From: <Saved by Blink>
Snapshot-Content-Location: https://library.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm
Subject: Friedrich-Ebert-Stiftung London/Publications - extrc(d)
Date: Wed, 7 May 2025 14:26:09 +0200
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/related;
	type="text/html";
	boundary="----MultipartBoundary--GlYlSjZ7i3YZLVnjyCUFVuxMkY0QRyHEJiZNv0SpQ1----"


------MultipartBoundary--GlYlSjZ7i3YZLVnjyCUFVuxMkY0QRyHEJiZNv0SpQ1----
Content-Type: text/html
Content-ID: <frame-25B8E0CDFDC2DC978853453E6CA0A38B@mhtml.blink>
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Location: https://library.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm

<!-- Document information --><html><head><meta http-equiv=3D"Content-Type" =
content=3D"text/html; charset=3Dwindows-1252">

<title>Friedrich-Ebert-Stiftung London/Publications - extrc(d)</title>

<meta name=3D"Description" content=3D"Friedrich-Ebert-Stiftung London">
<meta name=3D"Generator" content=3D"Ruth Ziegler">
<meta name=3D"Keywords" content=3D"politics,Politik,NGO,London,Europe,Stift=
ung,foundation">
</head>

<!-- Page background, colours etc. -->
<body bgcolor=3D"White" text=3D"#4F4F4F" link=3D"blue" vlink=3D"blue" alink=
=3D"red" leftmargin=3D"12" topmargin=3D"8">

<table>
<tbody><tr>
<td><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/red.gif" alt=3D"bar" wi=
dth=3D"100" height=3D"20">
</td><td align=3D"Right" valign=3D"Top" width=3D"620"><font face=3D"verdana=
,arial,helvetica"><b><font size=3D"2" color=3D"Blue">LONDON OFFICE</font></=
b></font></td>
</tr>
<tr>
<td><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/logofes.gif" alt=3D"log=
o" width=3D"100" height=3D"57">
</td><td align=3D"Right" valign=3D"Bottom" width=3D"620"><font face=3D"verd=
ana,arial,helvetica"><b><font size=3D"2" color=3D"Red">Publikationen</font>=
</b></font></td>
</tr></tbody></table>


<font face=3D"verdana,arial,helvetica">
<div align=3D"justify">

<p><br><br></p><center><b><h3>DIE "STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT" ZWISCHEN GRO=
SSBRITANNIEN UND DEUTSCHLAND</h3></b></center>
<br>
<center><h5> Rede des britischen Europaministers Peter Hain MP anl=E4sslich=
 der Ver=F6ffentlichung <br>
und Zusammenfassung und Ausz=FCge aus der Publikation  <p>
GERMANY AND BRITAIN - AN ALLIANCE OF NECESSITY <br>
von Heather Grabbe und Wolfgang M=FCnchau</p><p>
gemeinsam herausgegeben vom Centre for European Reform und der Friedrich-Eb=
ert-Stiftung London
 </p><p>
Februar 2002<br><br>
</p></h5></center>
<center><i>Working Papers 1(d)/2002</i></center>
<br>

<hr>

<font face=3D"verdana,arial,helvetica" size=3D"-1">

<p><b></b></p><center><b>REDE DES BRITISCHEN EUROPAMINISTERS PETER HAIN MP =
<br>
anl=E4sslich der gemeinsamen Ver=F6ffentlichung des <br>Centre for European=
 Reform und der Friedrich-Ebert-Stiftung London
</b><br><br>
Mittwoch, 13. Februar 2002, London</center>

<br><br><p>Als Europaminister sehe ich angesichts der engen Verbundenheit P=
remierminister Blairs und des Bundeskanzlers Schr=F6der eine starke Allianz=
 zwischen Gro=DFbritannien und Deutschland - st=E4rker als sie in den letzt=
en Jahren war.  In Europa teilen wir gemeinsame Ziele: die Erweiterung, Sic=
herheit, die wirtschaftliche Reform und zudem wollen beide L=E4nder eine er=
weiterte EU, die die historischen Grenzen in Europa aufhebt.

