organisation erwartet werden kann. Es wird sicher von Interesse sein, von unseren lateinamerikanischen Mitgliedern eine detaillierte Beschreibung zu geben.sidea dear Aus Argentinien erhielten wir Beitrittsanträge von der UOCRA( 250.000 Mitglieder) und von der USIMRA( 35.000 Mitglieder), worauf die FOMDA( 5.000 Mitglieder) ebenfalls beschloss, sich uns anzuschliessen. Somit ist nun der grösste Teil der Bau- und Holzarbeiter, der Mosaikschneider und-leger Mitglied des IBBH. Costa name und Die FETRACONS( Venezuela) mit ihren 120.000 Mitgliedern organisiert den grössten Teil der Bauarbeiter in diesem Land und ist schon längere Zeit dem IBBH angeschlossen. Die kolumbische Cement Workers Union, SAMPER, war Mitglied unserer Organisation. Spä- W ter erlaubte sie jedoch ihren Mitgliedern, aufgrund von internen Konflikten in der Gewerkschaft den Austritt. Diese Konflikte betreffen uns in keiner Weise, da wir uns in Uebereinstimmung mit unseren diesbezüglich unabänderlichen Regelungen nie in die internen Angelegenheiten unserer Mitglieder eingemischt haben. Wir wissen jedoch, dass in der kolumbischen Gewerkschaft starke Kräfte für einen Wiederbeitritt zum IBBH einstehen. Zur selben Zeit, wie die SAMPER austrat, schloss sich die kleine Gewerkschaft SITERAMEDECOL( 250 Mitglieder) dem IBBH an. Zur Zeit sind in Kolumbien 6 Organisationen an einem Beitritt in den IBBH interessiert. 47 zusammen. 1BBH Die uns angeschlossene SITRAPRODEC, Panama, arbeitet sehr eng mit unserer Organisation Die eit des 1BBH RepräsentationsDie Mitgliedschaft der UTRACON, einer kleinen Gewerkschaft Costa Ricas( 100 Mitglieder), wurde oben erwähnt.comühle und R.N. ampi von der Malaysischen GeUnsere Mitglieder in Mexiko rekrutieren sich aus 7 Holzarbeitergewerkschaften, welche zur Durango Trade Union Federation( 600 Mitglieder) zusammengeschlossen sind; weiter aus 5 Holzarbeitergewerkschaften, welche der Chihuahua Trade Union Federation( 350 Mitglieder) angehören. Hinzu kommt die Gewerkschaft der Zement-, Kalk-, Beton- und verwandten IndustriearbeiMöbelhandwerks tern Mexikos( 5.000 Mitglieder). ( VI Schliesslich müssen noch folgende Gewerkschaften, welche allerdings nicht aktiv am Gewerkschaftsleben teilhaben und deren Existenz zweifelhaft zu sein scheint, genannt werden: die Autonomous Trade Union Front in Uruguay, die Federation of Civil Engineering and Allied Industries in Peru, die Civil Engineering Industry Workers' Union in Recife, Brasilien und die Federation of Free Building and Allied Workers in Pichincha in Ecuador. Angesichts der politischen Lage in Uruguay haben wir mit der dortigen Gewerkschaft jeglichen Kontakt verloren. In Peru bewirkte die> politische Lage, dass die Gewerkschaft keine Mitglieder hat und deshalb ihrer Verpflichtung zur Beitragsleistung nicht nachkommen kann. Die brasilianische Gewerkschaft muss bezüglich aktiver Mitgliedschaft in unserer Organisation den Richtlinien der Regierung folgen. Bis anhin wurde ihnen nicht erlaubt, mit uns Beziehungen aufzunehmen und dadurch haben wir schliesslich jeden Kon- T takt verloren. Was die Gewerkschaft Ecuadors betrifft, so besteht heute keinerlei Kontakt mit un- 2 serer Regionalvertretung. Weiter sind wir nicht sicher, ob diese Gewerkschaft wirklich oder nur 100 noch auf dem Papier besteht. Wir werden jedoch versuchen, mit diesen Gewerkschaften noch vor 2 dem Kongress in Kontakt zu treten, damit diesbezügliche Entscheidungen getroffen werden können. Alle unsere aktiven Mitglieder nehmen an der Vorbereitung und Durchführung von Ausbildungstätigkeiten teil und zahlen regelmässig ihre Mitgliederbeiträge. Es sind dies folgende Organi- 4 sationen: die Gewerkschaften Argentiniens, Panamas und Costa Ricas. Die FETRACONS in Venezuela hat zur Zeit einen Teil der Beiträge bezahlt; den Rest wird sie jedoch innerhalb der vorgeschriebenen Frist leisten. Die mexikanischen Organisationen, die infolge von Kommunikations- oil schwierigkeiten zwischen den über das ganze Land verstreuten Gewerkschaften die Mitgliederbeiträge noch nicht einzahlen konnten, haben eine baldige Zahlung jedoch versprochen. Unser Mitglied aus Kolumbien, dessen Gewerkschaft erst kürzlich gegründet wurde, noch nicht anerkannt ist und keinen gemeinsamen Status im Lande besitzt, ist leider nicht in der Lage, Mitgliederbeiträge zu bezahlen. Da sich diese Gewerkschaft jedoch in einer wirklich schwierigen Lage befindet, wollen wir nicht auf die Bezahlung der Beiträge drängen und, wenn nötig, sogar Unterstützung gewähren. Was zukünftige Mitglieder betrifft, lassen sich aufgrund der von uns unternommenen Kontaktnahmen und Ausbildungstätigkeiten auf neue Zulassungsanträge noch vor dem Beginn des Kongresses schliessen. Zu diesen zukünftigen Mitgliedern wird sicher die SITRACOCS aus El Sal- ob vador mit 2.000 Mitgliedern gehören. Zwei weitere Holzarbeiter- Gewerkschaften aus Durango nov sowie 6 Verbände aus Kolumbien haben den Wunsch geäussert, unserer Organisation beizutreten. Dasselbe tat schliesslich auch die Bauarbeitergewerkschaft aus Guayas, Ecuador, welche mit unseAAMIZU 19b rer Regionalvertretung ein Berufsausbildungsprogramm vorbereitet. Wir können deshalb mit Genugtuung feststellen, dass die Zahl unserer Mitgliederorganisationen dank unserer Anstrengungen zunimmt und die Tätigkeiten innerhalb des Bundes erfolgreich H881 esb beile waren. T us@ 19b sb haizinegno mol iM 000.0ST neli tim( eleusenǝV) 20 Schulungsarbeitmezzolrozsons H881 meb riss eppnil norle tai bau bns measib ni istis Wie wir schon im Bericht in Ostende betonten, legen wir das Hauptgewicht der Tätigkeit des IBBH in Lateinamerika auf die Ausbildung. Daher widmen wir auch den grössten Teil unserer Arbeit diesem Problem. itanie ni anu iw sb, 92i9W 19nisx ni anu nattered stiltno> sasia tinteuA nab Wie am Kongress in Ostende verkündet wurde, fand der erste Kurs für Studiengruppenkoor- u dinatoren, in Mitarbeit des IBBH in Caracas, Venezuela, von Ende Oktober bis Anfang November 1972 statt. An dieser Konferenz nahmen 28 Vertreter aus sieben lateinamerikanischen Staaten teil. Der IBBH und die IUL leisteten einen aktiven Beitrag bei der Gestaltung des Programms. Dieses doe Seminar machte den Anfang der Ausbildungstätigkeiten des IBBH in Lateinamerika sowie der Aus48 bildungsmethoden in diesem Erdteil. nde in in die Seither sind nun 22 weitere Seminare für Studiengruppenleiter durchgeführt worden: Das 2. Seminar im Dezember 1972 in Lima, Peru mit 16 Teilnehmern; das 3. im Januar 1973 in San José, Costa Rica mit 17 Teilnehmern; das 4. im Februar 1973 in Bogotà, Kolumbien mit 11 Teilnehmern; das 5. im März 1973 in Lujan, Pcia, de San Luis, Argentinien mit 19 Teilnehmern; das 6. im Mai 1973 in Corrientes, Argentinien mit 14 Teilnehmern; das 7. im Mai 1973 in Mendoza, Argentinien mit 12 Teilnehmern; das 8. im Mai 1973 in Buenos Aires, Argentinien mit 14 Teilnehmern; das 9. im Juni 1973 in Chihuahua, Mexiko mit 19 Teilnehmern; das 10. im Juni 1973 in Durango, Mexiko mit 15 Teilnehmern; das 11. im September 1973 in Ciudad, Mexiko mit 20 Teilnehmern; das 12. im September 1973 in Guadalajara, Mexiko mit 20 Teilnehmern; das 13. im Oktober 1973 in Lima, Peru mit 10 Teilnehmern; das 14. im Mai 1974 in Esquel, Argentinien mit 11 Teilnehmern; das 15. im Mai 1974 in Hernando, Pcia. de Cordoba, Argentinien mit 9 Teilnehmern; das 16. im Mai 1974 in Rosario, Santa Fe Province, Argentinein mit 15 Teilnehmern; das 17. im Juni 1974 in Salta, Argentinien mit 13 Teilnehmern; das 18. im Januar 1975 in Panama mit 15 Teilnehmern; das 19. im Februar 1975 in San José, Costa Rica mit 10 Teilnehmern; das 20. im März 1975 in Bogotà, Kolumbien mit 22 Teilnehmern; das 21. im März 1975 in Panama mit 14 Teilnehmern; das 22. im April 1975 in Panama mit 16 Teilnehmern; das 23. im Mai 1975 in San Salvador, Rep. San Salvador mit 16 Teilnehmern. Während dieser drei Jahre konnten 356 Studiengruppenleiter laut dem IBBH- Ausbildungsprogramm ausgebildet werden. Im März 1974 hat in Vincente Casares, Argentinien ein Einführungsseminar stattgefunden. An diesem Seminar nahmen diejenigen Koordinatoren teil, welche den Kurs beendet hatten und die grösste Zahl an Studienzirkeln vorbereitet hatten. Zur Durchführung des Ausbildungsprogramms stellte der IBBH einen Antrag auf 28.500 Dollar, welche die IAO gewährte. Unsere Organisation lud deshalb die IAO als Beobachterin zu den Seminaren ein; die Vertreter der IAO waren Valerio Agostinone und Jan- Erik Norling. Ake Wedin war für die Durchführung der Seminare verantwortlich und fand einen guten Mitarbeiter in Eduardo Murguia vom IBBH. Die 28 Teilnehmer aus fünf Ländern waren alle mit der Aufgabe der Durchführung von Studienzirkeln vertraut. Das Ziel des Seminars war die Besprechung früherer Erfahrungen, der Schwierigkeiten der Seminargestaltung und der Kritik, welche an den gehandhabten Methoden und Studientexten angebracht werden können. Die Teilnehmer waren während sechs Tagen tätig, worauf die gefassten Entschliessungen unn Empfehlungen in modifizierter Form in dem" United we shall overcome"-Pamphlet zusammengefasst wurden. Die zweite Auflage des Pamphlets, welche im November 1974 erschien, trägt den aus dem Seminar resultierenden, eingeführten Veränderungen Rechnung. Wie schon oben erwähnt, erhielten wir von der IAO eine erste Zuwendung von 28.500 Dollar für die Entwicklung unseres Ausbildungsprogramms. Für unsere weiteren Tätigkeiten in den Jahren 1974/75/76 gewährte die IAO eine zweite Zuwendung, dieses Mal von 150.000 Dollar. Die Berufsausbildung des IBBH wird deshalb ausschliesslich mittels dieser Zuwendungen finanziert. Eine der wichtigsten Tätigkeiten der Regionalvertretung in Lateinamerika war die erste regionale Konferenz der Bau- und Holzindustriearbeitergewerkschaften, welche vom 3. bis 5. Dezember 1974 in Buenos Aires, Argentinien, abgehalten wurde. An dieser Konferenz nahmen der Präsident des IBBH, A. Buys, der Generalsekretär John Löfblad sowie die Mitglieder des Gesamtvorstands Knut Johansson, Rudolf Sperner, Jan- Erik Norling und Juan Herrera teil. Letzterer war auch der Präsident der Delegation Venezuelas. Die UOCRA, FOMDA und die USIMRA aus Argentinien, die Kolumbische Zementarbeitergewerkschaft SAMPER, die FETRACONS aus Venezuela sowie die SITRAPRODEC aus Panama und die UTRACON aus Costa Rica entsandten Delegationen. Die Delegation der mexikanischen Gewerkschaften konnte leider wegen in letzter Minute entstandenen Problemen nicht an der Konferenz teilnehmen. Der argentinische Arbeitsminister, die Vertreter der IAO und die" Confederacion General del Trabajo", Argentinien nahmen an der Eröffnung der Konferenz teil. Das hohe Niveau der Diskussionen und die während der ganzen Konferenz hervorgetretenen Fachkenntnisse zeugen von der Reife unserer Mitgliederorganisationen und der herzlichen Aufnahme der IBBH- Tätigkeit in Lateinamerika. Charakteristisch war auch die Begeisterung für die notwendige Schaffung eines regionalen Ausschusses für Lateinamerika mit dem Ziel, eine bessere Einigkeit unter den Bau- und Holzarbeitergewerkschaften dieser Gegend herzustellen und für gemeinsame Ziele zu kämpfen. Diese Forderungen wurden in einer Entschliessung zusammengefasst, welche zur Zeit der Erstellung dieses Rapports dank der Zustimmung des IBBH- Gesamt49 vorstands realisiert werden konnte. PRODEC, EC, Panama, Gemäss ihrem Programm befasste sich die Konferenz mit der gewerkschaftlichen Lage der Holz- und Bauarbeiterorganisationen in Lateinamerika. Unter den behandelten Gebieten befanden sich u.a. die Lage auf dem Arbeitsmarkt( Grad der Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Löhne usw.) in den Ländern der Region, sowie weiter die Arbeitsbedingungen in der Holz- und Bauindustrie( Abkommen, Berufsausbildung, Arbeitsumwelt, ärztliche und soziale Fürsorge usw.), weiter auch die Wohnverhältnisse in Lateinamerika. Es wurde weiter die Verantwortung der Gewerkschaftsorganisationen zusammen mit ihren Möglichkeiten, die Lage zu beeinflussen und die zu übernehmende Initiative besprochen. Die Konferenz behandelte auch die Gewerkschaftsausbildung, wobei eine Diskussion über den Bedarf an Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften Lateinamerikas und die Mittel zur Durchführung entstand. Als Ergebnis der Diskussion wurden zwei Gruppen von Entschliessungen ausgearbeitet. Davon wurde eine dem Gesamtvorstand des IBBH zugestellt und beinhaltete die Gründung des genannten Regionalausschusses. Die zweite Gruppe der Entschliessungen richtete sich an die Regierungen Lateinamerikas und beinhaltete Vorschläge zur Erreichung der Vollbeschäftigung in den verschiedenen Industrien. Es wurde die Einführung von Sondergesetzen, welche die Bauindustrie und ihre speziellen Arbeitsbedingungen berücksichtigen, welchen die allgemeine Arbeitsgesetzgebung nicht genügend Rechnung trägt, gefordert. Es wurde auch vorgeschlagen, dass für den Bau von Häusern, welche auch von den Arbeitern erworben werden können, eine angepasste Politik und Planung ausgearbeitet werde; dass die Berufsausbildung gefördert und die gewerkschaftliche Ausbildung als für die gesamte Gesellschaft verantwortlich angesehen werde: weiter, dass die Arbeitgeber zur Respektierung industrieller Sicherheitsvorkehrungen und somit angemessener Bedingungen der Arbeitsumwelt verpflichtet werden. Schliesslich soll die gewerkschaftliche Freiheit und das Ansehen der Arbeitnehmer respektiert werden. silo 008.8s tus pennA nenie H881 heb stilete.amming Die Regionalvertretung war für das zur Zeit im Druck befindende Konferenzprotokoll verantwortlich. Wir hoffen, dass dieser Rapport sowie weitere Dokumentationen, welche von den ver- V schiedenen Gewerkschaften während der Regionalkonferenz vorgelegt wurden, noch vor dem Kongress an alle angeschlossenen Gewerkschaften abgegeben werden können. 1610 Hinsichtlich der Wirksamkeit und der Auswirkungen, welche die Ausbildungsmethode des IBBH in Lateinamerika mit sich brachte, können wir anführen, dass eine argentinische Gewerkschaft, SMATA, welche zu verschiedenen IBBH- Seminaren ihre Vertreter entsandte, nun in eigener Regie Berufsausbildungsprogramme aufstellt. Sie organisiert Studienzirkel und liess spezielle vom " United We Shall Overcome"-Pamphlet inspirierte und den besonderen Bedürfnissen des Landes und dessen Industrie angepasste Texte drucken. Es bleibt noch zu erwähnen, dass wir gemäss unserem Tätigkeitsprogramm Wochenendkurse mit dem Ziel durchführten, Kontakte mit den verschiedenen Organisationen herzustellen, die Tä- st tigkeit des IBBH auszuweiten, unsere Berufsausbildungsprogramme, welche oft zu weiteren Seminarien Anlass gaben, zu erklären. Wir glauben, dass unsere Ausbildungstätigkeiten der letzten drei Jahre unseren Erwartungen und geplanten Programmen voll entsprachen und eine gute Grundlage für zukünftige Arbeit gewährleisten. Regionalsekretariat Das IBBH- Regionalsekretariat für Lateinamerika hatte anfänglich seinen Sitz in Caracas, wurde jedoch im Jahre 1973 nach Buenos Aires verlegt. Das Personal setzt sich aus dem regionalen Vertreter, dem Kassierer und dem Sekretär zusammen, was angesichts der immer zunehmenden Aufgaben völlig ungenügend ist. Das Sekretariat handhabt die vom Genfer IBBH- Hauptsekretariat garantierten Zuwendungen sowie den von der IAO gewährten Fonds für die Ausbildungsprogramme, welcher ebenfalls über das IBBH- Hauptsekretariat ausbezahlt wird. Die genau geführten Bücher wie auch die Dokumente und Belege werden dem Hauptsekretariat unterbreitet. Betreffend des IAO- Fonds werden alle diesbezüglichen Abrechnungen der genannten Organisation zugestellt. ser Mit Befriedigung stellen wir fest, dass bis anhin an den zur Kontrolle übersandten AbrechAbrech- rep nungen keine Kritik geübt werden musste. Die Arbeit verlief in harmonischer Zusammenarbeit zwischen dem Personal des Regionalsekretariats und dem Hauptsitz des IBBH in Genf, von welchem wir jederzeit Hilfe und Ratschläge erwarten konnten. Wir glauben, dass aufgrund der Art und Weise der Arbeitsgestaltung unseres Regionalsekretariats, der Beachtung, welche ihm durch den IBBH zuteil wird, sowie der Begeisterung und der gu50 ten Zusammenarbeit der angeschlossenen Verbände in dieser Region unsere Tätigkeiten von Tag zu Tag zunehmen und in Lateinamerika eine grosse Rolle spielen werden. oz spisni Dabei muss berücksichtigt werden, dass zu den normalen Schwierigkeiten bei der Ausführung unserer Tätigkeiten noch solche aus der besonderen Lage Lateinamerikas Resultierende hinzukommen. Dabei handelt es sich vor allem um Probleme der Entwicklungsstaaten, welche unsere Aufgaben erschweren, aber uns dennoch zum Kämpfen anspornen. Wir glauben, dass ein grosser Teil des zukünftigen Schicksals der Welt, welches notwendigerweise durch die Arbeitnehmer und ihre Organisationen bestimmt werden muss, in Lateinamerika liegt. Durch seine Tätigkeiten in Lateinamerika hat der IBBH nicht nur eine klare Ansicht über die Zukunft gezeigt, sondern auch eine ernsthafte Verantwortung übernommen. Ueberzeugt von der Nützlichkeit und der Notwendigkeit dieser Tätigkeiten setzt sich das Regionalsekretariat für deren Ausführung ein. Zukünftige Tätigkeiten Die Regionalvertretung wird ihre Tätigkeit in Zukunft aktivieren sowie auch die Werbung fördern, weiter mit El Salvador, Mexiko, Kolumbien und Ecuador in unmittelbaren Kontakt treten. Unsere Aufmerksamkeit gilt auch Organisationen in Staaten, welche zur Zeit unseren Tätigkeiten entgegengesetzte Bedingungen aufweisen, in welchen wir erfolglos waren oder keine Verhandlungsfreiheit besassen. Leider sind Staaten, in welchen demokratische Formen nicht existieren, oder aber die Gewerkschaftstätigkeit beschränkt oder unterdrückt wird, zahlreich. Wir erachten es als unsere Pflicht, mit den Arbeitnehmern wie auch mit den Gewerkschaften, welche heimlich in diesen Staaten arbeiten, in Kontakt zu treten. Solche Kontakte zu unterhalten und zu organisieren ist nicht leicht und nimmt sehr lange Zeit in Anspruch, da die Bedürfnisse zuerst analysiert werden müssen; zudem müsste unser Personalbestand noch erweitert werden. Wir sind jedoch der Meinung, dass sich dieser Einsatz lohnt. Die Regionalvertretung wird auf diese oder andere Weise versuchen, dieses Projekt durchzuführen. ues Bild über die bevor Tren Was die Ausbildung betrifft, so haben wir bis zu Ende des Jahres Kurse organisiert. Die vorbereiteten Programme und Verpflichtungen gegenüber der IAO werden mühelos eingehalten werden können. Zur Zeit erstellen wir im Zusammenhang mit den durchgeführten Seminaren Pläne für das kommende Jahr. hiny Ende dieses Jahres wird ein zweites vorbereitendes Seminar wahrscheinlich in Kolumbien durchgeführt werden. Dazu werden wir eine Gruppe von 25-30 Studienzirkelexperten, welche grosse Erfahrung in der Durchführung von Seminaren haben, und wie bereits im Jahre 1974 Beobachter der IAO einladen. Ein weiteres vorbereitendes Seminar ist für 1976 geplant, an welchem die Ergebnisse der ausgeführten Arbeiten, welche durch den IAO- Fonds von 1974-1976 ermöglicht wurden, untersucht werden. Zwischen diesen beiden Seminarien hoffen wir, eine 2. regionale lateinamerikanische Konferenz durchführen zu können, wozu wir aufgrund des Erfolgs der Ersten beinahe verpflichtet sind. eint, von ein oder Zur Förderung der Ausbildungstätigkeiten haben wir mit der Ausarbeitung eines Ausbildungspamphlets begonnen, dies mit dem Schwerpunkt auf Kollektivverhandlungen und der Arbeitsgesetzgebung in Argentinien. Mit Hilfe dieses Materials hoffen wir weitere Kurse organisieren zu können. Somit hätten wir parallel zu den gewerkschaftlichen Grundkursen noch Sonderkurse zu bieten, wodurch wir den Bedarf an Ausbildung auch auf Spezialgebiete ausdehnen könnten und so zur Information und Schulung der Arbeitnehmer Lateinamerikas beitragen würden. Die Gründung eines Regionalausschusses, welcher während der ersten regionalen Gewerkschaftskonferenz unserer Branche gefordert und vom Gesamtvorstand gutgeheissen wurde, fördert die Werbung und die Anschlüsse von Gewerkschaften, sowie auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften, welche ohne Zweifel das Tätigkeitsfeld und die Arbeit unseres Regionalsekretariats vergrössern. verw Zusammenfassung Alles bisher genannte führt uns zur Annahme, dass der IBBH in Lateinamerika gute Aussichten hat, um die Arbeitnehmer der Branche in der ganzen Region zu einigen. Die Schwierigkeiten konnten in keiner Weise den schnellen und effektiven Erfolg des IBBH beeinträchtigen. Aus den ausgeführten Arbeiten und Anstrengungen sollten jegliche Vorteile benutzt werden. Wir müssen uns bewusst sein, dass nur durch die Ausbildung der Arbeiter die Unterentwicklung und der Hunger, welcher durch den Kolonialismus hervorgerufen worden ist, besiegt werden kann; nur dadurch kann 51 die Lage der Arbeiter, welche am meisten unter den schlechten Bedingungen zu leiden haben, zu- 9 gleich aber als Einzige sowohl durch ihre Verzweiflung wie auch ihre Ausbildung dieselbe ändern können, verbessert werden. Die lateinamerikanischen Bau- und Holzarbeiter haben die Unterstützung und Solidarität des IBBH erhalten, und diese auch mit Enthusiasmus und Hoffnung aufge- u nommen. Es ist nun unsere Aufgabe, diesen Enthusiasmus und die Hoffnung zu unterstützen in der Hoffnung, es werde zum Stolz des IBBH und zum Vorteil für Lateinamerika sein. ned 2019 A notab 101 sealsnigeЯ asb dola tree die Mittel zur wurde Re Als Ergebnis de em Gest wurden des IBB Ress PW der R Die Region wo Plomab von Entsch und be te die szinsp Franco Franchi 192 Davon ds 6612 nea big, tei visroigsЯ siQ.triol stani3 1929ib doia asb.poun iw prute ur Zeit im Dr Druck Hin htlich der W sidmulo> nd der Au IBB " Uni und tigkeit des 1BBH tilated any ted arblic daue tioned sb 107 teedaayb 10 dub srblew.netischA nstriütepaus 19b ezzindegn3 sib S Lied Πρ iw nattod alsinetsM 2929ib stliH tiM.hsinitnsg A ni gnudepstea aid us saluchabo on xbnin nerbilsterbachoweg neb us lelleq iw nettar timo?.non Region Rendsbaus staidepleissq2 tus dous publideuA ns habe8 nsb aiw dubownst Das( BBH R gion Reed dizemanjats denied ebend by mous doch ben wie JAC nds wer gays stug eit BOH! en Abre Hauptsekr cen der 52 Bib wea fend des mmsaus gerlaid.2911A barellende nab aziavaniebni nat tanA bau natied A nondüt ublideuAnib daubsboisadeauw ist Teribilli srbenwonis M in Form vo Csusdier bru- room- u68 196 11605199pbs funrung in eigener Regi mms10192329ib sox( H881 asb bailpti nisl sq swed US 0611198 Media allstrialp Jimsb bau naisisubsi used diesen nojzial sibsiz heb dierbezz06 schowe stpustoved sib zzeb narus Die weltweite Krise in der Bauindustriel nabrapsihov znu si led frim mi noizesse ob prubniwed us sbortsM Die um aniballA.sims2 by sinepi leigzia mab rentiere nisz us notnev sia sb nebnited ngitizogagnspauA napitan breed onia niebns seeib 1512 22sbobrew Österreichis ginatnesubaqustqu narabnerushed ab arus tal sidinsc) neputi 19 lag renc nedod nanis aut stli adoissa enis bilw sins bau sen sjw sbns. Schatzungsweise wird in diesem nalistzus 19 bierload 226mapujen edhewagusa mi Vorliegende Untersuchung, die als Ergänzung zum Bericht des Bauausschusses an den Kongress gedacht ist, ist das Ergebnis einer Erhebung des Genfer Sekretariats, die dieses im letzten Winter über die Auswirkungen der gegenwärtigen Rezession auf das Baugewerbe und dessen Arbeitskräfte angestellt hat. Das vorläufige Ergebnis der Erhebung ist in Nr. 1/75 des IBBH- Nachrichtenblatts " Bau und Holz" veröffentlicht worden. Vorliegende Untersuchung unterscheidet sich von der früheren in zweierlei Hinsicht. Einmal konnte sie sich auf eine vollständigere und auf den jüngsten Stand gebrachte Information über die Lage im Baugewerbe weltweit stützen, und zwar im Vergleich zu den Tätigkeitsberichten, welche die angeschlossenen Gewerkschaften dem Kongress vorgelegt hatten. Zum andern versucht sie umfassender zu sein. Die frühere Untersuchung beschränkte sich zu einseitig auf Europa und Nordamerika, was im wesentlichen darauf zurückzuführen war, dass die Gewerkschaften in diesen Regionen besser ausgerüstet sind, um die gewünschten Daten zu liefern. Diesem Mangel ist in dieser Untersuchung bis zu einem gewissen Grade abgeholfen worden, obwohl wir noch sehr viel mehr Informationen benötigen, bevor wir ein genaues Bild über die Trends im Baugewerbe der Entwicklungsländer geben können. squ Fast alle bei der Erstellung dieses Berichts verwendeten Daten wurden uns von angeschlossenen Gewerkschaften übermittelt. Das IBBH- Sekretariat möchte daher all denen danken, die bei der Verwirklichung dieses Vorhabens mitgeholfen haben. Schliesslich möchten wir noch darauf hinweisen, dass dort, wo noch Lücken bestehen, diese grösstenteils darauf zurückzuführen sind, dass manche Gewerkschaften auf unsere Erhebung nicht eingingen bzw. auf den Tätigkeits- Fragebogen des Kongresses nicht antworteten, oder dass wir kein genaues statistisches Material aus fremder Quelle erhielten. Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um diesen Bericht so umfangreich und weltweit wie möglich zu gestalten. nnox darbs21 91979 ripus adAy.nejsmag ammsipoiques nspirations 915 916w mens Afrika netsving neb ut poundowzuxu 1950 Der Bausektor in den afrikanischen Ländern mit IBBH- Mitgliedern scheint, von ein oder zwei Ausnahmen abgesehen, in der schwierigen Lage zu sein, dass der schon immer niedrige Beschäftigungsstand in diesem Gewerbe durch die gegenwärtige allgemeine Wirtschaftskrise noch niedriger geworden ist. So berichten etwa die Ghanesische Bauarbeitergewerkschaft und der Ostafrikanische Bund der Bauarbeitergewerkschaften( Kenia), dass neue Bauvorhaben und dringend benötigte Ausbildungsprogramme für Facharbeiter zurückgestellt werden mussten, da es an Kapitalinvestitionen. mangelt. In beiden Ländern ist die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe hoch. An absoluten Zahlen gemessen dürften jedoch die Seychellen das am härtesten in Mitleidenschaft gezogene Land sein. Nach Schätzungen der dortigen Gewerkschaft der Hoch- und Tiefbauarbeiter befinden sich 4.000 der 9.000 Bauarbeiter und Arbeitnehmer verwandter Gewerbe ohne Arbeit. Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Kamerad P. Loizeau, hat die Regierung um Hilfmassnahmen ersucht. Anders präsentiert sich die Baukrise in Rhodesien: Die Vereinigte Gewerkschaft der Bauarbeiter und Arbeitnehmer verwandter Gewerbe berichtet, dass das UNO- Handelsembargo gegen das rassistische Smith- Regime in Rhodesien zu Schwierigkeiten bei der Versorgung mit benötigten Baumaterialien geführt hat, so dass die Preise für solches Material stark angestiegen sind und zahlreiche Arbeiter des Gewerbes entlassen wurden. Baby Einen Lichtblick in diesem sonst düsteren Bild bietet Nigeria, wo zunehmende Oeleinnahmen des Staats ein ehrgeiziges Infrastruktur- und Wohnungsbauprogramm finanziert haben. Laut der Nigerianischen Gesamtgewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter herrscht im Baugewerbe des Landes praktisch Vollbeschäftigung. Für die Zukunft könnte auch Sambia zu einer Ausnahme werden. 53 Dort hat die Regierung ein einfallsreiches Programm für die Errichtung landwirtschaftlicher Gebäude in die Wege geleitet; nach Meinung der Landesgewerkschaft der Bau- Hoch- und Tiefbauarbeiter und Arbeitnehmer verwandter Gewerbe( kein Mitglied des IBBH) könnte dieses Programm mithelfen, die Arbeitslosigkeit im Gewerbe zu reduzieren, und damit gleichfalls einen Beitrag zu einer besseren Organisierung der Arbeiter im Baugewerbe ausserhalb der Städte leisten.tzen in Die uns vorliegenden Informationen scheinen also darauf hinzudeuten, dass die bevorzugte Methode zur Ueberwindung der Rezession im afrikanischen Baugewerbe vermehrte staatliche Intervention zu sein scheint, nach dem Beispiel Nigeria und Sambia. Allerdings muss hervorgehoben werden, dass sich diese Länder in einer besonders günstigen Ausgangsposition befinden, da sie über reiche Erzvorkommen verfügen( Sambia ist einer der bedeutendsten Kupferproduzenten in der Welt). In Ländern wie Ghana und Kenia wird eine staatliche Hilfe für einen höheren Beschäftigungsstand im Baugewerbe naturgemäss bescheidener ausfallen. 