INTERNATIONALER BUND DER PRIVATANGESTELLTEN GESCHÄFTS- UND KASSENBERICHT FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 1931 BIS 30. APRIL 1934 MAI 1934 PAULUS POTTERSTRAAT 9 AMSTERDAM- Z. DGB Archiv Exemplur Bundes orstand A140-15335 INHALTSVERZEICHNIS. : 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: Vorbemerkung UNSERE TOTEN G.J.A. Smit Jr. T Tohansen Seite 1 ERRATUM zu Seite 17 des Tätigkeitsberichtes. ૫ ૫ ૧ 2 2 Dem fünften Absatz ist unter Deutschland noch hinzuzufügen: Deutscher Werkmeister Verband Düsseldorf Zu dem Absatz MITGLIEDERBEWEGUNG ist folgendes zu bemerken: ganz strikte genommen betragen die Mitgliederzahlen: 880.741 Mitglieder in 49 Verbänden in 20 Ländern 1. Januar 1932 1. Januar 1933 1. Januar 1934 1. April 1934 880.917 488.313 426.654 P " 49 F9 F " # 42 " 36 $ 8 77 20 19 18 11 da die deutschen und österreichischen Verbände offiziell noch bis zum Mai 1933 respektive bis zum Februar 1934 Mitglied waren. Diese Anmerkung hat gleichzeitig bezug auf die in der Beilage A veröffentlichte Statistik. Uebereinkommen der Arbeitskonrerenzen woj ww Angestelltenausschuss 30 FINANZEN SCHLUSSWORT BEILAGEN B. Kassenbericht 33 34 A. Mitgliederverzeichnis d.angeschl. Verbände 35/37 C. Kessenbericht D. Kassenbericht 1931 1932 1933 38 39 809 40 ---- o00000000----000 INHALTSVERZEICHNIS. : 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: Seite Vorbemerkung UNSERE TOTEN G.J.A. Smit Jr. J. Johansen... Ing. Otto Schweitzer EINLEITUNG DIE ZERSTORUNG DER DEUTSCHEN GEWERKSCHAFTEN 1 3 T N O 2 2 4 6 DIE ZERSTORUNG DER OESTERREICHISCHEN GEWERKSCHAFTEN 8 Wirtschaft und Angestellte DIE BESCHLUSSE DES INTERNATIONALEN KONGRESSES( 1931) Satzungsänderung Regelung der Arbeitszeit im Kohlenbergbau Sozialversicherung der Angestellten DER VORSTAND VORSTANDSSITZUNGEN DAS INTERNATIONALE SEKRETARIAT ALLGEMEINES Anschlüsse und Austritte Mitgliederbewegung Kontakt mit den angeschlossenen Verbänden Manifest an die Angestellten Kontakt mit nicht- angeschlossenen Organisationen Veröffentlichungen 11 11 11 13 13 14 15 16 17 17 17 17 . 18 21 22 0 Erhebungen 22 ° 0 Jugendfragen 22 ° Hilfsaktionen( Deutschland, Oesterreich, Saargebiet) 23 DIE FACHGRUPPEN 24 DIE ARBEITSGEMEINSCHAFTEN IM RAHMEN DES I.B.P. 25 INTERNATIONALER GEWERKSCHAFTSBUND 26 INTERNATIONALES ARBEITSAMT 27 Nachruf für Albert Thomas Uebereinkommen der Arbeitskonferenzen Angestelltenausschuss 27 28/29 30 FINANZEN 33 34 SCHLUSSWORT BEILAGEN B. Kassenbericht A. Mitgliederverzeichnis d.angeschl. Verbände 35/37 1931 38 C. Kassenboricht D. Kassenbericht 1932 1933 39 00°°° 40 060 ---- 000000000---10001 о 10: 0: 0: 0: TOT TREVO #teamedot S 103) Ferdo8 0130 OMUTTE ALS 020 GHOPIHOITO HEC ( 1801) ROX MOITAMRETT BUHO I ... badgedreiro at lesed leda tebné fage MATEROV SEC youzewodrobolin M DIE THETISH EL MOTTA ARITMI cted 100 100 WTH VORBEMERKUNG. Die Geschäfts- und Kassenberichte, welche unseren Internationalen Kongressen in Dresden( September 1928) und in Amsterdam( Mai 1931) unterbreitet wurden, enthielten kurze Tätigkeitsberichte der einzelnen angeschlossenen Organisationen sowie auch kurzgefasste Uebersichten über die Wirtschafts- und Sozialpolitik in den einzelnen Ländern. verschiedene In der Genfer Vorstandssitzung( Juni 1933) wurden Sparmassnahmen getroffen. Es wurde u.a. beschlossen von der Aufnahme der Uebersichten aus den einzelnen Ländern in den Geschäfts- und Kassenbericht über die Jahre 1931- 1933 Abstand zu nehmen. AMSTERDAM, Juni 1934. W.G.SPIEKMAN Stellvertretender Sekretär. - 2- UNSERE TO TEN IN MEMORIAM G.J.A.SMIT Jr. " Smit gestorben stop Mittwoch Beerdigung" Diese erschütternde Nachricht erreichte mich am Sonntag den 4. März, als ich gerade in Prag war auf der Durchreise nach Wien. Einige Tage vor meiner Abreise hatte er sich einer schweren Operation unterzogen. Aber ich hatte doch das Gefühl und die Hoffnung, dass er diese Operation nicht nur gut überstehen, sondern soweit wieder genesen würde, dass er die Leitung der ihm so lieb gewordenen Arbeit für die Internationale wieder auf sich nehmen könnte. Aber das Schicksal hat es leider anders bestimmt! Ich trat kurz vor der Londoner Vorstandssitzung, im Dezember 1923, in den Dienst der Internationale. Mehr als 10 Jahre habe ich unter der begeisternden Führung des Kollegen Smit die Sekretariatsarbeiten verrichtet; vom Dezember 1923 bis April 1929 alleine, darnach gemeinsam mit der Kollegin Oetzmann. Smit hing mit Leib und Seele en seiner internationalen Arbeit. Ganz besonders während der ersten Jahre meines Dienstantritts, als Koll.Smit sich im Vergleich zu späteren Jahren noch in weit grösserem Masse, beinahe täglich, dem I.B.P. widmen konnte, weil ihn die holländische Bewegung während dieser Zeit bedeutend weniger in Anspruch nahm- habe ich seine aussergewöhnliche Begabung, seine Liebe für die" Internationale, seine" Internationale" kennen gelernt. - • Wenn man Smit's Verdienste für die Internationale hier vollständig zu ihrem Recht kommen lassen wollte, würde dics ohne Uebertreibung gleichbedeutend sein mit der Niederschrift der Geschichte unserer Internationale seit ihrer Wiederaufrichtung nach dem Weltkriege. Gerrit Jen Adam Smit Jr. ist der Internationale entfallen in der kritisch'sten Zeit ihres Bestehens, in einer Zeit, in welcher gerade seine Autorität, seine scharfe Einsicht, sein Tekt und seine Triebkraft, seine weitgehende Erfahrung auf dem Gebiete der internationalen Gewerkschaftsbewegung im allgemeinen und dem der international en Angestelltenbewegung im besonderen, kurz zusammengefasst, seine Leitung, für sie von der allergrössten Bedeutung waren. Unsere Internationale trauert um ihren Generalsekretär. Ich habe am Samstag den 24.Februar, als er zum zweiten Mele ins Krankenhaus ging, im Büro unseres Sekretariats mit einem einzigen Händedruck Abschied genommen von einem hingebungsvollen Lehrer, einem treuen Kameraden, einem guten Menschen, von Gerrit Jan Adam Smit Jr. W.G.Spiekman stellvertretender Sekretär. IN MEMORIAM JENS JOHANSEN. Der Tod hat in dieser Berichtsperiode unter den führenden Männern des I.B.P.reiche Ernte gehalten. Als erster ging von uns in der Schaffonskraft seiner Jahre: Jens Johansen. Er starb am 1. Mai 1932 im Alter von 49 Jahren. Schon früh, kaum 28 Jahre alt, stand Jens Johansen an der Spitze der geworkschaftlichen Organisation seines Landes, des Dansk Handels- og Kontorme dhjaelperforbund. Ein Menn von unbesieg ぐ : -3barer Tatkraft, ein grosser Agitator unter den Angestellten seines Lendes, und ein vorbildlicher Organisator, der die Bewegung aufzubauen wusste, das war Jens Johansen seinem Londe. Die Liebe und Verehrung, die ihn umgab, fand ergreifenden Ausdruck in der Totenfeier, an der als Vertreter unseres Internationalen Bundes der Kollege Urban, Berlin, teilnahm. Jens Johansen, tief erfüllt von den sozialen Idealen unserer Zeit, war einer der Ersten, als es galt, nach dem Ende des Weltkrieges die Internationale der Privatangestellten aufzubauen. Voller Tatkraft ging er auch hier ans Werk, sodass man Jens Johansen das Amt des Internationalen Sekretärs anbot. Doch Jens Johansen wollte nicht, er sch in seiner persönlichen Bescheidenheit in unserem Freund Smit den besseren Kandidaten. Unsere Internationale wählte ihn dann in den Vorstand. Hier gab Jens Johansen der Internationale seinen klugen Rat und schenkte ihr seine unermüdliche Ta tkraft: Ein Mann der Taten und nicht der Worte. Davon zeugt auch die Schaffung der skandinavischen Arbeitsgemeinschaft, die er zu einem wertvollen Gliede des I.B.P.ausbaute. Hier entfaltete er eine besonders segensreiche Tätigkeit für die Angestellten der skandinavischen Länder. Die Internationale war für ihn kein lecres Wort, sondern lebendige Tat. Das zeigten euch seine Hilfsaktionen für die deutschen Verbände in der Zeit der Inflation. So ist das Werk Jens Johansens tief verbunden mit unserer Internationale. Wir haben aber nicht nur einen kraftvollen Mitarbeiter und Mitstreiter verloren, wir verloren auch einen echten Freund und Kameraden. Unsere Internationale wird ihn zu ihren grossen Toten rechnen und sein Andenken durch ihr Wirken stets lebendig halten. IN MEMORIAM OTTO SCHWEITZER. Ein zweiter schwerer Verlust traf uns Anfang Dezember 1933: Otto Schweitzer, der Führer des Bundes der Technischen Angestellten und Beamten und der Präsident der Technikergruppe unserer Internationale war freiwillig aus dem Leben geschieden. Die grosse Tragödie der deutschen Arbeiterbewegung hatte sein seelisches Gleichgewicht zerstört. Eine grauenvolle Flucht aus dem Leben beschloss ein reiches, arbeitsames Dasein, ein Leben in der Blüte und Schaffenskraft der Jahre, denn Otto Schweitzer wer erst 46 Jahre alt. Aus bescheidenen Anfängen hatte sich Otto Schweitzer durch Fleiss und Energie emporgearbeitet. Sein konstruktives Denken prädestinierte ihn für die Laufbahn des Ingenieurs. Doch der enge Berufskreis vermochte seine Schaffenskraft nicht auszufüllen. Hier, wo der moderne Kapitalismus das jüngste Angestellten Proletariat erzeugte, wo der Ungeist des kapitalistischen Systems mit dem umfassenden schöpferischen Geist technischen Schafffens zusammens tiess, lernte Otto Schweitzer die grossen sozialen Fragen unserer Zeit kennen. Und so kam er als junger Maschinenbau- Ingenieur schon gleich nach der Gründung der Techniker- Gewerkschaft in diese neueste Schöpfung der sozialen Organisationen. Die Entwicklung der deutschen Techniker- Bewegung, sie ist nicht zuletzt Otto Schweitzers Werk. Sehr bald war er der unbestrittene Führer dieser Bewegung. Die Bestrebungen unserer Internationale, auch die Techniker einzubeziehen, fanden bei ihm volles Verständnis. Unter seiner tatkräftigen Mitarbeit wurde die Fachgruppe der Techniker auf- und ausgebaut: Otto Schweitzer wurde ihr Präsident. Doch nicht nur auf diesem engeren Gebiet stellte er seine reichen Geben unserer Internationale zur Verfügung, sein reiches Wissen auf wirtschaftlichem Gebiete befruchtete auch unsere internationalen Debatten. Auf unserem Kongress in Dresden behandelte er die Probleme der Rationalisierung und auch die Aussprache und die Entschliessung in Amsterdam über Wirtschaft und Angestellte wurde von ihm entscheidend beeinflusst. - 4- Wer so wie Otto Schweitzer der Bewegung sein Bestes gab und wer bei allem Kämpferischen doch zutiefst eine sensible Natur war, den musste der Ausbruch von moralischer Verkommenheit, der sich nationale Revolution nannte und der nicht nur sein Lebenswerk zerstörte, sondern auch an die Grundlagen seiner seelischen Existenz rührte, bis in die Grundfesten seines Seins erschüttern. Im November schien es uns fast, als hätte er das Schwerste überwunden. Da liess ein kleiner Anlass die Gerichtsverhandlung eines Bundesfreundes, der er beiwohnte, wieder tiefste Resignation über ihn kommen. Nicht materielle Sorgen, nein, die moralische Verkommenheit der deutschen Gegenwart liessen ihn verzweifeln. Es wird die Zeit kommen, wo eine neuerstandene, geläuterte Bewegung ihn zu ihren Besten zählen wird, so, wie es als Hüterin einer grossen Tradition schon jetzt unsere Internationale tut. • OIIIIII0° EINLEITUNG. Seit Bestehen des I.B.P. gab es keinen Zeitraum, der so erfüllt war von den schwersten Erschütterungen, wie den, über den wir hier berichten. In Deutschland und Oesterreich wurden durch die Siege des Fascismus die Gewerkschaften vernichte t. Wir verloren dadurch eine grosse organisatorische, ideelle und nicht zuletzt materielle Stütze. Ueber den Verlauf dieses Kampfes und den gegenwärtigen Stand der Dinge berichten wir noch besonders. Der Verlust dieser Verbände blieb auch nicht ohne Rückwirkung auf das organisatorische Gefüge unseres Bundes. Ueberblicken wir die ökonomische und politische Entwicklung dieser Berichtsperiode, so ist festzustellen, dass mit dem Fortschreiten der Krise sich die innen- und aussenpolitischen Spannungen steigerten. Innenpolitisch hette sie zur Folge, dass die Fascisierung Europas erhebliche Fortschritte machte; aussenpolitisch stehen wir vor der stärksten Bedrohung des Weltfriedens. Das Referat unseres Kollegen Robert Klein, Prag, über " Wirtschaft und Angestellte" auf unserem Internationalen Kongress in Amsterdam vom 11.- 15.Mei 1931 hatte das Problem der gegenwärtigen Krise in den Mittelpunkt des Kongresses gestellt. Die Aussprache und ihr Ergebnis haben die schicksalhafte Bedeutung der Lösung der Wirtschaftskrise für unser gesamtes nationales und internationales Wirken gezeigt. Was sich in Deutschland und Oesterreich abgespielt hat, ist gleichsam eine Bestätigung. In diesen Brennpunkten der kapitalistischen Krise kam es zu einem Sieg des Fascismus.Dass er keine Ucberwindung der Krise, sondern ihre Verschärfung bedeutet, zeigt die gesamte spätere Entwicklung. Damit steht aber auch unsere Internationale vor den schwersten Aufgaben und Entscheidungen. Das Schicksal Europas, die Entscheidung über Krieg und Frieden hängt davon ab, ob es gelingt, die fascistische Gefahr vor einem kriegerischen Zusammenstoss zu überwinden und die kapitalistische Anarchie durch sozialistische Planwirtschaft zu ersetzen. Ueber Verlauf und Stand der Weltkrise mögen an dieser Stelle ein paar Hinweise genügen: 7 -5- Seit ihrem Ausbruch, Ende 1929, gingen die Umsätze des Welthandels bis zur Mitte des Jahres 1933 unaufhaltsam zurück. Nach dem statistischen Dienst des Völkerbundes haben sich die Indexziffern für die Ein- und Ausfuhr von 73 Ländern, in Gold- Dollar berechnet, wie folgt entwickelt: 1929 1930 1931 1932 1933 Einfuhr Ausfuhr 100,0 100,0 81,5 58,3 80,1 56,9 39,1 34,8 38,7 35,1 Da sich in dieser Entwicklung die Folgen zweier Einflüsse, des Preis- wie des Mengenrückganges widerspiegeln, hat Genf gleichzeitig Indexziffern ermittelt, die den realen Umfang des Welthandels wiedergeben. Im Jahresdurchschnitt ergibt sich hier folgendes Bild:- 1929: 100,0 1930: 92,6 1931: 84,2 1932: 73,8 Das Jahr 1933 wird etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Danach ist scheinbar im Jahre 1933 die Schrumpfung des Welthandels zum Stillstand gekommen. Der tatsächliche Verlauf ist jedoch, dass noch im ersten Halbjahr 1933 der internationale Warenaustausch unter den Stand des Vorjahres lag( 70,5 gegen 74,6), dass er jedoch im zweiten Halbjahre die Höhe des Vorjahres überschritten hat ( 75,6 gegen 72,7). Die Entwicklung des Welthandels stimmt mit der Entwicklung des Umfangos der industriellen Produktion der Welt überein. Nach den Ziffern des Berliner Instituts für Konjunkturforschung betrugen die Indexziffern der industriellen Produktion der Welt im Jahresdurchschnitt:- 1929: 100,0 1930: 88,0 1931: 78,8 1932: 68,4 1933: 77,5 Wir begnügen uns mit der Wiedergabe dieser Ziffern, die einer bedeutsamen Untersuchung des bekannten Statistikers Woytinski im Neuen Tagebuch entnommen sind, der gleichzeitig auch sehr detaillierte Untersuchungen über die Bewegungen in den einzelnen Ländern anstellt. Ob diese Entwicklung uns zu irgendwelchen entscheidenden Hoffnungen Anlass gibt, ist angesichts der krisenhoften politischen Zuspitzungen in der Welt mehr wie zweifelhaft. Die Unsicherheit in der kapitalistischen Situation findet auch in den Währungsverhältnissen ihren Ausdruck. In der zeitweiligen Aufgabe der Goldwährung drückt sich der Verlauf der Krise in anderer Form aus. Kapitalistische Produktion und internationaler Warenaustausch ist letzten Endes ohne einen einheitlichen Wertmassstab, den das Gold immer noch am besten erfüllt, nicht möglich.So spiegelt sich in der Zerrüttung der Währungsverhältnisse auch nur die Zerrüttung der kapitalistischen Produktion und des internationalen Warenaustausches wieder. In den letzten drei Jahren haben. sich die Währungen in den verschiedenen Ländern wie folgt verschlechtert: Japan um 60%; Argentinien um 50%, Australien 46%, Dänemark 46%, Finnland 42%, Schweden 39%, Amerika 36%, Kanada 36%, England 34%, Südafrika 34%, Irland 33%, Aegypten 33%, Indien 33%, Estland 32%, Jugoslawien 21%, Oesterreich 21%, Tschechoslowakei 20%, Bulgarien 4%, Rumänien 1%. In den folgenden Ländern blieben die Währungen stabil: Frankreich, Schweiz, Belgien, Polen, Holland, Deutschland, Italien und Ungarn. Die Stabilität der deutschen Mark ist des Ergebnis einer weitgehenden Devisen- 77angswirtschaft. Durch eine Reihe von Massnahmen auf dem Gebiete seiner Geldwirtschaft hat Deutschland eine verkappte Devalvation seiner Währung auf Kosten seiner Gläubiger durchgeführt und dadurch Exportdumping organisiert. Trotzdem sind in Deutschland starke Kräfte am Werk, die eine offene und weitergehende Devalvation fordern. Auch andere Länder wie Polen und - 6- Italien befinden sich in einer Lage, von der man nicht weiss, zu welchen Lösungen sie noch führen wird. Und schliesslich soll nicht un erwähnt bleiben, dass auch in Holland eine lebhafte Aussprache über die Devalvation des Guldens stattgefunden hat, an der sich auch die Gewerkschaften beteiligten. Bisher sind die ausschlaggebenden Kreise gegen eine Devalvation des Guldens. Unter diesen überaus schweren allgemeinen Verhältnissen tritt der fünfte Kongress unseres I.B.P.zusammen. Seine beschleunigte Einberufung ergab sich nicht zuletzt auch aus der Tatsache des so plötzlichen Ablebens unseres in allen Stürmen der Zeit so bewährten Generalsekretärs G.J.A.Smit Jr.. In einer Zeit, wo die grössten Anforderungen an uns gestellt werden, trifft uns sein Hinscheiden mit doppelter Wucht. Die Angestellten, des hat bereits unser Kongress in Amsterdam gezeigt, sind in den grossen Fragen der Politik und Wirtschaft Schicksalsgenossen der Arbeiter. Der Kampf um dic Verbesserung ihrer sozialen Lage ist ein Teil des allgemeinen Kampfes um die soziale Befreiung der Arbeiterklasse. Diesen Kampf müssen Angestellte und Arbeiter als Bundesgenossen führen, denn nur dann gelangen sie zur höchsten Machtentfaltung. Unsere Internationale hat, wie wir glauben, alles getan, was in ihren Kräften stand. Der nachstehende Ueberblick unserer Ttigkeit will auch dafür Zeugnis ablegen. .0------ 0. DIE ZERSTORUNG DER DEUTSCHEN GEWERKSCHAFTEN. Es ist nicht unsere Aufgabe, an dieser Stelle die Geburt des Dritten Reiches darzustellen. In der Goschichte der grossen politischen Verbrechen wird sie den ersten Platz einnehmen. Der I B.P. stand auch in den kritischen Vormonaten vor dem 2. Mri 1933, dem Tego der Besetzung der Gewerkschaften, mit den deutschen Kollegen in stndiger Verbindung. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, Fackelmärsche und Jubclfeste ein Reichstagswahlkampf im Zeichen beginnenden Terrors, der Reichstagsbrand, der eine Periode von Terror und Mord einleitete und so Täter und Nutzniesser zu einer sinnvollen Einheit zusammenschloss, Verbot aller sozialistischen Zeitungen und Druckschriften, Verbot von Gewerkschaftsblättern, man muss sich das alles noch einmal in die Erinnerung zurückrufen, um die Situation unserer deutschen Komeraden in diesem Hexenkessel überschäumenden Nationalismus voll würdigen zu können. Aber soviel das alles orklären mag, es vermag nicht die Entscheidende Tatsache aus der Welt zu schaffen, dass die grössten Organisationen der Gewerkschafts- Internationale schmählich kapitulierten, ohne auch nur den geringsten Widerstand geleistet zu haben. Was sich am 2. Mai vollzog, wer die Besetzung von Institutionen, die längst führerlos geworden waren oder deren Führer bereit waren, sich weitgehend anzupassen. Die Besetzung durch die Fascisten hat eine solche Schmach nicht zur Wirklichkeit werden lassen. Die freien Angestelltenverbände waren von diesen Verhandlungen ausgeschlossen. Mit ihrem Verschwinden hatte man sich bereits abgefunden. Der D.H.V. war längst in den Händen der Nazis. Hier wurde nur noch der innere Streit um die Futterkrippe ausgetragen. In den anderen bürgerlichen Verbänden wuchs rapide der Einfluss der Nazis, wobei nicht zu vergessen ist, dass die Angestellten von jeher den Nationalsozialisten ein sehr starkes und aktives Element stellten. In dieser Situation beschloss der Afa- Bund Ende April seine Auflösung. ६ पू - 7- Die Nazis waren sich über ihre Pläne hinsichtlich der Gewerkschaften selbst noch nicht klar. Verhandlungen im April wurden plötzlich abgebrochen. Der 1.Mai war inzwischen zum Feiertag der nationalen Arbeit erhoben worden. Die Selbsterniedrigung der Gewerkschaften vollendete sich damit. Aus neueren nationalsozialistischen Veröffentlichungen wissen wir jetzt, dass der Plen der nationalsozialistischen Aktion zur Eroberung der Gewerkschaften von Dr.Ley, dem jetzigen Führer der Arbeitsfront, stammt. Leys journalistischer adjutant, Role, bringt darüber ausführliches Material. Wir zitieren: " Es galt, die Führer zu fassen, ehe alle Durchstechereien vertuscht, Gelder verschoben und sonstige unliebsame Schritte von ihnen erfolgen konnten. Dr. Ley entschloss sich, die Aktion zur selben Stunde und Minute im ganzen Reiche stattfinden zu lassen. Wenige Tage vor dem 1.Mai riefen Telegramme und Ferngespräche Gauleiter und NSBOLeiter zur Parteizentrale nach München. Ley entwickelt seinen Plan: Sämtliche Gewerkschaftshäuser und Geschäftsstellen der freien Gewerkschaften werden besetzt! Die Konten werden gesperrt, die prominentesten Führer verhaftet: Angestellte der Gewerkschaften werden zunächst nicht auf die Stresse gesetzt, wenn sie versprechen, im Sinne der neuen Führung zu arbeiten. Gewelt wird nur angewandt, wenn Gewalt entgegengesetzt wird! Die NSBO hat für jeden ebgesetzten Führer sichere Leute bereitzustellen! Je de Vertuschung von Korruptionsfällen soll möglichst verhindert werden. Es muss also blitzschnell gehandelt werden! Auf ein ausgemachtes Stichwort soll in allen Städten des Deutschen Reiches die Ueberrumpelung stattfinden. Die Unterführer eilten zu ihren Dienststellen zurück und organisierten alles durch. Tagelang bestand trotz der Vorbereitungen für den 1.Mai die Alarmbereitschaft. Am 29.April besprach Dr. Ley die Aktion nochmals mit dem Führer. Der letzte Zweifel wurde beseitigt". Mit dem" Führer" war also alles besprochen. Der Reichskanzler als Hüter der Verfassung nahm davon keine Notiz, denn Role berichtet weiter:- " Der Staat hatte sich in diese revolutionäre Aktion nicht eingemischt. Die Polizei blieb unsichtbar. Nationalsozialistische Arbeiter aus NSBO und SA setzten das Recht des neuen Staates und des neuen Volkes durch. Ein neuer Geist zog ein in die Organisationszentralen des Klassenkampfes. Eine neue Zeit brach an ?? Vor der Presse erklärte Dr. Ley:" Heute hat die zweite Phase der nationalsozialistischen Revolution begonnen. Und den Gewerkschaftsmitgliedern versprach Ley in scinem Aufruf:" Wir werden den Schutz und dio Rechte des Arbeiters weiter ausbauen, damit er in den neuen national- sozialistischen Staat als vollwertiges und geachtetes Glied des Volkes eingeht." Diese neue Festperiode fand ihre Krönung auf dem 1.Kongress der Deutschen Arbeitsfront am 10.Mai, auf dem Hitler feierlichst die Schirmherrschaft übernahm. Ley deklamierte:" Mein Führer! Uebernehmen Sie als der Stärkste des Volkes den schwächsten Sohn Ihres Volkes in Ihre Schirmherrschaft". Die deutschen Unternehmer waren von dieser Entwicklung tief beglückt, so tief, dass National- sozialisten plötzlich entdeckten:" Materialisten und Machthungrige sind längst eine grössere Gefahr geworden wie die Marxistenhetzer drinnen und draussen." Aber der Mach thunger der Unternehmer begnügte sich nicht mit dieser Gleichschaltung. Die Gewerkschaften blieben als selbständige organisatorische Zusammenfassung der Arbeiter und Angestellten eine Gefahrenquelle. Man musste sie also völlig unschädlich machen. Ende November verkündete Ley die neue Form, genannt Arbeitsfront. Auf einer Tagung Ende November erklärte er:" Arbeitgeber und Arbeitnehmer gehören zusammen. Die Arbeitsfront heisse nicht Arbeiterfront, sondern sie umfasse als Arbeitsfront: Arbeiter, Angestellte und Unternehmer." Im weiteren Verlauf begann die Liquidation der Verbände. Ja. Medo T порток xede 205 tabu da: Id Bob rica eob atba: the gos dv Dabei ist imed e oven east - 8- A Es wurde den Gewerkschaften verboten, neue Mitglieder aufzunehmen. Die Treuhänder der Gewerkschaften bekamen den Auftrag, alle Vermögensteile flüssig zu machen. Ley betrachtet als seine wichtigste Pfründe die wirtschaftlichen Unternehmungen der Gewerkschaften, er ist jetzt selbst Gross- Unternehmer. Der bei der Besetzung der Gewerkschaften verkündete Ausbau des Schutzes und der Rechte der Arbeiter fand auf der Novembertagung die zeitgemässe Interpretierung. Ley segte dort: die Arbeitszeit können und wollen wir nicht verkürzen. Damit wir mehr exportfehig werden, müssen wir vielmehr das Arbeitstempo steigern. Um die Angestellten und Arbeiter über das, was sich eigentlich abspielte, zu täuschen, fingen die Unternehmer demit an, ihre Verbände zu liquidieren und traten in grossem Umfange als Einzelmitglieder der Arbeitsfront bei. Der wahre Zweck dieser Aktion enthüllte sich kurze Zeit darnach. Es wurde das Gesetz zur nationalen Arbeit erlassen, das den Unternehmer als" Führer" und Lohndiktator einsetzte. Die völlige Identifizierung von Unternehmerinteressen und Staatsinteresse erfolgte jedoch durch die Massnahmen des Reichswirtschaftsministers Schmitt, dem früheren Generaldirektor des grössten Versicherungskonzerns. Sämtliche Unternehmer Deutschlands werden in 12 Gruppen zusammengeschlossen. Men nennt das: Organischen Aufbau der Wirtschaft. So entsteht die mächtigste Unternehmerorganisation der Welt. Es ist gleichzeitig die umfassendste wirtschaftliche Vorbereitung des Krieges. So vollzieht sich die grösste Ausplünderung in der Weltgeschichte. Der grosse Wiener Jurist Walther Rode hat sie treffend gekennzeichnet: " Zwischen Staviski einerseits und Hitler und Starhemberg andererseits ist kein Unterschied in der Sache, sondern nur in den Methoden und im Format. Zum Unterschied vom gemeinen Diebstahl liegt dem Fescismus die Idee zugrunde, dass nicht nur Sparkasseneinlagen und Reserve fonds. sondern auch Statthalterposten und Professuren gestohlen werden können, ja das man Sparkasseneinlagen Wohnungseinrichtungen Häuser, Kunstschätze viel besser stehlen kann, wenn man nicht von vorn als Einbrecher und Kautionsschwindler auf sie losgeht, sondern als Herr der Verwaltung, Justiz und Gesetzgebung von hinten. Der Fascismus ist die moderne Form uralten Räuberwesens, diesmal als nationaler Aufbruch der Räuber". .0------ 0. DIE ZERSTORUNG DER OESTERREICHISCHEN GEWERKSCHAFTEN. Mitten in dem letzten Kongress des IBP in Amsterdam, im Mai 1931, vollzog sich in Oesterreich das Ereignis, welches den Ausgangspunkt für die Faschisierung des Landes, für die Auflösung der Arbeiterpartei und für die Zertrümmerung der freien Gewerkschaften bildete. Dieses Ereignis war der Zusammenbruch der Kreditanstalt. Es ist interessant festzustellen, dass über die zweifellos vorliegenden schweren Verfehlungen der früheren Loitung des Institutes der Mantel christlicher Nächstenliebe gebreitet wurde, während die völlig unschuldigen Angestellten fast aller ihrer Rechte beraubt wurden. Es besteht kein Zweifel, dess hinter allen Aktionen die seit diesem Zeitpunkt gegen die Angestellten der Benkinstitute unternommen wurden, der Präsident der österreichischen Nationalbank, Dr. Kienböck, stand. Der neue Direktor der Kreditanstalt van Hengel versuchte im März 1932 die Front der Angestellten dadurch zu schwächen, dass er der bis dahin völlig bedeutungslosen christlichen Organisation der Bankangestellten ausserordentliche Propagandemöglichkeiten eröffnet und verkünden liess, dass Mitglieder dieser Organisation sich eines besonderen Schutzes der Direktion erfreuen würden. Dann kündigt er genolow vig deb at - 9- den Dienstvertrag seiner Angestellten und die im Bankgewerbe seit 10 Jahren bestehende Dienstpragmatik. Der Reichsverein bekämpfte diesen Schritt bei Gericht und erzielte einen vollen Erfolg. Die Kündigung wurde für rechtsunwirksam erklärt. In dieser Zeit setzte auch der Kampf der Sozialversicherungsangestellten um ihren Dienstvertrag ein. so Im Jahre 1932 mussten die freien Gewerkschaften, welche die Verwaltung der Pensionsanstalt in entscheidender Weise: beeinflussten, einen schweren Kampf um die Aufrechterhaltung dieses wichtigen Institutes führen. Den Abbauversuchen wurde immer standhaft Widerstand geleistet und es gelang, ohne Kürzung der Leistungen den Bestand des Institutes aufrechtzuerhalten. Im Juli 1932 gingen die Benken solidarisch zu einem Generalangriff auf den Kollektivvertrag der Angestellten über. Es kam ein neuer Kollektivvertrag mit einigen Verschlechterungen zustande, es brach aber ein Kriegszustand zwischen der Organisation und den Unternehmern aus. Die politischen Verhältnisse verschärften sich von Tag zu Tag. Nach dem Austritte der grossdeutschen Volkspartei aus der bürgerlichen Regierungskoalition verfügte Dollfuss nurmehr über eine Mehrheit von 1 Stimme im Parlament und vermochte nur unter Ausnutzung einiger wirklicher Umstände das Lausanner Abkommen über dic letzte Anleihe unterzubringen. Der Kurs gegen die Arbeiter und Angestellten wurde immer unerträglicher. In diese Situation platzte der Wahlsieg Hitlers hinein und die Uebernehme der Herrschaft durch die Nationalsozialisten. Ein Demonstrationsstreik der österreichischon Eisenbahner wurde von der Regierung mit brutalen Verfolgungen der Vertrauensmänner beantwortet. Der im Parlament eingebrachte intrag, die Strafverfolgungen einzustellen, wurde gegen den Antrag der Regierung mit einer Stimme Mehrheit angenommen. Die Regierung fochtdie Richtigkeit der Abstimmung an, es kam zu einer Präsidentenkrise und daraus zu einer völligen Lehmlegung des Parlamentes. Darnach begann der autoritere Kurs und damit der Fascismus in Oesterreich. Die Wirkungen für die Angestellten und insbesondere für sie waren furchtbar. Von den Versprechungen, die Dollfuss anfangs gab, die Rechte der Angestellten und Arbeiter unberührt zu lassen, wurde keine gehalten. Im Gegenteil, es wurden planmässig alle Rechte, die sich die Angestellten in der Nachkriegszeit errungen hatten, demoliert und insbesondere auf die Proletarisierung jener Schichten hingearbeitet, die noch als Mittelschichten angesprochen werden konnten. Nach Aufhebung aller Freiheitsrechte, Verbot aller Versammlungen, Unterdrückung der Pressefreiheit, wandte sich die Regierung im Wege einer Notverordnung gegen die Bankengestellten. Dadurch entstand erst recht ein Chros. Schliesslich griff die Regierung zum dritten Male ein und diktierte autoritativ die Kürzung der Bezüge. Diese betrug zwischon 25 bis 35% und stieg bei den Pensionisten bis zu 50% der Rente. In den Betrieben schalte ten nun die Direktoren im Schutze der autoritären Staatsgewalt mit brutaler Willkür.Wenn die Angestelltenschaft einer neuerlichen Verminderung ihrer Rechte Widerstand zu leisten dachte, erfolgten Massenkündigungen um sie einzuschüchtern. Die seit altersher bestehende 41- stündige Arbeitszeit wurde auf 48 Stunden erhöht. Darüber hinaus schloss die Kredi tanstalt mit der christlichen Organisation einen Kollektivvertrag, in welchem die Arbeitszeit bis zu 56 Stunden in der Woche ausgedehnt werden. konnte.Obgleich alle Ueberstunden von der 49. an bezahlt werden mussten, wagte keiner der Angestellten seine Rechte geltend zu machen unter der Willkürherrschaft, so dass die Direktion nach Belieben eine 56 stündige Arbeitszeit diktieren konnte. Für alle Betriebe wurde ein unter dem besonderen Schutz der Direktion stehender Agitator der Veterländischen Front eingesetzt. Der Reichsverein trachtete, sich auf dem einzig richtigem Wege gegen diese Uebergriffe zur Wehr zu setzen, nämlich bei den Gerichten. Es muss festgestellt worden, dass alle Arbeitsgerichte an der Verfas Io nonte no 1920 and ds nodot -10sungsmässigkeit der erlassenen Notverordnungen zweifelten und die Ueberprüfung durch den Verfassungsgerichtshof beantragten. Da dieser aber durch Dollfuss lahmgelegt worden war und nicht zusammentreten konnte, waren alle Bemühungen vergeblich. In gleicher Weise wurden die Sozialversicherungsangestellten getroffen. Trotz des bestehenden, vor kaum einem halben Jahre abgeschlossenen Vertrages wurde durch Notverordnung ihr Einkommen um 25 bis 33 1/ 3% gesenkt. Sie wurden zu halböffentlichen Angestellten