</p><p><b>Wirtschaftliche Reform</b>=20

</p><p>Sowohl Gro=DFbritannien als auch Deutschland k=F6nnen aus einer weit=
eren Reform Vorteile ziehen. Der europ=E4ische Binnenmarkt funktioniert nic=
ht in allen Bereichen, die EU Gesetzgebung stellt den Unternehmen manchmal =
unakzeptable H=FCrden in den Weg, die Arbeitsm=E4rkte sind nicht flexibel g=
enug und zu viel staatliche Subventionen behindern den Wettbewerb.  Deshalb=
 ist es entscheidend, dass das Ziel, mit Europa die dynamischste und wettbe=
werbsf=E4higste Wirtschaftsregion werden zu wollen - wie wir es uns zum Eur=
op=E4ischen Rat in Lissabon im M=E4rz 2000 gesetzt haben - ein wesentliches=
 Anliegen der EU bleibt. Und Deutschland kann mit Gro=DFbritannien zusammen=
arbeiten, um unseren Erfolg sicherzustellen.=20

</p><p>Dies ist nicht nur eine Reform, der Reform zuliebe.  Sie ist von erh=
eblicher Bedeutung. Wenn die EU mit dem Niveau der Produktivit=E4t in den V=
ereinigten Staaten gleichziehen w=FCrde, k=F6nnten britische und deutsche S=
taatsb=FCrger bis zu 7.000 Euro im Jahr mehr verdienen, zudem w=FCrden durc=
h die Reform 20 Millionen neue Arbeitspl=E4tze in der EU geschaffen werden.=
  Die Fortschritte, die wir bislang gemacht haben sind gut: F=FCnf Millione=
n Arbeitspl=E4tze wurden in der EU geschaffen, Telefonkosten wurden halbier=
t und es sind mehr Europ=E4er online als Amerikaner - und dies haben wir na=
ch nur zwei Jahren eines auf 10 Jahre angelegten Programms erreicht.  Wir d=
=FCrfen als EU nicht nur nach innen schauen, vielmehr m=FCssen wir von Asie=
n und den USA - mit ihnen stehen wir in direktem Wettbewerb - lernen.=20

</p><p>Trotz des gegenw=E4rtigen Wirtschaftsklimas in Deutschland bleibt di=
e Produktivit=E4t dort h=F6her als in Gro=DFbritannien.  Deutschland ist we=
ltweit das zweitgr=F6=DFte Exportland und eine wahre Wirtschaftsmacht. Und =
wir sollten nicht vergessen, dass erst vor einem Jahrzehnt die Mauer fiel u=
nd der enorme Umwandlungsprozess in Ostdeutschland begann. Ich kann mir kei=
n Land au=DFer Deutschland vorstellen, das es geschafft h=E4tte, die Wieder=
vereinigung mit einem von West nach Ost transferierten j=E4hrlichen Bruttoi=
nlandsprodukt von 5%  zu bew=E4ltigen.

</p><p>Europa ist Gro=DFbritanniens wichtigster Abnehmer - wir exportieren =
dreimal so viel an den Rest der EU wie an die ganze NAFTA; zweimal so viel =
an Deutschland wie an Japan, Kanada und Australien zusammen; mehr an Frankr=
eich als an den ganzen Commonwealth und mehr an die Niederlande als an S=FC=
dostasien. =DCber die H=E4lfte unseres Exports geht an die EU, in Gro=DFbri=
tannien werden damit drei Millionen Arbeitspl=E4tze unterhalten. Das ist de=
r Grund warum wir ein Europa brauchen, das  sowohl f=FCr die britische Wirt=
schaft als auch den Normalb=FCrger arbeitet.=20

</p><p>F=FCr oder gegen den Euro, es liegt im Interesse Gro=DFbritanniens, =
dass der Euro und die W=E4hrungsunion erfolgreich sind, denn dies wird den =
Binnenmarkt vorantreiben, Transaktions-kosten verringern, den Wettbewerb ve=
rst=E4rken, eine gr=F6=DFere Preistransparenz bewirken und neue M=F6glichke=
iten f=FCr den Handel und Investitionen er=F6ffnen.  Die wirtschaftlichen B=
edingungen f=FCr einen britischen Beitritt m=FCssen jedoch stimmen und das =
ist genau das, was Gordon Brown  im Oktober 1997 gesagt hat.  F=FCnf wirtsc=
haftliche Aspekte sind entscheidend - Konvergenz, Flexibilit=E4t, Investiti=
onen, Finanzdienstleistungen und Besch=E4ftigung und Wachstum.

</p><p>Wir m=FCssen jedenfalls sicherstellen, dass Europa sich nicht selbst=
 vom globalen Markt abkoppelt. W=E4hrend der Binnenmarkt heute 375 Millione=
n und in Zukunft potentiell 500 Millionen Menschen umfassen wird, haben wir=
 noch einen langen Weg zu gehen, um alle Vorteile des Handels f=FCr europ=
=E4ische Unternehmen sicherzustellen.  Ansonsten verlieren wir den Anschlus=
s an Nordamerika und Asien.  Das Handelsvolumen zwischen den USA und Europa=
 betr=E4gt 1 Milliarde Dollar am Tag und hat eine Wachstumsrate von 10% im =
Jahr; zusammen haben wird die H=E4lfte des weltweiten Outputs. Wir m=FCssen=
 sicherstellen, dass die letzte Runde der WTO-Verhandlungen, die in Doha ei=
ngeleitet wurde, vorangetrieben wird, um unsere Wirtschaftssysteme den Entw=
icklungs-l=E4ndern zu =F6ffnen.=20

