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Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Mon, 26 Jan 2026 09:47:42 +0100
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<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">Lyle Scruggs:=20
Sustainable Abundance. Environmental Performance in Industrial Democracies<=
/td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=
=20
&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td cl=
ass=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft=20
4/2004</b></td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td=
 class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><t=
d class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"t=
op">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">Cambridge=20
2003 <br>Cambridge University Press, 252 S.</td></tr> <tr> <td class=3D"tex=
t">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">&nbsp;</td><=
/tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"4"> <p> Seit=20
Beginn der 1970er Jahre sind =F6kologisches Bewusstsein und Umweltpolitik v=
or allem=20
in den L=E4ndern des hochindustrialisierten "Nordens" zu einer wichtigen Gr=
=F6=DFe moderner=20
gesellschaftlicher Entwicklung herangereift. Die seither zustande gekommene=
 Vielfalt=20
der staatlichen und zivilgesellschaftlichen Bearbeitungsmuster der Thematik=
 und=20
das breite Spektrum umweltpolitischer Ma=DFnahmen sind in den verschiedenen=
 Staaten=20
kaum zu =FCberblicken. Und obgleich zahlreiche Probleme noch ungel=F6st und=
 absehbare=20
Katastrophen wie der Klimawandel noch keineswegs aufgehalten oder einged=E4=
mmt sind,=20
kam es doch zu teilweise deutlichen Umsteuerungsma=DFnahmen. </p><p>Nun gib=
t es=20
zwar zahlreiche wissenschaftliche Studien =FCber umweltpolitische Strategie=
n und=20
Instrumentarien, =FCber einzelne Konzepte oder bestimmte Sektoren, =FCber b=
estimmte=20
L=E4nder und ihre Umweltpolitik und es liegen diverse L=E4ndervergleiche da=
r=FCber vor.=20
Was aber bisher fehlt ist eine systematische Untersuchung der Zusammenh=E4n=
ge zwischen=20
den verschiedenen nationalen Situationen und Aktivit=E4ten und deren realen=
 und=20
messbaren Effekten. Mit der aktuellen Ver=F6ffentlichung von <i>Scruggs</i>=
 liegt=20
nun eine solche Arbeit vor. Scruggs, der bislang komparative Studien im Ber=
eich=20
politischer =D6konomie und Korporatismus vorlegte, untersucht hier die Ver=
=E4nderungen=20
zentraler Umweltindikatoren in siebzehn westlichen Industriel=E4ndern (Belg=
ien,=20
D=E4nemark, Deutschland/West, Finnland, Frankreich, Gro=DFbritannien, Irlan=
d, Italien,=20
Japan, Kanada, Niederlande, Norwegen, =D6sterreich, Spanien, Schweden, Schw=
eiz,=20
USA) =FCber den Zeitraum der letzten drei=DFig Jahre. Es geht ihm darum, "t=
o assess=20
empirically how well many of the existing explanations of cross-national va=
riations=20
in structures, attitudes, and institutions account for differences in actua=
l environmental=20
outcomes" (S. 205). </p><p>Umwelteffekte definiert Scruggs eingangs als "ev=
idence=20
of reductions in a variety of common and pervasive pollutants" (S. 4). Zu d=
en=20
Verschmutzungsparametern z=E4hlt er durch Menschen erzeugte Emissionen und =
w=E4hlt=20
als exemplarische Indikatoren Schwefeloxyde, Stickoxyde, Erzeugung st=E4dti=
schen=20
M=FClls, Einsatz von D=FCngemitteln, Recyclingrate von Glas, Bev=F6lkerungs=
anteil mit=20
Brauchwasserbehandlungsanlagen und deren jeweiligen Ver=E4nderungen im Zeit=
raum=20
von 1970 bzw. 1975 bis 1995. In Kapitel 2 begr=FCndet er seine Auswahl und =
erl=E4utert=20
die methodischen Spezifika f=FCr jeden einzelnen Parameter. In einzelnen Ta=
bellen=20
werden die jeweiligen Auspr=E4gungen f=FCr die L=E4nder aufgef=FChrt. F=FCr=
 die komparative=20
Kl=E4rung der Gr=FCnde f=FCr die unterschiedliche umweltbezogene Performanz=
 aggregiert=20
Scruggs die sechs Parameter zu einem "Comparative Environmental Performance=
 Score"=20
(S. 48ff). Zwei Formeln, die relative Reduzierungen berechnen, erm=F6gliche=
n es,=20
grobe Verzerrungen beim L=E4ndervergleich weitgehend zu minimieren; bspw. w=
erden=20
f=FCr die Parameter Recyclingrate und Wasserbehandlung die jeweiligen Ausga=
ngswerte=20
gewichtet, weil gerade niedrige Ausgangsniveaus mit nur geringem Aufwand ve=
rbessert=20
