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Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Mon, 26 Jan 2026 09:45:42 +0100
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<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
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&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">G=FCnther=20
Deschner: Die Kurden. Volk ohne Staat</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top=
" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=20
&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td cl=
ass=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft=20
4/2004</b></td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td=
 class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><t=
d class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"t=
op">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">M=FCnchen=20
2003 <br>Herbig-Verlag, 349 S.</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td=
><td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"4"> <p> Nach=20
Arabern, T=FCrken und Persern sind die Kurden das viertgr=F6=DFte Volk des =
Nahen Ostens.=20
Ein 30 Millionen-Volk mit einer Jahrtausende alten Geschichte und Kultur, a=
ber=20
ohne eigenen Staat. Kurdistan findet sich auf keiner Landkarte. "Kurdistani=
m ka?"=20
- "Wo ist mein Kurdistan?" singt der ber=FChmte kurdische Barde Sivan Perwe=
r und=20
r=FCttelt damit die Kurden immer wieder auf zum Kampf f=FCr Freiheit und na=
tionales=20
Selbstbestimmungsrecht, den sie gleichwohl erfolglos f=FChren, seit ihr Lan=
d nach=20
dem ersten Weltkrieg zerst=FCckelt und unter den Staaten T=FCrkei, Iran, Sy=
rien und=20
Irak aufgeteilt wurde. </p><p>In "Die Kurden. Volk ohne Staat" analysiert d=
er=20
Publizist und Nah-Ost-Experte <i>G=FCnther Deschner</i> Gr=FCnde und Zusamm=
enh=E4nge=20
f=FCr die Unterdr=FCckung eines Volkes, dessen Ziel es einzig ist, sein pol=
itisches,=20
wirtschaftliches, kulturelles und soziales Leben nach eigenen Vorstellungen=
 zu=20
gestalten. Herausgekommen ist dabei eine ebenso fundierte wie spannend gesc=
hriebene=20
politisch-historische Darstellung des Kurdenproblems - unter Einbeziehung a=
ktueller=20
Entwicklungen im Irak-Konflikt. Nicht zuletzt setzt die vorliegende Monogra=
phie=20
Ma=DFst=E4be f=FCr sp=E4tere Arbeiten zum Thema Kurden/Kurdistan. </p><p>De=
schner versteht=20
sich expressis verbis als Anwalt der Kurden. Seit 1972 hat er Kurdistan meh=
rfach=20
bereist, den Kampf der Kurden um Unabh=E4ngigkeit hautnah mitverfolgt und G=
espr=E4che=20
gef=FChrt mit wichtigen Kurdenf=FChrern wie dem kurdischen Mythos Mustafa B=
arsani,=20
dem Chef der Patriotischen Union Kurdistan (PUK) Dschalal Talabani sowie de=
m gescheiterten=20
PKK-F=FChrer Abdullah =D6czalan. Stets wurden und werden, so seine n=FCchte=
rne Bilanz,=20
die Kurden als Bauern auf dem Schachbrett der regionalen wie auch internati=
onalen=20
Machtpolitik hin- und hergeschoben. </p><p>Detail- und faktenreich schilder=
t der=20
Autor anhand einer F=FClle von Beispielen, wie Vertr=E4ge, die den Kurden d=
as Recht=20
auf Unabh=E4ngigkeit versprachen, gebrochen wurden. Dabei spannt das Buch e=
inen=20
weiten Bogen von der ersten Aufteilung Kurdistans zwischen Osmanen und Pers=
ern=20
1639 bis hin zum "Dolchsto=DF aus Teheran und dem zweifachen Verrat durch A=
merika"=20
1975 und 1991. </p><p>Vor allem die neuere Geschichte der Kurden ist reich =
an=20
Aufst=E4nden und Befreiungskriegen, in denen die Kurden sich gegen Umsiedlu=
ng, Assimilierung=20
