A N A LYS E März 2025 Bleiben vs. Gehen Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? Impressum Der_Die Autor_in dieser Publikation bleibt anonym aufgrund der repressiven Maßnahmen der russischen Regierung gegen Dissidenten. Seine_Ihre Identität ist dem Russlandprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung bekannt. Herausgeberin Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Godesberger Allee 149 53175 Bonn Germany www.russia.fes.de alexey.yusupov@fes.de Herausgebende Abteilung International Cooperation Department, Russia Program of the FES Inhaltliche Verantwortung und Redaktion Alexey Yusupov Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten Ansichten sind nicht notwendigerweise die der FriedrichEbert-Stiftung e.V.(FES). Eine gewerbliche Nutzung der von der FES heraus­gegebenen ­Medien ist ohne schriftliche Zustimmung durch die FES nicht gestattet. ­Publikationen der FES dürfen nicht für Wahlkampfzwecke verwendet werden. März 2025 © Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Weitere Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie hier: ↗ www.fes.de/publikationen März 2025 Bleiben vs. Gehen Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? Bleiben vs. Gehen Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? Seit Februar 2022, also seit zum Zeitpunkt dieser Niederschrift mehr als drei Jahren, wütet der Krieg in der Ukraine. Von Anbeginn an wurde und wird im Internet darüber diskutiert, welche Strategie für die russischen Kriegsgegner_innen die richtige sei: ausreisen oder bleiben? Diversen Schätzungen zufolge haben rund eine Million Bürger_innen 1 Russland seit dem Kriegsausbruch verlassen, von denen es viele geschafft haben, sich mehr 2 oder weniger 3 an den neuen Wohnort anzupassen. Von den in der Heimat gebliebenen Russ_innen stellen sich einige trotz zunehmender Repressionen aktiv gegen den Krieg. 4 Warum aber bleiben die Menschen, die gegen den Krieg sind, im Land – trotz des Drucks, den sie einerseits vom Staat und seinen Anhängern, andererseits aber auch von den Russ_innen, die das Land verlassen haben, erleben? Die Letzteren beschuldigen diejenigen, die bleiben, der Regimebeihilfe, des Konformismus und anderer Sünden. Ein Team unabhängiger Forscher in Russland führte soziologische Tiefeninterviews mit Russ_innen über ihre Beziehung zum Heimatland während des Kriegs. Insgesamt haben wir zwischen Sommer 2022 und Frühjahr 2024 in drei Forschungsetappen 79 Interviews mit in Russland verbleibenden Personen durchgeführt. Wir konnten mit Menschen aus verschiedenen Regionen Russlands sprechen: von Kaliningrad bis Wladiwostok, von der Region Archangelsk bis zur Republik Tatarstan. Wir haben mit Menschen im Alter von 18 bis 72 1  https://thebell.io/posle-nachala-voyny-iz-rossii-uekhali-i-ne-vernulis-bolshe700-tysyach-chelovek-issledovanie-the-bel 2  https://outrush.io/report_january_2024 3  https://russiapost.info/society/invisible_emigrants?fbclid=IwY2xjawE26m VleHRuA2FlbQIxMAABHZuJQadzXFqjIskpSPsg7aYCbXvUagm4TvZbFBWP7KMGGrsukWWr4-IC8g_aem_33jt-GVLljfzd6lqYKuG1g 4  https://data.ovd.info/svodka-antivoennykh-repressiy-dva-goda-polnomassht abnogo-vtorzheniya-rossii-v-ukrainu; https://memopzk.org/analytics/politzaklyu chyonnye-i-politicheskie-repressii-v-rossii-v-2023-godu/ Jahren gesprochen, die verschiedene soziale Gruppen repräsentierten: Student_innen, Arbeitslose, Arbeiter_ innen, Beamt_innen, Akademiker_innen u. a. Wir haben die Teilnehmer_innen direkt gefragt, warum sie das Land nicht verlassen. Diese Frage stieß vor allem bei denjenigen auf Resonanz, die eine Antikriegshaltung zum Ausdruck brachten. Unsere Ergebnisse stimmen im Allgemeinen mit denen von Liubov Borusiak 5 und der Internetzeitung„Bumaga“ 6 überein, die mit quantitativen Methoden der Datenerhebung gearbeitet haben. Darüber hinaus ergänzen unsere Daten die Studienergebnisse des Labors für öffentliche Soziologie. 