From: <Saved by Blink>
Snapshot-Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/03_06_d/r_3_06_3.htm
Subject: Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft
Date: Wed, 28 Jan 2026 12:47:46 +0100
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/related;
	type="text/html";
	boundary="----MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----"


------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: text/html
Content-ID: <frame-7F8CEA20FB87B9FB928C8DDF0A03636E@mhtml.blink>
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/03_06_d/r_3_06_3.htm

<html><head><meta http-equiv=3D"Content-Type" content=3D"text/html; charset=
=3Dwindows-1252"><link rel=3D"stylesheet" type=3D"text/css" href=3D"cid:css=
-aadacbf9-f524-4da4-87df-eb99d3bde90d@mhtml.blink" />
<title>Zeitschrift: Internationale Politik und Gesellschaft</title>

<link rel=3D"stylesheet" href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/css/text.c=
ss" type=3D"text/css">
<link rel=3D"stylesheet" href=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/css/links.=
css" type=3D"text/css">

</head>

<body bgcolor=3D"#EFF6FA" text=3D"#000000" marginwidth=3D"0" marginheight=
=3D"0" leftmargin=3D"0" topmargin=3D"0">
<table width=3D"97%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tbo=
dy><tr> <td width=3D"2%" class=3D"platz" height=3D"20"><img src=3D"https://=
www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif" height=3D"20" width=3D"15"></td><td wi=
dth=3D"2%" class=3D"platz"><img src=3D"https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/s=
pac.gif" height=3D"20" width=3D"20"></td><td width=3D"23%" class=3D"platz">=
&nbsp;<a name=3D"anf"></a></td><td width=3D"45%" class=3D"platz">&nbsp;</td=
><td width=3D"25%" class=3D"platz">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" colspan=3D"3">J. ANGELO CORLETT:<br>
    Terrorism. A Philosophical Analysis</td>
    <td class=3D"ueber" valign=3D"top" rowspan=3D"6" align=3D"right"><br>=
=20
&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td cl=
ass=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top"><span class=3D"Stil1">Heft 3/2006</s=
pan></td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr> <tr> <td class=3D"t=
ext">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"=
unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;<=
/td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td colspan=3D"3" valign=3D"top" class=3D"Stil2 unter"><strong>Dordrech=
t 2004<br>
    Kluwer Academic Publishers, 228 S.</strong></td>
  </tr> <tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"to=
p" colspan=3D"3">&nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" valign=3D"top" colspan=3D"4">=20
      <p class=3D"Stil2"> L=E4sst sich Terrorismus moralisch rechtfertigen?=
 Eine Frage, die paradox, wenn=20
        nicht sogar obsz=F6n erscheint: hat Terrorismus doch =BBa connotati=
on of evil, indiscriminate=20
        violence, or brutality=AB.1<br>
        <br>
        J. Angelo Corlett, der an der San Diego State University Philosophi=
e unterrichtet,=20
        unternimmt dennoch den Versuch, eine Theorie f=FCr einen gerechten =
und=20
        damit auch gerechtfertigten Terrorismus zu entwickeln. Und anders a=
ls die Diskussion=20
        um das Buch =BBNach dem Terror=AB von Ted Honderich vermuten l=E4ss=
t,2=20
        bewegt sich Corletts Argumentation vor dem Hintergrund einer =96 zu=
mindest im=20
        angels=E4chsischen Sprachraum =96 intensiven philosophischen Ausein=
andersetzung=20
        mit diesem Thema.3<br>
        <br>
        Aber kann Terrorismus =FCberhaupt gerechtfertigt sein? Ist Terroris=
mus nicht,=20
      wie es Michael Walzer formuliert hat, =BBthe random murder of innocen=
t people=AB4 =96 und damit per se illegitim und durch nichts zu rechtfertig=
en? Corlett begegnet=20
      diesem Vorwurf mit einer einfachen Feststellung: =BBBut even if terro=
rism is unconcerned=20
