ए fiet 24th World Congress 14-18 MARCH 1999• SYDNEY AUSTRALIA People first- FIET in the global economy で Tätigkeitsbericht 1995-1999 2- Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten Nachrufe........... FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 FIET- Tätigkeitsbericht 15. März 1995- 31. Oktober 1998 Inhalt Einleitung Leitende Organe per Direktor Weltkongress Weltvorstand............ Geschäftsführender Vorstandsausschuss FIET- Netz..... Regionalorganisationen Afro- FIET Apro- FIET Euro- FIET..... Iro- FIET...... FIET- B 1 3 5 13 ......... 18 ..... 29 hgruppe Industrie/ Tourismus, verstarb im März 30 äsident der belgischen Gewerkschaftszentrale starb, im Juni 37 .46 .53 ..... 66 Fachgruppen Handel.......... og Barnabo, ehemaliger Generalsek der CNTT( Natio Workers .77 Handelsvertreter..... Tone) .... 83 Finanzdienstleistungen............... Friseur- und Kosmetiksektor Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen Wartungs- und Sicherheitsdienste Sozialversicherung und Gesundheitsdienste Tourismus und Freizeit Branchenübergreifende Gruppen Fach- und Führungskräfte. ..... 86 .... 93 ... 96 Eulothick ek Friedrich ..... 100 Eber .... 105 108 in ehemaliger DT ..... 113 Frauen ...... 116 Jugend .... 119 GMB, Verstarb im November 1096 Aktivitäten betreffend multinationale Unternehmen 122 Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit.... Vorstandsmitatied 126 Solidarität- Verteidigung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten 132 FIET und die globale Gemeinschaft Mitgliedschaftsliste des fentrale CTM 1997 145 Vorstand _ 152 Vom FIET- Weltvorstand angenommene Erklärungen 171 Z 2300 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nela FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 81 2488 88888881 Ser 555.88 trohedatiexpitsT- T3A seer 19dobio re zeet M.2 Jedini BOUN gnutielni enspio sbnatio.l aasignoxileW bristanovileW 22 ม ว ชอบ s bnsiaoV Teb จาก left rtbee steM- T3R nenoitseinsgolenoipsA T3R- otA 1317-99A 7319-0103 T319- onl naqquigroot hetensvalebnisH nepnutaielteneibsni 10xxitemaX bou sen nepnutaialianeibanoitermoin bnu-anemometnu steub efensibatierherbia bnd- aphsW atansibationibus bugunginvisio ...... tiesien- bnu aumahuol reqqui ebriationgrededore eftslagmundü bu-ros? briagul nemdemenU elsnoitenitium brettered hollivibiA fied sapnubli bru-apnubloiwineatharlachowe notrasadoxiewed- bu- nedaneM nov prupibishaV- tätsbilo2 Asranieme elsdolg sib bu T34 W DOES S etailalterabilptiM mov pus ensimmonsons W- TER MOV Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 3 Einleitung datera( 10) noteboNachrufe 24. FIETTakuhiko Nakamura, ehemaliger Präsident des japanischen Rats der Metallarbeitergewerkschaften und des japanischen Bundes der Stahlarbeitergewerkschaften, verstarb im März 1995. Albert Heyer, ehemaliger Direktor des IFBG- Büros in Genf sowie FIET- Berater, verstarb im März 1995. oid ob neut Guillermo Diaz Oliveri, Generalsekretär der FIET- Mitgliedsorganisation ASIMRA, Argentinien, und früherer Vorsitzender der Iro- FIET- Fachgruppe Industrie/ Tourismus, verstarb im März 1995. François Janssens, Präsident der belgischen Gewerkschaftszentrale FGTB, verstarb im Juni 1995. Annie Mumba, Afro- FIET- Frauenkoordinatorin und Mitglied der ZUFIAW, der FIET- Gewerkschaft in Sambia, verstarb im Oktober 1995. Raphaël Nangbog Barnabo, ehemaliger Generalsekretär der CNTT( National Workers' Confederation of Togo) in Togo, starb am 14. November 1995. Seigo Yamada, früherer Generalsekretär der FIET- Mitgliedsorganisation ZENSEN und des japanischen Gewerkschaftsbundes RENGO, verstarb im Februar 1996. Dr. P.P. Narayanan, ehemaliger Präsident des IBFG und des IBFG- APRO, verstarb im Februar 1996. José Antonio Aguiriano, früherer Direktor des IFBG- Büros in Genf, ehemaliger Direktor der IAA- Abteilung für Arbeitnehmertätigkeiten und spanischer Regierungsdelegierter für das Baskenland, verstarb im Mai 1996. Kapi Dick Pickering, Präsident des britischen FIET- Mitglieds GMB, verstarb im November 1996. Jochen Richert, ehemaliger Präsident der FIET und DGB- Vorstandsmitglied, verstarb im März 1997. der Fidel Velázquez, Leiter der mexikanischen Landeszentrale CTM, verstarb im Juni 1997. Lourdes Oruè- Pozzo, Iro- FIET- Frauenkoordinatorin und Mitglied im Vorstand der FETRABAN, FIET- Mitgliedsorganisation in Paraguay, verstarb im August 1997. Einleitung Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nat FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 4 Chris Pate, Generalsekretär der Internationalen Graphischen Föderation( IGF), verstarb im September 1997. Bill Whatley, ehemaliger Generalsekretär der USDAW, einer der FIET- Mitgliedsorganisationen im Vereinigten Königreich, und früherer Euro- FIET- Präsident, verstarb im September 1997. ni dista Elyse Koussawo, Generalsekretärin der FIET- Mitgliedsorganisation SYNACOIFTO, Togo, und Suzanne Bolouvi, ihre Vorgängerin, kamen zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern des Vorstandes dieser Gewerkschaft bei einem Autounfall im Oktober 1997 ums Leben. Juan de Dios Ferrer, Präsident der FIET- Mitgliedsorganisation FENADE, Venezuela, und Mitglied des Vorstandes der Iro- FIET- Fachgruppe Handel( SPEC), verstarb im Januar 1998. QUOT Rodolfo Nelsen Repetto, Präsident der FIET- Mitgliedsorganisation FUAC, Uruguay, und Mitglied des Vorstandes der Iro- FIET- Fachgruppe Handelsreisende( SPAV), verstarb im März 1998. nisation CWUZ Simbabwe verstarb im Daniel Jambwa, Präsident der FIET- Mitgliedsorganisation CWUZ, Simbabwe, verstarb im Mai 1998. Mian Muhammad Munir, Präsident der FIET- Mitgliedsorganisation APFTU, Pakistan, verstarb mad Munir Präsident der FIFT- Mitglie im Juli 1998. Hans Jörgen Eriksen, Schatzmeister der FIET- Mitgliedsorganisation FLT, Norwegen, verstarb im August 1998. Axel Reinke, Gewerkschaftssekretär der DAG, einer der FIET- Mitgliedsorganisationen in Deutschland, verstarb im Oktober 1998. de mil dictate ORA- 0361 asb bou 038aebebisgilsmerte nenes.4.4.0 age 16 beepsmerle Inspi 20108-08120 lei eriünt onshipA oinoinA èaol ne 2001riüonshipA asasbeheipolebanuisierbeineq bu neiexpitohemdentischA 101 paulistdA- AAI ager isM mi chstetav brsinex beer hedmavo mi disterev,& M absilptiM- T3 nerbaith asb inebia 19 pohloq xo STEM mi dislav belgtimebista- 8d bubba pilemarie di nerlool Teet Teet in mi distancy MTO estresasbnis nereinsxlixem ab efie soups MASTER abbasov mi beilpti brunoteniboonus- 1317-01,03509Teel luguA michstate Veupsis ni noitseinsproboj labi T3A Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1905-1900 Einleitung Zum Zeitpunkt des 24. FIET- Weltkongresses in Sydney wird die FIET ihr 95jähriges Bestehen feiern. Wir dürfen mit Stolz auf das vergangene Jahrhundert und den Beitrag, den die FIET zu der internationalen Gewerkschaftssolidarität geleistet hat, zurückblicken. Zu Beginn des Jahrhunderts zählte die Internationale vier Gewerkschaften, und heute, zum Schluss des Jahrhunderts sind es 400 auf allen Kontinenten. Wir dürfen dem neuen Jahrtausend mit Zuversicht entgegensehen, da wir uns zum Ziel gesetzt haben, zusammen mit anderen IBSen eine neue Internationale aufzubauen, die als UNI bekannt sein wird. Über diese Frage werden die Kongressteilnehmer zu befinden haben. Ich stelle daher nicht ohne Wehmut fest, dass dies der letzte Tätigkeitsbericht und auch der letzte Weltkongress der FIET- so wie wir sie in der Vergangenheit kannten- sein könnten. Die FIET hat einen großen Beitrag zur globalen und regionalen Gewerkschaftstätigkeit geleistet. Unsere Kampagne für eine soziale Dimension der wirtschaftlichen Entwicklung ist nun auf allen Kontinenten fest verankert. An der Schwelle des neuen Jahrhunderts schaffen wir neue Möglichkeiten, um unseren Anliegen- starke Gewerkschaften, Gleichstellung, Dialog und soziale Gerechtigkeit, sowie Menschen im Mittelpunkt in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung- zum Durchbruch zu verhelfen. Der Crash der Finanzmärkte im Oktober 1998 und die vorangegangenen, seit 18 Monaten dauernden Turbulenzen, bestätigten, was die FIET schon seit langem sagt, nämlich dass eine Globalisierung ohne soziale Dimension und ohne ein Markt- Sicherungssystem nicht zukunftsfähig ist. Seit über zwei Jahrzehnten sind wir gezwungen, ein Wirtschaftsmenu zu verdauen, dessen Bestandteile regionale und globale Handelsabkommen, Deregulierung, Privatisierung, Liberalisierung und der freie Kapitalverkehr sind. Dabei ging man vom Grundsatz aus, dass die Ressourcenzuteilung am wirksamsten über die freien Märkte erfolgt, dass diese Märkte Selbstheilungskräfte besitzen und zu einer besseren Gesellschaft führen. Wie bereits frühere Generationen muss die heutige Generation jedoch die bittere Erfahrung machen, das dies in der Wirklichkeit nicht zutrifft. Freie Märkte können nicht mit einer besseren Gesellschaft gleichgesetzt werden. Erste Risse im Gebäude zeigten sich in Thailand im Juli 1997, und dann in ganz Asien, einschließlich in Japan, wo die„, bubble economy"( bubble= Luftblase) schon früher geplatzt ist, in Südafrika, Russland, Lateinamerika und die Finanzmärkte in den USA und Westeuropa. Die neue Technologie macht einen sofortigen Kapitaltransfer zwischen einzelnen Ländern möglich, weshalb die„ Spekulationsblase" geplatzt ist, und auch in diesem Fall wird es wieder die arbeitende Bevölkerung sein, die den Preis dafür bezahlen muss. Das Globalisierungsmodell der 90er Jahre hat sich nicht bewährt- ein typischer Fall für, Gewinne zuerst', nicht aber, Menschen im Mittelpunkt'. Wir haben die Gelegenheit, Veränderungen herbeizuführen, und mit dem IBFG und anderen IBSen haben wir alles daran gesetzt, um Denken und Handeln in die Bahnen der Reformen zu lenken. Unser Ruf nach Veränderungen erging an die G7, den IWF, die Weltbank, die OECD, die WTO, an Regionalorganisationen und an nationale Führungsgremien. Für die WTO- Ministerkonferenz, die im November 1999 in den USA stattfinden wird, sind bereits umfassende Vorbereitungen im Gange. Wir haben uns in der Debatte für neue globale Wirtschaftsregelungen zu Wort gemeldet, die auf verbesserten Bestimmungen für die Finanzmärkte und auf neuen Vorschriften für die neuen J Einleitung 50 Σ Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 6 Einleitung FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Finanzinstrumente und Institutionen aufbauen müssen, sowie auf einer neuen Koordination von Strategien zwischen den Regierungen, einer Reform des IWF und der Weltbank, auf einer erhöhten Unterstützung der Entwicklungsländer, der Umschuldung und Streichung von Schulden, sowie auf Kapitalmarktkontrollen und Steuern zur Einschränkung von„, heißem Geld". Das Scheitern des Versuchs der US- Regierung, das Fast- Track- Verfahren durchzusetzen, und der Zusammenbruch der OECDGespräche über das Multilaterale Investitionsabkommen( MAI) sind klare Zeichen dafür, dass die Globalisierung starke Gegenreaktionen auslöst. 290 Wir brauchen neue Initiativen zur Festigung der demokratischen Grundsätze, zur Entwicklung transparenter globaler Institutionen und zur Förderung einer guten Corporate Governance in der Unternehmenswelt, namentlich durch Regeln gegen Bestechung und Korruption. Das zentrale Anliegen muss jedoch die Achtung der Grundrechte der Arbeitnehmer und der Arbeitsnormen sein. Die IAO hat einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan, als sie auf der Internationalen Arbeitskonferenz eine Erklärung zu Grundregeln und Rechten am Arbeitsplatz verabschiedete. Auf diese Erklärung müssen nun konkrete Aktionen folgen. Im März 1999 wird die IAO einen neuen Generaldirektor haben, Juan Somavia, der den Sozialgipfel im Jahre 1995 präsidierte. Die Arbeitnehmergruppe in der IAO hat seine Wahl unterstützt. Wir wünschen ihm viel Erfolg in seinem Amt. Die IAO muss ihren Platz in der Mitte der UNO- Einrichtungen haben. neleisoe Die Sozialbilanz weist aber ein hohes Defizit auf. Die Kluft zwischen Arm und Reich innerhalb und zwischen den Nationen vertieft sich ständig. Schätzungen der IAO zufolge gibt es heute eine Milliarde Arbeitslose oder Unterbeschäftigte, was einem Drittel der Erwerbsbevölkerung weltweit entspricht. Etwa 60 Millionen Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren suchen( vergeblich) einen Arbeitsplatz. Das Gefälle zwischen Reichen und Armen erreicht ein beschämendes Ausmaß. In den USA verdient ein CEO zur Zeit 250 mal mehr als ein Büroangestellter. Dieses Bild wird zudem durch die Informationsreichen und die Informationsarmen abgerundet. Vor diesem Hintergrund prüfen wir die FIET- Aktivitäten der letzten vier Jahre. Wir haben die Gestaltung des Berichts so geändert, dass die erreichten Ziele und die künftigen Prioritäten für die einzelnen Regionen, Fachgruppen und zwischenberuflichen Gruppen rasch ersichtlich sind. In diesen Zeiten beispiellosen Wandels haben wir den in Wien verabschiedeten Bericht FIET 2000 als Leithilfe gewählt. Seit dem letzten Kongress haben wir 74 neue Organisationen in die Internationale aufgenommen. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 nahmen 18'000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an unseren Bildungsprogrammen in der Afro- FIET-, der Apro- FIET und der Iro- FIET teil. Mit unserem Globalen Gleichstellungsprojekt konnten wir unsere Anstrengungen in bezug auf die Gleichstellung von Mann und Frau und die Einbeziehung der Frauen in die Gewerkschaftsarbeit auf allen Kontinenten vorantreiben. Wir haben uns ferner zum Ziel gesetzt, in allen Regionen Jugendnetze einzurichten. Unser Ausschuss für Fach- und Führungskräfte konnte in allen Regionen aktiv werden und hat neue Initiativen ergriffen, namentlich mit der Einführung eines FIET- Passes. teeb risƐeib ni โฟม กร Der Bericht FIET 2000, der 1995 in Wien verabschiedet wurde, umreißt die Prioritäten für die FIET. Dieser Bericht bringt mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck, dass sich die FIET den künftigen Herausforderungen mit Strukturen und Strategien stellen muss, die globalen und regionalen Charakter haben. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um eine soziale Gestaltung der regionalen Wirtschaftsintegration zu erreichen. os bnd Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Unter Bezugnahme auf die EU- Gesetzgebung haben wir an der Aushandlung von über 150 Vereinbarungen für Europäische Betriebsräte mitgewirkt. Wir sind fest entschlossen, diese Vereinbarungen zu konkreten Mitteln für gewerkschaftliche Aktionen zu machen, die über Europa hinausgehen. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis unternehmensweite Verhandlungen über Landesgrenzen hinweg stattfinden werden. In Europa hat sich die Europäische Zentralbank, die den Euro verwalten wird, im September 1998 bereit erklärt, mit der Euro- FIET Verhandlungen im Hinblick auf die Schaffung eines strukturierten sozialen Dialogs aufzunehmen. In der Europäischen Union kommen für mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer Sozialdialog- Regelungen zur Anwendung, die zwischen Arbeitgebern und der EuroFIET ausgehandelt wurden. Wir möchten erreichen, dass solche Regelungen in allen Teilen der Welt, in denen Wirtschaftsintegrations- Abkommen getroffen werden, zur Anwendung kommen. Die Europäische Union hat nun eine Beschäftigungsstrategie festgelegt, die ihre gemeinsame Währung begleiten soll. Jede Region hat zwar ihre Besonderheiten, doch ist es von größter Bedeutung, dass wir uns weiterhin für die Gewährleistung einer sozialen Dimension der regionalen Abkommen, wie z. B. NAFTA, Mercosur und APEC, einsetzen. Unsere Regionalorganisationen- Afro- FIET, Apro- FIET, Euro- FIET und Iro- FIET- kämpfen an der vordersten Front der Kampagne, die mehr Transparenz in diese regionalen Strukturen bringen und ihnen eine echte soziale Dimension verleihen soll. w Beet sib, U3 einzelneeds.qu nittste Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise in Thailand im Juli 1997 setzt sich die Apro- FIET mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ein, um Arbeitsplätze zu schützen, eine soziales Sicherheitsnetz aufzubauen, Reformen im Finanzsektor durchzusetzen und einen Dialog zwischen dem IWF, der Weltbank und den Gewerkschaften zu gewährleisten. Die Apro- FIET hat einen wesentlichen Beitrag im Kampf für den demokratischen Wandel in den Philippinen, in Korea und in Indonesien geleistet. Der Apro- FIET- Regionalsekretär traf auch mit Aung San Suu Kyi in Burma zusammen, um ihr unsere solidarische Unterstützung zuzusichern. ni ngo bau p lew neb bru อก มา ด lgi meb fiM.nenoblsaller Sub Auch der Iro- FIET blieben globale Finanzkrisen nicht erspart: den Anfang machte Mexiko, und dann griff die Krise auf Brasilien über. In den letzten vier Jahren hat die Regionalorganisation ihre Tätigkeiten und diejenige ihrer Fachgruppen aktiviert. nedad neqquiprose ne lus m ni sib jefistsprie In der Afro- FIET entsteht nach dem Ende der Apartheid und dem friedlichen demokratischen Wandel in mehreren Nationen wieder Hoffnung auf eine erfreulichere Zukunft des Kontinents. Afrika wurde von der globalen Wirtschaft jedoch marginalisiert, und viele afrikanische Nationen werden so lange in den Strukturanpassungsprogrammen verstrickt bleiben, bis ihnen ein echter Schuldenerlass gewährt wird. Xiowle netenuous pay почи om bru 19b Unsere Mitgliedsorganisationen reagieren sehr rasch auf unsere Solidaritätsgesuche. Wir schalten uns ein, wenn es um grundlegende Gewerkschaftsrechte oder um Unterstützung für Gewerkschaften in Verhandlungen geht, jedoch auch, um an Aktionärsversammlungen von Unternehmen teilzunehmen. Unsere Interventionsliste wurde vor kurzem durch Cyber- Kampagnen ergänzt, was die Financial Times veranlasste, uns als„ Netzwerk Guerilla" zu bezeichnen. gib Kerinegeleb sdoe us noitsein Unsere Informationstechnologie- Kapazitäten wurden weiter ausgebaut, und wir sind unserem Ziel, zu einer Online- Organisation zu werden, einen Schritt nähergekommen. Im Jahre 1999 werden unsere Mitgliedschafts-/ Adressen- Datenbanken weiter konsolidiert. Wir müssen weitere Netze für unsere Mitglieder in bestimmten Unternehmen und Sektoren einbauen und auch Telekonferenz- Systeme Einleitung 7 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 8 Einleitung net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 weiterentwickeln. Unsere Homepage muss so gestaltet werden, dass sie alle Aspekte unserer Tätigkeit umfasst. Die neue Kommunikationspolitik der FIET kommt zudem im neuen Konzept der FIET Info und den Net News zum Ausdruck, die von allen Mitgliedsorganisationen begrüßt wurden. Unsere Büros in Genf, Singapur, San José- Costa Rica, Brüssel- Belgien, Harare- Simbabwe, Moskau- Russland, Ouagadougou- Burkina Faso, und Sarajevo, Bosnien- Herzegowina, bilden ein wirksames Netz für die Gewerkschaftssolidarität. In einer globalen Wirtschaft können wir uns nicht mit weniger zufrieden geben. Diese Büros bilden Zentren für unser Aktivitäten, die uns erlauben, global und regional einsatzfähig zu sein. Wir haben versucht, das Verhalten in den Chefetagen der Unternehmen zu beeinflussen. Im Jahre 1996 unterzeichneten wir ein Abkommen mit der FIFA über grundlegende Arbeitsnormen, als bestätigt wurde, dass in Pakistan Kinder für die Herstellung von Fußbällen eingesetzt werden. Im Jahre 1998 fanden erneut Verhandlungen mit der FIFA statt, um zu erreichen, dass das Abkommen für alle Produkte mit dem FIFA- Logo, die im Rahmen der von der FIFA zugelassenen Artikel vertrieben werden und ein Milliardengeschäft darstellen, zur Anwendung kommt. 3A bru 1998 wurde ein ähnliches Abkommen mit der Welsh Rugby Union, der Gastgeberin des im Jahre 1999 stattfindenden Rugby- Weltcup, abgeschlossen. Die EU, die US- Regierung und Gewerkschaften haben 1998 ein gemeinsames Projekt, das Verhaltensnormen zum Gegenstand hat, eingeleitet. ISS, der größte Reingungs- und Wartungsdienstkonzern der Welt, hat 1998 mit uns eine Vereinbarung betreffend Gewerkschaftsrechte und einen Sozialdialog getroffen. Vor kurzem haben wir außerdem ein neues Projekt im Zusammenhang mit Rentenfonds und ethischen Investitionsleitlinien eingeleitet. - In allen Fachgruppen wurden umfassende Austausch-, Strategie und Kampagnen- Programme durchgeführt. Sie bildeten eine wichtige Grundlage für die Gewerkschaftszusammenarbeit und die Gewerkschaftsaktionen. Mit dem Gipfeltreffen der Handelsangestellten und den Weltkonferenzen in den Sektoren Banken, Versicherungen und Wartungs- und Sicherheitsdienste erhielt die Fachgruppenarbeit eine ausgeprägtere globale Dimension, die wir auch mit unserem IKT- Forum anstreben. Die Fachgruppen haben außerdem auf dem Gebiet der Organisierung neue Initiativen eingeleitet, die in verschiedenen Ländern zu koordinierten Kampagnen führten. bent meb bu bierisqA e n3 meb rostre 4-01A 19b nl Die FIET wird nun in eine neue Ära eintreten. Wir beteiligen uns aktiv an den Gesprächen über die Schaffung einer neuen Internationale. Zusammen mit der KI, der IGF und der MEI strebt die FIET einen Eintritt ins neue Jahrhundert mit einer neuen globalen und regionalen Gewerkschaftsorganisation, der Union Network International, an. Wir beabsichtigen, mit der Kl in Nyon ein neues Hauptsekretariat zu bauen und möchten allen Mitgliedsorganisationen für ihre finanzielle Unterstützung zugunsten dieses Projekts danken. Der Kongress wird über die Fusionsvorschläge befinden müssen. Die FIET hat diese Gespräche keineswegs aus einer Position der Schwäche oder aus einer Panikstimmung heraus getroffen, sondern sie hat die Gelegenheit ergriffen, um die Zukunft mitzugestalten und eine neue, einflussreichere Organisation zu schaffen. 905 rde, um Ich möchte an dieser Stelle dem FIET- Weltvorstand und allen regionalen Vorständen für ihre Unterstützung danken. Dabei will ich im besonderen den FIET- Präsidenten, Gary Nebeker, erwähnen, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Gary ist mit unserer Arbeit in allen Regionen vertraut, und in Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 seiner Rolle als Vorsitzender von FIET Handel hat er eine praktische Gewerkschaftszusammenarbeit der Handelsangestellten in allen Regionen aufgebaut. Ich möchte auch die regionalen Präsidenten, Afro- FIET- Präsident Shangwa Chifamba, den früheren und den heutigen Apro- FIET- Präsidenten, Mamoru Shibata, bzw. Joe de Bruyn, den ehemaligen und den heutigen Euro- FIET- Präsidenten, Garfield Davies, bzw. Roland Issen, und den Iro- FIET- Präsidenten Juan Zanola, in meinen Dank einschließen, und ihnen sagen, wie sehr ich ihren Rat, ihre Ermutigung und Solidarität schätze. Allen Mitarbeitern im Sekretariat in Genf und in den regionalen Büros- einem bemerkenswerten, hoch talentierten Team- möchte ich herzlich für den Einsatz im Dienste der FIET danken. Ohne ihre Begeisterung und ihre Devise:„ Das schaffen wir schon" wäre es nicht möglich, dass so wenige so viel leisten! Nicht zuletzt danke ich auch allen Mitgliedsorganisationen für ihr Engagement in der Internationale und ihre Unterstützung und Solidarität. Then Kongress. Organe Ich wünsche Euch allen einen erfolgreichen Kongress. か FIET- Weltko FIET- Weltvorst Philip J. Jennings Generalsekretär Geschäftsführender Vorstandsausschuss der FIET Einleitung 9 ETHI Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 bleibe.ne 2619-73Aneb Netz für die ablar9- T3R- 011A unomsM asive könne wir uns nicht mit audrey@ nelab baleni mi steen neb not dolisted doi etroom- meet nesnelst leiv oa opinew oe easb dollgöm trioin ae anaw" norbe iw noftere esa esived endi bnu pnutelespe Verhalten in den Choleta mmen mit der FIFA um zu erreic men zu beeinflussen. In delzial gende Arbeit norm als bestätigt Gew FIFA armiches en Rugby- Wel der von der FIFA zugelassenen Artikel vertrieben worden und ein Anwendung lazergho> nerie plohe nenie nells rou3 eren w rol dou? mit der Welsh Rugby Union; der Gastgeberin des im Jahre 1999 en. Die EU, die US- Regierung und Gewerk pinsames Prije dashalter Projekt im Zusammenhang In allen Fachgrupp durchgeführt. Sie biuste Gewerks men zum Gegenstand hat, eingels zer der Welt, hat 1998 mit uns eine Vere dialog getroffen. Vor kurzem haben wir Rentenfonds und ethischen Investitionsleitlinion haben ISS der ewellend neues ramme ride Austausch-, Strategie- und Kampagnen tige Grundlage für die Gewerkschaftszusammenarbeit und die onen. Mit dem Gipfeltreffen der Handelsangestellten und den Weltkonferenzen if den Sektoren Banken, Versicherungen und Wartungs- und Sicherheitsdienste erhielt die Fac enarbeit eine ausgeprägtere globale Dimension, die wir auch mit unserem UKT- Forum Die Fachgruppen haben außerdem auf dem Gebiet der Organisierung neue Initiativen die in verschiedenen Länden zu koordinierten Kampagnen führten. Schaffuge in eine houe Ara eintreten. Wir beteiligen uns aktiv an den Gesprächen über die en Internationale. Zusammen mit der Ki, der IGF und der ME strebt die FIET eue Jahrhun mit einer neuen glob gionalen Gewerkschalt der binion Network International, an. Wir beabsichtigen, mit der Kl in Nyon ein neues Haupt zu bauen und möchten allen Mitgliedsorganisationen für inte finanzielle Unterstützung zugunsten dieses Projekts danken! Der Kongress wird über die Fusionsvorschläge befinden müssen Die FIET hat diese Gespräche keineswebs aus einer tion der Schwäche oder aus einer Panikstimmung heraus getroffen, sondern die Gelegenheit ergriffen, um die Zukunft mitzugestallen und eine neue," einflussreichere Organisation zu schaffert dieser Stelle dem FIET- Wellvorstand und allen regionalen nken. Dabei will ich im besonderen deh FIET- Präsidenten, Gary decar mit Rat und Tat- zi- Sene steht. Gary, ist mit unserer Arbeit in allen Regionen thue und in Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Weltkongress Wex FIET Eine Welt bis zum 14 RET- Wellkongresses, der vom 10. Z desen Kongres Leitende Organe Zusa Während der siden zeremonie, an der 1.300 Pac tzky, GP FIET- Weltkongress Vizeprä Gest aped FIET- Weltvorstand Geschäftsführender Vorstandsausschuss der FIET Annahme von 39 Entschließungen 62 Anuage José Zanola. Congress reitet von deren 28 in sieben kombinierten Anträgen den 18 Mitglieder umfaszu ihrer aus stärkste Einrichtung, die die schw Mitglieder der Bel Beric Vezien vier Jahre zitierte FIET ndan er die klara Acasage des gress Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 ensp10 ebrietie 22910noxleW- T3R brista ovtleW- T31 T317 19b eaurousaste Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 13 Weltkongress Der Weltkongress, der alle vier Jahre stattfindet, ist das höchste, beschlussfassende Organ der FIET. Er bestimmt die Gewerkschaftspolitik und wählt den Weltvorstand, den/ die Präsidenten/ in, den/ die erste/ n und zweite/ n Vizepräsidenten/ in, den/ die Generalsekretär/ in sowie die Rechnungsprüfer/ innen. „ Eine Welt, Eine Stimme, Solidarität“ lautete das Thema des 23. FIET- Weltkongresses, der vom 10. bis zum 14. Juli 1995 in Wien stattfand. ayoT nov Zu diesem Kongress erschienen Teilnehmer/ innen von 235 Gewerkschaften aus rund 100 Ländern. Zusammen mit der österreichischen GPA( Gewerkschaft der Privatangestellten) als Gastgeberin führte FIET mit neuartigen Methoden einen Kongress durch, der in Konzept und Ablauf originell war- wie GPA- Präsident Hans Sallmutter sagte ,, Ein Kongress, der sich von anderen unterscheidet". Während der eindrucksvollen Eröffnungzeremonie, an der 1.300 Personen teilnahmen, wurden die verschiedenen Begrüssungsansprachen von musikalischen Darbietungen umrahmt. Redner waren der österreichische Kanzler Franz Vranitzky, GPA- Präsident Hans Sallmutter, Hans Swoboda als Vertreter der Stadtbehörden von Wien, und Gary Nebeker, der I. Vizepräsident der FIET, der anstelle von FIET- Präsident Jochen Richert sprach, der infolge seiner angegriffenen Gesundheit verhindert war. mA Die Verbindung der globalen und regionalen Strukturen der FIET wurde durch die Initiative, die Vizepräsidenten und Regionalpräsidenten mit der Leitung der verschiedenen Arbeitssitzungen des Kongresses zu betrauen, weiter gestärkt. Es handelte sich um Gary Nebeker, 1. Vizepräsident, Maj- Len Remahl, 2. Vizepräsidentin, Garfield Davies, Euro- FIET- Präsident, Mamoru Shibata, Apro- FIET- Präsident, Shangwa Chifamba, Afro- FIET- Präsident, und Juan José Zanola, Iro- FIET- Präsident. Annahme von 39 Entschließungen 62 Anträge wurden dem Kongress unterbreitet, von denen 28 in sieben kombinierten Anträgen zusammengefasst wurden. Raffaele Vanni von der UILTUCS, Italien, leitete den 18 Mitglieder umfassenden Entschließungsausschuss. Die Ausschussmitglieder sowie Raffaele wurden zu ihrer ausgezeichneten Arbeit beglückwünscht. ,, Gewerkschaften sind die stärkste Einrichtung, die die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft besitzen" Bei seiner Einführung zum ausführlichen Tätigkeitsbericht der letzten vier Jahre zitierte FIET- Generalsekretär Philip Jennings den FIET- Präsidenten Jochen Richert, indem er die klare Aussage des Berichts hervorhob, wonach..... weltweite Gewerkschaftsolidarität funktioniert". nie mabi Weltkongress Weltkongress Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neb FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 14 Den Ausführungen des Generalsekretärs ging die Vorführung einer kurzen Videoaufzeichnung voraus, die die wichtigsten Ereignisse in der Welt und innerhalb der FIET in diesem Vierjahreszeitraum zeigte. Toys ,, R" Us- Unterstützung des schwedischen Boykotts erist elv alls. gb.23 Der Präsident des schwedischen Handelsanställdas Förbund Kenth Pettersson berichtete dem Kongress, dass seine Gewerkschaft seit Mai 1995 Toys„, R" Us in Schweden bestreike und appellierte an die Solidarität der Delegierten. Während seiner Ausführungen entrollten Mitglieder der Gewerkschaft ein 15 m langes Plakat, auf dem zu lesen war„ Toys" R" Us-„ R" Us- Gewerkschaften- Achtet die Gewerkschaftsrechte“. Eine Kindergruppe der Internationalen Schule von Genf beteiligte sich auch an dieser Sitzung. W tinsbilo2. ammite 1 zeer Blut Drei streikende Mitarbeiterinnen von Toys" R" Us erläuterten den Delegierten die Gründe des Arbeitskampfs. Am Ende ihrer Ausführungen erhielten die Rednerinnen eine„, standing Ovation" vom Kongress, und für den nächsten Tag wurde eine Sondersitzung für Mitgliedsorganisationen, die mit Multinationalen zu tun haben, anberaumt. Außerdem wurde eine weltweite Kampagne lanciert, um den Boykott in Schweden zu unterstützen und um auf Toys„ R" Us Druck auszuüben und das Unternehmen zu zwingen, die Gewerkschaftsrechte der Belegschaft in aller Welt anzuerkennen( was dann auch erreicht wurde). 08.1 heb ni COTSW friebi 1617) QV als sbodowa ens pottumis Eine soziale Komponente der Globalisierung boy new nov nebro oi nedol ins Am Dienstag, dem 11. Juli, wurde die Diskussion über das wichtige Thema„ Die globale Wirtschaft sozial gestalten" mit der Uraufführung eines neuen FIET- Films eröffnet, der die wichtigsten Anliegen der Gewerkschaften im Zusammenhang mit der Öffnung des weltweiten Handels und ihrer Auswirkung auf die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften behandelt. .nous Joseph Broukal, ein bekannter österreichischer Fernsehmoderator, führte den Vorsitz bei diesem Gespräch, an dem folgende Personen teilnahmen: ➤ Klaus Schwab, Präsident, Weltwirtschaftsforum William Hutton, Associate Editor, The Guardian, VK 3.88 28 nov sidenA ➤ Professor Lae Dilokvidhyarat, Chulalongkom- Universität, Thailand Emma Mashinini, Kommissarin der Kommission zur Wiederherstellung der Landansprüche, SüdJIU U heb n asiafrika ➤ Bill Jordan, Generalsekretär, Internationaler Bund Freier Gewerkschaften( IBFG). Danach erörterte und billigte der Kongress drei der zusammengelegten Anträge zu den Themen: Die globale Wirtschaft sozial gestalten, Reform der Bretton Woods- Institutionen, und Widerstand gegen weitere Deregulierungen im Bereich der Arbeitskräfte und der Sozialrechte. Finanzen der FIET T313 enelis eigh " nextized fterioalls ütabs mus pou Nach der Annahme des Finanzberichts und des Berichts der Rechnungsprüfer wurde ein Antrag gebilligt, in dem eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge der FIET vorgeschlagen wird. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 ,, Like Crystals Breaking" sievais, dade236 pris siA ABU -egrub mens dini gib esd, awdedmiS SUWO Den Auftakt der Sitzung über die FIET- Kampagne zur Bekämpfung der Kinderarbeit bildete die Aufführung eines Theaterstücks durch Kinder der Internationalen Schule von Genf. Das Stück mit dem Titel„ Like crystals breaking", der dem Gedicht einer jungen lateinamerikanischen Landarbeiterin entnommen ist, zeigte die Kinderarbeit aus der Sicht des Kindes und machte klar, was diese Arbeit für Kinder bedeutet und was sie darüber denken.ns TBH Nach der Aufführung sprachen Kenth Pettersson, Präsident von Handels, Schweden, und José Umali, Präsident der philippinischen Gewerkschaft für Banken, Versicherung und Finanzen, die den Bericht der FIET über die Kampagne zur Bekämpfung der Kinderarbeit vorlegten und das Thema im einzelnen erörterten. Heribert Maier, Stellvertretender Generaldirektor der IAO, hielt einen Vortrag über die Arbeit, die die IAO in diesem Bereich im Rahmen ihres Internationalen Programms zur Abschaffung der Kinderarbeit( IPEC) leistet. Die Teilnehmer billigten eine kombinierte Entschließung, in der die FIET aufgefordert wird, verschiedene Aktivitäten in Angriff zu nehmen, die sich mit der Ausnutzung von Kindern und Jugendlichen befassen. Dieser Antrag war mit der Aufforderung gekoppelt, die von Kindern angefertigten Produkte auszustellen und anzugeben, welche Unternehmen sie vertreiben. Paul Goulter, Vin Eine bessere Arbeitsumwelt rater Blázso Im Rahmen des Kongresses fand ein Podiumsgespräch statt, auf dem die Gewerkschaftsstrategien zur Verbesserung der Arbeitsumwelt herausgearbeitet werden sollten. M als ➤ Dr. Chris Baldry von der Strathclyde- Universität, Schottland, gab eine Einführung zu einem speziWell für den Kongress ausgearbeiteten Bericht mit dem Titel„, Sick Building Syndrome"( Gesundheitsgefährdende Gebäude). ➤ Sten Persson, Generalsekretär des Tjänstemannaförbundet( HTF), Schweden, sprach über das Computerergonomie- Projekt des TCO( Schwedischer Angestelltenverband). Claudia Kral Bast, GPA, Österreich, stellte das„, Stress Pack" ihrer Gewerkschaft, dank dem die Mitglieder die Auswirkungen von Stress auf den Arbeitsschutz besser verstehen, in allen Einzelheiten vor. Nach dem Podiumsgespräch wurde eine Reihe von Anträgen zu einer Vielzahl von Arbeitschutzfragen gebilligt, unter anderem zur Frage von Stress am Arbeitsplatz, Industrieunfällen und der Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die die Umweltpolitik der Gewerkschaften prüfen soll. Gewerkschaftliche Organisierung und Unternehmenskampagnen tanoin tue ens Der Grundlagenbericht für diese Kongressdebatte steckte den Rahmen für das Podiumsgespräch über das gewerkschaftliche Organisieren ab. Eine Reihe von Gewerkschaften hatte Gelegenheit, über ihre Organisationstätigkeit zu berichten. Den Kongressteilnehmern wurde auch ein Bericht der FIET über Gewerkschaftsdienste vorgelegt. Weltkongress 15 Weltkongress Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 16 Lou Ulsch vom UFCW, USA, Alice Chang, SBEU, Sabah, Malaysia, Wolfgang Katzian von der GPA, Österreich, und Shangwa Chifamba, CWUZ, Zimbabwe, beschrieben die in ihren Ländern durchgeführten Organisierungskampagnen. 168 us en meb timbre ine nov 260 in nov eludio@ sleripitermetal hab dü gnus i8 1eb Der Kongress billigte eine kombinierte Entschliessung, in der unter anderem die Schaffung eines weltumspannenden Netzwerks zwischen den Gewerkschaftsvertretern gefordert wird, die bei Multinationalen innerhalb des Tätigkeitsbereichs der FIET arbeiten. Schw be Ein weiterer zusammengefasster Antrag über Tourismus fordert die Schaffung einer Struktur innerhalb der FIET, damit die Organisation die Anliegen der Mitglieder in diesem Beschäftigungssektor erfolgreich und wirksam vertreten kann. evilet neisM hedheH.net nen pulteroadA jus ammsipoi nelspotismeinl codi nemis mi rien meesib ni OAI sib sib JischA Zukünftige globale Aufgaben der Gewerkschaftsbewegung standing O Bob Hawke, der ehemalige australische Premierminister, der ein überzeugendes Grundsatzreferat hielt, befasste sich mit den zukünftigen Herausforderungen der Arbeiterbewegung. Der Kongress stimmte einem Antrag gegen Rechtsextremismus, Fremdenhass und Gewalt zu. wurde) FIET 2000 Sine mponente der Globalisierung Howmuatied A 91988 eni3 Der Kongress billigte den Bericht FIET 2000 einstimmig, der als Resultat aus einer umfassenden Prüfung der Strukturen und Aktivitäten der FIET in den letzten Jahren hervorgeht. Die Zusammenarbeit zwischen der globalen und regionalen Struktur der FIET gilt als Modell für das kommende Jahrhundert. Fietnet ( abusde ebnsbristegated Österreichischer Fernsehenderator Hjhrte den Vorsitz bei diesem vefilejasonA 19reibwrb2) OOT esb blejor- simonopie eluqm Während der Sitzung wurden neue„ Fietnet"-Karten verteilt. Die Idee stammt vom Ausschuss für Fach- und Führungskräfte, der den Mitgliedern dieser Angestelltengruppe, die einer Gewerkschaft in einem bestimmten Land angehören, die Möglichkeit geben will, Kontakt zu Mitgliedern in einem anderen Land aufzunehmen, in das sie aus beruflichen Gründen versetzt werden. 1979 US SunA nov edien enis ebrow dos deepe Aoifideo пови Eve FIET und Internet mder Bretton Woods- Institutionen, und Widerstand Nick Beck, Fachgruppensekretär bei der FIET, sprach über Innovation und technologischen Fortschritt und verwendete eine direkte Telefon- Computerverbindung, um den Teilnehmern die FIET- Home Page auf Internet vorzuführen. A nebeblogta edebagenox sesibutrinedepsibhun 190 Terinagele etted noted Swap nov erlief en de geeiinspi erilise hawap esb 1900 beewep Finnb gebilligt, in dem eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge dedeleciowe 190 TBA Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1905-1999 17 Wahlen bristejovoW- 190 ➤ Die Kongressteilnehmer/ innen wählten einen neuen FIET- Weltvorstand. Gary Nebeker, UFCW, USA, wurde einstimmig zum neuen FIET- Präsidenten gewählt und löste somit Jochen Richert vom DGB, BR Deutschland, ab. ➤ Maj- Len Remahl, LA, Finnland, und Margret Mönig- Raane, HBV, BR Deutschland, wurden einstimmig zur 1. und 2. Vizepräsidentin gewählt. ➤ Philip J. Jennings wurde einstimmig zum Generalsekretär wiedergewählt. Jorunn Berland, Finansforbundet, Norwegen, und Robert Wittebrouck, SETCa, Belgien, wurden zu Rechnungsprüfern der FIET bestellt. Goldene FIET- Ehrennadel Folgenden Personen wurde die goldene FIET- Ehrennadel verliehen: Emma Mashinini, Bob Hawke, den ausscheidenden Mitgliedern des FIET- Weltvorstands Sidsel Bauck, Marianne Blazso, Mario Cesino, Paul Goulter, Vince Higgins, Jim Maher, Elio Porino, Yves Simon und Sakool Zuesongdham, sowie den ausscheidenden Rechnungsprüfern Gilbert Clajot und Inger Rudholm und dem scheidenden Berater für Bildungsfragen Alessandro Fogarin. Solidaritätserklärungen Während des Kongresses wurden verschiedene Solidaritätserklärungen abgegeben. ➤ Erneuter Aufruf zur Beendigung des Krieges in Bosnien- Herzegowina; ➤ Protest gegen die Verletzung der Grundrechte in Korea; ➤ Verurteilung des Beschlusses der französischen Regierung, Atomversuche auf dem Muruoa- Atoll durchzuführen; ➤ Aufruf an das Internationale Olympische Komitee( IOK), für die olympischen Sommerspiele im Jahre 1996 einen anderen Sicherheitssponsor zu benennen; ➤ Unterstützung der SEIU- Kampagne gegen die Citibank wegen eines Konfliktes zwischen der Bank und ihrer Reinigungsfirma; ➤ Protest gegen die Inhaftierung des chinesischen Menschenrechtskämpfers Harry Wu. Weltkongress FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 18 ng Katzian von decide ihren Der FIET- Weltvorstand ändem durchge nouen nerdie netnow non enlistesignoX.ei< Der Weltvorstand wird nach Gebieten gewählt, um sicherzustellen, dass alle Teile der Welt vertreten sind. Der Weltvorstand tritt einmal pro Jahr zusammen; er ist für die Leitung der ti Tätigkeiten der FIET zwischen den Kongressen verantwortlich. Er amtiert auch als Geschäftsordnungsausschuss des Kongresses. halb der FIET, damit dhe An en der Mitgl Meelistene mus gimmitenie tenie abouw zoninnel.L qilin In der Berichtszeit trat der Weltvorstand fünfmal zusammen: etti fedof_bnu negewno Gewer ➤ 66. Tagung: Wien, 9. Juli 1995 67. Tagung: Wien, 14. Juli 1995 ➤68. Tagung: Genf, 8.- 9. Juli 1996 ➤69. Tagung: Kapstadt, 15.- 17. Mai 1997 ➤ 70. Tagung: Cardiff, 1.- 2. April 1998 tebnudiotensi brished nunot< gob mehhqanundos us der ein überzeugendes Grundsatzrelerat lebanos- T3 eneblo Alle Tagungen wurden von Gary Nebeker geleitet, der auf dem 23. Weltkongress im Juli 1995 in Wien zum FIET- Präsidenten gewählt worden war. 20 oi persM mit enigiH Auf allen diesen Vollversammlungen bestätigte der Vorstand die Tätigkeiten der Regionalorganisationen, der Fachgruppen und zwischenberuflichen Gruppen; ferner genehmigte er bei dieser Gelegenheit den Bericht des Generalsekretärs sowie das Budget und den Finanzbericht der FIET, bzw. der Regionalorganisationen für die entsprechende Periode. Jedes Jahr werden Listen verteilt, die Aufschluss über den Stand der Beitragszahlungen der Mitgliedsorganisationen geben; diese Informationen werden auch allen Sitzungen der Regionalvorstände zur Verfügung gestellt. Die vom Weltvorstand verabschiedeten Erklärungen befinden sich im Anhang. Fletnet nono asb beris luituA retu Der FIET- Weltvorstand ( Stand: Oktober 1998) Gebiet|- Vereinigtes Königreich und Irland Garfield DAVIES( USDAW, Vereinigtes Königreich) Sean KEATING( GMB, Vereinigtes Königreich) Sandy BOYLE( BIFU, Vereinigtes Königreich) Tony WHITELEY( MSF, Vereinigtes Königreich) Gebiet II- Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden Sture ARNTZEN( HK, Norwegen) Kenth PETTERSSON( Handels, Schweden) Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 19 Jens PORS( HK, Dänemark) Maj- Len REMAHL( LA, Finnland) Thord WEDIN( SIF, Schweden) Gebiet III- Österreich, BR Deutschland und Schweiz Rita GASSMANN( VHTL, Schweiz) Hans SALLMUTTER( GPA, Österreich) Ulf IMIELA( DGB, BR Deutschland) Roland ISSEN( DAG, BR Deutschland) Margret MÖNIG- RAANE( HBV, BR Deutschland) Jürgen SCHATTA( HBV, BR Deutschland) Joachim TÖPPEL( DGB, BR Deutschland) Gebiet IV Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und die Niederlande Didier BRULÉ( FdS- CFDT, France) Jozef MAMPUYS( LBC- NVK, Belgium) Carlos POLENUS( SETCa, Belgium) Martin SPANJERS( FNV Bondgenoten, Netherlands) Gebiet V- Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Spanien, Türkei und Zypern Delmiro Manuel DE SOUSA CARREIRA( SBSI, Portugal) Nicoletta ROCCHI( FISAC- CGIL, Italien) Metin TIRYAKIOGLU( BASISEN, Türkei) Raffaele VANNI( UILTUCS, Italien) Gebiet VI- Mittel- und Osteuropa Radu D. MINEA( FSLCPR, Rumänien) Daniela MERUNKOVA( OZPOCR, Slowakische Republik) Jadwiga TARNAWA( NSZZ- SPOLEM, Polen) Alexander P. POPOV( UESE, Russland) Gebiet VII- Afrika Habib BESBES( FGBEF, Tunesien) Napoleon KPOH( ICU, Ghana) Bones SKULU( SACCAWU, Südafrika) Gebiet VIII- Naher und Mittlerer Osten Leon MAROZOWSKY( UCAPSE, Israel) Gebiet IX Asien Shinya AMISHIRO( ZENSEN, Japan) Won- Suh CHOO( KFBU, Korea) Mitsuo NAGUMO( JUC, Japan) John DE PAYVA( SMMWU, Singapur) FIET- Weltvorstand 20 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Gebiet X Australien, Neuseeland und pazifischer Raum Anthony BECK( FSU, Australien) Joseph DE BRUYN( SDA, Australien) Michael O'SULLIVAN( ASU, Australien) James R. RAMAN( NUFCW, Fidschi) Gebiet XI Nordamerika( USA und Kanada) Stuart APPELBAUM( RWDSU, USA und Kanada) Gary R. NEBEKER( UFCW, USA und Kanada) Pat SCARCELLI( UFCW, USA und Kanada) Lou ULSCH( UFCW, USA und Kanada) Andrew STERN( SEIU, USA und Kanada) Gebiet XII- Lateinamerika und karibischer Raum Gilmar CARNEIRO DO SANTOS( CNB- CUT, Brasilien) Armando CAVALIERI( FAECYS, Argentinien) Miguel MANZO GODINEZ( SNTISSSTE, Mexiko) Gordon TODD( CCWU, Guyana) Carlos WEST OCAMPO( FATSA, Argentinien) Vorsitzende der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen Renate CSORGITS( GPA, Osterreich) Präsident der Afro- FIET Shangwa CHIFAMBA( CWUZ, Simbabwe) Präsident der Iro- FIET Juan José ZANOLA( AB, Argentinien) FIET- Generalsekretär Philip J. JENNINGS Beobachterinnen: Alke BÖSSIGER( HBV, BR Deutschland), Vorsitzende des FIET- Jugendausschusses Christina HOLMLUND( Pt, Finnland), Nordische Bankgewerkschaften Kongressvorbereitungen Wien, 9. Juli 1995 Der 1. FIET- Vizepräsident Gary Nebeker leitete die Tagung in Abwesenheit des FIET- Präsidenten Jochen Richert, der infolge Krankheit nicht in der Lage war, an den Beratungen teilzunehmen. Zweiundzwanzig neue Mitgliedsorganisationen: Der Vorstand stimmte Beitrittsgesuchen von 22 Gewerkschaften zu und bestätigte die Streichung von 10 Organisationen aus der Liste der FIET- Mitgliedsorganisationen. FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1900 Kongressvorbereitungen: Der Vorstand genehmigte das Programm für den Kongress und bestätigte die Vorschläge des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses in bezug auf die Leitung der einzelnen Sitzungen am Kongress, die zwischen Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses und den regionalen Präsidenten aufgeteilt werden soll. Der Vorstand nahm den vorläufigen Zeitplan für die Anträge zur Kenntnis, der festhält, wann die einzelnen Anträge im Verlauf des Kongresses zur Sprache kommen sollen. Diese Übersicht zeigte auch, welche Einzelanträge in die vorgeschlagenen zusammengefassten Anträge integriert wurden. Der Vorstand kam überein, einen Abänderungsantrag zu Antrag Nr. 58 betreffend die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge einzureichen. aus Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass Konsultationen mit den einzelnen Regionalvorständen betreffend den Mandatsprüfungsausschuss( 5 Mitglieder) und den Entschließungsausschuss( 18 Mitglieder) stattgefunden haben. Er einigte sich auf Kandidaten für diese beiden Ausschüsse. Der Vorstand nahm ferner die Sitzansprüche der einzelnen Gebiete im Vorstand zur Kenntnis. Er bestätigte erneut die bisherigen Kandidatinnen und Kandidaten für die Ämter des Präsidenten( Gary Nebeker), der 1. Vizepräsidentin( Maj- Len Remahl), der 2. Vizepräsidentin( Margret Mönig- Raane) und des Generalsekretärs( Philip Jennings). Es wurde vereinbart, Robert Wittebrouck von der SETCa, Belgien, und Jorunn Berland von FSU, Norwegen, als FIET- Rechnungsprüfer vorzuschlagen. Die Vorstandsmitglieder beschlossen, den aus dem Weltvorstand zurückgetretenen Mitgliedern, den ausscheidenden Rechnungsprüfern Gilbert Clajot und Inger Rudholm, sowie Emma Mashinini, Bob Hawke und dem in den Ruhestand getretenen Bildungsberater Alessandro Fogarin die Goldene FIETEhrennadel zu verleihen. Vereinbarung über Kinderarbeit: Der Ausschuss stimmte einem Kooperationsabkommen zwischen der FIET und der ITBLAV zur Bekämpfung der Kinderarbeit zu. Solidarität: Der Vorstand unterstützte die Aktionen von Handels in Schweden und appellierte an die Mitgliedsorganisationen, Kampagnen einzuleiten, um die gewerkschaftsfeindlichen Tätigkeiten von Toys" R" Us herauszustellen. 0 Es wurde vereinbart, auf dem Kongress mit Erklärungen gegen die französische Regierung, die eine Reihe von Atomtests im Südpazifik durchführen will, und gegen die ernsten Verletzungen der Grundrechte in Korea zu protestieren. Der Vorstand beschloss, als Antwort auf den im Namen des Gewerkschaftsbundes von Bosnien- Herzegowina vom IBFG erfolgten Aufruf einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung der Angehörigen der vom Krieg betroffenen Arbeitnehmer zu leisten. FIET- Schatzmeisterin wiedergewählt Wien, 14. Juli 1995 In Übereinstimmung mit der Satzung fand nach Abschluss des 23. FIET- Weltkongresses eine kurze Sitzung des neu gewählten Weltvorstandes statt. FIET- Weltvorstand 21 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 22 Rita Gassmann, VHTL, Schweiz, wurde einstimmig als FIET- Schatzmeisterin wiedergewählt. Der Vorstand beauftragte den Geschäftsführenden Vorstandsausschuss, gemäß Entschließung Nr. 35, der vom 23. Weltkongress gutgeheißen worden war, die Ausarbeitung eines neuen Beitragssystems in Angriff zu nehmen. Die Forderung, wonach mehr Frauen als Gastreferentinnen zum Kongress eingeladen werden sollen, wurde zur Kenntnis genommen. Gewerkschaftliche Organisierung im Mittelpunkt Genf, 8.- 9. Juli 1996 Neue Mitglieder: Drei neue Mitglieder des Weltvorstandes wurden bestätigt: ➤ Renate Csörgits, die neue Vorsitzende der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen, als Nachfolgerin von Irene Sundelin, der ausscheidenden Vorsitzenden; ➤ Daniela Merunkova( OZPOCR, Slowakische Republik), als Nachfolgerin von Juraj Segec von der gleichen Gewerkschaft; ➤ Ed Sweeney( BIFU, Vereinigtes Königreich), als Nachfolger von Leif Mills von der gleichen Gewerkschaft. Gastreferenten: Zu den Gastrednern gehörte Kari Tapiola, der vor kurzem gewählte stellvertretende Generaldirektor der IAO, der Heribert Maier in diesem Amt abgelöst hat. Gewerkschaftliche Organisierungsstrategien: Die Tagung war dem Thema:„ Gewerkschaftliche Organisierungsstrategien" gewidmet. Die Debatten des Vorstandes stützten sich auf Berichte über Rekrutierungsstrategien einzelner Gewerkschaften, die ihm Vorstandsmitglieder unterbreitet hatten. Es wurde vereinbart, das Dokument an alle FIET- Mitgliedsorganisationen zu senden, mit der Bitte, weitere Beiträge zu diesem Thema zu leisten. Erklärungen: Der Vorstand verabschiedete Erklärungen zu folgenden Themen: ➤ Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Nigeria; ➤ Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Burma: ► Die Situation der Arbeitsbeziehungen in der Hongkong& Shanghai Bank in Jakarta; ➤ Handel und Arbeitsnormen- ein für die WTO- Ministerkonferenz in Singapur bestimmter Text. Folgetätigkeiten zum Weltkongress: Der Vorstand genehmigte Vorschläge in bezug auf Folgetätigkeiten zu den vom 23. FIET- Weltkongress verabschiedeten 39 Entschließungen. In Anlehnung an Diskussionen und Entschließungen des Kongresses in Wien stimmte er ferner verschiedenen Änderungen im Weltaktionsprogramm zu. Der Vorstand nahm einen Zwischenbericht zur Kenntnis, der dem Weltvorstand im Zusammenhang mit einen neuen Beitragssystem unterbreitet wurde, so wie dies die vom Kongress verabschiedete Entschließung Nr. 35 verlangte. IT- Strategie: Der Vorstand bestätigte die weltweite FIET- Informationstechnologie- Strategie, die bis 1999 verfolgt werden soll. Die Vorstandsmitglieder wurden über Entwicklungen wie FIET auf Internet und FIET- Online- Datenbanken informiert; ferner wurden ihnen Auszüge aus einer CD- ROM über die FIET gezeigt. Weg us Jeta FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 23 Vorbereitungen für Sydney: Der Vorstand wurde über den Stand der Vorbereitungen für den 24. FIETWeltkongress informiert, der vom 14. bis 18. März 1999 in Sydney organisiert wird. Im Bestreben, die Verfahren zur Behandlung von Anträgen, die dem Weltkongress unterbreitet werden, zu vereinfachen und Wiederholungen von früheren Grundsatzerklärungen sowie die Einreichung einer zu großen Zahl von Anträgen zu vermeiden, war der Vorstand der Auffassung, dass ein neues Vorgehen gewählt werden sollte. Der Vorstand beschloss, vor dem 24. FIET- Weltkongress in Sydney eine zweitägige FIET- Weltkonferenz der Frauen zu veranstalten. pnuli eia assb Neue Mitgliedsorganisationen: Der Vorstand stimmte der Aufnahme von acht Gewerkschaften zu und bestätigte die Streichung von zwei Gewerkschaften aus der Dominikanischen Republik und aus Korea aus der Liste der FIET- Mitgliedsorganisationen. Regionale Prioritäten bestätigt: Berichte über künftige Prioritäten in der Afro- FIET, der Apro- FIET, der Euro- FIET und der Iro- FIET wurden gutgeheißen. Der Vorstand genehmigte auch einen Bericht über eine FIET/ Apro- FIET- Mission, die im November 1995 in China durchgeführt wurde, sowie einen Bericht über Tätigkeiten in Mittel- und Osteuropa. Bauprojekt: Der Vorstand nahm die laufenden Entwicklungen im Zusammenhang mit dem gemeinsamen FIET/ IPTT- Bauprojekt zur Kenntnis. Neue Gewerkschaftsstrategie in einer sich wandelnden globalen Wirtschaft Kapstadt, 15.- 17. Mai 1997 Neue Mitglieder: Der Weltvorstand bestätigt sieben neue Mitglieder, und zwar: Wom- Suh Choo( KFBU, Korea), als Nachfolger von Nam- Soon Lee; ➤ Sean Keating( GMB, Vereinigtes Königreich), als Nachfolger von Mick Graham; ➤ Mitsuo Nagumo( JUC, Japan), als Nachfolger von Mamoru Shibata; Jens Pors( HK, Dänemark), als Nachfolger von John Dahl; Hans Sallmutter( GPA, Österreich), als Nachfolger von Lore Hostasch; ➤ Andy Stern( SEIU), US/ Kanada), als Nachfolger von Dick Cordtz, und ➤ Thord Wedin( SIF, Schweden), als Nachfolger von Gösta Söderberg. Jone US dnie Jochen Richert: Die Mitglieder gedachten in einer Schweigeminute des im März 1997 verstorbenen früheren FIET- Präsidenten Jochen Richert. us nenoit Gäste aus Südafrika: Bones Skulu begrüßte die Mitglieder im Namen der örtlichen Mitgliedsorganisationen. Ferner ergriffen Papi Kganare, Mitglied des Exekutivrats der Provinz Freistaat, ehemaliger Generalsekretär der SACCAWU und Mitglied des FIET- Weltvorstandes und des Afro- FIETVorstandes, und Jayendra Naidoo, Direktor des National Development and Labour Council( NEDLAC) das Wort. Hongkon Neue Gewerkschaftsstrategien in einer im Wandel befindlichen globalen Wirtschaft: Die Vorstandsmitglieder thematisierten neue Gewerkschaftsstrategien in einer im Wandel befindlichen globalen Wirtschaft. Zur Vorbereitung dieser Debatte hatten die Mitglieder kurze Berichte zusammengestellt, die über die Maßnahmen Aufschluss gaben, die ihre Gewerkschaften in bezug auf Struktur, Organisierungstechniken und Verhandlungsstrategien ergriffen haben. FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 24 Erklärungen: Der Vorstand verabschiedete Erklärungen zu folgenden Themen: ➤ Konflikt bei der Hong Kong and Shanghai Bank, Indonesien; ➤ Menschenrechtslage in Hongkong; ➤ Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Burma. eW TrishaV 19 16.09 που Elternurlaub: Die Anwesenden nahmen zur Kenntnis, dass die Berichte über die im Zusammenhang mit Elternurlaub getroffenen Vereinbarungen zur Zeit zusammengestellt und übersetzt werden, und dass sie nach der Tagung zur Verteilung gelangen. bnu us heb etmmite basta Kinderarbeit: Der Vorstand begrüßte die Tätigkeiten der FIET in bezug auf die Kinderarbeit, und verschiedene Mitglieder berichteten über diesbezügliche Tätigkeiten ihrer Gewerkschaften. Die Mitgliedsorganisationen im Handel wurden ermutigt, an einer neuen IAO/ FIET- Initiative mitzuwirken, die gemeinsame Gewerkschafts-/ Arbeitgeber- Projekte auf nationaler Ebene vorsieht. edür bus bm baw T Hong Kong and Shanghai Bank: Der Vorstand bekundete seine Solidarität mit dem Personalverband der Hong Kong and Shanghai Bank( HSBC) in Jakarta und den weiterhin streikenden Mitgliedern in ihrem Kampf für grundlegende Gewerkschaftsrechte. Im Zusammenhang mit diesem Konflikt wurde eine Erklärung verabschiedet. nem Jugendvertretung: Der Vorstand entsprach dem Gesuch des Jugendausschusses und wird in Zukunft einen Jugendvertreter als Beobachter zu den Tagungen des Weltvorstandes einladen. Es wurde vereinbart, dass dieser Vertreter vom Lenkungsausschuss der Jugendgruppe bestimmt wird. WTO: Der Vorstand legte dem IBFG nahe, einen vollamtlichen Mitarbeiter in seinem Büro in Genf mit den Beziehungen zu der WTO zu betrauen, damit die Voraussetzungen für eine ständige Gewerkschaftslobby geschaffen werden können. 24. FIET- Weltkongress: Es wurde zur Kenntnis genommen, dass das Sekretariat Grundsatzpapiere zu den vier Hauptthemen des Kongresses ausarbeitet, die dem Weltvorstand auf seiner Tagung im Jahre 1998 zu Bestätigung zu unterbreiten sind, bevor sie den Mitgliedsorganisationen zur Stellungnahme zugesandt werden. Versuchsweise wird diesmal kein Aufruf zur Einreichung individueller Anträge an die Mitgliedsorganisationen ergehen. Auf diese Weise hofft man, Wiederholungen von früheren Grundsatzerklärungen sowie die Einreichung einer zu großen Zahl von Anträgen zu vermeiden. Der Vorstand stimmte der vorläufigen Tagesordnung und dem Programm zu und bestätigte das Kongressthema. del und en- ein für Neue Mitgliedsorganisationen: Der Vorstand stimmte den Beitrittsgesuchen von 19 Organisationen zu und beschloss, 7 Organisation aus der Liste der FIET- Mitgliedsorganisationen zu streichen. Solidaritätsfonds: Der Vorstand dankte allen Mitgliedern, die Beiträge in den FIET- Solidaritätsfonds geleistet haben. Er versucht sicherzustellen, dass das Guthaben in diesem Fonds stets mindestens CHF 150'000.- beträgt. mit unterbreitet Bei 35 ngte. System der Beitragszahlungen: Der Vorstand kam überein, dass bei allen künftigen Vorschlägen betreffend Erhöhungen von Mitgliedsbeiträgen folgenden Kriterien Rechnung zu tragen sind: ➤ dem Vierjahres- Finanzplan für die FIET; ➤ den Schätzungen in bezug auf die Teuerung; der Entwicklung der Beiträge in den einzelnen Mitgliedsorganisationen.nexinnostaghuniainspi FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 25 Auch müssen alle Vorschläge für Beitragserhöhungen vom Weltvorstand ausgehen und dem Weltkongress zur Annahme unterbreitet werden. TT91 dim. sib ba Die Mitgliedsorganisationen sollten große Anstrengungen unternehmen, um die Zahl der beitragsleistenden Mitglieder zu erhöhen. Mitgliedsorganisationen, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, sollen weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Probleme dem jeweiligen Regionalvorstand darzulegen; dieser kann dann seinerseits dem Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der FIET entsprechende Empfehlungen unterbreiten. En Die Mitgliedsbeiträge werden grundsätzlich auf das FIET- Konto in Genf einbezahlt. Für Gewerkschaften in Ländern, die keine frei konvertierbaren Währungen haben, kann von Fall zu Fall entschieden werden, ob Beitragszahlungen auf örtliche Konten in Betracht gezogen werden können. Eine Unterstützung in der Form von Bildungstätigkeiten, Reisezuschüssen, usw. wird von der Bezahlung der Mitgliedsbeiträge abhängig gemacht. Die FIET sollte sich um eine praktische Zusammenarbeit mit befreundeten IBSen bemühen, um ihre Gemeinkosten zu reduzieren. Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass unter Berücksichtigung dieser Kriterien dem Weltvorstand auf seiner Tagung im Jahre 1998 ein Vorschlag für eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge unterbreitet wird, der dann dem 24. FIET- Weltkongress vorgelegt werden soll. Regionale Tätigkeiten: Die Berichte betreffend künftige Programme für die Regionalorganisationen Afro- FIET, Apro- FIET, Euro- FIET und Iro- FIET wurden angenommen. Die Tätigkeiten in Mittel- und Osteuropa sind Gegenstand eines getrennten Berichts, der ebenfalls gutgeheißen wurde. Der Vorstand bestätigte einen Bericht über die 8. Iro- FIET- Regionalkonferenz und die auf dieser Veranstaltung verabschiedeten Entschließungen. Der Vorstand nahm die Vorbereitungen für die 5. Afro- FIETRegionalkonferenz, die vom 17. bis 21. Mai in Kapstadt durchgeführt wird, zur Kenntnis. Zu der Lage in Fidschi und Korea wurden besondere Berichte vorgelegt. China: In Übereinstimmung mit den vom Weltvorstand auf der Tagung im Juli 1996 angenommenen Empfehlungen wurden die Mitgliedsorganisationen gebeten, über die Politik ihrer Gewerkschaften in bezug auf China zu berichten; zu dieser Frage sind zwölf Antworten eingetroffen. Der Vorstand beschloss, alle IBSe und alle Mitglieder des IBFG aufzurufen, sich auf eine einheitliche Vorgehensweise zu einigen und konstruktive Beziehungen mit der ACFTU einzuleiten. Hongkong: Der Vorstand bestätigte die Empfehlung des Geschäftsführenden Ausschusses der AproFIET, die Eröffnung eines Büros in Hongkong durch die unabhängigen Gewerkschaftsorganisationen vor der Übernahme finanziell zu unterstützen. Der Weltvorstand und der Apro- FIET- Vorstand verpflichteten sich, die Achtung der Bürgerrechte und der Menschenrechte der Bevölkerung und der Arbeitnehmer von Hongkong zu gewährleisten. Der Vorstand nahm einstimmig eine Erklärung zur Menschenrechtslage in Hongkong an. Bosnien- Herzegowina: Den Teilnehmern wurde ein Solidaritätsprojekt der FIET und der nordischen Gewerkschaften vorgestellt, das die Unterstützung des Wiederaufbaus in Bosnien und Herzegowina zum Gegenstand hat. Die Mitgliedsorganisationen in anderen Regionen wurden aufgerufen, Beiträge auf das Sonderkonto einzuzahlen, das zu diesem Zweck eröffnet wurde. FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten na FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 26 Bauprojekt: Der Vorstand wies darauf hin, dass die IPTT weiterhin ein fester Partner im Bauprojekt ist und den Vorschlag für die Errichtung eines neuen Gebäude in Genf oder in der Nähe von Genf unterstützt. Der Vorstand unterstützte die Initiative zur Förderung der Kooperation mit der IPTT. Die IPTT strebt nicht nur gemeinsame Büros mit der FIET in der Schweiz an, sondern sie wäre auch daran interessiert, Büroräume im Euro- FIET- Büro in Brüssel zu mieten: Außerdem wäre es für die IPTT möglich, Büros in anderen Teilen der Welt mit der FIET zu teilen. Die IPTT ist ferner an einer Zusammenarbeit in anderen Bereichen, namentlich in der Informationstechnologie, im Finanzsektor und im elektronischen Handel interessiert. gelangen. Der Vorstand bestätigte, dass das FIET- Sekretariat in der Schweiz bleibt. Er sprach sich mit großer Mehrheit für eine Lösung aus, die vorsieht, dass die FIET ihre Liegenschaft in Genf verkauft und ein neues Gebäude in Genf oder in der Nähe von Genf erstellt. Das Projekt in Nyon wurde allgemein unterstützt. Er befugte den Generalsekretär, den Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der FIET und die Präsidenten der Regionalorganisationen, das Projekt in Nyon voranzutreiben, unter der Voraussetzung, dass die nachstehenden Bedingungen erfüllt sind und der Weltvorstand über alle wichtigen Entwicklungen informiert wird: ➤ die bestehenden Gebäude und die Liegenschaft müssen zu dem verlangten Preis verkauft werden können; eth den basta10V 190 es muss eine neue passende Liegenschaft gefunden werden, die entsprechend erschlossen werden kann; ➤ ein oder mehrere Partner müssen gefunden werden; pe bestimmt wi ➤ es müssen zusätzliche finanzielle Mittel zur Finanzierung des Projekts über Hypotheken oder Beteiligungen durch Mitgliedsorganisationen gewährleistet werden. Alle Mitgliedsorganisationen sollen in einem Brief aufgerufen werden, das Projekt durch den Kauf von„ FIET- Beteiligungsscheinen", die in Einheiten von CHF 50'000 angeboten werden, oder durch Schenkungen zu unterstützen. Goldene FIET- Ehrennadel: In Anerkennung des Einsatzes für die internationale Gewerkschaftsbewegung wurden die ausscheidenden Mitglieder des FIET- Weltvorstandes Nam- Soon Lee aus Korea, Mamoru Shibata aus Japan, der auch als Apro- FIET- Präsident amtierte, und Dick Cordtz aus den Vereinigten Staaten, mit der Goldenen FIET- Ehrennadel ausgezeichnet. Unterstützung für Fusionsgespräche FIET- Weltvorstand Cardiff, 1.- 2. April 1998 UTRGA 1ab tim negnu enox bru nepinie us below. OH phunit gib Tal Neue Mitglieder: Die nachstehend erwähnten neuen Vorstandsmitglieder wurden ratifiziert: Anthony J. Beck( FSU, Australien) als Nachfolger von Kevin Davern ➤ Habib Besbes( FGBEF, Tunesien) als Nachfolger von Zakari Koudougou ➤ Delmiro Manuel De Sousa Carreira( SBSI, Portugal) als Nachfolger von Manuel Barbosa De Oliveira ➤ Jozef Mampuys( LBC- NVK, Belgien) als Nachfolger von Lucien Stragierno nov emdentischA ➤ Leon Marozowsky( UCAPSE, Israel) als Nachfolger von Moshe Beit- Dagan apslarbonerne ➤ Alexander P. Popov( UESE, Russland) als Nachfolger von Yuri A. Kosarev Vorschlägen be➤ Andrew Stern( SEIU, Vereinigte Staaten und Kanada) als Nachfolger von Dick Cordtz und mit Wirkung der nächsten Sitzung: asb pustul au sib- esb diletaspiov ➤ Stuart Appelbaum( RWDSU, Vereinigten Staaten) als Nachfolger von Lenore Miller ➤ Martin Spanjers( FNV, Bondgenoten) als Nachfolger von Wibe Drijver 1208 asb tus Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 27 Gastreferent: Philip Bowyer, Generalsekretär der Kommunikations- Internationale, ergriff im Rahmen der Vorstandssitzung zu der vorgeschlagenen Fusion zwischen FIET, KI, IGF und MEI das Wort. 9066 19b 18) Fusionsgespräche: Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass gemäß dem auf der Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses der FIET im Dezember 1997 erteilten Auftrag zweimal Fusionsgespräche zwischen der FIET, der KI, der IGF und MEI stattgefunden haben, bei denen die FIET durch die erste Vizepräsidentin, Maj- Len Remahl und den Generalsekretär, Philip Jennings, vertreten war. Im Anschluss an diese beiden Treffen sind die Mitgliedsorganisationen in Rundschreiben über die Entwicklungen in diesem Zusammenhang informiert worden. Dem Vorstand wurde ein Bericht vorgelegt, der die Resultate der Gespräche zwischen den leitenden Funktionären der vier Organisationen zusammenfasste. Der Vorstand der MEI und der geschäftsführende Ausschuss der IGF haben das Vorgehen offiziell befürwortet. Der Vorstand bestätigte die im Bericht enthaltenen Prinzipien und ersuchte den Generalsekretär, sie allen FIET- Mitgliedsorganisationen zur Kenntnisnahme zuzusenden. 1. Viz Der Vorstand beauftragte den Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der FIET, die Verhandlungen - gestützt auf diese Prinzipien- abzuschließen, mit dem Ziel, eine vorläufige Satzung für die neue Internationale auszuarbeiten. Diese Satzung sollte vom Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der FIET und von den Präsidenten der Regionalorganisationen vor Ende 1998 geprüft werden, damit sie dann dem FIET- Weltkongress im März 1999 in Sydney unterbreitet werden kann. Bauprojekt: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die auf der Sitzung des FIET- Weltvorstandes in Kapstadt festgelegten Kriterien erfüllt wurden. Die von Mitgliedsorganisationen gemachten offiziellen Zusagen belaufen sich auf CHF 1,17 Millionen, und weitere CHF 200'000 wurden versprochen. Der Vorstand beschloss, auch an andere Mitgliedsorganisationen zu appellieren und sie um einen- wenn auch nur bescheidenen- finanziellen Beitrag für das Projekt zu bitten. пер Mittlerweile wurde ein Baukomitee gebildet, dem Vertreter der FIET und der Kl sowie zwei externe Bauexperten angehören, und das die Generalsekretäre und die geschäftsführenden Vorstandsausschüsse der FIET und der KI beraten soll. Das Bauprojekt mit der Kl könnte ungeachtet der Fusionsentscheidung vorangetrieben werden. sib jedu pr sb onin tushsb stow a joat Der Vorstand befugte den Generalsekretär, die vertraglichen Regelungen betreffend das Projekt in Nyon abzuschließen, und den Geschäftsführenden Vorstandsausschuss und die Präsidenten der Regionalorganisationen regelmäßig über die Entwicklungen zu informieren. den Sitzung 24. FIET- Weltkongress: Ein ganzer Kongresstag wird den Fusionsgesprächen gewidmet sein. Der Vorstand erörterte die Grundsatzpapiere zu den vier Hauptthemen des Kongresses, und unter Berücksichtigung der Kommentare der Mitglieder des Weltvorstandes werden sie abgeändert und anschließend im Mai an die Mitgliedsorganisationen weitergeleitet, mit der Bitte, ihre Kommentare bis spätestens Ende September an das FIET- Sekretariat zu senden. Vorgeschlagene Änderungen der FIET- Satzung: Der Vorstand beschloss, dem Kongress Anträge zu unterbreiten, in denen er vorschlägt, den Vorsitzenden des FIET- Jugendausschusses zu einem Mitglied des FIET- Weltvorstandes zu machen und die Zahl der Gebiete im Weltvorstand zu erhöhen, indem das Gebiet für Mittel- und Osteuropa zweigeteilt wird, wie dies bereits in der Euro- FIET erfolgt ist, und auch das Gebiet für Asien unterteilt wird. FIET- Weltvorstand Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 28 FIET- Weltvorstand Kandidaten für die Wahlen: Der Vorstand bestätigte die Empfehlung des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses der FIET für die nachstehend erwähnten Ämter: Maj- Len Remahl als Präsidentin; Margret Mönig- Raane als 1. Vizepräsidentin; Joe Hansen, Sekretär/ Schatzmeister der UFCW, USA, als 2. Vizepräsident; Philip Jennings als Generalsekretär, und Jorunn Berland und Robert Wittebrouck als Rechnungsprüfer. Erklärungen: Der Vorstand stimmte den nachstehend erwähnten Erklärungen zu: nebied eesib ns zurbanA aux meesib Banco de la Nación Argentina nebrow hemmotni prarine ➤ Burma ➤ Online- Rechte für Online- Arbeitnehmer ➤ Die Ministerratstagung der Welthandelsorganisation( WTO) ➤ Die Finanzkrise in Asien und die Regulierung des Finanzsektors ➤Die Wirtschaftskrise in Simbabwe. sib ni negnublowing eib Neue Mitgliedsorganisationen: Der Vorstand genehmigte die Beitrittsanträge von 25 Organisationen und stimmte der Streichung von 9 Gewerkschaften aus der Liste der FIET- Mitgliedsorganisationen zu. Solidarität: Der Vorstand dankte allen Mitgliedsorganisationen, die Beiträge zum FIET- Solidaritätsfonds und zu den FIET- Bildungstätigkeiten geleistet haben, und er bedankte sich insbesondere bei den britischen Mitgliedsorganisationen für ihre finanzielle Unterstützung im Zusammenhang mit den Veranstaltungen in Cardiff und bei den australischen Organisationen für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung des Weltkongresses in Sydney. 190 W000 nistusled nede Mitgliedsbeiträge für die Zeitspanne 2000- 2004: Der Vorstand beschloss, dem Weltkongress in Sydney in der Zeitspanne von 2000 bis 2004 eine schrittweise Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von SFR 0,05 pro Mitglied/ pro Jahr vorzuschlagen. Regionale Aktivitäten: Die Berichte zu den künftigen Tätigkeitsprogrammen der Afro- FIET, Apro- FIET, Euro- FIET und Iro- FIET wurden genehmigt. eb bnu Ta Arbeitszeit: Es wurde darauf hingewiesen, dass die Erhebung über die Arbeitszeit bisher von 23 Mitgliedsorganisationen beantwortet worden ist; es wurden Mahnschreiben an alle anderen Gewerkschaften gesandt, mit der Bitte, an der Erhebung teilzunehmen, bevor die Resultate veröffentlicht und allen Mitgliedsorganisationen bekanntgegeben werden. dd plasmspst ทร Erhebung über die gewerkschaftliche Organisierung im Sektor der gemeinnützigen Organisationen und der Unternehmen ohne Erwerbscharakter: Es wurde vereinbart, dass die regionalen Vorstände die Ergebnisse der diesbezüglichen Erhebung prüfen, bevor eine Entscheidung getroffen wird, ob die Schaffung einer neuen Fachgruppe für diesen Bereich zweckmäßig ist oder nicht. metqe2 st Goldene FIET- Ehrennadel: In Anerkennung ihres Einsatzes im Dienste der internationalen Gewerkschaftsbewegung wurden die aus dem FIET- Weltvorstand ausscheidenden Mitglieder Lenore Miller und Wibe Drijver mit der Goldenen FIET- Ehrennadel ausgezeichnet. Martin Is sip on nedoom ยะ gabrieles Bondgenote 1) als baile esb mebni Atelde asb Hous bru jai Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 -TER Geschäftsführender Vorstandsausschuss der FIET 29 Die Beschlüsse des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses werden dem Weltvorstand zur Bestätigung unterbreitet. Der Geschäftsführende Vorstandsausschuss ist verantwortlich für finanzielle und verwaltungstechnische Angelegenheiten der FIET und für die allgemeine Leitung der Arbeiten im Zeitraum zwischen den Vorstandssitzungen. Der Geschäftsführende Vorstandsausschuss setzt sich aus den leitenden FIET- Funktionären zusammen; Ende Juli 1998 waren dies: der Präsident Gary Nebeker; die 1. Vizepräsidentin Maj- Len Remahl; die 2. Vizepräsidentin Margret Mönig- Raane; der Schatzmeister Rita Gassmann und der Generalsekretär, Philip J. Jennings. In der Berichtszeit fanden neun Tagungen des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses statt: Wien, 8. Juli 1995 Düsseldorf, 14.- 15. Dezember 1995 ➤ Sydney, 12.- 13. März 1996 ➤ Genf, 8. Juli 1996 Hamburg, 9.- 10. Dezember 1996 Kapstadt, 14. Mai 1997 ➤ Kapstadt, 15. Mai 1997 London, 8. Dezember 1997 ➤ Cardiff, 1. April 1998 tne stiaiquet Weitere Tagungen sind für den 17. und 18. November 1998 in Rom sowie für den 13. März 1999 in Sydney geplant. Das qued Mindestens einmal pro Jahr werden die Präsidenten der vier Regionalorganisationen der FIET zur Teilnahme an Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstandsausschusses eingeladen. Sie waren auf den Sitzungen im Jahre 1995 in Wien, im März 1996 in Sydney, im Juli 1996 in Genf, im Mai 1997 in Kapstadt und im April 1998 in Cardiff anwesend. Sie werden auch an den Sitzungen in Rom( November 1998) und in Sydney( März 1999) mitwirken. Buro in Ha sedam A faumsi Geschäftsführender Vorstandsausschuss der FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 30 T3R tob ecurigaausebristers FIET- Netz FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 FIET- Netzebudze zudba Das„ FIET- Netz" setzt sich zusammen aus dem Mitarbeiterstab der Organisation, ihren verschiedenen Büros sowie den Informationstechnologie- Einrichtungen. Die FIET ist eine globale und gleichzeitig eine regionale Organisation. Ihr Hauptsitz befindet sich in Genf. Sie unterhält auch Büros in Brüssel, Belgien; San José, Costa Rica; Singapur; Harare, Simbabwe; Ouagadougou, Burkina Faso; Moskau, Russische Föderation und Sarajevo, Bosnien- Herzegowina. Ein mehrsprachiger Mitarbeiterstab erbringt die Gewähr für hohe Effizienz des globalen Büronetzes der FIET. FIET- Hauptsitz Genf Der Hauptsitz ist für die allgemeine Verwaltung der Organisation verantwortlich. Der Mitarbeiterstab in Genf, wo das FIET- sowie auch das Euro- FIET- Sekretariat geführt werden, setzt sich wie folgt zusammen: ➤ Generalsekretär: Philip J. Jennings, unterstützt von Sally Chablais- French und Liselotte Girou; Exekutivsekretär: Hans J. Schwass, unterstützt von Cristina Gilliard- Pineda; ➤ Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsabteilung: Projektleiterinnen- Carin Andersson und AnnKatrin Koskinen; ➤ Handel: Abteilungsleiter- Jan Furstenborg, unterstützt von Frieda Gazzini; ➤ Finanzdienstleistungen: Abteilungsleiterin- Christine Asmussen, unterstützt von Regula Khemiri; ➤ Friseur- und Kosmetikbranche: Abteilungsleiterin- D. Catherine Sanchez, unterstützt von Patricia Schneiter; ustie neb ➤ Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen: Abteilungsleiter Gerhard Rohde, unterstützt von Jean- Renée Gavillot; ➤ Wartungs- und Sicherheitsdienste: Abteilungsleiter- Bob Ramsay, unterstützt von Susanna Afrough; ► Sozialversicherung und Gesundheitsdienste; Abteilungsleiter- Bob Ramsay, unterstützt von Susanna Afrough; ➤ Tourismus: Abteilungsleiterin- D. Catherine Sanchez, unterstützt von Patricia Schneiter; ew Fach- und Führungskräfte: Abteilungsleiter- Gerhard Rohde, unterstützt von Jean- Renée Gavillot; ➤ Frauen: Abteilungsleiterin- D. Catherine Sanchez, unterstützt von Patricia Schneiter; - ➤ Jugend: Abteilungsleiterin D. Catherine Sanchez( bis Juni 1998 in Zusammenarbeit mit Nick Grisewood) unterstützt von Patricia Schneiter; Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 ➤ Finanzen und Verwaltung: Finanzsekretär- Judith Meile, unterstützt von Sonja Bahramabadi; ➤ Informationsdienste: Abteilungsleiter- Noel Howell( bis Juni 1998: Nick Grisewood); ➤ Informationstechnologie- Dienste: Abteilungsleiter- Nick Beck, unterstützt von Christine Revkin; Redaktionsassistentinnen: Anne- Françoise Meuris und Ulrike Riva; ➤ Druck und Verteilung: Abteilungsleiter- Andreas Sprunger, unterstützt von Raul Bedos und Ramon Casanova; ➤ Koordination Reisen und Übersetzungen: Helga Cammell. zwisch he G Büro in San José Büro in Sa ihre Istüterin woained arbes2.au Magazin, d über Aktua rägen und Tätigkeiten der Inte Das Iro- FIET- Büro in San José( Costa Rica) ist verantwortlich für Kontakte mit Mitgliedsorganisationen und beitrittswilligen Gewerkschaftsorganisationen in Amerika und im gesamten karibischen Raum. Zusätzlich zu den ordentlichen Sitzungen ist das Büro auch für die Durchführung eines umfassenden Bildungsprogramms und die Fachgruppentätigkeiten verantwortlich. Das Iro- FIET- Büro wird von Regionalsekretär Raul Requena Martinez geleitet, der bei seiner Tätigkeit vom Bildungsbeauftragten Luis Malma, einer Verwaltungsassistentin Brigitte Valverde, einer Assistentin für Finanzen und Verwaltung Martha Campos, einer Buchhalterin Lissette Villar und einem für allgemeine Dienste zuständigen Mitarbeiter, Juan Herrera, unterstützt wird. Als nächste Phase Büro in Singapur oveja2@ G ist die Entwicklung vovejans geplant. Das Büro in Singapur ist zuständig für Kontakte mit den Mitgliedsorganisationen in der Region Asien/ Pazifik. Zusätzlich zu den ordentlichen Apro- FIET- Sitzungen ist das Büro auch für die Durchführung eines umfassenden Bildungsprogramms und die Fachgruppentätigkeiten verantwortlich. Es wird von Regionalsekretär Christopher Ng geleitet, der bei seiner Tätigkeit vom Bildungssekretär Alice Chang ( von Kota Kinabalu/ Malaysia aus tätig), vom Programmkoordinator Anthony Wong und einer Verwaltungsassistentin, Elsie Juay, unterstützt wird. Außerdem werden die FIET- Aktivitäten in Korea von Jay Choi koordiniert. -TaA Büro in Brüssel hdweg us netiexpit& T 1eb elwoz etetheV nelenoget bru smigo snis mu lezlerige eib nens ns State istene nemmenet atsistente Das Büro in Brüssel ist verantwortlich für die Beziehungen zu den verschiedenen Institutionen und Organen der Europäischen Union und zum EGB. Die Kommunikations- Internationale( KI) mietet einen Teil der Brüsseler Büroräume. Im Büro in Brüssel sind sieben Mitarbeiter tätig: Bernadette Tesch- Ségol, Direktorin, Nicola Konstantinou, Trine Pedersen, Oliver Röthig( der Sinead Tiernan im März 1998 ablöste) und Marie Wirring Simonsen sowie zwei Sekretärinnen/ Assistentinnen, Alba Pelusi und Sonja Trekkels. Büro in Harare nit phismensⱭ XH nov nes nu XH nov allsinède eib netetlen sanomi2 primi ens num Der Afro- FIET- Projektkoordinator für das englischsprachige Afrika, Gregory Peta, hat sein Büro in Harare, Simbabwe. Er ist verantwortlich für die Koordination von gewerkschaftlichen Bildungsprogrammen, die Vorbereitung von ordentlichen Afro- FIET- Sitzungen, die Durchführung von Fachgruppentätigkeiten und die Kontakte mit Mitgliedsorganisationen und beitrittswilligen Organisationen im englischsprachigen Afrika. nebrew nepil FIET- Netz 12 31 FIET- Netz Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten el FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 32 Büro in Moskau 2 noy shutenstuleritibute Mrilibut vleeson conuilsweV bnu ness< inul aid) llewoH M- 19tislagnulietdA: star motal A Das Büro in Moskau ist für die Beziehungen in Russland und der GUS zuständig. Bis Ende 1995 wurde das Büro mit dem IBFG geteilt, der sich dann zurückzog und der Euro- FIET die alleinige Führung dieses Büros überliess. A BV Im Büro in Moskau sind zwei Ganztagsangestellte beschäftigt, der FIET- Vertreter für Russland und die GUS, Sascha Denisow, unterstützt von Olga Vinogradova. Büro in Ouagadougou Brüssel 108 etified bau Im Jahr 1996 nahm Zakari Koudougou den Posten eines Afro- FIET- Programmkoordinators für das französischsprachige Nord-, Zentral- und Westafrika auf. Er ist von Ouagadougou/ Burkina Faso aus tätig und verantwortlich für die Kontakte mit den Mitgliedsorganisationen und beitrittswilligen Organisationen, die Koordinierung der Bildungstätigkeiten und die Durchführung von Afro- FIETSitzungen in französischsprachigen Ländern Afrikas. Büro in Sarajevo ptsitz Genf biw( sjü stim nagibnstaus nuqsoni Im Rahmen des von der FIET koordinierten Gewerkschafts- Solidaritätsprojekts in Bosnien- Herzegovina wurde im Dezember 1996 ein Büro in Sarajevo eröffnet, das von zwei Vollzeitangestellten, Projektleiterin Alex Rüdig, und Projektassistentin Mersiha Bersirovic, geführt wird. led mov eus siexpleMisdegi.gov) Jährliche Mitarbeiter- Tagung im FIET- Sekretariat Um eine optimale Koordination der Tätigkeiten zu gewährleisten, finden jährliche Tagungen im FIETSekretariat statt, an denen die Regionalsekretäre und regionalen Vertreter sowie Mitarbeiter des FIETSekretariats teilnehmen. ni 0108 Partnerschafts- Projekt branch Die an das Sekretariat gestellten Anforderungen nehmen ständig zu. Aufgrund der wachsenden Zahl von Aufgaben und der zahlreichen Möglichkeiten der Einflussnahme hat der FIET- Weltvorstand das Partnerschafts- Projekt eingeleitet. Dieses Projekt erlaubt den Mitgliedsorganisationen, dem Sekretariat während einer bestimmten Zeit zusätzliche Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen oder solche Mitarbeiter zu unterstützen. Bisher können fünf konkrete Beispiele genannt werden. Während ihrer Tätigkeit im Büro in Brüssel wurde Christine Asmussen von HK, Dänemark, finanziell unterstützt; an ihre Stelle ist nun Marie Wirring Simonsen getreten, die ebenfalls von HK unterstützt wird. Für Trine Pedersen haben die dänischen und norwegischen Bankangestelltengewerkschaften der NBU die finanzielle Trägerschaft übernommen. Geoff Walker, früher bei der USDAW, Vereinigtes Königreich, Per Lykke von der HK, Dänemark, und Paul Varacalli von der SEIU, USA, stehen, oder standen, für die FIET als Berater im Einsatz. Man gibt der Hoffnung Ausdruck, dass sich in Zukunft auch andere Gewerkschaften an diesem Projekt beteiligen werden. mi nenol Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1905-1900 Kommunikationstechnologie Die Euro- FIET hat in Informationstechnologie investiert, mit dem Ziel, die Organisation zu einer OnlineOrganisation zu entwickeln. Es wurden E- Mail- Verbindungen zwischen der Euro- FIET und zahlreichen Mitgliedsorganisationen geschaffen. Die FIET hat ihre eigene World- Wide- Web- Kapazität geschaffen, damit jede Fachgruppe und zwischenberufliche Gruppe ihre getrennte Web- Seite erhält. Die FIET Info, das FIET- Magazin, das über Aktualitätsfragen und Tätigkeiten der Internationale Aufschluss gibt, wird nun viermal pro Jahr in englischer, französischer, deutscher und spanischer Sprache herausgegeben. Seit 1998 veröffentlicht Apro- FIET ihr eigenes Nachrichtenblatt unter dem Titel Apro- FIET- Forum. Als Ergänzung zu diesen Publikationen geben die FIET und die Euro- FIET regelmäßig Informationsbulletins, gezielte FIET Net Nachrichten und Euro- FIET Info heraus, die per E- Mail oder Fax an alle Mitgliedsorganisationen gesandt werden, um sie über jüngste Entwicklungen und Tätigkeiten zu informieren. Als nächste Phase in unserer Kommunikationsstrategie ist die Entwicklung von Video- KonferenzEinrichtungen zwischen den verschiedenen Büros geplant. ET Euro- FIET Tro- FIET IL FIET- Netz 33 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Büro in Moskau eigolonibetanoitsxinummoX jesus Buros überliess. de GUS, Sascha Denisow, unterstützt vála neferoaeg nenoitseinsprobeiltiM WebFW ses fat and eleted endi sqqun erillinenerbeiws eignoitsmetal ob netisxpit& T bru nepitetstilsubiA 1940 asb nixsosM- T3 asbotnl Ta ei Bananedbatugedeset nedbellione ni dit ong Ismei nun balw jdig aauldoaluA mab iatriu te Im Jahr 1996 nahm Zakari Koudougou des Posten eines Afro- FIET französischsprachige Nord-, Zentral- und Westafrika auf. Er ist von Ouagado BUS Neth sainsgroebellgti ells its xsnejmolni us the Coabije nov publiwin sib tai elgetsteanoitexinum efu ni seedsterin elA insiqep 2008 nensbe Im Rahmen des von der FIET koordinierten Gewerksc wurde im Dezember 1996 ein Büro in Sarajevo eröffnet, Alax Rudig, und Projektas ha Bersirovic, geführt wird beiws nepnutonni ovina Jährliche Mitrochar- Tagung im FIET- Sekretariat Um eine optimale Koorifnation der Sekretariat stail, an denen die Region Sekretariats teilnehmen ten zu gewährleisten, inden jährliche Tagungen im FIETetäre und Vertreter sowie Mitarbeiter des FIETPartnerschafts- Projekt Die an das Sekretariat gestellten Anforderungen nehmen ständig zu. Aufgrund der wachsenden Zahl Von Aufgaben und der zahlreichen Möglichkeiten der Einflussnahme hat der FIET- Weltvorstand das Partner chafts- Projekt eingeleitet. Dieses Projakt erlaubt den erbes warfend zu unter en: Bisher können Büro in Brüsagt wurde Christin nun Mane Wiring haben die dam Tribe uad Geoff Dâne Man gibt gen werden organisationen, dem Sekretariat Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen oder solche Mitarbeiter Beispiele genannt werden. Während ihrer Tätigkeit im HK, Dänemark, finanziell unterstützt; an ihre Stelle ist ebenfalls von HK unterstützt wird. Für Trine Pedersen ten der NBU die finanzielle Vereinigtes Königreich, Per Lykke oder standen, für die FIET als er bei der USDAW Verein von der Sale, USA, ste no Ausdruck, dass sich ting ndere Gewer Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten Afro- FIET Die Mitgliedschaft konnte auf 43 des wirtschaftlich und politisch Tätig FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Regionalorganisationen Afro- FIET Apro- FIET gezeitigt. Die Exp Euro- FIET Iro- FIET ramm Wirtschaftlicher und sozialer Hintergrund In der Region Afrika positiven Entwicklungen Demokratie erzie mindestens 25 Reforme hlreiche Veränderungen und Um ungan vollzogen. Zu den Jahre gehören die Fortschutte, die Sudafrika auf dem Weg zur Diktaturh ieve Verfassungen, seit 1989 haben große Wonstitutionelle Diese Durchbrüche Armut und Kottup einen oder oder sechs Mal. Einige der groß und des Handels. sind, um ein häufig von offenbar unlösbarer überschattet afrikanische Länder faber seit der Erlangung ihrer Unabhäng erungswechsel erlebt und in einigen Fällen geschall Wingchalt forderlich Arbeitnehmer Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 nenoitseinspiolsnoipeA T3177-011A T313-079A 73177-013 T319-01l Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 37 Afro- FIET spi Erreichte Ziele ➤ Die Mitgliedschaft konnte auf 43 Länder des afrikanischen Kontinents ausgedehnt werden. Trotz des wirtschaftlich und politisch äußerst ungünstigen Klimas ist es der Mehrheit der Mitgliedsorganisationen gelungen, ihren Mitgliederbestand zu erhalten. Die 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz, die im Mai 1997 in Kapstadt organisiert wurde, war sehr erfolgreich und die bisher repräsentativste Regionalkonferenz; sie legte die Prioritäten für die künftige Tätigkeit fest. ➤ Die Gewerkschaftsentwicklungsarbeit wurde mit Hilfe der Spenderorganisationen maßgeblich verstärkt, und es wurden neue Länder in die Projekte eingeschlossen. Die langfristigen Projekte laufen schrittweise aus, da die betreffenden Gewerkschaften in diesem Bereich die Selbständigkeit anstreben. ➤ Die regionalen Bildungstätigkeiten erlauben den Gewerkschaften, in vermehrtem Maße ihre eigenen Lehrgänge durchzuführen, und sie haben dazu beigetragen, ein Netz von Gewerkschaftsausbildern und Spezialisten aufzubauen. ➤ Das Globale Gleichstellungsprojekt ist in Afrika gut vorangekommen und hat im Bereich der Mitwirkung der Frauen in den Strukturen und Tätigkeiten der Gewerkschaft positive Resultate gezeitigt. ➤ Das innovative IT- Projekt hat verschiedenen Gewerkschaften Zugriff zu Internet und E- Mail gegeben; ferner wurde eine Afro- FIET- Website geschaffen. Die Expansion der Tätigkeiten der Afro- FIET wurde durch den Einsatz von zwei ProgrammKoordinatoren stark gefördert. ➤ In Afrika besteht bereits eine Zusammenarbeit mit der Kommunikations- Internationale. Wirtschaftlicher und sozialer Hintergrund A efiewileW In der Region Afrika haben sich zahlreiche Veränderungen und Umwälzungen vollzogen. Zu den positiven Entwicklungen der letzten Jahre gehören die Fortschritte, die Südafrika auf dem Weg zur Demokratie erzielt hat, und der Rückgang der Diktaturherrschaften in vielen Ländern; seit 1989 haben mindestens 25 afrikanische Nationen neue Verfassungen angenommen oder große konstitutionelle Reformen durchgeführt. Diese Durchbrüche werden aber häufig von offenbar unlösbaren Problemen überschattet: Schulden, Armut und Korruption. Zahlreiche afrikanische Länder haben seit der Erlangung ihrer Unabhängigkeit einen oder mehrere gewaltsame Regierungswechsel erlebt, und in einigen Fällen geschah dies fünf oder sechs Mal. Einige der großen Probleme im heutigen afrikanischen Alltag, insbesondere im Bereich der Wirtschaft und des Handels, sind so tief verwurzelt, dass umfassende und andauernde Anstrengungen erforderlich sind, um einen echten und lange dauernden Wandel herbeizuführen. Die Situation der Arbeitnehmer Afro- FIET P Afro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nats FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 38 hat sich nicht merklich verbessert, und der Kampf zur Gewährleistung der Gewerkschaftsrechte steht immer noch oben auf der Agenda. Es ist allerdings schwierig, in dem herrschenden Klima der Gewalt und der groben Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten die Achtung von Gewerkschaftsrechten zu verlangen. Die Region Afrika ist zwar nicht die einzige, die unter der Wirtschaftsrezession, der Arbeitslosigkeit und Entwicklungsproblemen leidet, doch ist sie sehr viel stärker betroffen als andere Regionen der Welt. Sie verfügt über ein gewaltiges Humanressourcen- Potential, und das Tragische daran ist, dass die meisten afrikanischen Nationen heute ärmer sind als noch vor zehn Jahren. Aufgrund seiner Kolonialgeschichte und seiner neokolonialistischen Beziehungen ist dieser Kontinent sogar für Nahrungsmittel immer noch stark von anderen Ländern abhängig und deshalb auch besonders anfällig in bezug auf alle Veränderungen des realen Austauschverhältnisses, auf die exportorientierte Produktion und die für die Verarbeitung von Rohstoffen im Inland fehlenden Kapazitäten. Angesicht des außergewöhnlichen Einbruchs im wirtschaftlichen und sozialen Bereich stehen die FIET- Mitglieder in dieser Region beispiellosen Herausforderungen gegenüber: weitverbreitete, tiefe Armut, ein rasches Bevölkerungswachstum, Nahrungsmittelknappheit, Schuldenkrisen und Bürgerkriege. Die FIET wird jedoch nicht zulassen, dass Afrika in dieser Zeit des„ Globalisierungsfiebers" in Vergessenheit gerät. Für Afrika bestehen besonders große Gefahren, in der Weltwirtschaft zu einer Randfigur zu werden. Der Anteil Afrikas am Welthandel und den Investitionen ist stark zurückgegangen. Diese Länder können aber nur dann wieder zu einem Wachstum zurückfinden, wenn Hindernisse, wie zum Beispiel die Schulden, abgebaut werden. Im Rahmen ihrer Beziehungen zu internationalen Organisationen, namentlich zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds, hat die FIET folgende Forderungen vorgebracht: Schuldenerlass; ➤ Die Überprüfung der Strukturanpassungsprogramme im Hinblick auf die Durchsetzung einer zialen Dimension; Reform der Entwicklungshilfe; ➤ Demokratische nationale Politiken zur Anhebung der Standards in bezug auf Unternehmensführung, Transparenz und Rechenschaftspflicht; ➤ Weltweite Anerkennung der Grundarbeitsnormen; it si bau W ➤ Einkommensumverteilung zugunsten der Armen und der Ausgeschlossenen. asb u mus Dew whe rote he sxnA noiper bl snafidel heb nap DO Aufbau eines neuen Afrikas- 5. Afro- FIET- Regierungskonferenz ebo nemaionens nepruaas as an im Vor diesem Hintergrund wurde vom 17.- 21. Mai 1997 in Kapstadt die 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz veranstaltet; sie war dem Thema:„ Aufbau eines neuen Afrikas- Afro- FIET- Visionen und Prioritäten" gewidmet. Rund 150 Delegierte aus 54 Gewerkschaften in 29 afrikanischen Ländern nahmen daran teil. Diese beispiellos hohe Teilnehmerzahl bringt das gewaltige Wachstum der 1981 gegründeten Regionalorganisation zum Ausdruck. Jdes be Erstmals in Südafrika Zum erstenmal fand eine Afro- FIET- Regionalkonferenz auf südafrikanischem Boden statt, und die Redner wiesen immer wieder auf die wichtige Rolle der südafrikanischen und internationalen Gewerkschaftsbewegung im Kampf gegen die Apartheid hin. Die düsteren Tage der Apartheid gehören Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 zwar der Vergangenheit an, doch wird es der ersten demokratisch gewählten Regierung kaum möglich sein, die Schwierigkeiten, die die Apartheid im sozialen und wirtschaftlichen Bereich hinterlassen hat, schon im Verlauf einer Amtszeit zu überwinden. Die Referenten unterstrichen auch die Rolle, die Südafrika im afrikanischen Aufbauprozess spielen muss. Dieses Land verkörpert die stärkste Wirtschaftsmacht auf dem afrikanischen Kontinent und übernimmt nun auch eine wachsende politische Verantwortung bei der Vermittlung in regionalen Konflikten. Von der 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz angenommene Entschließungen und Erklärungen Weibliche Angestellte und das Globale Gleichstellungsprojekt Gewalt gegen Frauen und Kinder Aufbau eines neuen Afrikas- Afro- FIET- Visionen und Prioritäten Sexuelle Belästigung multinationale Unternehmen Entschließung 1: Entschließung 2. Entschließung 3: Entschließung 4. Entschließung 5. Entschließung 6. Entschließung 7: Strukturelle Anpassung Entschließung 8: Entschließung 9. Gewerkschaftsrechte Organisierung und Bildung mit einer Empfehlung betreffend den informellen Sektor Fach- und Führungskräfte Erklärung zu den Banküberfällen in Südafrika Erklärung zu der internationalen Gewerkschaftszugehörigkeit von Organisationen in Nigeria Erklärung über Äthiopien Erklärung über Swaziland Erklärung über Zaire/ Demokratische Republik Kongo Erklärung zum Konflikt bei der Standard Chartered Bank in Simbabwe 39 Aufbau eines neuen Afrikas- Afro- FIET- Visionen und Prioritäten Das Konferenzthema„ Aufbau eines neuen Afrikas- Afro- FIET- Visionen und Prioritäten" wurde mit einem Hintergrundpapier eingeleitet, das im einzelnen über die positiven Veränderungen in Afrika auf dem Weg zur Demokratie und über die zu überwindenden Hindernisse, insbesondere die weitverbreitete Armut, die Verschuldung und die Korruption, Aufschluss gab. Die Delegierten erörterten Möglichkeiten, wie starke Gewerkschaften den demokratischen Wandel und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika fördern und dazu beitragen können, dass dieser Kontinent den ihm in der globalen Wirtschaft gebührenden Platz einnehmen kann. Dieses Anliegen kam auch in der Diskussion über strukturelle Anpassung und ihre Rolle im Entwicklungsprozess zum Ausdruck. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die internationalen Finanzinstitute die Strukturanpassungsprogramme, die weitgehend für die zunehmende Armut, die Arbeitslosigkeit, die Missachtung von Gewerkschaftsrechten und die Verschlechterung der Sozial-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen verantwortlich sind, unter neue Vorzeichen stellen werden. Die Delegierten verlangten die Einführung von Programmen, die den sozialen Anforderungen entsprechen, und die Einhaltung der auf dem UNO- Weltgipfel für eine soziale Entwicklung im Jahre 1995 in Kopenhagen eingegangenen Verpflichtungen. Die Visionen, die sie mit Afro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 40 Afro- FIET FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 einem neuen Afrika in Verbindung bringen, umfassen Beschäftigungsmöglichkeiten, ein angemessenes Lebens- und Bildungsniveau, ausreichende Gesundheitsdienste und Soziale Sicherheit sowie der Schutz der Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte. Die Ausbeutung der Reichtümer der Länder durch eine kleine regierende Clique gehört zu den traurigen Kapiteln, unter die ein Schlussstrich gezogen werden muss. Die Gesellschaft der Bürger, deren stärkste Komponente die Gewerkschaften sind, muss in der Lage sein, konkret am Sicherungssystem, das eine verantwortungsvolle Führung des Landes gewährleistet, mitzuwirken. Tätigkeitsbericht Der Tätigkeitsbericht für die Zeit von Januar 1993 bis Dezember 1996 zeigte einen erfreulichen Ausbau der Aktivitäten der Regionalorganisation, der durch den Einsatz der Programm- Koordinatoren Gregory Peta und Zakari Koudougou maßgeblich gefördert wurde. In Anerkennung der Tatsache, dass Gewerkschaften ihre Aufgabe nur dann wirksam erfüllen können, wenn sie stark sind und sich auf gut geschulte Führungskräfte und Mitglieder stützen können, wurden die Bildungstätigkeiten laut Bericht in der Vierjahresperiode ganz in den Mittelpunkt gestellt. Rund 10'000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter nahmen an den von der Afro- FIET mit Unterstützung der verschiedenen Spenderorganisationen veranstalteten Lehrgänge teil. Fachgruppen Erstmals sah das Konferenzprogramm ganztägige Sitzungen der vier Fachgruppen vor. Gestützt auf Hintergrundberichte des Sekretariats und einen aktiven Informationsaustausch über Gegenwartsfragen und neue Herausforderungen legten die Fachgruppen Finanzdienstleistungen, Handel, Sozialversicherung und Gesundheitsdienste sowie Wartungs- und Sicherheitsdienste die künftigen Prioritäten fest. Die Teilnehmer betonten, dass die Organisierungsanstrengungen verstärkt und gezielte Tarifverhandlungsstrategien und Kampagnen für multinationale Unternehmen ausgearbeitet werden müssen. Globales Gleichstellungsprojekt Einer der Höhepunkte der Konferenz war die Debatte im Zusammenhang mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt, das die Organisierung von Frauen und ihre aktive Mitwirkung an Tarifverhandlungen fördern soll. Zu den Gastreferenten gehörte auch Baleka Kgositsile, stellvertretende Sprecherin der Nationalversammlung, deren persönliche Erfahrungen und ermutigenden Worte vor allem die anwesenden weiblichen Delegierten für ihre künftige Arbeit und Entfaltung inspirierten. Vor der Konferenz war ein Workshop für Gewerkschafterinnen aus dem südlichen Afrika organisiert worden. Entschließungen und Erklärungen meb Die der Konferenz unterbreiteten 13 Anträge wurden zu neun Entschließungen zusammengelegt, die alle die Zustimmung der Konferenz fanden. Außerdem wurden im Verlauf der Konferenz sechs Erklärungen redigiert und von den Delegierten verabschiedet. Wahlen Die Konferenzteilnehmer bestätigten Shangwa Chifamba, CWUZ, Simbabwe, für eine weitere Amtszeit als Afro- FIET- Präsident. Der Vorstand wurde erweitert; das neu bestellte Gremium umfasst nunmehr 14 Vizepräsidenten aus sechs Gebieten sowie drei Frauenvertreterinnen. Den Abschluss des Konferenzprogramms bildete ein Ausflug zur Robben Island, wo während mehr als 25 Jahren politische Gefangene, unter ihnen Nelson Mandela, inhaftiert waren. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten ✓ FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 41 Neuer Afro- FIET- Vorstand nach den Wahlen der 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz Präsident: Vizepräsidenten: Shangwa CHIFAMBA( Simbabwe) Englischsprachiges Westafrika S.A. IBRAHIM( Nigeria) Sola IJI( Nigeria) Französischsprachiges Westafrika Ostafrika Südliches Afrika Napoleon KPOH( Ghana) Ibrahima FOFANA( Guinea) Issou SEYBOU( Niger) Greetanand BEELATOO( Mauritius) Arnold R. OGAMBA( Kenia) Geoffrey ALIKIPO( Sambia) Amos Junior MATSINHE( Mozambik) Bones SKULU( Südafrika) Nordafrika Habib BESBES( Tunesien) Zentralafrika Frauenvertreterinnen: Ahmed YACOUB( Agypten) Emmanuel BAKOT- NDJOCK( Kamerun) Oumar MARAS( Tschad) Patricia APPOLIS( Südafrika) Aisha ARMAH( Ghana) Mariama PENDA DIALLO( Guinea) Get Afro- FIET- Vorstand Thre Abhing In der Berichtszeit ist der Afro- FIET- Vorstand viermal zusammengetreten: Abidjan, Elfenbeinküste 15.- 17. Januar 1996 ➤ 27. Tagung ➤ 28. Tagung Kapstadt, Südafrika ➤ 29. Tagung Kapstadt, Südafrika 17. Mai 1997 21. Mai 1997 einname bastenov ➤ 30. Tagung Douala, Kamerun 16.- 18. Januar 1998 Abidjan, 15.- 17. Januar 1996 Die Tagung erörterte Folgetätigkeiten zum 23. FIET- Weltkongress und zur 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen vom Juli 1995 in Wien. Von den 39 Entschließungen, die vom Kongress verabschiedet wurden, waren die Nr. 8( Südliches Afrika), Nr. 23( Abwertung der Franc CFA und StrukturAfro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 42 Afro- FIET anpassungsprogramme), Nr. 25( Naher Osten) und Nr. 29( Veränderungen in der FIET- Satzung betreffend die Vertretung im Vorstand) für die Afro- FIET von besonderer Bedeutung. Für den afrikanischen Kontinent war das wichtigste Resultat der Frauenkonferenz die positive Reaktion auf das Globale Gleichstellungsprojekt. Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass die Bildungstätigkeiten weiter gefestigt werden konnten. Er bestätigte frühere Entscheidungen in bezug auf die Zahlung der Mitgliedsbeiträge. Auf dieser Tagung kamen Vorbereitungen für die 5. Regionalkonferenz zur Sprache, und der Vorstand legte das Konferenzthema wie folgt fest:„ Aufbau eines neuen Afrikas- Afro- FIET- Visionen und Prioritäten". Der Vorstand verurteilte die ständige Verletzung von Menschenrechten und Gewerkschaftsrechten und stellte insbesondere Nigeria heraus, wo diese Rechte auf krasse Weise missachtet werden. Er verabschiedete eine Erklärung mit dem Titel:„ Afro- FIET für Freiheit, Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Nigeria". Kapstadt, 17. und 21. Mai 1997 Die 28. Tagung fand unmittelbar vor und die 29. Tagung gleich nach der 5. Afro- FIET- Regionalkonferenz statt. Diese Veranstaltungen hatten die Vorbereitungen, bzw. die Folgetätigkeiten im Zusammenhang mit der Konferenz zum Gegenstand. Douala, 16.- 18. Januar 1998 Die 30. Tagung prüfte die Aktivitäten, die 1997 zur Durchführung gelangten, sowie die vielfältige Gewerkschaftsentwicklungsarbeit. Der Vorstand nahm mit Genugtuung die Maßnahmen zur Kenntnis, die betreffend die von der 5. Regionalkonferenz verabschiedeten 9 Entschließungen und 6 Erklärungen eingeleitet wurden. In bezug auf die Mitgliedsbeiträge prüfte er die finanziellen Schwierigkeiten bestimmter Organisationen, bestätigte jedoch den Grundsatz, wonach ein Beitrag geleistet werden muss. Es wurden mehrere Missionen geplant, um weitere Untersuchungen über Probleme der Mitgliedsorganisationen anzustellen. Der Vorstand begrüßte die Schritte, die im Hinblick auf die Schaffung einer neuen Internationale für das neue Jahrtausend ergriffen wurden, und stimmte dem so rasch wie möglich zu verwirklichenden Grundsatz der gegenseitigen Teilnahme an regionalen Vorstandssitzungen und gemeinsamen Tagungen zu. V- T Er nahm die Vorbereitungen für den FIET- Weltkongress und die Weltkonferenz der Frauen im März 1999 in Sydney zur Kenntnis. pups! Der Vorstand ernannte Joyce Nonde, Generalsekretär der ZUFIAW, Sambia, zum Afro- FIETVizepräsidenten für das südliche Afrika, nachdem der bisherige Inhaber dieses Amtes, Geoffrey Alikipo, zum stellvertretenden Hochkommissar für Sambia in London ernannt worden war. Der Vorstand wählte ferner Habib Besbes, Generalsekretär der FGBEF, Tunesien, in den im Gebiet VII- Afrika- vakanten Sitz im Weltvorstand. Die weiteren afrikanischen Mitglieder im FIET- Weltvorstand sind Bones Skulu, SACCAWU, Südafrika, Napoleon Kpoh, ICU, Ghana, und Afro- FIET- Präsident Shangwa Chifamba, CWUS, Simbabwe, der von Amtes wegen diesem Gremium angehört. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Gewerkschaftsentwicklung und Gewerkschaftsbildung Regionale Tätigkeiten nie Res us flexbiwine lebashkeqquiprias Regionale Bildungstätigkeiten werden auf dem afrikanischen Kontinent nach Gebieten durchgeführt, in Übereinstimmung mit den in der Afro- FIET- Satzung enthaltenen Bestimmungen. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 umfassten sie Ausbildungslehrgänge( 7 Kurse fanden statt), Seminare im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts( 11); Lehrgänge über Tarifverhandlungen( 1), über Gewerkschaftsverwaltung und-organisation( 3), und Seminare und Workshops für die Fachgruppen Finanzdienstleistungen und Sozialversicherung( 3). An diesen Aktivitäten nahmen insgesamt 457 Gewerkschaftsmitglieder teil( 267 Frauen, was 58% entspricht). Im Jahre 1998 wurde ein neues Projekt über Informationstechnologie eingeleitet, das auch einen zentralisierten Ausbildungslehrgang sowie die Bereitstellung von Hardware vorsah. Nationale Projekte Die nachstehend aufgeführten Länder beteiligten sich während einem Jahr oder länger an nationalen Projekten: Botswana, Burkina Faso, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Ghana, Guinea, Elfenbeinküste, Kenia, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Niger, Südafrika, Swaziland, Tansania, Togo, Uganda, Sambia und Simbabwe. Weitere Einzelheiten und Statistiken sind im Kapitel über Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungstätigkeiten enthalten, das über alle kooperierenden Partner berichtet, deren finanzielle Unterstützung für die Durchführung dieser Projekte unverzichtbar ist. Hilfeleistungen Erstmals wurde die Bildung einer neuen Gewerkschaft durch eine konkrete Hilfeleistung unterstützt. Die Initiative kam von der Landeszentrale NUNW in Nambia und hatte die Schaffung einer Gewerkschaft im Finanzsektor zum Ziel. Das Projekt wird auch von Finansförbundet, Schweden, unterstützt. Das Zentrum für berufliche Ausbildung im Handel in Lusaka, das bisher von der holländischen Gewerkschaftsbewegung unterstützt wurde, ging nun an örtliche Partner über. Das Zentrum für berufliche Ausbildung in Kampala erhält weiterhin Unterstützung von der DAG und von HBV aus Deutschland. In diesem Zusammenhang muss auch das Rechtshilfeprojekt in Südafrika erwähnt werden, das vom schwedischen LO/ TCO- Rat finanziert wurde. Dieses Projekt ist im Dezember 1996 abgelaufen. Während mehr als 15 Jahren erhielten Gewerkschaften in Südafrika Entschädigung für Rechtskosten, die ihnen im Zusammenhang mit Streitfällen und Arbeitskonflikten entstanden. Ferner wurden den Gewerkschaften Rechtshilfe- Schulungsprogramme zur Verfügung gestellt, die ihnen erlauben sollen, eigene Rechtsspezialisten heranzubilden und somit ihre Abhängigkeit von Rechtsanwaltsbüros zu verringern. Ende November 1996 trat in Südafrika das neue Gesetz über Arbeitsbeziehungen in Kraft, mit dem unter anderem die Schlichtungskommission ins Leben gerufen wurde, die sich mit der Beilegung von Streitfällen zu befassen hat. seb Fachgruppen us letti silma eus MA metter T3R Aufgrund der Weitläufigkeit des Kontinents, der Vielfalt der hier gesprochenen Sprachen und somit der äußerst hohen Kosten treffen sich die panafrikanischen Fachgruppen nur in Verbindung mit den Regionalkonferenzen. Die Gestaltung dieser Zusammenkünfte konnte anlässlich der Regionalkonferenz in Kapstadt wesentlich verbessert werden. Afro- FIET 43 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten natel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 W 44 Afro- FIET Auf subregionaler Ebene konnten vor allem im Finanzsektor in Nordafrika und im südlichen Afrika sowie im Sozialversicherungssektor im französischsprachigen Afrika Fortschritte erzielt werden. Die Fachgruppe Handel entwickelt zur Zeit ein Projekt, dass sich auf den informellen Sektor bezieht. In Ghana und Kenia sollen im Rahmen einer gezielten Kampagne Arbeitnehmer im Tourismus organisiert werden und eine Fachausbildung erhalten. Zwischenberufliche Gruppen- Globales Gleichstellungsprojekt 06 sibüt agor bou a 10 asb Die Tätigkeiten mit und für Gewerkschafterinnen ist in Afrika weit fortgeschritten. In der Berichtszeit wurden im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts elf Ausbildungslehrgänge veranstaltet. Mit der Einführung von Workshops für Frauen und Männer wurden die in der Regel ausschließlich aus Männern bestehenden Führungsspitzen der Gewerkschaften auf die besonderen Bedürfnisse der weiblichen Mitglieder aufmerksam gemacht, und den weiblichen Funktionären konnte das für sie notwendige Aufsteigen in den Gewerkschaftsstrukturen vor Augen geführt werden. In Afrika stellt das Globale Gleichstellungsprojekt, das sich auf zwei Hauptbereiche, Organisierung von Frauen und Verbesserung der Tarifverhandlungen für Frauen bezieht, ein wichtiges Instrument in der täglichen Arbeit der Gewerkschaften dar. Greifbare Resultate wurden insbesondere bei der Bildung von Frauenausschüssen erzielt, und die Kompetenz, das Selbstvertrauen und die Mitwirkung der Frauen in ihren Gewerkschaften und an Afro- FIET- Lehrgängen und Seminaren konnten stark gefördert werden. Die Jugendarbeit in Afrika ist ungenügend entwickelt und muss unbedingt neuen Auftrieb erhalten. Wie auch in anderen Regionen meiden hier die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Gewerkschaften, weil sie überzeugt sind, dass diese oft von älteren Personen geleiteten Einrichtungen nicht in der Lage sind, ihnen etwas zu bieten. Die hohen Arbeitslosenraten tragen zudem zur Desillusionierung der Jugend bei. Nur wenige Gewerkschaften in Afrika organisieren Fach- und Führungskräfte. Die Basis für panafrikanische oder subregionale Tätigkeiten für diese Gruppe von Arbeitnehmern war bisher zu klein. Es kamen allerdings Tätigkeiten mit einzelnen Gewerkschaften zur Durchführung, die den Ausgangspunkt für die künftige Arbeit bilden könnten.bi Beziehungen, finanzielle Trägerschaften und Missionen Es bestehen weiterhin gute Beziehungen zu der Organisation für Afrikanische Gewerkschaftseinheit ( OATUU). Der IBFG konnte seine Mitgliedschaft in Afrika maßgeblich ausbauen. FIET- und AfroFIET- Vertreter nahmen an zahlreichen IBFG- AFRO- Tagungen und-Konferenzen teil. Die afrikanische Regionalorganisation des IBFG hat in Zusammenarbeit mit mehreren IBSen ein wichtiges Projekt eingeleitet, das neue Verfahren in den Strukturanpassungsprogrammen anstrebt. In der ersten Phase wird sich dieses Projekt auf die Länder Tschad, Ghana und Sambia konzentrieren. dop Der Solidaritätsfonds der FIET stellte Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus Afrika Mittel zur Verfügung, um an FIET- Veranstaltungen teilzunehmen. Mittel aus diesem Fonds wurden zudem für humanitäre Hilfe und für die Finanzierung von Einrichtungen zur Verbesserung der Infrastruktur der Gewerkschaften eingesetzt. Afrikanischen Gewerkschaftsmitgliedern wird zudem die Teilnahme an Lehrgängen des Internationalen Instituts in Tel Aviv ermöglicht; zu den Sponsoren gehören die Histadrut Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 45 und die IAO. Beziehungen auf bilateraler Ebene wurden auch mit Gewerkschaften in Europa und den Vereinigten Staaten aufgebaut; diese laden nun Gewerkschafter aus Afrika zu ihren Kongressen ein und haben Austauschprogramme eingeführt. Der Präsident der Afro- FIET, die Vizepräsidenten und die Programm- Koordinatoren sowie die Mitarbeiter im FIET- Sekretariat führten in der Berichtszeit zahlreiche Missionen und Besuche durch, um die Verbindungen mit den angeschlossenen Gewerkschaften und den an einem Beitritt interessierten Organisationen zu stärken. ich- diese meons Künftige Prioritäten ➤ Die Mitgliedschaft und die regionalen Büros müssen nun gefestigt werden. ➤ Die Mittel zur Verwirklichung dieser Konsolidierung sind die Schlüsselbereiche und die strategischen Fragen der Gewerkschaftsentwicklungsprojekte, die die FIET mit ihren Kooperationspartnern auf regionaler und nationaler Ebene festgelegt hat. ➤ Die zweite Phase des Globalen Gleichstellungsprojekts wird die für Frauen und Männer wichtigen Fragen in den Vordergrund stellen und insbesondere die Sensibilisierung der männlichen Gewerkschaftsmitglieder und Funktionäre in den gemischten Workshops anstreben. ➤ Es müssen gezielte Projekte für die Jugend entwickelt werden, um die Zukunft der Gewerkschaftsbewegung zu sichern und künftige Führungskräfte heranzubilden. ➤ Es sollen Möglichkeiten zur Organisierung von Fach- und Führungskräften geprüft werden. ➤ Es müssen gezieltere Fachgruppentätigkeiten zur Durchführung gelangen, zum Beispiel für den informellen Sektor im Handel oder für die Vernetzung von Gewerkschaften in multinationalen Banken und/ oder Versicherungsgesellschaften in einer bestimmten Subregion. ➤ Es sollten Nothilfeaktionen in den Ländern, die von Bürgerkriegen heimgesucht wurden oder unter Diktaturherrschaft standen( Nigeria, Demokratische Republik Kongo, Kongo Brazzaville, usw.), organisiert. bzw. konsolidiert werden. ➤ Das innovative IT- Projekt, das den Gewerkschaften Zugang zu Internet und E- Mail gibt, muss ausgebaut werden. ➤ Der Stimme der Afro- FIET muss vermehrt Gehör verschafft werden, nicht nur in den internationalen Finanzinstituten sondern auch in den Gremien, die über die regionale Wirtschaftsintegration zu befinden haben. in. sb steblid onsinA ne musclA nt doobej isbnwaltsddehiW as@ dondoemos Afro- FIET Apro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 46 Apro- FIET daba brio Erreichte Ziele ➤ Die Gewerkschaftsentwicklungsarbeit der Apro- FIET hatte für zahlreiche Mitgliedsorganisationen sehr positive Auswirkungen und zum Ausbau der Gewerkschaftsbewegung in vielen Ländern beigetragen. ➤Die Zahl der Apro- FIET- Mitgliedsorganisationen und der Mitglieder hat sich erhöht, ebenso wie die Zahl der Länder, in denen die Apro- FIET vertreten ist. ➤ Die nachfolgend erwähnten Gewerkschaften wurden mit Unterstützung der Apro- FIET gebildet: - Financial Institutions Employees' Union of Nepal, Nepal Western Samoa National Union of Workers, Westsamoa Korean Federation of Commercial Workers' Unions, Südkorea Indonesia Finance Sector Union, Indonesien. ➤ Die Apro- FIET und ihre Mitgliedsorganisationen spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der Kampagne für Menschenrechte, Gewerkschaftsrechte und demokratische Grundrechte in der Region und beteiligen sich aktiv an Aktionen zur Durchsetzung solcher Rechte, namentlich in Burma, Thailand, Südkorea, Pakistan und Indonesien. Die Apro- FIET beteiligt sich auch aktiv an der Kampagne für die soziale Dimension in der regionalen Wirtschaftszusammenarbeit, ganz besonders in regionalen Wirtschaftsgruppierungen wie APEC und ASEM. Die in der Berichtszeit eingesetzten Fachgruppenausschüsse für die Sektoren Banken, Versicherungen und Handel bilden nun den Rahmen für gezieltere Fachgruppentätigkeiten. ➤ Es wurden drei Ausbildungshandbücher für Frauen veröffentlicht, und die laufende Kampagne für Chancengleichheit und Gleichbehandlung der Frauen wird durch ein vor kurzem eingerichtetes Netz für aktive Gewerkschafterinnen unterstützt. ➤ Die Apro- FIET organisierte im Mai 1994 ihre erste regionale Jugendkonferenz, und sie führte ihr umfassendes Programm der Ausbildungslehrgänge für junge Führungskräfte fort. ➤ Immer mehr Fach- und Führungskräfte in der Region stellen fest, dass sie das Recht haben, Gewerkschaften beizutreten; mehrere Gewerkschaften unternehmen nun Anstrengungen, um sie in ihren Organisationen zu erfassen. ➤ Anfang 1998 wurde das Nachrichtenbulletin Apro- FIET Forum lanciert. AlroSeit über 15 Jahren verzeichneten die Wirtschaften der meisten Länder Ostasiens ein Beschäftigungswachstum, das 7-9% pro Jahr betrug. Gleichzeitig erhöhte sich das durchschnittliche Lebensniveau um das Vierfache und die Armut in absoluten Werten sank von 50% auf 15%. Die Lebenserwartung erhöhte sich und die Alphabetisierungsrate konnte verbessert werden. Auch die Kindersterblichkeit ging zurück. Man sprach allgemein von einem„, Wirtschaftswunder", und die Prosperität Ostasiens wurde als„ Lokomotive" der Weltwirtschaften betrachtet. " Mittel aus- dies den te unehmen. Mittel zur zudem für ds wurden zuder Das Wirtschaftswunder verwandelte sich jedoch in einen Alptraum. Den Anfang bildete der Zusammenbruch der großen koreanischen Hanbo Steel im Januar 1997, gefolgt von der massiven Abwertung des thailändischen Baht im Juni 1997, die die eigentliche Asienkrise auslöste. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Seither haben die Währungen im Vergleich zum US- Dollar ständig an Wert eingebüsst: im Juni 1998 betrug dieser Verlust in Indonesien 85% und in Thailand, Malaysia, den Philippinen und Korea im Durchschnitt 45%. Trotz starker wirtschaftlicher Grundlagen verlor auch der Singapur- Dollar gegenüber dem US- Dollar rund 16%. Der Börsenindex in diesen Ländern ist um durchschnittlich 40% bis 60% gesunken. Auch die Börsenkapitalisierung verzeichnete einen starken Rückgang, der von 42% in Hongkong bis zu 88% in Indonesien reichte. Die Krise wurde zunächst als asiatische Währungskrise bezeichnet, und die Diagnose lautete: zyklische Probleme, die in ein paar Monaten der Vergangenheit angehören werden. Im Gegensatz zu anfänglichen Vermutungen hat sich diese Krise jedoch als eine viel ernstere Angelegenheit erwiesen. Apro- FIET- Analysen haben gezeigt, dass mehrere Faktoren für die Auslösung dieser Krise verantwortlich sind. So haben Schwächen in den internationalen Finanzsystemen die Tiefen- und Ansteckungswirkung der Währungs- und Finanzkrise verschärft, die anfänglich durch eine Häufung von Unzulänglichkeiten in der Binnenwirtschaftspolitik, namentlich durch eine makroökonomische Politik und Finanzsysteme, die ein unhaltbares Ausmaß an privaten Auslandsverbindlichkeiten erlaubten, hervorgerufen wurden. Das ganze wurde durch die mangelnde Transparenz im Wirtschaftsmanagement und der Corporate Governance, die eine krasse Fehlleitung von Ressourcen zuließ, noch verschlimmert. Die Unruhe auf den Finanzmärkten Asiens und die damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Begleiterscheinungen haben für die Arbeitnehmer dieser Region fast unerträgliche Härten gebracht. Die Opfer, die sie zur Erzielung des spektakulären Wachstums in diesen Ländern gebracht haben, waren vergeblich. Zudem wurden diese Arbeitnehmer, namentlich in Indonesien, ihrer Gewerkschaftsrechte beraubt und gezwungen, sich unter äußerst prekären Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen für wirtschaftliche Fortschritte ihres Landes einzusetzen. Paradoxerweise werden sie nun selbst zu Opfern der Wirtschaftskrise und müssen weitere Entbehrungen hinnehmen, um einen Beitrag an die Rettung ihres Landes zu leisten. Es sind die Millionen von arbeitenden Männern und Frauen, die am stärksten von der Krise betroffen sind und den Preis für das Versagen von Regierungen, multinationalen Unternehmen, multinationalen Banken und auch von internationalen Finanzinstitutionen bezahlen müssen, die mit ihrer Austeritätspolitik in erster Linie die Erwerbsbevölkerung und die Armen hart treffen. Auf diese Weise wurden Millionen von Menschen in Indonesien, Thailand, Philippinen, Malaysia, Hongkong und Korea ihrer Arbeit und ihres Einkommens beraubt. Auch in anderen Ländern Asien herrscht ein rauhes Beschäftigungsklima, und in den kommenden Monaten werden viele weitere Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Schätzungen zufolge erreicht die Arbeitslosenquote heute in Indonesien 40%, und es wird befürchtet, dass bis Ende 1998 96 Millionen Indonesierinnen und Indonesier unter der Armutsgrenze leben müssen. Ohne den Schutz eines entwickelten Sozialversicherungssystems werden die aus ihrer Arbeit gedrängten Personen in eine ernste Notlage geraten. Die Situation ist kaum besser für die noch Beschäftigten, die Lohnkürzungen hinnehmen müssen, verbunden mit einer galoppierenden Inflation und sogar einer ernsten Nahrungsmittelknappheit. In Indonesien kostet Reis nun dreimal soviel wie vor einem Jahr. Ein Kilogramm Reis kostet heute 4'000 Rp, was der Hälfte des täglichen Mindestlohns in Jakarta entspricht. Auch der Besitzstand der Mittelklasse wurde aufgrund des Währungszerfalls und der rückläufigen Aktienmärkte untergraben. Soziale Unruhen in der Form von Plünderungen, Krawallen und Apro- FIET 47 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 48 Apro- FIET FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Demonstrationen eskalierten; dies führte in einigen Ländern zu politischen Machtkämpfen und heizte ethnische und religiöse Spannungen an. 15090 dous Die politische Ordnung in Asien und insbesondere die Regime, die ihre Legitimität vom Wirtschaftswachstum ableiteten, sind ins Wanken geraten. In Indonesien wurde Suharto- der am längsten regierende Diktator- nach 32jähriger autoritärer Herrschaft im Mai 1998 gestürzt. In Südkorea wurde die tief verwurzelte Regierungspartei abgelöst. Alte politische Spannungen zwischen einzelnen Ländern leben wieder auf und neue Spaltungen gefährden die Stabilität, die das Wachstum in der Region insgesamt in der Vergangenheit ermöglicht hatte. Mehrere Regierungen greifen wie in der Vergangenheit wieder in den freien Markt ein. Im Kampf gegen die Finanzspekulation intervenierte die marktwirtschaftlich orientierte Regierung Hongkongs auf dem Markt, indem sie riesige Aktienpakete aufkaufte, während Malaysia wieder Währungskontrollen eingeführt hat. Die Antriebsfeder hat sich in einen Anker verwandelt, der die Wirtschaften am Boden festhält. Diese durch die beispiellosen Turbulenzen auf den Finanzmärkten verursachte Wirtschaftskrise hat rasch auf andere Kontinente und Regionen übergegriffen. Sie hat die Wachstumsaussichten in anderen Ländern stark beeinträchtigt und könnte wohl den Anfang einer weltweiten Rezession bilden. Es handelt sich hier daher nicht nur um ein Asien betreffendes Problem sondern um eine Herausforderung für die gesamte internationale Völkergemeinschaft. - Die Krise offenbart zudem die Anfälligkeit der sogenannten Weltwirtschaftsordnung und die Mängel in der globalen Wirtschaft. Die Globalisierung ist außer Kontrolle geraten und der Liberalisierungsprozess durchläuft nun seine Bewährungsprobe. Die Manie des verbesserten Shareholder Value und der raschen Gewinne die für den finanziellen Zusammenbruch mitverantwortlich sind- hat sich nun als sozial unverantwortlich erwiesen. Wie die FIET richtig sagt:„ Globalisierung ohne eine soziale Dimension und freier Handel ohne ein Regelwerk auf nationaler und internationaler Ebene sind ganz einfach nicht tragbar." Zahlreiche Apro- FIET- Mitgliedsorganisationen, ganz besonders diejenigen, die Angestellte im Finanzsektor vertreten, sind unmittelbar von der Krise betroffen. Viele ihrer Mitglieder wurden entlassen und die Gewerkschaften stehen nun stark unter Druck: sie haben die schwierige Aufgabe, die Bedingungen der noch aktiv beschäftigten Mitglieder zu schützen. Die Krise hat so weite Kreise gezogen, dass sie neue Herausforderungen für die bereits mit schweren Aufgaben konfrontierte Gewerkschaftsbewegung schafft. Es wird erwartet, das die Gewerkschaften sehr stark in Bedrängnis kommen werden. Die Arbeitgeber nehmen diese Situation zum Vorwand, um die Rechte der Arbeitnehmer einzuschränken und den Lebensstandard zu senken. Angesichts der Lage der Gewerkschaften in der Region hat es die Apro- FIET stets als ihre vorrangige Aufgabe betrachtet, die Gewerkschaften im Zuständigkeitsbereich der FIET zu entwickeln und zu stärken. Das zu diesem Zweck ausgearbeitete Programm soll den Gewerkschaften die zu einer wirksamen Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Teil dieser Anstrengungen ist ein umfassendes Bildungsprogramm, das sowohl technische als auch materielle Unterstützung bei der Ausbildung künftiger Führungskräfte leistet und eine gezielte Schulung der Funktionäre der einzelnen Mitgliedsorganisationen vorsieht. Als Ergänzung zu den von den Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 49 Mitgliedern auf einzelgewerkschaftlicher und nationaler Ebene organisierten Ausbildungslehrgängen gelangten auch Kurse auf regionaler und subregionaler Ebene zur Durchführung. Diese Kurse wurden von Gewerkschaftsfunktionären geleitet, die von der Apro- FIET mit der Unterstützung verschiedener Partnerorganisationen, namentlich der FES, Deutschland, LO/ TCO, Schweden, und LO/ FTF, Dänemark, geschult worden sind. Ein spezialisierter Lehrgang über das Tarifverhandlungswesen wurde in Zusammenarbeit mit der IAO in deren Ausbildungszentrum in Turin, Italien, veranstaltet. Ferner hat die Apro- FIET technische und finanzielle Hilfe zur Verfügung gestellt, die den Gewerkschaften in der Region erlaubte, ihre Strukturen und ihre Organisierungstätigkeit auszubauen. Auch potentielle Mitglieder wurden unterstützt, und es wurden Mittel eingesetzt, um in Ländern, in denen es noch keine Gewerkschaften in den FIET- Sektoren gibt, die Schaffung solcher Organisationen zu fördern. Gewerkschaftssolidarität auf allen Stufen und in den einzelnen Sektoren ist eine zwingende Voraussetzung für die Einflussnahme auf multinationale Gesellschaften und im Kampf für Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte. Abgesehen von der Förderung der Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedsorganisationen setzte sich die Apro- FIET auch für eine Mitwirkung an Tätigkeiten anderer internationaler Gewerkschaftsorganisationen in der Region ein. In der Berichtszeit wirkte die Apro- FIET aktiv an verschiedenen internationalen Gewerkschaftskampagnen für Menschen- und Gewerkschaftsrechte mit, die in mehreren Ländern, insbesondere in Pakistan, Burma, Südkorea, Hongkong, China, Thailand und Indonesien durchgeführt wurden. Die Apro- FIET beteiligte sich ferner aktiv an Tätigkeiten in Verbindung mit APEC und ASEM im Hinblick auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften bei der Bewältigung von Problemen der regionalen Wirtschaftskooperation und bei der Durchsetzung einer sozialen Dimension der Wirtschaftsintegration. Die Fachgruppenarbeit wurde dynamischer gestaltet, und mit den gesammelten Erfahrungen wird die Apro- FIET in der Zukunft zweifellos besser in der Lage sein, ihre Tätigkeiten stärker zu zentrieren und auf die Bedürfnisse der Mitgliedsorganisationen auszurichten. Das Globale Gleichstellungsprojekt wird mit großem Erfolg durchgeführt; es bildet auch die Grundlage für das Netz, das die Apro- FIET für die nationalen Koordinatorinnen für Frauentätigkeiten aufbaut und das auf der nächsten Regierungskonferenz lanciert werden soll. Dieses Projekt hat ferner zu der Bildung von Frauenausschüssen durch unsere Mitgliedsorganisationen in Nepal, Bangladesch und Pakistan geführt. Der Apro- FIET- Vorstand In der Berichtszeit trat der Apro- FIET- Vorstand wie folgt zusammen: 44. Tagung, Kathmandu, 11.