erklärt und mussten der Regierung einen Treueid leisten.Später wurden sie in ihrem Diensteinkommen den Bundesangestellten gleichgestellt, was neuerdings eine empfindliche Lohneinbusse zur Folge hatte. Auch ihr Pensionsvertrag wurde in einschneidender Weise verschlechtert. Auch für die Handelsangestellten brachten Notverordnungen über den Ledenschluss und über die zulässige Arbeitszeit bedeutende Verschlechterungen. Zu dem hatte die durch den Fall der Kreditanstalt hervorgerufene Wirtschaftskrise das Einkommen der Angestellten um fast 50% gesenkt. Der Zentralverein der kaufmännischen Angestellten vermochte in dieser Situation nur den Gremi alkollektivvertrag auf recht zu erhalten. Dieser wurde aber auch nicht von allen Firmen voll eingehalten. Ausserdem wer die Belastung der Organisation durch die ungeheure Zunahme der Arbeitslosigkeit und der Ausgesteuerten die ebenfalls durch eine Notverordnung der Regierung hervorgerufen wurde, eine ganz enorme. Der Bund der Industrieangestellten vermochte in dieser Zeit auch keine Lohnkämpfe zu führen. Da die dem Konzern der Kreditanstalt angehörende Industrie trotz der Unterstützung durch den Staat nicht gehalten werden konnte, erfolgten Massenkündigungen von Industrieangestellten, welche die Mittel der Organisation, die eine weitgehende Unterstützung im Fall der Arbeitslosigkeit gewährt, so stark in Anspruch nehmen, dass der Bund keine aktive Bilanz mehr aufstellen konnte. Im übrigen bestand seine Tätigkeit hauptsächlich in Interventionen bei Rechtsfällen und in Linderung der Situation der Industrieangestellten dort, wo sie durch Notverordnungen über die Arbeitszeit der Industriebetriebe in Mitleidenschaft gezogen waren. Von allen Organisationen stand allein der Verein der Versicherungsangestellten Oesterreichs ungebrochen und ungeschmälert da. Auch er musste im Jahre 1932 einen schweren Kempf um die Aufrechterhaltung der bestehenden Verträge und der bestehenden Löhne führen. Er ging aus diesem Kempf als 100prozentiger Sieger hervor. Es wurde weder eine Bestimmung des bestehenden Vertrages noch ein Schilling des bestehenden Lohnes verloren. Ein Versuch der Regierung im Jahre 1933 durch eine Notverordnung gegen die Versicherungsangestelten vorzugehen, wurde im Keime erstickt. Abschliessend kann gesagt werden, dass alle freigewerkschaftlichen Organisationen, mit Ausnahme vielleicht der Benkangestellten, trotz der Krise keinerlei Mitgliederverlust, der etwa auf Einwirkung gegnerischer Organisationen zurückzuführen wäre, erlitten hat. Dic aufzuweisenden Verluste waren einzig und allein auf die zunehmende Arbeitslosigkeit zurückzuführen. In ihrem innern Kern waren die Organisationen noch immer ungebrochen. So traf sie der 12.Febr1934 dem Tage der letzten Auseinandersetzung des österreichischen Proletariats mit der fascistischen Staatsgewalt. Am 14. und 15. Februar wurden sämtliche Organisationen Oesterreichs durch Vorfügungen der Landeshauptleute, von denen der Wiener Landeshauptmann unter Verfassungsbruch eingesetzt war, aufgelöst. Das stolzeste Gebäude gewerkschaftlicher Organisationen in Europa war damit zertrümmert.Aber die Hoffnungen der Regierung, dass die Angestellten nunmehr scharenweise zu die von ihr propagierten Einheitsgewerkschaft übertreten würden, sind bitter enttäuscht worden. Der Kampfeswille und die Gesinnungstreue der Angestellten sind nicht erschüttert. Sie weisen der autoritären Einheitsgewerkschaft und den ihnen aufgezwungenen Führern verächtlich den Rücken und erwarten mit Zuversicht den Tag, wo es ihnen wieder möglich sein wird, unter Leitung freigewählter Führer an der Verwirklichung des Sozialismus gewerkschaftlich mitzuarbeiten. nod - 11 - DIE BESCHLUSSE DES INTERNATIONALEN KONGRESSES IN AMSTERDAM( MAI 1931). Satzungsänderung:- Auf Antrag des" Allgemeinen Angestelltenverbandes Reichenberg" wurde einstimmig beschlossen, dem Artikel 20 der Statuten als dritten Absatz hinzuzufügen: " Die gleichen Bedingungen gelten auch, wenn Mitglieder in ihr Heimatland zurückkehren, und zwar auch wenn sie arbeitslos sind. Hat ein arbeitsloses Mitglied Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung in der Auslandsorganisation, so soll auf Anweisung und Rechnung dieser Organisation dio Unterstützung von der Heimatorganisation ausgezahlt werden". Wirtschaft und Angestellte:- Zu diesem wichtigen Punkt der Tagesordnung wurde untenstehende Resolution einstimmig angenommen:- ++ " Der vom 11.- 15.Mai 1931 in Amsterdam tagende Kongress des IBP begrüsst den Beschluss des Internationalen Gewerkschaftskongresses in Stockholm, durch den der Gewerkschaftsbewegung der Welt ein wirtschaftspolitisches Programm gegeben wurde und verpflichtet alle angeschlossenen Verbände im engsten Einvernehmen mit den Arbeitergewerkschaften ihrer Länder auf die baldige Verwirklichung dieses Programmes hinzuarbeiten. Seit dem Stockholmer Kongress hat sich die Lage der arbeitenden Klasse in allen Ländern infolge der Wirtschaftskrise eusserordentlich vorschlechtert. Nicht nur die Handarbeiter, sondern auch die Angestellten leiden unter der Messenarbeitslosigkeit, die Millionen von ihnen wirtschaftlich entwurzelt hat und der Verzweiflung in die Arme zu treiben droht. Ursache dieser unheilvollen Entwicklung ist neben den aus dem Kriege und den Friedensverträgen herrührenden politischen und wirtschaftlichen Störungen in erster Linie das Versagen des national und international in marktbeherrschenden Kartellen und Trusts organisierten Kapitalismus.Statt die durch technische und organisatorische Rationalisierung bewirkte gewaltige Steigerung der Produktivkräfte durch Erhöhung der Reallöhne und Verkürzung der Arbeitszeit den breiten Massen der Arbeitenden zugute kommen zu lassen, hat er, gestützt auf die verfehlte protektionistische Zoll- und Hendelspolitik der verschiedenen Länder seine politische und wirtschaftliche Macht dazu missbraucht, die Preise der erzeugten Güter hochzuhalten und auf die Lebenshaltung der arbeitenden Schichten zu drücken. Auf diese Weiso hat er des Missverhältnis zwischen der gewaltig gesteigerten Produktionskapazität und der zurückgebliebenen Massenkaufkraft verursacht, das schliesslich zum Ausbruch der Wirtschaftskrise führen musste. In absichtlicher Verkennung dieser wahren Ursachen der Weltwirtschaftskrise stellen es die Kapitalisten aller Länder so dar, als ob zu hohe Löhne und ein zu weit getriebener Ausbau der sozialen Schutzgesetzgebung den Ausbruch der Wirtschaftskrise verursacht hätten und benutzen die Wirtschaftskrise und die ungeheure, Arbeitslosigkeit dazu, durch Senkung der Löhne und Gehälter die Lebenshaltung der Arbeiter und Angestellten zu verschlechtern und die soziale Schutzgesetzgebung anzugreifen. Auf diese Weise wird nicht nur dio Wirtschaftskrise verschärft und verlängert, sondern es wird auch der wichtigste Produktionsfaktor, die menschliche Arbeitskraft gefährdet. Die ungeheure Not der Arbeitslosen und der Ansturm der sozialen Reaktion machen es auch den Gewerkschaften der ingestellten aller Länder zur unabweisbaren Pflicht, alles wes in ihren Kräften steht zur baldigen Ueberwindung der Wirtschaftskrise, zur Abwehr der Angriffe dor Unternehmerklasse auf die Lebenshaltung der arbeitenden Klasse und zum Ausbau to Son 12 12. der sozialen Schutzgesetzgebung zu tun. Unbeschadet seiner grundsätzlichen Auffassung, dass Wirtschaftskrisen mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem unlösbar verbunden sind, und dass deshalb ihre dauernde Ueberwindung die Ersetzung der anarchische kapitalistischen Wirtschaft durch eine planvolle sozialistische Wirtschaft zur Voraussetzung hat, fordert demgemäss der Kongross alle angeschlossenen Verbände auf, sich unter Berücksichtigung der wirtschaftspolitischen Richtlinien des IGB und der Beschlüsse der Madrider Ausschussitzung des IGB dafür einzusetzen, dass 1. die Versuche der Unternehmer in den verschiedenen Ländern die Wirtschaftskrise zur Herabsetzung der Gehälter zu benützen zurückgewiesen werden, 2. die protektionistische Zoll- und Handelspolitik der verschiedenen Länder aufgegeben wird und durch Niederlegung der Zollmauern grössere Wirtschaftsräume geschaffen werden, die erst eine rationelle Ausnützung der gesteigerten Produktivität ermöglichen, 3. nationale und internationale Kartelle und Trusts unter eine wirksame Kontrolle der Oeffentlichkeit gestellt werden, bei der die Gewerkschaften der Angestellten und Arbeiter mitzuwirken haben. Um eine der ungeheuren Arbeitslosigkeit entsprechende Verteilung der vorhandenen Arbeitsgelegenheit während der Wirtschaftskrise zu sichern, um ferner unnötige Kosten und Reibungen bei der Besetzung der vorhandenen Arbeitsplätze zu vermeiden, und um schliesslich das schwere Los der Opfer der Wirtschaftskrise zu erleichtern, fordert der Kongress die angeschlossenen Verbände weiter auf, sich für die baldige Erfüllung folgender vordringlicher sozialpolitischer Forderungen einzusetzen: 1. unverzügliche allgemeine Einführung der 40- Stundenwoche bezw. Fünftagewoche und ihre Sicherung durch internationale Uebereinkommen. 2. Allgemeine Heraufsetzung des Schulentlassungsalters und des Zulassungsalters für die Tätigkeit in den verschiedenen Berufen. 3. Ausbau der Arbeitsvermittlung für Angestellte auf gemeinnütziger Grundlage unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Angestellten; Verbot der gewerbsmässigen Stellenvermittlung; Sicherung der Freizügigkeit der Angestellten durch internationales Ucbereinkommen. 4. 5. 6. 7. Einführung bezw. Ausbau des Kündigungsschutzes für die Angestellten. Sicherung ausreichender Entschädigungen für gekündigte Angestellte, besonders wenn sie infolge von Rationalisierungsmassnahmen entlassen werden; ausreichende Unterstützung der Arbeitslosen für die ganze Dauer der Arbeitslosigkeit; Sicherung ausreichender Pensionen für die berufsunfähigen und alten Angestellten. Der Kongress macht es allen angeschlossenen Verbänden zur Pflicht, den Versuchen der Unternehmer, durch eine irreführende Darstellung der Ursachen der Wirtschaftskrise und der Massenarbeitslosigkeit Verwirrung in die Kreise der Angestellten zu tragen, unermüdliche Aufklärungsarbeit unter den unorganisierten und falsch- organisierten Angestellten entgegenzusetzen. Das Internationale Berufssekretariat wird beauftragt, die angeschlossenen Verbände in ihrem Kempfe um die Durchsetzung der vorstehend wiedergegebenen Forderungen durch die Belieferung mit Material aus anderen Ländern zu unterstützen und durch die rechtzeitige Herbeiführung einer Verständigung unter den angeschlossenen Verbänden über die im einzelnen zu vertretenden Forderungen den Erfolg internationaler Aktionen zu sichern". : G 13- Regelung der Arbeitszeit im Kohlenbergbau.Auf Antrag des " Bundes der technischen Angestellten und Beamten", Berlin, wurde folgende Entschliessung einstimmig angenommen:- " Der Kongress des IBP vom 11.- 15.Mai in Amsterdam 1931 begrüsst es, dass die Frage des Abschlussos eines internationalen Uebercinkommens über die Arbeitszeit im Kohlenbergbau auf der diesjährigen Internationalen Arbeitskonferenz behandelt werden soll. Gleichzeitig stellt der Kongress aber fest, dass der vom Internationalen Arbeitsomt vorgelegte Uebereinkommensentwurf in einer Reihe wichtiger Punkte wesentliche Verbesserungen erfahren muss, wenn die Regelung den berechtigten Erwartungen der Arbeitnehmer genügen soll. Insbesonderc ist die in dem Entwurf für die Arbeit unter tage vorgeschlagene tägliche Arbeits- und Schichtzeit von 7 Stunden wegen der Schwere und Gefährlichkeit der Bergarbeit zu lang. Ferner ist es ein schwerer Mangel des Entwurfs, dass er die Einbeziehung der mit der Beaufsichtigung der Arbeit betrauten Personen( technische Angestellte) nicht vorsicht, denn von der dauernd angespannten Aufmerksamkeit dieser Personen, die den Gefahren und Schädigungen der Untertagearbeit gleichfalls ausgesetzt sind, hängen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Gruhenbetriebes wesentlich ab. Der Kongress erwartet, dass die bevorstehenden Beretungen der Internationalen Arbeitskonferenz zu einem Uebereinkommen führen, dessen Inhalt vor allem folgenden Gesichtspunkten entspricht: 1) die regelmässige tägliche Arbeits- und Schichtzeit darf 7 Stunden nicht überschreiten, wobei bestehende kürzere Arbeitszeiten nicht verl" ngert werden dürfen. 2) Unter das Uebereinkommen müssen auch die mit der Beaufsichtigung der Untertagearbeit betreuten Personen fallen." Sozialversicherung der Angestellten.Vom" Zentralverein der kaufmännischen Angestell ten Oesterreichs" war folgende Entschliessung eingebracht, welche einstimmig angenommen wurde:- " 1). Der Kongress lenkt die Aufmerksamkeit der ihm angeschlossenen Organisationen auf den Beschluss des Kongresses in Dresden vom September 1928, in dem ausgesprochen wurde, dass das Programm von Montreux als das nächste Ziol der Bestrebungen der dem Internationalen Bund angeschlossenen Organisationen gelten solle. 2). Die Weltwirtschaftskrise hat auch die Existenz der Angestellten aller Länder erschüttert, sie in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen gehemmt. Es hat sich erwiesen, dass in jenen Ländern, die den Angestellten einen gesetzlichen Schutz, ähnlich wie er in dem Programm von Montreux gefordert wird, gewährt haben, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Existenz der Angestellten immerhin in geringerem Umfange sich zeigen. Die in diesen Ländern bestehenden Schutzmassnahmen bewahren in gewissem Masse die Angestellten vor allzuschworen Existenzopfern. Die Unternehmerklasse, unfähig, dic Krise der kapitalistischen Wirtschaftsordnung zu meistern, schreibt diesen Massnahmen, dio im Interesse dos Schutzes der Arbeitskraft auf dem Gebiete der allgemeinen Sozialpolitik und Sozialversicherung getroffen wurden, die Schuld an der Krise zu. Die Unternehmer unterlassen dabei, darauf hinzuweisen, dass dio Wirtschaftskrisc nicht minder stark auch in Ländern ohne irgend ei nen besonderen Schutz für die Angestellten sich geltend macht. Sie benützt aber in jenen Lindern, wo es den Angestellten gelungen ist, sich durch die zähe Arbeit ihrer Organisation ein gewisses Mass an Schutz zu erringen, die Tatsache des Niederbruchs der : Tudo o: : m 14Hoffnungen auf ein kapitalistisches Dauerregime dazu, um gegen die sozialen Errungenschaften der Angestelltenschaft Sturm zu laufen und wendet alle Mittel sowohl die des Einflusses auf die Regierung und Gesetzgebung, wie die des rücksichtslosen Terrors auf die um ihre Existenz bangenden Angestellten an, um jene Schutzmassnahmen zu beseitigen, die wirtschaftliche Stellung der Angestellten zu schwächen und die Lebenshaltung der Angestellten um ein bedeutendes zu drücken. 3.) Daraus ergibt sich für alle dem Internationalen Bund angeschlossenen Organisationen die Pflicht, alles aufzubieten, um das Mrss des bisher errungenen, sei es gesetzlichen, sei es vertraglichen Angestelltenschutzes, insbesondere auch den Reallohn, zu wahren, in jenen Ländern aber, in denen bislang die gesetzlichen Schutzmassnahmen überhaupt oder in grösserem Umfange fehlen, mit erhöhter Energie und durch entsprechende Einwirkung auf die öffentlichen Frktoren den Kampf um die Durchführung des Programmes von Montreux aufzunehmen. 4). Dieser Kampf soll insbesondere auch die Erlangung einer sozialen Versicherung zum Ziele haben, die auf die beruflichen Interessen der Angestellten Rücksicht nimmt. 5). Es liegt sowohl im Interesse der Angestellten jener Länder, die eine Angestelltenversicherung nicht oder in nicht genügendem Masse eingeführt haben, wie auch in jenem der Angestellten der Länder, in denen eine gut funktionierende Angestelltenversicherung durch Angriffe der Unternehmerklasse bedroht ist, dass die dom Internationalen Bund angeschlossenen Angestelltenorganisationen in den Bereich ihrer Kämpfe um die Erhaltung des bereits Errungenen, wie um die Gewinnung neuen sozialen Fortschritts auch das Verlangen nach einer den Bedürfnissen der Angestell tenschaft voll gerechtwerdenden Sozialversicherung aufnehmen, die sowohl die Kranken- und Unfall- wie auch die Invalidittsversicherung, Alters- und Hinterbliebenenversiche rung und die Arbeitslosenversicherung umfasst". .0------ 0. ㅎㅎ DER VORSTAND. Der vom 15.