      with the harming of innocent persons, it hardly follows from this sup=
position=20
      that terrorism must be directed at innocents=AB.5 Konsequent geht Cor=
lett=20
      darum in seiner Untersuchung von der Annahme aus, dass Terrorismus ni=
cht=20
      zwangsl=E4ufig Unschuldige verletzt und t=F6tet. Er nennt daf=FCr zwe=
i Beispiele, die=20
      Anschl=E4ge des anc, die sich vor allem gegen die Infrastruktur des A=
partheidregimes=20
      richteten, und terroristische Bombenanschl=E4ge, die sich nur gegen G=
eb=E4ude=20
      oder Einrichtungen richten, aber keine Menschen verletzen oder t=F6te=
n.6=20
      Und tats=E4chlich macht die Frage nach einer m=F6glichen Rechtfertigu=
ng von Terrorismus=20
      nur dann Sinn, wenn man sie ergebnisoffen versteht: =BBA justificatio=
n of=20
      terrorism is needed which captures all or most of the essential featu=
res of it while=20
      not begging the question against the moral justification of terrorism=
=AB.7<br>
      <br>
      Ausgangspunkt f=FCr die Suche nach einer m=F6glichen Rechtfertigung v=
on Terrorismus=20
      ist eine Definition, die sich in einem wesentlichen Punkt von den=20
      bekannten Terrorismus-Definitionen unterscheidet. Sie ist neutral; ih=
r fehlt die=20
      Beschreibung von Terrorismus als Gewalt gegen Unschuldige =96 und dam=
it auch=20
      die grunds=E4tzliche moralische Verurteilung:=20
      <br>
      <br>
      =BBTerrorism is the attempt to achieve (or prevent) political, social=
, economic, or=20
      religious change by the actual or threatened use of violence against =
other persons=20
      or other persons=92 property; the violence (or threat thereof) employ=
ed therein is=20
      aimed partly at destabilizing (or maintaining) an existing political =
or social order,=20
      but mainly at publicing the goals or causes espoused by the agents or=
 by those on=20
      whose behalf the agents act; often though not always, terrorism is ai=
med at provoking=20
      extreme counter-measures which will win public support for the terror=
ists and=20
      their goals or causes.=AB8<br>
      <br>
      F=FCr Corlett ist Terrorismus damit lediglich eine Spielart politisch=
er Gewalt, deren=20
      Legitimit=E4t oder Illegitimit=E4t erst erwiesen werden muss. Zu dies=
er neutralen=20
      Definition kommt Corlett =FCber eine Liste politischer Gewalttaten, d=
ie von den=20
      Anschl=E4gen vom 11. September 2001 bis zur Boston Tea Party9 reicht.=
 F=FCr die Aufst=E4ndischen<br>
      in Amerika war ihr Kampf legitim, ein Unabh=E4ngigkeitskampf f=FCr=20
      Freiheit und Selbstbestimmung. F=FCr die Krone von England dagegen wa=
r es ein=20
      illegaler, mehr noch: ein illegitimer Aufstand, ein Verbrechen gegen =
geltendes Gesetz.=20
      Heute w=FCrden wir sagen: Terrorismus.10 Womit auch das Kernproblem (=
fast) jeder Terrorismus-Debatte benannt ist, n=E4mlich die Frage nach dem, =
was als=20
      Terrorismus (und damit als gemeinhin illegitim) zu gelten hat, und wa=
s legitimer=20
      Widerstand oder legitimer Befreiungskampf ist: =BBOne person=92s free=
domfighter is=20
      another person=92s terrorist.=AB11<br>
      <br>
      Legitimationstheoretisch begr=FCndet dies zugleich ein Dilemma, auf d=
as Corlett=20
      mit Recht hinweist: =BBIf terrorism is never morally justified, then =
no form of=20
      it is=AB.12 Oder anders formuliert: Wenn nicht-staatliche politische =
Gewalt13 manchmal=20
      geboten sein kann, ist eine moralische Rechtfertigung von Terrorismus=
 zumindest<br>
      denkbar. Und tats=E4chlich werden in der Literatur verschiedene reale=
 wie=20
      hypothetische F=E4lle behandelt, in der politische Gewalt gerechtfert=
igt erscheint.=20
      Burleigh Taylor Wilkins etwa argumentiert, dass im =BBDritten Reich=
=AB Anschl=E4ge=20
      auch gegen Zivilisten moralisch gerechtfertigt gewesen w=E4ren, die d=
as Ziel hatten,=20
