PERSPEKTIVE Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Mai 2011 n Die FES arbeitet im Rahmen ihrer Gewerkschaftskooperation mit einer Vielzahl von Partnern auf nationaler, regionaler, europäischer und internationaler Ebene. Das Spektrum der Kooperationspartner umfasst nationale Dachverbände und Branchengewerkschaften, gewerkschaftsnahe und gewerkschaftliche Forschungs- und Beratungseinrichtungen sowie europäische und internationale Dach- und Branchenverbände. n Die Arbeit der FES konzentriert sich auf die Förderung organisatorischer Handlungskapazitäten der Gewerkschaften, die Beratung bei der Positionierung zu aktuellen sozial-, wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Debatten und auf die Stärkung der Diskursfähigkeit von Gewerkschaften im Rahmen des Sozialdialogs. n Die europäische Kooperation der Gewerkschaftsbewegung und die Arbeit an einer konsensfähigen Position zur Entwicklung der europäischen Wirtschafts- und Sozialpolitik werden von der FES durch nationale, regionale und europäische Initiativen gefördert. n Die Zusammenarbeit mit der deutschen Gewerkschaftsbewegung erfolgt auf vielfältige Weise, insbesondere durch regelmäßige bilaterale Gewerkschaftsforen mit wichtigen europäischen Partnerländern Deutschlands. Inhalt Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Osteuropa Belarus............................................................. Ukraine............................................................. Russische Föderation...................................................... Ostmitteleuropa Baltische Staaten......................................................... Polen............................................................. Slowakische Republik..................................................... Tschechische Republik..................................................... Ungarn............................................................. Regionalprojekt Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Ostmitteleuropa.............. Südosteuropa Albanien............................................................. Bosnien und Herzegowina................................................. Bulgarien............................................................. Kosovo............................................................. Kroatien............................................................. Mazedonien............................................................ 7 Montenegro............................................................ 7 Rumänien............................................................. Serbien............................................................. Türkei............................................................. Regionalprojekt Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa............... Westeuropa EU-Büro Brüssel......................................................... Frankreich............................................................. Großbritannien.......................................................... 9 Nordische Länder........................................................ Italien............................................................ 10 Portugal............................................................ 10 Spanien............................................................ 10 1 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Belarus, der Ukraine und der Russischen Föderation Die Friedrich-Ebert-Stiftung(FES) ist seit dem Zusammenbruch des Ostblocks in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion aktiv. Büros der FES existieren zurzeit in Russland, der Ukraine und Belarus. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit dieser Büros und ihrer Mitarbeiter ist die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Belarus Der Vorsitzende des demokratischen belarussischen Dachverbandes BKDP, Alexander Jaroschuk, wurde 2010 zum Vizepräsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbunds(IGB) gewählt. Die FES ist bei der Vernetzung des BKDP mit der internationalen freien Gewerkschaftsbewegung aktiv engagiert. Die FES bemüht sich in Belarus um Kooperationsansätze von unabhängigen und»alten« Gewerkschaften unter Einbeziehung von internationalen Partnern. Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung der fachlichen und organisatorischen Kompetenzen der Gewerkschaftsbewegung und die Einbindung der belarussischen Gewerkschaften in europäische Diskussionen. So haben beispielsweise sowohl die staatsnahe Chemiegewerkschaft(Mitglied der Föderation FBP) als auch unabhängige Gewerkschaften(Mitglieder des Kongresses der demokratischen Gewerkschaften) gemeinsam an Gewerkschaftsveranstaltungen der FES teilgenommen. Darüber hinaus kooperiert die FES in Belarus auch mit Global Union Federations(GUFs), wie etwa bei einer GUF-Veranstaltung zur Perspektive von Gewerkschaftsrechten unter den Bedingungen der Östlichen Partnerschaft der EU im Jahr 2010. Ein dauernder Kritikpunkt der internationalen Gewerkschaftsbewegung an der belarussischen Regierung bleibt die regelmäßig wiederkehrende Verurteilung des Landes auf der jährlich stattfindenden Arbeitskonferenz der International Labour Organisation(ILO) wegen der Verletzung von ILO-Kernarbeitsnormen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine In der Ukraine sind insgesamt 16 Gewerkschaftsverbände und 143 Gewerkschaften registriert. Derzeit sind drei Gewerkschaftsverbände Mitglied im IGB: Die Föderation der Gewerkschaften der Ukraine(FPU), die Konföderation der Freien Gewerkschaften der Ukraine(KVPU) und die Allukrainische Vereinigung Arbeitnehmerischer Solidarität(VOST). Die FPU als Nachfolgeorganisation des sowjetischen Rates der Gewerkschaften ist mit 44 Branchengewerkschaften der größte Dachverband. Er hat nach eigenen Angaben 8,7 Millionen Mitglieder. Die KVPU umfasst heute neun Branchengewerkschaften, die ca. 270.000 Mitglieder repräsentieren. Die Arbeit der FES in der Ukraine dient zum einen dem Aufbau eines stabilen Dialogs der Gewerkschaften mit der Politik und zum anderen der Gewährleistung der themenbezogenen Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerkschaftsverbände. Dabei werden besonders Nachwuchskräfte und reformorientierte Partner aus allen Gewerkschaften angesprochen. Zur Stärkung der Gewerkschaften bietet die FES seit 2010 ein Projekt zur Entwicklung beteiligungsorientierter Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit an, an dem elf verschiedene Gewerkschaften teilnehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beteiligung der ukrainischen Gewerkschaften am erst 2010 institutionalisierten Sozialen Dialog. In den Jahren 2006 und 2007 wurden der»Nationale Dreiseitige Sozialökonomische Rat« sowie entsprechende Gremien auf regionaler Ebene eingerichtet. Die FES unterstützt diese Institutionen des tripartiten Dialogs thematisch und in der Organisationsentwicklung, um damit ihre Funktionsfähigkeit zu erhöhen. Ein weiterer großer Arbeitsbereich ist die Ausbildung von Gewerkschaftern zur aktiven Teilnahme am politischen Diskurs über Reformprojekte der Regierung wie Steuer-, Renten- und Gesundheitsreform. Eine Strategieerarbeitung zur inhaltlichen und organisatorischen Auseinandersetzung mit der Problematik der sehr weit verbreiteten prekären Beschäftigungsverhältnisse findet landesweit mit vielen Branchengewerkschaften statt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Russischen Föderation Die FES ist neben der ILO derzeit die einzige international tätige Organisation, die in Russland seit über 20 Jahren im Bereich der Sozial- und Gewerkschaftspolitik arbeitet und offiziell registriert ist. Die aus der Sowjetzeit hervorgegangenen Gewerkschaften mit insgesamt noch etwa 25 Millionen offiziellen Mitgliedern sind im Dachverband der Föderation unabhängiger Gewerkschaften Russlands(FNPR) vereint und Partner des DGB und somit auch der FES. Der FNPR-Vorsitzende Michail Schmakow ist zugleich Präsident des Paneuropäischen Regionalrats (PERC) des IGB. Die Mehrheit der neuen russischen Ge2 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa werkschaften, die sich in den 1980er und 1990er Jahren bildeten, vereinigt die Konföderation der Arbeit(KTR), die 2011 mit der Allrussischen Konföderation der Arbeit (VKT) fusionierte. Auch die KTR ist eine Mitgliedsorganisation des IGB. Die anhaltende Transformation der russischen Gesellschaft forderte von den Gewerkschaften neue Formen und Methoden. Dies hat die FES bei der gewerkschaftlichen Beratungsarbeit umgesetzt. Dabei liegt der Schwerpunkt der FES im Metall- und Automobilbereich. Hier