fiet Aktivitäten für berufstätige Frauen Tätigkeitsbericht 1995- 1998 6 FIET- Weltfrauenkonferenz Organisierung der Frauen zur Förderung der Gleichstellung im 21. Jahrhundert 12.- 13. März 1999 Sydney, Australien FIET- Aktivitäten für berufstätige Frauen Tätigkeitsbericht 1995-1998 Einleitung Die 1st heute eine der grössten Gewerkschaftsorganisatio globalen Netz von Gewerkschaften, die 10 schaft über 130 Landem vertre Mitgliedschaft Die FIET aus, und der eigen begriffen. der blichen und jungen FIET- Aktivitäten für berufstätige Frauen FIET Tätigkeitsbericht 1995-1998 scha krimini Arbeitsplatz Mange mit Familienpflichten Frauenarber Organisierung Mitgli Diese Einsatzes und aufgrund haben zum Ziel, Informationen für und zu Qualifikation Zahl von arbeitenden Ressourcenbile lungsprog * uuog Stiftung * FriedrichFrauen koordinierten rleichtern, die für müssen. In Me Die in dieser Berichtszeit traurigen Ereignissen übe denken dabei an die tiefe Lücke, die C. Mumba, Fraue Samb Parag gewaltigen Festschritte wurden jedoch auch von Lourdes Orue Pozzo, Prau hinterlässt. dér Fra der G Sphiren der Gewe Kolleginnen Region, aus ion, aus zten die ds Bereich Z 8011 moogitetuned it stativi A- Ta geer- zeer dodationT Bouu EDELS * 1108 S nodabrale AstingFIET- Aktivitäten für berufstätige Frauen Wismaglis nodoanoM nabas Tätigkeitsbericht 1995- 1998 bewed 29 Einleitung bnu no aablidioV als Die FIET ist heute eine der grössten Gewerkschaftsorganisationen in der Welt, mit einem globalen Netz von Gewerkschaften, die 10 Millionen Angestellte in der Privatwirtschaft in über 130 Ländern vertreten. Die Frauen machen heute mehr als die Hälfte der Mitgliedschaft der FIET aus, und der Anteil der weiblichen Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt ist stets im Steigen begriffen. Diese über viele Jahre verzeichnete ständige Zunahme der weiblichen Mitglieder bringt auch das unaufhaltsame Wachstum der Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen im Dienstleistungssektor zum Ausdruck. Dieser Sektor wies schon immer eine hohe Konzentration an weiblichen und jungen Arbeitskräften auf, und er umfasst ein gewaltiges Mitgliederpotential, das die FIETGewerkschaften heute und in den kommenden Jahren erschliessen müssen. Die rasche Zunahme der berufstätigen Frauen und der weiblichen Mitglieder haben dazu beigetragen, dass die Anstrengungen der FIET im Zusammenhang mit der Behandlung von Frauen- und Familienfragen ein positives Echo fanden. Zu den wichtigsten Anliegen gehören die Diskriminierung in bezug auf Löhne und die Laufbahnentwicklung, Gewalt am Arbeitsplatz, einschliesslich sexueller Belästigung, gefährliche Arbeitsbedingungen und der Mangel an angemessenen Infrastrukturen, die den Anliegen von Arbeitnehmerinnen mit Familienpflichten Rechnung tragen. Im Mittelpunkt der Frauenarbeit stehen weiterhin Anliegen wie Betreuung, Aus- und Weiterbildung und Organisierung von Mitgliedern. Diese Aktivitäten konnten dank eines kollektiven Einsatzes und neuer Strategien im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts der FIET sowie aufgrund zusätzlicher Tätigkeiten für die Frauen ausgebaut werden. Sie haben zum Ziel, wirtschaftliche Unterschiede abzubauen, indem sie den Zugang zu Informationen für die Ressourcenbildung, zu koordinierten Solidaritätsaktionen und zu Qualifikations- Schulungsprogrammen erleichtern, die für eine stets wachsende Zahl von arbeitenden Menschen erreichbar sein müssen. In Memoriam sdiA Die in dieser Berichtszeit erzielten gewaltigen Fortschritte wurden jedoch auch von traurigen Ereignissen überschattet, die wir an dieser Stelle erwähnen möchten. Wir denken dabei an die tiefe Lücke, die das tragische Ableben unserer Kolleginnen Annie C. Mumba, Frauenkoordinatorin für die englischsprachige Afro- FIET- Region, aus Sambia, und Lourdes Orue Pozzo, Frauenkoordinatorin für die Iro- FIET- Region, aus Paraguay, hinterlässt. Die beiden jungen Gewerkschafterinnen verkörperten die progressive und dynamische Linie, die sich in der Gewerkschaftsbewegung zusehends durchsetzt. Annie und Lourdes förderten einen positiven Wandel, nicht nur im Bereich der Rechte der Frauen sondern auch in den Sphären der Gewerkschaftsbewegung ganz allgemein. Wir möchten diesen beiden Vorkämpferinnen ein ehrendes Andenken bewahren und ihren Einsatz zur Verbesserung des Lebens der arbeitenden Menschen würdigen, indem wir ihnen diese Konferenz widmen. Wir werden Annie und Lourdes als Vorbilder, Freundinnen, und Kolleginnen schmerzlich vermissen und sie stets in Erinnerung behalten. f how Überblick über die Berichtszeit jusd notaong 1ob anis stued 12i Ta1 sid howed nov 15 neladolg monis I OEI 1sdü ni fe Die Berichtszeit 1994- 1998 war von grossen Fortschritten und Erfolgen geprägt. Auf der letzten FIET- Weltkonferenz der Frauen im Jahre 1995 wurde die Bedeutung der Organisierung der Frauen und der Tarifverhandlungen für Frauen herausgestellt. In den