      den Massenmord oder die Deportationen zu stoppen.14 Und Seumas Miller=
 h=E4tte=20
      Anschl=E4ge des ANC in S=FCdafrika f=FCr gerechtfertigt gehalten, die=
 sich gegen die=20
      Funktionstr=E4ger des Apartheid-Regimes gerichtet h=E4tten.15<br>
      <br>
      Was die Autoren hier benutzen ist das Argument der Notwehr und der No=
thilfe:=20
      Wenn ich einen Angriff auf mein Leben nicht anders abwehren kann, als=
 den=20
      Angreifer zu t=F6ten, so darf ich das. Und wenn ich den Angriff auf d=
as Leben eines=20
      Unschuldigen, zum Beispiel auf ein Kind, nur verhindern kann, indem i=
ch den=20
      Angreifer t=F6te, so darf ich das auch. Ein Argument, das auch im Ver=
h=E4ltnis zum=20
      Staat oder zu einer anderen Bev=F6lkerungsgruppe gelten muss.16 Ander=
nfalls, um=20
      ein aktuelles Beispiel zu benutzen, h=E4tte die afrikanische Bev=F6lk=
erung in der Region=20
      Darfur im Sudan nicht das moralische Recht, sich auch mit Gewalt gege=
n die=20
      Vertreibungen, die Vergewaltigungen und das Morden zu wehren. <br>
      <br>
      Auch Corlett benutzt das Prinzip der Notwehr und der Nothilfe, um ein=
en=20
      mehrstufigen und an den Bestimmung der Theorie des gerechten Kriegs o=
rientierten=20
      Kriterienkatalog zur =DCberpr=FCfung der Legitimit=E4t von Terrorismu=
s zu entwickeln:<br>
      <br>
      =BBS is morally justified in employing terrorism, T, in certain circu=
mstances, C,=20
      and at a given time, t1, to the extent that:<br>
      S, being morally innocent, is defending herself or another morally in=
nocent individual=20
      or group of moral innocents in the face of a significant form of inju=
stice=20
      in C at t1, and concerning which injustice S [or the one(s) defended =
by S] is (are)=20
      morally innocent;<br>
      <br>
      S is as conscientiously selective as possible in her choice of terror=
ist targets in=20
      C at t1 =96 tn;<br>
      <br>
      In C at t1, S directs terrorist activity both proportionately and onl=
y against=20
      those clearly guilty of committing acts of significant injustice;<br>
      <br>
      if time and circumstance permits, S attempts non-violent means of pol=
itical, social,=20
      economic or religious change in good faith;<br>
      <br>
      S plans T so as to best achieve the cessation of the conditions of in=
justice which=20
      might justify the use of T in the first place; and<br>
      <br>
      it is morally justified for others in relevantly similar circumstance=
s to engage in=20
      T.=AB17</p>
      <p class=3D"Stil2">        Auff=E4llig ist der Wert, den Corlett auf =
die =BBmoralische Unschuld=AB legt. Sie=20
        dient ihm als entscheidendes Bewertungskriterium der Legitimit=E4t =
politischer Gewalt.=20
        Mit Hilfe der =BBmoralischen Unschuld=AB =96 als Kategorie f=FCr de=
n T=E4ter wie=20
        auch den/die zu Sch=FCtzenden =96 gelingt es Corlett, den moralisch=
 massivsten Vorwurf=20
        gegen terroristische Gewalt zu entsch=E4rfen: dass sie sich gegen U=
nschuldige=20
        richtet. In einer Erwiderung auf Carl Wellman, der Terrorismus als =
die Verletzung=20
        der Grundrechte des Menschen und damit als nicht-rechtfertigbar abl=
ehnt 18, fragt=20
        Corlett:<br>
        <br>
=BBHow is it, then, that an oppressor has a right not to be terrorized, esp=
ecially=20
by those whom he has abused? How much weaker is the oppressor=92s claim to =
not=20
be a victim of terrorism when that oppressor has already victimized others =
by way=20
of terrorism?=AB19<br>
<br>
Die Antwort gibt sich Corlett selbst:=20
=BBThus it seems that there is no inviolable or absolute and non-conflictab=
le<br>
moral right to not become a victim of terrorist action, unless, of course, =
one is=20
truly innocent of harming the terrorist and/or her property, or someone on =
whose=20
behalf the terrorist chooses to act.=AB20 <br>