</p><p><b>Verteidigung und Sicherheit</b>

</p><p>Ich bin sehr erfreut, dass die deutsche Regierung im Rahmen der Sich=
erheits- und Verteidigungs-politik nun eine international  aktivere Rolle s=
pielen m=F6chte.  Europa muss seine F=E4higkeiten erweitern, mit milit=E4ri=
schen Krisen umzugehen und als Friedensstifter zu agieren.  Dies kann jedoc=
h nur geschehen, wenn alle europ=E4ischen Partner am gleichen Strang ziehen=
. Ich begr=FC=DFe das von Deutschland angef=FChrte milit=E4rische Engagemen=
t in Mazedonien und die von Deutschland eingegangenen Verpflichtungen nach =
dem 11. September in Afghanistan. Die Deutschen stellen beispielsweise bis =
zu 1200 Truppen f=FCr die ISAF und die internationalen Polizeitruppen zur V=
erf=FCgung.

</p><p><b>Gro=DFbritanniens und Deutschlands 'strategische Partnerschaft'</=
b>

</p><p>Ich bin =FCberzeugt, dass wir zusammen eine 'strategische Partnersch=
aft' bilden werden - von der EU zu einem erweiterten Europa, zur NATO und d=
ar=FCber hinaus - so wie es unl=E4ngst in Afghanistan demonstriert wurde. D=
iese 'strategische Partnerschaft' ist mehr als eine Allianz zwischen politi=
schen F=FChrungsm=E4chten, es geht um die Verpflichtung, einen echten Forts=
chritt herbeizuf=FChren.  Aus diesem Grunde werde ich n=E4chste Woche nach =
Berlin reisen, um dort mit meinen deutschen Kollegen auf der EU-Versammlung=
 =FCber das zuk=FCnftige Europa zu diskutieren.  Ich hoffe, dass wir auf di=
ese Allianz weiterhin aufbauen k=F6nnen, sowohl im Rahmen der EU - im Hinbl=
ick auf Aspekte, wie die Erweiterung, die Reform der EU Agrarpolitik und di=
e Zukunft von Europa - und =FCber die Grenzen der EU hinaus, um unsere geme=
insamen Bem=FChungen auf dem Balkan, in Afghanistan und anderen Orten weite=
r zu f=FChren.

</p><p>Letztes Jahr hat Gro=DFbritannien seine Botschaft in Nord-Korea wied=
erer=F6ffnet, sie befindet sich im selben Geb=E4udekomplex, wie auch die de=
utsche Botschaft.  Ich hoffe, dass wir diese Form der engen Zusammenarbeit =
fortf=FChren k=F6nnen.  Gro=DFbritannien und Europa haben eine Schl=FCsself=
unktion in Europa, sie m=FCssen deshalb zur Zusammenarbeit bereit sein und =
somit unsere gemeinsamen Werte unterst=FCtzen.=20

</p><p>H=E4ufig lassen wir uns von dem jeweils anderen Land inspirieren. Wi=
r w=FCnschen uns volle Besch=E4ftigung, gute und preiswerte Lebensmittel un=
d ein Europa, das den Wohlstand all seiner B=FCrger f=F6rdert.  Wir wollen =
beide ein Europa, das den Menschen eine verl=E4ssliche Demokratie bietet. D=
ar=FCber hinaus, glaube ich, dass Gro=DFbritannien und Deutschland in Europ=
a eine 'starke Partnerschaft' bilden k=F6nnen, die den Weg f=FCr die EU wei=
st und f=FCr die Menschen schlicht und einfach, echte Vorteile bringt.

</p><p><b>Schlusswort</b>

</p><p>Ich hoffe, dass Deutschland gemeinsam mit Gro=DFbritannien gegen den=
 B=FCrokratismus in der EU vorgehen wird.  Es ist absolut notwendig, dass m=
an zur EU-Politik klare Worte findet und die EU-B=FCrger aufgrund des 'Euro=
-Geplapperes' nicht das Interesse verlieren. Es w=E4re w=FCnschenswert, das=
s wir dies gemeinsam schaffen und dass Deutschland mit Gro=DFbritannien sta=
tt europ=E4ischer Mythen die entsprechenden Fakten formuliert.  F=FCr beide=
 L=E4nder gilt, dass Europa ihr wichtigster Kunde ist und dar=FCber hinaus =
verleiht er ihnen eine gewichtigere Stimme in der Weltpolitik.  Die britisc=
h-deutsche Allianz ist wesentlich mehr als nur eine Notwendigkeit. Wir k=F6=
nnen uns frei entscheiden und wir sind beide daf=FCr.

