247 Eckhard Müller Nicolaas Wilhelmus Posthumus(1880 – 1960) Nicolaas Wilhelmus Posthumus war Lehrer, Professor für Wirtschaftsgeschichte und Direktor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte Amsterdam. Er wurde am 26. Februar 1880 in Amsterdam geboren und ist am 18. April 1960 in Bussum gestorben. 1 Posthumus, dessen Vater Lehrer für Geografie und Direktor einer Ober realschule war, besuchte das städtische Gymnasium von Amsterdam. Ab 1898 studierte er Rechtswissenschaften. Er trat der Clio Student Association bei, in der er Gleichgesinnten begegnete und sich unter anderem mit dem sozialistischen Lyriker Carel Steven Adama van Scheltema befreundete. Er wurde Mitglied der(studentischen) Sozialistischen Lesegesellschaft. Im Jahre 1900 begleitete er J. P. Troelstra, einen der Gründer und Führer der niederländischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei(SDAP) auf einer Agitationstour durch eine Gegend, in der vorrangig Schuhmacherei in Heimarbeit betrieben wurde. 1908 promovierte Nicolaas Wilhelmus Posthumus zum Dr. rer. pol. der Staatswissenschaften mit einer Arbeit über die Geschichte der Tuchindustrie in Leiden. 2 In der Folge beschäftigte er sich in Erhebungen, Ausstellungen und Publikationen mit den Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien in den Niederlanden. 3 Posthumus war kurze Zeit 1 Vgl.: Biografisch Woordenboek van het Socialisme en de Arbeidersbeweging in Ne derland. Deel 2. Amsterdam 1987, S. 112-114; P.C. Jansen/ W.M. Zappey, Bibliografie van de Beschriften van Nicolaas Wilhelmus Posthumus(1880-1960), Rotterdam 1981; H.P.L. Wiessing, Bewegend portret, Amsterdam 1960; J. Brugmans, N. W. Posthumus, in: Economisch-Historisch Jaarboek, 1961, S. 281-287; T.S. Jansma, N.W. Posthumus, in: Jaarboek van de Maatschappij der Nederlandse Letterkunde te Leiden, 1960-1961, S.126-134; P.J. van Winter, Nicolaas Wilhelmus Posthumus, in: Jaarboek der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. 1960-1961, S. 345-356. 2 Nicolaas Wilhelmus Posthumus, Geschiedenis van de Leidsche Lakenindustrie, Den Haag 1908. 3 Ders., Bronnen tot de geschiedenis van de Leidsche textielnijverheid[Quellen]. 6 Bände. Den Haag 1910-1922; Ders., Geschiedenis van de Leidsche Lakenindustrie, 2 248 Lehrer in Amsterdam und wurde 1913 Professor an der neu gegründeten Handelshochschule in Rotterdam. Er gründete 1914 das Niederländische Wirtschaftsarchiv(NEHA) in Den Haag, das Archive von Handelshäusern und Industriebetrieben, aber auch von Gewerkschaften sammelte. 1922 übernahm er eine Professur an der neuen Fakultät der Handelswissenschaften der Universität Amsterdam. In den 1920er Jahren erwarb das NEHA eine Reihe von Gewerkschaftsarchiven. Nicolaas Wilhelmus Posthumus gründete 1932 die Wirtschaftsgeschichtliche Bibliothek(EHB) in Amsterdam, in die die Bibliothek des NEHA mit einer sozial-ökonomischen Abteilung integriert wurde. Im Jahre 1934 erfüllte sich nach langjährigen Bemühungen sein Wunsch, das Archiv und die Bibliothek des niederländischen Anarchisten Ferdinand Domela Nieuwenhuis für die EHB zu gewinnen. Die Betreuung dieser Sammlung übertrug er Annie van Scheltema-Kleefstra, der Witwe seines 1924 verstorbenen Jugendfreundes C. S. Adama van Scheltema. Nach der nationalsozialistischen„Machtergreifung“ in Deutschland 1933 wurde die Rettung sozialistischer Archive und Bibliotheken in Mitteleuropa ein akutes Problem, das Nicolaas Wilhelmus Posthumus rechtzeitig erkannte. Er wurde durch einen Mitarbeiterstab unterstützt. In besonderer Weise wirkte dabei Annie van Scheltema-Kleefstra als Bibliothekarin mit. Sie war es auch, die Posthumus die Bekanntschaft mit dem Direktor der sozialdemokratisch orientierten Versicherungsanstalt De Centrale Arbeiders Verzekerings- en Depositobank, Nehemia de Lieme, vermittelte. 