<br>
Damit erh=E4lt das Prinzip der Diskriminierung, das im gerechten Krieg den=
=20
Schutz der Nichtk=E4mpfenden verlangt, bei Corlett den Status eines kategor=
ischen=20
Imperativs: Gerechter Terrorismus verschont Unschuldige =96 ausnahmslos! Un=
d=20
damit kommt man mit Corlett zu einem eindeutigen Urteil =FCber die j=FCngst=
en Terroranschl=E4ge=20
(vom 11. September, 11. M=E4rz oder dem =DCberfall auf die Schule in=20
Beslan): Sie m=FCssen alle als ungerechtfertigt, als Verbrechen disqualifiz=
iert werden.=20
Was unserem moralischen Urteil entspricht.<br>
<br>
Dennoch scheitert Corlett am Ende am Problem der Vermittlung zwischen=20
seinem moralischen Anspruch und dem, was man mit Michael Walzer die =BBmora=
l=20
reality of political violence=AB 21 nennen k=F6nnte: der Tatsache, dass pol=
itische Gewalt=20
(egal ob sie nun Krieg oder Terrorismus hei=DFt) immer auch unschuldige Opf=
er=20
fordert. Und dass eine Theorie, die =FCber den gerechtfertigten Einsatz pol=
itischer=20
Gewalt befinden will, auch eine Antwort auf die dr=E4ngendste moralische Fr=
age=20
finden muss: L=E4sst sich der Tod von Unschuldigen rechtfertigen?22 Diese A=
ntwort =20
bleibt Corlett schuldig.</p>
      <hr align=3D"left" width=3D"250">
      <br>
      1. Lutz, James M. and Brenda: Global Terrorism, London 2004, S. 9.<br=
>
      <br>
      2. Das im Sommer 2003 erschienene Buch von Ted Honderich versucht, Te=
rrorismus=20
      moralphilosophisch zu rechtfertigen. Nach einer Intervention von Prof=
essor Micha=20
      Brumlik, Direktor des Frankfurter Fritz-Bauer-Instituts, der Honderic=
h und dem<br>
      Suhrkamp Verlag vorwarf, antisemitischen Antizionismus zu verbreiten,=
 nahm der=20
      Verlag das Buch wieder aus seinem Programm. In einem von den Medien w=
enig beachteten=20
      offenen Brief hat Norman Paech, emeritierter Professor f=FCr V=F6lker=
recht an=20
      der Hamburger Universit=E4t f=FCr Wirtschaft und Politik, Honderich g=
egen den Vorwurf=20
      des Antisemitismus in Schutz genommen =96 auch wenn Paech den Rechtfe=
rtigungsversuch=20
      von Terrorismus f=FCr h=F6chst problematisch h=E4lt. (Vgl.: www.unika=
ssel.de/fb10/frieden/themen/Rassismus/honderich.html).<br>
      <br>
      3. Eine Auswahl an Texten, die sich mit der Problematik eines gerecht=
fertigten, eines=20
      moralischen Terrorismus besch=E4ftigen: Khatchadourian, Haig: The Mor=
ality of=20
      Terrorism, New York 1998; Wilkinson, Paul: Political Terrorism, Londo=
n 1974; Seto,=20
      Theodore P.: The Morality of Terrorism (www.lls.edu/academics/faculty=
/pubs/
      seto-moralityterror.pdf); Khan, Ali: A legal Theory of International =
Terrorism=20
      (classes.washburnlaw.edu/khan/publications/19clr945.htm); Narveson, J=
an:<br>
      =BBTerrorism and Morality=AB, in: Frey, R. G. und Christopher W. Morr=
is: Violence, Terrorism=20
and Justice, New York 1991, S. 116=96169; Miller, Seumas: =BBOsama bin Lade=
n,=20
Terrorism and Collective Responsibility=AB, in: Coady, Tony und Michael O=
=92Keefe=20
      (Hrsg.): Terrorism and Justice. Moral Argument in a Threatened World,=
 Victoria=20
      2002, S. 43=9657; Thompson, Janna: =BBTerrorism and the Right to Wage=
 War=AB, in:=20
      Coady und O=92Keefe (Hrsg.): Terrorism and Justice, a.a.O., S. 87=969=
6; Young, Robert:=20
      =BBPolitical Terrorism as a Weapon of the Politcal Powerless=AB, in: =
Coady und O=92Keefe=20
(Hrsg.): Terrorism and Justice, a.a.O., S. 22=9630.<br>
<br>
      4. Walzer, Michael: Just and Unjust Wars, New York 1977, S. 197.
      5. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 117 (Hervorhebung im Original).<br>
      <br>
      6. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 142.<br>
      <br>
      7. Ebd., S. 117.<br>
      <br>
      8. Ebd., S. 119 f. (Hervorhebung im Original).<br>
      <br>
      9. Die Boston Tea Party vom 16. Dezember 1773 versch=E4rfte den Konfl=
ikt zwischen den=20
