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Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Tue, 27 Jan 2026 13:29:22 +0100
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<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" colspan=3D"3"><p>Herfried M=FCnkler:=
 Imperien. Die Logik der Weltherrschaft - vom Alten Rom bis zu den Vereinig=
ten Staaten <br>
      <br>
    </p>
    </td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=
=20
&nbsp;</td></tr>=20
<tr>
  <td class=3D"text">&nbsp;</td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
  <td class=3D"text">&nbsp;</td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft 2/2006</b></td>
  <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
</tr>
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td>
<td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
 <tr>
   <td class=3D"text">&nbsp;</td>
   <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">Berlin 2005<br>
     Rowohlt Verlag, 332 S. </td>
 </tr>
 <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top" cols=
pan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"4">=20
      <p> Sind die Vereinigten Staaten ein Imperium? Keineswegs, behauptet =
US-Pr=E4sident George W. Bush: =84Amerika hat keine territorialen Ambitione=
n. Wir versuchen nicht ein Empire aufzubauen.=93 Trotz der Besetzung zweier=
 souver=E4ner Staaten innerhalb von zwei Jahren, dem Unterhalt von mehr als=
 750 milit=E4rischen Einrichtungen auf dem ganzen Globus und der erkl=E4rte=
n Absicht, =84die Segnungen der Freiheit in jeden Winkel der Erde zu tragen=
=93, assistiert auch Verteidigungsminister Donald Rumsfeld: =84We don't do =
empire=93. Dessen ungeachtet ist jedoch die akademische und intellektuelle =
Debatte, ob die Vereinigten Staaten sich nach dem 11. September auf einen i=
mperialen Weg begeben haben, im angels=E4chsischen Sprachraum bereits weit =
fortgeschritten und die m=F6gliche Rolle Washingtons als neues Rom wird unb=
efangen diskutiert =96 durchaus nicht selten mit wohlwollendem Unterton. Nu=
n leistet auch Herfried M=FCnkler, Politikwissenschaftler an der Humboldt-U=
niversit=E4t Berlin, einen Beitrag zur Diskussion. Einem breiteren Publikum=
 ist er bereits durch seine vor vier Jahren erschienene Studie zu den =84ne=
uen=93 Kriegen bekannt. Erneut hat er =96 soviel sei vorweggenommen =96 ein=
e bestechende Analyse vorgelegt. </p>
      <p>Auch f=FCr M=FCnkler lassen sich die Vereinigten Staaten in der ge=
genw=E4rtigen weltpolitischen Lage als Imperium beschreiben, paradoxerweise=
 also in einer Zeit, die sich als aufgekl=E4rt und postimperial versteht. Z=
ugleich stellt er klar, dass die Erscheinungsform des Imperiums, die Ration=
alit=E4t seiner Akteure, ja die Logik der Weltherrschaft an sich, von zeitl=
oser G=FCltigkeit ist =96 vom See-Imperium der Athener bis zur Pax American=
a. </p>
      <p>Er entwirft dabei eine Typologie, die sich als analytisches Instru=
ment wohltuend von anderen Beschreibungen abhebt, welche =96 teils begeiste=
rt, teils ablehnend =96 den Begriff des Imperiums vor allem als provokative=
 Metapher verwenden. M=FCnkler grenzt das Imperium vom Nationalstaat ab, be=
ide folgen unterschiedlichen Prinzipien. Staaten sind territorial, zumeist =
auch sprachlich, kulturell, administrativ, rechtlich und milit=E4risch, beg=
renzt. Vor allem aber: Man erkennt sich als Gleiche unter Gleichen an und k=
oexistiert =96 mal mehr, mal weniger friedlich =96 nebeneinander. Gro=DFrei=
che hingegen dulden keinen unmittelbaren Konkurrenten, sie haben einen umfa=
ssenden =DCberlegenheitsanspruch. Ihre Grenzen sind verschwimmende Vorgel=
=E4nde und Au=DFenposten, ein dominierendes Zentrum steht einer abh=E4ngige=
n Peripherie gegen=FCber. Ihren Ursprung nehmen imperiale Gro=DFreiche durc=
h gewaltsame Eroberung oder aber durch die wirtschaftliche Durchdringung vo=
n Gebieten. Wollen sie jedoch von Dauer sein, m=FCssen sie die =84augusteis=
che Schwelle=93 =FCberschreiten. Damit ist der =DCbergang vom Eroberungshun=
ger zur Machtkonsolidierung gemeint: Milit=E4rische Macht verliert an Bedeu=
tung und das Reich investiert infrastrukturell und zivilisatorisch in seine=
 Provinzen. Gleichfalls gewinnt das Imperium innerhalb seiner Grenzen durch=
