BÜRO SÜDAFRIKA Publikation für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Südafrika FOKUS SÜDAFRIKA Friedrich-Ebert-Stiftung, Fokus Südafrika Ausgabe 01/09 19.01.09 Auswirkungen der globalen Finanzkrise Südafrika im Spagat zwischen Wirtschaftskrise und Wahlkampf Nach der langen Boomphase der südafrikanischen Wirtschaft wird nun auch das Land am Kap von den Turbulenzen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise heimgesucht. Das Wirtschaftswachstum hat sich stark abgeschwächt. Exporte, Beschäftigung und Binnennachfrage sind zurückgegangen. Zwar plant die Übergangsregierung von Präsident Kgalema Motlanthe bis zu den Wahlen im April 2009 keine eiligen Interventionen. Das Zusammenfallen von Wirtschaftsabschwung und Wahlkampf zwingt die Parteien jedoch, sich klar zu positionieren. Erstmals hat der African National Congress(ANC) zudem ernstzunehmende Konkurrenz bekommen. Die neu gegründete Partei Congress of the People(COPE) legt erste Konzepte vor. Unternehmensverbände, Gewerkschaften und Medien nutzen den Vorwahlkampf, um Forderungen zu stellen. „Die Zeiten haben sich dramatisch geändert. Die größten Herausforderungen für die kommende Regierung lauten mehr Gerechtigkeit, soziale Mobilität und Entwicklung.“ Kgalema Motlanthe Präsident Südafrikas Auswirkungen der globalen Finanzkrise Die momentane Situation Nach mehr als neun Jahren ununterbrochenem Aufschwung zeigt sich derzeit ein klarer Abwärtstrend im südafrikanischen Wirtschaftswachstum. Im dritten Quartal des letzten Jahres wuchs die südafrikanische Volkswirtschaft nur noch um 0.2 Prozent. Der größte Platinproduzent des Landes, Lonmin, beabsichtigt den Abbau von 1.500 Stellen in seinen Minen in der Provinz Limpopo. Wegen der weltweit sinkenden Nachfrage nach Autos und Luxusschmuck, Oben: Platinwerk der Firma Lonmin Unten: Lonmin-Arbeiter bauen Platin ab aber auch dem Preisverfall sei dies unabwendbar, so das Unternehmen. Noch im Mai erzielte Platin auf den internationalen Märkten Rekordpreise. Das Statistische Bundesamt Südafrikas, Statistics South Africa(SSA), verzeichnete im dritten Quartal einen Abbau von insgesamt 32.000 Stellen im Bergbausektor.„In der gesamten Sparte sind die Zahlen besorgniserregend,“ so Jaco Kleynhans von der Gewerkschaft South African Trade Union Solidarity. Am sichtbarsten ist die Krise in der Automobilindustrie.„Im November letzten Jahres ist die Nachfrage nach Neuwagen um 35 Prozent gesunken,“ berichtet Brand Pretorius von McCarthy, der größten Autohandelskette Südafrikas,„mehr als 100 Niederlassungen mussten schließen, 1.600 Lizenzbetriebe mussten ihre Erwartungen zurückschrauben.“ Dabei hatte die Branche zuletzt Millionen in den Ausbau der Produktionsund Verkaufsstätten investiert. Nun steht sie vor Überkapazitäten. Auch McCarthy musste 300 Stellen bis zum Ende des Jahres abbauen.„Die Marktbedingungen bei Neu- und Gebrauchtwagen sehen wirklich schlecht aus. Das geht den anderen Unternehmen in der Branche genauso,“ so Pretorius. Insgesamt erwarten Analysten die Entlassung von insgesamt 5.000 Beschäftigten. Bei den Banken sieht es ähnlich aus. Der dramatische Rückgang bei Darlehen für Bauherren zwingt auch ABSA und die First National Bank zum Personalabbau. Zwar machen sie vor allem die hohen Zinsen verantwortlich und kritisieren die neuen, strengeren Richtlinien des National Credit Act. Die internationalen Finanzmarktturbulenzen und die weiterhin rigide Fiskalpolitik der südafrikanischen Regierung bestärken sie jedoch in ihrer Skepsis und bei ihren Sicherheitsvorkehrungen. Immer mehr Autos und Immobilien wechseln derzeit den Besitzer, indem sie versteigert werden. Vor allem der Bergbausektor, die verarbeitende Industrie und der Groß- und Einzelhandel sind von einer sinkenden Binnennachfrage betroffen.