und Vernichtung wehren und f=FCr ihre geschichtliche und politische Identit=
=E4t k=E4mpfen.=20
Deschner spricht hier von einem bis in unsere Zeit in wechselnder Intensit=
=E4t anhaltenden=20
V=F6lkermord, von der Welt kaum registriert und kritisiert. Erst die Aufheb=
ung des=20
Ausnahmezustands Ende 2002 bedeutete f=FCr das kurdische S=FCdostanatolien =
das Ende=20
eines 15-j=E4hrigen, blutigen B=FCrgerkriegs. Zwar hat das t=FCrkische Parl=
ament auf=20
Dr=E4ngen der Europ=E4ischen Union eine Reihe von Reformen auch hinsichtlic=
h der kulturellen=20
Freiheiten der Kurden eingeleitet. Gleichwohl harren noch viele Gesetze ihr=
er=20
administrativen Umsetzung. </p><p>Unterdessen r=FCckt der Krieg im Irak den=
 jahrzehnte=20
w=E4hrenden Kampf der Kurden um Freiheit und Unabh=E4ngigkeit in den Blickw=
inkel der=20
internationalen Politik. Zwar leben die Kurden im Nordirak seit dem Golfkri=
eg=20
1991 faktisch unter einem Autonomiestatut, mit eigenem Parlament und intern=
ationalen=20
Kontakten - fast ein eigener Staat, wie Deschner feststellt. Allerdings h=
=E4ngt=20
dieser, wie sich jetzt zeigt, am seidenen Faden. Die Kurden erhoffen sich i=
n einem=20
neuen f=F6deralen System eine Ausweitung ihrer Autonomiezone, nicht zuletzt=
 als=20
Belohnung f=FCr ihre Koalitionstreue im Kampf gegen Saddam Hussein. Es geht=
 ihnen=20
hierbei auch um ihr historisch angestammtes Recht auf die 3000 Jahre alte -=
 auf=20
=D6lfeldern liegende - Stadt Kirkuk, dem "kurdischen Jerusalem", als k=FCnf=
tige Hauptstadt=20
Irakisch-Kurdistans. Doch auch diesmal, wie schon so oft in der Vergangenhe=
it,=20
f=FCrchten die Kurden, verraten und im Stich gelassen zu werden. </p><p>=DC=
berhaupt=20
spielt Kirkuk, von den Kurden als "das Herz Kurdistans" verehrt, eine zentr=
ale=20
Rolle f=FCr die weitere Entwicklung in Irakisch-Kurdistan. Kirkuk ist ein S=
chmelztiegel=20
unterschiedlicher Volksgruppen. Neben den Kurden, die bereits jetzt wieder =
eine=20
gro=DFe Mehrheit bilden, leben hier vor allem die gro=DFen und kleinen Mind=
erheiten=20
der Turkmenen, der Araber und der christlichen Assyrer. W=E4hrend die zentr=
alen=20
Positionen in der Stadt inzwischen von Kurden besetzt sind - so ist der B=
=FCrgermeister=20
seit Juni 2003 wieder ein Kurde und die Stadtpolizei besteht zu 80 Prozent =
aus=20
Kurden - nehmen die Spannungen zwischen den Volksgruppen zu, vor allem zwis=
chen=20
Kurden und Turkmenen. Die Turkmenen f=FChlen sich mittlerweile als Iraker u=
nd bef=FCrworten=20
einen irakischen Zentralstaat. Ob und inwieweit die kurdische Wiederbesiedl=
ung=20
der Region unterdessen zu einer Beschneidung der Rechte von Minderheiten ge=
f=FChrt=20
hat, dieser Frage geht das Buch allerdings nicht nach. </p><p>Indes: Der er=
weiterte=20
Autonomieanspruch der Kurden ist nicht nur den USA ein Dorn im Auge, die ob=
 ihrer=20
j=FCngst wieder bezeugten strategischen Allianz mit der T=FCrkei f=FCr eine=
n ungeteilten=20
Irak eintreten, sondern weckt auch =C4ngste in Ankara und Damaskus. Und das=
 zu Recht,=20
so Deschner. Denn ein erfolgreicher Kurdenstaat im Irak w=FCrde zweifelsohn=
e mobilisierend=20
auf die Kurden der angrenzenden Regionen wirken. In diesem Zusammenhang ver=
weist=20
der Autor auf die engen Kontakte zwischen den verschiedenen Volksteilen, di=
e bis=20
zum Ersten Weltkrieg kaum reale Grenzen kannten. Die guten Verbindungen zwi=
schen=20
irakischen, t=FCrkischen und iranischen Kurden, spielen "eine das kurdische=
 Bewusstsein=20
stark beschleunigende Rolle". Aber auch die europ=E4ische "Diaspora" spielt=
