BÜRO SÜDAFRIKA Friedrich-Ebert-Stiftung, Fokus Südafrika Publikation für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Südafrika FOKUS SÜDAFRIKA Energiekrise Südafrika unter Strom? Südafrika steckt in einer schweren Energiekrise. Seit Monaten wird das Land von Stromausfällen geplagt, die mittlerweile Methode haben. Denn die Kapazitäten des staatlichen Stromversorgers Eskom sind überlastet, die Reserven erschöpft, jahrzehntelang wurden Investitionen verschlafen und die Modernisierung des gesamten Sektors verzögert. Nun werden regelmäßig ganze Stadtteile vom Netz genommen, um einen Totalausfall zu vermeiden. Die Minen des Landes müssen mit fünf Prozent weniger Strom auskommen. Insgesamt fordert Eskom Bevölkerung und Wirtschaft auf, ein Zehntel des bisherigen Stromverbrauchs einzusparen. Zu diesem Zweck verkündete die südafrikanische Regierung im Februar eine neue Steuer auf Strom und Benzin, doch im April überraschte Eskom zusätzlich mit einer Erhöhung der Strompreise um 67 Prozent. Opposition, Verbraucherverbände und Gewerkschaften sind aufgebracht. Zwar verfügt Südafrika über den weltweit günstigsten Strom, die Grenze der Belastbarkeit der Bevölkerung scheint allerdings erreicht. Die Regierung steckt in einem tiefen Dilemma. „Die Ära, in der wir kostengünstige Energie im Überfluss hatten, ist vorbei.“ Thabo Mbeki, Rede zur Lage der Nation 2008 Ausgabe 02/08 19.05.08 Energiekrise Blackout „In den kommenden fünf Jahren müssen sich die Südafrikanerinnen und Südafrikaner darauf einstellen, dass es immer wieder zu Stromausfällen kommen wird,“ lautete die Weihnachtsbotschaft des südafrikanischen Stromversorgers Eskom im vergangenen Dezember. Denn ausgerechnet zum Fest musste das staatliche Unternehmen regelmäßig Stadtteile vom Stromnetz nehmen. Die Kapazitäten waren erschöpft, die Reserven aufgebraucht, das Verteilungsnetz überlastet. Private Haushalte, Unternehmen, Minen und Verkehrsadern – fast überall in Südafrika ging für einige Stunden das Licht aus. Elektrische Garagentore öffneten sich nicht mehr, Kühlschränke fielen aus, Maschinen standen still, Elektroherde lieferten kein warmes Essen mehr und auf den Straßen brach das Chaos aus. Selbst Großstädte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt waren von dem „Abschalten“ betroffen. Schon lange hatten Experten eine Energiekrise für das aufstrebende Schwellenland vorausgesehen, nun war sie ausgebrochen. Nach mehr als zehn Jahren anhaltenden Wirtschaftswachstums und einer Elektrifizierung weiter Landstriche seit Ende der Apartheid kommt der Monopolist Eskom nicht mehr mit der Versorgung nach. Es fehlt an Kraftwerken und einem modernen Stromnetz. Der hohe Anstieg in der Nachfrage führte zu Versorgungsengpässen, die das gesamte System für Störungen anfällig werden ließen. Nur eine sofortige Drosselung der Nachfrage konnte weitere, unvorhergesehenen Ausfälle verhindern. Schließlich zog Eskom die Notbremse: Nachdem das gesamte Land regelmäßig von Stromausfällen zwischen zwei und sechs Stunden überrascht wurde, forderte es Bevölkerung und Wirtschaft auf, mit nur noch 90 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs auszukommen.