Schlussfolgerungen der 5. Konferenz wurde ein neuer FIET- Frauenaktionsplan verlangt, der über praktische, fortschrittliche Methoden Aufschluss gibt, die die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen bei der Organisierung von Frauen in allen Regionen zur Anwendung bringen können. Obwohl sich FIET zu einer grossen Organisation entwickelt hat, ist sie ihren grundlegenden Organisierungsprinzipien an der Basis stets treu geblieben. In Anlehnung an diese Philosophie und unter Berücksichtigung ihres Engagements für die Rechte der Frauen hat die FIET die Bildung von Frauenausschüssen und die Förderung von Führungsqualitäten auf regionaler, nationaler und betrieblicher Ebene zu einem vorrangigen Anliegen gemacht. Diese Ziele werden im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts der FIET und des Euro- FIET- Frauennetzes verwirklicht. Die beiden grossen Projekte, die im Anschluss an die 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen eingeleitet wurden, haben positive Resultate gezeitigt und auf individueller und gewerkschaftlicher Ebene zahlreiche positive Veränderungen gebracht. nublicistisW bnu axtani noviblellod znis oe Ta sb abisjonqagnullate sw Jusdogaus nsb -doi mi nsi Todoilsiaus bau FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen 107 Raublidas Renate Csörgits von der GPA, Österreich, wurde 1996 zur Vorsitzenden der FIETArbeitsgruppe für berufstätige Frauen gewählt. Sie übernahm die Nachfolge von Irene Sundelin, SIF, Schweden, die diese Gruppe seit 1988 geleitet hatte. Thérèse Bryant, SDA, Australien, wurde ebenfalls 1996 zur stellvertretenden Vorsitzenden der FIETArbeitsgruppe gewählt. Die FIET ist stolz auf die Entwicklung und die Erweiterung der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen in den letzten vier Jahren. Seit der 4. FIET- Weltkonferenz der Frauen hat sich die Zahl der Gruppenmitglieder verdoppelt, und die Gruppe ist heute repräsentativer denn je. Der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen gehören Vertreterinnen von Mitgliedsorganisationen aus allen FIET- Regionen an. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, die im FIET- Aktionsplan für Frauen enthaltenen Ziele zu verwirklichen. Sie tritt einmal pro Jahre zusammen, um laufende Fragen betreffend die Frauen zu behandeln und die Tätigkeiten zwischen den FIET- Weltkonferenzen zu koordinieren. nob ai dous moboz suerto 2 Zentrale Anliegen für die Frauen erjahresperiode magnäha upuriet stive . Aufbau von Netzen für die Frauen in allen Regionen; • • Organisierung weiblicher Arbeitnehmer; buw Mitwirkung der Frauen in Gewerkschaften; Tarifverhandlungen für Frauenförderungsmaßnahmen gegen Diskriminierung; Abstimmung von Berufs- und Privatleben; Berufsegregation und Lohnunterschiede; · Gesundheit und Sicherheit; . Beseitigung der sexuellen Belästigung und der Gewalt gegen Frauen; Sozialer Schutz und Soziale Sicherheit; Prekarisierung der Arbeit/ atypische Arbeit. FIET- Ressourcen für Frauen Weibliche Angestellte und die FIET: 1995 FIET- Aktionsplan für Frauen: 1995 • Sexuelle Belästigung verhindern: 1996 ● Organisierung berufstätiger Frauen: 1997 • Handbuch Ausbildung von Ausbildern für Gewerkschafterinnen: 1996 • Die Mitwirkung der Frauen in den FIET- Fachgruppen: 1997-1998 Workshop für 997 in Fragebogen über die Mitwirkung der Frauen in den FIET- Mitgliedsorganisationen und Zusammenfassung der Resultate: 1997-1998 ⚫ Berufstätige Frauen und neue Formen der Arbeit: 1998 Globale Netze im Dienste der Frauen Im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts der FIET gelangten in Afrika, Asien und Pazifik, Mittel- und Südamerika und in der Karibik zahlreiche Tagungen auf nationaler und regionaler Ebene zur Durchführung. Das Vierjahres- Projekt wurde 1995 lanciert, im Bestreben, die Ziele der 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen umzusetzen. Im Jahre 1998 wurde die Einführung des Projekts in allen Regionen abgeschlossen, und es hat dazu beigetragen, Netze für Frauen in Afrika, Asien und Pazifik sowie in Zentralund Südamerika und der Karibik zu schaffen und auszubauen. Das Globale Gleichstellungsprojekt stellt für die Frauen in den einzelnen Region eine gewaltige Motivation dar, die sie ermutigt, die Herausforderung der Ausarbeitung von Projekten für Frauen auf nationaler und lokaler Ebene aufzunehmen. Die mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt geschaffene Begeisterung fand auf allen Ebenen, von der Basis bis zu den weiblichen Führungskräften in den Gewerkschaften der verschiedenen Länder ihren Niederschlag. Selbstbestimmung ist eine Schlüsselkomponente dieses Projekts, und Hunderte von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern haben zur Erreichung dieses Ziels beigetragen, und die gewonnenen Erfahrungen stellen für sie eine grosse Bereicherung dar. Die FIET ist nun im Begriff, 3 neue Ziele für das 21. Jahrhundert zu stecken und