</p><p></p><center>*************************************************</cente=
r>
<p>
<a href=3D"https://library.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm#t=
op"><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/top.gif" border=3D"0"><=
/a>


<b></b></p><center><b><i><font size=3D"3"><b>GERMANY AND BRITAIN - AN ALLIA=
NCE OF NECESSITY</b></font></i><br>
von Heather Grabbe und Wolfgang M=FCnchau</b><br><br><br>

<p><u><b>VORWORT ZUR VER=D6FFENTLICHUNG</b></u></p></center>

<p>Das Centre for European Reform und die Friedrich-Ebert-Stiftung freuen s=
ich, die Ver=F6ffentlichung dieser Brosch=FCre bekannt geben zu k=F6nnen.  =
Das Thema ist die Bildung einer st=E4rkeren Allianz zwischen Deutschland un=
d Gro=DFbritannien und wie dieser Zusammenschluss sich positiv auf die EU a=
uswirken w=FCrde.  Mit der W=E4hrungsunion und der bevorstehenden Erweiteru=
ng stehen gravierende Ver=E4nderungen der EU im Hinblick auf ihre Instituti=
onen und ihre Politik an.  In dieser Zeit der Ver=E4nderungen ben=F6tigt di=
e EU eine starke F=FChrung, die sie jedoch im Moment nicht hat.=20

</p><p>Die M=F6glichkeiten f=FCr die Zusammenarbeit von Gro=DFbritannien un=
d Deutschland auf europ=E4ischer Ebene sind unter der jetzigen politischen =
Konstellation besser als je zuvor.  Premierminister Blair und Bundeskanzler=
 Schr=F6der - beides Reformpolitiker, die  links von der Mitte stehen und d=
ie einander wohl gesonnen sind - standen f=FCr die Antwort Europas auf den =
11. September und die damit einhergehenden globalen Herausforderungen.  Bei=
de haben ein tiefes Verst=E4ndnis f=FCr die wechselseitigen Abh=E4ngigkeite=
n ihrer L=E4nder sowohl im europ=E4ischen Kontext als auch weltweit.

</p><p>Diese beiden pro-europ=E4ischen Regierungen sollten auf mehreren pol=
itischen Ebenen gemeinsam versuchen, ein Reformprogramm f=FCr die EU zu for=
mulieren.  Wir begr=FC=DFen diese Publikation, da wir =FCberzeugt sind, das=
s sie Politiker in Gro=DFbritannien und Deutschland anspornen wird, ihre Zu=
sammenarbeit in ihrem eigenen und im Interesse Europas zu verst=E4rken und =
zu vertiefen.

<br><p>
</p><br><p>
</p><br><p>
</p><table width=3D"90%" align=3D"center" border=3D"0">

<tbody><tr>
<td width=3D"50%" align=3D"left"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" siz=
e=3D"-1"><i><b>Charles Grant</b></i></font></td>
<td width=3D"50%" align=3D"right"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" si=
ze=3D"-1"><i><b>Gero Maass</b></i></font></td>
</tr>

<tr>
<td width=3D"50%" align=3D"left"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" siz=
e=3D"-1">Direktor</font></td>
<td width=3D"50%" align=3D"right"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" si=
ze=3D"-1">Leiter des B=FCros London</font></td>
</tr>

<tr>
<td width=3D"50%" align=3D"left"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" siz=
e=3D"-1">Centre for European Reform</font></td>
<td width=3D"50%" align=3D"right"><font face=3D"verdana,arial,helvetica" si=
ze=3D"-1">Friedrich-Ebert-Stiftung</font></td>
</tr>

</tbody></table>

</p><p></p><center>*************************************************</cente=
r>
<p>
<a href=3D"https://library.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm#t=
op"><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/top.gif" border=3D"0"><=
/a>

</p><p></p><center><u><b>ZUSAMMENFASSUNG DER PUBLIKATION</b></u></center>

<p>Die Europ=E4ische Union bedarf eines engeren Zusammenschlusses zwischen =
Deutschland und Gro=DFbritannien.  Sie muss im Hinblick auf ihre Institutio=
nen und ihre Haushaltspolitik wesentliche Ver=E4nderungen herbeif=FChren, z=
udem m=FCssen ihre Wirtschaftssysteme grundlegend  umstrukturiert werden.  =
Es gibt jedoch keine entsprechende F=FChrung. Die deutsch-franz=F6sischen B=
eziehungen, aus denen so wesentliche politische Initiativen, wie die W=E4hr=
ungsunion hervorgegangen sind, sind nicht mehr so stark, wie sie es viele J=
ahre waren.  Sie scheinen der Entwicklung Europas nunmehr eher hinderlich z=
u sein als unterst=FCtzend.  Eine starke Partnerschaft zwischen Deutschland=
 und Gro=DFbritannien - zwei gro=DFe reformwillige Mitgliedstaaten - k=F6nn=
te die Tr=E4gheit der EU hinsichtlich dieser entscheidenden Themen =FCberwi=
nden.=20