„Wir bitten die Bevölkerung eindringlich Strom zu sparen. Elektronische Geräte wie Klimaanlagen, Wasserkocher oder Pumpen für den Swimmingpool sollten so kurz wie möglich eingesetzt werden, um die Nachfrage zu senken und Stromausfälle zu verhindern,“ bat das Unternehmen auf seiner Internetseite. Dadurch sollte das gesamte Netz entlastet und eine stabile Stromversorgung wiederhergestellt werden. Auch die südafrikanischen Minen mussten seit Februar mit 10 Prozent weniger Strom auskommen. Sie tragen mit 7-8 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt(BIP) bei, beschäftigen direkt etwa 500.000 Arbeitnehmer und sichern indirekt die Existenz von etwa fünf Millionen Menschen. Im März drohten sie schließlich mit drastischen Verlusten und dem Streichen von etwa 7.000 Jobs allein in der Goldförderung, so dass Eskom die Versorgung erst einmal wieder auf 95 Prozent erhöhte. Der Präsident schaltet sich ein Dass die Krise tiefgreifend ist und langfristiger Lösungen bedarf, hob der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki in seiner Rede zur Lage der Nation im Februar hervor.„Die Ära, in der wir kostengünstige Energie im Überfluss hatten, ist vorbei,“ verkündete Mbeki und erließ eine neue Steuer. Zwei südafrikanische Cent pro Kilowattstunde Strom aus nicht-erneuerbaren Energien und 11 Cent auf jeden Liter Benzin und Diesel sollen ab April erhoben werden. Finanzminister Trevor Manuel rechtfertigte die Maßnahme bei der anschließenden Vorstellung des neuen Haushaltes:„Wir wissen, dass die Einführung einer neuen Steuer nicht gerade populär ist. Jedoch haben wir diese Maßnahme getroffen, weil wir hoffen, dass die Menschen die Steuer umgehen werden. Haushalte und Wirtschaft, die ihren Konsum um zehn Prozent oder mehr reduzieren, werden keine Erhöhung ihrer monatlichen Kosten ertragen müssen.“ Zudem versprach Manuel, das staatliche Elektrizitätsunternehmen Eskom mit zusätzlichen 60 Milliarden Rand(etwa 4,9 Milliarden Euro) in den kommenden fünf Jahren zu unterstützen. Denn immerhin drohte dem Land aufgrund der Energiekrise ein Schaden im Umfang von ein bis drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Die Grenzen des Wachstums Nie zuvor in der Geschichte Südafrikas ist die Wirtschaft so schnell und ununterbrochen gewachsen wie seit Ende der Apartheid. Durchschnittlich verzeichnete das Schwellenland seit 1996 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um vier Prozent, es vereint damit mehr als ein Drittel der gesamtafrikanischen Wirtschaftsleistung auf sich. Dabei war schon damals deutlich, dass die südafrikanische Energiepolitik einer dringenden Reform bedurfte. Im Jahr 1997 veröffentlichte die Regierung daher das erste Weißbuch zum 2 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 02/2008 Energiekrise Thema. Sie mahnte an, dass der gesamte Energiesektor intransparent und ineffizient arbeite, Investitionen im Geheimen geschähe und meist nicht dort, wo sie gebraucht würden. Der Energiemarkt wurde vor einem freien Wettbewerb geschützt, das Monopol lag uneingeschränkt bei Eskom, Investoren wurden durch dessen Sonderstellung und niedrige Strompreise abgeschreckt. Das Weißbuch forderte daher eine Öffnung der Märkte, eine Diversifizierung der Stromanbieter, mehr Wettbewerb und investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen. Ansonsten würden dem Land irgendwann die Lichter ausgehen. Regierung und Eskom wussten also von den drohenden Engpässen, doch während die Politik eine Umsetzung der Empfehlungen verzögerte, machte der Strommonopolist vor allem mit Untätigkeit und Missmanagement Schlagzeilen. Und auch die erst acht Jahre später gegründete Regulierungsbehörde National Electricity Regulator(Nersa) verhaarte zu lange Zeit in Untätigkeit. Südafrika hatte sich auf seinen großen Kohlevorkommen ausgeruht. Etwa 95 Prozent des elektrischen Stroms werden aus einheimischer Kohle gewonnen, des weiteren 23 Prozent der Flüssigkraftstoffe. Unter derzeitigen Bedingungen würde Südafrika noch über 200 Jahre von seiner Kohle zehren können. Beim Öl sieht dies jedoch