Demokratielabor Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Regensburg Demokratielabor am 04. und 05. März 2009 an der Städtischen Berufsschule 4 in Nürnberg Projektdokumentation der Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Regensburg Überblick Allgemeines Projekttag 1 Einführung Theoretischer Input„Demokratie“ Entwicklung von Wahlprogrammen und –kampagnen Projekttag 2 Präsentation der Wahlprogramme Elefantenrunde Wahlen Regierungserklärung Feedback Anhang Programm Pressebericht Organisationshinweise Trainerteam Reemt Behrens Christopher Haarbeck von planpolitik in Berlin www.planpolitik.de Impressum Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Regensburg Frederike Igl Richard-Wagner-Straße 5 93055 Regensburg www.fes-regensburg.de Friedrich-Ebert-Stiftung Politische Akademie Forum Jugend und Politik Godesberger Allee 149 53175 Bonn www.fes.de/pa 2 Allgemeines Freiheit, Demokratie und die Achtung der Bürger- und Menschenrechte bilden die Grundlage für ein friedliches und geregeltes Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Auch wenn das Leben in einer Demokratie für uns in Deutschland zur Normalität geworden ist, sind diese Errungenschaften keineswegs selbstverständlich. Die Stabilität und der Fortbestand einer Demokratie sind nur dann gewährleistet, wenn Bürgerinnen und Bürger Demokratie im Alltag mit Leben füllen und wenn diese insbesondere auch von jungen Menschen mitgetragen und mitgestaltet wird. Was genau bedeutet jedoch Demokratie und wie sieht eine demokratische Gesellschaft aus? Welche Kernelemente umfasst ein demokratischer Staat, wie werden demokratische Entscheidungen getroffen und mit welchen Problemen sieht sich die Demokratie heute konfrontiert? Im zweitägigen„Demokratielabor“ erhalten Schülerinnen und Schüler Antworten auf diese Fragen. Nach einer Einführung in die Grundbegriffe der Demokratie und die Grundlagen der Staatsorganisation haben sie die Möglichkeit, einen demokratischen Entscheidungsprozess in den Rollen von Politikerinnen und Politikern aktiv nachzuvollziehen. Schülerinnen und Schüler entwickeln im Demokratielabor für einen fiktiven Staat eine eigene demokratische Ordnung. Sie überlegen, wie der Staat aufgebaut werden und funktionieren soll: Welche politischen Schwerpunkte werden gesetzt? Wie wird die Bevölkerung am politischen System beteiligt? Wie kann der soziale Zusammenhalt im Staat gewährleistet werden? In den Rollen von Politikerinnen und Politikern verschiedener politischer Gruppierungen entwerfen sie dann Konzepte für die ideale Zukunft dieses neuen demokratischen Staates und erstellen Wahlprogramme, für die sie in einer Wahlkampagne werben und über die am Ende demokratisch abgestimmt wird. 3 Projekttag 1 Einführung Nachdem am ersten Tag das Planspiel„Demokratielabor“ durch Adalbert Schlag vom Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn eröffnet worden ist, ergriffen gleich die beiden Teamer, Reemt Behrens und Christopher Haarbeck von planpolitik in Berlin, die Initiative. Sie stellen das Konzept des Planspiels noch einmal kurz vor, bevor die beiden Bankfachschulklassen sich näher kennen lernen. Theoretischer Input Anschließend folgt ein theoretischer Input durch die beiden Teamer zu den Grund-prinzipien der Demokratie. Die Grundprinzipien sind in folgende drei Teilaspekte aufgegliedert