90 22910 Asien iniW mi 2929ib gib mus gnussen als sib purustu sbnegaihov hetne zob gruder henis eindegna asb tai tai rosb Unser Bericht über Entwicklungen im asiatischen Baugewerbe beschränkt sich notgedrungen auf die Situation in Indien, dem einzigen Land in Asien, in dem der IBBH Mitglieder in diesem Sektor hat. 19tnu pruriouanenU sbnspeil OV ow arbilnettonev" sloH bnu usa Die Building Mazdoor Union( Bombay) berichtet, dass im vergangenen Jahr die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe stark angestiegen ist, was grösstenteils auf Lücken bei der Zement- und Stahlversorgung zurückzuführen war. Während der letzten sechs Monate hat die Krise etwas an Schärfe verloren. Jedoch hat die Gewerkschaft dann als Reaktion auf das unsichere Arbeitsklima im Baugewerbe und auf Repressalien gegen gewerkschaftlich aktive Arbeiter die genossenschaftliche Baugesellschaft der Bauarbeiter AG gegründet, die den Arbeitslosen bei der Einstellung den Vorrang geben wird. Eines der Ziele der Baugenossenschaft ist es, Sozialwohnungen für Arbeiter zu bauen. sib insp nenoit dem leiv tries doon niw Inowdo nennox nedag e biwin3 ediewepus8 mi abn91T sib 190 Europa Der nachfolgende Bericht zeigt, dass fast alle westeuropäischen Länder von einem starken Nachlassen der Bautätigkeit besonders im Wohnungsbau betroffen worden sind, was zu einer hohen Arbeitslosigkeit in diesem Sektor führte- in manchen Fällen zum höchsten Stand seit Kriegsende. sb Die direkten Ursachen dieser Rezession sind fast überall dieselben: eine allgemeine Sättigung des Marktes für gehobene und Luxuswohnungen; staatliche Kreditbeschränkungen und Beschränkungen für die Errichtung von Geschäfts- und Wohnhäusern als Mittel zur Inflationsbekämpfung; steigende Preise für Baumaterialien aufgrund der sogenannten" Energiekrise" und der Inflation im allgemeinen. Aber auch tiefere Ursachen können ziemlich genau festgehalten werden. In zahlreichen Ländern waren die langfristigen Bauprogramme gewöhnlich auf die Errichtung von gehobenen oder Luxuswohnungen für den privaten oder öffentlichen Sektor als Motor der Bautätigkeit ausgerichtet, während dementsprechend der soziale Wohnungsbau und Programme für die Sanierung bzw. Renovierung bestehender Wohnungseinheiten vernachlässigt wurden. Hinzu kommt, dass die meisten Regierungen anscheinend höchst zweifelhafte Schlüsse aus der Tatsache gezogen haben, dass der Bauindustrie bei der Hebung des Beschäftigungsstandes und des Bruttosozialprodukts aufgrund ihres Multiplikationseffektes( ein neuer Arbeitsplatz im Baugewerbe schafft bis zu drei neue in der gesamten Wirtschaft) eine Schlüsselfunktion zukommt. Sie haben nämlich zu häufig diesen Sektor als den für ein schnelles Wirtschaftswachstum am geeignetsten angesehen, indem sie staatliche Gelder für öffentliche Bauten usw. zur Verfügung stellten und damit die sowieso schon starken zyklischen Tendenzen in diesem Sektor noch mehr akzentuierten, womit die Chancen für eine notwendige Stabilität in der Branche vermindert wurden. Aber noch schlimmer, Regierungen wählen sich gerne diesen Wirtschaftszweig als Hauptzielscheibe für ihre Bemühungen aus, die Inflation durch Drosselung der Nachfrage zu bekämpfen, was dazu führt, dass die Bauarbeiter durch Arbeitslosigkeit und erzwungener Umschulung eine ungebührlich hohe Last an den sozialen Kosten für solche Programme übernehmen müssen. 19b ind ied natis> lpinsiwda? us neizsborЯ ni emipeЯ- ritim2 19 Die nachfolgenden Berichte zeigen auch, dass ein einflussreiches Bauprogramm der Regierung gewerkschaftliche Pläne zur Ankurbelung der Bautätigkeit entscheidend beeinflusst. Solche Programme haben natürlich in den Ländern eine erhöhte Erfolgschance, in denen die politischen Verbündeten der Arbeiterbewegung an der Macht sind( z. B. in den Beneluxstaaten, Deutschland, Skandinavien), im Vergleich zu Ländern mit konservativen oder reaktionären Regimen( Frankreich, Italien, Spanien). Eine weitere positive Entwicklung, die selten in diesen Berichten Erwähnung findet, 54 ist das Drängen der Gewerkschaften auf mehr Mitsprache bei betrieblichen Entscheidungen, sei es in Form von Mitbestimmungsplänen wie in Deutschland oder Skandinavien, oder mittels Betriebsführung in eigener Regie, wie sie in Programmen der französischen CFDT zum Ausdruck kommt. Eine verstärkte gewerkschaftliche Ueberwachung der Personal- und Investitionspolitik von Baufirmen wird sicherlich erheblich dazu beitragen, dass die Bautätigkeit und die Vollbeschäftigung sich für diesen Wirtschaftszweig stabilisieren. Österreich berter streg an nittlich 30 Die österreichische Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter berichtet, dass die Aktivität in der österreichischen Bauindustrie, ebenso wie die Wachstumsrate der Wirtschaft im allgemeinen seit 1972 gesunken ist. Während der Anstieg des Nettoprodukts im Bausektor 1972 16 Prozent betrug, lag er 1974 schätzungsweise bei nur 3 Prozent und wird in diesem Jahr auf 1 Prozent sinken. Dieser Aktivitätsrückgang hat das Beschäftigungsbild in der Industrie verändert: Während die Zahl der im Bau beschäftigten Arbeiter 1972 um 4 Prozent stieg und 1973 um 3,4 Prozent, so scheint sie 1974 um 3,5 Prozent zu sinken( dies steht im Vergleich zu einem 1- prozentigen Aktivitätsrückgang in der österreichischen Industrie als Gesamte). Es scheint, dass die Zahl ausländischer Arbeiter, die die Industrie verlassen, etwas grösser ist als die der Staatsangehörigen( 2,5 Prozent zu 2 Prozent). Die Arbeitslosenziffer in dem Sektor wird für 1974 auf 2,6 Prozent geschätzt( 2.279 Arbeiter im Baugewerbe waren Ende November 1974 als arbeitslos registriert) gegenüber 2,7 Prozent im Jahr 1972 und 2,1 Prozent im Jahr 1973 und wird erwartungsgemäss in diesem Jahr auf 3,5 Prozent kommen. 000. nes ter dlow isd noziediszpoutsivone Die Drosselung im Baugewerbe hat die österreichische sozialistische Regierung dazu veranlasst, einen Anteil ihres Haushalts beiseite zulegen, um der Bauindustrie zu helfen. Die zugeteilte Summe von 4,3 Milliarden Schilling wird in die Wirtschaft fliessen, wenn die Lage bezüglich der Arbeitslosigkeit sich zum Schlechteren wendet. franz Belgien rm Mit d- Force um ers Die folgende Information wurde von der belgischen Gewerkschaft La Centrale Générale geliefert. Die Gewerkschaft möchte betonen, dass die für 1974 vorgelegten Zahlen und ihre Pläne für 1975 zu diesem frühen Zeitpunkt nur annähernd sein können. Die belgische Bauindustrie hat seit 1972 eine verminderte Aktivität erfahren, da die Inflation die Regierung zu Einschränkungen der Baukredite und Abstrichen in den Programmen für öffentliche Bauvorhaben gezwungen hatte. So wurden im Sektor des öffentlichen Wohnungsbaus nur 5.380 Neubauten bis Ende September 1974 erlaubt, im Vergleich zu 10.575 und 14.410 in der gleichen Zeitspanne in den Jahren 1973 und 1972. Die Zahl der im Bau befindlichen subventionierten Einfamilienhäuser fiel ebenfalls von 19.758 Einheiten im Jahre 1973 auf 15.163 im Jahre 1974. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl privater und nicht subventionierter Neubauten in der ersten Hälfte des Jahres 1974 an, wenn auch weitgehend auf die Vermutung zurückführend, dass die Baukosten später im Jahr steigen und die Kredite schrumpfen würden. Abgesehen vom Wohnungsbau blieb die Bautätigkeit 1974 auf etwa demselben Stand wie im vorigen Jahr. Ein Sinken begann gegen Jahresende, als Folge der Anti- Inflationsmassnahmen der Regierung. Es scheint, dass die Tätigkeit im öffentlichen Sektor, seit dem starken Rückgang im Jahre 1973, wieder etwas nachgeholt hat. Diese relative Stabilisierung ist hauptsächlich der Steigerung der Lokalkredite für Neubauten zu verdanken, die die Einschränkungen im Bereich der von der Regierung investierten Projekte ausgleichen sollen. Die staatlichen Ausgaben für öffentliche Bauvorhaben sind in Belgien seit 1972 auf die Hälfte gesunken.unsips beilpti sp Mitte 1973 waren 216.214 Produktionsarbeiter und 22.133" Geistesarbeiter" als vom staat- m lichen Programm für soziale Sicherheit abgesichert registriert. Die gegenwärtige Krise in der Ge- tus samtbautätigkeit hat zu einem 4- prozentigen Sinken der Zahl der bei öffentlichen Bauvorhabend Angestellten geführt( von 1972 bis 1973 sank die Zahl um 7 Prozent) und zu einem 3- prozentigen Sinken der Zahl der auf dem Bau beschäftigten Produktionsarbeiter( obwohl die Zahl der in dem Sektor beschäftigten Geistesarbeiter um 4 Prozent anstieg). Ende September 1974 waren 8.919 ad Bauarbeiter arbeitslos, im Vergleich zu 8.658 zur gleichen Vorjahresperiode, während 7.092 Kurzarbeit machten. am härtest Man schätzt, dass die Arbeitslosigkeit im Sektor 1975 um weitere 7 bis 10 Prozent ansteigen wird. Die Centrale Générale glaubt, dass 1975 auch ein träges Jahr im Wohnungsbaubereich werden 55 wird, was auf die weiterhin knappen Kredite und den allgemeinen Rückgang in der wirtschaftlichen Aktivität zurückzuführen ist, der sich jetzt auf die europäischen Wirtschaften auszuwirken beginnt. Das könnte durch gesteigerte Ausgaben für öffentlichen Wohnungsbau wettgemacht werden. Noch scheint es sicher, dass die Zahl der Neubauten die 20.000 von der Regierung für 1974 geplanten neuen Einheiten zu niedrigen Kosten nicht erreichen wird. Abgesehen vom Wohnungsbau scheint die Aktivität im Bausektor zu sinken. Was die öffentlichen Bauvorhaben betrifft, sieht das Bild etwas freundlicher aus, seit die Regierung ihren Haushalt in diesem Bereich um 6 Prozent für das kommende Jahr erhöht hat. er Beispiel Nigeria und Sambi erdings must hervo Dänemark besond position. Dänemark ist vor allen anderen europäischen Ländern, vielleicht mit Ausnahme von Italien und Spanien, das von der Weltwirtschaftskrise am stärksten betroffene Land. Die Lage Dänemarks 15 psl wurde noch durch eine ungünstige Zahlungsbilanz verschärft: das stark vom Handel abhängige Land musste 1974 einen sinkenden Absatz seiner Waren bei gleichzeitigem starken Preisanstieg seiner Importe, besonders bei Treibstoff, in Kauf nehmen. Die Auswirkungen auf das Baugewerbe waren katastrophal. Der Dänische Bund der Bauarbeiter und verwandter Gewerbe( Byggefagenes Landssammenslutning) berichtet, dass das Bauvolumen in Dänemark von 1973 bis 1974 insgesamt um 26 Prozent zurückgegangen ist, wobei der grösste Rückgang im Wohnungsbau( 50 Prozent niedriger) zu verzeichnen ist. Um 14 Prozent weniger kommerzielle Bauten wurden begonnen, und die öffentlichen Arbeiten gingen um 11 Prozent zurück. Der einzige Lichtblick war ein Ansteigen der Renovierungsarbeiten bei Wohnbauten. Im November 1974 waren 45.000 Arbeiter in diesem Sektor beschäftigt, im Vergleich zu 38.000 Arbeitern im November 1973. mi pauis Die folgenden Tabellen zeigen, wie schwerwiegend die Auswirkungen der Wirtschaftsrezession in Dänemark auf die Wirtschaft als ganzes und auf das Baugewerbe im besonderen sind. Anzahl der beschäftigten dänischen Arbeiter Ende: Manuelle Arbeiter, sämtl. Wirtschaftszweige biz expla zeigt, dass fast 1972 19W 1973 steuropäis von ein 1974 nedazipled.eb nov buw noitsm Tut sib noted stron 312.500 Faren 317.200 Csen nejpla ken Nac sbnsplot si eser Rezession nichtmanuelle Arbeiter, sämtl. Wirtschaftszweige Bauarbeiter gende 19b 275.100 iegsende. enisz, bas un bougrias nadunt maasib us rast uber eine allgen Couricides 19 16tivi A shebigey anie Ster fiss jed, 9117zubniusa arzipled sid xuswonbu104.700 uche 108.200 rankungs 106.100 nab nigeriantadA dappundow nedolinetto esbo Jibexusa hausern mi nebju sogenannt 171.500 mi roughs ster Inlet 150.900 dnspouw gecebra aid na chrankynprusips sib ovusa srbil Verlust von Arbeitsplätzen in der dänischen Bauindustrie, nach Sparten aufgegliedert, 1973-1974 at 91del, mi Ɛar.BauunterIn 1.000 Personen: richtet nedbil dreichen. 9ib November 1973 November 1974 37,4 34,1 27,8 23,8 mi siw br oder on nehmer Maurer Zimmerleute Tischler 31,0 8,7 13,6 28,3 stib97,0 12,2 19 106 Ater exitsus eib deild usdzp Sektor Motor der Maler Rohrleger Elektriker en Oeffentl. Arbeiten new 295 18,9 17,3 16,0 15,6 How m 15,0 02 9120x 15,7 Baundust ( Etwa 5.000 Arbeiter aus anderen Zweigen müssen der Arbeitslosenzahl noch hinzugefügt werden, so dass die Gesamtziffer sich für die dänische Bauindustrie auf 20.600 beläuft.) 190 Die dänischen Bauarbeiter waren damit die Hauptleidtragenden bei der Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt: Während die Arbeitslosenziffer für die gesamte Wirtschaft im Januar 1975 14,1 Prozent betrug, belief sie sich für das Baugewerbe auf über 15 Prozent. Es scheint, dass einige Mitglieder der dänischen Regierung diesen Trend für nicht mehr rückgängig zu machen halten; a man spricht davon, dass die Zahl der im Baugewerbe Tätigen während der nächsten zehn Jahre auf die Hälfte des jetzigen Stands zurückgeführt werden soll. gedail Es ist zu erwarten, dass sich die Lage bis zu einem gewissen Grade dadurch entspannen wird, dass die dänische Sozialdemokratische Partei kürzlich nach einer Minderheitsregierung durch die Liberale Partei wieder die Regierungsgewalt übernommen hat. Neue Gesetze zum Erhalt der Arbeitsplätze und Einkommen und zur Unterstützung der Bauindustrie scheinen in Vorbereitung. Bundesrepublik Deutschland en Beneluxs Die folgende Information stammt von der IG Bau- Steine- Erden. Die Tätigkeit in der deutschen Bau- und Bauingenieurindustrie sank um etwa 7 Prozent von 1973 bis 1974( im Vergleich zu ei56 - nem 1,8- prozentigen Rückgang von 1972 bis 73), hauptsächlich infolge des Anti- Inflations- Programms der Regierung, das höhere Zinsen für Darlehen und eine Beschränkung von Neubauten festlegte. Dieser Rückgang in der Aktivität führte zu einem starken Sinken- 11 Prozent der Beschäftigtenzahl im Sektor( von 1.515.253 im Jahre 1973 auf 1.348.593 von Januar bis November 1974). Am härtesten betroffen waren die Facharbeiter, obwohl auch die Zahl der beschäftigten ungelernten und angelernten Arbeiter beträchtlich sank. Die Betroffenen fanden zum Teil Arbeit in anderen Industrien oder verliessen das Land, wie es bei den Gastarbeitern der Fall war. Die Zahl der Kurzarbeiter stieg an und zwar von durchschnittlich 316 im Jahre 1973 auf rund 8.513 im Durchschnitt im Jahre 1974. Die Lage verschlimmerte sich im Januar 1975, wie folgende Tabelle veranschaulicht: Inige Arbeitslose unbesetzte Stellen Kurzarbeiter Januar 1975 210.528 11.933 36.309 Januar 1974 120.261 -AO 20.763 emble 4.438 Januar 1973 58.730 61.762 30 Für den Rest des Jahres 1975 sieht die Gewerkschaft gegen Jahresende eine leichte Besserung des Tätigkeitsstands voraus, da die Regierung Schritte unternimmt, die Kreditkontrollen zu lockern und Neubauten finanziell zu unterstützen. Die Zahl der Wohnneubauten wird 1975 nach wie vor stark reduziert werden, und sogar noch mehr Beschäftigte werden sich gezwungen sehen, anderswo Arbeit zu suchen. Frankreich Der nachstehende Bericht beruht auf Informationen des neu beigetretenen Nationalen Bund der Bau- und Holzarbeiter- CFDT( FNCB) und sind der Presse entnommen. Von dem langjährigen französischen IBBH- Mitglied, dem Bau- und Holzarbeiterbund Force Ouvrière, erhielten wir keine Information, obwohl das Sekretariat in Genf mehrmals darum ersucht hatte. - Das französische Baugewerbe trat 1975 in eine Konjunkturkrise ein. Die Rezession machte sich im Wohnungsbau stärker als in anderen Sektoren bemerkbar. Schätzungen zufolge werden 1975 etwa 30.000 bis 50.000 weniger Wohnungseinheiten fertiggestellt werden gegenüber 1974. Als Folge dieser nachlassenden Tätigkeit sind zur Zeit etwa 400.000 Bauarbeiter und Arbeiter verwandter Gewerbe arbeitslos oder Kurzarbeiter, und man nimmt an, dass es bis zum nächsten Frühjahr eine halbe Million sein werden. Die Beschäftigungskrise wurde noch dadurch kompliziert, dass die Regierung sich weigerte, schon vorhandene Wohnungseinheiten zu renovieren. Diese Tätigkeit macht sons gewöhnlich rund 20 Prozent der Gesamttätigkeit im Bausektor aus. Island Jup siw doen dous triep usdne SAS us doigle Der Isländische Bund der Bauarbeiter( Samband Byggingamanna) berichtet, dass der Boom im isländischen Baugewerbe im November 1974 in eine Rezession umschlug, als die antiinflationären Massnahmen der Regierung( Kreditbeschränkungen, Drohung, Wohnungseinheiten des Neubaus einzuschränken) ihre Wirkung zu zeigen begannen. Der plötzliche Ueberhang am Arbeitsmarkt drohte, die Verdienstmöglichkeiten der Arbeiter im Sektor durch Ueberstunden einzuschränken. Diese Einkünfte machen nach offiziellen Schätzungen bis zu 40 Prozent des Gesamteinkommens der ungelernten Bauarbeiter und bis zu 30 bis 35 Prozent des Gesamteinkommens der gelernten Bauarbeiter aus. Obwohl sich die Lage inzwischen entspannt hat, glaubt der Bund, dass auch in Zukunft mit Arbeitslosigkeit gerechnet werden muss. Irland Die nachstehende Information stammt von der irischen Arbeitergewerkschaft Irish Transport and General Workers' Union. Die irische Bauindustrie, bedrängt von der Inflation, von Problemen im Geldverkehr und knappen Krediten, ist in eine Phase sinkender Aktivität getreten, mit dem Ergebnis, dass ein beträchtlicher Teil der ungefähr 45.000 manuellen Arbeiter im Sektor Gefahr laufen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Der Hausbausektor ist am härtesten betroffen. Die Zahl der in Irland 1974 gebauten Wohnungen scheint auf ungefähr 22.000 gesunken zu sein, gegenüber ungefähr 25.000 im Jahre 1973. Der Verkauf von Fertig- Mischbeton für Hausfundamente lag fast 50 Prozent unter dem Stand von 57 1973 und der Zementverkauf soll 1974 um 3 Prozent gesunken sein. Der grösste Rückgang im Zementverkauf- 6 Prozent- erfolgte in der 2. Hälfte des Jahres 1974 und zeigte an, dass die Drosselung im Bau Schwung gewinnt. Und schliesslich sank der Verkauf von Balken für den Hausbau um 30 Prozent von 1973 bis 1974, während der Verkauf von Betonblocks und Ziegeln in der gleichen Zeit um 20 Prozent zurückging. Oeffentliche Bauarbeiten blieben im letzten Jahr auf dem 1973er Stand, aber die Zukunftsprognosen sind düster. Ein kürzlicher Ueberblick zeigt, dass viele Bauverträge, die seit Juli 1974 beantragt sind, aufgrund der immer schlechter werdenden wirtschaftlichen Lage in Irland zurückgestellt werden. Die Gewerkschaft berichtet, dass ungefähr 4.000 Arbeiter gegenwärtig arbeitslos sind, und dass alles darauf hindeutet, dass die Zahl 1975 wahrscheinlich noch ansteigt. Da Italien ern, ht mit Ausnahme von ne Land. Lage hemark Die folgende Information ging uns von der italienischen Baugewerkschaft, der Federazione italiana lavoratori construzioni e affini( FILCA- CISL) zu. bei gleichzeitigem ner Die Bauindustrie wurde von der allgemeinen Wirtschaftskrise, die Italien jetzt ergreift, ernst betroffen. Die Anti- Inflationspolitik der christlich- demokratischen Regierungskoalition hat die Kredite für Neubauten schrumpfen lassen und hat zu Kürzungen im öffentlichen Wohnungsbau und öffentlicher Bauprojekte geführt, mit dem Ergebnis, dass Ende Dezember 1974 um die 100.000 Arbeiter im Bausektor arbeitslos waren( 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr) und weitere 100.000 in der Holz- und holzverarbeitenden Industrie( 6 Prozent mehr als 1973). Die Gewerkschaft glaubt, dass, wenn die Regierung nichts unternimmt, um die Aktivität im Bau anzuregen, die Lage in den nächsten Monaten sogar noch schlimmer werden könnte. Die Gewerkschaft hat ein Programm ausgearbeitet, das die Finanzierung eines umfassenden öffentlichen Wohnungsbau- und Bauprogramms durch die Regierung fordert. Unter den Zielen des Programms wären der Bau neuer Krankenhäuser und Schulen, städtische Erneuerungen und eine Steigerung preisgünstiger Wohnungsbaueinheiten zu nennen. Die Gewerkschaft glaubt, dass die Annahme dieses Programms das einzige Mittel darstellt, im Jahre 1975 eine massive Arbeitslosigkeit im Bausektor abzuwenden. Die Gewerkschaft berichtet, dass zur Zeit etwa 1.200.000 von den rund 19 Millionen Erwerbstätigen Italiens arbeitslos sind. dunspep nat Luxemburg 1spinew 000.02 aid 000.08 GWIS acer BUS8 00.00 swie tissus bria tisxpireT nebnezasidan hasib oplo alA Die Luxemburger Arbeitergewerkschaft( Letzeburger Arbechter- Verband- LAV) berichtet, dass die vor drei Jahren begonnene Hochkonjunktur im Bausektor im Jahre 1975 wahrscheinlich fortdauern wird; der Industriebau ist der einzige Sektor, in dem ein Rückgang erwartet wird. Im vergangenen Jahr wurde in Luxemburg eine Höchstzahl von Häusern gebaut: 2.857 Einheiten im Vergleich zu 2.426 im Jahr zuvor. Der Strassenbau geht auch nach wie vor gut. Gegenwärtig gibt es keine Arbeitslosigkeit im Baugewerbe Luxemburgs; in der Tat ist die Zahl der in der Industrie beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer um etwa 200 bis 300 pro Monat gestiegen. Die Gewerkschaft glaubt, dass in Zukunft die Bauhochkonjunktur infolge der Preissteigerungen( bis zu 15-17 Prozent 1974) und Kreditrestriktionen etwas nachlassen könnte. Das wird 19 jedoch möglicherweise durch eine Entscheidung der Regierung ausgeglichen werden, auf das Drängen der Gewerkschaft hin, den Bau von Häusern zu niedrigen Baukosten auszudehnen. Die Durchführung dieser Politik ist von der Tatsache begünstigt worden, dass eine neue liberal- sozialistische Regierung im letzten Herbst in Luxemburg gebildet wurde und so eine 30- jährige Regierungszeit der christlich- demokratischen Partei ihr Ende fand. Niederlande bnshi Die holländische Bau- und Holzarbeitergewerkschaft( Bouwbond NVV) berichtet, dass 57.000 holländische Bauarbeiter gegenwärtig vorübergehend entlassen oder arbeitslos sind. 20 Prozent von ihnen sind Facharbeiter. Die Zahl derer, die ihre Arbeit verloren haben, ist insgesamt von 22.000 ( 1973) auf 34.000( 1974) angestiegen und erreicht dieses Jahr erwartungsgemäss 35.000 bis 45.000 ( oder 11 bis 15 Prozent der Bauarbeiterschaft). Die Zahl arbeitsloser Baufacharbeiter alleine erreicht wahrscheinlich 30.000. Dieser steile Abstieg ist in der Sicht der Gewerkschaft die Folge struktureller Ursachen. Der Häusermarkt ist saturiert: In den letzten Jahren sind jedes Jahr ungefähr 150.000 neue Einheiten gebaut worden; 1975 sinkt die Ziffer wahrscheinlich auf 100.000 bis 9V 58 110.000. Der Rückgang im Häuserbau hat einen Rückgang in der Ingenieurbau- Tätigkeit mit sich gebracht, da damit in Zusammenhang stehende Strassen-, Wasserweg-, geschäftliche und öffentliche Bauprojekte weniger zahlreich geworden sind. Die Gewerkschaft denkt, dass die allgemeine Wirtschaftskrise auch eine Auswirkung auf den Bau gehabt hat, obwohl diese schwer abzuschätzen ist. Auf alle Fälle fiel das Nettoprodukt der holländischen Bauindustrie von 26.200 Millionen Gulden im Jahr 1973 auf 23.965 Millionen Gulden im Jahr 1974 und wird in diesem Jahr erwartungsgemäss weiter auf 23.605 Millionen Gulden sinken. Die Gewerkschaft glaubt, dass ungefähr 30.000 bis 50.000 holländische Bauarbeiter in nächster Zukunft neue Arbeit finden werden müssen. Obwohl Hilfe bei der Umschulung zur Verfügung steht, sind neue Arbeitsstellen sicher schwer zu finden, weil andere Sektoren ebenfalls Arbeitslosigkeit erwarten. Einige zusätzliche Arbeitsstellen mögen im Bau infolge natürlicher Abnutzung erschlossen werden. Jedoch hängt die echte Gesundheit der Industrie von der Durchführung eines umfassenden Programms für öffentliche Bauvorhaben von seiten der Regierung ab, und zwar über einige der nächsten Jahre hinaus. reen 00 nigg Die niederländische Regierung hat soeben mit der Durchführung eines Programms zur Ankurbelung der darniederliegenden Bautätigkeit begonnen. Es sieht auch unter anderem Steuererleichterungen und neue öffentliche Bauvorhaben vor. Bis jetzt sind jedoch noch keine Auswirkungen auf die Arbeitslosenrate festzustellen, die weiterhin im Ansteigen ist. Norwegen asb brandew: bnia dood nichet Die norwegische Gewerkschaft der Bauarbeiter, der Norsk Bygningsindustriarbeiderforbund, berichtet, dass die gegenwärtige Lage des Bau- und Hoch- und Tiefbau- Sektors gut ist und prophezeit, dass auch 1975 ein gutes Jahr sein wird. Die Gesamtzahl der Ende September 1974 arbeitslosen Bauarbeiter belief sich auf 644 oder ungefähr 1 Prozent der Arbeiterschaft. Gegenwärtig hat die Industrie genügend offene Stellen, um alle ihre Arbeitslosen zu absorbieren, und erwartungsgemäss wird die Zahl der 1975 angebotenen Arbeitsplätze grösser sein als die Nachfrage. Es wird vermutet, dass die norwegischen Arbeitgeber im Baugewerbe im kommenden Jahr eventuell ausländische Arbeiter anwerben müssen. Darüber hinaus erklärt die Gewerkschaft, beständen aufgrund der staatlichen Beschränkungen für den Bau von Geschäftshäusern, Grossanlagen und neuer Industriewerke ungenutzte Kapazitäten im Baugewerbe. Die Norwegische Maurergewerkschaft, Norsk Murerforbund, erklärt ihrerseits, dass im Durchschnitt 6,43 Prozent ihrer Mitglieder im letzten Winter ohne Arbeit waren, weil sich die Arbeitgeber geweigert hatten, die Arbeit gleichmässig über das ganze Jahr zu verteilen. Portugal Ow brusleto nst Das portugiesische Baugewerbe, eines der wichtigsten Gewerbe der Gesamtwirtschaft des Landes ( Umsatz 1974: 8.658 Mio. Eskudos bzw. 865,8 Mio. Schweizer Franken), ist nach dem Militärputsch vom April 1974, durch den die Caetano- Diktatur gestürzt worden war, praktisch zu einem völligen Stillstand gekommen. Von Januar bis Mai 1975 wurden bei den portugiesischen Behörden nur 57 Anträge auf Erteilung von Baugenehmigungen eingereicht; zum Teil ist dies natürlich auf die Teuerung von Treibstoff und Baumaterial zurückzuführen, die durch den Kostenanstieg für Erdöl ausgelöst wurde. Ein bedeutender Faktor aber war auch das mangelnde Vertrauen der Bauunternehmer in das neue linksgerichtete Militärregime und deren Widerstand gegen ein Erstarken der Gewerkschaften in diesem Sektor. So waren etwa die Bauunternehmer keineswegs erfreut über die jüngste Verstaatlichung der Zementindustrie des Landes oder über die Uebernahme des inländischen Banken- und Versicherungswesens durch den Staat. Auch klagten sie über einen verstärkten Lohnkostendruck, nachdem kürzlich der Mindestlohn in Portugal auf 4.000 Eskudos( 400 Schweizer Franken) pro Monat angehoben wurde. Diese Ereignisse und ein Beschluss des Lissaboner Stadtrats, Hotelneubauten entgegenzuwirken, damit man sich auf den sozialen Wohnungsbau un konzentrieren könne, führte im Frühjahr in der Hauptstadt zu einer Strassen demonstration der Bauunternehmer. Und mindestens eine ausländische Gesellschaft mit Beteiligungen im portugiesischen Baugewerbe, die Costain AG, mit Sitz in Grossbritannien, hat beschlossen sich zurückzuziehen, nachdem sie der Presse mitteilen liess, dass" mit den neuen Verordnungen der portugiesischen Behörden eine Arbeit unter normalen Bedingungen unmöglich sei".( Die ausländischen Investitionen im portugiesischen Baugewerbe konzentrieren sich vorwiegend auf Projekte, die eine fortge59 schrittene Technologie erfordern, wie im Strassenbau; sie machen jedoch nur 4 Prozent der Gesamtinvestitionen in diesem Sektor aus.) Mit Stand vom Juni 1975 betrug die Arbeitslosenrate für die gesamte portugiesische Wirt- art schaft 8 Prozent. Bis zum Jahresende, wenn rund 300.000 demobilisierte Soldaten und Siedler aus den früheren portugiesischen Kolonien in Afrika zurückgekehrt sein werden, könnte jedoch die tai.. Ziffer auf 30 Prozent ansteigen( etwa 1 Million Arbeiter). Keine verlässlichen Zahlenangaben gibt es über die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe, wenn auch fest steht, dass die Ziffer sehr hoch sein muss. Die letzten offiziellen Zahlen, 6 Prozent im letzten Dezember, sind gewiss viel zu niedrig. Aber selbst, wenn sie stimmen würden, gäben sie nur ein sehr unvollkommenes Bild der Lage, da in diesem Zweig Unterbeschäftigung häufig und Saisonarbeit die Regel ist. Der herrschende militärische Revolutionsrat in Portugal ist sich des Multiplikationseffektes eines brachliegenden Bauge- xl werbes durchaus bewusst und hat Schritte unternommen, um neue öffentliche Vorhaben zu finanzieren, und fördert auch sonst eine Wiederaufnahme der Bautätigkeit. Die Regierung erwartet, dass diese" Initialzündung" bis zu 35.