„Seit zweieinhalb Jahren hat die Nachfrage konstant abgenommen,“ so Tony Twine von der Unternehmensberatung Econometrix. Erstmals seit 1992 wird von einem dramatischen Rückgang des Verkaufsvolumens ausgegangen.„Nach Auswertung der offiziellen Statistiken befindet sich der Einzelhandel in einer Rezession,“ so Derek Engelbrecht von Ernst& Young,„er verzeichnete bereits seit zwei Quartalen einen Rückgang.“ Für das Jahr 2009 geht Engelbrecht von einem ähnlichen Trend aus. 2 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 01/2009 Auswirkungen der globalen Finanzkrise Eine Frage der Verwundbarkeit Die derzeitigen Einschätzungen über die mittelund langfristige Verwundbarkeit der südafrikanischen Volkswirtschaft durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise liegen jedoch weit auseinander. Einige Experten gehen von einem abrupten Versiegen der Rohstoffnachfrage aus, das die südafrikanische Volkswirtschaft schwer treffen würde. So drohe nicht nur der Einbruch der Exporterlöse sondern auch eine langfristige Abschwächung des Binnenmarktes. Die derzeit niedrigen Ölpreise würden durch die volatile südafrikanische Währung Rand(ZAR) schnell wieder ausgeglichen. Andere Experten sehen die Auswirkungen der Finanzkrise weniger dramatisch.„Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage nach Rohstoffen – und das betrifft ja vor allem Volkswirtschaften wie Südafrika – nicht wirklich pausieren wird,“ so der Analyst Michael Power von Investec Asset Management,„der Dollar wird in den nächsten drei Jahren deutlich schwächer, die Rohstoffe für viele Käuferstaaten erschwinglicher und die Zinsen im Westen werden auf so niedrigem Level sein, dass wir vor einer noch rohstoffhungrigeren Dekade stehen werden.“ Power verweist vor allem auf die asiatischen Tigerstaaten, aber auch China und Indien.„Dort wird das Wirtschaftswachstum zwar auf etwa fünf bis sechs Prozent zurückgehen, doch die asiatischen Konsumenten wachen gerade erst auf.“ Im Dezember hat sich der südkoreanische Stahlgigant Posco mit 200 Millionen US-Dollar in eine Manganmine eingekauft, die indische GMR-Gruppe für 15 Millionen US-Dollar fünf Prozent der südafrikanischen Homeland Mining and Energy erworben, mit der Option für 155 Millionen US-Dollar weitere 45 Prozent zu erwerben. Verhalten der Regierung Der südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe, der Thabo Mbeki nach dessen Rücktritt ins Amt gefolgt ist, zeigte sich ob der aktuellen Lage besorgt. „Der Anstieg der Inflation und die damit verbundene Hausse der Zinsen sowie der relativ schwache Rand haben die südafrikanische Wirtschaft, aber vor allem die Armen der Gesellschaft, unter Druck gesetzt,“ so der Präsident vor dem Nationalen Wirtschaftsund Arbeitsrat.„Erst die steigenden Preise für Nahrungsmittel- und Treibstoff im Frühjahr und schließlich die von den USA ausgehende Finanzkrise – sie haben unser Wachstums hart getroffen.“ Die derzeitige Wirtschaftspolitik sieht er einem ersten, echten Test ausgesetzt.„Die Zeiten haben sich dramatisch geändert,“ so Motlanthe, „und die größten Herausforderungen für die kommende Regierung bleiben mehr Gerechtigkeit, soziale Mobilität und Entwicklung.