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Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Tue, 27 Jan 2026 13:52:39 +0100
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<title>Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft</title>

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<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" colspan=3D"3">G=F6tz Neuneck / Chris=
tian M=F6lling (Hrsg.): Die Zukunft der R=FCstungskontrolle </td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=
=20
&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td cl=
ass=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top"><b>Heft 2/2006</b></td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"t=
ext">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"=
unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;<=
/td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"3">Baden-Baden 2005 <br>
    Nomos, 391 S. </td>
  </tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"to=
p" colspan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"4">=20
      <p>  In einem Jahr, das mit dem Scheitern der F=FCnften =DCberpr=FCfu=
ngskonferenz zum Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV) im Mai 2005 in Ne=
w York und dem v=F6lligen Fehlen einer Aussage zur nuklearen Proliferation =
und zu nuklearer Abr=FCstung im Abschlussdokument des Weltgipfels vom Septe=
mber 2005 einen absoluten Tiefpunkt der R=FCstungskontrolle und der Abr=FCs=
tung setzte, ist der vom Hamburger Institut f=FCr Friedensforschung und Sic=
herheitspolitik herausgegebene Sammelband zur Zukunft der R=FCstungskontrol=
le wichtiger denn je. </p>
      <p> Die Herausgeber des als Ergebnis eines zweij=E4hrigen, von der Be=
rghof-Stiftung gef=F6rderten Projekts erschienenen Bandes haben sich zum Zi=
el gesetzt, die Grundlagen und die Defizite der R=FCstungskontrolle einschl=
ie=DFlich ihrer technologischen Dimension herauszuarbeiten und einen Ansto=
=DF zur breiteren Diskussion ihrer Zukunft zu leisten. </p>
      <p> In seinem Vorwort unterstreicht <em>Egon Bahr</em>, dass im 21. J=
ahrhundert, in dem internationale Zusammenarbeit wahrscheinlich zum Schl=FC=
sselwort werde, =84gemeinsame Sicherheit=93 im globalen Ma=DFstab herzustel=
len sei. Europ=E4er k=F6nnten dank ihrer =DCberwindung des ausschlie=DFlich=
 an milit=E4rischer St=E4rke im klassischen Sinn haftenden Sicherheitsbegri=
ffs den Amerikanern mindestens auf Augenh=F6he begegnen und Vorbild f=FCr e=
ine nicht nur an neuesten raffinierten milit=E4rischen F=E4higkeiten orient=
ierten Sicherheit sein. </p>
      <p> Im Grundsatzteil zur Lage und Zukunft der R=FCstungskontrolle (Ab=
schnitt 1, S. 15-88) fragen <em>G=F6tz Neuneck</em> und <em>Christian M=F6l=
ling</em>, ob R=FCstungskontrolle =84veraltet, =FCberfl=FCssig, tot=93 sei.=
 Ihre ern=FCchternde Antwort lautet, dass sowohl die Kontrolle der Massenve=
rnichtungswaffen als auch die konventionelle R=FCstungskontrolle ins Stocke=
n geraten seien, ja sogar schwere Einbr=FCche gew=E4rtigen m=FCssten. Sinnb=
ildlich werde dies etwa durch die =FCber achtj=E4hrige Blockade der multila=
teralen =84 Conference on Disarmament=93 in Genf. Damit einher gingen deutl=
iche Impulse f=FCr eine neue Aufr=FCstung. Die Weltmilit=E4rausgaben seien =
insbesondere aufgrund des dramatisch angewachsenen Verteidigungshaushalts d=
er USA seit 1998 wieder gestiegen und lagen 2002 bei 794 Milliarden Dollar,=
 mithin um 14 Prozent h=F6her als 1998. Als tragischer Fehler k=F6nne sich =
herausstellen, dass weder die neuen Kriegsszenarien des 21. Jahrhunderts (A=
nstieg innerstaatlicher Konflikte) noch neue technologische Entwicklungen w=
ie der =84 Information Warfare=93 (Virtuelle Kriegf=FChrung)<em>,</em> nich=
