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Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Tue, 27 Jan 2026 11:06:22 +0100
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<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_05_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_05_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" colspan=3D"3">Gisela M=FCller-Brande=
ck Bocquet: Frankreichs Europapolitik</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=
=20
&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td cl=
ass=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft 3/2005</b></td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"t=
ext">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"=
unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;<=
/td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">Wiesbaden 2004<br>
    Verlag f=FCr Sozialwissenschaften, 295 S.</td>
  </tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"to=
p" colspan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"4">=20
      <p> Frankreichs Beitrag zur europ=E4ischen Integration ist bekanntlic=
h ebenso gewichtig wie ambivalent. Eine Europ=E4ische Union ohne das politi=
sche, =F6konomische und in Zukunft verst=E4rkt auch milit=E4rische Gewicht =
der F=FCnften franz=F6sischen Republik, ebenso aber auch ohne den kulturell=
en und historischen Beitrag des Landes, scheint zwar kaum vorstellbar. Denn=
och wird bisher mit Blick auf ein halbes Jahrhundert europ=E4ischer Geschic=
hte oft konstatiert: =84Der Beitrag Frankreichs zum Aufbau Europas ist wide=
rspr=FCchlich.=93<a style=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.=
de/ipg/arc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#_ftn1" name=3D"_ftnref1" title=3D""><s=
pan class=3D"MsoFootnoteReference"><span style=3D"mso-special-character:foo=
tnote">[1]
             =20
      </span></span></a><o:p></o:p> Von Anfang an haben franz=F6sische Init=
iativen <em>und</em> Blockaden einander abl=F6send die Integration Europas =
gepr=E4gt und charakteristische Spannungen in der europ=E4ischen Politik er=
zeugt: Frankreichs Europapolitik verband gro=DFe Entw=FCrfe wie den fr=FChz=
eitigen Versuch der Schaffung einer EVG (Europ=E4ische Verteidigungsgemeins=
chaft, 1954) mit radikalen Blockaden wie der =84Politik des leeren Stuhls=
=93 (1965/66). Auch heute steht Frankreich zugleich f=FCr so unterschiedlic=
he Positionen wie den forcierten Aufbau des sicherheits- und verteidigungsp=
olitisch integrierten und unabh=E4ngigen =84Europe Puissance=93 einerseits =
und f=FCr die konsequente Verhinderung des dringend reformbed=FCrftigen Agr=
arbeihilfensystems der EU andererseits. </p>
      <p>Erst vor wenigen Wochen hat sich Frankreichs Europapolitik zum ers=
ten Mal seit dem Referendum =FCber den Maastrichter Vertrag 1992 wieder dem=
 =F6ffentlichen Urteil stellen m=FCssen =96 Frankreichs W=E4hler waren dazu=
 aufgerufen, =FCber den =84Vertrag =FCber eine Verfassung von Europa=93 abz=
ustimmen. Es kommt also sehr gelegen, dass die W=FCrzburger Politikwissensc=
haftlerin Gisela M=FCller-Brandeck-Bocquet, von der bereits zahlreiche Arbe=
iten zu Frankreichs Stellung in der EU vorliegen, nun einen Band vorlegt, d=
er sich eine =84konzentrierte Analyse von =FCber 50 Jahren franz=F6sischer =
Europapolitik=93 (S. 11) zur Aufgabe macht. Die Darstellung spannt dementsp=
rechend einen Bogen von der franz=F6sischen Forderung nach =84Sicherheit vo=
r Deutschland=93 als Motiv einer europ=E4ischen Neugestaltung nach 1945 (S.=
 13) bis zum =84deutsch-franz=F6sischen Gleichklang=93 (S. 259) in der Able=
hnung des amerikanischen Vorgehens gegen den Irak 2003. Insgesamt wird die =
Entwicklung bis in den Herbst 2004 verfolgt, wobei der Schwerpunkt ganz deu=
tlich auf den letzten zehn Jahren liegt: Der franz=F6sischen Europapolitik =
unter Jacques Chirac (ab 1995) widmet die Autorin ganze 50 Prozent des Umfa=
ngs ihrer Darstellung, der Rest f=E4llt zu gut 40 Prozent an die Politik Fr=
an=E7ois Mitterands (1981-1995), w=E4hrend den Pr=E4sidenten de Gaulle, Pom=
pidou und Giscard d=92Estaing weniger als 10 Prozent der gesamten Betrachtu=
