Oktober 2005 Bombenanschlag auf Bali. Hat die Terrororganisation Jemaah Islamiyah wieder zugeschlagen? Henning Effner, FES Indonesien • Am Abend des 1.Oktobers 2005, und damit fast genau drei Jahre nach den ersten verheerenden Bombenanschlägen, ist die Ferieninsel Bali erneut Tatort eines Terroranschlags geworden. Bei drei von Selbstmordattentätern gezündeten Sprengsätzen wurden mindestens 22 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Die indonesische Regierung verurteilte die Tat. • Die Bombenattentate erfolgten zu einer Zeit, in der sich die wirtschaftlich vom Tourismus abhängige Insel Bali gerade von den Folgen der Attentate von 2002 zu erholen schien. Nun droht die Tourismusbranche erneut schwer in Mitleidenschaft gezogen zu werden. • Für die Anschläge wird das radikal-islamische Terrornetzwerk gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü verantwortlich gemacht, das auch die Bombenanschläge im Oktober 2002 verübt haben soll. Die jüngsten Attentate verdeutlichen, dass die Terrororganisation nicht zerschlagen worden ist, obwohl die Polizei in den letzten Jahren einige Erfolge bei der Bekämpfung der Terrorgruppe vorweisen konnte. Führende Mitglieder der gÉã~~Ü=fëä~ãáó~Ü befinden sich jedoch nach wie vor auf freiem Fuß. • gÉã~~Ü=fëä~ãáó~Ü stellt den extremsten Ausdruck einer radikal-islamischen Strömung dar, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen. Ein Großteil der heute im Rahmen der gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü aktiven Terroristen wurde bereits seit dem Ende der achtziger Jahre in Afghanistan und seit Anfang der neunziger Jahre auf den Philippinen und in Pakistan ausgebildet. Bei einer Serie von Bombenanschlägen auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind am 1. Oktober mindestens 22 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Selbstmordattentäter ließen Bomben in zwei Strandrestaurants im Badeort Jimbaran sowie in einem Restaurant im Touristenort Kuta explodieren und rissen sowohl Indonesier als auch ausländische Touristen mit in den Tod. Deutsche Staatsbürger sind nach bisherigen Kenntnissen nicht unter den Opfern. Die Explosionen ereigneten sich in einem Abstand von nur wenigen Minuten. In der näheren Umgebung fand die Polizei zudem vier weitere Sprengsätze, die jedoch nicht detonierten. Die Urlaubsinsel Bali war vor fast genau drei Jahren bereits schon einmal das Ziel von Bombenanschlägen gewesen. Damals kamen 202 Menschen, vor allem ausländische Touristen, ums Leben. In einer Pressekonferenz noch am gleichen Abend verurteilte der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono die Taten als „terroristische Anschläge“ und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Die Chefs von Polizei, Armee und Geheimdiensten wurden zu einer Krisensitzung einberufen. Bereits am nächsten Tag flog der Präsident nach Bali, um sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Er warnte davor, dass Terroristen in nächster Zeit noch weitere Anschläge in Indonesien verüben könnten. Die Bombenanschläge kamen nicht unerwartet. Erst Ende August hatte der Präsident vor der Gefahr neuer Terrorakte im September oder Oktober gewarnt. Wie der Präsident während der Pressekonferenz erklärte, hatte die indonesische Regierung im Juli Geheimdienstinformationen erhalten, nach denen Terrorgruppen aus Indonesien, Malaysia und den Philippinen Anschläge in Jakarta planten. Dass nun allerdings nicht die Hauptstadt Jakarta, sondern die Insel Bali das Ziel der Anschläge geworden ist, kam für die Regierung unerwartet. Die Folgen der Terroranschläge auf der Insel Bali Das knapp 1000 Kilometer östlich von Jakarta gelegene Bali ist das von Ausländern meist besuchte Ferienziel des Landes. Die Anschläge kamen zu einer Zeit, in der sich die wirtschaftlich vom Tourismus abhängige Insel gerade von den Folgen der Attentate von 2002 zu erholen schien. Etwa 1,3 Millionen der 3,5 Millionen Einwohner Balis sind in der Tourismusbranche tätig. Viele von ihnen haben hart gearbeitet, um nach den Attentaten vom Oktober 2002 das Vertrauen der Touristen zurück zu gewinnen. Diese Bemühungen wurden