beabsichtigt, das Projekt um vier weite Jahre zu verlängern. In der Zeit zwischen 1994 und 1998 wurde das Euro- FIET- Netz der Frauen im privaten Dienstleistungssektor lanciert, an dem sich 24 Euro- FIET- Mitgliedsorganisationen beteiligen, um die Frage der Chancengleichheit im sozialen Dialog zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern, Regierungen und der Europäischen Union zu thematisieren. Die in diesem Netz mitwirkenden Frauen fungieren als Koordinatorinnen in den Gewerkschaften ihrer Regionen oder Länder. Frauen in den FIET- Regionen Konferenz Die Tätigkeit in den Regionen wird durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Koordinatorinnen und Führungskräften, die sich an der Planung und Durchführung von FIET- Projekten in den Regionen beteiligen, erleichtert. Ferner sind diese Frauen in den Regionalvorständen vertreten. Afro- FIETS Patricia Appolis Aisha Armah SACCAWU, Südafrika der Mariama Penda Diallo ICU, Ghana FESABAG, Guinea Apro- FIET Joan Warners FinSec, Neuseeland Rest und Iro- FIET bene Dinora Dirksz ABV, Aruba sladol Euro- FIET Renate Csörgits GPA, oledolD asb nomidaЯ ml 02 Österreichitis bau In der Berichtszeit hat sich die Zahl der weiblichen Mitglieder und der weiblichen Führungskräfte in praktisch allen Regionen erhöht, und in den Regionalvorständen der FIET sind auch mehr Frauen vertreten. Das Globale Gleichstellungsprojekt der FIET stellte die wichtigste Antriebskraft zur Förderung der Rechte der Frauen in der AfroFIET, der Apro- FIET und der Iro- FIET dar. In dieser Berichtszeit veranstaltete die IroFIET ihre erste regionale Frauenkonferenz und die Afro- FIET die erste panafrikanische Frauenkonferenz in Kenia. Die Apro- FIET hat bisher vier Frauenkonferenzen organisiert, die letzte im Jahre 1994. In dieser Berichtszeit wurde ferner das Euro- FIETFrauennetz entwickelt. Im Bestreben, die regionalen FIET- Strukturen für Frauen zu stärken, hat die FIET vor kurzem beschlossen, regionale Frauentagungen in Verbindung mit der Jahresversammlung der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen in Genf zu veranstalten. 4 Nachstehend einige der Höhepunkte der regionalen FIET- Tätigkeiten in der letzten Vierjahresperiode: Afro- FIET sib asb.em is go Die drei Koordinatorinnen in der Afro- FIET sind: Patricia Appolis, SACCAWU, Südafrika; Aisha Armah, ICU, Ghana, und Mariama Penda Diallo, FESABAG, Guinea. Sie übernahmen die Nachfolge von Annie C. Mumba Zufiaw, Sambia, und Fatoumata Bina Berete Sylla, FSPC, Guinea, die für das englischsprachige, bzw. das französischsprachige Afrika zuständig waren. In Afrika haben zahlreiche Frauen an Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt( GGP) auf internationaler, regionaler und lokaler Ebene mitgewirkt. Das GGP hat zum Ziel, in Afrika Frauen durch eine entsprechende Schulung darauf vorzubereiten, selbst Projekte für Frauen zu planen und zu leiten. Zu diesen Tätigkeiten in der Afro- FIET- Region gehört zum Beispiel ein Workshop für Frauen, der vor der 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz vom 14. bis 17. Mai 1997 in Kapstadt, Südafrika, zum Thema:" Mehr Frauen in den Gewerkschaften" veranstaltet worden war. Eine Sitzung über die" gewerkschaftliche Organisierung des informellen Sektors" wurde von der SEWU, der Gewerkschaft der selbständig erwerbenden Frauen, geleitet. Die Gewerkschaft wurde 1994 gegründet, mit dem Ziel, Frauen im informellen Sektor in Durban, Südafrika, gewerkschaftlich zu erfassen. Diese Initiative stiess auf grosses Interesse, da der informelle Sektor in den meisten Ländern der Region rasch an Bedeutung gewinnt. Ausserdem wurden in allen Teilen Afrikas Seminare und Workshops durchgeführt, und im südlichen Afrika erstmals auch Workshops, an dem Frauen und Männer teilnahmen. Im Jahre 1998 wurde im Rahmen eines Bewertungs- Workshops für das Globale Gleichstellungsprojekt ein Afro- FIET- Frauennetz eingerichtet. An diesem Netz beteiligen sich aktive Gewerkschafterinnen, die von allem Anfang an an den Projekten, die die Information bis zur Planung und zur Leitung und Umsetzung von Globalen Gleichstellungsprojekten auf nationaler und lokaler Ebene zum Ziel hatten, mitwirkten. Apro- FIET Joan Warners, FinSec, Neuseeland, amtierte in der Zeit zwischen 1994 und 1998 als Koordinatorin für die Apro- FIET. Alice Chang gehört seit 1997 zum Afro- FIETMitarbeiterstab; sie leitet die Bildungs-, Frauen- und Jugendaktivitäten in der AproFIET- Region. Im Berichtszeitraum arbeitete die Apro- FIET an drei Fronten, um der Benachteiligung der Frauen den Kampf anzusagen. Erstens mit der Durchführung von Lehrgängen für weibliche Führungskräfte; zweitens mit der Veröffentlichung von Bildungshandbüchern für Frauen, die insbesondere die Organisierung, Tarifverhandlungen und Gewerkschaftsbildung zum Gegenstand haben, und drittens mit der 5 Schaffung eines Frauennetzes in der Region. Alle diese Ziele wurden in der Apro- FIETRegion