“ Motlanthe war erst im September als neuer Präsident vereidigt worden, nachdem Thabo Mbeki aufgrund interner Auseinandersetzungen innerhalb der Regierungspartei African National Congress(ANC) zurückgetreten war. Zwar steht Motlanthe dem ANC-Vorsitzenden Jacob Zuma nahe, der dem linken Parteiflügel angehört, jedoch änderte er an der Besetzung des Finanzministeriums und der Südafrikanischen Zentralbank nichts. Schnelle Konjunkturprogramme oder Staatsinterventionen lehnt er ab. * siehe unten Dabei stehen Finanzminister Trevor Manuel und der Gouverneur der südafrikanischen Zentralbank Tito Mboweni für eine rigide Haushalts- und Finanzpolitik. Trotz hoher Arbeitslosigkeit, großer Ungleichheit und weit verbreiteter Armut halten beide eisern an Haushaltsdisziplin und Inflationsbekämpfung als Instru mente der Konjunkturförderung fest. Finanzminister Trevor Manuel gestand zwar ein, dass Südafrika von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sei, „das Epizentrum liege jedoch nicht an unseren Küsten.“ Vor der Nationalversammlung erklärte er, dass„die * V. o. n. u.: Kgalema Motlanthe(Präsident von Südafrika), Trevor Manuel(südafrikanischer Finanzminister), Tito Mboweni(Gouverneur der südafrikanischen Zentralbank) 3 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 01/2009 Auswirkungen der globalen Finanzkrise wirtschaftlichen und sozialen Kosten einer aus dem Rah- als Vize-Präsident amtierte und als Spitzenkandidat für men laufenden Hyperinflation oder Deflation, verursacht das Amt des Präsidenten gilt, verspricht, vor allem sidurch eine launische oder falsch verstandene Fiskalpoli- chere Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Damit stellt er tik, nicht toleriert werden sollten.“ Er empfahl daher, statt sich dem drängendsten Problem des Landes, das durch der Aufweichung seiner Richtlinien, mehr zu exportieren die globale Finanz- und Wirtschaftskrise noch akuter und die Abhängigkeit von ausländischen Investitionen geworden ist. Denn in Südafrika liegt die Arbeitslosigweiter zu verringern. keit offiziell bei etwa 28 Prozent, inoffiziell wird jedoch von etwa 40 Prozent ausgegangen. Bei der Vorstellung Zentralbank-Gouverneur Mboweni rechnet mit des Wahlmanifestes sagte Zuma:„Im Zentrum unserer einer Verbesserung der Inflationsaussichten, Wirtschaftspolitik steht die Schaffung von anständigen mahnte die Politiker jedoch, von einem lang- Arbeitsplätzen. Wir werden eine vom Staat geführte Insameren Wachstum auszugehen. Ende Dezem- dustriepolitik initiieren, die öffentliche und private Inber verkündete er die erste Senkung des Leit- vestitionen in die Schaffung von Arbeitszinses seit dem Jahr 2005- um einen halben plätzen leitet und zu einer umfassenden Prozentpunkt auf 11,5 Prozent. Damit fügt Transformation unserer Volkswirtschaft sich Südafrika in den Kreis der globalen beiträgt.“ Applaus erhielt er vor allem Zentralbanken ein, die über Zinssen- aus den linken Reihen des ANC, aber kung die Revitalisierung der Wirtschaft auch von den Alliierten aus der Südversuchen.„Wir haben mehrere Szena- afrikanischen Kommunistischen Partei rien durchgespielt,“ so Mboweni,„und(SACP) und vom Dachverband der Südjedes Mal sind wir zu einem Rückgang afrikanischen Gewerkschaften Congress der Inflationsrate gekommen. Also bin ich of South African Trade Unions(COSAmir diesmal ganz sicher, das Richtige getan TU). Zuma plant einen Entwicklungszu haben.“ Die größte südafrikanische Bank staat, der Interventionen zur BekämpABSA begrüßte das Vorgehen.