From: <Saved by Blink>
Snapshot-Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/04_04_d/r_4_04_5.htm
Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Mon, 26 Jan 2026 09:51:08 +0100
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/related;
	type="text/html";
	boundary="----MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----"


------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: text/html
Content-ID: <frame-1F51876D40B5878CF062F862D8C2BF17@mhtml.blink>
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/04_04_d/r_4_04_5.htm

<html><head><meta http-equiv=3D"Content-Type" content=3D"text/html; charset=
=3Dwindows-1252"><link rel=3D"stylesheet" type=3D"text/css" href=3D"cid:css=
-ab653e5d-7a4f-43ac-9cc1-1730e375fb16@mhtml.blink" />
<title>Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft</title>

<link rel=3D"stylesheet" href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/css/text.c=
ss" type=3D"text/css">
<link rel=3D"stylesheet" href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/css/links.=
css" type=3D"text/css">

</head>

<body bgcolor=3D"#EFF6FA" text=3D"#000000" marginwidth=3D"0" marginheight=
=3D"0" leftmargin=3D"0" topmargin=3D"0">
<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr><tr><td class=3D"text">&=
nbsp;</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" colspan=3D"3">Helge=20
Hesse: =D6konomen-Lexikon Unternehmer, Politiker und Denker der Wirtschafts=
geschichte=20
in 600 Portr=E4ts</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"10" ali=
gn=3D"right"><br>=20
&nbsp;</td></tr><tr><td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"ueber" valig=
n=3D"top" colspan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"ueber" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">Bertram=20
Schefold: Beitr=E4ge zur =F6konomischen Dogmengeschichte </td></tr> <tr> <t=
d class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><=
td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"=
top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft=20
4/2004</b></td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td=
 class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><t=
d class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"t=
op">&nbsp;</td></tr><tr><td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" v=
align=3D"top" colspan=3D"3">D=FCsseldorf=20
2003 <br>Verlag Wirtschaft und Finanzen, 464 S.</td></tr><tr><td class=3D"t=
ext">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">&nbsp;</td=
></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"3">D=FCsseldorf=20
2004 <br>Verlag Wirtschaft und Finanzen, 616 S.</td></tr> <tr> <td class=3D=
"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">&nbsp;</=
td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" colsp=
an=3D"4"> <p> Kennen=20
Sie den schwedischen =D6konom Johan Henrik =C5kerman oder den britischen Un=
ternehmer=20
und Finanzier Basil Zaharoff? Sagt Ihnen der Namen Johann Joachim Becher et=
was?=20
Er gilt als der wohl bedeutendste Vertreter des Kameralismus, der deutschen=
 Spielart=20
des Merkantilismus. Und wissen Sie, wer Jehangir Ratanji Dadabhoy Tata war?=
 Einer=20
der erfolgreichsten Unternehmer Indiens, der ein Familienimperium zu einem =
weltweit=20
operierenden Mischkonzern ausbaute. Nein, hier geht es nicht um eines diese=
r uns=E4glichen=20
Ratespiele, bei denen der eine oder andere vielleicht Million=E4r wird oder=
 zumindest=20
f=FCr einige Augenblicke zur "prime time" auf den Bildschirmen der fernsehe=
nden=20
Freizeitgesellschaft zu bewundern ist. Hier geht es um das "=D6konomen-Lexi=
kon"=20
von <i>Helge Hesse</i>, in dem sich die Lebensl=E4ufe der eingangs genannte=
n Pers=F6nlichkeiten=20
finden. Anders als der Titel vermuten l=E4sst, bietet Hesse dem Leser aber =
keineswegs=20
nur die Zusammenstellung von Namen und lexikalischen Fakten ber=FChmter =D6=
konomen,=20
sondern die Kurzportr=E4ts von 600 Wissenschaftlern, Politikern und Unterne=
hmern,=20
deren Denken und Wirken aus europ=E4ischer Perspektive Spuren in der Wirtsc=
haftsgeschichte=20
hinterlassen haben. </p><p>Das "=D6konomen-Lexikon" von Hesse ist weit mehr=
 als=20
ein Nachschlagewerk; es ist eine spannende Lekt=FCre, denn es beschreibt Le=
ben,=20
Werk und Wirken der portr=E4tierten Pers=F6nlichkeiten in dem jeweiligen ze=
itgeschichtlichen=20
Kontext. Eine umfangreiche Zeittafel zur Wirtschaftsgeschichte am Ende des =
Buches=20
sowie zahlreiche Querverweise in den Einzelportr=E4ts helfen dem Leser, Zus=
ammenh=E4nge=20
zu erkennen und zu verstehen. Offensichtlich (und nachvollziehbar) folgt de=
r Autor=20
