Bilder, Dokumente und Notizen zur Geschichte der Kurt-Schumacher-Akademie Bad Münstereifel DIE VORGESCHICHTE OKTOBER 1969 REGIERUNGSERKLÄRUNG Auf der Suche nach einem ruhigen Ort zur Arbeit an der ersten Regierungserklärung eines sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wurden die Mitarbeiter Willy Brandts in Bad Münstereifel fündig. Das idyllisch im Grünen gelegene Gut Giersberg, heute noch im Besitz der Familie von Schnitzler, hatte schon dem Bundespräsidenten Theodor Heuss in den fünfziger Jahren als Sommerfrische gedient. Hier nahm im Oktober 1969 ein illustrer Kreis, zu dem Herbert Wehner, Egon Bahr, Leo Bauer und Conrad Ahlers gehörten, unter dem Vorsitz des designierten und noch nicht vom Bundestag gewählten Bundeskanzlers die Arbeit am Text der Regierungserklärung auf. Willy Brandt und Bundespräsident Gustav Heinemann auf Gut Giersberg ı 11.10.1969 ı© dpa Die Lokalpresse begrüßte Willy Brandt korrekt als „Noch-Außenminister“, der das„versteckt liegende Landgut vor den Toren Bonns“ wegen seiner Atmosphäre„dem Komfort eines modernen Hotels vorgezogen habe.„Protokoll, Etikette, Schlips und dunkler Anzug, das alles hat er in Bonn gelassen. In ausgebeulten Kordhosen, blauem Hemd und bequemen Tretern durchstreift er die herbstlich bunten Eifelwälder.“ Mittags gab es auf seinen Wunsch Reibekuchen:„Mit Apfelkompott dazu, ein urrheinisches Menü. Willy Brandt aß mit gutem Appetit.“ Die Pause nach dem Essen endete abrupt mit einer Demonstration.„Gegen 15.00 Uhr marschierten etwa 500–600 Studenten aus verschiedenen Hochschulstädten mit Transparenten und Anti-SPD-Parolen den Giersberg hinauf. Polizei war im Nu zur Stelle, hielt sich aber im Hintergrund. Die Demonstranten quirlten auf den Hof des Guts. Es dauerte nicht lange und Willy Brandt erschien. Er diskutierte mit den Studenten. Hauptthema war die Hochschulreform.“ Willy Brandt auf Gut Giersberg ı 9.10.1969 ı© dpa BERATUNGEN IM„HAUS MÜNSTEREIFEL“ Zwei Jahre nachdem die Regierungserklärung der sozialliberalen Koalition in Bad Münstereifel entstanden war, eröffnete die Friedrich-Ebert-Stiftung in einem vormaligen Kurhotel ihre neue Bildungsstätte „Haus Münstereifel“. Ein Haus, in das sich Bundeskanzler Willy Brandt in den Jahren 1971 bis 1974 oft zur Vorbereitung von Reden und zu Beratungsgesprächen im kleinen Kreis zurückgezogen hat. Die Unterschriften Willy Brandts, Herbert Wehners und Helmut Schmidts im Gästebuch des Hauses dokumentieren eine Beratung des Parteivorsitzenden mit seinen Stellvertretern im März 1973. Im Rahmen der Vorbereitung des SPD-Parteitags in Hannover erklärte Herbert Wehner, dass er sich nicht mehr zur Wiederwahl als stellvertretender Parteivorsitzender zur Verfügung stellen wolle. Diesen Platz im Parteivorstand nahm seit 1973 Heinz Kühn ein, der sich als nordrhein-westfälischer Minsterpräsident mit seinen Ministern gelegentlich zur Klausur nach Münstereifel zurückzog. Obere Reihe: Ansicht talseitig ı Herbert Wehner, Willy Brandt, Helmut Schmidt,© Barbara Klemm ı Untere Reihe: Einladung zur Einweihung 31.8.1971 ı Treppenhaus DER 11.3.1973 IN BAD MÜNSTEREIFEL … … AUS SICHT DES KANZLERS … UND DES SPIONS Gästebucheintrag 11.3.1973: Willy Brandt, Helmut Schmidt, Herbert Wehner PORTUGIESISCHE KLAUSURTAGUNG 16.–21. APRIL 1973 Das Münstereifeler Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde – von Willy Brandt angeregt – Mário Soares und seinen im portugiesischen Untergrund oder im Exil arbeitenden politischen Freunden zur Vorbereitung des Sturzes der faschistischen Diktatur in Portugal zur Verfügung gestellt. Am 19. April 1973 wurde die Portugiesische Sozialistische Partei wiedergegründet. Übersetzung des Gästebucheintrags: „Mit herzlicher Anerkennung der Portugiesischen Sozialistischen Partei für alles, was die Friedrich-EbertStiftung im Blick auf die Demokratie und den Sozialismus in Freiheit in Portugal getan hat. 20. April 1973, Mário Soares“ Die Wiedergründung der Portugiesischen