nun verwirklicht. Vom 20. bis 24. April 1998 fand in Penang, Malaysia, in Anwesenheit von 14 Frauen in Vertretung von 8 Ländern das erste nationale Koordinatorinnen- Forum statt. Zu den ersten Aufgaben dieses Forum gehörte die Festlegung eines Vorgehens, das die Vertreterinnen der einzelnen Länder verfolgen, um Bildungshandbücher den jeweiligen nationalen Bedingungen entsprechend anzupassen, zu übersetzen und zu verteilen. C Mit den Lehrgängen für Führungskräfte werden insbesondere folgende Ziele angestrebt: Erklärung der Rolle und des Zwecks des Globalen Gleichstellungsprojekts; Aufklärung über Gewerkschaftsprozesse im Zusammenhang mit von Beschwerden am Arbeitsplatz, sexueller Belästigung und Tarifverhandlungen; Aufzeigen der Unterschiede zwischen Mitgliederbetreuung und Organisierung; Förderung des Durchsetzungsvermögens und der Fähigkeiten einer wirksamen Vertretung. Ferner wird auf die Notwendigkeit für die Gewerkschaften, Frauen in die Gewerkschaftsarbeit einzubeziehen und ihren Meinungen Rechnung zu tragen, hingewiesen, und schliesslich werden die Teilnehmerin darauf vorbereitet, Projekte vorzubereiten und ihren Vorständen mit der erforderlichen Überzeugungskraft zu unterbreiten. Eine weitere Aufgabe für die nationalen Koordinatorinnen ist die Durchführung von Folgelehrgängen für Gewerkschafterinnen, die an Apro- FIET- Grundausbildungkursen für weibliche Führungskräfte teilgenommen haben, damit das Netz auf nationaler Ebene ausgebaut werden kann. bau Iro- FIET Iro- FIET dous elemiz nora Dirksz mi bau ditsgdoub how W BV bau Die Statistiken der Iro- FIET zeigen, dass heute über 50 Prozent der Iro- FIET- Mitglieder Frauen sind. Bei 10 Prozent aller Mitgliedsorganisationen in Amerika und in der Karibik wird das Amt des Präsidenten von einer Frau bekleidet. Von den 267 Amtsträgern, d. h. Präsidenten, Generalsekretäre oder Schatzmeister, sind 11 Prozent Frauen. Die FIET- Mitgliedsorganisationen in der Karibik verzeichnen den höchsten Anteil an Frauen in Entscheidungsgremien, gefolgt von den Mitgliedsorganisationen in Südamerika und weit zurück von Zentralamerika. ET sind Zu den Höhepunkten in der Berichtszeit gehörte die 1. Iro- FIET- Frauenkonferenz, die am 21. und 22. Oktober 1996 in Buenos Aires durchgeführt wurde, und die Bildung des Iro- FIET- Frauennetzes in Sao Paulo, Brasilien, im März 1998. Die 8. Iro- FIETRegionalkonferenz im 1996 wählte sechs Frauen in den 22 Mitglieder umfassenden Vorstand. Dinora Dirksz, Präsidentin von ABV, Aruba, wurde 1998 zur Iro- FIETFrauenkoordinatorin ernannt. Nach der begeisterten Reaktion auf den Videofilm" Gebieten wir der Zerstörung der Familie Einhalt" verteilte die Iro- FIET Kopien an alle Iro- FIET- Mitgliedsorganisationen. Der Videofilm wurde erstmals auf der 1. Iro- FIET- Frauenkonferenz und auf 6 der 8. Iro- FIET- Regionalkonferenz im Oktober 1996 in Buenos Aires, Argentinien, gezeigt. Die Videoproduktion wurde von der FATSA, Federacion de Ascoiaciones de Trabajadores de la Sanidad Argentina, in Zusammenarbeit mit dem Comite Organizador de Mujeres Trabajadoras Argentinas finanziert. Der Videofilm wurde auch auf der Tagung der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen am 27. April 1998 gezeigt. Das vor kurzem gebildete Iro- FIET- Frauennetz wird sich im besonderen mit den vorrangigen Anliegen der Frauen in FIET- Sektoren und mit allgemeinen Frauenfragen befassen. Mittlerweile wurde das Globale Gleichstellungsprojekt in allen Subregionen der Iro- FIET bekanntgemacht, und es wurden kleinere Frauennetze in Zentralamerika und in der Karibik eingerichtet. Die Frauen in der Iro- FIET- Region schlagen praktische Methoden zur Förderung der Gleichstellung in Amerika und in der Karibik vor. Die in diesem Netz mitwirkenden Frauen fördern die Ziele des Globalen Gleichstellungsprojekts an der Basis. Euro- FIET abg Seit der Gründung des Euro- FIET- Frauennetzes traten die beteiligten Frauen wie folgt zusammen: am 1. April 1997 in Brüssel, am 24. Juli 1997 in Brüssel und am 30. März 1998 in Cardiff. Abgesehen von den zahlreichen Tätigkeiten in den betreffenden Ländern und Gewerkschaften beteiligen sich viele weibliche FIET- Mitglieder aus Europa auch am Euro- FIET- Frauennetz. Dieses Netz umfasst 24 Gewerkschaften aus 11 EU- Mitgliedstaaten und eine Organisation aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Das Euro- FIET- Frauennetz befasst sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf das Arbeitsleben der Frauen im privaten Dienstleistungssektor. Diese Auswirkungen sind je nach Land unterschiedlich, doch sind die Frauen in ganz Europa Opfer von direkter und indirekter Diskriminierung, die sich im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft weiter verschärft. Das im Rahmen des Euro- FIET- Netzes konzipierte Euro- FIET- Projekt gilt folgenden vorrangigen Anliegen: Berufssegregation und Lohnunterschiede; Abstimmung von Berufs- und Privatleben, sowie