tletale Waffen oder neue Nano- und Mikrotechnologien und Weltraumwaffen r=
=FCstungskontrollpolitisch erfasst w=FCrden. Vor diesem Hintergrund und ang=
esichts des mangelnden Interesses der gegenw=E4rtigen US-Administration an =
zukunftsweisender R=FCstungskontrolle und Abr=FCstung pl=E4dieren die Autor=
en daf=FCr, dass die EU die Ans=E4tze ihrer Kompetenz in diesem Sektor ausb=
aut und st=E4rker als eigenst=E4ndiger Akteur zugunsten einer funktionsf=E4=
higen R=FCstungskontrolle eintritt. </p>
      <p><em> Harald M=FCller</em> und <em>Ina Becker</em> liefern in ihrem=
 Beitrag =84Demokratie und nukleare R=FCstungskontrolle=93, fu=DFend auf de=
r Kantschen Grundlegung der Theorie des Demokratischen Friedens, erstmals e=
ine systematische Analyse der Beziehung von Demokratie und R=FCstungskontro=
lle. Zwar gebe es eine spezifisch demokratische Pr=E4ferenz f=FCr R=FCstung=
skontrolle. Diese variiere jedoch ausgel=F6st durch das Bild des =84ungerec=
hten Feindes=93 (im Kalten Krieg die Sowjetunion, jetzt die sogenannten =84=
Schurkenstaaten=93) und dem unterschiedlichen Selbstverst=E4ndnis der Staat=
en hinsichtlich au=DFenpolitischer Rolle und staatlicher Identit=E4t, die z=
u unterschiedlichen Einstellungen und folglich auch Politiken zu Kernwaffen=
 und nuklearer R=FCstungskontrolle f=FChrten. Im Ergebnis machen die Autore=
n durchaus Chancen aus, die Ziele der R=FCstungskontrolle durch Allianzen v=
on oder innerhalb friedliebender Demokratien, wie etwa der =84New Agenda Co=
alition=93 im NVV-Kontext oder transnationaler B=FCndnisse auch mit engagie=
rten Teilen der Zivilgesellschaft wie bei der Landminen-Kampagne, zu f=F6rd=
ern. Bei der sich gegen=FCber der gegenw=E4rtigen US-Administration auftuen=
den fundamentalen Differenz im Weltbild, die auf unterschiedliche Auspr=E4g=
ung demokratischer politischer Kultur zur=FCckzuf=FChren sei, m=FCssten die=
 abr=FCstungswilligen Demokratien jedoch Standhaftigkeit bewahren. </p>
      <p> Der V=F6lkerrechtler <em>Thilo Marauhn </em>untersucht die M=F6gl=
ichkeiten rechtlicher Ausgestaltung von R=FCstungskontrolle. Nachdem er anh=
and j=FCngerer Beschl=FCsse des Weltsicherheitsrates und ungeachtet der Mis=
sachtung der Vereinten Nationen im j=FCngsten Irak-Konflikt einen Bedeutung=
szuwachs des V=F6lkerrechts zum Zwecke der Friedenssicherung und eine St=E4=
rkung des Verrechtlichungsprozesses in der R=FCstungskontrolle und Abr=FCst=
ung konstatiert, warnt er jedoch angesichts der politischen Krise der R=FCs=
tungskontrolle vor zu gro=DFen Erwartungen. Kleine (Fort-) Schritte durch V=
ertragsanpassung, bessere (nationale) Implementierung und effektivere Umset=
zung und Aufsicht =FCber die Vertragsinhalte sowie deren Nutzung f=FCr posi=
tive Impulse f=FCr das Innovationspotenzial der vorhandenen Vertr=E4ge seie=
n jedoch machbar. Mit einer solchen Konsolidierung k=F6nne der R=FCstungsko=
ntrollprozess zur Grundlage institutionellen Lernens gemacht und die Staate=
n von der Notwendigkeit =FCberzeugt werden, den Weg des Multilateralismus u=
nd der kooperativen Sicherheit weiterzugehen. </p>
      <p> Brigadegeneral<em> Jens Zimmermann </em> stellt umfassend die Arb=
eit und Ausrichtung des Zentrums der Bundeswehr f=FCr Verifikationsaufgaben=
 (ZVBw) im gegenw=E4rtigen Kontext der globalen und europ=E4ischen R=FCstun=
gskontrolle dar. Nach einem =FCberzeugenden Pl=E4doyer f=FCr eine Festigung=
 und nach M=F6glichkeit Vertiefung der R=FCstungskontrolle als =84integrale=
r Bestandteil einer vorausschauenden Sicherheitspolitik=93 zeigt der Autor =
die M=F6glichkeiten des ZVBw auf, das Potenzial der Verifikation =84auch un=
ter ge=E4nderten Rahmenbedingungen auf unver=E4ndert hohem Stand f=FCr die =
milit=E4rische Implementierung der konventionellen regionalen R=FCstungskon=