wird u.a. mit der deutschen IG Metall kooperiert, z.B. bei der Beratung der Belegschaft der Lada-Werke in Togliatti. So wurden, gemeinsam mit der Gewerkschaft der Automobilarbeiter(ITUA), Themen wie Leiharbeit in transnationalen Unternehmen wie den Ford- und VWWerken diskutiert und Verbesserungen für Arbeitnehmer erreicht. Geografische Schwerpunkte der von der FES unterstützten gewerkschaftspolitischen Veranstaltungen sind Tscheljabinsk im Ural(Metallindustrie), Togliatti(Lada-Werk), Kaluga(VW-Werk) und St. Petersburg (Ford-Werk). Ein Schwerpunkt des FES-Büros in St. Petersburg ist zudem die gewerkschaftliche Jugendarbeit. Die erfolgreichsten Projekte sind dabei jene, bei denen Jugendliche aus Russland und Deutschland gemeinsame Probleme miteinander diskutieren. 3 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ostmitteleuropa Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime in den Ländern Ostmitteleuropas aktiv. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften auf nationaler Ebene. Darüber hinaus fördert die FES durch gemeinsame regionale Aktivitäten sowohl die regionale Vernetzung der Gewerkschaften wie auch die Kooperation mit der europäischen und deutschen Gewerkschaftsbewegung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in den Baltischen Staaten – Estland, Lettland, Litauen Der Fokus der Gewerkschaftsaktivitäten in den baltischen Staaten liegt auf dem Einbezug der baltischen Gewerkschaften in die europäischen Debatten über soziale Gerechtigkeit in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dazu veranstaltet die FES beispielsweise zusammen mit dem lettischen Dachverband LBAS und weiteren Gewerkschaften aus dem Dienstleistungsbereich, dem Bildungssektor und dem Gesundheitswesen Workshops und regionale Konferenzen. Außerdem werden mit den Branchenverbänden Fragen der Diskriminierung von Frauen und Minderheiten auf dem Arbeitsmarkt thematisiert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung des sozialen Dialogs und der Stärkung der Rolle der Gewerkschaften als soziale Akteure. Hierzu werden Workshops und Seminarreihen für Gewerkschaftsmitglieder und Führungskräfte angeboten. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Polen In Polen arbeitet das FES-Büro mit den beiden größten polnischen Dachverbänden NSZZ Solidarno ść und dem Gesamtpolnischen Gewerkschaftsverband(OPZZ) zusammen. In enger Abstimmung mit NSZZ Solidarno ść , OPZZ und dem DGB organisiert die FES im Jahr 2011 bereits zum dritten Mal das Deutsch-Polnische Gewerkschaftsforum. Bei diesem bilateralen Forum kommen deutsche und polnische Spitzengewerkschafter zusammen, um sich über gemeinsame Probleme, aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Arbeitsschwerpunkte auszutauschen. Ein weiterer Schwerpunk der Gewerkschaftsarbeit der FES in Polen liegt auf der inhaltlichen wie methodischen Weiterbildung von gewerkschaftlichen Nachwuchs- und Führungskräften. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Slowakischen Republik Die FES arbeitet in der Slowakei mit dem Dachverband der Konföderation der Slowakischen Gewerkschaften KOZ SR zusammen und pflegt eine enge Kooperation mit den Einzelgewerkschaften der KOZ. Dazu zählen u.a. die slowakische Metallarbeitergewerkschaft(OZ KOVO), die Energiegewerkschaft(ECHOZ) und die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes(SLOVEZ). Der Schwerpunkt der Gewerkschaftsarbeit liegt in der Förderung der Nachwuchsarbeit, der Stärkung des sozialen Dialogs sowie der Erarbeitung von Gewerkschaftspositionen zu Reformfragen der Sozial- und Wirtschaftspolitik. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Tschechischen Republik In Tschechien arbeitet die FES mit dem Dachverband Č MKOS sowie mit einigen Einzelgewerkschaften zusammen. Dazu gehören die Metallergewerkschaft KOVO, die Gesundheitsgewerkschaft OSZSP sowie die Gewerkschaft der Angestellten im Handel OSPO. Darüber hinaus arbeitet die FES in Tschechien sehr intensiv mit dem Jugendrat der Č MKOS zusammen sowie mit dem Ausschuss für Gleichstellung, der als Beratungsorgan der Č MKOS S dient. Auch hier liegt der Schwerpunkt der Gewerkschaftsarbeit auf der Förderung des sozialen Dialogs, der Stärkung des regionalen und internationalen Austauschs sowie der Erarbeitung von Gewerkschaftspositionen zum europäischen Wirtschafts- und Sozialmodell. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Ungarn In Ungarn arbeitet die FES vor allem mit dem Ungarischen Gewerkschaftsbund MSZOSZ, dessen Jugendverband SZISZ und der Gewerkschaft LIGA und deren Ausschüssen für Frauen und Chancengleichheit zusammen. Die FES in Ungarn organisiert seit einigen Jahren in Kooperation mit MSZOSZ und LIGA das»Forum Sozialer Dialog«. Im Rahmen dieses Forums diskutieren Experten aus Deutschland und anderen EU-Ländern mit ihren ungarischen Kollegen über Themen wie neue Strategien der Gewerkschaften vor dem Hintergrund der Finanzund Wirtschaftskrise, Perspektiven des Sozialdialogs und der Arbeitsbeziehungen in Mittelost- und Südosteuropa 4 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa sowie die betriebliche Weiterbildung. Mit diesem Forum hat die FES eine etablierte und anerkannte Plattform geschaffen, die wichtige Impulse für den Prozess der organisatorischen und programmatischen Erneuerung und Positionierung der ungarischen Gewerkschaften zu gemeinsamen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen in Europa liefert. Regionalprojekt Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Ostmitteleuropa Das Regionalprojekt für Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog der FES in Mittel- und Osteuropa arbeitet seit Ende der 1990er Jahre in Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Mit mittel- und osteuropäischen Dachverbänden und Branchengewerkschaften und ihren europäischen, insbesondere deutschen Partnern werden im Jahr mehr als 60 Veranstaltungen organisiert. Zu den Aufgaben und Zielen des Regionalprojekts zählen die Beratung bei der Modernisierung der Gewerkschaften in Richtung auf das Europäische Sozialmodell und moderne Arbeitsbeziehungen, die Förderung der Einbindung von Frauen und Jugendlichen in die Arbeitnehmervertretungen sowie die Unterstützung der Kooperation von Gewerkschaften in den einzelnen Ländern und über die Ländergrenzen hinweg. Die kontinuierliche und jahrelange Zusammenarbeit mit Partnern aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Ministerien trägt so zu einer Verbesserung des sozialen Dialogs auf Landes-, Regional- und Branchenebene bei. Darüber hinaus vermittelt das Regionalprojekt wichtige Expertise für eine erfolgreichere betriebliche Interessenvertretung durch Gewerkschaften und Betriebsräte. Der Aufbau von länderübergreifenden gewerkschaftlichen Netzwerken, einschließlich Europäischer Betriebsräte, und die Stärkung gewerkschaftlicher Bildungsstrukturen gehören ebenso zu den wichtigsten Handlungsfeldern des Regionalprojekts. Eine enge Zusammenarbeit im Rahmen regionaler Aktivitäten besteht derzeit mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund(EGB), dem Paneuropäischen Regionalausschuss des Internationalen Gewerkschaftsbundes(ITUC-PERC), dem Europäischen Metallgewerkschaftsbund(EMB), der Internationalen Föderation der Chemie-, Energie-, Bergbau- und Fabrikarbeitergewerkschaften(ICEM), der Internationalen Union der Lebensmittelgewerkschaften(IUL) sowie der Bau- und Holzarbeiter Internationalen(BHI). Das Regionalprojekt handelt in enger Abstimmung mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund(DGB) und seinen Mitgliedsverbänden, besonders intensiv mit der Industriegewerkschaft Metall (IGM), der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft(ver. di) sowie der Industriegewerkschaft Bergbau-ChemieEnergie(IGBCE). 5 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Südosteuropa Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime und insbesondere nach dem Zerfall Jugoslawiens in der Region Südosteuropa aktiv. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften auf nationaler Ebene. Darüber hinaus fördert die FES durch gemeinsame regionale Aktivitäten sowohl die regionale Vernetzung der Gewerkschaften untereinander als auch die Kooperation mit der europäischen und deutschen Gewerkschaftsbewegung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Albanien In Albanien kooperiert die FES mit der Konföderation der Gewerkschaften Albaniens(KSSh) und deren Branchengewerkschaften sowie der Konföderation der Unabhängigen Gewerkschaften Albaniens(BSPSh) und deren Branchengewerkschaften. Das FES-Projekt unterstützt seit vielen Jahren die Fortbildung gewerkschaftlicher Führungskräfte und die Einbeziehung der Gewerkschaften in gesellschaftspolitische Debatten. Darüber hinaus werden die Gewerkschaften dabei unterstützt, Schritte zur Reorganisation und zu einer neuen inhaltlich-strategischen Ausrichtung ihrer Arbeit einzuleiten. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bosnien und Herzegowina Die FES arbeitet in Bosnien und Herzegowina(BiH) mit den Gewerkschaftsverbänden Konfederacija Sindikata BiH(KSBiH), Savez Samostalnih Sindikata BiH(SSSBiH), Savez Sindikata Republike Srpske(SSRS) und Sindikat Br č ko Distrikta(SBD) zusammen. Die FES verfolgt dabei das Ziel, die Rahmenbedingungen für eine gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung zu schaffen. Die Beteiligung der Gewerkschaften an den wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten soll dabei gestärkt werden. Dazu tragen insbesondere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der FES-Gewerkschaftsschule bei, die kontinuierlich an der Stärkung der Beteiligung jüngerer Gewerkschafter an den Gewerkschaftsorganisationen mitarbeitet. Neben der Vermittlung von Kenntnissen über die Zielsetzungen der gewerkschaftlichen Arbeit zielt das Programm auf eine Annäherung zwischen den Gewerkschaftsjugenden der verschiedenen Gewerkschaftsbünde in BiH ab. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bulgarien Die FES arbeitet in Bulgarien mit der Konföderation der Unabhängigen Gewerkschaften in Bulgarien(CITUB), dem Jugendforum 21. Jahrhundert, der Konföderation der Arbeit Podkrepa(KA Podkrepa) und dem Jugendnetzwerk KA Podkrepa zusammen. Die FES qualifiziert seit Jahren Gewerkschafter in der Anwendung des europäischen Arbeits- und Sozialrechts sowie dessen Instrumenten und Regelwerken. Die mit Unterstützung der FES aufgebaute Vernetzung der Gewerkschaften mit ihren europäischen Partnern hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Gewerkschaften heute ein anerkannter und nachgefragter Gesprächspartner bei politischen Parteien und Arbeitgebern sind. Der soziale Dialog zwischen den Tarifpartnern wird insbesondere genutzt, um Sozialstandards der EU umzusetzen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung im Kosovo Im Kosovo arbeitet die FES mit dem Dachverband BSPK zusammen. Die Kooperation mit Einzelgewerkschaften aus den Branchen Gesundheit, Metall und Telekommunikation steckt noch in den Anfängen. Die Arbeit zielt darauf ab, bei den Bemühungen um eine rasche wirtschaftliche Entwicklung des Kosovo die Frage der sozialen Inklusion nicht zu vernachlässigen. Neben politischen Entscheidungsträgern sind es vor allem die Gewerkschaften, welche die Entwicklung und Elemente der Nachhaltigkeit in der Sozialpolitik erkennen und sich kompetent in den Sozialdialog einbringen sollen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kroatien Die FES arbeitet in Kroatien mit dem Bund autonomer Gewerkschaften Kroatiens(SSSH) und den Unabhänigen Gewerkschaften Kroatiens(NHS) zusammen. Die FES fördert die organisatorische Konsolidierung der Gewerkschaften. Außerdem arbeitet sie an der Stärkung der gewerkschaftlichen Expertise in sozialstaatlichen Fragen und im Hinblick auf den EU-Beitritt mit. Gewerkschaftliche Positionen sollen so in der politischen Debatte präsenter werden. Durch vielfältige Veranstaltungen zu wichtigen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen hat die FES die Gewerkschaftsverbände Kroatiens bei der Erarbeitung fundierter Verhandlungspositionen für den Sozialdialog unterstützt. 6 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Mazedonien In Mazedonien kooperiert die FES mit drei Dachverbänden: dem Dachverband der Gewerkschaften SSM, der Konföderation Freier Gewerkschaften Mazedoniens (KSS) und der Union Unabhängiger und Autonomer Gewerkschaften Mazedoniens(UNASM). Die Schwerpunkte der Arbeit liegen bei der Analyse arbeitsbezogener Gesetzgebung, deren Einordnung in den Europäischen Kontext sowie der Entwicklung von Vorschlägen zu Arbeitnehmerrechten für den Sozialen Dialog. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der Ausbildung auf verschiedenen Ebenen. Hier werden insbesondere Frauen und Jugendliche gefördert. Die Netzwerkbildung zwischen den Gewerkschaften im Land und in der Region ergänzt diesen Kooperationsansatz. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Montenegro In Montenegro kooperiert die FES mit der Union der freien Gewerkschaften(USSCG). Im Zentrum der Arbeit stehen Trainingsmaßnahmen für Arbeitnehmervertreter, damit diese sich qualifiziert und aktiv an den politischen und wirtschaftlichen Debatten beteiligen können. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Themen, die für den Annäherungsprozess Montenegros an die EU von besonderer Bedeutung sind. Darüber hinaus bemüht sich die FES um die Stärkung der organisatorischen und konzeptionellen Kompetenz in den Gewerkschaften. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Rumänien In Rumänien arbeitet die FES mit den Gewerkschaftsdachverbänden Cartel Alfa(CNSCA), BNS, CNSLR – Fratia, CSDR. Die Maßnahmen der FES in Rumänien zielen auf die Stärkung der gesellschaftspolitischen Kompetenzen von Gewerkschaftsvertretern. Schwerpunkte sind eine auf die Interessen der Arbeitnehmer ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die Organisation effektiver Tarifverhandlungen und die rechtlichen Grundlagen von Gewerkschaftsarbeit. Organisatorischer Kern der Zusammenarbeit ist eine Gewerkschaftsakademie, die ein vier-moduliges Trainingsprogramm»Grundkurs für junge Gewerkschaftsaktivisten« anbietet. Dieses wird gemeinsam mit allen vier Konföderationen durchgeführt. Die Konsolidierung und Modernisierung des nationalen Gewerkschaftsspektrums stellt einen weiteren Arbeitsbereich dar. Außerdem steht die Integration der rumänischen Gewerkschaften in Strukturen und Standards der europäischen Arbeitnehmervertretung auf der Agenda. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Serbien Die gewerkschaftlichen Partnerorganisationen auf Landesebene sind der Bund der unabhängigen Gewerkschaften Serbiens(SSSS) und die Vereinten Unabhängigen Gewerkschaften Nezavisnost. Im Zentrum der Zusammenarbeit mit den Gewerkschafts-Dachverbänden stehen Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen Tarifverhandlungen, Arbeitsschutz, Arbeitsrecht und Sozialdialog. Die positive Resonanz der bisherigen Aktivitäten hat im Jahr 2011 zur Ausweitung des Themenspektrums auf»Ökonomisches Grundwissen« und »Europäische Integration« aus der Perspektive der Gewerkschaften geführt. Besonderer Wert wird auf die Unterstützung und Vernetzung von Jugend- und Frauenbewegungen innerhalb der Einzelgewerkschaften gelegt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Türkei Die FES arbeitet in der Türkei vor allem mit dem Gewerkschaftsdachverband DISK als Hauptpartner zusammen. Arbeitsthemen sind die Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit, die anstehende Reform des Gewerkschaftsgesetzes, Kampagnen zur Erhöhung der Teilnahme und der Zahl von Frauen in den Gewerkschaften. Zusätzlich kooperiert die FES mit einzelnen Gewerkschaften des Dachverbands TURK-IS, des größten Gewerkschaftsdachverband in der Türkei. Darüber hinaus wird jungen Gewerkschaftern die Teilnahme an den Programmen der Global Labour University ermöglicht. Ein Masterstudiengang der Universität Istanbul zum Thema soziale Rechte und soziale Arbeit wird seit Jahren unterstützt. 7 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Regionalprojekt Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa Das Regionalprojekt für Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa besteht seit Ende der 1990er Jahre und bringt vor allem Gewerkschaften, aber auch ihre Sozialpartner aus Südosteuropa zum themenorientierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zusammen. Kooperationspartner des Regionalprojekts sind Gewerkschaften in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien und Ungarn. Das Regionalprojekt unterstützt gemeinsame Initiativen der Gewerkschaften in der Region sowie den regionalen und europäischen Erfahrungsaustausch. Es trägt damit dazu bei, die länderübergreifende Solidarität und Zusammenarbeit der Gewerkschaften u.a. auf den Ebenen der nationalen Dachverbände, Branchen und multinationalen Unternehmen zu stärken. Darüber hinaus fördert das Regionalprojekt die europapolitische Kompetenz der Gewerkschaften für ein soziales Europa und legt großen Wert auf die stärkere Einbindung von Frauen und Jugendlichen in die Arbeit der Gewerkschaften. Ein weiterer Schwerpunkt ist der regionale Meinungsaustausch über die