die Prekarisierung der Arbeit und atypische Beschäftigungsverhältnisse. Das Projekt wird in zwei Phasen zur Durchführung gelangen; die erste Phase ist der Entwicklung des transnationalen Netzes gewidmet, und die zweite der Durchführung praktischer Maßnahmen. Alle Euro- FIET- Partner fungieren als Projektleiter in ihren eigenen Regionen oder Ländern. Es geht zunächst darum, das Projekt in jedem der einzelnen Länder und in der Europäischen Union in Arbeitgeber- und Regierungskreisen bekanntzumachen, bereits vorhandene Untersuchungen über die den Platz der Frauen in Erwerbsleben jedes einzelnen Landes zusammenzustellen, nationale und regionale Konsultationstagungen zu veranstalten und Aktionsstrategien zu fördern, und Berichte zu erarbeiten und zu veröffentlichen, die über Probleme, Fälle von Diskriminierung, Beratungsergebnisse, Partnerschaften und positive Entwicklungen Aufschluss geben. 79 In der zweiten Phase werden Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen, die mit dem Projekt in den einzelnen Ländern erzielt wurden, geplant, im Rahmen von nationalen Tagungen mit Regierungen, Arbeitgebern und der Europäischen Union, im Bestreben, die Politik auf allen Ebenen zu beeinflussen. die Tagungen der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen Die letzte, d.h. die 5. Weltkonferenz der Frauen gelangte vom 6. bis 9. Juli 1995 in Wien, Österreich, zur Durchführung. Die FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen führte in der Berichtszeit folgende Tagungen durch: am 18. und 19. März 1996 in Genf, am 21. und 22. April 1997 in Genf, und am 27. und 28. April 1998 ebenfalls in Genf. Nachstehend ein kurzer Überblick über diese Sitzungen: 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen, Juli 1995 hungen und Im Mittelpunkt der 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen stand das Thema der notwendigen Organisierung von Frauen. Gastreferentin Emma Mashinini, Kommissarin der Landkommission in Südafrika, erklärte:" So lange die Frauen nicht organisiert sind, werden die Arbeitgeber die Beschäftigungsbedingungen diktieren; die Frauen werden ihre Lebensqualität nun dann verbessern können, wenn sie sich in Gewerkschaften zusammenschliessen". In den Schlussfolgerungen stellten die Teilnehmerinnen ein Liste der künftigen Prioritäten auf, die längerfristig zu verwirklichende Ziele, namentlich die Stärkung von Ausschüssen und Netzen für Frauen, umfasst. Wien, 9. Juli 1995 sib baiz α A esb bos doen baia Unmittelbar nach der 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen trat die Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen zusammen, um die Schlussfolgerungen der Konferenz zu prüfen. Es wurde beschlossen, diese Schlussfolgerungen mit einem neuen FIET- Aktionsplan für Frauen zu verbinden. Weitere Gespräche hatten den Vierjahresplan für die Verwirklichung des Globalen Gleichstellungsprojekts zum Gegenstand. Die FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen empfahl, die Organisierung von Frauen zum zentralen Anliegen aller Vorhaben zu machen, die im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts durchgeführt werden. Dabei soll der Organisierung junger Frauen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Irene Sundelin erklärte:" Für die berufstätigen Frauen muss die Organisierung eine absolute Priorität darstellen. Nur eine organisatorische Stärke wird den Frauen erlauben, in den für sie wichtigen Fragen Durchbrüche zu erzielen." Istrusnommaz 8 doladow Genf, 18.- 19. März 1996 X Auf der Tagung 1996 hat die Arbeitsgruppe den ersten Entwurf des nachgeführten Frauen- Aktionsplans erörtert. Gemäss der Empfehlung der 5. Weltkonferenz der Frauen wurde den Teilnehmerinnen auch eine Analyse der Mitwirkung von Frauen in den Fachgruppen unterbreitet, die zeigte, dass die Frauen in der Fachgruppentätigkeit nur schwach vertreten sind. Die FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen beschloss, sich aktiv auf diesem Gebiet zu betätigen und den Gewerkschaften zu helfen, diese Situation zu verbessern. Die FIET ermutigt ihre Mitgliedsorganisationen immer wieder, Frauen zu allen Veranstaltungen der Fachgruppen zu entsenden, und die diesbezüglich erzielten Fortschritte werden von ihr aufmerksam verfolgt. Auf dieser Tagung wurde ferner beschlossen, eine enge Zusammenarbeit mit dem FIET- Jugendausschuss anzustreben und alle Anstrengungen, die die Förderung der Einbeziehung von Frauen und Jugendlichen in die Gewerkschaftsbewegung zum Ziel haben, nachhaltig zu unterstützen. Jede Region präsentierte eine Zusammenfassung der mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt verbundenen Tätigkeiten. Im Verlauf des Jahres 1996 wurde ein Ausbilderhandbuch erstellt und von den Frauenkoordinatorinnen geprüft. Dieses Handbuch wird in Verbindung mit dem GGP zur Einsatz kommen. Ein Vorschlag betreffend die Erweiterung des Euro- FIET- Frauennetzes, das 1991 auf informeller Basis mit Vertreterinnen aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden gebildet wurde, fand allgemeine Zustimmung. Auf dieser Tagung wurden Wahlen durchgeführt; Renate Csörgits, GPA, Österreich wurde zur Vorsitzenden und Thérèse Bryant, SDA, Australien, zur stellvertretenden Vorsitzenden der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen gewählt. Genf, 21.