nun weitestgehend wieder zunichte gemacht. Die Tourismusbranche droht erneut schwer in Mitleidenschaft gezogen zu werden, da die jüngsten Terrorattacken verdeutlichen, dass die Sicherheit der Touristen nicht gewährleistet werden kann. Die Anschläge auf der mehrheitlich von Hindus bewohnten Insel fanden nur vier Tage vor dem wichtigen religiösen Fest d~äìåÖ~å statt, auf dem die hinduistischen Balinesen den Sieg des Guten über das Böse feiern. Durch die Terrorattacken sehen sich viele Balinesen in ihrem Glauben gedemütigt. Dazu haben auch die in den letzten Monaten zirkulierenden anonymen Flugblätter beigetragen, die über angebliche„muslimische Pläne“ berichteten, die Insel„zu übernehmen“. Viele Balinesen fühlen sich zunehmend vom Rest des mehrheitlich muslimischen Landes bedroht bzw. ausgegrenzt. Es bleibt zu hoffen, dass etwaige Rufe nach Unabhängigkeit auf der Insel nicht lauter werden. Ansonsten könnten sich die langfristigen Auswirkungen des jüngsten Terroranschlags als gravierender erweisen als die des Anschlags vor drei Jahren, obwohl die Anzahl der Opfer dieses mal weitaus geringer ist. Das südostasiatische Terrornetzwerk Jemaah Islamiyah wird für die Anschläge verantwortlich gemacht Bisher hat sich niemand zu den Bombenanschlägen bekannt. Die Ausführung der Anschläge deutet allerdings darauf hin, dass das radikal-islamische Terrornetzwerk gÉã~~Ü= fëJ ä~ãáó~Ü= hinter der Tat stecke, sagte Ansyaad Mbai, der Chef der Anti-Terror Abteilung im Ministerium für Innere Sicherheit. Das Vorgehen der Terroristen weise Parallelen zu früheren Anschlägen der Terrorgruppe auf. Auch Terrorismus-Experten sind sich weitgehend einig, dass gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü der Drahtzieher der Anschläge ist. Die Organisation gilt als die einzige, die über die Fähigkeit verfügt, eine koordinierte und zeitlich aufeinander abgestimmte Anschlagserie durchzuführen. Die jüngsten Bombenattentate verdeutlichen, dass die Terrorgruppe trotz der erzielten Fahndungserfolge der letzten Jahre keineswegs handlungsunfähig geworden ist. Dabei hatte erst letzte Woche die angesehene fåíÉêJ å~íáçå~ä=`êáëáë= dêçìé= Ef`dF verkündet, dass gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü= nach den Verhaftungen zahlreicher Mitglieder der Terrorgruppe in den letzten Jahren keine ernsthafte Bedrohung mehr für Indonesien oder andere Länder der Region darstelle. Der frühere australische Außenminister und Leiter der fåíÉêå~íáçå~ä=`êáëáë= dêçìé Gareth Evans erklärte, die Organisation sei durch die erfolgreiche Arbeit der indonesischen Polizei und ausländischer Geheimdienste weitgehend zerschlagen worden. gÉã~~Ü=fëä~ãáó~Ü wird in Indonesien mit über 50 Bombenanschlägen seit dem Jahr 1999 in Verbindung gebracht. Darüber hinaus soll die Organisation auch Anschläge in Malaysia, Thailand sowie auf den Philippinen verübt haben. Dutzende Mitglieder des Terrornetzwerks sind in den letzten Jahren in mehreren Ländern der Region verhaftet worden. Indonesische Gerichte haben über 40 Angeklagte verurteilt, fünf von ihnen zum Tode. Aber nicht alle Fahndungen haben zum Erfolg geführt. - 2- Chronologie der Bombenanschläge in Indonesien 1. August 2000: Der philippinische Botschafter wird bei einer Bombenexplosion vor seinem Haus in Jakarta verletzt. Zwei Menschen sterben. 13. September 2000: Bei dem Bombenanschlag auf die Börse in Jakarta kommen 15 Menschen ums Leben, Dutzende werden verletzt. 24. Dezember 2000: Eine Serie von Bombenattentaten auf christliche Kirchen in Jakarta und anderen Regionen des Landes tötet 17 Menschen, über 100 werden verletzt. 12. Oktober 2002: Bei einem Bombenanschlag auf der Insel Bali verlieren 202 Menschen ihr Leben. Unter den Opfern befinden sich vor allem ausländische Touristen. 5. Dezember 2002: Die Explosion einer Bombe in einem McDonalds Restaurant in der Stadt Makassar fordert drei Menschenleben. 5. August 2003: Die Explosion einer Autobombe vor dem Marriott-Hotel in Jakarta tötet zwölf Menschen, unter ihnen drei Ausländer. Rund 150 Menschen werden verletzt. 10. Januar 2004: Vier Menschen kommen bei einem Bombenanschlag in einem Karaoke-Cafe in der Stadt Palopo in Sulawesi ums Leben. 