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird. Staatliche Massnahmeninis zur Belebung der brach liegenden Wirtschaft sind jedoch Grenzen gesetzt: Die Inflationsrate liegt bei 24 Prozent; Portugals Zahlungsbilanz ist stark negativ geworden, nachdem die Devisenreserven während des letzten Jahres um die Hälfte gesunken sind; neue ausländische Investitionen sind praktisch nichtexistent, und finanzielle Hilfe aus der EWG und dem Ostblock floss nur ziemlich spär- us lich. Der einzige positive Faktor war, dass Geldüberweisungen von im Ausland arbeitenden Portugiesen weiterhin hoch sind: während des vergangenen Jahres haben allein die in Frankreich arbeitenden Immigranten 22.000 Millionen Eskudos( 2.200 Millionen Schweizer Franken) überwiesen. wnsgeg sib ezberi Fisanda ugin at@ bsdondeesb Spanien Die folgende Information ist in Spanien von der Abteilung der Bauarbeiter der geheimen spanischen Arbeitergewerkschaft UGT( Unión general de trabajadores) zusammengetragen worden. eintub Der Bausektor ist in Spanien von der allgemeinen Wirtschaftskrise stärker betroffen als jederw andere, bedingt durch den hohen Prozentsatz von Arbeitern, die beim Bau von Häusern und Anlagen für den Fremdenverkehr beschäftigt sind, die beide im vergangenen Jahr beträchtlich ins Stokken kamen. Die am stärksten betroffenen Gegenden sind bis jetzt die Kanarischen Inseln, die Costa del Sol, Levante und Mallorca, wo infolge des starken Rückgangs des Fremdenverkehrs fast keine Arbeit zu finden ist. In Mallorca mussten z. B. 15.000 Bauarbeiter, die vom Festland kamen, nacht Hause zurückkehren. Auch die Madrider Gegend beginnt jetzt die kritische Lage zu spüren, mit dem Ergebnis, dass ungefähr 60.000 Bauarbeiter dort neulich in Streik getreten sind. In Katalonien sind gegenwärtig um die 10 Prozent der Bauarbeiterschaft arbeitslos und man schätzt, dass die Ziffer im Laufe des Jahres noch auf 50 Prozent ansteigen wird( 100.000 von 200.000). heiten im Im Baskenland, wo bis neulich Vollbeschäftigung herrschte( dank der Bauvorhaben im Gange) fühlt man nun auch die Folgen der Krise. Die Franco- Regierung, die beschlossen hatte, staatliche Ausgaben für Wohnungsbau und öffentliche Bauvorhaben in 1975 zu beschränken, hat nun ihren Beschlüss geändert und die Investitionen erhöht. spüllöv Am Arbeitsplatz werden die Bemühungen der Arbeiter, ihre Interessen zu verteidigen, durch die verstärkte Gegenwart der von der Regierung kontrollierten" vertikalen Gewerkschaft" behindert, die in Konflikten auf Arbeitgeberseite steht und versucht, die Arbeitnehmer davon abzubringen, kollektive Aktionen zu unternehmen. Schweden itneme hob pnurbilts6219V stapnüj sib Die folgende Information kommt von der schwedischen Bauarbeitergewerkschaft, der Svenska lozib Byggnadsarbetareförbundet. Ispunio Ispuso ni nini ni ndoltasbniM 1eb doils oniM heb doilsux msbroen> loubnetzondo] net Die schwedische Bauindustrie befindet sich bereits seit 1970 in einer Krise, besonders im Wohnungsbau-, öffentlichen Bau- und Geschäftsbausektor. Dies waren die Wachstumsgebiete während der Bauhochkonjunktur im letzten Jahrzehnt, und die allgemeine Sättigung der Nachfrage in die- ax sen Gebieten hat weitgehend zur Abwanderung von 30.000 Arbeitern aus der schwedischen Bauindustrie seit 1969 beigetragen, die meisten von ihnen junge oder Facharbeiter.( Diese Ziffer verweist auf die Abnahme der Gewerkschaftsmitglieder seit 1969, die ganz genau die Zahl der Arbeiter wi- k derspiegelt, die der Industrie verlorengingen, da 96 Prozent der schwedischen Arbeiterschaft im Baugewerbe gewerkschaftlich organisiert sind.) Дефіті поп 2 60 hatte Andere Gründe für den gegenwärtigen Beschäftigungsrückstand im Bau sind: das allgemeine Abkühlen der schwedischen Wirtschaft, sinkende Investitionen in der Industrie, starker Produktivitätsanstieg unter den Bauarbeitern( ungefähr 9 Prozent pro Jahr) und Rationalisierungsprogramme, die von Baufirmen unternommen wurden.( In einigen Fällen hatte die Zahl der Beschäftigten pro Standort um 50 Prozent zugenommen.) Jedoch ist das bis zu einem gewissen Grad durch eine gleichbleibend hohe Rate der Tätigkeit im Industriebau ausgeglichen worden, sowie durch Staatszuschüsse für Neubauten und vermehrtes Reparieren und Umbauen von Häusern usw. Obwohl keine präzisen Zahlen über die letztere Aktivität zur Verfügung stehen, ist sie möglicherweise eines Grundfaktor für das Vermeiden eines noch drastischeren Beschäftigungsrückgangs im Bausektor. 1974 beliefen sich die Investitionen im schwedischen Bau- und Tiefbausektor auf 3,8 Milliarden Kronen, ein Rückgang von 10 Prozent in bezug auf das Niveau von 1973. Der Tätigkeitsrückgang war hauptsächlich im Wohnungsbausektor zu spüren, während die Drosselung im öffentlichen Bau etwas Erleichterung verschaffte und der Industriebau sich weiter ausdehnte. Im Jahre 1974 wurden 82.000 Bauprojekte angefangen; 67.000 sind für 1975 geplant- die niedrigste Ziffer seit den 50- iger Jahren. Die Anzahl Neubauwohnungen ist von 75.250 im Jahre 1971 auf 38.781 in 1974 gesunken, d.h. ein Rückgang von 46 Prozent. Während derselben Periode stieg jedoch die Anzahl gebauter Kleinhäuser von 31.950 auf 46.530, d.h. mit 46 Prozent. Die Beschäftigung ging 1974 um 4,5 Prozent zurück, im Vergleich zu einem Rückgang umb 6,6 Prozent im Jahr zuvor; ein Anzeichen dafür dass eine teils grössere Stabilität auf dem Bauarbeitsmarkt erreicht wurde. Die schwedische Bauarbeitergewerkschaft beobachtet 1975 einen weniger ernsten Aktivitätsrückgang, hauptsächlich dem weiteren Wachstum im Industriebau zu verdanken und der geplanten Ausdehnung der staatlichen Investitionen im Bau. Jedoch wird erwartet, dass sich die Abnahme von Neubauten und öffentlichem Bau verstärken wird. Man hofft, dass eine weitere Abnahme der Beschäftigtenzahl durch eine neue Gesetzgebung umgangen werden kann, die die Rechte der Arbeitgeber, Arbeitnehmer einzustellen, die neu in der Industrie sind, einschränkt, solange Baufacharbeiter zur Verfügung stehen. Im Augenblick liegt das grösste Problem der Gewerkschaft in der Schwierigkeit beim Anwerben junger Arbeiter für die Bauindustrie, grösstenteils, weil unerwünschte Arbeitsbedingungen dem Sektor ein schlechtes Bild geben. Für die Zukunft prophezeit die Gewerkschaft Probleme, die in der Auswirkung der weltweiten Wirtschaftsdrosselung bestehen, mit der Schweden fertigwerden muss. Schweiz Die schweizerische Bauindustrietätigkeit sank von 1973 bis 1974 um rund 10 Prozent, wobei der Hausbau- und der Hoch- und Tiefbausektor am stärksten betroffen waren. Der Industriebau wur- v de weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Rückgang des Wohnungsbaus( es wird geschätzt, dass 1975 nur 40.000 bis 50.000 Häuser gebaut werden, gegenüber 80.000 im Jahre 1973) erklärt sich aus einer immer grösseren Saturierung des Markts und örtlichen, kantonalen und bundesstaatlichen Anti- Inflations- Massnahmen, die die Kredite kürzen und die Zahl der Baugenehmigungen eingeschränkt haben. In den letzten sieben Jahren wurden ungefähr 500.000 neue Wohnungen in der Schweiz gebaut; das ist ungefähr 1/5 aller im Land bestehenden Häuser. Der Anteil des Baugewerbes am Bruttosozialprodukt der Schweiz stieg 1973 von 11 Prozent 2,1 Milliarden Franken) auf 20 Prozent( 25,9 Milliarden Franken). Die nachlassende Tätigkeit führte zu einem Rückgang der im Schweizer Baugewerbe beschäftigten Arbeitskräfte von 216.409 Ende März 1973 auf 150.275 Ende März 1975. Das Baugewerbe beschäftigte demnach 10,8 Prozent weniger Schweizer, 41,3 Prozent weniger ausländische Arbeiter und 65 Prozent weniger Saisonarbeiter. Die Zahl der im Schweizer Baugewerbe beschäftigten Saisonarbeiter ging zwischen März 73 und März 75 von 91.690 auf 32.063 zurück. Was die Arbeitslosigkeit im Dezember 1974 betrifft, so sprechen offizielle Statistiken von 165 Arbeitslosen im Schweizer Baugewerbe( von einer nationalen Gesamtzahl von 1.030). Jedoch ist diese Zahl nicht definitiv, da das Schweizer Gesetz die Meldung von vorübergehend und endgültig Entlassenen nicht verlangt. Des weiteren spiegelt die Angabe nur die Zahl der im Sektor angestellten Arbeiter wider, die Arbeitslosenentschädigung beantragt haben, und das ist eine ausgewählte Gruppe( hauptsächlich Vorarbeiter, technische Zeichner, Architekten und Ingenieure), da nur etwa 1/5 der Schweizer Arbeiterschaft durch Arbeitslosenversicherung gedeckt ist. Die Gewerk61 schaft glaubt, dass die Arbeitslosigkeit zwischen 6 und 8 Prozent liegt. Für 1975 prophezeit die Gewerkschaft einen weiteren Rückgang von Neubauten um 10 Prozent. Die Investitionen im Industriebau werden nicht bedeutend ansteigen, aufgrund der gegenwärtigen Schwierigkeiten auf dem schweizerischen Exportmarkt. Der Sektor mit der grössten Ausdehnungsmöglichkeit ist der der öffentlichen Bauvorhaben, obwohl der allgemeine Mangel an für solche Zwecke zur Verfügung stehenden Geldern auf lokaler, kantonaler und bundesstaatlicher Ebene wahrscheinlich nicht viel in Richtung Neubauten erlauben wird. Die Gewerkschaft glaubt, dass sich die allgemeine Lage in der Schweizer Bauindustrie 1976 langsam verbessern wird und dass 1977 eine neue Tätigkeitswelle anrollen wird. Lateinamerika, Karibisches Meer Wenig Information erhielten wir über die Lage des Baugewerbes in Lateinamerika und im karibischen Raum. Die vorliegenden Angaben mussten wir uns aus den Tätigkeitsberichten zusammentragen, die uns von den angeschlossenen Gewerkschaften in Argentinien, Bermuda, Costa Rica und Venezuela, wo sich die meisten unserer aktiven Mitglieder aus den beiden Regionen bis zum 1. Juli 1975 befinden, vorgelegt wurden. Die Argentinische Bauarbeitergewerkschaft UOCRA und die Gewerkschaft der Mosaik- Kachelarbeiter FOMARA berichten, dass das Baugewerbe im letzten Jahr zwar wegen einer momentanen Verknappung von Baumaterial von nachlassender Aktivität betroffen war, inzwischen sich jedoch das Geschäft wieder belegt hat, so dass jetzt praktisch Vollbeschäftigung im Sektor herrscht. Allerdings haben kürzlich eingeleitete Kreditrestriktionen der Regierung einige kleinere Unternehmer aus dem Geschäft gedrängt; Baufirmen waren in jüngster Zeit des öfteren unter in Konkurs gegangenen argentinischen Gesellschaften zu finden. mi nanoititzoval medailtesta neb gnundebauA Die Bermuda Industriegewerkschaft berichtet, dass die Bautätigkeit in diesem Lande im letzten Jahr erheblich gesunken ist, Die Gewerkschaft glaubt, dass man dies hätte vermeiden können, wenn Regierung und Arbeitgeber eingewilligt hätten, Neubaubeginne gleichmässig über das ganze Jahr zu verteilen, wie dies Arbeitnehmervertreter gefordert hatten. Die Costa Rica Bauarbeitergewerkschaft UTRACON berichtet, dass die Bautätigkeit im Land nach wie vor hoch ist, dass es aber Schwierigkeiten bei der Zementversorgung gegeben habe. deiri Die Venezolanische Gewerkschaft der Bauarbeiter und Arbeitnehmer verwandter Gewerbe FETRACONS berichtet, dass das Baugewerbe des Landes expandiert und dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin gut ist, was im wesentlichen umfangreicher staatlicher Investitionen in öffentliche Arbeiten und in den sozialen Wohnungsbau zu verdanken ist. Die diesbezüglichen staatlichen Investitionen für 1974 betrugen umgerechnet 3.005 Mio. US- Dollar. Davon wurde das meiste für die Finanzierung von Wasserkraftwerksprojekten, Strassenbau, Krankenhäuser und Schulen verwendet. 17 Prozent der Summe waren jedoch für Arbeiterwohnungen bereitgestellt. Im Gegensatz hierzu gab der private Bausektor in Venezuela umgerechnet 1,2 Millionen US- Dollar für Bürobauten zur Unterbringung der wohlhabenderen Schichten Venezuelas und ausländischer Gesellschaften aus. tic Naher Osten Tab lds sib bu sü sib nemris nA Hier haben wir uns auf die Entwicklungen in zwei Ländern zu beschränken, Zypern und Israel, da wir keinerlei Angaben von unserem Bauarbeitergewerkschaftsmitglied in der Türkei erhielten. Der Zypriotische Bund der Bau- und Bergbauarbeiter berichtet, dass bis zu der türkischen Invasion der Insel im Juni 1974 praktisch Vollbeschäftigung in der zypriotischen Wirtschaft herrschte. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit von 1,5 Prozent auf etwa 20 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung gestiegen, so dass die zypriotischen Gewerkschaften sich genötigt sahen, für ihre Mitglieder im Ausland nach Arbeit zu suchen. 29d Die Bauarbeiterbranche unseres zypriotischen Mitglieds ist schwer durch das wirtschaftliche Chaos, das nach der Invasion entstand, in Mitleidenschaft gezogen worden: Tausende von Bauarbeitern sind zur Zeit arbeitslos, und der Gewerkschaftsbund war gezwungen, in Neuverhandlungen über den mit dem zypriotischen Verband der Bauunternehmer geschlossenen Tarifvertrag zu treten, was zu einer 20- prozentigen Reduzierung der Löhne und anderer Leistungen führte. Der Nationale Bund der Bauarbeiter in Israel befürchtet eine langanhaltende Rezession, verbunden mit einem Verlust an Arbeitsplätzen im israelischen Baugewerbe, und zwar aufgrund der 1974 in Kraft getretenen antiinflationären Massnahmen der Regierung. Im vergangenen November 62 hatte die israelische Regierung das israelische Pfund Sterling stark abgewertet und den Beginn von Neubauten eingeschränkt. Diese Beschlüsse haben zu einem starken Rückgang der Bautätigkeit und einem Exodus der Arbeiter aus der Baubranche geführt. Von 1972 bis 1974 sank das Volumen an Neubauten in Israel von 8 Millionen m2 auf 6,5 Millionen m2; die Zahl wird 1975 voraussichtlich auf 4 Millionen m² absinken. Diese Entwicklungen gefährden das von der Gewerkschaft unterstützte Regierungsprogramm, den Bau von Wohnungen für Einwanderer, Arbeiter und junge Menschen zu forcieren, und Erleichterungen für die Reparatur beschädigter Häuser zu schaffen. Auch die Forderungen der Gewerkschaft, dass die Regierung ihr Programm für ein rationelleres Planen des Wohnungsbaus verwirkliche, sind gefährdet. Im Jahre 1974 hatte sich der israelische Wohnungsbauminister auf Drängen der Gewerkschaften zu einem Fünfjahres- Wohnungsbauprogramm bereit erklärt, wonach pro Jahr 60.000 Wohnungseinheiten gebaut werden sollten. Das Programm sieht auch Beihilfen für die Israelis vor, die bereit sind, Häuser ausserhalb der Hauptwohnzentren Israels zu errichten. Holzfirmen innerhall Als Reaktion auf die gegenwärtige Krise im israelischen Bausektor hatte die Gewerkschaft gefordert, dass die Regierung die Sicherung des Arbeitsplatzes garantiere. 1972 USA/ Kanada Das AFL/ CIO- Exekutivkomitee gab anlässlich seiner Sitzung in Bal Harbour, Florida, im Februar dieses Jahres einen Bericht heraus, der die gegenwärtige Höhe der Arbeitslosigkeit in der Bauindustrie der USA als die bedenklichste seit der Depression von 1930 bezeichnete. Die Bauarbeiter sind von der Wirtschaftskrise in den USA stärker betroffen als jeder andere Beruf. 1 Million von den 7,5 Millionen Arbeitern der USA( 8,2 Prozent der Arbeiterschaft), die Mitte Januar 1075 arbeitslos waren, sind Bauarbeiter. Im letzten Vierteljahr von 1974 waren 13,7 Prozent der im amerikanischen Baugewerbe Beschäftigten arbeitslos, verglichen mit 8,8 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres. gn Der Hausbau steht beinahe auf Stillstand: Neubauten liegen 60 Prozent unter der anfangs ni 1973 erreichten Höhe; daraus folgt, dass Baustoffindustrien und solche, die Zubehör liefern, Transport-, Furnier- und Inneneinrichtungsindustrien ebenso ein Zurückgehen der Nachfrage und Produktion erfahren mussten. Die Zukunftsaussichten sind nicht rosig. Die Ford- Regierung hält die Zügel was die Kredite angeht weiterhin straff, mit dem Ergebnis, dass es den Unternehmern an Kapital mangelt, um Neubauprojekte zu realisieren und zukünftige Hausbesitzer sich keinen Zins auf Hypotheken leisten können. Es gibt gegenwärtig rund 400.000 unverkaufte neue Häuser auf dem US- Markt. Die Regierung hat auch ihre Investitionen im öffentlichen Wohnungsbau stark reduziert. Stres undi Die nachlassende Tätigkeit im amerikanischen Wohnungsbau wirkte sich einschneidend auf die kanadische Holzproduktion aus, berichtet die Internationale Holzarbeitergewerkschaft von i Amerika. Tausende von kanadischen Forstarbeitern wurden in diesem Frühjahr als Folge eines pal Rückgangs des Holzverkaufs in den USA zeitweilig entlassen. Sämtliche Mitgliedsgewerkschaften des IBBH in Nordamerika wurden von dieser Entwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen. Die International Union of Operating Engineers berichtet, dass z.Z. 12 Prozent ihrer Mitglieder arbeitslos sind. Von den Mitgliedern der Internationalen Berufsvereinigung der Maler und verwandter Gewerbe sind 25 Prozent ohne Arbeit. 25 Prozent der Amerikanischen Metallblecharbeiter sindow ohne Arbeit. Die Internationale Arbeitergewerkschaft von Nordamerika berichtet, dass 30 Prozent ihrer Mitglieder ohne Arbeit sind. Hier und da durchgeführte Untersuchungen über Arbeitslosigkeit unter den Mitgliedern der Internationalen Gewerkschaft der Maurer und Gipser von Amerika zeigten, dass im Durchschnitt über 40 Prozent der Maurer in den grossen nordamerikanischen Städten arbeitslos waren.olors Die AFL- CIO hat den Kongress aufgefordert, schleunigst zu handeln, um der Politik der Ford- Regierung entgegenzuwirken und zwar durch Herabsetzung der Zinsen auf Hypothekdarlehen von ca. 7- 8 Prozent auf 6 Prozent, durch stärkere Abstriche an den Ausgaben für den bundesstaatlichen Wohnungsbau und mit Akzent auf den Wohnungsbau für ältere Familien und solche mit niedrigem und mittlerem Einkommen und durch stark vermehrte Gelder für öffentliche Bauprojekte. ter Genf, Juni 1975 63 83 Bruce Vandervort gemulo Late tortorgdel ghete pnibeta boudiloma ashenusipo erozilssel sib etteri manie w Die Forstwirtschaft und die multinationalen Gesellschaften: Ausführungen über die Zukunft der weltweiten Holz- und Holzbearbeitungsindustrie menis usdag ned oxdania bau dus ne Boil lektüte ita tadoe Qubo sib usdegnundoW.zsb tus hazzinimusd dist one roshow 18 ฟ อ ฟาง jous 19- US Raus Einführung Dieser Kurzbericht ist als Ergänzung zu den Berichten der IBBH Holz- und Forstwirtschaftsaus- of schüsse gedacht. Sein Zweck besteht darin, Untersuchungen und Massnahmen betreffend jüngster bedeutender Veränderungen in der weltweiten Holz- und Holzverarbeitungsindustrie zu fördern: die Verlagerung von Arbeit und Produktion weg von den lang etablierten Zentren hin zu Entwicklungsländern. Dabei wird der Rolle der multinationalen Gesellschaften in dieser Analyse besondere Bedeutung beigemessen, die in diesem Sektor besonders aktiv sind, und deren Geschäfte von den IBBH- Mitgliedsgewerkschaften mit besonderer Sorge verfolgt werden sollten. Mangels Zeit und ausreichender Information war das Sekretariat gezwungen, bei der Erstellung dieses Berichts selektiv vorzugehen. Daher entschieden wir, uns auf ein spezifisches Beispiel für dieses weitverbreitete Phänomen zu konzentrieren: die Wechselbeziehungen zwischen der expandierenden Hartholzproduktion und-verarbeitung in Ostasien und dem Beschäftigungsrückgang in der Weichholzverarbeitung im pazifischen Nordwesten der USA.( Informationen über die Entwicklung der bedeutenden ghanesischen Holz- und Holzverarbeitungsindustrie sind im Anhanger zu finden.) pensde Dank gebührt den drei Mitgliedsgewerkschaften, deren Erhebungen diesen Bericht möglich gemacht haben: der Timber& Woodworkers' Union( Ghana), der Forest Employees' Union( Malaysia) und der International Woodworkers of America( USA/ Kanada). ons Hintergründe 00.00 Seit Jahrzehnten haben ausländische Gesellschaften trotz zunehmender Proteste von seiten der un Regierung der Exportländer die tropischen Hartholzwälder in Indonesien, Malaysien, den Philippinen und Thailand abgeholzt und die Stämme nach in Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan gelegenen Sägemühlen und Holzverarbeitungsstätten verschifft. sibehoov A bate Auf den ersten Blick mögen die Beschwerden der Regierungen unbegründet erscheinen. Holz ist der wichtigste Exportartikel der Philippinen: 1973 gingen 7,7 Mio. m³ einheimischen Hart- ab holzes nach Uebersee, und als Gegenleistung kamen 329 Mio. US- Dollar ins Land. Indonesiens Holzexport im Jahre 1973( 19,4 Mio. m³) brachten 583 Mio. US- Dollar ein( gemessen am Exportwert nimmt es den zweiten Platz nach dem Erdöl ein), wogegen das Holz( 19,2 Mio. m³) aus den Wäldern von Sabah und Sarawak für Malaysia den Grossteil der Einkünfte aus Exportverkäufenlo von Holzprodukten im Jahre 1973 in Höhe von 1.546,1 Mio. US- Dollar einbrachte( gemessen am Exportwert, zweiter Platz hinter Kautschuk). Darüber hinaus besteht dank des Booms in der asiatischen Holzwirtschaft die Aussicht, dass in den Ländern, in denen der Bevölkerungsdruck ein kritisches Stadium erreicht hat, neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. So arbeiten über die Hälfte der etwa 50.000 gegenwärtig in der malaysischen Holz- und Holzverarbeitungsindustrie Beschäftigten im Holzexport- Sektor.usda Bei näherem Hinsehen aber zeigt sich, dass die Lage weniger rosig ist als sie erscheint. Zu- ed nächst einmal ist festzuhalten, dass der Grossteil der Erlöse aus Holzverkäufen weder den Völkern noch den Regierungen der asiatischen Exportländer zugute kommt. Wenn man einmal von Devi- im seneinnahmen aus der Veräusserung von Holzkonzessionen absieht, so haben diese Gastländer nur wenig Nutzen daraus gezogen, dass sie ausländischen Firmen Zugang zu ihren Wäldern gewährten. Die Gesellschaften mit Sitz in Japan, den Philippinen und den USA, die den Holzmarkt beherrschen, importieren den grössten Teil der benötigten Ausrüstung und ziehen sich aus dem Gebiet 64 zurück, nachdem die Bäume in ihrem Konzessionsgebiet gefällt wurden, ohne eine Neuaufforstung durchzuführen. Die exportierenden Länder können noch nicht einmal am Transport der Holzstämme Geld verdienen, da die Ueberlandtransportmittel den Gesellschaften gehören, und diese auch ihre eigenen Reedereien haben. ni sia sib jbnawagus gnulleteeristorheimu bou- slorte2 Diese Art von Holzwirtschaft schafft auch nicht übermässig Arbeitsplätze in den exportierenden Ländern. Die meisten ausländischen Firmen ziehen es vor, Arbeiter aus ihren eigenen Ländern mitzubringen, die insbesondere die gelernten Arbeiten verrichten. Die einzige Arbeit, die den Einheimischen angetragen wurde, war Saison- und Hilfsarbeit, und auch die nur vereinzelt. Dieser unhaltbare Zustand hat kürzlich dazu geführt, dass die Regierungen der drei wichtigsten asiatischen Holzexportländer, Indonesien, Malaysien und die Philippinen, Massnahmen ergriffen haben, auf dass künftig die Holzproduktion auf die Entwicklungsziele des Landes ausgerichtet werde. So hat die Suharto- Regierung in Indonesien verfügt, dass is a) alle ausländischen Holzfirmen innerhalb dreier Jahre seit Beginn der Arbeiten mindestens eine Sägemühle auf ihrem Konzessionsgebiet errichten müssen; von Grossunternehmen wird die Errichtung von Holzmasse- und Papier- oder Sperrholz/ Furnierholz- Fabriken verlangt; bis 1984 müssen 60 Prozent der Holzerzeugung in Indonesien verarbeitet werden; b) nach Ablauf des Jahres 1977 keine ausländischen Arbeitskräfte mehr von ausländischen Holzfirmen eingesetzt werden dürfen; c) zehn Jahre nach Arbeitsbeginn die ausländischen Firmen mindestens 51 Prozent ihres Aktienkapitals an indonesische Anleger verkauft haben müssen; die Regierung hat einheimischen Unternehmern Darlehen zugesichert, die es ihnen ermöglichen sollen, sich in ausländische Gesellschaften einzukaufen.meb.bay In dem malaysischen Staat Sarawak werden Holzlizensen nur an integrierte Holzfirmen vergeben- Abholzung, Verarbeitung und Neuaufforstung in einem- und zur Förderung einer alles umfassenden Forstwirtschaft wurde die Sarawak Timber Industry Development Corporation gegründet. Die Regierung der Philippinen droht mit noch drastischeren Massnahmen. Präsident Marcos verfügte kürzlich, dass ab 1. Januar 1976 kein unverarbeitetes Holz mehr das Land verlassen darf. Schliesslich haben die drei Länder auf private Unternehmen Druck ausgeübt, damit sie den Markt für Rohholz gerechter verteilen. Daraufhin hat eine neugegründete private Herstellergruppe einer Teilung zugestimmt, wonach Malaysia einen 30- prozentigen Anteil des asiatischen Teils am Weltmarkt für tropisches Hartholz erhält, die Philippinen 23,5 Prozent und Indonesien den Rest. and Unterdessen zeichnet sich auf der anderen Seite des Pazifiks eine umgekehrte Entwicklung ab. Weichholzsägemühlen und Sperrholz/ Furnierholz- Fabriken werden in den US- Staaten Oregon und Washington stillgelegt, weil Gesellschaften- manchmal sind es dieselben wie in Ostasien- eiligst unverarbeitetes Holz nach Uebersee verschiffen. Die Folge war ein starker Rückgang der Arbeitsplätzezahl im pazifischen Nordwesten, wobei das Schlimmste noch aussteht: einem Bericht der amerikanischen Regierung zufolge werden wahrscheinlich die Arbeitsplätze der gesamten Holzwirtschaft in den zwei Staaten zwischen 1970 und dem Jahr 2000 um 45 Prozent abnehmen ( von 121.305 auf 67.120). Die US- Regierung ist darüber keineswegs alarmiert, ja hat diese Entwicklung sogar gefördert. Die Nixon- Regierung hatte 1971 im Bestreben, das Zahlungsbilanzdefizit der USA zu verringern, eiligst ein Gesetz vom Kongress verabschieden lassen, das es Firmen mit Sitz in den USA gestattete, Steuerzahlungen aus Exportgewinnen aufzuschieben( in manchen Fällen für immer). 1973 sparte der führende amerikanische Holzproduzent Weyerhaeuser, der ein bedeutender Holzexporteur ist, damit 7,5 Mio. US- Dollar ein. Die Frage ergibt sich: Warum diese sich widersprechenden Entwicklungen? Warum fördert die US- Regierung den Holzexport, während die Regierungen in Ostasien Gesetze zu seiner Einschränkung machen? Warum wollen in den USA niedergelassene Gesellschaften wie Weyerhaeuser sich aus der Holzverarbeitung zurückziehen und sich dem Holzexport zuwenden, während man auf der anderen Seite des Globus, wie wir sehen werden, bereit zu sein scheint, das Holzgeschäft auf- b zugeben und in die Sperrholzherstellung zu gehen. Das Holzgeschäft der Multinationalen Die oben gestellten Fragen können nicht einfach damit beantwortet werden, wie manche Beobachter meinen, dass man sagt, dass die Nixon- Regierung und die US- Multinationalen in der Holzwirtschaft darauf aus waren, schnell und leicht Geld im lukrativen Holzmarkt der letzten Jahre zu ma65 chen. Die Geschäftsverlagerung im pazifischen Nordwesten ist keine vorübergehende: denn obgleich inzwischen auf dem Holzmarkt längst nicht mehr so viel verdient wird, haben sich Weyerhaeuser und die anderen grossen Holzkonzerne in den USA keineswegs wieder der umfangreichen Sperrholz- und Furnierholzherstellung zugewandt, die sie in den Jahren davor in den Staaten Oregon und Washington betrieben hatten.med doin ribus th patiwslohl nov A seeiⱭ eb Man kann auch nicht argumentieren, dass die Entscheidung der multinationalen Holzproduzenten, sich der Verarbeitung in Ostasien zuzuwenden, auf den Druck der Regierungen dieser Region zurückzuführen ist. Zum einen sind die meisten der betreffenden ausländischen Firmen viel zu gross, als dass man so mit ihnen umspringen könnte. Zum andern sind viele von ihnen so einflussreich auf dem Markt für Holzprodukte der Industrieländer, dass sie jedem Neuling, der be- 912 schlossen hat, ohne sie in die Verarbeitung zu gehen, den Zugang verwehren können. Der folgende Auszug aus einem Artikel der Far Eastern Economic Review vom 1. Juli 1974 gibt ein besseres Bild der Lage: pod rhenni nomitsloH noreibnblaus ells " Die Verarbeiter in den Holz importierenden Ländern, die von explodierenden Lohnkosten bedrängt sind, sind nicht völlig unglücklich über diese Entwicklung, solange sie nur ihre geschäftliche Tätigkeit in die holzproduzierenden Länder verlegen können. Den Schaden werden die Arbeiter in den zahlreichen Sägemühlen und eine Reihe von Holzhändler haben." Weiter aufschlussreich ist ein Zitat aus einer Anzeige, die die philippinische Regierung kürzlich in eine amerikanische Zeitung hat setzen lassen: " Kürzlich erlassene Verordnungen des Präsidenten haben Schlichtungen von Arbeitsstreitigkeiten vereinfacht( Streiks und Aussperrung sind untersagt), das Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen aufgehoben, die Beschäftigung von Frauen und Kindern liberalisiert und den Anwendungsbereich des Lehrlingsprogramms erweitert. 201 Die Arbeitskosten der ausländischen Gesellschaften, die ein Werk in Manila errichten, könnten um 35 bis 50 Prozent unter denen liegen, die in Hongkong oder Singapur entstehen würden." Die Anzeige der Marcos- Regierung hat sich als wahr herausgestellt: die Löhne sind äusserst niedrig in den Philippinen. So verdienen Holzfäller in den Wäldern von Mindanao vielleicht 2 USDollar pro Tag, während im pazifischen Nordwesten der USA der durchschnittliche Stundenlohn 11 US- Dollar beträgt. Auch in den anderen Ländern der Region sind die Löhne niedrig. Der in Kanada niedergelassene multinationale Konzern MacMillan Bloedel zahlt malaysischen Führern von Schwerstmaschinen einen Stundenlohn von 9,84 US- Dollar. ow immitaspus pulis nis ree Die Folge war, dass ausländische Holzfirmen den neuen Massnahmen der ostasiatischen Regierungen betreffend den Holzexport überraschend wenig Widerstand entgegensetzten. Hier eine unvollständige Liste multinationaler Gesellschaften, die jetzt Holzverarbeitungsbetriebe in den.de Philippinen errichten: nodaire PHA C. Itoh( Japan) Mitsubishi( Japan) Ash Marubeni( Japan) Nissho- Iwai( Japan) Weld Boise- Cascade( USA) vals Weyerhaeuser( USA) Swedish Match Company Beteiligungen in den Sparten Holzmasse/ Papier und Sperrholz tissq risses Beteiligungen in den Sparten Sperrholz und Abholzung Beteiligungen in den Sparten Sägemühlen, Papier und OH Sperrholz Ssnov) Sperrholz-, Sägemühle-, Holzmasse- und Holzspänewerke; Beteiligungen in der Sparte Abholzung is Holzverarbeitungs- und Abholzungsbetriebe Holzverarbeitungs- und Abholzungsbetriebe die Firma, zunächst im Abholzungsgeschäft, hat jetzt beschlossen, in die Holzverarbeitung und in den Holzexport überzugehen. Eines scheint klar zu sein: es besteht ein unglücklicher Zusammenhang zwischen dem Rückgang an Arbeitsplätzen in der Weichholzverarbeitung des pazifischen Nordwestens der USA und pia dem augenblicklichen Boom in der Hartholzproduktion und-verarbeitung in Ostasien. Und das eb Scharnier zwischen beiden Phänomenen ist der Wunsch der multinationalen Holzproduzenten nach Höchstgewinnen, wofür sie auf dem ganzen Erdball nach Steueroasen, staatlichen Subventionen, dem Wegfall staatlicher Kontrolle und natürlich niedrigen Löhnen suchen. Es wäre auch ein schwacher Trost zu hören, dass die Entscheidung von Weyerhaeuser, seinen Sperrholzbetrieb vom Staat Washington nach Mindanao zu verlegen, seine neue philippinische Belegschaft besser stellen würde, während die entlassenen Arbeiter in den USA schnell einen anderen Arbeitsplatz fänden. 