Newsletter 1/2010 Seminare aktuell In einigen Seminaren gibt es noch freie Plätze: Projekte professionell starten. 28.-30. Mai in Würzburg Sie erlernen Methoden und Instrumente, mit denen Sie den Projektstart optimal gestalten und so die Voraussetzungen für den Projekterfolg schaffen können. Seminarangebot Professionell Entscheiden 28.-30. Mai in Bad Münstereifel Sie erkennen die psychologischen Besonderheiten von Entscheidungsprozessen in der Gruppe und lernen anhand von Fallbeispielen und Entscheidungssimulationen Ihr eigenes Entscheidungsverhalten professionell zu steuern. Seminarangebot Engagierte und aktive Ehrenamtliche gewinnen 08.-10. Oktober in Bad Münstereifel Sie erhalten einen Überblick, welche innovativen Angebote politische Organisationen machen können, um Menschen als interessierte und engagierte Personen anzusprechen. Seminarangebot Veranstaltungsdesign 19.-21. November in Würzburg Sie erlernen Konferenzen, Kongresse und Tagungen zu konzipieren und organisieren. Im Seminar entwickeln Sie Design, Didaktik, Logistik und Skript für eine Ihrer Veranstaltungen. Seminarangebot Diversity Strategien für Non-ProfitOrganisationen 03.-05. Dezember in Undeloh Sie erproben Instrumente, wie z.B. die DiversityIst-Analyse, Diversity-Checklist, Diversity-Audit zur Umsetzung von Diversity Strategien und reflektieren deren Nutzen für die Praxis. Seminarangebot Thema aktuell: Politisches Engagement fördern Politisches Engagement ist für eine funktionierende und lebendige Demokratie unerlässlich. Wie und mit welchen Partizipationsmethoden man trotz zunehmender Politikverdrossenheit in Deutschland politische Beteiligung fördern kann, erfahren Sie im aktuellen MuPSchwerpunkt"Politisches Engagement fördern". Das MuP-Team hat für für Sie verschiedene Texte, Materialien, Link-, Lese- und Veranstaltungstipps zu den verschiedenen Aspekten des Schwerpunkts zusammengestellt: Politikverdrossenheit – Wie äußert sie sich und warum? • Eine Übersicht über die Entwicklung der Wahlbeteiligung der Bundestagswahlen von 1949 bis 2009 ist auf der Seite des Bundeswahlleiters des Statistischen Bundesamtes zu finden. Wahlbeteiligung von 1949 bis 2009 • Ein zentrales Ergebnis der Studie über Einstellungen zu Reformen und Potenziale der Demokratieentfremdung und Wahlverhalten, die das Münchener Institut polis/sinus für die Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt hat, ist, dass eine große grundsätzliche Distanz der BürgerInnen zur Politik besteht. Nähere Informationen finden Sie in der Zusammenfassung der Studie: Zusammenfassung polis/sinus-Studie • Inwieweit sich individuelle und gesellschaftliche soziale Ungleichheit auf die Demokratiezufriedenheit auswirkt, wird in den folgenden Texten von Armin Schäfer(Max Planck Institut Köln) beschrieben: Wie beeinflusst soziale Ungleichheit die Demokratiezufriedenheit? Armut senkt politisches Engagement(Gastbeitrag für das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) 1 Engagement-Potentiale nutzen • Das Engagement-Potential ist laut des dritten Freiwilligensurveys von 26 Prozent(1999) auf 37 Prozent(2009) angestiegen. Mit dem Eingehen auf die veränderten Motive und Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement können auch für politische Organisationen dieses Potenzial nutzen. Erste Ergebnisse des aktuellen Freiwilligensurveys • Wie man als Kommune das vorhandene Engagement-Potenzial v.a. auch für politische Beteiligung erfolgreich nutzen kann, zeigt Otmar Heirich, Bürgermeister der bürgerorientierten Kommune Nürtingen, im aktuellen MuP-Interview. Interview mit Otmar Heirich Formen politischen Engagements • Ulrich von Alemann und Christoph Strünck geben in ihrem Text„Die Weite des politischen Vor-Raumes“ eine umfassende Übersicht rund um das Thema politische Partizipation und diskutieren verschiedene Beteiligungsformen. Die Übersicht über politische Partizipationsformen sowie den Link zum Text finden Sie auf unserer Startseite. MuP-Startseite Politisches Engagement fördern durch Partizipationsverfahren • In unserer Arbeitshilfe„Partizipationsverfahren“ auf der Themenseite stellen wir Ihnen mit dem World-Café, der Zukunftskonferenz, dem Open-Space und der Planungszelle vier interaktive Methoden vor, mit denen BürgerInnen konkret in Entscheidungsprozesse integriert werden können. MuP-Themenseite mit