Verbesserung des Sozialdialogs und die Entwicklung des Sozialstaats in den Ländern Südosteuropas mit dem Ziel, die Diskussionen in den Ländern der Region zu unterstützen und thematisch zu erweitern. Die enge Zusammenarbeit des Regionalprojekts mit europäischen und internationalen Gewerkschaften ist von strategischer Bedeutung. Partnerschaften bestehen derzeit mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund(EGB), dem Paneuropäischen Regionalausschuss des Internationalen Gewerkschaftsbundes(ITUC-PERC), dem Europäischen Metallgewerkschaftsbund(EMB), dem Europäischen Gewerkschaftsbund des Öffentlichen Dienstes (EGÖD), der Internationalen Föderation der Chemie-, Energie-, Bergbau- und Fabrikarbeitergewerkschaften (ICEM), der Internationalen Union der Lebensmittelgewerkschaften(IUL) sowie der Bau- und Holzarbeiter Internationalen(BHI). Das Regionalprojekt handelt in enger Abstimmung mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund(DGB) und seinen Mitgliedsverbänden, besonders intensiv mit der Industriegewerkschaft Metall(IGM), der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft(ver.di), der Industriegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie(IGBCE) sowie der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). 8 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Westeuropa Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel Das Europabüro in Brüssel leistet einen essentiellen Beitrag zur Förderung der europäischen und internationalen Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zu den wichtigsten Themen zählen dabei die Stärkung der sozialen Dimension der europäischen Integration und des Binnenmarktes mit Fragen zu Rechten und Kompetenzen Europäischer Betriebsräte sowie zu europäischen Arbeitszeitregelungen und zur Leiharbeit. Als weitere Arbeitsfelder sind die soziale Ausgestaltung der Globalisierung insbesondere in Bezug auf die europäische Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, die Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Entwicklungspolitik, Gleichberechtigung und Migration auf europäischer Ebene zu nennen. Neben Gesprächs- und Arbeitskreisen mit gewerkschaftlichen Fachkräften am Arbeitsort Brüssel ermöglicht das Europabüro schwerpunktmäßig mit seinen Dialogprogrammen den Austausch zahlreicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Europa und der Welt mit den in Brüssel ansässigen europäischen und internationalen Gewerkschaftsföderationen und EU-Institutionen. Dabei geht es sowohl um die Kapazitätenstärkung beim Gewerkschaftsaufbau in den EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten weltweit, als auch um den Austausch und die Vertiefung von gewerkschaftsrelevantem Wissen speziell in Bezug auf die EU. Außerdem ist das Europabüro die wichtigste Kontaktstelle zu den Brüsseler Vertretungen der europäischen und internationalen Gewerkschaftsorganisationen für die über 100 Länder- und Regionalprojekte der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Frankreich Als Eckpfeiler der Gewerkschaftsarbeit der FES gilt das deutsch-französische Gewerkschaftsforum, das einmal im Jahr abwechselnd in Berlin und Paris gemeinsam mit dem DGB und den französischen Dachverbänden CFDT, CFTC, CGT, FO und UNSA organisiert wird. An dieser Veranstaltung nehmen hochrangige Gewerkschaftsvertreter aus Deutschland und Frankreich teil, um sich im geschlossen Rahmen über die aktuelle wirtschaftliche und soziale Lage der Länder auszutauschen und gemeinsame Lösungsansätze zu formulieren. Des Weiteren organisiert die FES regelmäßig Veranstaltungen mit dem französischen gewerkschaftsnahen Institut Lasaire, in deren Rahmen konkrete Themen der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit aus einer vergleichenden Perspektive von Wirtschaftsexperten und Gewerkschaftern aus Deutschland und Frankreich angeschnitten werden. Unterstützt wird auch die Organisation der Arbeitsgruppe»Industriepolitik« der deutschen und französischen Gewerkschaften, an denen die IG Metall und die CGT, CFDT und FO zweimal im Jahr in Frankfurt, Berlin oder Paris teilnehmen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Großbritannien Das gemeinsam von der FES, der HBS, dem DGB und der TUC organisierte deutsch-britische Gewerkschaftsforum, das 2011 sein zehnjähriges Jubiläum