trolle, der Vertrauens- und sicherheitsbildenden Ma=DFnahmen (VSBM) und der=
 kooperativen Luftbeobachtung bereitzuhalten und zu nutzen=93. Auch hinsich=
tlich der globalen R=FCstungs- und Proliferationskontrolle sieht<em> Zimmer=
mann</em> dank der eingeleiteten Strukturreform im ZVBw ein schlagkr=E4ftig=
es Instrument, globale R=FCstungskontrolldaten systematisch aufzubereiten u=
nd auszuwerten, vertrags=FCbergreifende Analyse, Auswertung und Dokumentati=
on hinsichtlich nuklearer Proliferation ebenso wie bez=FCglich des illegale=
n Waffentransfers zu st=E4rken und Transparenz und Vertrauensbildung zu f=
=F6rdern. Damit k=F6nne das ZVBw seine Kernf=E4higkeiten auch k=FCnftig ent=
sprechend seinem Auftrag f=FCr die globale R=FCstungs- und Proliferationsko=
ntrolle sowie f=FCr ein System einer langfristig angelegten milit=E4rischen=
 Sicherheitskooperation zur Verf=FCgung stellen. </p>
      <p> In einem ebenfalls zukunftsweisenden Beitrag untersucht Oberst i.=
G. <em>Hans-J=FCrgen Hugenschmidt</em> die M=F6glichkeiten, R=FCstungskontr=
olle und Abr=FCstung f=FCr ein effektives internationales Konfliktmanagemen=
t fruchtbar zu machen. Er zeigt =FCberzeugend die vielf=E4ltigen M=F6glichk=
eiten eines wirksamen R=FCstungskontrollbeitrages anhand des vom ZVBw entwi=
ckelten Ma=DFnahmenkatalogs in den unterschiedlichen Phasen der Konfliktent=
faltung auf und fordert im Ausblick dazu auf, den Beitrag der R=FCstungskon=
trolle zum Krisenmanagement - wie etwa im Aktionsplan der Bundesregierung z=
ur Krisenpr=E4vention und Friedenskonsolidierung vom Mai 2004 vorgesehen - =
bei den nationalen und internationalen Akteuren, insbesondere in den Verein=
ten Nationen, der OSZE und der NATO auch institutionell zu verankern. </p>
      <p> Den folgenden Abschnitt =FCber die wichtigsten internationalen Ak=
teure und ihr R=FCstungskontrollverhalten (Abschnitt 2, S. 91=96190) leiten=
 <em>Ulla Jasper </em>und<em> Clara Portela</em> zur Politik der EU bei der=
 Kontrolle von Massenvernichtungswaffen ein. Sie begr=FC=DFen die mit der V=
erabschiedung der Europ=E4ischen Sicherheitsstrategie vom Dezember 2003 und=
 der Dokumente zur Bek=E4mpfung der Proliferation von Massenvernichtungswaf=
fen gemachten Fortschritte bei der Entwicklung einer spezifisch europ=E4isc=
hen R=FCstungskontrollpolitik. Zugleich ermutigen sie die EU, ihr politisch=
es und =F6konomisches Gewicht auch mit unterschiedlicher Akzentsetzung gege=
n=FCber den USA noch st=E4rker und nachhaltiger zugunsten der Abr=FCstung e=
inzubringen. Als wichtige Beispiele solcher EU-Initiativen werden das Eintr=
eten f=FCr den Abzug taktischer Nuklearwaffen aus Europa, f=FCr v=F6lkerrec=
htlich verbindliche =84negative Sicherheitsgarantien=93 und f=FCr eine Vert=
iefung der L=F6sungsbem=FChungen in den kritischen Proliferationsf=E4llen I=
ran und Nordkorea angef=FChrt, ohne allerdings n=E4her auf das Problem, wie=
 der retardierenden franz=F6sischen und britischen Position in den ersten b=
eiden Punkten begegnet werden kann, einzugehen. <em>Frank Umbach </em>befas=
st sich mit Russland, <em>Jeffrey Lewis</em> mit der Volksrepublik China<em=
>, </em>von denen jeweils keine wesentlichen Impulse f=FCr Abr=FCstung oder=
 R=FCstungskontrolle erwartet werden, solange diese auch in Washington ausb=
leiben.<em> Lewis </em>sieht allerdings ein Bem=FChen Chinas, vor dem Hinte=
rgrund der US-Pl=E4ne zur Raketenabwehr insbesondere durch den Beginn von V=
erhandlungen in der Genfer =84 Conference on Disarmament=93 zur Verhinderun=
g eines Wettr=FCstens im Weltraum eine neue Reaktionsspirale zu verhindern.=
 In ihrem Beitrag zum Nahen und Mittleren Osten zeichnet <em>Margret Johann=
sen</em> ein eher d=FCsteres Bild von Umfang und Intensit=E4t der noch zu b=