„Dadurch fung von Armut und zur Sicherung von wird eine Menge Druck abgebaut,“ so Arbeitsplätzen vorsieht. Damit unterscheiJacques Schindehutte, Finanzdirektor bei det er sich einerseits von seinem Vorgänger ABSA,„wenn die Zentralbank die Zinsen im Amt des ANC-Vorsitzenden Thabo Mbesenkt, dann hilft das den Konsumenten.“ ki, andererseits von der neu gegründeten Zahlreiche Analysten und große Teile der Partei Congress of the People(COPE), die Bevölkerung hätten sich jedoch mehr Groß- sich vor wenigen Monaten vom ANC abgezügigkeit von Mboweni gewünscht. spalten hat und eine unternehmensfreundWahlkampf lichere Politik verspricht, wie auch Präsident Thabo Mbeki sie vertrat. Zu den IniJacob Zuma, Obwohl Südafrika unter Druck steht, spielt ANC-Vorsitzender die globale Finanzkrise im Wahlkampf der potiatoren von COPE gehören der ehemalige Verteidigungsminister Mosiuoa Lekota und Mbhazima Shilowa, der ehemalige Provinzlitischen Parteien jedoch keine besondere Rolle. Im April gouverneur von Gauteng, das die Wirtschaftsmetropole 2009 finden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen Johannesburg und den Regierungssitz Pretoria umfasst. statt. Die Regierungspartei African National Congress COPE hat zwar noch kein Wahlkampfprogramm vorge(ANC) hat ihr Wahlkampfmanifest bereits vorgelegt und legt, inhaltlich verspricht die Partei jedoch vor allem ein stellt fünf Themen in den Vordergrund. Neben der Schaf- Ende der ANC-Dominanz, von Korruption und Amtsfung von sicheren Arbeitsplätzen verspricht die seit Ende missbrauch. Sie kritisiert den ANC,„öffentliche Stellen der Apartheid an der Macht stehende Partei mehr Geld für als Belohung für Parteizugehörigkeit“ missbraucht zu Bildung, Gesundheit und ländliche Entwicklung sowie haben und fordert mehr Unabhängigkeit und Effizienz. den Kampf gegen die hohe Kriminalität. Der ANC-Vor- Des Weiteren setzt COPE ebenfalls auf die Schaffung sitzende Jacob Zuma, der bereits zwischen 1999 und 2005 von Arbeitsplätzen, die Bekämpfung der Armut und 4 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 01/2009 Auswirkungen der globalen Finanzkrise mehr Investitionen in das Bildungs- und Justizwesen. Bis thews Phose sowie der beiden COPE-Politiker Mosiuoa zum 24. Januar soll ein eigenes Wahlkampfprogramm mit Lekota und Mbhazima Shilowa. Dabei konnte sie keine genaueren Details vorliegen. Derzeit ist die neue Partei großen Unterschiede in Wirtschaftsfragen feststellen. vor allem mit ihrem Aufbau beschäftigt. Die Forderungen COSATUs Entgegen vereinzelter Befürchtungen von Unternehmensverbänden, ein Linksruck innerhalb des Der linke Flügel des ANC und ANC unter Zuma könnte die rigide der Congress of South African Stabilitätspolitik der Schaffung von Trade Unions(COSATU) fordern Arbeitsplätzen opfern und den Staat die Aufgabe der rigiden Haus- in den Bankrott führen, geht auch haltspolitik und der strengen Fixie- die Unternehmensberatung Goldrung auf die Inflationsbekämpfung. man Sachs nicht von großen Ver„Südafrika ist reif für eine neue änderungen aus:„Die Wahlen und Wirtschaftspolitik,“ so COSATU- die Transformation des politischen Generalsekretär Zwelinzima Vavi, Systems in Südafrika könnten zu „alternative Strategien sind auf dem einer der großen Überraschungen Vormarsch. Die alte Politik, die zwar 2009 gehören. Insbesondere wenn Wachstum, aber keine Beschäftigung Jacob Zuma, Führer des regiebrachte, gehört der Vergangenheit renden ANC und Spitzenkandidat an.