- 22. April 1997 Einer der wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung war der Bericht über die erfolgreiche Kampagne, die aus Anlass des Internationalen Tags der Frauen gegen den amerikanischen multinationalen Wal- Mart- Konzern veranstaltet wurde. Pat Scarcelli, UFCW, Vereinigten Staaten, wies darauf hin, dass diese Kampagne in der USA vor vier Jahren eingeleitet wurde, nachdem bekannt geworden war, dass die Firma Wal- Mart ihre Produkte unter Einsatz von Kinderarbeit herstellt. Jay Choi, Koordinatorin des Apro- FIET- Verbindungsausschusses für Korea, zeigte einen Videofilm der Korean Federation of Bank and Financial Workers Union über den Generalstreik in Korea, mit dem 2 Millionen Gewerkschaftsmitglieder im Banksektor gegen die neue Gesetzgebung der koreanischen Regierung protestierten. Die zu dieser Tagung eingeladene Vorsitzende der Euro- FIET- Jugendgruppe, Alke Bössiger, sprach über die Tätigkeiten des FIET- Jugendausschusses und insbesondere über die von diesem Ausschuss eingeleitete Kampagne" 99 im Jahre'99". Denise Perry, AFL- CIO, Vereinigte Staaten, veranschaulichte mit einem Videofilm ein amerikanisches Beispiel praktischer Organisierungsarbeit. Die Vertreterinnen der Iro- FIET- Region berichteten über positive Resultate der ersten Iro- FIET- Frauenkonferenz, die in Argentinien veranstaltet wurde. Es wurden verschiedene Initiativen im Hinblick auf die Erweiterung der Euro- FIETFrauennetzes eingeleitet und Berichte über den Stand des Globalen Gleich9 stellungsprojekts in der Afro- FIET-, der Apro- FIET- und der Iro- FIET- Region zur Kenntnis genommen. Anschliessend wurden die Entwicklungen in bezug auf die Mitwirkung von Frauen in den FIET- Fachgruppen geprüft, und man gelangte zu der Feststellung, dass die Situation praktisch unverändert geblieben ist. Die FIETArbeitsgruppe für berufstätige Frauen leitete Diskussionen über die Themen ein, die in den Arbeitsgruppen auf der 6. FIET- Weltkonferenz der Frauen im März 1999 in Sydney zur Sprache kommen sollen. Genf, 27.- 28. April 1998 Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Vorbereitungen für die 6. FIETWeltkonferenz der Frauen im März 1999. Es wurde beschlossen, die Diskussionen in den Arbeitsgruppen den neuen Trends in der Arbeitsorganisation für Frauen und den Organisierungsstrategien zur Gewinnung von Frauen, die in diesen neuen Beschäftigungsverhältnissen stehen, zu widmen. Eine kleinere Gruppe trat am 7. September 1998 nochmals zusammen, um die Konferenzunterlagen zu prüfen und weitere Einzelheiten für die Frauenkonferenz zu regeln. Jede Region berichtete über jüngste Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt und über andere regionale Tätigkeiten. Akiko Gono, Zensen, Japan, und Pat Scarcelli, UFCW, USA, berichteten über die IAO- Tagung" Die gläserne Decke durchbrechen Frauen in Führungspositionen". Fe Josefina Dy- Hammer, Leiterin der IAO- Abteilung Arbeitsbedingungen, thematisierte die Problematik" Teilzeitarbeit und Frauen". Anschliessend äusserte sich Carmen R. Solorio von der IAO- Abteilung Soziale Sicherheit zu der Frage Frauen und Soziale Sicherheit. Abschliessend wurden Unterlagen für das Globale Gleichstellungsprojekt zur Bekämpfung der sexuellen Belästigung und zur Förderung der Organisierung von Frauen geprüft und von einer kleinen Gruppe von Freiwilligen überarbeitet. ab Internationale Tätigkeiten Abgesehen von den Jahrestagungen und der Projektarbeit im Rahmen des GGP und des Euro- FIET- Frauennetzes beteiligt sich die FIET weiterhin aktiv an Tagungen und Konferenzen des IBFG und des EGB. Die Berichtszeit war von zwei wichtigen internationalen Ereignissen geprägt, einerseits von der Kampagne, die gegen den grössten Einzelhandelskonzern der Welt am Internationalen Tag der Frauen 1997 eingeleitet wurde, und andererseits von einer bedeutenden Tagung, die von der Internationalen Arbeitsorganisation betreffend Frauen in Führungspositionen durchgeführt wurde. Nachstehend eine Zusammenfassung der beiden Veranstaltungen: logris 15dbaibleng Isiqaisa esd svisizo mlite di notationed goigs- TH- 01l sb san his tim V siⱭ jisdisegnunsizing sbmw raise sinitasgiA ni sib sinnum 1-131- oil stats asb tuluesЯ ob gyn pib toildniH mi nevitsitial onsbeidioznov nsbuy a sladole asb barnsbedding bru astislagnis - dbielo 10 Grenzüberschreitende Kampagne gegen Wal- Mart: Internationaler Tag der Frauen, 8. März 1997 Die FIET und ihre Mitgliedsorganisation in den Vereinigten Staaten, UFCW, organisierten eine internationale Kampagne gegen den grössten