4 In den Statuten der„Centrale“ war festgelegt, dass ein Teil der Gewinne des Unternehmens für kulturelle Zwecke der Arbeiterbewegung gestiftet werden sollte. Posthumus entfaltete große Aktivitäten, um Archive und Bibliotheken von sozialgeschichtlicher Bedeutung vor dem Zugriff von Diktaturen unterschiedlicher Tendenz, der missbräuchlichen Benutzung und der Vernichtung zu bewahren. Nehemia de Lieme, der aus der zionistischen Bewegung kam und liberaldemokratische Auffassungen vertrat, erkannte die Relevanz der InitiatiBände, Den Haag 1939. 4 Vgl.: Biografisch Woordenboek van het Socialisme en de Arbeidersbeweging in Ne derland. Deel 3. Amsterdam 1988, S. 120-123. 249 ve von Nicolaas Wilhelmus Posthumus. Die„Centrale“ unterstützte die Aktivitäten in außerordentlichem Maße durch Finanzmittel. Das literarische Erbe der Arbeiterbewegung musste gerettet werden. Ein Jahr später, am 25. November 1935 wurde auf Initiative von Posthumus und De Lieme per Stiftungsurkunde das Internationale Institut für Sozialgeschichte(IISG) in Amsterdam gegründet. Ziel des IISG war und ist nach seiner Satzung die Förderung des Studiums der Sozialgeschichte. 5 Posthumus wurde Direktor und De Lieme Stiftungsvorsitzender. Bereits ab 1934 waren konkrete Planungen für das Institut aufgenommen worden. Das Institut sollte der Sammlung und der Rettung von Dokumenten der Arbeiter- und sozialen Bewegungen und Organisationen des 19. und 20. Jahrhunderts unterschiedlicher politischer Strömungen dienen und für deren Studium zur Verfügung stehen. Gewinne der„Centrale“ wurden schon vor der offiziellen Gründung für den Ankauf von Archivali en, für die Finanzierung von Gebäude, Einrichtung und Personal verwandt. Im Juni 1935 wurden die Bestände der EHB als Leihgabe eingegliedert und die Bibliothekarin Annie van Scheltema-Kleefstra übernommen. 1935 wurde Boris I. Nikolajewskij eingestellt und arbeitete ab Sommer 1936 als Direktor der in Paris neu eingerichteten Dépendance des IISG, deren Bestände Teile des von Boris Souvarine per französischer Diplomatenpost Anfang Mai 1933 geretteten SPD-Archivs waren. Im gleichen Jahr nahm Posthumus noch vier weitere wissenschaftliche Mitarbeiter unter Vertrag: Den niederländischen Historiker A. J. C. Rüter für die Niederlande und die angelsächsischen Länder, den Juristen Boris M. Sapir für Osteuropa, den aus Deutschland exilierten Staats- und Wirtschaftwissenschaftler Hans Stein für Mitteleuropa und den deutsch-niederländischen Anarchismus-Spezialisten Arthur Lehning für die romanischen Länder und das Sachgebiet Anarchismus. Am 11. März 1937 erfolgte die offizielle Eröffnung des Gebäudes des IISG an der Keizersgracht 264. Nicolaas Wilhelmus Posthumus sprach 5 Vgl.: Annie Adama van Scheltema-Kleefstra, Lets over het Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis te Amsterdam, in: Medelingen van de Nederlandse Vereiniging van Vrouwen met Academische Opleiding, 1(1952), S. 7-9; Maria Hunink, De papieren van de revolutie. Het Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis 19351947, Amsterdam 1986. 250 über das Wesen der Sozialgeschichte,„die engste Beziehungen hat zum Streben der Menschheit nach größerer Freiheit, nach mehr Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit und nach der Beseitigung alles dessen, was als wirtschaftliche oder geistige Unterdrückung empfunden wird.“ Ziel der Institutsgründer sei es auch,„jenes immanente Streben nach Freiheit zu fördern.“ 6 Das Internationale Archiv für die Frauenbewegung, ebenfalls 1935 gegründet, fand auch ein Unterkommen im Gebäude des IISG an der Keizersgracht. In dieser Zeit besuchte Posthumus Karl Kautsky in Wien und Leo Trotzki in Norwegen. Er reiste zum Exilvorstand der deutschen Sozialdemokratie in Prag(Sopade) mit dem Ziel, dessen wertvolle Archivsammlung mit dem Nachlass von Karl Marx und Friedrich Engels zu erwerben. Bereits seit dem Sommer 1933 unterbreitete er selbst oder über Genossen der niederländischen SDAP dem SPD-Vorstand verschiedene Angebote. Im März 1935 fuhr Posthumus sogar nach Berlin, um dort verbliebene Bestände aufzuspüren. Ein ernst zu nehmender Konkurrent war zeitweise das Marx-Engels-Lenin-Institut in Moskau, das sich ebenfalls für den Erwerb der Materialien interessierte, aber schließlich konnte das historische SPD-Archiv im Mai 1938 für das IISG angekauft werden. 