7 Das Labor stützt sich ebenfalls auf eine qualitative Methodik, die es erlaubt, die Beweggründe für das Verhalten der Befragten besser zu verstehen und die hinter diesen Beweggründen stehende Weltanschauung zu rekonstruieren. Unsere Analyse zeigt, dass die in Russland verbleibenden Kriegsgegner_innen sich mindestens dreier Gruppen von Argumenten bedienen: → materielle Argumente, die sich auf die persönliche finanzielle Situation beziehen → Zugehörigkeitsargumente, die auf dem Gefühl von Zuhause, von einem gemeinsamen Lebensraum beruhen → moralische Argumente, die mit der Verantwortung für die Situation im Land verbunden sind. Im Folgenden gehen wir näher auf jede Gruppe ein. 5  https://re-russia.net/expertise/064/ 6 https://paperpaper.io/kto-svyazyvaet-svoe-budushee-s-rossiej-b/ 7  https://re-russia.net/expertise/0174/ 4 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Eine Wahl ohne Wahl: Ausreisen ist unmöglich Man bleibe in Russland nicht etwa, weil man diese Entscheidung bewusst getroffen habe, sondern weil man keine andere Wahl habe – das ist wohl einer der wichtigsten Gründe fürs Bleiben. Unsere Befragten erwähnen häufig die bedrückende Atmosphäre im Land, die sie ans Ausreisen denken lässt; schwierige finanzielle Bedingungen, pflegebedürftige Angehörige und Verwandte, die nicht bereit sind, ihren Wohnsitz zu wechseln, verhindern jedoch die Ausreise. Eine Befragte erklärte beispielsweise ihre Entscheidung, in Russland zu bleiben, mit folgenden Worten: „Wenn ich mir überlege, ob ich Russland verlassen möchte, versuche ich mich auf für mich verständliche Lebensumstände zu stützen, wie z. B. mein Studium. Ich kann nicht weg. Ich meine, ich habe kein Geld, um in ein anderes Land zu gehen. Man braucht eine Menge Geld dafür. Ich habe keine finanziellen Ersparnisse für solche Geschichten.“ (Weiblich, 20 Jahre, Moskau, 2024) Dies bedeutet indes nicht, dass man die Entscheidung fürs Bleiben alleine mit fehlenden Möglichkeiten erklärt. Die Befragten machen von unterschiedlichen Argumenten Gebrauch, aber der materielle Aspekt wirkt sich auch auf andere Überlegungen aus. Da die Menschen wissen, dass sie Russland nicht verlassen können, konstruieren sie komplexere Erklärungsmodelle, indem sie sich auf ihr Heimatgefühl, an die Möglichkeit, vor Ort, also zu Hause nützlich zu sein, und Ähnliches beziehen. Das Recht auf ein Heimatland Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Befragten dazu bewegt, in Russland zu bleiben, ist das Gefühl der Zugehörigkeit zur Heimat. Dies bezieht sich häufig auf eine bestimmte Stadt oder Region, von Bedeutung ist aber auch die Zugehörigkeit zur kulturellen Gemeinschaft im gesamten Land. Als ein wesentlicher Teil ihrer Selbstidentifikation gilt den Befragten die Möglichkeit, Russisch zu sprechen, die Kenntnis der so genannten Mentalität und des gemeinsamen Lebensraums. Trotz der sich abzeichnenden Brüche innerhalb dieser Gemeinschaft und des schwindenden Gefühls ihrer Integrität mag die Zugehörigkeit zur Heimat, zum Land(aber nicht zum Staat) als Stütze in einer unsicheren Situation empfunden werden: „Ich glaube, dass ich natürlich sehr an der russischen Sprache hänge. Nicht in dem Sinne, dass ich keine anderen Sprachen beherrsche, sondern in dem Sinne, dass mir diese russischsprachige Kultur sehr nahe ist. Von der Mentalität der Arbeiter, Nachtpförtner und älteren Frauen in der Kirche bis hin zu unserer klassischen Literatur. Ich kann mir kaum ein Leben vorstellen, wo all dies fehlen würde. Na ja, ohne ältere Frauen(„Babushkas“) schon, aber ohne Literatur – kaum.“(lacht) (Weiblich, 33 Jahre, Moskau, 2024). Darüber hinaus wird der Wunsch, in Russland zu bleiben, mit dem Gedanken über das Recht auf ein Heimatland begründet. Unter dem Recht auf ein Heimatland verstehen wir in diesem Fall eine klare Trennung zwischen dem Land als einem bestimmten kulturellen Raum und dem politischen Regime, das nach der Auffassung von vielen Befragten versucht, die Vorstellung von Russland und das Gefühl der Heimatliebe zu monopolisieren. So meinte eine der Befragten: „Ich bin nicht damit einverstanden, mein Land und mein Heimatgefühl nur denjenigen zu überlassen, die jetzt mit dem Regime übereinstimmen.