bei seinen Darstellungen nicht dem Diktum von John Maynard Keynes in dem le=
tzten=20
Abschnitt der "General Theory", dem zu Folge die Welt von kaum etwas andere=
m regiert=20
werde als von den Schriften der Theoretiker und Reformer. Gewiss beeinfluss=
en=20
Wirtschaftswissenschaftler die Gestaltung der (Wirtschafts-)Politik, aber s=
ie=20
lenken nicht die Richtung oder das Tempo des Hauptstroms der (Zeit-)Geschic=
hte.=20
Und: Wirtschaftswissenschaftliche Theoriebildung findet nicht in einem zeit=
losen=20
Vakuum statt, sondern in einem historisch je einmaligen gesellschaftlichen =
Umfeld.=20
Zu Recht hat Hesse daher nicht nur ber=FChmte =D6konomen der verschiedenen =
Epochen=20
portr=E4tiert wie Adam Smith, Karl Marx, Joseph Schumpeter oder James Tobin=
, sondern=20
auch bedeutende Unternehmer wie Ivar Kreuger und Henry Ford sowie f=FChrend=
e Politiker=20
wie Napoleon Bonaparte und Deng Xiaoping - aber auch Adolf Hitler, Benito M=
ussolini=20
und Josef Stalin. Eventueller Kritik an der Auswahl der portr=E4tierten Per=
sonen=20
beugt der Autor in seinem Vorwort mit dem Hinweis vor, dass jede Auswahl su=
bjektiv=20
sei, und dass auf Portr=E4ts noch lebender Personen bewusst verzichtet wurd=
e. </p><p>=D6konomische=20
Theorien sind immer auch Ergebnisse ihrer Zeit und ihres gesellschaftlichen=
 Umfeldes.=20
Da sich die Wirtschaft und das gesellschaftliche Umfeld best=E4ndig wandeln=
, mag=20
man die Geschichte der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung r=FCckb=
lickend=20
auch als eine Geschichte der Irrlehren lesen, als die Geschichte "falscher =
Ansichten=20
toter M=E4nner". Tats=E4chlich haben die Wirtschaftstheoretiker der verschi=
edenen=20
Schulen ihren lebhaften Streit =FCber die jeweiligen M=E4ngel oder Fehler d=
er jeweils=20
anderen Theorie(n) und =FCber die Fehlschl=FCsse in den daraus abgeleiteten=
 wirtschaftspolitischen=20
Empfehlungen nie abrei=DFen lassen. Man k=F6nnte dies als unvermeidliches, =
aber praktisch=20
irrelevantes Imponiergehabe des Wissenschaftsbetriebes abtun, wenn Methoden=
streit=20
und Paradigmenwechsel in den Wirtschaftswissenschaften sich nicht - mit zei=
tlichen=20
Verz=F6gerungen - in der Wirtschaftspolitik niederschlagen w=FCrden. Freili=
ch spiegeln=20
sich in einem Paradigmenwechsel der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebi=
ldung=20
auch wesentliche Ver=E4nderungen des gesamtgesellschaftlichen Konsens - des=
 Zeitgeistes=20
- wider. Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Erkenn=
tnis=20
und Anpassung der =D6konomen an die vorherrschende =F6ffentliche Meinung ih=
rer Zeit=20
hat der Nobelpreistr=E4ger George J. Stigler mit folgendem Beispiel zu bean=
tworten=20
versucht: Die Anzahl von Friseuren an einem Ort werde von der Zahl der Kund=
en=20
und der Menge der Haarschnitte bestimmt, die von diesen Kunden gew=FCnscht =
werden;=20
das Gegenteil sei nicht der Fall: Es scharen sich nicht dort K=F6pfe, wo vi=
ele Friseure=20
sind. </p><p>Wer eine Orientierung in den Theoriegeb=E4uden der =D6konomen =
sucht,=20
der kann sich beispielsweise mit der im Jahr 2000 erschienenen knappen "ZEI=
T Bibliothek=20
der =D6konomie" begn=FCgen oder sich in der von Otmar Issing herausgegebene=
n "Geschichte=20
der National=F6konomie" (4. Auflage 2002) =FCber die Hauptrichtungen der =
=F6konomischen=20
Theoriegeschichte informieren. Wer aber eine umfassende, eindr=FCckliche Or=
ientierung=20
sucht, dem sei der monumentale Sammelband von <i>Bertram Schefold</i> mit s=
einen=20
39 "Beitr=E4gen zur =F6konomischen Dogmengeschichte" empfohlen. Beginnend m=
it Klassikern=20
antiken Wirtschaftsdenkens wie Xenophon, Aristoteles und Cicero machen die =
Beitr=E4ge=20
deutlich, dass in der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung immer wi=
eder=20
Versatzst=FCcke =E4lterer Theorien auftauchen. So ist etwa in der entwicklu=
ngs=F6konomischen=20
Theoriebildung nach dem Zweiten Weltkrieg der ideengeschichtliche Einfluss =
der=20
Stadientheorien von Karl Marx und Friedrich List ebenso unverkennbar wie de=
r Einfluss=20
keynesianischen Gedankenguts, dem zu Folge =F6konomische Prozesse als durch=
 staatliche=20
Interventionen beeinflussbar verstanden werden. Die Modernisierungstheorie =
der=20
f=FCnfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts war insofern keine vol=
lkommen=20
neue Theorie, als sie auf die gro=DFen Theorien des 19. Jahrhunderts zur=FC=
ckgriff=20
und sich beispielsweise bei der deutschen Historischen Schule und der sozio=
logischen=20
Schule von Max Weber bediente. </p><p>Die Liste der Nobelpreistr=E4ger f=FC=
r Wirtschaftswissenschaft=20
der letzten Dekaden mag dem Eindruck Vorschub leisten, dass wirtschaftswiss=