worden: • Demokratische Entscheidungsfindungsprozesse • Kernmerkmale der Demokratie • Staatsorganisation und Parteienspektrum in westlichen Demokratien. dêìåÇïÉêíÉ=ÇÉê=aÉãçâê~íáÉ= báåíÉáäìåÖ=áå=ÇáÉ=àÉïÉáäáÖÉå=m~êíÉáÉå= Nach diesem Theorieblock liegt das weitere Vorgehen nun bei den Schülern. Sie werden kurz in die Themen eingeführt, bevor sie sich den verschiedenen politischen Gruppierungen zuordnen mussten. Zur Auswahl steht entweder die Mitarbeit in einer Partei oder in einer Interessensvertretung, einer sogenannten Lobbygruppe. Außerdem werden Pressegruppen benötigt, um die Berichterstattung im Wahlkampf zu gewährleisten. Diese Zuordnung stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Dennoch haben sich letzten Endes folgende Parteien mit jeweils sechs Mitgliedern und Lobbygruppen mit jeweils zwei Vertretern für das fiktive Land Fontanien gefunden. 4 Parteien • Christliche Volkspartei(CVP) • Fontanische Bauernpartei(BP) • Sozialdemokratische Partei Fontaniens(SDPF) • Partei für ein liberales Fontanien(PLF) • Bürgerbewegung Grünes Fontanien(BGF) • Sozialistische Partei Fontaniens(SPF) Interessensvertretungen • Unternehmer • Gewerkschaften • Umwelt • Familie und Bildung • Jugend • Bürgerrechte • Katholische Kirche Pressegruppen Entwicklung von Wahlprogrammen und –kampagnen Nach einer kurzen Pause, beginnt sogleich die Arbeit in den Parteien. Hierfür wird jeder Partei ein eigener Raum zur Verfügung gestellt, um intern und in Ruhe arbeiten zu können. sÉêíÉáäìåÖ=ÇÉê=o®ìãÉ= Jede Partei entwickelt ein eigenes Konzept für die ideale Zukunft des neuen demokratischen Staates, wobei die Lobbygruppen die Parteien von ihren politischen Forderungen zu überzeugen versuchen. Aus den erarbeiteten inhaltlichen Konzepten soll jede Partei dann ein eigenes„Wahlprogramm“ erstellen, welches konkrete politische Forderungen und Ziele beinhalten soll. Das jeweilige Wahlprogramm wird dann in eine eigene Wahlkampagne umgesetzt, mit der die jeweilige Partei die abschließende Wahl gewinnen will. Die Kampagne soll mindestens ein eigenes Logo, einen Slogan und eine Farbe beinhalten, welche die Partei repräsentiert. Ferner müssen sich die Schülerinnen und Schüler am ersten Nachmittag darüber im Klaren sein, ob sie eine/n Spitzenkandidaten/in stellen, auf den die Kampagne zugeschnitten wird. Alle Merkmale sollen aufeinander abgestimmt sein, sich vom politischen Gegner abheben und eine klare und prägnante Message enthalten. 5 bêëíÉê=jÉáåìåÖë~ìëí~ìëÅÜ=áå=ÇÉå=m~êíÉáÉå= So dient der erste Nachmittag einem Meinungs- und Interessensaustausch, bei welchem die Teilnehmer grundlegende Entscheidungen treffen, die dann Grundlage für die weitere Arbeit an den Wahlprogramme und –kampagnen sein soll. Begleitend zur Arbeit in den Parteien werden von den eingeteilten Journalisten bereits die ersten Berichte veröffentlicht. Parallel dazu gibt es zwei Kamerateams, welche die Werbepots der Parteien drehen. Diese werden eigens von den beiden Teamern eingewiesen. aáÉ=ÉêëíÉå=k~ÅÜêáÅÜíÉå=ïÉêÇÉå=îÉê ∏ ÑÑÉåíäáÅÜí= Der erste Tag wird durch eine erste, äußerst kreative Nachrichtensendung abgeschlossen, die bei allen Beteiligten auf große Resonanz stößt. 