Liebe Freundinnen und Freunde, heute erhalten Sie einen"Check.punkt" in eigener Sache. Der Newsletter der FriedrichEbert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten berichtet heute von der Eröffnung unseres neuen Büros in Gaza-City. Mit vielen Grüßen aus Jerusalem, Michèle Auga Leiterin des Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet Büro in Gaza-Stadt Mit großer Beteiligung hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten am Donnerstag, den 28. April ihre Filiale in Gaza-Stadt eröffnet. Parlamentsabgeordnete, Angehörige der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Zivilgesellschaft sowie Mitarbeiter internationaler Organisationen waren ein aufmerksames Publikum bei der Vorstellung der Stiftung und ihrer Arbeit. Der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in den Palästinensischen Autonomiegebieten, Miguel Berger, und der palästinensische Botschafter in Deutschland, Abdallah Frangi, betonten die Bedeutung der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung für die palästinensische Staatsbildung. Sie begrüßten die Büroeröffnung als wichtigen Schritt für die politische Entwicklung des Gazastreifens. Obwohl die FES von Ost-Jerusalem aus bereits seit zehn Jahren in den Palästinensischen Autonomiegebieten arbeitet, geriet der hermetisch abgeriegelte Gazastreifen immer mehr ins Abseits. Besuche sind mit den israelischen Behörden im Vorfeld zu koordinieren. Am ErezCheckpoint müssen lange Wartezeiten eingeplant werden. Immer wieder mussten geplante Besuche aufgrund der instabilen Sicherheitslage und unpassierbaren Straßen verschoben werden. Einmal im Gazastreifen tätig, konnten Mitarbeiter die Region wegen erhöhten Militäraufkommens plötzlich nicht mehr verlassen. Bewohnern des Gazastreifens ist nur in absoluten Ausnahmefällen der Transit durch Israel in Richtung Westjordanland gestattet. Eine nachhaltige Projektarbeit kann unter diesen Bedingungen nur in Ansätzen organisiert werden. Die Einrichtung des Büros in Gaza-Stadt und die Einstellung eines neuen Mitarbeiters war deshalb zwingend, sollte der Gazastreifen nicht noch weiter ins Abseits rutschen. FESLandesdirektorin Michèle Auga sprach sich jedoch deutlich dafür aus, dass neue Büro nicht als spezielle Gaza-Einrichtung zu betrachten, sondern als Filiale der Zentrale in Ost-Jerusalem. Sie lud die Anwesenden zur Nutzung des neuen Büros ein und forderte sie auf, sich an der Netzwerkbildung mit dem Westjordanland, einschließlich Ost-Jerusalems, zu beteiligen.„Lassen Sie uns von hier aus die Brücken nach Hebron, Jerusalem, Ramallah, Qalqilya, Nablus und Jenin bauen“, so Auga. Die Adresse unseres Büros in Gaza-Stadt: Teeba Bldg. 254/6, 3. Stock Rashid St. POBox 5035 Gaza Tel. 00972-(0)8-282 49 33 info@fespal.com