 eine=20
besondere Rolle, wenn es um den schnellen Austausch von Nachrichten, Meinun=
gen=20
und Stimmungen via Presse, Rundfunk, Internet und bislang drei Satelliten-T=
V-Sender=20
geht. Das aus der T=FCrkei verdr=E4ngte kurdische Landproletariat finde dab=
ei h=E4ufig=20
erst in Deutschland, Belgien und Frankreich seine kurdische Kultur. "Die Ku=
rden=20
sind wohl vor der werdenden politischen zuerst eine Kulturnation", so Desch=
ner.=20
</p><p>Gleichwohl, so mahnt der Autor, bestehe jederzeit die Gefahr des Aus=
bruchs=20
der alten "kurdischen Krankheit", der notorischen Uneinigkeit untereinander=
. "Die=20
Kurdenst=E4mme", so zitiert Deschner eine alte Chronik, "halten untereinand=
er nicht=20
zusammen; keiner will dem anderen gehorchen und untertan sein." Wenn es jet=
zt=20
in Irakisch-Kurdistan zu Konflikten zwischen Kurden komme, so Deschner, dan=
n gehe=20
es dabei aber weniger um hehre politische Ziele, sondern vielmehr um Macht,=
 Ansehen=20
und Eitelkeit einzelner Parteifunktion=E4re, Stammesf=FCrsten und Familienc=
lans. Die=20
beiden wichtigsten Kurdenf=FChrer des Irak indessen, Massud Barsani, der Vo=
rsitzende=20
der Kurdistan Democratic Party (KDP), und Dschalal Talabani, Chef der Patri=
otischen=20
Union Kurdistans (PUK), sind zwar nicht "immer ein Herz und eine Seele", wi=
e Deschner=20
betont, doch eint sie bei aller Rivalit=E4t das zusammen ausgearbeitete Kon=
zept=20
zur Verteidigung der Autonomie. Sowohl die territoriale Aufteilung in PUK- =
und=20
KDP-Regionen als auch die gemeinsam von beiden Parteif=FChrern gesteuerte k=
urdische=20
Regionalregierung und das Parlament in Erbil, tragen nach Deschner ebenso z=
um=20
derzeit herrschenden Burgfrieden bei. </p><p>Ausf=FChrlich diskutiert der A=
utor=20
die grunds=E4tzlich unter den Kurden umstrittene Frage, inwieweit ein f=F6d=
erales,=20
national begrenztes Autonomiekonzept den Menschen zwar etwas mehr Freiheit =
bringt,=20
letztlich jedoch die Spaltung des kurdischen Volkes zementiert und den Trau=
m eines=20
kurdischen Einheitsstaates in weite Ferne r=FCckt. F=FCr Deschner freilich =
geht dieser=20
alte, neue Traum an der politischen Realit=E4t der dem Nahen Osten immanent=
en nationalen,=20
religi=F6sen und wirtschaftlichen Spannungen v=F6llig vorbei. Vielmehr appe=
lliert=20
er an die F=FChrer und Politiker der irakischen Kurden, auf dem "gewachsene=
n kurdischen=20
Potential" aufzubauen, um so zwischen Tr=E4umen und Realpolitik, zwischen G=
eschichte=20
und Hoffnung, die kurdische Realit=E4t zu gestalten: Eine Realit=E4t von Fr=
eiheit=20
und Unabh=E4ngigkeit zun=E4chst im Irak, wegbereitend f=FCr die Kurden in d=
er T=FCrkei,=20
im Iran und in Syrien. </p><p align=3D"RIGHT"><i>G=FCnther Frie=DF <br>Rieg=
elsberg </i></p></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unt=
er" colspan=3D"3">&lt;&lt;=20
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=3D"_self">zur=FCck Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
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ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich Ebert Stiftung</td><td class=3D"unte=
r">&nbsp;</td><td class=3D"unter">net=20
edition: <a href=3D"mailto:michelm@fes.de">malte.michel </a> | 09/2004</td>=
<td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"https://www.=
fes.de/ipg/arc_04_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_=
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Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


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