6 Projekttag 2 Präsentation der Wahlprogramme Der folgende Tag beginnt mit einer kurzen Begrüßung durch die beiden Teamer. Anschließend stellen die Parteien die Wahlplakate fertig. Dafür stehen für alle Teams große Plakatbögen, sowie Farbe, Pinsel und Marker zur Verfügung. dÉëí~äíìåÖ=ÇÉê=t~Üäéä~â~íÉ= Außerdem muss jede Partei einen Werbespot drehen, der das Wahlprogramm repräsentieren soll. Verantwortlich hierfür sind die„Werbeprofis“, die selbstständig dafür sorgen müssen, dass von jeder Partei innerhalb des Vormittags ein Spot gedreht wird. Während die Parteien ihrer Wahlkampagne den letzten Schliff verleihen, versuchen die Interessensgruppen noch einmal gezielt ihre Forderungen an die Parteien zu übermitteln. Ferner werden die Parteien von den Pressevertretern aufgesucht, um die neuesten Informationen und Entwicklungen zu erfahren, um diese gleich im Anschluss publizieren können. bêëíÉ=^ÄâçããÉå= ìåÇ=^Äëéê~ÅÜÉå= òïáëÅÜÉå= mic= ìåÇ= ÇÉå=^êÄÉáíåÉÜãÉêå= Leider bleibt den Parteien nur sehr wenig Zeit, um ihre Kampagnen fertig zu stellen, denn die Präsentation der Wahlprogramme ist zeitnah angesetzt. Die Wahlkampagnen werden anhand einer Nachrichten-Sondersendung dem Publikum gezeigt. Verantwortlich für den reibungslosen technischen Ablauf sind wieder die Werbeprofis. Die Werbespots der Parteien sind alle durchweg äußerst kreativ. 7 Jede Partei hat einen Spitzenkandidaten gestellt, der im Fokus ihrer Kampagne steht. Während die Christliche Partei mit dem Slogan„Zeit für Taten“ auf die Schwerpunkte Arbeit und Menschen setzt, steht die Bauernpartei„Für ein Starkes Fontanien“ mit Traditionen und Werten. `sm=ìåÇ=_m= Die SDPF setzt auf die Wahlkampfthemen Bildung, Integration und Soziales Netzwerk mit dem Slogan„Auch DU bist Fontanien“. Die PLF, die auch schon während ihres Wahlkampfes zu Hetzkampagnen gegen die BP ansetzt wirbt mit„Chancen für alle“ auf ein zukunftskräftiges Fontanien mit Wachstum, Volksabstimmung und niedrigen Steuern. pamc=ìåÇ=mic= 8 _dc=ìåÇ=pmc = Neue Umwelttechnologien, attraktive Fort- und Weiterbildung, sowie Mitspracherecht für alle Bürger will die BGF erreichen und ködert Fontaniens Bürger mit dem Motto„Ihre Stimme wird belohnt“.„Ein Fontanien- eine Gemeinschaft“, so hebt die Spitzenkandidatin der SPF Fontanien als das zentrales Wahlkampfthema hervor. Alle Werbespots stoßen bei den Schülerinnen und Schülern auf große Resonanz. Jeder Platz wurde für Wahlwerbung genutzt. Diese wird in der anschließenden Meinungsumfrage gleich in Zahlen umgesetzt, so dass die Parteien vor der folgenden sogenannten Elefantenrunde nochmals um die Gunst der Wählerstimmen der Bürgerinnen und Bürger kämpfen können. Bei der Wahlumfrage liegt die CVP mit 18 Stimmen vorne, dicht gefolgt von der SDPF und der PLF mit jeweils 15 Stimmen. 12 Stimmen erhielt die BP, abgeschlagen sind die SPF mit 5 und die BGF mit 4 Stimmen. jÉáåìåÖëìãÑê~ÖÉ= 9 Elefantenrunde Bei der Elefantenrunde, die von den Vertretern der Presse moderiert wird, haben die Spitzenkandidaten der jeweiligen Parteien letztmals die Gelegenheit über die Programme zu diskutieren, gegebenenfalls in Frage zu stellen, aber auch die politischen Gegner zu überzeugen. Außerdem haben die Lobbyisten in der Talkrunde die Möglichkeit sich zu Wort zu melden und den Parteien noch einmal auf den Zahn zu fühlen. bäÉÑÉÑ~åíÉåêìåÇÉ= Im Wahlkampfendspurt haben die Parteien ein letztes Mal die Chance sich über die Nachrichten an die Bürgerinnen und Bürger zu richten, bevor es zum großen Finale, der Wahl, kommt. Wahlen