Sozialistischen Partei in Bad Münstereifel spielt im Geschichtsbewusstsein der Portugiesen eine herausragende Rolle. Auf den Tag zwanzig Jahre nach der Gründung kehrte Mário Soares, inzwischen Staatspräsident Portugals, am 19. April 1993 mit Weggefährten und Nachfolgern nach Bad Münstereifel zurück, um den Geburtstag seiner Partei am Gründungsort zu feiern. Die komplette Spitze der deutschen Sozialdemokratie, der damalige Parteivorsitzende Björn Engholm, das Präsidium der SPD und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau empfingen die portugiesischen Freunde in der Kurt-Schumacher-Akademie. Im März 2008 kam der 83jährige Mário Soares ein drittes Mal nach Bad Münstereifel. Ein portugiesisches Filmteam drehte ein Soares-Porträt mit den wichtigsten Stationen seines Lebens. Für ihn gehört Bad Münstereifel ganz selbstverständlich dazu. Bilder oben: Jubiläumsfeier im April 1993 ı© Sepp Spiegl unten: Mário Soares und die Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung Anke Fuchs im März 2008 ı© Hering-Heidt DIE NACHT IN MÜNSTEREIFEL 4. MAI 1974… Zu dem Kreis der Mitarbeiter, die Willy Brandt nach Bad Münstereifel begleiteten, gehörte auch Günter Guillaume. Die Enttarnung des DDR-Spions und die in diesem Umfeld vom Verfassungsschutz durchgeführten Untersuchungen führten Herbert Wehner am Abend des 4. Mai 1974 nach Münstereifel zu einem Gespräch mit Willy Brandt, der sich an diesem Wochenende mit Gewerkschaftlern in Münstereifel beriet. Dieses Gespräch, obwohl unter vier Augen geführt, wird von Zeithistorikern als entscheidende Station auf dem Weg Brandts zum Rücktritt vom Amt des Bundeskanzlers am 6. Mai 1974 bewertet. … DER RÜCKTRITT IN DER ZEITGESCHICHTSSCHREIBUNG … IN DER ERINNERUNG WILLY BRANDTS … IM FILM UND AUF DER BÜHNE Bis heute beschäftigt diese Begegnung in Bad Münstereifel die Fantasien nicht nur der Historiker. So hat Heinrich Breloer einem Teil seines TV-Zweiteiler von 1993 über Herbert Wehner, der sich mit der Rücktrittsentscheidung Brandts befasst, den Titel„Die Nacht von Münstereifel“ gegeben. Im Mai 2004, 30 Jahre nach dieser dramatischen Nacht, wurde an vielen Stellen an den Rücktritt Willy Brandts vom Amt des Bundeskanzlers erinnert. Ein Höhepunkt war die deutsche Premiere des Willy Brandt-Theaterstücks„Demokratie“ des englischen Dramatikers Michael Frayn im Berliner Renaissancetheater. Im Blick auf eine Spanne von zwei Jahrzehnten, von Beginn der Kanzlerschaft 1969 nach einem knappen Wahlsieg bis zum Fall der Mauer 1989, stellt Frayn Brandt als Sieger da, nicht nur über den Spion und seinen untergehenden Staat, sondern auch über seine innerparteilichen Mit- und Gegenspieler Wehner und Schmidt. Mag sein, dass der britische Dramatiker deshalb auch den Tiefpunkt des Brandtschen Weges, den Rücktritt im Mai 1974, als Station auf dem Weg zum Sieg sieht. Könnte er doch sonst kaum, wie im Nachwort zu diesem Stück geschehen, Münstereifel in einem Atem mit Erfurt und Godesberg nennen. Szenenfoto der Berliner Aufführung des Frayn-Stücks: Peter Striebeck als „Willy Brandt“ und Michael Hanemann als„Herbert Wehner“ ı© dpa Niemand weiß genau, was Brandt, Wehner und Schmidt in der Nacht zueinander sagten, bevor der Kanzler sich zum Rücktritt entschloss. Das geschah nicht in Bonn, sondern während eines Parteitreffens in Bad Münstereifel. Der Name ist inzwischen Teil der SPD-Mythologie wie Erfurt(wo sich die Partei 1891 zum Marxismus bekannte) und Bad Godesberg(wo sie ihm 1959 abschwor). Auch nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundeskanzlers war Willy Brandt gelegentlich zu Gast in Bad Münstereifel. Hier im Januar 1976 bei einem heftige Reaktionen auslösenden Spiegel-Interview über Westeuropas Kommunisten. Links: Willy Brandt, Dirk Koch, Gerhard Stephani, Bonner Büro des Spiegels, rechts: Heinz Daenicke, Stenograph ı© Darchinger NAMENSGEBUNG KURT-SCHUMACHER-AKADEMIE 17. OKTOBER 1985 Seit 1985 trägt die Akademie den Namen des ersten Parteivorsitzenden und ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD Kurt Schumacher. Die Namensgebung erfolgte anlässlich des 90. Geburtstags des bereits 1952 verstorbenen Kurt Schumachers in Anwesenheit seiner engsten Weggefährten Annemarie Renger und Fritz Heine. Von links: Holger Börner, Fritz Heine, Annemarie Renger und Heinz Kühn ı© Hering-Heidt Kurt Schumacher(1895–1952) Der promovierte Jurist war während der Weimarer Republik Landtags- und Reichtstagsabgeordneter. Von den 12 Jahren des Dritten Reiches verbrachte Kurt Schumacher wegen seines Widerstands gegen Hitler mehr als neun Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern. Der durch die KZ-Haft gesundheitlich schwer geschädigte Kurt Schumacher – einen Arm hatte er bereits im 1. Weltkrieg verloren und sein linkes Bein musste 1948 amputiert werden – war von 1946 bis 1952 der erste Parteivorsitzende der SPD in den drei westlichen Besatzungszonen und seit 1949 in der Bundesrepublik Deutschland. Nach der knapp gegen Konrad Adenauer verlorenen Bundestagswahl 1949 war Kurt Schumacher bis zu seinem Tod im Jahr 1952 SPD-Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer im ersten Deutschen Bundestag. Fritz Heine(1904–2002) war der Kurt-SchumacherAkademie als Nachbar in Bad Münstereifel eng verbunden. Bereits in der Weimarer Republik arbeitete er in der Parteiführung der SPD. Während des Dritten Reiches organisierte er im südfranzösischen Exil die Rettung vieler Flüchtlinge und erhielt dafür 1988 die israelische Auszeichnung„Gerechter der Völker“. Von 1946–1958 arbeitete Heine als hauptamtliches Vorstandsmitglied der SPD und war insbesondere für die Wahlkämpfe 1953 und 1957 verantwortlich. Als er am 18. März 1997 in der Kurt-Schumacher-Akademie aus der Hand des Bundesgeschäftsführers Franz Müntefering Nadel und Urkunde für seine 75jährige Mitgliedschaft in der SPD erhielt, versprach ihm sein „Nachfolger“, die Bundestagswahl 1998 zu gewinnen. Ohne damals schon wissen zu können, welchem Kanzlerkandidaten er zum Sieg verhelfen sollte, hat Müntefering sein Versprechen gehalten. Von links: Günter Grunwald, Helmut Mörchen, Fritz Heine, Jürgen Burckhardt, Franz Müntefering ı© Hering-Heidt BOMBENANSCHLAG AM 21. DEZEMBER 1986 Am Abend des 21. Dezember 1986 riss eine kräftige Explosion die Münstereifeler aus dem vorweihnachtlichen Frieden. Illegale Militante aus dem Umkreis der terroristischen Rote Armee Fraktion hatten einen Bombenanschlag auf den kurz vor der Vollendung stehenden Erweiterungsbau der Akademie verübt. Die allein im Akademiegebäude lebende Hauswirtschaftsleiterin wurde vor der Explosion per Telefon dringlich gebeten, sofort das Haus zu verlassen. So richtete dieser Bombenanschlag„nur“ erheblichen Sachschaden an. Obwohl ein Kellerraum völlig ausbrannte, konnte die Feuerschutztür ein Übergreifen des Feuers auf das ganze Gebäude verhindern. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Ein Selbstbezichtigungsschreiben betont, dass der Anschlag der Friedrich-Ebert-Stiftung im Ganzen galt:„WIR HABEN HEUTE DIE FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG ANGEGRIFFEN. sie verkörpert als ‚teil der außenpolitik der brd’ die politisch/ökonomisch/geheimdienstliche schiene der transnationalen strategie des militärisch-industriellen komplexes und ist so instrument innerhalb der us-militärstrategie“ und„wir haben den angriff gegen das kurt-schumacher haus in bad münstereifel bestimmt, weil es ein zentraler treffpunkt der bonner strategen in ‚erholsamer ruhe’ ist“. © F.A. Heinen EINWEIHUNG DES ERWEITERUNGSBAUS 8. MÄRZ 1987 Mitte der 80er Jahre vergrößerte die Kurt-Schumacher-Akademie ihre Grundfläche durch einen modernen Erweiterungsbau. Ausgestattet mit einem großzügigen Lehr- und Konferenzsaal, komfortablen Übernachtungszimmern und einer rustikalen Bierstube wandelte sich die Akadamie zu einem allen Ansprüchen gerecht werdenden zeitgemäßen Tagungszentrum. Zur feierlichen Einweihung konnte der Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung Heinz Kühn auch Manuel Tito de Morais, den Präsidenten der Sozialistischen Partei Portugals(PSP) begrüßen. Ein weiterer besonderer Gast der Feier war der bereits gesundheitlich schwer angeschlagene Herbert Wehner. Oben: Holger Börner, Tito de Morais, Günter Grunwald, Heinz Kühn ı© Sven Simon Unten: Dieter Rieke, Greta Wehner, Herbert Wehner, Inge Donnepp, Hans Marquardt ı© Sven Simon SEIT 1987: DIE MÜNSTEREIFELER LITERATURGESPRÄCHE Seit 1987 ist die Kurt-Schumacher-Akademie Veranstaltungsort der Münstereifeler Literaturgespräche. Zweimal im Jahr werden Autoren mit Literaturliebhabern und Berufslesern wie Lektoren, Kritikern, Lehrern oder Literaturwissenschaftlern ins Gespräch gebracht. Bild oben: Klaus Modick ı© Hering-Heidt Buchcover links, obere Reihe: Marcel Beyer, Ulrike Draesner, Norbert Hummelt, Barbara Köhler ı untere Reihe: Julio Almeida, Tomasz Stanko ı© Hering-Heidt SEIT 1992: DAS MÜNSTEREIFELER AUTORENTREFFEN In Ergänzung zu den„Münstereifeler Literaturgesprächen“ nutzt die Kurt-Schumacher-Akademie seit 1992 den Genius Loci jedes Jahr in der zweiten Märzwoche für das„Münstereifeler Autorentreffen“. Es findet unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ist eine Werkstatt für Schreibende. Nur einmal haben sich Teilnehmer dieses Treffens im Sammelband„Von Lust und Last literarischen Schreibens“ als Mitwirkende zu erkennen gegeben und den Vorhang gelupft. Aus dem Vorwort DER 25. GEBURTSTAG 26. SEPTEMBER 1996 Ein Vierteljahrhundert politische Bildungsarbeit, Seminare, Lesungen und Kulturveranstaltungen: Am 26. September 1996 feierte die Kurt-SchumacherAkademie in Anwesenheit des Stiftungsvorsitzenden Holger Börner ihren 25. Geburtstag. Die nordrheinwestfälische Schulministerin Gabriele Behler gratulierte ebenso wie der Schriftsteller Erich Loest zu der erfolgreichen Arbeit im kleinen Eifelort. Nachdenklich präsentierte die Akademie anlässlich des Geburtstages ihr Münstereifeler Lesebuch„Weitere Aussicht wechselhaft“. Erich Loest, Gabriele Behler, Holger Börner ı© Hering Heidt ERNEUERUNG 2003 Schon von weitem sichtbar und optisch prägend weist der die vier Ebenen des Hauses verbindende Aufzug auf die grundlegende Modernisierung der Akademie im Jahre 2003 hin. Zimmer wurden renoviert und mit zeitgemäßer Technik ausgerüstet. So erleichtert nicht nur der Aufzug den Zugang zu den Etagen, auch ein Zimmer ist behindertenfreundlich eingerichtet. Im Restaurant mit 28 Plätzen bietet die Küche eine vollwertorientierte Gemeinschaftsverpflegung. Die Besucher wohnen während der Seminare und Tagungen in 4 Zweibett- und 18 Einzelzimmern, alle mit Dusche/WC, Direktwahltelefon, Fernseher und Internet-Anschluss für Notebooks.. Bad Münstereifel ist ein Ort deutscher und europäischer Geschichte. Hier schrieb der Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt seine erste Regierungserklärung„Mehr Demokratie wagen“. Die Akademie trägt den Namen Kurt Schumachers, des unerbittlichen Gegners der NS-Diktatur und des Kommunismus östlich der Elbe, der das Ziel der deutschen Einheit nie aus dem Auge verlor. Im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung legte Mario Soares den Grundstein für den Aufbau postfaschistischer Demokratien westlich der Pyrenäen. Heute lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung alle Bürgerinnen und Bürger in die Kurt-Schumacher-Akademie ein, die bei der Gestaltung einer guten Zukunft Deutschlands und der Welt aktiv mitmachen wollen. Anke Fuchs Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung KÖLN Kreuz Bliesheim AACHEN Monschau Düren Abfahrt Bad Münstereifel Schleiden A555 A1 A61 BONN Abfahrt Euskirchen Rheinbach Rheinbach A565 Abfahrt Meckenheim-Nord Flamersheim BAD MÜNSTEREIFEL B51 Blankenheim TRIER MAINZ Postadresse Kurt-Schumacher-Akademie Willy-Brandt-Straße 19 53902 Bad Münstereifel Telefon 02253 9212-0 Telefax 02253 8091 muenstereifel@fes.de www.kurt-schumacher-akademie.de