anders aus. Nur 10 Prozent des eigenen Bedarfs kann das Land aus der eigenen Produktion decken, und die Ressourcen schwinden in zunehmendem Tempo. Der Rest muss importiert werden, vor allem aus den afrikanischen Ländern Nigeria und Angola. Südafrika verfügt darüber hinaus über ein Kernkraftwerk vor den Toren Kapstadts und bezieht einen weiteren Teil seiner Energie aus Mosambik, wo es in den Bau des Cahora Bassa Staudammes involviert war. Neue Kosten Die„Blackouts“ sind also nicht auf die Reserven zurückzuführen, sondern auf die Kapazitäten zur Gewinnung und Verteilung von Strom. Im Dezember wurde die Krise dann akut und fordert seitdem immer höhere Preise. Im April beantragte Eskom schließlich eine weitere Erhöhung der Strompreise um 53 Prozent für die Jahre 2008/2009. Zwar hatte die Regulierungsbehörde Nersa schon einer Erhöhung um 14,2 Prozent 3 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 02/2008 Energiekrise zugestimmt, doch das Unternehmen sah sich erneut zum terstützt die Regierung die Strompreiserhöhungen.(...) Griff in die Tasche der Konsumenten gedrungen. Der hö- Die neuen Pläne sind Teil des Krisenreaktionsplanes here Preisanstieg wurde mit zunehmenden Verwaltungs- und zielen darauf ab, den Stromkonsum zu reduzieren kosten und steigenden Rohstoffpreisen gerechtfertigt. und den Druck auf das Netz zu verringern.“ Die MiAnsonsten drohe ein Preisanstieg von 100 Prozent in den nisterin für Energie und Rohstoffe, Buyelwa Sonjica, Jahren 2009/2010, so das Unternehmen, und gerade in verteidigte den Konzern und führte an, dass„Südafrika der sensiblen Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft wolle auch dann noch über die niedrigsten Strompreise auf man dies vermeiden. der Welt verfüge, wenn Eskom die Preise jetzt erhöhen würde.“ Dabei leugnete sie nicht, dass die Erhöhungen Gleichzeitig legte der Staatskonzern einen umfas- ähnliche Anpassungsreaktionen bei Benzin- und Lesenden Unternehmensbericht vor. Darin sind bereits das bensmittelpreisen nach sich ziehen werden. An ihren Darlehen der Regierung im Umfang von 60 Milliarden Zentralbankgouverneur, Tito Mboweni, der ohnehin Rand(ZAR) und eine Garantie für die mit einer unplanmäßigen Inflation Kreditwürdigkeit enthalten. Die Regu- von neun Prozent zu rechnen hat, und lierungsbehörde stellte den Bericht auf die Bevölkerung, die letzte Woche ihre Internetseite. Allerdings mit eini- schon wegen drastischer Anstiege bei gen Schwärzungen, die die laufenden den Lebensmittelpreisen auf die StraGeschäfte des Unternehmens betreffen. ße ging, dachte sie dabei nicht. Zum Zorn der Bevölkerung, der Gewerkschaften und der Opposition. Sie Laut Sonjica erwägt die Regieforderten Eskom auf, den gesamten Be- rung jedoch, die„Auswirkungen richt zu veröffentlichen.„Es gibt keine der Strompreiserhöhungen für die ernsthaften Gründe für Eskom, Infor- ärmsten Menschen abzumildern.“ mationen bezüglich der Preissteigerun- Besonders verwundbare Haushalte gen geheim zu halten,“ so die wichtigste sollen subventioniert, die Preise für Oppositionspartei Democratic Alliance Gas reguliert und eine Million Rand (DA) in einer Erklärung, Denn schließlich wäre Eskom ein staatliches Unternehmen und aus öffentlichen Geldern Ministerin für Energie und Rohstoffe: Buyelwa Sonjica (ZAR) für Solarkocher zur Verfügung gestellt werden.„So oder so, am Ende werden Sie und ich zahlen müssen,“ finanziert. Doch die Regulierungsbehörde wiegelte ab. so die wenig optimistische Ministerin. Wie die ge„Es handelt sich lediglich um einige Paragraphen,“ so samte Regierung forderte auch sie die Bevölkerung Nersa-Sprecher Charles Hlebela,„die die laufenden Ge- noch mehr zum Stromsparen auf:„Natürlich hat die schäfte des Unternehmens betreffen.