Die Teilnehmer des Demokratielabors haben Stimmrecht bei der(nicht ganz geheimen) Wahl, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung: • Lobby(4 Stimmen) • Presse(2 Stimmen) • Parteivertreter(je eine Stimme – um zu verhindern, dass man sich selbst wählt, sind die Stimmzettel markiert) t~Üä= Wahlergebnis: Partei Christliche Volksunion Sozialdemokraten Liberale Partei Grüne Partei Bauernpartei Sozialistische Partei Kürzel CVP SDPF PLF BGF BP SPF Stimmen 21 15 21 3 7 2 69 in% 30,4% 21,7% 30,4% 4,3% 10,1% 2,9% 100,0% 10 fåíÉêîáÉïë Nachdem die Ergebnisse der Wahl bekannt gegeben worden sind, stellen sich die Parteien den Fragen der Presse und geben Auskunft über die mögliche Koalitionen. = Anschließend finden Koalitionsverhandlungen statt, die aber in Nürnberg nicht ganz ohne Mauscheleien stattgefunden haben. = hç~äáíáçåëîÉêÜ~åÇäìåÖÉå Regierungserklärung Letztendlich eine Regierung in Fontanien bilden die Liberale Partei/ PLF(21) und die Sozialdemokraten/ SDPF(15). Der neue Präsident von Fontanien gibt die Regierungserklärung ab, mit der die beiden Tage des Demokratielabors abgerundet werden. 11 aÉê=åÉìÉ=oÉÖáÉêìåÖëÅÜÉÑ=ãáí=ëÉáåÉê=cê~âíáçå= Auch die Organisatoren und Initiatoren zeigten sich am Ende der Veranstaltung begeistert vom Erfolg des Demokratielabors. aÉíäÉÑ=pí~ìÇÉ=îçã=oÉÖáçå~äÄ Ω êç=oÉÖÉåëÄìêÖ=ÇÉê=cêáÉÇêáÅÜJbÄÉêíJpíáÑíìåÖI=ÇáÉ=ÄÉáÇÉå=qÉ~ãÉê=oÉÉãí= _ÉÜêÉåë=ìåÇ=`ÜêáëíçéÜÉê=e~~êÄÉÅâ=ìåÇ=ÇÉê=_ÉêìÑÑëÅÜìääÉÜêÉê=aêK=mÉíÉê=h Ω ÜêíK== 12 Feedback Wie fanden Sie die zwei Tage? Ein sehr lustiges und ansprechendes Projekt! Gerne jederzeit wieder. Ein bisschen mehr Zeit für die Bearbeitung wäre schön gewesen. Abwechslungsreiche, interessante Tage Tolle Tage, klasse Leute-> sehr Abwechslungsreich Anfangs ein bisschen trocken, im Ganzen aber sehr lustig und lehrreich Besser als erwartet Leider etwas zu wenig Zeit dafür gehabt; trotzdem; immer wieder gerne Ich fand spitze, wie unterschiedliche und mit welchen Mitteln die Parteien gearbeitet haben, echt interessant Sehr spannende Tage ,aber auch anstrengend, weil man sein Parteiprogramm vorbereiten musste und gleichzeitig ständig Lobbygruppen oder Presseleute von einem etwas wissen wollten Das Projekt kam der Realität sehr nahe, 2 interessante Tage aber auch anstrengend. Schöne Idee, aber zu wenig Zeit. Alles in allem war es eine schöne Abwechslung zum Schulalltag. Ich fand die Aufwärmrunde zu Beginn sehr gut, da hier so manches Wissen noch mal aufgefrischt wurde. Das Planspiel wurde schnell zur Realität und wurde begeistert von allen aufgenommen. Tolles Projekt. Ich fand es toll, dass das Planspiel von den Gruppen ernst genommen wurde und viele sich sehr gut in ihre Rolle rein versetzen konnten. Eine super Idee für alternative Lernmethoden. Super Tage und super Planspiel. Nächstes mal gerne etwas länger um auch die „Bundeskanzlerwahl“ ausführlicher zu machen.(Wobei manche ihre Rolle zu ernst genommen haben!!) Kamera-Team u Presse-Team waren super, und haben alles noch ein bisschen mehr aufgelockert! Ich fand gerade gut, dass die Mehrheit ihre Rolle ernst nahmen und so ebenso Ernsthaftigkeit hinter dieses Spiel kam, sodass es wirklich aus meiner Sicht zu gelungenen zwei Tagen kam, ohne dass 90% der Beteiligten irgendwo gelangweilt in einer Ecke saßen, auf den erlösenden Schlussgong wartend, um sich wieder anderen Tätigkeiten zu widmen. 