- 18.September 1928 in Dresden tagende Kongress beschloss, der Vorstand sollte aus sieben Vertretern sieben verschiedener Länder und den Vorsitzenden der sieben Frchgruppen bestehen. Es sind die Fachgruppen der Bankangestellten, Versicherungsangestellten, Handelsangestellten, des kaufmännischen und Büropersonals in der Industrie, der Geschäftsreisenden, Werkmeister und Techniker. Der vom 11.- 15. Mai 1931 in Amsterdm abgehaltene Kongress handhabte diese Zusammenstellung des Vorstandes, dem folgende Kollegen angehörten:- 0. Urban, Präsident J. Hallsworth, Vize- Präsident R. Klein. °° 0. Capocci K. Pick J. Johansen O° o O O Berlin Manchester Prag Peris 0. Wien Kopenhagen Amsterdam G.J.A.Smit Jr., Generalsekretär H. Allina, Fachgruppenvorsitzender der Bankangestellten, Wien A. Broczyner, Versicherungsang. ?? £ 9 A.Creech Jones ?! Fr. Rogon 11 ?? Handelsangest. London kaufm.u.Büropersonal K.Pacovský H. Buschmann Ing.0.Schweitzer" SF 1t ११ T ff ११ ११ i.d.Industrie, Berlin Gesch ftsreisend.Prag Werkmeister, Düsseldorf Techniker 20180 aab aim B80.dood 15. - Das durch das Ableben des Koll. Jens Johansen frei gewordene Mandet wurde durch Koll.Julius Hansen, Vorsitzemden des Dansk Handels- og Kontormedhjaelperforbund zu Kopenhagen, besetzt. In der am 17. u.18. Juni 1933 in Genf tagenden Vorstandssitzung wurde von den infolge des Ausscheidens der deutschen Verbände verursachten offenen Mandate der deutschen Vorstandsmitglieder Kenntnis genommen. Es handelte sich um die Kollegen 0. Urban Vorsitzender , Berlin Fr. Rogon, Fachgruppe d.kaufm.u.Büro personals i.d. Industrie, Berlin H. Buschmann, Fachgruppe der Werkmeister, Düsseldorf Ing. O.Schweitzer, Fachgruppe der Techniker , Berlin. Die Funktion des Vorsitzenden unserer Internationale wurde im Mai 1933, nach dem Abbruch der Beziehungen mit den deutschen Verbänden, durch unseren Vize- Vorsitzenden, Koll.J.Hallsworth, Manchester, wehrgenommen. In der vom 21.- 23. März 1934 in Paris tagenden Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass Koll.Hallsworth zum Vorsitzenden ernannt werden und die Bezeichnung" stellvertre tender" in Zukunft wegfallen sollte. Die infolge des Hinscheidens unseres Generalsekretärs Smit entstandene Vakanz für Holland im internationalen Vorstand- Kollege Smit war gleichzeitig Vertreter Hollands im Vorstand- wurde auf Vorschlag der beiden angeschlossenen holländischen Verbände durch Koll.C.W.Jacobsen, Sekretär des Algemeene Nederlandsche Bond van Handels- en Kantoorbedienden Amsterdam, besetzt. , Durch das Vorgehen des Dollfuss- Regimes in Oesterreich werden sich wahrscheinlich weitere Rückwirkungen auf die Zusammenstellung des Vorstandes ergeben. Es wird Aufgabe des Brüsseler Kongresses sein, die Entscheidung darüber zu treffen. VORSTANDSSITZUNGEN. ㅎㅎ. In der Berichtsperiode. fanden ausser der Sitzung, die direkt vor dem Kongresse abgehalten wurde, um die letzten Vorbereitungen zu regeln, drei Vorstandssitzungen statt. Ueber die Beratungen ist ausführlich berichtet worden in den" Mitteilungen" No. 117, 139, 148 und 159a, sodass wir uns an dieser Stelle nur auf eine kurze Aufzählung der Beschlüsse beschränken:- BERLIN.- 13.- 15.Oktober 1932( mitteilungen 139) - Es fanden ausführliche Beratungen über den vom Generalsekretär unterbreiteten Bericht sowie über die Durchführung der vom Amsterdamer kongress angenommenen Beschlüsse statt.Beschlossen wurde, im Jahre 1933 eine internations le Jugendleiter- Konferenz einzuberufen. Beim Internationalen Arbeitsomt sollte die baldige Einberufung des beratenden Angestelltenausschusses beantragt werden. Ferner wurden Resolutionen angenommen gegen die anhaltende Zunahme der Einengung der Handelsbeziehungen durch Devisenvorschriften, für die Einführung der Vierzigstundenwoche und gegen die zunehmende Kriegsgefahr. GENF. 17.u.18. Juni 1933( Mitteilungen No.148) - Die Beratungsgegenstände dieser Sitzung stenden alle mehr oder weniger im Zeichen des Verlustes der deutschen Verbände. Der Generalsekretär Smit hatte über die Berichtsperiode seit Oktober 1932 einen ausführlichen Bericht unterbreitet. Von der im Januar vollzogenen Verschmelzung des französischen Bankangestelltenverbandes mit dem französischen Angestelltenverband( Fédération ་ 1. T : - 16nationale des Syndicats d'Employés) wurde Kenntnis genommen. Ueber die Zusammensetzung des beretenden Angestelltenausschusses beim IAA wurde ausführlich beraten. Die österreichischen Vertreter im Vorstand schilderten ausführlich die derzeitige Situation in Oesterreich. Infolge des Verlustes der deutschen Angestelltenverbände und der dadurch stark verminderten Einnahmen unserer Internationale wurden verschiedene Sparmassnahmen beschlossen, während der Beitrag ab 1.Juli 1933 von F1.30 auf 45 Hfl. per 1000 Mitglieder per Jahr erhöht wurde. Es wurde ferner beschlossen, die auf Ersuchen des Koll. Klein im September 1933 nach Brünn einzuberufende Jugendleiter- Konferenz vorläufig hinauszuschieben. Kollege Klein kündigte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Mitteleuropäischen Angestelltenverbände an, die zur engeren Gestaltung der Beziehungen zwischen den Angestelltenverbänden in Tschechoslowakei, Ungarn und Oesterreich führen sollte. Der Generalsekretär stellte den Vorstand in dieser Sitzung davon in Kenntnis, dass der zweite Vorsitzende Koll.Hallsworth seit Mai 1933 die Funktion des Vorsitzenden wahrnehme und dass Smit regelmässig mit ihm in Verbindung stehe. PARIS. 21.- 23. März 1934( Mitteilungen No.159 A).- In dieser Sitzung gedachte Koll Hall sworth in gefühlvollen Worten der während der Berichtsperiode Dahingeschiedenen, nl. des Generalsekretärs G. J. A. Smit Jr. und des Koll.Ing.Otto Schweitzer, Berlin. Es wurde beschlossen, den nächsten Internationalen Kongress für den 12. und 13. Juli 1934 nach Brüssel einzuberufen. Bis zum Kongress wurde Koll.W.G.Spiekman die Wahrnehmung des Sekretariats anvertraut. Mit einer Stimmenmehrheit wurde ferner beschlossen, dem Brüsseler Kongress zu empfehlen, Koll.Spiekman zum Sekretär des IBP zu ernennen und das Sekretariat in Amsterdam zu belassen. In diesem Zusammenhang wurden einige Statutenänderungen zur Unterbreitung an den Kongress vorbereitet. Die vom IGB unterbreiteten Vorschl" ge betreffend den strukturellen Umbau des IGB, bezw. die Eingliederung der IBS in den IGB wurde in der bestehenden Form abgewiesen. Im Vorstand des IGB, an dessen Sitzungen Koll.Smit mit beratender Stimme teilnahm, wird unsere Internationale jeweils durch das Vorstandsmitglied des Landes, in dem die Sitzung abgehalten wird, vertreten sein. Es wurde ferner beschlossen, das IAA zu ersuchen, die durch das Ableben des Koll. Smit frei gewordenen Mandate im beratenden Angestelltenausschuss und in der beretenden Kommission für Frauenarbeit dem Koll.Spiekman zu übertragen. -0. DAS INTERNATIONALE SEKRETARIAT. ÷÷ Das Amt des Generalsekretärs blieb bis zu seinem Tode in den Händen des Kollegen G. J. A. Smit Jr., Amsterdam. Anlässlich seiner Teilnahme an der Beerdigung des Koll. Smit beauftragte der stellvertretende Vorsitzende, Koll. J.Hallsworth, Manchester, den Koll.Spiekman mit der Wahrnehmung des Sekretariats bis zur nächsten Vorstandssitzung. In der vom 21.- 23.März in Paris tagenden Vorstandssitzung wurde beschlossen, den Sitz der Internationale in Amsterdam zu lassen, während Koll.Spiekman mit der Führung der Geschäfte bis zum Kongress betraut wurde. In der Berichtsperiode hat Koll.A.E.Oetzmann die ihr übertragene Arbeit zur vollen Zufriedenheit des Vorstandes verrichtet. Das Sekretariat war wie bisher im Gebäude des Algemeene Nederlandsche Bond van Handels- un Kantoor bediende untergebracht. Als dieser Verband von der Weterings chans 251 nach der Paulus Potterstr. 9 umzog, übersiedelte auch unser Sekretariat dorthin. 0- -0. : ㅎㅎㅎ - 17- ALLGEMEINES. ANSCHLUSSE UND AUSTRITTE.- In der Berichtsperiode wurden die Bemühungen des Sekretariats für die Werbung neuer Verbände kräftig fortgesetzt. Folgende Verbände sind seit Januar 1931 beigetreten:- LONDON Grossbritannien: National Union of Commercial Travellers, LONDON Association of Engineering& Shipbuilding Draughtsmen Sindicato Espanol de Trabajadores de Comercio, MADRID Federacion de Empleados de Oficinas de Espana, MADRID Spanien: 9 Durch die bekannten Ereignisse in Deutschland und Oesterreich ist die Mitgliedschaft untenstehender Verbände seit Mai 1933 bezw.seit Februar 1934 erloschen:- Deutschland: Oesterreich.Zentralverband der Angestellten, BERLIN Bund der technischen Angestellten u. Beamten, BERLIN Allg. Verband der deutschen Bankangestellten, BERLIN Polier-, Werk- u.Schachtmeisterbund f.d.Baugewerbe Deutschlands BRAUNSCHWEIG Zentralverein d.kaufm. Angestellten Oesterr WIEN Bund der Industrieangestellten Oesterreichs, WIEN Reichsverein d.Bank.- u.Sparkassenbeamten, WIEN Bund der Bank-, u.Sparkassengehilfen Oesterr.WIEN Verein d.Versicherungsangestellten Oesterr. WIEN Reichsverein d.Zeitungsbeamten WIEN Der Reichsverband der Berbau- u.Hüttenangestellten" in Teplitz- Schönau( Tschechoslowakei) hat im Juli 1933 die Mitgliedschaft in unserem IBP zum 1. Januar 1934 gekündigt. Der Vorstand eines unserer britischen Verbände:" The Mental Hopsital and Institutional Workers' Union" fasste den Beschluss, sich aus unserer Internationale zurückzuziehen. Das Sekretariat ist bemüht, diesen Verband zum Wiederanschluss bei unserem Berufssekretariat zu bewegen. MITGLIEDERBEWEGUNG.1. Januar 1932 Der Mitgliederstand unserer Internationale gestaltete sich in den letzten drei Jahren wie folgt:- 880.741 Mitglieder 49 Verbände in 20 Ländern 1. Januar 1933 488.313 Mitglieder 43 Verbände in 19 Ländern 1. Januar 1934 426.654 Mitglieder 36 Verbände in 18 Ländern Beilage A enthält eine Uebersicht der angeschlossenen Verbände mit den betreffenden Mitgliederzahlen. KONTAKT MIT DEN ANGESCHLOSSENEN VERBANDEN.Als kurz nach unserem Amsterdamer Kongress die Wirtschaftskrise immer schärfere Formen annahm, wurde seitens des derzeitigen Vorsitzenden Koll.0.Urban und des Generalsekretärs Smit ernsthaft erwogen, oh eine aussergewöhnliche Vorstandssitzung, bezw. ein aussergewöhnlicher Kongress einzuberufen sei. Sie kamen aber zu der Schlussfolgerung dass die Verwirklichung von Massnahmen auf internationalem Gebiet in erster Linie Aufgabe des Internationalen Gewerkschaftsbundes sei. Und besonders aus diesem Grunde beschlossen beide Kollegen von der Einberufung einer ausserordentlichen Vorstandssitzung oder eines aussergewöhnlichen Kongresses abzusehen. : 18- Von der Einberufung einer Wirtschaftskonferenz( Okt.1931), bezw. von der Einberufung einer gemeinsamen Konferenz der angeschlossenen Verbände aus Deutschland, Oesterreich, Ungarn und der Tschechoslowakei( Febr.1932) wurde nach mündlichen und schriftlichen Verhandlungen zwischen den Kollegen Urban, Klein und Smit ebenfalls Abstand genommen, unter anderem auch deshalb, weil der Amsterdamer Kongress sich ausführlich mit der Lage der Angestellten beschäftigt hatte und weil schliesslich in bezug auf die meisten dringenden Fragen nur durch Beeinflussung der Regierungen im eigenen Lande ein wirksamer Erfolg zu erwarten sei. Es sei Aufgabe der angeschlossenen Verbände, für die Verwirklichung der in der Resolution enthaltenen Forderungen betreffend Arbeitslosenversicherung und Arbeitsbeschaffung zu arbeiten. Um schliesslich eine einigermassen einheitliche Aktion der angeschlossenen Verbände auf diesem Gebiete zu erzielen, wurden die Verbände ersucht, einen Bericht über die Lage in ihrem Lande sowie eine Uebersicht der von ihnen getroffenen Massnahmen einzusenden. Diesem Ersuchen haben eine ganze Anzahl Verbände entsprochen. Die eingegangenen Berichte wurden in den Mitteilungen No. 125, 127, 128, 130 veröffentlicht. Um schliesslich auch die Aufmerksamkeit der Angestellten auf die Ursachen der Krise zu lenken und auf ihre Pflicht, sich freigewerkschaftlich zu organisieren, wurde nachstehendes Monifest vom Internationalen Vorstand veröffentlicht. Das Manifest wurde in vielen Verband szeitungen nachgedruckt:- AN DIE ANGESTELLTEN! " Kollegeinnen und Kollegen, Alle Länder haben unter der wirtschaftlichen Krise zu leiden ⚫ Grosse Arbeitslosigkeit, auch für die Angestellten, sowie Angriffe der Arbeitgeber auf Arbeits- und Lebensbedingungen sind davon die Folgen. Entbehrung und Not sind in den Angestelltenhaushalt eingezogen. Wie haben sich diese Verhältnisse entwickelt? Reicht der Produktionsvorrat nicht aus, um alle Menschen mit Nahrung, Kleidung und sonstigen notwendigen Bedarfsartikeln zu versehen? Im Gegenteil, landwirtschaftliche und industrielle Produkte sind im Ueberfluss vorhanden. Es gibt Millionen Menschen, die diese Weren brauchen, aber nicht kaufen können. Wie paradox es auch sein möge, die Tatsache lässt sich nicht leugnen, dass trotz des Ueberflusses an Waren bei vielen ein gewaltiger Mangel dieser selben Waren besteht. Die Rationalisierung und das Fehlen einer Planwirtschaft führen zur Ueberprodutkion. Darum musste die Produktion eingeschränkt und infolgedessen eine Anzahl Arbeitnehmer entlassen werden. Aber auch die Industrie, die die für die Ausdehnung benötigten Apparate usw. lieferte, schritt mangels genügender Aufträge zu Personalentlassungen. Anstatt des Lohnes oder Gehalts erhielten die Entlassenen eine Unterstützung, was eine Verminderung ihrer Kaufkraft bedeutete. Jetzt wer der Stein ins Rollen gebracht: Die Arbeitslosigkeit wurde immer grösser, während die Gesamtkoufkraft ständig abnahm. Dabei spielt noch etwas anderes eine bedeutende Rolle, nämlich die Banken, bezw. der Kredit. Für die Durchführung technischer Verbesserungen und die Ausdehnung der Betriebe wurden gewaltige Summen benötigt. Das Aktienkapital wollte man nicht zu sehr vergrössern, weil dadurch der Prozentsatz der Dividenden zu gering würde.Um sich grössere Mittel zu sichern, begann man langfristige Kredite aufzunehmen : - 19- " Diese Kredite wurden von den Banken gewährt aus Beträgen, die ihre Kunden kurzfristig bei ihnen deponiert hatten. Bei Ausbruch einer Krise bricht sowohl unter den kleinen als auch den grossen Kapitalbesitzern eine, sehr häufig künstlich erzeugte, Panik aus und so entstand eine Vertrauenskrise. Die Bankguthaben wurden zurückgefordert, Effekten verkauft, der Kurs fiel infolge des grossen Angebots. Die Banken waren nicht mehr imstande, die Depositos und Rechnungssaldi zurückzuzahlen und mussten ihre Schalter schliessen. Eine verschärfte Krise trat ein. Nicht nur mehr Entlassungen, sondern auch immer heftigere Angriffe auf die Lebensbedingungen der Arbeitnehmer folgten. Die industrielle Krise nahm in Amerika ihren Anfang. Weil da in dem meisten Staaten überhaupt keine Sozialgesetzgebung und Sozialversicherung besteht, können diese Lasten nicht die Ursache sein. Der erste grosse Benkenkrach wer der der österreichischen Kreditanstalt, der zweite der Zusammenbruch der Danetbank in Deutschland. Darnach folgte der Sturz des englischen Pfundes. Der Teuschwert des Pfundes, also auch der ausgezahlten Löhne und Gehälter, wurde plötzlich um 20 bis 25% geringer. Andere Valuten erlitten dasselbe Schicksal und sogar in Ländern, die einen grossen Goldvorrat besitzen, sind Konkurse an der Tagesordnung. Das jetzige System ist also die Ursache. Aber nicht nur das System, sondern auch seine Träger. Die Unternehmer haben immer den Standpunkt eingenommen, dass sie allein zu entscheiden hätten, dass sie allein Kenner der Wirtschaft wären. Ein Mitsprache recht der Arbeitnehmer oder Staatseinmischung wurde abgewiesen. Sie waren Herr im Hause. Die Entwicklung in den verschiedenen Ländern hat gezeigt, dass sie die Wirkung ihres eigenen Systems nicht kannten. Die Ereignisse der letzten Zeit haben nicht nur die leichtsinnige Wirtschaft und grossen Schwindeleien an den Tag gebracht, sondern auch bewiesen, dass grosse Dummheiten gemacht wurden. In ihrer Angst um die Folgen ihres eigenen Wirkens rufen die Arbeitgeber jetzt die Hilfe des Staates ein. Wer muss die Folgen dieser Krise tragen? Des kapitalistische System und seine Träger, die Urheber der Krise und des ganzen Elends. Da sie jedoch ausschliesslich um ihren Profit besorgt sind, trachten sie die Lasten auf die Arbeitnehmer abzuwälzen. Um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und dem rücksichtslosen Treiben der Unternehmer Widerstand zu leisten, haben die Arbeitnehmer( Arbeiter und Angestellte) sich in Gewerkschaften vereinigt. Die Gemeinschaft wurde gezwungen, mittels Sozialgesetzgebung und Sozialversicherung die natürlichen Belange der Arbeitnehmer zu schützen, an denen sich die Unternehmer nichts gelegen sein liessen( z.B. Unterstützung im Felle von Krankheit, Unfall, Alter, Invalidität und Arbeitslosigkeit; bessere Regelung der Arbeitszeit und des Urlaubs, usw.) Das kostet der Gemeinschaft, bezw. dem Staat und den Arbeitnehmern selbst an Prämien Millionen, die tatsächlich von den Unternehmern bezahlt werden müssten. Welches Heilmittel bieten uns die Unternehmer? Die Unternehmer, deren System das ganze Elend verursacht hat und die in allen Ländern die Macht in Händen haben, die den Regierungen ihren Willen diktieren, haben nur ein Heilmittel: Verschlechterung der im mühsamen Kampf errungenen Arbeitsbedingungen und Verschlechterung der Sozialversicherung und Sozialgesetzgebung. Müssen wir uns dies gefallen lassen? Wir Angestellten sind jetzt in genau derselben Lage wie die Handarbeiter; auch wir haben keine feste Stellung, keine Lebensposition mehr. Auch wir wissen nicht, was uns der nächste Tag bringen wird. Auch wir benötigen gesetzlichen und gewerkschaftlichen Schutz; unser Einkommen reicht gewöhnlich nur dür die allernotwendigsten Bedürfnisse aus, so dass kulturelle Bedürfnisse von Luxusausgaben überhaupt nicht zu reden für viele Angestellten : SIG - 20- " zu den frommen Wünschen gehören. Wir können die Lasten dieser Krise nicht tragen, aber wir wollen es auch garnicht! Die Urheber sollen sie für eigene Rechnung nehmen. Ersparnisse sind in erster Linie möglich bei den grossen Einkommen der Unternehmer, des weiteren bei den wahnsinnigen Rüstungsausgaben wieler Länder. Wie kommen wir aus diesem Elend heraus? Die Unternehmer haben die wirtschaftliche und politische Macht in Händen. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir dieser Macht unsere Macht gegenüberstellen, d.h. wir müssen uns in Mossen, Schulter an Schulter, Männer und Frauen, Aeltere und Jugendliche in den freien Gewerkschaften organisieren. Wenn es auch schwer fällt dies einzusehen, nicht Recht, sondern Macht allein ist ausschlaggebend in dieser kapitalistischen Gesellschaft. Diese Macht müssen wir vor allem zur Abwehr von Verschlechterungen und zur Verbesserung unserer Lage anwenden. Aber auch für das weiterliegende Ziel benötigen wir eine mächtige Organisation, nämlich zur Beseitigung der Ursachen der Krise, zur Umformung des kapitalistischen Systems in ein System, in dem Produktion und Verteilung sich gründen auf das Prinzip der gemeinsamen Arbeit für das allgemeine Wohl und nicht für den priva ten Profit. Diese Ziele liegen im Interesse der ganzen Menschheit, nicht nur in dem einzelner Völker. Zu ihrer Erreichung müssen die Zollmauern niedergerissen und die Rüstungen eingestellt werden. Gegenseitige Eifersucht muss der internationalen Verbrüderung weichen. Die Welt darf nicht länger ein Tollhaus bleiben, in der nur Elend und Entbehrung zu finden sind. Es muss eine Gesellschaft geschaffen werden, in der Wohlfahrt und Friede herrschen. Nur ein unausgesetzter Kampf der klassenbewussten Arbeiter und Angestellten wird uns zum Ziele führen. Wir fordern deshalb alle Angestellten auf, sich den freigewerkschaftlichen Reihen anzuschliessen, mit uns die Macht zu formen, die erforderlich ist, um Ordnung zu schaffen wo jetzt Chaos herrscht, Glück und Wohlfahrt zu bringen, wo jetzt Hass und Ungerechtigkeit herrschen.. Nächstenliebe muss die Triebfeder unseres Schaffens sein und der Antrieb dazu DIE INTERNATIONALE SOLIDARITät." 0. Urban, Vorsitzender; H.ALLINA( Vors.d.Fachgruppe d.Benkangestellten) A.BROCZYNER( Vors.d.Fachgr. d.Versicherungs angestellte) H.BUSCHMANN( Vors.d.Fachgr. Werkmeister) 0.CAPOCCI( Frankreich) A.CREECH JONES( Vors.d.Fachgruppe d.Handelsangest.) J.JOHANSEN( Dänemark) R.KLEIN( Tschechoslowakei) DER INTERNATIONALE VORSTAND: J.Hallsworth, Vize- Vorsitzender. K.PACOVSKÝ( Vors.d.Fachgr.d.Geschäftsreisenden) K.PICK( Oesterreich) Fr.ROGON( Vors.d.Fachgr.d.kaufm. u.Büropersonals i.d.Industrie) Ing.0.SCHWEITZER( Vors.d.Fachgruppe der Techniker) G.J.A.SMIT JR.( Generalsekretär). T 30 - 21- Die Fühlungnahme mit den angeschlossenen Verbänden war sowohl in schriftlicher wie auch in persönlicher Beziehung sehr reger Art. Ausser den Auskünften, welche den Organisationen durch die" Mitteilungen" und anderen Veröffentlichungen sowie auf besonderes Ersuchen zugegangen sind, hat ein reger Briefwechsel mit fast allen Verbänden stattgefunden. Die vielfach erbetenen Auskünfte über Firmen, Arbeitsbedingungen usw. wurden soviel wie möglich erteilt. Zur Festigung des persönlichen Kontakts war unser I.B.P. auf den Kongressen bezw. Konferenzen der folgenden Verbände vertreten: Ort und Zeit: Vertreter des IBP: Kongresse: Svenska Handelsarbetareförbundet Juni 1931 Malmö G.J.A.Smit Jr. 0. Urban Zentralverband d.Versicherungsan- Okt.1931 gestellten i.d.Tschechosl.Republik Prag Allgemeiner freier Angestelltenbrd Okt.1931 Leipzig Bund der Industrie angestellten Nov. 1931 Oesterreichs Wien Zentralverein der kaufm. Angestell- Nov.1931 G.J.A.Smit Jr. Ing. 0.Schweitzer Ing.0.Schweitzer ten Oesterreichs Wien Algemeene Bond van Technisch- en Opzichthoudend Personeel Mai 1932 Utrecht G.J.A.Smit Jr. Dansk Handels- og Kontormedhjael- Juli/ Aug.1932 G.J.A.Smit Jr. perforbund Kopenhagen Sein Vorhaben, im Februar 1934 dem Kongress des Bundes der Industrieangestellten Oesterreichs beizuwohnen und im Anschluss daran nach Budapest zu fahren, um den ungarischen Verbänden einen Besuch abzustatten, konnte Generalsekretär Smit nicht ausführen, weil er sich ins Krankenhaus begeben musste. Koll.W.G.Spiekman hatte im November 1933 Gelegenheit, persönliche Fühlung mit den angeschlossenen Verbänden in Dänemark und Schweden aufzunehmen. Im Februar und März 1934 hat er dem Einheitsverband der Privatangestellten in der CSR in Prag kurze Besuche gebracht. - KONTAKT MIT NICHT ANGESCHLOSSENEN ORGANISATIONEN. Ein wichtiges Bindeglied zwischen unserem Sekretariat und verschiedenen nicht- angeschlossenen Verbänden stellen die von uns in deutscher, englischer und französischer Sprache veröffentlichten" Mitteilungen" dar. Alles mögliche wurde versucht, um insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltteilen uns noch fernstehende Verbände zum Anschluss zu bewegen. Insbesondere werden wir Mittel und Wege finden müssen, um solche Angestelltenorganisationen zum Anschluss an unsere BerufsInternationale zu bewegen, welche der dem IGB( Paris) angehörenden Landeszentrale bereits angeschlossen sind. In grösseren Zeitabständen werden auf Grund des Brüsseler Vorstandsbeschlusses( 1929). auch" Mitteilungen" in spanischer Sprache veröffentlicht. Dadurch ist auch die Verbindung mit einigen Mittel- und Südamerikanischen Angestelltenverbänden besser geworden, wenngleich es zu einer engeren Fühlungnahme noch nicht gekommen ist. - Was die" Vereinigung schweizerischer Angestelltenverbände", ( VSA) Zürich, anbetrifft eine der bedeutendsten europäischen Angestelltenverbände, welche ausserhalb unserer Internationale steht- so boten die Tagungen des beratenden Angestellten- Ausschusses beim IAA in Genf Gelegenheit, eine persönliche Fühlungnahme herzustellen. 15 Baninoadd mt find hondewusted adotex1000 netlistagge To ste na o #dogxdes - S REMOITASIMAO 330 HOESTON THOM THAT Y ceofdoa0908-700n nenobeidota bau erat fee and nedoelts n done red ego nf exobnccedent mist bordogne ex9) 801b edo low, mogawed solenoid. -0900 ton to us as doelgene Ja Meyzule i gabalidrev atb dous dat obroway 19ased mobaidzevnet.ledaag modey do in food and squalor odandet( AB) -22Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass in Schweden eine Anzahl neutraler Angestelltenverbände sich zu einer Zentralorganisation zusammengeschlossen haben( Anställdas Centralorganisation i Sverige). Gelegentlich des Kongresses( Juni 1931) unseres schwedischen Verbandes hat Generalsekretär Smit mit Koll.J.A.Lundgren die Lage in Schweden eingehend besprochen. Eine direkte Fühlungnahme mit dieser neugebildeten Föderation hat nicht stattgefunden. In Polen besteht auch eine Zentrale der verschiedenen Angestelltenorganisationen und Kopfarbeiterverbände, die Unja Zwiazców Zawadowych Pracowników Umyslowych. Diese Zentrale steht unter dem Einfluss der polnischen Regierung. VEROFFENTLICHUNGEN.Ausser den Mitteilungen erhielten alle angeschlossenen Verbände und zahlreiche nichtangeschlossene Organisationen folgende Dokumente:- Bericht über den Internationalen Kongress, abgehalten in Amsterdam vom 11. bis 15.Mai 1931; Bericht über die soziale und wirtschaftliche Lage der Bankangestellten in den verschiedenen Landern. Bericht über die soziale und wirtschaftliche Lage der Techniker in der UdSSR. Berichte der angeschlossenen Verbände über die wirtschaftliche Lage in ihren Ländern( siehe Mitteilungen Nr. 125, 127A, 128 u.130.); ERHEBUNGEN.Probleme:- - Auf Ansuchen von einem oder mehreren angeschlossenen Verbänden wurden Erhebungen angestellt über folgende 1. Eventuelle Bevorzugung von Berufssoldaten, nach Beendigung ihrer Militärdienstzeit, bei Anstellungen bei Behörden oder Privatunternehmungen. 2. Automatenwesen. 3. Volksbibliothekswesen. 4. Organisierung von Apothekerassistenten. 5. Begünstigungen für Geschäftsreisende im Eisenbahnverkehr. 6. Konzessionierung des Kleinhandels. Wir bedauern wiederum feststellen zu müssen, dass uns im Hinblick auf die Beantwortung der Fragebogen nicht immer die grösste Unterstützung zuteil wird. Das uns zur Verfügung gestellte Material wurde durchwegs zu einem Bericht verarbeitet und alsdann in den" Mitteilungen" veröffentlicht. JUGENDFRAGEN. Unser Kongress in Dresden hat nach einem Referat unseres Kollegen Klein, Prag, zu diesem Fragenkreis ausführlich Stellung genommen. In der Berichtszeit haben die Verbände dieser Frage erhöhte Aufmerksamkeit entgegengebracht und verschiedentlich auch Jugend- Sektionen gegründet. In dem vom Internationalen Gewerkschaftsbund errichteten Komitee für Jugend- und Bildungsfragen sind wir leider nicht vertreten. Zu einer Kommissionssitzung, die sich mit Fragen beschäftigte die auch für die Angestellten jugend von Bedeutung sind, haben wir auf unseren Wunsch einen Vertreter mit beratender Stimme entsenden können( Juli 1929). Für die späteren Sitzungen ist das nicht mehr möglich gewesen. Bei den Beratungen spielte das Schul- und Erziehungsprogramm eine entscheidende Rolle, zu dem inzwischen auch der Brüsseler Kongress des IGB abschliessend Stellung genommen hat. Unser Sekretariat hatte auch sehr häufig Gelegenheit, einen Korrespondenzaustausch zwischen jugendlichen Mitgliedern der verschiedenen Länder zu vermitteln. Es ist dies ein sehr gutes Mittel, die Sprachkenntnisse zu vertiefen und sich mit den Verhältnissen des in Frage kommenden Landes besser vertraut zu machen. Der Korrespondenzaustausch fand hauptsachlich zwischen deutschen Jugendlichen mit dänischen, englischen französischen und hollän dischen Jugendlichen statt. > bej heje ese, Mat)- a folge d Ecopreme Bab gea 23Die Berliner Vorstandssitzung hatte die Einberufung einer internationalen Jugendleiter- Konferenz beschlossen, sie sollte im September 1933 in Brünn stattfinden. Die Vorbereitung dieser Konferenz, deren Tagesordnung alle wichtigen Jugend fragen vorsah, war bereits weitgehend gediehen. Infolge der Vorgänge in Deutschland hat die Genfer Vorstandssitzung eine Vertagung beschlossen. Die Verbände sind nochmals auf die Dresdner Beschlüsse aufmerksam gemacht worden. HILFSAKTIONEN. Deutschland.Die Genfer Vorstandssitzung hat sich sehr eingehend mit der Frage einer Hilfsaktion für deutsche Kollegen beschäftigt. Es wurde allgemein der Auffassung des Generalsekretärs zugestimmt, dass es wünschenswert sei, die vom Internationalen Gewerkschaftsbund eingeleitete allgemeine Unterstützungsaktion für alle Arbeiter und Angestellten zu unterstützen und keine besondere Hilfsaktion unserer Internationale für die Angestellten durchzuführen. Das Sekretariat wurde beauftragt, sich mit folgendem Ersuchen an die angeschlossenen Verbände zu wenden: 1. sich an der von den Landeszentralen eingeleiteten Unterstützungsaktion zugunsten der geflüchteten deutschen Arbeiter und Angestellten zu beteiligen. 2. Finanzielle Beiträge an diese Hilfsfonds zu leisten, sowie die Verbandsmitglieder aufzufordern, auch individuell Beträge an diese Fonds zu zahlen. 3. Dem Sekretariat über sämtliche von den Verbänden unternommenen Unterstützungsmassnahmen zu Gunsten der Flüchtlinge Bericht zu erstatten. Da noch kein ausreichendes Zahlenmaterial vorliegt, müssen wir in diesem Bericht darauf verzichten, schon jetzt nähere Angaben zu machen. Oesterreich Zu der Frage einer Hilfsaktion für die österreichischen Kollegen hat die Pariser Vorstandssitzung Stellung genommen und beschlossen, dass der obige Beschluss sinngemäss Anwendung finden soll. Das gilt auch für das grosse Hilfswerk für die Opfer des Terrors in Oesterreich. Es kann schon jetzt gesagt werden, dass unsere Verbände und ihre Mitglieder sich sehr opferbereit gezeigt haben. Alles muss geschehen, damitden Opfern unserer tapferen Kämpfer in Wien und Oesterreich auch weiterhin ausreichend geholfen werden kann. Saargebiet.Durch die Vernichtung unserer deutschen Verbände ist aucn die freigewerkschaftliche Angestell tenbewegung des Saargebiets in grösste Bedrängnis geraten. Zu dem allgemeinen Naziterror, der auf fascistische Art die allgemeine Abstimmung für 1935 vorbereitet, gesellt sich ein besonderer Druck auf die freien Gewerkschaftsmitglieder, der sie zur Gleichschaltung zwingen soll. Der Schutz der Regierungskommission ist sehr unzulänglich. Dadurch ist zwar die gewaltsame Gleichschaltung der Organisationen von Berlin aus verhindert worden, aber die einzelnen Mitglieder sind unter einen um so schärferen persönlichen Druck gestellt worden. Die Nazis schrecken vor keinem Mittel wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aechtung zurück. Die bürgerlichen Verbände haben sich von vornherein" freiwillig" gleichgeschaltet. Auch auf unsere Verbände ist der schwere Druck nicht ohne Rückwirkung geblieben. Fest und standhaft blieb der Z.d.A.; auf seinem Verbandstag am 18. Juni 1933 wandelte er sich in eine selbständige freigewerk schaftliche Angestelltenorganisation um, die ihr Organisationsgebiet auf alle Angestellten erstreckt. Das machte auch die Herausgabe einer eigenen Zeitung nötig. Die finanziellen Lesten sind aber auch dadurch gewachsen, dass die früher von der Gesamtorganisation getragenen Unterstützungen nunmehr von der selbständig verbliebenen Organisation im Saargebiet allein zu tragen sind. Selbstverständlich verweigern die Nazis die Herausgabe des auf das Sarrgebiet entfallen 24 St den Anteils am Vermögen des Z.d.A., das die Nazis gestohlen haben. Der Vorstand unseres Bundes hat sich mit all diesen Fragen wiederholt beschäftigt und den Kollegen des Saargebiets seine Sympathie und Hilfsbereitschaft bekundet. Dem Generalsekretär wurden die entsprechenden Vollmachten erteilt. 