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Planspiel Kommunalpolitik : ohne Jugend ist kein Staat zu machen ; Projektdokumentation der Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Regensburg und der KommunalAkademie Bayern
Entstehung
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Was ist eigentlich ein Planspiel? Das Planspiel ist eine Methode der politischen Bildung, die der Idee folgt, eine in der Realität funktionierende politische Institution, z. B. ein Parlament, möglichst real nachzuspielen. Das hier entworfene Planspiel wendet sich der Politik vor Ort, der Kommunalpolitik zu. Ziel ist es, dass junge Menschen Politik nicht als passive Zuschauer, sondern als aktive Gestalter erleben. Was heißt das nun konkret? Im Planspiel werden Jugendliche nach einer intensiven Vorbereitungszeit zu Räten ihrer Stadt. Sie lernen dieechten Räte kennen, besuchen eine Ratssitzung, bilden Fraktionen, suchen sich Themen, erarbeiten ihre Standpunkte in Form von Anträgen und spielen am Ende eine Ratssitzung. Dabei geht es um Probleme und Fragen, welche die Jugendlichen in ihrer Stadt haben. Warum gibt die Stadt Geld für ein neues Altersheim, aber nicht für einen Jugendclub? Warum gibt es nicht genügend Radwege im Umfeld von Schulen? Warum hat die Stadt keinen Jugendbeirat? Was will das Spiel? Das Planspiel will in erster Linie Jugendliche für Politik interessieren. Es will ihnen Lust auf Mitsprache und Mitgestaltung machen. Es soll den Jugendlichen einen Anstoß für politische Beteiligung geben, denn nur wer Strukturen und Verfahrensweisen kennt, kann sich sinnvoll einmischen. Spielablauf Insgesamt erstreckt sich das Planspiel über zwei Projekttage und zwei Nachmittagsveranstaltungen. Die zwei Projekttage werden an der Schule bestritten, wohingegen es sich bei den Nachmittagsveranstaltungen um den Besuch einer echten Stadtrat­(Gemeinde)sitzung und um eine eigene, gespielte Sitzung der Jugendlichen handelt, das Finale. Das Regionalbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Regensburg hat das Planspiel Kommunalpolitik in Landau an der Isar( November 2008), in Sulzbach-Rosenberg und in Windischeschenbach(beides Februar 2008) durchgeführt. ł~Çíê~íëëáíòìåÖ=ãáí=ÇÉã=NK_ êÖÉêãÉáëíÉê=ÇÉê=~Çí=táåÇáëÅÜÉëÅÜÉåÄ~ÅÜ== jÉáÉêI=`pr=Eáå=ÇÉê=jáííÉFI=aÉíäÉÑ=~ìÇÉI=hçããìå~ä^â~ÇÉãáÉ=EäáåâëF=ìåÇ=ÇÉå=gìÖÉåÇäáÅÜÉå== 3