ew=E4ltigenden territorialen, gesellschaftlichen und politischen Probleme, =
bevor die beiden zentralen Visionen eines nicht-milit=E4rischen Staates Pal=
=E4stina und eines Nahen Ostens ohne Massenvernichtungswaffen verwirklicht =
werden k=F6nnten. </p>
      <p><em> Christopher Daase </em> und <em>Susanne Feske </em>zeichnen e=
ine dreifache Konfliktstruktur in Asien: die eingebetete Bipolarit=E4t Indi=
en/Pakistan in S=FCdasien, die diffuse Multipolarit=E4t in S=FCdostasien un=
d die asymmetrische Rivalit=E4t in Nordostasien, welche nur durch eine konf=
likt- und kulturspezifische Anpassung der herk=F6mmlichen Konzepte kooperat=
iver R=FCstungssteuerung gemildert werden k=F6nnten<em>. </em></p>
      <p><em> Jan van Aken </em> pr=E4sentiert eine tiefsch=FCrfende und au=
fschlussreiche Fallstudie zur Biowaffen-Inspektion im Irak. Abgerundet wird=
 der Abschnitt durch den Beitrag von <em>Thomas Gebauer </em>=FCber die Rol=
le nichtstaatlicher Akteure. Nach dem Vorbild der erfolgreichen Landminen-K=
ampagne internationaler NGO=92s sieht <em>Gebauer</em> als Antwort auf die =
wachsende Legitimationskrise exklusiv-staatlicher Regulierungsversuche der =
Globalisierung eine Chance f=FCr neue Koalitionen, f=FCr die beispielhaft d=
er =84 Geneva Call=93, ein Zusammenschluss von 20 nichtstaatlichen Akteuren=
 aus allen Kontinenten, mit einer Selbstverpflichtung zur Beachtung des Min=
enbanns stehe. </p>
      <p> Dagegen ist das Fehlen eines eigenen Beitrags zur Politik der USA=
 erstaunlich und wird nur teilweise dadurch ausgeglichen, dass fast alle Be=
itr=E4ge stark auf die jeweilige US-Politik zum behandelten Thema Bezug neh=
men. </p>
      <p> Den Auftakt des Abschnitts =84R=FCstungskontrolle und Massenverni=
chtungswaffen=93 (Abschnitt 3, S. 191=96267) machen Botschafter<em> Dr. Wol=
fgang Hoffmann,</em> bis Anfang 2005 Exekutivsekret=E4r der =84 Preparatory=
 Commission for the Comprehensive Nuclear-Test <strong>(</strong>CTBTO), un=
d <em>Bernhard Wrabetz</em> mit einem umsichtigen und kenntnisreichen Beitr=
ag zum Umfassenden Kernwaffenstoppvertrag. Sie liefern =FCberzeugende Argum=
ente, warum auch f=FCr jene Dutzend Staaten, die bislang die zum Inkrafttre=
ten notwendige Ratifizierung verweigern, ein Teststopp ihre nationalen Sich=
erheitsinteressen besser gew=E4hrleisten w=FCrde, als es die Wiederaufnahme=
 von Nuklearwaffentests k=F6nnte. Wenn jedoch die USA nicht zu ihrer nachdr=
=FCcklichen Unterst=FCtzung des Vertrages noch durch die <em>Clinton</em>-A=
dministration zur=FCckkehren, ist kaum mit einem Schlie=DFen der Ratifizier=
ungsl=FCcke zu rechnen. Dies w=E4re ein schwerer R=FCckschlag f=FCr das int=
ernationale nukleare Abr=FCstungs- und Nichtverbreitungsregime insgesamt un=
d umso bedauerlicher, als der Aufbau des ausgekl=FCgelten und wirksamen Ver=
ifikationsregimes des Teststoppvertrages dank der Arbeit des Provisorischen=
 Sekretariats seit 1997 bereits weit vorangebracht werden konnte. </p>
      <p><em> R=FCdiger L=FCdeking,</em> im Ausw=E4rtigen Amt zust=E4ndig f=
=FCr internationale R=FCstungskontrolle und Abr=FCstung, macht in seinem Be=
itrag =84Nukleare R=FCstungskontrolle und Nichtverbreitung=93 nach einer so=
liden Darstellung der Verletzung der Nichtverbreitungsverpflichtungen durch=
 Iran und Nordkorea, der Tolerierung des Status als =84De-facto-Nuklearwaff=
enstaaten=93 von Indien und Pakistan sowie der =84Renaissance der Nuklearwa=
ffen=93 in der Politik der f=FCnf Nuklearm=E4chte ausgehend von der =84 Nuc=
lear Posture Review=93 der US-Administration im Januar 2002 wohl =FCberlegt=
e Vorschl=E4ge f=FCr eine Festigung des NVV. Diese Vorschl=E4ge zur St=E4rk=
ung der Einhaltung der Nichtverbreitungsverpflichtung, zu einer schrittweis=