66 Wahrscheinlich wird weder das eine noch das andere eintreten: die Marcos- und Ford- Regierungen werden dies gemeinsam zu verhindern wissen, wobei ihnen die weltweite Rezession helfen wird. Schlussfolgerungen Was kann der IBBH hier tun? Die naheliegendste und verlockendste Reaktion wäre, eine internationale staatliche Kontrolle der Multinationalen, möglicherweise durch die Vereinten Nationen, zu fordern. Oder zu versuchen, mittels internationaler Sonderorganisationen eine gerechte Verteilung von Arbeitsplätzen und Produktion in der Holz- und holzverarbeitenden Industrie weltweit zu planen. So löblich aber dieses Unterfangen wäre, es hätte kaum Chancen, in naher Zukunft verwirklicht zu werden, Wer in letzter Zeit verfolgt hat, wie versucht wurde, mehr Ordnung und Gerechtigkeit in die weltweite Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln zu bringen, der kennt die unbeugsame Haltung der internationalen Gesellschaften, wenn es um ihren Profit geht. Da Aber auch wenn dem nicht so wäre, die Geschichte der Arbeiterbewegung lehrt uns, dass wir nicht zu viel von Institutionen erwarten sollen, die sich der Kontrolle der Gewerkschaften und ihrer treuen politischen Verbündeten entziehen. Wir sollten daher möglichst aus eigener Kraft mit diesem Problem fertigwerden. Ein erster Schritt wäre, weitere Erhebungen über den Einfluss der multinationalen Gesellschaften bei z. B. der Beschäftigung, Regierungsprogrammen und der Erschliessung von Ressourcen in der Weltholz- und holzverarbeitenden Industrie. Damit diese Erhebungen auch Wirkung zeigen, sollten sie von Aktionen begleitet sein. Ein guter Beginn wäre, wenn ein Programm verabschiedet würde, aufgrund dessen die Organisierung der Forst- und Holzarbeiter in den ostasiatischen Ländern gefördert und ihnen bei ihren Bemühungen um menschenwürdige Löhne und Arbeitsbedingungen geholfen würde. Bei diesem Bemühen können wir vielleicht etwas von unserem Mitglied, der International Woodworkers of Amerika, lernen, die vom 6.- 8. Oktober 1974 eine die gesamte Gesellschaft umfassende Konferenz über die Weyerhaeuser Corporation abhielten. Die Konferenzdelegierten überprüften sämtliche Tarifverträge zwischen der Gewerkschaft und den Weyerhaeuser- Töchtern in den USA und Kanada, mit dem Ziel, die Lohn- und Arbeitsbedingungen innerhalb der Firma auf höchstmöglichem Niveau zu harmonisieren. Eines Tages wird es vielleicht sämtliche Gesellschaften umfassende Konferenzen dieser Art geben, die alle Arbeitnehmer vereinigen, die sich dann um eine weltweite Harmonisierung der Zahlungs- und Arbeitsbedingungen bemühen werden. Sollte dies eintreffen, dann wird der IBBH hier wegbereitend gewesen sein. lich Genf, im Juli 1975 Allgemeiner a) Durch chführung ung der schlüsse. b) Di Anhang Entw Tageso 1958 durch Konfer For in de Bruce Vandervort Be Unser Mitglied, die Timber& Woodworkers' Union of Ghana, berichtet, dass etwa 13.000 Arbeitnehmer im Lande in der Holz- und Holzverarbeitungsbranche beschäftigt sind. Etwa 35 Prozent der Gesamtproduktion liegt in Händen ausländischer Firmen. Und wie in Ostasien versucht auch die Regierung Ghanas, den Holzexport zugunsten einer Ausweitung der heimischen Produktion von Holzfertigwaren einzuschränken. Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass dieses Bemühen bisher nur mässig erfolgreich war, und dass 1974, hinsichtlich der Produktion und dem Verkauf von Holz und Holzprodukten, ein schlechtes Jahr für Ghana war.( Zahlen in Mio. Ghanaischer Shillinge) ber Pro me der tigun Be a) 1972 und 1973 Produkt Wese Tonnage Faktor Wert( Mio.) die Tonnage gungs Wert( Mio.) 1974 Tonnage rtsch Wert( Mio.) Stämme 708.984 Nutzholz 130.864 49.743.137 19.399.639 699.200 153.907 Sperrholz 17.888enzion4.538.463 18 21.011 Gesamt: 839.848en 73.681.239 873.118 67 94.600.133 43.400.962 327.547 51.636.372 94.168 10.403.379reit 8.439 30.005.533 5.925.528 148.404.474 30 429.154 87.594.433 had Spe пе wieder der umfangreichen die sie in den Jahren davor hegoalde bnu esabnapeiterten sic Snut heir H881 19b° nns>.W bnu beit arh 193) -ds -eds Dolisa A es mnov pl laus 0x delishiw alb ni tiepile birbes sib sow oz tribin meb new rous 190A toin rewpinvent mielder imaneesib bea nelsnoitsnitium nov pro 69A nov'siz nelloz, nopies pruchiW rous hegnud Phi йно 219> howbooW lenolemtnl 19b, beilgrim me nov w நர் Bhu @phunib Sch gieru Die Fo betr Phili Wapan) bam US .nisz nez den chen Rewenig Widerstand ent Hier eine ten; die jetzt Holzver gen in den Spar Sp igungen rholz ler und Abholzung ler und den Sparten Spertholz gen in den Sparten Sägemüh in der beitungs- und ensinA tisd1A 000.Et swip 226b Jetrained snarl to noinUa1showbooW 8 edmiT sib, beilptiM 1920Ų geb Jetrained.ener panewerke bnia pitterbasd arons Hong dapnutiedis 19vsloH.bou- sloH 19b niebns mi emren dous trouzensiesta ni siw boU.namedzibnslaus nobrist ni ipsil moiuboms290 195 lub aimed heb gnutlswauA jenis notanupus hoaxesloH neb snsd punsips sib 19daid nedums asesib 226b.jpiss allede T ebasolotripen.10.09xzusni newinetsloH.nov sloH nov tubnu noit> lubo19 19 har jetzt bedalánin Atet, 228b briu ew ribis plotie pie 10 sneda ut idst 2streldbe nis nslubolo ( spnillin2 1erlozisnsd.oiM ni neidsS) Eines scheint klar Arer ban oiM) h augen splat in de er Zusamm Exer Ster arbeitung des how produkti ) bu wischen der Rück der USA und Hubor as Sta Washing nao Siedrig erlegen, seine neue philippinische H888.805zer 08.08h spatul 888.5tire slerhang2 egschaft besser stellen assenen Arbeiter in den USA schnell einen anderen Arbeitsplatz fänden. เม ส 28 Bl mit Sitz in Brüssel. Dieser Tätigkeitsberichte der IBBH- Ausschüsse abotag OA sb disritannister A dibbleW sib süt m on Emil deb sib 10t UA phews nov publideuA Da dem Kongress auf andere Weise ein Bericht über die Tätigkeit der Ausschüsse zukommt, beschreiben wir an dieser Stelle nur in aller Kürze die wichtigsten Ereignisse der letzten Kongressperiode. An ex on mov senat keite dem 1BBH- Au huss Ausschuss für die Forstwirtschaft Der Ausschuss setzt sich folgendermassen zusammen: Fall men und auch Der Europ Konferenz, weld treter teilnahmen Die währen Vorsitzender: Sekretäre: : nemmezus neesmisbnoplot roi John Löfblad Jan- Erik Norling hinsichtlich der schaftliche K der ge Konz 19wric 63006 enihоM 3- Klaus Kjelsrud, Norwegen Sixten Bäckström, Schweden ( empat Jussi Hietanen, Finnland und Tätigkeit Ge Die während der letzten Kongressperiode wichtigste Aufgabe war die Vorbereitung und Durchführung der zweiten, dreigliedrigen technischen Konferenz der IAO, welche vom 24. April bis 8. Mai 1973 mit dem Ausschuss für die Forstwirtschaft in Genf abgehalten wurde. Während der Konferenz war es wie üblich der IBBH, welcher die Führung und Leitung der Arbeitsgruppen übernahm, auch wenn es sich um die Arbeit einer anderen Internationalen, nämlich diejenige der Plantagenarbeiter handelte. dol eb tai azurlzA- 6000 180 John Löfblad war der Sekretär der Arbeitsgruppen. Die Tagesordnung beinhaltete folgende Hauptthemen: herbalisso .msagnsl nów briz emeldo19.neraisq nutiend -oq bnu nerbils Allgemeiner Bericht: sib 19dü 1091@ dsa) Durchführung der anlässlich der ersten, 1958 durchgeführten Konferenz gefassten Beschlüsse. Join 91ebnssb.ns - b) Die jüngsten Entwicklungen und Fortschritte in der Forstwirtschaft. .ned dip tais [ wth edbilsterbe Bericht über die Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Forstwirtschaft: nis a) Die jüngsten Entwicklungstendenzen in der Forstwirtschaft und deren Auswirkungen -swim auf die Lebensverhältnisse der Arbeiter. b) Herrschende Arbeits- und Lebensbedingungen in der Forstwirtschaft; Gesetze und vertragsmässige Bestimmungen. c) Soziale Sicherheit. d) Arbeiterschutz und Gesundheitswesen auf dem Arbeitsplatz. Bericht über Probleme der Beschäftigungsstabilität in der Forstwirtschaft: a) Beschäftigungsmuster und-Aussichten. pew bau mis b) Wesentliche Faktoren, welche die Beschäftigungsstabilität in der Forstwirtschaft beeinflussen. 92 Der Ber nezziweg nov ozza neb tim roin 29 fere Vor der Konferenz organisierte der IBBH eine eintägige, vorbereitende Konferenz für die Vertreter der angeschlossenen Verbände, um dadurch die Voraussetzungen für eine produktive Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe zu schaffen. Da die letzte Konferenz vor ungefähr 15 Jahren abgehalten wurde, fehlte den Teilnehmern die Erfahrung in Sachen Ausschussarbeit. Ver99 69 Trotz der geringen Erfahrung verlief die Konferenz sehr gut und es konnten einige Entschliessungen mit ziemlich progressivem Inhalt angenommen werden, dies nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit in den Arbeitnehmergruppen und trotz eines auffällig starken Widerstandes gegen jegliche Fortschritte seitens der Arbeitgebergruppen. In den Entschliessungen forderte man für die Zukunft vermehrte Aufmerksamkeit seitens der IAO und anderer UN- Organe für die Probleme der Waldarbeiter sowie das Ergreifen von Massnahmen zur Verbesserung derer sozialen Verhältnisse; weiter wurde die Schaffung eines ständigen Ausschusses für die Forstwirtschaft innerhalb der IAO gefordert. In Zusammenarbeit mit der IAO begann der Ausschuss die Ausarbeitung eines Projektes zur Ausbildung von Gewerkschaftsführern für die Waldarbeiter in Südostasien, und er stellte der IAO einen Antrag um diesbezügliche Zuschüsse. Sollte dieser Antrag bewilligt werden, so handelt es sich um Gelder der SIDA, Schweden. Der IBBH- Ausschuss für Waldarbeiter plante für April 1975 eine Konferenz, welche wegen eines umfassenden Streiks unter den schwedischen Waldarbeitern nicht durchgeführt werden konnte. Man wird jedoch im Sommer 1975 zusammentreten und der Ausschuss wird anlässlich der Konferenz vom nächsten August Gelegenheit haben, einen ausgedehnten Bericht vorzulegen. Europa- Ausschuss starbeniwtz0 eib üt zaurbzzuA : nammsaus naeemmebrsplot dole 1ste azurbbezuA 190 Der Ausschuss setzt sich folgendermassen zusammen: beldtö ndol Vorsitzender: A. Buys sbnastiano V 169192 ne Sekretäre: als ausJ.-E. Norling nobow vrbe, möjl8 netxi E. Canonica, Schweiz bnsinni nensteiH izzul E. Janssens, Belgien K. Johansson, Schweden ie sb boneydew sil bnu pnutienschoV sib 15w odsotuA stepitrio R. Sperner, Deutschland lingA AS mov eriolew OAI 19b snemetno> neri R. Rautner, Oesterreich rows bundutrona abuvy natierisgds to ni tharlahivJ. Fernandez, EG J. A msb tim Ɛter isM 8 zid heb pnutia. bnu pound sib 19rblaw, H881 19. Löfblad W 28 1ow sno -män naisnoitsmetal nebs 19nis tied A sib mu noia 29 new dous, mdsmedü neqquipatisd A Der Europa- Ausschuss ist der erste, öffentlich regionale Ausschuss des IBBH.eb spinsjsib doil Die Mitgliederverbände Westeuropas bildeten schon immer den Kern des IBBH. Die weltweite Ausbreitung entwickelt sich nur langsam. : nemeritqusH Die europäischen Probleme sind von sehr spezifischer Natur und die wirtschaftlichen und politischen Strukturen erschweren eine Zusammenarbeit über die Grenzen hinaus. Einige Länder Europas sind Mitglieder der EG, andere planen einen Beitritt zur EG, während wieder andere abseits stehen. Der eine Teil Europas gehört der NATO an, der andere nicht. .922ülribe Weiter gibt es in Europa Diktaturen und gut fundierte Demokratien. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung ist in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Auch die gewerkschaftliche Lage ist von Land zu Land verschieden. Die Schlagkraft der einzelnen Gewerkschaften, welche vielfach zersplittert sind, ist sehr unterschiedlich. Zudem erschweren die grossen sprachlichen Unterschiede eine Zusammenarbeit über die nationalen Grenzen hinweg. nspnummitas8 spiazima Des weiteren muss darauf verwiesen werden, dass die finanziellen Voraussetzungen der Gewerkschaften zur Leistung von sophistizierterer Arbeit stark variieren. Viele Gewerkschaften sind arm und können mangels Geldmittel nur die notwendigsten und naheliegendsten Arbeiten ausführen. Andere Gewerkschaften hingegen sind finanziell so gut gestellt, dass sie sich grosszügig für die internationale Arbeit und den Austausch von Kontakten einsetzen können. Solche Missverhältnisse wirken sich natürlich negativ auf die internationale Zusammenarbeit aus. An dieser Stelle kann es nicht schaden, Vergleiche mit den Ressourcen von gewissen Grossunternehmen anzustellen, dies vor allem in Anbetracht der Tätigkeiten der Multinationalen über die Grenzen hinaus. 19V Es gibt also viele Gründe, weshalb sich der IBBH für die Förderung der internationalen Gewerkschaftstätigkeit in Europa einzusetzen hat, vor allem um Kontakte zu schaffen und aufrechtzuerhalten und um das Verständnis und die Kenntnis der gegenseitigen Verhältnisse zu vertiefen.m Hinzu kommt für Europa ein rein praktischer Bedarf nach gewerkschaftlicher Zusammenar70 beit über die nationalen Grenzen hinaus; dies ist heute eine unumgängliche Tatsache. Die Gewerkschaftsbewegungen über die Grenzen sind gross und man hofft, dass sie in Zukunft noch weiter ansteigen werden, auch wenn sie infolge von Depressionen teilweise abnehmen können. Aus sachlichen Gründen kann man wohl behaupten, dass ein grosser Bedarf an, bis anhin nicht in Betracht gezogenen, gewerkschaftlichen Einsätzen besteht. Die Gewerkschaftsinteressen der ausländischen Arbeitnehmer werden in einer Reihe von Ländern aus verschiedenen Gründen, vor allem mangels Ressourcen, vernachlässigt. Somit können diese Arbeiter von rücksichtslosen Arbeitgebern ausgenützt werden. mu nausn Wir wollen nicht auf Details eingehen, aber umso mehr darauf verweisen, dass es in Europa noch viele Koordinationsprobleme zu lösen gibt.ee sloH sib u Ein weiterer europäischer Ausschuss für die Bau- und Holzindustrie befindet sich bei der EG mit Sitz in Brüssel. Dieser Ausschuss wird von Emile Janssens als Vorsitzender und Juan Fernandez als Sekretär geleitet. Dieser Ausschuss umfasste früher nur diejenigen Gewerkschaften der EG- Länder, welche auch dem IBBH angeschlossen waren. Aufgrund des Austritts der englischen Gewerkschaften aus dem IBBH im Jahre 1969 änderten sich die Voraussetzungen für eine gute Ordnung. An und für sich brachte dieser Vorfall keine Schwierigkeiten für den IBBH sowie für die von gegenseitigen Vertretern durchgeführte sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem IBBH- Ausschuss und dem EG- Ausschuss mit sich. Es herrscht auf jeden Fall kein Mangel an gemeinsamen Problemen und auch Aufgaben. Orga Der Europa- Ausschuss des IBBH gründete eine kleine Arbeitsgruppe für die spezielle EuropaKonferenz, welche am 30. Januar 1974 in Genf abgehalten wurde und an welcher sehr viele Vertreter teilnahmen. Die während der Konferenz angenommenen Entschliessungen zeigen die Einstellung des IBBH hinsichtlich der gewerkschaftlichen Problematik in Europa. Es wurde hervorgehoven, dass die wirtschaftliche Konzentration die Voraussetzung für Strategie und Tätigkeit der Gewerkschaftsbewegungen verändert habe, was vor allem die Forderungen nach regionaler Zusammenarbeit zwischen den Bau- und Holzarbeitern Europas verstärkte. In den Entschliessungen wurde weiter die Verantwortung des IBBH für die nicht- europäischen Industrie- und Entwicklungsländer betont. Sie Ausschuss für die Holzindustrie Der Ausschuss setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: no mo Die Vorsitzender: Sekretäre: Gerhard Vater J.-E. Norling Henry Hansen, Dänemark Louis Seebacher, Oesterreich Erik Lehmann, Schweden Hans Frehner, Schweiz John Löfblad nisloH neroa mus bald OH 29b Die erste grosse Aufgabe des Ausschusses bestand in der Vorbereitung der vom IBBH ange- 19b ordneten Konferenz für die Holzindustrie vom 28.- 29. Januar 1974. Die Arbeitsgruppe bestehend aus J.E. Norling, Schwedischer Bauarbeiterverband, Werner Haak, Gewerkschaft Holz und Kunststoff, BR. Deutschland, Roland Gerdin, Schwedische Holzin- n dustriearbeitergewerkschaft, befasste sich mit der Ausarbeitung der Konferenzunterlagen. besta asia Da einige Mitgliedsverbände Westeuropas soviel Material einsandten, war es möglich, einen ausführlichen Bericht schon vor Konferenzbeginn zu unterbreiten. Dieser Rapport gab die Betriebsstrukturen, die Produktionsentwicklung sowie auch Export- und Importentwicklungen der westeuropäischen Holzindustrie wieder.me.us gnublidausstune8 bou sturbasid Ax 8192 Der Bericht bildete die Unterlage für eine umfassende, positive Diskussion während der Konferenz, welche mit der Annahme einer Entschliessung endete. Darin wird eine offene Darstellung der Arbeits- und Lohnverhältnisse in der europäischen Holzindustrie gefordert. Weiter wurde von der IAO die Durchführung von Analysen und Untersuchungen in der Holzindustrie gefordert; diese sollten als Fundament für spätere Massnahmen zur Verbesserung der Ver71 hältnisse am Arbeitsplatz dienen. Die Entschliessung verlangte zudem, dass der IBBH die Entwicklung der Holzindustrie auf der ganzen Linie untersuche sowie auch die Folgen der Arbeitsmarktpolitik, der Tätigkeit der multinationalen Betriebe in der Holzindustrie, der Verhandlungen über Mitbestimmung sowohl auf betrieblicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene, der Forderungen nach besserer Berufsausbildung und nach zielbewusster, technologischer Forschung sowie der Finanzierung von Gesellschaft und Betriebe. Weiter wurde vom EG- Ausschuss für die Holzindustrie eine grössere Aufmerksamkeit für die Probleme in diesem Industriesektor gefordert. Der IBBH- Ausschuss wurde bald darauf mit einer neuen umfassenden Aufgabe betraut. Für die Zeit vom 14.- 24. Januar 1975 wurde in Genf die zweite dreigliedrige Konferenz der IAO für die Holzindustrie vorbereitet. Eine erste derartige Konferenz wurde bereits im Jahre 1967 abgehalten. Der IBBH hatte sehr auf der Durchführung einer weiteren Konferenz dieser Art bestanden. szenst slim] nov briw zzurlozzuA 1sasialezana nisi2 tim Der IBBH- Ausschuss traf grosse Vorbereitungen und der IBBH- Arbeitsausschuss beschloss, als dass der gesamte Ausschuss als Beobachter an dieser Konferenz teilnehmen sollte. Am 13. Januar organisierte der IBBH eine vorbereitende Konferenz für die Delegation der IBBH- Verbände. eae adel mi H881 now Die Tagesordnung der Konferenz umfasste folgende Punkte: ib strast ble ut bnu nA zeurlozzuA- H881 meb Hüteprionub meters\ napitisene Allgemeiner Bericht: lepr GM nisx lls nebej tus invener 23 die sim tim azurl 53 mob bu Der a) Die in den verschiedenen Ländern ergriffenen Massnahmen aufgrund der an der 1967 durchsqo geführten Konferenz gefassten Beschlüsse. stebrüng 881 zab azurozzuA- sqo - b) Von der IAO ergriffene Massnahmen zur Durchführung der an der 1. Konferenz vorgeschlagenen Studien und Untersuchungen. H88 c) Jüngste Entwicklungen in der Holzindustrie. - örling Die Holzindustrie und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. Ausbildung von Arbeitsleitern und Arbeitnehmern in der Holzindustrie. Ins19V sib 182iew abuw nep .nemdenlist stent wag tsb dailtripianid esno> ediltterie ebristev napnug bou- us8nsb Die Delegation des IBBH erhielt die Aufgabe, die Führung der Arbeitnehmergruppen zu übernehmen und dazu beitragen, dass aus der Sicht der Arbeitnehmer zufriedenstellende Resultate erzielt werden konnten. Gerhard Vater wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden, Keith Johnson der nordamerikanischen Holzindustriearbeitergewerkschaft zum Vorsitzenden der Arbeitnehmergruppen, John Löfblad zum Sekretär, Arthur Farrenkopf aus Deutschland zum stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses für die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und S. Akom- Mensah vom Holzindustriearbeiterverband Ghanas zum stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses für Berufsausbildungsfragen ernannt. In den Arbeitnehmergruppen verliefen die Diskussionen zufriedenstellend. Die Zusammenkünfte mit den verschiedenen Industrieausschüssen sind von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Die Arbeit des Ausschusses verlief im grossen und ganzen gut, auch wenn es natürlich zu gewissen Gegensätzen zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern kam. einzein Die angenommenen Entschliessungen zeigen deutlich die treibende Kraft des IBBH während der Arbeit des Ausschusses. Sieht man auf die Arbeit der IBBH- Konferenz für die Holzindustrie einerseits und auf die bo dreigliedrige Fachtagung der IAO vom Januar 1975 zurück und betrachtet man die angenommenen Entschliessungen genauer, so erhält man einen Ueberblick über die Forderungen des IBBH betreffend der zukünftigen Entwicklung in der Holzindustrie. Jeub Der IBBH muss mit seiner Arbeit, mit der Durchführung der Entschliessungen fortsetzen. Dies gilt für die Zusammenarbeit mit der IAO, für eigene Aktivitäten sowie die Zusammenarbeit mit S den angeschlossenen Verbänden mit dem Ziel, die Situation zu klären und folglich sichere und bessere Arbeitsplätze, Arbeiterschutz und Berufsausbildung zu erreichen. 72 19197 hdod boudatioh Ameb sb aistaubni Ausschuss für die Bauindustrie sigte Bedarf wie z.B. un preiswerten Wohnungen ua Der Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen: und Gestarbel nd die soziale und wirtschaft. che Infrastr Bei beiden Umweltfragen der Vorsitzender: Sekretäre: ten Seminaren lie die Beziehungen werden sollen und u.a. a. Pro der Tagesordnung steh en. schafts- und Sozial uss des 1B Wohnungsbau in Entwicklungslä nungsbau, Bauwir aft und Knut Johansson J.-E. Norling Emile Janssens, Belgien Konrad Carl, Deutschland Roman Rautner, Oesterreich S. Ravizza, Italien Jon Pot, Niederlande John Löfblad der B planung und der ITCC 1 Wohnungsbau und wahn 1976), wo auf der fohIm Juli 1971 wurde die 8. dreigliedrige Fachtagung der IAO für die Bauindustrie und öffentliche Arbeiten in Genf durchgeführt.sws naisn Über Danach und nach dem IBBH- Kongress in Ostende vom Oktober 1972 machte sich der IBBHBauausschuss zur Aufgabe, innerhalb der IAO für die Verwirklichung der Arbeit der 8. dreigliedrigen Tagung sowie für die Abhaltung eines 9. Kongresses zu sorgen. Diesbezüglich beschloss die IAO, eine 9. Tagung im Jahre 1976 durchzuführen.b Welt Innerhalb des IBBH- Bauausschusses wurde ein Arbeitsausschuss gebildet, welcher die Bearbeitung von Fragen der Tagesordnung des Ausschusses zur Aufgabe hatte. Die grösste Arbeit war die Organisation der vom IBBH einberufenen Konferenz für die Bauindustrie vom 31.1.- 1.2.1974 in Genf. Membed stej Die Konferenz stand unter dem Thema" Die Bauindustrie Westeuropas- Tendenzen der Beschäftigungslage und Berufsausbildung". 30 Prest Schon zur Zeit der Konferenz war die Arbeitslosigkeit unter den Bauarbeitern sehr gross; inzwischen hat sich die Lage jedoch zusehends verschlechter. Dieses Problem wird eine der Hauptfragen der Arbeit und Diskussionen der nächsten Konferen darstellen. 19b Ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung war der Frage der" Umwelt am Arbeitsplatz" gewidmet, und es wurde diesbezüglich auch eine Entschliessung angenommen.baidbene na- oov In der Hauptresolution der Konferenz wurde die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr kritisiert. Sie forderte eine bessere Planung im Bau- und öffentlichen Sektor sowie das Ergreifen von Mass- U nahmen zur besseren Koordinierung und Garantie für die Zukunft, so z. B. vermehrte Renovierungsund Neubautätigkeiten.nustotiendistnu" AZU neb bu qorus ni zusdagnumito 1 Weiter wurde eine zeitgemässe Berufsausbildung gefordert.nis publiwin@ abren liesds doiz Hot Der Bausektor ist die grösste Abteilung des IBBH. In der Zeit nach Abschluss der letzten Konferenz hat die Arbeitslosigkeit in allen IBBH- Mitgliedsländern ein katastrophales Ausmass ange- mag nommen.nobno, jei nendütusalbunus netaolistige> bnu- us8- bnu abnegista tus un train arose -Us Die Zukunft sieht nicht vielversprechend aus; die Bauindustrie ist von der herrschenden De- us pression am stärksten betroffen worden. Es ist kaum denkbar, dass ohne erfolgreiche Massnahmen wieder eine normale Konjunkturlage erreicht werden kann. sb tai aieb Answ new tpitted attened Die Aufgabe des IBBH ist gross, der IBBH- Ausschuss für die Bauindustrie muss Material sammeln, Untersuchungen durchführen und die Mitgliederverbände zum Ergreifen von Initiativen ge- W gen die Arbeitgeber und Regierungen anspornen. nov melis nov spends sib ow noiteuri nenie ni is ricin Anbetracht der herrschenden Entwicklung mangelt es in nächster Zeit nicht an Aufgaben. Obwohl das auf die Konferenz folgende Jahr einige Klarheit über die Entwicklung bringen wird, un sieht die Zukunft auf jeden Fall problematisch aus.summatb612 sib napag bristanebi pizolafied A neberiew luxmeb bau noi lubo qepnundoW isb zprispoüЯ asb nerlos " nepeil us notxes8 mi tie tnüжnemmszus nab ns nous mestu nov nemrin nettedoz> ews neis1719b 1939110V sia 19b nesnobneT epitrioiW" brattered sws bnu list snenime2-303 19iews gnutisedov us not " 101x9268 mi tribi2 spnsl tus xitilo bnu natroiazustoV" bnu( basinni, rrer)" alitiloqapnundow natriedens nov gnug10219V sib repnusipeЯ sib asb noted struw 3( exensperinego>) gitsusdus ab agnstmU zab munsi sebisigioz rotub nezzüm nellsteveroiz elle nut nopnundoW bau nemeldonqulswmU neb isdow, zebnsta98 nenebnerhov asb pnunsizimsboM 19b ribus eiw ris -> le2 nsleiv nl..zeum nobiew negated poundsfl noitsutizzonundlow naribislenu heb dbielpauA meb mezzüm nenusigeЯ sib bru nepnutaislus ns hsbed torbilderhe nis atsta rison arejeed nor 73 hältnisse am Arbeitsplatz dienen. Die Entschliessung verlangte A Holzindustrie der Tätigkeit der genzen Linie un 190 andlungen über gen Internationales Wohnungswesen Holzin rie eine gro die Zei für betraut. Für ider IAO Konfer Art stanAuf seiner 6. Sitzung im Februar 1972 besprach der Internationale Wohnungsbau- Ausschuss IBFG/ IBBH( IWA), der den Bericht" Die Freien Gewerkschaften und der Schutz der Umwelt" für die UNO- Konferenz über die Menschliche Umwelt erstellt hatte, die Folgen der Tatsache, dass neuesgewerkschaftliche Aktivitäten auf dem Gebiet der Arbeitsumwelt auch im internationalen Rahmen in Angriff genommen werden sollten. Die Mitglieder des IWA und im Anschluss daran die beiden Trägerorganisationen, waren der Meinung, dass ein gemeinsamer Ausschuss von IBFG und IBBH nicht die richtige Lösung wäre, da dieses Problem alle Wirtschaftszweige betrifft. aib Nach Ansicht des Gesamtvorstands des IBBH trifft dies auch für den Wohnungsbau im allge-den Wohnungsbau im allgemeinen zu. Infolgedessen stellte der IAW Ende 1973 seine Tätigkeit ein. 1881 mov 19b noirssinspi sb.noitseinsg10 Der bisherige Sekretär des IWA vertrat auch weiterhin den IBFG in den beiden UNO- Ausschüssen für Wohnungswesen, Bauwirtschaft und Raumordnung beim Wirtschafts- und Sozialrat ECOSOC und der Wirtschaftskommission für Europa ECE, deren Arbeitsgruppen sowie verschie- 102 denen internationalen Organisationen, namentlich dem Ausschuss für sozialen Wohnungsbau des Internationalen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung( IVWSR) und dem Internationalen Technischen Kooperationszentrum( ITCC). Als Mitglied des IBBH- Bauausschusses nahm er auch letztlich zusammen mit dem neuen Mitarbeiter des IBBH- Sekretariats, B. Vandervoort- an verschiedenen Sitzungen der UNO/ ECE- Arbeitsgruppe" Bauwirtschaft" teil. - Ein wesentlicher Beitrag zur internationalen Diskussion konnte im August 1973 auf dem UNO/ ECE- Seminar" Finanzierung des Wohnungsbaus" geliefert werden, bei dem der Sekretär des IWA als Berichterstatter fungierte und einen umfassenden Bericht," Haupttendenzen der Finanzierung des Wohnungsbaus in Westeuropa und den USA", unterbreitete. Unter Hinweis auf die sich abzeichnende Entwicklung eines Rückbaus im Neubau und des Leerstands namentlich von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in verschiedenen Ländern, kam der Bericht zu der Schlussfolgerung, dass sich hierin eine neue Situation auf dem Baumarkt abzuzeichnen scheint, da die Ur- 1st sache nicht nur auf steigende Grund-, Bau- und Kapitalkosten zurückzuführen ist, sondern auch on auf ein grosses Angebot von Wohnungen für mittlere und höhere Bevölkerungsschichten, die häufig durch öffentliche Mittel gefördert wurden, während die Nachfrage für diese Wohntypen often bereits gesättigt war. Andererseits ist der Bedarf an Wohnungen für Gruppen mit niedrigen und mitunter sogar mit mässigen Einkommen praktisch überall grösser als das Angebot, so dass die Wartelisten häufig viel umfangreicher sind als der Bestand an leeren Wohnungen. Dies ist der Fall in einer Situation, wo die Nachfrage vor allem von Bewohnern überalterter Gebäude kommen sollte, die für menschliche Bewohnung nicht mehr geeignet sind. Da nicht genügend preiswerte Wohnungen für die Umsetzung der früheren Slumbewohner zur Verfügung stehen, macht sich eind wachsender Widerstand gegen die Stadterneuerung bemerkbar. Hier scheint eine der wichtigsten dela Ursachen des Rückgangs der Wohnungsproduktion und demzufolge der wachsenden Arbeitslosigkeit im Bausektor zu liegen." fortsetzen. Dies gilt Die Vertreter der Freien Gewerkschaften nahmen vor kurzem auch an den Zusammenkünften zur Vorbereitung zweier ECE- Seminare teil und zwar betreffend" Wichtige Tendenzen der bes Wohnungspolitik"( 1977, Finnland) und" Voraussichten und Politik auf lange Sicht im Bausektor" ( Kopenhagen, 1976). Es wurde betont, dass die Regierungen die Versorgung von angebrachten Wohnungen für alle sicherstellen müssen durch sorgfältige Planung des Umfangs der Neubautätigkeit wie auch der Modernisierung des vorhandenen Bestandes, wobei den Umweltproblemen und dem Ausgleich der ungleichen Wohnungssituation Rechnung getragen werden muss. In vielen Sektoren besteht noch stets ein erheblicher Bedarf an Bauleistungen und die Regierungen müssen 74 Massnahmen treffen, damit dieser vernachlässigte Bedarf wie z.B. an preiswerten Wohnungen u.a. für besondere Bevölkerungsgruppen wie junge und Gastarbeiter, und die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur gedeckt wird. Bei beiden Gelegenheiten gab das Sekretariat der UNO/ ECE- Abteilung für Wohnungsbau und Umweltfragen der Hoffnung Ausdruck, dass der IBFG bzw. IBBH ähnliche Beiträge zu den erwähnten Seminaren liefern werden ebenso wie zum 5. Seminar über die Bauwirtschaft( Herbst 1976), wo die Beziehungen zwischen der Bauwirtschaft, deren Industrialisierung und Umweltfrage behandelt werden sollen und u.a. Probleme der Arbeitsumwelt auf dem Bauplatz als besondere Punkte auf der Tagesordnung stehen. Wohnungsbau in Entwicklungsländern stand wiederholt zur Diskussion namentlich im Wirtschafts- und Sozialausschuss des IBFG, der 8. Sitzung des UNO/ ECOSOC- Ausschusses für Wohnungsbau, Bauwirtschaft und Raumplanung und der ITCC- Konferenz" Wohnungsbau für die jungen Nationen" in Tel- Aviv. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass bei der Zuweisung beschränkter Produktionsmittel, namentlich von Rohstoffen, die STellenwerte von der Produktion überflüssiger Prestigeprodukte auf die des fundamentalen Bedarfs verlegt werden müssen unter gleichzeitiger Neuverteilung der Einkommen sowohl zwischen wie innerhalb der Nationen.( Siehe auch: H. Umrath- Mittel für den Wohnungsbau?; Freie Gewerkschaftswelt, Februar 1975; und Der UNO- Berg gebiert eine Maus, FGW., Juni 1974.) Diese und ähnliche Fragen werden auf dem Welt- Forum HABITAT, der UNO- Konferenz- Annex- Ausstellung über Menschliche Niederlassungen zur Diskussion stehen, die in Vancouver, Kanada im Juni 1976 stattfinden wird. Bei mehreren Gelegenheiten, namentlich im früheren IWA und dem WSA des IBFG wurde die Möglichkeit eines durch die Freien Gewerkschaften geförderten Demonstrativ- Vorhabens zur Erstellung von Einfachts- Wohnungen erörtert. Bisher schien ein solcher Plan im Hinblick auf die vielen Verpflichtungen unserer Organisationen und die sehr komplizierten technischen und juristischen Probleme zu ambitiös zu sein. Da nunmehr einige progressive Regierungen finanziell Unterstützung für gewerkschaftliche Projekte in Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt haben, sollten die Möglichkeiten auf dem Gebiet des Wohnungsbaus erneut untersucht werden. weg Lohn Grenzen hinaus und ge heute feststellen, dass die die im Rahmen der IAQ ungen und Kon tlichen Masse das onalen lich auch in dass dieselben Int deren einem Konferen Heinz Umrath gefühls in den Die nach dem 2. We naler und lokaler aftsbewegung stellen, um die inter sprochen gaben Nun gilt und die raussetzungen für die Zukunft zu blicken, Wie in allen Strategien gilt en Massnahmen Grenzen hinaus zu sagen, ob dies Organisationen und unter wicklung war so bewegung eine Rei egen schwierig. So rtges glich, für die GeVerfügu Aber die be Auswertung der zukünftigen Aufin Friedenszel ten zu. Dies gilt Wie wird nun die die Depression fortfah auch zu streiten. Die Entwickl ftsbewegun icklung währ ten Dekade ausse Wird inen en die We viele Unsicher diese zu überblicken. Wir kennen die Möglichkeiten zur nicht, aber sie sind sicher sehr gross in den Industrieländern. Die Rohstoffe sind aber ein bremsen. ist pra unmöglich, Ghung 75 ..u negundoW- nshawzieq ns.8.x siw hsbe8 stpizz triosmev 1929lb rimsb nettant nemrencesM interaaniw bnu sisisoa sib bnu stiachstes briu sonuj siw noqquipapunelove8 esbozed nut nüt biw bloabsp blues ario OMU bnu usdagnumdow nut paulistdA- 333\ 1b sinstel92 asb dag natisningsled nebied is8 -nrlöwns neb us epätie odbild H881.ws 0381 18b easb plounbauA pnuntio heb neglewm ow( ater techsH) stedeniwus sibtd@ tions/ Valmus givende nebrew metsil namenims? net slabnsried opsittlewm bnu numaialeintzubal nanobedozhiwus8 heb nerloziws nepnurisis98 sib heb tus inuenebrozed als stelque mob tus flowmuztiechA heb ameldon.s.u bnu nelle bew meriste grunbjo \ OMU iW mi bilineman noizelai nus 1lorhabeiw boste mebnšlapnulliwin niuedapmundoW -flow aüt 29zurfbazuA- 002003 29b pussi2.8 ob 0981 zob zurlozeusisiso2 bnu-atteriz -nui sib ut usdapnundoW" Sne19tno>-OOTI 1eb bnu grunsiqmus bou raroaniwusa usdepnun Aufg Astalunk Onshoiss nep пор bothe die ner Rahoqate beiristy Mei No Ada sci Inte Inter nahmer voort UNO/ ECE IWA als Bericht oginis Arlau lambbloveth ข้อ ก า รา dom is8 hedü isip tisW rtillonsVenel mit dem neuen Mitarbeiter der UNO/ ECE- Arbeitsgruppe ernationalen Diskussion konnte Wohnungsbausgeliefert Finanzierung einen ssenden Bericht, M B. Vander1973 auf dem bei dem der är des denzen der Finan und den USA", unterbreitete. Unter Hinweis auf die zierung des Wohnungsba sich abzeichnende Ent Wohnungen in Mel gerung, dass sich hierin sache nicht nur auf steige im Neubau und des edenen Ländern, kam der zu der Situation auf dem Baumarkt abz Grund-, Bau- und Kapitalkosten zurückzuführen ist, sondern au auf ein grosses Angebot von Wohnungen für mittlere und höhere Bevölkerungsschichten, die häu fig durch öffent bereits gesättigt mitunter sogar Wartelis in einer Situation te, die für Wohntypen niedrigen und die Mittel gefördert wurden, während die Nachfrage für Andererseits ist der Bedarf in Wohnungen für Gruppe mässigen Einkommen sch überall grösser als das Ange angreicher sind als der Bestand an leeren Wohnungen, die Nachfrage vor allem von Bewohnern überalterter Geb Bewohnung nicht mehr geeignet sind. Da tzung der früheren Slumbewohner zur Verfügung stehen, nungen für die wachsender Widerstand ge die Stadterneuerung bemerkbar Ursachen des Rückgangs der Wohnungsproduktion und demzufolge der keit im Bausektor zu liegen. ten Arbeitslosig Die Vertreter der Freien Gewerks aften nahmen vor kurzem auch an den Zusammenkünften zur Vorbereitung ng zweier ECE Ter ECE- Seminare teil und zwar betreffend" Wichtige Tendenzen der Wohnungspolitik( 1977, Finnland) und" Voraussichten und Politik auf lange Sicht im Bausektor" ( Kopenhagen, 1976). Es würde betont, dass die Regierungen die Versorgung von angebrachten Wohnungen für alle sicherstellen müssen durch sorgfältige Planung des Umfangs der Neubautätig keit wie auch der Modernisierung des vorhandenen Bestandes, wobei den Umweltproblemen und dem Ausgleich der ungleichen Wohnungssituation Rechnung getragen werden muss. In vielen Sektojen besteht noch stets ein erheblicher Bedarf an Bauleistungen und die Regierungen müssen 2nstudere nattho set 3ad neb neb ido 4. nsbbw ni nend mowe Der IBBH und die Zukunft ön -01 haweb mid Eine Reihe von praktischen Problemen werden in nächster Zukunft vom IBBH gelöst werden müssen. Der IBBH ist ein Instrument der Koordinierung und der gegenseitigen Information für die angeschlossenen Verbände in den Bau- und Holzsektoren, sowie in der Forstwirtschaft. Mit einer gewissen Enttäuschung muss man feststellen, dass die Organe der internationalen Gewerkschaftsbewegung nicht immer fähig sind, die internationale Entwicklung zu beeinflussen. In den entscheidenden Augenblicken haben andere Kräfte die Initiativen ergriffen, und die Gewerkschaftsbewegung hat, was wichtig ist, einen geringen Einfluss als Friedensfaktor ausgeübt, besonders vor dem ersten Weltkrieg. Als der Sturm ausbrach, wurde die Stimme der Gewerkschaftsbewegung vom in Lärm der nationalistischen Gefühle und Demagogie übertönt. Ich habe hier nicht die Absicht, die Gründe hierzu zu analysieren, ich wollte nur festhalten, dass dies leider der Fall war. Man muss aber gleichzeitig feststellen, dass die internationalen Organisationen in Friedenszeiten ihre Arbeit fortgeführt haben. Sie sind rasch wieder hochgekommen und es wäre ungerecht, die Arbeit, die die internationalen Organisationen trotz grosser Schwierigkeiten geleistet haben, ohne dass ihnen grosse Aufmerksamkeit beigemessen wurde, zu unterschätzen. Seit der Gründung der IAO vor ungefähr 55 Jahren hat die internationale Gewerkschaftsbewegung dieses wichtige UNO- Organ loyal unterstützt, da sie es als ein wichtiges Instrument für die Lohnempfänger in ihren Bestrebungen für eine Harmonisierung der Arbeitsbedingungen über die Grenzen hinaus und bessere Lebensbedingungen betrachtet. Mit grosser Bestürzung müssen wir heute feststellen, dass die IAO grosse Probleme hat, ihre Tätigkeiten zu finanzieren. Die Arbeit, die im Rahmen der IAO geleistet wurde, ist sicherlich von grossem und ständigen Wert. Entschliessungen und Konventionen sind ausgearbeitet worden und deren Inhalt hat in einem nicht unwesentlichen Masse das Streben der Arbeitnehmervertreter widerspiegelt. Die Konferenzen und die internationalen Zusammenkünfte, die während dieser Zeit einberufen worden sind, haben natürlich auch in grossem Masse dazu beigetragen, dass die Arbeiter in allen Ländern das Gefühl haben, dass sie dieselben Interessen haben und dass man über die Grenzen hinaus zueinander halten muss im Kampf um bessere Bedingungen. Es ist schwierig zu sagen, ob dies auch zur Bestärkung des Solidaritätsgefühls in den gewerkschaftlichen Organisationen und unter den Arbeitern geführt hat. Die technologische und wirtschaftliche Entwicklung war so rasch fortgeschritten, besonders nach dem 2. Weltkrieg, so dass die Gewerkschaftsbewegung eine Reihe neuer Aufgaben auf nationaler und lokaler Ebene zu meistern hat. Es ist deswegen schwierig, ja sogar unmöglich, für die Gewerkschaftsbewegung Personal und finanzielle Mittel in ausreichendem Masse zur Verfügung zu stellen, um die internationalen Aufgaben zufriedenstellend zu erfüllen. Aber die Geschichte der us internationalen Gewerkschaftsbewegung, sowie die Analyse ihrer Tätigkeit, sollten anderswo be- its sprochen werden. Nun gilt es in die Zukunft zu blicken, um eine realistische Auswertung der zukünftigen Aufgaben und die Voraussetzungen für deren Realisierung zu machen. Wie in allen Strategien gilt es hier, die zukünftigen Ereignisse vorauszusehen, um ihnen mit geplanten Massnahmen begegnen zu können. Dies trifft sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten zu. Dies gilt ebenfalls für die Gewerkschaftsbewegung. kerlo Wie wird nun die wirtschaftliche Entwicklung während der nächsten Dekade aussehen? Wird die Depression fortfahren oder wird sie sich vermindern? Ja, darüber scheinen die Weisen heute auch zu streiten. Die Entwicklung enthält viele Unsicherheitsfaktoren. Es ist praktisch unmöglich, diese zu überblicken. Wir kennen die Möglichkeiten zur Produktions- und Effektivitätserhöhung nicht, aber sie sind sicher sehr gross in den Industrieländern. Die Rohstoffe sind aber ein bremsen77 der Faktor und es scheint, als ob wir schon jetzt die Rohstoffquellen der Welt zu stark ausbeuten. Den Expansionsmöglichkeiten der Industrieländer müssen wir auch die Probleme der Dritten Welt gegenüberstellen: Bevölkerungsexplosion, Hunger, Ausbeutung usw. Viele Seiten würden benötigt, um nur ein oberflächliches Bild davon zu geben. Nehmen wir an, dass die Entwicklungen während der Periode 1975-85 in gleichem Masse vorsich gehen werden wie während der letzten 10 Jahre. Wenn die Zuwachsrate der Industrieländer derjenigen der letzten Jahre gleicht, werden die Rohstoffquellen ein bremsender Faktor sein. Ohne Zweifel wird es zu starken Spannungen in der westlichen Welt führen. Mit der Produktionsrationalisierung und-mechanisierung wird es wohl schwierig sein, die Vollbeschäftigung aufrechtzuerhalten, was schon in vielen Ländern misslungen ist. Die Gewerkschaften müssen in dieser Situation an zwei Fronten kämpfen. In Zeiten von Produktivitätssteigerung und Inflation, müssen die Gewerkschaften für die Erhaltung und Erhöhung von reellen Löhnen kämpfen. Andererseits müssen Anstrengungen unternommen werden, um die Vollbeschäftigung, die eines der grössten Probleme unserer Industrien ist, zu erlauben. 160 nsa Die Probleme in unseren Sektoren haben regionale und internationale Konsequenzen und gleichen sich sowohl in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika als auch in Nordamerika. Diese Probleme verlangen übereinstimmende Anstrengungen seitens der Gewerkschaftsbewegung. Personal und Finanzen fehlen, weswegen wir hinter den Arbeitgebern nachhinken, die einen hohen Expansionsstand erreicht haben. Wir müssen jedoch immer das tun, was wir können, und unsere Mittel sind nicht unbeträchtlich. neb smmit2 elA 219 aib Unser grösster Vorteil ist die Stärke unserer angeschlossenen und nationalen Verbände. Diese Stärke muss vom IBBH koordiniert und weitergeleitet werden. Viele Leute machen heute unsere> Fähigkeit für solche Aufgaben lächerlich. Diese Kritiken, die weitgehend von Businesskreisen ver- 6 breitet werden, müssen wir als das nehmen, was sie wert sind. Wir hinken hinter den Gesellschaf- ot ten nach, doch dies ist kein relevanter Vergleich.219220 sib Gross ist die Macht der internationalen Gewerkschaftsbewegung und das Potenzial ist dazug da, internationales Kapital mit dem Willen, eine neue Gesellschaft hervorzurufen, zu bekämpfen. Es ist unglaublich, dass der Gewerkschaftsbewegung alle Schuld an der gegenwärtigen Infla- w tionswelle in die Schuhe geschoben wird, denn in Wirklichkeit sind es nämlich die manipulierten und spekulativen Tätigkeiten der multinationalen Gesellschaften, die daran schuld sind. Dies wurde von Charles Levinson, Generalsekretär der Internationalen Chemiearbeiterföderation( ICF) und erster Experte auf diesem Gebiet in der internationalen Gewerkschaftsbewegung, klar hervorgehoben. Um die Heuchelei derjenigen, die die Gewerkschaften für die Inflation verantwortlich machen, zu demaskieren, müssen wir nur eine Diskussion über die ungleichmässige Verteilung der Produktionsresultate eröffnen. Wir müssen die Einkommen neu verteilen und versuchen, die flagranten Ungerechtigkeiten, die in allen Gesellschaften vorkommen, zu meistern. Es gibt absolut keine Hoffnung, dass das System des freien Unternehmens diese grossen Weltprobleme lösen kann. Es wird noch schlimmer kommen, wenn die internationale Gewerkschaftsbewegung nicht ihren Einfluss mi benützt, um Aenderungen herbeizuführen.non eril neweg neb ni aldütepat tinebil 219 Das Bedürfnis an sozialer Gerechtigkeit hat sowohl lokale als auch globale Aspekte. Ein tiefer Graben besteht zwischen reichen und armen Nationen. Andererseits treffen wir auch Ungleichheit zwischen sozialen Gruppen innerhalb einer Nation an. Es ist dringend notwendig, dass wir unsere Diskussion über diese Angelegenheit vertiefen. Wir müssen universelle Gewerkschaftsforderungen auf der Basis unserer Schlussfolgerungen erstellen. Noch nie zuvor war es so klar, wie unabhängig alle Völker der Erde sind. Soziale Tätigkeiten verlangen eine gut geplante und komplizierte Administration. Jeder Plan muss so erstellt werden, dass jedermanns Rechte gesichert sind. Die Rich- nge tung, die die wirtschaftlichen Tätigkeiten heute eingeschlagen haben, ist alarmierend. Von den Gesellschaften werden enorme Gewinne verwirklicht, indem sie niedrige Löhne bezahlen. Ange- dep sichts dieser Tatsache müssen wir eine grössere öffentliche Kontrolle aller wirtschaftlichen Tätigkeiten und besonders derjenigen der Multinationalen verlangen. Eine öffentliche Kontrolle ist je- 9 doch nicht immer ideal. Wir haben schon viele Beispiele gesehen, die das Gegenteil bewiesen haben. Die beste Garantie für Gleichheit ist eine starke Gewerkschaftsbewegung. Die freie demokratische Gewerkschaftsbewegung ist jedoch nicht in allen Ländern stark. Tatsächlich wird sie an einigen sib Plätzen als gefährlich bezeichnet, da sie wahrscheinlich mit den Arbeitgebern zusammenarbeitet. en Dies sind also die Zukunftsprobleme: natisxdbileoMeib nannex iw.nexojlded us easib 1.198 Wirtschaftliche Probleme, die in direktem Zusammenhang mit dem Lohnempfänger stehen; in 78 2. 3. 4. Komplexere wirtschaftliche Entwicklungen, die im Grunde die Probleme unter 1) bestimmen und welche den selben Vorrang haben; Wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeiten, die die Sicherheit selbst derjenigen Arbeitnehmer, die es geschafft haben, bessere Bedingungen zu erhalten, untergraben; iedvesió Fragen der Demokratie, welche die freie Gewerkschaftsbewegung benötigt und welche noch in zu wenig Gebieten existieren. Die Gewerkschaftsbewegung steht somit vielen Problemen gegenüber, die als Ganzes in Angriff genommen werden müssen. Alle Anstrengungen können vergebens sein, wenn ein einziger Gesichtspunkt vernachlässigt wird. Dies bedeutet also, dass man sich gleichzeitig auf allen Gebieten anstrengen muss. eb eib bru Eine Organisation wie der IBBH muss als Pionier dastehen in der Beschaffung von internationalen Perspektiven und Lösungen. Welches sind unsere Mittel? Wir müssen mit rein gewerkschaftlichen Problemen in den verschiedenen Branchen unserer Sektoren arbeiten. Während der gegenwärtigen Kongressperiode waren wir in jeder Hinsicht in unseren Industrieausschüssen tätig und haben Konferenzen für die Bau- und Holzsektoren organisiert. An den dreigliedrigen technischen Tagungen der IAO für die Bau-, Holz- und holzverarbeitenden Industrien nahmen wir ebenfalls teil. Diese Tätigkeiten sind nun so kontinuierlich, dass der IBBH fähig ist, einen wirksamen Beitrag beizusteuern. Um unseren Beitrag zu vergrössern, müssen wir nun vermehrte Anstrengungen unternehmen, um Informationen zu sammeln. Wir sind noch nicht fähig, eine Forschungsabteilung einzurichten, verfügen aber über eine Gruppe von Experten, denen wir vertrauen und mit denen wir zusammenarbeiten können, was dazu beihilft, einen guten zukünftigen Beitrag zu garantieren. Die Angelegenheit der Formulierung und Anwendung unserer Ideologie müssen wir hier ebenfalls betrachten. Hier müssen wir unsere ganze Gesellschaftskritik und unsere Aenderungsvorschläge unter die Lupe nehmen, was für die Ausarbeitung einer Strategie im Kampf um die internationale Kapitalkonzentration wichtig ist. Selbst wenn die multinationalen Tätigkeiten in unseren Branchen nicht sehr verbreitet sind, stellen sie ein grosses Problem für die Gesellschaft als Ganzes dar, und deswegen müssen wir eng mit der ICF und anderen internationalen Berufssekretariaten zusammenarbeiten, um sie zu bekämpfen. Was die Bauindustrie anbetrifft, wird der IBBH fortfahren, seiner Opposition gegen die Verwendung des Bausektors durch die Regierung als ein Instrument wirtschaftlicher Politik Nachdruck zu verleihen. Die Regierungen genützen die Industrie als Mittel der Stimulierung der wirtschaftlichen Tätigkeiten. Ist die Wirtschaft dann jedoch überhitzt, werden die Investierungen verringert, um die Nachfrage zu reduzieren, was zu einer grossen Instabilität und zu Problemen für die Bauarbeiter führt. Kein anderer Industriezweig wird auf diese Weise behandelt. Die Bauarbeiter müssen hochqualifiziert sein und ihre Arbeit ist trotz Rationalisierungen immer noch gefährlich, mühsam und gesundheitsschädlich. Die Bauindustrie ist für die Gesellschaft so wichtig, dass sie in Uebereinstimmung mit den langfristigen Bedürfnissen der Gesellschaft und den Interessen der Bauarbeiter als Gruppe geplant werden muss. Während der letzten Jahre wurde der Sektor überall durch massive Arbeitslosigkeit betroffen. Selbst in normalen Zeiten hat der Sektor grössere Arbeitslosigkeit als andere Industrien zu verzeichnen. Dies ist dann keine temporäre Krise, sondern eine langfristige, von internationalen Ausmassen. Dies tritt in den Geltungsbereich des IBBH ein, der für die Koordinierung der Tätigkeiten und für die Ansprüche der Verbände im Bausektor aller Länder arbeiten muss. In der Forstwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie sind die wirtschaftlichen Probleme nicht so flagrant, da die Behörden diese Industrien nicht als wirtschaftliche Versuchskaninchen benützen. Selbst mit dem Risiko unpopulär zu werden, müssen wir unseren Forderungen auf diesem Gebiet Nachdruck versetzen. Die wirtschaftliche Lage in der Dritten Welt, wo der IBBH einige Zeit lang tätig war, steht in direktem Zusammenhang mit der Weltwirtschaftslage. Die Mathematik der Bevölkerungsexplosion ist nich überblickbar. Verbände in Entwicklungsländern haben begrenzte Mittel und Mangel an politischer und wirtschaftlicher Macht; unsere Unterstützungsmittel sind ebenfalls beschränkt. Dazu kommt, dass es manchmal zu Bummerangeffekten kommt, wenn Aussenseiter Verbänden der Dritten Welt zu helfen versuchen, da dies zu Schwierigkeiten und Spaltungen in den einheimischen Gruppen führt. Wir müssen trotzdem auf eine bessere soziale Ordnung in der Entwicklungswelt hinarbeiten. Um Diktaturen, die in diesen Ländern häufig vorkommen, auszurotten, müssen wir der sozialen Ungerechtigkeit, welche die Wurzel der Diktatur darstellt, ein Ende setzen. Die Lage 79 in den Industrieländern wird unmöglich werden, wenn die Bedingungen in der Dritten Welt nicht verbessert werden. Gewerkschafts- und Zivilrechte müssen gesichert werden. Wir können uns glücklich schätzen, dass in den letzten Jahren eine grosse Zahl von Bau- und Holzarbeitern in Lateinamerika sich dem IBBH angeschlossen haben und jetzt eine wichtige Rolle in dessen Tätigkeit spielen. Dies können wir vor allem unserem Kollegen Juan Herrera, Präsident der Bauarbeitergewerkschaft von Venezuela und Mitglied des IBBH- Gesamtvorstands verdanken, der eng mit uns zusammenarbeitete und seine lateinamerikanischen Kollegen darin bestärkte, ebenso zu tun. Obwohl die Entwicklungen in dieser Region ermutigend sind, stehen noch grosse Probleme vor uns. Demokratische Tendenzen würden eine grosse Hilfe für die Arbeitnehmer dieses Kontinents darstellen, und die Anerkennung der Gewerkschaftsbewegung ist der Hauptschritt, der in dieser Richtung zu unternehmen ist. Der IBBH muss darauf hinarbeiten. Chania Prodafer Einige Jahre lang haben wir in Afrika mit der jungen Gewerkschaftsbewegung des Kontinents zusammengearbeitet. Unser Regionalbüro ist nun in Nairobi; von da aus leiten wir die wachsenden Tätigkeiten in den Bau- und Holzindustrien und der Forstwirtschaft. Diese Anstrengungen müssen während der kommenden Kongressperiode verstärkt werden. Wir müssen ebenfalls mehr Anstrengungen unternehmen, um die afrikanischen Verbände in Rhodesien und Südafrika, welche an Diskriminierung leiden, und die ehemaligen portugiesischen Kolonien zu unterstützen. Der Kongress muss die grösseren Anstrengungen in Afrika von 1975-1978 unterstützen. Aus finanziellen Gründen haben wir nur begrenzte Tätigkeiten in Asien unternommen. Wir müssen nun unsere Anstrengungen dort vergrössern. Z.B. könnte eine Regionalkonferenz in dieser Region veranstaltet werden, obwohl es schwierig sein würde, dies zu verwirklichen. Wir benötigen ebenfalls eine Erhöhung der beitragleistenden Mitglieder in dieser Region, um die Tätigkeiten zu finanzieren. Die Internationale muss ihren Kampf gegen diktatorische Regimes in Asien st ebenfalls fortsetzen. Briefkastengewerkschaften, die etwas mehr sind als Fronten für Diktatoren, um sie in der Manipulation der Arbeiter zu unterstützen, kommen in dieser Region reichlich vor. Wenn Diktaturen umgestürzt werden, entsteht ein Vakuum in diesen Ländern und niemand ist vorbereitet, um den Kampf der Lohnempfänger für soziale Gerechtigkeit in die Hand zu nehmen.b Dies war der Fall in Griechenland und Portugall. S US tions Der IBBH wird alles unternehmen, um Verbänden in Entwicklungsländern und in Ländern unter Diktatur oder die eine Diktatur gehabt haben, zu helfen. Gemäss unserer Statuten wird ein grosser Teil der Mitgliederbeiträge für diesen Zweck beiseite gestellt. Dies ist für die Förderung der internationalen Solidarität von Wichtigkeit.andin Demnach stehen wir vor wichtigen Aufgaben. Wir sind nur die Sprecher für die Arbeitnehmer auf internationaler Ebene. Unsere Gegner sind stark und sollten nicht unterschätzt werden. Unsere gegenwärtige Arbeit soll als Teil einer langfristigen Strategie, deren letztes Ziel die soziale Ge- or rechtigkeit für alle Arbeitnehmer auf der ganzen Welt ist, angesehen werden. Genf, Juni 1975 Gra habrier! nisties nelson ni tadle.nettoured tis> lgizolari is> lpizolatie A.ev John Löfblad Generalsekretär ib Diskus ber Angelegenheit en. Wir müssen un lle Gewer ni tung, die chen Tätigkeiten heute einge abrticitada.Resbünd oldenbrosMdaided Que sift lor gris ib kos 1. epelie aumoniaew.gitus moon neesib ni sib neutralia mt neriodsaid nebns. 80 Vorläufiges Programm für die Eröffnung des Kongresses 9.45 10.00 Uhr 10 Uhr 00 10 Uhr 20 Versammlung Musik Eröffnungsrede, A. Buys, Präsident des IBBH Musik Rede der Gäste Für die schwedischen Mitgliedsverbände, Börje Jönsson Für die schwedische Regierung, Ministerpräsident O. Palme Für den IBFG, Otto Kersten Für die IAO, Michael O'Callaghan Für die Behörden der Stadt Stockholm, Ewald Johansson, Gemeinderatspräsident Informationen Aufführung einer chilenischen Tanz- und Gesangsgruppe Gemeinsamer Gesang: Die Internationale 81 R Vorläufige Tagesordnung des Kongresses 1. Genehmigung der Tagesordnung des Kongresses 2. Genehmigung der Geschäftsordnung des Kongresses 3. a) b) Wahl der Mandatprüfungskommission Wahl des Redaktionsausschusses 4. Bericht des Generalsekretärs 5. a) b) Finanzbericht für die Periode 1972-1975 Revisionsbericht c) Bericht des Kontrollausschusses 6. Berichte über die Tätigkeit der IBBH- Ausschüsse sowie Zukunftspläne a) Bauausschuss, Berichterstatter: K. Johansson, Vorsitzender b) Holzausschuss, Berichterstatter: G. Vater, Vorsitzender Forstausschuss, Berichterstatter: J. Löfblad, Vorsitzender c) 7. Berichte über die regionalen Tätigkeiten sowie Zukunftspläne a) Afrika, Berichterstatter: L. Kawesa, Regionalvertreter b) c) Asien, Berichterstatter: K.R. Prabhudesai, Vertreter für Asien im Gesamtvorstand Lateinamerika, Berichterstatter: Fr. Franchi, Regionalvertreter d) Europa, Berichterstatter: A. Buys, Präsident des IBBH 8. Zukünftige Tätigkeit des IBBH, John Löfblad 9. Zu einem passenden Zeitpunkt wird der schwedische Arbeitsminister, Ingemund Bengtsson, über die Ziele und Mittel der Arbeitsmarktpolitik eine Rede halten. 