“ Bis zum 29. April Regierung Verständnis für den Ärger der Menschen. konnte sich die Öffentlichkeit zu den Preisvorstellungen Und gerade deshalb ist der beste Weg, jetzt den Verund dem Bericht des Staatskonzerns äußern, für den 23. brauch zu drosseln.“ Und Eskom versprach:„Sobald Mai ist eine öffentliche Anhörung zu dem Thema geplant, die Preise auf einem wirtschaftlich akzeptablen Niveau und für den 6. Juni wird mit einer Entscheidung der Re- sind, werden sie nur noch wenig ansteigen, angepasst gulierungsbehörde gerechnet. an die Inflationsrate.“ Die Haltung der Regierung Heftige Kritik Die südafrikanische Regierung steht klar auf Seiten des Konzerns. Das Ministerium für staatliche Unternehmen(Department for Public Enterprises) erklärte: „Angesichts steigender Rohstoffpreise, insbesondere bei Kohle und Diesel, sowie der dringenden Implementierung eines nachfrageorientierten Managementprogrammes unZahlreiche Verbraucherverbände forderten jedoch, die neuen Rechnungen nur zeitverzögert zu begleichen oder ganz zu boykottieren. Zudem verzeichnet Eskom immer mehr illegale Anschlüsse und Diebstähle seiner Stromleiter. Im vergangenen Jahr wurden 449 Fälle von „Kabelklau“ gemeldet, insgesamt 144 km Leitungen 4 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 02/2008 Energiekrise wurden dabei entwendet. Der Schaden beläuft sich allein dafür auf etwa 16 Millionen Rand(etwa 1,3 Milliarden Euro).„In einigen Gebieten eskaliert das Problem illegaler Anschlüsse,“ so Eskom-Sprecher Tony Scott, „gerade in Johannesburg, dem Vaal Dreieck, West Rand, Bloemfontein, Kimberley und Welkom.“ Dem Unternehmen entgehen damit Einnahmen, es kommt zu Unfällen mit oft tödlichen Folgen, und am Ende muss das Unternehmen die Kosten auf die Verbraucher abwälzen. Zudem sei das Netz auch deshalb überlastet und instabil, was zu steigenden Preisen führe, so der Unternehmens-Sprecher Scott. Die Regierung vor großen Herausforderungen Der größte Gewerkschaftsdachverband des Landes, der Congress of South African Trade Unions(COSATU) gibt zu Bedenken, dass die Strompreise zwar im internationalen Vergleich gering seien, Millionen Menschen in Südafrika ohne geregelte Arbeit jedoch nicht über ausreichend Geld verfügten. Ein Vergleich der Kosten für die Bevölkerung und für die Unternehmenskunden, insbesondere die großen Firmen, weist Ungleichgewichte auf. Die Energieproduktion kostet Eskom 16 Cent pro Kilowattstunde. Dabei werden der Industrie genau 16 Cent in Rechnung gestellt, während die breite Öffentlichkeit 44 Cent aufbringen muss. Und Großkunden werden ohnehin zu geringeren Preisen abgerechnet. Präsident Mbeki muss in seinem letzten Amtsjahr einerseits mehr Marktwirtschaft im Energiesektor durchsetzen, um die Kosten zu decken, den steigenden Konsum zu bedienen und Investoren anzuziehen. Andererseits lebt noch immer mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Armut und Arbeitslosigkeit und kann nur schwer mit weiteren Preisanstiegen leben. Die marktwirtschaftliche Durchdringung des Sektors muss also sozial abgefedert werden. Ob die Regierung dafür jedoch den Haushaltsüberschuss antasten wird, ist noch unklar. Mbeki versprach in seiner Rede zur Lage der Nation zudem die Suche nach alternativen Energiequellen, neuen Partnerschaften und mehr Energieeffizienz. Im Januar veröffentlichte die Regierung einen Krisenplan, der die Beschleunigung von neuen EnergiegewinnungsProjekten und den Ausbau des Versorgungsnetzes vorsieht. Eskom plant, die Stromnachfrage bis 2012 