en Durchsetzung nuklearer Abr=FCstung und zur Universalisierung des Vertrag=
es sind jedoch bedauerlicherweise angesichts des Scheiterns der NVV - =DCbe=
rpr=FCfungskonferenz bislang nicht zum Zuge gekommen. Daher ist zu begr=FC=
=DFen, dass sich nun gleichgesinnte Staaten, darunter auch Deutschland, zu =
einem Artikel VI-Forum zusammengeschlossen haben, um Wege zur Erf=FCllung d=
er nuklearen Abr=FCstungsverpflichtung aufzuzeigen. Zu Recht bedauert <em>L=
=FCdeking </em>die Blockade jeglicher Substanzverhandlungen auf der Genfer =
Abr=FCstungskonferenz, insbesondere auch zu dem dringlichen Verbot der Prod=
uktion von Spaltmaterialien f=FCr Waffenzwecke ( cut off/FMCT und zu Themen=
 wie der Verhinderung des Wettr=FCstens im Weltall. Auch hinsichtlich der P=
roblematik substrategischer Nuklearwaffen in Europa tritt <em>L=FCdeking</e=
m> f=FCr einen schrittweisen r=FCstungskontrollpolitischen Ansatz ein, der =
eine =DCberpr=FCfung der NATO-Position erfordert, sich aber vor allem auch =
an der von <em>Umbach</em> in der russischen Haltung konstatierten Validier=
ung der substrategischen Nuklearwaffen sto=DFen w=FCrde. </p>
      <p><em> Annette Schaper </em> schildert eindringlich die Gefahr von =
=84Nuklearterrorismus als neue Herausforderung an die R=FCstungskontrolle=
=93, die angesichts des weltweiten Bestandes von rund 450 Tonnen milit=E4ri=
schen und zivilen Plutoniums und von =FCber 1700 Tonnen hochangereicherten =
Urans (HEU) untersch=E4tzt werde. Bei den L=F6sungsans=E4tzen geht die Auto=
rin zwar auf das =84Cooperative Threat Reduction=93-Programm der USA, auf d=
as Programm der Internationalen Atomenergiebeh=F6rde zum Schutz gegen Nukle=
arterrorismus, auf die Verhandlungen zum Abkommen =FCber den physischen Sch=
utz von Nuklearmaterial und die dringende Notwendigkeit einer korrekten wel=
tweiten Bilanzierung des Nuklearmaterials sowie eines =84 cut-off=93-Abkomm=
ens ein. Der eigens vom VN-Sicherheitsrat im Lichte der Terroranschl=E4ge d=
es 11. September geschaffene Ausschuss zur Vermeidung der Weiterverbreitung=
 von Massenvernichtungswaffen an nichtstaatliche Akteure und die zugrunde l=
iegende Resolution 1540 des Sicherheitsrats, welche alle Mitgliedstaaten zu=
 gesetzgeberischen, strafrechtlichen und administrativen Ma=DFnahmen zur Ve=
rhinderung einer solchen Verbreitung verpflichtet, wird jedoch mit keinem W=
ort erw=E4hnt. </p>
      <p> In einem umfassenderen Sinn begr=FCndet<em> Wolfgang Liebert </em=
>die Notwendigkeit einer St=E4rkung der Proliferationsresistenz sowohl gege=
n=FCber Staaten als auch nichtstaatlichen Akteuren. Er sieht eine gewisse R=
enaissance dieses in den sp=E4ten Siebzigern entwickelten Konzeptes, welche=
s f=FCr Kernwaffen- und Nichtkernwaffenstaaten gleicherma=DFen konkrete tec=
hnische Ma=DFnahmen f=FCr eine Reduzierung waffengr=E4diger (isotopenreiner=
) Nukleartechnologie, flankiert durch einen massiven Ausbau regenerativer E=
nergietechnologien, beinhaltet. </p>
      <p> Bez=FCglich der B- und C-Waffen-Kategorie schildern <em>Iris Hung=
er/Oliver Meier/Jan van Aken</em> engagiert die politischen Handlungsm=F6gl=
ichkeiten zur Kontrolle biologischer Waffen und <em>Ulrike Kronfeld-Goharan=
i/Paul F. Walker</em> den Stand und die Perspektiven der Chemiewaffen-Konve=
ntion. Ebenso wie beim Nuklearterrorismus w=E4re eine Behandlung der Gefahr=
, dass diese Waffen in terroristische H=E4nde fallen, sinnvoll gewesen. </p=
>
      <p> Den Abschnitt =FCber konventionelle R=FCstungskontrolle (Abschnit=
t 4, S. 269=96337) leiten <em>Hans-Joachim Schmidt</em> und <em>Wofgang Zel=
lner</em> mit einem Beitrag =FCber die Bew=E4hrungsprobe des angepassten KS=
E-Vertrages (Vertrag =FCber Konventionelle Streitkr=E4fte in Europa) auf de=
r n=E4chsten KSE-=DCberpr=FCfungskonferenz im Mai 2006 ein. Sp=E4testens da=