- 12. April 1996 45. Tagung, Hongkong, 26.- 27. März 1997 46. Tagung, Tokio, 21.- 22. Juni 1998 Die 44. und die 45. Tagung wurden von Apro- FIET- Präsident M. Shibata geleitet, der sich 1997 aus seiner Gewerkschaft, JUC, zurückzog und gleichzeitig auch sein Amt als Apro- FIET- Präsident niederlegte. Joseph De Bruyn wurde vom Vorstand einstimmig in dieses Amt gewählt. Er leitete die 46. Tagung. FIET- Generalsekretär Philip Jennings war auf allen drei Tagungen anwesend. Apro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 50 Apro- FIET Auf den Jahrestagungen bestätigte der Vorstand die Tätigkeitsberichte, erarbeitete Empfehlungen für den Weltvorstand in bezug auf Beitrittsfragen und verabschiedete für das jeweilige Jahr das Tätigkeitsprogramm, den Finanzbericht und das Budget. nov sib te Kathmandu, 11.- 12. April 1996 nov Die 44. Tagung genehmigte den Bericht des Regionalsekretärs über die Mission in China und Hongkong und bestätigte die anschließend dem FIET- Weltvorstand unterbreiteten Empfehlungen, in denen die Mitgliedsorganisationen aufgerufen wurden, die IFBG- Leitlinien bezüglich der Kontakte mit der ACFTU einzuhalten und in der Kampagne für Gewerkschafts- und Menschenrechte in China enger mit anderen IBSen zusammenzuarbeiten. Der Vorstand beschloss, das Sekretariat mit der Prüfung von Möglichkeiten zur Unterstützung von Gewerkschaften in FIET- Sektoren in China zu beauftragen, die einen Reformwillen bekunden und an der Durchführung echter Gewerkschaftsaufgaben interessiert sind. Der Vorstand befasste sich ferner mit den Beschlüssen des 23. FIET- Weltkongresses und beauftragte den Regionalsekretär, diese Beschlüsse in den Apro- FIET- Tätigkeiten umzusetzen. Der Vorstand begrüßte den Beschluss der FIET, den 24. FIET- Weltkongress in Sydney zu veranstalten, und beschloss, die 8. Apro- FIET- Regierungskonferenz unmittelbar vor dem Kongress zu organisieren. Der Vorstand nahm mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen die Apro- FIET einlädt, eine Vertreterin für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden zu ernennen, und er forderte die SDA, Australien, auf, eine Kandidatin zu bestimmen. Hongkong, 26.- 27. März 1997 Der Vorstand befasste sich auf seiner 45. Tagung eingehend mit der Situation der Gewerkschaften in den einzelnen Ländern, namentlich in China, Hongkong, Korea, Indonesien und Burma, und forderte die Apro- FIET auf, die Zusammenarbeit mit anderen IBSen und dem IBFG in der Kampagne für Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte zu verstärken. Der Vorstand nahm den Bericht des Regionalsekretärs über seine Mission in Vietnam zur Kenntnis und stimmte seinen Empfehlungen betreffend die Einleitung eines Gewerkschaftsentwicklungsprojekts für zwei Organisationen in FIET- Sektoren in Vietnam zu. Die Durchführung des Projekts wird direkt dem Regionalsekretär unterstehen. Der Vorstand nahm ferner die Vorbereitungen für den 24. FIET- Weltkongress und die 8. Apro- FIETRegierungskonferenz im März 1999 in Sydney zur Kenntnis. blie Der Vorstand sprach M. Shibata Dank und Anerkennung aus für seinen Beitrag während seiner Amtszeit als Apro- FIET- Präsident. Tokio, 21.- 22. Juni 1998 Es -das Situa Die 46. Tagung fand in Verbindung mit der JUC- Konferenz statt. An dieser Veranstaltung nahmen Philip Bowyer, Generalsekretär der KI, Basil De Silva, Regionalvertreter der KI- AP, und E. Itoh, Direktor des KI- Büros in Tokio, teil. Die FIET war durch ihren Präsidenten, Gary Nebeker, den Generalsekretär Philip Jennings und den Exekutivsekretär Hans J. Schwass vertreten. Der Vorstand bestätigte den Vorschlag, gemäß dem die FIET mit der KI, der IGF und der MEI fusioniert, um eine neue Internationale zu bilden, und nahm die Modalitäten und den Zeitplan für die Fusion zur Kenntnis. Der Vorstand beauftragte den Regionalsekretär, Diskussionen mit den Regionalvertretern der anderen drei Internationalen Berufssekretariate aufzunehmen, mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen den Mitgliedsorganisationen dieser IBSe zu stärken. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die Tagungsteilnehmer befassten sich eingehend mit der Wirtschaftskrise in Asien und mit ihren Auswirkungen auf die Arbeitnehmer und die Gewerkschaften. Der Vorstand nahm die von der FIET und der Apro- FIET ergriffenen Maßnahmen zur Kenntnis und forderte den Regionalsekretär auf, die Situation mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen und die von der Krise betroffenen Gewerkschaften bestmöglich zu unterstützen. Er verabschiedete eine Erklärung zu der Krise. Der Vorstand genehmigte den Bericht des Regionalsekretärs über Indonesien und stimmte der Einleitung eines umfassenden Gewerkschaftsentwicklungsprojekts zu, das die Bildung einer unabhängigen Gewerkschaft für Arbeitnehmer im Zuständigkeitsbereich der FIET in Indonesien zum Ziel hat. Er verabschiedete eine Erklärung zu der Lage in Indonesien. Di Der Vorstand stimmte ferner Erklärungen zu Entwicklungen in Burma und betr. Atomenergietests zu. Der Vorstand empfahl der FIET, ihre Satzung im Sinne einer Neuabgrenzung der Gebiete für die Vertretung im FIET- Weltvorstand in bezug auf das Gebiet VIII abzuändern: Asien soll nunmehr 3 Gebiete umfassen, namentlich Ostasien, Südostasien und Südasien, so wie dies bereits in der AproFIET- Satzung festgehalten ist. Der Vorstand bestätigte die Vorbereitungen für die 8. Apro- FIET- Regierungskonferenz. Apro- FIET- Vorstand Mit Wirkung vom September 1998 setzt sich der Apro- FIET- Vorstand wie folgt zusammen: Regionaler Präsident Regionaler Vizepräsident Regionalsekretär Vorstandsmitglieder: Interne Rechnungsprüfer: Joseph de Bruyn, SDA, Australien Mitsuo Naguma, JUC, Japan Christohper NG Yoshio Takahashi, JAW, Japan Shinya Amishiro, Zensen, Japan Choo Won- suh, KFBU, Korea Sakool Zuesondgdham, FBFT, Thailand Jose P. Umali, NUBE, Philippinen Iftikhar A. Shaikh, PBEF, Pakistan Michael O'Sullivan, ASU. Australien Kevin Scott. FSU, Australien Willie Tan, SIEU, Singapur Masahiro Hemmi, Sompo- Roren, Japan Apro- FIET- KoordinatorInnen für zwischenberufliche Tätigkeiten: Jugendtätigkeiten Fach- und Führungskräfte Frauentätigkeiten Alice Chang, SBEU, Sabah, Malaysia John de Payva, SMMWU, Singapur zu besetzen Die Apro- FIET- Koordinatorin für Frauentätigkeiten, Joan Warners, hat sich im Juni 1998 aus ihrer Gewerkschaft, FinSec, Neuseeland, zurückgezogen. Dieses Amt war zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht besetzt. 51 557 Apro- FIET Apro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 52 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1009 Geschäftsführender Ausschuss der Apro- FIET Der Geschäftsführende Ausschuss der Apro- FIET, bestehend aus dem regionalen Präsidenten, dem regionalen Vizepräsidenten und dem Regionalsekretär, trat wie folgt zusammen: ➤23. Sitzung, Wien, 9. Juli 1995 24. Sitzung, Tokio, 13. September 1995 ➤ 25. Sitzung, Sydney, 10. März 1996 ➤ 26. Sitzung, Seoul, 8. September 1996 27. Sitzung, Hongkong, 25. März 1997 28. Sitzung, Kapstadt, 15. Mai 1997 ➤ 29. Sitzung, Cardiff, 1. April 1998 ➤ 30. Sitzung, Tokio, 21. Juni 1998 89 ET- Sektoren in China zu die einen Reform jeide bay Prioritäten für die Apro- FIET ➤ Durchführung der Beschlüsse der 8. Apro- FIET- Konferenz. a mi gnutetheV ➤ Ausbau der Apro- FIET- Mitgliedschaft, namentlich Ausdehnung dieser Mitgliedschaft auf Länder und Sektoren, in denen die FIET noch nicht vertreten ist, d.h. Wartungs- und Sicherheitsdienste, private Gesundheitsdienste und Handel. ➤ Verbesserte Kommunikation mit den Mitgliedsorganisationen. ➤ Ausbau und Stärkung des Frauennetzes und Intensivierung der diesbezüglichen Tätigkeiten, um der Gleichstellungskampagne zu greifbaren Resultaten zu verhelfen. ➤ Weiterentwicklung von Tätigkeiten für die Jugend und Anpassung der Strategie zur Förderung der Einbeziehung Jugendlicher in die Gewerkschaftsbewegung. ➤ Weiterentwicklung der Solidaritätsaktionen und internationalen Solidaritätskampagnen, um den Herausforderungen der multinationalen Unternehmen gerecht zu werden. ➤ Ausbau der Fachgruppentätigkeiten und vermehrte Ausrichtung dieser Aktivitäten auf die Bedürfnisse der Mitgliedsorganisationen. ➤ Ständige Anpassung der Strategie für Gewerkschaftsentwicklungsaktivitäten und Ausweitung des Anwendungsbereichs. ➤ Verstärkung der Forschungsarbeit, namentlich über Fragen und Entwicklungen im Bereich der Tarifverhandlungen und der Arbeitsorganisation, die für die Beschäftigten von unmittelbarer Bedeutung sind. ➤ Entwicklung einer effizienteren Strategie für die gewerkschaftlichen Bildungsprogramme und Erweiterung der Bildungstätigkeiten und des Angebots. Verstärkung der Kampagne für Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte, und insbesondere für eine soziale Dimension in der Wirtschaftsentwicklung. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten EURO- FIET kchärentere Gewerkschaftsstre bazug auf Ou nere FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 53 neds Erreichte Ziele ➤ Die Gewerkschaftsbewegung hat weitgehend zum politischen Wandel Europas beigetragen, wo heute die sozialdemokratischen Regierungen in der Mehrheit sind. ➤ Die EU- Regierungen haben sich auf eine Beschäftigungsstrategie geeinigt. ➤ Die beiden EU- Vertrags- Verhandlungsrunden haben zu einem entschlosseneren Vorgehen bei der Verwirklichung eines sozialen Europas geführt. ➤ Die Gesetzgebung betreffend Europäische Betriebsräte trat in Kraft, und die Euro- FIET und ihre Mitgliedsorganisationen konnten über 100 EBR- Abkommen abschließen. ➤ Der soziale Dialog in den zwischenberuflichen und sektoriellen Bereichen konnte weiter gefestigt werden. Die Sektoren, in denen die Euro- FIET für den sozialen Dialog zuständig ist, beschäftigen ein Drittel der gesamten Arbeitnehmerschaft der EU. ➤ Die Fachgruppen haben Lenkungsausschüsse gewählt und diesen vermehrt Führungsaufgaben übertragen. ➤ Die Europäische Zentralbank hat der Euro- FIET formelle Zusicherungen gegeben, dass sie mit den Gewerkschaften, die nationale Zentralbanken vertreten, einen sozialen Dialog einrichten wird. ➤ Die Solidaritätsprojekte in Mittel- und Osteuropa wurden fortgeführt; im Mittelpunkt der Anliegen stand die Gewährleistung einer gewerkschaftlichen Präsenz in multinationalen Unter_nehmen. ➤ Das Solidaritätsprojekt in Bosnien- Herzegowina hat zu einer Wiederbelebung der Gewerkschaften im Dienstleistungssektor in diesem vom Krieg zerstörten Land beigetragen. ➤ Die Euro- FIET- Konferenz im Cardiff im März 1998 legte die Prioritäten für den Übergang ins nächste Jahrhundert fest und verlangte eine bessere Abstimmung der Gewerkschaftsverhandlungen im Hinblick auf die Einführung des Euro im Jahr 2002. ➤ In allen Bereichen der Fachgruppenarbeit und der zwischenberuflichen Tätigkeiten der EuroFIET, im sozialen Dialog mit den Arbeitgebern und in der Arbeit mit den Europäischen Betriebsräten konnten neue Normen gesetzt werden. ➤ Die Euro- FIET hat mit anderen europäischen Gewerkschaftsverbänden eine wichtige Rolle bei den Aktivitäten des EGB gespielt, und die mit Eurocadres- für den die Euro- FIET als Sekretariat fungiert- gewonnenen Erfahrungen haben sich bei dieser Zusammenarbeit als äußerst nützlich erwiesen. In der Berichtszeit haben sich in Europa erneut wesentliche Veränderungen vollzogen. Der Integrationsprozess wurde mit dem erfolgreichen Abschluss der zweiten EU- Vertragsnew verhandlungsrunde weiter gefestigt. Diese Verhandlungen haben gewaltige Fortschritte im Bereich der Sozialpolitik ermöglicht und den Weg für die EU- Erweiterung und die Einführung einer nell gemeinsamen Währung geebnet. em Der Euro wird die wirtschaftliche und monetäre Landschaft in Europa unter neue Vorzeichen stellen. Die Währungsunion wird mit elf Regierungen beginnen. Der Euro wird im Januar 2002, und für Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 54 Euro- FIET Interbanktransfers bereits 1999 in Umlauf kommen. Die Europäische Zentralbank, die ihre Tätigkeit am 1. Juli 1998 aufgenommen hat, wird für die Führung der laufenden Geschäfte der WWU verantwortlich sein. Aus dem Die WWU wird den Entscheidungsprozess verändern und den Euro als globale Währung einführen. Es ist heute jedoch äußerst schwierig, zuverlässige Voraussagen über die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf Beschäftigung und Löhne zu machen. Die Euro- FIET und andere europäische Gewerkschaftsorganisationen haben sich mit Erfolg für eine EU- Beschäftigungsstrategie eingesetzt, die sich aber in der Praxis noch bewähren muss. Eine strenge Geldpolitik und der Verlust der Wechselkursflexibilität könnte nach Auffassung vieler bewirken, dass Arbeitsplätze und Löhne dem Rotstift zum Opfer fallen. eden In unmittelbarer Zukunft werden die Euro- FIET, und ganz besonders die Fachgruppen, eine kollektive Verhandlungsstrategie entwickeln. gibns Im Verlauf der vergangenen vier Jahre ist es den Fachgruppen gelungen, ihre Beziehungen zu den Arbeitgeberverbänden in Europa zu konsolidieren-es konnte eine europaweite Infrastruktur für Arbeitsbeziehungen geschaffen werden. Die Anstrengungen, die die Euro- FIET zum Ausbau des sektoriellen sozialen Dialogs unternommen hat, wurden von der Europäischen Kommission in ihrer Grundsatzerklärung 1998 gelobt. Auf Unternehmensebene hat die Euro- FIET rasch die zu einer wirksamen Ausnutzung der EBR- Richtlinie erforderlichen Maßnahmen ergriffen. An diesen Bemühungen haben sich alle Fachgruppen aktiv beteiligt, mit dem Resultat, dass mehr als 100 Verträge unterzeichnet werden konnten. Der nächste Schritt wird nun darin bestehen, diese Betriebsräte zu wichtigen Werkzeugen der Gewerkschaftsaktivität zu machen. Dabei wird selbstverständlich berücksichtigt, dass die Strukturen den Tätigkeitsbereich des betreffenden Unternehmens widerspiegeln sollten. Unser Ziel ist es deshalb, diesen europäischen Strukturen eine globale Dimension zu verleihen. Dies ist im Fall der ISS, der größten Dienstleistungsfirma der Welt, bereits gelungen: dort wurde ein Vertrag ausgehandelt, der die Gewerkschaftsrechte des Personals dieses multinationalen Unternehmens in allen Teilen der Welt schützt. Die Euro- FIET hat ihre Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa und in der GUS weiter ausgebaut und dort auch neue Mitglieder gewonnen. Der wirtschaftliche Transformationsprozess dürfte sehr viel länger dauern, als ursprünglich angenommen. Das Finanzdebakel in Russland hat zu großen Härten geführt. Andererseits hat der Krieg in Bosnien- Herzegowina und auch im Kosovo deutliche Spuren hinterlassen. Die Euro- FIET hat es sich zur Aufgabe gemacht, aktiv am Aufbau starker Gewerkschaften in der Region mitzuwirken und dafür zu sorgen, dass die multinationalen Unternehmen in diesen Regionen die Gewerkschaftsrechte achten, und sie unterstützt die örtlichen Gewerkschaften bei den Gesprächen über die EU- Erweiterung. ni roja eded fliese 3395010 Der Stand der Arbeitslosigkeit in Europa ist nach wie vor erschreckend hoch: 18 Millionen Menschen sind ohne Beschäftigung. Dabei handelt es sich um weit mehr als um einen Konjunkturabschwung. Die europäischen Industrie- und Dienstleistungsbetriebe durchlaufen einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Die EU- Integration fördert eine Konzentration in allen Sektoren; Fusionen und Übernahmen brechen alle Rekorde. Die Euro- FIET setzt sich unablässig für einen besseren Schutz der Arbeitnehmer im Fall von Fusionen ein.b Jim btw noinuap Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die Informationstechnologie und der globale Wettbewerb führen ihrerseits zu Personalabbau und zu neuen Formen der Arbeitsorganisation. Die Euro- FIET hat zudem ihre Strukturen so verändert, dass kohärentere Gewerkschaftsstrategien in bezug auf Outsourcing, die ständig wachsenden Dienstleistungen für Unternehmen und die Organisierung des IT- Sektors entwickelt werden können. Europa ist auch im Begriff, seine Beziehungen mit der übrigen Welt im Rahmen von neuen Abkommen mit den USA, mit Lateinamerika und der Region Asien und Pazifik neu zu definieren. Dies verlangt von der FIET und der Euro- FIET globale und regionale Lösungsansätze. Die Arbeitsbeziehungen zwischen den vier FIET- Regionen werden an der Schwelle des neuen Jahrtausends zweifellos verstärkt werden müssen. 8. Euro- FIET- Konferenz Die 8. Euro- FIET- Konferenz trat vom 29. bis 31. März 1998 in Cardiff zusammen; die Beratungen waren dem Motto: Zukunftsvisionen für ein neues Europa gewidmet. Sie wurde in Zusammenarbeit mit FIET/ VK- Verbindungsausschuss organisiert. Die Konferenz wurde von Euro- FIET- Präsident Lord Davies of Coity eröffnet. Sie wurde gemeinsam von Lord Davies und vom Euro- FIET- Vizepräsidenten, Roland Issen, DAG, Deutschland, geleitet. An der Konferenz waren 542 TeilnehmerInnen aus 126 Gewerkschaften in 44 Ländern anwesend. Euro- FIET- Strategien: Neues Verfahren wird von den Teilnehmern begrüßt Im bezug auf die Anträge wurde ein neues Verfahren eingeführt, bei dem anstelle der bislang von den Mitgliedsorganisationen eingebrachten Einzelanträge von den Konferenzteilnehmern Strategiepapiere zu jedem der vier Hauptthemen der Konferenz verabschiedet wurden, die wie folgt lauteten: ➤ Ein einziges Europa: Euro- FIET und Mittel- und Osteuropa ➤ Wirtschafts- und Währungsunion: Auswirkungen auf Beschäftigung und Tarifverhandlungen ➤ Aufbau eines sozialen Europas durch den sozialen Dialog und Europäische Betriebsräte ➤ Die Herausforderungen der Organisierung in Europa Der Entschließungsausschuss wurde von Dimitris Tsoukalas von der OTOE geleitet. Ein einziges Europa Die Tagung über Mittel- und Osteuropa umfasste: ➤ einen Video- Vortrag über das FIET- Gewerkschaftssolidaritätsprojekt in Bosnien- Herzegowina; ➤ Ansprachen von Suleiman Hrle, Präsident des Unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Bosnien Herzegowina, und Bogdan Davidovic, Vorsitzender der Gewerkschaft Handel und Tourismus, Serbische Republik; eine Live- Satelliten- Fernsehverbindung mit Sarajevo; ➤ein Podiumsgespräch mit Sture Arntzen, HK, Norwegen, als Moderator und mit folgenden Mitgliedern: Roma Dovydeniene, LTUCCE, Litauen; Frantisek Hinz, OSPPP, Tschech. Republik; Aristoteus Lakkas, OTOE, Griechenland; József Sáling, KASZ, Ungarn; Martin Spanjers, FNV Bondgenoten, Niederlande, und Heinz Vogler, GPA, Österreich. Euro- FIET 55 Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 56 Die Strategie, auf die sich die Konferenz in bezug auf Mittel- und Osteuropa einigte, umfasst unter anderem folgende Maßnahmen: „ Der Euro- FIET- Vorstand wird die Integration der Länder Mittel- und Osteuropas in die Europäische Union weiterhin unterstützen, unter der Voraussetzung, dass sie die Rechte der Arbeitnehmer und die Gewerkschaftsrechte achten und die soziale Dimension der Gemeinschaft verwirklichen. Die Euro- FIET- Fachgruppen und die zwischenberuflichen Gruppen werden durch Sitzungen, Projekte und andere Formen der Kooperation die Entwicklung und Schaffung starker, freier und demokratischer Gewerkschaften in ihren Sektoren fördern, wobei sie sich im besonderen für eine Gewerkschaftspräsenz in multinationalen Unternehmen und in anderen Bereichen der Privatwirtschaft einsetzen werden." Wirtschafts- und Währungsunion: Auswirkungen auf Beschäftigung und Tarifverhandlungen ➤ An einem von Roland Issen geleiteten Podiumsgespräch zu diesem Thema wirkten auch Eligio Boni, FIBA, Italien; Sandy Boyle, BIFU, Vereinigtes Königreich; Christina Holmlund, Ptl, Finnland, und Pierre Pravata, CNE/ CSN, Belgien, mit. Die Konferenzteilnehmerinnen verabschiedeten eine detaillierte Strategie bezüglich der Auswirkungen der Wirtschafts- und Währungsunion auf die Tarifverhandlungen, die unter anderem folgende Maßnahmen umfassen muss: „ Die Euro- FIET sollte namentlich auf Sektorebene prüfen, inwieweit die einheitliche Währung die Tarifverhandlungen beeinträchtigen könnte und welche Möglichkeiten für eine Koordinierung von Verhandlungsstrategien bestehen, die den Währungsraum überschreiten. Außerdem sollte die Euro- FIET nach Wegen suchen, um die Erfassung und Verteilung relevanter vergleichender Statistiken und Wirtschaftsinformationen in den Bereichen Lohnkosten, Produktivität und Inflation zu verbessern. Wir werden für Europa eine Tarifverhandlungsstrategie brauchen, die die Schaffung europäischer Sozialnormen gewährleistet. In diesem Zusammenhang müssen die Euro- FIET- Strukturen sowohl auf der Ebene des Vorstandes als auch der Fachgruppen eine wichtige Rolle spielen. Die Euro- FIET wird einen Rahmen, spezifische Ziele sowie Themen und Verfahren für die Koordinierung der Verhandlungsstrategie ihrer Mitgliedsorganisationen ausarbeiten. Diese Koordinierungsanstrengungen werden mindestens drei Themen umfassen: ➤ Gehälter: ►( durchschnittliche) Arbeitszeit( Wochen- und Lebensarbeitszeit); ➤ Ausbildung und Weiterbildung. In der Praxis wird sich diese Koordinierung im wesentlichen auf die Fachgruppenebene und auf die Ebene der multinationalen Unternehmen beziehen, wobei jedoch die Möglichkeit einer Erweiterung der oben vorgeschlagenen Themen besteht." Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Aufbau eines sozialen Europas durch den sozialen Dialog und Europäische Betriebsräte ➤ Es fand eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Carlos Polenus, SETCa, Belgien, und in Anwesenheit von Jorgen Hoppe, HK, Dänemark, Sean Keating, GMB, Vereinigtes Königreich, Alexandr Leiner, OSPO, Tschechische Republik, und Margret Mönig- Raane, HBV, Deutschland, statt. Die Konferenzteilnehmerinnen verabschiedeten eine detaillierte Strategie im Hinblick auf den Aufbau eines sozialen Europas durch den sozialen Dialog und Europäische Betriebsräte, die folgende wichtige Punkte enthält: ➤ Aufbau formeller Beziehungen mit den Arbeitgebern in der Europäischen Union in allen für die Euro- FIET- Aktivitäten relevanten Branchen und Einführung von Regelungen, die sicherstellen, dass die als Sozialpartner anerkannten Institutionen angemessen vertreten und befugt sind, die Interessen derjenigen, die sie vertreten, wahrzunehmen. Gewährleistung, dass alle für die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen wichtigen Fragen zum Gegenstand des sozialen Dialogs und gegebenenfalls von Verhandlungen gemacht werden, in Übereinstimmung mit den in diesem Dokument festgelegten Grundsätzen. ➤ Entwicklung angemessener europaweiter Mindestarbeitsnormen für die einzelnen Branchen und Förderung europäischer Vereinbarungen als Leitlinien für die Sozialpartner, ohne jedoch bestehende nationale Normwerte und Verfahren zu unterlaufen. Verhandlungen über Beschäftigungsschutz- Maßnahmen und über Arbeitszeit, namentlich in bezug auf die Verkürzung der Wochen- und Jahresarbeitszeit ohne Lohneinbußen und die Einschränkung der Überstundenarbeit." Die Herausforderungen der Organisierung in Europa Der Sitzungsablauf gestaltete sich wie folgt: 180 Eröffnung mit einem Auszug aus dem Theaterstück, Clutching the Moon"( Greifen nach dem Mond) vom Sherman Youth Theatre; ➤ Der frühere Kapitän der Welsh Rugby Union, Johathan Davies, und TUC- Generalsekretär John Monks überreichen den Gewinnern des gemeinsam von der Euro- FIET und dem TUC Wales in gim den Schulen veranstalteten Wettbewerbs zum Thema Kinderarbeit ein Geschenk; ➤ Jonathan Davies wendet sich an die Konferenzteilnehmer, und nach seinem Vortrag unterzeichnet er im Namen der Welsh Rugby Union zusammen mit dem Euro- FIET- Regionalsekretär Philip Jennings eine gemeinsame WRU/ FIET- Erklärung zur Abschaffung der Kinderarbeit; Als Teil der Kampagne„, 99 im Jahre'99" führen Mitglieder des FIET- Jugendausschusses einen kleinen Sketch auf und verteilen den Konferenzteilnehmern unter 35 Jahren im Anschluss daran 190 Mützen; Vo ➤ Das Podiumsgespräch zum Thema Organisierung wird von der Vorsitzenden des Jugendausschusses, Alke Bössiger, HBV, Deutschland, geleitet; die weiteren TeilnehmerInnen sind Renate mu Csörgits, Vorsitzende der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen; Michel Rousselot, UCCACFDT, Frankreich, Vorsitzender des FIET- Ausschusses für Fach- und Führungskräfte; Francisco Dias de Silva, SITESE, Portugal; Ulf Imiela, DGB, Deutschland, und Thord Wedin, SIF, Schweden. Euro- FIET 57 2 Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nett FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 58 Die von der Konferenz im Bereich der Organisierung verabschiedete Strategie beinhaltet folgenden wichtigen Punkt: Wenn die europäischen Gewerkschaften im 21. Jahrhundert ihre Relevanz erhalten und ausbauen wollen, müssen die Euro- FIET und ihre Mitgliedsorganisationen neue Initiativen in Betracht ziehen und umsetzen, im Bestreben, den Einfluss der Gewerkschaften im Dienstleistungssektor und im Bereich der Industrie zu verstärken. Eine starke und repräsentative Gewerkschaftsbewegung ist eine wichtige Grundlage für die Verwirklichung eines sozialen Europas." Gastreferenten Staatssekretär für Wales, the Right Hon. Ron Davies, Mitglied des Parlaments; ➤Lore Hostasch, österreichische Ministerin für Beschäftigung, Gesundheit und Soziales; ➤ Emilio Gabaglio, Generalsekretär des EGB; John Monks, Generalsekretär des britischen TUC; ➤ Gary Nebeker, FIET- Präsident; Edwina Hart, Präsidentin des TUC Wales; Tony Young, Europäischer Präsident der Kommunikations- Internationale; ➤ Jacques Santer, Präsident der Europ. Kommission, übermittelt eine Video- Grußbotschaft. Tätigkeitsbericht Die Konferenz genehmigte den Tätigkeitsbericht, dem ein völlig neues Gestaltungskonzept zugrunde liegt und der über die von der Euro- FIET in den vergangenen vier Jahren erreichten Ziele und ihre künftigen Aufgaben Aufschluss gibt. Mandatsprüfungsausschuss Der Vorsitzende des Mandatsprüfungsausschusses, Gilbert Clajot, teilte der Konferenz mit, dass alle anwesenden Gewerkschaften ihre Mitgliedsbeiträge entrichtet und folglich die ihnen zustehenden Stimmrechte haben. Die statistische Erhebung ergab folgendes Bild: Auf der Konferenz waren 126 Gewerkschaften aus 44 Ländern vertreten, was in insgesamt 329 stimmberechtigten Delegierten resultierte. Finanzbericht und Berichte der Rechnungsprüfer Die Finanzberichte für die Jahre 1994 bis 1997 und die Berichte der Rechnungsprüfer wurden einstimmig angenommen. Anträge des Euro- FIET- Vorstandes genehmigt Die Konferenz genehmigte die sechs Anträge, die vom Euro- FIET- Vorstand eingereicht worden sind. Diese betreffen: ➤ Vorkehrungen für zwei Vizepräsidenten und einen Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der Euro- FIET, bestehend aus dem Euro- FIET- Präsidenten, dem 1. und dem 2. Vizepräsidenten, dem Regionalsekretär und dem Direktor des Büros in Brüssel; ➤ eine schrittweise Erhöhung des heutigen Mitgliedsbeitrags von SFR 0,12 pro Mitglied/ Jahr um SFR 0,04 pro Mitglied und pro Jahr in der Zeit von 1999 bis 2002; ➤ die Überarbeitung der Artikel 3 und 7 der Euro- FIET- Satzung. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nes FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 59 Wahlen offeWeb- nebrish eab- rebnih us netterbachswe Roland Issen, DAG, Deutschland, wurde zum neuen Euro- FIET- Präsidenten gewählt, als Nachfolger des ausscheidenden Präsidenten, Lord Davies of Coity; ➤Bill Connor, USDAW, Vereinigtes Königreich, wurde zum 1. Vizepräsidenten gewählt, und Daniela Rondinelli, FISASCAT, Italien, zur 2. Vizepräsidentin; ➤ Philip Jennings wurde in seinem Amt als Euro- FIET- Regionalsekretär bestätigt; Jorunn Berland, FSU, Norwegen, und Robert Wittebrouck, SETCa, Belgien, wurden zu Euro- FIETRechnungsprüfern gewählt. Die Konferenz wählte auch einen neuen Euro- FIET- Vorstand. Goldene FIET- Ehrennadel In Anerkennung ihres Einsatzes im Dienste der Internationale wurde diese Auszeichnung dem ausscheidenden Euro- FIET- Präsidenten Lord Davies of Coity, dem ausscheidenden Euro- FIETRechnungsprüfer Gilbert Clajot und den ausscheidenden Euro- FIET- Vorstandsmitgliedern Pierre Gendre, FEC- FO, Frankreich, Frantisek Hinz, OSPPP, Tschech. Republik, und Bert Zetterberg, SIF, Schweden, verliehen. .nedsi e Betriebs Kulturelle Veranstaltungen da enA Im Rahmen des am Abend des 29. März veranstalteten Eröffnungskonzerts des BBC National Orchestra of Wales gelangte ein von der Euro- FIET in Auftrag gegebenes Werk mit dem Titel: ,, The Mind Museum" ( Das Museum des Geistes) zur erstmaligen Aufführung. Das offizielle Abendessen für die Konferenzteilnehmerinnen fand am 30. März unter dem Motto„ Keltische Nacht" statt. 9. Euro- FIET- Konferenz bel Kenth Pettersson, Handels, Schweden, lud die Euro- FIET im Namen der schwedischen Mitgliedsorganisationen ein, ihre nächste Konferenz im Jahre 2002 in Stockholm, Schweden, zu veranstalten; die Konferenz nahm diese Einladung danken an. eta Euro- FIET- Vorstand fib nt อา ใน รถ เ ว nash sagunor SH eldesegnaloW ES Exxo- RIET gewählt In der Berichtszeit hat der Euro- FIET- Vorstand folgende Tagungen durchgeführt: esesproxleW 33. Tagung: Brüssel, 22.- 23. März 1995 34. Tagung: Brüssel, 12. Oktober 1995 35. Tagung: Dublin, 17.- 18. September 1996 ➤ 36. Tagung: Luxemburg, 1.- 2. September 1997 37. Tagung: Cardiff, 28. März 1998 38. Tagung: Cardiff, 31. März 1998 basta Bis zur 8. Euro- FIET- Konferenz im März 1998 wurden diese Tagungen von Euro- FIET- Präsident Garfield Davies geleitet; im Jahre 1997 wurde er in den Adelsstand erhoben und trägt nun den Titel Lord. Davies of Coity. Auf der Tagung im Jahre 1997 wurde Roland Issen zum Euro- FIET- Vizepräsidenten gewählt; er übernahm die Nachfolge von Lore Hostasch, nachdem sie zur österreichischen Ministerin für Beschäftigung, Gesundheit und soziale Angelegenheiten ernannt worden war. Roland Issen wurde von der 8. Euro- FIET- Konferenz einstimmig zum Präsidenten der Euro- FIET gewählt. Auf diesen Tagungen bestätigte der Vorstand die Aktivitäten der Euro- FIET- Fachgruppen und zwischenberuflichen Gruppen; ferner gab er Empfehlungen betreffend Beitrittsgesuche europäischer Euro- FIET Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 60 Gewerkschaften zu Händen des Weltvorstandes ab und verabschiedete die Euro- FIET- Budgets und Finanzberichte für die jeweilige Berichtszeit. Solidarität mit Mittel- und Osteuropa Brüssel, 22.- 23. März 1995 Gastreferentin: Pauline Green, Vorsitzende der Europäischen Sozialistischen Fraktion im Europäischen Parlament, wandte sich an den Vorstand. Der Vorstand beschloss, dass die Euro- FIET eigene grundsätzliche Vorschläge für die Regierungskonferenz ausarbeiten wird. 2206 Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaftsverbänden: Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass sich die Euro- FIET mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln für den Aufbau enger, regelmäßiger Beziehungen mit anderen befreundeten Gewerkschaftsverbänden eingesetzt hat, und dass diese Anstrengungen in einer umfassenden Kooperation ihren Niederschlag gefunden haben. > John Multinationale Unternehmen: Der erste Bericht der Arbeitsgruppe Europäische Betriebsräte wurde genehmigt, und es wurden verschiedene Maßnahmen betreffend die Europäischen Betriebsräte verabschiedet. Sacques Sa enliet Mittel- und Osteuropa: Der Ausbau der Solidaritätsaktionen für Gewerkschaften in Mittel- und Osteuropa wurde begrüßt, ebenso wie die volle Einbeziehung dieser Organisationen in Euro- FIET- Strukturen und-Aktivitäten. BOTO Cardiff 1998: Der Vorstand beschloss, die nächste Euro- FIET- Regionalkonferenz im März/ April 1998 in Cardiff, Wales, zu veranstalten, und unmittelbar vor diesem Zeitpunkt eine Konferenz der EuroFIET- Fachgruppe Handel durchzuführen. Clajol, tei 23. Weltkongress: Die europäischen Kandidaten für den Entschließungsausschuss des FIETWeltkongresses wurden bestätigt. Konferenz über europäische Betriebsräte Brüssel, 12. Oktober 1995 gten De aeet nedotxo St lezatonupsT AC Imatge2.81 nildu fonus 28 Beer S& M BS Hibi Hibis paups E Die Tagung fand nach Abschluss der Euro- FIET- Konferenz über Europäische Betriebsräte statt, und der Vorstand verabschiedete Folgemaßnahmen zu dieser Konferenz. station- T3-388 Erklärung an die Regierungskonferenz: Der Vorstand nahm einen Hintergrundbericht betreffend die Regierungskonferenz 1996 zur Kenntnis und beauftragte das Sekretariat, eine Erklärung an diese Konferenz auszuarbeiten. Sektorielle Verhandlungen: Der Vorstand kam überein, dass die Euro- FIET mit EuroCommerce sektorale Verhandlungen zur Vervollständigung des Abkommens über Elternurlaub aufnehmen könnte, sobald der EGB und UNICE eine Einigung erzielt haben. eiws Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 1 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 61 Rolle der Euro- FIET im europäischen Sozialdialog buw be lotimabislenov eid 1002 Dublin, 17.- 18. September 1996 mo 13- 1327 eib role mob ho EuA sib Die Tagung fand auf Einladung von IBOA, MANDATE und MSF- Irland statt. Zu den Gastreferenten gehörte Peter Cassels, Generalsekretär der Irish Confederation of Trade Unions( ICTU), und die Arbeitsministerin, Frau Eithne Fitzgerald T.D. übermittelte den Anwesenden eine Grußbotschaft. us neb ni spei Sozialer Dialog: Der Vorstand bestätigte den Standpunkt der Euro- FIET in der EGB- Debatte zum sozialen Dialog. Es wurde beschlossen, die Bemühungen bezüglich der Schaffung eines sozialen Dialogs mit dem Europäischen Währungsinstitut und der Einrichtung eines Europäischen Betriebsrats für Zentralbanken fortzuführen. US Hoblea Entschließung an die Regierungskonferenz: Die Vorstandsmitglieder genehmigten eine Euro- FIETGrundsatzerklärung betreffend die Regierungskonferenz. die Europäische Betriebsräte: Die Euro- FIET wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass den Europäischen Betriebsräten Vertreter aus den ostmitteleuropäischen Ländern angehören, und sie wird zudem darauf bestehen, dass die Frage der Gewerkschaftsrechte in dieser Region auf den EBRTagungen systematisch zur Sprache kommt. 8. Euro- FIET- Konferenz: Der Vorstand bestätigte das Programm der Veranstaltungen in Verbindung mit der Euro- FIET- Regionalkonferenz 1998 in Cardiff. In bezug auf die alle vier Jahre stattfindende Regionalkonferenz wurde beschlossen, dass die Euro- FIET den Vorstandsmitgliedern Unterkunftskosten und Tagegeld nur für die zwei Tage, an denen der Vorstand zusammentritt, zurückerstatten wird. Zukunftsvisionen für ein neues Europa Luxemburg, 1.- 2. September 1997 Die Tagung wurde auf Einladung von ALEBA durchgeführt. Neuer Vizepräsident: Roland Issen wurde einstimmig zum Vizepräsidenten der Euro- FIET gewählt und übernahm somit die Nachfolge von Lore Hostasch. 8. Euro- FIET- Konferenz: Der Vorstand einigte sich auf Strategiepapiere für die vier Themen der 8. Euro- FIET- Regionalkonferenz und stimmte verschiedenen Anträgen betreffend Änderungen der EuroFIET- Satzung zu. Er unterstützte einstimmig die zur Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Generalsekretärs vorgeschlagenen Kandidaten. Fusionsgespräche: Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass der Weltvorstand der KommunikationsInternationale( der früheren IPTT) beschlossen hat, den Vorschlag betreffend das gemeinsame FIET/ IPTT- Bauprojekt in Nyon zu bestätigen. Die Kl hat ferner beschlossen, mit der Euro- FIET Büros in Brüssel zu teilen. Der Kongress der Kl hat zudem den Wunsch geäußert, eine weitere Verstärkung der Beziehungen und die Prüfung eines möglichen Zusammenschlusses mit der IGF( Internationale Graphische Föderation) und der MEI( Medien- und Unterhaltungsinternationale) in Betracht zu ziehen, und sie möchten nun auch die FIET in diesen Prozess einbeziehen. Euro- FIET Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 62 ESDO: Die Vorstandsmitglieder wurden mit dem Projekt: Europäischer Sozialdialog Online( ESDO), an dem sich die FIET und die Europäische Kommission beteiligen, vertraut gemacht, und sie erörterten die Auswirkungen dieses Projekts für die Euro- FIET. ЭТА СИАМ. Bosnien- Herzegowina: Der Vorstand wurde über das von der FIET und den nordischen Gewerkschaften eingeleitete Solidaritätsprojekt zur Förderung des Wiederaufbaus in Bosnien und Herzegowina informiert. FIET- Mitgliedsorganisationen in anderen Regionen wurden aufgerufen, Beiträge in den zu diesem Zweck eingerichteten Sonderfonds zu leisten. Res Netzwerk für Frauen: Dem Vorstand wurde ein Bericht über das Euro- FIET- Netzwerk für Frauen vorgelegt, das die Schaffung eines transnationalen Netzes zur Förderung der Einbeziehung von Gleichstellungsfragen in den sozialen Dialog im privaten Dienstleistungssektor zum Gegenstand hat. Vorbereitungen für die 8. Euro- FIET- Konferenz Cardiff, 28. März 1998 ni dous doie biw en. chlag ge 17-03 10 5 dente eroziqo Auf dieser Tagung wurden die letzten Vorbereitungen für die 8. Euro- FIET- Konferenz getroffen. Europäisches Rahmenabkommen über Zeitverträge: Im Zusammenhang mit dem Mandat, das dem EGB von seinem Exekutivausschuss im Hinblick auf die Erreichung eines berufsübergreifenden europäischen Rahmenabkommens über Zeitarbeit übertragen wurde, beschloss der Vorstand, dass Bernadette Tesch- Ségol, Direktorin des Büros in Brüssel, die Euro- FIET in den diesbezüglichen Verhandlungen vertreten soll. Sie wird Kurzberichte über den Stand der Verhandlungen verfassen, die unmittelbar nach Abschluss einer Verhandlungsrunde per Fax oder E- Mail an die Euro- FIETMitgliedsorganisationen gesandt werden, bevor die nächste Runde beginnt. Einziehung von Mitgliedsbeiträgen: Die Mitglieder wurden gebeten, dem Sekretariat gegebenenfalls Ungenauig- keiten im vorläufigen Bericht über die Einziehung von Mitgliedsbeiträgen zu melden, bevor dieses Dokument veröffentlicht und an alle Euro- FIET- Mitgliedsorganisationen verteilt wird. OST 0 Multilaterales Investitionsabkommen( MAI): Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass die FIETMitgliedsorganisationen in einem Rundschreiben über die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem MAI informiert worden sind; die Unterzeichnung des Abkommens wurde um ein Jahr verschoben, da man sich in mehreren Schlüsselfragen nicht einigen konnte. Die FIET/ Euro- FIET hätte den Abschluss 31R- 0103 des Abkommens in der vorliegenden Form nicht bestätigt.mmit bisnesto Fusionsgespräche: Der Vorstand wurde informiert, dass der Weltvorstand eingeladen wird, einer Reihe von Grundsätzen zuzustimmen, die in einem Bericht über Fusionsgespräche zwischen der FIET, der Kommunikations- Internationale, der Internationalen Graphischen Föderation und der Medien- und Unterhaltungsinternationale enthalten sind. IT9P Der Vorstand würdigte den Einsatz des ausscheidenden Präsidenten, Lord Davies of Coity, im Dienste der Regionalorganisation. 0 eib dous un netröm ala bru t Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 63 Neugewählter Vorstand Cardiff, 31. März 1998 Die Tagung fand unmittelbar nach Abschluss der 8. Euro- FIET in Cardiff statt. Die Sitzung wurde von Euro- FIET- Präsident Roland Issen geleitet; er begrüßte insbesondere die neu gewählten Mitglieder des Vorstandes. Künftiges Tätigkeitsprogramm: Der Vorstand beschloss, den Geschäftsführenden Vorstandsausschuss der Euro- FIET, bestehend aus dem Euro- FIET- Präsidenten, dem 1. und 2. Vizepräsidenten, dem Regionalsekretär und dem Direktor des Büros in Brüssel, mit der Ausarbeitung des künftigen Tätigkeitsprogramms zu beauftragen, das der ersten Vollversammlung des neu gewählten Vorstandes unterbreitet werden soll. Nächste Tagung: Die Anwesenden kamen überein, die nächste Tagung des Euro- FIET- Vorstandes in der Bundesrepublik Deutschland in der ersten Hälfte des Jahres 1999 durchzuführen. Diese Tagung fällt somit in die Zeit, in der Deutschland den EU- Vorsitz führt. Der Euro- FIET- Vorstand Der Euro- FIET- Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen( Stand: Okt. 1998): Gebiet| Vereinigtes Königreich und Irland Bill CONNOR, USDAW, Vereinigtes Königreich( 1. Vizepräsident) Sean KEATING, GMB, Vereinigtes Königreich Sandy BOYLE, BIFU, Vereinigtes Königreich Bill WALSH, MSF, Vereinigtes Königreich Gebiet II- Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden Sture ARNTZEN, HK, Norwegen Sten PERSSON, HTF, Schweden Kenth PETTERSSON, Handels, Schweden Jen PORS, HK, Dänemark Maj- Len REMAHL, LA, Finnland Gebiet III- BR Deutschland, Österreich und Schweiz Peter BERKESSEL, HBV, BR Deutschland Roland ISSEN, DAG, BR Deutschland( Präsident) Irmgard MEYER, DGB, BR Deutschland Margret MÖNIG- RAANE, HBV, BR Deutschland Hans SALLMUTTER, GPA, Österreich Joachim TÖPPEL, DGB, BR Deutschland Gebiet IV- Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und die Niederlande Thierry DEDIEU, FdS- CFDT, Frankreich Jozef MAMPUYS, LBC- NVK, Belgien Carlos POLENUS, SETCa, Belgien Euro- FIET Euro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten ne FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 64 Pierre PRAVATA, CNE, Belgien D Martin SPANJERS, FNV- Bondgenoten, Niederlande Gebiet V Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Spanien, Türkei und Zypern María Jesús PAREDES GIL, COMFIA- CC.00, Spanien Elio PORINO, UIB, Italien Daniela RONDINELLI, FISASCAT- CISL, Italien( 2. Vizepräsidentin) Dimitris TSOUKALAS, OTOE, Griechenland Gebiet VI- Mittel- und Südost- Europa und das Baltikum Albanien, Bosnien- Herzegovina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien Tschechische Republik und Ungarn Roma DOVYDENIENE, LTUCCE, Litauen Pavel KREJCI, OSPPP, Tschechische Republik József SALING, KASZ, Ungarn Gebiet VII- Ost- Europa Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland Ein Mitglied( noch zu benennen) Gebiet VIII- Naher und Mittlerer Osten Leon MAROZOWSKY, UCAPSE, Israel Regionalsekretär Philip J. JENNINGS Künftige Prioritäten für die Euro- FIET ➤ Umsetzung der Entscheidungen der Euro- FIET- Konferenz, Cardiff, 29.- 31. März 1998. Entwicklung einer Tarifverhandlungsstrategie für die Euro- FIET im Lichte der WWU. ➤ Kampagne für Arbeitsplätze, Dialog und Wohlfahrt, mit dem Ziel, das„ Europäische Modell" zu erhalten. ➤ Gewährleistung eines Dialogs mit der Euro- FIET in der Europäischen Zentralbank. Enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen in Mittel- und Osteuropa, und auch in Zypern im Prozess der EU- Erweiterung. ➤ Aufmerksame Verfolgung der Auswirkungen der EU- Erweiterung auf den Arbeitsmarkt. ➤ Ausbau der Solidaritätsaktionen und intensivere Betreuung der Europäischen Betriebsräte. ➤ Förderung des sozialen Dialogs und Erzielung konkreter Resultate. ➤ Weiterer Ausbau der Euro- FIET- Jugend- und Frauen- Netze. ➤ Verbesserung der Kommunikation mit den Mitgliedsorganisationen in bezug auf Tätigkeiten der EU und der Euro- FIET. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die soziale Dimension des Wiederaufbaus Solidaritätsprojekt der FIET in Bosnien- Herzegowina Im Dezember 1996 hat die FIET ein umfassendes Solidaritätsprojekt in dem unmittelbar vom Kriegsgeschehen betroffenen Bosnien- Herzegowina eingeleitet. Das zusammen mit den nordischen Handelsangestellten- Gewerkschaften konzipierte Projekt, an dem sich eine stets wachsende Zahl von Organisationen beteiligt, soll die Gewerkschaften im Handel und im Finanzsektor in diesem Land beim Wiederaufbau unterstützen und ihnen helfen, normale Gewerkschaftstätigkeiten aufzunehmen. Das Projekt hat zudem den Versöhnungsprozess zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen maßgeblich unterstützt. In dem drei Jahre dauernden Krieg wurden große Teile von Bosnien- Herzegowina, dem Land, das sich im Herzen des früheren Jugoslawien befindet, vollständig zerstört. Er hat zudem über 200'000 Menschenleben gefordert, und die Hälfte der Einwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen als Flüchtlinge oder Vertriebene verlassen. Heute versucht das Land, nach Möglichkeit zu einem normalen Leben zurückzufinden; die Grundlage dafür bildet das 1995 unterzeichnete Friedensabkommen von Dayton. Das Solidaritätsprojekt der FIET bezieht sich auf alle Teile Bosniens und Herzegowinas. Das Land besteht nun aus zwei Gebietseinheiten, der Bosniakisch- kroatischen Föderation und der Serbischen Republik. Die FIET ist mit ihrem Projekt in beiden Teilgebieten präsent, und an zahlreichen Aktivitäten beteiligen sich Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus beiden Gebieten. Dank einer aktiven Unterstützung durch das FIET- Projekt konnten die ersten gemeinsamen Gewerkschaftsstrukturen im Handelssektor im Bosnien- Herzegowina der Nachkriegszeit geschaffen werden. Frauen und junge Menschen werden beim Wiederaufbau des Landes und der Versöhnung seiner Bevölkerung eine entscheidende Rolle spielen. Es wurden daher große Anstrengungen unternommen, um Gewerkschafterinnen und junge Gewerkschaftsmitglieder zusammenzubringen und sie zu einer aktiven Mitwirkung an den Tätigkeiten ihrer Organisationen zu ermutigen. Das FIET- Projekt geht jedoch weit über seine ursprüngliche Zweckbestimmung, den Aufbau von Gewerkschaftsorganisationen, hinaus. Zusammen mit den Mitgliedsorganisationen und ihren Sozialpartnern wurden dringend benötigte Aus- und Weiterbildungsprogramme für Jugendliche und bereits im Erwerbsleben stehende Personen ausgearbeitet und bereitgestellt. Beschäftigung ist der Schlüssel für die Zukunft von Bosnien- Herzegowina und ein wirksamer Weg zur Förderung der Beschäftigung ist die Bildung und Ausbildung. Im heutigen Bosnien- Herzegowina beobachten wir Wiederaufbauanstrengungen, die mit denen vergleichbar sind, die viele Länder in den 40er Jahren unternommen haben. Diese Bemühungen werden aber nur dann erfolgreich sein und zur Sicherung des Friedens und der Stabilität in Europa beitragen können, wenn sich die Gewerkschaftsbewegung voll engagiert. Die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen haben diese Herausforderung mit ihrem Projekt aufgenommen und stellen heute fest, dass dessen Auswirkungen auch in anderen Teilen des früheren Jugoslawien und in Südosteuropa zu spüren sind. Euro- FIET 65 Iro- FIET 66 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Iro- FIET Erreichte Ziele ➤Die Iro- FIET hat ihre Mitgliederbasis weiter ausgebaut. ➤ Mit der Ernennung von Raul Requena zum Regionalsekretär im Jahre 1994 und der Regionalkonferenz in Buenos Aires im Jahre 1996 hat die Regionalorganisation neuen Auftrieb erhalten. ➤ Die sechs Iro- FIET- Fachgruppen CABS( Banken und Versicherungen), FIATSSS( Gesundheitsdienste und Sozialversicherung), FITISP( Industrie, Fach- und Führungskräfte), SESIN ( Wartungs- und Sicherheitsdienste), SPAV( Handels- und Verkaufsvertreter) und SPEC( Handel), haben ihre Tätigkeiten stark ausgebaut. ➤ Schaffung eines Frauennetzes und Wahl von Frauen in den Iro- FIET- Vorstand. Schaffung eines Jugend- Netzes. Aufbau eines Iro- FIET- Gewerkschaftsnetzes. ➤ Initiativen zur Gewährleistung einer sozialen Dimension von regionalen Handelsverträgen ( Beispiele: NAFTA, Mercosur, Gruppe der Drei, Rio- Gruppe, MCCA, Anden- Gemeinschaft, Caricom). ➤ Einleitung des Projekts über Kinderarbeit und Bekanntmachung gewerkschaftsfeindlicher Praktiken von multinationalen Unternehmen. ➤ Intensivierung der Anstrengungen, um die Regierungen der Region zu der Einhaltung grundlegender Arbeitsnormen zu veranlassen. ➤ Engere Zusammenarbeit und neue Beziehungen mit internationalen Organisationen in der Region. Sozialer und politischer Hintergrund Die sozialen und politischen Realitäten in Amerika und der Karibik bieten ein äußerst kontrastreiches Bild, ebenso wie der Stand der wirtschaftlichen Entwicklung. Obwohl diese Länder viele gemeinsame Probleme haben, sind die Gesellschaften mit Herausforderungen konfrontiert, die sich grundsätzlich unterscheiden. Stärke und Einfluss der Gewerkschaften sind aus diesem Grund von Land zu Land verschieden. Die Gewerkschaften erzielten Fortschritte und Rückschläge als Reaktion auf die wichtigen Veränderungen, die in dieser Region eingetreten sind. Für die Wirtschaften Lateinamerikas hatte das rasche Tempo der Globalisierung nachhaltige Folgen. Dafür war mindestens teilweise das neoliberale Fieber verantwortlich, das zu Beginn der 90er Jahre die Entstehung einer Fülle von regionalen Gruppierungen auf dem ganzen Kontinent begünstigte, wie zum Beispiel NAFTA, Mercosur, die Gruppe der Drei, die Rio- Gruppe, MCCA, die Anden- Gemeinschaft, Caricom, usw. Der nördliche Teil des Kontinents, USA und Kanada, war von einem starken, andauernden Wirtschaftswachstum geprägt. Die Arbeitslosigkeit hat in den USA einen noch nie dagewesenen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 - niedrigen Stand erreicht, und 1998 erzielte das Land sogar einen Haushaltsüberschuss. Der wirtschaftliche Erfolg kam allerdings nicht allen in gleichem Umfang zugute. Es bestehen riesige Unterschiede in der Einkommensverteilung, und Millionen von Menschen haben keine Krankenversicherung und sind völlig ungeschützt. Die von vielen Arbeitgebern betriebene gewerkschaftsfeindliche Politik hat für die Mitgliedsorganisationen in den USA und Kanada zur Folge, dass sie einen ständigen, harten Organisierungskampf führen müssen. Die Tatsache, dass Lateinamerika und die Karibik in den letzten acht Jahren in den Strudel der Internationalisierung geraten sind, hat viele erstaunt. Der Preis, den einige Länder für ihre Entwicklung bezahlen müssen, gibt jedoch zu wachsender Besorgnis Anlass. Mit wenigen Ausnahmen fanden die Länder auf dem amerikanischen Kontinent wieder zu demokratischen politischen Strukturen zurück. Viele der jungen Demokratien sind jedoch schwach, und repräsentative Organisationen- politische Parteien, Gewerkschaften und selbst Regierungen- stehen überall gewaltigen Schwierigkeiten gegenüber, und die Macht konzentriert sich offenbar sehr rasch in den Händen einzelner. Die Anfälligkeit dieser Demokratien kommt auch darin zum Ausdruck, dass sie nicht in der Lage sind, so weitreichende, ernste Probleme wie Armut, Drogenkonsum, Gewalt, Arbeitslosigkeit und eine gerechte Verteilung der Einkommen in den Griff zu bekommen. Die Wirtschaftswachstumsraten betrugen im Durchschnitt 4%, die Inflation ist auf einen in den letzten 30 Jahren nie erreichten Stand zurückgegangen, und die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern wurden verstärkt. Dennoch haben sich die sozialen Bedingungen und die Qualität der angebotenen Arbeitsplätze in zahlreichen Ländern stark verschlechtert. ➤Die offizielle Arbeitslosenrate ist von 7,3% im Jahre 1995 auf 8,3% im Jahre 1997 angestiegen. ➤ Zwischen 1976 und 1997 ist die Zahl der Armen um 50 Millionen angestiegen. Jedes Jahr sind rund 28 Millionen Familien Opfer von Gewalt. ➤ 1997 entfielen 70% der neuen Arbeitsplätze auf den informellen Sektor. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Länder ihre demokratischen Systeme stärken und eine soziale Dimension entwickeln. Die Iro- FIET kämpft für neue Arbeitsgesetze, mit dem Ziel, die Rechte der Arbeitnehmer im Beelsi reich der Gleichheit und der Mitbestimmung zu garantieren. Lateinamerika und die Karibik stehen vor der schwierigen Aufgabe, sich auf das 21. Jahrhundert vorzubereiten und die Voraussetzungen zu schaffen, die der Region erlauben, eine wichtige Rolle auf den internationalen Märkten zu spielen, Qualitätsarbeitsplätze und faire Löhne zu bieten, im besonderen aber die Rechte der Arbeitnehmer, die Vereinigungsfreiheit und freie Tarifverhandlungen zu gewährleisten. Regionalkonferenz Die Regionalkonferenz findet alle vier Jahr statt; sie ist das höchste Organ der Iro- FIET. Die Konferenz legt die Politik der Regionalorganisation fest und wählt den regionalen Vorstand, den Präsidenten, die Vizepräsidenten und den Regionalsekretär. Die 8. Regionalkonferenz fand vom 23.- 26. Oktober in Buenos Aires in Anwesenheit von 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 66 Gewerkschaften in 25 Ländern statt. Iro- FIET 67 Iro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 68 Die Konferenz wurde von Iro- FIET- Präsident Juan Jose Zanola, Generalsekretär der Asociación Bancaria, Argentinien, geleitet.stmU U merbisto ni nells Dehiw meded Που gov negoli iM.bnu..po Das Konferenzthema lautete:„ Regionale Einheit für den wirksamen Schutz der Menschen- und Gewerkschaftsrechte: Solidarität zur Förderung der Entwicklung". Der Konferenz wurden zahlreiche Grußbotschaften von führenden Gewerkschaftern und Politikern aus allen Teilen des Kontinents übermittelt. Im Rahmen von drei Podiumsdiskussionen, an denen sich nationale und internationale Experten beteiligten, kamen folgende Themen zur Sprache: sitems Stärkung der Rolle der Iro- FIET bei dem Schutz der Menschen- und Gewerkschaftsrechte; ➤ Demokratie und soziale Gerechtigkeit bei der Wirtschaftsintegration: Solidarität im Dienste der Entwicklung; ➤ Ausbildung und Globalisierung der Gewerkschaftsaktionen. Die Debatten gaben den Delegierten die Gelegenheit, die FIET- Strategien zu beurteilen, und sie zeigten, dass der politische Dialog mit Regierungen und Arbeitgebern dringend notwendig ist, um ein weiteres Ansteigen der Spannungen zu verhindern. Die Referenten machten auch auf die rasch ansteigende Arbeitslosigkeit, auf die ungleiche Verteilung des Reichtums, die Verschlechterung der Lebensqualität und die Verletzung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte aufmerksam. Die Konferenz bestätigte ferner die Forderung nach Sozialklauseln und nach Maßnahmen, die eine echte soziale Dimension im Prozess der Globalisierung der Wirtschaft gewährleisten.ns Entschließungen Nom ก ต ho pienatne nov jei a3 elsisoa anie Die Konferenz prüfte 22 Anträge, was nach einer Aussprache zu der Annahme von 13 Entschließungen zu folgenden Themen führte: politische Strukturen, Zielsetzungen; Organisierungsstrategien und soziale und politische Anliegen. Die Entschließungen sind nunmehr Bestandteil des regionalen Iro- FIETAktionsprogramms. Wahlen auf der 8. Iro- FIET- Regionalkonferenz Neuer Regionaler Vorstand 1996- 2000 ➤ Juan Jose Zanola, A.B., Argentinien, wurde als Präsident wiedergewählt; ➤ Raul Requena wurde als Regionalsekretär wiedergewählt, ➤ Macedonio Reyes, SNTISSSTE, Mexiko, wurde als Rechnungsprüfer bestätigt; ➤ Hilario Ramirez, SNTISSTE, Mexiko, wurde als Jugendkoordinator bestätigt, ➤Lourdes Orue, FETRABAN, Paraguay, wurde als Frauenkoordinatorin bestätigt. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 69 Vizepräsidenten- Gebiet I: Vereinigte Staaten und Kanada Gary Nebeker und Patricia Scarcelli( UFCW) Stuart Appelbaum( RWDSU) Eliseo Medina( SEIU) Vizepräsidenten- Gebiet II: Mexiko, Guatemala, Costa Rica, Honduras, Nicaragua, Panama, El Salvador Marcelino Miranda( SNTISSSTE) Maria del Carmen Morales( FECTSALUD) Nelly Athasianadis( FITABHA) Vizepräsidenten Gebiet III: Chile, Peru, Bolivien, Ecuador Elsa Siles( FDTC) Luis Messina( CSTEBA) Vizepräsidenten- Gebiet IV: Brasilien, Venezuela, Kolumbien Maria Celia Micalli Cantu( CNB) Americo Gomez Da Silva( CONTRATUH) Saul Peña( SINTRAISS) Vizepräsidenten- Gebiet V: Argentinien, Uruguay, Paraguay Susana Rueda( FATSA) Jose Santa Maria( FATERYH) Alberto Mansilla( FAECCYS)- Victor Insfran( FETRABAN) Vizepräsidenten- Gebiet VI: Antigua, Aruba, Barbados, Curaçao, Dominica, Grenada, Guyana, Jamaica, Dominikanische Republik, Santa Lucia, Montserrat, St. Vincent, Surinam, Trinidad und Tobago. Gordon Todd( CCWU) Daphne Kibbelaar( CBV) freien Baru IRO- FIET- Regionalvorstand nede ent In der Berichtszeit veranstaltete der Iro- FIET- Vorstand folgende Tagungen: ➤ 26. Tagung: San Jose, Costa Rica, April 1995 ➤ 27. Tagung: Buenos Aires, Argentinien, Oktober 1996 ➤ 28. Tagung: Sao Paolo; Brasilien, Februar 1997 1990- T314-011 BS TOV Tov sbuw T31- onl sid dedates spuds ➤ 29. Tagung: CCA CA Chicago, USA, Juli 1998 60 sib Die Tätigkeiten des Vorstandes orientieren sich an den im Programm FIET 2000 enthaltenen Zielen und den vom 23. FIET- Weltkongress, bzw. von der 8. Iro- FIET- Konferenz verabschiedeten Entschließungen. Iro- FIET Iro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 70 Er analysiert die für die Iro- FIET- Mitglieder wichtigen Aspekte der politischen, wirtschaftlichen, gewerkschaftlichen und beschäftigungspolitischen Lage, er überprüft die Ziele der Organisation und bewertet die Leistungen des Regionalbüros. Er überwacht die Einhaltung der in den Entschließungen der Regionalkonferenz festgelegten Grundsätze und fördert Grundsatzdiskussionen zwischen den Mitgliedsorganisationen. Der Vorstand befasst sich mit den Auswirkungen des wirtschaftlichen Integrationsprozesses, und er hat wichtige Abkommen zur Unterstützung der Mitgliedsorganisationen getroffen. Er beteiligt sich an zahlreichen Solidaritätsaktionen und Missionen, die vom Regionalbüro organisiert werden. Es wurde vorgeschlagen, einen Betriebsrat für den Finanzsektor zu bilden. Außerdem wurden Kampagnen gegen missbräuchliche Beschäftigungspraktiken durch multinationale Einzelhandelskonzerne, wie zum Beispiel Walmart, Carrefour, Makro, usw. eingeleitet. Es gelangten mehrere wichtige Missionen zur Durchführung, namentlich zur Unterstützung von Gewerkschaften im Finanzsektor in Panama und zur Unterstützung der Gewerkschaften in Kolumbien, die um ihr Fortbestehen kämpfen. Der Vorstand beabsichtigt, den Bildungsprogrammen einen neuen, vorrangigen Platz einzuräumen, und er wird ein Verfahren festlegen, das eine angemessene Bewertung der Programme und somit der damit erzielten Fortschritte erlauben wird. Aufgaben der Iro- FIET: ➤ Stärkung der sozialen Rolle der Gewerkschaften, ➤ Erleichterung der Suche nach Ersatzlösungen, Internationalisierung der Gewerkschaftsarbeit und ➤ Förderung demokratischer Grundsätze, einer ausgewogenen Entwicklung und einer gerechteren Verteilung. Iro- FIET- Gewerkschaftsnetz Die Iro- FIET wurde vor 28 Jahren ins Leben gerufen, und ihr Regionalbüro wird demnächst das 11jährige Bestehen in Costa Rica feiern. Das Regionalbüro in San Jose ist für die Koordination aller FIET- Tätigkeiten in der Region und für die Überwachung der Entwicklungen der Gewerkschaftsbewegung auf dem Kontinent zuständig. Dem Iro- FIET- Gewerkschaftsnetz gehören die Mitarbeiter des Regionalbüros, die Fachgruppen und die Koordinatoren an, und es wird von mehreren Gewerkschaften technisch unterstützt. Im Verlauf der letzten vier Jahre hat die Iro- FIET ihre politischen Strukturen modernisiert und zahlreiche organisatorische Änderungen vorgenommen, wodurch die Beziehungen mit den Mitgliedsorganisationen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neft FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 71 stark verbessert werden konnten, was sich auch positiv auf das Image der Regionalorganisation in bezug auf die FIET auswirkte. Das Regionalbüro verfolgt die Tätigkeiten der Iro- FIET in 33 Ländern in Amerika und in der Karibik, wo es 93 Gewerkschaften betreut und in drei Sprachen( Spanisch, Englisch und Portugiesisch) tätig ist. Der Iro- FIET sind rund 2,5 Mill. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angeschlossen, und rund 1'750 Gewerkschaftsfunktionäre, Frauen und Männer, erhalten regelmäßig Informationen von der Iro- FIET. Das Regionalbüro überwacht ferner die Tagungen und Aktivitäten der sechs Fachgruppen, die Arbeit der Frauenkoordinatorinnen, der Jugendkoordinatoren und die Aktivitäten auf dem Gebiet der gewerkschaftlichen Bildung. Das Büro in San Jose unterhält auch regelmäßige Verbindungen mit verschiedenen regionalen und globalen Organisationen. Das Büro kann sich auf ein Datensystem und Archive stützen, die ihm aktuelle Analysen der Situation in der Region erlauben. Aktionen als Antwort auf die regionale Wirtschaftsintegration Die Iro- FIET betreibt bei verschiedenen internationalen und multilateralen Organisationen eine intensive Lobbytätigkeit, um zu erwirken, dass Diskussionen über die soziale Dimension und soziale Gerechtigkeit auf deren Tagesordnung gesetzt werden. Die Aktionen an dieser Front gingen mit der Veranstaltung von Seminaren und Tagungen einher, mit dem Ziel, neue Strategien zu entwickeln. Die Iro- FIET hat auch an internationalen Gipfeltreffen teilgenommen, auf denen sie die FIET- Politik erläuterte. Mercosur- Gemeinsamer Markt im südlichen Amerika ➤ Seit 1990 werden regelmäßig Seminare organisiert, um die Gewerkschaften über diesbezügliche Entwicklungen zu informieren und Strategien zu definieren. ➤ Es wurde ein Gewerkschafts- Koordinationsausschuss für die Südspitze gebildet, um die Mitwirkung der Gewerkschaften in den Integrationsgesprächen zu fördern. ➤ Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Gewerkschafts- Koordinationsausschuss für den Handel. ➤ Für den Finanzsektor soll ebenfalls ein Gewerkschafts- Koordinationsausschuss gebildet werden. ➤ Zu den Themen: Auswirkungen der Politik von multinationalen Unternehmen, Kinderarbeit, soziale br Sicherheit und Gesundheit wurden internationale Diskussionen durchgeführt. ➤Im Sektor der freien Berufe findet ein reger Informationsaustausch statt. Comunidad Andina- Anden- Gemeinschaft Zur Zeit laufen Verhandlungen über die Bildung eines Gewerkschafts- Koordinationsausschusses für die Handels- und Finanzsektorangestellten in Ecuador, Peru, Bolivien, Kolumbien und Venezuela. ➤ Es wurden Konferenzen zum Thema: Globalisierung und Umschulung sowie über die Entwicklungen im Sektor Soziale Sicherheit und Gesundheit veranstaltet. MCCA- Gemeinsamer Markt für Mittelamerika ➤ Es wurden Konferenzen zu folgenden Themen organisiert: Sozialdialog und Tarifverhandlungen, Soziale Sicherheit und Gesundheit. ➤Die Mitwirkung von Frauen und Jugendlichen wurde durch gezielte Maßnahmen gefördert. Iro- FIET Iro- FIET Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 72 NAFTA Nordamerikanische Freihandelszone ➤ Kooperation mit der AFL- CIO- Abteilung für internationale Fragen, mit dem Ziel, den Prozess des Wandels in der NAFTA zu beeinflussen. Es wurden Konferenzen zu den Themen: Soziale Sicherheit und Gesundheit sowie über die Mo_ dernisierung des Finanzsystems organisiert. CARICOM- Gemeinsamer Markt für die Karibik ➤ Die Tätigkeiten des von der FIET im Jahre 1994 gegründeten karibischen Solidaritätskomitees wurden ausgebaut. ➤ Es wurden Konferenzen zu den Themen: Globalisierung und ihre Auswirkungen und die Bedeutung von Tarifverhandlungen organisiert. Im Zusammenhang mit diesen Fragen hat die Iro- FIET mehr als 60 Seminare veranstaltet. Die Regionalorganisation beteiligt sich außerdem am Beratenden Wirtschaftsforum von Mercosur. Die Iro- FIET nahm ferner an folgenden Tagungen teil, auf denen sie die Position der FIET in bezug auf die Integration und die soziale Dimension darlegte, Einwände gegen das Multilaterale Abkommen über Investitionen( MAI) vorbrachte und eine soziale Gestaltung der NAFTA verlangte: ➤ IBFG- ORIT- Gipfeltreffen, Oktober 1997, Belo Horizonte, Brasilien ➤ IBFG- ORIT- Gipfeltreffen, Mai 1998, Santiago, Chile. Internationale Gewerkschafts- Koordination und strategische Allianzen ns nous Die Iro- FIET arbeitet eng mit dem interamerikanischen Koordinationsausschuss der Internationalen Berufssekretariate zusammen, zu dessen Aufgaben die Förderung der Gewerkschaftsbewegung in der Region und die Optimierung der für die Aneignung von Fertigkeiten und für politische Aktionen eingesetzten Ressourcen gehören. Die Iro- FIET hat an der Bildung des interamerikanischen Koordinationsausschusses der Internationalen Berufssekretariate mitgewirkt und bislang an allen seinen Tagungen teilgenommen. Der Koordinationsausschuss setzt sich aus 13 IBSen zusammen, die in Amerika und in der Karibik aktiv sind. Es finden jährlich zwei Tagungen statt, die der Analyse der sozialen und politischen Lage und den Auswirkungen der Entwicklungen auf die Arbeitnehmer und die Gewerkschaften gewidmet sind. Ale nous Der Ausschuss führt Untersuchungen zu gezielten Fragen durch, setzt sich für die Achtung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte ein und koordiniert Sondermissionen in Ländern, in denen Rechte auf grobe Weise missbraucht werden. Die Iro- FIET verfolgt unablässig die Ziele und Strategien, die vom Koordinationsausschuss festgelegt wurden. Die Iro- FIET unterhält auch aktive Beziehungen mit verschiedenen internationalen Organisationen, die sich mit Fragen der Politik und Bildung befassen und in den arbeitsrechtlichen, sozialen und gewerkschaftlichen Sphären tätig sind. Die Iro- FIET beabsichtigt ferner, eine neue Form von Beziehungen mit Botschaften, Arbeitsministerien, Attachés für Arbeitsfragen, Vertretern internationaler Organisationen und mit den Medien anzustreben. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nett FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 73. Die Iro- FIET pflegt Kontakte mit folgenden Institutionen: Friedrich Ebert Stiftung- FES; ➤ IBFG/ ORIT- ORIT; ➤ Internationale Arbeitsorganisation- IAO; sib Nationale Gewerkschaftszentralen in allen Ländern, in denen die Iro- FIET Mitglieder hat; ➤ Nichtstaatliche Organisationen- NGOs, die sich mit Gewerkschaftsarbeit, Frauenfragen und sozialen und politischen Anliegen befassen; ➤ Spezialisierte Organisationen der Vereinten Nationen- IDB, UNO- Wirtschaftskommission für Lateinamerika( ECLA), UNDP, WHO, usw. Die Iro- FIET hat an höchst interessanten Tätigkeiten in allen diesen Einrichtungen mitgewirkt, Tagungen zur Erörterung der für die Arbeitnehmer wichtigen Fragen organisiert, Seminare und Konferenzen veranstaltet und Studien und Erhebungen durchgeführt, und sie beteiligt sich ganz allgemein an Tätigkeiten, die mit der Entwicklung einer freien Gewerkschaftsbewegung in Verbindung stehen und die Achtung der Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte fördern. Fachgruppen In der Iro- FIET sind sechs Fachgruppen aktiv, die zum größten Teil in den 70er Jahren gegründet wurden. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört die Durchführung des FIET- Weltaktionsprogramms und der Iro- FIET- Strategien. gen Die Fachgruppen organisieren Aus- und Weiterbildungslehrgänge, leiten Hilfe an Empfänger weiter und führen internationale Gewerkschaftssolidaritätsaktionen durch. Wartun und Sicherheitsdienst Sozialversicherung und Gesu Prioritäten für die Iro- FIET ➤ Die politischen Aktionen in den kommenden Jahren gelten der Arbeitsorganisation und der Herausstellung von Fragen, die zeigen, dass es eine starke Gewerkschaftsbewegung gibt, der es gelungen ist, neue Kräfte zu sammeln und eine große Dynamik zu entfalten. ➤ Die Prioritäten im Bereich der Bildungstätigkeiten beziehen sich auf Fragen der Beschäftigung, neue Technologien, Gehälter und Unternehmensführung, die postindustrielle Dimension, Gewerkschaftsstrukturen und den politischen und wirtschaftlichen Rahmen. ➤ Bei den Projekten für die Zukunft nimmt der Standort des Regionalbüros einen wichtigen Platz ein, namentlich im Hinblick auf die Fusion mit der Kommunikations- Internationale. Die Ziele der Iro- FIET können wie folgt zusammengefasst werden: ▪ ein effizienteres Management des Regionalbüros und die Stärkung der Iro- FIET- Führungsspitze; ■ die Entwicklung neuer Methoden zur Verbreitung von Informationen; Iro- FIET gen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 74 _ ■ die Verbesserung der Folgetätigkeiten und der Bewertungsverfahren im Bereich der Bildungstätigkeiten; ■ die Stärkung der Fachgruppen; ■ die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Mitgliedsorganisationen; ▪ eine vermehrte Globalisierung von Gewerkschaftsaktionen; ■ der Aufbau auf den in der Vergangenheit bei unseren Tätigkeiten für die Frauen, die Jugend und die Fach- und Führungskräfte erzielten Erfolgen; ■ die Stärkung der Beziehungen zu der IAO, der FES, dem IS- AFL/ CIO und anderen Organisationen. Die oben erwähnten Prioritäten sind eng mit der politischen Stärke unserer Mitgliedsorganisationen verknüpft, jedoch auch mit einer verbesserten Infrastruktur und der Internationalisierung unserer Tätigkeiten, mit einem effizienteren Management und mit dem Einsatz und der Koordination der verfügbaren Humanressourcen verbunden. Außerdem müssen die Mitgliedsorganisationen nachdrücklich auf ihre Pflichten in bezug auf die Beitragsleistung, usw. aufmerksam gemacht werden. en: Oktober Horizonte, Brasilien mes us neqquiprios arloea bala T3R- 01l heb.nl W- TER 29b pro abhoré nedspluA notagiliw nexus.nebuw Heipts- 13- oil heb bnu afts- Koordination und strategische Allianzen spnspirtelagnublichefieW bru Anaeizinspio neqquiprios Gewer eng mit dem Zu- dessen Forderung der Gewerkschaft agung in und für politische Aktionen roia ne allen seinen Tagungen ionalen men. Der elege und que as debt sind. den Arful der imminusius sib 10 nebijo neb leg< mmsaus rolof a gen onaler Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Handel > Der europä Dielod Erreichte Ziele Euro über Euto- P in Mi Fachgruppen Handel Handelsvertreter Finanzdienstleistungen Friseur- und Kosmetiksektor Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen Wartungs- und Sicherheitsdienste 161 Organisatio von FIET How Sozialversicherung und Gesundheitsdienste Das Wad Zentrale Anliegen Tourismus und Freizeit Struktureller und tech FIET Handel ist heute ain sionen und Beratungen, fanden regelmäbige sphen gisch allen Washin Union geführten Disķis Handel. Es der Europa Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 74 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Folgetätigkeiten und der Bew ngsverfahren in Bereich der BildungsZusan oneh der bel uriseren lton Eriolgen AO der FES für die Jugend und anderen Organischen Stärke unserer Mitghedsorgani und der Int lisierung ment und mit dem Einsatz und nsqquipros lebnsH 19terhevalebnisH nepnuteisltensibi nobleexitemaX bu bouque Ber auf die Bett nepnutaieltansibenoitsmotni briu- anemdemenU entaubl gtansibatierheroi bou-apnutsW etenebatieribuze bru pruterbangvisio design bu aumabuoT Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nat FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 77 Handel siben Erreichte Ziele ➤ Der europäische soziale Dialog im Handel wurde verstärkt und konsolidiert, wobei in zahlreichen Bereichen konkrete Ergebnisse erzielt wurden. ➤ Es wurden gemeinsame Strategien auf den Gebieten Beschäftigung und struktureller und technologischer Wandel sowie in bezug auf die Zukunft des Einzel- und Großhandels festgelegt, die die Grundlage der künftigen Tätigkeiten von FIET Handel bilden sollen. ➤ Die globale Kampagne gegen die Kinderarbeit, die ganz oben auf der Tagesordnung von FIET Handel steht, hat konkrete, wichtige Resultate gezeitigt. ➤ Bei vielen der großen europäischen Einzel- und Großhandelskonzerne wurden und werden Europäische Betriebsräte gebildet, und mit einigen dieser Unternehmen wurden Gespräche über die Einrichtung ähnlicher Strukturen auf globaler Ebene aufgenommen. Euro- FIET Handel gehört heute zu den repräsentativsten europäischen Gewerkschaftsstrukturen in Mittel- und Osteuropa mit Mitgliedsorganisationen oder kooperierenden HandelsangestelltenGewerkschaften in allen Ländern der Region. ➤Informations- und Kommunikationskanäle wurden dank dem Einsatz von Computer- Technologie verbessert, wodurch eine Grundlage für eine aktivere Mitwirkung der Mitglieder an der Arbeit von FIET Handel entstand. multinationale nelanot Mitgliedschaft 161 Organisationen mit nahezu 4 Millionen Mitgliedern in 101 Ländern beteiligen sich an der Arbeit I von FIET Handel. ➤ Das Wachstumspotential ist in vielen Ländern sehr groß. Zentrale Anliegen Struktureller und technologischer Wandel FIET Handel ist heute ein anerkannter Partner in den mit der Europäischen Union geführten Diskussionen und Beratungen über die strukturellen und technologischen Veränderungen im Handel. Es fanden regelmäßige Kontakte mit führenden europäischen Forschungsinstituten und mit der Europäischen Kommission statt. Ein bedeutendes Grundsatzdokument über den strukturellen und technologischen Wandel und die Zukunft des Einzel- und Großhandels wurde von Gewerkschaftsführern aus allen Teilen der Welt, die am FIET/ UFCW- Gipfeltreffen der Handelsangestellten im August 1996 in Washington DC anwesend waren, erörtert. Humanressourcen- Management 1977 eröffnete FIET Handel die Diskussion über die von Einzel- und Großhandelsunternehmen eingeführten neuen Human ressourcen- Managementkonzepte. Zu dieser Frage wurde ein umfassender Bericht ausgearbeitet. Handel Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 78 Handel Elektronischer Handel FIET Handel befasst sich seit 1997 eingehend mit Entwicklungen im Bereich des elektronischen Handels, nachdem eine Tagung über den elektronischen Versandhandel und die Verwendung von Multimedia in Hamburg veranstaltet worden war. Dieses Thema wurde 1998 in den Europäischen Sozialen Dialog aufgenommen, und im April 1998 wurde in Athen in Zusammenarbeit mit EuroCommerce und der Europäischen Kommission eine Konferenz über den elektronischen Handel veranstaltet. FIET Handel beteiligt sich ferner aktiv an den Anstrengungen, die im Rahmen der OECD zur Schaffung von Regeln für den Handel über Internet unternommen werden. Die Erweiterung der Europäischen Union Der laufende Integrationsprozess, der zur Aufnahme der Länder Mittel- und Osteuropas in die Europäische Union führen wird, hat nachhaltige Auswirkungen auf die Handelsangestellten- Gewerkschaften und ihre Mitglieder in diesen Ländern. FIET Handel informiert die Mitgliedsorganisationen über ihre Möglichkeiten zur Mitwirkung an diesem Prozess, und sie zeigt ihnen, wie sie ihren Einfluss geltend machen können, um günstige soziale und arbeitsrechtliche Reformen zu erwirken. Auf Anregung von FIET Handel wurden für die Sozialpartner im Handel in allen zehn antragstellenden Ländern Gespräche am runden Tisch mit EuroCommerce und der Europäischen Kommission aufgenommen. Kinderarbeit Die FIET und andere Gewerkschaftsorganisationen haben sich dafür eingesetzt, dass die Frage der Kinderarbeit ganz oben auf die globale Agenda gesetzt wird. In den von der internationalen Gewerkschaftsbewegung mit den europäischen Arbeitgebern im Handel sowie mit Unternehmensverbänden und anderen Instituten eingeleiteten Verhandlungen hat FIET Handel zur Annahme von Übereinkommen und Verhaltensnormen beigetragen: ➤ Ein Abkommen zur Bekämpfung der Kinderarbeit zwischen der FIET und dem Internationalen Textil-, Bekleidungs- und Lederarbeiterverband( ITBLAV) wurde 1995 unterzeichnet. ➤Im Jahre 1995 wurde eine gemeinsame Erklärung mit EuroCommerce zur Bekämpfung der Kinlied derarbeit unterzeichnet. ➤ Ein Abkommen über das Verbot des Einsatzes von Kinderarbeit bei der Herstellung von Fußbällen wurde mit dem Internationalen Fußballverband, FIFA, gemeinsam mit dem IBFG und der ITBLAV im Jahre 1996 unterzeichnet. nagelin A Auch in der Welt des Sports wurden Kontakte mit verschiedenen Organisationen aufgenommen und Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Strukturen geschaffen. Im Jahre 1998 konnte ein Dialog mit dem Weltverband der Sportartikelhersteller aufgenommen werden. Im gleichen Jahr kam es zu der Unterzeichnung eines Abkommens über Kinderarbeit mit der Welsh Rugby Union im Vorfeld der demnächst in England ausgetragenen Rugby- Weltmeisterschaften. brune 10 29 FIET Handel beteiligte sich in der Berichtszeit auch aktiv an den allgemeinen Tätigkeiten, die die FIET im Zusammenhang mit Kinderarbeit zur Durchführung bringt. Das Thema Kinderarbeit stand auf der Tagesordnung aller wichtigen Tagungen von Euro- FIET Handel und FIET Handel. Im Jahre 1998 wurde gemeinsam mit EuroCommerce und mit der Unterstützung der Europäischen Kommission ein Projekt eingeleitet, mit dem Ziel, im Einzel- und Großhandel praktische Methoden für eine wirksame Unterstützung globaler Kampagnen gegen Kinderarbeit zu ermitteln. FIET Handel leistet ferner konkrete Beiträge zu den Vorarbeiten für ein neues internationales Übereinkommen über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 79 FIET Handel wirkt aktiv am Nordatlantik- Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten betreffend Verhaltensnormen für Unternehmen mit. Im September 1998 leitete FIET Handel auf einer Tagung in Sao Paulo ein globales Kinderarbeit- Projekt ein. Auf Internet gibt es heute einen Ort mit wichtigen Informationen zum Thema Kinderarbeit. Solidarität FIET Handel hat zahlreichen Gesuchen von Mitgliedsorganisationen betreffend Solidaritätsaktionen und-projekte in verschiedenen Teilen Afrikas, in Amerika, Asien und Pazifik, Mittel- und Osteuropa und Zentralasien entsprochen. Eine ganz besondere Bedeutung kommt den Solidaritätsaktionen in Ländern im Südosten Europas, namentlich in Bosnien- Herzegowina zu, wo die FIET eine entscheidende Rolle spielt und die Gewerkschaftsbewegung bei der Umsetzung des Friedensabkommens von Dayton aktiv unterstützt. Multinationale Unternehmen und Europäische Betriebsräte Sateliten Euro- FIET Handel unterstützt ihre Mitgliedsorganisationen aktiv bei den Vorbereitungen für die Einführung Europäischer Betriebsräte in führenden multinationalen Einzel- und Großhandelsunternehmen. Zwischen 1994 und 1998 haben diesbezüglich zwölf bedeutende Sitzungen stattgefunden: Es wu wurden auch Euro- FIET Handel hat mit folgenden multinationalen Unternehmen freiwillige EBR- Vereinbarungen ausgehandelt und unterzeichnet( Stand: 1. August 1998): Carrefour Hennes& Mauritz KappAhl AB- Promodès - Euro- FIET- Mitgliedsorganisationen hatten Euro- FIET Handel auch über den Abschluss von EBR- Verträgen mit folgenden multinationalen Firmen informiert: Gehe AG( AAH) Otto Versand- Quelle - Formelle Beantragungen von Verhandlungen erfolgten bei: m Ikea- C& A 90 am us gainsb Auch mit dem größten Einzelhandelsunternehmen Europas, Metro, das weltweit hinter WalMart den zweiten Rang einnimmt, wurde eine Vereinbarung für einen Europäischen Betriebsrat getroffen, der alle Länder Europas umfassen und vor Ende 1998 auf dem Verhandlungsweg gebildet werden soll. Nach einem ähnlichen Schema wurden Beratungen mit Tesco eingeleitet. Im Juni 1998 konnte mit Ikea eine Einigung getroffen werden, so dass es möglich sein sollte, vor Ende des Jahres in dieser Firma einen Europäischen Betriebsrat zu bilden. Im April 1998 haben sich FIET Handel und die Geschäftsleitung von Auchan auf Anpassungen im Europäischen Betriebsrat für Auchan sowie auf eine Ausdehnung des Rates auf nichteuropäische Mitglieder geeinigt. Bis August 1998 hatte Auchan das Abkommen jedoch noch nicht ratifiziert. tilsta Es besteht jedoch auch eine globale Zusammenarbeit bezüglich multinationaler Unternehmen innerhalb von FIET Handel. Eine der spektakulärsten Aktionen betraf Toys„ R" Us, wo die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen durch ihre Unterstützung zu dem erfolgreichen Streik für gewerkschaftliche Anerkennung und Tarifverträge, den die schwedische Gewerkschaft Handels Jahre 1995 durchführte, beitragen konnten. Seither wurden im Zusammenhang mit ähnlichen Anstrengungen, die die schweizerische Gewerkschaft Actions Unia unternahm, globale Solidaritätsaktionen durchgeführt. Handel Handel Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 80 Zu einer globalen Kooperation kam es andererseits im Zusammenhang mit anderen Unternehmen, namentlich mit Carrefour und WalMart, wo weitere Maßnahmen zwischen Gewerkschaften in Europa, Amerika und der Region Asien und Pazifik geplant sind. med ddig Auch mit dem holländischen multinationalen Konzern Ahold wurden im Hinblick auf die Aushandlung eines Neutralitätsabkommens Gespräche aufgenommen; ein solches Abkommen würde den Mitgliedsorganisationen erlauben, die Mitarbeiter des Unternehmens Ahold und dessen Tochtergesellschaften zu organisieren, ohne ein Eingreifen der Geschäftsleitung befürchten zu müssen. FIET- Mitgliedsorganisationen aus Holland, Nordamerika und der Tschechischen Republik beteiligen sich an diesem Prozess. neineo@ neod ni pilinemsn asqoiu netaob02 mi mens.J In der Iro- FIET ist die Bildung internationaler Betriebsräte für verschiedene in Süd- und Nordamerika tätige multinationale Unternehmen geplant, mit dem Ziel, eine Reihe grundlegender Bestimmungen in bezug auf Beschäftigung und Löhne und den Schutz des Organisierungsrechts einzuführen. n zur M Der Internet Web- Ort FIET Handel umfasst auch eine Datenbank über Aktivitäten von FIET Handel in multinationalen Unternehmen( www.fiet.org/commerce/commhome.htm). 花 图 Regionaler Sozialdialog Hows eer bnu .nem Die Gewährleistung einer sozialen Dimension in der regionalen und globalen Integration stellt ein vorrangiges Anliegen in der Arbeit von FIET Handel dar. Ein wichtiger Aspekt dieser Arbeit ist der soziale Dialog mit den Arbeitgebern im Handel und mit ihren Organisationen. In der Europäischen Union ist dieser Dialog schon gut eingeführt. In anderen Regionen werden nun erste Schritte in die gleiche Richtung unternommen. heimonij naming eiterverb flum nabnép Zwischen 1994 und 1997 verabschiedeten Euro- FIET Handel und EuroCommerce folgende gemeinsame Erklärungen: Gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung der Gewalt im Handel, 1994. Gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung der Kinderarbeit, 1995. Gemeinsame Erklärung über die Zukunft des sozialen Dialogs im Handel, 1995. allen ➤ Gemeinsame Erklärung zur Mitteilung der Kommission betreffend die Entwicklung des sozialen jab Dialogs auf Gemeinschaftsebene, 1997. pruned ednieje enia Imminnie eliews ➤ Gemeinsame Erklärung zur Förderung der Beschäftigung im europäischen Handel, 1997. ➤ Gemeinsame Erklärung zu der Verhütung von Diskriminierung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit, 98 1997. ➤ Gemeinsame Erklärung zum Grünbuch über den Handel, 1997. Seit 1996 stehen hauptsächlich Fragen im Zusammenhang mit der Beschäftigung im Mittelpunkt des sozialen Dialogs mit EuroCommerce. Die Euro- FIET will erreichen, dass die europäischen Handelsangestellten in alle Beratungen über die Zukunft des Einzel- und Großhandels, also auch in den Ausschuss Handel und Vertrieb der Europäischen Kommission, einbezogen werden. Seit 1997 stellt nun auch der elektronische Handel ein vorrangiges Anliegen dar. In der Iro- FIET setzt sich die Fachgruppe Handel SPEC weiterhin für die Gewährleistung einer sozialen Dimension in der regionalen Wirtschaftsintegration ein. Im September 1998 organisierten die FIET und Iro- FIET Handel in Sao Paulo, Brasilien, erstmals einen Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet, an dem sich Gewerkschaftsführer im Handel aus Europa und Amerika beteiligten. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 81 Europäische Kommission eter Abgesehen von den Problemen, die Euro- FIET Handel im Rahmen des sozialen Dialogs mit der Europäischen Kommission zur Sprache brachte, setzte sich die Fachgruppe in ihren Beziehungen mit der Kommission auch dafür ein, dass die Handelsangestellten und ihre Gewerkschaften in allen Konsultationen betreffend die Zukunft des Handels als vollwertige Partner betrachtet werden. Die Kommission und das Europäische Parlament wurden in dieser Frage wiederholt angesprochen, namentlich im Zusammenhang mit der Forderung, dass der Ausschuss Handel und Vertrieb der GD XXIII auch Arbeitnehmervertreter umfassen müsse. EuroCommerce stand dieser Forderung zunächst ablehnend gegenüber, hat nun aber erklärt, dass sie die Initiative von Euro- FIET Handel unterstützten wird. Mittel- und Osteuropa Die Fachgruppe Euro- FIET Handel hat ihre Position als unbestrittene Vertreterin der Handelsangestellten auch in Mittel- und Osteuropa gefestigt. Die Aktivitäten in der Region reichten von der Unterstützung von Organisierungskampagnen und Ausbildungsprogrammen bis zu Verhandlungen mit multinationalen Handelskonzernen, die auf den neuen Märkten Fuß fassen. Es fanden regelmäßige Tagungen statt, an denen sich Handelsangestellten- Gewerkschaften aus verschiedenen Ländern der Region beteiligten. Es wurden auch Initiativen im Zusammenhang mit der geplanten Osterweiterung der EU ergriffen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen großen Handelsangestelltengewerkschaften in Europa bereitet FIET Handel eine umfassende Organisierungs- Kampagne in führenden multinationalen Unternehmen in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn vor, und die diesbezüglichen Tätigkeiten sollen vor Ende 1998 beginnen. In zahlreichen Ländern der Region wurden größere Solidaritätsprojekte zur Unterstützung der Handelsangestellten und ihrer Gewerkschaften lanciert. Zweiter Gipfel der Handelsangestellten Der zweite FIET- UFCW- Gipfel der Handelsangestellten fand im August 1996 in Washington D.C. in Anwesenheit von mehr als 100 Gewerkschaftsführern aus 26 Ländern statt. Die Teilnehmer wählten FIET- Präsident Gary Nebeker, UFCW, USA, zum Vorsitzenden der weltweiten Fachgruppe, FIET Handel. In seinen Schlussfolgerungen verabschiedete der Gipfel eine Gewerkschaftsstrategie als Antwort auf die mit der Konzentration und Internationalisierung im Handel verbundenen Herausforderungen und auf die Verbreitung neuer Humanressourcen- Management- Konzepte im Einzel- und Großhandel in allen Teilen der Welt. Künftige Prioritäten ➤ Ständige Auseinandersetzung mit der voranschreitenden Internationalisierung des Einzel- und Großhandels, die von neuen Unternehmensstrategien in bezug auf Struktur, Technologie und Humanressourcen- Management begleitet ist. ➤ Unverzügliche Einleitung von gewerkschaftlichen Maßnahmen auf regionaler und globaler Ebene in diesem Sektor, der zunehmend von großen multinationalen Unternehmen oder Handel Handel 82 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten netti FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Konzerngruppen beherrscht wird. Ausweitung der Globalen und Europäischen Betriebsräte auf aller bisher noch nicht erfassten multinationalen Unternehmen. ➤ Maßnahmen gegen den wachsenden Druck auf bestehende Tarifverhandlungsmechanismen im Zuge der angestrebten Deregulierung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsnormen. ➤ Kampagne für eine Branche, die von Professionalismus, hohen Qualifikationen und fairen Arbeitsnormen geprägt ist, und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die diese Auffassung teilen, d.h. auch mit Arbeitgeberorganisationen im Einzel- und Großhandel, so weit dies möglich ist. ➤ Vorrangige Behandlung von Solidaritätsaktionen, zu denen auch der Kampf gegen Kinderarbeit und die Soldaritätsprojekte in Bosnien- Herzegowina und in anderen Teilen im Südosten Europas, in den baltischen Staaten, in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten( GUS), einschließlich in Zentralasien gehören, sowie in den sich entwickelnden Staaten in Afrika, Asien und Pazifik und Amerika. Diese Projekte, die starke Handelsangestelltengewerkschaften schaffen sollen, müssen auch in Zukunft von allen Mitgliedsorganisationen aktiv unterstützt werden. ➤ Initiativen zur Förderung engerer Beziehungen mit der FIET- Fachgruppe Finanzdienstleistungen aufgrund der starken Verbreitung des elektronischen Handels und Entwicklungen wie InShop- Banking und der Zunahme der Verbraucherkredite. Verbesserung der gewerkschaftlichen Organisierungsraten. Der Schlüssel zum Erfolg ist in diesem Fall in erster Linie die Unterstützung und das Engagement der Mitgliedsorganisationen. Die positiven Entwicklungen in der Tätigkeit von FIET Handel sind weitgehend den konkreten Beiträgen der Mitglieder zu verdanken. Es besteht jedoch auch eine klare Verbindung zwischen dem Erfolg auf nationaler Ebene und dem Erfolg in der internationalen Arena: Nur als gut organisierte, starke Gewerkschaften können wir gemeinsam durchschlagskräftig und erfolgreich sein. In vielen Ländern ist es den Gewerkschaften im Handel gelungen, neue Mitglieder zu gewinnen, doch bleibt im Bereich der Organisierung noch viel zu tun. Organisierungskampagnen werden daher weiterhin im Mittelpunkt der Tätigkeiten von FIET Handel stehen. In der Region Asien und Pazifik hat Apro- FIET Handel der Rekrutierung und Organisierung im Handel der Region, wo ein gewaltiges Potential besteht, weiterhin Vorrang eingeräumt. Forderungen nach Tarifverhandlungen und auch Kampagnen gegen multinationale Unternehmen wird jedoch kein großes Gewicht beigemessen, wenn nicht starke und aktive Gewerkschaften dahinterstehen. In zahlreichen Ländern sind die Handelsangestellten nicht organisiert, und dort, wo es Handelsangestelltengewerkschaften gibt, ist der Organisierungsgrad ausgesprochen gering, was eine effektive Vertretung in Tarifverhandlungen stark erschwert. Die gigantischen Einkaufsstrassen in Südostasien breiten sich unaufhaltsam aus, um den Anforderungen der städtischen Mittelklasse gerecht zu werden. Leider sind dort überhaupt keine Gewerkschaften vertreten. AproFIET Handel hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese Herausforderung aufzunehmen. Die Mitwirkung von Handelsangestelltengewerkschaften aus Korea und der Mongolei sind ermutigende Zeichen. Gewerkschaftsentwicklungsprojekte im Handel befinden sich in mehreren Ländern, namentlich in Thailand, Malaysia, Vietnam und den Philippinen sowie in Indonesien im Stadium der Planung, bzw. der Durchführung. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 83 Handelsvertreter Erreichte Ziele ➤ Es wurde eine Neuausrichtung der Aktivitäten für Handelsvertreter in der Euro- FIET und in der Iro- FIET vorgenommen und Aktionspläne entwickelt. ➤ Die Iro- FIET- Fachgruppe für Verkaufsvertreter, SPAV, hat ihre Aktivitäten in den Bereichen Bildung und Gewerkschaftsentwicklung verstärkt und die bilateralen Kontakte zwischen den Mitgliedsorganisationen ausgebaut. ➤ Die Mitgliedsorganisationen in Argentinien und Brasilien haben einen Unterausschuss gebildet, um auf Entwicklungen im Mercosur- Wirtschaftsraum besser Einfluss nehmen zu können. ➤ Die Tätigkeiten der Euro- FIET- Arbeitsgruppe für Verkaufsvertreter erhielten neuen Auftrieb. ➤ Neue Mitgliedsorganisationen, die Handelsvertreter betreuen, haben maßgeblich zu der Repräsentativität dieses Sektors beigetragen. ➤ Die Diskussionen mit der Europäischen Kommission über eine Erweiterung der Richtlinie über Handelsreisende auf Handelsvertreter, die in einem Dienstverhältnis stehen, wurden wieder on aufgenommen. ➤ Es wurde mit der Prüfung der Auswirkungen des rasch zunehmenden elektronischen Handels auf Verkaufsvertreter begonnen. ➤ Es wurden Maßnahmen eingeleitet, um zu erreichen, dass Verkaufsvertreter in allen Ländern Europas eine hochwertige Rechtshilfe erhalten. ➤ Zwischen Handelsvertretern in Europa und in Amerika wurden Kontakte zwecks einer Zusammenarbeit aufgenommen. Mitgliedschaft sment meille ➤ Die Zahl der von Euro- FIET- Gewerkschaften organisierten Handelsvertreter wird auf insgesamt über 200'000 geschätzt; ein wichtiges Ziel besteht nun darin, alle diese Gewerkschaften aktiv an den Tätigkeiten der Euro- FIET- Arbeitsgruppe zu beteiligen. ➤Die Iro- FIET- Fachgruppe SPAV vertritt mehr als 60'000 Mitglieder in 10 Gewerkschaften und 7 Ländern. ➤ Eine weitere Aufgabe wird die Ermittlung der noch nicht der FIET angehörenden Organisationen sein, die solche Angestellten betreuen, und sie ebenfalls zu integrieren. ➤In den Ländern Mittel- und Osteuropas, einschließlich der Staaten, die in naher Zukunft der Europäischen Union angehören werden, ist das Mitgliederpotential besonders groß. Zentrale Anliegen Gesetzliche Regelungen Die EU- Richtlinie über Handelsreisende( 86/ 653/ EWG) gewährt nur den selbständigen Handelsreisenden, nicht aber den angestellten Handelsvertretern Schutz. Die durch die Verwirklichung des BinHandelsvertreter Handelsvertreter Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten not FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 84 nenmarktes geschaffenen Verhältnisse machen jedoch die Gleichstellung der beiden Gruppen aufgrund des internen Wettbewerbs unerlässlich. Die Euro- FIET- Arbeitsgruppe für Verkaufsvertreter hat daher eine neue Diskussion mit der Europäischen Kommission verlangt, im Bestreben, den Anwendungsbereich der Richtlinie zu erweitern, und sie hat ihr konkrete Abänderungsvorschläge unterbreitet. In der Iro- FIET- Region liegt das Problem hauptsächlich darin, dass es keinerlei Gesetze zum Schutz dieser Berufsgruppe gibt, mit denen die Arbeitszeit geregelt und die Achtung des Rechts auf Tarifverhandlungen garantiert werden könnte. Die SPAV bemüht sich nachdrücklich um den Erlass von Gesetzen in einer Reihe von Ländern, in denen versucht wird, den besonderen Berufsstatus als Handelsvertreter aufzuheben. Sozialdialog Die der FIET angeschlossenen Handelsvertreter müssen auf globaler sowie auf regionaler Ebene in den sozialen Dialog mit den Arbeitgebern einbezogen werden. Die Euro- FIET Handel hat im Rahmen des Europäischen Sozialdialogs die Initiative ergriffen, einen sozialen Dialog über spezifische Anliegen der Handelsvertreter einzuleiten. Behandlung von Beschwerden und Rechtshilfe Immer mehr Handelsvertreter arbeiten für Auftraggeber, die ihren Sitz in einem Land haben, das nicht ihrem Ursprungsland entspricht. Bei Beschwerdefällen bedeutet dies oft, dass Rechtsverfahren im Ausland eingeleitet werden müssen. Dies erfordert eine engere, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Gewerkschaften. Elektronischer Handel Im Jahr 1997 wurde klar, dass sich der elektronische Handel, sowohl im Einzelhandel als auch in den Transaktionen zwischen Unternehmen, wesentlich rascher entwickeln wird als erwartet. Damit werden die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen der Handelsvertreter unter völlig neue Vorzeichen gestellt. Dem Thema elektronischer Wandel wurde daher Vorrang eingeräumt. Künftige Prioritäten ➤ Die Anstrengungen zum Ausbau der Vertretung dieser Gruppe von Beschäftigten werden maẞgeblich verstärkt werden müssen. Alle Mitgliedsorganisationen, die Handelsreisende vertreten, werden ermutigt, an den diesbezüglichen Tätigkeiten, die sich auf alle FIET- Regionen erstrecken, mitzuwirken. Es soll auch weiterhin versucht werden, neue Organisationen für den Beitritt zur Internationale zu gewinnen. ➤ Es soll weiterhin Druck ausgeübt werden, damit der Geltungsbereich der Europäischen Richtlinie über Handelsreisende erweitert und auf angestellte Handelsvertreter ausgedehnt wird und Rechtsschutz für Handelsvertreter in Ländern der Iro- FIET- Region erlangt wird. ➤ Zur Zeit wird eine Erhebung über Organisierung, Löhne, Beschäftigung und Arbeitsbedingungen von Handelsvertretern vorbereitet. Die auf diesem Wege eingeholten Daten werden als Grundlage für die Weiterentwicklung der Arbeit der FIET in diesem Sektor dienen. Diese Erhe Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 85 bung soll ferner zeigen, inwieweit der regionale Integrationsprozess die Beschäftigung und Arbeitsbedingungen der Handelsvertreter beeinflusst. ➤ Zwischen den Mitgliedsorganisationen soll ein Netz geschaffen werden, mit dem Ziel, den Zugang zu hochwertigen rechtlichen und fachlichen Ratschlägen sicherzustellen und angeschlossene Organisationen, die im Namen ihrer Mitglieder Hilfe benötigen, zu unterstützen. ➤ Die Auswirkungen der starken Verbreitung des elektronischen Handels sollen zum Gegenstand von Untersuchungen gemacht werden, und die FIET wird versuchen, Einfluss auf die Entwicklungen in der OECD, der Europäischen Union und Mercosur zu nehmen, um die Interessen der Handelsvertreter zu schützen. ➤ Die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften in Amerika und Ländern der Europäischen Union in Fragen der Wirtschaftsintegration soll weitergeführt werden. Ge Beschäftigung Zu de Ge Bahk Weltbank ells Handelsvertreter Finanzdienstleistungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nels FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 86 Finanzdienstleistungen Erreichte Ziele ➤ Einsetzung europäischer und globaler Betriebsräte in mehr als 45 multinationalen Unternehmen; Weltkonferenzen der Bank- und der Versicherungsangestellten mit über 500 Teilnehmern; Ausdehnung der Fachgruppentätigkeiten auf neue Bereiche; ➤ Einleitung neuer Projekte in Nordafrika, im südlichen Afrika, in Südost- Asien, im pazifischen und im karibischen Raum; ➤ Sozialer Dialog mit europäischen Arbeitgebern; Schaffung eines gemeinsamen Verhandlungsgremiums zur Aufnahme eines sozialen Dialogs für das Europäische System der Zentralbanken( ESZB); Die Apro- FIET konfrontiert den IWF im Zusammenhang mit der Währungskrise; Konferenz über ausländische Banken in Lateinamerika mit interregionaler Teilnahme; Tätigkeiten mit den Gewerkschaften in Mittel- und Osteuropa und den GUS Staaten, die ständig erweitert werden; ➤ Schaffung einer FIET- Website für Banken und Versicherungen und eine Iro- FIET/ CABSDatenbank und-Homepage; ➤ Erfolge internationaler Solidaritätsaktionen. Im Jahr 1997 Mitgliedschaft ➤ 208 Organisationen in 116 Ländern mit nahezu 3 Millionen Mitgliedern. Fachgruppenausschüsse Afro- FIET hander auch in den Vorzeichen Die Afro- FIET- Fachgruppe Banken und Versicherungen tritt in Verbindung mit der alle vier Jahre stattfindenden Afro- FIET- Regionalkonferenz zusammen. Apro- FIET Die Apro- FIET- Fachgruppe Banken und Versicherungen tritt einmal jährlich zu einer Sitzung zusammen. damt ➤ Vorsitzender: K. Sanmugam, NUBE, Malaysia Euro- FIET Die Euro- FIET- Fachgruppen Banken und Versicherungen vertreten 80 Mitgliedsorganisationen mit nahezu 1.3 Millionen Mitgliedern. Für beide Fachgruppen bestehen Lenkungsausschüsse, um die Arbeit zwischen den Jahressitzungen der Fachgruppenausschüsse zu koordinieren. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 87 Banken Vorsitzender: Ciaran Ryan, IBOA, Irland nels ➤ Stellv. Vorsitzende: Eligio Boni, FIBA, Italien; Christina Holmlund, Ptl, Finnland. Lenkungsausschuss: Karl- Erik Svensson, FSU, Schweden; Sandy Boyle, BIFU, Schottland: Axel Reinke, DAG, BR Deutschland; Pierre Gendre, FEC- FO, Frankreich; Francisco Gomes, SBC, Portug. Versicherungen Vorsitzender: Riccardo Billi, FIBA, Italien ➤ Stellv. Vorsitzende: Robert Wittebrouck, SETCa, Belgien; Bill Walsh, MSF, Ver. Königreich ➤ Lenkungsausschuss: Kirsi Kovanen, Vvl, Finnland; Geof Luton, BIFU, Ver. Königreich; Susanne Hille, HBV, BR Deutschland; Salvador Ferreira Ribeiro, STSSRA, Portugal. Iro- FIET Die Iro- FIET- Fachgruppe CABS tritt jährlich zusammen und umfasst 18 Gewerkschaften aus dem Banken-, Versicherungs- und Finanzsektor, die insgesamt 500'000 Mitglieder in 12 Ländern vertreten. Vorsitzender: Carlos Peralta, AB, Argentinien ➤ Generalsekretär: Ricardo Berzoini, CNB- CUT, Brasilien Zentrale Anliegen- Global Tätigk 4. Weltkonferenz der Bank- und Versicherungsangestellten, Genf, Juni 1996 An dieser Konferenz nahmen 500 Delegierte in Vertretung von 120 Gewerkschaften aus dem Finanzsektor in 60 Ländern teil. Unter dem Motto: Menschen, Perspektiven, Schutz erörterten die Anwesenden die in den letzten 5 Jahren in der Branche eingetretenen Veränderungen und die weltweiten Tätigkeiten der Fachgruppen Banken und Versicherungen, und sie verabschiedeten ein detailliertes Aktionsprogramm für die Zukunft. Beschäftigung etibne Zu den Aktionsschwerpunkten in der Fachgruppentätigkeit gehörten die quantitativen und qualitativen Veränderungen in der Beschäftigung im Finanzsektor, namentlich Beschäftigungsschutz- Vereinbarungen, neue Arbeitszeitregelungen, Gehaltssysteme, Aus- und Weiterbildungssysteme und Gewerkschaftsstrategien im Umgang mit Humanressourcen- Managementpraktiken. Auf diesen Gebieten hat die FIET Untersuchungen durchgeführt und verschiedene Berichte veröffentlicht. Bank- und Finanzdienstüberwachung Die FIET setzte sich auch in der Berichtszeit in ihren Gesprächen mit der OECD, dem IWF, der Weltbank und der Europäischen Kommission für eine grundlegende Reform der Bank- und Finanzdienstüberwachung ein. Nach der 1997 in Asien ausgebrochenen Währungskrise hat die FIET eine Reihe umfassender Vorschläge ausgearbeitet, die im besonderen erhöhte Befugnisse für die Bankaufsichtsbehörden verlangen, um eine größere Stabilität auf den Finanzmärkten zu erreichen, sowie eine Überwachung der Nichtbank- Finanzinstitute, eine Einschränkung der Spekulationsmöglichkeiten, vermehrte Transparenz und Offenheit und eine Reform der internationalen Finanzinstitute. 90 Die FIET hat einen Bericht über die„ Stabilität der Banksysteme" veröffentlicht, der den IWF auffordert, seine Programmdokumentation der Öffentlichkeit bekannt zu machen und den Regierungen bei der Gestaltung von Wiederaufbau- Paketen ein größeres Mitspracherecht einzuräumen. Gleichzeitig Finanzdienstleistungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 88 Finanzdienstleistungen wird der internationalen Völkergemeinschaft nahegelegt, die Wirksamkeit der IWF- Interventionen in aft nahegelegt, die Wirksamkeit der IWF- Interventionen in den jüngsten Finanzkrisen zu prüfen. bsinn# 9 bou URIS snitando neilst! ABI- Tanoa oigil 02 U23 nozaneve x- hs) Gleichstellung UR18 elo8 doeausapnuxine< Die FIET- Weltkonferenzen stellten fest, dass die Frage der Gleichstellung im Rahmen dieser Fachgruppen vertieft werden muss. Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine Erhebung über Lohnentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten, über die Laufbahnentwicklung und über Bewertungssysteme. Ferner ist die Mitwirkung in einem Studienkreis der Europäischen Kommission über Arbeitsverfahren und Qualifikationen der weiblichen Angestellten in den Sektoren Finanzdienstleistungen und Einzelhandel geplant. 8 briston JVV Fusionen und Übernahmen But neue Bereiche: Die Fachgruppen befassten sich diesbezüglich mit verschiedenen Problembereichen: mit der Umstrukturierung nach Fusionen, die einen Personal- und Filialabbau und Abstriche bei den Funktionen Verwaltung und Bearbeitung zur Folge haben; mit dem Mangel an vorgängiger Information und Konsultation bei Fusionen; mit der Aushandlung und Neuaushandlung von EBR- Vereinbarungen; mit der Überkonzentration im Bereich der Finanzdienstleistungen sowie mit dem Kunden- und GemeinschaftsdienstVerlust. Die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen haben sich auf nationaler und internationaler Ebene mit entsprechenden Forderungen aktiv für neue gesetzliche Bestimmungen eingesetzt, um die Unternehmen zu zwingen, die Interessen der Verbraucher und der Mitarbeiter bei Fusionen zu schützen und die Gewerkschaften bereits vor der Ankündigung von Fusionen eingehend zu konsultieren. Die Zukunft des Finanzsektors Die Fachgruppen befassten sich auch mit zentralen Anliegen betreffend die Zukunft der Finanzdienstleistungen; dazu gehörten: ➤ Umstrukturierung und Privatisierung, einschl. großer Kampagnen in Iro- FIET und in Griechenland; ➤ der sich rasch verschärfende Wettbewerb aus neuen Bereichen, wie zum Beispiel Supermarkt- Banking, IT- Unternehmen, Telekommunikations- Firmen, Direktgeschäftsfirmen, Spezialgeschäfte, usw.; ➤ vermehrte Ausrichtung des Entscheidungsprozesses der Geschäftsleitung auf die Eigenkapitalrendite und das Kosten- Einnahmen- Verhältnis; pnugi > starke Verbreitung des Outsourcing in Banken und Versicherungen.nuqrowbea Mnuqiswibeenoit A nebu nemen obsess จักร mi pupil bas neo ni neen มา อวด สาว ง Zentrale Anliegen- Regional Aemofeyeatere negnulegeztiesa yeatarie nepnulegeliosatied A even nepnu -ednie19V- sturbee nasib tuA.nexitxe pnupitts smutim onspmU mi neipeteta WWU und die einheitliche Währung irtoate bu huts web bnu hruterjub repudia sib ter neleid U Diese Fragen haben in beiden Fachgruppen, Banken und Versicherungen, rege Diskussionen ausgelöst und zu der Annahme eines 10- Punkte- Aktionsprogramms durch die Mitgliedsorganisationen geführt. Dieses Programm umfasste Lobbytätigkeiten bei Organisationen sowie Ausbildungs- Konferenzen und Seminare, Werbekampagnen und Konsultationen mit Arbeitgebern. Euro- FIET- Mitgliedsorganisationen, Vertreter von Arbeitgeberorganisationen im Finanzsektor und Vertreter der Europäischen Kommission erörterten Fragen der Ausbildung der Angestellten im Zusammenhang mit dem Euro. Man hat mittlerweile erkannt, dass im Hinblick auf die einheitliche Währung ein gewaltiges Defizit im Bereich der Ausbildung besteht. Arbeitgeberverbände und europäische und einzelstaatliche öffentliche Behörden wurden aufgefordert, im Einvernehmen mit den Gewerkschaften eine gemeinsame Ausbildungsstrategie in bezug auf den Euro festzulegen. Die Euro- FIET hat an verschiedenen Gesprächsrunden teilgenommen, die die Europäische Kommission in bezug auf die Einführung des Euro veranstaltet hat. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Währungskrise in Asien Gleich nach Ausbruch der Währungskrise in Asien hat die Afro- FIET- Fachgruppe zwei Gipfeltreffen für Mitgliedsorganisationen veranstaltet, um die Krise und ihre Auswirkungen auf den Sektor der Finanzdienstleistungen der Region zu erörtern. Der Banksektor bekam die Folgen sehr rasch zu spüren, in der Form von Bankschließungen, gewaltigen Schuldenrisiken, Zahlungsunfähigkeit, Umstrukturierung und Arbeitsplatzverlusten. Auf der zweiten Tagung in Kuala Lumpur im Januar 1998 trafen die Bankgewerkschaftsführer mit Vertretern des IWF zusammen, um sie über ihre Politik in der Region und über die Gestaltung der„ Sanierungs- Pakete" zur Rechenschaft zu ziehen. Die auf den beiden Gipfeltreffen verabschiedeten Schlussfolgerungen dienten der FIET und ihren Mitgliedsorganisationen als Orientierungshilfe in den laufenden Gesprächen mit dem IWF und der Weltbank. Zentralbanken Die Tätigkeiten der FIET- Task Force Zentralbanken wurden ausgebaut und auch in den Jahrestagungen der Mitgliedsorganisationen berücksichtigt. Im Rahmen dieses Gremiums fanden Konsultationen mit dem Europäischen Währungsinstitut, jetzt Europäische Zentralbank, statt, und es wurde eine Einigung in bezug auf eine vorläufige EBR- Vereinbarung und eine Struktur für Zentralbankangestellte erzielt. Ferner fanden Beratungen mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament statt. Auf der Task Force- Sitzung über Zentralbanken, die am 28./29. Mai 1998 stattfand, wurde vereinbart, ein gemeinsames Verhandlungsgremium zu schaffen, um einen Sozialdialog für das Europäische System der Zentralbanken aufzunehmen. Tätigkeiten im südlichen Afrika Im April 1997 lancierte die Afro- FIET ein neues Projekt, an dem sich Finanzsektorgewerkschaften aus 8 Ländern im südlichen Afrika beteiligten, um Entwicklungen in der Branche, Tarifverhandlungen und die Rolle multinationaler Banken und Versicherungsgesellschaften in der Region zur Sprache zu bringen. Auf dem ersten Seminar wurden zahlreiche gemeinsame Politiken und Praktiken der Arbeitgeber in den betreffenden Ländern ermittelt, und im November 1998 soll ein Folgeseminar organisiert werden, mit dem Ziel, die Verbindungen zwischen aktiven Gewerkschaftsmitgliedern im gleichen multinationalen Unternehmen zu stärken und die Möglichkeiten der Schaffung einer regionalen Betriebsratsstruktur für Banken zu erörtern. Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa Diese umfassten ein Seminar für ostmitteleuropäische Gewerkschaften im Finanzsektor und im Handel vom 1.- 3. April 1996 in Prag; ein Seminar für Gewerkschaften im Finanzsektor aus Kroatien, Bosnien und der Slowakei vom 28.- 29. Januar 1997, und Seminare in Moskau im Jahre 1995 und 1996, die mit dem Internationalen Bund der staatlichen und öffentlichen Bediensteten der GUS veranstaltet wurden. Diese Seminare hatten den wirtschaftlichen Transformationsprozess und seine Auswirkungen auf die arbeitende Bevölkerung zum Gegenstand, sowie die Integration in die Europäische Union und Fragen betreffend Tarifverhandlungen und multinationale Unternehmen. Tarifverhandlungen in Afrika In Zusammenarbeit mit der Bildungsabteilung der FIET hat sich die Afro- FIET- Fachgruppe an der Durchführung von Ausbildungslehrgängen für Verhandlungsbeauftragte für alle FIET- Mitgliedsorganisationen in verschiedenen Teilen Afrikas beteiligt. Solche Lehrgänge wurden im besonderen in Simbabwe und in Nairobi organisiert. Förderung der Gewerkschaftsbewegung in Asien und den Pazifikinseln Die Apro- FIET hat laufende Ausbildungs- und Solidaritätsprogramme in Indonesien, Vietnam, Nepal und Thailand sowie in verschiedenen Pazifikinseln, einschließl. Westsamoa, Cookinseln, NeukaledoFinanzdienstleistungen 89 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten notat FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 90 nien eingeleitet. Diese Programme haben zum Ziel, den Gewerkschaften die in den Bereichen Organisierung, gewerkschaftliche Bildung/ Tarifverhandlungen erforderlichen Fachkenntnisse zu vermitteln. 19b 1oble2 neb tus nu sai eib mu tet Forum für Bankgewerkschaften im Mittelmeerraum mehöne us noiper iM 101 anelbanan Im Rahmen eines regelmäßigen Forums, an dem alle Bankgewerkschaften im Mittelmeerraum teilnehmen, werden gemeinsame regionale und europäische Probleme zur Sprache gebracht und Strategien und Aktivitäten koordiniert. Im Juni 1998 fand dann auch ein erstes Forum ähnlicher Art für die Gewerkschaften des Versicherungssektors statt. bnu meb tim dosies nebnetus! neb ni Projekt in Nordafrika lanciert neinshi ais Die Afro- FIET hat mit 5 nordafrikanischen Ländern ein Projekt eingeleitet, das die regionale Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften und den Austausch von Informationen über Entwicklungen im Finanzsektor und über Verhandlungstrends stärken soll. Geplant ist nun eine Tagung, auf der tarifpolitische Fragen und Entwicklungen im Finanzsektor der Region zur Sprache kommen werden. Multinationale Unternehmen Globale und Europäische Betriebsräte Die Fachgruppen Banken und Versicherungen haben sich aktiv für die Ermittlung von Zielgesellschaften für die Aushandlung von Betriebsratsvereinbarungen eingesetzt und die Mitgliedsorganisationen angeregt, im Einvernehmen mit der FIET Sitzungen zu planen und Verhandlungen mit den Geschäftsleitungen zu eröffnen. Gestützt auf europäische Gesetze kam es zu Verhandlungen in zahlreichen multinationalen Unternehmen im Finanzsektor, die zu Abkommen für die Einrichtung Europäischer Betriebsräte führten. Banken ABN AMRO Bank Versicherungen Finanzdienstleistungen Allianz Banque Internationale de Luxembourg AXA Barclays BAT Bayerische Vereinsbank La Bâloise BBL Commercial Union BNP Crédit Communal Crédit Lyonnais Crédit Banque Citibank Deutsche Bank Dresdner Bank General Accident Generali Gerling Guardian Royal Insurance Fortis GAN Helvetia Générale de Banque ING Midland Bank National Australia Bank National Westminster Bank Société Générale Norwich Union Royal Sun Alliance Sedgwick Skandia Swiss Life Toro Winterthur Zürich Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Ferner wurden Verhandlungen und/ oder vorbereitende Tätigkeiten bei folgenden Unternehmen eingeleitet: Banca Commerciale Italiana Banca di Roma Cariplo Credit Suisse Aegon Euler JP Morgan Lloyds Bank Monte dei Paschi UBS La Mutuelle du Mans Prudential Die FIET hat ferner Projekte für globale Betriebsräte eingeleitet, im Bestreben, Gewerkschaften, die in multinationalen Unternehmen in verschiedenen Ländern vertreten sind, zusammenzubringen, damit sie Informationen austauschen und ihre Tätigkeiten besser koordinieren können. Dies war beispielsweise bei der National Australia Bank möglich, wo die FIET Sitzungen zwischen Bankangestelltengewerkschaften aus Australien, Neuseeland, dem Vereinigten Königreich, Irland und den Vereinigten Staaten koordinierte und aktiv an den Beratungen teilnahm. Im August 1998 organisierte die Iro- FIET in Sao Paulo eine internationale Konferenz über ausländische Banken in Lateinamerika; an dieser Konferenz nahmen Gewerkschafter aus dem Vereinigten Königreich, aus Spanien, Portugal, Mexiko, Kolumbien und Venezuela sowie aus allen MercosurMitgliedstaaten teil. Die Iro- FIET bemüht sich um die Schaffung globaler Betriebsräte bei den Instituten Bilbao y Viscaya, Santander und Centro- Hispano. Im November 1997 fand in Mexiko in Anwesenheit von Vertretern dieser Banken und Gewerkschaftern aus Spanien, Mexiko und Brasilien eine Sitzung statt. Die Fachgruppen werden sich in Zukunft mit folgenden wichtigen Fragen betreffend Betriebsräte auseinandersetzen müssen: sicherstellen, dass Betriebsräte geschaffen werden, die legitimeren Charakter haben; ➤ die Betriebsräte unterstützen, beraten und schulen; ➤ die Europäischen Betriebsräte auch Vertretern aus Nicht- EU- Ländern zugänglich machen und Einrichtung globaler Betriebsräte. Sozialer Dialog- Europäische Union Im Banksektor gestaltet sich der soziale Dialog nach wie vor schwierig. Zwischen 1994 und 1996 wurde eine Studie über„, Humanressourcen- Management- Praktiken von Banken im Fall von Fusionen" durchgeführt. Nach Abschluss dieser Studie weigerten sich die Arbeitgeber, Folgetätigkeiten in irgend einer Form durchzuführen. Es war äußerst schwierig, mit den Arbeitgebern neue Dialogthemen festzulegen. Man konnte sich schließlich nur darauf einigen, Entwicklungen wie die wachsende Zahl von Einzelhandelsunternehmen, die ihren Kunden Finanzprodukte anbieten, sowie neue Banken/ Nicht- Banken und ihre Auswirkungen auf den Banksektor zu prüfen. Es wurde ein Durchbruch erzielt, als sich die Arbeitgeber bereit erklärten, eine gemeinsame Erklärung zum Grünbuch der Europäischen Kommission über die Arbeitsorganisation zu unterzeichnen. Finanzdienstleistungen 91 Finanzdienstleistungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 92 Im Versicherungssektor nimmt der soziale Dialog einen erfreulicheren Verlauf; er bezog sich u.a. auf folgende Themen: ➤ eine Untersuchung über wichtige, die Branche betreffende Fragen; ➤ eine Projektstudie bezüglich der Einrichtung einer Beschäftigungs- Beobachtungsstelle für die Versicherungswirtschaft; ➤ Gespräche über die Folgen des Euro für den Versicherungssektor; ➤ zwei gemeinsame Erklärungen, eine zu der Mitteilung der Europäischen Kommission in bezug auf den sozialen Dialog und eine weitere zum Grünbuch über die Arbeitsorganisation. Europäische Kommission Dialog mit der GD XV Europäische Binnenmarktgesetze in den Sektoren Banken und Versicherungen. Sozialfonds ngen Es wurde eine Untersuchung über die Umstrukturierung im Finanzsektor und die diesbezüglichen Antworten der Gewerkschaften durchgeführt. Solidarität eus net bnw sh Die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen gewährten solidarische Unterstützung in einer Reihe von Konflikten, die den Banken- und Versicherungssektor betrafen, und die im Künftige Prioritäten ➤ Zusätzliche Kampagnen über Beschäftigungsfragen im Zusammenhang mit der Einführung der einheitlichen Währung in Europa. ➤ Ständiger Ausbau der Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa und der GUS und Gewinnung neuer Mitglieder in diesen Regionen. ➤ Durchführung der ersten Gewerkschaftskonferenz über die Ibero- American Bank im November 1999. ➤ Stärkung der in Afrika und Asien eingeleiteten Projekte. ➤ Untersuchungen und Aktivitäten auf dem Gebiet der Gleichstellung in der Branche und Erweiterung der Zahl der an Fachgruppentätigkeiten mitwirkenden Frauen. ➤ Expansion der globalen und der europäischen Betriebsräte und Einführung solcher Gremien in den bisher noch nicht erfassten multinationalen Unternehmen sowie Verbesserung der Tätigkeiten und der Effizienz der Betriebsräte. ➤ Vermehrte Auseinandersetzung mit Fusionen und Übernahmen und ihren Folgen. ➤ Verbesserung des Dialogs mit internationalen Organisationen über Reformen im Banksektor und über neue Systeme der Überwachung und Regulierung des Bankwesens. ➤ Stärkung des sozialen Dialogs, der zu europaweiten Abkommen zwischen der Euro- FIET und Arbeitgeberverbänden im Bank- und Versicherungssektor führen wird. ➤ Weitere Fachgruppentätigkeiten in bezug auf Beschäftigung, Technologie und die Zukunft der Branche. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Friseur- und Kosmetiksektor Erreichte Ziele Erfolgreiche Durchführung der 2. Euro- FIET- Konferenz der Fachgruppe für Friseur- und Kosmetikberufe; ➤ Einleitung eines EU- Programms für den Friseur- Fähigkeitsausweis; ➤ Entwicklung eines Computerspiels zum Arbeitsumfeld„ Safe Cut"; ➤ Fortschritte bei der Schaffung eines formellen sozialen Dialogs mit der europäischen Arbeitgeberorganisation; ➤ Untersuchungen: Nachführung der Erhebung über Löhne und Arbeitsbedingungen in der Friseur- und Kosmetikbranche 1997: ➤Initiierung der FIET- Datenbank Friseur- und Kosmetikberufe. Gnu nedapt Mitgliedschaft ➤ 26 Mitgliedsorganisationen in 21 Ländern mit nahezu 100'000 Mitgliedern. Leitende Funktionäre der Fachgruppe sib hüt ➤ Vorsitzender: Poul Monggaard, DFKF, Dänemark; ➤ Stellvertretende Vorsitzende: Elisabeth Luttenberger, HGPD, Österreich. lidature don Tagungen Fachgruppenausschuss: Brüssel, Juni 1994; Kopenhagen, Oktober 1995; ➤ Leitende Organe der Fachgruppe: Wien, Februar 1996; Wien, Februar 1997; ► Zweite Euro- FIET- Konferenz für die Friseur- und Kosmetikbranche, September 1997. Die 2. Euro- FIET- Konferenz für Friseur- und Kosmetikberufe war dem Thema:„ Verbesserung des sozialen Umfeldes im Friseur- und Kosmetiksektor" gewidmet. Zu den wichtigsten Themen auf der Tagesordnung gehörten aktuelle Informationen zum sozialen Dialog, ein Bericht über Löhne und Arbeitsbedingungen in Europa ,,, Safe Cut", ein Computer- Spiel, das Fragen der Gesundheit und Sicherheit zum Gegenstand hat, und das EU- Programm für den Friseur- Fähigkeitsausweis. Hauptanliegen 06 némion ➤ Organisierung des Personals in der Friseur- und Kosmetikbranche ➤Gesundheit und Sicherheit ➤ Ausbildung Friseur- und Kosmetiksektor 93 Friseur- und Kosmetiksektor Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 94 ➤ Sozialer Dialog Gleiche Rechte für Frauen 9m20- ➤ Grenzüberschreitende Solidarität. die nche beire! Fragen: einer Besch telle für die Ver,, Safe Cut" Computerspiel über das Arbeitsumfeld der Friseure ,, Safe Cut" ist ein interaktives Computerspiel, das vom dänischen Arbeitsumweltfonds in Zusammenarbeit mit der FIET und der Gewerkschaft der dänischen Friseure konzipiert wurde. Der Spieler befindet sich in einem Frisiersalon, und er hat die Aufgabe, verschiedene Probleme zu lösen und Entscheidungen in bezug auf die Arbeitsplanung, das Arbeitsumfeld, die Salon- Gestaltung und Finanzgeschäfte zu treffen. Damit er im Spiel weiterkommt, muss er die Gefahrensymbole auf den im Friseurgewerbe benutzten Produkten verstehen und mit den verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen vertraut sein. Während des Spielverlaufs erhält der Spieler nützliche Hinweise für die Problemlösung. Das Computerspiel„ Safe Cut" ist für junge Frauen und Männer bestimmt, die an technischen Fachschulen für das Friseurhandwerk ausgebildet werden, und es umfasst auch Planungsaufgaben und hilft, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Es soll in die Arbeitsschutzprogramme an Fachschulen eingegliedert werden. Sozialer Dialog mebell fin me onsent nong Die Euro- FIET und der Arbeitgeberverband der Friseurbranche( CIC) haben starkes Interesse für die Einleitung eines formellen sozialen Dialogs in der Branche bekundet. Beide Seiten sind sich darüber einig, dass als Hauptthemen des Sozialen Dialogs diejenigen Entwicklungen zur Sprache kommen müssen, die für die Angestellten in der Branche die Aneignung neuer Qualifikationen durch Berufsbildung erforderlich machen. Weitere wichtige Themen wären Beschäftigungswachstum und Normen für Gesundheit und Sicherheit. Aus- und Weiterbildung Im Verlauf des Jahres 1996 wirkte der Vorsitzende der Fachgruppe, Poul Monggaard, in einem Lenkungsausschuss von Gewerkschaftsorganisationen mit, der Leitlinien für ein Europäisches Aus- und Weiterbildungsprogramm für Friseure im Hinblick auf den EU- Fähigkeitsausweis ausgearbeitet hat. Dieses Ausbildungsprogramm hat zum Ziel, Möglichkeiten für eine Mobilität der Beschäftigten im Friseurgewerbe in den EU- Mitgliedstaaten zu schaffen. Dies könnte zum Beispiel durch die Einführung von Zulassungsvorschriften geschehen, wodurch die allgemeinen Leistungsnormen angehoben würden und die Betreffenden in anderen EU- Mitgliedstaaten Salons eröffnen oder Stellen antreten könnten. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 95 Künftige Prioritäten : 2TI81 ➤ Organisierung: Da in diesem Sektor vornehmlich Frauen beschäftigt sind, werden Strategien für die Organisierung von Frauen auch in Zukunft eine absolute Priorität darstellen. Gesundheit und Sicherheit: Abgesehen vom Druck, den die physische Arbeitsumwelt auf die Angestellten im Friseur- und Kosmetiksektor ausübt, sind diese Beschäftigten auch sozialen und psychischen Spannungen ausgesetzt, die zu Stress am Arbeitsplatz führen. Die FIET und ihre Mitgliedsorganisationen werden sich weiterhin für eine Verbesserung der Gesundheit und Sicherheit in der Branche einsetzen. ➤ Löhne und Arbeitsbedingungen: Die Erhebung über Löhne und Arbeitsbedingungen in der Friseur- und Kosmetikbranche wird fortgeführt. Ausbildung: Die laufende Entwicklung des EU- Programms für den Friseur- Fähigkeitsausweis wird in den kommenden Jahren entscheidende Neuerungen bringen. ➤ Sozialer Dialog: Die diesbezüglichen Tätigkeiten werden auf nationaler und internationaler Ebene weitergeführt. ➤ Die Euro- FIET- Datenbank für die Friseur- und Kosmetikbranche wird mit der Unterstützung aller FIET- Mitgliedsorganisationen ständig weiterentwickelt. Zentr > Organis noush Cme grubnino ebdis? gebralischmay nab jeb ni nemden sib peoldosed AM us dent Peremepleis netsiainagio Multine IBITS hat hole nie ifla eledolg tuA dstepny Friseur- und Kosmetiksektor IBITS OH8 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 96 IBITS: Fraue notation sputnUX Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen alavda sib neb bu Erreichte Ziele ➤ Neuausrichtung der Fachgruppe, die nunmehr unter der Bezeichnung Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen( IBITS) geführt wird; ➤ Schaffung eines ständigen Forums für den IT- Sektor( IKT- Forum ab Oktober 1998); ➤ Bildung von Arbeitsgruppen für Unternehmensdienste und für Industriepolitik; ➤ Internationale Kampagne zur Gewährleistung des Zugangs zu Internet und E- Mail: Online- Rechte für Online- Arbeitnehmer; Kooperations- Vereinbarung mit dem EMB und IMB; ➤ Euro- Betriebsratsvereinbarungen mit großen Unternehmen; ➤ Veröffentlichungen über neue Formen der Arbeitsorganisation, Lean Management, Stressverhütung; Outsourcing von IT- Diensten und Telearbeit; ➤ Veröffentlichung von Untersuchungen im europäischen Sektor der Dienstleistungen für Unternehmen und den strukturellen Wandel im IT- Sektor; ➤IBITS auf Internet. emig, dass müssen, die stellten Branche Aneignung Quali duro Seit der Gründung der FIET konzentrierte sich die Arbeit dieser Fachgruppe auf die Angestellten in den verarbeitenden Sektoren. Angesichts der raschen Entwicklung von Dienstleistungen für Unternehmen in der Industrie und der Beschäftigung von Angestellten in der Informationstechnologie beschloss die Fachgruppe im Jahre 1997, ihren Aktionsradius zu vergrößern und ihr unter dem neuen Namen: Fachgruppe Industrie, Unternehmens- und Informationsdienstleistungen( IBITS) neuen Auftrieb zu verleihen. das Jal 1996 wi der Vorsitzende de inem IBITS arbeitet seit einiger Zeit eng mit der Kommunikations- Internationale( KI) zusammen, mit dem Ziel, gemeinsame Aktivitäten für den Informations- und Kommunikations- Technologiesektor( IKT) zu organisieren. Mitgliedschaft gramm hat zum Ziel, Möglichkeiten für eine Mob tigten im ge werbe, in den EU- Mitgliedstaaten zu schaffen. Dies könnte zum Beispiel durah ➤ Auf globaler Ebene sind im IBITS- Sektor 127 Gewerkschaften aus 73 Ländern in Vertretung von ungefähr 1.2 Millionen Mitgliedern zu verzeichnen; ➤ Vor allem im Bereich der Dienstleistungen für Unternehmen und in den FIET- Regionen besteht ein gewaltiges Wachstumspotential. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 97 Präsidium und Lenkungsausschuss ➤ Vorsitzender: Heinz Vogler, GPA, Österreich; miker Aufsichteperon and ➤ Vizepräsidenten: Karin Retvig, HK Service, Dänemark; Michèle Fornès, L'UCI- FO, Frankreich( bis 1996: Ole Hammarström, SIF, Schweden); giv nl ➤ Lenkungsausschuss: Piet van Heddegem, LBC- NVK, Belgien; Jens Pors, HK, Dänemark; Antonin Knetl, Project, Tschechische Rep.; Ulf Imiela, DGB, BR Deutschland; Uwe Gudowius, DAG, BR Deutschland; Hans Eriksson, SIF, Schweden; Ted Chard, GPMU, Vereinigtes Königreich. auf ein Tagungen ➤ 7. Euro- FIET- IBITS- Konferenz, Düsseldorf, September 1998. inimeqs 203< ➤ Fachgruppenausschuss: Mai 1994, Budapest; Mai 1995, Genf; September 1996, Dresden; Juni 1997, Brüssel. Lenkungsausschuss: März 1996, Genf; September 1996, Dresden; Februar 1997, Genf; Mai 1998, Genf. ➤IT- Forum: Tagungen im September 1994, Oktober 1995, September 1996 und Oktober 1997, und erstes IKT- Forum zusammen mit der Kl im Oktober 1998, alle in Nizza. ➤ Dienstleistungen für Unternehmen: September 1996, Dresden. ➤ Arbeitsorganisation: gemeinsames Seminar mit dem IMB, dem EMB und der FIET, April 1995, Genf. ➤ Multimedia: Gemeinsame Konferenz mit den Organisationen EGF, IPTT, EJF, ISETU/ ISTAF und Euro- FIET, Dezember 1995, Brüssel. Mehrere Tagungen der Arbeitsgruppen für Unternehmens- und Informationsdienste. Zentrale Anliegen Organisierung von Angestellten in der Industrie, in Unternehmens- und Informationsdiensten; ➤Industrieller Wandel und die Zukunft der Angestelltenberufe in der Industrie; ➤ Stressverhütung am Arbeitsplatz; ➤ Auswirkungen des Lean Management auf die Angestellten; Vernetzung im IKT- Sektor; Zugang zu Internet, Intranet und E- Mail für Arbeitnehmervertreter; ➤ Tarifverhandlungen im IT- Sektor; ➤ Die Europäische Informationsgesellschaft; ➤ Neue Arbeitsorganisation, Flexibilität, Outsourcing, Telearbeit, selbständige Tätigkeit; ➤ Konvergenz. กร Multinationale Unternehmen IBITS hat freiwillige EBR- Vereinbarungen in der Industrie, in Unternehmens- und Informationsdiensten für folgende Unternehmen unterzeichnet: ➤ Canon teils ➤ Carnot Metal Box ➤ SGS пова IBITS IBITS Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 98 ➤ Sema Gruppe ➤ Tractebel > Toyota. azurbeausagnuine bu muibie 19 ribienste A90 elpov snel gebestianoV In vielen weiteren Fällen beteiligte sich der Abteilungsleiter oder das Büro in Brüssel an den einschlägigen Verhandlungen oder als Berater in den Besonderen Verhandlungsgremien oder Europäischen Betriebsräten. Dies trifft zur Zeit auf folgende Unternehmen zu: ➤ Bofrost 52 312 no Cap Gemini ➤ EDS ➤ Ingram Micro. Erreichte Ziele .800 IBM Unisys Shoein hadmatus2 isM. Jesosbu8 peer isMauro inting nepnupsT Im Bereich der Europäischen Betriebsräte besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem EMB, einschließlich einer gemeinsamen Unternehmens- Datenbank, gemeinsamer Verhandlungen und der Mitwirkung in der EBR- Taskforce des EMB. Sozialer Dialog grose 2.280 Anlässlich einer Tagung kamen Eurobit( European Association of Manufacturer of Business Machines and Information Technology Industry) und die Euro- FIET überein, ihre Zusammenarbeit zu verstärken und die EU- Kommission zur Bereitstellung der für einen sozialen Dialog notwendigen Mittel aufzufordern. nepellinA Europäische Kommission ni enteubal heb ni natletasgnA nov pruneleinspi W heller ➤ In bezug auf Telearbeit, Dienstleistungen für Unternehmen und die Informationsgesellschaft wurden enge Kontakte mit den zuständigen Abteilungen der verschiedenen Generaldirektionen geneh schaffen; ➤IBITS beteiligte sich aktiv an Konferenzen, die von der Kommission über„ Lebenslanges Lernen in der Informationsgesellschaft" und über„ Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft" verthebanstaltet wurden; itsdballseepanoitsmotnl_edbai ➤IBITS unterbreitete der hochrangigen Expertengruppe Kommentare zum Dokument„ Schaffung einer Informationsgesellschaft für alle“ und zum Grünbuch„ Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft"; Vertreter der Kommission ergriffen auf mehreren IBITS- Tagungen das Wort. Mitgliedschaft nemn Global und regional meme hi shubri jeb ni negruisdrise aler Ebene sind Sektor 127 Gek elsnoifsnitiuM V- R83 epilliwisd ➤ Mitwirkung in einer OECD- Sachverständigengruppe für die Förderung der Liberalisierung durch rechtliche Reformen in professionellen Diensten zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs, hochwertiger professioneller Dienstleistungen und des Schutzes der Interessen der Arbeitnehmer. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nell FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 0199 ➤ Mitwirkung an OECD- Tätigkeiten in bezug auf die globale Informations- Infrastruktur/ die globale Informationsgesellschaft( GII/ GIG). ➤ Schaffung einer neuen Fachgruppe im Rahmen der Iro- FIET für Techniker, Aufsichtspersonal und Fach- und Führungskräfte( FITTSP). ➤ Veranstaltung eines ersten Seminars über Offshore- Processing in Barbados, 1996. ➤ Eine in der Afro- FIET und der Apro- FIET zur Zeit laufende Untersuchung über gewerkschaftliche Organisierung in der Industrie, in Unternehmens- und Informationsdiensten. Diese Regionalorganisationen werden die Möglichkeit einer Vereinigung der betroffenen Gewerkschaften im Hinblick auf eine Zusammenarbeit prüfen. Künftige Prioritäten ➤ Stärkung der regionalen Strukturen und Aktivitäten von IBITS; ➤ Organisierung von Beschäftigten in Unternehmens- und Informationsdiensten; ➤ Outsourcing, flexible Arbeit, Tarifverträge; ➤ Neue Arbeitsformen: Telearbeit, mobile Arbeit, freiberufliche Tätigkeit und Vertragsarbeit; ➤ Veranstaltung europäischer und globaler IT- Foren in Zusammenarbeit mit der Kommunikations- Internationale; ➤ Unterstützung der Mitglieder in atypischen Beschäftigungsverhältnissen und gezielte Dienstleistungen für diese Gruppe; ➤ Die europäische und die globale Informationsgesellschaft; ➤ Sozialer Dialog in Unternehmens- und Informationsdiensten; ➤ Gewährleistung eines freien Zugangs zu E- Mail und Internet für Personalvertreter; Förderung der Präsenz von IBITS im Internet und den Diskussionsforen; ➤ Verbesserung der Kommunikation und Kooperation zwischen den verschiedenen EuroBetriebsratsebenen: Unternehmensvertreter, örtliche Gewerkschaft, nationale Verbände; besonderes Verhandlungsgremium und Euro- FIET- Sekretariat; ➤ Verbesserung der Gewerkschaftszusammenarbeit in bezug auf die Konvergenz. Sle Bet leiting Bonn Bibliothek * weg Ebert IBITS Wartungs- und Sicherheitsdienste Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 100 netti FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 tal- engifemotal eledolotus pused ninetie pits- 0030 na pouxiwi<< ( profile) feroelleeepenoiismoin Wartungs- und bou lange atroiatuA jebet nut T313-01 heb nemrisЯ mi eqquiprios pnuttsro2< Sicherheitsdienste lagun bou- Erreichte Ziele ➤ ISS bekennt sich grundsätzlich zu der weltweiten Anerkennung der Gewerkschaftsrechte; ➤ Der Internationale Tag der Gerechtigkeit für Wartungspersonal wird von den Mitgliedsorganisationen immer nachhaltiger unterstützt; ➤ Solidaritätsaktionen zeitigen greifbare Ergebnisse; ➤ Die IAO verabschiedet Übereinkommen Nr. 181 über Leiharbeits- Vermittlungsagenturen; ➤ Fortschritte beim sozialen Dialog in Europa mit der Unterzeichnung von 4 Abkommen in der Sicherheits- und Reinigungsindustrie; ➤ Grundausbildungsnormen für die Reinigungsindustrie in Europa; ➤ Die Strukturen der Iro- FIET- Fachgruppe wurden gefestigt. Im Rahmen dieser Fachgruppe wurde das erste Abkommen über Gewerkschaftsrechte abgeschlossen. Die multinationale Firma ISS, die ihren Sitz in Dänemark hat, bestätigte in einer UnternehmensGrundsatzerklärung, dass sie ihren Mitarbeitern weltweit das Vereinigungsrecht zugesteht. Diese Erklärung stellt einen wichtigen Durchbruch dar, der als Modell für andere multinationale Unternehmen dienen wird, in denen die FIET einen Dialog einleiten konnte. Die Erklärung kann zudem von den Mitgliedsorganisationen als Organisierungswerkzeug benutzt werden. Die gewerkschaftliche Organisierung wird auch in der voraussehbaren Zukunft weiterhin zu den zentralen Anliegen der Fachgruppentätigkeiten gehören. Mitgliedschaft bny te ➤ 81 Organisationen in 52 Ländern mit ungefähr 700'000 Mitgliedern und ➤ ein gewaltiges, noch nicht genutztes Wachstumspotential. Die großen multinationalen Unternehmen in diesem Sektor verstärken ihre Präsenz in allen Teilen der Welt, zum Teil durch Akquisitionen auf entwickelten Märkten und durch die Beteiligung an neuen Aktivitäten, da immer mehr Dienstleistungen ausgelagert werden.enter alle" und zum G Grün In Mittel- und Osteuropa, wo es bisher keine Privatwirtschaft gab, versuchen alle maßgeblichen Akeure, sich einen Platz zu erobern, indem sie sich auf diesen Märkten niederlassen. Für die Fachgruppe sind diese Marktentwicklungen mit einem großen Wachstumspotential verbunden, sowohl in bezug auf neue Mitglieder als auch auf das Wachstum bereits angeschlossener Organisationen. In der AproFIET- und der Afro- FIET- Region sind die Mitgliederzahlen noch gering, doch besteht in beiden Fällen ein gewaltiges Wachstumspotential. In der Iro- FIET- Region, namentlich in Nordamerika, finden umfassende Umstrukturierungen statt, die zur Folge haben, dass sich die Zahl der Unternehmen verringert und der Markt von wenigen, jedoch grösseren Firmen beherrscht wird. In den südlichen Regionen sind die multinationalen Firmen nun ebenfalls im Vormarsch, was von der Fachgruppe eine zunehmende Wachsamkeit und Tätigkeit verlangt.gen und Arbeitg Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten geta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 101 Fachgruppenausschuss ➤ Vorsitzender: Andy Stern, USA& Kanada, löste John Sweeney ab. ➤ Stellvertretende Vorsitzende: Karsten Handen, Dänemark. Fachgruppenkonferenz: Genf, Oktober 1997. ➤ Fachgruppenausschuss- Sitzungen: Amsterdam, September 1998; Wien, Februar 1996; London, November 1995; Brüssel, September 1994. Hauptanliegen ➤ Organisierung neuer Mitglieder ➤ Neue Gewerkschaften für einen Beitritt gewinnen ➤ Normen anheben ➤ Diese Sektoren stärker profilieren ➤ Strategien entwickeln, die erlauben, die neuen Herausforderungen, die mit dem neuen industriellen Umfeld und dem Wachstum der multinationalen Unternehmen verbunden sind, aufzunehmen. Im Reinigungs- und Sicherheitsdienstsektor ist die Gewerkschaftsmitgliedschaft gering und die Angestellten sind unsichtbar und erhalten nur niedrige Löhne. Eines der wichtigsten Anliegen der Mitgliedsorganisationen dieser Fachgruppe wird daher darin bestehen, diese Angestellten zu profilieren und ihren Ausbildungsstand anzuheben. Der Gewinnung neuer Mitglieder wird vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden müssen. Um den durch die Entwicklungen in der Branche gestellten Herausforderungen gerecht zu werden, müssen die Gewerkschaften jedoch über anpassungsfähige Methoden und Strukturen verfügen. In diesen Wirtschaftszweigen fehlen andererseits starke Organisationen auf der Arbeitgeberseite, und zwar sowohl auf einzelstaatlicher als auch auf internationaler Ebene. Häufig handelt es sich um kleine und mittlere Unternehmen, die es mit den sozialen Vorschriften nicht sehr genau nehmen. Die Frage der Regelung stand bereits in den vergangenen Jahren ganz im Vordergrund und wird auch in Zukunft zu den wichtigen Anliegen gehören. Multinationale Unternehmen Europäische Betriebsrats- Vereinbarungen wurden mit folgenden Unternehmen unterzeichnet: ISS/ Securitas/ Securicor/ Group 4 Securitas/ Randstad Sie gehören zu den größten Unternehmen in der Branche. Es müssen aber noch weitere Europäische Betriebsräte gebildet werden, insbesondere in den Firmen Adecco, Manpower und Brinks. Im besonderen Fall von Rentokil Initial ist es den Anstrengungen der Mitgliedsorganisationen zu verdanken, dass Mitte 1998 Gespräche im Hinblick auf die Bildung eines Europäischen Betriebsrates aufgenommen werden konnten, an denen sich die FIET und verschiedene Mitgliedsorganisationen beteiligten. In der Zukunft wird es grundsätzlich notwendig sein, in Wartungs- und Sicherheitsdienst- Unternehmen Globale Betriebsräte zu schaffen. Das erste Zeichen für diese Entwicklung haben die guten Beziehungen, die mit ISS, der weltweit führenden Reinigungsfirma zustande gekommen sind, gesetzt. Eine solche Zusammenarbeit könnte auch mit anderen Marktführern geschaffen werden, was den Mitgliedsorganisationen wichtige Argumente für ihre Organisierungskampagnen und zusätzliches Gewicht bei Streitfällen geben könnte. Wartungs- und Sicherheitsdienste Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten netel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 102 Wartungs- und Sicherheitsdienste In den Regionen werden sich die Tätigkeiten in zunehmendem Masse auf das Organisierungspotential in den multinationalen Unternehmen konzentrieren. Zu den wichtigen Aufgaben gehören Anstrengungen, um die vielen Organisationen, die sich für einen Beitritt interessieren könnten, zu ermitteln, und Millionen von Arbeitnehmern, die in diesen Sektoren tätig sind, müssen noch organisiert werden. Dies stellt für die Fachgruppe eine ganz besondere Herausforderung dar. Solidarität ➤ Internationaler Tag der Gerechtigkeit für Hausmeister( Justice for Janitors) nagelineiqusH ➤ Hewlett Packard ➤ Citibank ➤ Lego ➤ Weltbank ➤ CarrAmerica ➤ ERE ➤ Commerzbank ➤ Soros Foundation Rentokil Initial Isrechte; hel bria nefileta Bis 1997 bezogen sich die Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Tag der Gerechtigkeit für Wartungspersonal( 15. Juni) hauptsächlich auf die Unterstützung der Organisierungsbemühungen der SEIU in den Vereinigten Staaten. Auf der Fachgruppenkonferenz im Jahre 1997 wurde jedoch ein neues Vorgehen in die Wege geleitet. Es wurden Gespräche über die Festlegung eines globalen Organisierungsziels eingeleitet, das die Grundlage für die Organisierungskampagnen der Mitgliedsorganisationen und für eine gegenseitige Unterstützung bilden soll. Im Jahre 1998 fiel die Wahl auf Rentokil Initial. Nachdem sich die belgischen Mitgliedsorganisationen kategorisch geweigert hatten, in einem vom Unternehmen beherrschten Forum mitzuwirken, und die Unterzeichnung des vom Unternehmen in Holland vorgelegten Abkommens unmissverständlich abgelehnt worden war, schaltete sich die Fachgruppe mit einer Reihe von Maßnahmen ein; dazu gehörten die Massenversendung von Postkarten, die Übermittlung von E- Mail- Botschaften sowie die Entsendung von Delegationen, die bei der örtlichen Geschäftsleitung vorstellig wurden, und schliesslich die Durchführung von Massenkundgebungen am 15. Juni 1998. Diese Aktionen haben Rentokil Initial in der Folge veranlasst, einen echten und sinnvollen Dialog mit der FIET und ihren Mitgliedsorganisationen aufzunehmen. Die erste Phase besteht nun darin, einen Europäischen Betriebsrat unter Mitwirkung der Gewerkschaften zu bilden. Das zweite, längerfristige Ziel wird dann die Koordination einer weltweiten Organisierungskampagne sein, deren Vorbereitung zur Zeit von der Fachgruppe geprüft wird. Sozialer Dialog in Europa neuen Die Fachgruppe wird heute von drei Arbeitgeberorganisationen( FENI- Reinigungssektor, CoESS- Sicherheitdienste, und CIETT- Leiharbeitsvermittlungsfirmen) als Gesprächspartner voll anerkannt. Die Bereitschaft zum Dialog hat dazu beigetragen, dass die Behörden, die Regierungen und die breite Öffentlichkeit auf diese Sektoren aufmerksam gemacht wurden und greifbare Fortschritte bei der Verbesserung der Normen gemacht werden konnten. Insgesamt wurden vier Übereinkommen getroffen: in der Reinigungsindustrie über Ausbildung und Arbeitszeit und im Sicherheitsgewerbe über Zulassung und Ausbildung. Die Gespräche betreffend den Leiharbeitssektor werden voraussichtlich 1999 beginnen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Global und regional rsicherung und ➤ FIET- Weltkonferenz der Fachgruppe Wartungs- und Sicherheitsdienste: Oktober 1997. ➤ Neuer Weltpräsident: Andy Stern- SEIU, Vereinigte Staaten. ➤ Euro- FIET und Iro- FIET spielen eine Führungsrolle. ➤ Aktionen zur Unterstützung der Gewerkschaften Mittel- und Osteuropas. ➤ Ausbau der Tätigkeiten in der Apro- FIET und der Afro- FIET. Seit der Wahl eines neuen Vorsitzenden der Fachgruppe, Andy Stern, anlässlich der Fachgruppenkonferenz im Oktober 1997 in Genf, werden die Aktivitäten auf weltweiter Ebene intensiviert. Europa und Amerika sind die aktivsten der FIET- Regionen, und die Mitgliedsorganisationen werden aufgefordert, durch ihre Unterstützung das Wachstum der Fachgruppe in Afrika, Asien und in Mittelund Osteuropa voranzutreiben. Weltweit besteht jedoch weiterhin ein gewaltiges Wachstumspotential. Die Mitgliedsorganisationen werden zusätzliche Mittel für die Gewinnung neuer Mitglieder einsetzen müssen, denn nur dann werden sie in der Lage sein, dieser gewaltigen Herausforderung gerecht zu werden. In der Iro- FIET- Region fanden drei Fachgruppen- Tagungen statt( Buenos Aires- Oktober 1996 und August 1997, Miami- November 1998). Im Mittelpunkt der Beratungen aller drei Tagungen standen Fragen im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen und Löhnen, die regionale Integration ( MERCOSUR) und multinationale Unternehmen. Die Aktivitäten können nun erweitert, d.h. auch auf die Region Karibik ausgedehnt werden. Es besteht ein großes Mitgliederpotential in allen Regionen, insbesondere jedoch in Afrika, Asien und in Mittel- und Osteuropa. Alle großen multinationalen Unternehmen haben nun in Mittel- und Osteuropa, wo es noch bis vor kurzem keine privaten Dienstleistungserbringer gab, Fuss gefasst. Die Herausforderung wird nun darin bestehen, mit den Gewerkschaften in diesen Sektoren, soweit diese bestehen, Kontakt aufzunehmen, oder bereits angeschlossenen Gewerkschaften zu helfen, diese„ neuen" Bereiche zu organisieren. Außerdem sollte man sich auch vermehrt den Eigentümern von Portefeuilles gewerblich genutzter Grundstücke und Bauten zuwenden, denn angesichts des nunmehr weltweit freien multinationalen Kapitalverkehrs werden Investitionen in diesen gewerblichen Markt oft als relativ sicher und einträglich betrachtet. Das bedeutet, dass sich die Fachgruppe unter anderem mit der Überwachung der Investitionen auf weltweiter Ebene befassen muss. Künftige Prioritäten ➤ Organisierung der noch nicht erfassten Arbeitnehmer. ➤ Anhebung der Normen und Förderung des Professionalismus. ➤ Erschließung und Nutzung des Mitgliederpotentials. Wartungs- und Sicherheitsdienste 103 Wartungs- und Sicherheitsdienste Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 104 ➤ Entwicklung neuer Kampagnen und Methoden- z.B. Rentenfonds als Druckmittel benützen. ➤ Schaffung von Verbindungen zum Immobilienbesitz. ➤ Ausbau der Tätigkeiten der Fachgruppe in Mittel- und Osteuropa in bezug auf multinationale Unternehmen. ➤ Bildung neuer Europäischer Betriebsräte. ➤ Kommunikation und Koordination zwischen den Europäischen Betriebsräten. ➤ Umwandlung der Europäischen Betriebsräte in Globale Betriebsräte. Stärkere Präsenz der Multis in neuen Dienstleistungsindustrien- Zunahme des Outsourcing. ➤ Ausbau der Präsenz der Fachgruppe auf Internet. ➤ Vermehrte Nutzung des Internet durch die Mitgliedsorganisationen ➤ Verstärkung unserer Präsenz in der Afro- und der Apro- Region. Die wichtigste Herausforderung wird darin bestehen, die Anstrengungen zur Gewinnung neuer Mitglieder zu verstärken. Abgesehen von den bereits bekannten Strategien werden neue Methoden zur Unterstützung von Kampagnen entwickelt werden müssen. In diesem Zusammenhang kann das wachsende Interesse an privaten Rentenfonds bei der Vermögensverwaltung einen neuen Weg zur Ausübung von Druck im Zusammenhang mit der Auftragsvergabe darstellen, namentlich in Fällen, in denen die Gewerkschaften die Möglichkeit haben, die Auftragsvergabe an Firmen zu beeinflussen, die als Arbeitgeber einen guten Ruf genießen. Die Fachgruppe hat sich mittlerweile auch auf dem Internet profiliert, wo sie ihren Platz in den FIET Home Pages hat. Die vermehrte Verwendung von E- Mail erlaubt eine rasche Kommunikation zwischen den grössten und entsprechend ausgerüsteten Mitgliedsorganisationen. In der Zukunft werden aber mehr Mitgliedsorganisationen zu Online- Verbindungen übergehen und ihre eigenen Internet- Aktivitäten verstärken müssen, damit die Möglichkeiten für billige, rasche und effiziente Kommunikation voll ausgeschöpft werden können. Die operationelle Basis der Fachgruppe in der Iro- FIET wird ausgebaut und auch„ neue" Länder, namentlich in der Karibik, umfassen müssen. In der Apro- FIET- Region nimmt die Zahl der multinationalen Marktteilnehmer rasch zu. Es werden nun grosse Anstrengungen notwendig sein, um die Mitgliedschaft auszubauen, indem umfassende Organisierungskampagnen eingeleitet werden. Die Afro- FIET- Region muss zusätzliche Unterstützung erhalten, damit das Netz der Mitgliedsorganisationen ausgebaut werden kann. Sozialer Dialog In Europa Sten und CETT azum neeasted ened CoESS Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Sozialversicherung und Gesundheitsdienste -16W152 achA nov tells finux dev bre Erreichte Ziele ➤Internationales Kolloquium über die Zukunft des Sozialschutzes. ➤ Erhebung bei den Mitgliedsorganisationen in Europa über die Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen in den nationalen Sozialversicherungssystemen auf die Arbeitnehmer, mit dem Ziel, eine Gewerkschaftsstrategie angesichts der Kürzungen und des wachsenden Drucks auf die Angestellten zu erarbeiten. ➤ Verstärkung der Tätigkeiten der Fachgruppe in der Iro- FIET- Region( FIATSSS). ➤ Wiederbelebung der Fachgruppe in der Euro- FIET. Fachgruppe ➤ Vorsitzender: Börje Johansson, FF Schweden, seit November 1995, als Nachfolger von Yves Sileximon, FEC- FO, Frankreich Stellvertretender Vorsitzender: Peter Stattmann, GPA, Österreich ➤Internationales Kolloquium- Avignon, November 1995 Euro- FIET- Fachgruppenkonferenz- Luxemburg, Februar 1998 reib niean:! ni eangbearlbow si ➤ Tätigkeiten der FIATSSS in der Iro- FIET- Region ➤ IAO- Konferenz über Reformen im Gesundheitswesen, September 1998 aus holgeh leroipen bau indol evisiso? jeb gull< ni exsnime3 elendigePr A 19b ams< ab amids S Mitgliedschaft 85 Organisationen in 65 Ländern mit nahezu 600'000 Mitgliedern. ( 282TA ib lus nevnu dola bhiw neizA ni seh> eb ebnserbaw eig Zentrale Anliegen ➤ Die die Sozialversicherungssysteme unter Druck setzende Arbeitslosigkeitus noipe issib ➤ Ausschluss der Armen Demographische Verlagerungen ➤ Schutz der Arbeitsplätze ➤ Druck auf die verbleibenden Angestellten, welche die Systeme funktionstüchtig erhalten müssen Die Krise in Asien und ihre sozialen Konsequenzen ➤ Gegenüberstellung von öffentlichen und privaten Lösungen nedspauA ge chust Viele der grundlegenden Sozialversicherungssysteme und die staatlichen Gesundheitsdienst- Systeme wurden nach der großen Depression der 30er Jahre und dem nachfolgenden zweiten Weltkrieg Sozialversicherung und Gesundheitsdienste 105 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nels FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 106 Sozialversicherung und Gesundheitsdienste och in ke geschaffen. Die damaligen demographischen und wirtschaftlichen Verhältnisse können jedoch in keiner Weise mehr mit der heutigen Realität der globalen Wirtschaft verglichen werden. benutzen Die Sozialschutz- und Altersrentensysteme sind nicht konzipiert, um der Belastung einer Rekordzahl von Arbeitslosen, so wie wir sie heute kennen, Stand zu halten. Die Arbeitslosigkeit stellt somit die Zukunft aller nationalen Sozialversicherungssysteme ernsthaft in Frage, und zudem hat sich die Bevölkerungsstruktur grundlegend verändert. Niedrigere Geburtenraten und eine höhere Lebenserwartung stellen eine zusätzliche Belastung für die einzelnen Systeme in den Industrieländern dar. Es besteht allgemein die Befürchtung, dass die Regierungen ein nach amerikanischen Grundsätzen gestaltetes System einführen könnten, das nur ein minimales soziales Sicherheitsnetz und sogenannte ,, private Lösungen" vorsieht. bebe Da die Regierungen gezwungen sind, ihre Haushaltmittel einzuschränken oder umzuverteilen, werden die Sozialversicherungssysteme radikalen Änderungen unterworfen sein, die man jedoch eher mit dem positiveren Begriff„ Reformen" beschreibt. In den kommenden Jahren werden die Sozialversicherungs- und Gesundheitsdienstsysteme weiterhin im Zeichen des Wandels stehen, damit sie den Herausforderungen des neuen Jahrtausends gerecht werden können. Von diesen Entwicklungen werden die„ Kunden" des Systems, die Rentner und die Kranken, unmittelbar betroffen sein. Auch für die im Bereich der staatlichen Sozialversicherung und in Gesundheitsdiensten beschäftigten Personen bahnt sich eine ungewisse Zukunft an. Der„ Arbeitsplatz auf Lebenszeit" in der staatlichen und öffentlichen Verwaltung gehört der Vergangenheit an. Die Regierungen unternehmen große Anstrengungen, um ihre Haushaltsdefizite zu verringern. Schliesslich werden diese negativen Entwicklungen durch die neuen Technologien, die die Bürolandschaft radikal verändert haben, weiter verschlimmert. Die wachsende Krise in Asien wirkt sich unvermindert stark auf die Volkswirtschaften der Länder dieser Region aus. Global und regional der ➤ Erhaltung der Sozialversicherungs- und Gesundheitsdienst- Systeme Regionale Seminare in der Afro- FIET 0000 ➤ Zunahme der Aktivitäten in der Iro- FIET( FIATSSS) DAI Die wachsende Krise in Asien wirkt sich unvermindert stark auf die Volkswirtschaften der Länder dieser Region aus. epizolatie A ebne be nemA job Künftige Prioritäten Anbedeldra tus ini ➤ Radikale Reform der Sozialversicherung und der Gesundheitsdienst- Systeme; Haushaltskürzungen der Regierungen und die Auswirkungen auf die öffentlichen Ausgaben; Vermehrtes Umsteigen auf„ private Lösungen“ für die Begüterten; Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Ausschluss der Armen; ➤ Maßnahmen angesichts der möglichen Auslagerung bestimmter Funktionen, z.B. EDV- Verarbeitung; ➤Schutz der Interessen der Arbeitnehmer; ➤ Erhöhung der Kompetenzen und Qualifikationen der Angestellten; ➤ Mitgliederzahlen; ➤Schutz der Gewerkschaftsrechte; ➤ Erreichung eines Mitspracherechts der Fachgruppe bei der Gestaltung der Sozialpolitik in Europa. In bezug auf das Arbeitsleben gehen unsere Mitglieder in diesem Sektor einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften sind rückläufig, und zahlreiche Angestellte werden von ihrem Arbeitsplatz verdrängt. Die verbleibenden Angestellten müssen eine wesentlich größere Arbeitslast bewältigen, die mit dem laufenden Personalabbau weiter ansteigt. Diese Entwicklungen fallen in eine Zeit, in der die Technologie einen immer wichtigeren Platz einnimmt. Die Tätigkeiten der Fachgruppe werden sich daher auf die genaue Analyse der sich vollziehenden Veränderungen und auf den Austausch von Informationen über innovative Lösungen konzentrieren müssen, die entwickelt werden könnten, um ein Gegengewicht zu den möglichen Gefahren zu schaffen, die durch den wachsenden Druck auf die Systeme und die Veränderungen entstehen. raumaiwo mi netile) Europäische Kommission by publidauA egiba812 Die Zusan GO XX schieden idungsau der Gemeinsch dem massib ni nea Borebris finery GD XXll der Europäisch eigeloniasTebinureche usaemmsap reh upda EVT hat die Möglichkeit diesens Der Beratungsau Spektrum von Big Ideen und Im Juni 1995 Erklärung lea Europäisch die zukunftige Rolle der EU im Bereich yes Tourismus lub Abnu in 1987 STEM AS aumanjoT sqquaticA uo gaurbeausapnubnicheVerbasow Sozialversicherung und Gesundheitsdienste 107 Tourismus und Freizeit Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 108 Tourismus und Freizeit chutznicht ko jedoch in kei UA< Erreichte Ziele ➤ Im März 1995 beteiligten sich die Organisationen ECF- IUL, CSTE, Euro- FIET, IUL, ITF und FIET an der Bildung des Europäischen Verbindungsausschusses für Tourismus( EVT). Im Juni 1995 fand in Penang, Malaysia, ein gemeinsames IUL/ ITF/ FIET- Seminar über Tourismus statt. ➤Im August 1997 wurde in Zusammenarbeit mit HK Service, Dänemark, in Ghana und in Kenia eine Feldstudie durchgeführt. Die vielfältigen Aspekte des Tourismus machen eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gewerkschaften auf nationaler und internationale Ebene unerlässlich; eine vom 23. FIETWeltkongress verabschiedete Entschliessung verlangte eine Verstärkung der Kooperation mit der ITF und der IUL in diesem Sektor. Hauptanliegen ➤ Organisierung und Ausbau der Gewerkschaftsmitgliedschaft im Tourismus; Niedrige Löhne und mangelnde Leistungen für Beschäftigte im Tourismus; Ständige Ausbildung und Verbesserung der Qualifikationen der Angestellten im Tourismus; Tourismus und Verbrechen; ➤ Beschäftigung und Sozialpolitik im Tourismus; Tourismus und Umwelt; ➤ Tourismus und Technologie; ➤ Tourismus und neue Formen der Arbeitsbeziehungen; ➤ Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen IBSen in diesem Sektor. Rec Europäischer Verbindungsausschuss Tourismus der Länder Vorsitzender: Christian Juyaux, CFDT, Frankreich; der Set stark au auf die Tagungen: Länder Arbeitsgruppe Tourismus: 24. März 1994, Genf und 4. Juli 1994, Brüssel; ➤ Europäischer Verbindungsausschuss Tourismus: 14. Juni 1995, 24. Oktober 1995, 21. März 1996, 16. Oktober 1996, 7. Februar 1997 und 19. Juni 1998, alle in Brüssel; 1. Europäische Gewerkschaftskonferenz über Tourismus, 6./7. März 1995, Brüssel; ➤ 2. Europäische Gewerkschaftskonferenz über Tourismus, 16./17. Juni 1997, Florenz. Der Europäische Verbindungsausschuss für Tourismus( EVT) tagt regelmäßig, um Informationen über Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und die gewerkschaftliche Organisierung der Angestellten in der Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Touristikindustrie auszutauschen. Dank dieser gemeinsamen Anstrengungen sind die Internationalen Berufssekretariate besser in der Lage, die europaweite Zusammenarbeit in multinationalen Unternehmen, die sich mit allen Aspekten des Tourismus( Hotel und Catering, Reiseveranstalter, Reisebüros und Transportgesellschaften) befassen, zu verbessern. Gemeinsames IBS- Seminar in der Region Asien/ Pazifik Vom 28.- 30. Juni 1995 fand in Penang, Malaysia, ein gemeinsam von den IBSen veranstaltetes Seminar über Tourismus statt, an dem mehr als 70 Gewerkschaften aus der Region Asien/ Pazifik vertreten waren. Mitglieder der IUL, der ITF und der FIET beteiligten sich an Diskussionen über Probleme, mit denen die Arbeitnehmer im Tourismus konfrontiert sind. Zu den dabei behandelten Anliegen gehörten die niedrige Organisierungsrate, die gewerkschaftsfeindliche Haltung vieler Arbeitgeber, zeitlich begrenzte und unsichere Dienstverhältnisse und schlechte Arbeitsbedingungen. Feldstudie in der Afro- FIET- Region Für die Afro- FIET- Region gelangte im August 1997 in Zusammenarbeit mit HK Service, Dänemark, in Ghana und Kenia eine Feldstudie zur Durchführung, mit dem Ziel, Möglichkeiten zur Organisierung von Arbeitnehmern im Tourismus und zur Verbesserung ihrer beruflichen Qualifikationen zu prüfen. Europäische Kommission Die Zusammenarbeit mit der GD XXIII wurde verstärkt, und Vertreter dieser Einheit nahmen an verschiedenen Sitzungen des Europäischen Verbindungsausschusses Tourismus teil, um Maßnahmen der Gemeinschaft auf dem Gebiet des Tourismus vorzustellen und zu erörtern. Der Beratungsausschuss Tourismus der GD XXIII der Europäischen Kommission umfasst ein breites Spektrum von Kommissionsvertretern, und der EVT hat die Möglichkeit, diesem Ausschuss regelmäBig Ideen und Vorschläge zu unterbreiten. Im Juni 1995 veröffentlichte der Europäische Verbindungsausschuss Tourismus eine gemeinsame Erklärung zum Grünbuch über die zukünftige Rolle der EU im Bereich des Tourismus. Spielkasinoangestellte Die FIET stellt zur Zeit die Ergebnisse einer Erhebung zusammen, die vor kurzem bei ihren Mitgliedsorganisationen, die Spielkasinoangestellte vertreten, durchgeführt wurde. Zu den Anliegen dieser Gewerkschaften gehören die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Ausbau der Sozialen Sicherheit und der Rentenansprüche, die Verstärkung der Organisierung und die Verbesserung der Tarifverhandlungen in Spielkasinobetrieben. Tourismus und Freizeit 109 Tourismus und Freizeit Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 110 Künftige Prioritäten ➤ Verstärkung der grenzüberschreitenden internationalen Zusammenarbeit der Gewerkschaften in transnationalen Unternehmen, die sich in allen Sparten des Tourismusgewerbes( Hotelund Gaststättengewerbe, Reiseveranstalter, Reisebüros und Transportunternehmen) betätigen, und Ausbau der internationalen Solidarität; Ausübung von Einfluss auf die internationale Tourismuspolitik; Austausch von Informationen über Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und die gewerkschaftliche Organisierung der Beschäftigten im Tourismusgewerbe und über die Tätigkeiten der Internationalen Berufssekretariate im Tourismussektor; ➤ Durchführung gemeinsamer IBS- Veranstaltungen über Tourismus; Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des EVT und Förderung seiner langfristigen Ziele; ➤ Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Tourismusgewerbe; ➤ Förderung des sozialen Dialogs im Tourismussektor; ➤ Regelmäßige Information der angeschlossenen Gewerkschaften über soziale und wirtschaftliche Entwicklungen im Tourismusgewerbe und über Initiativen der für diesen Sektor zuständigen internationalen Institutionen; ➤ Verfolgung gemeinsamer Ziele der in europäischen Tourismusgremien mitwirkenden Organisationen, insbesondere des Beratungsausschusses Tourismus( GD XXIII); des Tourismus- Ausschusses des Europäischen Parlaments, des Wirtschafts- und Sozialausschusses und des Ausschusses der Regionen; ➤ Veranstaltung von Tagungen für die mitwirkenden Organisationen, mit dem Ziel, das gemeinsame Vorgehen im Bereich der Tourismuspolitik weiterzuentwickeln und mit Vertretern der Europäischen Kommission zur Sprache zu bringen; ➤ Wiederbelebung der Aktivitäten für Spielkasinoangestellte; für Dezember 1998 ist eine Sitzung der Arbeitsgruppe geplant. aeffend nie tassimu noizeimmoX eb IXX GO 19b qumano saurausap 190 -Smegen zunezu masib JisXoipoMainted TV3 heb bu meleevandielmo nov mumblega Europäischer Verbindun uss Tourismdhetnu us speriano by nebi pia sations de and quebrilnettone e inut, mi aumanual- zebben mi Ueb stof epifiniolus eib redo fun musim 2 Arbeitsgruppe Tourings 24. März 1994, Genf und 4 Jul 1994, Brüssel schuss Tourismus 14 Juni 1995, 24. lepro 1995 und 18. Jun 1968, alle in Brussel A heb 1eb gen und TBA ei0 18010 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Fach- und Führungskräfte FIE Kodax > Bildung Erreichte Ziele Branchenübergreifende Gruppen Der FIET- Ausschuss weltweiter Ebene vert Fach- und Führungskräfte Frauen käten in internationalen OrganisatJugend europäischen Tätigke meinsam vom EGB die regionaler Ebene- ätig. Auf Von Führungs: OECO: Die 1993 ge ocadres verbunden. Das Sekr für Fach- und Führungskräfte Führungskräfte Schaffung eines Mitgliedschaft > Von insgesamt 107 FIET- Mitgliedsorganisationen und Führungskräfte teilnehmen, flonen au Für den deg gelan huss gebildet, und die Apro- FIET zieht dis eit des Ausk 62 Organis Euro- PIET and Organisand bei sident Ben Blomqvist SIF Vorsitze B. B Ite Tourismus und Freizeit 110 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Verstärkung der an in trans und Gaststätter gen, und Ausb Ausübung von Einflus Austausch von liche Organ fer Künftige Gewerkschaf Hotel über die Tätigkeiten der InTourismus Zusammenarbeit innerhalb des EVT und Forderung seiner langstigen neoguro abnetierprodineronste rung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Tourismusgewerbe Förderung des sozialen Dellogs im Tourismussektor Regelmäßige Information del angesch hep Institute Gewerkschation bu le 1908 chen Touris ungsausschusses Tourismus Veranstaltung same Vorge die uitwi Bereich der Tourismuspofiti Euppl zur Sprache Wiede der Aktivit sea Sektor zuständi gani des Zielf da und em der elle für Dezember Sitzung der Arbeitsgruppe geplant Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Fach- und Führungskräfte FIE Zus SS International Erreichte Ziele 113 nepnupsT isM ➤FIET- Pass für Fach- und Führungskräfte; ➤ Kodex der beruflichen, sozialen und ethischen Verantwortung; ➤ Bildung eines Forums für Ingenieure; ➤ Ausbau von Eurocadres- Aktivitäten in allen Regionen; ➤ Grundsatzstrategien in bezug auf Arbeitszeit, Mobilität, Berufs- und Familienleben und Management- Modelle; ➤ Globale dreigliedrige Konferenz zum Thema:„ Durchbrechen der gläsernen Decke- Frauen in Führungsfunktionen“; ➤ Konsolidierung von Eurocadres. ( 199 Der FIET- Ausschuss für Fach- und Führungskräfte ist auf weltweiter und regionaler Ebene tätig. Auf weltweiter Ebene vertritt der Ausschuss für Fach- und Führungskräfte die Interessen von Führungskräften in internationalen Organisationen wie zum Beispiel in der UNO, der IAO und der OECD. Die europäischen Tätigkeiten des Ausschusses für Fach- und Führungskräfte wurden mit dem 1993 gemeinsam vom EGB und der Euro- FIET geschaffenen Rat für europäische Führungskräfte, Eurocadres, verbunden. Das Sekretariat von Eurocadres wird von der Euro- FIET geführt. Der europäische Ausschuss für Fach- und Führungskräfte tagt in Verbindung mit dem weltweiten FIET- Ausschuss für Fach- und Führungskräfte. In der Iro- FIET wurde ein neuer Ausschuss gebildet, und die Apro- FIET zieht die Schaffung eines solchen Gremiums in Betracht. Mitgliedschaft ➤ Von insgesamt 107 FIET- Mitgliedsorganisationen, die an der Arbeit des Ausschusses für Fachund Führungskräfte teilnehmen, kommen 62 Organisationen aus der Euro- FIET und 45 Organisationen aus der Apro-, Afro- und Iro- FIET. ➤ Für diese Gruppe besteht ein großes Wachstumspotential, namentlich in den Regionen und bei ed den Ingenieurberufen. Präsidium und Lenkungsausschuss ➤ Vorsitzender: Michel Rousselot, UCC- CFDT, Frankreich; Vizepräsident: Bertil Blomqvist, SIF, Schweden. ➤ Euro- FIET- Mitglieder im Präsidium von Eurocadres: M. Rousselot, Vorsitzender; B. Blomqvist, Vizepräsident, und P. Lamb, Vizepräsident, der den EGÖD vertritt, dessen Gewerkschaft, PCS, jedoch der Euro- FIET angeschlossen ist. Fach- und Führungskräfte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 114 Tagungen aft 1.2p ก มาก จก วร ➤ Sitzungen des FIET- Ausschusses für Fach- und Führungskräfte: September 1995, Oktober 1996, Mai 1997, Juni 1998, alle in Genf. ➤ 1. FIET- Forum für Ingenieure: Oktober 1996, Genf. ➤ FITTSP- Vorstandssitzung, Juni 1997, Buenos Aires. ➤ Apro- FIET- Seminar für mittlere Führungskräfte, November 1997, in Seoul. ➤ Eurocadres- Vollversammlungen und Symposien: September 1994; Dezember 1995; Dezember 1996 und Dezember 1997, alle in Brüssel. ➤ ICU- FIET- Seminar für Fach- und Führungskräfte, März 1995 in Accra, Ghana. T3R Zentrale Anliegen 98 henoiger ➤ Organisierung von Fach- und Führungskräften; ➤ Mobilität der Fach- und Führungskräfte, Pass, Anerkennung von Diplomen; ➤ Ethische, soziale und berufliche Verantwortung von Fach- und Führungskräften; ➤ Liberalisierung des Handels mit professionellen Dienstleistungen; ➤ Neue Aufgaben für die mittleren Führungskräfte; ➤ Frauen in Managementpositionen; Sozialschutz und Betriebsrenten; Ausbildung; bnu eaurbeauA heb Mihev ened stewflow w nenoitseinspio nelentenisini ni neftšu! rbeesA 2sb netic pist neroaiscove Gewerkschaftsrechte für Fach- und Führungskräfte; Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen; Harmonisierung von Berufs- und Familienleben; Förderung eines europäischen Management- Modells; ➤ Arbeitszeit der Fach- und Führungskräfte. reib treis TR- o1qA eib bnu jeblidep ea Sozialer Dialog tim - esp T31R- 01319b bou mov meniem Ne2 280.nebnudiev brichsV.ni fost efelagnum bu sü เว บอก en nie sbiuw TER- 01 19 leistegund rostes ni amuimete interoloe eerie on its to Bisher hat der soziale Dialog hauptsächlich auf europäischer Ebene stattgefunden. Es müssen vermehrte Anstrengungen unternommen werden, um auch in anderen Regionen ähnliche Formen des Dialogs zu schaffen. A seb liechAneb ne elb bu 37-0003 heb aus ei bnu ➤ Im Rahmen von Sondierungsgesprächen mit UNICE und CEEP wurde die Einleitung eines sojed zialen Dialogs über die Mobilität von Fach- und Führungskräften erörtert. ➤ Eurocadres beteiligte sich an den EGB/ UNICE/ CEEP- Verhandlungen über Elternurlaub und über atypische Arbeit. ➤ Eurocadres hat in seiner Eigenschaft als Sozialpartner auf europäischer Ebene am Konsultationsverfahren gemäß dem Abkommen über die Sozialpolitik teilgenommen. In der Berichtszeit hat Eurocadres zu 36 von der Europäischen Kommission eingereichten sozialen Initiativen Kommenwitare abgegeben. lesbia Eurocadres gehört der EGB- Delegation an, die an Tagungen des EK/ EGB- Sozialdialog- Ausschusses mitwirkt. ebestianov JoleaauoA Me ➤ Eurocadres steht in Verbindung mit verschiedenen Abteilungen der Europäischen Kommission sowie mit dem Europäischen Parlament und dem Wirtschafts- und Sozialausschuss. oob Fach- und Führungskräfte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 115 Global und regional de gege Die nächste FIET- Weltkonferenz der Fach- und Führungskräfte wird im Jahr 2000 in der AproFIET- Region durchgeführt. The Mi Zusammenarbeit mit dem INES( International Network of Engineers and Scientist for Global Responsibility). Gemeinsame Weltkonferenz in Amsterdam( 1995) über die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, im Beisein von über 500 Teilnehmern. ➤ Vorbereitungen für eine zweite FIET/ INES- Konferenz in Stockholm im Jahr 2000 sind bereits im Gange; diese wird unter dem Motto:„ Herausforderungen für Wissenschaft und Ingenieurwesen im 21. Jahrhundert" veranstaltet. ➤ Erste FIET- Weltkonferenz für Ingenieure in Washington D.C.( 1995), die in Zusammenarbeit mit APESMA, CESO, EMA und anderen Organisationen veranstaltet wurde. ➤ Es werden Vorbereitungen für eine 2. Weltkonferenz für Berufsingenieure getroffen, die im März 1999 in Melbourne zur Durchführung gelangen wird. ➤ FIET- Konferenz für Gewerkschaften von Akademien der Wissenschaften in Mittel- und Osteuropa, in Moskau( 1996). Im Juni 1998 fand in Zusammenarbeit der finnischen Akademiker- Organisation AKAVA eine Konferenz über Arbeitslosigkeit und Umschulung von Wissenschaftlern in Russland statt. ➤ Afro- FIET- Seminar für Fach- und Führungskräfte über Organisierung, in Ghana( 1995). Apro- FIET- Workshop und Seminare für Fach- und Führungskräfte, in Singapur( 1995) und Seoul ( 1997), und Ausarbeitung eines Aktionsprogramms. ➤ Iro- FIET- Seminar über Organisierung in Costa Rica( 1996); Schaffung der FITTSP, der Iro- FIETFachgruppe für Fach- und Führungskräfte, Ingenieure, Techniker und Aufsichtspersonal, und Ausarbeitung eines Aktionsprogramms. Vertretung von Fach- und Führungskräften bei der OECD, der IAO und der WIPO. Künftige Prioritäten ➤ Organisierung von Fach- und Führungskräften. ➤ Gewährleistung von Gewerkschaftsrechten für Fach- und Führungskräfte, wobei der Schwerpunkt auf bestimmte Länder und bestimmte multinationale Unternehmen gelegt werden soll. ➤ Wahrnehmung der Interessen der Fach- und Führungskräfte vor dem Hintergrund globaler Deregulierung. Verbesserung der Bedingungen für die Mobilität von Fach- und Führungskräften. ➤ Förderung des Passes und des ethischen Kodizes. ➤ Verteidigung der Stellung der mittleren Führungskräfte. Schutz von Fach- und Führungskräften gegen übermäßige Arbeitslast und Arbeitszeit. ➤ Förderung der Frauen in Fach- und Führungspositionen. ➤ Umgang mit neuen Management- Methoden und Förderung eines sozial verträglichen Management- Modells. ➤ Verstärkung der Präsenz des Ausschusses für Fach- und Führungskräfte auf Internet und Entwicklung von Online- Dienstleistungen. Verbesserung der Aktionsmöglichkeiten von Eurocadres. Konsolidierung und Ausbau der regionalen Tätigkeiten für Fach- und Führungskräfte. Verbesserung der Ressourcen und Effizienz von Eurocadres. Fach- und Führungskräfte Frauen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 116 Frauen Mai alle in Ge Erreichte Ziele lenolpen boy isdol moigeA- T317 ➤ Einleitung des Globalen Gleichstellungsprojekts der FIET im Jahre 1995, d. h. eines Vierjahresprogramms in allen FIET- Regionen, mit dem Ziel, mehr Frauen für die Sache der Gewerkschaften zu gewinnen und die Tarifverhandlungen für berufstätige Frauen zu verbessern. Einleitung eines transnationalen Netzwerks für Frauen in allen Regionen. ➤ FIET- Aktionsplan für Frauen, der die Prioritäten aus den Schlussfolgerungen der 5. FIETWeltkonferenz der Frauen im Jahre 1995 in Wien aufnimmt. ➤ FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen: Alljährliche Durchführung von Solidaritätskampagnen zur Förderung der praktischen Gewerkschaftssolidarität am 8. März, dem internationalen Tag der Frauen. ➤ Veranstaltung der 1. Iro- FIET- Frauenkonferenz und- zum erstenmal- Wahl von Frauen in den Iro- FIET- Vorstand. ➤ Überwachung der Mitwirkung von Frauen in FIET- Strukturen. ➤ Dreigliedrige Konferenz der IAO über Frauen in Führungspositionen. bnu exi Globale Netze für Frauen und09 jed nett eqquiprios senie prútiedisauA rlos nov pautetheV< Das Globale Gleichstellungsprojekt der FIET/ FNV wurde 1995 lanciert. Im Rahmen dieses Vierjahres- Projekts sollen die Ziele der 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen umgesetzt werden. Im Jahre 1998 wurde die Einführung des Projekts in allen Regionen abgeschlossen, und es hat dazu beigetragen, Netze für Frauen in Afrika, Asien und Pazifik sowie in Zentral- und Südamerika und der Karibik zu schaffen und auszubauen. Das Globale Gleichstellungsprojekt stellt für die Frauen in den einzelnen Regionen eine gewaltige Motivation dar, die sie ermutigt, die Herausforderung der Ausarbeitung von Projekten für Frauen auf nationaler und lokaler Ebene aufzunehmen. Die mit dem Globalen Gleichstellungsprojekt geschaffene Begeisterung fand auf allen Ebenen, von der Basis bis zu den weiblichen Führungskräften in den Gewerkschaften der verschiedenen Länder, ihren Niederschlag. Selbstbestimmung ist eine Schlüsselkomponente dieses Projekts, und Hunderte von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften haben zur Erreichung dieses Ziels beigetragen, und die gewonnenen Erfahrungen stellen für sie eine große Bereicherung dar. Die FIET ist nun im Begriff, neue Ziele für das 21. Jahrhundert zu stecken und beabsichtigt, das Projekt um vier weitere Jahre zu verlängern. In der Berichtszeit wurde das Euro- FIET- Netz der Frauen im privaten Dienstleistungssektor lanciert, an dem sich 24 Euro- FIET- Mitgliedsorganisationen beteiligen, um die Frage der Chancengleichheit im sozialen Dialog zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern, Regierungen und der Europäischen Union zu thematisieren. Die in diesem Netz mitwirkenden Frauen fungieren als Koordinatorinnen in den Gewerkschaften ihrer Regionen oder Länder. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 117 Grenzüberschreitende Kampagne gegen Wal- Mart: Internationaler Tag der Frauen, 8. März 1997 now us Die FIET und ihre amerikanische Mitgliedsorganisation UFCW haben eine internationale Kampagne eingeleitet, um die Ausbeutung und Diskriminierung weiblicher Arbeitnehmer durch den zweitgrößten multinationalen Einzelhandelskonzern Wal- Mart herauszustellen. Diese Kampagne war das Resultat von Diskussionen, die anlässlich der ersten Iro- FIET- Frauenkonferenz geführt wurden, die im Oktober 1996 in Buenos Aires zur Durchführung gelangte und auf der die Teilnehmerinnen übereinkamen, aus Anlass des Internationalen Tags der Frauen eine internationale Kampagne gegen die Ausbeutung von weiblichen Arbeitskräften einzuleiten. Diese Kampagne brachte weltweit die Praktiken dieses Unternehmens zutage, die nicht nur die Frauen benachteiligen, sondern auch einen stark antigewerkschaftlichen Charakter haben. Abgesehen von der Informationskampagne über diese multinationale Firma führten verschiedene FIET- Mitgliedsorganisationen am Internationalen Tag der Frauen Kundgebungen vor den Wal- Mart- Geschäften durch. Diese Kampagne wurde von angeschlossenen Gewerkschaften in allen Teilen der Welt unterstützt: sie protestierten gegen die Wal- Mart- Praktiken, indem sie Postkarten an den Hauptsitz des Unternehmens in den Vereinigten Staaten sandten. Dreigliedrige IAO- Konferenz „ Die gläserne Decke durchbrechen“ lautete das Thema einer dreigliedrigen IAO- Konferenz, die im Dezember 1997 veranstaltet wurde und der Überprüfung der Fortschritte, die bei der Vertretung der Frauen in Führungspositionen im Finanzsektor und in professionellen Dienstleistungen erzielt wurden, gewidmet war. Die Konferenz verabschiedete Entschließungen zu der künftigen Arbeit der IAO, zu praktischen Maßnahmen und zu der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen IAO- Politiken und-Programmen im Finanzsektor und in professionellen Dienstleistungen. Tagungen 5. FIET- Weltfrauenkonferenz: 6.- 9. Juli 1995 in Wien. ➤ FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen: 6. Juli 1995 in Wien; 18.- 19. März 1996 in Genf; 21.- 22. April 1997 in Genf, und 27.- 28. April 1998 in Genf. 1. Iro- FIET- Frauenkonferenz: 21.- 22. Oktober 1996 in Buenos Aires. Iro- FIET- Frauengruppe: März 1998 in Sao Paulo; November 1998 in Buenos Aires. ➤ Euro- FIET- Frauennetz: Brüssel, 1. April 1997, Brüssel, 24. Juli 1997; Cardiff, 30. März 1998. ➤ Zahlreiche Tagungen auf nationaler und regionaler Ebene in Afrika, Asien und Pazifik, Zentral- und Südamerika und in der Karibik, im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts der FIET. ➤ Teilnahme an Tagungen der IBFG- und EGB- Frauengruppen. Auf der 5. FIET- Weltkonferenz der Frauen wurde immer wieder betont, dass mehr Frauen für die Sache der Gewerkschaftsbewegung gewonnen werden müssen.