</p><p>Gro=DFbritannien und Deutschland haben in vielen Fragen, die dringen=
d gekl=E4rt werden m=FCssten, gemeinsame Interessen.  Beide L=E4nder wollen=
 eine Osterweiterung der EU und sie wollen, dass die EU eine neue verantwor=
tliche Rolle in der Au=DFenpolitik =FCbernimmt.  Beide w=FCnschen eine Libe=
ralisierung des Au=DFenhandels und eine Reform der Landwirtschaft. In ander=
en Bereichen jedoch sind sie weit voneinander entfernt.  Mit dieser Publika=
tion soll untersucht werden, wo sich eine engere Zusammenarbeit leicht erge=
ben k=F6nnte und wo sie schwierig umzusetzen w=E4re. Wir m=F6chten Ideen en=
twickeln, wie die beiden L=E4nder sich in ihren gegens=E4tzlichen Positione=
n ann=E4hern und zusammenarbeiten k=F6nnten, um sowohl ihre eigenen Interes=
sen als auch die der EU zu verfolgen. Diese Allianz w=E4re eine Arbeitsgeme=
inschaft und weniger eine Partnerschaft, die historisch und emotional begr=
=FCndet ist, wie die deutsch-franz=F6sische Beziehung. Aber es ist h=F6chst=
e Zeit lange aufgeschobene Reformen der EU durchzusetzen.

</p><p>Fast 50 Jahre nach der Gr=FCndung der EU, sind Deutschland und Gro=
=DFbritannien hinsichtlich der Prinzipien europ=E4ischer Integration immer =
noch weit voneinander entfernt. Sie spielen unterschiedliche Rollen in der =
Union und diese wurden in den letzten zehn Jahren in gewissen Ma=DFe instit=
utionalisiert: Gro=DFbritannien steht au=DFerhalb der Euro-Zone und des Sch=
engener Abkommens, w=E4hrend Deutschland in Fragen der Integration der euro=
p=E4ischen Verteidigung weniger aktiv ist.  Es gibt nach wie vor eine erheb=
liche Diskrepanz in ihren europ=E4ischen Visionen, insbesondere was die Sze=
narien nach der EU-Erweiterung betrifft.  Auch die politische Kultur und di=
e =F6ffentliche Einstellung zu den Dingen unterscheiden sich in erheblichem=
 Ma=DFe. Die Europapolitik Deutschlands w=FCrde bei einem Regierungswechsel=
 relativ unver=E4ndert bleiben. Im Gegensatz dazu, w=FCrde ein Wahlsieg  de=
r Konservativen in Gro=DFbritannien (wenn dies im Moment auch unwahrscheinl=
ich ist) ein Umschwenken in der Europa-Politik bedeuten. Die britische Regi=
erung ist zudem wesentlich aufnahmebereiter f=FCr eine euroskeptische Haltu=
ng der Medien.

</p><p>Trotz dieser Diskrepanzen ist eine engere Zusammenarbeit der beiden =
L=E4nder in erheblichem Umfang m=F6glich.  In Fragen der Haushaltsreform, d=
er Erweiterung, der inneren Sicherheit und der Verteidigung, sehen sich Gro=
=DFbritannien und Deutschland kurzfristig =E4hnlichen Herausforderungen geg=
en=FCber und langfristig haben sie die gleichen Ziele.  Eine Zusammenarbeit=
 hinsichtlich dieser Themen w=FCrde nicht nur die Interessen beider L=E4nde=
r unterst=FCtzen, sondern auch ein besseres Funktionieren der Union gew=E4h=
rleisten.=20

</p><p>Die Tage, als die deutsch-franz=F6sische Dynamik noch die anderen L=
=E4nder mitzog sind vorbei.  Das Verh=E4ltnis zwischen Deutschland und Fran=
kreich ist distanzierter als es viele Jahre war und Deutschland hat nach an=
deren Verb=FCndeten gesucht, um die deutsch-franz=F6sische Mittelachse zu e=
rg=E4nzen.  Es ist jedoch schwierig, Gro=DFbritannien als ernsthaften Partn=
er in Betracht zu ziehen, solange es weder am Euro noch am Schengener Abkom=
men teilhat. Gro=DFbritannien war nie sehr daran interessiert gro=DFe polit=
ische Initiativen zu entwickeln - die englisch-franz=F6sische Erkl=E4rung v=
on Saint Malo 1998 zu europ=E4ischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik =
ist eine Ausnahme.=20