nn wird sich zeigen, ob die USA und Russland unilaterale Machtinteressen da=
uerhaft h=F6her bewerten als strategische R=FCstungskontrollstabilit=E4t in=
 ganz Europa einschlie=DFlich der neuralgischen Flankenregionen. </p>
      <p> Oberst i.G.<em> Wolfgang Richter</em> weist in seinem kenntnisrei=
chen und fundierten Beitrag =FCber den Stand der internationalen Verhandlun=
gen zu kleinen und leichten Kriegswaffen (SALW) die dringende Notwendigkeit=
 weiterer internationaler Schritte zur Beschr=E4nkung der Weiterverbreitung=
 dieser Waffen nach. Er bewertet zu Recht das 2001 im Konsens verabschiedet=
e VN-Aktionsprogramm gegen den illegalen Handel mit SALW in allen seinen As=
pekten als ermutigenden Schritt, der jedoch der Festigung und Vervollst=E4n=
digung bed=FCrfe. Vor dem Hintergrund, dass diese Waffen vor allem in inner=
staatlichen Konflikten zum Einsatz kommen und - wie es anschaulich Generals=
ekret=E4r Kofi Annan ausdr=FCckte - die =93eigentlichen Massenvernichtungsw=
affen=94 darstellen, fordert <em>Richter </em>energische Schritte der inter=
nationalen Gemeinschaft und der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zur =
Bek=E4mpfung des illegalen Waffenhandels sowie der destabilisierenden Waffe=
nanh=E4ufung. Dazu seien internationale Abkommen zur Markierung, Registrier=
ung und Nachverfolgung von kleinen und leichten Kriegswaffen =96 ein solche=
s ist im Juni 2005 wegen US-Widerstandes leider nur als politisch verbindli=
ches Abkommen zustande gekommen =96, ein qualifiziertes Verbot der Beliefer=
ung nichtstaatlicher Akteure, eine internationale Verst=E4ndigung =FCber Mi=
ndeststandards f=FCr Zugang und Erwerb von Kriegswaffen durch nichtstaatlic=
he Einrichtungen und Privatpersonen sowie bessere Transparenzma=DFnahmen wi=
e die von der VN-Generalversammlung j=FCngst empfohlene Einbeziehung von SA=
LW in das VN-Waffenregister ebenso wie nationale Ma=DFnahmen zur Export- un=
d Importbeschr=E4nkung einschlie=DFlich Endverbleibsgew=E4hr, zur sicheren =
Lagerhaltung sowie zur Zerst=F6rung =FCberz=E4hliger Waffenbest=E4nde notwe=
ndig. Leider bleibt jedoch der wichtige Bereich der Regelung des Brokering =
(Waffenvermittlungsgesch=E4fte) im SALW-Bereich, das die illegalen Waffenst=
r=F6me oft erst erm=F6glicht, ausgespart. </p>
      <p> Eine weitgehend problemlose erste Implementierungsphase des Vertr=
ages =FCber den Offenen Himmel, der den gesamten Luftraum seiner Mitgliedst=
aaten von =84Vancouver bis Wladiwostok=93 f=FCr kooperative Beobachtungs=FC=
berfl=FCge =F6ffnet, konstatieren <em>Ernst Britting</em> und <em>Hartwig S=
pitzer</em>. Sie leiten daraus ein umsichtig zu nutzendes Potenzial f=FCr e=
in erweitertes Einsatzspektrum mit einer systematischeren und =FCbergreifen=
den Nutzung f=FCr die Verifikation von R=FCstungskontrollabkommen =FCber de=
n KSE-Vertrag und das Wiener Dokument hinaus ab. </p>
      <p> In ihrem Beitrag =93Die Zukunft der R=FCstungskontrolle: Perspekt=
iven bei der Implementierung und Verifikation=94 sehen der Bundestagsabgeor=
dnete und Mitglied im Unterausschuss des Bundestages f=FCr R=FCstungskontro=
lle und Abr=FCstung,<em> Rolf M=FCtzenich</em>, und sein B=FCroleiter <em>M=
atthias Z. Karadi</em> angesichts der r=FCstungstechnischen und milit=E4ris=
chen =DCberlegenheit der USA und dem augenscheinlichen Desinteresse der der=
zeitigen Administration an Abr=FCstung und R=FCstungskontrolle einen dornig=
en Weg f=FCr globale Bem=FChungen, auf dem sich R=FCstungskontrolle zunehme=
nd von einem erfolgsorientierten zu einem =93prozessorientierten Ansatz=94 =
wandeln m=FCsse. Priorit=E4r m=FCssten die regionalen R=FCstungsregime gefe=
stigt, vorhandene Vertr=E4ge =93krisenfest=94 und neue Initiativen im Berei=