feiert, ist ein etabliertes Projekt in der Gewerkschaftsarbeit des FESBüros in London. Es widmet sich einmal jährlich einem aktuellen Thema, das für beide Seiten von Relevanz ist, und erörtert Lehren und Erfahrungen, die daraus gezogen werden können. Darüber hinaus organisiert die FES in diesem Jahr eine deutsch-britische Konferenz, die sich mit den Inhalten und der Praxisrelevanz der neuen EURichtlinie zur Arbeit Europäischer Betriebsräte auseinandersetzt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in den Nordischen Ländern Das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stockholm arbeitet eng mit den Dachverbänden(LO-N, LO-S, LO-DK, SAK) und den wichtigsten Branchengewerkschaften in den Nordischen Ländern zusammen. Darüber hinaus bestehen gute Kontakte zum Vereinigten Komitee der Nordischen Sozialdemokratischen Arbeiterbewegung (SAMAK), das die sozialdemokratischen Parteien und Gewerkschaften im Norden zusammenschließt, und zu gewerkschaftsnahen Think Tanks. Das Projekt hat in Stockholm einen»Wirtschaftsrat« gegründet, der monatlich tagt und Strategien für Probleme erarbeitet, die sich der Arbeiterbewegung aktuell stellen. Themenbeispiele sind: sinkende Lohnquoten, Organisationsstärke und neue Methoden zur Mitgliedergewinnung, die Entwicklung und Durchsetzung eines»Decent Capitalism« etc. 9 Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Italien Im Büro Rom spielt die Gewerkschaftsarbeit traditionell eine große Rolle, da Italiens Dachverbände CGIL, CISL und UIL neben dem DGB zu den bestorganisierten in Europa gehören. Deshalb fanden in den letzten Jahren immer wieder Seminare z.B. zur Europäisierung der Tarifbeziehungen ebenso wie zur Weiterentwicklung des europäischen Sozialmodells und den gewerkschaftlichen Überlegungen auf diesem Feld statt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der FES in Italien liegt auf Dialogmaßnahmen, die die Entwicklung der Europäischen Betriebsräte in den Mittelpunkt stellen. Zudem plant das Büro einige Veranstaltungen, auf denen das deutsche Modell der Mitbestimmung für die italienische Diskussion fruchtbar gemacht werden soll. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Portugal Die FES in Portugal arbeitet insbesondere mit dem Dachverband UGT und dessen Branchengewerkschaft SINDEL(Energie, Metall, Umwelt) zusammen. Innerhalb des Dachverbandes CGTP ist die Sozialistische Strömung (CSS) der wichtigste Partner der FES. Die CSS wurde nach 1998 wiedergegründet und hat inzwischen, eine funktionierende Struktur aufgebaut. Seit 2009 kooperiert die FES außerdem mit einer breiteren Bewegung nichtkommunistischer AktivistInnen in der CGTP, die für den Beitritt in den Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) eintritt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Spanien Das Büro pflegt enge und langjährige Kontakte zu den spanischen Dachverbände UGT und CC.OO. Im Kontext der spanischen EU-Ratspräsidentschaft fanden im letzten Jahr zwei wichtige Seminare zum sozialen Fortschritt in Europa und zur EU-2020 Strategie statt, an denen neben DGB und EGB auch UGT und CC.OO beteiligt waren. Wichtige Themen, die die FES in Spanien zusammen mit den Gewerkschaften bearbeitet, sind Fragen der Lohnund Beschäftigungspolitik, der Sozialen Sicherung, der Wirtschaftspolitik und des Europäischen Sozialmodells. 10 Impressum Friedrich-Ebert-Stiftung| Referat Mittel- und Osteuropa Hiroshimastraße 28| 10785 Berlin| Germany Verantwortlich: Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des Referats Mittel- und Osteuropa Tel.:++49-30-269-35-7726| Fax:++49-30-269-35-9250 http://www.fes.de/international/moe Bestellungen| Kontakt: info.moe@fes.de Einige wichtige Links zur Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa und weltweit Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Ostmitteleuropa http://www.fes4dialog.eu/ Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa http://www.fessoe.de/ Projekt Globale Gewerkschaftspolitik http://www.fes.de/gewerkschaften/ Global Labour University http://www.global-labour-university.org/ Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten Ansichten sind nicht notwendigerweise die der Friedrich-Ebert-Stiftung. Diese Publikation wird auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt. ISBN 978-3-86872-688-6