      amerikanischen Kolonien und dem britischen Mutterland, der schlie=DFl=
ich in den=20
      Unabh=E4ngigkeitskrieg von 1775 bis 1783 m=FCndete.<br>
      <br>
      10. Vgl. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 48. 11. Lutz und Lutz: Global=
 Terrorism, a.a.O., S. 8.<br>
      <br>
      12. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 48.<br>
      <br>
      13. C.A.J. Coady weist darauf hin, dass es etwa 100 verschiedene Defi=
nitionen von Terrorismus=20
      gibt. =DCberwiegend wird dabei aber nicht-staatliche Gewalt, die sich=
 gegen=20
      Zivilisten richtet, als Terrorismus definiert (vgl. Coady, C.A.J.: Te=
rrorism, Just War=20
      and Supreme Emergency, in: Coady und O=92Keefe [Hrsg.]: Terrorism and=
 Justice,=20
      a.a.O., S. 8).<br>
      <br>
      14. Burleigh Taylor Wilkins argumentiert, dass Anschl=E4ge gegen =BBn=
ormale=AB Deutsche=20
      moralisch gerechtfertigt gewesen w=E4ren, die mit dem Ziel ausgef=FCh=
rt worden w=E4ren,=20
      den Massenmord oder die Deportationen zu stoppen (vgl. Wilkins, Burle=
igh=20
      Taylor: Terrorism and Collective Responsibility, London 1992, S. 26).=
<br>
      <br>
      15. =BBGovernment officials who formulated these policies (who were r=
esponsible for=20
      discrimination against blacks, A.B.), administrators who implemented =
them, and=20
      police who enforced them, were all legitimate targets, on the assumpt=
ion that killing=20
      these officials was necessary in order to halt these rights violation=
s.=AB (Miller,=20
      Seumas: Osama bin Laden, Terrorism and Collective Responsibility, a.a=
.O., S. 56).<br>
      <br>
      16. Vgl.: Meggle, Georg: =BBIst dieser Krieg gut? Ein ethischer Komme=
ntar=AB, in: Merkel, Reinhard: Der Kosovo-Krieg und das V=F6lkerrecht, Fran=
kfurt/Main 2000, S. 140 f. 17. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 126 f. (Hervo=
rhebung im Original).<br>
      <br>
      18. Wellman, Carl: =BBOn Terrorism itself=AB, in: Journal of Value In=
quiry, 13 (1979), S. 156=96
      160.<br>
      <br>
      19. Corlett: Terrorism, a.a.O., S. 136.<br>
      <br>
      20.Ebd., S. 136. <br>     =20
      <p align=3D"right" class=3D"Stil3">Andreas Bock<br>
  Geschwister-Scholl-Institut f=FCr politische Wissenschaft, M=FCnchen</p>
    </td></tr>=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" val=
ign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp=
; </td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" va=
lign=3D"top">&nbsp;</td><td class=3D"unter" valign=3D"top">&nbsp;</td></tr>=
=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text">&nbsp;</td><td class=3D"text">&nbsp;</td>
    <td class=3D"unter" colspan=3D"3">&lt;&lt; <b><a href=3D"https://www.fe=
s.de/ipg/arc_06_d/03_06_d/re_03_06.htm" target=3D"_self">zur=FCck=20
      Rezensionen/ =DCbersicht</a></b></td>
  </tr>=20
<tr> <td class=3D"platz" height=3D"6" colspan=3D"5">&nbsp;</td></tr> <tr> <=
td class=3D"text" height=3D"25">&nbsp;</td><td class=3D"unter" height=3D"25=
" colspan=3D"4">=20
<table width=3D"100%" border=3D"0" cellspacing=3D"0" cellpadding=3D"0"> <tb=
ody><tr> <td class=3D"unter" colspan=3D"5" bgcolor=3D"#111100"><img src=3D"=
https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif" width=3D"2" height=3D"1"></td>=
</tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td clas=
s=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter">&=
nbsp;</td></tr>=20
<tr> <td class=3D"unter">=A9 Friedrich-Ebert-Stiftung</td>
  <td class=3D"unter">&nbsp;</td>
          <td class=3D"unter">net edition: Gerda Axer-D=E4mmer | 7/2006</td=
>
          <td class=3D"unter">&nbsp;</td><td class=3D"unter"><img src=3D"ht=
tps://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/pfeil.gif"><b><a href=3D"https://www.fes.d=
e/ipg/arc_06_d/03_06_d/r_3_06_3.htm#anf">=20
Top</a></b></td></tr> </tbody></table><br> </td></tr> </tbody></table>