0 -0. DIE FACHGRUPPEN. BANKANGESTELLTE Am 4.u.5.März 1931And in Berlin eine Vorstandssitzung und eine allgemeine Konferenz dieser Fachgrup pe statt. Die Konferenz beschäftigte sich mit der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Bankangestellten in den verschiedenen Ländern. Das Ergebnis dieser Beratungen ist in einer Denkschrift niedergelegt und im Dezember 1931 veröffentlicht worden. Am Abend des 5.März fand eine grosse Internationale Kundgebung der Bankangestellten statt, auf der verschiedene ausländische Kollegen sprachen. Der Fachgruppenvorstand bestand in der Berichtsperiode aus folgenden Kollegen:- H. ALLINA B. MARX G. MELLER 0 O° · с э 900 Th. VANDEPLAS Wien.... Vorsitzender Berlin Prag Brüssel Im Juli 1931 beantragten die angeschlossenen Bankangestelltenverbände Deutschlands und der Tschechoslowakei die Einberufung einer Fachgruppenkonferenz. Nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden der Fachgruppe Koll.H.Allina, Wien, wurde beschlossen, von der Abhaltung dieser Konferenz Abstand zu nehmen. VERSICHERUNGSANGESTELLTE.ck Der Vorstand dieser Fachgruppe setzte sich wie folgt zusammen:- A. BROCZYNER 080 9 G° H.BLACH E.BRILLKE J.DVORAK HANDELSANGESTELLTE.D• B, O C° O ° Wien.... Vorsitzender Kopenhagen Berlin Prag Dem Vorstand der Fachgruppe der Hendelsengestellten gehörten nachstehende Kollegen an:- A. CREECH JONES.. London Vorsitzender J.BERMANN J.LUNDGREN Fr.ROGON Wien Malmö Berlin 0 GESCHAFTSREISENDE.Der Fachgruppenvorstand der Geschäftsreisenden umafsste folgende Kollegen: 2335 K.PACOVSKÝ..., F.BEIL. H.SCHUTJES 0 0 Prag.... Vorsitzender Berlin Amsterdam IMAG eab bada nado sige nogle selb -: dogo/ lo soonglot aus B Isodoegoe reb bu ebosidostued obdrowned COW 1. HOATE.H emmedus dazovete bogfor -25- Die skandinavischen Verbände haben dem Sekretariat mitgeteilt, dass sie auf eine Vertretung im Vorstand dieser Fachgrup-pe verzichten. TECHNIKER.Der Vorstand dieser Fachgruppe tagte anlässlich des Kongresses in Amsterdam( Mai 1931). In dieser Sitzung wurde Koll.Geo W. Thomson, Vorstandsmitglied des in April 1931 zugetretenen britischen Verbandes der Zeichner in der Maschinen- u. Schiffsbauindustrie ( Association of Engineering and Shipbuilding Draughtsmen) in den Vorstand der Fachgruppe gewählt, der sich in der Berichtsperiode folgendermassen zusammensetzte. 0.SCHWEITZER, Ing. F1 BERGMANN ° Ing.R.SEIDEL Geo W.THOMSON WERKMEISTER.0 • 0 Berlin... Vorsitzender Reichenberg Wien London Dem Vorstande dieser Fachgruppe gehörten nachstehende Kollegen an:- H.BUSCHMANN F1.BERGMANN A.HARTING 30 O ° Düsseldorf... Vorsitzender Reichenberg Wien In der Berichtsperiode blieb noch ein Mandat für einen britischen oder französischen Vertreter offen. KAUFMANNISCHES UND BUROPERSONAL IN DER INDUSTRIE. sammen:- Der Vorstand dieser Fachgruppe setzte sich wie folgt zuFr.ROGON E.BAUMGARTEL H.H.ELVIN Alfr.NILSEN a Berlin... Vorsitzender 9 0 G Wien a • London ° Oslo Sekretär aller sieben Fachgruppen war bis zu seinem Tode Kollege G.J.A.SMIT JR., Amsterdam ° DIE ARBEITSGEMEINSCHAFTEN IM RAHMEN DES I.B.P. Neben dem mehr oder minder engen Zusammenschluss der auf unserem Boden stehenden Angestelltenverbänden zu Arbeitsgemeinschaften in den einzelnen Ländern, hat sich auch das Bedürfnis ergeben, die uns angeschlossenen Verbände bestimmter Ländergruppen zu Arbeitsgemeinschaften zusammenzuschliessen. Seit längerer Zeit schon besteht die SKANDINAVISCHE ARBEITSGEMEINSCHAT in der sich unsere Verbände aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden zusammengeschlossen haben. Der Vorsitzende ist unser Vorstandsmitglied Koll. Julius Hensen, Kopenhagen. Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit allen Fragen, die für die Angestellten dieser vier Länder von gemeinsamen Interesse sind, wie Ladenschluss, Sozialversicherung, Kollektivverträge usw. Die uns angehörenden Verbände Mitteleuropas haben sich am 18. Juli 1933 ebenfalls zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. In den Organisationsrichtlinien wurde ausdrücklich 08/0 100% T ca Ioh I' nedale rela TIME... D 26- bestimmt, dass die Arbeitsgemeinschaft der Angestelltenverbände Mitteleuropas im Sinne der Statuten und Beschlüsse des I.B.P.zu arbeiten habe. Es gehören ihr die Verbände nachstehender Länder an: Tschechoslowakei, Oesterreich und Ungarn. Ihr Vorsitzender ist unser Vorstandsmitglied, Koll. Robert Klein, Prag. Es sind bereits Schritte eingeleitet, die noch aussenstehenden freien Gewerkschaften der Angestellten in mitteleuropäischen Ländern für die Arbeitsgemeinschaft und den I.B.P.zu gewinnen. Für die Mitteleuropäische Arbeitsgemeinschaft sind neben den sozialpolitischen Fragen die wirtschaftlichen Fragen Mittel curopas von grösster Bedeutung. Das gilt nach den Vorgängen in Oesterreich, in deren Verlauf auch unsere österreichischen Verbände vernichtet wurden, noch in weit höherem Masse. Kurz zuvor hatte unse-re Arbeitsgemeinschaft in einer Tagung Vorschläge für die Neugestaltung des mitteleuropäischen Wirtschaftsraumes gemacht. Durch die Friedensverträge sind im Donaugebiet eine Reihe selbständiger Nationalstaaten gesche ffen worden. Es hat sich aber gezeigt, dass nicht jede nationale Abgrenzung auch wirtschaftlich tragbar ist. Die verkleinerton Nationalwirtschaften müssen allmählich vorkümmern, wenn sie nicht durch zwischenstaatliche Koalitionen gestützt werden. Die Vorschläge unserer Arbeitsgemeinschaft wollen dazu beitragen, aus der gegenwärtigen unhaltbaren politischen und ökonomischen Situation herauszukommen und dabei die Erhaltung und Verbesserung des Lebensstandards zu ermöglichen. Zu der Frage der Arbeitsgemeinschaften im Rahmen unseres Bundes het die Genfer Vorstandssitzung folgenden Beschluss gefasst: " Der Vorstand erblickt in der Errichtung von Ländergruppen eine zweckmässige Mitarbeit der angeschlossenen Verbände. Ueber die Tätigkeit dieser Gemeinschaften ist dem I.B.P.zu berichten". Auf der Pariser Vorstandssitzung wurde beschlossen, dess Kollege Robert Klein über diese Frage auf unserem Brüsseler Kongress ein Referat erstatten soll. .01111111₁ INTERNATIONALER GEWERKSCHAFTSBUND. Stimme / mit beraDer Beschluss des IGB, unseren Generalsekretär zu seinen tender Vorstandssitzungen/ hinzuzuziehen, hat sich für die Zusammenarbeit von Arbeitern und Ingestellten als sehr fruchtbar erwiesen. Im allgemeinen kann gesagt werden, dass der IGB Vorstand den aus der besonderen Stellung der Angestellten sich ergebenden Forderungen gebührend Rechnung trägt. Selbstverständlich schliesst das nicht Mei-nungsverschiedenheiten aus. So ergab sich bei der Ausarbeitung des sozialpolitischen Programmes, dass unserer Forderung nach Aufnahme einer Bestimmung, die den Angestellten eine der Dienstzeit entsprechende Abfindung zubilligt, nicht Rechnung getragen wurde. Der Vorstand unserer Internationale hat in der Pariser Sitzung vom 21.- 23. März 1934 beschlossen, durch das Ableben des Kollegen Smit insofern cine Neuregelung eintreten zu lassen, dass unsere Internationale jeweils durch das Vorstandsmitglied des Landes, in dem der IGB Vorstand seine Sitzung hält, vertreten sein soll. Neben den Vorstandssitzungen des IGB nahm der Generalsekretär auch regelmässig an den Sitzungen des Ausschusses und der Konferenz der Berufs sekretariate teil. Auch auf der gemeinsamon Abrüstungskonferenz des IGB und der SAI wer unsere Internationale durch den Koll.Smit vertreten. In einer Entschliessung wurden Forderungen an die Abrüstungskonferenz und die Massnahmen der Arbeiterklasse zur Verhinderung eines neuen Weltkrieges niedergelegt. Vom 30.Juli bis 3.August 1933 tagte in Brüssel der 6. Ordentliche Internationale Gewerkschaftskongress. Unsere Inter-, andrevnet Ice and web dadosntemagated eib eesh Jmmitaed 08/ 1.8.1 21 562000, 90210 ste mi a dove M 1bbd1 rebede dados Saadtey ID at gerades elada hetedis to DI# 1sdog fox Boligt imabnadero isanu tet 120 333 tido2 edited wag us... I hob bu tarian tomogatted$ 25 gat lady adoagoaIst IM 1 TOT Teddafilm 16 ms nodes tog Isikoa neb 101 300 L and asb dog. Igas gautused idea nov asqot 20v obodzovedos rotoros ben dous tua noteb al do fox 0102nu telev dolor cam ofded Tovus Subang staddd low nt hoon nabom todden Hagural oth 2015 datov gauge rents at thedoan tomoged bed or sados modoa isqoxua fodd im ob gas sta 915 zogthastados adlaЯt onto Joldaguanod mi bnte, estevensbol BeAb.tg1oseg rods nola na imebrow not fog santaisnotts tal dgn decidindoad tim doun gnusnatadofanoidon obat#dota Io# 306s nenorinox adottategadostws oxub doin ole anew tad waab, no Liow indodomattad Teranidberov atd.nob mobox bay modeltog indranu nogima tab an bad gauti atb to dab bmw bmoxusauton toidud 12. rados .nedoligomo os abi botesnodol ab gautos. 8008461 doentomaadiod ab ob us ex bib and abou anto gaggustaba I novante do ob alohida basdazov rod" olb sadou ob die afgega obd tbdint Meglass netdolfsd ps.1.8.1 mab Jal not detemi babib N # a35eaebidosed ebri gustaande realis tab tad CMUSTARDERMOTTAHTMI nazive us 5 Jodnommaus of 101 dola AU EDI sob agudoaed IQ ad medelsusishid dogduseleebantetov El Ingeoo and doux des als of steal bad ledl nov Good 105 a hob and ob easb.nobs and nonforeg dildos magnutobrot nobnadague dola potiladas e os peb odota amb sabfidos dolIbn tetova19. guadoo bast abut Fading to od dola dago 08 aus de tonebaidovagun - fohn TabTO TOTORU saab Bogor medoat tog falaoa asb dasdasid rob ante natang babae toate omdod bar nogo- gundood old fallidus gaubild abgodobiqetmo gated reb mi dad piano od 19 BV 100 I aabinodold asb dotub assolnosed CQI M.88-118 MOT 18 Iaob bet ad me brev ab dozub afiowol ofnottanu loa gusti datos nedazy 801 b mab at 800 Ifos 200 200 ming 801 305 magnusababiso no nodol doare an 07 and Idoat rento al mondo delo obdob amit 27- nationale war durch den Generalsekretär vertreten. Zum ersten Mal tagte ein Gewerkschaftskongress, auf dem die deutschen Gewerkschaften nicht vertreten waren. Der Kongress beschäftigte sich neben den üblichen geschäftlichen Fragen mit folgenden wichtigen Punkten: Planwirtschaftliche Forderungen des IGB; Sozialpolitische Richtlinien des IGB; das Unterrichts- und Bildungsprogramm des IGB. Von besonderer Bedeutung waren die Beratungen über die Aktion gegen Fascismus insbesondere in Deutschland und Oesterreich. Der Kongress beschloss den allgemeinen Boykott deutscher Waren. Darüber heisst es in der Entschliessung: " Die aussergewöhnlichen Gefahren, die der deutsche Nationalsozialismus auslöst, fordern ausserordentliche Massnahmen. Deshalb verhängt der Kongress gegen die deutschen Waren den allgemeinen Boykott. Er begrüsst das Vorgehen jener Landeszentralen, die die hierzu notwendigen Massnahmen schon getroffen haben. Er fordert nun alle angeschlossenen Organisationen auf, je nach den vorhandenen Möglichkeiten unverzüglich alle Massnahmen zu treffen, um den Boykott wirkungsvoll zu gestalten". Der Brüsseler Kongress setzte auch die Beratungen über die Eingliederung der internationalen Berufssekretariate in den IGB fort. Zu den letzten Vorschlägen des IGB auf diesem Gebiet nahm auch in eingehenden Beratungen der Vorstand unserer Internationale auf seiner Periser Sitzum vom 21.- 23. März 1934 Stellung. Unser Vorstand war nicht in der Lage, den vom IGB ausgearbeiteten Vorschlägen zuzustimmen. Wenn sich einige Berufssekretariate auf Grund ihrer finanziellen Lage zusammen schliessen, so besteht für unsere Internationale ein solcher Anlass nicht. Nach unserer Auffassung ist eine befriedigende Regelung nur möglich, wenn eine völlige Reorganisation des IGB erfolgt.Sie müsste auf der Grundlage des Anschlusses der Landeszentralen an den IGB erfolgen und nach Handels- Dienst oder Berufszweigen gegliedert sein. Diesen Abteilungen müsste auf dem Gebiete der Verwaltung der Vertretung in Kommissionen und Einberufung von Konferenzen ausreichende Selbständigkeit gewährt werden. • O- 1--- 10. INTERNATIONALES ARBEITSAMT. ÷÷÷ ALBERT THOMAS.- Am 8.Mai 1932, im Alter von 54 Jahren, starb ganz überraschend an den Folgen eines Schlaganfalls Albert Thomas. Sein Name ist unauslöslich verbunden mit der modernen internationalen Sozialpolitik. Seit der Schaffung des Internationalen Arbeitsamtes stand er an der Spitze dieser wichtigen Institution. Von unermüdlicher Schaffenskraft und übersprudelnder Gedankenfülle wer er der Feuergeist und die Seele der Internationalen Sozialpolitik. Seine Berichte weren nicht nur rednerische Glanzleistungen, sie waren tiefschürfende soziale Analysen und eine weltweite Sozialschau, die von stärkster sozialer Verantwortung getragen waren. Kühn und tatenfroh ging Albert Thomas immer wieder an die schwierigsten Aufgaben heran. Seine grossen Gedanken und Pläne zur internationalen Arbeitsbeschaffung zeigen seine schöpferische Initiative im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. In dieser Zeit, wo die Stürme der grössten Weltwirtschaftskrise auch am Bru dor internationalen Sozialpolitik rütteln, ist sein Hinscheiden ein besonders schmerzlicher Verlust. Sein Wirken ist auch mit der internationalen Angestelltenbewegung auf das lebendigste verknüpft. Albert Thomas hatte volles Verständnis für die besonderen Notwendigkeiten, die sich aus der Berufslago dor Angestellten ergeben. Die Errichtung des Sonderdienstes für Angestellte im Internationalen Arbeitsamt und die Is notase mus notes donub zow sistad 21000 moncibles EDI se dozv Bog/ boston usisit oth 101002 nov. gitution bar abaoe at Bow#liweg' toxg tba adc BEMONT TATIA noeyland ontsoa bada, - 28- Schaffung des Angestelltenausschusses sind Zeichen dafür. Aber uns einte nicht nur die gemeinsame soziale Arbeit, wir haben Albert Thomas auch als Freund und Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir trauern um den Verlust eines grossen sozialen Kämpfers und eines prachtvollen Menschen. Sein Name und sein Wirken wird auch in unserer Bewegung stets lebendig sein. X X Mit der Frage des Genfer Uebere inkommens( 1930) über die Regelung der Arbeitszeit im Handel und in den Büros hat sich unser Kongress in Amsterdam vom 11.- 15. Mai 1931 sehr eingehend beschäftigt auf Grund eines Referats unseres Präsidenten J.Hallsworth, Dieses Referat und die anschliessende Diskussion gibt Aufschluss über unsere Haltung zu diesem Vebereinkommen, an dessen Vorarbeiten und Zustandekommen wir intensiv mitgearbeitet haben. Trotz seiner grossen Mängel sind wir für seine Ratifizierung. Soweit uns bekannt wurde, ist das Uebereinkommen von Bulgarien, Spamien und Uruguay ratifiziert worden. In Oesterreich wird es unter bestimmten Bedingungen ratfiziert werden. In Holland, Luxemburg, Polen Rumänien, Tschechoslowakei und Schweiz wird dem Parlament die Retifizierung empfohlen. Die grosse Arbeitslosigkeit bei den Angestellten macht auch für sie die Einführung der Vierzigstundenwoche zu einer vordringlichen Angelegenheit. Die Madrider Ausschussitzung des IGB Ende April 1931 genehmigte die von der gemeinsamen Kommission gefassten Beschlüsse und erhob somit die 40- Stundenwoche zur grundsätzlichen Forderung der Gewerkschaften aller Länder. Die Bemühungen der Arbeitergruppe des Verwaltungsrates des IAA, die Frage der 40- Stundenwoche auf die Tagesordnung der Internationalen Arbeitskonferenz von 1932 zu setzen, waren leider ergebnislos, ebenso wurde auch der Alternativantrag auf Einberufung einer offiziösen Konferenz von Vertretern der Arbeiter, Unternehmer und Regierungen der interessierten Staaten abgelehnt. Bei der Internationalen Arbeitskonferenz 1932 protestierten fast alle europäischen Arbeiterund Angestelltengewerkschaften gegen die schleppende Behandlung der Arbeitszeitfrage in Genf. Auf dieser Konferenz wurde eine Entschliessung des Genossen Jouhaux mit einigen Aenderungen angenommen. In ihrem Schlussabsatz laute te sie:" Die Konferenz fordert deshalb den Verwaltungsrat des IAA auf, die Frage der gesetzlichen Einführung der 40- Stundenwoche in allen industriellen Ländern im Hinblick auf die baldige Annahme einer internationalen Regelung zu prüfen". Nummehr beantragte der italienische Regierungsvertreter im Verwaltungsrat, Schritte zur sofortigen Behandlung der Arbeitszeitfrage zu unternehmen. Es fand dann im September 1932 eine spezielle Verwaltungsratsitzung statt. Mit 16 gegen 6 Stimmen wurde beschlossen, eine Sonderkonferenz zur Beratung der Arbeitszeitfrage für Januar 1933 einzuberufen. Die 60.ordentliche Tagung des Verwaltungsrats in Madrid beschloss darüber hinaus mit 16 gegen 6 Stimmen, die Arbeitszeitfrage auf die Tagesordnung der Internationalen Arbeitskonferenz des Jahres 1933 zu setzen. Dadurch wer eine erhebliche Verkürzung des üblichen langen Instanzenweges erreicht. Auf der im Januar 1933 abgehaltenen vorbereitenden technischen Konferenz wurde dann mit Stimmenmehrheit eine Verständigung über den einzuschlagenden