ch neuer Technologien und Kleinwaffen ergriffen werden. Zu Recht sehen die =
Autoren auch in der Verfolgung selektiver Initiativen gleich gesinnter Staa=
ten einen m=F6glichen Weg zur =DCberwindung von R=FCstungskontrollblockaden=
. Ebenso sehen sie in der Nutzung des technologischen Fortschritts auch f=
=FCr die R=FCstungskontrolle und insbesondere f=FCr die Schaffung innovativ=
er =DCberpr=FCfungs-, Kontroll- und =DCberwachungsregime, einschlie=DFlich =
der Satellitenfernerkundung, einen wichtigen Beitrag zur St=E4rkung von R=
=FCstungskontrollabkommen. Nach =DCberwindung des Ost-West-Konfliktes h=E4t=
ten spezialisierte internationale Beh=F6rden wie die Internationale Atomene=
rgiebeh=F6rde in Wien , die Organisation f=FCr das Verbot von Chemiewaffen =
in Den Haag (OVCW) und die im Aufbau befindliche Atomteststopporganisation =
(CTBTO) die Durchf=FChrung der ehemals allein national gehandhabten Verifik=
ationsaufgaben =FCbernommen. National sei das Zentrum f=FCr Verifikationsau=
fgaben der Bundeswehr vorbildhaft. </p>
      <p> Im abschlie=DFenden Abschnitt =FCber Pr=E4ventive R=FCstungskontr=
olle und Technologie (Abschnitt 5, S. 339=96383) untersuchen <em>Martin Kah=
l</em> und <em>Christian M=F6lling</em> mit einem stark technologisch orien=
tierten Aufsatz die Bedingungen und M=F6glichkeiten f=FCr R=FCstungskontrol=
le hinsichtlich der =84 Revolution in Military Affairs=93 (RMA). Sie weisen=
 einen erheblichen Handlungsdruck nach, um den absehbaren negativen Folgen =
einer unkontrollierten Fortentwicklung der Revolutionierung der Milit=E4rte=
chnologie insbesondere durch die Einbeziehung der Informationstechnologien =
in weite Teile der Milit=E4rstrukturen entgegen zu wirken. Angesichts des D=
esinteresses der USA an einer Selbstbindung sehen die Autoren jedoch kaum C=
hancen f=FCr globale L=F6sungen, allenfalls f=FCr regionale Ans=E4tze. </p>
      <p><em> J=FCrgen Scheffran </em> stellt detailreich die Bem=FChungen =
um eine internationale Kontrolle ballistischer Raketen als Alternative zur =
R=FCstungsdynamik bei diesen und anderen Tr=E4gersystemen dar. Er schildert=
 die wichtigsten internationalen Initiativen wie das 1987 zwischen den f=FC=
hrenden westlichen Industrienationen vereinbarte =84 Missile Technology Con=
trol Regime=93 (MTCR), das Ende der Neunziger zwischen den USA und Russland=
 diskutierte =84 Global Protection Against Limited Strikes=93 (GPALS<em>)</=
em> mit einem Datenaustausch =FCber Starts ballistischer Raketen, den Haage=
r =84 International Code of Conduct (IcoC) Against Missile Proliferation=93=
 vom November 2002 und die US-amerikanische =84 Proliferation Security Init=
aitive=93 (PSI) von 2003. Darauf aufbauend entwirft der Autor ein =FCberzeu=
gendes Konzept f=FCr ein wirksames Raketenkontrollsystem als langwierigen, =
stufenweisen Prozess, der neben quantitativen Obergrenzen auch qualitative =
Beschr=E4nkungen der technologischen Komponenten sowie leicht verifizierbar=
e Flugtestmoratorien umfassen und in den Kontext eines Kontrollregimes f=FC=
r Weltraumr=FCstung und Raketenabwehr integriert werden k=F6nnte. </p>
      <p> In ihrem Schlussbeitrag behandeln <em>G=F6tz Neuneck </em>und <em=
>Andre Rothkirch</em> die Chancen und Hindernisse f=FCr eine pr=E4ventive =
=93R=FCstungskontrolle im Weltraum: Technologie, Transparenz und Vertrauens=
bildung=94 =96 eine Aufgabe von kaum zu =FCbersch=E4tzender Bedeutung auch =
f=FCr die Begrenzung der R=FCstungsdynamik auf der Erde. Sie weisen =FCberz=
eugend nach, dass die Menschheit an der Schwelle zur Bewaffnung des hoheits=
freien Weltraums aufgerufen ist, auf der Grundlage insbesondere des Weltrau=
mvertrages von 1968 sowie bereits bestehender, den Weltraum betreffender pa=