werden k=F6nnen, w=E4hrend weitere Verbesserungen auf h=F6herem Niveau erfa=
hrungsgem=E4=DF=20
aufw=E4ndiger sind. Nach diesem Einordnungsverfahren sind (West)Deutschland=
, Schweden,=20
Niederlande und D=E4nemark die in dieser Hinsicht erfolgreichsten Staaten. =
Der Autor=20
diskutiert das damit entstandene Ranking mit Resultaten fr=FCherer Studien =
in diesem=20
Themenfeld (darunter des "Environmental Sustainability Index" des World Eco=
nomic=20
Forum 2001). Die L=E4nder sind weitgehend =E4hnlich eingesch=E4tzt (S. 53).=
 </p><p>Auf=20
der Basis bisheriger Arbeiten zu =E4hnlichen Fragestellungen fokussiert Scr=
uggs=20
seine Analyse auf drei Erkl=E4rungszusammenh=E4nge, die er in einzelnen Kap=
iteln ausf=FChrlich=20
darlegt. Erstens geht er der Relevanz von Wirtschaftswachstum nach. Hier pr=
=FCft=20
er zwei sich (scheinbar) widersprechende Thesen. Die erste lautet, dass der=
 Strukturwandel=20
moderner Gesellschaften dazu f=FChre, dass trotz Wachstums immer weniger Um=
weltverschmutzung=20
erfolge, was u.a. auf der F=E4higkeit beruhe, Umweltschutz zu finanzieren. =
Die zweite=20
These lautet, dass Wachstum aufgrund erh=F6hten Ressourcenumsatzes (insbeso=
ndere=20
Rohstoffe und Energie) zu h=F6herer Umweltbelastung f=FChre. Bei n=E4herer =
Betrachtung=20
zeigt sich nach Einsch=E4tzung von Scruggs, dass beide Thesen die Realit=E4=
t jeweils=20
nur unzureichend abzubilden in der Lage sind. So zeigen sich teilweise vers=
chiedene=20
Auspr=E4gungen bei unterschiedlichen Umweltindikatoren: w=E4hrend die Wasse=
rqualit=E4t=20
h=E4ufig mit zunehmendem Volkseinkommen steigt, w=E4chst zugleich die Belas=
tung durch=20
Kohlendioxide (gemessen nach prozentualer Ver=E4nderung). Vor allem aber is=
t teilweise=20
ein Zusammenhang zwischen hohem Pro-Kopf-Einkommen und geringer Umweltperfo=
rmanz=20
festzustellen, und zwar bei Staaten mit hohen Pro-Kopf-Einkommen - zu Begin=
n der=20
Untersuchungszeitraums, d.h. 1975 - wie Kanada, Schweiz und USA. Demgegen=
=FCber=20
l=E4sst sich ein positiver Zusammenhang bei Staaten mit geringerem und mode=
ratem=20
Pro-Kopf-Einkommen feststellen, wozu Irland, Spanien, D=E4nemark und (West)=
Deutschland=20
geh=F6ren. "This supports, to varying degrees, both the claims of those who=
 maintain=20
that wealth is beneficial for environmental quality and those who suggest t=
hat,=20
beyond a certain point, wealth is counterproductive to good environmental p=
erformance"=20
(S. 76). Scruggs meint daher, "the income-performance relationship among th=
ese=20
rich countries has an inverted-U shape" (S. 76). In diesem Erkl=E4rungskont=
ext er=F6rtert=20
Scruggs auch die Einflussfaktoren geografische Gr=F6=DFe eines Landes und d=
ie Bev=F6lkerungsdichte.=20
In Kombination haben nach Auffassung von Scruggs beide eine gewisse Erkl=E4=
rungskraft:=20
"Small, densely populated countries tend to have better performance than la=
rge,=20
sparsely populated ones" (S. 9). </p><p>Der zweite Erkl=E4rungszusammenhang=
 bezieht=20
sich auf =F6ffentliche Meinung und umweltpolitische Mobilisierung. Hier zei=
gt sich=20
=FCberraschender Weise und entgegen bisherigen Annahmen eine nur geringe Ko=
rrelation=20
dieser Faktoren zu positiven Umwelteffekten: "There is not much evidence th=
at=20
cross-national differences in levels of environmental mobilization affect a=
ctual=20
environmental outcomes among the advanced democracies, once one takes into =
account=20
that at least some of the increase in environmental mobilization is 'produc=
ed'=20
by higher levels of national wealth" (S. 120). </p><p>Schlie=DFlich untersu=
cht Scruggs=20
als dritten Erkl=E4rungszusammenhang die Auspr=E4gung und Relevanz wirtscha=
ftlicher=20
und politischer Institutionen. Hierunter fasst er die jeweiligen nationalen=
 Charakteristika=20
von Produzentenorganisationen und Umweltinitiativen und deren Beziehungsmus=
ter=20
zu staatlichen Institutionen, und dar=FCber hinaus ihre Rolle in der Formul=
ierung=20
und Implementation von Politik. Dabei stellt er fest, "that the organisatio=
n of=20
economic interests and the relationship between such interests and the gove=
rnment=20
is systematically associated with environmental performance" (S. 207). Demn=
ach=20
sind gut organisierte Interessenverb=E4nde und ein hohes Ma=DF an konsensue=
ller Politik=20