 das Versprechen von Frieden und Wohlstand an Legitimit=E4t, w=E4hrend es n=
ach au=DFen durch sein ideologisches und zivilisatorisches Selbstverst=E4nd=
nis =96 seine =84imperiale Mission=93 =96 st=E4ndig in Versuchung gef=FChrt=
 wird, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen und die Wel=
t nach eigenen Vorstellungen zu ordnen. Imperiale Herrschaft muss also nich=
t immer mit Ausbeutung und Unterdr=FCckung einhergehen. Im Gegenteil, =FCbe=
r die Zivilisierung und Pazifizierung ihrer Randgebiete k=F6nnen Imperien i=
hren Fortbestand sichern. Versagen sie dabei jedoch und =FCberfordern sich =
durch zu viele Aufgaben und Verpflichtungen, droht unvermeidlich der Nieder=
gang =96 und mit dem Aufstieg eines neuen imperialen Akteurs beginnt der un=
ab=E4nderliche Kreislauf von Erwerb und Verlust der Macht erneut. </p>
      <p>All dies filtert M=FCnkler aus historischen Vergleichen heraus, ni=
cht immer mit gro=DFer Tiefensch=E4rfe, aber stets pr=E4gnant. Sein Blick i=
st dabei weit gespannt: Nicht nur das r=F6mische und das chinesische Reich =
=96 seine beiden Prototypen f=FCr das =DCberschreiten der =84augusteischen =
Schwelle=93 =96 sind Gegenstand der Untersuchung, sondern ebenso die Imperi=
en der Athener, Mongolen, Russen, Osmanen, Spanier und Portugiesen sowie da=
s britische Empire. Der Autor beschr=E4nkt sich aber nicht nur auf historis=
che Betrachtungen und Typologisierungen, sondern ber=FCcksichtigt auch die =
weltpolitische Gegenwart. =84Es geht auch darum, Prognosen =FCber die Dauer=
 und Stabilit=E4t des amerikanischen Imperiums zu machen und =DCberlegungen=
 zu der Frage anzustellen, wie ein Europa beschaffen sein muss, das sich ei=
nerseits als selbstst=E4ndige politische Kraft neben den USA zu behaupten v=
ermag und andererseits in der Lage ist, seine instabilen und hereinst=FCrze=
nden R=E4nder zu befestigen und positiv auf seine Nachbarn einzuwirken.=93 =
Schlie=DFlich endet die Untersuchung mit einem weltpolitischen Ausblick. Di=
ese Aktualit=E4t macht den Reiz des Buches aus. </p>
      <p>Nachhaltige milit=E4rische und wirtschaftliche Vormacht, globaler =
Herrschaftsanspruch, zivilisatorische Leitmission: nach M=FCnklers Typologi=
e besteht kein Zweifel, dass auch die Vereinigten Staaten als imperiale Mac=
ht zu betrachten sind. Aus dem Kalten Krieg gingen die USA als Sieger hervo=
r, ihre gegenw=E4rtige Macht ist beispiellos: milit=E4risch ohnehin, aber a=
uch wirtschaftlich durch die Kontrolle der Waren- und Datenstr=F6me sowie t=
echnologisch, nicht zuletzt =FCber die Vorherrschaft im All, und =84zivilis=
atorisch=93 durch die Dominanz in der popul=E4ren Massenkultur. Ihre demokr=
atische Verfasstheit steht dazu in keinem Widerspruch, wenngleich eine demo=
kratische Gesellschaft nur schwer zur =DCbernahme imperialer Aufgaben zu be=
wegen ist. Inszenierte Bedrohungen =96 Stichwort irakische Massenvernichtun=
gswaffen =96 m=FCssen dazu nachhelfen. Schlie=DFlich zeichnet sich die impe=
riale Mission Amerikas im Gegensatz zu den alten Imperien durch die Schlagw=
orte =84Marktwirtschaft=93, =84Demokratie=93 und =84Menschenrechte=93 aus. =
Zu den oft beklagten Doppelstandards der US-Au=DFenpolitik kommt es allerdi=
ngs, wenn sicherheitspolitische und =F6konomische Interessen diesen Idealen=
 entgegenstehen =96 und Vorrang haben. </p>
      <p>Dennoch: Angesichts der Unf=E4higkeit der UN-zentrierten Weltgemei=
nschaft, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine stabile und friedliche=
 Weltordnung zu garantieren, zitiert M=FCnkler wohlwollend den amerikanisch=
en Liberalen Richard Rorty, wonach die Pax Americana zurzeit das Beste w=E4=
re, worauf die Welt hoffen k=F6nne. Das Imperium als Raum der Stabilit=E4t,=
 der Prosperit=E4t und des Friedens: Machiavelli-Experte M=FCnkler leitet h=
ieraus eine Forderung ab, die manchem Betrachter als politisch unkorrekt, j=
a moralisch geradezu verwerflich erscheinen muss, schl=E4gt er doch vor, da=
ss =84imperiales Agieren nicht von vornherein als schlecht und verwerflich =
wahrgenommen, sondern als eine Form von Problembearbeitung neben der des St=
aates und anderer Organisationsformen des Politischen angesehen wird.=93 </=
p>