13 Zum Start des Vortrages wollte ich mich schon um verschiedene Kissen kümmern, jedoch nahm ich ab der Einteilung in die Parteien von meinen einstigen Vorhaben Abstand. Gerade die Parteiarbeit war interessant zu erleben, auch dass jeder mitgezogen hat. Zunächst dachte ich, die Zeit reicht nicht aus, um an zwei Tagen ein Programm, ein Wahlwerbespot und verschiedene Plakate zu entwickeln. Jedoch arbeiteten alle konzentriert mit, wodurch es am Ende schon alles wunderbar zusammenkam. Sehr gut fand ich den Einsatz von Presse mit Videokamera. Dadurch wurden Interviews und Wahlwerbespot möglich. So konnte man auch sehen, was die anderen unternahmen. Alles sehr schön, am Anfang ging der Tag doch recht zäh, jedoch lockerte die Aufteilung in Gruppen alles auf. Am meisten hatten man über die zwei Tag gelernt, wie schwer es für Politiker ist, richtige Entscheidungen zu treffen und einen gemeinsamen Nenner finden. Insgesamt: Sehr gelungen! Die letzten Tage empfand ich als sehr interessant, produktiv und Spaßfaktor stimmte auch noch. Vor dem Projekt konnte sich meiner Meinung vorstellen wie viel Arbeit es macht Wahlkampagnen zu entwerfen. Bzw. die verschiedenen Partei bei dieser zu beeinflussen. Als besonderes gelungen empfand ich ebenfalls die Projektplanung und das Engagement aller Beteiligten. Meine Erwartungen bezüglich der zwei Tage wurden deutlich übertroffen! Ich persönlich konnte viel an Wissen für den Alltag mitnehmen. Hätte niemals gedacht, dass man sich über so viele verschiedene Bereiche Gedanken machen muss, um letztendlich an die„Macht“ zu kommen. Besonders gut fand ich den Freiraum, den jeder einzelne von uns bekommen hat. Jeder konnte seine Gedanken völlig ausleben und diese somit in den Wahlkampf mit einbringen. Als Mitglied des Presseteams hatte ich eine sehr abwechslungsreiche Beschäftigung und konnte in alle Teile des Planspiels reinschnuppern. Vorab waren meine Erwartungen eher negativ, allerdings wurden diese weit übertroffen. Gerne wieder! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich positiv von dem Projekt positiv überrascht war. Mir hat es sehr gut gefallen! Wir fanden die Veranstaltung sehr lehrreich, neue Einblicke in die Politik wurde uns verschafft und es war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Es waren 2 interessante und aufschlussreiche Tage. Wir waren im Nachhinein sehr von dem Projekt überrascht. Auf spielerische Art und Weise konnte wir uns in dem Planspiel beweisen und unsere eigenen Ideen mit einbringen. Die letzten zwei Tage waren sehr lehrreich und interessant. Nun kann ich nachvollziehen wie es in der Politik abgeht. Ich finde es toll, dass uns die Schule ein so tolles Projekt ermöglicht hat! Wir fanden die Veranstaltung richtig klasse. Wir konnten viel dazulernen und haben einen guten Einblick in die Welt der Politik bekommen. 