10. Wahl des Gesamtvorstands 11. Anträge und Vorschläge 12. Mitgliedsbeiträge 13. Wahl a) des Generalsekretärs b) des Präsidenten c) des Vizepräsidenten d) des Kontrollausschusses 14. Ort und Zeitpunkt des XV. Ordentlichen Kongresses 1978 15. Schluss des Kongresses 83 abrs 16 16 ( d Zu Punkt 6 BEMERKUNGEN ZUR TAGESORDNUNG Tätigkeitsberichte und Zukunftspläne der Industrie- Ausschüsse Die Arbeit der Ausschüsse für die Bau-, Holz- und holzverarbeitenden Industrien bildet den Kern der IBBH- Tätigkeit in seinen verschiedenen industriellen Branchen während der vergangenen Kongressperiode. Unter den im Bericht des Bauausschusses behandelten Punkten werden die Fortführung der Entschliessungen, die an der IBBH- Konferenz für die Bauindustrien in Genf vom 31. Januar bis 1. Februar 1974 angenommen wurden, sowie die Vorbereitungen, die für die 9. Sitzung des dreigliedrigen IAO- Ausschusses für Hoch- und Tiefbau und öffentliche Arbeiten, die zur Jahreswende 1976/77 in Genf abgehalten werden wird, erscheinen. Der Bericht des Holzausschusses betrifft unter anderem die Fortführung der an der IBBH- Konferenz für die Holzindustrien vom 28. bis 29. Januar 1974 in Genf angenommenen Entschliessungen und die Möglichkeiten für konstruktives Handeln nach der 2. dreigliedrigen Fachtagung der IAO für die holzverarbeitenden Industrien( IAO, 14.- 24. Januar 1975). Der Bericht des Forstausschusses wird über die Ergebnisse der 2. dreigliedrigen Fachtagung der IAO für die Forstwirtschaft( Genf, 25. April- 8. Mai 1973) und Prioritäten für die zukünftige IBBH- Tätigkeit in diesem Sektor Auskunft erteilen. Zu Punkt 9 Arbeitsmarktpolitik Zu einem geeigneten Zeitpunkt während des Kongresses wird der schwedische Arbeitsminister, Herr Ingemund Bengtsson, über die Ziele und Mittel der Arbeitsmarktpolitik der Regierung berichten. Wie aus verschiedenen dem Kongress unterbreiteten Berichten hervorgeht, sind die dem IBBH angehörenden Sektoren stark von der gegenwärtigen Weltwirtschaftsrezession getroffen worden. Schweden gehört zu den Ländern, die erfolgreich die Arbeitsmarktpolitik der Regierung der verbreiteten Arbeitslosigkeit und dem Rückgang der industriellen Tätigkeiten anpasst. In seiner Ansprache an den Kongress wird Herr Bengtsson zeigen, wie dies verwirklicht wurde und wird versuchen, Prinzipien aufzustellen, die von anderen Regierungen zur Bekämpfung der Rezession verwendet werden können. 85 chA e places Vorschlag zur Geschäftsordnung des Kongresses 1. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Delegierte und Beobachter haben nur gegen Vorweisung der Eintrittskarte Zutritt. 2. Der Präsident, und bei dessen Abwesenheit der Vizepräsident, führt den Vorsitz des Kongresses. 3. Der Generalsekretär ist für das Kongressprotokoll verantwortlich. 4. Der Kongress tritt täglich um 9 Uhr und 15 Uhr zusammen. 5. Niemand darf das Wort mehr als drei Mal zu demselben Punkt ergreifen. Das erste Mal beträgt die Redezeit 10 Minuten, das zweite und dritte Mal 5 Minuten. Die Redezeit kann, falls nötig, vom Präsidenten beschränkt werden, gleichwie er auch Antrag zum Abschluss der Debatte stellen kann. Zur Geschäftsordnung darf niemand mehr als einmal reden; die Redezeit ist dann höchstens auf zwei Minuten für jede Angelegenheit beschränkt. Alle Ansprachen sind von der Rednerbühne zu halten. Bei Anfrage um das Wort sind die dazu bestimmten Zettel einzureichen. 6. Anträge sind schriftlich dem Sekretär zu überreichen und müssen vom Antragsteller mit Anführung des Namens seines Verbandes unterzeichnet sein. 7. Alle Beschlüsse sind durch Handaufheben zu fassen, es sei denn, dass einer der angeschlossenen Verbände eine Abstimmung im Kartenverfahren der angeschlossenen Mitgliederzahl gemäss fordern sollte. Eine derartige Abstimmung erfolgt aufgrund der letztfälligen und bezahlten Beiträge. Für jede angefangene 1.000 Mitglieder haben die angeschlossenen Verbände Recht auf eine Stimme. 8. Nur diejenigen Verbände, welche die Beiträge für das zweite Halbjahr 1975 entrichtet haben, sind berechtigt, sich an den Abstimmungen zu beteiligen. 9. Der Bericht des Mandatprüfungsausschusses muss bei der Eröffnung der Nachmittagsitzung des ersten Kongresstages vorliegen. 10. Die Verhandlungen des Kongresses werden in den folgenden Sprachen geführt: Englisch, Französisch, Skandinavisch, Deutsch, Holländisch, Spanisch und Italienisch. 87 18 1. Anträge und Vorschläge to noin ob A Anträge der Sawmill and Timber Industry Workers' Union, Malaysia a. b. Der IBBH sollte die Errichtung eines Regionalbüros in Asien eingehend prüfen, um die Tätigkeiten in dieser Region zu fördern und zu koordinieren, sowie um den Gewerkschaften in ihren Anstrengungen, Arbeiter zu organisieren und ihre Organisationen zu stärken, behilflich zu sein. Der XV. Ordentliche Kongress des IBBH sollte in einem Entwicklungsland Asiens stattfinden. Antwort a. Der Gesamtvorstand, obwohl er sich bewusst ist, dass ein regionales Büro in Asien notwendig ist, glaubt, dass es wegen der gegenwärtigen finanziellen Lage des IBBH schwierig sei, die Errichtung eines solchen in nächster Zeit vorzusehen. Der Gesamtvorstand verspricht jedoch, die Entwicklung in Asien zu verfolgen und auf eine stärkere Präsenz des IBBH in dieser Gegend hinzuarbeiten, dies im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. b. Der vorauszusehenden Kosten wegen wird es nicht möglich sein, den nächsten Kongress in Asien abzuhalten. 89 2. Anträge der Union of Forest Employees, Malaysia a. b. C. Dem Kongress zu unterbreitende Nominationen Unser Verband schlägt die Kollegen John Löfblad als Generalsekretär, Abraham Buys als Präsident und Knut Johansson als Vizepräsident vor. Im übrigen sind wir bereit, die Vorschläge des Gesamtvorstands für andere Nominationen gutzuheissen. Nominationen in den Gesamtvorstand Wir schlagen die Kollegen B.R.N. Thampi als Vertreter Asiens im Gesamtvorstand, G. Balan, Sawmill and Timber Industry Workers' Union, als ersten Stellvertreter und K. R. Prabhudesai, Building Mazdoor Union, Indien, als zweiten Stellvertreter vor. Regionale Tätigkeiten in Asien Wir beantragen, dass der Vertreter für Asien in ständigem Kontakt mit den Mitgliedsorganisationen dieser Region steht, um die Verbindungen zu fördern und um seine Kenntnisse über die Probleme dieser Region zu verbessern, sowie um Kontakte mit Gewerkschaften, die nicht dem IBBH angeschlossen sind, zu knüpfen, um damit die Mitgliederzahl zu erhöhen. Antwort Der Gesamtvorstand ist der Ansicht, dass die Anträge a. und b. direkt dem Kongress unterbreitet werden sollen und demzufolge in die Kongressdokumentation aufgenommen und an die betreffenden Ausschüsse weitergeleitet werden. Da der Antrag c. etwa mit dem Antrag 1 a. übereinstimmt, wird vorgeschlagen, dass dieser dem Gesamtvorstand zur Behandlung überlassen wird. 90 3. Antrag des Holzarbeiterverbandes, Agaç- Iş, Türkei Der Verband hat beantragt, einer anderen Ländergruppe zugeteilt zu werden, da die Verbände auf Zypern, in Israel und Griechenland seiner Ländergruppe angehören, was gegen die Interessen der Türkei verstösst. Antwort Der Gesamtvorstand meint, dass dieser Antrag abzulehnen ist, weil er erstens, geographisch gesehen, unpraktisch ist, und weil er zweitens gegen die Aufgaben des IBBH und der ganzen Gewerkschaftsbewegung, die an der Spitze gegen nationale Vorurteile und Gegensätze sowie für eine grössere Solidarität zwischen Arbeitnehmern aus allen Ländern, gleich welcher Nationalität, Rasse und deren Glauben kämpft, verstösst. 91 4. Antrag des Bauarbeiterverbandes, UOCRA, Argentinien 8 Im Hinblick auf die grosse Anzahl Mitglieder in Lateinamerika, gegenwärtig 400.000, und die von der ersten Regionalkonferenz in Lateinamerika in Gegenwart einer Delegation des Geschäftsführenden Ausschusses angenommene Entschliessung wird vorgeschlagen, dass Lateinamerika 2 Vertreter, anstatt einen, im Gesamtvorstand hat. Antwort Der Gesamtvorstand, der der Ansicht ist, dass die gegenwärtige, beitragleistende Mitgliedschaft in Lateinamerika ungenügend ist, um eine solche Aenderung zu berechtigen( z.B. Nordamerika mit etwa 400.000 beitragleistenden Mitgliedern hat nur einen Sitz im Gesamtvorstand) empfiehlt, diesen Antrag abzuweisen. Der Gesamtvorstand schlägt vor, dass betreffs der zuvor erwähnten Anträge 3 und 4 der Paragraph 17 der Statuten des IBBH unverändert bleibt, und dass der XIV. Kongress, wie der Kongress von Ostende, nur einen Sitz Grossbritannien und Irland zuschreiben sollte, solange die englischen Verbände dem IBBH fernbleiben. 92 92 5. Antrag des Gesamtvorstandes zur Abänderung des Artikels 10 der Statuten des IBBH im Hinblick auf eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge Gründe Der Umfang der Tätigkeit muss vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten zu deren Durchführung gesehen werden, was gleichbedeutend ist mit Mitgliederbeitrag mal Mitgliederzahl. Der IBBH umfasst heute rund 2,3 Millionen zahlende Mitglieder. Bei einem Mitgliederbeitrag für 1975 von 50 Rappen ergibt das eine Nettoeinnahme von Sfr. 1.150.000,-. Hiervon werden satzungsgemäss Sfr. 315.000,- für die regionale Tätigkeit zurückgestellt. Welche Möglichkeiten bieten sich an zur Aufrechterhaltung oder Ausweitung des derzeitigen Standes unserer Tätigkeit? Im Laufe der letzten Jahre sind Kostenverteuerungen eingetreten, die eine Organisation wie den IBBH besonders schwer treffen. Die Kosten für Papier, Transporte, Porti, Telephon und Telegramme sind weit kräftiger angestiegen als die Löhne, die nur einen kleinen Teil des IBBH- Budgets ausmachen. Dieser Kostenauftrieb dürfte anhalten, sofern die kapitalistische Wirtschaft nicht vollständig zusammenbricht, was wohl nicht jedenfalls noch nicht eintreffen wird. Ferner müssen alle Unterlagen in mehreren Sprachen erstellt werden, so dass mit einem beschränkten Material vielfache Kosten verbunden sind. Falls somit der IBBH seine Tätigkeit auszuweiten beabsichtigt, wird das grosse Finanzierungsanforderungen stellen. Nach meinem Dafürhalten ist ein mindestens 50- prozentiges Anheben der Beiträge von nunmehr 50 Rappen pro Mitglied während der kommenden Kongressperiode notwendig, wenn wir nicht zum Rückschritt gezwungen sein wollen. Diese Erhöhung erscheint hoch. Doch selbst wenn man nur mit einer 10 bis 15- prozentigen Kostensteigerung im Jahr rechnet, wird alles aufgezehrt, ohne dass die Aktivitäten ausgeweitet werden können. Wenn die Mitgliedsbeiträge in drei Etappen erhöht werden, d.h. auf 70 Rappen pro Mitglied und Jahr im Jahre 1976 und auf 75 und 89 Rappen pro Mitglied und Jahr in 1977 und 1978, und wenn 15 Rappen pro Mitglied und Jahr, auf der Basis von 2,3 Millionen voll- zahlenden Mitgliedern, für regionale Tätigkeiten in 1976 zurückgestellt werden, hätten wir im Jahre 1976 Frs. 345.000,- für diesen Zweck zur Verfügung. Einen Beitrag von 20 Rappen pro Mitglied und Jahr in 1977 und 1978 ergäben Frs. 460.000,- für regionale Tätigkeiten. Der IBBH hätte Frs. 1.265.000,- für die Finanzierung seiner anderen Tätigkeiten in 1976 und 1977 zur Verfügung und Fr. 1.380.000,- im Jahre 1978. Es muss hier daran erinnert werden, dass die Kosten von zukünftigen Kongressen und Konferenzen hoch sein werden, wie oben schon erwähnt wurde. Das Budget für die Periode 1.4.1975- 31.3.1976, regionale Tätigkeiten eingeschlossen, wird sich auf Frs. 1.407.700,- belaufen. Demzufolge sind die vorgeschlagenen Mitgliedsbeiträge ein Minimum, um die erhöhten Ausgaben der kommenden drei Jahre zu decken. 19Eine Konferenzwoche wie wir sie Ende Januar 1974 durchführten, kommt wesentlich teurer zu stehen als ein Kongress, sind damit doch zahlreiche kostspielige vorbereitende Komiteesitzungen, weitere umfangreiche Dokumente und Uebersetzungen usw. verbunden. Niemand würde wohl vorschlagen, dass wir darauf verzichten. Die Organisation des IBBH solte somit im Prinzip in Zukunft folgendermassen aussehen: Sekretariat in Genf mit Regionalbüros in Afrika und Lateinamerika, später eventuell auch in Asien. Tatsächlich erachte ich eine gewisse Personalerweiterung in Genf auf die Dauer als notwendig. Meiner Meinung nach sollte das Personal unseres Sekretariats aus dem Generalsekretär und einem Assistenten, einem Kassierer oder Buchhalter, sowie zwei Sekretärinnen bestehen. Die finanzielle 93 Administration nimmt Ausmasse an, die allmählich jemanden erfordern, der sich einzig und allein dieser Aufgabe widmet, ohne sich zersplittern zu müssen. Die Nähe des Internationalen Arbeitsamtes in Genf schafft viele Aufgaben, die vollauf im Einklang stehen mit jenen des IBBH. Bekanntlich muss ein Berufssekretariat in Genf als eine Art Sekretariat eines Sozialattachés fungieren, namentlich als Bindeglied zur IAO bei zahlreichen Tagungen und Konferenzen, vor allen Dingen der Industrieausschüsse, wo der IBBH in nicht weniger als dreien mitwirkt, nämlich jenen für Baugewerbe, die Holzwirtschaft und die Forstwirtschaft. Soweit möglich, muss man sich auch um die Leute kümmern, ihnen zurechthelfen und rein repräsentative Pflichten erfüllen. Diese Aufgabe ist ausserordentlich wichtig und ein wertvolles Aktivum für den IBBH, solange diese Aufgabe erfüllt wird. Auch das Zusammenwirken mit dem IAA erfordert Zeit. Das soll jedoch keineswegs heissen, dass wir die Tragweite der Zusammenarbeit mit dem IAA unterschätzen. Ganz im Gegenteil sollten wir im IBBH eine noch bessere Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmergruppe des IAA anstreben. Da das jedoch eine zeitraubende Angelegenheit ist, musste davon einstweilen abgesehen werden. Ein Generalsekretär muss auch einen grossen Teil des Jahres mit Reisen zubringen. Seine Gegenwart bei Konferenzen und Treffen aller Art ist eine Notwendigkeit. Deshalb ist ein Assistent nötig, der bei Abwesenheit des Generalsekretärs sozusagen die gewerkschaftliche Verantwortung übernimmt, telephonische Anrufe beantwortet, Bescheid gibt, Besucher empfängt usw. Die Ausschuss- und Konferenztätigkeiten sollten, realistisch gesehen, wie während der letzten Kongressperiode fortgeführt werden, was eine ausgedehnte Forschungsarbeit mit sich bringt. Welches sind die Möglichkeiten des IBBH, Mitglieder zu gewinnen. Realistisch gesehen muss ich sie als verhältnismässig bescheiden bezeichnen. Dass eine Rückkehr der Engländer denkbar ist, muss bezweifelt werden. Was wir verloren haben, ist aber anderswo zurückgewonnen worden. Unser eigentliches Potential liegt in Nordamerika. Wie bislang aber dürfte die Steigerung des Mitgliedsbestandes dort langsam voranschreiten. Bei einem Ausbau der persönlichen Kontakte, auch hier im Rahmen des Möglichen, sollte es indessen, optimistisch betrachtet, vorwärts gehen. Wie bereits erwähnt, gäbe es in Australien und Neuseeland etwas zu holen. Sonst aber dürfen keine zu grossen Erwartungen mit Bezug auf beitragleistende Mitglieder gehegt werden, die doch die Grundlage unserer Tätigkeit bilden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass, wenn der IBBH eine Art progressive Tätigkeit aufrechterhalten will, dann muss man auch die damit verbundenen Kosten akzeptieren. Es ist schwierig zu verstehen, wie die gegenwärtige Tätigkeit beibehalten werden könnte ohne eine 50- prozentige Anhebung der Beiträge für 1975- 1978. Basiert auf die oben erwähnten Betrachtungen, schlägt der Gesamtvorstand demzufolge vor, dass die Mitgliedsbeiträge des IBBH auf 70 Franken pro 100 Mitglieder und Jahr ab 1.1.1976, auf 75 Franken ab 1.1.1977 und auf 80 Franken ab 1.1.1978 erhöht werden. Demnach wird ebenfalls vorgeschlagen, dass der Wortlaut des Artikels 10 der Statuten neu wie folgt lauten soll: Antrag zur Abänderung des Paragraphen 10 der IBBH- Satzung 10. Von den angeschlossenen Organisationen wird zur Bestreitung der notwenigen Ausgaben des IBBH ein vom Kongress festgesetzter Beitrag erhoben. Ab 1.1.1976 wird der Beitrag auf Frs. 70,- pro 100 Mitglieder und Jahr festgesetzt. Ab 1.1.1977 erhöht er sich auf Frs. 75,- pro Jahr und 100 Mitglieder und ab 1.1.1978 auf Frs. 80,- pro Jahr und pro 100 Mitglieder. Der Beitrag ist im voraus in zwei Halbjahresraten, im Januar und Juli, zu entrichten. Er wird erGegenwärtiger Wortlaut 10. Von den angeschlossenen Organisationen wird zur Bestreitung der notwendigen Ausgaben des IBBH ein vom Kongress festgesetzter Beitrag erhoben. Bis zum 31.12.1972 bleibt der Beitrag auf Frs. 41,- pro Jahr und pro 100 Mitglieder festgesetzt. Ab 1.1.1973 erhöht er sich auf Frs. 45,- pro Jahr und pro 100 Mitglieder, und ab 1.1.1975 auf Frs. 50,- pro Jahr und 100 Mitglieder. Der Beitrag ist im voraus in zwei Halbjahresraten, im Januar und Juli, zu entrichten. 94 hoben für alle Mitglieder, die den in Artikel 1 genannten Gewerben angehören und von denen der Verband in irgendeiner Form und Höhe Beiträge erhebt( einschliesslich sogenannter Verwaltungsbeiträge). Bis zum 1.1.1977 sind vom Beitrag Frs. 15,- pro 100 Mitglieder und Jahr für einen Solidaritätsfonds zurückzustellen, der für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern und für die Unterstützung von Gewerkschaften zu verwenden ist, die infolge besonderer Umstände in Lagen geraten sind, wie sie in Artikel 2 der Satzung aufgeführt werden. Ab 1.1.1977 und bis auf weiteren Beschluss eines ordentlichen Kongresses werden Frs. 20,- pro 100 Mitglieder und Jahr für diesen Zweck zurückgestellt. Im Falle einer vollständigen oder teilweisen Unfähigkeit eines angeschlossenen Verbandes, seinen Beitrag zu entrichten, hat der Gesamtvorstand Richtlinien für die Zahlungen festzulegen, die angesichts der verschiedenen Umstände anzunehmen sind. Wenn der Geschäftsführende Ausschuss für den Sonderfall eine Entscheidung fällt, hat er sich an diese Richtlinien zu halten. Während der Kongressperiode kann der Gesamtvorstand mit Zweidrittel- Mehrheit zur Bestreitung eines etwaigen Fehlbetrages einen ausserordentlichen Beitrag beschliessen. Gegenwärtiger Wortlaut Er wird erhoben für alle Mitglieder, die den in Artikel 1 genannten Gewerben angehören und von denen der Verband in irgendeiner Form und Höhe Beiträge erhebt( einschliesslich sogenannter Verwaltungsbeiträge). Ab 1.1.1973 sind vom Beitrag Frs. 15,- pro 100 Mitglieder und pro Jahr für einen Solidaritätsfonds zurückzustellen, der für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern und für die Unterstützung von Gewerkschaften zu verwenden ist, die infolge besonderer Umstände in Lagen geraten sind, wie sie in Artikel 2 der Satzung aufgeführt werden. Bis zum 1.1.1973 sind 20 Prozent des Beitrags für Tätigkeiten in den Entwicklungsländern zurückzustellen. Im Falle einer vollständigen oder teilweisen Unfähigkeit eines angeschlossenen Verbandes, seinen Beitrag zu entrichten, hat der Gesamtvorstand Richtlinien für die Zahlungen festzulegen, die angesichts der verschiedenen Umstände anzunehmen sind. Wenn der Geschäftsführende Ausschuss für den einzelnen Sonderfall eine Entscheidung fällt, hat er sich an diese Richtlinien zu halten. Während der Kongressperiode kann der Gesamtvorstand mit Zweidrittel- Mehrheit zur Bestreitung eines etwaigen Fehlbetrags einen ausserordentlichen Beitrag beschliessen. 95 6. Antrag des Gesamtvorstandes zur Abänderung des Artikels 24 der IBBH- Statuten Gründe Das alte System mit jährlichen Berichten hat zu keinem positiven Ergebnis geführt. Es scheint jedoch möglich zu sein, von einer relativ hohen Anzahl Verbände Berichte vor dem Kongress zu erhalten. Es wird demzufolge vorgeschlagen, dass die Mitgliedsverbände verpflichtet sind, nur vor jedem Kongress einen Bericht zu unterbreiten. Ansonsten sind die Aenderungen redaktioneller Art. Antrag zur Abänderung des Paragraphen 24 der IBBH- Satzung Der Gesamtvorstand schlägt folgenden Wortlaut vor: 24. Jede angeschlossene Organisation ist verpflichtet, dem Generalsekretär vor jedem ordentlichen Kongress einen Bericht über die wichtigen Ereignisse der abgelaufenen Kongressperiode einzusenden. Der Generalsekretär stellt zu diesem Zweck entsprechende Formulare zur Verfügung und veröffentlicht eine Zusammenstellung der Berichte in den Kongressunterlagen. Der Generalsekretär ist über wichtige Ereignisse in den angeschlossenen Organisationen in Kenntnis zu setzen. Er ist für das Bulletin verantwortlich und hat die Mitgliedsverbände über grössere Arbeitskämpfe in ihren Gebieten, sowie über Veränderungen, politischer wie anderer Art, die für die Tätigkeit der Organisationen von Bedeutung sind, schnellstmöglichst zu unterrichten. Gegenwärtiger Wortlaut 24. Jede angeschlossene Organisation ist verpflichtet, dem Generalsekretär nach Ablauf eines Jahres einen Bericht über die wichtigen Ereignisse des abgelaufenen Jahres einzusenden. Der Generalsekretär stellt zu diesem Zweck entsprechende Formulare zur Verfügung und veröffentlicht eine Zusammenstellung der Jahresberichte. Der Generalsekretär ist über wichtige Ereignisse in den angeschlossenen Organisationen in Kenntnis zu setzen. Er ist für das Bulletin oder die Zeitung verantwortlich und hat die Mitgliedsverbände über grössere Arbeitskämpfe oder Veränderungen sowohl politischer wie anderer Art schnellstmöglich zu unterrichten. 96 7. Vorschlag zur Abänderung des Paragraphen 26 der IBBH- Satzung Vorgeschlagener Text zur Revision des Paragraphen 26 der IBBH- Satzung 26. Diese Satzung wurde auf dem XIV. ordentlichen IBBH- Kongress vom 27.- 29. August 1975 in Stockholm, Schweden, abgeändert und genehmigt. Mit ihrem Inkrafttreten unmittelbar nach dem Kongress in Stockholm 1975 verlieren alle früheren Satzungen ihre Gültigkeit. Gegenwärtiger Wortlaut 26. Diese Satzung wurde auf dem XIII. ordentlichen IBBH- Kongress in Ostende( Belgien) im Oktober 1972 abgeändert und genehmigt. Mit ihrem Inkrafttreten unmittelbar nach dem Kongress in Ostende verlieren alle früheren Satzungen ihre Gültigkeit. 97 List of affiliated organizations as per July 1, 1975 Liste des organisations affiliées au 1 juillet 1975 Liste der angeschlossenen Verbände am 1. Juli 1975 Lista över anslutna organisationer d. 1 juli 1975 Lista de las organizaciones afiliadas el 1 de julio de 1975 The countries are listed in the English alphabetical order Les pays figurent sur la liste dans l'ordre alphabétique anglais Die Länder sind in der englischen alphabetischen Reihenfolge aufgeführt Länderna är angivna i alfabetisk ordning enligt engelskan Los países figuran en la liste en el orden alfabetico inglés Argentina Argentine- Argentinien Unión Obrera de la Construcción de la Republica Argentina Unión de Sindicatos de la Industria Madera de la Republica Argentina Federación de Obreros Mosaistas y Afines de la Republica Argentina Australia Australie- Australien The Federated Furnishing Trade Society of Australasia Oesterreich Österrike Austria Autriche- Oesterreich - - Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter Belgium Belgique- Belgien- Belgica La Centrale Générale Bermuda- Bermudes Bermuda Industrial Union Brazil Brésil- Brasilien- Brasil Sindicato dos Trabalhadores na Industria de Construção de Recife Colombia Kolumbien- Kolombia - Sindicato de Trabajadores de las Industrias de Materiales de Construcción, la Construcción y la Madera Costa Rica Unión de Trabajadores de la Construcción( UTRACON) Cyprus- Chypre- Zypern- Cypern Cypern- Chipre Federation of Construction and Allied Workers Dahomey- Dahome Syndicat National des Travailleurs du Bâtiment et Bois Denmark- Danemark- Dänemark- Danmark-- Dinamarca Blikkenslager-, Sanitet,& Rørarbejderforbundet i Danmark Malerforbundet i Danmark 99 EbertFriedrich- E * Stiftung Bonn * Bibliothek Murerforbundet i Danmark Traeindustriarbejderforbundet Dansk Elektrikerforbund Sadelmager- og Tapetsererforbundet i Danmark Dansk Karetmager- og Karosseribyggerforbund Specialarbejderforbundet i Danmark Snedker og Tømrerforbundet i Danmark Dansk Skibstømrer- Rigger- og Sejlmagerforbund Ecuador- Equateur- Equator Federación de Trabajadores Libres de la Construcción y Anexos de Pichincha Ethiopia Ethiopie- Ethiopien- Etiopien- Etiopia - The United Wood Workers' Union Finland- Finlande Finnland- Finlandia - Suomen Sähköalantyöntekijäin Liitto ry Suomen Maaseututyöväen Liitto ry Puutyöväen Liitto ry France Frankreich- Frankrike- Francia - Fédération Nationale des Salariés de la Construction et Bois( CFDT) Fédération Force Ouvrière du Bâtiment, Bois, Travaux Publics et Matériaux de Construction Germany- Allemagne- Deutschland- Tyskland- Alemania Gewerkschaft Holz und Kunststoff IG Bau- Steine- Erden Ghana Timber and Woodworkers' Union Construction and Building Trade Workers' Union Guyana - Guyane Sawmill and Forest Workers' Union Amalgamated Building Trade Workers' Union Holland- Pays- Bas- Niederlande- Nederländerna- Holanda Bouwbond NVV Bouw- en Houtbond NKV Iceland- Islande- Island- Iceland- Islandia Samband Byggingamanna India Inde- Indien - Building Mazdoor Union Indian National Building and Construction Workers' Federation Indonesia- Indonésie- Indonesien Public Works, Electricity and Energy Workers' Union Ireland Irlande- Irland- Irlanda - Irish Transport and General Workers' Union Israel Israël National Union of Woodworkers National Union of Building Workers 100 Italy Italie- Italien- Italia - Federazione Italiana Lavoratori Costruzioni e Affini Federazione Nazionale Lavoratori Edili Affini e del Legno Kenya- Kenia Kenya Timber& Furniture Workers' Union East Africa Federation of Building and Construction Workers' Union Luxemburg- Luxembourg- Luxemburgo Letzeburger Arbechterverband Malawi Building, Construction, Civil Engineering and Allied Workers' Union Malaysia- Malaisie- Malasia Sawmill and Timber Industry Workers' Union Union of Forest Employees Timber Graders' Union Paper& Paperproducts Manufacturing Employees' Union Mauritius- Ile Maurice- Mauricio The Building, Industry Engineering and Other Workers' Union Mexico- Mexique- Mexiko Sindicato industrial de Trabajadores Madereros y Similares y Conexos de Nuevo Casas Grande Sindicato de Trabajadores Madereros de Chihuahua y Similares Sindicato de Trabajadores Madereros de Chihuahua Sindicato industrial de Trabajadores Madereros Similares y Conexos de H. Parral Sindicato de Trabajadores de Duraply y Similares y Conexos Sindicato de Trabajadores de Procutora de Triplay en Durango Sindicato de Trabajadores Madereros del Rio de Miravalles Sindicato de Trabajadores de Triplay y Madera en Durango Sindicato de Trabajadores Madereros de la Sierra Azul, en la Huacana Sindicato industrial de Trabajadores Madereros de la R.M. en el Salto Durango Sindicato industrial de Trabajadores Madereros" Adolfo Ruiz Cortinez", Grisotex en Durango Sindicato de Trabajadores Madereros" Adolfo Lopez Mateos" en Vincente Guerrero Sindicato de Trabajadores de la Industria del Cemento, Cal, Peso y sus Producios Sindicato de Trabajadores Madereros" Jesus Yuren Aguilar" Nigeria- Nigerien The Amalgamated Union of Building and Wood Workers of Nigeria Norway Norvège- Norwegen- Norge- - Norsk Treindustriarbeiderforbund Norge Noruega Norsk Skog- og Landarbeiderforbund Norsk Murerforbund Norsk Elektriker- og Kraftstasjonsforbund Norsk Bygningsindustriarbeiderforbund Norsk Arbeidsmandsforbund Panama Sindicato nacional de Trabajadores de Empresas de la Producción Extracción, Ventas y Merradeo de Materiales para la Construcción Peru- Pérou Federación de Trabajadores de Construcción Civil e Industrias Similares del Peru 101 Philippines- Philippinen- Filippinerna- Filipinas United Lumber Workers of the Philippines Rhodesia Rhodésie- Rhodesien- Rodesia - United Building and Allied Industrial Workers' Union Seychelles- Seychellen Seychelles Building, Construction and Civil Engineering Workers' Union Spain- Espagne- Spanien-- España Unión General de Trabajadores de España Surinam Bruynzeel Werknemers Organisatie Sweden- Suède- Schweden- Sverige- Suecia Svenska Målareförbundet Fastighetsanställdas Förbund Svenska Bleck- och Plåtslagareförbundet Svenska Byggnadsarbetareförbundet Svenska Träindustriarbetareförbundet Svenska Skogsarbetareförbundet Svenska Elektrikerförbundet Sveriges Arbetsledareförbund Switzerland- Suisse- Schweiz- Suiza Gewerkschaft Bau und Holz GBH/ FOBB Tunisia Tunisie- Tunesien- - Tunesien Tunisien- Túnez Fédération Générale des Ouvriers du Bâtiment - - - Turkey Turquie Türkei Turkiet- Turquia Agaç- Is Sendikasi Yol- Is Uganda Ouganda - Uganda Building Construction, Civil Engineering& Allied Workers' Union Uruguay Frente Autonomo Sindical USA Bricklayers', Masons' and Plasterers' International Union of America International Union of Operating Engineers Upholsterers' International Union of North America International Woodworkers of America International Brotherhood of Painters and Allied Trades International Brotherhood of Electrical Workers Laborers' International Union of North America United Association of Journeymen and Apprentices of the Plumbing and Pipe Fitting Industry of the United States and Canada Sheet Metal Workers' International Association 102 Venezuela Federación de Trabajadores de la Industria de la Construcción de Venezuela Zaire Zaïre Syndicat de l'Industrie du Bâtiment et du Bois au Congo" Sybaco" 103 Executive Committee Comité exécutif Gesamtvorstand Exekutivkommittén Comité ejecutivo IFBWW Structure Les