</p><p>Dabei w=E4re eine institutionalisierte Partnerschaft, die in Konkurr=
enz zur deutsch-franz=F6sischen Beziehung st=FCnde, vielleicht nicht notwen=
dig.  Es gibt einige Bereiche - was die Ausgewogenheit des Binnenmarktes un=
d die W=E4hrungsunion betrifft - in denen die EU entscheidende neue Initiat=
iven erwarten kann.  Britische Minister sollten der Bedeutung regelm=E4=DFi=
ger Treffen weniger ablehnend gegen=FCber stehen, da sie f=FCr die Ausbildu=
ng langfristiger Partnerschaften wichtig sein k=F6nnten.  Die britischen un=
d deutschen Au=DFenminister - Jack Straw und Joschka Fischer - zum Beispiel=
 treffen sich nur zweimal im Jahr, w=E4hrend Fischer seinen franz=F6sischen=
 Kollegen Hubert V=E9drine jede Woche trifft.  Auch wenn Fischer und V=E9dr=
ine vielleicht manchmal nicht viel zu diskutieren haben, bewirkt dieser kon=
stante Dialog - auch die Ministerialbeamten befinden sich dadurch in st=E4n=
digem Austausch - eine Ann=E4herung der Sichtweisen und zugleich unterst=FC=
tzt er die Beilegung von Meinungsverschiedenheiten.=20

</p><p>Wir behaupten, dass Deutschland und Gro=DFbritannien von einem enger=
en Zusammen-schluss in mehreren wichtigen Bereichen der EU Reform profitier=
en w=FCrden.  Zwei Ereignisse haben unl=E4ngst dazu gef=FChrt, dass die bei=
den L=E4nder ihre Positionen zur EU Integration =FCberdachten und machen ei=
ne Zusammenarbeit somit wahrscheinlicher.  Der 11.September 2001 bewog beid=
e L=E4nder zu einer Neubetrachtung sensibler Themen ihrer jeweils eigenen G=
eschichte.  F=FCr Deutschland geht es um das Thema Verteidigung und f=FCr G=
ro=DFbritannien um europ=E4ische Integration.  Auf dem SPD-Parteitag in N=
=FCrnberg sagte Premierminister Blair dazu folgendes:

</p><blockquote>
"F=FCr Deutschland ist die EU kein schwieriges Thema, aber der Einsatz mili=
t=E4rischer Mittel. F=FCr uns ist es umgekehrt. Ein milit=E4risches Engagem=
ent ist relativ unumstritten, eine verbindliche Europapolitik hingegen l=F6=
st gro=DFe Emotionen aus."<br>
<small><i>(Tony Blair, Rede auf dem SPD-Parteitag in N=FCrnberg, 20.Novembe=
r 2001)</i></small>
</blockquote>

<p>Im November 2001 stellte Bundeskanzler Schr=F6der deutsche Truppen zur U=
nterst=FCtzung der USA in Afghanistan bereit und =FCberzeugte damit viele s=
einer F=FCrsprecher und Verb=FCndeten. Blair hat betont, dass die wechselse=
itige Abh=E4ngigkeit in der Sicherheitsfrage eine Tatsache ist und dass Eur=
opa sich deshalb enger zusammenschlie=DFen m=FCsse.=20
Die zweite Ver=E4nderung betrifft die Einf=FChrung der Euronoten- und M=FCn=
zen im Januar 2002.  Die zuk=FCnftige Rolle Gro=DFbritanniens in der EU, so=
 sind viele mittlerweile =FCberzeugt, h=E4ngt vom Ja f=FCr den Euro ab.  De=
r Status Gro=DFbritanniens - als zuk=FCnftiges Mitglied oder als endg=FClti=
ger Au=DFenseiter - bestimmt die Herangehensweise an bestimmte institutione=
lle und politische Themen.  Umgekehrt, beeinflusst die Stellung Gro=DFbrita=
nniens au=DFerhalb der W=E4hrungsunion die Reaktionen von Deutschland und a=
nderer Mitgliedstaaten auf britische Initiativen.