rtieller R=FCstungskontrollabkommen, durch eine vollst=E4ndige =C4chtung vo=
n Weltraumwaffen einen entscheidenden Beitrag zur Verhinderung eines Wettr=
=FCstens zu leisten. Ob sie diese Chance pr=E4ventiver R=FCstungskontrolle =
nutzt, h=E4ngt vor allem davon ab, ob die internationale Gemeinschaft die p=
olitische Kraft aufbringt, den einseitigen Hegemoniebestrebungen der USA, d=
en Weltraum auch mittels der Stationierung von Weltraumwaffen zu beherrsche=
n, widerstehen kann. Hier sind insbesondere die f=FChrenden zivilen Weltrau=
mm=E4chte aufgerufen, ihrer Verantwortung zur Gew=E4hrleistung des v=F6lker=
rechtlichen =93Grundsatzes der ausschlie=DFlich friedlichen Nutzung des Wel=
traums=94 gerecht zu werden. Eine internationale Konferenz anl=E4sslich des=
 40. Jahrestages des Weltraumvertrages k=F6nnte, zun=E4chst durch eine Init=
iative gleich gesinnter Staaten (letztlich wohl die gesamte Staatengemeinsc=
haft minus eins), ein Zusatzprotokoll zum Weltraumvertrag mit einem ausdr=
=FCcklichen Verbot von Weltraumwaffen ausarbeiten. Die Elemente eines solch=
en Protokolls legen die Autoren gest=FCtzt auf vielf=E4ltige Vorschl=E4ge v=
on Staaten und Nichtregierungsorganisationen, sorgf=E4ltig dar.. </p>
      <p> Der gro=DFe Nutzen des Sammelbandes liegt in der Zusammenf=FChrun=
g fundierter Analysen zu den wichtigsten, dr=E4ngenden R=FCstungskontrollth=
emen der Gegenwart und einer Einsch=E4tzung der Zukunftsperspektiven notwen=
diger internationaler Ma=DFnahmen. Der Band ist eine gelungene und n=FCtzli=
che Mischung aus mehr theoretisch ansetzenden Aufs=E4tzen f=FChrender Wisse=
nschaftler und Friedensforscher sowie mehr an M=F6glichkeiten praktischer P=
olitik orientierter Beitr=E4ge von Politikern und Praktikern. Das mit Schau=
bildern und Tabellen angereicherte Buch ist daher nicht nur f=FCr die an de=
r R=FCstungskontrolle interessierte Fachwelt eine unsch=E4tzbare Zusammenst=
ellung des aktuellen Forschungsstandes, sondern auch f=FCr ein breiteres Pu=
blikum zum Verst=E4ndnis der R=FCstungsdynamik und ihres Einflusses auf die=
 Zukunft des Weltgeschehens nachdr=FCcklich zu empfehlen. </p>
      <p align=3D"right"><em> Detlev Wolter, New York</em><a href=3D"https:=
//www.fes.de/ipg/arc_06_d/02_06_d/r_2_06_4.htm#_ftn1" name=3D"_ftnref1"><em=
> *</em></a></p>
    <p><a href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/02_06_d/r_2_06_4.htm#_ftn=
ref1" name=3D"_ftn1"> *</a> Dr. Detlev Wolter, Referatsleiter f=FCr Grundsa=
tzfragen der EU-Politik und Europarecht, Staatskanzlei Brandenburg, war von=
 2003-2005 politischer Referent in der St=E4ndigen Vertretung Deutschlands =
bei den Vereinten Nationen in New York, seit 2004 Vorsitzender der Gruppe I=
nteressierter Staaten f=FCr Praktische Abr=FCstungsma=DFnahmen und Vizepr=
=E4sident des Ersten Ausschusses (Abr=FCstung und internationale Sicherheit=
) der 59. VN-Generalversammlung. Er vertritt ausschlie=DFlich seine pers=F6=
nliche Ansicht. </p></td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" colspan=3D"3">&lt;&lt; <b><a href=3D"https://www.fe=
s.de/ipg/arc_06_d/02_06_d/re_02_06.htm" target=3D"_self">zur=FCck=20
      Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td>
  </tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
<table width=3D"100%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tb=
ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich-Ebert-Stiftung</td>
  <td class=3D"unter">&nbsp;</td>
          <td class=3D"unter">net edition: Gerda Axer-D=E4mmer | 4/2006</td=
>
          <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"ht=
tps://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.d=
e/ipg/arc_06_d/02_06_d/r_2_06_4.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


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