“ (Weiblich, 46 Jahre, St. Petersburg, 2024). Die Befragten wiederholten immer wieder, sie seien verwirrt und könnten gar nicht verstehen, warum ausgerechnet sie das Land verlassen sollten, das sie als ihr eigenes betrachten: „Ich verstehe nicht, warum ich mein Land verlassen sollte. Das ist doch mein Land.“ (Mann, 53 Jahre, Petrosawodsk, 2024). Sie betrachten die Freizügigkeit und die freie Wahl des Wohnsitzes als eines der grundlegenden Menschenrechte, und dementsprechend ist das Recht auf Ausreise oder darauf, zu Hause zu bleiben, aus ihrer Sicht das Recht eines jeden Menschen. Bleiben vs. Gehen: Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? 5 Moralische Verpflichtungen Eine weitere Gruppe von Argumenten bezieht sich auf moralische Verpflichtungen. 8 Die Befragten, die diese Argumente anführen, hatten oder haben in der Regel die Möglichkeit, das Land zu verlassen, haben sich aber dafür entschieden, weiterhin in Russland zu leben und zu arbeiten.(Manche waren sogar schon ausgereist, sind aber mittlerweile wieder zurück.) All diese Argumente lassen sich wohl am besten mit der Aussage einer Befragten aus Moskau zusammenfassen: „Wie kann ich denn mein Land aufgeben?“ (Weiblich, 38, Moskau, 2022) Dahinter verbirgt sich weder das Selbstempfinden als Opfer noch als Held. Im Gegenteil, die Befragten betonen ihre eigene Verantwortung für die vom Staat getroffenen Entscheidungen(auch wenn sie zugeben, dass sie keine echte Möglichkeit haben, die so genannte große Politik zu beeinflussen) und sehen ihre Entscheidung zu bleiben als Teil dieser Verantwortung nach dem Motto: Wir haben dies zugelassen, nun müssen wir auch damit leben. Diese Haltung ist mit dem Gedanken über das Recht auf ein Heimatland verbunden: „Ich glaube, dass jeder von uns diese Verantwortung trägt, denn im Ideal hat niemand Monopol auf Russland – weder Putin noch ein anderer Machthaber; dieses Land gehört gleichermaßen jedem von uns. Daran glaube ich fest, und das will ich auch glauben. Dementsprechend tragen alle im gleichen Maße Verantwortung für die Beteiligung an der Politik, für das Engagement für unsere gemeinsame Zukunft, für die kollektive als auch für die persönliche. Beide sind sicherlich eng miteinander verflochten.“ (Frau, 21 Jahre, Jekaterinburg, 2024) Diese Verantwortung manifestiert sich vor allem in dem Wunsch, sich den Sinn dafür zu wahren, was normal ist, dafür also, was„gut“ ist und was„böse“. Laut den Befragten sollte jemand regelmäßig darüber sprechen, dass alles, was jetzt in Russland geschieht, nicht normal sei: weder Krieg noch Denunziationen, weder Nationalismus noch Fremdenfeindlichkeit. So klang z. B. eine ziemlich emotionale Antwort einer der Befragten: 8  https://academic.oup.com/chicago-scholarship-online/book/19745/chapter-ab stract/178563897?redirectedFrom=fulltext „Wenn wir im Paradigma von Gut und Böse reden, scheint mir das nicht sehr logisch zu sein, denn normale Menschen verlassen das Land, und es gibt immer weniger normale Menschen hier. Und wer soll bitte den Sinn für das Normale hier schaffen? Die Tatsache, dass ich und meine Familie hier bleiben, sehe ich im gewissen Sinne als Bereitschaft zum Dienen und Sich-Aufopfern. Ich erkläre meinen Kindern, das alles sei nicht normal, der Krieg sei nicht normal. In meinen Werken versuche ich darüber so gut, wie ich es kann, zu sprechen, in der Kommunikation mit meinen Freunden und mit meinen Followern ist es auch ständig ein Thema.“ (Weiblich, 37 Jahre, Irkutsk, 2023). Darüber hinaus betonen einige Befragte die Notwendigkeit, sich um den Aufbau eines„normalen Staates“ in Russland zu kümmern, anstatt in europäische Staaten und nach Amerika auszureisen, wo„der Tisch schon gedeckt“ sei, weil die Bürger_innen dieser Staaten schon lange für den Aufbau und die Aufrechterhaltung der Demokratie kämpfen. „Wenn einer ausreist, beruhigt sich sein Leben allmählich. Er führt dort sozusagen ein eigenes, wohlhabendes Leben. Ich finde das ein bisschen ungerecht, denn so ganz ist das Leben dort nicht seins. Ich meine, die Menschen haben das Leben dort für sich aufgebaut. Andere Menschen, Menschen mit ihrer eigenen Geschichte, die das eigene Leben Schritt für Schritt aufgebaut haben, für sich. Und dann kommt so einer an – wo der ganze Tisch bereits gedeckt ist. Und wer soll sich bitte darum in seinem eigentlichen Zuhause kümmern? Diese ganze Arbeit muss hier erst geleistet werden … Wir haben unser Land in guter Qualität noch nicht verdient, deswegen haben wir es auch noch nicht. Wahrscheinlich sollten wir hier weiter arbeiten und alles tun, um das Recht auf ein gutes Leben zu verdienen.