</p><p>Der Umfang eines gemeinsamen Vorgehens mit Deutschland h=E4ngt teilw=
eise von dem Ausgang der Wahlen in 2002 ab.  Wird Schr=F6der, wenn er wiede=
r gew=E4hlt wird, das Versprechen einer Wirtschaftsreform erneuern und dami=
t Deutschland n=E4her an Gro=DFbritannien heranr=FCcken? Welche Art wirtsch=
aftlicher Reform w=FCrde eine CDU/CSU-Regierung unter Stoiber vertreten?  S=
owohl Schr=F6der als auch Stoiber sind vorsichtige politische Strategen und=
 kurzfristiger Opportunismus beg=FCnstigt nicht die gro=DF angelegte wirtsc=
haftliche Reform.   H=F6chstwahrscheinlich wird Deutschland weiterhin nur s=
ehr langsam bestimmte Teile der Reform, einschlie=DFlich des Arbeitsmarktes=
, umsetzen.  Gro=DFbritannien ist w=E4hrenddessen in Gefahr, seinen Einflus=
s auf die EU-Wirtschaftspolitik zu verlieren, wenn es noch l=E4nger in sein=
em Euro-Agnostizismus verharrt. Mit jedem Jahr, das Gro=DFbritannien au=DFe=
rhalb der Euro-Zone verbleibt, wird seine Stimme umso mehr verblassen.=20

</p><p>Wir gehen in unserer Darstellung davon aus, dass es f=FCr eine inten=
sivere Kooperation zwischen den beiden L=E4ndern im Hinblick auf die Erweit=
erung, die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik und der EU-Institutionen, de=
r inneren Sicherheit und der Verteidigung, eine viel versprechende Basis gi=
bt. Auch wenn die deutsch-britische Kooperation niemals an die Stelle der d=
eutsch-franz=F6sischen Allianz treten w=FCrde, k=F6nnte ein =E4u=DFerst erf=
olgreiches Arbeitsverh=E4ltnis entstehen. Um dies Realit=E4t werden zu lass=
en, muss Deutschland viel intensiver an einer wirtschaftlichen Reform arbei=
ten und seine Verteidigungskr=E4fte modernisieren, w=E4hrend Gro=DFbritanni=
en den Euro annehmen und seine Haltung gegen=FCber Europa =E4ndern muss.

</p><p></p><center>*************************************************</cente=
r>
<p>
<a href=3D"https://library.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm#t=
op"><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/top.gif" border=3D"0"><=
/a>

</p><p></p><center><u><b>AUSZ=DCGE AUS DER VER=D6FFENTLICHUNG</b></u></cent=
er><br><br>

<p></p><center><b>Synergieeffekte und Konflikte im Hinblick auf Europa</b><=
/center>

<p><b>Umfassende Synergieeffekte...</b>

</p><ul>
<li><b>Erweiterung</b> <br>
Beide L=E4nder sind f=FCr die Erweiterung und sehen dies als wichtiger, als=
 die Erhaltung der gegenw=E4rtigen Haushaltspolitik und der Institutionen a=
n.

<p></p></li><li><b>Der EU Haushalt<br></b>=20
Hinsichtlich der Notwendigkeit einer grundlegenden Reform besteht weitestge=
hend =DCbereinstimmung, im Gegensatz zu Frankreich und den L=E4ndern, die n=
etto mehr erhalten als sie einzahlen.  Beide wollen eine Reform der EU-Agra=
rpolitik, es gibt jedoch unterschiedliche Auffassungen, welche Agrarpolitik=
 angestrebt werden soll.

<p></p></li><li><b>Verteidigung</b> <br>
Eine sich erg=E4nzende Beziehung: Gro=DFbritannien f=FChrt an, Deutschland =
folgt.  Es gibt jedoch Reibungspunkte bei der Finanzierung, was eine Integr=
ation der Verteidigung erschweren wird.
</li></ul>

<br><p><b>...und ernst zunehmende Konflikte</b>

</p><ul>
<li><b>W=E4hrungsunion</b><br>
Unsicherheit hinsichtlich des Eintritts Gro=DFbritanniens und der Vorgehens=
weisen in der Geldpolitik.

<p></p></li><li><b>Wirtschaft</b><br>
Eine Verbesserung der Situation in Deutschland ist vor den Wahlen im Septem=
ber 2002 nicht zu erwarten, die Entwicklung danach h=E4ngt von der entsprec=
henden Zusammensetzung der Regierung ab.

<p></p></li><li><b>Steuervereinheitlichung</b> <br>
Gro=DFbritannien ist gegen die Einf=FChrung einer solchen Ma=DFnahme.
</li></ul>

<p><br><b>M=F6glichkeiten der Ann=E4herung</b>

</p><ul>
<li><b>Institutionelle Reform</b><br>
Unterschiedliche Visionen, dennoch =E4hnliche Ideen, wie der Europarat, der=
 Ministerrat und die EU-Au=DFenpolitik effektiver gestaltet werden k=F6nnen=
.

<p></p></li><li><b>Recht und innere Angelegenheiten</b><br>
Beide L=E4nder versuchen die EU-Agenda f=FCr Innere Sicherheit voranzubring=
en.  Gro=DFbritannien steht immer noch zum Teil au=DFerhalb Schengens, w=E4=
hrend Deutschland eine fortschrittliche Asyl- und Zuwanderungspolitik block=
iert.