Einzelhandelskonzern der Welt, Wal- Mart, der sich der Ausbeutung und Diskriminierung seiner weiblichen Arbeitnehmer schuldig macht. Die Durchführung dieser Kampagne wurde auf der ersten Iro- FIET- Frauenkonferenz beschlossen, die im Oktober 1996 in Buenos Aires stattfand und die die missbräuchlichen Praktiken von Wal- Mart gegenüber Frauen herausstellte. ein ideales Mit dieser Kampagne wurde die Weltöffentlichkeit auf die diskriminierenden und gewerkschaftsfeindlichen Praktiken des Unternehmens aufmerksam gemacht. Zusätzlich zu der Informationskampagne organisierten die FIET- Mitgliedsorganisationen in Nordund Südamerika am Internationalen Tag der Frauen Kundgebungen vor den Wal- MartGeschäften. Angesichts der weltweit starken Expansion des Wal- Mart- Konzerns geben seine Praktiken zu grosser Besorgnis Anlass. Gemäss Angaben des Hauptsitzes erzielte WalMart 30% seiner Gewinne mit Geschäften im Ausland. Wal- Mart hat 601 internationale Einheiten, davon 402 in Mexiko, 144 in Kanada, 21 in Puerto Rico, 9 in Brasilien, 8 in Argentinien und 3 in China. gaullota Dreigliedrige Tagung der Internationalen Arbeitsorganisation asrisail " Die gläserne Decke durchbrechen- Frauen in Führungspositionen", lautete das Motto einer dreigliedrigen IAO- Tagung, die im Dezember 1997 in Genf stattfand und auf der geprüft wurde, inwieweit es den Frauen gelungen ist, im Bereich der Finanzdienstleistungen und der professionellen Dienste Führungspositionen zu übernehmen. Die Tagungsteilnehmer verabschiedeten Entschliessungen über künftige Tätigkeiten der IAO, über praktische Maßnahmen und über die Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau in allen Strategien und Programmen, die die IAO im Finanzsektor und den professionellen Diensten zur Durchführung bringt. Akiko Gono, Zensen, Japan, und Pat Scarcelli, UFCW, USA, Mitglieder der FIETArbeitsgruppe für berufstätige Frauen, haben auf dieser Tagung eine entscheidende Rolle gespielt. Der Grund für die Veranstaltung einer dreigliedrigen Tagung zu dieser Frage war die Feststellung, dass die Frauen" trotz höherer Ausbildung und zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten weiterhin unter beruflicher Segregation am Arbeitsplatz leiden und nur selten in der Lage sind, die sogenannte" gläserne Decke", die zu Managementpositionen führt, zu durchbrechen. Weibliche Manager sind weiterhin Mangelware."( IAO) Im IAO- Bericht mit dem Titel:" Die gläserne Decke durchbrechen: Frauen in Führungspositionen" heisst es, dass den meisten weiblichen Führungskräften der Zugang zu den obersten Führungsebenen der Unternehmen weltweit weiterhin versagt bleibt, und zwar 11 im privaten und im öffentlichen Sektor, jedoch auch in den politischen Sphären. Weniger als 5 Prozent der höchsten Posten in den Unternehmen entfallen auf Frauen. Diejenigen, die den Weg nach oben schaffen, verdienen in praktisch allen Fällen weniger als Männer in den gleichen Positionen. Akiko und Pat erwähnten auch die Schlussfolgerungen, die Strategien zur Förderung der Frauen in Managementpositionen enthalten. Dazu gehörten: st 2 29A 2008 • Regulierungsmechanismen und rechtliche Rahmenbedingungen zur Beseitigung der Ge Diskriminierung aufgrund des Geschlechts; bau sib tue JiM • Frauenförderungsmaßnahmen und Leitlinien, die unter Berücksichtigung der beWstehenden kulturellen Vielfalt eine echte Haltungsänderung herbeiführen, binn • Einleitung zweckmässiger Schritte, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Beihre Rechten und Pflichten, auch im Zusammenhang mit den gegebenenfalls geltenden Gleichstellungsgesetzen aufmerksam zu machen; • Positive Maßnahmen und eine Chancengleichheitspolitik, die gleiche Bedingungen schaffen und den Frauen Gleichbehandlung und Chancengleichheit bei der EinUstellung und der Laufbahnentwicklung gewährleisten; Franen in IA • Suche nach neuen Formen der Arbeitsorganisation, die ein flexibleres Arbeiten, eine A reduzierte Arbeitszeit, und angemessene Kinderbetreuungs- und Altenpflege- MögSilichkeiten umfassen, die Frauen und Männern erlauben, ihre berufliche Laufbahn mit on den Familienpflichten in Einklang zu bringen; • Gezielte Beratung für Frauen, die ihnen eine Entwicklung ihrer beruflichen Fähigkeiten erlaubt; ListegnugsT sia • Ernennung von Verantwortlichen in Personalabteilungen, die die Verwirklichung der Gleichstellungspolitik im ganzen Betrieb überwachen und fördern; schen den Jahn • Zugang der Frauen zu betriebswirtschaftlicher Schulung und Einführung in die Unternehmertätigkeit, die ihnen helfen sollen, ihr eigenes Unternehmen zu führen. Schlussfolgerungen Auch an der Schwelle des nächsten Jahrtausends sind Wirtschaftstendenzen, namentlich multinationale Megafusionen, der globale Wettbewerb und internationale Finanzinstabilität, die entscheidenden Faktoren, die das Leben der Arbeitnehmer und ihr wirtschaftliches Umfeld prägen. Die Versetzung von Stammbelegschaften in