organes de la FITBB Die Gremien des IBBH IBTUS organ Los organismos de la FITCM Group 1: Denmark, Finland, Iceland, Norway, Sweden: 2 members Knut Johansson, Svenska Byggnadsarbetareförbundet 1st deputy: Börje Jönsson, Svenska Byggnadsarbetareförbundet 2nd deputy: Villy Jacobsen, Norsk Murerforbund Henry Hansen, Snedker- og Tømrerforbundet i Danmark 1st deputy: 2nd deputy: Erik Lehman, Svenska Träindustriarbetareförbundet Sixten Bäckström, Svenska Skogsarbetareförbundet Group 2: Belgium, the Netherlands, Luxembourg: 2 members Emile Janssens, La Centrale Générale 1st deputy: A. Vanden Broucke, La Centrale Générale 2nd deputy: John Castegnaro, Letzeburger Arbechterverband Abraham Buys, Bouwbond NVV 1st deputy: Leo Brouwner, Bouw- en Houtbond NKV 2nd deputy: Jaap Boom, Bouwbond NVV Group 3: The Federal Republic of Germany: 2 members Rudolf Sperner, IG Bau- Steine- Erden 1st deputy: 2nd deputy: Konrad Carl, IG Bau- Steine- Erden Karl- Heinz Tiedtke, IG Bau- Steine- Erden Gerhard Vater, Gewerkschaft Holz und Kunststoff 1st deputy: K. Georgi 2nd deputy: Karlheinz Schwark, Gewerkschaft Holz und Kunststoff 104 Group 4: Austria, Switzerland: 2 members Hans Böck, Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter 1st deputy: 2nd deputy: Roman Rautner, Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter Ezio Canonica, Schweizerische Bau- und Holzarbeiterverband 1st deputy: Willi Haindl, Schweizerische Bau- und Holzarbeiterverband 2nd deputy: Hans Frehner, Schweizerische Bau- und Holzarbeiterverband Group 5: Great Britain, Ireland: 1 member John F. Carroll, Irish Transport and General Workers' Union 1st deputy: 2nd deputy: Thomas O'Brien, Irish Transport and General Workers' Union Group 6: France, Italy, Portugal, Spain: 1 member Stelvio Ravizza, Fed. Italiana Lavoratori Costruzione e Affini 1st deputy: 2nd deputy: Marcel Hupel, Fédération Force Ouvrière du Bâtiment, Bois, Travaux Publics et Matériaux de Construction Manuel Garnacho, Unión General de Trabajadores de España Group 7: Greece, Israel, Turkey, Cyprus: 1 member Mordechai Amster, National Union of Building Workers, Israel 1st deputy: Yitzhac Yaacobi, National Union of Woodworkers, Israel 2nd deputy: Omer Deniz, Agaç- Is Sendikasi, Turkey Group 8: Canada, United States: 1 member Joseph D. Keenan, International Brotherhood of Electrical Workers 1st deputy: 2nd deputy: Thomas Murphy, Bricklayers', Masons' and Plasterers' International Union of America Martin L. Garber, Upholsterers' International Union of North America Group 9: Africa: 1 member L. Chancy Kawesa, Africa Representative 1st deputy: 2nd deputy: G. Sinon, Building, Construction and Civil Engineering Workers' Union John Murugu, East African Federation of Building and Construction Workers' Union Group 10: Asia: 1 member K.R. Prabhudesai, Building Mazdoor Union 1st deputy: K.A. Khan, Building Mazdoor Union 2nd deputy: 105 Group 11: Latin America: 1 member Juan Herrera, Federación de Trabajadores de la Industria de la Construcción de Venezuela Horacio Cesar Cuenca, Latin America Representative 1st deputy: 2nd deputy: 106 Management Committee Bureau Geschäftsführender Ausschuss Arbetsutskottet Comité director John Löfblad Abraham Buys Ezio Canonica Knut Johansson General Secretary President Bouwbond NVV Houttuinalaan 3 Postbus 500 NL- Woerden Vice President Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband Sihlpostfach CH- 8021 Zürich Svenska Byggnadsarbetareförbundet P.O. Box 19013 S- 104 32 Stockholm Rudolf Sperner IG Bau- Steine- Erden Bockenheimer Landstrasse 73-77 D- 6 Frankfurt a/ Main 107 Committee of Auditors Commission de vérification des comptes Kontrollausschuss Revisionsutskottet Comisión de verificación de cuentas Gerhard Vater Armin Frei A.A. Lawder Gewerkschaft Holz und Kunststoff Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband Flat 5, Burlington Lodge 89, Victoria Road South Southsea, Hants( Great Britain) PO5 2 BU Erling Johansen Norsk Elektriker- og Kraftsasjonsforbund 108 Committee for the Woodworking Industries Comité du bois Holzausschuss Träkommittén Comité de la madera Forestry Committee Comité de l'industrie forestière Forstwirtschaftsausschuss Skogskommittén Comité de la industria forestal G. Vater, Germany, J. Löfblad H. Frehner, Switzerland President E. Lehman, Sweden H. Hansen, Denmark L. Seebacher, Austria J.E. Norling, Sweden, Secretary J. Löfblad, President S. Bäckström, Sweden P. Virtanen, Finland K. Nacken, Norway J.E. Norling, Committee for Europe Comité de l'Europe Ausschuss für Europa Europautskottet Comité de Europa A. Buys, Holland, Building Committee Comité du bâtiment Bauausschuss Byggnadskommittén Comité de la construcción Secretary President J. Löfblad, IFBWW E. Canonica, Switzerland J. Fernandez, Belgium E. Janssens, Belgium K. Johansson, Sweden R. Sperner, Germany R. Rautner, Austria J.E. Norling, Sweden, Secretary K. Johansson, Sweden, President J. Löfblad E. Janssens, Belgium R. Rautner, Austria St. Ravizza, Italy K. Carl, Germany J.E. Norling, Sweden, 109 Secretary FINANZBERICHT 1972- 1973 Konsolidierte Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben für die Zeit vom 1. April 1972- 31. März 1973 AUSGABEN Gehälter Reisekosten und Spesen für Delegierte. Post, Telefon und Telegramme Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung. Drucksachen und Büromaterial. Repräsentation Publikationen. Versicherungen Pensionen .. • Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt Kongress Internationaler Wohnungsbauausschuss Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen Uebersetzungen Verschiedene Ausgaben Mehrbetrag an Einnahmen gegenüber Ausgaben. Bankspesen 113 489.90 132 943.98 23 385.90 21 768.95 6 224.94 13 938.50 81 352.32 5 945.20 34 823.19 4 166.60 160 651.80 10 600.00 206 294.67 21 834.03 467.85 6 126.60 97 231.30 941 245.73 ( für alle Abrechnungen: sämtliche Beträge in Schweizer Franken) 111 EINNAHMEN Beiträge von den angeschlossenen Verbänden: Oesterreich Belgien Bermudas Bau- und Holzarbeiter Bau- und Holzarbeiter . Industriegewerkschaft Costa Rica Bauarbeiter Zypern Arbeitnehmer der Bauindustrie und verwandter Zweige. Dänemark Maurer Klempner . • . Elektriker Glaser . • Allgemeine Arbeiter. Maler Holzarbeiter Aethiopien Holzarbeiter Finnland Holzarbeiter . Forstarbeiter Metallarbeiter. . Elektriker Deutschland Arbeitnehmer der holzverarbeitenden Industrie. Bauarbeiter Holzarbeiter . . . 6 256.53 2 773.50 3 440.00 298.42 21 930.00 54 395.79 77 400.00 817.89 41.00 888.00 5 539.69 11 173.73 51 411.87 655.00 14.989.00 1 720.00 516.00 3 876.00 2 925.76 24 026.76 218 214.25 44 720.00 41 655.72 262 934.25 Holland Bau- und Holzarbeiter Katholische Bauarbeiter Island Bauarbeiter Indien Mazdoor Bauarbeiter, Bombay Irland Transport- und Allgemeine Arbeiter 38 162.00 79 817.72 780.00 576.40 4 300.00 Italien Bau- und Holzarbeiter( UIL).. Bau- und Holzarbeiter( CISL) 6 156.60 15 050.00 Luxemburg Bau- und Holzarbeiter Malaysia Bau- und Nutzholzhandel 21 206.60 982.50 861.00 • Norwegen Maurer . Bauarbeiter Holzarbeiter Allgemeine Arbeiter Elektriker. Forstarbeiter • 1 634.00 18 102.50 2 446.28 2 915.40 2 150.00 3 440.00 30 688.18 Seychellen Bauarbeiter Schweden Dem IBBH überwiesen. Schweiz Bau- und Holzarbeiter Türkei USA Holzarbeiter Maurer Tapezierer. Holzarbeiter Maler . 31 750.00 21 000.00 860.00 21 500.00 451.00 149 564.27 36 767.40 820.00 Maschinenarbeiter 21 500.00 Elektriker 16 287.60 Ungelernte Arbeiter 4 223.60 117 121.20 Venezuela Bauarbeiter Bankzinsen. Dänisches Konto. 112 1910.80 918 417.63 17 137.10 5 691.00 941 245.73 AKTIVA Kassenbestand Bankguthaben Depositenkonto • Kontokorrent. Bestand des dänischen Kontos Bestand des IBBH- Kontos Schweden( Schw.Kr. 255.202,70) Grundbesitz: 5, Ewaldsgate, Kopenhagen ( Wert, Verkaufspreis Schw.Fr. 310.567,-) Vermögensliquidationskonto Hypothekenzinsen • Möbel, Einrichtung, Büro- und Schreibmaschinen 00.000 0: 00.000 T 00.000 00.000.0 PASSIVA 00.000 Solidaritätsfonds Spanien abzüglich Auszahlung Solidaritätsfonds Finnland Solidaritätsfonds Griechenland IBBH- Fonds für Regionaltätigkeit: Bilanz vom 1. April 1972. IBBH 56 708.68 250 000.00 193 656.63 bou 500 365.31 34 177.00 186 935.80 243 063.89 67 503.11 34 920.80 1.00 1 066 966.91 3 479.25 3 479.25 114 224.59 206 294.67 320 519.26 по 14 248.97 22 628.69 Abzüglich Auszahlungen an: Afrika 132 425.49 Lateinamerika. 57 869.82 Spanien. 29 520.75 Türkei 3 662.50 223 478.56 97 040.70 Allgemeiner Fonds 933 048.55 00.00 00.00 00.000 8 1.066 966.91 Ich habe alle Informationen und Erklärungen erhalten, die nach meinem besten Wissen und Glauben für den Zweck meiner Prüfung nötig waren. Nach meiner Ansicht hat der Bund über die Konten ordentlich Buch geführt. Ich habe die obenstehende Bilanz und die anliegenden Einnahmeund Ausgabekonten überprüft, die sich in Einklang mit den Rechnungsbüchern, Belegen und den anliegenden Aufstellungen der angeschlossenen Organisationen befinden. Nach meiner Ansicht und meinen besten Informationen und im Einklang mit den mir gegebenen Erklärungen: a) b) 00. ist die Bilanz ordentlich aufgestellt, so dass sie ein wahres und zuverlässiges Bild von der Geschäftslage des Bunds am 31. März 1973 gibt, und gibt die Einnahme- und Ausgaberechnung, ergänzt durch die Aufstellungen der angeschlossenen Organisationen, ein wahres und zuverlässiges Bild der Finanzlage für das an diesem Tag beendete Geschäftsjahr. Die nach Lateinamerika gezahlten Summen enthalten Beträge, die im Autrag der Skandinavischen Vereinigung und der Deutschen Bauarbeitergewerkschaft geschickt worden sind, und die zur gegebenen Zeit rückerstattet werden. 113 ( gez.) Genf, 12. April 1973 A.A. Lawder, F.C.I.S. Rechnungsprüfer Ausgaben, verglichen mit dem Budget für die Zeit vom 1. April 1972- 31. März 1973 und Budgetvorschlag für die Zeit vom 1. April 1973- 31. März 1974 Ausgaben, verglichen mit dem Budget für die Zeit vom 1. April 1972- 31. März 1973 Gehälter AVITHA Ausgaben 113 489.90 132 943.98 Budget 120 000.00 140 000.00 Reisekosten und Spesen für Delegierte. Post, Telefon und Telegramme . Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung 23 385.90 20 000.00 21 768.95 21 000.00 Drucksachen und Büromaterial 6 224.94 10 000.00 • Repräsentation 13 938.50 12 000.00 Publikationen. 81 352.37 70 000.00 Versicherungen 5 945.20 8 000.00 Pensionen 34 823.19 35 000.00 . Büromaschinen, Mobilar, Reparaturen und Unterhalt 4 166.60 20 000.00 Konferenzen Internationaler Wohnungsbauausschuss 10 600.00 9 000.00 Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen Uebersetzungen IBBH- Kongress 1972 Verschiedene Ausgaben Bankspesen 206 294.67 21 834.03 106 651.80 467.80 6 126.60 160 000.00 20 000.00 55 000.00 1 000.00 3 000.00 844 014.43 704 000.00 Budgetvorschlag Gehälter Reisekosten und Spesen für Delegierte. Post, Telefon und Telegramme Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung Drucksachen und Büromaterial Repräsentation .. Publikationen. • Versicherungen • Pensionen Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt Konferenzen Internationaler Wohnungsbauausschuss Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen Uebersetzungen Verschiedene Ausgaben Bankspesen Kongress 1975, Reserve 114 140 000.00 160 000.00 20 000.00 22 100.00 8 000.00 14 000.00 8 000.00 6 000.00 38 000.00 20 000.00 70 000.00 10 000.00 320 000.00 20 000.00 1 000.00 2 000.00 100 000.00 1 031 000.00 Erläuterungen zum Budget für die Zeit vom 1.4.1973 bis 31.3.1974 Nach sorgfältiger Prüfung und eingehenden Beratungen setzte der Kontrollausschuss für die einzelnen Positionen des Budgets nachstehende Beträge ein: 1. Gehälter 2. Reisekosten und Spesen 3. Post, Telefon, Telegramme 4. 140 000.00 160 000.00 20 000.00 Büromiete, Heizung, Beleuchtung und Büroreinigung. 5. Drucksachen und Büromaterial a 6. Vertretung( Repräsentation) 7. Publikationen. 22 000.00 8.000.00 14.000.00 80 000.00 8. Versicherungen 6 000.00 9. 38 000.00 Pensionen . 10. Büromaschinen, Büromobiliar, Zubehör, Unterhalt und Reparaturen. 20 000.00 11. Konferenzen 70 000.00 10 000.00 12. IBFG/ IBBH Internationaler Wohnungsbauausschuss 13. Regionale Tätigkeit und Organisationskampagnen 14. Uebersetzungen 15. Rückstellung für den 14. Kongress 1975 in Stockholm 16. Verschiedene Ausgaben 17. Bankspesen 320 000.00 20 000.00 100 000.00 1 000.00 2.000.00 1 031 000.00 1. Da das Büro des Generalsekretariats immer noch personell unterbesetzt ist, empfiehlt der Kontrollausschuss dem Geschäftsführenden Ausschuss, bis zum Jahresende 1973 einen Sekretär zur Entlastung des Generalsekretärs einzustellen. Hierfür wurde eine Rückstellung im You Budget in der Höhe von sfr. 12.000,- für das 1. Quartal 1974 berücksichtigt. Weiterhin ist im Budget eine Gehaltserhöhung des Generalsekretärs bis zu 10 Prozent vorgesehen. 2. Da der Spesensatz seit dem Kongress in Tel Aviv 1969 nicht erhöht wurde, empfiehlt der Kontrollausschuss dem Gesamtvorstand, ab 1.7.1973 eine Anhebung des Spesensatzes von sfr. 140,- auf sfr. 160,-. Dieser Satz wurde im Budget für insgesamt 3/4 Jahr berücksichtigt. Ebenso wurden auch die für die Gesamtvorstandssitzung 1973 in Washington- DC anfallenden erhöhten Reisekosten und Tagegelder im Budget eingebaut. 3. Die Post-, Telefon- und Telegramm- Ausgaben wurden wie im Vorjahr in gleicher Höhe in Ansatz gebracht. 4. Der Betrag von sfr. 22.000,- entspricht fast den Ausgaben des Vorjahres. Eine geringfügige Erhöhung von Reinigungsmaterial und Kosten ist im Budget enthalten. 5. Bei den Drucksachen und Büromaterialien wurde eine Reduzierung gegenüber dem Budget des Vorjahres vorgenommen, da im laufenden Geschäftsjahr nicht mit einem solch hohen Bedarf an Drucksachen und Büromaterialien zu rechnen ist wie im Kongressjahr 1972. 6. Die Vertreterung( Repräsentation) entspricht in etwa den Ausgaben des vorhergehenden Geschäftsjahres, ist also in gleicher Höhe in Ansatz gebracht worden, obwohl im Hotel- und Gaststättengewerbe der Schweiz im letzten Jahr Preiserhöhungen bis zu 20 Prozent stattgefunden haben. 7. Bei den Publikationen wurde der Beschluss des Geschäftsführenden Ausschusses berücksichtigt, wonach noch 1973 eine Broschüre aufgelegt werden soll, in der über Aufgabe und Tätigkeit des IBBH berichtet wird. 8. Bei den Versicherungen wurde im Budget gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung von sfr. 2.000,- vorgenommen, da die tatsächlichen Ausgaben im Vorjahr sich nur auf ca. sfr. 6.000 beliefen. 115 9. Nachdem die Pensionen im vorhergehenden Geschäftsjahr ca. sfr. 35.000,- betrugen, musste eine geringfügige Erhöhung von sfr. 3.000,- vorgenommen werden, obwohl durch den Tod von Kollege Arne Hagen nur noch die Hälfte der Pension an seine Witwe zu zahlen ist. Die Erhöhung ist damit begründet, dass die Kollegin Bente Johansen nicht der Pensionskasse angehörte, jetzt aber nach ihrem Ausscheiden die neu eingestellte Sekretärin der Pensionskasse angemeldet wird. Ausserdem ist bei steigenden Gehaltskosten auch ein erhöhter Betrag an die Pensionskasse abzuführen. 10. Der Betrag von sfr. 20.000,- erscheint ausreichend. Die Anschaffung einer neuen elektrischen Schreibmaschine, wie aber auch die Renovierung der Büroräume und auch das Auslegen von drei bis vier Räumen des Generalsekretariats mit Teppichböden wurden berücksichtigt. 11. Im Hinblick auf die noch 1973 stattfindenden Sitzungen des Europaausschusses, Bau- und Holzausschusses sowie der 2. Dreigliedrigen Fachtagung der IAO über die Forstwirtschaft und die damit verbundenen Uebersetzungen, insbesondere in Schwedisch und Deutsch, erscheint der Betrag von sfr. 70.000,- angemessen. 12. Der Kontrollausschuss vertrat die Auffassung, dass die Kosten für den internationalen Wohnungsbauausschuss durch den IBFG zu tragen sind. Er empfiehlt dem Geschäftsführenden Ausschuss und dem Gesamtvorstand hierüber Beschlüss zu fassen. Ebenso soll der Generalsekretär des IBFG wegen der Kostenübernahme des Internationalen Wohnungsbau- Bulletins od angeschrieben werden. Der Betrag von sfr. 10.000,- erscheint in diesem Geschäftsjahr noch einmal vertretbar. 13. Da im laufenden Geschäftsjahr mit einer Bruttoeinnahme von sfr. 960.000,- gerechnet wird ( geschätzt), war der Kontrollausschuss verpflichtet, gemäss Ziffer 10 der Satzung sfr. 15,- pro 100 Mitglieder pro Jahr ab 1.1.1973 für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern in Ansatz zu bringen= sfr. 320.000,-. Der Kontrollausschuss macht darauf aufmerksam, dass damit ein Drittel der Gesamteinnahmen für diese Tätigkeit bereitzustellen ist, während in der Vergangenheit hierfür nur ein Fünftel( laut Satzung) in Ansatz gebracht wurde. Verbleiben uns bis zum 31.12.1972 von einem Betrag für 100 Mitglieder von sfr. 41,-= sfr. 32,80, so stehen uns ab 1.1.1973 von sfr. 45,- für 100 Mitglieder nur noch sfr. 30,- zur Bestreitung aller sonstigen Kosten zur Verfügung. Der Kontrollausschuss hat hierüber seine Bedenken zum Ausdruck gebracht. 14. Hier handelt es sich um die ständigen Uebersetzungskosten, die in einem Geschäftsjahr anfallen. 15. Da der 13. Kongress des IBBH 1972 in Ostende ca. sfr. 272.000,- gekostet hat und alle drei Jahre nach der Satzung ein Kongress stattfindet, erscheint dem Kontrollausschuss eine Rückstellung von jährlich sfr. 100.000,- für angemessen. 16. Unter den verschiedenen Ausgaben wurde der Betrag von sfr. 1.000,- in Ansatz gebracht. Eine Erhöhung gegenüber dem Budget des Vorjahres wurde nicht vorgenommen. 17. Bei den Bankspesen erscheint dem Kontrollausschuss der Betrag von sfr. 2.000,- für angemessen. Die Seitenaddition schliesst mit einer Summe von sfr. 1.031.000,- bei einer geschätzten Einnahme von sfr. 960.000,- ab. Es ergibt sich damit eine Unterdeckung von sfr. 71.000,-. Um dem Geschäftsführenden Ausschuss und dem Gesamtvorstand ein ausgeglichenes Budget vorlegen zu können, empfiehlt der Kontrollausschuss, die sfr. 71.000,- aus den Vermögensrückstellungen des IBBH vorzunehmen Diese Erläuterungen über das Budget sind Bestandteil des Berichts des Kontrollausschusses vom 14. April 1973. 116 Bericht des Kontrollausschusses für das Jahr 1972/1973 In Ausübung von Artikel 21 der Satzung des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter trat der Kontrollausschuss am 13. und 14. April 1973 zur Prüfung der Kassa- und Geschäftsführung des Sekretariats bzw. Generalsekretärs für das Geschäftsjahr vom 1. April 1972 bis 31. März 1973 zusammen. An der Kontrolle nahmen teil: Armin Frei, Erling Johansen und Gerhard Vater vom Kontrollausschuss; A.A. Lawder als Rechnungsprüfer; gaby John Löfblad, Generalsekretär, Fräulein Ragna Melchior und Fräulein Bente Johansen vom Sekretariat. Die Jahresrechnung 1972/73 und abgeschlossen per 31. März 1973 wurde durch den Rechnungsprüfer eingehend kontrolliert. Nach seinen Aussagen sind die Bücher sauber und ordnungsgemäss geführt, Empfangsbestätigungen und Quittungen für alle Zahlungen vorhanden und die Ausgaben in Uebereinstimmung mit den Satzungen des Bundes, Beschlüssen des Gesamtvorstandes und des Geschäftsführenden Ausschusses getätigt worden. Bereitwillig wurden auch alle Auskünfte erteilt. Der Kontrollausschuss vergewisserte sich durch stichprobenweise Nachprüfung der Belege Nr. 1-21 und 278-448 von der Richtigkeit der Angaben des Rechnungsprüfers und kontrollierte dabei auch die Vollständigkeit der Belege. Zur Geschäftsführung muss festgestellt werden, dass die im letzten Jahresbericht des Kontrollausschusses erwähnte Rückerstattung von rund Fr. 73.000,- für das lateinamerikanische Entwicklungsprogramm weder durch die skandinavischen Verbände noch durch die IG Bau- Steine- Erden erfolgte. Der Kontrollausschuss ersuchte den Generalsekretär, diesen Betrag von den beiden Verbänden unverzüglich einzufordern. In bezug auf die Beitragzahlung der Mitgliederorganisationen ist nach Ansicht des Kontrollausschusses eine bessere und übersichtlichere Kontrolle dringend notwendig, damit der Bund auch in den kommenden Jahren über jene Mittel verfügt, die für die Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben benötigt werden. Der Kontrollausschuss kann bestätigen, dass im übrigen die Geschäftsführung im Sinne der Satzungen und Beschlüsse der zuständigen Organe des Bundes abgewickelt wurde. Die Jahresrechnung 1972/73 schliesst gegenüber einem budgetierten Einnahmenüberschuss von Fr. 96.000,- mit einem Vorschlag von Fr. 97.231,30 ab. Die Mehreinnahmen belaufen sich auf Fr. 141.245,73, denen jedoch Mehrausgaben von Fr. 140.014,43 gegenüberstehen. Der Vermögenszuwachs beträgt Fr. 76.664,46, da auch im vergangenen Geschäftsjahr infolge Wechselkursänderung des Schweizer Frankens Buchverluste von Fr. 20.566,84 auf den skandinavischen Verrechnungskonti entstanden. Die Fondseinlagen belaufen sich 1972/73 auf Fr. 206.294,67, denen Fondsentnahmen von fr. 3.479,25 aus dem Solidaritätsfonds Spanien, der aufgelöst wurde, und Fr. 223.478,56 aus dem Fonds für regionale Tätigkeiten gegenüberzustellen sind. Dementsprechend haben sich die Fondsrücklagen um Fr. 20.663,14 auf Fr. 133.918,36 reduziert. Bei folgenden Positionen sind gegenüber dem Budget beträchtliche Abweichungen zu verzeichnen: Publikationen:+ Fr. 11.352,37 Im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Bundes in Lateinamerika müssen die Publikationen auch nun in spanischer Sprache erscheinen, was entsprechende Mehrkosten verursacht. Nicht vorgesehen, aber notwendig, war ein Nachdruck der alten Satzungen vor dem Kongress in Ostende. - Büromaschinen, Büromobiliar, Zubehör, Unterhalt und Reparaturen: Fr. 15.833,40 Die vorgesehene Bürorenovation musste aus verschiedenen Gründen auf das Geschäftsjahr 1973/74 verschoben werden. 117 IBBH- Kongress 1972:+ Fr. 105.651,80 Die in den Vorjahren vorgenommenen Rückstellungen von insgesamt Fr. 112.000,- erwiesen sich eindeutig als zu gering. Die ausgedehnte Tätigkeit des Bundes in Afrika, Asien und Lateinamerika hatte auch entsprechende Mehrkosten für Kongresspublikationen, Uebersetzungen, Reisen und Aufenthalte zur Folge. Die übrigen Positionen des Voranschlags 1972/73 liegen im Rahmen der Erwartungen beziehungsweise stehen in direktem Zusammenhang mit den Mehreinnahmen und den entsprechenden Richtlinien der Satzung des Bundes. Der Kontrollausschuss behandelt im weiteren einige wichtige Fragen wie Erwerb einer eigenen Liegenschaft in Genf, Erhöhung der Tagegelder ab 1. Juli 1973, Festlegung des Gehaltes für den Generalsekretär und liess sich über die Personalveränderungen im Sekretariat berichten. Wir danken dem Generalsekretär und seinen beiden Mitarbeiterinnen, Fräulein Ragna Melchior und Fräulein Bente Johansen, die in nächster Zeit aus den Diensten des Bundes ausscheiden, für die im Kongressjahr geleistete umfangreiche Arbeit, die zur vollen Zufriedenheit des Kontrollausschusses und der zuständigen Organe des Bundes ausgeführt wurde. Genf, am 14. April 1973 118 18 FINANZBERICHT 1973-1974 Konsolidierte Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben für die Zeit vom 1. April 1973 bis 31. März 1974 AUSGABEN Gehälter 119 390.50 Reisekosten und Spesen für Delegierte 227 308.82 Post, Telephon, Telegramme 41 118.70 Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung. 42 504.80 Drucksachen und Büromaterial 11 146.70 Repräsentation Publikationen. Versicherungen Pensionen ° " Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt Konferenzen D Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen Uebersetzungen Verschiedene Ausgaben Bankspesen • Zurücklegung für den Kongress 1975 24 394.80 81 802.70 7 074.85 30 647.35 33 170.10 108 528.25 328 812.62 7 801.90 309.95 4 078.19 100 000.00 1 168 090.23 001208 00.000€ 00.000 SS 119 EINNAHMEN Beiträge von den angeschlossenen Verbänden Oesterreich Belgien Bermudas Dänemark Bau- und Holzarbeiter • • Bau- und Holzarbeiter . Industriegewerkschaft.. Maler . Maurer Holzarbeiter Klempner Allgemeine Arbeiter. 5 712.76 6 525.00 36 576.45 2 908.37 22 950.00 296.10 61 780.04 22 500.00 338.85 Glaser . Elektriker 3 600.00 78 568.68 Finnland Holzarbeiter 7 650.00 Arbeiter der holzverarbeitenden Industrie 3 373.88 Elektriker. 5 290.65 Forstarbeiter 1 800.00 18 114.53 Frankreich Bau- und Holzarbeiter 4 500.00 Deutschland Bauarbeiter . . 213 669.00 48 600.00 262 269.00* • Ghana Holzarbeiter Bauarbeiter Holzarbeiter • Holland Bau- und Holzarbeiter Katholische Bauarbeiter • Island Bauarbeiter Indien Bau- und Holzarbeiter 293.97 274.13 36 389.24 39 612.00 568.10 76 001.24 855.00 1 550.00 Israel Bau- und Holzarbeiter 29 025.00 Bau- und Holzarbeiter - im voraus bezahlt 18 524.00 47 549.00 Italien Bau- und Holzarbeiter( CISL) Bauarbeiter( UIL) 27 000.00 5 000.00 32 000.00 Lateinamerika ( wie nachstehend aufgeführt). 17 251.50 Luxemburg Norwegen Maurer Bau- und Holzarbeiter Allgemeine Arbeiter. Forstarbeiter Holzarbeiter 675.00 3 051.00 1 181.70 3 600.00 2 264.88 16 785.00 2 250.00 Bauarbeiter Elektriker Seychellen Bauarbeiter Schweden Angeschlossene Verbände. Schweiz Türkei USA Bau- und Holzarbeiter . Holzarbeiter . Tapezierer. Holzarbeiter • Elektriker . Ungelernte Arbeiter. Maler. Klempner Maurer Maschinenarbeiter Venezuela Bauarbeiter Bankzinsen. Ueberschuss der Ausgaben über die Einnahmen. 120 15 750.00 890.55 18 562.00 4 508.30 29 132.58 921.75 161 451.00 40 655.05 4 050.00 22 500.00 16 750.00 22 500.00 22 463.71 123 924.56 1 782.00 986 437.88 20 679.20 160 973.15 1 168 090.23 Lateinamerika Kolumbien: Zementarbeiter Argentinien: Bauarbeiter Argentinien: Holzarbeiter. 201.50 15 500.00 1 550.00 17 251.50 $ 8.000 00.000 025 121 AVERA Gemeinschaftsbilanz vom 31. März 1974 AKTIVA Kassenbestand Bankguthaben Depositenkonto Kontokorrent. Bestand des dänischen Kontos 19 743.10 250 000.00 246 113.93 496 113.93 515 857.03 76 795.63 159 100.19 Bestand des IBBH- Kontos in Schweden( Schw. Kr. 233.970,88 inbegriffen Bankzins von 4.873,98) Grundbesitz: 5, Ewaldsgate, Kopenhagen ( Wert, Verkaufspreis Schw. Fr. 310.567,-) Vermögensliquidationskonto. Hypothekenzinsen • . Möbel, Einrichtung, Büro- und Schreibmaschinen PASSIVA Solidaritätsfonds Finnland Solidaritätsfonds Griechenland . IBBH- Fonds für Regionaltätigkeiten Bilanz vom 1. April 1973. IBBH . Skandinavischer Beitrag Lateinamerika Abzüglich Auszahlungen an: Afrika . Lateinamerika. Spanien. Rhodesien . Aethiopien. Zurücklegung für den Kongress 1975. Allgemeiner Fonds.. . 176 427.85 97 040.70 328 812.62 95 200.00 521 053.32 237 694.49 72 872.51 52 635.36 1.00 1 114 956.21 14 248.97 22 628.69 98 290.65 36 500.00 5 000.00 3 744.00 319 962.50 201 090.82 100 000.00 776 987.73 1 114 956.21 Ich habe alle Informationen und Erklärungen erhalten, die nach meinem besten Wissen und Glauben für den Zweck meiner Prüfung nötig waren. Nach meiner Ansicht hat der Bund über die Konten ordentlich Buch geführt. Ich habe die obenstehende Bilanz und die anliegenden Einnahmeund Ausgabekonten überprüft, die sich in Einklang mit den Rechnungsbüchern, Belegen und den anliegenden Aufstellungen der angeschlossenen Verbände befinden. Nach meiner Ansicht und meinen besten Informationen und im Einklang mit den mir gegebenen Erklärungen: a) b) ist die Bilanz ordentlich aufgestellt, so dass sie ein wahres und zuverlässiges Bild von der Geschäftslage des Bundes am 31. März 1974 gibt, und gibt die Einnahme- und Ausgaberechnung, ergänzt durch die Aufstellungen der angeschlossenen Verbände, ein wahres und zuverlässiges Bild der Finanzlage für das an diesem Tag beendete Geschäftsjahr. Genf, 26. April 1974 122 ( gez.) A.A. Lawder, F.C.I.S. Rechnungsprüfer Ausgaben verglichen mit dem Budget für die Zeit vom 1. April 1973 bis 31. März 1974 und Budget für die Zeit vom 1. April 1974 bis 31. März 1975 AUSGABEN Budget 1973/74 Gehälter 140 000.00 Reisekosten und Spesen für Delegierte. 160 000.00 119 390.50 227 308.87 Ausgaben 1973/74 Budget 1974/75 145 000.00 160 000.00 Post, Telefon und Telegramme 20 000.00 41 118.70 30 000.00 Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung 22 000.00 * 42 504.80 22 000.00 Drucksachen und Büromaterial 8 000.00 11 146.10 10 000.00 Repräsentation B 14.000.00 24 394.80 15 000.00 Publikationen. ° 80 000.00 81 802.70 80 000.00 Versicherungen ° 6 000.00 7 074.85 Pensionen Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt. Konferenzen Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen IBFG/ IBBH- Wohnungsbauausschuss 38 000.00 30 647.35 8 000.00 40 000.00 20 000.00 70 000.00 33 170.10 108 528.25 320 000.00 328 812.62 6 000.00 100 000.00 330 000.00 10 000.00 Uebersetzungen B B Verschiedene Ausgaben Bankspesen Zurücklegung für den Kongress 1975. 