„ Solange die Frauen nicht organisiert sind, werden ihnen die Arbeitgeber die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen diktieren; die Frauen müssen Gewerkschaften angehören, denn nur dann können sie ihre Lebensqualität verbessern", erklärte die Gastreferentin Emma Mashinini, Kommissarin der Landkommission in Südafrika. In den Schlussfolgerungen stellten die Konferenzteilnehmerinnen eine Agenda für künftige Prioritäten auf, die auch das langfristige Ziel der Stärkung der Frauennetze umfasste. Diese Netze sollen zur Gewinnung neuer Mitglieder eingesetzt werden und die bereits Gewerkschaften angehörenden Frauen zu einer aktiveren Mitwirkung in der Gewerkschaftsbewegung anregen. uanes Frauen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 118 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Zentrale Anliegen thsM- leW negen.eng Teet Aufbau von Netzen für die Frauen in allen Regionen; ➤ Organisierung weiblicher Arbeitnehmer; of Mitwirkung der Frauen in Gewerkschaften; Tarifverhandlungen für Frauenförderungsmaßnahmen gegen Diskriminierung; Abstimmung von Berufs- und Privatleben; Berufsegregation und Lohnunterschiede; Gesundheit und Sicherheit; Beseitigung der sexuellen Belästigung und Gewalt gegen Frauen; Sozialer Schutz und Soziale Sicherheit; ➤ Prekarisierung der Arbeit/ atypische Arbeit. FIET- Ressourcen für Frauen ➤ Weibliche Angestellte und die FIET: 1995 ➤FIET- Aktionsplan für Frauen: 1995 Sexuelle Belästigung verhindern: 1996 Organisierung berufstätiger Frauen: 1997 Handbuch Ausbildung von Ausbildern für Gewerkschafterinnen: 1996 ➤ Die Mitwirkung der Frauen in den FIET- Fachgruppen: 1997-1998 ex elensiemetal nu TBA sid Jefislegnis Fragebogen über die Mitwirkung der Frauen in den FIET- Mitgliedsorganisationen und Zusammenfassung der Resultate: 1997-1998 ➤Berufstätige Frauen und neue Formen der Arbeit: 1998 Künftige Prioritäten Entwicklung von Netzwerken für Gewerkschafterinnen im privaten Dienstleistungssektor; Festlegung gemeinsamer Ziele im Rahmen dieser Netzwerke, die Fortschritte für die berufstätigen Frauen in Europa ermöglichen sollen; Ausarbeitung von Aktionsstrategien für die Netzwerkpartner, die diesen erlauben, Diskriminierung auf nationaler und regionaler Ebene zu bekämpfen; ➤ Schaffung neuer Möglichkeiten zur Einflussnahme auf Arbeitgeber und Regierungen, die dank dem Netz besser über gemeinsame Probleme und über Frauenförderungsmaßnahmen im privaten Dienstleistungssektor informiert werden können; ➤ Zusammenstellung von Untersuchungsergebnissen über die Rolle der Frauen im Erwerbsleben in den einzelnen Ländern; ➤ Veranstaltung nationaler/ regionaler Tagungen, um sich über Aktionsstrategien zu beraten und diese zu fördern; ➤ Vorbereitung und Veröffentlichung von Berichten, die Probleme, Fälle von Diskriminierung, Beratungsergebnisse sowie Partnerschaften und positive Entwicklungen auf nationaler und auf regionaler Ebene beleuchten; ➤ Fortführung der Anstrengungen zur Erreichung der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesellschaft und in den Gewerkschaften, und zwar im Rahmen der FIET- Arbeitsgruppe für berufstätige Frauen sowie über das Globale Gleichstellungsprojekt der FIET und über das europäische Netzwerk für Frauen. US Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 119 Jugend > Aus- und We nesneme 7-0103 Erreichte Ziele ➤ Einleitung der weltweiten Kampagne„ 99 im Jahre'99", die vom FIET- Weltvorstand voll unterstützt wird. ➤ Zustimmung des FIET- Weltvorstandes zur Teilnahme eines Vertreters des FIET- JugendLenkungsausschusses als Beobachter an Vorstandssitzungen. ➤ Annahme eines FIET- Jugend- Aktionsplans, der Prioritäten für Jugendtätigkeiten und für die Arbeit des Lenkungsausschusses festlegt. ➤ Erstellung einer FIET- Jugendcharta auf der 7. FIET- Jugendkonferenz, die vom 3. bis zum 5. November 1997 in Limassol/ Zypern stattfand. Die Charta enthält eine Reihe von Anregungen, Vorschlägen und Forderungen, die im Verlauf der Konferenz im Rahmen von Arbeitsgruppen formuliert wurden. ➤ Ausbau der FIET- Jugendarbeit; erste Jugendkonferenzen in der Apro- FIET und der Iro- FIET sowie Mitwirkung der Kommunikations- Internationale an FIET- Veranstaltungen. ➤ Das Globale Gleichstellungsprojekt der FIET hat in allen Regionen dazu beigetragen, junge Gewerkschafterinnen für eine Mitwirkung zu gewinnen, dessen Ziel darin besteht, eine größere Zahl von Frauen in die Gewerkschaftsstrukturen und-aktivitäten einzugliedern. aban Der Slogan 99 im Jahre'99" wurde vom Euro- FIET- Jugend- Lenkungsausschuss im Jahre 1995 lanciert. Zweck dieses Slogans ist es, sicherzustellen, dass mindestens 99 junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am 24. FIET- Weltkongress im Jahre 1999 in Sydney, Australien, anwesend sind. Diese Zahl entspräche 10% der in Sydney erwarteten 1'000 Teilnehmer. Langfristig soll diese Kampagne zu der Verbesserung der allgemeinen Einbeziehung junger Menschen in die Gewerkschaftsaktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene beitragen. In allen FIET- Regionen wurde der Slogan ,, 99 im Jahre'99" auf Gewerkschaftstagungen und Konferenzen bekannt gemacht. Die damit verbundene weltweite Kampagne wurde vom FIET- Weltvorstand nachhaltig unterstützt. Die jungen FIET- Mitglieder werden die Kampagne„, 99 im Jahre'99" über das Jahr 1999 hinaus fortführen, mit dem Ziel, weltweit Jugendausschüsse ins Leben zu rufen. Bis zum 24. FIETWeltkongress werden die Vorbereitungen für die Bildung des FIET- Weltjugendausschusses abgeschlossen sein. Auf längere Sicht wollen die jungen FIET- Mitglieder erreichen, dass in allen Regionen immer mehr junge Menschen Gewerkschaften beitreten und aktiv in allen ihren Gremien mitwirken. Mit der Unterstützung des FIET- Weltjugendausschusses kann dieses Ziel im 21. Jahrhundert erreicht werden. Tagungen ➤ FIET- Jugendkonferenz, Zypern, November 1997 fist neuen asb blet ➤ Apro- FIET- Jugend- Regionalkonferenz, Penang/ Malaysia, Mai 1994 ➤ Euro- FIET- Jugendseminare, Bratislava; Sept. 1994; Luxemburg, Nov. 1995, Geneva, Nov. 1996 Jugend Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 120 Jugend ✓ 1. und 2. interamerikanische Iro- FIET- Jugendkonferenz, Mexiko, April 1995 und Oktober 1997 1997 Apro- FIET- Programm der jährlichen Ausbildungslehrgänge für junge Führungskräfte ➤ Euro- FIET- Jugend- Lenkungsausschuss- Sitzungen- mindestens einmal pro Jahr in der Zeitspanne zwischen Seminaren und Konferenzen ➤ Teilnahme an Tagungen der IBFG- und EGB- Jugendgruppen. 7. FIET- Jugendkonferenz: Rund 150 junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus allen FIETRegionen nahmen an der vom 3. bis 5. November 1997 in Limassol, Zypern, veranstalteten 7. FIETJugendkonferenz teil. Die jungen Aktivisten, die unter dem Motto: ,, Schranken durchbrechen" tagten, erörterten Strategien zum Ausbau der Jugendtätigkeiten, zur Förderung der Integration junger Menschen in die Gewerkschaftsbewegung und zur Anregung junger Mitglieder, mehr Verantwortung in den Gewerkschaften zu übernehmen. In Arbeitsgruppen bereiteten sie einfallsreiche und kreative Beiträge zur Unterstützung der Kampagne„, 99 im Jahre'99" vor. Die jungen Gewerkschafter wollen im Rahmen ihrer Organisationen als vollwertige Partner an den Vorbereitungen für den Übergang in das neue Jahrtausend beteiligt sein. Apro- FIET- Programm für die Ausbildung junger Führungskräfte: In der Berichtszeit führte die Apro- FIET im Rahmen des Apro- FIET- Ausbildungsprogramms für junge Führungskräfte umfassende Tätigkeiten und Projekt in den einzelnen Subregionen und vor allem auch in bestimmten Ländern durch. Die Apro- FIET- Initiativen für junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter spielten eine entscheidende Rolle bei der Schulung und Förderung junger Gewerkschaftsführer. In der Apro- FIET fungiert Alice Chang, SBEU, Sabah, Malaysia, als Jugend- Koordinatorin. Euro- FIET- Jugendseminare und Euro- FIET- Jugend- Lenkungsausschuss: In Europa besteht die Praxis darin, dass jedes Jahr Seminare zu gezielten Themen stattfinden, gefolgt von Tagungen des Euro- FIET- Jugendausschusses, zusammen mit Tagungen des Euro- FIET- Jugend- Lenkungsausschusses, der die Tätigkeiten des Ausschusses zwischen diesen jährlichen Veranstaltungen leitet. Vorsitzende des Jugendausschusses ist Alke Bössiger, HBV, Deutschland. Iro- FIET- Jugendkonferenzen: Die erste interamerikanische Iro- FIET- Jugendkonferenz fand im April 1995 in Mexiko statt. Die der FIET angeschlossene SNTISSSTE, Mexiko, spielt eine entscheidende Rolle bei der Durchführung und beim Ausbau von Jugendtätigkeiten in der Iro- FIET- Region. Hilario Ramirez, Iro- FIET- Jugendkoordinator, ist Mitglied der SNTISSSTE. Die 2. interamerikanische IroFIET- Jugendkonferenz wurde im Oktober 1997 in Mexiko organisiert. An den Beratungen nahm die Vorsitzende der Euro- FIET- Jugendgruppe, Alke Bössiger, teil. Zentrale Anliegen Das Problem der Diskriminierung steht im Mittelpunkt der Tätigkeiten der jungen FIET- Mitglieder. Dieses weitreichende Thema umfasst zahlreiche Unterthemen, die alle wichtige Anliegen darstellen und im Vorfeld des neuen Jahrtausends behandelt werden müssen: ➤ Organisierung junger Arbeitnehmer ➤ Jugendarbeitslosigkeit ➤ Kinderarbeit giudme Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 ➤ Junge Führungskräfte in den Gewerkschaften ➤ Gleichstellung junger Frauen und Gleichbehandlung von Minderheitsgruppen ➤ Weltweite Achtung von Menschenrechten und Gewerkschaftsrechten ➤ Aus- und Weiterbildung der jungen Menschen atrag ➤ Schaffung von Netzwerken. Künftige Prioritäten Die jungen Mitglieder sind das eigentliche Rückgrat der Gewerkschaftsbewegung. Die jungen Gewerkschafter von heute sind die Gewerkschaftsführer des 21. Jahrhunderts. Die Jugendarbeit steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FIET. Die Gewerkschaften müssen heute schon eine Agenda für die Zukunft aufstellen, und die jungen Menschen spielen diesbezüglich eine entscheidende Rolle. Zu den künftigen Herausforderungen dieser berufsübergreifenden Gruppe gehören daher: ➤ Bildung eines FIET- Welt- Jugendausschusses; in Anbetracht der Bedeutung der„, 99 im Jahre '99"-Kampagne und des 24. FIET- Weltkongresses in Sydney ist es unser Ziel, zum Zeitpunkt des Kongresses alle Vorarbeiten zur Einrichtung eines solchen Ausschusses abgeschlossen zu haben; ➤ Organisierung der gewerkschaftlich nicht erfassten jungen Arbeitnehmer/ innen; und die Suche nach Wegen, um junge Menschen zu einem Gewerkschaftsbeitritt anzuregen. Dazu gehört die Entwicklung von Gewerkschaftsaktivitäten, ein verbesserter Informationsfluss, die Schaffung von Netzwerken für junge Menschen und die Ausarbeitung neuer Marketingkonzepte für die Gewerkschaften; ➤ Schulung und Unterstützung junger Gewerkschafter beim Aufbau von Gewerkschaftsstrukturen, die den am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft eintretenden Veränderungen Rechnung tragen; ➤ Förderung einer aktiveren Mitwirkung der jungen Mitglieder auf allen Ebenen in der Gewerkschaft und Gewährleistung, dass die Gewerkschaftsprofile die Zusammensetzung der Gewerkschaftsmitgliedschaft auf allen Stufen widerspiegeln; ➤ Prüfung und Verbesserung der für die jungen Menschen besonders wichtigen Bestimmungen in Tarifverträgen, wie zum Beispiel gleiche Entlohnung, Gesundheit und Sicherheit, Beschäftigungsschutz, Aus- und Weiterbildung, Sozialschutz und Soziale Sicherheit und Arbeitszeit. nebiermey us Jugend 121 Multinationale Unternehmen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 122 Multinationale Unternehmen Euro- FET- Jugendminarén nd Kon teb publicistisW bnu-euA< Erreichte Ziele ➤ Einführung von Gesetzen betreffend Europäische Betriebsräte und Aushandlung von mehr als 150 Vereinbarungen in allen Fachgruppen. ➤Initiativen, mit denen Europäischen Betriebsräten eine globale Dimension verliehen werden kann, wie zum Beispiel im Fall der National Westminster Bank und der Guardian Royal Exchange. ➤ Ein Übereinkommen mit der größten Wartungs- und Reinigungsdienstfirma der Welt, ISS, zur Förderung des sozialen Dialogs und der Gewerkschaftsrechte in allen Teilen der Welt. ➤ Aktionstag in zahlreichen Unternehmen, namentlich bei Rentokil, Walmart, Hewlett Packard, Toys ,, R" Us, Hongkong and Shanghai Bank und Crédit Lyonnais. ➤ Einleitung von Cyber- Kampagnen, zusätzlich zu Solidaritätsaktionen in traditionellerer Form. ➤ Globalisierung von gewerkschaftlichen Rekrutierungskampagnen in multinationalen Unternehmen. ➤ Pionierabkommen über Verhaltensnormen zur Abschaffung von Kinderarbeit oder für den Respekt der Grundrechte der Arbeitnehmer. ➤ Verbesserte Kooperation zwischen IBSen auf dem Gebiet der multinationalen Unternehmen, namentlich mit der Kommunikations- Internationale im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Betriebsräte Tätigkeiten im Zusammenhang mit multinationalen Unternehmen gehören zum FIET- Alltag. Die diesbezügliche Arbeit der FIET und ihrer Mitgliedsorganisationen wurde durch die neue Euro- Betriebsratsgesetzgebung unter völlig neue Vorzeichen gestellt; diese Gesetze gestehen den Beschäftigten in multinationalen Firmen Rechte zu, die ihnen bisher nicht gewährt wurden. Die Richtlinie über Europäische Betriebsräte erhielt am 22. September 1996 in 14 EU- Mitgliedstaaten Rechtskraft. Das Vereinigte Königreich hatte die Ausweichklausel gewählt, die neue britische Labourregierung hat jedoch versprochen, diesem Alleingang ein Ende zu setzen. Unternehmen mit mehr als 1'000 Mitarbeitern in der Europäischen Union und mit mindestens 100 Angestellten in zwei oder mehr Mitgliedstaaten sind verpflichtet, in ihren Betrieben Informations- und Konsultationsmechanismen einzurichten. Die Euro- FIET- Fachgruppen waren mit einer gigantischen Arbeitslast konfrontiert, um den Prozess in die richtigen Bahnen zu lenken und zu vermeiden, dass Unternehmen das Gesetz zu einer Farce machen, indem sie„ freundliche" Betriebsräte einsetzen, von denen die Gewerkschaften völlig ausgeschlossen sind. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Der Euro- FIET- Vorstand verabschiedete eine allgemeine Verhandlungsstrategie und die Gewerkschaften setzen Verhandlungsziele. Es wurden Tausende von Stunden für Verhandlungen, für die Koordination und die Festlegung von Strategien aufgewendet, mit dem Resultat, dass es heute über 150 Vereinbarungen gibt, zu denen die FIET aktiv beigetragen hat, und dass weitere Abkommen getroffen werden können. Firme tim geg Die große Aufgabe besteht nun darin, diese Räte wirksam zu betreuen und sicherzustellen, dass sie im Hinblick auf die Umsetzung des FIET- Weltaktionsprogramms kohärent handeln. Die globale Dimension Die Gesetzgebung betreffend Europäische Betriebsräte kommt nur in den EU- Mitgliedstaaten und in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums zur Anwendung. Diese Gesetze entsprechen jedoch nicht der heutigen Struktur der Unternehmen, die in zunehmendem Maße auch in den an die EU- Mitgliedstaaten angrenzenden Ländern Mittel- und Osteuropas sowie in anderen Teilen der Welt tätig sind. Die Anstrengungen der FIET, den Europäischen Betriebsräten eine globale Dimension zu verleihen, stießen bei den Arbeitgebern in der Regel auf Zurückhaltung. Bei der National Westminster Bank und der Guardian Royal Exchange ist es jedoch gelungen, Fortschritte zu erzielen: in beiden Instituten konnten globale Strukturen ausgehandelt werden. Eine globale Gewerkschaftszusammenarbeit konnte aber auch in der National Australia Bank Group erzielt werden. Es sind jedoch weitere Fortschritt erforderlich. Achtung der grundlegenden Arbeitsnormen jeb p Selbst wenn es sich vornehmlich um europäische Strukturen handelt, können sie als Forum zu Gewährleistung der Einhaltung von grundlegenden Arbeitsnormen benutzt werden. ISS zum Beispiel handelte 1998 mit der FIET und dem Europäischen Betriebsrat bei ISS ein Pionierabkommen über die Förderung des sozialen Dialogs und die Achtung der grundlegenden Arbeitsnormen aus. Die FIET bereitet zur Zeit Unterlagen vor, die den Europäischen Betriebsräten in bezug auf die Grundarbeitsnormen und die Durchführung des FIET- Weltaktionsprogramms als Leithilfe dienen können. Verhaltenskodizes Im Jahre 1996, kurz vor der europäischen Fußballmeisterschaft in England, konnten die FIET, die Textil- und Bekleidungs- Internationale( ITBLAV) und der IBFG den Beweis erbringen, dass die für die Meisterschaft benützten Fußbälle von Kindern in Pakistan hergestellt wurden. Seit dem Bekanntwerden dieses Vorfalls hat sich die FIET aktiv für die Einführung von Verhaltensnormen und gezielten Abkommen zur Abschaffung von Kinderarbeit und zur Gewährleistung der Arbeitsnormen durch die multinationalen Unternehmen eingesetzt. Nachstehend einige Beispiele: ➤ Unterzeichnung eines Abkommens zur Einhaltung der Grundarbeitsnormen und zur Bekämpfung der Kinderarbeit mit der FIFA. ➤ Verhandlungen mit dem Weltsportartikel- Herstellerverband, die zu der Annahme eines Verhaltenskodizes durch diesen Verband führten. Multinationale Unternehmen 123 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 124 Multinationale Unternehmen bnu nosn nepnumsdieneV Klauseln über Grundarbeitsnormen, die von der für Merchandising und Lizenzerteilung für FIFA_ Markenerzeugnisse zuständigen Marketing- Firma ISL bei den Lizenzverträgen mit großen multi02 nationalen Firmen wie Nike, Reebok und Adidas eingeführt wurden. netliteg nemmoxidA sist sib Im März 1998 unterzeichnete die FIET ein Abkommen mit der Welsh Rugby Union, der Gastgeberin des Rugby Weltcup 1999. 919iew 28 us idio ne - Euro- FIET Handel hat mit dem europäischen Arbeitgeberverband im Einzelhandel, EuroCommerce, eine gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung der Kinderarbeit unterzeichnet. Es sind nun Folgetätigkeiten mit der Europäischen Kommission geplant. - Für die olympischen Spiele in Sydney im Jahr 2000 haben das Internationale Olympische Komitee und die örtlichen Organisatoren ein Abkommen unterzeichnet, das faire Arbeitsnormen gewährleisten soll. Die FIET will erreichen, dass für die Spiele in Athen im Jahr 2004 das gleiche Abkommen dod zustande kommt. Die IAO hat auf der Internationalen Arbeitskonferenz 1997 erstmals eine Diskussion über ,, Social Labels" eingeleitet, mit dem Ziel, die multinationalen Unternehmen zur Einhaltung der Grundarbeitsnormen zu bringen. Die US- Regierung und die Europäische Union haben in Zusammenarbeit mit der FIET und der Textil- und Bekleidungs- Internationale zwei Konferenzen über Verhaltensnormen für Unternehmen organisiert, die dazu beitragen sollen, die Kinderarbeit vollständig aus dem Produktionsprozess auszuschließen. Die FIET wirkt aktiv an den Tätigkeiten des International Corporate Governance Network( ICGN) mit. Das ICGN ist eine Organisation von Pensionsfondsanlegern und institutionellen Investoren, die die Verbesserung der ethischen Normen und der Geschäftspraktiken anstrebt. Die FIET versucht, die Frage der Grundarbeitsnormen in diese Diskussionen einzubringen. Solidarität beisgau meb bu T317 bnu T317 teb fim et ellebrort lei edlea 19 his 881 ied trade elea mus 221 Ein Teil des Tätigkeitsberichts ist Aktionen zur Unterstützung von Mitgliedsorganisationen gewidmet. In der Berichtszeit wurden außerdem Cyber- Kampagnen entwickelt, mit denen eine gute Wirkung erzielt wurde. Zu anderen Aktionsformen, die getestet wurden, gehörte zudem die Teilnahme an Jahres- Aktionärsversammlungen von Unternehmen. Im Jahre 1997 ergriffen die FIET und die BIFU auf der Aktionärsversammlung der Hongkong and Shanghai Bank das Wort und organisierten Streikposten. Während der Kaffeepause traf der CEO der Bank mit der Gewerkschaftsdelegation zusammen, um über die Verletzung der Gewerkschaftsrechte in der Bank in Indonesien zu diskutieren. Traditionellere Methoden wurden zum Beispiel bei Walmart gewählt, wo 1997 gleichzeitig in den USA, in Argentinien und in Brasilien Aktionen zur Durchführung gelangten. Carrefour, die französische Einzelhandelskette, achtet die Arbeitsnormen in Frankreich, weigert sich jedoch, dies auch in Argentinien, Brasilien und Korea zu tun. Konsultationen haben mit dem CEO und der Geschäftsleitung in Korea und in Lateinamerika stattgefunden. ed Zu direkten Konsultationen kam es auch mit der Standard Bank, nachdem diese in Simbabwe Hunderte von Mitarbeitern, die an Streiks teilgenommen haben, entlassen hat. Die Bank und die Regierung handeln nun im Widerspruch zu einer Entscheidung des IAO- Ausschusses über Vereinigungsfreiheit, indem sie sich auf die fragwürdigen Arbeitsgesetze Simbabwes abstützen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Solidaritätsaktionen und die Gewerkschaftszusammenarbeit müssen wirksamer gestaltet werden. Fusionen, Übernahmen und Betriebsverlagerungen verändern die Unternehmenslandschaft. In Europa zeigte die Schließung der Renault- Werke in Vilvoorde mit aller Deutlichkeit, dass gewerkschaftliche Aktionen eine internationale Dimension erhalten müssen. Es gibt Firmen, die versuchen, Gewerkschaften gegeneinander auszuspielen. Rentokil setzte ohne vorherige Verfahren einen Betriebsrat ein und versuchte, die im Unternehmen vertretenen britischen Gewerkschaften auszuschließen. Die belgischen FIET- Mitgliedsorganisationen weigerten sich, ihre Sitze in diesem Gremium einzunehmen, und die Centrale Générale boykottierte die Tagung des Europäischen Rentokil- Betriebsrates und organisierte zudem Kundgebungen außerhalb des Gebäudes, in dem die Tagung stattfand. Diese Maßnahmen und der Aktionstag, der im Juni 1998 veranstaltet wurde, haben dazu beigetragen, Rentokil schließlich wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Die Fachgruppen führen die Umsetzung der FIET- Strategien in ihren jeweiligen Aktivitätsbereichen an. Die Weltkonferenz für Wartungs- und Sicherheitsdienste und der FIET/ UFCW- Gipfel der Handelsangestellten haben gezeigt, was auf diesem Gebiet erreicht werden kann. Die FIET wird auch ihre Netze und Datenbanken über multinationale Unternehmen in Zukunft erweitern. Mit dem Bau eines neuen Hauptsitzes wird die Organisation außerdem in der Lage sein, Telekonferenzen über gezielte Unternehmen durchzuführen. Künftige Prioritäten ➤ Verbesserung der Effizienz der Europäischen Betriebsräte. ➤ Umwandlung der Europäischen Betriebsräte in globale Gremien für Vertretungszwecke. ➤ Förderung einer engeren Zusammenarbeit bei der Organisierung und bei Tarifverhandlungen in multinationalen Unternehmen. ➤ Aushandlung von Abkommen mit multinationalen Unternehmen über die Achtung von grundlegenden Arbeitsnormen. ➤ Einschluss einer verbindlichen Klausel in alle regionalen Verträge über wirtschaftliche Zusammenarbeit, die die Parteien zum sozialen Dialog mit den Gewerkschaften und zur Gewährleistung von Informations- und Konsultationsrechten verpflichtet. Weiterentwicklung des FIET- Informationstechnologie- Netzes in einzelnen Unternehmen und Ausbau der Möglichkeiten für FIET- Cyber- Solidaritätsaktionen. ➤ Fortführung der Zusammenarbeit mit anderen IBSen bei Kampagnen für Gewerkschaftsrechte in einzelnen Unternehmen und spezifischen Sektoren. ➤ Fortführung der Kampagne zur Erreichung von Online- Rechten für Online- Arbeitnehmer in allen multinationalen Unternehmen. ➤ Kampagnen für bessere Normen der Corporate Governance und höhere ethische Standards in der Wirtschaft. ➤ Gezielte Tätigkeiten in bezug auf die Globalisierung der Auslagerung von Tätigkeiten durch multinationale Unternehmen. Multinationale Unternehmen 125 Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 126 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Gewerkschaftsentwicklungsterpanews und Bildungsarbeit heb prudenbosib alpies.sq einienie nen der Gastgebe idip a3 Gewerkschaftsentwicklungstätigkeiten sind Teil des weltweiten Solidaritätsprogramms der FIET. Für ihre Bildungstätigkeiten beantragt die FIET Unterstützung von ihren Mitgliedsorganisationen und von kooperierenden Organisationen( Spenderorganisationen). Erreichte Ziele ➤In den Jahren 1995, 1996 und 1997 haben insgesamt 18'000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an 66 regionalen Bildungslehrgängen und Seminaren in der Afro- FIET, AproFIET und Iro- FIET und an etwa 750 nationalen Bildungsveranstaltungen in 43 Ländern teilgenommen. ➤ Die Qualität der regionalen Lehrgänge wurde verbessert, und man hat sich stärker auf bestimmte Ziele konzentriert. ➤ Die Datenbank für Ausbilder wurde erweitert, und vermehrt nehmen nun Ausbilder an regionalen und grenzüberschreitenden Tätigkeiten teil. ➤ Durchführung des Globalen Gleichstellungsprojekts( GGP) und eine ständige Zunahme der Mitwirkung der Frauen. A ➤ Einsatz von Programm- Koordinatoren in Afrika, die heute eine entscheidende Rolle spielen. ➤ Die Beziehungen mit den kooperierenden Organisationen wurden diversifiziert und verbessert. Immer mehr FIET- Mitgliedsorganisationen in den kooperierenden Ländern beteiligen sich an Partnerschaften zwischen kooperierenden Organisationen, der FIET, ihren Regionalbüros und ihren Vertretern und den Gewerkschaften im Feld. ➤ Es wurde umfassendes Bildungsmaterial veröffentlicht. Die FIET- Abteilung für Gewerkschaftsentwicklung und-Bildung und die Regionen Die Abteilung im FIET- Sekretariat in Genf, die vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, umfasst, wird von FIET- Exekutivsekretär Hans J. Schwass geleitet, und es sind hier zwei Projektleiterinnen, Carin Andersson und Ann- Katrin Koskinen, sowie eine Assistentin, Cristina Pineda, tätig. Die regionale Struktur der FIET, mit Büros in Singapur und Costa Rica und Programm- Koordinatoren in Harare und Ouagadougou, unterstützt Gewerkschaftsentwicklungsprojekte und stellt eine wichtige Verbindung zu den Feldprojekten dar. Die Projekte in Mittel- und Osteuropa gehören nicht zum Aufgabenbereich dieser Abteilung. Iro- FIET- Regionalsekretär Raúl Requena, und der Bildungssekretär, Luis Malma, sind zur Zeit in San José, Costa Rica, stationiert. Der Apro- FIET- Regionalsekretär, Christopher Ng, hat seinen Sitz in Singapur, während die Bildungsbeauftragte Alice Chang von Kota Kinabalu, Malaysia, aus tätig ist. In der Afro- FIET sind zwei Programm- Koordinatoren für die Projekte in ihren jeweiligen Subregionen zuständig. Zakari Koudougou ist in Ouagadougou stationiert und im französischsprachigen Westafrika und in Zentralafrika tätig, und er leitet auch das Projekt in Ghana. Gregory Peta ist für Ostafrika und für das südliche Afrika verantwortlich und ist in Harare stationiert. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Direkte Beziehungen mit den Spenderorganisationen werden grundsätzlich von der Abteilung im FIETSekretariat gepflegt. Dadurch werden allerdings direkte Kontakte zwischen den Regionalbüros der FIET und den kooperierenden Organisationen nicht ausgeschlossen. Ein wichtiges Element in der Partnerschaft zwischen kooperierenden Organisationen, der Internationale und den Partnern im Feld, sind unsere Mitgliedsorganisationen in den kooperierenden Ländern, und seit einigen Jahren spielen sie eine zunehmend aktive Rolle in der Gewerkschaftsentwicklungs- Zusammenarbeit. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung der einzelnen Projekte sind jedoch eine umfassende Information und enge Kontakte zwischen allen beteiligten Partnern. Kooperierende Organisationen ektor Die wichtigsten kooperierenden Organisationen( Spender), ohne die die Beschaffung der Mittel, die für die Gewerkschaftsentwicklungsarbeit erforderlich sind, nicht möglich wäre, sind nachstehend aufgeführt: FNV Mondiaal, Niederlande; idimis Friedrich Ebert Stiftung( FES), Deutschland; ➤LO/ TCO- Rat, Schweden; ➤ LO/ FTF- Rat, Dänemark; ➤ LO- Norwegen; SASK Finnland; Internationale Arbeitsorganisation( IAO); Histadrut, Israel; Solidarity Center, AFL- CIO, USA. 商 319me In vielen Fällen leisten die Mitgliedsorganisationen im Land der kooperierenden Organisationen finanzielle Beiträge und stellen Mitarbeiter und Experten für die Projekte zur Verfügung. FNV Bondgenoten in den Niederlanden, Handel, Finansförbundet, FTF und HTF in Schweden, HK und der FIET- DKVerbindungsrat in Dänemark, HK in Norwegen und LA und SUORA in Finnland beteiligen sich auf diese Weise an den Projekten. Die fünf italienischen Bankangestelltengewerkschaften FABI, FALCRI, FIBA, FISAC und UIB haben die finanzielle Trägerschaft für ein Projekt übernommen, das in Palästina in Zusammenarbeit mit der IAO zur Durchführung gelangt. Ferner sind im besonderen Mitgliedsorganisationen zu erwähnen, die individuell Mittel zur Unterstützung der Projektarbeit einsetzen; dazu gehören: UFCW und SEIU in den Vereinigten Staaten, Finansförbundet in Schweden, DAG und HBV in Deutschland, USDAW im Vereinigten Königreich, Finansforbundet in Norwegen, UNIE in den Niederlanden und SETCa in Belgien. abb Tätigkeiten wurden außerdem mit Beiträgen von Mitgliedsorganisationen aus dem Solidaritätsfonds ( Einzelheiten im Finanzbericht) und aus dem Apro- FIET- Tätigkeitsfonds ermöglicht. Form abst Afro- FIET Imsespenl Regionale Tätigkeiten Regionale Bildungstätigkeiten werden auf dem afrikanischen Kontinent nach Gebieten durchgeführt, in Übereinstimmung mit den in der Afro- FIET- Satzung enthaltenen Bestimmungen. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 umfassten sie Ausbildungslehrgänge( 7 Kurse fanden statt), Seminare im Rahmen des Globalen Gleichstellungsprojekts( 11); Lehrgänge über Tarifverhandlungen( 1), über Gewerkschaftsverwaltung und-organisation( 3), und Seminare und Workshops für die Fachgruppen Finanzdienstleistungen und Sozialversicherung( 3). An diesen 25 Aktivitäten nahmen insgesamt 457 Gewerkschaftsmitglieder teil( 267 Frauen, was 58% entspricht). Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit 127 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 128 Im Jahre 1998 wurde ein neues Projekt über Informationstechnologie eingeleitet, das auch einen zentralisierten Ausbildungslehrgang sowie die Bereitstellung von Hardware vorsah. Nationale Projekte Jahr Länder Aktivitäten 192 tsaau MO 1995 13 nig robbej bni 160 2171 1996 14 162 2194 1997 17 188 2375 sationen( S Total 510 6740 plea bnu T9R goox neroeiws starbenenhs9 Anzahl der Teilnehmer 9192u bnie Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit elloA Fols brem Insgesamt sie pla ms 1053( 33%) ene 103224 US 4003 1350( 38%) s br 3544m isationen on 1628( 41%) nenol 4031( 37%) 10771 Die nachstehend aufgeführten Länder beteiligten sich während einem Jahr oder länger an nationalen Projekten: Botswana, Burkina Faso, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Ghana, Guinea, Elfenbeinküste, Kenia, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Niger, Südafrika, Swasiland, Tansania, Togo, Uganda, Sambia und Simbabwe. werksch Die Lehrgänge in Namibia werden an dieser Stelle nicht erwähnt, da die IUL für dieses nationale Projekt zuständig ist. Im Jahre 1998 wurden neue Projektvorschläge bis zum Jahr 2002 ausgearbeitet, und es werden zusätzliche Länder in die Projektarbeit eingeschlossen. Gleichzeitig wird man Projekte in anderen Ländern in Erwartung einer Bewertung wahrscheinlich auslaufen lassen. Apro- FIET Regionale Tätigkeiten Die Tätigkeiten gelangten in allen Ländern im Raum Asien und Pazifik auf regionaler oder auf subregionaler Ebene zur Durchführung. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 waren die Zielgruppen für die organisierten Lehrgänge Ausbilder( es fanden 2 Lehrgänge statt), Frauen( 3), Organisierungsbeauftragte( 4), Forschungsbeauftragte( 2), und Jugendliche und zukünftige Führungskräfte( 4). Ferner haben Seminare für Fachgruppen und für Fach- und Führungskräfte( 4) stattgefunden. 817 An diesen 19 Aktivitäten nahmen insg. 440 Gewerkschaftsmitglieder teil( 185 Frauen, was 42% entspricht). tus letti lleubivibni 190 pm tsain Vom 11. bis 30. Mai 1998 fand im internationalen IAO- Bildungszentrum in Turin ein Lehrgang für Fortgeschrittene statt, der Tarifverhandlungstaktiken zum Gegenstand hatte. Es handelte sich um den ersten Lehrgang, der in direkter Zusammenarbeit mit dem IAO- Büro für Arbeitnehmer- Tätigkeiten im Rahmen des IAO- Programms für sektorielle Aktivitäten veranstaltet wurde. Anschließend fand vom 31. Mai bis 5. Juni eine von der DAG und HBV organisierte Studienreise in Deutschland statt. Nationale Projekte Jahr Länder FIE Aktivitäten Anzahl der Teilnehmer in Har M F Insgesamt ge 1995 zu den 7 1996 7 64 53 de Projekt bait! n.a. n.a. 1451 1997 6 49 n.a. 948 n.a. 1570 319( 25%) 1267 Total 166 4288 Die nachstehend aufgeführten Länder beteiligten sich während einem Jahr oder länger an nationalen Projekten: Bangladesch, Indien, Indonesien, Korea, Malaysia, Nepal, Pakistan, Thailand, Vietnam und Westsamoa. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Als Reaktion auf die politischen Veränderungen in Indonesien wurde ein Projekt zum Aufbau einer unabhängigen und demokratischen Gewerkschaft im Finanzsektor eingeleitet. nous Iro- FIET scoox neb AU TER Regionale Tätigkeiten eise nebusdeuA tebeits2 016229d isbrune ei omsb 5x12 ich bio- bua aib bu nige sidi bruely O heb Diese Tätigkeiten wurden auf subregionaler Ebene und im Falle der Fachgruppentätigkeiten für die gesamte Region durchgeführt. In den Jahren 1995, 1996 und 1997 waren die Zielbereiche und Zielgruppen die Sozialversicherungs- und Gesundheitsdienste( 4), Frauen( 4), Tarifverhandlungen( 1), Finanzsektor( 8), Handel( 2), Fach- und Führungskräfte( 2) und Jugend( 1). time An diesen 22 Aktivitäten nahmen insgesamt 536 Gewerkschaftsmitglieder teil( 187 Frauen, was 35% entspricht). Nationale Projekte Jahr Länder Aktivitäten Anzahl der Teilnehmer M F Insgesamt 1995 1996 1997 Total 645 14 230 124( 35%) 354 15 223 95( 30%) 318 41 523 390( 43%) 913 70 976 609( 38%) 1585 Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit Die nachstehend aufgeführten Länder beteiligten sich während einem Jahr oder länger an nationalen Projekten: Argentinien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, El Salvador, Guatemala, Guyana, Honduras, Nicaragua, Paraguay, Peru und Venezuela. Ferner ist ein Projekt für Gewerkschaften im Finanzsektor angelaufen, für das noch keine Statistiken zur Verfügung stehen. 1998 wurde in drei Ländern ein Pilotprojekt eingeleitet, mit dem Ziel, die mittelfristige Betreuung der Länder Lateinamerikas zu verbessern. Bereitstellung von Bildungsmaterial Die Gewerkschaftsentwicklungsarbeit muss sich auf Handbücher und Bildungsmaterial in anderer Form abstützen können. Die bestehenden Veröffentlichungen wurden weiterhin eingesetzt, und die FIET hat in der Berichtszeit ihre eigenen Bildungsunterlagen entwickelt: ➤ Ausbilderhandbuch( überarbeitete Fassung) ➤ Handbuch über Gewerkschaftsverwaltung und Organisation. ➤ Globales Gleichstellungsprojekt: Leitfaden für Rekrutierung und Tarifverhandlungen ➤ Faltblätter und Plakate im Zusammenhang mit HIV/ AIDS. Ausserdem haben die Regionalorganisationen ihren Bedürfnissen entsprechendes, eigenes Material veröffentlicht und bestehende Unterlagen angepasst. Ferner wurden Initiativen zur Verbesserung lokaler Bildungsunterlagen und deren Übersetzung in Dialekte unterstützt. 129 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten netti FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 130 Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit Ziele, Grundsätze und strategische Bereiche der Kooperation zentralisierten Ausbi Die Grundziele der Gewerkschaftsentwicklungs- Zusammenarbeit bleiben die gleichen: der Aufbau starker, demokratischer Gewerkschaften. Gleichzeitig sollen aber auch die Nord- Süd-, die Süd- Südund die Süd- Nord- Verbindungen entwickelt werden. Weitere Ziele sind die Stärkung der Internationale und ihrer Regionalorganisationen, der Ausbau der Beziehungen zwischen der FIET und den kooperierenden Organisationen, und nicht zuletzt die bessere Bekanntmachung der internationalen Gewerkschaftsarbeit in den kooperierenden Ländern, die die Voraussetzungen für die politische Unterstützung der öffentlichen Behörden schaffen, welche die höchste Spenderebene verkörpern. stensib 8 sib Damit der Gewerkschaftsaufbauprozess zu einem Ziel mit messbaren Resultaten gemacht werden kann, müssen sich die Gewerkschaften und ihre kooperierenden Partner engagieren, den Ist- Zustand der Organisation und die von ihr angestrebten Ziele genau zu analysieren. Diese Standortbestimmung muss an die Stelle der traditionellen Bedürfnis- Analyse" treten. Die Projekte müssen Teil eines Gesamtentwicklungsplanes sein. " Die Projekte können diesen Kriterien aber nur dann gerecht werden, wenn sie auf der angemessenen - nationalen, regionalen oder globalen- Ebene eingeführt werden. Nationalen Gewerkschaftsprojekten müssen demokratische Entscheidungen zugrunde liegen, die im Rahmen der demokratischen Strukturen der Gewerkschaft( en) gefällt werden. Wenn sich mehrere Mitgliedsorganisationen an der Projektarbeit in einem Land beteiligen, sollte die Planung, Durchführung und Berichterstattung durch einen gemeinsamen Verbindungsausschuss erfolgen. OT 903 Zu den Schlüsselkomponenten im Gewerkschaftsaufbauprozess gehören: ➤ Rekrutierung und Organisierung; Verwaltung und Organisation; ➤ Dienstleistungen der Gewerkschaft; ➤ Gewerkschaftliche Bildungsprojekte; Integrierte Projekte; ➤ Soziale und wirtschaftliche Projekte. Führu Teer IstoT aler oder auf Abdort Doupune us Bei den FIET- Projekten handelt es sich mehrheitlich immer noch um Bildungsprojekte. Dazu gehören Ausbilderlehrgänge auf regionaler und subregionaler Ebene, Lehrgänge zur internen Stärkung der Gewerkschaften( Verwaltung und Organisation) sowie Maßnahmen, die ihnen erlauben, ihre Dienstleistungen( Information, Untersuchungen, Aneignung von Verhandlungsfertigkeiten) zu verbessern. Das Globale Gleichstellungsprojekt( GGP) hat zum Ziel, Frauen für einen Gewerkschaftsbeitritt zu gewinnen und Tarifverhandlungen für berufstätige Frauen zu verbessern. Es gelangen nun auch immer mehr Rekrutierungs- und Organisierungsprojekte oder integrierte Projekte zur Durchführung, die Untersuchungen, IT- Ausrüstung, usw. umfassen. Der Gewerkschaftsaufbauprozess sollte sich aber immer stärker auf Kampagnen im Zusammenhang mit strategischen Fragen konzentrieren, wie zum Beispiel: 1997 ➤ Arbeitnehmerrechte in einer demokratischen Gesellschaft; ➤ Kinderarbeit; ➤ Multinationale Unternehmen; Rechte der Arbeitnehmer und internationaler Handel; ➤ Eine soziale Gestaltung der regionalen Integration; d Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 ➤ Arbeitsumwelt/ Arbeitsschutz: ➤ Gleichstellung von Mann und Frau, isha- bilo2 ➤ Initiativen für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer; ➤Der informelle Sektor: ➤ Einheit angesichts politischer, rassischer und religiöser Diversität. ensM nov Serbien stützung 1995 Internatio Künftige Prioritäten Fokussierung auf Schlüsselbereiche für den Gewerkschaftsaufbauprozess und Entwicklung integrierter Projekte im Zusammenhang mit strategischen Fragen in regionalen und nationalen Projekten. ➤Integration von Lagebeurteilung, Zielen, Planung, Durchführung und Bewertung in den für Projektvorschläge verwendeten Logical Framework Approach( LFA). ➤ Eine weiterhin vorrangige Behandlung von Gleichstellungsfragen in einer zweiten Phase des Globalen Gleichstellungsprojekts. ➤ Entwicklung von Projekten für Jugendliche, um die Zukunft der Gewerkschaftsbewegung sicherzustellen. ➤ Entwicklung gemeinsamer Projekte mit der Kommunikations- Internationale( KI), die ebenfalls zu der Integration der FIET, der KI, der IGF und der MEI in den Regionen beitragen werden. ➤ Förderung von Projekten in Zentral- Asien. ➤ Überzeugung der Partner, dass sie sich voll und ganz für die Erreichung der gesteckten Ziele einsetzen und sich streng an die Verfahren und Richtlinien halten müssen. ➤ Klarstellung, dass die Unterstützung in der Form von Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungstätigkeiten von der Leistung von Mitgliedsbeträgen abhängig gemacht wird. ➤ Die Partner im Feld müssen ihre eigenen Beiträge zu diesen Aktivitäten leisten und auf ihre Selbständigkeit hinarbeiten. ➤ Langfristige Projekte wird man auslaufen lassen, und es sollen neue Länder, zunächst auf der Basis von Pilotprojekten, in die Projektarbeit einbezogen werden. ➤ Die Datenbank über geschulte Ausbilder soll erweitert und vermehrt für die regionale Vernetzung und für nationale Aktivitäten eingesetzt werden. ➤ Die Informationen auf der FIET Homepage über Gewerkschaftsentwicklungsprojekte sollen regelmäßig nachgeführt werden. ➤ Es soll eine echte auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruhende Partnerschaft zwischen den kooperierenden Organisationen, der Internationale, den Mitgliedsorganisationen in den kooperierenden Ländern und den Partnern im Feld geschaffen werden. Gewerkschaftsentwicklungs- und Bildungsarbeit 131 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 132 Solidarität- Verteidigung Die Grundzi von Menschen- und und die Gewerkschaftsrechten FET AlewmbatischA< Micha koopealen Gesche UnterErreichte Ziele ➤ Die FIET antwortete rasch und effizient auf zahlreiche Solidaritätsgesuche, die Mitgliedsorganisationen zur Erreichung der Anerkennung oder im Zusammenhang mit Arbeitskonflikten unterbreiteten. ➤Im Rahmen des Internationalen Tags der Frauen am 8. März und des Internationalen Tags der Gerechtigkeit für Gebäudewartungspersonal am 15. Juni wurden multinationale Unternehmen zum Gegenstand von gezielten Kampagnen gemacht. ➤ Die FIET hat die Verletzung von Menschenrechten und Gewerkschaftsrechten in zahlreichen Ländern scharf verurteilt und im Einvernehmen mit Mitgliedsorganisationen Kampagnen zur Verteidigung dieser Rechte veranstaltet. ➤ Die FIET reichte mehrere Klagen bei der IAO ein und erreichte günstige Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Ausschusses für Vereinigungsfreiheit. ➤ Sie unterhielt Verbindungen mit Bürgerrechtsorganisationen in mehreren Ländern und steht auch in Kontakt mit Amnesty International, einer Organisation, der die FIET jedes Jahr eine Spende leistet. Die FIET und ihre Regionalorganisationen arbeiteten eng mit dem IBFG und mit anderen IBSen im Rahmen gezielter Länderkampagnen und bei Tagungen zur Koordination der Tätigkeiten für die Verteidigung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte zusammen. ➤ Die FIET spielte eine aktive Rolle bei der Ausarbeitung von Verhaltensnormen und beim" Social Labelling" zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit und der Ausbeutung der Arbeitnehmer. ➤ Die FIET und ihre Regionalorganisationen führten zahlreiche Kampagnen für Rechte der Arbeitnehmer und soziale Normen in globalen und regionalen Handels-, Investitions- und Wirtschaftsintegrations- Abkommen durch. ➤ Die über den Solidaritätsfonds geleistete humanitäre und finanzielle Unterstützung wurde ausgebaut. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Ein wichtiger Aspekt der Tätigkeiten der FIET ist die Unterstützung einzelner Mitgliedsorganisationen, die Problemen mit Arbeitgebern oder mit Regierungen gegenüberstehen. Diese Schwierigkeiten reichen von Arbeitskonflikten und der Verweigerung der Anerkennung von Gewerkschaften bis zur völligen Missachtung von Gewerkschaftsrechten und zur direkten Verfolgung von Gewerkschaftsführern. Nachstehend sind Fälle aufgeführt, in denen die FIET und/ oder ihre Regionalorganisationen um Unterstützung gebeten wurden.gionalen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 133 März 1995 Guatemala: Verurteilung der Ermordung von Alexander Yovany Gómez Virula, Finanzsekretär der Gewerkschaft Sindicato de Trabajadores de la Empresa Maquiladora RCA. Paraguay. Konflikt zwischen FETRABAN und Lloyds Bank wegen deren gewerkschaftsfeindlichen Aktivitäten. nadadlustus Serbien: Beitrag zum Solidaritätsfonds der Internationalen Journalisten- Föderation( IFJ) zur Unterstützung der unabhängigen Medien in Serbien. April 1995 Brasilien: Konflikt zwischen CNB- CUT und Banco do Brasil aufgrund von Entlassungen. Costa Rica: Kampagne gegen die vorgeschlagenen Arbeitsreformen zur Förderung von Flexibilität und Ausschaltung von Kollektivverhandlungen. Protest gegen die Schließung der Banco Anglo Costarricence. Italien: Von FILCAMS/ FISASCAT/ UILTUCS geführte Kampagne gegen die Deregulierung der Ladenöffnungszeiten und gegen die Aufhebung von Betriebskontrollen. Pakistan: Verurteilung der Ermordung von Iqbal Mahsi, 12jähriger Kinderrechtskämpfer gegen die Ausbeutung arbeitender Kinder. Paraguay. Protest gegen die Entlassung von zwei Gewerkschaftsführern, die Arbeitnehmer in der Banco de la Nación Argentina vertreten. USA: Verurteilung des Terrorangriffs in Oklahoma City. Mai 1995 Bolivien: Protest gegen die Besetzung des COB- Büros und die Festnahme von Gewerkschaftsführern. Dänemark. Demonstration dänischer Handelsangestellter aus Protest gegen die Aufhebung der Restriktionen betreffend Ladenöffnungszeiten. Dominikanische Rep.: Streik der UNASED angesichts der fortwährenden Weigerung der Behörden, Verhandlungen über Lohnerhöhungen und verbesserte Arbeitsbedingungen aufzunehmen. Schweden: Streik der HANDELS gegen Toys" R" Us wegen deren Weigerung, die Gewerkschaft anzuerkennen sowie dem Personal Tarifverhandlungsrechte zuzugestehen. Thailand: Konflikt zwischen FBFWU und Chase Manhattan Bank wegen Miẞachtung des BankenTarifabkommens und der Arbeitsgesetzgebung Thailands. Uganda: Konflikt zwischen NUCCPTE und der Uganda Bankers' Association( Bankenvereinigung) aufgrund der Nichtbeachtung eines Schiedsgerichtsurteils. Vereinigtes Königreich: Kampagne gegen die Regierungspläne, einen Gesetzesentwurf einzubringen, demzufolge Entschädigungszahlungen an Opfer von Verbrechen gekürzt würden. Vereinigtes Königreich: Streikaktion der BIFU in der Barclays Bank aufgrund von Lohnforderungen. Simbabwe: Konflikt zwischen Zimbabwe TGWU und United Tourism Group( Zimbabwe) aufgrund von Rassismus und gewerkschaftsfeindlichen Aktivitäten in dem Unternehmen. Juni 1995 Frankreich: Protest gegen den Beschluß der Regierung, Atomtests im Südpazifik durchzuführen. BR Deutschland: Kampagne der HBV/ DAG für Lohngleichheit für Ladenangestellte in den früheren Ostländern und in den westlichen Ländern der BRD. Guinea: Konflikt zwischen der FESABAG und der Bankarbeitgeber- Vereinigung als Folge des Verhandlungs- Stillstands im Bankensektor. Indien: Protest gegen Schikanierungsmaßnahmen und die Verhaftung von Kailash Satyarthi von der , South Asia Coalition on Child Servitude', im Gefolge des Beschlusses von IKEA, einen Einkaufsvertrag mit Sheena Exports aufzulösen, da diese Firma auf Kinderarbeit zurückgreift. Irland: Konflikt zwischen MANDATE und Dunnes Stores aufgrund deren Weigerung, mit der Gewerkschaft zu verhandeln. Korea: Kampagne, um die Arbeitsgesetzgebung in Übereinstimmung mit den IAO- Konventionen zu bringen und um alle aufgrund legitimer Gewerkschaftsarbeit entlassenen Arbeitnehmer wieder einzustellen. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte C Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nat FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 134 Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Südafrika: Großkundgebung zur Unterstützung der neuen Gesetzgebung in bezug auf Arbeitsbeziehungen. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen BIFU und Bangladeshi Sonali Bank aufgrund von gewerkschaftsfeindlichen sowie gegen die Angestellten gerichteten Aktionen. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen GMB und Walker Snack Foods Limited, als Folge des seitens dieser Firma unilateral gefaßten Beschlusses, die Anerkennungsrechte aufzuheben. USA: Internationale Solidaritätskampagne zur Unterstützung des Wartungspersonals bei der Citibank, New York on Solidaritätskampagne zur Unterstützung des Wartung Juli 1995 üfe eet IhoA Argentinien: Konflikt zwischen APUAYE und, Electricité de France' aufgrund gewerkschaftsfeindlicher Aktivitäten in Argentinien. Bosnien- Herzegowina: Aufruf zur Beendigung des Krieges und Unterstützung für alle demokratischen Gewerkschaftsorganisationen im ehemaligen Jugoslawien. China: Protest gegen den Arrest des Menschenrechtskämpfers Hongda Harry Wu. Korea: Protest gegen die fortdauernde Miẞachtung von Grundrechten der Arbeitnehmer durch die Regierung und Forderung nach sofortiger Freilassung 200 inhaftierter Gewerkschaftsführer sowie der Aufhebung der Haftbefehle und Wiedereinstellung von 5'000 entlassenen Gewerkschaftern. Pakistan: Protest gegen die Durchsuchungen von Büros und Angestellten des Bonded Labour Liberation Front durch die Polizei. 28 Russland: Protest gegen den Beschluß des Parlaments( Duma), das vorgeschlagene Bundesgesetz über Gewerkschaften wieder einzubringen, dessen Bestimmungen zum Teil im Widerspruch zu IAO- Normen stehen. Swaziland. Protest gegen die Einschüchterung von Gewerkschaftsführern der SFTU durch die Regierung und das Fehlen von Verhandlungen und Konsultationen mit Gewerkschaften in bestimmten diese betreffende Fragen. USA: Protest gegen den Beschluß des Internationalen Olympischen Komitees( IOK), die Borg- Warner Security Corporation als offiziellen Schutzdienst- Sponsor zur Gewährleistung der Sicherheit an den Olympischen Sommerspielen 1996 einzusetzen. USA: Unterstützung der von der Gewerkschaft, International Brotherhood of Teamsters' unternommenen Organisierungskampagne bei Pony Express Courier Corp. Simbabwe: Kampagne der ZIBAWU, um Lohnverhandlungen auf dem Wege von Schlichtungsverfahren zu regeln. August 1995 Argentinien: Protest gegen die ungerechtfertigte Entlassung von zwei aktiven Gewerkschaftsmitgliedern durch die, Banco de la Nación' in Buenos Aires und Forderung nach ihrer sofortigen Wiedereinstellung. Weißrussland. Protest gegen die Festnahme einer Reihe von Gewerkschaftern und gegen das Eindringen von Sicherheitskräften in die Büroräume der Freien Gewerkschaft von Weißrussland sowie des Demokratischen Gewerkschaftsbundes von Weißrußland. China: Protest gegen die Wiederaufnahme von Atomtests. Korea: Protest gegen die fortdauernden gewerkschaftsfeindlichen Praktiken der Regierung. September 1995 Argentinien: Protest gegen die Ankündigung der Regierung, derzufolge die Arbeitgeber berechtigt sein werden, ihre Beiträge in die Personal- Krankenversicherungskasse für die Arbeitnehmer zu reduzieren. Frankreich: Gewerkschaftsstreik als Protest gegen einen Arbeitsplatzabbau bei der Banque de France. Peru: Konflikt wegen der Weigerung des Bankarbeitgeberverbandes, Tarifabkommen mit der FEB auszuhandeln und zu unterzeichnen. Oktober 1995 Antigua: Beitrag zum Katastrophenfonds der AWU zugunsten der Opfer des Orkans, Luis'. Argentinien: Kampagne gegen die Versuche der Regierung, das Institut für Soziale Sicherheit des Gewerkschaftsbundes AB zu privatisieren. nep Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 135 Burma( Myanmar): Solidaritätsaufruf des IBFG/ der IBSe in Anbetracht der fortdauernden Verletzung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten in Burma. Rumänien: Kampagne der FSLCPR mit dem Ziel der Beibehaltung der Wissenschafts- und Forschungshaushalte des Landes. November 1995 Finnland: Landesweiter von Ptl organisierter Streik als Protest gegen die Massenentlassungen im Banksektor. Frankreich: Streik der FEC- FO bei Caixa Geral de Depositas- France. Korea: Protest in Anbetracht der wiederholten Verletzungen von Menschen- und Gewerkschaftsrechten. Monaco: Kampagne der SEGCBM zum Schutz von Arbeitsplätzen im Anschluß an die angekündigte Fusion von Filialen der BCI in Monaco und der Compagnie Monégasque de Banque. Nigeria: Verurteilung der Hinrichtung von neun politischen Aktivisten, einschließlich des Schriftstellers Ken Saro- Wiwa. Sudan: Protest gegen das Vorgehen von Polizeieinheiten, die mit gewaltsamer Unterdrückung gegen friedfertige Demonstranten vorgingen, die gegen überteuerte Lebensmittelpreise und mangelnde Demokratie protestierten. Forderung nach sofortiger Freilassung inhaftierter Gewerkschafter und der Achtung international vereinbarter Menschenrechts- Übereinkommen. Dezember 1995 Frankreich: Protestkundgebungen hinsichtlich der Zukunft der öffentlichen Dienste in Frankreich, der Rahmenbedingungen der Altersversorgung und der Gesundheitsdienst- Grundlagen. Ghana: Konflikt zwischen ICU und Standard Chartered Bank bezüglich des Umstrukturierungsprogramms der Bank, das Freisetzungen unter dem Vorwand einer„ freiwilligen Frühverrentung" vorsieht. Swasiland: Protest gegen einen neuen Gesetzesentwurf, demzufolge Streikaktionen als kriminell eingestuft werden. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen BIFU und Bank Bumiputra aufgrund von Lohnforderungen. Januar 1996 Korea: Unterstützung der von der KCTU bei der IAO eingereichten Klage gegen die Regierung Koreas wegen deren Weigerung, die Gewerkschaft einzutragen. Nigeria: Afro- FIET- Erklärung für Freiheit, Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Nigeria. Februar 1996 Bolivien: Konflikt mit den Bankarbeitgebern wegen deren Weigerung, mit der CONSTBRA zu verhandeln. China: Protest gegen die fortdauernde Weigerung der Administration, dem in der Provinz Heilongjiang inhaftierten Rechtsberater für Arbeitnehmer, Zhou Guoqiang, angemessene ärztliche Versorgung zuteil werden zu lassen. Kroatien: Kampagne der UATUC für die Aufnahme von Verhandlungen mit der Regierung aufgrund der Ankündigung eines Lohnstopps im Jahr 1996. Protest gegen das Eingreifen der Polizei anläßlich einer friedlichen Demonstration bei der UATUC. Frankreich: Streik der FO bei der Bank Credito Italiano in Paris aufgrund des Beschlusses der Bank, die Filiale in Paris zu schließen und ihre 24 Angestellten zu entlassen. Korea: Protest gegen die Festnahme führender Gewerkschaftsfunktionäre der KCTU. Sri Lanka: Verurteilung des Bombenanschlags auf die Zentralbank Sri Lankas in Colombo. USA: Kampagne der SEIU für neuen Vertrag zwischen der Gewerkschaft u. dem Realty Advisory Board. März 1996 Argentinien: Protest gegen die politische Repression, die zur Verletzung von 8 Arbeitnehmern führte, die gegen die beabsichtigte Privatisierung der Banco Provincial de Santa Fe demonstrierten. Argentinien: Konflikt zwischen ASIMRA und Cometarsa Co. wegen gewerkschaftsfeindlicher Aktivitäten. Guatemala: Verurteilung der Inhaftierung und seelischen und körperlichen Folterung von Vilma Cristina González sowie der an ihren Ehemann Reynaldo González, Generalsekretär des Verbandes der Bank- und Versicherungsgewerkschaften von Guatemala, gerichteten Todesdrohungen. Israel: Verurteilung des von Terroristen verübten Bombenanschlags. Unterstützung für Friedensgespräche. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 136 Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Taiwan: Verurteilung der Einschüchterungskampagne, die von den chinesischen Behörden im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen eingeleitet wurde. April 1996 Argentinien: Protest aufgrund der unfairen Entlassung von Angestellten durch die Zentralbank. Frankreich: Kampagne für die Freilassung von Véronique Akobé, einer jungen Arbeitnehmerin von der Elfenbeinküste, die für die Ermordung des Sohnes ihres Arbeitgebers, die alle beide Véronique und ihren Sohn mehrmals vergewaltigt und widerrechtlich eingesperrt hatten, zu schwerer Gefängnisstrafe verurteilt worden war. bou- nerben BR Deutschland. Großkundgebung der Gewerkschaften HBV/ DAG/ NGG, um gegen die Pläne der Bundesregierung, Ladenöffnungszeiten auszuweiten und Sozialleistungen abzubauen, zu demonstrieren. Russland: Streik der SOTSPROF bei Lipetsk Tractor Factory wegen Übertretung internationaler Arbeitsnormen und der russischen Arbeitsgesetze. Türkei. Kampagne für das Streikrecht in Banken und das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung im öffentlichen Sektor, einschließlich des Banksektors. Sambia: Konflikt zwischen ZUFIAW und der Bankarbeitgebervereinigung in Sambia im Verlauf der Versuche, den Abschluß eines Tarifabkommens zu erreichen. Mai 1996 Argentinien: Protestaktion aufgrund weiterer Arbeitsplatzverluste in der Zentralbank Argentiniens. Aruba: Diskriminierung von Gewerkschaftern und Weigerung, die Gewerkschaftsrechte der Arbeitnehmer des General Hospital von Aruba anzuerkennen. Weißrussland. Protest gegen die Inhaftierung der Mitglieder einer NSZZ Solidarnosc- Delegation, einschließlich des Präsidenten Marian Krzaklewski, anlässlich eines Solidaritätsbesuchs bei der Freien Gewerkschaft von Weißrussland. Brasilien: Protest gegen die Ermordung von neunzehn Landarbeitern durch die Militärpolizei im Staate Pará und Forderung nach Aufklärung dieser Fälle. Nigeria: Verurteilung der fortdauernden Repression von Gewerkschaften und deren Aktivisten. Paraguay. Protest gegen die Inhaftierungen und die Brutalität der Polizei anlässlich des von den Gewerkschaften Paraguays organisierten Generalstreiks wegen der Wirtschaftspolitik der Regierung und des kurz zuvor erfolgten Umsturzversuchs. Peru. Kampagne gegen die Versuche der Regierung, Arbeitnehmer des peruanischen Instituts für Soziale Sicherheit zu entlassen und das Institut zu privatisieren. Peru: Protest gegen die Entlassung eines Gewerkschaftsführers bei der Banco de la República. Rumänien: Kampagne der Gewerkschaft FSLC für den Schutz der Arbeitnehmer während des Privatisierungsprozesses von Handelsunternehmen. Royal and Sun Alliance: Kampagne für den Schutz von Arbeitsplätzen, Gehalt und Arbeitsbedingungen im Gefolge der Fusion der beiden Versicherungsgesellschaften. Türkei. Kampagne der BASISEN, um die Einführung von Samstagsarbeit bei Garanti Bankasi zu verhindern. USA: Protest gegen die gewerkschaftsfeindliche Kampagne der Yale University. Juni 1996 Brasilien: Landesweiter von den brasilianischen Gewerkschaftszentralen und FIET- Mitgliedsorganisationen ausgerufener Streik aus Protest gegen die schlechte Wirtschaftslage und die Arbeitslosigkeit. BR Deutschland: Vom DGB und der DAG aktiv unterstützte Großkundgebung am 15. Juni in Bonn, um gegen die von der Regierung geplante Kürzung der öffentlichen Ausgaben für Arbeitnehmer, junge Menschen, Frauen und Rentner zu protestieren. Indonesien: Konflikt mit der Hongkong and Shanghai Bank, Indonesien, aufgrund der Entlassung von 166 Angestellten, die ihr legitimes Recht auf Streik im Gefolge des Verhandlungsstillstands im Zusammenhang mit einem neuen Tarifvertrag ausgeübt hatten. Mongolei: Kampagne zur Erhaltung von Arbeitsplätzen und zum Schutz der Arbeitsbedingungen der Angestellten im staatlichen Warenhaus. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 19 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 USA: Anlässlich des internationalen Tags der Gerechtigkeit am 14. Juni unterstützten FIET- Mitgliedsorganisationen die SEIU in ihrem Konflikt mit Hewlett Packard, die für Reinigungsdienste in ihren Büros in Kalifornien die Firma Somers verpflichtet hat. Die Liste der Verstöße dieser Firma ist lang; die Löhne ihrer Angestellten sind als Hungerlöhne und die Lohnnebenleistungen als armselig zu bezeichnen. Simbabwe: Verhandlungen der CWUZ für Gehaltserhöhungen. Juli 1996 Burma( Myanmar): Verurteilung der flagranten Verletzung der wichtigsten IAO- Übereinkommen über Vereinigungsfreiheit und über Zwangsarbeit und der ständigen Missachtung der demokratischen Grundrechte der Bevölkerung durch den State Law and Order Restoration Council( SLORC). Unterstützungsaktionen für die internationale Gewerkschaftskampagne zur Wiederherstellung der Demokratie und der Gewerkschaftsrechte in Burma. Tschad. Internationale Gewerkschaftskampagne gegen die Aussetzung der Tätigkeiten der UST und die Besetzung der Arbeitsbörse durch die Regierung. Chile: Protest gegen die Inhaftierung von leitenden Funktionären der CSTEBA. Costa Rica: Streik bei der Zentralbank Costa Ricas wegen Nichteinhaltung der Bestimmungen in einem Gehaltsabkommen. Curaçao/ Niederländische Antillen: Protest gegen die drastischen Maßnahmen der Regierung, um budgetäre Defizite in Übereinstimmung mit einem vom IWF auferlegten strukturellen Anpassungsprogramm zu reduzieren. Forderung nach dreigliedrigen Konsultationen mit den Sozialpartnern und Respektierung der Arbeitnehmerrechte. Äthiopien: Protest gegen die Festnahme von Dr. Taye Woldesmiate sowie gegen die Eskalation der Schikanierungsmaßnahmen gegen Mitglieder des Lehrerverbandes seitens der Regierung. Forderung nach Respektierung der Gewerkschaftsrechte. Fidschi Kampagne der FBEU zur Erhaltung von 450 Arbeitsplätzen bei der Nationalbank in Fidschi. Indonesien: Fortsetzung der Kampagne für die Wiedereinstellung der 166 entlassenen Angestellten bei der Hongkong and Shanghai Bank und für die Wiederaufnahme von Verhandlungen für eine Erneuerung des Tarifvertrags. Nigeria: Verurteilung der offenkundigen Verletzungen von Menschen- und Gewerkschaftsrechten durch die an der Macht befindliche Militärjunta, einschließlich der Hinrichtung von Ken Saro- Wiwa und acht anderen Menschenrechtsaktivisten. Rumänien: Kampagne der FSLCPR für die Erhaltung der staatlichen Haushalte für Forschung und Entwicklung. Schweiz. Verurteilung des Beschlusses des Crédit Suisse, 5'000 Arbeitsplätze zu streichen. Forderung nach Schaffung eines Europäischen Betriebsrats in dieser Bank. Türkei. Protest gegen die Restriktionen in der türkischen Arbeitsgesetzgebung, insbesondere betreffend das fehlende Streikrecht für Bankarbeitnehmer. Türkei. Konflikt der BASISEN mit Sekerbank wegen deren Weigerung, die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag fortzusetzen. August 1996 Argentinien: Unterstützung für den von den argentinischen Gewerkschaften auf Landesebene organisierten Streik gegen die Politik der Regierung in bezug auf Arbeitslosigkeit. Australien: Kampagne der ACTU gegen die von der Regierung geplanten neuen Arbeitsgesetze. Fidschi. Fortsetzung der Kampagne der FBEU zur Erhaltung der Arbeitsplätze bei der Nationalbank Fidschis. Honduras: Konflikt zwischen der Bankangestellten- Gewerkschaft und der Regierung. Indonesien: Protest gegen die Festnahme von Muchtar Pakpahan, SBSI- Generalsekretär, und anderen Gewerkschaftsführern und Aktivisten. Indonesien: Fortsetzung der Kampagne gegen die Hongkong and Shanghai Bank. Spanien: Konflikt zwischen FEBA- CC.OO und Banque Indosuez in Madrid wegen der Entlassung von José García Monteserin im Anschluss an seine Wahl zum Vorsitzenden des Betriebsrats. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte 137 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 138 Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Pakistan: Konflikt zwischen PNFTU und Hongkong and Shanghai Bank aufgrund von gewerkschaftsfeindlichen Aktionen. Panama: Konflikt zwischen Bankangestellten und der Regierung aufgrund der Missachtung von Rechten dieser Arbeitnehmer. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen BIFU und Midland Bank, nachdem den Führungskräften die Verhandlungsrechte abgesprochen wurden. September 1996 Indonesien: Protest gegen die Haftverlängerung von Muchtar Pakpahan. Philippinen: Konflikt zwischen der NUBE und der philippinischen Landesbank aufgrund von Versuchen, dem Philnabank- Angestelltenverband die Vertretungsrechte abzuerkennen. Russland: Kampagne der TERMI, um die Arbeitgeber zur Zahlung von Lohnrückständen und zur Einhaltung anderer Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern in russischen Kohlebergwerken zu veranlassen. Sudan: Protest gegen die Inhaftierung von Gewerkschaftern, sechs Gewerkschaftsführern und Mitgliedern des früheren Gewerkschaftsbundes der sudanesischen Arbeitnehmer. Forderung nach Respektierung der demokratischen Rechte sowie der Menschenrechte. USA: Organisierungskampagne der SEIU in Gebäuden, die Eigentum der Carr Realty( Commerzbank) sind; für diese Kampagne wurde die Unterstützung der deutschen Mitgliedsorganisationen DAG und HBV benötigt. Oktober 1996 ediA Burma( Myanmar): Fortsetzung der Kampagne für die Respektierung von Menschenrechten und die Beachtung von Mindestarbeitsnormen. Indonesien: Zuspitzung der Kampagne gegen die Hongkong and Shanghai Bank; Aufruf an alle FIETMitgliedsorganisationen, Solidaritäts- Postkarten an die Bank in London/ UK und Djakarta/ Indonesien zu senden. Korea: Kampagne der KFBU für einen Rückzug der neuen Gesetzesvorschläge betreffend den Finanzsektor. Korea: Kampagne der KCTU gegen die angekündigte Arbeitsrechtsreform. Korea: Verurteilung der Behelligung und Festnahme von Yoo Duck- Sang, Präsident der koreanischen Telecom- Gewerkschaft, als Teil eines Versuchs, die KCTUzu schwächen. Russland: Landesweiter vom Bund Unabhängiger Gewerkschaften Russlands ausgerufener Streik zur Hervorhebung der Notwendigkeit einer sozialen Dimension der wirtschaftlichen Entwicklung und zur Forderung der unverzüglichen Auszahlung der rückständigen Löhne in nahezu allen Sektoren der Produktion. Simbabwe: Konflikt der CWUZ mit TM Supermarkets aufgrund von Lohnerhöhungen. November 1996 BASISE elb.pn Burma( Myanmar): Unterstützung für die internationale Aktion zur Boykottierung der Kampagne„ Vist Mynmar 1996", die auf die Ankurbelung des Tourismus in Burma abzielte. teupuA Äthiopien: Verurteilung der Regierungskampagne gegen FCTP und IFBITU, einschließlich eines Angriffs auf den Schatzmeister der FCTP und die Besetzung von Gewerkschaftsbüros durch Angehörige der Revolutionären Demokratischen Volkspartei Äthiopiens, die von Polizei- und Sicherheitskräften unterstützt wurden. Unterbreitung einer offiziellen Beschwerde am 14. November beim IAA- Ausschuss für Vereinigungsfreiheit gegen die Regierung von Äthiopien aufgrund wiederholter Missachtung der IAO- Übereinkommen Nr. 87 und 98. Indonesien: Verurteilung der Entscheidung des Obersten Gerichts Indonesiens, das die Verurteilung von Muchtar Pakpahan zu 4 Jahren Gefängnis bestätigte, obwohl es das Urteil zunächst aufgehoben hatte. Indonesien: Fortsetzung des Drucks auf die Hongkong and Shanghai Bank; Solidaritätskampagne mittels Postkarten- Aktion zusammen mit allen FIET- Mitgliedsorganisationen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Korea: Unterstützung für den gemeinsamen Kampf der KCTU und FKTU für Arbeits- und Sozialreformen in Übereinstimmung mit international anerkannten Normen. Mauritius: Kampagne von MLC/ ASEU, um die Regierung zur Einhaltung eines verbindlichen Lohnschiedsspruchs des Schiedsgerichts für den Öffentlichen Dienst zu veranlassen. Nigeria: Verurteilung der fortgesetzten Repression von Gewerkschaften und Gewerkschaftsaktivisten. Swasiland: Verurteilung der Entscheidung einer Rechtsmittelinstanz, die die Versicherungswirtschaft als eine von der Finanzwirtschaft getrennte Sparte einstufte. Konflikt der ZUFIAW mit Royal Insurance und National Provident Fund, die die Anerkennung der Gewerkschaft verweigern. Türkei. Verurteilung der Ermordung von 152 Lehrern seit dem Jahr 1985 im südöstlichen Landesteil und des unerklärliches Todes von 20 Lehrern in Diyarbakir. Öffentliche Anklage der Regierung wegen Schikanierungsmaßnahmen gegen Mitglieder der Lehrergewerkschaft EGITIM- SEN. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen BIFU und United Bank wegen Lohnfragen. Simbabwe: Verurteilung des Einsatzes von Polizisten zur Auflösung einer Demonstration der ZCTU im Zusammenhang mit Anliegen der Arbeitnehmer im Gesundheitswesen. Verurteilung der Weigerung der Regierung, Verhandlungen mit den Gewerkschaften im Gesundheitssektor aufzunehmen sowie Verurteilung der Drohung, Arbeitnehmer aus Nachbarländern als Streikbrecher einzusetzen. Dezember 1996 AXA/ UAP: Aufruf an die Gesellschaft, unverzüglich Konsultationen mit der FIET und ihren Mitgliedsorganisationen in Europa einzuleiten, um die Folgen der Fusion zu erörtern. Serbien: Unterstützung für die Demonstranten in Belgrad, die gegen die Weigerung der Regierung protestierten, den Ausgang der Lokalwahlen anzuerkennen. Burma( Myanmar): Erneute Forderung nach vollumfänglicher Respektierung der Menschenrechte und Mindestarbeitsnormen anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags der Vereinten Nationen. Frankreich: Konflikt der Gewerkschaften FO- CGT- CFTF und UBAF- Bank aufgrund der angekündigten Entlassung von 64 Angestellten. Gambia: Protest gegen die Festnahme von Pa Faal, GWU- Generalsekretär, durch mit Sondervollmacht ausgestattete Beamte des Landeskriminalamtes. Indonesien: Fortsetzung der Kampagne für die Freilassung von Muchtar Pakpahan. Indonesien: Erneute Forderung nach Wiedereinstellung der 166 von der Hongkong and Shanghai Bank in Djakarta entlassenen Gewerkschafter anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags der Vereinten Nationen. mulox Mercosur. Solidarität mit den Gewerkschaften der südlichen Region Lateinamerikas in ihrer Kampagne für eine soziale Dimension des gemeinsamen Marktes anlässlich der 3. Mercosur- Gipfelkonferenz. Schweiz: Protest bei der Schweiz. Bankgesellschaft und Forderung sofortiger Diskussionen in Hinsicht auf die Umstrukturierung der Bankgeschäfte und die einseitig erfolgte Ankündigung der Streichung von 800 Arbeitsplätzen. Januar 1997 Algerien: Verurteilung der Ermordung von Abdelhak Benhamouda, UGTA- Generalsekretär, seines Leibwächters und eines anderen Schutzwächters. Bosnien- Herzegowina: Einleitung eines größeren Solidaritätsprojektes zwecks Wiederaufbau der bosnischen Gewerkschaftsorganisationen im Anschluss an den Bürgerkrieg und Gewährung von praktischer und materieller Hilfe. Korea: Protest gegen die Anordnung von Haftbefehlen gegen zwanzig Gewerkschaftsführer, einschließlich von sieben KCTU- Funktionären. Korea: Verurteilung der einseitig erfolgten Auflage neuer Arbeitsgesetze durch die Regierung, die die Gewerkschaftsrechte weiterhin einschränken, den Schutz der Arbeitnehmer verringern und hinter international anerkannten Arbeitsnormen zurückbleiben. Vollumfängliche Unterstützung für die koreanische Gewerkschaftsbewegung in ihren nationalen Streikaktionen. Teilnahme des FIET- Generalsekretärs im Rahmen einer internationalen Gewerkschaftsdelegation an Unterstützungsaktionen zugunsten der Gewerkschaften. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte 139 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 140 Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Februar 1997 edu Sudan: Protest gegen die fortdauernde Inhaftierung von sudanesischen Gewerkschaften. Swasiland: Protest gegen die Festnahme der leitenden Funktionäre der SFTU, nachdem diese die Arbeitnehmer auf nationaler Ebene zu einem Ausstand aufgerufen hatte. Appell an die Regierung, die Schikanierungsmaßnahmen gegen Gewerkschafter einzustellen und die Verhandlungen mit der SFTU über ihre bereits vor 2 Jahren vorgelegten ursprünglichen Forderungen wieder aufzunehmen.lesw USA: SEIU- Kampagne zur Organisierung des Personals der im neuen Gebäude der Weltbank tätigen Reinigungsvetragsfirma. März 1997 Russland: Unterstützung für den nationalen Aktionstag" Arbeit, Löhne und Sozialgarantien". Vereinigtes Königreich: Kampagne der Arbeitnehmer bei, Critchley Label Technology' für gewerkschaftliche Grundrechte. Wal- Mart. Internationale Gewerkschaftskampagne gegen die Ausbeutung der Frauenarbeit in Wal- MartGeschäften. Einleitung einer transnationalen Kampagne am 8. März, dem Internationalen Tag der Frauen. April 1997 Niger. Protest gegen die Festnahme von Gewerkschaftern, einschließlich des Generalsekretärs der SYNATREN, Mahaman Mansour Daddo, und des stellvertretenden Generalsekretärs der USTN, Mansour Sarr. Rumänien: Kampagne der FSCLPR und FSLC gegen die von der Regierung vorgesehenen Kürzungen der Staatsausgaben für Forschungseinrichtungen. Mai 1997 Internationale Gewerkschaftskampagne angesichts der Verletzung von Arbeitnehmerrechten in der Branche des Schnittblumenhandels. Australien: Von ACTU und TLC WA geführte Kampagne gegen die australischen Arbeitsgesetz- Reformen. Indonesien: Fortführung der Kampagne für die Wiedereinstellung von entlassenen Arbeitnehmern bei der Hongkong and Shanghai Bank in Jakarta. Südafrika: Kundgebung der SASBO aus Protest gegen die zunehmenden Banküberfälle und Gewalttaten. Simbabwe: Konflikt zwischen COBATU und Standard Chartered Bank aufgrund der einseitig beschlossenen Einführung eines neuen leistungsbezogenen Prämienlohnsystems. Juni 1997 die KCT Kolumbien: Protest gegen die Ermordung einer Gewerkschaftsführerin der, Unión de Trabajadores del Norte de Santander', welche der SINTRAISS angeschlossen ist. International Justice for Janitors Day. Kampagne im Namen der Angestellten bei CarrAmerica, einem bedeutenden Unternehmen im Wartungsdienst- Sektor, aus Protest gegen die Verweigerung der Anerkennung von Gewerkschaftsrechten und gegen die niedrigen, unter den Normen liegenden Löhne und die prekären Arbeitsbedingungen in den Verträgen mit ERE, einem Immobilieninvestment- Unternehmen. Mexiko: Unterstützung für den Ausschuss der Maquiladora- Arbeitnehmer aufgrund der Verletzung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten bei der Daewoo Hyo Seung- Fabrik in San Luis Rio Colarado. Nepal: Kampagne der FIEUN für ihre Eintragung bei der Nepal Rastra Bank. Russland: Kampagne der TERMI für die Auszahlung der Löhne im Kohlebergbau. Sierra Leone: Protest gegen den Militärputsch und die fortdauernden Aktionen und Gewalttaten seitens des Militärs. Vereinigtes Königreich: Kampagne gegen die Aberkennung der Organisierungsrechte der BIFU und UNIFI bei der Barclays Private Banking auf der Isle of Man. Juli 1997 Burma/ Myanmar. Protest gegen die Inhaftierung von U Khin Kyaw und U Myo Aung Thant, Vorstandsmitglieder des Gewerkschaftsbundes von Burma. China: Forderung nach Freilassung von Wei Jingshen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 141 Kolumbien: Protest gegen die Ermordung eines Mitglieds der SINTRABANCOL. Hong Kong: Protest gegen den Beschluss der Regierung, die die Gewerkschaftsrechte garantierenden Gesetze zu suspendieren. QWI neb Indonesien: Protest gegen Gesetzesvorlagen zum Arbeitsrecht. Russland: Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften wegen nicht ausbezahlten Löhnen in der Kernkraftindustrie Russlands. ediA.000'S nov grupi A bo Vereinigtes Königreich: Konflikt in den Arbeitsbeziehungen zwischen TGWU und British Airways. August 1997 Burma/ Myanmar. Protest gegen die Verurteilung des Gewerkschaftsführers Myo Aung Thant zu lebenslanger Haft. Indonesien: Fortführung der Kampagne für die Wiedereinstellung der von der Hongkong and Shanghai Bank in Jakarta entlassenen Arbeitnehmer. Mali: Protest gegen die Einmischung der Regierung in Angelegenheiten der Gewerkschaftszentrale UNTM. Niger. Arbeitskampfmaßnahmen der SUSAS/ SYNPHAMED als Folge des Verhandlungs- Stillstands mit Regierungsvertretern. Beer USA: ITF- Kampagne aus Solidarität mit dem Streik der Brotherhood of Teamsters gegen United Parcel Services. noloset Jugoslawien: Protest gegen die Belästigung von Mitgliedern, Gewerkschaftsführern und Aktivisten der Union Unabhängiger Gewerkschaften des Kosovo, BSPK. September 1997 Argentinien: Landesweiter von der CGT und von FIET- Mitgliedsorganisationen ausgerufener Streik aus Protest gegen die Arbeitslosigkeit und die Forderungen nach Flexibilität und Privatisierung von sozialen Wohlfahrtsinstituten. Argentinien: Landesweiter von der CGT und von FIET- Mitgliedsorganisationen ausgerufener Streik aus Protest gegen die Arbeitslosigkeit und die sich zunehmend verschlechternde Wirtschaftslage des Landes. Brasilien: Landesweiter von der CGT und von FIET- Mitgliedsorganisationen ausgerufener Streik aus Protest gegen die Arbeitslosigkeit und die sich zunehmend verschlechternde Wirtschaftslage. Brasilien: Protest bei der Regierung aufgrund des polizeilichen Angriffs auf ein Mitglied von Forcal Sindical. Schweiz: Konflikt zwischen Actions- Unia und Toys" R" Us in Genf. Oktober 1997 Indonesien: Protest gegen das brutale Vorgehen der Polizei während des zweiten SBSI- Landeskongresses und der anschließenden Festnahme von SBSI- Funktionären, internationalen Delegierten und Journalisten. Nigeria: Einreichung zusätzlicher Informationen betreffend FOBTOB an den IAO- Ausschuss für Vereinigungsfreiheit. November 1997 Chile: Unterstützung für Gewerkschaftsführer der CSTEBA in einem Gerichtsfall. BR Deutschland: Konflikt zwischen HBV und Kredietbank- Bankverein AG aufgrund des beabsichtigten Abbaus von 80 Arbeitsplätzen in Bremen. Guinea: Konflikt zwischen FESABAG und Banque Islamique de Guinée. Korea: Arbeitskonflikt bei ETRI. Russland: Konflikt betr. UESE im Zusammenhang mit dem Sozialversicherungsschutz ihrer Mitglieder. Senegal: Von SYTBEFS ausgerufener Streik bei der Société Générale de Banques in Senegal. Vereinigte Staaten: Kampagne der SEIU zugunsten des Wartungsdienstpersonals von Colin Cares beim Internationalen Währungsfonds. Simbabwe: Konflikt zwischen ZIBAWU und Standard Chartered Bank und Einreichung einer Klage bei der IAO. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 142 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Dezember 1997 gubio sib inspep 019 meidmulox Argentinien: Kampagne der AB gegen die Privatisierung der Banco de la Nación Argentina. Xipho IWF: Proteste aufgrund mangelnder Beratungen mit Bankgewerkschaften im Zusammenhang mit den IWF- Rettungspaketen in Asien. Schweiz: Fusion zwischen dem Schweizerischen Bankverein und der Schweizerischen Bankgesellschaft und Ankündigung von 12'000 Arbeitsplatzverlusten. Simbabwe: Streik der ZCTU als Reaktion auf den Versuch der Regierung, einseitig eine Gesetzesvorlage für den Finanzsektor einzuführen. reer teuguA Januar 1998 heweb pnulishuneV sib nepse tae ne und 91H 19prisjaned Argentinien: Kampagne der AB gegen die Privatisierung der Banco de la Nación. BR Deutschland: Streikaktion der IG Medien im Sektor der gestaltenden Künste im Zusammenhang mit Urheberrechten. Februar 1998 ueigel tim Australien: Probleme zwischen Regierung und Maritime Union of Australia. Chile: Protest gegen die Inhaftierung von drei leitenden Funktionären der Confederación Bancaria. El Salvador. Konflikt mit ANTEL aufgrund der ungerechtfertigten Entlassung von Gewerkschaftern. Guyana: Konflikt zwischen NAACIE und Alesie- Guyana aufgrund des massiven Arbeitsplatzabbaus. Vereinigtes Königreich: Konflikt zwischen CWU und der Critchley Gruppe im Zusammenhang mit Anerkennungsfragen und der Entlassung von Gewerkschaftsmitgliedern. März 1998 Kongo: Protest gegen die Festnahme von Gewerkschaftsführern der FNPTT. Indonesien: Protestkundgebung gegen die Verhaftung von Gewerkschaftsführern und Aktivisten der SBSI. .29 Philippinen: Konflikt zwischen Dole Philippinen und den beiden landwirtschaftlichen Genossenschaften CFARBMPCO und DARBMUPCO. April 1998 to19 Australien: Protest gegen die Aussperrung von Arbeitnehmern, die Mitglieder der Maritime Union of Australia sind. Fidschi: Maßnahmen der FBEU und der FTCU gegen Versuche der Regierung, das dreigliedrige Forum zu zerstören. Russland: Unterstützung des landesweiten, unter dem Slogan„ Löhne! Beschäftigung! Legalität!" stehenden Aktionstages. Vereinigte Staaten: Kampagne der SEIU im Zusammenhang mit Rechten des von Maintenance Unlimited beschäftigten Wartungspersonals in George Soros- Gebäuden. Mai 1998 leben. 08 noy ausddA да Dänemark: Arbeitskonflikt im Zusammenhang mit der Reform von Tarifverhandlungen und ArbeitsGriechenland: Kampagne der OTOE angesichts der Restrukturierung des griechischen Bankensektors. Guatemala: Protest gegen die Entlassung von 32 Angestellten bei der Granai& Towoson Bank. Indonesien: Protest gegen die von den Autoritäten ausgeübte Gewalt gegenüber von Demonstranten bei einer Kundgebung im Zusammenhang mit der sich verschlechternden Wirtschaftslage. Forderung nach Prüfung der Arbeitsgesetze. Wai Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Sri Lanka: Gemeinsamer Protest der KI/ FIET nach dem Erlass von Notstandsgesetzen und Verordnungen betreffend wesentliche Dienste, um rechtmäßige Gewerkschaftsaktionen zu unterdrücken, und Verurteilung der Entlassung und Einschüchterung von Arbeitnehmern sowie der kollektiven Festnahme von UPTO- Funktionären. Uruguay. Protest gegen die Entlassung von 140 Angestellten bei Eurobanco. Juni 1998 Guatemala: Konflikt zwischen SINTRALLOB und Lloyds Bank wegen der Entziehung der Gewerkschaftsanerkennung und der Entlassung von 9 Gewerkschaftsführern. ITBLAV/ UNITE- Kampagne gegen gewerkschaftsfeindliche Aktivitäten und illegale Arbeitspraktiken bei Guess?. International Justice for Janitors Day: Kampagne für ein neues Abkommen und vollumfängliche Vertretungsrechte in einem echten Europäischen Betriebsrat bei Rentokil Initial( Wartungsdienstsektor). Nigeria: Appell an die Regierung für die rasche Rückkehr zu einer demokratischen, zivilen Regierungsform. Panama: Protest bei der Regierung wegen der Missachtung von Rechten der Bankangestellten. Juli 1998 Burma/ Myanmar. Protest aufgrund der fortdauernden Inhaftierung von FTUB- Gewerkschaftsführern. Chile: Streikaktion des, Sindicato del Banco do Estado' von Sao Paulo. Kolumbien: Protest gegen die Entlassung von Gewerkschaftsführern beim Militärspital. Korea: Protestkundgebung aufgrund der Inhaftierung und des Erlassens von Haftbefehlen gegen Gewerkschaftsfunktionäre. Indonesien: Unterstützung für die Schaffung der, Union of the Société Générale' in Jakarta. August 1998 Bahamas: Protest wegen der Verweigerung der Gewerkschaftsanerkennung. Kolumbien: Protestkundgebung aufgrund von Todesdrohungen, die gegen Gewerkschaftsführer der UNEP( Bankangestelltengewerkschaft) ausgesprochen wurden. Senegal: Entlassung von Thiaba Mbaye, Generalsekretär der SYTBEFS, durch die, Société Générale de Banques' in Senegal. Thailand: Aufruf zur Änderung von Gesetzen, die den Angestellten im öffentlichen Sektor eine Gewerkschaftsvertretung verbieten. Simbabwe: Protesnote an die Regierung aufgrund eines Streikverbots und der Untersagung aller politischen und öffentlichen Versammlungen. September 1998 Korea: Umstrukturierungsprogramm im Finanzsektor mit massiven Personalabbau- Maßnahmen. Russland: Krise des russischen Banksystems. Oktober 1998 Kolombien: Landesweite Streikaktionen der Arbeitnehmer. Indonesien: Konflikt im Zusammenhang mit der Gewerkschaftsanerkennung bei der Société Générale. Malaysia: Inhaftierung und schlechte Behandlung des früheren stellvertretenden Premierministers und stellvertretenden UMNO- Präsidents, Dato' Seri Anwar Ibrahim. Russland: Unterstützung des gewerkschaftlichen Aktionstags angesichts der wirtschaftlichen und politischen Krise. Südafrika: Arbeitskonflikt zwischen SACCAWU und Edgars im Zusammenhang mit Lohnverhandlungen. Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte 143 Solidarität, Menschen- und Gewerkschaftsrechte Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 144 Künftige Prioritäten ➤ Fortführung der Solidaritätsaktionen, entsprechend den Bedürfnissen der Mitgliedsorganisationen. Fokussierung auf multinationale Unternehmen, die sich Übertretungen schuldig machen, und Ausdehnung von Kampagnen und Aktionstagen auf den Cyberspace. ➤ Ermutigung zweiseitiger Konsultationsgremien zur Konfliktlösung und Erweiterung des Zuständigkeitsbereichs von Europäischen Betriebsräten, damit sich diese mit globalen Anliegen befassen können. ➤ Zusammenarbeit mit dem IBFG und anderen IBSen, mit Amnesty International und mit nationalen Bürgerrechtsorganisationen in Protestkampagnen und bei der Koordination von Tätigkeiten zur Verteidigung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte. ➤ Ausnutzung des Beschwerdeverfahrens der IAO und Prüfung der Möglichkeiten, die sich durch die neue IAO- Erklärung über wesentliche Grundsätze und Rechte bei der Arbeit und ihre Umsetzungsmechanismen ergeben. ➤ Zusammenarbeit bei der Stärkung und dem Einsatz von Leitlinien und Verhaltensnormen für multinationale Unternehmen. ➤ Einbeziehung der Arbeitgeber und Verbraucher- und Bürgerrechtsorganisationen in die Anstrengungen zur Erweiterung des" Social Labelling" und Durchsetzung von Verhaltenskodizes. ➤ Förderung optimaler Praktiken und Kampf für Good Governance. ➤ Kampagne für eine soziale Dimension und die Anerkennung von Grundarbeitsnormen in globalen und regionalen Handels-, Investitions- und Wirtschaftsintegrations- Abkommen. ➤ Appelle an Mitgliedsorganisationen, weiterhin Beiträge in den Solidaritätsfonds zu leisten. Russland des la sten als sammenhang os omnemseus mi ab dem JWAD3A Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 FIET und die globale Gemeinschaft abaileri zum 145 Grub smel abouw prambh ei pu/ bawned Die FIET unterhält zahlreiche Beziehungen mit Institutionen, die Teil der globalen und regionalen Gemeinschaft der internationalen Organisationen sind. Dieser Teil des Berichts bezieht sich insbesondere auf die Tätigkeiten der Internationale mit der IAO, der WTO, dem IWF, der Weltbank und der OECD. sb p asb tu Erreichte Ziele ➤ Annahme der IAO- Erklärung über die fundamentalen Rechte bei der Arbeit und des operationellen Anhangs. ➤ Annahme verschiedener für FIET- Mitglieder wichtiger IAO- Übereinkommen betreffend Heimarbeit, Teilzeitarbeit und Beschäftigungsagenturen. ➤ Erweiterung des IAO- Programms zur Bekämpfung der Kinderarbeit, das nunmehr auch Projekttätigkeiten mit Gewerkschaften umfasst. ➤ Abkommen mit der FIFA, das Kinderarbeit bei der Herstellung von Fußbällen und Sportartikeln verbietet. ➤ Suspendierung der Gespräche der OECD im Hinblick auf die Einführung eines Multilateralen Investitionsabkommens aufgrund ungenügender Berücksichtigung von Arbeits- und Umweltnormen. ➤ Bekenntnis der WTO zu international anerkannten Arbeitsnormen und Anstrengungen zur Förderung der Transparenz ihrer Tätigkeit. Aktive Mitwirkung der Gewerkschaften an globalen und regionalen Treffen des Weltwirtschaftsforums. ➤ Partnerschaftsabkommen zwischen IBFG und IBSen. ➤ Verbesserung der Zusammenarbeit mit anderen IBSen in mehreren Bereichen. ➤ Kampagnen zur Beeinflussung und Neuausrichtung der Politik des IWF und der Weltbank. Die FIET und die IAO 0 Die FIET pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der IAO. Mit der Annahme einer Erklärung zu den Grundrechten der Arbeitnehmer durch die Internationale Arbeitskonferenz im Jahre 1998 wurde ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der FIET- Politik getan. Die Erklärung besagt, dass alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind, folgende fundamentale Rechte einzuhalten: Vereinigungsfreiheit und Recht zu Kollektivverhandlungen; ➤ Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit; effektive Abschaffung der Kinderarbeit; ➤ Beseitigung der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf. FIET und die Globale Gemeinschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 146 FIET und die Globale Gemeinschaft Die Erklärung wurde ferner durch Durchführungs- Mechanismen ergänzt, die der IAO neue Befugnisse zur Überwachung der Einhaltung der Normen durch die 174 Mitgliedstaaten geben wird. Die IAO wird jedes Jahr einen neuen globalen Bericht veröffentlichen, der über die Einhaltung der Grundrechte Aufschluss geben soll. Dies bringt uns der angestrebten Sozialklausel einen wesentlichen Schritt näher. In der Berichtszeit wurden verschiedene Urkunden verabschiedet, die für die FIET- Mitgliedsorganisationen von besonderer Bedeutung sind: das vorgeschlagene Übereinkommen zur Ausmerzung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit( 98); die Überarbeitung des Übereinkommens betreffend Arbeitsvermittlungsagenturen( 1997); das Übereinkommen und die Empfehlung über Heimarbeit( 1996); ➤ das Übereinkommen und die Empfehlung über Teilzeitarbeit( 1995). Leider war es nicht möglich, in bezug auf das Übereinkommen zur Regelung der Vertragsarbeit eine Einigung zu erzielen. Die FIET arbeitet mit der IAO in Genf und in den Regionen an einem IAO- Programm zur Bekämpfung der Kinderarbeit. Dieses Programm( IPEC) fördert nun aktiv die Mitwirkung der Gewerkschaften. Zusammen mit der IAO übernahm die FIET die finanzielle Trägerschaft für ein Projekt im Jahre 1996, an dem sich internationale Schulen beteiligten, sie arbeitete Informationsunterlagen aus und lancierte über ihre Fachgruppe FIET Handel im Jahre 1998 ein globales Projekt, das die Kinderarbeit zum Gegenstand hat. Die sektoriellen Tätigkeiten der IAO umfassten zahlreiche dreigliedrige Tagungen, die für die FIET von unmittelbarer Bedeutung waren: ► Multimedia- Konvergenz( 1997) Tourismus( 1997) ➤Frauen und Fach- und Führungskräfte( 1997). Für die Sektoren Gesundheitsdienste u. Handel sind Tagungen im Jahre 1998 bzw. 1999 vorgesehen. Der FIET- Generalsekretär ergriff auf allen Internationalen Arbeitskonferenzen in der Zeit von 1995 bis 1998 das Wort. 1998 wurde eine neue Initiative eingeleitet: erstmals wurde im IAO- Bildungszentrum in Turin ein AproFIET- Lehrgang veranstaltet. An diesem drei Wochen dauernden, Tarifverhandlungen gewidmeten Lehrgang mit Unterbringung im Zentrum nahmen 25 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter teil. Man gibt der Hoffnung Ausdruck, dass solche Programme in Zukunft auch auf andere FIET- Regionen ausgedehnt werden können. Mit Wirkung von 1999 wird ein neuer Generaldirektor die Geschicke des Amtes leiten: Juan Samovia wird Michel Hansenne ablösen. Der frühere FIET- Generalsekretär Heribert Maier zog sich als stellvertretender Generaldirektor im Juni 1996 zurück und wurde durch Kari Tapiola ersetzt. Dem früheren Sekretär der FIET- Fachgruppe Industrie, Guy Ryder, wurde im August 1998 die Leitung der IAOAbteilung Arbeitsbeziehungen übertragen. 2860 Angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Instabilität, die mit der globalen Wirtschaft einhergeht, geben wir der Hoffnung Ausdruck, dass sich die IAO im Kampf für soziale Stabilität und die Achtung der Grundrechte der Arbeitnehmer stärker in der Öffentlichkeit profiliert. Die Beziehungen der FIET zu der IAO sind sehr konstruktiv, und beziehen sich insbesondere auf Fragen im Zusammenhang mit Arbeitnehmerrechten, auf Untersuchungen und auf die zukünftige Gestaltung der Arbeit. Die IAO muss aber unbedingt mehr Ressourcen für die Dienstleistungswirtschaft einsetzen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die FIET und der IBFG: eine neue Partnerschaft Chen 1998 findet Auf dem 16. Weltkongress des IBFG im Jahre 1996 in Brüssel wurde eine neue Partnerschaftsinitiative zwischen dem IBFG und den IBSen eingeleitet. Mit diesem Projekt wird eine engere Zusammenarbeit auf zahlreichen Gebieten, einschließlich der regionalen Zusammenarbeit, der Gewerkschaftsrechte, der Solidaritätsaktionen und der multinationalen Unternehmen angestrebt. Bill Jordan wurde zum Generalsekretär des IBFG gewählt, und er setzt sich nachhaltig dafür ein, dieser Partnerschaft eine praktische Wirkung zu verleihen. Die FIET nimmt regelmäßig an Sitzungen des IBFG- Exekutivausschusses und der Ausschüsse für Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte, für Gleichstellungsfragen sowie für multinationale Unternehmen, Jugend, Gesundheit und Sicherheit und für Mittel- und Osteuropa teil. Regionale Gewerkschaftszusammenarbeit Im Rahmen der IBFG/ IBS- Partnerschaft finden nun regelmäßig gemeinsame Tätigkeiten auf regionaler Ebene zwischen dem IBFG und Afro- FIET, Apro- FIET und Iro- FIET statt. Diese Zusammenarbeit reicht von Bildungsprojekten bis zu der Koordination von Maßnahmen zur regionalen Wirtschaftsintegration, die Gegenstand von Initiativen in allen Regionen ist. Diese Verbindung ist bei den Anstrengungen zu der Erreichung einer sozialen Dimension der Regionalisierung von entscheidender Bedeutung und unterstreicht gleichzeitig den wichtigen Platz, der den globalen und regionalen Aktionen zukommt. exitweus muinepi spise 260 In Europa beteiligt sich die Euro- FIET aktiv an der Arbeit des EGB. Hier bestehen die vorrangigen Ziele darin, ein soziales Europa zu schaffen, die europäische Geldpolitik mit einer beschäftigungswirksamen Strategie zu verbinden, die auch die Fairness in den Vordergrund stellt, den sozialen Dialog auf Sektorebene und in multinationalen Unternehmen zu entwickeln, und die Mitgliedsorganisationen beim EU- Erweiterungsprozess zu unterstützen. Die FIET und die IBSe Die FIET ( OAUT) paurisaausaerba ewebnet 190 Zweimal im Jahr treffen sich die Internationalen Berufssekretariate( IBSe), um Informationen auszutauschen und künftige Strategien zu planen. Den Vorsitz der Allgemeinen Konferenz der IBSe führt zur Zeit Neal Kearney, Generalsekretär der Textil- Internationale. Auf diesen Allgemeinen Konferenzen werden die praktischen Aspekte der Tätigkeiten der IBSe geprüft und die Kooperation und Koordination gefördert. Die FIET unternimmt große Anstrengungen, um die Zusammenarbeit mit den einzelnen IBSen auszubauen. Die zur Zeit laufenden Fusionsgespräche, die die FIET mit der Kommunikations- Internationale, der Internationalen Graphischen Föderation und der Medien- und Unterhaltungsinternationale führt, sind ein anschauliches Beispiel dafür. Die FIET arbeitete ferner mit dem IMB in Fragen der Angestellten, mit der ITF und IUL im Bereich des Tourismus, mit der ITBLAV im Kampf gegen Kinderarbeit und mit der IÖD im Zusammenhang mit Gesundheitsdiensten und Renten zusammen. In bezug auf unsere Tätigkeit auf dem Gebiet der Betriebsräte haben wir mit dem EMB ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die FIET und die WTO DX ik des hon Die Beziehungen der FIET mit der WTO konnten in erfreuliche Bahnen gelenkt werden und müssen in der Zeit bis zum nächsten Kongress unbedingt gefestigt und ausgebaut werden. Diese Entwicklung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weiterhin ein starker Widerstand gegen jede Debatte FIET und die Globale Gemeinschaft 147 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 148 FIET und die Globale Gemeinschaft FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 über eine Verbindung von Handel und Arbeitnehmerrechten besteht und in der WTO Entscheidungen im geschlossenen Kreis getroffen werden. Die erste WTO- Ministerkonferenz fand 1996 in Singapur statt. Die Schlusserklärung lautete:„ Wir bestätigen unser Engagement zur Einhaltung international anerkannter Arbeitsnormen." Die Forderung der FIET nach der Bildung einer Arbeitsgruppe wurde zwar nicht erfüllt, dennoch wurde ein Schritt in die richtige Richtung getan. Die zweite Ministerkonferenz tagte 1998 in Genf, eine Veranstaltung, die von großen Demonstrationen und Protestkundgebungen begleitet war. Zwei Sätze der bei dieser Gelegenheit verabschiedeten Erklärung sollen uns den Weg zu der Entwicklung eines Dialogs der WTO ebnen, und zwar:„ Wir werden Möglichkeiten prüfen, um die Transparenz der Tätigkeiten der WTO zu erhöhen", und künftige Empfehlungen sollen„, so umfassend formuliert sein, dass sie den Interessen und Anliegen aller Mitglieder gerecht werden". Die FIET hat sich mit dem IBFG und anderen IBSen mit der Unterstützung von Aktionen vor den beiden Konferenzen und mit intensiver Lobby- Tätigkeit dafür eingesetzt, dass die Frage der Arbeitnehmerrechte nicht in den Hintergrund gedrängt wurde. Aufgrund der zunehmenden Deregulierung des Dienstleistungssektors werden sich die Entwicklungen in der WTO in Zukunft stärker auf unsere Bereiche, insbesondere auf die Finanzdienstleistungen, die professionellen Dienste, den elektronischen Handel, sowie auf den Sektor der Informationstechnologie und das geistige Eigentum auswirken. 起 Der FIET- Generalsekretär ist mehrmals mit dem WTO- Generaldirektor, Renato Ruggiero, zusammengetroffen, um ihm unseren Standpunkt darzulegen. Die FIET und die OECD nil bru enede ol tus -U3 mied 1998 bzw einspio hen Der Beratende Gewerkschaftsausschuss( TUAC) der OECD spielt eine wichtige Rolle in der Arbeit der OECD, die er mit größter Aufmerksamkeit verfolgt und nachhaltig beeinflusst. bis Die FIET arbeitet auf zahlreichen Gebieten eng mit dem TUAC zusammen: Finanzen, Handel, Informationstechnologie, Verhaltensnormen und Fach- und Führungskräfte. Durch Vermittlung des TUAC werden jeweils die dem G7- Gipfel unterbreiteten Gewerkschaftserklärungen ausgearbeitet. Im Jahre 1996 hat der TUAC erreicht, dass Fragen betreffend Beschäftigung und Sozialschutz nunmehr zu den wichtigen Anliegen der OECD gehören. Seit 1996 haben drei Beschäftigungsgipfel stattgefunden, und man ist sich nun auf breiterer Ebene darüber einig, dass eine aktive Intervention auf dem Arbeitsmarkt notwendig ist, selbst wenn die„, Flexibilitäts"-Lobby noch nicht verstummt ist. Der TUAC führte mit unserer Unterstützung die Gewerkschaftskampagne gegen das vorgeschlagene Multilaterale Investitionsabkommen( MAI) an. Zum Zeitpunkt der Drucklegung bleiben die MAI- Gespräche suspendiert. Warum? Der TUAC und auch die FIET haben deutlich gezeigt, dass angemessene Sicherheitsvorkehrungen in bezug auf Arbeits- und Umweltnormen fehlen, und viele Regierungen sind ganz einfach nicht auf eine vollständige Liberalisierung ihrer Investitionspolitik vorbereitet. Zahlreiche FIET- Mitgliedsorganisationen sind bei ihren Regierungen vorstellig geworden, um diese vom MAI- Vorhaben abzubringen. Die OECD beabsichtigt ferner, eine ordnungspolitische Reform einzuleiten, um dem Liberalisierungsprozess eine neue Dynamik zu verleihen. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nete FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die FIET wird in diesen Diskussionen den Standpunkt unserer Mitgliedsorganisationen geltend machen. Im Oktober 1998 findet in Ottawa eine große Konferenz über den elektronischen Handel statt, auf dem die FIET die Gewerkschaftsgruppe koordiniert. Der TUAC spielte ferner eine wichtige Rolle im Kampf für Gewerkschaftsrechte in Korea, wobei er die Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam machte, dass die Regierung Koreas ihre Verpflichtungen, die sie zum Zeitpunkt des Anschlusses an die OECD betreffend die Einhaltung internationaler Arbeitsnormen eingegangen ist, nicht erfüllt. Dies hatte zur Folge, dass die OECD zum erstenmal eines ihrer Mitglieder tadelte und ihren Ausschuss für Beschäftigung beauftragte, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Korea ständig zu überwachen. Die FIET und das Weltwirtschaftsforum Olvropi noubai 108 als tai T31 9iQ Das Weltwirtschaftsforum mit Sitz in Genf vereinigt jedes Jahr die weltweit maßgeblichen Politiker, Wirtschaftsführer und Akademiker sowie Vertreter der UNO, des IT- Sektors und der Medien. Dieses Forum ist nach den Worten der Organisatoren„ der globalen Partnerschaft für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt gewidmet". Abgesehen von der Jahrestagung in Davos werden auf allen Kontinenten Tagungen veranstaltet. ox bnu els Die FIET koordiniert seit 1995 die Präsenz der Gewerkschaften bei dieser Veranstaltung, auf der die Gewerkschaftsführer ihre Anliegen und ihre Politik zum Ausdruck bringen. Die aufeinanderfolgenden Krisen in der globalen Wirtschaft und die heftigen Reaktionen auf die sozialen Folgen haben zu einer Schwerpunktverlagerung auf der Davoser Agenda geführt, wo man sich vermehrt mit sozialer Verantwortung und mit Nachhaltigkeit befasst. Klaus Schwab, Präsident und Begründer des Weltwirtschaftsforums, war Gastreferent auf dem FIETWeltkongress im Jahre 1995. Die FIET und der Internationale Währungsfonds und die Weltbank An der Politik des IWF und der Weltbank wurde in jüngster Zeit eine beispiellos scharfe Kritik geübt. Der IBFG, die FIET und andere IBSe haben eine Kampagne angeführt, mit der sie die negativen Auswirkungen der Interventionen und Strukturanpassungsprogramme dieser Institute herausstellten. Man ist sich in zahlreichen Kreisen darüber einig, dass der IWF- Eingriff in der Asienkrise nicht nur ein Fehlschlag war, sondern dass er die Situation noch verschlimmert hat. Dem IWF ist es nicht gelungen, die Krise vorauszusagen und den Forderungen nach einer besseren Überwachung der Finanzmärkte gerecht zu werden. Seine hartnäckige Weigerung, die ärmsten Nationen mit einem Schuldenerlass zu unterstützen, verurteilte Millionen von Menschen zu Armut. Der IBFG und die IBSe sind nun in Washington D.C. präsent, wodurch sich die Überwachung der IWF- und Weltbank- Tätigkeiten wirksamer gestaltet. IWF- und Weltbanksprecher haben auf FIET- Tagungen in Kuala Lumpur, Prag, Barbados, Tunis und Genf das Wort ergriffen. Die FIET ist 1995, 1996, 1997 und 1998 mit IWF- und Weltbankvertretern in Washington D.C. zusammengetroffen. Die Politik des IWF in der Asienkrise stand im Mittelpunkt des Apro- FIET- Bankgipfeltreffens im Januar 1998 in Kuala Lumpur. Bei diesen Veranstaltungen haben wir immer wieder auf die Bedeutung von Konsultationen, Verhandlungen und die soziale Dimension des Wandels hingewiesen. meb fol tim FIET und die Globale Gemeinschaft 7 149 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 150 FIET und die Globale Gemeinschaft Unser Eingreifen beim IWF hatte konkrete Auswirkungen auf das Vorgehen des Währungsfonds in seinen Verhandlungen mit der koreanischen Regierung, wo ein dreigliedriges Abkommen mit den beiden Landeszentralen, FKTU und KCTU, getroffen wurde. Christopher Ng, Apro- FIET- Regionalsekretär, führte diesbezüglich Anschlussgespräche mit Verantwortlichen des IWF und der Weltbank im März 1998 in Washington D.C. Die FIET hat ferner in enger Zusammenarbeit mit der SEIU erreicht, dass die Wartungsdienstverträge ( Reinigung/ Sicherheit) des IWF und der Weltbank weiterhin gewerkschaftlich organisierten Firmen überlassen werden. Weg zu dec Die FIET und die Weltorganisation für geistiges Eigentum hem nftige Die FIET ist als Sonderberaterin des IBFG in Fragen betreffend das geistige Eigentum( Patente, Warenzeichen, Urheberrechte, usw.) tätig und nimmt im Namen des IBFG an Sitzungen der Weltorganisation für geistiges Eigentum( WIPO) teil. Die FIET und der Internationale Normenausschuss Die FIET hat den Verbindungsstatus Kategorie A mit dem Unterausschuss 4( Signale und Kontrolle) des Technischen ISO- Ausschusses 159( Ergonomie). Die FIET erhält Einladungen und Unterlagen für die Sitzungen des Unterausschusses und dessen Arbeitsgruppen. Eigentum Die FIET hat Kontakte mit dem Forum ISO 9000, und die Fachgruppe IBITS prüft die Auswirkungen der ISO 9000 Normen und der Zertifizierungsverfahren für Angestellte. Die FIET und Amnesty International elsisos lim Jim Fremmev nebla de ausX Die FIET unterhält Beziehungen zum Sekretariat von Amnesty International und unterstützt diese Organisation mit finanziellen Mitteln. Fair Play auf za en Geb briu TBR siQ Finanzen Handel. 19b A Aufgrund von Untersuchungen im Jahre 1996, die teilweise von der FIET finanziert wurden, stellte man fest, dass die Fußbälle, die das UEFA- Logo tragen und beim Europa- Tournier in England benützt wurden, von Kindern in Pakistan hergestellt worden waren. Die FIET hat daraufhin bei der UEFA und der FIFA protestiert. Mit der FIFA haben verschiedene Gespräche stattgefunden, die in einem Abkommen zum Verbot der Kinderarbeit bei der Herstellung von Produkten rund um den Fußball resultierten. Dem Verhandlungsteam gehörten die FIET, der IBFG, die ITBLAV und der TUC, Großbritannien, an. Das Abkommen umfasst auch Inspektionsmechanismen. Nach Abschluss dieses Abkommens sind verschiedene Gewerkschaften in dieser Frage bei ihren nationalen Fußballverbänden vorstellig geworden. Seit 1996 führt die FIET auch Gespräche mit dem Weltverband der Sportartikelindustrie, um nach Wegen zur Ausmerzung der Kinderarbeit in der Industrie zu suchen. -19 no Anlässlich der Euro- FIET- Konferenz im Jahre 1998 unterzeichnete der FIET- Generalsekretär ein Abkommen mit Jonathan Davies, dem früheren Kapitän des walisischen Rugby- Teams, mit dem sich die Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 151 Wales Rugby Union verpflichtete, keine Artikel zu kaufen oder zu vermarkten, die unter Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurden. Für die Olympischen Spiele im Jahr 2000 in Sydney hat das Internationale Olympische Komitee eine Vereinbarung mit der australischen Gewerkschaftszentrale ACTU getroffen, um sicherzustellen, das vor Ort faire Arbeitsnormen zur Anwendung kommen. Im Jahre 1998 sind das IOK und die IAO ebenfalls übereingekommen, sich für faire Arbeitsnormen einzusetzen. Die FIET ist mittlerweile beim Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Athen vorstellig geworden, um ein ähnliches Übereinkommen zu erreichen. 220'S 000: 00 28AUTO WOUTA JEN ascivio Tsibo bos evi b.A fo how samme to opinu esi sens Künftige Prioritäten ➤ Fortführung der Lobby- Tätigkeit bei der IAO, um zu erreichen, dass mehr Ressourcen für den Dienstleistungssektor und die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes eingesetzt werden. ➤ Durchführung von Kampagnen zur Erreichung einer lückenlosen Anwendung der IAO- Erklärung über fundamentale Rechte bei der Arbeit. ➤ Ermutigung der IAO, ihre sektoriellen Tätigkeiten und ihre Partnerschaftsprojekte mit den IBSen auszubauen. ➤ Systematische Anstrengungen, um zu erreichen, dass eine transparentere WTO auch den Dialog mit den Gewerkschaften umfasst. ➤ Maßnahmen, die gewährleisten, dass die WTO die Einhaltung von Grundarbeitsnormen bei der Überprüfung der Handelspolitik berücksichtigt und auf konstruktivere Arbeitsbeziehungen mit der IAO hinarbeitet. ➤ Fortführung der Kampagne beim IWF und der Weltbank, um einen Schuldenerlass für die am stärksten verarmten Länder und die Einführung einer sozialen Dimension in den IWF- Programmen zu erreichen. ➤ Aufrechterhaltung der engen Zusammenarbeit mit dem TUAC( OECD), um sicherzustellen, dass die Gewerkschaften in alle für unsere Sektoren wichtigen Diskussionen einbezogen werden. Abschluss von Partnerschaftsabkommen mit dem IBFG und anderen IBSen. ➤ Ausbau der Beziehungen zu Amnesty International, zu der WIPO, der ISO, dem Weltwirtschaftsforum und dem Internationalen Olympischen Komitee. Tab FIET und die Globale Gemeinschaft Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 152 Mitgliedschaft beiden Land FKTU Am 31. Oktober 1998 vertrat die FIET 9'908'458 Mitglieder in 435 Gewerkschaften in 136 Ländern. pille Die FIET und die ni eleiq2 ne sainspi med sliewelbim Jai TBA si de mis mu nebow ÄGYPTEN Die General Trade Union of Administrative and Social Services War General Trade Union of Commercial Workers tim Nam GTUASS 2'055 GTUCW 100'000 National Trade Union of Banks, Insurances& Financial Affairs NTUBIFA 90'000 Die Fi ALBANIEN Independent Trade Union Federation of Commerce Workers of Albania ITUFWA 7'000 ANGOLA Federaçao Nacional dos Sindicatos Trabalhadores da Indústria Alimentar, Comércio, Hotelaria e Turismo Sindicato dos Trabalhadores de Serviços de Portaria, Vigilância, Limpeza, Domésticas, Profis. Simil. e Act. Diversas FENSTACH 36'600 STAD 14'850 Sindicato Nacional dos Empregados Bancários de Angola SNEBA 5'144 ANTIGUA The Antigua Workers Union AWU 500 ARGENTINIEN Asociación Bancaria AB 100'000 Asociación de Profesionales Universitarios del Agua y la Energía Eléctrica APUAYE 800 Ka Asociación Supervisores de la Industria Metalmecánica de la eam República Argentina Federación Argentina Agentes de Propaganda Médica Federación Argentina de Empleados de Comercio y Servicios NeFederación de Asociaciones de Trabajadores de la Sanidad Argentina Federación Unica de Viajantes de la Argentina Federación Argentina de Trabajadores de Edificios de Renta y Horizontal Sindicato del Seguro de República Argentina Sindicato de Obreros de Maestranza ASIMRA 1'000 FAAPROME 1'500 FAECYS 200'000 FATSA 200'000 FUVA 4'000 FATERYH 49'352 SSRA 10'107 SOM 16'232 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten ne FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 153 Sindicato de Obreros y Empleados de la Educacion y la bejede SOEME sebe 35'000 Minoridades Syndicats des Bar sivilo ab 008 Union Personal de Seguridad de la República Argentina dan UPSRA CHILE ARUBA Gre nerciales 000 Arubaanse Bond van Werknemers in Verplegende Instellingen ABV 5'000 603 cional de ÄTHIOPIEN Federation of Commerce, Technical& Printing Industry Trade Unions FCTP 2013'193 Industrial Federation of Banking& Insurance Trade Unions SOO' of Ethiopia IFBITU AMAW 6'321 000'Q An AUSTRALIEN Australian Hairdressers and Wigmakers and Hairworkers 00012 Employees' Federation AHWHEF 3'000 000 Australian Liquor, Hospitality and Miscellaneous Workers LHMU 10'000 0000 Union Australia Services Union de Ja Salu ASU 30'113 bilelic 000 Finance Sector Union of Australia FSU 90'481 0000 Shop, Distributive& Allied Employees' Association The Association of Professional Engineers, Scientists& SDA 216'500 APESMA 8'000 Managers BANGLADESCH acering ob actspibni ob Bank Karmachari Federation olce& A sopivis2 ma absBKF 5'230 BARBADOS The Barbados Workers' Union 10192 ob ha The National Union of Public Workers DANEMAHI BELGIEN BWU libi 80102'000 NUPW 2'080 ИЗІНА Pesevolom volqm to notebenom obsi earers La Centrale Chrétienne de l'Alimentation et des Services menu CCAS/ CCVD Centrale Nationale des Employés La Centrale Générale konser Landelijke Bedienden Centrale- Nationaal Verbond voor 20'346 CNE- CSC 72'605 CG- FGTB 25'200 LBC- NVK 153'842 Gar Kaderpersoneel 000 Syndicat des Employés, Techniciens et Cadres de Belgique. SETCa 151'000 BENIN Syndicat National des Banques et Etablissements Financier du Bénin SYNTRABANC 150 Syndicat National des Travailleurs du Commerce Aansibis SYNTRACILAB Indo- Libanais et Assimilés du Bénin 2'500 000 BOLIVIEN 008 Confederación Sindical de Trabajadores Bancarios y Ramas M CONSTBRA 1'050 Afines de Bolivia Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 154 Confederación Sindical de Trabajadores del Sistema de Seguridad Social y R.A. de Bolivia 2000 Federación Departamental de Trabajadores de Comercio y R.A. BOSNIEN- HERZEGOWINA Commercial Workers Co- ordinating Committee of Bosnia and Herzegovina Finance Workers Co- ordinating Committee of Bosnia and cer8 Herzegovina CSTSSSRAB otsib 12'000 bsb oniM FDTC sb noin 500 U ABURA SSTBiH no sensed 20'000 FTUBH 6'000 to noitsiebeanoinU BOTSWANA Botswana Bank Employees' Union prbinis to ebe Ishizubnl BBEU Botswana Commercial and General Workers' Union BCGWU sigoin to 1'002 10'000 BRASILIEN lempiW 000 Confederaçao Nacional das Profissoes Liberais Confederaçao Nacional dos Bancarios 10 002 Confederação Nacional dos Trabalhadores em Turismo e Hospitalidade Confederaçao Nacional dos Trabalhadores nas Empresas de Credito Confederaçao Nacional dos Trabalhadores no Comércio e Serviços Federação Interestadual de Sindicatos de Engenheiros Federacão Nacional dos Trabalhadores em Serviços Asseio e Conservação, Limpeza Urbana, Ambiental e Áreas Verdes Secretariado Profissional do Setor Comercio e Similares- 000 Força Sindical BULGARIEN Independant Trade Union Federation of Employees in Commerce, Cooperatives, Tourism, Credit and Social Services Institutions CONTEC CONTRACS- CUT 10'000 CNPL CNB- CUT CONTRATUH пе 15'000 200'000 noin 10'000 sils auA 50'000 goña 2A ad 218068M FISENGE- CUT 4'000 пой FENASCON 10'000 SEPROSCOS 200103'700 anexhow olduq lo noin legoits spotsMedT AWU NSF 500 3'807 melone slene) BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND pranee elstinge heibed explebns. 000 Deutsche Angestellten- Gewerkschaft DAG 800 362'169 Deutscher Gewerkschaftsbund DGB Mitgliedschaft 1600400'000 Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen HBV 488'271 08 nafederació BURKINA FASO de Tra FATSA 0000 Fédération des Concièrges Gardiens, Assureurs des Parkings FCGMB 2'006 et Gens de Maison de la Argania Fédération Syndicale des Banques, Assurances, Etabliss. 28A FESBACI 4'000 1'000 Financiers, du Commerce et de l'Industrie из 08 Syndicat des Employés des Maisons de Commerce des Industries et des Banques SEMCIBAN 2'500 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 155 BURUNDI n des Services 00 Fédération des Syndicats des Banques et Assurances emein3 FSTBA sb hope bsteb 1'125 SAT CHILE 3083Force O 1000 lb as) 000° F. Asociación Gremial Registro Nacional de Agentes Comerciales y Viajantes RNACV 3500 seb tec 008' Confederación Nacional de Sindicatos, Federaciones y Asociaciones de Trabajadores del Sector Privado de Chile Confederación Nacional de Sindicatos y Federaciones de 000 Trabajadores del Comercio s de Trabajad Confederación de Sindicatos de Trabajadores de Empresas Bancarias y Afines Federación Nacional de Sindicatos de Trabajadores del CEPCH 6'078 CONSFECOVE 7'000 CSTEBA 9'700 neura et Cadres FENATRADECO 3'924 Comercio COSTA RICA 718 ef Ex Assurances 000 G Asociación Nacional de Profesionales en Enfermeria Federación Costarricense de Trabajadores de la Salud Sindicato de Empleados del Banco Central de Costa Rica Sindicato de Empleados del Banco Nacional de Costa Rica Sindicto de Trabajadores del Banco Popular Unión del Personal del Instituto Nacional de Seguros CURACAO 03 Curaçao Federation of Workers 201 Curaçaosche Bond Van Werknemers in Verplegende en nolebe ANPE de soi 1'450 FECTSALUD 1'000 SINEBACCR 785 SEBANA 1'254 SIBANPO UPINS A 923 1'000 THO noits CFW HOW MCBV A 195 1'425 nottsiboazA fis12 08 Verzorgende Instellingen ROSIECHENL DÄNEMARK AOI sipiemmoo bns miss to noin Isnoi, pon Centralforeningen for Danske Assurandører CDA 1'934 Dansk Frisor& Kosmetiker Forbund DFKF OMA 4'843 826 Dansk Funktionærforbund- Serviceforbundet WOTA3 chi DFSf nejolselv 12'965 Danske Forsikringsfunktionærers Landsforening DFL 7'121 18 Danske Saelgere Mst mingy DS 23'249 ses Finansforbundet ere Guatemalte FSU- DK iors nemen 45'171 OSA Handels- og Kontorfunktionærernes Forbund i Danmark HK auuall nem 203'377 Kvindeligt Arbejderforbund KAD 6'500 caseyolqm3 T neta Teknisk Landsforbund TL 21'633 W otti nesvei ederal es Blanques de DOMINICA HOFIANMARR Waterfront& Allied Workers Union de WAWU eleb noitsib 1'000 du g/ qm311: 000 DOMINIKANISCHE REPUBLIK Unión Nacional de Servicios de Enfermería Dominicana Union Nacional Femenina de Trabajadores Dominicanas UNASED 500 UNFETRAD 4'000 Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten het FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 156 ECUADOR disal Trabaj Federación de Auxiliares de Enfermeria Libres del Ecuador Federación de Secretarias y Oficinistas del Ecuador ELFENBEINKÜSTEN sy Syndicat des Agents de Nettoyage- Sanitaire, de Surveillance & et de Sécurité Civile Syndicat des Employés du Petit Commerce d'Abidjan Syndicat National des Agents des Banques, Etablissements Financiers et Assurances de Côte d'Ivoire Syndicat National des Employés et Cadres du Commerce et des SYNECCSCI Services de Côte d'Ivoire EL SALVADOR CSTSSSRAB UFFRO FAELE asb noitsib 5'700 FESOE 742 BJIHO SASSS- CI 1'000 SYEPECOA 510 SYNABEFA- CI 3'800 lanoe/ do 5'000 002 168 iT ab zot 091 Sindicato de Trabajadores de la Salud SITRASALUDO 100462 Confer 15/000 ERITREA de episnoieston SIWF 1'004 s Tra 102) Service Industries Workers' Federation shem ne esin 000° F ESTLAND 12 Estonian Service and Commercial Workers' Union ETKA FÄRÖER INSELN Starvsmannafelagid 190 5'000 res no dera FIDSCHI de Sin 201upe2 eb Isnoios olulite SF de Engenheiros leb noin 1'212 CUT 47000 onal dos Trab viços Asselo FENASCON OADARU Fiji Aviation Workers' Association 23 Fiji Bank Employees' Union Finance Sector Managerial Staff Association Insurance Officers' Association elenemencho FBEU1'765 National Union of Factory and Commercial Workers Areas Verdesexho FAWA bite 089816 150 pelaual FSMSA ebregiosi 90 IOA NUFCW 200 XRAMB500 Tra FINNLAND Emplo 9807 an Erityisalojen Toimihenkilöliitto ERTO ry jebnuchotecive? ERTO 19'358 Liikealan Ammattiliitto ry. LA 97'287 pnineolabneemes Myynnin Ja Markkinoinnin Ammattilaiset SMKJ 8'781 eeples? Suomen Rahoitusalan Ammattiliitto- Finansförbundet SUORA 24'892 Suomen Teollisuustoimihenkilöiden Liitto ry. STL 13'979 po- el& b Teknisten Ja Erikoisammattien Liitto TEKERI 2'420 002 Teknisten Liitto TL r.y. The Union of Technical Employees Vakuutusväen Liitto VvL ry TL- FIN 1'850 VvL 8'569 FRANKREICH Conc diens, As Assureurs kings 000 Fédération de la Protection Sociale du Travail et de noinU FPSTE- CFDT hete 8'000 l'Emploi FESBACI Fédération des Employés et Cadres, Force Ouvrière Fédération des Employés, Cadres, Techiciens et Agents de 000 Maîtrise CFTC FEC- FO 60'000 FECTAM- CFTC 5'216 Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Fédération des Services 2000 Fédération FO de l'Equipement, des Transports et des Ter Services UW283 24SFédération Force Ouvrière de la Coiffure FdS- CFDT FETS- FO A 15'000 sons 1'500 210X10W 18 stixus sns anexio is one FFOCO ansy 1'000 flush CFTC Féd. 028A( sno 3'000 des Banquesonl 288 Fédération Française des Syndicats Chrétiens de Banques et 009 Etablissements Financiers Fédération Française des Syndicats de Banques et Sociétés Financières CFDT Fédération Nationale FO des VRP et Commerciaux Fédération Santé- Sociaux upervisory Personnel L'Union des Cadres et Ingénieurs de la CGT Force Ouvrière Union Confédérale des Ingénieurs et Cadres FFSBSF- CFDT 18'500 2AF VRP- FO FSS- CFDT leb olib bebhupe 18'000 1'000 L'UCI- FO 10'000 UCC- CFDT 27'000 GABON Wo Syndicat des Banques et Etablissements Financiers du Gabon SYBEFG POREM 1'220 281 Syndicat National des Assurances bour SYNA 500 000 Japanese Vice And sibnl GAMBIAS 000 awa Gambia Commercial& Industrial Workers' Union bris eesyolqm GCIWU 2'000 The Japanese extile, Garmen GHANAmmercial, POR bla Amed Health Services Workers' Union HSWU 3'000 из Industrial& Commercial Workers' Union ICU M3183 43'978 noiqu how bonswani brs merce du GRENADA Commercial and Industrial Workers' Union Ba Grenada Technical and Allied Workers' Union 000' UTA12 GRIECHENLAND of Bank Servicios Greek Federation of Bank Employees Unions Greek Federation of Insurance Employees Unions Greek Federation of Private Employees aranya CIWU notsi GTAWU CV 773 875 eons noinu IsoindooTenoise Jaubril es how evilsteinimbA beriste to noin OTOE 50'000 OASE 3'250 OIYE 2'500 sleol to hoitseb nd GUATEMALA on of Educati KUCHEN 000 Federacíon Sindical de Empleados Bancarios Sindicato de Trabajadores del Instituto Guatemalteco de Seguridad Social FESEBS 2'231 STIGSS 1'886 na evite TURQATZIH volam3 000'0 UT local ni ansioindbet brs enseiga soinde to.noin WAGE GUINEA TAN Fédération Syndicale Autonome des Banques et Assurances de FESABAG 0000 Guinée Restaut 000 Fédération Syndicale Professionnelle de la Santé 2000 Fédération Syndicale Professionnelle du Commerce KOLUMBIEN GUINEA- BISSAU 000 Sindicato Nacional do Comercio, Serviços e Gastronomia hots SITRACOSEGAST 11'382 1'000 A.O nailed hone FSPS leb hote moveFSPC not 1'000 FSPC notu enoise 1'000 insist Mitgliedschaft 2 157 Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 OSS All India National Life Insurance Employees' Federation 158 GUYANA TORD- 267 00 Clerical and Commercial Workers' Union Guyana Bauxite and General Workers' Union 000 Guyana Mining, Metal and General Workers' Union Eco National Association of Agricultural Commercial and Industrial Employees 00a'st de Sec HONDURAS Employés 000 Sindicato de Trabajadores del Instituto Hondureño de 000 Seguridad Social 000 dica INDIEN de Qu All India Bank of Baroda Employees' Federation All India Dena Bank Staff Federation All India Overseas Bank Employees' Union 290ivise zeb noite ba Jam CCWUsb 07 07 noi GBGWU GMMGWU noits NAACIE 2'000 197 245 ebe 865 peailds13 eab seiso SYE न SITRAIHSS 510 1'200 000 asb noinU abs je aqueinpri по поїд AIBBEF 25'000 AIDBSF 4'000 AINLIEF 13'494 zeb AIOBEU 20'165 29008182 Food Corporation of India Employees' Union Indian Managerial and Professional Employees' Centre Indian National Salaried Employees and Professional Workers Do Federation FCIEU 1'000 IMPEC 5'000 INSEPWF 20'000 tarimo sidmis State Bank of India& Subsidiary Bank and Employees' Union SBISBEU 35'000 INDONESIEN UW2H UO noin Bank, Commercial, Financial and Insurance Workers' Union SESPEKA 32'577 FIDSCHI -GASBINDO АДАИЗНА IRLAND iation Wor noint atex emmo 50 Irish Bank Officials' Association noinU 10W beil IBOA 14'455 sbens Manufacturing Science Finance Services, Industrial, Professional, Technical Union The Union of Retail, Bar and Administrative Workers 00000 Association MSF- Ire 3'000 SIPTU 2'500 СИАЈИ MANDATE 14'500 38A agoin ISLAND Federation of Icelandic Bank Employees Landssamband Islenzkra Verzlunarmanna SIB LIV 3'404 15'816 AJA Ams ISRAEL itto Union of Clerical, Administrative and Public Service Employees, HISTADRUTen Litto botuliteni leb UCAPSE 80'000 TEK Union of Technical Engineers and Technicians in Israel TU IN 10'000 ITALIEN eb neaA te eeuprise asb emonots elsobny not Risparmio Italiani Cadres Credito e Assicurazioni UIL C.A. 000 Federazione Autonoma Bancari Italiani 000 Federazione Autonoma Lavoratori del Credito e del ub silennolas FALCRI by? Federazione Italiana Bancari e Assicurativi UIL- CA Beniu 30'000 bellen feb ellennozze FABI 60'000 noit seb15'000 $ 88 Federazione Italiana Lavoratori Commercio Turismo Servizi FIBA- CISL MemFILCAMS- CGIL 55'000 75'000 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nefs FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 159 Federazione Italiana Sindacale Lavoratori Assicurazioni e Credito FISAC- CGIL 70'661 08 Federazione Italiana Sindacati, Addetti Servizi, Commerciali Affini FISASCAT- CISL e del Turismo 75'000 ara Federazione Nazionale Assicuratori FNA 2'500 Unione Italiana Lavoratori Turismo Commercio Servizi UILTUCS 75'000 JAMAIKA A Bustamente Industrial Trade Union National Workers Union of Jamaica YSS Union of Technical Administrative& Supervisory Personnel JAPAN BITU nodstab 1'500 ason NWU- J je song 2'845 UTASP 500 Chain- Store Labour Unions' Council alaysia Confederation of Japan Automobile Workers' Unions Chain- Store 36'000 JAW 100'000 aos Federation of Non- Life Insurance Workers' Unions of Japan one Japanese Confederation of Aviation Labour antoin woda SOMPO- ROREN 30'000 JCAL seb 4'000 880 Japan Federation of Commercial Workers' Unions $ 81 Japanese Federation of Chemical, Service and General Trade em CSG RENGO 0001 Unions 89 000 The Japanese Federation of Textile, Garment, Chemical, Commercial, Food and Allied Industries Workers' Unions 4'000 JUC 130'000 ZENSEN 156'000 Resons FSTCC FENASYBOF 5080 400 500 TA 8 beillA& vitud how bog beillA bai to noin STCS 2'138 U sbsi nsive] KUCFAW KUDHEIHA 26'000 1'368 KUPRIPUPA 1'206 KAMERUN Fédération des Syndicats des Travailleurs de Commerce du Cameroun Fédération Nationale des Syndicats des Banques et Organismes Financiers du Cameroun KAP VERDE Sindicato dos Trabalhadores do Comercio e Serviçios KENIA Kenya Union of Commercial, Food and Allied Workers Kenya Union of Domestic, Hotels, Educational Institutions, dot Hospitals and Allied Workers did us equorsa ebesvolo 000 Kenya Union of Printing, Publishing, Paper Manufacturers and Allied Workers KIRGISISTAN kers Union U State and Public Employees Trade Union of Kyrgyztan Trade Union of Workers in Commerce, Restaurants and Consumers' Co- operatives of Kyrgyzstan KOLUMBIEN Sindicato Nacional de Trabajadores del Instituto de Seguros 08MB Sociales SPETUK 1'500 PTRK 2'000 SINTRAISS 6'000 Mitgliedschaft Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 160 KONGO 000 Fédération Syndicale des Travailleurs de Santé et Affaires