PERSPEKTIVE Das Ende der Atomenergie? Zeit für ein Umdenken in der internationalen Energiepolitik NINA NETZER März 2011 n Die atomaren Störfälle in Japan stellen eine Zäsur für die internationale Energiepolitik dar. Während sich in einigen Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder auch China erste Anzeichen eines Umdenkens andeuten, beharren andere Länder wie Russland oder Frankreich auf dem geplanten Ausbau der Atomenergie. n Die seit einigen Jahren viel diskutierte weltweite Renaissance der Atomenergie scheint in der Praxis sowohl an ökonomischen und ökologischen Bedenken als auch an diversen Sicherheitsrisiken zu scheitern. n Das Unglück in Fukushima hat erneut ein Zeichen gesetzt, dass ein dringender weltweiter Ausstieg aus der Atomenergie geboten ist. Um eine nachhaltige Energiewende voranzutreiben sind anstelle von Investitionen in traditionelle Energieträger Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz notwendig. Dialogue on Globalization
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Das Ende der Atomenergie? : Zeit für ein Umdenken in der internationalen Energiepolitik
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