20 000.00 1.000.00 2 000.00 100 000.00 1 031 000.00 4 078.19 100 000.00 1 168 090.23 2 000.00 100 000.00 1 069 000.00 7 801.90 309.95 20 000.00 1 000.00 * für zwei Jahre 123 Erläuterungen zum Budget für die Zeit vom 1.4.1974 bis 31.3.1975 Nach sorgfältiger Prüfung und eingehenden Beratungen setzte der Kontrollausschuss für die einzelnen Positionen des Budgets nachstehende Beträge ein: 1. Gehälter 2. Reisekosten und Spesen für Delegierte. 4. 3. Post, Telefon und Telegramme 5. Drucksachen und Büromaterial Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung 6. Repräsentation . 7. Publikationen. . 8. Versicherungen . 9. Pensionen 10. 11. 12. 13. • • Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt Konferenzen Regionale Tätigkeiten und Organisationskampagnen Uebersetzungen 14. Verschiedene Ausgaben 15. 16. Bankspesen Zurücklegung für den Kongress 1975 • 145 000.00 160 000.00 30 000.00 22 000.00 10 000.00 15 000.00 80 000.00 8.000.00 40 000.00 6 000.00 100 000.00 330 000.00 20 000.00 1 000.00 2 000.00 100 000.00 1 069 000.00 1. Die Gehaltskosten wurden im Budget geringfügig erhöht, da mit einer Gehaltserhöhung des Generalsekretärs, die voraussichtlich rückwirkend erfolgt, zu rechnen ist. Ausserdem ist der Kontrollausschuss davon ausgegangen, dass seiner Empfehlung gegenüber dem Geschäftsführenden Ausschuss nachgekommen wird, einen Sekretär zur Entlastung des Generalsekretärs einzustellen. Da dies jedoch voraussichtlich nicht vor dem 1.10.1974 geschehen wird, wurden Gehaltskosten für diese Kraft nur für ein halbes Jahr in Ansatz gebracht. 2. Die Spesensätze und Reisekostenvergütung belaufen sich in gleicher Höhe wie im Budget 1973/74. Mit einer Erhöhung ist im laufenden Geschäftsjahr nicht zu rechnen. 3. Da ab 1.7.1974 in der Schweiz mit einer erheblichen Erhöhung der Post-, Telefon- und Fernschreibgebühren zu rechnen ist, wurde der Betrag gegenüber dem Vorjahr um Fr. 10.000,- erhöht. 4. Der Betrag von Fr. 22.000,- entspricht dem Etatansatz des Vorjahres. Mit einer Erhöhung der Elektrizitätskosten ist nicht zu rechnen, die Heizkosten wurden bereits im letzten Jahr durch eine Mieterhöhung miterfasst. Die Gehaltskosten für die Raumpflegerin wurden zwar seit einem Jahr nicht erhöht, doch dürften diese im laufenden Geschäftsjahr geringfügig angehoben werden. 5. Bei den Drucksachen und Büromaterialien wurde eine leichte Erhöhung in Höhe von Frs. 2.000,- gegenüber dem Budget des Vorjahres vorgenommen. 6. Der Ansatz für Repräsentationskosten entspricht in etwa der Höhe des vorhergehenden Geschäftsjahres. Er wurde um Frs. 1.000,- erhöht. 7. Die Kosten für Publikationen entsprechen genau dem Budget des Vorjahres. 8. Bei den Versicherungen wurde im Budget gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von Frs. 2.000,- vorgenommen. Dies war erforderlich, da die tatsächlichen Kosten im Vorjahr sich auf rund Frs. 7.100,- belaufen haben. 9. Da die gewährten Pensionen im vorhergehenden Geschäftsjahr Frs. 30.647,- betrugen, musste für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der zu erwartenden Lohnerhöhungen- die auch 124 eine erhöhte Pensionsverpflichtung nach sich ziehen- sowie für die Pensionsverpflichtung gegenüber einer am 1.8.1974 einzustellenden Bürokraft( Kollegin Le- Svedberg) um Frs. 10.000,- erhöht werden. 10. Da im laufenden Geschäftsjahr Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten, Anschaffung von Möbeln und grösseren Maschinen nicht beabsichtigt sind, konnte gegenüber dem vorhergehenden Geschäftsjahr eine wesentliche Reduzierung im Budget vorgenommen werden. Es wurden Frs. 6.000,- in Ansatz gebracht. Hierin ist die Anschaffung eines elektronischen Tischrechners vom Typ Olivetti vorgesehen. 11. Für Konferenzen hat der Kontrollausschuss den Betrag von Frs. 100.000,- für erforderlich gehalten. Die im Juni 1974 stattfindende Jugendkonferenz in Schweden wird voraussichtlich zwischen Frs. 50.000,- und Frs. 60.000,- kosten. Darüber hinaus ist der übersteigende Betrag für die Erstellung der Protokolle der Ende Januar/ Anfang Februar stattgefundenen Konferenzen des Internationalen Holz-, Europa- und Bauausschusses vorgesehen. 12. Der Kontrollausschuss rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer Einnahme von Frs. 1.060.000,-. Hierin ist berücksichtigt, dass im 1. Quartal 1975 eine Beitragssteigerung entsprechend der Satzung von Frs. 5,- pro 100 Mitglieder erfolgen wird, da die Beiträge ab 1.1.1975 laut Kongressbeschluss in Ostende von Fr. 45,- pro 100 Mitglieder auf Fr. 50,- pro 100 Mitglieder angehoben werden. Da Fr. 15,- pro 100 Mitglieder für die Tätigkeit in den Entwicklungsländern und für die Unterstützung von Gewerkschaften zu verwenden sind, die infolge besonderer Umstände in Situationen geraten, wie sie in Artikel 2 der Satzung aufgeführt werden, musste der Betrag von Fr. 330.000,- hierfür in Ansatz gebracht werden. 13. Obwohl die Uebersetzungskosten im letzten Geschäftsjahr nur Fr. 7.800,- betrugen( ein erheblicher Teil der Uebersetzungskosten wurde in den Konferenzkosten verbucht) wurden im laufenden Geschäftsjahr wiederum Frs. 20.000,- in Ansatz gebracht. Es ist mit einer erhebliHechen Erhöhung der Tarife der Uebersetzer wie auch mit anfallenden Uebersetzungsarbeiten zu rechnen. 14. Die Ausgaben unter' Verschiedenes' wurden wie im vergangenen Budget mit Fr. 1.000,- berücksichtigt. 15. Die Bankspesen erscheinen dem Kontrollausschuss mit einem Betrag von Fr. 2.000,- angemessen. 16. Für den 14. Kongress des IBBH 1975 in Stockholm wurden wiederum Frs. 100.000,- zurückgestellt. Die Seitenaddition schliesst mit einer Summe von Frs. 1.069.000,- ab. Es ergibt sich damit eine geringfügige Unterdeckung von Frs. 9.000,-. Um dem Geschäftsführenden Ausschuss und dem Gesamtvorstand ein ausgeglichenes Budget vorlegen zu können, empfiehlt der Kontrollausschuss, die Fr. 9.000,- aus den Vermögensrückstellungen des IBBH vorzunehmen. Diese Erläuterungen über das Budget sind Bestandteil des Berichts des Kontrollausschusses vom 27. April 1974. 125 Bericht des Kontrollausschusses für das Jahr 1973/1974 Aufgrund des Artikels 21 der Satzung des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter nahm der Kontrollausschuss am 26. und 27. April 1974 die ordentliche Prüfung der Kassa- und Geschäftsführung des Sekretariats bzw. des Generalsekretärs für das Geschäftsjahr vom 1. April 1973 bis 31. März 1974 vor. Anwesend waren: vom Kontrollausschuss- Armin Frei, Erling Johansen, Gerhard Vater; als Rechnungsprüfer A.A. Lawder; vom Sekretariat - - John Löfblad, Generalsekretär, Birgitta Le- Svedberg, Sekretärin- Dolmetscherin und Jeannette Angst, Sekretärin. Die Prüfung der Jahresrechnung 1973/1974, abgeschlossen per 31. März 1974, wurde statutengemäss durch den Rechnungsprüfer vorgenommen. Für alle Zahlungen sind nach seinen Angaben Empfangsbestätigungen und Quittungen vorhanden. Die Ausgaben wurden in Uebereinstimmung mit der Satzung des Bundes sowie den Beschlüssen des Gesamtvorstandes und des Geschäftsführenden Ausschusses getätigt. Bereitwillig wurden uns alle Auskünfte gegeben. Der Kontrollausschuss nahm stichprobenweise Einsicht in die Buchungsbelege. Zu Beginn der Sitzung erstattete der Generalsekretär dem Kontrollausschuss Bericht über die Geschäftsführung. In diesem Zusammenhang erachtet der Kontrollausschuss eine bessere Kontrolle über Tätigkeit und Ausgaben in den Regionen als dringend notwendig, betragen doch die Aufwendungen zum Beispiel im Berichtsjahr rund 329.000 Fr., was rund einem Drittel der Gesamteinnahmen unserer Berufsinternationale entspricht. Der Kontrollausschuss nahm mit Genugtuung davon Kenntnis, dass die von ihm letztes Jahr geforderte bessere Ueberwachung der Beitragszahlung unserer Mitgliederorganisationen realisiert wurde, ohne dass dem Bund aber die Mittel zugeflossen sind, die er für die Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben auch benötigt. Das Sekretariat wurde daher ersucht, der statutarischen Beitragszahlung weiterhin die grösste Aufmerksamkeit zu schenken und bei den Landesorganisationen auf die korrekte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen einzuwirken. Die Jahresrechnung 1973/74 ergibt einen Rückschlag von Fr. 160.973,12 gegenüber einer budgetierten Unterdeckung von Fr. 71.000. Dementsprechend reduziert sich auch das Vermögen unserer Berufsinternationale. Die Fondsveränderungen sind direkt aus den Passiven ersichtlich. Gegenüber dem Budget 1973/74 sind bei folgenden Positionen grössere Abweichungen eingetreten: Gehälter: Fr. 20.609,50 - Die vorgesehene Anstellung eines Sekretärs auf 1. Januar 1974 konnte aufgrund der Lage auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt nicht erfolgen. Reisekosten und Spesen für Delegierte:+ Fr. 67.308,87 Die ausserordentliche Aktivität der Organe und Instanzen des Bundes hatte auch entsprechende Mehrkosten zur Folge. Post, Telefon und Telegramme:+ Fr. 21.118,70 In Zusammenhang mit den verschiedenen Ausschuss- und Komitee- Sitzungen sowie einer Posttaxenerhöhung mussten diese Mehrausgaben verzeichnet werden. 126 Miete, Beleuchtung, Heizung und Reinigung:+ Fr. 20.504,80 Die Miete wird nun für ein Jahr im voraus entrichtet, für 1973/74 dementsprechend für zwei Jahre. Die Mehrausgaben für Vertretungen( Fr. 10.394,80) und Konferenzen( Fr. 38.528,25) sind ebenfalls auf die Durchführung der Ausschuss- und Komitee- Sitzungen sowie auf die 2. Dreigliedrige Fachtagung der IAO über die Forstwirtschaft zurückzuführen. Büromaschinen, Mobiliar, Reparaturen und Unterhalt:+ Fr. 13.170,10 Die Renovierung der Büroräume des Generalsekretariats verursachte diese Mehrausgaben. Im weiteren besprach der Kontrollausschuss verschiedene Probleme in administrativer Hinsicht. Abschliessend danken wir dem Generalsekretär und seinen Mitarbeiterinnen für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit, die zur Zufriedenheit des Kontrollausschusses sowie der zuständigen Organe des Bundes erfüllt wurde. 00.000 2 Genf, den 27. April 1974 00.000 Cer 00.000 00.000.000 63. 00.000.001 127 Armin Frei Erling Johansen Gerhard Vater Betriebsrechnung abgeschlossen per 31. März 1975 FINANZBERICHT 1974-1975 AUSGABEN Budget Regionale Tätigkeiten statutarisch. 296 725.00 330 000.00 Publikationen und Schriften Publikationen, ordentliche Kongresspublikationen und 126 438.00 Gesamtvorstandsdokumentation 161 270.00 287 708.00 80 000.00 Delegationen und Repräsentationen Delegationen . 118 084.42 Repräsentationen 27 847.45 145 931.87 175 000.00 Uebersetzungen, ordentliche. Personalkosten Gehälter Pensionsbeiträge Uebrige Sozialbeiträge Renten. Verschiedenes Geschäfts- und Bürokosten Porti Telefon, Telegramm und Telex Bankgebühren. Büromaterial und Drucksachen Bücher, Schriften und Zeitungen Maschinen und Mobiliar . . 12 753.40 20 000.00 159 540.35 53 407.80 28 420.65 10 296.30 698.40 252 363.50 193 000.00 9 440.40 • 18 249.25 1 744.20 7 543.95 1 216.60 3 404.20 Versicherungen 1 530.40 . Büromiete, Licht, Heizung und Reinigung Verschiedenes. 6 621.50 4 770.20 54 520.70 71 000.00 Konferenzen Kongress 1975, Rückstellung. Uebrige Konferenzen Abschreibungen( Kursverluste) 100 000.00 207 955.15 307 955.15 200 000.00 53 526.15 1 411 483.77 1 069 000.00 - 128 EINNAHMEN Mitgliederbeiträge Europa Nordamerika . 851 458.83 113 322.55 21 351.89 706.30 900.00 1 350.00 MSVITNA 989 089.57 Südamerika Afrika Asien Australien • Aktivzinsen Bankzinsen. Hypothekarzinsen Sonstige Einnahmen. Rückschlag 1974/75 00.000 00.280 129 39 732.10 15 782.25 55 514.35 2 423.57 364 456.28 1 411 483.77 MV188A4 Bilanz per 31. März 1975 AKTIVEN Kasse Banken GZB, Genf; Konto- Korrent 375 019.00 23 812.50 GZB, Genf; Festgeldkonto 250 000.00 Arbejdernes Landsbank, Kopenhagen; Konto- Korrent 166 748.25 791 767.25. Debitoren • Wertschriften . Hypotheken( Høyer, Kopenhagen). Maschinen und Mobiliar Transitorische Aktiven. PASSIVEN Solidaritätsfonds Finnland Griechenland . Chile, Zuwendung Spezialfonds Zuwendung von Mitgliedsorganisationen - Auszahlungen.. Fonds für regionale Tätigkeiten Bilanz per 1.4.1974... + Skandinavischer Beitrag für Lateinamerika + Schwedischer Beitrag für Lateinamerika + Schwedischer Beitrag für Afrika. + Statutarische Zuwendung. . Auszahlungen für Afrika. Lateinamerika. Spanien. . Asien • Rückstellung für Kongress 1975 Transitorische Passiven... Allgemeiner Fonds( Vermögen) Bilanz per 1.4.1974. - Rückschlag 1974/75 Genf, den 17. April 1975 130 14 248.97 123 753.87 20 000.00 193 181.25 1.00 85 575.40 1 238 091.27 22 628.69 12 000.00 48 877.66 203 307.04 9 038.45 194 268.59 201 090.82 31 250.00 171 360.00 61 324.20 296 725.00 791 750.02 97 611.95 230 468.30 60 800.00 2 555.00 391 435.25 370 314.77 200 000.00 12 098.80 776 987.73 364 456.28 412 531.45 1 238 091.27 IBBH- Regionalbüro in Afrika Betriebsrechnung vom 1. Januar 1974 bis 31. März 1975 in Schweizer Franken AUSGABEN Gehälter Wohnungsvergütung. Delegationen und Hotelausgaben Transportausgaben, einschl. Taxis Porti, Telephon und Telegramm. Büromiete, Licht und Reinigung. Büromaschinen, Mobiliar Büromaterial und Drucksachen Unterstützung von Verbänden und Seminare Repräsentation Bankgebühren. 20 205.00 2 228.08 18 153.26 11 629.12 2 248.94 7 155.00 4 556.59 1 157.56 4 770.00 68.94 132.12 72 304.61 EINNAHMEN Ueberweisungen vom Sekretariat in Genf. Rückvergütung Büromiete vom IMB und FIET. Saldo 67 290.25 4 680.00 334.36 72 304.61 131 IBBH- Lateinamerika Betriebsrechnung vom 1. Januar- 31. Dezember 1974 in Schweizer Franken AUSGABEN Gehälter Delegationen, Transportkosten und Hotelvergütungen Porti, Telephon, Telegramme und Telex Mobiliar und Büromaschinen. . Saldo • 94 363.02 36 259.51 3 623.35 4 716.35 61 226.70 200 188.93 EINKOMMEN IBBH Bauarbeiterverband, Argentinien IAO- Beitrag . SIDA- Beitrag 68 750.00 27 672.94 96 422.94 153 327.58 17 572.91 Weniger: Verschiedene Ausgaben, einschliesslich Seminare, Repräsentation, Transporte, Bankgebühren und Wechselkurs. 67 134.50 29 288.44 132 200 188.93 Budget für die Zeit vom 1. April 1975 bis 31. März 1976 AUSGABEN 1000 RECHNUNG 1974/1975 296 725.00 440 000.00 126 438.00 100 000.00 161 270.00 120 000.00 220 000.00 118 084.42 100 000.00 27 847.45 20 000.00 120 000.00 a 12 753.40 10 000.00 Regionale Tätigkeiten, statutarisch. Publikationen und Schriften Publikationen, ordentliche Kongresspublikationen und Gesamtvorstandsdokumentation. Delegationen und Repräsentationen Delegationen Repräsentationen Uebersetzungen, ordentliche. Personalkosten Gehälter Pensionsbeiträge Uebrige Sozialbeiträge Renten. Hagen, Esther. Larsen, Oluf Westh, Grete Muino, Manuel Verschiedenes. • Geschäfts- und Bürokosten Porti. . Telephon, Telegramm und Telex 159 540.35 210 000.00 53 407.80 60 000.00 28 420.65 35 000.00 10 296.30 8 000.00 698.40 1 100.00 600.00 1 000.00 1.000.00 316 700.00 Bankgebühren. Büromaterial und Drucksachen Bücher, Schriften und Zeitungen 9 440.40 13 000.00 18 249.25 22 000.00 1 744.20 2 000.00 e • 7 543.95 10 000.00 1.216.60 Maschinen und Mobiliar Versicherungen 1 530.40 3 404.20 1 500.00 5 000.00 1.500.00 Büromiete, Licht, Heizung und Reinigung 6 621.50 Verschiedenes. 4 770.20 30 000.00 6 000.00 91 000.00 Konferenzen Kongress 1975 Uebrige Konferenzen Abschreibungen( Kursverluste) EINNAHMEN Mitgliederbeiträge Aktivzinsen Sonstige Einnahmen. Rückschlag.. Genf, den 18. April 1975 133 100 000.00 207 955.15 100.000.00 110 000.00 53 526.15 210 000.00 0.00 1 411 483.77 1 407 700.00 989 089.57 55 514.35 2 423.57 364 456.28 1 411 483.77 1 265 000.00 33 000.00 2 000.00 107 700.00 1 407 700.00 Erläuterungen zum Budget 1.4.1975-31.3.1976 I Allgemeine Bemerkungen Die Einkommen sind auf etwa Sfr. 1.300.000,- berechnet und das Budget von Sfr. 1.407.700,- würde also mit einem Defizit von Sfr. 107.700,- enden. Es ist in diesem Zusammenhang zu bemerken, dass der Budgetentwurf auf der Hypothese basiert, dass eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 65 Rappen pro Mitglied und Jahr ab 1.1.1976 akzeptiert wird. Ein grosser Teil der Einkommen wird für die Tätigkeiten in den Entwicklungsländern zurückgestellt. Die Möglichkeiten, die Tätigkeiten auf anderen Gebieten zu entwickeln, sind begrenzt. Auch diesmal werden die im Budgetentwurf enthaltenen Ausgaben zu einem Ueberschreiten der Einkommen führen. Die Einkommen sind auf der Hoffnung einer kräftigen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge basiert. Wenn wirkungsvolle Tätigkeiten aufrechtzuerhalten sind, muss es als unmöglich erachtet werden, niedrigere Ausgaben vorzuschlagen. || Ausgaben Publikationen und Schriften Ordentliche Publikationen Auch bei grosser Sparsamkeit muss man damit rechnen, dass die Herausgabe des Bulletins gewisse Kostenerhöhungen mit sich bringen wird, und dies aufgrund von Preissteigerungen für Löhne und Papier. Kongresspublikationen und Gesamtvorstandsdokumentation Da 1975 Kongressjahr ist, muss man damit rechnen, dass grosse Ausgaben für Kongresspublikationen eintreten werden. Delegationen und Repräsentationen Delegationen Da die Ausgaben für die Sitzung des Gesamtvorstands unter Konferenzen aufgeführt wird, haben wir 100.000,- Sfr. vorgeschlagen. Diese Summe soll die Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses und Delegationen an Kongressen und Konferenzen finanzieren. Es dürfte wohl notwendig sein, sparsam vorzugehen, wenn diese Summe eingehalten werden soll. Repräsentation Sfr. 20.000,- werden vorgeschlagen. Es ist weniger als die im vorigen Jahr ausgegebenen Sfr. 28.000,- aber Sfr. 5.000,- mehr als die im letzten Budget festgesetzten Sfr. 15.000,-. Die vorgeschlagene Summe enthält wie früher die Entschädigung des Präsidenten und gewisse andere Extra- Ausgaben. Übersetzungen, ordentliche Sfr. 10.000,- werden vorgeschlagen und sollten, laut den Erfahrungen dieses Jahres, ausreichen. Personalkosten Gehälter Der IBBH hat nun vier ganztagsbeschäftigte Angestellte im Sekretariat in Genf. Ab 1.2.1975 arbeitet Bruce Vandervort als Assistent des Generalsekretärs. Man kann davon ausgehen, dass das Sekretariatspersonal auch nach dem Kongress dasselbe bleiben wird. Auch muss man mit gewissen Lohnerhöhungen rechnen. 134 Pensionsbeiträge Auf mehr Angestellte folgen auch höhere Pensionsbeiträge, da diese Beiträge lohnprozentual bezahlt werden müssen. Übrige Sozialbeiträge Wie bei den Pensionsbeiträgen erhöhen sich auch die Sozialbeiträge in gleichem Umfang. Renten Hier ist eine Erhöhung für Frau Hagen budgetiert. Geschäfts- und Bürokosten PORTI Sfr. 13.000,-; im Zusammenhang mit dem Kongress werden auch hier gegenüber dem Vorjahr höhere Kosten anfallen. Telefon, Telegramm und Telex Sfr. 22.000,-; vor kurzem ist in der Schweiz eine beträchtliche Erhöhung der Telefongebühren erfolgt. Büromiete, Licht, Heizung und Reinigung Sfr. 30.000,- werden vorgeschlagen, da Erhöhungen der Kosten für Miete, Licht, Heizung und Reinigung eintreten werden. Konferenzen Kongress 1975 Sfr. 100.000,- für den Kongress. Mit den Rückstellungen aus den letzten zwei Jahren stehen somit Sfr. 300.000,- zur Durchführung des Kongresses zur Verfügung. Dies dürfte ausreichen, auch wenn die Preissteigerungen die Gesamtkosten beeinflussen werden. Übrige Konferenzen Unter diesem Posten werden nunmehr auch die Kosten der Sitzung des Gesamtvorstands aufgeführt. Es hat sich gezeigt, dass die Kosten für die Sitzung des Gesamtvorstands im Juni 1974 in Dublin sich auf Frs. 96.000 beliefen, und man kann wohl kaum erwarten, dass die Sitzung dieses Jahres billiger wird. Die Sfr. 110.000,- sollen ausserdem drei Ausschusssitzungen finanzieren. Genf, den 18. April 1975 135 John Löfblad Generalsekretär Bericht des Kontrollausschusses für das Jahr 1974-1975 Aufgrund von Artikel 21 der Satzung des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter nahm der Kontrollausschuss am 17. bis 19. April 1975 die ordentliche Prüfung der Kassa- und Geschäftsführung des Sekretariats bzw. des Generalsekretärs für das Geschäftsjahr vom 1. April 1974 bis 31. März 1975 vor. Anwesend waren vom Kontrollausschuss: Armin Frei und Erling Johansen; als Rechnungsprüfer: A.A. Lawder; vom Sekretariat: John Löfblad, Generalsekretär, Jeannette Angst, Sekretärin und Birgitta Le- Svedberg, Sekretärin. Entschuldigt hat sich infolge Krankheit vom Kontrollausschuss: Gerhard Vater.desi Die Prüfung der Jahresrechnung 1974/75, abgeschlossen per 31. März 1975, wurde statutengemäss durch den Kontrollausschuss vorgenommen. Die Prüfung umfasste ebenfalls die Tätigkeiten in Afrika und Lateinamerika. Für alle Zahlungen sind, nach den vorliegenden Angaben, Empfangsbestätigungen und Quittungen vorhanden. Die Ausgaben wurden in Uebereinstimmung mit der Satzung des Bundes sowie den Beschlüssen des Gesamtvorstands und des Geschäftsführenden Ausschusses getätigt. Bereitwillig wurden uns alle Auskünfte gegeben. Durch stichprobenweise Nachprüfung wurde festgestellt, dass die Buchungsbelege den verschiedenen Posten entsprachen. Der Generalsekretär erstattete dem Kontrollausschuss einen Bericht über die Geschäftsführung. In diesem Zusammenhang wies der Kontrollausschuss auf die erheblichen Ueberschreitungen einiger Posten des Budgets hin. Um einen besseren Einblick und ergänzende Informationen für die Rechnungsprüfung zu erhalten, durchging der Kontrollausschuss die Berichte über die Tätigkeiten in Afrika und Lateinamerika. Es wurde dabei festgestellt, dass es nicht die Aufgabe des Kontrollausschusses, sondern des Geschäftsführenden Ausschusses und des Gesamtvorstands sei, zu den darin enthaltenen Fragen und Problemen Stellung zu nehmen. mabisazus allo-, 000.0 12 siGbniw pillid zew Der Kontrollausschuss konnte ebenfalls feststellen, dass die Berichte aus Lateinamerika regelmässig dem Sekretariat unterbreitet werden. Er erwartet eine gleichermassen regelmässige Berichterstattung über Afrika und ersucht das Sekretariat, durch praktisches Beistehen und Instruktion dies zu erreichen. Ein Finanzbericht über diese beiden Kontinente wird diesem Bericht beigefügt. Der Kontrollausschuss nahm wiederum mit Genugtuung davon Kenntnis, dass eine bessere Ueberwachung der Beitragszahlung der Mitgliedsorganisationen erfolgt. Das Sekretariat wurde daher ersucht, der statutarischen Beitragszahlung weiterhin die grösste Aufmerksamkeit zu schenken und bei den Landesorganisationen auf die korrekte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen einzuwirken. Die Jahresrechnung 1974/75 ergibt wiederum einen Rückschlag von Fr. 364.456,28( im Vorjahr Fr. 160.973,12 Rückschlag), der sich aufgrund eines nach Rechnungsabschluss festgestellten Fehlers um weitere Fr. 15.000,- auf insgesamt Fr. 379.456,28 erhöht. Der allgemeine Fonds( Vermögen) beträgt damit per 31. März 1975 Fr. 412.531,45 resp. Fr. 397.531,45 nach Korrektur des erwähnten Fehlers. Der Kontrollausschuss stellt bei dieser Gelegenheit mit aller Deutlichkeit fest, dass der Vermögensverlust im Berichtsjahr ein Ausmass erreicht hat, das die weitere Tätigkeit unserer Berufsorganisation im bisherigen Rahmen ernsthaft in Frage stellt. Eine Beitragserhöhung ist per 1. Januar 1976 unumgänglich, wenn die allgemeine Tätigkeit des IBBH nicht stark eingeschränkt werden soll. Der Kontrollausschuss stellt am Schluss dieses Berichts entsprechende Anträge zu Handen des Geschäftsführenden Ausschusses, des Gesamtvorstands und des Kongresses. 136 Gegenüber dem Budget 1974/75 sind bei folgenden Positionen grössere Abweichungen zu verzeichnen, wobei ein detaillierter Budgetvergleich wegen Aenderungen in der Buchhaltung nur teilweise möglich ist und erst wieder ab 1975/76 erfolgen kann. Ausgaben - Regionale Tätigkeiten Fr. 33.275,-. Ein offensichtlicher Rückgang bei den zahlenden Mitgliedern hat auch eine Reduktion der statutarischen Zuwendung in den Fonds für regionale Tätigkeiten zur Folge. Publikationen und Schriften + Fr. 207.708,-. Ein Ausbau der Leistungen des IBBH- Sekretariats in Genf hat bei gleichzeitig stark ansteigenden Druckkosten zur Folge, dass die Aufwendungen für Publikationen und Schriften sich beträchtlich erhöhen. Es scheint, dieser Tatsache sei bei der Abfassung des Budgets 1974/75 zu wenig Beachtung geschenkt worden. Der grösste Teil der Ausgaben bezieht sich zudem auf das Rechnungsjahr 1973/74 und hätte bereits in dem Budget Aufnahme finden müssen. Delegationen und Repräsentationen - Fr. 29.068,13. Die Kosten der Gesamtvorstandssitzung werden neu unter' Übrige Konferenzen' verbucht, wodurch sich hier die Aufwendungen reduzierten. Demgegenüber erhöhten sich die Kosten auf jenem Konto. Personalkosten + Fr. 59.363,50. 00.22 Für den ausscheidenden Kollegen Norling wurde von den schwedischen Mitgliedsverbänden Rechnung gestellt, was bei der Abfassung des Budgets nicht bekannt war und dementsprechend nicht berücksichtigt wurde. Dazu erhöhten sich die Pensionsbeiträge um Fr. 13.407,80. Geschäfts- und Bürokosten - Fr. 16.479,30. Die Büromiete pro 1974/75 wurde letztes Jahr zum voraus entrichtet; sie ist damit für das Berichtsjahr ausgefallen, obwohl sie budgetiert war. Konferenzen + Fr. 107.955,15. Wie bereits erwähnt werden die Kosten für die Gesamtvorstandssitzung neu hier verbucht. Dazu ergaben sich beträchtliche Mehrkosten für die Stockholmer Jugendkonferenz. Abschreibungen( Kursverluste) + Fr. 53.526,15. Diese Position wurde überhaupt nicht budgetiert. Es ergeben sich jedoch auf den dänischen und dem schwedischen Konto beträchtliche Kursverluste. Einnahmen Mitgliederbeiträge - Fr. 70.910,43. Unter Berücksichtigung von Fr. 15.000,- Mitgliederbeiträgen, die für 1975/76 entrichtet, aber bereits 1974/75 verbucht wurden, ergibt sich hier ein effektiver Einnahmenausfall von Fr. 85.910,43. Die Beitragszahlung verschiedener Mitgliedsorganisationen lässt einmal mehr zu wünschen übrig, und es scheint manchmal nahezu aussichtslos, hier Ordnung zu bekommen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass 86,1 Prozent der gesamten Beitragseinnahmen von Mitgliedsverbänden aus Europa entrichtet werden, und dass sich daher längerfristig das Problem 137 der Finanzen des IBBH nur durch vermehrte Beitragsleistungen von aussereuropäischen Mitgliedsund Berufsorganisationen lösen lässt. Bei einem zahlenden Mitgliederbestand von 2,2 Mio. ergibt die vom Geschäftsführenden Ausschuss beantragte Beitragserhöhung per 1. Januar 1976 einen neuen Rückschlag von Fr. 107.700. Der Kontrollausschuss gelangte zur Auffassung, dass die Rechnung 1975/76 ausgeglichen abzuschliessen ist. Das Budget ist sehr realistisch abgefasst, und es bestehen kaum weitere Einsparungsmöglichkeiten. Bei dieser Gelegenheit weist der Kontrollausschuss insbesondere darauf hin, dass dem IBBH per Ende März 1975 für seine allgemeine Tätigkeit Fr. 412.531,45 resp. Fr. 397.531,45 zur Verfügung stehen, wogegen der Fonds für regionale Tätigkeiten einen Bestand von Fr. 370.314,77 ausweist. Der Kontrollausschuss beantragt daher, für 1975/76 auf eine Erhöhung des Beitrags für die regionale Tätigkeit zu verzichten und zum Ausgleich der Rechnung 1975/76 ab 1. Januar 1976 einen Beitrag von Fr. 70,- pro 100 Mitglieder zu erheben. Auf dieser Grundlage würde die Rechnung 1975/76 nach einigen sehr defizitären Rechnungsjahren erstmals wieder mit einem Ueberschuss von Fr. 57.300,- abschliessen, wobei gleich gesagt sei, dass der budgetierte Mitgliederbestand von 2,2 Mio. an der oberen Grenze liegt. Der Kontrollausschuss beantragt daher dem Geschäftsführenden Ausschuss zu Handen des Gesamtvorstands und des Kongresses folgende Beitragsregelung: Ordentlicher Beitrag - regionale Tätigkeit bisher: neu: 1.1.1975 1.1.1976 1.1.1977 1.1.1978 50.00 70.00 75.00 80.00 tub 15.00 15.00 20.00 20.00 35.00 55.00 55.00 60.00 Abschliessend stellt der Kontrollausschuss fest, dass der Generalsekretär sowie die Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses den übrigen Organen des Bundes gegenüber für die Einhaltung des Budgets verantwortlich sind, und dass künftig Budgetabweichungen wie im Berichtsjahr nicht mehr vorkommen sollten. Wir danken dem Generalsekretär und seinen Mitarbeiterinnen für die im Rechnungsjahr 1974/75 geleistete umfangreiche Arbeit, die auch dieses Jahr zur vollen Zufriedenheit des Kontrollausschusses sowie der zuständigen Organe des Bundes erfüllt wurde. Genf, den 19. April 1975 138 Armin Frei Erling Johansen ⚫IFBWWW. IBBH FITBB 139 IBTU FITCM MATH Printed in Switzerland 140 Centimetres Inches 6 Color chart 6 10 11 12 13 14 15 16 17 Sachverständigen- Zubehör.de Blue Cyan Green Yellow Red Magenta White Grey Black # C9C9FF # 0000FF # 759875 # 009FFF # 008800 # FFFFC7 # FFFF00 # FFC9C9 # FF0000 # FFC9FF # FF00FF #FFFFFF # 9D9E9E # D9DADA # 5B5B5B # 000000 Centimetres Inches N 7 10 11 12 13 14 15 16 17 13 14 0% 0 Grayscale 1 2 3 4 5 6 C Y M Sachverständigen- Zubehör.de 7 8 9 10 11 12 13 100% 50% 18% IBBH IFBWWW. FITBB IBTU FITCM Z 48