      <p>Folgt man dem Autor, muss ein gegenw=E4rtiges US-Empire also keine=
swegs pauschal abgelehnt werden. Im Gegenteil, angesichts von Staatszerfall=
, B=FCrgerkriegen und massiven Menschenrechtsverletzungen in weiten Teilen =
der Welt mussten die USA ein ums andere Mal erneut in die Rolle eines pazif=
izierenden Imperiums schl=FCpfen =96 Bosnien, Kosovo und Afghanistan sind a=
ktuelle Beispiele. Die Vereinigten Staaten l=F6sen somit das imperiale Vers=
prechen ein und sind in diesem Sinne weiterhin Garant der verdichteten Wirt=
schaftsbeziehungen zwischen Europa, Amerika und Ostasien. Sie tragen Sorge =
f=FCr den Schutz der fragilen Verbindungslinien zwischen den Wirtschaftszen=
tren der Erde und sichern den imperialen Raum gegen St=F6rungen von au=DFen=
 durch Terroristen und andere =84Schurken=93. Freilich z=E4hlen hierzu auch=
 milit=E4rische Interventionen gegen antiimperiale Kr=E4fte zur Pazifizieru=
ng der Peripherie oder zur Sicherung von strategischen Ressourcen. Die tran=
satlantischen Verwerfungen der letzten Jahre m=FCssten vor diesem Hintergru=
nd als ordnungspolitisches Missverst=E4ndnis zwischen Amerika und Europa ge=
deutet werden. Irak-Krieg und US-Unilateralismus w=E4ren demnach Ausdruck e=
iner in Europa in Vergessenheit geratenen =96 da imperialen =96 Form der Pr=
oblembearbeitung zur Antwort auf Terrorismus, Staatszerfall und die Bedrohu=
ng mit Massenvernichtungswaffen. </p>
      <p>Und Europa? Den Europ=E4ern ist es durchaus gelungen, den machtpol=
itischen Wettstreit, der den Kontinent =FCber Jahrhunderte in Konflikte und=
 Kriege gest=FCrzt hat, durch die Entwicklung staaten=FCbergreifender polit=
ischer Strukturen und wirtschaftlicher Verflechtung nachhaltig zu b=E4ndige=
n. Kann die Europ=E4ische Union also als K=F6nigsweg zur =DCberwindung der =
=84Logik der Weltherrschaft=93 betrachtet werden? Nur bedingt, so M=FCnkler=
, auch die EU s=E4he sich einer imperialen Herausforderung gegen=FCber, sog=
ar einer doppelten: Zum einen gilt es, nicht zum einflusslosen Handlanger d=
es amerikanischen Imperiums zu werden, zum anderen muss Sorge getragen werd=
en, dass die Konfliktherde in Osteuropa, dem Nahen Osten und Nordafrika sta=
bilisiert werden. Ohne Anleihen beim imperialen Ordnungsmodell wird dies ka=
um m=F6glich sein, res=FCmiert M=FCnkler: =84Die Europ=E4er m=FCssen eine i=
mperiale Aufgabe =FCbernehmen, ohne sich selbst als Imperium zu positionier=
en.=93 </p>
      <p>Herfried M=FCnklers Buch bietet also neben historischen Illustrati=
onen auch ungewohnte Sichtweisen auf aktuelle Entwicklungen und Probleme. S=
eine aufschlussreiche Studie ordnet die seit den Zerfallskriegen Somalias u=
nd Jugoslawiens in Politik und Wissenschaft gef=FChrte Debatte =FCber die N=
otwendigkeit und Ausgestaltung von friedenserhaltenden und -erzwingenden Au=
slandseins=E4tzen in einen erweiterten Kontext =96 mit einer Schlussfolgeru=
ng, die ob ihrer unsentimentalen Absage an eine multilaterale Weltordnung u=
nd ihrem Ruf nach dem imperialen Sheriff nicht allen gefallen d=FCrfte. Gle=
ichwohl, man wird sich mit M=FCnklers Thesen auseinanderzusetzen haben. </p=
>
      <p align=3D"right"><em>Robin R=FCsenberg<br>
        Berlin=20
      </em></p>
    </td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valig=
n=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&n=
bsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
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    <td class=3D"unter" colspan=3D"3">&lt;&lt; <b><a href=3D"https://www.fe=
s.de/ipg/arc_06_d/02_06_d/re_02_06.htm" target=3D"_self">zur=FCck=20
      Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td>
  </tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
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s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich-Ebert-Stiftung</td><td class=3D"unte=
r">&nbsp;</td>
          <td class=3D"unter">net edition: Gerda Axer-D=E4mmer | 4/2006</td=
>
          <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"ht=
tps://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.d=
e/ipg/arc_06_d/02_06_d/r_2_06_1.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


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