Sociales 00 Fédération Syndicale des Travailleurs du Commerce 0001ational Associa120 KONGO, Dem. Republik Fédération Nationale des Cadres 00 Fédération Nationale des Travailleurs des Banques, 2488Assurances et Institutions Financièresd 00 Fédération Nationale du Personnel de la Santé Syndicat National des Professionnels de Santé, Cadres et Agents des Services de Santé FESYTRASAS 90 97 FESTRACOM 515 865 FNC AXIA 591 oint eb FNTBAIFord nemista 1'344 200 FNPS 3'927 SYNCASS 2'403 MASAL KOREA 00 Korean Federation of Bank& Financial Labour Unions bo Korean Federation of Clerical Labour Unions KFBU 139'206 KFCLU 65'000 Korean Federation of Commercial Workers' Unions KFCWU 7'182 Korean Federation of Hospital Workers' Union KFHWU 30'000 000 Korean Federation of Public& Social Services Work. Unions KFPSU 27'628 State Bank of DOCKorean Federation of University Employees' Unions KFUEU qst 10'000 KROATIEN Commercial Trade Union of Croatia 00 Sindikat Bankarskih i Financijskih Djelatnika Hrvatske ( Croatian Union of Bank and Financial Employees) LESOTHO 308 Lesotho Commercial, Distributive& Allied Workers Union Lesotho Union of Bank Employees National Union of Retail and Allied Workers LETTLAND Latvian Trade Union of Commerce CTUC SBF 34'356 6'529 LECDAWU 1'973 LUBE 151 NURAW 600 LTUC 4'000 now beillA bns noinU 816 LIBANON AHE titan isnotsub nod to noiqu Fédération des Syndicats des Employés de Banques au Liban Fédération des Syndicats des Employés de Commerce FSEBL 2'000 Heildu FSEC 1'000 LIBERIA Domestic, Commercial, Clerical and General Services Union DCCGSU 1'400 LITAUEN bris at Lithuanian Trade Union of Commercial and Cooperative Employees to LTUCCE 5'171 LUXEMBURG Assoc. des Employés de Banque et d'Assurance a.s.b.l. ALEBA 8'450 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Q30 Confédération Luxembourgeoise des Syndicats Chrétiens SOFFédération des Employés Privés Fédération Indépendante des 000 Travailleurs et Cadres Onofhängege Gewerkschaftsbond Département des Employés Privés Sond FNY LCGB- CLSC 5'150 FEP- FIT et Cadres 12'000 DEP- OGB- L 10'184 000 All Malayan Estates Staff Union( Kesatuan Kakitangan beprob 000 Ladang- Ladang Seluruh Tanah Melayu) 009 MTA8 to MALAWI Commercial Industrial& Allied Workers Union es et CIAWU 16'725 00002 MALAYSIA NA eb seob AMESU 2'188 bh ABOM 2'501 DBEU JACE 800 DEEPFBSU ons state618 lo aisioWMRBSU ebar 507 SU NUBE Association of Bank Officers Peninsular Malaysia DMIB. BERHAD Employee Union du 000 Employees Provident Fund Board Staff Union 000 Malaysian Rubber Board Staff Union ( Kesatuan Perkerja2 Lembaga Getah Malaysia) National Union of Bank Employees aes National Union of Commercial Workers dass( Kesatuan Kebangsaan Pekerja2 Perdagangan) 25 Resorts World Bhd. Executive Union Resorts Worlds Employees' Union Sabah Banking Employees' Union o 001( Persatuan Perkerjah2 Bank Sabah) Sabah Commercial Employees' Union Sarawak Bank Employees' Union. Sarawak Commercial Employees' Union Union of Employees in Trade Unions Urban Development Authority Staff Union 008 000'S MALI 832 2002 29b seb able to NUCW OM eb 19M RWB EX.U 0026'689 soibh 11'500 RWEU SBEU- Sabah 6 200 841 2'157 how SCEU- Sabah 980 SBEU- Sarawak 2'246 Staff noinu SCEU- Sarawak Decinol 890 UETU 220 of UDASU MISMA 347 30 ab ac mal aob lenolpe osobni FENCAB 20give 1'652 NOFédération Nationale du Commerce, Assurances, Banques et Crédit MALTA ikk Landsta skrbund Supervisory, Technical and Professional Staff Association Subsidiary of the General Workers' Union MAROKKO Syndicat National des Banques 000 Union Syndicale Interbancaire 000'a MAURITIUS STPSA 2'266 noinU 206 SNB/ CDT AB2 5'000 80189l0A USIB 2'000 Clerical, Administrative, Financial, Technical Employees S88 Union MCHAR Distributive Trade Workers' Union CAFTEU++ DARA 602 DTWU eugens) SM 350 Mitgliedschaft 161 Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 162 02 Plantation Workers' Union O alsoibnya seb esiop PWUexul noiseblo 1'050 000 Professionals and Technical Officers Association Sugar Industry Overseers' Association +8 Podération MAZEDONIEN The Trade Union of Workers in Macedonia PTOA SIOA 945 note 102 lieve 1'000 Fe MEXIKO es. des Federación Nacional de Sindicatos Bancarios alexhow beillANAtubal Isotemmd0844 Sindicato Nacional de Trabajadores de Banco Obrero C.T.M. 29vin9 SRTM 5'200 FNC IWALIAM FENASIB 50'000 SNTBO Al AIGYA 446 neysla 130'000 ( ycleM dis ST SNTISSSTE -prisbs 34'000 BIMO SPETUM aesvol 1'000 88 Sindicato Nacional de Trabajadores de la Secretaria de Saludoin SNTSA Sindicato Nacional de Trabajadores del ISSSTE toa's MOLDAU U380 State and Public Employees Trade Union of Moldova TO Trade Union of Commercial Workers of Moldova Korean MONACO 002 noin the CWTUM du neievat 1'000 Syndicat des Employés, Gradés et Cadres de Banque de Monaco SEGCBM foinU Syndicat Monégasque des Cadres et des Employés de Jeux de 00S la Société des Bains de Mer de Monaco SMCEJ/ SBMM 295 250 2335 KADATIEN MONGOLEI UBWA Croatia noi Mongolian Trade and Service Workers Trade Union Federation MTSWTUF MONTSERRAT -0392 Montserrat Allied Workers' Union OSS MOSAMBIK 1'700 noint MAWU WS162300 noinU Unionanoin absesyolqm3 to noin noi Sindicato Nacional dos Empregados Bancarios Sindicato Nacional dos Empregados de Comércio, Seguros e Serviços BAS NAMIBIA Namibian Food and Allied Workers' Union Banques au Liban 600 SNEB 2'000 SINECOSSE 1'500 noltsbe NAFAU AT 500 calv des roind' 219x10W 19 NEPAL Financial Institutions Employees' Union FIEUN 11'795 ercial Clerical and General Serv Services Union NEUSEELAND 200 Ispibny? per Service Workers Union of Aotearoa etis SWU The Finance Sector Union NICARAGUA 895 Federación de Trabajadores Hoteleros, Meseros y Similares Op de Managua perative FinSec in 4'000 16'000 UAM evitsainimbA son FETRAHOMESIMAU 832 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 163 Regiao Sul Banca dos Casinos ranch MATERIAS NIEDERLANDE Engenhe 008 CNV DIENSTENBOND 000 DE UNIE, vakbond voor industrie en dienstverlening isions FNV BONDGENOTEN 008 Kappersbond FNV NIGER onomas bei Dienstenbond 19'902 bas UNIE) te neka 43'485 devolibear008 b008 Isions do Sul e Regiões Syndicat National des Agents de Banques, Assurances et 009 Etablissements Financiers du Niger Syndicat National des Agents de la Sécurité Sociale Syndicat National des Gardiens du Niger 000 Syndicat National des Travailleurs de l'Energie du Niger Travailleurs de l'Energie du Niger Syndicat National des Travailleurs de l'Industrie du Niger Syndicat National des Travailleurs du Commerce Syndicat National de Transport et Mécanique Générale Syndicat Unique de la Santé et de l'Action Sociale RO Syndicat Unique des Agents des Travaux Publics, de l'Habitat et des Transports Trade Unio 000 oes NIGERIA PROF T Bondgenoten heb95'726 KAPPERSBOND 7'695 SYNBANK- N AMITZA 690 SNASS 713 AMA 260 SNGN SYNATREN hoiosisb jede noi 1'600 SNTIN platoHasbide de 400 SYNTRACOM 1'700 SYNTRAMEG 404 noinu txSUSAS 5'000 SUATPHT 1'080 RASETU eb 000 Association of Senior Staff of Banks, Insurance andustry Financial Institutions Small and Medium- Sized Er Food, Beverage and Tobacco Senior Staff Association. National Union of Banks, Insurance& Financial Institutions ASSBIFI 1'000 FOBTOB 500 leb ao NUBIFIE 40'000 Employees 000 000 National Union of Shop and Distributive Employees Precision, Electrical and Related Equipment Senior Staff Association NUSDE 10'000 PERESSA 300 basement. ibnit Shop and Distributive Trade Senior Staff Association of SHOPDIS 500 UJA CATRE Nigeria 00 NORWEGEN oa Finansforbundet Forbundet for Ledelse og Teknikk Forsikringsfunksjonærenes Landsforbund 000 Handel og Kontor i Norge Norges Banks Funksjonaerforbund 000's( Norwegian Central Bank Union) Norsk Arbeidsmandsforbund 001 Norsk Kommuneforbund Norske Assurandorers Förbund ÖSTERREICH 020йRAQUOS edish Transport comsbilo2 IBM to x2 WO 47'364 spe NBFF siba lencia) 7880 exhow to note, shoils ( ozom NA2 SS2M to noto 8'847 o 00 bns emmo to note21NK Transport, port, Lebensmittel ation Suisse des 884 Gewerkschaft der Privatangestellten 03 Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr 888 Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst one NAF mobile2 X 5'500 CTA 0001'286 SKO- ASC JABUTO of GPAsonsa cab otso 181'143 aadile lub HTV ons zob otsoiba1'560 eho of HGPD is aob otsib 12'200 9OUT coinU 062049 anoin FSU- N FLT NA 1920'802 11'331 FL 6'350 HK- NM Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 164 PAKISTAN Workers' Uniom Soe All Pakistan Federation of Trade Unionsociation PWU ВОНА ЈАЗОЗВА APFTU METABI VM1'500 28 Pakistan Bank, Insurance and Financial Employees'ib no enteubni PBIFEFoday 3IMU 2'500 asta Federationefoneobno Pakistan Bank, Insurance, Financial& Commercial Employees' Federation PBIFCEF brodeneqqs1'600 5'200 PALÄSTINA И- ХИАВИХА suprise eb atap benoite solbry The National Union of Banking and Insurance MOJA AU2. St Sindic PANAMA to Nac 008 Federación Industrial de Trabajadores de Alimentos, 004 Bebidas, Hoteles y Afines GOTT PAPUA- NEUGUINEA TMX2 doc Amalgamated General Workers' Union of Papua New Guinea 080 NTBI neg 2'600 446 FITABHA 2'000 snoitel tsoibay@ esb Isnoits soibny Untisen supinste Eebenoit teolonyB000 AGWU aupinu tebiby 1'000 eupinu troibny PARAGUAY 000 PERU Federación de Trabajadores Bancarios y Afines del Paraguay Sindicato de Empleados y Obreros del Instituto de Prevision Social Mer de genai asb ta istideH FETRABAN 1'290 SEODIPS 2'000 Asociación de Agentes Viajeros del Perú Centro Unión de Trabajadores del Instituto Peruano de Seguridad Social Federación de Trabajadores de Compañias de Seguros del Perú Sindicato Nacional de Enfermeras del IPSS AAVP anCUTIPSS 1'000 1'500 del Perú FETCOS FETCOS 1'000 SINEIPSS 1'000 noitsioozeA 81090H8 to noitsiposeA fts12 10ine2 dhteid bns gor2 PHILIPPINEN Alliance of Filipino Workers regados Ban Associated Labor Unions- TUCP dos de Comercio, Seguros e carios AFW shegi 7'749 ALU COSSE 2'000 National Union of Bank Employees 908 Workers Alliance Trade Unions NUBE- BIFU WATU teb 13'000 diolaneni 750 Jebrudio POLEN Food an ers' Union brudhotebris a 2107500 Krajowa Sekcja Nauki NSZZ SOLIDARNOSC KSN NSZZ 1'000 988( National Science) bnudiohe SOLIDARNOSC National Section of Bank Workers of NSZZ Solidarnosc( noinU ( noinU SKB NSZZ 2'000 TA98 Section of NSZZ Solidarnosc) NSZZ Solidarnosc National Section of Commerce and Consumer br Solidarnosc NSZZ Commerce 3'700 Cooperative eafoa bm e Finance Sector FinSec PORTUGAL O Sindicato dos Bancarios do Centro netllsteen SBC HOBRATO hews 5'466 08 Sindicato dos Bancarios do Sul e Ilhas Meseros y Sites hogan SBSI 008 Sindicato dos Bancarios do Norte 49'760 Janaia din dow SBN leto 13'953 Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 165 Sindicato dos Engenheiros da Regiao Sulomercio, SERS JA 1'696 000 Sindicato dos Profissionais de Banca dos Casinos le asupra celSPBC @eb iso sibny 523 Sindicato dos Trabalhadores de Escritório Comércio, SITESE sin 21'889 ASD Serviços e Novas Tecnologias Semmo ub so te ay Union Sindicato dos Trabalhadores de Seguros do Norte 00 Sindicato dos Trabalhadores de Seguros do Sul e Regiões 002 Autónomas Sindicato Livre dos Trabalhadores de Serviços de Limpeza, ass Portaria, Vigilancia, Manutençao, Beneficiencia, Domestico. RUMÄNIEN Federation of Research and Design Trade Unions in Romania Federatia Sindicatelor din Tourism( Federation of Unions in aat Tourism) Federatia Sindicatelor Libere din Comert STSN 3'747 STSSRA 29b lesion 3'609 SLEDA 280 200 elsbo2 FSLCPR 12'000 FST ИНН 500 no qansiT eller 2000 FSLCU 31'463 RUSSLAND gnitmicosA ОАГ Russian Academy of Sciences Employees' Trade Union Volga RASETU as stub 5'000 Russian Commercial Workers Trade Union SOTSPROF Trade Union Association of Russia Trade Union of Engineers in the Russian Mining Industry Union for Employees in Small and Medium- Sized Enterprises 5'000 10'000 5'000 10'000 RCWTU SOTSPROF edmis mis to TERMI show be UESE URINAM SAMBIA A2 There Bond Guards Union of Zambia Dienst po 001 00 National Union of Commercial and Industrial Workers Zambia Union of Financial Institutions and Allied Workers golfsboaaAGUZ GUZO Ans 6'368 NUCIW 20'850 noinU ZUFIAW 5'800 moqsini2 000 broanis SCHWEDEN staubril muslaite ow balinu Fastighetsanställdas Förbund SFinansförbundet FASTIGHETS FSU- S 29'539 38'093 FoodFörsäkringsanställdas Förbund Försäkringstjänstemannaförbundet As a bordo vo FF svissnoq FTF 13'049 VOTO 14'353 000 Handelsanställdas Förbund mahuof bs/ em HANDELS 159'555 Statstjänstemannaförbundet ST 369 Svenska Industritjänstemannaförbundet SIF 90'019 STO Svenska Transportarbetareförbundet( Swedish Transport TIF 7'091 Workers' Union) Tjänstemannaförbundet HTF 100'014 0000 eb SCHWEIZ noio: VHTL/ FCTA 8'432 Gewerkschaft Verkauf, Handel, Transport, Lebensmittel Schweizerische Kader- Organisation- Association Suisse des 0008 Cadres 000 Schweizerischer Bankpersonalverband Syndicat unia 288 gebsbi SBPV unia SKO- ASCob nolo 5'430 20'895 00,005'500 Mitgliedschaft Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 166 lu2 osiper sb 20erinspn cob otsoibni SENEGAL 32A38 88 Syndicat des Travailleurs des Banques et Etablissements e88 Financiers du Sénégal Syndicat National des Employés et Cadres du Commerce du TAP Sénégal SYTBEFS SNECCS eo Syndicat des Travailleurs des Enterprises de Spectacles 2 eb as STES den Syndicat National des Employés et Cadres des Entreprises 008 d'Assurances A32 Syndicat National des Travailleurs de la Caisse de Sécurité Sociale PA Syndicat National des Travailleurs de la Santé Privée 000 deración SEYCHELLEN Seychelles Transport and General Workers Union NEUGUINE SIERRA LEONE Clerical, Insurance, Banks, Accounting, Petroleum, Industrial and Commercial Employees' Union SNECEA ob of spibt 2'000 bibni800 give 1'241 aob otsolbril200 abb otsoibni 200 esmonòlu esmonòluA 500 adsit zob givil otsoibni ( menuoT 156 SNTCSS 225 SNTSP ИЗМА 765 npies to no noits1eb8 000 menuoT nib tolets STGWU 12 sitsabe hampo nib si f Papua New Guinea 1'000 CIBAPICE 3'900 000ederació SIMBABWE Obreros sisauf90 TO 5000 Commercial Workers' Union of Zimbabwe CWUZ 18'041 Zimbabwe Banks and Allied Workers' Union besi8- m giniMnsizzu ert ni muibeM bns llamo ebi ZIBAWU 3'740 noinu SINGAPUR de Agen Agentes Viajeros del Perú Singapore Airport Terminal Services Workers' Unione Singapore Bank Officers' Association AAVP SATSWU 1'920 to nomU abisu SBOA 1'954 The Singapore Bank Employees' Union bas ein SBEU do noinU lanoita 5'100 na anitulitenl noinU sidimu The Singapore Insurance Employees' Union SIEU 1'400 The Singapore Manual and Mercantile Workers' Union SMMWU 11'000 United Workers of Petroleum Industry UWPI из 898 bnu seleripites 749 22 SLOWAKISCHE REPUBLIK Odborovy zväz Pracovníkov Obchodu s Celostátní Posobnostou Odborovy zväz pracovníkov peñazníctva a poistovníctva Trade Union of Employees in Commerce and Tourism Jebauch F000 OZPO OZPPAP 1'000 5'010 OZPOCR 30'000 SLOWENIEN kcja Nauki 108ZZ SOLIDA ARNOSC tebnud Nati SPANIEN Bank So Slovenian Banking Union Federación de Empleados, Técnicos y Alimentación Consumer Federación de Servicios Financieros y Administrativos de hogens deibewe) tebruchole SBS 5'972 of NSZZ nosc ELA- STV 30'000 comfia cc.oo. 16'200 SEA ECC.00. AT THV 08 Federación de Servicios lettimanads esb saalu nosio- nois FeS- UGT 15'000 FEAD- CC.00 bs 15'000 Federación Estatal de Acitividades Diversas 20 Federación Estatal de Comercio, Hostelería y Turismo de avienos FECOHT- CC.00.10'000 008 CC.00.das Bar Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten 008 Federación Estatal de Trabajadores de Comercio, rat Hostelería- Turismo y Juegos de la UGT SÜDAFRIKA Banking, Insurance, Finance and Assurance Workers Union National Services and Allied Workers' Union National Union of Distributive and Allied Workers SASBO The Finance Union - South African Commercial, Catering and Allied Workers' Union Transport and General Workers' Union SRI LANKA Ceylon Bank Employees' Union 000 Public Services United Nurses' Union ST. VINCENT Commercial, Technical and Allied Workers' Union 002 19 SUDAN Bank's Officials Trade Union 000 Clerks and Storekeepers Trade Union GMB SURINAM FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 167 FETESE- UGT 12'000 eeb acil eb aquellievi ab FET Aplonye BIFAWU ne 6'500 NASAWU 1'300 NUDAW 9'471 SASBO PROVE 70'324 SACCAWU 86'000 sobny TGWU noits 12'128 Algemene Bond van Personeel in Dienst van Het Landsbedrijf Academisch Ziekenhuis 00 Algemene Bond voor Bankpersoneel in Suriname E.B.S. Werknemers Organisatie CBEU 22'000 PSUNU pay noise 1'000 CTAWU 518 BOTU 4'500 из CSTU 5'000 ABPAZ 500 ABBS bos 500 Testo OWOS opre 500 ORWASS 111 bs in ni 10: to ad ows mitig3 SCAWU SUFIAW helical 1'305 1'187 Sanemiae Joohele to noint loc TUICO isgo 19'367 001 Organisatie van Werknemers in Dienst van de Assurantie- Bedrijven in Suriname SWASILAND Swaziland Commercial and Allied Workers Union Swaziland Union of Financial Institutions and Allied Workers TANSANIA Tanzania Union of Industrial and Commercial Workers THAILAND 000 Federation of Bank and Financial Workers' Unions of 008 Thailand FBFT Nox 26'000 inflet emmo TOGO Syndicat des Employés de Commerce du Togo SYNECTO YAUB2'000 Syndicat des Employés et Cadres des Banques, desmo SYNBANK- T 1'900 Etablissements Financiers et des Assurances du Togo bobslede Mitgliedschaft Mitgliedschaft Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nets FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 168 B00Syndicat des Travailleurs de la Sécurité Sociale du Togo Syndicat des Travailleurs de l'Office des Produits Agricoles du Togo Syndicat National des Coiffeurs et Coiffeuses, Tresseuses 008 et Esthéticiennes du Togo TRINIDAD UND TOBAGO Bank Employees Union TSCHAD SYNTRASSTO700 SYNTOPAT 161 SYNACOIFTON 500 V200 A noin snoits/ 600 BEU 1'187 по86 Fédération Nationale des Syndicats des Institutions Financières FENASIF 500 QU 000 Fédération Syndicale des Travailleurs des Affaires Sociales et de la Santé du Tchad FESTASST 600 Fédération Syndicale du Commerce et de l'Industrie du Tchad noin solve0156 FESCIT 1'000 060 TSCECHISCHE REPUBLIK Odborovy svaz Pracovniku Obchodu CESKA KOMORA Odborovy Svaz Pracovníku Peneznictvi a Pojistovnoctvi Odborovy Svaz PROJEKT TUNESIEN OSPO 25'200 OSPPP 11'500 PROJEKT 905 noinUebsi Fédération Générale des Banques et Etablissements Financiers/ UGTT FGBEF 7'000 Syndicat Général de la Sécurité Sociale- UGTT SGSS 1'000 002 TÜRKEI Bank and Insurance Workers' Union msahu? ni legno190 BANKSIS 7'400 002 Banka- Sigorta Iscileri Sendikasi eifen BASISEN 27'600 BASS Sendikasi extens ni and BASS 5'100 Progressive Union of Workers in Bank and Insurance Companies of Turkey Türkiye Ticaret, Kooperatif, Egitim, Büro ve Güzel Sanatlar 208 Iscileri Sendikasi emsnnu2 BANK- SEN 11'819 TEZ- KOOP- IS 30'000 UGANDA or of E National Union of Clerical, Commercial, Professional and NUCCPTE 1'375 SLOW Technical Employees ВИАТ To National Union of Co- operative Movement and Allied Workers NUCMW 2'930 UNGARN Bankok, Biztositok Dolgozoinak Szakszervezete Kereskedelmi Alkalmazottak Szakszervezete( Trade Union of Commercial Employees) BBDSZSZ 7'000 KASZ 47'890 Padaración URUGUAY opoT 000 006 Federación Uruguaya de Agentes Comerciales Sindicato Autónomo Trabajadores de Manzanares FUAC 1'500 de a SATM 1'500 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nol FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 VENEZUELA Alamcenamientos y Distribución de Venezuela Federación de Trabajadores Bancarios y Afines de Venezuela Federación de Trabajadores de Tiendas, Comercio y sus Similares de Venezuela Federación Nacional de Empleados Federación Nacional de Sindicatos de Trabajadores de Federación Nacional de Trabajadores de la Salud FETRABANCA 15'190 FETRACOMERCIO 10'000 FENADE FENSADE 5'000 6'800 FETRASALUD 40'000 VEREINIGTE STAATEN UND KANADA International Federation of Professional and Technical Enginneers AFL- CIO, CLC IFPTE 1'806 Office& Professional Employees International Union OPEIU 50'000 AFL- CIO, CLC Retail, Wholesale and Department Store Union AFL- CIO, CLC. Service Employees International Union AFL- CIO, CLC United Food& Commercial Workers International Union, AFL- CIO, CLC VEREINIGTES KÖNIGREICHmmene Erklärungen Association of Clerical, Technical and Supervisory Staffs Engineers'& Managers' Association GMB RWDSU 50'000 SEIU on, vor UFCW 200'000 Wind 725'000 T& G- ACTS 6'000 EMA 17'170 GMB 60'000 Graphical, Paper& Media Union GPMU 16'796 Independent Union of Halifax Staff IUHS 26'217 Manufacturing, Science, Finance MSF 70'000 National Union of Insurance Workers NUIW 10'367 Public& Commercial Services Union PCS 9'900 The Banking, Insurance and Finance Union BIFU 112'972 UNIFI- The Finance Union in Barclays UNIFI 42'729 Union of Shop, Distributive and Allied Workers USDAW 225'000 WESTSAMOA Western Samoa National Union of Workers WSNUW 353 ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK Fédération Syndicale des Travailleurs du Secteur Privé FSTSP 327 ZYPERN Cyprus Turkish Commerce and Office Employees' Trade Union Cyprus Union of Bank Employees Free Trade Union of Commercial Employees BANK- SEN- CY 550 ETYK 6'333 CWC 1'000 Mitgliedschaft 169 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 208 SYNTRASSTOA es Travaleurs de la Sécurité Sociale du Togo Travailleurs de l'Office des Produitousene sb notouded giffeurgh AOMABARTER 000 ond et Est ennes du Togo 0002 ЭСАИЗЗ BASMER slausenev aenitA himsel4161 hsons geobsaden eb noosebe sbreit ab sofobb500 aleuseneV ob as elimi2 aobselqma sb lenos noisiebe 0000 Emplas TSCHAD eb 2910bsidi sb sotsoibni sb lenolos noiostebe bulsa el ab as obsedefleni sl * 80dation Nationale des Syndicats des Financières Institutions nebs 187 АОЛИАН СИН КЕТААТ ЭТОЙВАН Isobel ons lanoleston to mollisbe somet Travailleurs des Affaires Social 000ération Synckaje es Travailleurs des lanoder et de la Santé du 00002 όσοφος. 000 Syndi REPUES Prab utorovy svaz pravilu Obchodu пов 0.10,010- RA CIT 1000 ons elsasiorW liste how sign book berig 200 0307010- FIA noin lanoitsmeinl seeyatqm soivis & 05 OSPPP 010- A1500 PROJEKT 905 новном езтривязу Odborovy Svaz Pracovniku Peneznictvira Pojistovnoch Gaborovy Svaz PROJEKT 000 SIEN TOA- 08T etter? noaivisque bris Isonite schel to noisesA notsi Cans& areenign2000 OTIFederation Générale AMB Banques et Etablissements 00008inanders/ UGTT& MO aesabdicat Général dUMREscorts Sociale- UGTT TIS OS 2HUT чам Tasbunk and insurance Workers' Union * GMO noin seqssoire0000 fist2 stile to noin nebeqebl nous4400 000 ar gorta Isolierendikasi 0318 eshow somento non noinu zivide 15mm& pild4600 ΠΟΙ noint ออก รถ จ pn pepresent ถูก โทร: 100 esvaporessive Union Workers in Bank and Insurance avaloisa ni n& T- 819 000 acompanies of WAGBU ensxhow beillA bns evitud tai0, qori2 to hoinU Türkiye, Ticaret, Kooperatif, Egitim, Büro ve Güzel Sanatlar Iscileri Sendikasi TEZ- KOOP- IS 30: 000 AOMASTEW wunaw anexow to noinU[ snous soms metaǝW National Union of Clerical Commercial- Professional and UCGETE 375 Technical Employees ISA Union MABRYS 000 Commercial Emplo 1063) URUGUAY anabarolom ear bris ex@ zrieiuTaung@ 000 ets( Trade Union eesyolonse to noin aunqy890 assyoqm semmio to noinUeber 9917 Fe ción Uruguaya de Agentes Comerciales Sindicato Autónomo Trabajadores de Manzanares FUAC # 500 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten no1 FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 171 Tagung angen des FIET- Wel und 2. Apht 1996 in Cardif Endärung zur Finanzkrise its sen Die gegenwe crise in Aste der Regulering da Globalisierung und lichen Zereich Zu diesen Trends gehören: > die Globalisierung der Finanzdie > die unkontrollierte Zunahme der das Fehlen ange ein W sekalation Millionen Vom FIET- Weltvorstand sichtslose Ve Glob fähi angenommene Erklärungen Es müssen nes prinzipien mi Handlungsbedarf Der FIET- Weltvorstand Verlangt So Bnahmen in zahin Die Rolle und die Politik des WWF Organisat Weltbank, grunds organisation anderer Worden. Die Strategien dieser Organisationen soll Aspekte Beschäftigungsschutz und Beschäftigungsförderung > Wirts > produktive soziale Entwicklung. > verbesserte Regulering Beaufsichtigung der Bankin > Einhaltung der und nationalen Arbeitsgesetze und Prakukan, > Förderung der IAO- Übereinkommen. Diese Organisationen müssen lokaler, nationaler und tigkeit Ihrer Kre nde, offene Beratungen mit den Gewerkschaffen auf um eine volle Transparenz- threr Täleisten straffe Das blotige Schließung von Banken, hoke Zingsäu Gegenstand hat, spilte in neuen and ene gelenkt politik und das Sch mutigt en, ihre Gesch Erklärungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 briste ovileW- THR mov при петтоперп Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 173 tacto immer meh Erklärungen des FIET- Weltvorstandes Tagung vom 1. und 2. April 1998 in Cardiff Erklärung zur Finanzkrise in Asien und zu der Regulierung des Finanzsektors Die gegenwärtige Wirtschaftskrise in Asien stellt die Globalisierung und globale Trends im wirtschaftlichen Bereich auf die Probe. Zu diesen Trends gehören: ärkte ➤ die Globalisierung der Finanzmärkte; die die unkontrollierte Zunahme der Finanzspekulation; ➤ das Fehlen angemessener Kontrollsysteme; ➤ ein Wirtschaftswachstumsstreben, das keine soziale Komponente umfasst. ewerke Millionen von Arbeitnehmern müssen heute den Preis für das Versagen des Marktes und das rücksichtslose Verhalten der internationalen Finanzgemeinschaft zahlen. kerung Globalisierung und regionale Integration ohne soziale Dimension sind ganz einfach nicht zukunftsfähig. Es müssen neue Wege beschritten werden. Die Wirtschaft muss in Bahnen gelenkt werden, die Marktprinzipien mit einer entsprechenden Regulierung verbinden. Handlungsbedarf Der FIET- Weltvorstand verlangt Sofortmaßnahmen in zahlreichen Bereichen. T- Wellvorst 1. Die Rolle und die Politik des IWF, der Weltbank, der Welthandelsorganisation und anderer internationaler Organisationen müssen grundsätzlich überprüft werden. Die Strategien dieser nep Organisationen sollten sich auf folgende Aspekte konzentrieren: Beschäftigungsschutz und Beschäftigungsförderung; Wirtschaftswachstum und soziale Entwicklung; ➤ produktive Industrieentwicklung; bnu publ elugu verbesserte Regulierung und Beaufsichtigung der Banken; ➤ Einhaltung der örtlichen und nationalen Arbeitsgesetze und Praktiken; ➤ Förderung der IAO- Übereinkommen. ehrermey Der Diese Organisationen müssen umfassende, offene Beratungen mit den Gewerkschaften auf veru lokaler, nationaler und internationaler Ebene durchführen, um eine volle Transparenz ihrer Täzungstigkeit und ihrer Kreditvereinbarungen zu gewährleisten. 2. Die IWF- Politik in Asien, die die sofortige Schließung von Banken, hohe Zinssätze und eine straffe Fiskal- und Geldpolitik zum Gegenstand hat, sollte in neuen Bahnen gelenkt werden. Das Schwergewicht sollte auf die Umschuldungspolitik und das Schuldenmanagement gelegt werden. Die Banken in Asien sollten ermutigt werden, ihre Geschäftstätigkeit wieder aufzunehten Erklärungen : Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten nerf FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 174 men und produktiven Unternehmen Kredite zu gewähren, deren Überleben aufgrund der hohen Zinsen und des Mangels an Warenkrediten gefährdet ist. 3. Das Bankfachwissen muss sowohl in den Industriestaaten als auch in Entwicklungsländern merklich verbessert werden, um Missmanagement und unzulängliche Risikobewertungen zu vermeiden, die die Branche in den letzten Jahrzehnten in allen Teilen der Welt prägten. 2101 4 erbe Der internationale Kap 4. Der internationale Kapitalfluss muss geregelt werden, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten und jede destruktive Spekulation im Währungs-, Aktien- und Rentenhandel zu beseitigen. Dazu können verschiedene Maßnahmen beitragen: : nörleg abnet neeeib uΣ Besteuerung des in ein Land fließenden kurzfristigen Kapitals; unsieilsdolǝ elb< ➤ internationale Steuer auf Spekulationsgeldern; emrenu sheilloinox sib< nelde esb< ➤ Regulierung des Kapitalflusses über eine internationale Einrichtung; ➤ Einführung eines koordinierten internationalen Wechselkurs- Systems; waterbehiW nie< ➤ Verbesserung der Zusammenarbeit von Zentralbanken und Währungsbehörden im geldpoMabun asb litischen Bereich; etted ➤ Verbesserung der Risikobewertungsmethoden. 5. Weder Regierungen noch internationale Organisationen dürfen sich in Zukunft über die soziale Dimension der Wirtschaftsentwicklung hinwegsetzen. Dabei sind folgende Bedingungen zu erPEM füllen: bisw ep nenrisa ni aa volle Achtung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte; zzüm a tim neiqisning hebedapnulbrisH ➤ Einführung angemessener sozialer Sicherheitsnetze zum Schutz der Arbeitslosen und Benachteiligten mit Geldern, die in diesem Bereich von internationalen Organisationen zur Verfügung gestellt werden; Terebra bnu noitsinspalebnsrit! Web XadisWeb AWI asb xitiloq eib bnu elloЯ ei easib Beseitigung von Korruption und Vetternwirtschaft. Die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Systeme müssen offen, transparent und rechenschaftspflichtig gestaltet werden; Einführung eines neuen Systems der Wirtschaftsdemokratie; lepnupfärbes@ elsisoe bnu ➤ vermehrte Investitionen in die Bildung und Ausbildung, in technologische Entwicklungen und Grundinfrastrukturen und Dienstleistungen, die der gesamten Bevölkerung zugute kommen. libs19 bu chA nelerin bru nemm 3 Erklärungen tus netterbeshewed hab time des FIFT- Weltvorstande Téli spisqenien olov Erklärung des FIET- Weltvorstandes ainispro easi Nein zu der Privatisierung des Banco de la Nacion by expi Die Regierung Argentiniens hat angekündigt, dass sie beabsichtigt, das Institut Banco de la Nacíon zu privatisieren. Der Wirtschaftsminister, Dr. Roque Fernández, der Hauptsprecher für den wirtschaftlichen und politischen Sektor der Regierung von Dr. Carlos Saul Menem, befürwortet die Privatisierung dieser staatlichen Bank. lose erinebrew toilums netica neial Bank... nebew Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten ne FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 Die Arbeitnehmer stellen mit Besorgnis fest, dass in allen Teilen der Welt die Finanzsysteme immer mehr Macht gewinnen. Die Revolution im Bereich der Kommunikationen, das elektronische Geld und in jüngerer Zeit die Globalisierung haben Gruppen von Finanzspekulanten in das Zentrum der Macht gebracht, mit unvorhersehbaren Folgen für die Nationen, was die Krise in Asien mit aller Deutlichkeit gezeigt hat und weiterhin zeigt, und mit den vor allem Für die emporstrebenden Wirtschaften daraus resultierenden Konsequenzen. Angesichts der Auswirkungen der totalen Deregulierung wird nun versucht, die Finanzströme unter Kontrolle zu bringen und zu regulieren. Die Anstrengungen, die heute in den Industrieländern in diesem Sinne unternommen werden, lassen Projekte wie die von der argentinischen Regierung geplante Privatisierung des Banco de la Nacion, des wichtigsten Finanzinstituts im Finanzsystem dieses Landes, bei dem 15% aller Einlagen im Lande getätigt werden, noch unverständlicher erscheinen. Wir haben daher volles Verständnis für die Kampagne, die die argentinische Bankangestelltengewerkschaft zur Verhinderung des Verkaufs des Banco de la Nacíon eingeleitet hat und unterstützen sie, denn sie beschränkt sich nicht darauf, eine Quelle von 15'000 Arbeitsplätze zu verteidigen, sondern bringt auch den Solidaritätswillen der Gewerkschaft zum Ausdruck, die an alle Politiker, Gewerkschaften und Unternehmen des Landes und an die Gesellschaft ganz allgemein appelliert, wobei sie eine massive Unterstützung in der Form von 700'000 Unterschriften gegen die Privatisierung erhalten hat. Die Bevölkerung Argentiniens hat erkannt, dass durch eine Privatisierung des Banco de la Nacion die Landwirtschaft und die kleinen und mittleren Unternehmen und Industrien jeglichen Schutzes beraubt würden. Unter Berücksichtigung der Konzentration und der Zunahme ausländischer Beteiligungen im Banksektor Argentiniens stellt sich tatsächlich die Frage, welchen Staat die Bevölkerung dieses Landes braucht: einen reformierten Staat, der seine wesentlichen Aufgaben effizient erledigt, oder einen passiven, vollständig von den Finanzkreisen abhängigen Apparat. Der FIET- Weltvorstand wird daher aufgerufen, ➤ eine Zusammenkunft mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu organisieren, mit dem Ziel, dem Privatisierungsprozess Einhalt zu gebieten und weniger schädliche Lösungen zu finden; ➤ eine Solidaritätskampagne einzuleiten, um die Weltöffentlichkeit auf die verheerenden Auswirkungen, die eine Privatisierung des Banco de la Nacíon haben könnte, aufmerksam zu machen. WI Erklärung des FIET- Weltvorstandes zu der Lage in Burma Der FIET- Weltvorstand bestätigt erneut seine Haltung gegenüber der Militärdiktatur und in Burma und verurteilt die Politik des State Peace and Development Council( SPDC) aufgrund der ernsten Verletzungen von Menschenrechten und Gewerkschaftsrechten aufs schärfste. Der Vorstand: fordert den SPDC erneut auf, die Grundrechte der burmesischen Bevölkerung und der Gewerkschaften aller burmesischen Arbeitnehmer zu gewährleisten; Erklärungen 175 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 176 bedauert den Beschluss der ASEAN, Burma als Mitglied aufzunehmen und legt den ASEN- Ländern nahe, sich dafür einzusetzen, dass die Menschenrechte geschützt und die demokratischen Grundrechte in Burma wieder eingeführt werden; bestätigt seine Auffassung, wonach Wirtschaftssanktionen unumgänglich sind, um den SPDC zu verlassen, dem Ruf der internationalen Völkergemeinschaft nach Wiederherstellung der Demokratie zu folgen; sichert allen demokratischen Kräften in Burma, einschließlich der Free Trade Union of Burma( FTUB), die sich für die Bildung einer verfassungsmäßigen Regierung und die Wiederherstellung der Menschenrechte und Gewerkschaftsrechte einsetzen, seine volle Unterstützung zu; fordert alle Mitgliedsorganisationen auf, die demokratischen Organisationen in Burma in ihrem Kampf zu unterstützen, indem sie ihnen finanzielle, technische und moralische Hilfe gewähren. пок snsp Online- Rechte für Online- Arbeitnehmer doa nie Internet setzt sich heute mit wachsender Geschwindigkeit durch und wird zum wichtigsten Träger aller Formen elektronischer Kommunikation. Im Januar 1998 gab es weltweit rund 107 Millionen InternetBenutzer und rund 30 Millionen Server. Die entstehende Informationsgesellschaft führt zu einer vermehrten Abstützung auf elektronische Kommunikationsmittel, auch für die Kommunikation am Arbeitsplatz. Zur Förderung guter Arbeitsbeziehungen und des sozialen Dialogs in der Informationsgesellschaft ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Angestellten und die Gremien, die sie vertreten, automatisch Zugang zu diesen Online- Informations- und Kommunikationsnetzen haben. Diese Online- Netzwerke können auch wirksam zu der Verbesserung der Kommunikationsmethoden zwischen den Arbeitnehmern und ihren gewählten Gewerkschaftsvertretern in Gewerkschaften und in Betriebsräten beitragen. Am elektronischen Arbeitsplatz sind die herkömmlichen Formen der Kommunikation der Gewerkschaften und der Betriebsräte mit den Mitgliedern nicht mehr sehr zweckmäßig. So wird zum Beispiel ein Anschlagbrett in einer Kantine oder ein Nachrichtenblatt, das am Arbeitsplatz verteilt wird, all jenen Beschäftigten entgehen, die mit Hilfe von Technologie neue Arbeitsaufgaben ausführen, wie zum Beispiel Telearbeiter, die an ihrem Wohnort, in entfernten Telezentren oder unterwegs tätig sind. Mit der Entwicklung der Informationsgesellschaft geht auch eine stärkere Verbreitung dieser Formen der Arbeit einher. Leider besteht heute aber keine Garantie, dass die Arbeitnehmer in der Lage sein werden, aus diesen Technologien ihrerseits Nutzen zu ziehen. Während bestimmte Unternehmen den Angestellten erlauben, mit ihren Gewerkschaften oder mit den Betriebsräten über E- Mail oder Internet/ Intranet zu kommunizieren, sehen andere keine solche Möglichkeiten vor. Das Vereinigungsrecht der Angestellten wird weltweit als ein Grundrecht des Menschen anerkannt. Dieses umfasst nicht nur das Recht des Einzelnen, Gewerkschaftsgremien beizutreten, ohne Schikanierungsmaßnahmen und Diskriminierung befürchten zu müssen, sondern auch den Anspruch Erklärungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 dieser kollektiven Organisationen auf eine freie Ausübung ihrer Tätigkeit und auf ungehinderte Kommunikation mit ihren Mitgliedern. In dieser zunehmend digitalisierten Welt der Arbeit bedeutet dies Zugang zu elektronischen Kommunikationsmitteln. tige Empfehlung: Der FIET- Weltvorstand empfiehlt der FIET, eine regionale und globale Kampagne für einen freien und ungehinderten Zugang der Angestellten zu E- Mail und Internet einzuleiten. Diese Kampagne sollte unter Motto„ Online- Rechte für Online- Angestellte" stehen. Zu den damit angestrebten Zielen gehören: 1. order freie Zugang von Angestellten und von Gewerkschaften und Betriebsräten zu E- Mail- Systemen der Unternehmen, damit sie Informationen abrufen und sie an ihre Vertreter weiterleiten volle können; 2. das Recht der Angestellten auf freien Zugang zu Internet( und zu Unternehmens- IntranetNetzwerken), damit sie Zugriff zu den Gewerkschafts- Web-Sites und zu anderen Informationen haben, die für ihre Rechte am Arbeitsplatz wichtig sind; naliste 3. nu neona ne.us leis seb lim die Verhinderung einer vom Arbeitgeber durchgeführten elektronischen Überwachung von E- Mail- Sendungen oder Web- Site- Besuchen der Angestellten. Erklär Der Erklärung an die Ministerratstagung der Welthandelsorganisation( WTO) Die zweite Ministerratstagung der WTO wird vom 18. bis 20. Mai 1998 in Genf zur Durchführung gelangen. Die Mitgliedstaaten werden die seit dem ersten Gipfeltreffen in Singapur im Dezember 1996 erzielten Fortschritte prüfen und Vorbereitungen für eine mögliche neue Runde multilateraler Verhandlungen treffen, die im Jahre 1999 beginnen soll. Diese Ministerratstagung folgt unmittelbar auf weitere OECD- Verhandlungen für ein multilaterales Investitionsabkommen( MAI). Dieses Abkommen wird das Modell und den Rahmen für künftige Investitionsabkommen schaffen, das heißt, auch für Abkommen, die in der WTO zustande kommen könnten. Die FIET verlangt, dass das Rahmenabkommen( MAI) eine verbindliche Klausel betreffend inländische Arbeitsnormen und internationale anerkannte grundlegende Rechte der Arbeitnehmer enthält. Die WTO- Tagung findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt im Entwicklungsprozess des MAI statt, und in diesem Zusammenhang ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Gewerkschaftsbewegung alle ihre Kräfte mobilisiert, um die Landesregierungen dazu zu bringen, dass sie sich auf der WTO- Veranstaltung für die Verteidigung der Arbeitnehmerrechte einsetzen. Die FIET will erreichen, dass die Rechte der Arbeitnehmer in der Erklärung der Minister ausdrücklich erwähnt und im Sinne der Erklärung der Tagung im Jahre 1996 in Singapur bestätigt werden. Der FIET- Weltvorstand ruft daher alle an der WTO- Ministerratstagung vertretenen Mitgliedstaaten auf, ➤ auf die Diskussionen und den Text hinzuweisen, der auf der Tagung im Dezember 1996 in Singabns pur betreffend die Verknüpfung von Welthandel und internationalen Kernarbeitsnormen verabschiedet wurde; Erklärungen 177 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 178 Erklärungen ➤ das Thema der Kernarbeitsnormen auf die Tagesordnung der nächsten Runde der WTO- Handelsgespräche zu setzen; ➤ praktischen Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der IAO und der WTO zuzustimmen, die sich an der in der Erklärung von Singapur ausdrücklich erwähnten Zusammenarbeit orientieren; Auffassu nach ➤ die Kernarbeitsnormen und beschäftigungspolitische Erwägungen in die von der WTO regelmäßig vorgenommene Revision der Handelspolitik einzuschließen; R 190 ➤ die genannten Aspekte in ihren eigenen Berichten an die WTO zu erwähnen und sicherzustellen, dass die Berichte des WTO- Sekretariats diese Kommentare aufnehmen; ➤ eine Arbeitsgruppe über internationale Arbeitsnormen und Handel zu bilden, die prüfen soll, wie die WTO in Zusammenarbeit mit der IAO zu einer besseren Einhaltung der Grundarbeitsnormen netbeitragen kann. die nem Kampf Der FIET- Weltvorstand ruft zudem die Internationale Arbeitskonferenz 1998 auf, ihre Mittel zur Erwirkung einer lückenlosen Einhaltung der Grundarbeitsnormen zu verstärken. Die IAO sollte ihre eigenen Berichte über die Länder, die Gegenstand von WTO- Berichten zur Handelspolitik sind, erstellen, mit dem Ziel, zu eruieren, was die Regierungen für die Achtung der Grundarbeitsnormen tun. nov pn internet setz Formeri ute mit wach Erklärung zu der Wirtschaftskrise in Simbabwe räger aller Internetung von Präsident Bobert Muc Die andauernden sozialen Unruhen in Simbabwe haben die Regierung von Präsident Robert Mugabe ins Kreuzfeuer der internationalen Kritik gerückt. Die seit Ende 1997 durchgeführten Demonstrationen und die darauf folgende brutale Reaktion der Behörden erhöhten die sozialen Spannungen im Land auf ein unhaltbares Niveau. Die wichtigsten Gründe für die gegenwärtige Krise sind die bedenkliche Wirtschaftsführung und die mangelnde wirtschaftliche Entwicklung, die in einem chronischen nationalen Defizit resultierten; ➤ ein unverhältnismäßig hohes Niveau der öffentlichen Ausgaben, das nahezu 40 Prozent des BIP erreicht; ➤ hohe Arbeitslosenraten: zur Zeit sind 45 Prozent der aktiven Bevölkerung ohne Arbeit, und eine echte Beschäftigungsstrategie gibt es in diesem Lande nicht; ➤ offene Korruption und Finanzskandale bei den politischen Führern des Landes; diese nehmen ein untragbares Ausmaß an. Der FIET- Weltvorstand zeigt sich über die sich ständig verschlechternde Lage in Simbabwe zutiefst beunruhigt, namentlich unter Berücksichtigung der jüngsten Berichte, wonach die Regierung Maẞnahmen in Betracht zieht, die den Zimbabwe Congress of Trade Unions( ZCTU) der rechtlichen Grundlagen berauben könnte. Er unterstützt nachhaltig die Forderungen des ZCTU und die Aktionen, die er eingeleitet hat, um diesen Forderungen Nachruck zu verleihen. Der FIET- Weltvorstand fordert die Regierung Simbabwes auf, Jus ➤ der Forderung des ZCTU nach einem sozialen Dialog unverzüglich Folge zu leisten und sich auf Gespräche über die Umsetzung von ausgehandelten Lösungen zu konzentrieren, die das Land Seraus der sich verschärfenden Wirtschaftskrise herausführen könnten; Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten he nel FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 die Preiserhöhungen auf Grundgütern und die erhöhte Umsatzsteuer rückgängig zu machen; ➤ die Schikanierungsmaßnahmen gegen den ZCTU und andere Gewerkschaftsorganisationen und ihre Funktionäre unverzüglich einzustellen; den ➤ Korruption und Nepotismus den Kampf anzusagen und transparente und verantwortliche Regierungspraktiken durchzusetzen; ➤ den ZCTU in den Diskussionen mit internationalen Finanzinstituten, der Regierung und den ArbeitAusgebern über wirtschaftliche Strukturreformen als vollwertigen Partner zu betrachten. Der FETA Der FIET- Weltvorstand ruft alle Beteiligten in Simbabwe auf, eine gemeinsame Front zu bilden, um die Wirtschaftsprobleme des Landes an der Wurzel anzugehen. Die wichtigsten Voraussetzungen dazu sind die uneingeschränkte Achtung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte, um die gegenwärtigen sozialen Spannungen abzubauen, sowie eine umfassende Zusammenarbeit und eine verständnisvolle Haltung der internationalen Finanzeinrichtungen bei der Bereitstellung wirtschaftlicher Hilfe. Treffen mit der FIE! zau Der Erklärungen des FIET- Weltvorstandes grupe 1808 US Tagung vom 15. bis 17. Mai 1997 in Kapstadt Erklärung zu der Frage der Demokratie und der Gewerkschaftsrechte in Burma Der FIET- Weltvorstand, der vom 15. bis 17. Mai 1997 in Kapstadt, Südafrika, zu seiner 69. Tagung zusammentrat, verurteilt die offene Verletzung der grundlegenden IAO- Übereinkommen über Vereinigungsfreiheit und Zwangsarbeit und die andauernde Missachtung der demokratischen Grundrechte der Bevölkerung von Burma durch den regierenden State Law and Order Restoration Council( SLORC). Er würdigt den mutigen Kampf der Nationalen Liga für Demokratie( NLD) und der NLD- Generalsekretärin und Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die im Jahre 1995 nach einem sechsjährigen Hausarrest endlich freigelassen wurde. Er unterstützt die Federation of Trade Unions of Burma( FTUB) und ihre Vertreter innerhalb und ausserhalb des Landes mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bei ihren Anstrengungen, gewerkschaftliche Tätigkeiten durchzuführen, trotz des vom SLORC eingeführten Organisierungsverbots. กลม ก ลวก บอก enient nom anA to noda onup Der FIET- Weltvorstand zeigt sich bestürzt über die Farce des Nationalkonvents, der dem Land eine neue Verfassung geben soll, die von handverlesenen Delegierten des SLORC entworfen wurde. Er stellt fest, dass sich verschiedene multinationale Unternehmen aus ethischen Gründen aus Burma zurückgezogen haben, und er stellt die Firmen heraus, die mit ihren andauernden Investitionen dazu beitragen, die Bevölkerung Burmas auszubeuten, die Staatskassen des SLORC, der die Menschen ständig unterdrückt, zu füllen, und die natürlichen Ressourcen Burmas zu plündern, ohne den Bürgern dieses Landes irgendeinen Nutzen zu bringen. Der FIET- Weltvorstand richtet einen dringenden Appell an die internationale Völkergemeinschaft, an internationale Finanzinstitute, Spenderorganisationen und multinationale Unternehmen, ihre Unterstützung und Investitionen einzustellen und umfassende Sanktionen über das repressive SLORC- Regime zu verhängen; Erklärungen 179 Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten net FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 180 ➤ an die ASEAN, die Aufnahme Burmas so lange hinauszuschieben, bis die legitime demokratische Regierung wieder hergestellt und die Zwangsarbeit abgeschafft ist, bis alle politischen Gefangenen freigelassen sind und die Gewerkschaftsrechte anerkannt werden. Der FIET- Weltvorstand ➤ sichert dem der FTUB und der NLD und der NLD- Generalsekretärin Aung San Suu Kyi seine solidarische Unterstützung in ihrem Kampf für Gewerkschaftsrechte und Menschenrechte in Burma zu; mu daablid ➤ruft das FIET- Sekretariat zur Förderung aller Initiativen und Hilfsprogramme auf, die in Zusammenarbeit mit dem IBFG und der internationalen Gewerkschaftsbewegung zur Wiederherstellung der Demokratie und echter Gewerkschaften in Burma eingeleitet werden. Der PIET- Well ruft zu wirkung einer lü lückenlosen nepi tulsHellov zur Ersollte ihre eigenen Bericht Erklärung zu der Lage der Gewerkschaftsrechte in Hongkong erstetten, Spit dem Ziel, zu eruier normen tun Der FIET- Weltvorstand, der vom 15. bis 17. Mai 1997 in Kapstadt, Südafrika, zu seiner 69. Tagung zusammentrat, nimmt zur Kenntnis, dass die Souveränität Hongkongs mit Wirkung vom 1. Juli 1997 an die Volksrepublik China übergeht. Der FIET- Weltvorstand It aid at mo unabh3 W- 1317 190 ➤ übermittelt der Bevölkerung und den Arbeitnehmern von Hongkong die besten Wünsche und sichert ihnen seine volle Unterstützung zu, um zu gewährleisten, dass ihre bürgerlichen Rechte und grundlegenden Menschenrechte nach dem Übergang an China geachtet werden; ➤ ruft die gegenwärtige Regierung Hongkongs auf, unverzüglich Gesetze zum Schutze der Grundrechte der Arbeitnehmer und der Gewerkschaftsrechte in Übereinstimmung mit den IAO- Übereinkommen Nr. 87 und Nr. 98 zu verabschieden; doilbne teens ➤ weist die chinesische Regierung auf ihre Verpflichtung hin, die bürgerlichen Freiheiten, und im bat besonderen die Hong Kong Bill of Rights, anzuerkennen und zu achten, und zu gewährleisten, ap dass die Gewerkschaftsrechte der Arbeitnehmer in Hong Kong nicht verletzt werden; ➤ fordert alle FIET- Mitgliedsorganisationen auf, die freie und demokratische Gewerkschaftsbewegung, namentlich die Hong Kong Confederation of Trade Unions, bei ihren Anstrengungen zum en Schutz und zur Verteidigung der Rechte der Arbeitnehmer nachhaltig zu unterstützen. wing 0 über die sich stä ist Erklärungen namen Erklärung zum Konflikt in der Hong Kong and Shanghai Bank, Indonesien nedbane 295.09 Der FIET- Weltvorstand, der vom 15. bis 17. Mai 1997 in Kapstadt, Südafrika, zu seiner 69. Tagung zusammentrat, verurteilt die andauernde Verletzung grundlegender Gewerkschaftsrechte durch die Hong Kong and Shanghai Bank( HSBC) in Jakarta, Indonesien, aufs schärfste. Der Weltvorstand würdigt das mutige Verhalten der 55 weiterhin im Ausstand befindlichen Arbeitnehmer. Diese Arbeitnehmer und ihre Familien befinden sich aufgrund mangelnder Einkommen und Unterstützung in grosser Not. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten ner FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 181 Er stellt mit grösster Empörung fest, dass die HSBC die extremen finanziellen Härten ausnützt, um zusätzlichen Druck auf die Betroffenen auszuüben, indem sie ihnen nahelegt, aus dem Dienst der Bank auszuscheiden, und indem sie die ihnen gewährten Personalkredite zurückruft. Der FIET- Weltvorstand verurteilt ferner die Taktik der HSBC, die darin besteht, die Gerichtsverhandlungen immer wieder hinauszuschieben und die Beilegung dieses Streitfalles zu verhindern. Der FIET- Weltvorstand richtet einen Appell ➤ an alle Mitgliedsorganisationen, die vom FIET- Sekretariat eingeleitete internationale Solidaritätskampagne nachhaltig zu unterstützen; ➤ an die Geschäftsleitung der Hong Kong and Shanghai Banking Corporation plc in London, unverzüglich einem Treffen mit der FIET zuzustimmen, um diesen Konflikt zu erörtern. Der FIET- Weltvorstand ➤ bringt seine uneingeschränkte Solidarität mit der Bankangestelltengewerkschaft und ihren streikenden Mitgliedern in ihrem Kampf für grundlegende Gewerkschaftsrechte zum Ausdruck; ren und bestätigt die Entscheidung des Apro- FIET- Vorstandes anlässlich seiner Tagung im März 1997 betreffend die Einrichtung eines Streikfonds, mit dem Ziel, die in finanziellen Schwierigkeiten befindlichen Streikenden zu unterstützen und die Rechtskosten mitzufinanzieren; ➤ruft das FIET- Sekretariat auf, ihre internationale Solidaritätskampagne bei der HSBC in Indonesien weiterzuführen und zu verstärken. siteploma ob en und Gewer rechte Erklärungen des FIET- Weltvorstandes Tagung vom 8. und 9. Juli 1996 in Genf Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Burma Der FIET- Weltvorstand, der am 8.- 9. Juli 1996 in Genf seine 68. Tagung durchführte, verurteilt die krasse Verletzung grundlegender IAO- Übereinkommen über Vereinigungsfreiheit und Zwangsarbeit durch den regierenden Staatsrat SLORC( State Law and Order Restoration Council), der der Bevölkerung Burmas weiterhin alle demokratischen Rechte verweigert. Er lobt den mutigen Kampf der Nationalen Liga für Demokratie( NLD), die in den allgemeinen Wahlen im Mai 1990 81% der Mandate gewonnen hat, und die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die die NLD anführt und die während sechs Jahren unter Hausarrest stand, der im Juli 1995 schliesslich aufgehoben wurde. Er unterstützt den Gewerkschaftsbund Burmas( FTUB) und seine Vertreter innerhalb und ausserhalb des Landes, die trotz der vom SLORC verbotenen gewerkschaftlichen Organisierung grosse Anstrengungen zur Durchführung von Gewerkschaftsaktivitäten unternehmen. Erklärungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten neta FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 182 Erklärungen Der FIET- Weltvorstand zeigt sich bestürzt über das Vorgehen des SLORC, der einen Scheinkongress organisierte und von ihm ausgewählte Delegierte beauftragte, eine neue Satzung auszuarbeiten. nen freige Us Mn8 Er stellt fest, dass sich einige multinationale Unternehmen aus ethischen Gründen aus Burma zurückgezogen haben und stellt die Firmen heraus, deren Investitionen weiterhin die Ausbeutung der Bevölkerung Burmas erlauben, den SLORC und seine laufende Unterdrückung finanzieren und zum Raubbau an den natürlichen Ressourcen Burmas beitragen, Ressourcen, deren Erträge den Einwohnern des Landes in keiner Weise zugute kommen. 190 Der FIET- Weltvorstand staple ➤ ruft die internationale Gemeinschaft, die internationalen Finanzinstitute, die Spenderländer sowie die multinationalen Unternehmen auf, alle Hilfsaktionen und Investitionen einzustellen und umfassende Sanktionen gegen das repressive SLORC- Regime zu verhängen und püs ➤ fordert die ASEAN- Staaten auf, die Aufnahme Burmas solange zu verweigern, bis das Land wieder eine demokratische Regierung besitzt, die Zwangsarbeit abgeschafft und alle politischen Gefangenen freigelassen hat und die Gewerkschaftsrechte anerkennt. Der FIET- Weltvorstand betrachtet den Bund der Gewerkschaften Burmas( Federation of Trade Unions of Burma, FTUB) 1st als den einzigen freien Sprecher der Arbeitnehmer Burmas und die Nationale Koalitionsregierung Der der Union Burma als rechtmässige Regierung des Landes; inu us ed erklärt sich solidarisch mit dem FTUB und der NLD und deren Führerin Aung San Suu Kyi in ihrem Kampf für Gewerkschafts- und Menschenrechte in Burma; ➤ fordert das FIET- Sekretariat auf, alle in Zusammenarbeit mit dem IBFG und der internationalen Gewerkschaftsbewegung unternommenen Anstrengungen zur Wiederherstellung der Demokratie und der Bildung echter Gewerkschaften in Burma und ihre diesbezüglichen Hilfsprogramme zu unterstützen. dass die alle FIEThaftsrechte Arb ung Erklärung zur Frage Demokratie und Gewerkschaftsrechte in Nigeria zum low- T3A 190 Der FIET- Weltvorstand, der am 8.- 9. Juli 1996 in Genf seine 68. Tagung durchführte, verurteilt die krassen Verletzungen von Menschenrechten und Gewerkschaftsrechten in Nigeria, der sich die regierende Militärjunta unter General Sani Abacha schuldig macht. ་ ་ Er bestätigt die vom Afro- FIET- Vorstand auf seiner 27. Tagung vom 15. bis 17. Januar 1996 in Abidjan angenommene Erklärung, die u. a. ➤ die Hinrichtung von Ken Saro- Wiwa und von acht Menschenrechtsaktivisten nach einem voreingenommenen und unfairen Gerichtsverfahren verurteilte und ➤ das ständige Eingreifen der Regierung in Angelegenheiten der Gewerkschaft herausstellte und es mtals grobe Verletzung international anerkannter Arbeitsnormen bezeichnete, ein Vorgehen, für das die Regierung Nigerias vom IAO- Ausschuss für Vereinigungsfreiheit bereits kritisiert wurde. Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten Der FIET- Weltvorstand FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 eline neb im hpis edaid ➤ erklärt sich solidarisch mit der authentischen nigerianischen Gewerkschaftsbewegung in ihrem us Kampf für Gewerkschaftsrechte und soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit für die arbeitende Bevölkerung Nigerias; neplusied ➤ unterstützt den Kampf der Verfechter der Menschenrechte und der Gruppen für die Demokratie angesichts der Unterdrückung durch die Militärjunta; ➤ ruft die Regierung Nigerias auf, die Menschenrechte voll zu achten und die unverzügliche Wiedereinführung des Rechtsstaatsprinzips und der Demokratie zu gewährleisten; ➤ verlangt die rasche Freilassung aller inhaftierten Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Oppositionspolitiker und Gewerkschafter und lebnsH nerlaai ➤ fordert die Regierung dieses Landes auf, von jeglicher Unterdrückung der Gewerkschaften abzulassen und die IAO- Normen einzuhalten. Der FIET- Weltvorstand begrüsst den Beschluss der Commonwealth- Staaten, die Mitgliedschaft Nigerias zu suspendieren und befürwortet die Entscheidung mehrerer Regierungen und internationaler Institutionen, ein Waffenausfuhr- Embargo über Nigeria zu verhängen; der Vorstand verlangt ferner eine Ausweitung des Finanz- und Handelsembargos, das solange in Kraft bleiben soll, bis die Demokratie in Nigeria wieder hergestellt ist und die Menschen- und Gewerkschaftsrechte in diesem Land voll geachtet werden. Er richtet einen Appell an die in Nigeria investierenden multinationalen Unternehmen, ihren Einfluss geltend zu machen, um die nigerianischen Behörden zur Erfüllung der oben erwähnten Forderungen zu veranlassen, oder sich vollständig aus Nigeria zurückzuziehen. bnu ine ud Der FIET- Weltvorstand begrüsst die Antwort der Mitgliedsorganisationen auf den kürzlich ergangenen Solidaritätsaufruf und fordert das FIET- Sekretariat auf, die diesbezügliche Kampagne zu verstärken und alle Maßnahmen und Hilfsprogramme, die zusammen mit dem IBFG und der internationalen Gewerkschaftsbewegung im Hinblick auf die Wiederherstellung der Demokratie und der Gewerkschaftsrechte in Nigeria durchgeführt werden, zu unterstützen. Jim sib Erklärung zu den Entwicklungen der Arbeitsbeziehungen in der Hongkong and Shanghai Banking Corp. in Jakarta Der FIET- Weltvorstand, der am 8.- 9. Juli 1996 in Genf seine 68. Tagung durchführte, stellt mit grosser Besorgnis fest, dass sich die Arbeitsbeziehungen in der Hongkong and Shanghai Banking Corp. in Jakarta zusehends verschlechtern. Er protestiert gegen die Entlassung von 189 Bankangestellten, die in einen rechtmässigen Streik traten, nachdem die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag zu einem Stillstand gekommen waren. Diese Entlassungen stellen eine grobe Verletzung international anerkannter Arbeitsnormen dar, und im besonderen der IAO- Übereinkommen Nr. 87 und 98. Erklärungen 183 Erklärungen Erreichte Ziele und Künftige Prioritäten FIET- Tätigkeitsbericht 1995-1999 184 Er zeigt sich solidarisch mit den entlassenen Angestellten und ihrer Gewerkschaft und bestätigt die vom FIET- Sekretariat bisher ergriffenen Maßnahmen. mend Der FIET- Weltvorstand fordert die Geschäftsleitung der Hongkong and Shanghai Banking Corp. auf, die entlassenen Mitarbeiter unverzüglich wieder einzustellen und mit den Gewerkschaftsvertretern in gutem Glauben Verhandlungen aufzunehmen, um auf diesem Wege den Streitfall gütlich beizulegen bau und die Voraussetzungen für den Abschluss eines neuen Tarifvertrags zu schaffen. des Lan 月 sib bay bnu s sib lus ashegi gnuneige Erklärung des FIET- Weltvorstandes zum Thema Handel und Arbeitsnormen Der FIET- Weltvorstand, der am 8.- 9. Juli 1996 in Genf seine 68. Tagung durchführte, fordert die Welthandelsorganisation auf, das Thema der Beziehung zwischen Handel und Arbeitsnormen auf die Tagesordnung der WTO- Ministerkonferenz in Singapur zu setzen. der eine Der FIET- Weltvorstand ruft alle Regierungen der der Welthandelsorganisation angehörenden Länder auf, den Mut und den Weitblick für den Aufbau eines konstruktiven sozialen Dialogs in diesem wichtigen Bereich zu haben. Die FIET legt dem Generaldirektor der Welthandelsorganisation nahe, die durch das Ministertreffen im Dezember in Singapur gebotenen Möglichkeiten zu nutzen, um konkrete Fortschritte in diesem Zusammenhang zu erzielen. ni edul Der FIET- Weltvorstand schlägt vor, dass die Welthandelsorganisation im Rahmen ihres künftigen Tätigkeitsprogramms eine Arbeitsgruppe mit der Behandlung des Themas Handel und Arbeitsnormen beauftragt, um die in bezug auf den Handel und die Umwelt bereits durchgeführte Arbeit zu ergänzen. netlep Auf dem 1995 in Kopenhagen veranstalteten UNO- Sozialgipfel wurden die eng mit dem Handel verbundenen Kernarbeitsnormen der IAO genau benannt: Vereinigungsfreiheit, Vereinigungsrecht und Recht zu Kollektivverhandlungen, Verbot der Zwangs- und Kinderarbeit und der Grundsatz der Nichtdiskriminierung. nelsnodar Die IAO hat mittlerweile ihre eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Beziehung zwischen Handel und Arbeitsnormen prüfen wird. Die OECD hat in diesem Zusammenhang eine technische Untersuchung durchgeführt und die mit einer Verknüpfung von Kernarbeitsnormen und Handelspräferenzen verbundenen Grundsatzfragen kras geprüft. rende Mil Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Welthandelsorganisation ihr allgemeines Vorgehen durch ausführliche Überlegungen zu diesem Thema ergänzt, indem sie ihre eigene Arbeitsgruppe bildet, die die Beziehung zwischen Handel und Arbeitsnormen näher beleuchtet. ajist rein fiet 10 FIET Avenue de Balexert 15, CH- 1219 Châtelaine- Genf, Schweiz Telefon:+4122 979.03.11 Fax:+ 4122 796.53.21 Internet E- Mail: hqinfo@fiet.org FIET Web- Site: http://www.fiet.org