14 Anhang Programm Mittwoch, 4.März 2009 9.00 Uhr Begrüßung, Einführung und Kennenlernen 9.45 Uhr Einführung Demokratie I Demokratische Entscheidungsfindungsprozesse 10.15 Uhr Pause 10.30 Uhr Einführung Demokratie II Grundwerte und Grundlagen der Demokratie 11.30 Uhr Pause 11.40 Uhr Einführung Demokratie III Parteienspektrum in westlichen Demokratien 12.30 Uhr Mittagspause 13.15 Uhr Das"Demokratielabor" Vorstellung"Demokratielabor", Einführung in die Themen und Zuordnung zu den politischen Gruppierungen 14.00 Uhr Entwicklung der Wahlprogramme und-kampagnen Gruppenarbeit 15.45 Uhr Nachrichten 16.00 Uhr Ende des ersten Tages Donnerstag, 05.März 2009 9.00 Uhr Informelle Gespräche mit Parteien und Interessengruppen und Vorbereitung der Präsentationen 11.00 Uhr Sondersendung zur Präsentation der Wahlprogramme 11.30 Uhr Pause(währenddessen: Meinungsumfrage) 11.45 Uhr „Elefantenrunde“- Talkrunde der Parteichefinnen und-chefs, anschl. Meinungsumfrage 15 12.30 Uhr Mittagspause 13.15 Uhr Wahlkampfendspurt 13.30 Uhr Wahlen, Koalitionsverhandlungen, Regierungsbildung und ggf. Neuwahlen 13.45 Uhr Beratungen über Regierungsprogramm bzw. Oppositionsstrategie Was will die Regierung? Was setzt die Opposition dagegen? 14.15 Uhr Regierungserklärung des oder der Regierungschefs bzw. –chefin 14.20 Uhr Pause 14.30 Uhr Abschlussdiskussion und Seminarkritik 15.00 Uhr Ende der Veranstaltung 16 Pressebericht Organisationshinweise Bewährt hat sich, zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Planspielen und Projekttagen verschiedene Schülerteams einzurichten: Orga-Team Aufgaben • Vor- und Nachbereitung des Demokratielabors(Essen und Trinken organisieren, Räume vor Veranstaltung herrichten, Räume ausschildern, am Ende alles wieder Aufräumen) • Organisatorische Begleitung der Durchführung(Spielleitung betreuen, sich um alles kümmern, was anfällt) • Hilfestellung für Spielleitung, ggf. Gäste und Presse Materialien Da die Parteien in dem Planspiel auch Plakate und Flyer malen sollen, wäre es sehr vorteilhaft, wenn es an einer zentralen Stelle einen Raum gäbe, in dem ausreichend Rollen Packpapier und Flipchart-Papier ausliegen, Moderationskoffer, und„Bastelmaterial“, z.B. Stifte in verschiedensten Farben, Abtönfarben, Pinsel, verschiedene einfache Plastikschüsseln(Tupper o. Ä. zum Pinsel Auswaschen und Farben angießen), farbiges Klebeband, Moderationskärtchen in unterschiedlichen Farben etc. 17 Presse-Teams Aufgaben • Fortlaufende Berichterstattung über die beiden Projekttage(wenn möglich, mehrmals am Tage Artikel) Hinweise • Bildung von zwei Teams • Die Presseleute können sich während der zwei Tage völlig frei bewegen und berichten über alles, was sie interessant finden, eine Zeitung mehr seriös, eine mehr Boulevard. • Sie können gerne auch mit einzelnen Fotografen zusammenarbeiten. Fotos/ Kameras/ YouTube Aufgaben • Fortlaufende Berichterstattung über die beiden Projekttage(Spielleitung, Schüler beim Arbeiten, Wandzeitungen, lustige Vorfälle, Essen, Trinken etc.) Hinweise • Sie arbeiten normal in Ihren Gruppen mit, können sich jedoch zwischendurch von Ihrer Gruppe zurückziehen und Fotos von allen Aktivitäten im Haus machen. • Sprechen Sie sich bitte etwas ab. • Informieren Sie sich auch beim Presseteam, welche Fotos gewünscht werden. • Filmsequenzen bitte auf You Tube einstellen • Voraussichtlich erhalten Sie auch von der Spielleitung, die eine Kamera mitbringen wird, weitere Aufträge. Zu diesen drei Teams kommt dann noch das Filmteam(zwei Kameras mit je zwei Schülern), das von der Spielleitung selbst eingeteilt und angelernt wird. aáÉëÉ= açâìãÉåí~íáçå= áëí= ãáí== ÑêÉìåÇäáÅÜÉê= råíÉêëí Ω íòìåÖ= ÇÉê=_ÉêìÑëëÅÜìäÉ= Q= áå= k Ω êåÄÉêÖ=òìëí~åÇÉ=ÖÉâçããÉåK http://www.kubiss.de/bildung/projekte/schb_netz/b4_projekte/schueler/demokratie_20 09/demokratie_start_frame.htm 18