ng gewidmet ist. </p>
      <p>Dies bringt Vor- und Nachteile mit sich: Hilfreich ist der Band in=
 jedem Fall, wenn es um eine Zusammenfassung der neueren Ereignisse und ein=
e B=FCndelung der franz=F6sischen Positionen geht. Eine tiefergehende Analy=
se von langfristigen Kontinuit=E4ten der franz=F6sischen Politik und deren =
Urspr=FCngen ist damit aber nicht verbunden. So ist zum Beispiel immer wied=
er von der =84gaullistischen Europapolitik=93 Chiracs (bspw. S. 170) die Re=
de, jedoch ohne, dass eine definitorische Kl=E4rung von =84Gaullismus=93 un=
d =84Neogaullismus=93 im europapolitischen Kontext vorgenommen w=FCrde. Hie=
r w=FCrde man sich zumindest einen kurzen Vergleich der Positionen von de G=
aulle und Chirac w=FCnschen, oder etwa einen Blick auf die Ver=E4nderungen =
der europapolitischen Rhetorik der franz=F6sischen Pr=E4sidenten, was f=FCr=
 de Gaulle mit Hilfe des ber=FChmten Europa-Kapitels seiner Memoiren<a styl=
e=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_05_d/03_05_d/=
r_3_05_1.htm#_ftn2" name=3D"_ftnref1" title=3D""><span class=3D"MsoFootnote=
Reference"><span style=3D"mso-special-character:footnote">[2]
            =20
      </span></span></a> leicht zu leisten gewesen w=E4re.</p>
      <p>Auch f=FCr die schwerpunktm=E4=DFig behandelten Pr=E4sidentschafte=
n Mitterands und Chiracs bleibt die Darstellung auf einer streng ereignisor=
ientierten, narrativen Ebene. Damit gelingen der Autorin zweifelsohne gute =
Darlegungen der Maastricht-=C4ra (S. 87ff.), der Probleme der 1997-2002 fol=
genden Phase der Kohabitation (S. 186ff.) oder der Konsequenzen der letzten=
 Pr=E4sidentschafts- und Parlamentswahlen von 2002 (S. 230ff.). Auch bez=FC=
glich der j=FCngsten =84Relance des deutsch-franz=F6sischen Motors=93 (S. 2=
43ff.) angesichts der Irakkrise werden die Ereignisse zusammengef=FChrt und=
 die Fakten =84griffbereit=93 dargestellt. Allerdings gelingt es einer solc=
hen, rein chronologisch vorgehenden Darstellung kaum, eine systematische Or=
dnung des Themas, etwa nach politischen Akteuren oder nach Politikfeldern v=
orzunehmen oder die administrative und organisatorische Ebene der franz=F6s=
ischen Europapolitik in den Blick zu nehmen. So erf=E4hrt der Leser wenig b=
is nichts =FCber die Arbeit der franz=F6sischen Diplomatie in Br=FCssel ode=
r =FCber die personelle Pr=E4senz Frankreichs in den europ=E4ischen Gemeins=
chaftsinstitutionen. Auch eine so einflussreiche, f=FCr die Organisation de=
r franz=F6sischen Europapolitik =84typische=93 und grundlegende Einrichtung=
 wie der SGCI ( Secr=E9tariat g=E9n=E9ral du Comit=E9 interminist=E9riel po=
ur les questions de coop=E9ration =E9conomique europ=E9enne) bleibt v=F6lli=
g unerw=E4hnt. </p>
      <p>Wichtiger waren der Autorin zweifelsohne die Ausf=FChrungen zur ak=
tuelleren europapolitischen Lage: Hier stehen vor allem die Auswirkungen de=
r einm=FCtigen deutsch-franz=F6sischen Position in der Irakkrise auf die eu=
rop=E4ische Integration zur Debatte (S. 253ff.). Trotz des damit provoziert=
en Zusammenbruchs der GASP, des Scheiterns des Br=FCsseler Gipfels Ende 200=
3 und den erheblichen Differenzen unter den europ=E4ischen Partnern kommt M=
=FCller-Brandeck-Bocquet zu einer letztlich positiven Bewertung. Die Krise =
habe Deutschland und Frankreich =84wieder in ihre angestammte Motorenrolle =
hineinkatapultiert=93 und Impulse sowohl f=FCr das Verfassungsprojekt, als =
auch f=FCr die sicherheits- und verteidigungspolitische St=E4rkung der EU g=
egeben (S. 264). Dass die deutsch-franz=F6sische Kooperation derzeit leider=
 insbesondere dort gut zu funktionieren scheint, wo es darum geht, europ=E4=
isches Regelwerk wie den Stabilit=E4ts- und Wachstumspakt zu demontieren, b=
leibt in diesem Zusammenhang allerdings unerw=E4hnt.</p>
      <p>Die Autorin schlie=DFt ihre Darstellung berechtigterweise mit dem =
derzeit wohl brennendsten Thema der europ=E4ischen Agenda, dem Ratifizierun=
gsprozess des Verfassungsvertrages und den sich daraus ergebenden Zukunftss=
zenarien (S. 268ff.). Die =84=FCberwiegend positiven Einstellungen der Fran=
zosen zu Europa=93 (S. 276) lassen sie dabei von einem positiven Ergebnis d=
