25 Jahre Tschernobyl Gedenken im Schatten von Fukushima Editorial Anlässlich des 25. Jahrestages des Atomunglücks in Tschernobyl fanden im Mai 2011 in Freiburg im Breisgau drei Veranstaltungen des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der FriedrichEbert-Stiftung statt: Die erstmalige Eröffnung der jüngst fertig gestellten ‚Atomausstellung. Radioaktive Abfälle und Kernenergie’, eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel ‚Der Super-GAU und seine Folgen für die Welt: zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl’ an der Universität Freiburg sowie die Podiumsdiskussion ‚Die grenzüberschreitende Atomfrage – Bürgerbewegungen im deutschfranzösischen Grenzgebiet’ im Centre Culturel Français Freiburg. Mit dieser Dokumentation möchten wir einen zusammenfassenden Einblick in die wichtigsten Aspekte der Veranstaltungen geben. Die Atomausstellung Radioaktive Abfälle und Kernenergie Schon vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung drängen sich über 100 Menschen vor der langen Bahn aus Stellwänden im Foyer der Universität Freiburg. Sie betrachten aufmerksam die großflächigen gelb-schwarzen Grafiken. Die Ausstellungsmacherin Esther Gonstalla freut sich über das rege Interesse an ihrer Ausstellung, die heute zum ersten Mal gezeigt wird. Das ist die „Weltpremiere“ sagt die 25-jährige Grafikdesignerin, die nur wenige Kilometer vom einsturzgefährdeten Endlager Asse aufgewachsen ist. Allein schon aus diesem Grund ist sie bestens mit dem Thema vertraut. Die Ausstellung basiert auf ihrer Diplomarbeit, die sie als ‚Das Atombuch: Radioaktive Abfälle und verlorene Atombomben’ im Eigenverlag 2009 publizierte. Ihr Hauptanliegen war schon damals, vor allem junge Menschen über die Risiken der Kernenergie aufzuklären. Die Idee, gemeinsam mit dem Fritz-Erler-Forum diese Ausstellung zu produzieren, begeistert sie, weil sie so noch viel mehr Menschen erreichen kann. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch die Leiterin des FritzErler-Forums, Dr. Sabine Fandrych, spricht der Bundestagsabgeordnete und Staatsminister a. D. Gernot Erler. Er erinnert zunächst an die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren und an die große Unsicherheit, die das Ereignis damals auch in Deutschland ausgelöst hatte: Als Kinder nicht mehr auf die Spielplätze durften und Eltern nicht mehr wussten, welche Lebensmittel bedenkenlos verzehrt werden konnten. Um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden, brauche es Aufklärung.„Wir müssen einfach mehr wissen, um mit dieser hochgefährlichen Technologie angemessen umgehen zu können.“ Deswegen sei er sehr dankbar für die Ausstellung, denn diese präsentiere gut aufbereitet und in sachlicher Weise die wesentlichen Fakten, die zu einem tieferen Verständnis der Atomfrage unerlässlich seien. Dazu gehören die tatsächlich entstehenden Kosten der Kernenergie, die ungelöste Endlagerfrage, aber auch die Spätfolgen atomarer Unfälle, von denen er sich vor einigen Jahren auf einer Reise nach Tschernobyl selbst überzeugen konnte. Türkan Karakurt Dr. Sabine Fandrych Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg 2 Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung Anschließend führt Esther Gonstalla die Anwesenden durch die Ausstellung. Sie erläutert nicht nur verschiedene nationale Aspekte des Themas, wie etwa das Leben im direkten Umkreis eines Atomkraftwerks und Fakten zur Atomindustrie, sondern auch internationale Zusammenhänge, wie den weiltweiten Uranabbau und-verbrauch. Die letzte Stelltafel der Ausstellung widmet sich dem Unglück von Fukushima. Sie musste kurzerhand im März 2011 erstellt werden, als die Gestaltung der Atomausstellung schon fast abgeschlossen war. Das Atombuch wird im Sommer diesen Jahres in Japan erscheinen und dann, so die Ausstellungsmacherin, wird es„dort hoffentlich irgendwann auch eine Atomausstellung geben.