7 Der Kaufvertrag wurde zwischen De Lieme von der „Centrale“ und dem Sopade-Schatzmeister Siegmund Crummenerl abgeschlossen. Danach wurde die Sammlung von Briefen unter anderem an Marx und Engels und das Archiv des Berliner Arbeiter- und Soldatenrats 1918-1920 des SPD-Archivs, die in der IISG-Filiale Paris aufbewahrt worden waren, nach Amsterdam überführt. Die Dokumente schienen nicht mehr sicher, da Beauftragte des sowjetischen Geheimdienstes GPU wegen des angekauften Teiles des Leo Trotzki-Archivs 6 Zitiert nach: Biografisch Woordenboek van het Socialisme en de Arbeidersbeweging in Nederland. Deel 2. Amsterdam 1987, S. 113. 7 Vgl. Paul Mayer, Die Geschichte des sozialdemokratischen Parteiarchivs und das Schicksal des Marx-Engels-Nachlasses, in: Archiv für Sozialgeschichte, 6/7(1966/67), S. 1-198; Eric J. Fischer/ Huub Sanders: Deutsche Archivalien in Nachlässen und Sammlungen Deutscher und internationaler Provenienz im Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam, in: IWK, 3(1993), S. 348-362; Mario Bungert,„ Zu retten, was sonst unwiederbringlich verloren geht“. Die Archive der deutschen Sozialdemokratie und ihre Geschichte, Bonn 2002. 251 im November 1936 in die Filiale eingebrochen waren. 8 Mit Max Nettlau, der ein umfangreiches Archiv zum Anarchismus aufgebaut hatte, verhandelten Posthumus und später Annie van Scheltema-Kleefstra schon seit 1928 über den Ankauf von dessen umfangreichen Sammlungen, was ihnen schließlich 1935 gelang. Bibliotheken und Archive von Menschewiken und Sozialrevolutionären, die aus Russland geflüchtet waren, die Nachlässe von Michail Bakunin und Leo Trotzki wie auch von Karl Kautsky und anderen Vertretern von sozialen Bewegungen fanden im IISG eine neue Heimstatt. Im Auftrag von Posthumus überzeugte Annie van Scheltema-Kleefstra auf teilweise abenteuerlichen Auslandsreisen ihre Gesprächspartner davon, dass die Interessen des IISG mit deren eigenen und der historischen Bedeutung ihrer Bewegungen übereinstimmten. 9 Zu Ende des spanischen Bürgerkrieges deponierten im Mai 1939 der anarchistische Gewerkschaftsbund Confederación Nacional del Trabajo(CNT) und die Federación Anarquista Ibérica(FAI) ihre Archive im IISG. Der deutsche Überfall auf die Niederlande im Mai 1940 war ein schwerer Schlag für Nicolaas Wilhelmus Posthumus und sein Institut. Am 15. Juli 1940 wurde das IISG durch die deutsche Sicherheitspolizei geschlossen. Anschließend übernahm der Einsatzstab Reichsleiter Alfred Rosenberg für die besetzten Gebiete die Verfügungsgewalt über das Amsterdamer Institut und seine Sammlungen. In einem undatierten Bericht über die Tätigkeit des Einsatzstabes der Dienststelle Rosenberg, Arbeitsgruppe Niederlande wurde festgestellt:„Eine Bibliothek mit Archiv von einzigartigem Wert wurde von der Arbeitsgruppe mit dem Internationalen Institut für Soziale Geschichte in Amsterdam übernommen. Dieses Institut wurde 1934 offenbar zu dem Zweck 8 Vgl. einschließlich einer Aufstellung der Dokumente des SPD-Archivs: Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, Jaarverslag 1937, S. 29-31; zu den Veränderungen im Jahre 1938 vgl.: Jaarverslag 1938, S. 56-58. 9 Vgl. Annie Adama van Scheltema, Herinneringen van biblothecaresse van het Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis. Amsterdam 1977, gedruckt in: Tijdschrift voor Sociale Geschiedenis, 11(1978), S. 141-176. Deutsche Übers. in: Mitteilungsblatt des Instituts zur Geschichte der Arbeiterbewegung[der Ruhr-Universität Bochum], 1 (1979) 4, S. 11-36. 