neue Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungssektor wird sich auf Kosten aller Arbeitnehmer vollziehen, da sie aufgrund der an sie gestellten wachsenden Flexibilitätsforderungen und der eingeschränkten sozialen Verantwortung zunehmend 12 exponiert sind. Die Gewerkschaften werden nur dann in der Lage sein, wirksam auf die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen in dieser globalen Wirtschaft einzugehen, wenn sie sich anpassen und neue Strategien einsetzen, die auch für die Arbeitnehmer in den neuen Formen der Beschäftigung relevant sind, und gleichzeitig mit vereinten Anstrengungen gegen die negativen Auswirkungen der Globalisierung und gegen die Jagd auf immer billigere Arbeitskräfte kämpfen. Für die FIET- Mitgliedsorganisationen bilden die berufstätigen Frauen das Fundament in den Dienstleistungsbetrieben; ihre Zahl vergrössert sich ständig, und sie stellen somit ein ideales Organisierungsziel dar. Die Tätigkeiten der FIET für die Frauen werden auch in Zukunft so gestaltet, dass sie den neuen Herausforderungen und dem Erfordernis der Gewerkschaftseinheit in den FIET- Regionen gerecht werden können. Alic Künftige Prioritäten • Entwicklung von Netzwerken für Gewerkschafterinnen im privaten Dienstleistungssektor in allen FIET- Regionen; • Festlegung gemeinsamer Ziele im Rahmen dieser Netzwerke, die Fortschritte für die Ma berufstätigen Frauen in allen Teilen der Welt ermöglichen sollen; Kirs Ausarbeitung von Aktionsstrategien für die Netzwerkpartner, die diesen erlauben, Diskriminierung auf nationaler und regionaler Ebene zu bekämpfen; Schaffung neuer Möglichkeiten zur Einflussnahme auf Arbeitgeber und Regierungen, die dank dem Netz besser über gemeinsame Probleme und über Frauenförderungsmaßnahmen im privaten Dienstleistungssektor informiert werden können; Zusammenstellung von Untersuchungsergebnissen über die Rolle der Frauen im Erwerbsleben in den einzelnen Ländern; HBV/ D Veranstaltung nationaler/ regionaler Tagungen, um sich über Aktionsstrategien zu beraten und diese zu fördern; ESL OZPPP Vorbereitung und Veröffentlichung von Berichten, die Probleme, Fälle von Diskriminierung, Beratungsergebnisse sowie Partnerschaften und positive Entwicklungen Ve auf nationaler und auf regionaler Ebene beleuchten; • Fortführung der Anstrengungen zur Erreichung der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesellschaft und in den Gewerkschaften, und zwar im Rahmen der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen sowie über das Globale An Gleichstellungsprojekt der FIET und über das europäische Netzwerk für Frauen. 13 Mitglieder der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen 1995-1998 isniboon- lanogaЯ Name DAR A2 soniuD DABA Organisation GPA, Österreich SDA, Australien Renate Csörgits, Vorsitzende Thérèse Bryant, Stellv. Vorsitzende Rose Boutaric Jacqueline Becker Alice Chang Jay Choi Denise Weber- Ludwig Marie- Luisa Fernandez Maria Antonia Franceschini Anne Gibson Akiko Gono Maria Teresa Seabra Resende Wanda Guimarães Meral Günenç Edwina Hart Bernadette Hillon Ninel Jansson Liselotte Knudsen Vibeke Abel Kirsi Kovanen Maria del Carmen Morales Chaves Merida Madeo Roberta Musu Ulrike Oestreich Iveta Pampurikova Mihaela Petrache Viera Poludvorna Arlette Puraye Susana S. de Rueda Vera Lucia de Oliveira Ana Tercia Sánches Patricia Scarcelli Ilona Schulz- Müller Lillemor Smedenvall Ans van Uffelen Vasso Vogiatzopoulou Giancarla Zemiti demA adefA alloqqA sights abas meiM Ta- ongA noigs Wasol T3( Nachfolgerin von Irene Sundelin im Jahr 1996) FEC- FO, Frankreich( zurückgetreten im Jahr 1996) FEC- FO, Frankreich adun SBEU- Sabah, Malaysia saxh Koreanischer Verbindungsausschuss der FIET ALEBA, Luxemburg bec AVVA, Argentinien FILCAMS CGIL, Italien MSF, Vereinigtes Königreich ZENSEN, Japan SBSI, Portugal SBSI Portugal ( wurde 1996 abgelöst von Maria Resende) BASISEN, Türkei BIFU, Vereinigtes Königreich USDAW, Vereinigtes Königreich HANDELS, Schweden HK, Dänemark HK, Dänemark VvL/ NFU, Finnland FECTASALUD, Costa Rica FISAC CGIL, Italien UILTUCS, Italien HBV/ DGB, Deutschland OZPOCR, Slowakische Republik FSLCPR. Rumänien OZPPP, Slowakische Republik CNE, Belgien FATSA, Argentinien CNB- CUT, Brasilien CNB- CUT, Brasilien UFCW, USA DAG, Deutschland FSU- S/ NBU, Schweden FNV Dienstenbond, Niederlande ( zurückgetreten im Jahr 1998) OTOE, Griechenland FABI, Italien ୩ * Friedrich Regional- Koordinatorianens Region Afro- FIET: Aisha Armah Patricia Appolis Mariama Penda Region Apro- FIET: Joan Warners Alice Chang ICU, Ghana SACCAWU, Südafrika FESABAG, Guinea Sec, Neuseeland( zurückgetreten im Jahr 1998) Apro- FIET Region Iro- FIET Lourdes Orue Pozzo Dinora Dirksz Abteilungsleiterin bei der FIET: D. Catherine Sánchez FETRABAN, Paraguay( bis August 1997) ABV, Aruba ABY. fiet FIET, Avenue de Balexert 15, CH- 1219 Chatelaine, Geneva, Switzerland Z 801 Telephone:(+41) 22 979 03 11 Fax:(+41) 22 796 53 21