“ 3 Von Whyl nach Fukushima Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Liedermacher Roland „Buki“ Burkhart, der Lieder aus der Zeit des Protests gegen das geplante AKW in Wyhl Ende der 70er Jahre spielt. Zwei seiner Lieder singt er auf Elsässisch. Dieser Dialekt ermöglicht damals wie heute eine Verständigung der Atomkraftgegner auf beiden Seiten des Rheins. Burkhart ist mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Er habe das Gefühl, dass insbesondere seit dem Unfall in Japan dreißig Jahre Widerstand sowie die vielfältigen Kontakte zu den französischen Nachbarn endlich„auf fruchtbaren Boden fallen“ und der Bewegung neuen Auftrieb geben. „Wir sind eigentlich zufällig vorbeigekommen“ sagt der 22-jährige Mathematikstudent Patrick Gersten. Seine Kommilitonin Sandra Wolfsperger ergänzt:„Mir gefallen die vielen Grafiken und ich hab schon einiges gelesen, das ich noch nicht gewusst habe und das mich schon auch ein bisschen schockiert hat.“ Solche Kommentare zeigen, dass die Intention aufgegangen ist, vor allem junge Menschen anzusprechen und über das Thema Atomenergie aufzuklären. 4 Der Super-GAU und seine Folgen für die Welt – eine Podiumsdiskussion Im Hörsaal der Universität Freiburg gibt es kaum noch freie Plätze. Über 250 Gäste sind zur Freiburger Auftaktveranstaltung des Zyklus„Tschernobyl 25 Expeditionen“(www.tschernobyl25.org) gekommen, die in Kooperation mit der West-Ost Gesellschaft Südbaden und dem colloquium politicum der Universität heute anders als vor 25 Jahren? Warum, so scheint es, findet heute ein Umdenken statt, das damals nicht eingesetzt hatte? Erlers Vermutung ist, dass damals von Vielen angenommen wurde, der GAU hätte sich in einem rückständigen kommunistischen Land ereignet und etwas Derartiges könne sich in den hochentwiErhard Eppler Freiburg stattfindet. Neben dem Vortrag von Bundesminister a. D. Erhard Eppler und dem hochrangig besetzten Podium ist das Thema selbst ganz offensichtlich noch von großem Interesse. Gernot Erler betont in seiner Einführung, dass die Ereignisse in Tschernobyl auch ohne die aktuelle Krise in Japan ein Gedenken verdienten. Die Ereignisse vom April 1986 würfen auch ohne den Zwischenfall in Fukushima ihren Schatten bis in die Gegenwart. Denn die Spätfolgen wie Krebserkrankungen, Geburtenrückgänge und die Verseuchung einer ganzen Region seien bis heute offensichtlich. Daran anschließend wirft Erler eine Frage auf, die im Laufe des Abends von allen Rednerinnen und Rednern wieder aufgenommen werden wird: Was ist ckelten westlichen Gesellschaften nicht wiederholen. Dass es nun ausgerechnet in einer Hightech-Gesellschaft wie Japan zu einem solchen Unfall gekommen ist, ist aus Erlers Sicht ein Teil der Erklärung für das nun einsetzende Umdenken in Sachen Atomenergie. Die Atomdiskussion in Deutschland... Erhard Eppler erinnert daran, dass in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik lediglich die Nutzung der Kernenergie für kriegerische Zwecke in Frage gestellt wurde. Die friedliche Nutzung sei hingegen kaum auf Widerspruch gestoßen, weil Atomkraft als die Energie der Zukunft galt. Energiepolitik im heutigen Rebecca Harms Juri Durkot Walter Mossmann Sinne habe es nicht gegeben. Man habe habe auch nicht die richtige Ausrichtung: Widerstand gegen die Kernenergie schon nur darüber diskutiert, wie der steigende„Es geht bei dieser Kommission nicht um immer unangebracht gewesen, denn, so Energiebedarf zu befriedigen sei, nicht eine ethische, sondern um eine praktische Mossmann,„Angst ist passiv. Aber der aber über das ‚Wie’ der Energieerzeugung. Frage“. Für Eppler ist ein echter über- Protest gegen die AKWs war immer auch Dies traf, wie Eppler gesteht, auch auf ihn parteilicher Konsens dringend geboten, konstruktiv. Nie nur dagegen, sondern selbst zu und er erinnert daran, dass es zu um einen dauerhaften Ausstieg zu errei- immer auch für etwas.