9. September 2004: Vor der australischen Botschaft in Jakarta explodiert eine Autobombe, bei der neun Menschen ums Leben kommen und 182 verletzt werden. Jemaah Islamiyah bekennt sich auf einer Internetseite zu dem Anschlag. 13. November 2004: Bei einer Bombenexplosion in der Nähe einer Polizeiwache in Ost-Sulawesi verlieren fünf Menschen ihr Leben. 28. Mai 2005: Bei zwei Bombenexplosionen in Tentena(Sulawesi) sterben 21 Menschen. Führende Mitglieder der gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü sind nach wie vor auf freiem Fuß, insbesondere die Malaysier Azahari Husin und Noordin Mohammad Top. Sie sind auch die Hauptverdächtigen der Anschläge in Bali im Jahr 2002 sowie auf das Mariott-Hotel und die australische Botschaft in Jakarta. Weitere Verdächtige, darunter die Indonesier Dulmatin und Umar Patek, sind ebenfalls noch nicht gefasst. Ursprünge und Ziele der Jemaah Islamiyah Die terroristischen Bombenanschläge in Indonesien, mit denen Jemaah Islamiyah(„Islamische Gemeinschaft“) in Verbindung gebracht wird, begannen im Jahr 1999/2000. Die Terrororganisation war zunächst vor allem in lokale Konflikte zwischen Muslimen und Christen, insbesondere auf den Molukken und in Sulawesi, involviert. Diese Konflikte haben auch für personellen und materiellen Nachschub gesorgt. Mit dem Abklingen dieser Konflikte ist seit dem Jahr 2002 der von den USA geführte Krieg gegen den Terror als Motivation in den Vordergrund gerückt, und statt indonesische Christen scheinen nun vor allem westliche Touristen das Hauptangriffsziel zu sein. gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü ist eine Organisation, die dem säkularen Staat und den grundlegenden demokratischen Rechten in unversöhnlicher Feindschaft gegenüber steht. Ziel des Terrornetzwerks ist die Gründung eines panislamischen„Kalifenstaates“ auf der Grundlage der islamischen Sharia. Dieser Staat soll Malaysia, Indonesien, die südlichen Teile der Philippinen und Thailands sowie Singapur und Brunei umfassen. Angeblich unterhält die Terrorgruppe auch Verbindungen zum Al-QaidaNetzwerk. Im Oktober 2002 setzten die Vereinten Nationen gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü auf ihre Liste terroristischer Organisationen. Die Ursprünge der Terrororganisation reichen auf die indonesische Darul-Islam-Bewegung zurück, die in den vierziger, fünfziger und sechziger Jahren einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung Sukarnos und für die Errichtung eines islamischen Staates führte. Erst 1962 gelang es dem indonesischen Militär, die Kampfgruppen der Darul-IslamBewegung niederzuschlagen. Es gelang jedoch nicht, das ideologische Fundament und die politischen Ziele der Bewegung zu zerstören. Vor allem zwei Männer wollten den Kampf für einen islamischen Staat weiterführen, der indonesische islamische Geistliche Abu Bakar Ba`asyir und sein Landsmann Abdullah Sungkar. Beide wurden in den siebziger - 3- und achtziger Jahren mehrfach angeklagt und inhaftiert, bis sie schließlich 1985 ins malaysische Exil flohen, wo sie bis 1999 blieben. Eine Reihe von Quellen liefert klare Hinweise darauf, dass gÉã~~Ü=fëä~ãáó~Ü im Jahr 1993 von Ba`asyir und Sungkar in ihrem malaysischen Exil gegründet wurde. Andere führende Mitglieder der gÉã~~Ü= fëä~J ãáó~Ü hatten bereits in den achtziger Jahren in Afghanistan gegen die sowjetische Armee gekämpft. In dieser Zeit wurden auch die ersten Kontakte zu Al-Qaida hergestellt. Ausgebildet wurde ein Großteil der heute im Rahmen der gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü organisierten Terroristen schon seit dem Ende der achtziger Jahre in Afghanistan und seit Anfang der neunziger Jahre in Pakistan und auf den Philippinen. Dort wurden auch wichtige Kontakte zu anderen islamischen Extremistengruppen in der Region geknüpft, insbesondere zur philippinischen Separatistenmiliz, der Moro Islamic Liberation Front(MILF). Auf diese Weise konnte sich die Organisation im Laufe der Zeit zu einem terroristischen Netzwerk weiterentwickeln. Wichtig für die weitere Entwicklung der gÉJ ã~~Ü= fëä~ãáó~Ü war vor