“ Vavi fordert eine Diversifizierung bei den Wahlen, die Beobachter der südafrikanischen Wirtschaft und dahingehend überzeugen wird, den Aufbau einer arbeitsintensiven, dass er genau so wie der einstige Geverarbeitenden Industrie.„Die AbhängigZwelinzima Vavi, werkschafter Lula da Silva in Brasilien keit von Rohstoff-Exporten müsse endlich COSATU-Generalsekretär regieren wird.“ Goldman Sachs kalkuliert durchbrochen werden,“ so der COSATU- also, dass Zuma nicht an den Grundfesten Generalsekretär. des bisherigen Wachstumskurses rütteln wird. Der ANC-Vorsitzende Jacob Zuma deutete zwar immer wieder ähnliche Absichten an, steht allerdings unter hohem Druck internationaler Investoren und südafrikanischer Unternehmen. Auch als Präsident Thabo Mbeki zurücktrat, drängte Zuma nicht auf einen Wechsel an der Spitze des Finanzministeriums oder der Zentralbank. Stattdessen beschlossen Übergangspräsident Kgalema Motlanthe und er, auf Kontinuität zu setzen. Eine aktuelle Studie des Südafrikanischen Instituts für Rassenbeziehungen, South African Institute for Race Relations, geht nicht von wesentlichen Veränderungen in der Wirtschaftspolitik nach den Wahlen aus. Sie verglich die Reden der wichtigsten ANC-Politiker, darunter Jacob Zuma, Kgalema Motlanthe, ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe und ANC-Schatzmeister MaFazit Doch trotz hausgemachter Probleme wie Energiekrise, unzureichender Ausbildung der meisten Südafrikaner, AIDS-Pandemie, hoher Kriminalität und verfallender Infrastruktur und den aktuellen Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bewegt sich die südafrikanische Regierung nur wenig. Und auch im Wahlkampf gibt es noch keine hektischen Forderungen nach Konjunkturpaketen, kurzfristigen Interventionen oder einem Aufweichen der bisherigen Stabilitätspolitik. Wie der aussichtsreichste Kandidat für das Präsidentenamt Jacob Zuma mit den Herausforderungen der südafrikanischen Beschäftigungsproblematik umgehen wird, ist offen. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise bedeutet für Südafrika keine neuen Probleme, über die nicht auch in den vergangenen Jahren schon heftig gestritten wurde. 5 Friedrich-Ebert-Stiftung, FOKUS SÜDAFRIKA 01/2009 Auswirkungen der globalen Finanzkrise Impressum FOKUS SÜDAFRIKA erscheint in loser Reihenfolge und wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung Büro Südafrika herausgegeben und redaktionell gestaltet. Im Rahmen ihres Arbeitsschwerpunktes Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Friedrich-EbertStiftung von Johannesburg aus den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Transformationsprozess in Südafrika mit dem Ziel, Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu stärken. Ziel des FES Fokus Südafrika sind aktuelle Hintergrundberichte und Analysen der politischen, wir­t­­s­­­­ chaft­l­­ichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Südafrika. FOKUS SÜDAFRIKA wird kostenlos herausgegeben. Alle Ausgaben können auf unserer Homepage eingesehen werden: www.fes.org.za. Anzeige Oliver Tambo Luli Callinicos Bey th o e nd Engeli Mountains Redaktion: Jérôme Cholet V.i.S.d.P.G.: Axel Schmidt Gestaltung: Andreas Dorner Friedrich-Ebert Stiftung Büro Südafrika 34 Bompas Road, Dunkeld West Johannesburg, Südafrika P.O.Box 412664, Craighall 2024 Tel:+27(0) 11-341 0270 Fax:+27(0) 11-341 0271 E-Mail: fokus@fessa.co.za Web: www.fes.org.za ISBN –86486-642-9 Cape Town- New Africa Books 2004, 672 p. 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