“ (Frau, 30 Jahre, Moskau, 2023) Ein weiterer Teil der übernommenen moralischen Verpflichtungen besteht in der Bereitschaft, die eigenen Aufgaben gewissenhaft zu erledigen. Dies wird in der Regel von Menschen erwähnt, die anderen helfen – von 6 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Aktivisten und Freiwilligen, die sich für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen einsetzen. In ihrer Argumentation beziehen sie sich auf die Erfahrungen und Argumente bekannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder Politiker_innen, die ebenfalls in Russland bleiben und weiterarbeiten. Eine Befragte aus Tscheljabinsk erklärt ihre Entscheidung so: „Ich bin Follower von Lida Moniava und ihrem Kanal ‚Dom s Mayakom‘ (‚Der Leuchtturm‘) 9 . Mir gefällt ihre Argumentation sehr. Fragt man sie, warum sie bleibt, so antwortet sie, dass sie hier noch Einiges zu tun habe. Sie habe quasi etwas Wichtiges, weswegen sie hier bleibe. Mir geht es im Grunde genommen genauso.“ (Weiblich, 48 Jahre, Tscheljabinsk, 2024) Russische Kriegsgegner_innen bleiben aus unterschiedlichsten Gründen im Land. Sie alle sprechen jedoch von der Notwendigkeit, Netzwerke auf Augenhöhe zu knüpfen, zu schützen und aufrechtzuerhalten – und zwar sowohl zu denen, die jetzt den Krieg befürworten, als auch zu denen, die das Land verlassen haben, um es in der Zukunft wieder aufzubauen. Eine der Befragten kam auf das Bild vom Spinnengewebe als Netzwerk aus einzelnen Interaktionen zwischen verschiedenen Menschen, die das Wesen Russlands ausmachen: „Alles liegt in Trümmern und ist mit Asche bedeckt. Doch die Menschen kommen langsam raus, denn sie müssen irgendwie miteinander kommunizieren. Getrennt würde ja nichts klappen. Und so entsteht mal ein kleines Loch da, mal eine neue Beziehung dort … Dieses Spinnengewebe wird größer und stärker, und so wird Russland überleben.“ (Frau, 72 Jahre, Nowotscherkassk, 2024) Solche„Spinnengewebe“, solche Netze zu weben und zu schützen sehen viele als Hauptgrund dafür, in Russland weiterhin zu leben. 9  Lighthouse Charity Foundation Благотворительный фонд«Дом с Маяком» Bleiben vs. Gehen: Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? 7 Über die Autorinnen und Autoren Der_Die Autor_in dieser Publikation bleibt anonym aufgrund der repressiven Maßnahmen der russischen Regierung gegen Dissidenten und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Seine_Ihre Identität ist dem Russlandprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung bekannt. Als anerkannte_r Experte_Expertin mit nachgewiesener fachlicher Expertise leistet er_sie weiterhin wertvolle Analysen, trotz der Risiken, denen er_sie ausgesetzt ist. 8 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Bleiben vs. Gehen: Warum bleiben russische Kriegsgegner_innen im Land? Der Text untersucht die Beweggründe von Russinnen und Russen, die sich gegen den Krieg stellen, aber dennoch in Russland verbleiben. Basierend auf 79 Tiefeninterviews zeigt die Studie, dass materielle Zwänge, soziale Zugehörigkeit und moralische Überzeugungen zentrale Faktoren für diese Entscheidung sind. Neben fehlenden finanziellen Ressourcen betonen viele die enge Verbundenheit mit der russischen Kultur und Sprache sowie ein starkes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Heimat. Die Befragten betrachten das Recht auf ein Heimatland als fundamentales Menschenrecht, das ihnen unabhängig vom politischen Regime zusteht. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier: ↗ fes.de