</body></html>
------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: image/gif
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/pfeil.gif

R0lGODlhDwAMAMQAAN7q8pm51Jq51N/q87bN4cPX5sbY59fl79bk763G3MTX5+Ls9IeszM/f7Haf
xNjl8GCPunyjxq3H3e/2+gAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAACH5BAAA
AAAALAAAAAAPAAwAQAVB4CSOZLkshqOua3KOgyQJECM35QjIEl4esgBkOLT1JoWIcslcEnIxX060
4x1LVWHxJkLIaESiEadomp+PtHrNDgEAOw==

------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: image/gif
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/hg/spac.gif

R0lGODlhAgACAIAAAPT2+QAAACH5BAEAAAAALAAAAAACAAIAQAIChFEAOw==

------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/css/links.css

@charset "windows-1252";

a:link { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; color: rgb(153, 0, 0); tex=
t-decoration: none; }

a:visited { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; text-decoration: none; =
color: rgb(153, 0, 0); }

a:hover { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; color: rgb(204, 0, 0); te=
xt-decoration: none; }

a:active { font-family: Verdana, Arial, Helvetica; text-decoration: none; c=
olor: rgb(153, 0, 0); }
------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://www.fes.de/ipg/arc_06_d/css/text.css

@charset "windows-1252";

.text { font-family: Verdana, Arial, "Helvetica sans-serif"; font-size: 12p=
x; color: rgb(17, 17, 0); }

.unter { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11p=
x; color: rgb(17, 17, 0); }

.platz { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 2px=
; color: rgb(17, 17, 0); }

.ueber1 { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13=
px; color: rgb(17, 17, 0); font-weight: bold; }

.ueber { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 15p=
x; font-weight: bold; color: rgb(17, 17, 0); }
------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G----
Content-Type: text/css
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: cid:css-aadacbf9-f524-4da4-87df-eb99d3bde90d@mhtml.blink

@charset "windows-1252";

body { }

.Stil1 { font-size: 12px; font-weight: bold; }

.Stil2 { font-size: 12px; }

.Stil3 { font-size: 12px; font-style: italic; }
------MultipartBoundary--aJACsYsZzni7zf8UUjJV9cZG5hSiab1jrCH1i8fu7G------