und Implementierung in ihrer =F6kologischen Leistungsf=E4higkeit weitaus be=
sser als=20
nur schwach organisierte, fragmentierte und st=E4rker konfrontativ funktion=
ierende=20
Systeme. </p><p>Mit diesem Ergebnis korrespondierend lautet Scruggs Erkennt=
nis,=20
dass zentralisiertere demokratische politische Institutionen - also neokorp=
oratistische=20
Systeme und Strukturen - zu besseren =F6kologischen Resultaten f=FChren als=
 fragmentierte=20
politische Autorit=E4ten. Die in entwickelten Demokratien f=FCr den Bereich=
 Umweltpolitik=20
erforderlichen unterschiedlichen Formen der Regulierung bed=FCrfen seines E=
rachtens=20
der Einbeziehung des Knowhow und der Handlungsbereitschaft der "Verschmutze=
r"=20
und der Koordination zwischen den regulierenden und den regulierten Akteure=
n.=20
"By providing means to overcome collective action problems, promote consens=
us=20
between regulators and polluters, and promote and implement those environme=
ntal=20
policies in a manner that is cost-effective, corporatist institutions belie=
 the=20
claims of many of their critics that they are incompatible with strong envi=
ronmental=20
protection. The evidence presented here strongly supports this argument" (S=
. 160).=20
Diese bilanzierende Aussage gewinnt der Autor durch eingehende Vergleiche z=
wischen=20
den verschiedenen Faktoren und Thesen mittels Regressionsanalysen. Und so r=
es=FCmiert=20
der Autor: "The results for the positive impact of corporatist institutions=
 are=20
particularly robust. Countries characterized by more encompassing producer =
interests=20
and consensus-based policy-making are generally associated with better envi=
ronmental=20
performance, whereas countries with more pluralist forms of economic intere=
st=20
organization and policy making are robustly associated with poorer performa=
nce"=20
(S. 203). </p><p>Besonders hervorzuheben ist, dass Scruggs seine methodisch=
e Vorgehensweise=20
sehr gut nachvollziehbar darlegt und in einem besonderen Kapitel "Checking =
the=20
Robustness of the Results" (S. 191ff) mittels Regressionsanalysen seine Hyp=
othesen,=20
Resultate und Interpretationen gegen=FCber weiteren Optionen testet und and=
ere Sichtweisen=20
und Ans=E4tze diskutiert. Dadurch relativiert er selbst einige seiner Ergeb=
nisse,=20
deren Erkl=E4rungswert dadurch keineswegs reduziert sondern konkretisiert w=
ird.=20
Zudem veranschaulichen zahlreiche Tabellen und Abbildungen seine Auswertung=
 der=20
Daten. Hilfreich ist die im Anhang erfolgende Kurzdarstellung der Umweltpol=
itik=20
in vierzehn Staaten und deren Einordnung in Kategorien von sehr schwach bis=
 zu=20
sehr stark. </p><p>Dieser ausgereifte und fundiert diskutierte L=E4nderverg=
leich=20
ist f=FCr Entscheidungstr=E4ger in Politik und Wirtschaft sehr zu empfehlen=
, denn=20
hier wird empirisch belegt, welche Strukturen und Arrangements umweltpoliti=
sch=20
erfolgreich sind. Und Wissenschaftlern d=FCrfte diese reflektierte Studie e=
in gutes=20
Beispiel geben, wie komparative Forschung auch im Bereich der Effekte von U=
mweltpolitik=20
erfolgreich betrieben werden kann - einem Thema, das aufgrund des Problemdr=
ucks=20
und im Rahmen der Agenda 21 (Rio-Prozess) k=FCnftig noch sehr an Bedeutung =
gewinnen=20
wird. Das Buch k=F6nnte zu einem Referenzwerk f=FCr die weitere Forschung a=
uf diesem=20
immer wichtiger werdenden Politik- und Forschungsfeld avancieren. </p><p al=
ign=3D"RIGHT"><i>Edgar=20
G=F6ll <br>Institut f=FCr Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin =
</i></p></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unt=
er" colspan=3D"3">&lt;&lt;=20
<b><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/04_04_d/re_04_04.htm" target=
=3D"_self">zur=FCck Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
<table width=3D"100%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tb=
ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich Ebert Stiftung</td><td class=3D"unte=
r">&nbsp;</td><td class=3D"unter">net=20
edition: <a href=3D"mailto:michelm@fes.de">malte.michel </a> | 09/2004</td>=
<td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"https://www.=
fes.de/ipg/arc_04_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_=
04_d/04_04_d/r_4_04_4.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


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