Arbeitshilfe • Der Wegweiser Bürgergesellschaft informiert im Bereich„Politische Teilhabe“ umfassend über Möglichkeiten politischer Partizipation und bietet auch konkrete Praxishilfen. Portal„Politische Teilhabe“ • Weitere Link- und Lesetipps sowie Praxishilfen zu den Themen Bürgerbegehren und Bürgerhaushalt finden Sie auf der MuPStartseite unter dem Punkt„Politisches Engagement fördern durch Partizipationsverfahren“. MuP-Startseite e-Partizipation • Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern veröffentlichte zebralog eine Studie über e-Partizipation von Bevölkerung und Wirtschaft in Deutschland. Darin wird die Bedeutung von elektronischer Partizipation und die damit verbundenen Chancen und Risiken erörtert sowie über die erfolgreiche Einführung von e-partizipativen Maßnahmen informiert. Kurzfassung der zebralog-Studie • Weitere Links zum Thema e-Partizipation sowie ein aktuelles Beispiel, wie sich BürgerInnen über das Internet in aktuelle politische Entscheidungen über Campact – Demokratie in Aktion einmischen können, finden Sie auf der MuP-Startseite unter dem Punkt Politisches Engagement fördern durch Partizipationsverfahren. MuP-Startseite Veranstaltungen Auf folgende Veranstaltungen möchten wir Sie aufmerksam machen: • Das Wissenschaftszentrum Bonn findet am 15. März eine Tagung zum Thema„Engagementforschung als Gemeinschaftsaufgabe. Strategische Bedarfe, Agenda, Programmatik“ statt. • Die FES-Veranstaltung„Fit im kommunalen Ehrenamt – Haushalt und Finanzen, Stadtplanung, Bürgerbeteiligung“ der KommunalAdakemie Bayern wird sich am 17. April mit Themen, wie Bürgerbeteiligung in der Kommune, kommunaler Haushalt oder Stadtplanung befassen. Ein Wochenendseminar zu diesem Thema findet vom 08. bis 10. Oktober statt. • In dem FES-Seminar„Werkzeugkasten für Ehrenamt und Kommunalpolitik: Sitzungsleitung und Moderation“ werden in Wernigerode am 23. und 24. April Tipps, Techniken und Hilfen für ein ergebnisorientiertes Moderieren vermittelt. Dazu werden vor allem Methoden der Diskussionssteuerung erlernt. Die Veranstaltung wird vom Landesbüro Sachsen-Anhalt organisiert. • Das Forum Jugend und Politik Bonn der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt im„Planspiel Kommunalpolitik – Ohne Jugend ist kein 2 Staat zu machen!“ Jugendliche ab 14 Jahren ein die Rolle von Kommunalpolitikern ihrer Stadt zu übernehmen und Anträge zu ihren eigenen Themen zu erarbeiten. Termine gibt es für Schulen und Gemeinden auf Anfrage. Die Programme und weitere Informationen zu den Veranstaltungen können Sie unter www.fesmup.de herunterladen. Netzwerk Im MuP-Netzwerk finden Sie vertiefende Artikel zum Thema politische Partizipation: • Im Beitrag„Politische Partizipation“ von Jan W. van Deth werden auf der Grundlage von Ergebnissen der Partizipationsforschung die Entwicklung der Formen sowie des Niveaus politischer Beteiligung und die vorhandenen Erklärungen für politisches Partizipationsverhalten vorgestellt und Möglichkeiten herausgestellt, wie Repertoires und Umfang politischer Partizipation erweitert werden können. • Neben Wahlen gehört das Engagement in politischen Parteien zu den traditionellen Elementen politischer Partizipation. Oskar Niedermayer erläutert in„Der Wandel des parteipolitischen Engagements der Bürger“ wie und warum sich Mitgliedschaften der politischen Parteien und ihre sozialstrukturelle Zusammensetzung mit der Zeit verändert haben. (Mit dem Besuch des ersten MuP-Seminars erhalten Sie auch das Passwort für das Netzwerk). Weiteres Thema Gender • Nicht nur am Weltfrauentag selbst beschäftigte sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. In ihrem Beitrag„Gender als politisches Projekt: Wie bitte geht’s zur Geschlechtergerechtigkeit?“ fordert Christa Wichterich eine Repolitisierung des Gender-Konzeptes und gibt einen Überblick zu den Konzepten und Erfahrungen der letzten Jahre. Gender als politisches Projekt • Isabelle Kürschner hat für die Bundeszentrale für Politische Bildung einen Überblick zum Thema„Frauen in Parteien“ zusammengestellt und kommt zu dem Schluss, dass Frauen sich nach wie vor – gleich welche Partei – mit einer"politikimmanenten Männerorientierung“ konfrontiert sehen. Frauen in Parteien Wir wünschen Ihnen sonnige Frühlingstage und viel Freude mit dem aktuellen Angebot. Katrin Matuschek und das MuP-Team 3