enschaftliche=20
Theoriebildung ein Monopol US-amerikanischer und britischer Denkschulen sei=
. Mit=20
seinen "Beitr=E4gen zur =F6konomischen Dogmengeschichte" macht Schefold deu=
tlich,=20
dass das Wissensgeb=E4ude der =D6konomik keineswegs nur von "klassischen" =
=D6konomen=20
errichtet wurde, deren Namen den heutigen Studierenden der Wirtschaftswisse=
nschaften=20
gel=E4ufig sind. Auch hier zu Lande weitgehend unbekannte oder vergessene D=
enker=20
aus vielen Kulturkreisen haben im Laufe der Jahrhunderte mit einer als poli=
tischer=20
=D6konomie breit angelegten Besch=E4ftigung mit wirtschaftlichen Zusammenh=
=E4ngen entscheidende=20
Beitr=E4ge f=FCr die moderne Wissenschaft von der Wirtschaft geleistet. Dan=
kenswerterweise=20
f=FChrt Schefold den Leser auch zu =F6konomischen =DCberlegungen von Autore=
n aus au=DFereurop=E4ischen=20
Kulturkreisen wie beispielsweise China, Japan oder dem Nahen Osten. </p><p>=
Die=20
Geschichte der Wirtschaftswissenschaften war niemals reine Ideengeschichte,=
 sondern=20
sie war immer auch mit der Realgeschichte verkn=FCpft. Weltpolitisch oder w=
eltwirtschaftlich=20
bedeutsame Phasen oder Ereignisse haben in der Entwicklung der Wirtschaftst=
heorie=20
ihren Niederschlag gefunden und des =F6fteren sogar zu Paradigmenwechseln g=
ef=FChrt.=20
Solche weltpolitisch oder weltwirtschaftlich bedeutsame Phasen und Ereignis=
se=20
der Realgeschichte waren z.B. die Herausbildung der europ=E4ischen National=
staaten=20
und deren Entfeudalisierung, die Industrielle Revolution, die Unabh=E4ngigk=
eit der=20
ersten Kolonien in Nord- und S=FCdamerika, die Nachfolgeindustrialisierung =
auf dem=20
europ=E4ischen Kontinent und in den USA, die mit der Industrialisierung auf=
tretende=20
soziale Frage, das Zeitalter des Hochimperialismus, die Oktoberrevolution i=
n Russland,=20
die Weltwirtschaftskrise der drei=DFiger Jahre des 20. Jahrhunderts etc. et=
c.. Diese=20
zu ihrer Zeit jeweils neuen Situationen und Herausforderungen waren immer a=
uch=20
Anlass f=FCr wirtschaftstheoretische =DCberlegungen, die ihrerseits (wirtsc=
hafts-)politisches=20
Handeln beeinflusst haben und insofern geschichtstr=E4chtig geworden sind. =
</p><p>Leider=20
besitzen Dogmenlehre und Wirtschaftsgeschichte an den wirtschaftswissenscha=
ftlichen=20
Fakult=E4ten deutscher Universit=E4ten nur noch einen geringen Stellenwert.=
 So sind=20
beispielsweise an den Universit=E4ten Heidelberg und M=FCnchen Lehrst=FChle=
 f=FCr Wirtschaftsgeschichte=20
ersatzlos gestrichen worden. Pflichtkurse zu der ideengeschichtlichen Fundi=
erung=20
der eigenen Disziplin haben in den Curricula wirtschaftswissenschaftlicher =
Studieng=E4nge=20
fast schon Seltenheitswert. Um so begr=FC=DFenswerter ist es, dass der D=FC=
sseldorfer=20
Verlag Wirtschaft und Finanzen mit den beiden hier besprochenen Publikation=
en=20
zwei umfangreiche Werke zur =F6konomischen Ideen- und Dogmengeschichte auf =
den Markt=20
gebracht hat. Beide Publikationen laden dazu ein, die Geschichte der Wirtsc=
haft=20
und ihrer Theorien kennen zu lernen, den Weg zur=FCck zu verfolgen, der von=
 dem=20
Wissen der heutigen =D6konomen zu dem Wissen ihrer Vorg=E4nger f=FChrt. Die=
sen Weg zu=20
gehen ist durchaus hilfreich f=FCr das Verst=E4ndnis der Wirtschaft und ihr=
er Probleme.=20
Wer diesen Weg entlang der Markierungen geht, die Hesse und Schefold anbiet=
en,=20
der sollte die Gelegenheit nutzen, auch die eigenen wirtschaftswissenschaft=
lichen=20
Erkenntnisse einer permanenten Pr=FCfung zu unterziehen und sie insbesonder=
e auf=20
ihren Ideologiegehalt hin zu sezieren. </p><p align=3D"RIGHT"><i>Hartmut Sa=
ngmeister=20
<br>Universit=E4t Heidelberg </i></p></td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nb=
sp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" v=
align=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td =
class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unt=
er" colspan=3D"3">&lt;&lt;=20
<b><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/04_04_d/re_04_04.htm" target=
=3D"_self">zur=FCck Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
<table width=3D"100%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tb=
ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich Ebert Stiftung</td><td class=3D"unte=
r">&nbsp;</td><td class=3D"unter">net=20
edition: <a href=3D"mailto:michelm@fes.de">malte.michel </a> | 09/2004</td>=
<td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"https://www.=
fes.de/ipg/arc_04_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_=
04_d/04_04_d/r_4_04_5.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