252 gegründet, ein Zentrum der geistigen Gegenwirkung gegen den Nationalismus zu schaffen. Es beschäftigte überwiegend jüdische Emigranten aus Deutschland. Die Bestände seiner Bibliothek und seines Archivs, das sehr wertvolle Einzelstücke enthält, wurden aus der ganzen Welt zusammengetragen. Die Bibliothek umfasst rund 160 000 Bände, die allerdings zum größten Teil noch eingeordnet werden müssen. Besonders wertvoll sind die deutsche, die französische und die russische Abteilung. Durch eine Entscheidung des Reichsleiters Rosenberg wurde das Institut in seiner Gesamtheit übernommen. Es wurde ein Mitarbeiter der Dienststelle als Leiter des Instituts eingesetzt, der mit mehreren Mitarbeitern die Bestände ordnet, eine Übersicht über den wissenschaftlichen Wert herstellt und das Institut für die Partei arbeitsfähig macht. Es kann heute schon gesagt werden, dass der wissenschaftliche Wert der Bibliothek und des Archivs dieses Instituts vor allem darin besteht, dass sie für bestimmte Länder lückenlose Sammlungen des Schrifttums über die sozialen und sozialistischen Bewegungen dieser Länder enthalten.“ 10 Die Dépendancen des IISG in Paris und in Amboise waren bereits im Juni 1940, wenige Tage nach der Kapitulation Frankreichs, vom Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg in Besitz genommen und die Bestände konfisziert worden. Anfang Januar 1941 wurden sie nach Deutschland abtransportiert; sie sind seitdem verschollen, darunter die Bibliothek von Karl Kautsky. Zwar hatte Posthumus nach dem Abschluss des Münchener Abkommens 1938 weitsichtige Vorsichtsmaßregeln getroffen und Archivalien, 10 Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof. Nürnberg, 14. November 1945- 1. Oktober 1946. Nürnberg 1947. Bd. 25. Amtlicher Text. Deutsche Ausgabe. Urkunden und anderes Beweismaterial, S. 251, Dokument 176-PS; Vgl.: Peter M. Manasse: Verschleppte Archive und Bibliotheken. Die Tätigkeiten des Einsatzstabes Rosenberg während des Zweiten Weltkrieges, St. Ingbert 1997, S. 51-90; Karl Heinz Roth, The International Institute of Social History as a pawn Nazi Social Research – New documents on the IISH during German occupation rule from 1940 to 1944, in: International Review of Social History, 34(1989), Suppl.; Reinhard Bollmus, Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, Stuttgart 1970. 253 wie den Marx-Engels-Nachlass und das Archiv von Karl Kautsky, und Mitarbeiter nach Großbritannien evakuiert, aber die deutsche Besatzungspolitik paralysierte das Institut bis Ende 1944. Nicolaas Wilhelmus Posthumus selbst wurde 1942 als Professor entlassen. Er musste eine Reihe von Verhören nach dem Verbleib des Archivgutes über sich ergehen lassen. Ab August 1944 ließ Alfred Rosenberg die noch in Amsterdam vorhandenen Kollektionen(etwa 300 000 Titel von Bibliothek und Archiv) mit Lastkähnen in Richtung Osten abtransportieren. Nach 1945 widmete sich Posthumus dem komplizierten Wiederaufbau des IISG, der Rückführung der evakuierten Archivteile aus Großbritannien und der Wiedererlangung der durch die Nazis geraubten Archivund Bibliotheksbestände. 1952 trat er als Direktor zurück, Nachfolger wurde sein langjähriger Stellvertreter A.J.C. Rüter. Neben den Pionierarbeiten auf seinem Fachgebiet, der niederländischen Wirtschaftsgeschichte 11 , liegt das bleibende Verdienst von Nicolaas Wilhelmus Posthumus in der Gründung des IISG 1935 und in der Rettung von Archiven und Bibliotheken als Kulturgut von unterschiedlichen Strömungen der Arbeiterbewegung. 11 Vgl.: Anmerkungen 1, 2, 3 u. z.B. Nicolaas Wilhelmus Posthumus, Dokumente über die Außen-Commerce-Politik der Niederlande im neunzehnten Jahrhundert. Teil 1-6, Den Haag 1919-1927; Ders.(Hrsg.), The Netherlands during German Occupation. Philadelphia 1946; Ders., De Oosterse handel te Amsterdam. Het oudst bewaarde koopmansboek van een Amsterdamse vennootschap betreffende de handel op de Oostzee. 1485-1490, Leiden 1953. Hinweis zum Angebot digitaler FES-Veröffentlichungen im Internetangebot der Friedrich-Ebert-Stiftung Die hier vorliegende Datei(PDF) enthält einen Einzelbeitrag aus der Monographie "Bewahren- Verbreiten- Aufklären: Archivare, Bibliothekare und Sammler der Quellen der deutschsprachigen Arbeiterbewegung/ Günter Benser und Michael Schneider(Hrsg.) Bonn-Bad Godesberg, 2009" Internetadresse des Gesamtwerks: http://library.fes.de/pdf-files/adsd/06730/index.html ©Friedrich Ebert Stiftung| Webmaster| technical support| net edition Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung| 7. Oktober 2009