um 3.000 Megawatt, bis 2025 um 5.000 Megawatt zu reduzieren. Dabei sollen die Strompreise auf ein marktwirtschaftlich nachhaltiges Niveau gehoben und auch an der Energieeffizienz gearbeitet werden. Bis 2013 soll das erste einer neuen Generation von Kraftwerken in Betrieb genommen werden. Zwei neue Kohlekraftwerke und ein Kernkraftwerk sind geplant, des weiteren sollen drei in den 1990er Jahren geschlossene Kraftwerke modernisiert und wieder ans Netz genommen werden. Gemeinsam mit dem französischen Unternehmen Areva und der amerikanischen Firma Westinghouse Electric soll ein neues Kernkraftwerk gebaut werden, das spätestens 2016 Strom liefern soll und dem weitere Kernkraftwerke bis zum Jahr 2025 folgen könnten. Neben dem bislang einzigen Kernkraftwerk Koeberg bei Kapstadt soll zudem der erste Hochtemperatur-Reaktor (PBMR) entstehen, der mit 17 Milliarden Rand(etwa 1,3 Milliarden Euro) das kapitalintensivste Technologieprojekt seit Ende der Apartheid darstellt und dem zehn weitere Reaktoren folgen könnten. Die Pläne des Baus neuer Kohle- und Kernkraftwerke sind jedoch sehr umstritten. Einige Experten gehen davon aus, dass Solarenergie, Windräder und Wellenanlagen das Land günstiger und sicherer mit Energie versorgen könnten.„Ein Areal im Ausmaß von 70 x 70km in der Nördlichen Kapprovinz könnte den südafrikanischen Energiebedarf decken,“ so der Experte Shaheed Mohammed,„schließlich verfügt Südafrika über genug Küsten, Wüste und Wind.“ Raoul Goosen von der Energy Development Cooperation geht davon aus, dass etwa 5 Prozent der südafrikanischen Nachfrage durch Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse gedeckt werden könnten. Die Nutzung von Wasserkraft sei in der Region noch zu unterentwickelt, so der Goosen. Im Weißbuch für erneuerbare Energien, das die Regierung schon Ende November 2003 veröffentlichte, ist vorgesehen, ab dem Jahr 2010 10.000 Giga-WattStunden Strom pro Jahr aus erneuerbaren Energien zu generieren. Derzeit ist geplant, dieses Vorhaben noch auszubauen. Schließlich muss die Regierung auch ihren Beitrag zum Kyoto-Protokoll und zum Klimaschutz leisten. Ob der politische Wille dazu allerdings stark genug ist, bleibt abzuwarten. 5 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 02/2008 Energiekrise Impressum FOKUS SÜDAFRIKA erscheint in loser Reihenfolge und wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung Büro Südafrika herausgegeben und redaktionell gestaltet. Im Rahmen ihres Arbeitsschwerpunktes Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Friedrich-EbertStiftung von Johannesburg aus den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Transformationsprozess in Südafrika mit dem Ziel, Demokratie und soziale Gerechtigkeit im größten Land des südlichen Afrika zu stärken. Ziel von FES Fokus Südafrika sind aktuelle Hintergrundberichte und Analysen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Südafrika. FOKUS SÜDAFRIKA wird kostenlos herausgegeben. Alle Ausgaben können auf unserer Homepage eingesehen werden: www.fes.org.za. Anzeige Oliver Tambo Luli Callinicos Bey th o e nd Engeli Mountains Redaktion: Dr. Werner Rechmann, Jérôme Cholet V.i.S.d.P.G.: Dr. Werner Rechmann Gestaltung: Andreas Dorner Friedrich-Ebert Stiftung Büro Südafrika 34 Bompas Road, Dunkeld West Johannesburg, Südafrika P.O.Box 412664, Craighall 2024 Tel:+27(0) 11-341 0270 Fax:+27(0) 11-341 0271 E-Mail: focus@fessa.co.za Web: www.fes.org.za ISBN –86486-642-9 Cape Town- New Africa Books 2004, 672 p. Supported by the Friedrich Ebert Foundation- South Africa Office 6 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 02/2008