“ der Zeit, als er in den Bundestag einzog, chen, der dann auch Signalwirkung über Juri Durkot, ukrainischer Journalist nur einen einzigen Abgeordneten gab, der Deutschland hinaus haben könnte. und Schriftsteller, verweist auf einen Assich schon damals vehement gegen die pekt, der bei der Diskussion um TscherNutzung der Kernenergie aussprach: Karl nobyl selten beachtet wird: Die aus der Bechert, SPD-Abgeordneter und Profes- Katastrophe erwachsene Krise und die sor für Atomphysik in Mainz. vielen kritischen Fragen, die in diesem Das ökologische Bewusstsein und der Zusammenhang damals gestellt wurden, Widerstand gegen die Atomkraft seien waren aus seiner Sicht einer der Auslöser „von unten nach oben“ in die Politik hin- für die Perestroika, die mit dem Zusameingetragen worden. Als Ausgangspunkt menbruch der Sowjetunion endete. Dendieses Prozesses sieht Eppler den Wider- noch hat, wie Durkot anmerkt, die atostand gegen das geplante AKW in Wyhl mare Katastrophe ausgerechnet in dem Ende der siebziger Jahre, als dort erstmals Land, in dem sie stattgefunden hat, nicht die Frage aufkam, ob eine Nutzung der zu einem wirklichen Wandel in der AtomKernenergie auch für zivile Zwecke über- politik geführt. Vor allem der in den letzhaupt verantwortbar sei. In den folgenden ten Jahren immer wieder aufflammende Jahren nahm sich dann auch die Politik Gasstreit mit Russland habe bewirkt, dass verstärkt dieser Diskussion an, wobei laut nach wie vor an der Kernenergie festgeEppler die SPD die einzige Partei war, in halten werde und der Bau von weiteren der diese Debatte wirklich geführt wurde. AKWs geplant sei. Denn in der Union und der FDP habe dies Gernot Erler Dass es nicht zu einem tiefgreifenden bis Fukushima praktisch nicht stattgefun- Wandel gekommen sei, sieht der Journalist den. Bei den Grünen habe es eine solche ...und darüber hinaus auch darin begründet, dass es keine echte Diskussion nicht gegeben, weil dieser Par-„Erinnerungskultur“ in der Ukraine gebe. tei die Entscheidung gegen die Kernener- Diesen Punkt greift die Europaab- Das Gedenken an das Unglück in Tschergie von Anfang an eingeschrieben war. geordnete der Grünen, Rebecca Harms nobyl sei„zu Ritualen der Erinnerung Der sozialdemokratische Vordenker erin- in der anschließenden Podiumsdiskus- statt zu einer täglichen Erinnerungsarbeit nert daran, dass die SPD Baden-Württem- sion wieder auf. Sie betont, dass auch in verkommen.“ Es sei eine„Atmosphäre berg bereits Ende der 70er Jahre als einer anderen Ländern eine Diskussion über der Gleichgültigkeit“ entstanden, weil der ersten Landesverbände den Ausstieg die Nutzung der Kernenergie stattfinde. sich die Menschen in der Ukraine mehr aus der Atomkraft beschloss. Wichtig sei aber, dass Deutschland und um ihren täglichen Unterhalt als um die Mit Blick auf die aktuellen Entwick- weitere wichtige Länder mit gutem Bei- Erinnerung an die Katastrophe kümmern lungen prophezeit Eppler, dass der von spiel voran gingen. Aus diesem Grund müssten. der aktuellen Bundesregierung beschlos- müsse, so Harms, die Atomdebatte„min- Als Resümee der Veranstaltung stellt sene Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg„als destens im europäischen Maßstab gedacht Gernot Erler fest, dass es zur Zeit ein Moeine exemplarische Torheit der deutschen werden.