Weg erzielt. Die Entschliessung der Arbeitergruppe: " Bei der Beratung über den Entwurf eines Uebereinkommens über die Virzigs tundenwoche ist von dem Grundsatz auszugehen, dass die Wochenlöhne und die Monatsgehälter durch die sich aus der Annahme und Durchführung eines solchen Ucbereinkommens ergebende Kürzung der Arbeitszeit nicht gesenkt werden dürfen" batori els nous neod 111038 916 dedo ignib Baudo man I nor nig va 1x sexstence oals baso dosed dit Theluxe CGI Inunet 102 95 sao doado este ga nebeghidoensis nob - - 29- wurde mit 32 gegen 21 Stimmen abgelehnt. Dafür wurde die von einigen Regierungsvertretern eingebrachte Entschliessung angenommen. Sie lautet: " Die Konferenz ist nach Kenntnisnahme der verschiedenen für und gegen eine Arbeitszeitverkürzung vorgebrachten Gründe der Auffassung, dass die Arbeitszeitverkürzung eines der Mittel ist, die zur Verminderung der Arbeitslosigkeit geeignet sind. Sie beschliesst daher, in eine Prüfung der Einzelfragen entsprechend Ziff. 11 des vom IAA augestellten Programmes einzutreten, mit dem Ziel, cine internationale Abmachung zustande zu bringen, deren Durchführung so zu gestalten ist, dass die Erhaltung des der Arbeitnehmer ermöglicht wird." Lebensstandards Von Anfang an hat unsere Internationale gemeinsam mit den Vertretern der Arbeitergruppe die Auffassung vertreten, dass dieses Uebereinkommen Arbeiter und Angestellten umfassen müsse. Da jedoch bei den Beratungen im Internationalen Arbeitsamt die Frage erörtert wurde, ob je ein separates Uebereinkommen für Arbeiter und für Angestellte anzus treben ist, hat auf Wunsch des IA sich auch der beratende Angestelltenausschuss in seiner zweiten Sitzung am 27. und 28.März 1933 mit dieser Frage beschäftigt und sich einstimmig für ein gemeinsames Uebereinkommen ausgesprochen. Die angenommene Entschliessung bringen wir an der entsprechenden Stelle. Die Beratungen über das Zulassungsalter von Kindern zur Arbeit in nicht gewerblichen Berufen wurden durch die Annahme eines Uebereinkommens abgeschlossen. Wir waren an den Vorbereitungen stark beteiligt und standen in ständiger Verbindung mit dem IGB und der Arbeitergruppe des Verwaltungsrates. Die auf unserer Vorstandssitzung am 11. und 12.Mai 1931 in Amsterdam angenommenen Vorschläge haben in diesem Uebereinkommen keine ausreichende Berücksichtigung gefunden. , Auf der gleichen Konferenz die am 15. Juni 1931 beendet wurde, kam das Arbeitszeitabkommen für den Kohlenbergbau zur Annahme. Es wurden 81 Stimmen dafür abgegeben, 2 Stimmen waren dagegen und 30 Vertreter wohl ausschliesslich die Arbeitgeber übten Stimmenthaltung. Die in unserer Amsterdamer Entschliessung aufgestellten Forderungen fanden keine Berücksichtigung. - Die Versuche, das Uebereinkommen über die Nachtarbeit der Frauen zu revidieren, scheiterten nicht zuletzt an dem Widerstand der Arbeitergruppe. Die nötige 2/ 3- Mehrheit für eine Revision wurde nicht erreicht. Man einigte sich dahin, die von der belgischen und englischen Regierung erhobene Forderung einer Abänderung durch den Ständigen Internationalen Gerichtshof im Haag entscheiden zu lassen. Die Entscheidung des Gerichtshofos ging dahin, dass Artikel 3 des Uebereinkommens, der die Beschäftigung von Frauen ohne Unterschied des Alters während der Nacht verbietet, auf alle Frauen Anwendung zu finden hat, auf die sich die dem Gerichtshof unterbreitete Frage bezieht. Anhaltspunkte für die Auffassung, dass dieser Artikel nur für Frauen gilt, die Handarbeit verrichten, sind nicht vorhanden. Diese Entscheidung ist besonders auch für die Angestellten wichtig. An den Beratungen für die Alters-, Invaliditäts-, Witwenund Waisenversicherung weren wir ebenfalls beteiligt; die angenommenen Konventionen sind sehr allgemein gehalten und für die Angestellten ohne erhebliche Bedeutung. In der Frage der Aufhebung der gewerbsmssigen Stellenvermittlung wurde ein Uebereinkommen angenommen, das Bestimmungon enth" lt, wonach spätestens in 10 Jahren nach Inkrafttretender Konvention gewerbsmässige Stellenvermittlungsbüros eufzuheben sind. Das Problem der Arbeitslosenv crsicherung ist auf die Tagesordnung der Konferenz für 1934 gesetzt worden. i dow do 12 299 fat action auste madad gd eg - 30- ANGESTELLTENAUSSCHUSS. Was die Nachfolgeschaft des Kollegen Smit im Angestelltenausschuss beim Internationalen Arbeitsamt und in der Kommission für die Frauenarbeit anbelangt, so beschloss der Vorstand auf seiner Sitzung( März 1934) in Paris, dem IAA zu empfehlen, die Vertretung dem Kollegen Spiekman zu übertragen. Der beratende Angestelltenausschuss kam in der Berichtsperiode zweimal zusammen, nämlich am 14. und 15. April 1931 und am 27. und 28. März 1933, beide Male in Genf. Der Ausschuss umfasste bisher 2 Mitglieder des Verwaltungsrates, und zwar einen Regierungsvertreter und einen Arbeitervertreter und 12 Angestelltenvertreter. Die Arbeitgeber hatten eine Vertretung abgelehnt. Nach dem Umsturz in Deutschland forderte die Regierung eine Reorganisation des Ausschusses zugunsten der Unternehmer. Der Vorstand unserer Internationale hat sich, in Uebereinstimmung mit dem Kollegen Mertens von der Arbeitergruppe im Verwaltungsrat, dahin ausgesprochen, dass der jetzige Charakter als Angestelltenausschuss erhalten bleiben muss. Es ist anzunehmen, dass durch die Nichtbeteiligung von Deutschland am IAA auch diese Frage gegenstandslos/ zunächst geworden ist. Die wichtigsten Bestimmungen der von den beiden obenerwähnten Sitzungen angenommenen Beschlüsse lauten folgendermassen:- Zur ersten Sitzung mad 14.u.15. April 1931." Der beratende Angestelltenausschuss hat in seiner ersten Sitzung die Aufgaben geprüft, die zur Verbesserung der sozialen Lage der Angestellten durchgeführt werden müssen. Er glaubt in erster Linie das so schwer auf die Angestellten lastende Arbeitslosen problem in Betracht ziehen zu müssen, und hat den Wunsch, die bisherigen Bemühungen zur Lösung dieser schwerwiegenden Frage und der besonderen Lage der arbeitslosen Angestellten zu unterstützen. Er lenkt die Aufmerksamkeit des Verwaltungsre tes auf drei Massnahmen, die ihm ausser der Verkürzung der Arbeitszeit als besonders geeignet erscheinen, die Arbeitslosigkeit zu vermindern oder deren Folgen abzuschwächen. Dies sind:- 1. Die Ausbildung der nationalen Systeme kostenloser Arbeitsvermittlung und der internationalen Zusammenarbeit zur Vermittlung von Angestellten. 2. Die internationale Annahme einer fraheitlicheren Arbeitsmarktpolitik, die den Angestellten die Möglichkeit gibt, in einem anderen Lande Beschäftigung zu finden. Diese Politik muss von allen Massnahmen begleitet sein, die den von einem in ein anderes Lond übergehenden Angestellten die Vergünstigungen der Sozialversicherung verschaffen oder erhalten. Diese Messnahmen müssen durch zwischenstaatliche Verträge gesichert werden. 3. Die Umschulung des arbeitslosen Angestellten, um ihnen die Ausübung eines anderen Berufes zu erleichtern. Ausserdem hält es der Ausschuss für notwendig, dass alle Massnahmen getroffen werden, um eine Verschärfung der Arbeitslosigkeit der Angestellten zu verhüten. Zu diesem Zwecke empfhielt er hauptsächlich den Ausbau des gesetzlichen Shutzes. auf dem Gebiete des Kündigungswesens. Die Kündigungsfristen müssen verlängert und die Abgangsentschädigungen eingeführt oder erhöht werden. Diese Massnahmen müssen der Dienstdauer angepasst sein, sodass die älteren Angestellten sich besser auf die Schwierigkeiten der Stellungssuche vorbereiten können. Der Ausschuss bittet einstimmig, der Verwaltungsrat möge die Aufmerksamkeit der Regierungen auf die Wichtigkeit dieser Anregungen lenken und das Amt beauftragen, dringend elle notwendigen Arbeiten weiter zu führen, die zur Annahme von internationalen Massnahmen zur Herabsetzung der Arbeitslosigkeit oder deren Folgen für die Angestellten dienen können." nabled abov5based for big ai xeb br gesea Feud hea леб To gnodüsin Dodge of doa - 31- In bezug auf die Tagesordnung der nächsten Tagung des beratenden Angestelltenausschusses äusserte die erste Konferenz folgenden Wunsch:- " Der Ausschuss spricht in Berücksichtigung des dringenden Interesses an der weiteren Behandlung der mit dem allgemeinen Problem der Arbeitszeit der Angestellten zusammenhängenden Fragen den Wunsch aus, dass folgende Fragen auf die Tagesordnung der nächsten Tagung des Ausschusses gesetzt werden: 1. Sonntagsruhe, 2. Regelung der Oeffnungs- u.Schlusstunden der Läden, 3. Bezahlter Urlaub für Angestellte. - Ferner weist der Ausschuss auf die Einführung oder Verallgemeinerung von Massnahmen betreffend den Lehrlingsschutz hin. Mit Rücksicht auf die schwierige Lage der Handelsreisenden und Vertreter ersucht der Ausschuss die Rechtsstellung dieser Arbeitnehmergruppe zwecks späterer Behandlung zu untersuchen. Es wurde nachstehende Entschliessung über die Erfindungen der Arbeitnehmer angenommen:- " Der beratende Angestelltenausschuss hat den Bericht des IAA über den Stand der Regelung des Erfinderrechtes der Angestellten sowie die Leitsätze der internationalen Verbände und die vorgelegten Gutachten mit dem Ausdruck des Dankes für die geleistete Vorarbeit zur Kenntnis genommen. Er ersucht das Amt, alle ihm geeignet erscheinenden Mossnahmen zu ergreifen, um sobald wie möglich eine internationale Regelung des Erfinderrechtes der Angestellten unter Anerkennung des Vorrechtes des Erfinders als Urheber herbeizuführen. Insbesondere bittet er das Amt zu prüfen, ob diese internationale Regelung zweckmässigerweise entweder durch einen Entwurf eines internationalen Uebereinkommens oder bei Gelegenheit der Revision des Uebereinkommens über den Schutz des gewerblichen Eigentums odor auf beiden Wegen herbeigeführt werden kann. Für den Inhalt der zu schaffenden internationalen Regelung des Erfinderrechtes der Angestellten hält der Ausschuss folgende Gesichtspunkte für entscheidend: 1. Dem Erfinder als dem Urheber der geistigen Schöpfung ist der Anspruch auf Erteilung des Patentes oder sonstigen gewerblichen Schutzrechtes zu gewährleisten. Soweit dies zur Zeit in der nationalen Gesetzgebung noch nicht durchgeführt werden kann, ist mindestens die Nennung des Erfinders in allen auf das Schutzrecht sich bezichenden amtlichen Urkunden und bei jeder namen tichen Kennzeichnung des Schutzrechtes zu gewährleisten. 2. Die Vertragsfreiheit muss beim angestellten Erfinder wie im sonstigen Arbeitsrecht zugunsten des sozial Schwachon eingeschränkt werden. Deshalb dürfen Verträge mit Angestellten über den Uebergang von Rechten aus künftigen Erfindungen nur bei / für Diensterfindung on/ zulässig erklärt werden. 3. Verträge über den Uebergang von Rechten aus Diensterfindungen an den Arbeitgeber dürfen nur zulässig sein, wenn in ihnen ein besonderer Erfinderlohn festgesetzt ist. 4. Falls es nicht zu verhindern ist, dass eine Erfindung nicht verwertet oder geheim gehalten wird, so steht dem Erfinder ein unabdingbarer Anspruch auf Entschädigung zu. Diese Entschädigung ist nach dem Wert der Erfindung zu bemessen. Sie unterliegt im Streitfalle richterlicher Entscheidung und Nochprüfung." Diese Beschlüsse wurden einstimmig angenommen. Ferner sprachen sich die Ausschussmitglieder einstimmig gegen die Anwendung von Konkurrenzklauseln aus. Die Entschliessung über die Konkurrenzklausel lautet wie folgt:- " In uebereinstimmung mit den von den internationalon und nationalen Angestelltenkongressen ausgesprochenen Wünschon erklärt sich der beratende Angestell tenausschuss gegen die Zulassung von Konkurrenzklauseln irgendwelcher Art. doin doon goudouc the dousqan म S og od nie - 32" Bis zu einer internationalen Regelung, die die Anwendung der Konkurrenzklauseln verbietet, bittet der Ausschuss den Verwaltungsrat, die Aufmerksamkeit der Regierungen auf die Notwendigkeit lenken zu wollen, zugunsten der Angestellten Schutzmassnahmen besonders inbezug auf die folgenden Punkto zu treffen: 1. Sicherung der Gehaltszahlung während der Gültigkeitsdauer der Konkurrenzklausel. 2. Begrenzung der Konkurrenzklausel inbezug auf die Dauer, den Gegenstand und den Geltungsbereich. 3. Aufhebung der Wirkungen der Konkurrenzklausel, wenn die Vertragsauflösung vom Arbeitgeber ausgeht, oder wenn dieser dem Angestellten Grund zur fristlosen Auflösung des Vertragsverhältnisses gegeben hat. 4. Verbot der geheimen Konkurrenzklauseln zwischen Arbeitgebern. Der Verwaltungsrat des IAA hat daraufhin in seiner Sitzung vom 18. April 1931 zu den Resolutionen des beratenden Angestelltenausschusses Stellung genommen und dazu folgendes beschlossen: " Die Resolution betreffend die Arbeitslosigkeit wird dem Ausschuss zur Prüfung der Arbeitslosigkeit unterbreitet werden, mit dem Ersuchen nachzuforschen, welche Massnahmen unternommen werden können, um die Arbeitslosigkeit der Angestellten zu vermindern. " Die Beschlüsse betreffend den Schutz des angestellten Erfinders und die Konkurrenzklauseln sollen dem Ausschuss für geistige Arbeiter der sich ebenfalls mit diesen Problemen befasst hat, unterbreitet werden, damit ein einheitlicher Text zustandekommt. Der Vorsitzende des beratenden Angestell tenausschusses soll ersucht werden, den Text der Beschlüsse an den Ausschuss zu senden."( siehe Mitteilungen No. 115) Die Zweite Tagung am 27.u.28.März 1933 nahm folgende Entschliessungen an:- LADENSCHLUSS.-" Der beratende Ausschuss für Angestelltenfragen spricht dem IA seinen Dank aus für die Sorgfalt, mit der die Unterlagen über die internationale Regelung der Ladenschlusstunden vorbereitet worden sind. Der Ausschuss erachtet die Begrenzung der Dauer der Arbeits/ an sich zeit/ stets notwendig, während einer Krise aber als ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit noch gebotener erscheint. Er ist der Ansicht, dass diese Begrenzung für die Handelsamgestellten durch die Festsetzung einer bestimmten Ledenschlussstunde, die nicht überschritten werden darf, verwirklicht werden kenn. Der Ausschuss hält es daher für nötig, dass so rasch wie möglich der Entwurf eines internationalen Uebereinkommens angenommen werde, der die äusserste Stunde für den Ledenschluss an Wochentagen auf 19 Uhr festsetzt; ferner wäre in dem Entwurf vorzusehen, dass es den zuständigen Behörden vollkommen freisteht, den Ledenschluss auf eine frühere Stunde festzusetzen und neben der Sonntagsruhe einen halben freien Tag in der Woche zu gewähren." SONNTAGSRUHE DER ANGESTELLTEN." In der Erwägung, dass die Angestellten, wie die anderen Arbeitnehmer, auf einen wöchentlichen Ruhetag Anspruch haben, der ihrer Gesundheit und ihrer Erholung dienen und ihnen gestatten soll, ihre geistigen Bedürfnissc zu befriedigen, sich ihrer Familie zu widmen und ihre religiösen Pflichten zu erfüllen, und dass diese Ziele nur denn wirklich erfüllt werden können, wenn der wöchentliche Ruhetag auf den Sonntag fällt, verweist der beratende Ausschuss für Angestelltenfragen nachdrücklich auf die Notwendigkeit, die Einführung der vollständigen Sonntagsruhe für alle Angestellten international zu regoln. cob ne a 117 ab ora doa 33- Ausnahmen von dem Grundsatz der völligen Sonntagsruhe dürfen nur zur Befriedigung wirklich dringender Bedürfnisse zugelassen werden. In diesen Fällen muss ein Ersatzruhe tag in der unmittelbar auf den Sonntag folgenden Woche gewährt werden, unbeschadet des Anspruchs auf den halben wöchentlichen Ruhetag. Sollte es in einigen Ländern nötig sein, für Angehörige gewisser religiöser Bekenntnisse eine Bestimmung vorzusehen, wo nach die Sonntagsruhe durch einen anderen wöchentlichen Ruhetag ersetzt wird, so soll diese Abweichung nur unter der Bedingung gestattet sein, dass ihre genaue Durchführung gesichert ist und der Anspruch der nicht zu diesen Religionsbekenntnissen gehörenden Angestellten auf völlige Sonntagsruhe unange tatste t bleibt". BEZAHLTER URLAUB FUR ANG ESTELLTE. " Der bera tende Ausschuss für Anges tell tenfragen empfiehlt dem Verwaltungsrat, die Frage des bezahlten Urlaubs für Angestellte einer international en Regelung zuzuführen, die für alle Angestellten einen bezahlten Jahre surlaub von mindestens 14 Tagen vorsieht. Dieser Urlaub soll im Verhältnis zu der im Unternehmen zurückgelegten Dienstzeit verlängert werden, wobei auch die bei anderen Unternehmen verbrachten Dienst jahre nach Möglichkeit zu berücksichtigen sind." Ein ausführlicher Bericht über die zweite Tagung ist in unseren Mitteilungen No.146 veröffentlicht. ARBEITSZEITVERKURZUNG.zu dieser Frage wurde nach ausführlichen Beratungen am zweiten Tage nachstehende Resolution angenommen: " Inbezug auf die Frage der Verkürzung der Arbeitszeit als Mittel zur Verminderung der Arbeitslosigkeit hat der beratende Ausschuss für Angestelltenfragen von der Aussprache Kenntnis genommen, die auf der vorbereitenden dreigliedrigen Konferenz im Januar 1933 sowie im Verwaltungsrat des IAA stattgefunden hat und gibt einmütig dem Wunsche Ausdruck, die geplante Verkürzung der Arbeitszeit soweit irgend möglich auf alle Gruppen von Betrieben zu erstrecken, in denen Angestellte beschäftigt sind; die Regelung durch einen einzigen Uebereinkomments entwurf zu treffen, welcher alle Betriebe erfasst, in denen die ArbeitsZeit verkürzt werden soll und dabei den besonderen Arbeits- bedingungen der Angestellten Rechnung zu tragen". -0° FINANZEN. ㅎㅎㅎ Auf dem Dresdner Kongress wurde der Jahresbeitrag von F1.25. auf F1.30 pro 1000 Mitglieder erhöht. Der Amsterdamer Kongress hat derin keine Aenderung gebracht. Erst gelegentlich der Genfer Vorstandssitzung wurde beschlossen, den Jahresbeitrag ab 1. Juli 1933 von F1.30 auf F1.45.