</body></html>
------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: image/gif
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/pfeil.gif

R0lGODlhDwAMAMQAAN7q8pm51Jq51N/q87bN4cPX5sbY59fl79bk763G3MTX5+Ls9IeszM/f7Haf
xNjl8GCPunyjxq3H3e/2+gAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAACH5BAAA
AAAALAAAAAAPAAwAQAVB4CSOZLkshqOua3KOgyQJECM35QjIEl4esgBkOLT1JoWIcslcEnIxX060
4x1LVWHxJkLIaESiEadomp+PtHrNDgEAOw==

------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: image/gif
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/hg/spac.gif

R0lGODlhAgACAIAAAPT2+QAAACH5BAEAAAAALAAAAAACAAIAQAIChFEAOw==

------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/css/links.css

@charset "windows-1252";

a:link { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; color: rgb(153, 0, 0); tex=
t-decoration: none; }

a:visited { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; text-decoration: none; =
color: rgb(153, 0, 0); }

a:hover { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; color: rgb(204, 0, 0); te=
xt-decoration: none; }

a:active { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; text-decoration: none; c=
olor: rgb(153, 0, 0); }
------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_04_d/css/text.css

@charset "windows-1252";

.text { font-family: Verdana, Arial, "Helvetica sans-serif"; font-size: 12p=
x; color: rgb(17, 17, 0); }

.unter { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11p=
x; color: rgb(17, 17, 0); }

.platz { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 2px=
; color: rgb(17, 17, 0); }

.ueber1 { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13=
px; color: rgb(17, 17, 0); font-weight: bold; }

.ueber { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 15p=
x; font-weight: bold; color: rgb(17, 17, 0); }
------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: cid:css-ab653e5d-7a4f-43ac-9cc1-1730e375fb16@mhtml.blink

@charset "windows-1252";

body { }
------MultipartBoundary--CO7hhtm4KA0i1kaHDFLmxqjLN89vgk5zjl1EG41hIw------