“ mentum gebe, das man nutzen müsse, um Politik in die Geschichtsbücher eingehen“ Der Aktivist und Liedermacher Wal- den Atomausstieg voranzutreiben. Dazu werde. Die von der schwarz-gelben Bun- ter Mossmann setzt sich mit dem in der sei in Deutschland ein breiter Konsens desregierung eigens eingesetzte Ethik- letzten Zeit im Ausland oft zu hörenden notwendig, der dazu führen könne, dass kommission sei nicht nur in ihrer Zusam- Vorwurf der„German Angst“ auseinan- man Maßstäbe für Europa und darüber mensetzung äußerst fragwürdig, sondern der. Dieser Vorwurf sei in Bezug auf den hinaus setzen könne. 5 Die grenzüberschreitende Atomfrage – Atompolitik und Bürgerbewegung im deutsch-französischen Grenzgebiet Begleitend zu der Atomausstellung, Am Beginn der Diskussion steht die Grenze am Rhein liegt. Welchen Einfluss die mehrere Wochen im Centre Cul- Frage, wie nachhaltig die Ablehnung der hat Deutschland auf den Ausstieg in Franturel Francais Freiburg zu sehen ist, Atomenergie nach dem Unglück in Fu- kreich, wo die Kernenergie vergleichsweifindet einige Tage später eine Dis- kushima sein wird. Franz-Josef Brügge- se weniger umstritten ist? Franz-Josef kussionsveranstaltung zur grenzüber- meier ist sich sicher:„In den nächsten Brüggemeier bezweifelt einen solchen schreitenden Atomfrage statt. Zu Gast Jahren wird es keine Partei wagen, sich Einfluss: Den Deutschen bliebe letztlich sind Prof. Dr. Franz-Josef Brüggemeier, offensiv für Atomenergie einzusetzen. nichts anderes übrig, als auf ihre VorUmwelthistoriker am Historischen Bisher konnte man immer noch sagen, bildwirkung zu hoffen. Jean-Paul Lacôte Seminar der Universität Freiburg und Tschernobyl sei eine Ausnahme gewesen. ist da weniger skeptisch. Zwar seien die Jean-Paul Lacôte, Umweltaktivist und Das ist jetzt nicht mehr möglich.“ Einflussmöglichkeiten auf den oberen po Atomgegner der ersten Stunde, Mit- Wie der absehbare Ausstieg aus der litischen Ebenen begrenzt, aber es sei eine glied in der Kontrollkommission des Kernenergie konkret vonstatten gehen Tatsache, dass Umweltorganisationen aus Atomkraftwerks Fessenheim und könnte, wird am Beispiel des maroden Deutschland und Frankreich sehr viele Vorstandsmitglied im Trinationalen Kernkraftwerks Fessenheim diskutiert, kritische Fragen stellten. Auf lokaler EbeAtomschutzverband(TRAS). das direkt an der deutsch-französischen ne gebe es Fortschritte:„Vor Fukushima wurde bei Treffen von deutschen und französischen Lokalpolitikern nie über Fessenheim gesprochen. Das ist jetzt anders.“ Diese Dynamik gelte es aufrecht zu erhalten um so, mit kleinen Schritten, zum Erfolg zu kommen. Einen solchen konnte TRAS erst kürzlich verbuchen, als der Generalrat des Departement Bas-Rhin in Straßburg eine Resolution für die Stilllegung von Fessenheim verabschiedete. In der anschließenden kontroversen Diskussion mit dem Publikum geht es vor allem um die konkrete Gestaltung des Atomausstiegs: Wie ist zu verhindern, dass ein Ausstieg aus der Kernenergie möglicherweise mit einem Ausbau der Kohlekraft erkauft wird? Wie ist der verlässliche Ausbau regenerativer Energien bundesweit durchzusetzen? Und vor allem: Wie können die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, beispielsweise über eine Reduktion des eigenen Verbrauchs, die Energiewende beschleunigen? Gesprächsleiterin Türkan Karakurt vom Fritz-Erler-Forum greift diese Aspekte bei der Verabschiedung der Gäste wieder auf. Mit der