- pro 1000 Mitglieder zu erhöhen. Diese sofortige Beitragserhöhung war unvermeidlich auf Grund des Verlustes unserer deutschen Verbände. In materieller Hinsicht macht. sich dieser Verlust erst besonders bemerkbar im Jahre 1934, weil der Zentralverband der Angestellten im Jahre- Für s laufende 1933 noch den vollen Jahresbeitrag entrichtete. Jahr kommt noch der Beitragsausfall auf Grund des Verlustes der Österreichischen Verbände hinzu. dos UA wes Hoow. nebrogo and deb tua rad # dis.Id sod Bob ogsTi 16, and weV mob baim dov dual teasmet casinosed donis atleta ".Enfanos de taxed us alb rod redo IM na radou nog sala norte dozub gaps oib Hella edo low not us fat do С доб oboligt 0001 org 08. Pr tut-.as.fr dot! bebfy): 0001 og-.. 08 nov geel I do a setb dose nos rab Il batdo elanik me 34In den" Mitteilungen" wird Anfang jeden Jahres ein Kassenbericht veröffentlicht, sodass wir uns hier darauf beschränken, eine Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Jahre 1931-1933 zu geben. ( Siehe Beilagen B C und D). Die Einkassierung der Beiträge verschiedener Organisationen war in dieser Periode namentlich in den Mittel- und Ost- europäischen Ländern mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden wegen der in diesen Ländern bestehenden Devisenvorschriften. ERKLÄRUNG DER RECHNUNGSREVISOREN. Die Rovisionskommission, der während der Berichtsperiode 1931-1934 die Koll. Th. Vande Plas, Generalsekretär des Allgemeinen Verbandes der Angestellten, Techniker und Lageristen Belgions und H.Schutjes, Kassicr des Algemeene Nederlandscho Bond van Handelsen Kantoorbedienden, angehörten, erklären hiermit dic Bücher und Belege des verstorbenen Kassiers der Internationale, Koll.G.J.A.Smit Jr, geprüft und in Ordnung befunden zu haben. Sie stellen fest, dass die in den Mitteilungen No127 A. 143 und 157 veröffentlichten Kassenberichte und Bilanzen ein richtiges und getroues Bild des finanzicllon Gebahrens des Internationalen Bundes der Privatangestellten geben. Es ist begreiflich, dass die Revisionskommission nicht prüfen kann, in wieweit die in der Bilanz 1933 genannten noch ausstehenden Beiträge im Gesamtbetrage von fl. 2.670 voll und ganz einkassiert werden können. Auf Grund der vorgenommenen Prüfung ersuchen die Unterzeichneten den Vorstand des IPB, den Kollegen Smit über die Berichtsperiode 1931-1932-1933 in Ehren zu entlasten. Amsterdam, den 1.Juni 1934. ( w.g.) SCHLUSSWORT. Th.Vande Plas H.Schutjes. Schwere Zeiten liegen hinter uns, noch schwereren gehen wir ontgegen. Ueber Europa und Asien ballen sich dunkle Kriegswolken zusammen. Das kann und darf für uns kein Grund zur Resignation sein. Gesteigerte Aktivität und erhöhte internationale Solidarität, das ist das Gebot dor Stunde. Weil wir den Frieden wollen, müssen wir für den Sozialismus rüsten. In diesem letzten und schwersten Kampfe müssen Angestellte und Arbeiter in einer Front stehen. Unsere gemeinsame Parole ist: VOR WARTS TROTZ TROTZ ALLE DEM! W.G.SPIEKM/ N stellvertretender Sekretär. 0990370 AW R BEILAGE A. 35ANNEXE A. ANNEX A. INTERNATIONALER BUND DER PRIVATANGESTELL TEN FEDERATION INTERNATIONALE DES EMPLOYES ET DES TECHNICIENS. INTERNATIONAL FEDERATION OF COMMERCIAL, CLERICAL& TECHNICAL EMPLOYEES 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0: 0 NAMEN, ADRESSEN UND MITGLIEDERZAHLEN DER ANGESCHLOSSENEN VERBANDE NOMS, ADRESSES ET EFFECTIFS DES ORGANISATIONS AFFILIEES NAMES ADDRESSES AND MEMBERSHIP FIGURES OF THE AFFILIATED UNIONS 1.Belgien: Syndicat Général des Employés, Tech Belgique: niciens, Magasiniers, et Voyageurs de: Belgium: commerce de Belgique, Maison de : l'Employé, Rue du Marché au Char-: : bon 66, BRUXELLES : 2.D nemark: Dansk Handels- og Kontormedhjaelper ÷ Danemark: forbund, Vestre Boulevard 43 Denmark: : 3.Finnland: Suomen Liiketyöntekijäin Liitto RY: Finlande: Säästopankinranta 4, Finland: HELSINKI 4.Frankreich Fédération Nationale des Syndicats: France: d'Employés, 3, Rue Château d'Eru : 3, Rue 5.Griechen: Fédération des Employés Privés de: land-: Grèce, Place Métropole Grèce: Greece : : ATHENES 9.400! 16.000 ! 18.421! 21.920 2.200! 2.200 12.488! 12.000 5.000 5.000 1.1. 32 1933 1934 ! : ! ! ! ! : 9.400! : ! I ! : ! ! KOPENHAGEN V: 15.406! : ! ! ! ! ! ! : 2.2301 : 1 ! ! ! : ! ! PARIS Xème : 12.488! ! ! ! ! ! ! 6.500! ! ! ! ! Fallowfield, tain : 6.Gr.Bri-: National Union of Distributive and: tannien: Allied Workers, Oakley, Wilmslow Rd ,: Gr.Bri-: MANCHESTER 7.Gr.Bre-: ADMINISTRATIVE, CLERICAL& SUPERVIS: tagne: ORY GROUP of the Transport& Gene-: : ral Workers' Union, Transport House: : South Block, Smith Square : 119.623! 123.206! 88.020 ! I ! ! : ! ! ! ! ! ! ! ! : ! ! : LONDON S.W.1.: 6.000! 6.000! 6.000 : ! ! 8. : Association of Women Clerks and : Secretaries, : ! I : 69, Victoria Street,: LONDON S.W.1.: ! ! 1.500 1.500! 1.500 : : ! 9. : National Union of Clerks& Admin-: ! I : istrative Workers, 17-20 Holborn : Hell, Gray's Inn Road : I I : I ! : LONDON, W.C.1.: 7.482! 7.540! 7.493 : ! ! 10. : National Amalgamated Union of Shop: : Assistents, Warehousemen& Clerks, ! ! : ! ! : Dilke House, Melet Street, ! ! : LONDON W.C.l.: 42.629! 42.684! 42.684 ! ! ! ! I nemeus: noteboo88.1: 2110 to nota foroida 11. 12. 13.Irland 36: Association of Engineering and : Shipbuilding Draughtsmen, : 96, St.George's Square, LONDON S.W.L. 1.1.1932-1933-1934 : National Union of Commercial Tra-: : vellers, Thevies Inn Road, Holborn: : Circus, : LONDON E.C.1. : The Irish Union of Distributive Irlande: Workers and Clerks, Ireland: : : Cavendish House, DUBLIN. ! ! ! ! ! 11.000! 11.000! 11.000 ! ! ! ! ! : ! 600! 600 ! ! ! ! ! I : 7.000! 7.080! 7.080 : ! ! ! ! : ! ! : 2.907! 3.268! 3.617 : ! ! ! : ! ! ! ! : 2.571! 2.7721 3.268 ! ! ! 750! 750! 750 ! ! ! ! 118! 1171 117 ! ! I ! ! 14.Jugosla-: Savez Privatnih Nemjestenika Jugo-: wien- Yu-: slavije, Bogovićeva ulica 3, goslavie: Yugosla-: 15.via ZAGREB : Savez Bankovnih, Osiguravajućih, rgo: : vackih i Industrijskih Cinovnika : Jugoslavije, Masarykova 10( Polukat) ZAGREB : 16.Lettland: Vispareja Darbinieku biedriba, Lettonie: Tirgonu iela 22, RIGA. Latvia 17. : : Le tvijas komivo jazeru biedriba, ! Mazá Jauná iela 4, RIGA. : 18.Niederla Algemeene Nederlandsche Bond van de- Pays: Handels- en Kantoorbedienden, Bas-: Paulus Potterstr.9, AMSTERDAM Z. Holland: 19. : 16.244! 19.109! 19.544 ! ! ! ! : Algemeene Bond van Technisch- en : Opzichthoudend Personeel, Joh.Ver 1.735! 2.055 I 1.966 : hulststr.192, AMSTERDAM Z. : : : ! ! : : ! ! 20.Norwegen: Norges Handels- og Kontorfunksjon-: Norvège: arersforbund, Storgaten 12, ! ! ! ! ! Norway OSLO : 4.000! 5.000! 6.901 ! ! : 24. 35, : 21.Palästine: Union of Jewish Clerks and Office: Palestine Employees, P.0.Box 303 : : 22.Polen: Powszechny Zwiazek Zwadowy Pracow-: Pologne: ników Handlowych i Biurowych w Polsce: Poland : ul.Leszno 3/4 WARSZAWA 23. : Zwiazek Zawadowy Agentów i Wojaze-: : rów Rz.Polskiej, S- to Krzyska 15: WARSZAWA Zwiazek Zawadowy Pracowników Banko+ : wych Rzeczypospolitej Polskiej,: : Krolewska n. 15, WARSZAWA 25.Rumänien: Federatia Sindicatelor de Functio-: Roumanie: nari Perticulari din Romania, Rumania Bulevard Carol 7, BUCURESTI.I. : 26.Schweden: Svenska Handelsarbetare förbundet Suède: Rönneholmsvägen, 2, MALMO. Sweden: : 27.Spanien: Federacio d'Empleats i Tecnics de: Espagne: Catalunya, Rambla Santa Monica 25,: 8.500! 10.500! 10.500 Spain: BARCELONA : ! ! ! ! ! I ! ! TEL- AVIV. : 1.522! 1.749! 2.000 : ! ! ! ! ! ! : 5.000! 5.000! 8.840 : ! ! ! ! ! ! : 1.287! 1.287! 1.287 ! ! ! ! ! : 4.000! 4.000 4.000 : ! ! : I I ! ! : 1.864! 1.802! 1.802 : ! ! : ! : 20.500! 22.560! 23.503 : ! ! : ! ! I ! Bus subang 16 potlesk: dtzbeld ursantovimo sty : tay Bood adoeb bnsfor 800 200.0.9 20 e.. bro fo : Lützowowa 45, 28. 29. - 37 Sindicato Espanol de Trabajadores det : Comercio, Belén, 18, Entre suelo : : : Federación de Empleados de Officinas: : de Espana, Rosalia de Castro 25, 1.1.1932-1933-1934 6.000128.000 30.Tschecho+ Einheitsverband der Privatangestell-: slowakei: ten i.d.Tschechoslovakischen Republik: 40.489! 42.643! 45.699 Tahécoslo-: Jungmannova 29, PRAG II! vaquie: 31.CzechosloZentralverband d.Versicherungsangeste vakia: i.d.Tschechoslowakischen Republik: ! ! 2.789! 2.789 ! : I ! MADRID: : ! ! ! ! ! ! MADRID: ! 6.000! 6.000 : ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! PRAG II: 2.672! : ! I 32. : Verband d.Bank- u.Sparkassenbeamten ! ! : i.d.Tschechoslowakischen Republik : Na Perstýne 11, : ! ! PRAG I 5.457! 5.400! 4.990 : : ! ! 33. : Allgemeiner Angestelltenverband Rei-: : chenberg, Turnerstrasse 27, REICHENBERG 22.088! 23.039121.940 ! ! : : ! ! 34.Ungarn: Magyarországi Magán tisztviselők Szö-: Hongrie vetsége, Andrassy út.124, BUDAPEST, VI.: 5.059! Hungary: ! ! 4.415! 3.825 ! ! : : I ! 35. : Kereskedelmi Alkalmazottak Országos: : Szövetsége, Erszébet krt.13, BUDAPESTVII 1.918! ! ! 1.935! 1.918 : ! ! 36. : Pénzintézeti Tisztviselők Országos: ! ! : Egyesülete, Merley- utca 2, BUDAPEST V: 1.901! 1.901! 1.901 : : ! ! : : ! : Grossbrit.- Montal Workers' Union Deutschland:- : 12.484! 11.000! 1) : Zentralverband der Angestellten : Bund der technischen Ang.u. Beamten : Allg.Verband d.deutschen Bankangest.: : Deutscher Werkmeister- Verband : Polier- Werk- u.Schachtmeisterbund : Oesterreich.: Zentralverein d.kaufm. Angestell ten : Bund d.Industrieangestellten : : 203.489! : 56.815! 9.635! : 120.114! : 12.189! : ! : 23.959! 23.959! : 24.127! 21.897! ! ! I : Reichsverein d.Bank- u.Sparkassenbeamt : Bund d.Benk- u.Sparkassengehilfen: : Verein d.Versicherungsangeste 11 ten : Reichsvercin d.Zeitungsbeamten : Polen.6.865! 2.225! 6.374! 1.961! 3.813! 3.813! 689! 700! : ! ! : Allgemeiner freier Angestelltenbund: : Tschechoslowakei.2.315! 2.315! : ! ! : Reichsverb.d.Bergbau u.Hütten angest.: 2.682! 2.682! : : ! ! ! I : 880.741488.313! 426.654 ! 1) Die Mitgliedschaft dieser Verbände ist während der Berichtsperiode erloschen. The membership of these organisations has lapsed during the period under review. Au cours de la période couverte par ce rapport nous avons perdu les organisations ci- dessus. 000.8$ 1000.e 000.3/ 1000.8 00014 100.2 fres 1250.8 88 : enalotto absobseId eb aboarabel: as ozdan sab iseoff, nnruel, ab Iladagnat vi sab bu deved to dnia odoodoel.08 es svona soutokoobr 8 prowo holodge108.- 3. : bands: Iduas none woleoddodoaT: 5. 1: II ontato al: to bandgavnet IIbded TamtomogID: : Boys820 satoshi infabday: VAGUE 1. da, ogbadovose: sofu- yofxoM, Joeys; 1000: ff[: er nola axoxo Istol deco10 nedeeff big nedendood rob bag: basdie- gedalomtrek Iodoados: boudredete doado2.0- W- Tello: -.doto 110: ned Led aega.tex. viene 1309 get seq@.b- 2008.5 Bac:: dormeadeauto.bloxovanolo:: 08. adb.droved: dodead to obolog de wafard Pagal and anothee thegao saad to cadman onT WE VOI Ibu Bolog foodart op de aforob abotiq si ab atua A BuBabb- 15 egoteatmesto of brag eizgnoH VI3UH BEILAGE B. KASSEN BERICHT 1931. 38 EINNAHMEN. Saldo 1. Januar 1931 Beiträge Zinsen.... Unterstützung Rumänien De Twentsche Bank Gemeente Giro Kantoor Kreditoren Broschüren fl. 11 I 1 AUSGABEN. ! 117.57! Internationaler Kongress und Berichte " 22.227.12! Broschüre 10 Jahre I.B.P.( fünf Sprechen) 32.70! Internationale Bankangestelltenkonferenz 50.-! Vorstandssitzung Budapest " 25.877.08! Delegationskosten 11 11 4.078.29! Revision der Bücher 5.940.--! Besuche in Amsterdam 0.60!" Mitteilungen" ! Porti- Telegramme ! Büroutensilien ! Abonnemente ! Drucksachen ! Unterstützung Rumänien ! Generalsekret r ! Zwei Sekretäre ! Prämien und Zulagen I Aushilfe für Extraarbeit ! Miete ! Feuerversicherung und Reinigung ! De Twentsche Bank ! Gemeente Giro Kantoor Amsterdam ! Debitoren..... ! Saldo am 31. Dezember 1931 fl. 58.323.36! Berlin 1T fl. 8.456.53 1.396.21 330.90 443.12 1.776.23 25.-39.60 TT 800.25 569.47 151.97/ 1 11 69.82 43.50 IT 344.03 4.000.6.508.34 823.88 TT IT 47.85 600.-11 9.. " 27.326.27 11 4.219.74 IT 32.25 11 309.40 fl.58.323.36 Kassa fl. De Twentsche Bank Gem. Giro Kantoor Beiträge BILAN 7. 309.40! Miete 3.035.68! Kreditoren 162.38! 200.--! 50.--! IT Debitoren 11 Fehlbetrag( ausstehende.). IT 2.842.54! fl. 6.600.--! Fl. 400.6.200.fl. 6.600. BEILAGE C. EINNAHMEN Saldo am 1. Januar 1932 Beiträge Zinsen Twentsche Bank Gemeente Giro Kassa KASSEN BERICHT 1932. I I AUSGABEN. fl. 309.40! Vorstandssitzung Berlin " 21.075.63| Delegationskosten 11 49.93 Mitteilungen... | " 21.172.99 Porti, Telegramme, Büroutensilien 5.949.79 Abonnemente I Drucksachen Generalsekretär Zwei Sekretäre Prämien und Zulagen Miete ! Feuerversicherung Twentsche Bank ! Gemeente Giro 600 I Arbeiter Bank Wien... ° I Kreditoren..... Saldo am 31. Dezember 1932 fl.48.557.74! fl. 17 89.29 BILAN Z. Miete 66.74! Kosten Vorstandssitzung 406.21! Kreditoren Twentsche Bank Giro Kantoor. Arbeiter Bank Wien Beiträge..( ausstehende) IT 732.82! Vermögen 17 1.500.! I fl. 2.795.06! ° c " ८•" fl. 1.552.18 11 1.786.40 1.378.35 580.14 17 20.40 61.10 3.999.99 IT 6.733.33 1.223.57 1.000.-2,50 18.204.05 13 17 6.193.62 9 00 .. Österr. Schilling 2. 094.12" 732.82 11 5.000.11 89.29 9 e fl. 48.557.74 fl. 200.-17 800.-11 965. 830.06 fl. 2.795.06 39 BEILAGE D. Einnahmen Saldo 1. Januar 1933 Beiträge fl. Zinsen Besonderer Fonds C Twentsche Bank Gemeente Giro Arbeiter bank Krediteure 11 11 KASSEN BERICHT 1933. ! Ausgaben. 89.29! Vorstandssitzung Berlin 1932 18.747.42! Kongress Amsterdam 1931 65.13! Vorstandssitzung Genf 1933 2.506.39! Sitzungen des I.C.B. 22.880.62! Delegationskosten 3.654.86! Mitteilungen 2.104.34! Porti, Telegramme, Büroutensilien 3.224.61! Abonnements ! Drucksachen... ! Uebersetzungen ! Generalsekretar ! Zwei Sekretäre ! Primien und Zulagen ! Miete ! Feuerversicherung ! Besonderer Fonds ! Hilfsaktion f.d.Saarland ! Twentsche Bunk ! Gemeente Giro ! Arbeiterbank ! Krediteure ! Vorschüsse Q 5 ! Saldo am 31. Dezember 1933 fl. 53.272.661 BILAN Z. 59.19 Kosten Vorstandssitzung 1.081.48! Spezialfonds.. 104.48! Vermögen.1. 1. 1934. 148.! Saldo -- fl. 830.06 1.023.90 17 Kassa fl. 11 Twentsche Bank 11 Gemeente Giro Arbeiterbank( ost. Sch. 546). 11 Beiträge( ausstehende) 11 2.670.-! fl. 4.063.15! fl. 451.67 323.30 11 !! ====== 1.148.01 878.04 788.82 719.35 411.85 29.50 97.50 17 33.67 11 3.975.-6.800.02 11 959.51 IT 200.-17 2.50 11 931.56 2.429.72 TT 23.895.36 11 3.353.13 IT 1.544.95 4.200.-40.-11 59.19 fl. 53.272.66 fl. IT = 650.-1.559.19 1.853.96/ fl. 4.063.15/ nodegau! 23.136 08.888 M.818 $ 8.889 8691 1000 seede10V 18.08 ****** edoxanol dog 10.088.38 ***** op 188 18 08.te 16.50 -dse $ 5.008.8 38.2 33.188 083 ef eas f 1.800. 23.008 9 od 110.18S.C abao 10versed 1 192.5.1 no! Jmodoa newbt. ... ox10 at 1 acetedmeso, I oblog AII 8 abnotisl sq! 8.180.J cel sunst I obta2 dor inew box Seed Jebaodedtem otiof