es Referendums ausgehen. F=FCr Frankreichs Zukunft in einer EU von 27, 28 o=
der mehr Mitgliedern sieht M=FCller-Brandeck-Bocquet eine =84neue F=FChrung=
sstruktur=93 in Form eines =84Triumvirats zwischen Frankreich, Deutschland =
und Gro=DFbritannien=93 (S. 282) als wahrscheinliche Option an. Nun gut, au=
ch Expertinnen k=F6nnen irren. Aber eine etwas sp=E4tere Ver=F6ffentlichung=
 h=E4tte dem Buch vielleicht gut getan. Denn so w=E4re es nicht nur m=F6gli=
ch gewesen, die Ergebnisse des franz=F6sischen Ratifizierungsprozesses zu b=
er=FCcksichtigen.<a style=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.=
de/ipg/arc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#_ftn3" name=3D"_ftnref1" title=3D""><s=
pan class=3D"MsoFootnoteReference"><span style=3D"mso-special-character:foo=
tnote">[3]
            =20
      </span></span></a> Sondern es w=E4re auch Zeit geblieben, Personen- u=
nd Sachregister zu erstellen und die gro=DFe Zahl von Druckfehlern zu minim=
ieren, was Benutzbarkeit und Lekt=FCre-Eindruck des Buches f=FCr den Leser =
deutlich verbessert h=E4tte.</p>
      <p>Die Darstellung M=FCller-Brandeck-Bocquets bietet somit zwar eine =
Zusammenstellung der wichtigsten Fakten, mit deren Hilfe eine Orientierung =
=FCber Ereignisse und Positionen der franz=F6sischen Europapolitik m=F6glic=
h ist. Das Versprechen einer =84konzentrierte[n] Analyse von =FCber 50 Jahr=
en franz=F6sischer Europapolitik=93 (S. 11) bleibt jedoch leider uneingel=
=F6st.</p>
      <p><a style=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.de/ipg/a=
rc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#_ftnref1" name=3D"_ftnref1" title=3D""><span c=
lass=3D"MsoFootnoteReference"><span style=3D"mso-special-character:footnote=
">[1]</span></span></a> Henri M=E9nudier, =84Frankreich=93, in: Werner Weid=
enfeld (Hrsg.), <em>Die Staatenwelt Europas</em>, Bonn 2004, 131-145, hier =
135.</p>
      <p><a style=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.de/ipg/a=
rc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#_ftnref2" name=3D"_ftnref1" title=3D""><span c=
lass=3D"MsoFootnoteReference"><span style=3D"mso-special-character:footnote=
">[2]
             =20
      </span></span></a> Vgl. Charles de Gaulle, <em>M=E9moires</em>, hrsg.=
 von Marius-Fran=E7ois Guyard (Biblioth=E8que de la Pl=E9iade Bd. 465), Par=
is 2000, S. 1022-1054. </p>
      <p><a style=3D"mso-footnote-id:ftn1" href=3D"https://www.fes.de/ipg/a=
rc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#_ftnref3" name=3D"_ftnref1" title=3D""><span c=
lass=3D"MsoFootnoteReference"><span style=3D"mso-special-character:footnote=
">[3]
             =20
      </span></span></a> Vgl. hierzu jetzt: Andreas Maurer/ Deniz Devrim/ A=
mandine Crespy/ Kai-Olaf Lang/ Jan-Hendrik Lauer/ Andrea Stengel, Ratifikat=
ionsverfahren zum EU-Verfassungsvertrag (Diskussionspapier der Stiftung Wis=
senschaft und Politik), Berlin, M=E4rz 2005, hier S. 10-19. </p>
      <p align=3D"RIGHT"><i>Johannes Bronisch<br>
        St=E4ndige Vertretung Frankreichs bei der Europ=E4ischen Union, Br=
=FCssel/<br>
        Europawissenschaften Berlin </i></p>
    </td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valig=
n=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&n=
bsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" colspan=3D"3">&lt;&lt; <b><a href=3D"https://www.fe=
s.de/ipg/arc_05_d/03_05_d/re_03_05.htm" target=3D"_self">zur=FCck=20
      Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td>
  </tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
<table width=3D"100%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tb=
ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_05_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich Ebert Stiftung</td><td class=3D"unte=
r">&nbsp;</td>
          <td class=3D"unter">net edition: Gerda Axer-D=E4mmer | 07/2005</t=
d>
          <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"ht=
tps://www.fes.de/ipg/arc_05_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.d=
e/ipg/arc_05_d/03_05_d/r_3_05_1.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


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