neuen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg könne man optimistisch in die Zukunft blicken und auf Signalwirkungen aus Stuttgart für den Rest der Republik setzen. Schließlich sei„kein anderes Land so 6 Grafik von Esther Gonstalla aus„Das Atombuch“. nah dran am Ausstieg aus der Atomenergie wie Deutschland“. Die Atomausstellung Radioaktive Abfälle und Kernenergie Eine mobile Ausstellung des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung Die mobile Ausstellung Schon seit geraumer Zeit gehört die Atompolitik zu den umstrittensten Themen bundesdeutscher Politik. Das atomare Unglück in Fukushima hat uns erneut vor Augen geführt, welche Gefahren von der Kernenergie ausgehen. Die Ausstellung des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg will vor allem jüngere Menschen dazu bringen, sich zum Thema Kernenergie eine Meinung zu bilden – anhand von anschaulich und gestalterisch ansprechend präsentierten Infografiken. In den 14 Schaubildern übersetzt die Grafikerin Esther Gonstalla viele Informationen, Zahlen und Daten in Schaubilder, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen: • Wo kommt der Atommüll her? • Erkranken Kinder in der Nähe von AKWs eher an Krebs? • Wo wird Uran abgebaut und wo verbraucht? • Wie abhängig sind wir von der Kernenergie? • Wieso ist Atomstrom scheinbar so günstig? • Wie viele Atommülltransporte rollen über Autobahnen und Schienen durch Deutschland? Sie möchten die Ausstellung kostenlos leihen und im Verein, in der Gemeinde oder Schule zeigen? Die Ausstellung besteht aus 15 Roll-Ups à 2 x 1 Meter, die frei stehend aufgestellt werden können. Sie ist geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Die Ausstellung sollte mindestens zwei Wochen an einem Ort bleiben und möglichst im Rahmen der Öffnungszeiten der Institution öffentlich zugänglich sein. Sie benennen eine verantwortliche Ansprechperson vor Ort, die wir für die Dauer der Ausstellung kontaktieren können und die Übernahme organisiert und quittiert. Sie sollten sich durch Pressearbeit und Werbung bzw. durch die Organisation einer Veranstaltung daran beteiligen, dass die Ausstellung eine größtmögliche Beachtung findet. Wir unterstützen Sie gerne dabei! Weitere Fragen rund um die stellung beantworten Ihnen: Dr. Sabine Fandrych E-Mail: sabine.fandrych@fes.de Silvia Wittig E-Mail: silvia.wittig@fes.de AusDie Autorin und Gestalterin Esther Gonstalla ist in Braunschweig, unweit vom einsturzgefährdeten Endlager Asse und dem zukünftigen Endlager„Schacht Konrad“, aufgewachsen – für sie nicht nur Anlass, sondern Herzensangelegenheit, sich in ihrem Diplom an der Fachhochschule Münster im Fach Grafik-Design, dem Thema zu stellen. Seit Anfang 2008 ist Esther Gonstalla als Buchgestalterin, mit dem Schwerpunkt Informationsgestaltung in Hamburg tätig. Leidenschaftlich vertieft sie sich in schwierige Themen, um sie in leicht verständliche und zugängliche Infografiken zu verarbeiten und sie in Buchkonzepte plus feiner Typographie einzubetten – das Atombuch ist das beste Beispiel ihrer Arbeitsweise. Mehr unter: www.erdgeschoss-design.de Esther Gonstalla 7 Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung Werastraße 24, 70182 Stuttgart Telefon: 0711 24 83 94-47 Telefax: 0711 24 83 94-50 E-Mail: silvia.wittig@fes.de www.fritz-erler-forum.de Impressum: „25 Jahre Tschernobyl- Gedenken im Schatten von Fukushima“ Mai 2011 Text: Tonio Oeftering; Redaktion: Türkan Karakurt, Dr. Sabine Fandrych; Titelfotos: Chernobyl Nuclear Power Plant(Ukraine), Tepco(Japan); Fotos: Harald Neumann; Grafiken: Esther Gonstalla; Layout: Daniela Kieser; Druck: Henkel GmbH Druckerei