allem die asiatische Währungs- und Finanzkrise 1997/1998. Die Krise verschärfte die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Spannungen in vielen Ländern der Region erheblich. Tausende Banken und Unternehmen gingen bankrott, Armut und Arbeitslosigkeit nahmen in erschreckendem Ausmaß zu. Hieraus konnten radikalislamische Gruppierungen Nutzen ziehen, die Christen und Chinesen für die Krise verantwortlich machten. Teile der notleidenden Bevölkerung waren bereit, dieser Propaganda Glauben zu schenken, und einige wandten sich aus Verzweifelung und Hoffnungslosigkeit extremistischen islamischen Gruppierungen zu. Die Politik des IWF, die in den Augen vieler die sozialen Konsequenzen der Krise zusätzlich verschärfte, führte zudem dazu, dass die anti-amerikanische Rhetorik islamischer Fundamentalisten verbreitet auf Zustimmung stieß. In den darauf folgenden Jahren ermöglichte vor allem der amerikanische Einmarsch im Irak und der andauernde Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, dass radikale Extremisten die antiamerikanische Stimmung anheizen und für ihre eigenen politischen Ziele instrumentalisieren konnten. Die Rolle des Abu Bakar Ba`asyir Ba`asyir, Sungkar und andere Miglieder der gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü kehrten im Jahr 1999 nach dem Sturz Suhartos aus ihrem Exil in Malaysia nach Indonesien zurück. Nachdem Sungkar im Jahr 1999 starb, übernahm Ba`asyir die ideologische Führungsrolle der Terrorgruppe. Er gilt nach wie vor als spiritueller Führer der gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü. Im März 2005 wurde er wegen Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung, die zu den Bali-Attentaten im Jahr 2002 führte, von einem indonesischen Gericht zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt. Schwerwiegendere Vergehen, wie die Planung terroristischer Aktivitäten, konnten dem 66Jährigen aber nicht nachgewiesen werden. Ba`asyir war bereits nach dem Bali-Attentat 2002 unter Terrorverdacht verhaftet worden. Aus Mangel an Beweisen war er damals lediglich zu 18 Monaten Haft wegen Verstoßes gegen Einreisebestimmungen und Dokumentenfälschung verurteilt worden. Hambali, einer anderer führender Kopf der Organisation, wurde allerdings im Jahr 2003 in Thailand festgenommen und befindet sich zur Zeit in Gewahrsam US-amerikanischer Behörden. Nach weiteren führenden Mitgliedern der Terrororganisation, insbesondere Azahari Husin und Noordin Mahammad Top, wurde bisher erfolglos gefahndet. Koranschulen als Rekrutierungsstätte der Jemaah Islamiyah Die Organisation gÉã~~Ü= fëä~ãáó~Ü ist eng verbunden mit einer kleinen Anzahl von radikal-islamischen Koranschulen(Pesantren) in Indonesien. Die wichtigste davon ist Ba`asyirs Koranschule im Dorf Ngruki in der Nähe von Solo in Zentraljava. Sungkar und Ba`asyir hatten diese Schule bereits im Jahr 1972 gegründet und von dort aus Verbindungen zu ehemaligen Darus-Islam-Mitgliedern unterhalten. Mehrere Mitglieder der gÉã~~Ü=fëä~ãáó~Ü sollen an Koranschulen in Indonesien unterrichtet worden sein. Auch lokale Hilfskräfte, die zur Durchführung von Terrorakten benötigt werden, sollen vor allem in Koranschulen rekrutiert worden sein. Direkte Kontakte zur Jemaah Islamiyah unterhalten jedoch nur eine Handvoll der mehr als 16.000 Koranschulen in Indonesien. Nach wie vor ist in dem Land ein - 4- moderater Islam vorherrschend. Jedoch wird an manchen Koranschulen der heilige Krieg propagiert, und Schüler werden von fanatischen islamischen Geistlichen indoktriniert. Zum einen ermöglicht dies Terroristen, neue Anhänger zu gewinnen. Zum anderen stellt es aber auch eine generelle Gefahr für den in Indonesien traditionell so toleranten Islam dar. Ansprechpartnerinnen: Dr. Beate Bartoldus, Tel.: 0228-883-516, E-Mail: Beate.Bartoldus@fes.de(verantwortlich) Ulrike Ehnes, Tel.: 0228-883-508, E-Mail: Ulrike.Ehnes@fes.de Friedrich-Ebert-Stiftung Internationale Entwicklungszusammenarbeit, Referat Asien und Pazifik Godesberger Allee 149, 53175 Bonn, Fax: 0228-883-575 Die Kurzberichte sowie Informationen zur Arbeit der FES in Asien finden Sie unter: www.fes.de/asien . - 5-