nern das gesamtgesellschaftliche Dunkelfeld im Umgang mit chinesischen Akteuren. Nimmt man den Aufbau von umfassender China-Kompetenz als Ziel ernst, sind sie nicht nur Chance, sondern Notwendigkeit. Gerade in einer Zeit dramatischer Umbrüche in der Weltordnung bleibt es eine Aufgabe der Politik, Kompetenzaufbau und Krisenprävention durch Kultur- und Bildungsaustausch weiterhin zu ermöglichen und verlässlich zu unterstützen. Auch im Kontext neuer finanzieller Prioritäten dürfen Mittelkürzungen gerade den Austausch zwischen Deutschland und China nicht existenziell bedrohen. Darüber hinaus sollten bestehende Ansätze in anhaltender Ermangelung von Alternativen nicht pauschal verworfen, sondern im Einklang mit eigenen Zielsetzungen aktiv und verantwortlich gestaltet werden. 36 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
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Deutsch-chinesische Kooperationen in Bildung und Kultur : Austausch und Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene
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