</li></ul>
<p></p><center>*************************</center>

<p><br></p><center><b>Zusammenfassung empfohlener politischer Vorgehensweis=
en</b></center>

<ul>
<li>Deutschland und Gro=DFbritannien sollten im Hinblick auf die Osterweite=
rung den entscheidenden Impuls durch ihre Zusammenarbeit geben.  Dieser Ans=
to=DF ist entscheidend, wenn es die Einw=E4nde von Interessengruppen und de=
n Widerstand von Mitgliedstaaten, wie =D6sterreich, Frankreich, Italien und=
 Spanien zu =FCberwinden gilt.

<p></p></li><li>Blair und Schr=F6der sollten einige gemeinsame Ideen zur Re=
form der EU Institutionen f=FCr die internationale Regierungskonferenz 2004=
 voranbringen.  Ihre Kabinettsminister sollten sich regelm=E4=DFiger treffe=
n, um gemeinsame Interessen zu eruieren und Differenzen auszugleichen.

<p></p></li><li>Im Hinblick auf die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik mus=
s Deutschland sich gegen Frankreich durchsetzen.  Gro=DFbritannien und Deut=
schland m=FCssen grundlegende Ver=E4nderungen hinsichtlich des EU-Haushalts=
 initiieren. Dabei m=FCsste Gro=DFbritannien zugunsten eines gerechteren Ge=
samtsystems auf seinen Nachlass verzichten.  Beide L=E4nder sollten sich f=
=FCr die Renationalisierung der EU-Agrarpolitik einsetzen und die regionale=
 F=F6rderung der =E4rmsten Gebiete im erweiterten Europa verst=E4rkt ins Au=
ge fassen.

<p></p></li><li>Deutschland muss mit Nachdruck seine Verteidigungskr=E4fte =
st=E4rken und sowohl politisch als auch finanziell mehr zur europ=E4ischen =
Verteidigung beitragen.=20

<p></p></li><li>Gro=DFbritannien muss dem Schengener Abkommen ganz beitrete=
n, um die fortschrittliche Zusammenarbeit im Hinblick auf Recht und innere =
Angelegenheiten zu unterst=FCtzen.  Deutschland muss Kompromisse mit den li=
beraleren Mitgliedstaaten schlie=DFen, was die Zuwanderungspolitik betrifft=
.

<p></p></li><li>Gro=DFbritannien muss der W=E4hrungsunion beitreten.  Anson=
sten wird es mit jedem Jahr in der Europa-Debatte und der Diskussion um Wir=
tschaftspolitik weiter an den Rand gedr=E4ngt werden.  Gro=DFbritannien k=
=F6nnte eine positive Rolle einnehmen, wenn es darum geht, die wirtschaftli=
che Reform in der Euro-Zone anzusto=DFen, zudem k=F6nnte es Deutschland bei=
 der Liberalisierung seiner Wirtschaft zur Seite stehen. Diese Ziele k=F6nn=
en nur erreicht werden, wenn die Briten den Euro akzeptieren.
</li></ul>

<p></p><center>*************************************************</center>

<br><br>
<b>Heather Grabbe</b> leitet die Forschungsabteilung des Centre for Europea=
n Reform
<br><b>Wolfgang M=FCnchau</b> ist Chefredakteur der <i>Financial Times Deut=
schland</i>
<br><br><br>
Die Publikation "Germany and Britain - an alliance of necessity" (ISBN 1 90=
1229 28 9) wurde gemeinsam vom <a href=3D"http://www.cer.org.uk/"> Centre f=
or European Reform</a>  und der Friedrich-Ebert-Stiftung London herausgegeb=
en.<br>=20
Sie kann bezogen werden =FCber das Centre of European Reform, 29 Tufton Str=
eet, London SW1P 3QL<br>
Tel: +44-(0)20-7233 1199.  Fax: +44-(0)20-7233 1177.  email: <a href=3D"mai=
lto:info@cer.org.uk">info@cer.org.uk</a>

<br><br><br><br>
<i>Die in der Reihe 'Working Papers' herausgegebenen Texte spiegeln nicht u=
nbedingt die Meinung der Friedrich-Ebert-Stiftung wider.   Ausf=FChrungen u=
nd Schlussfolgerungen liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.</=
i>
<br><br><br>
<hr>



<table width=3D"90%" font=3D"" face=3D"arial," verdana,=3D"" helvetica=3D""=
 size=3D"-1">
<tbody><tr>=20
<td align=3D"left" valign=3D"bottom" width=3D"30%"><small><small>Return to =
<a href=3D"c:/my%20documents/website/rz/publications.htm">Publications</a><=
/small></small></td>
<td align=3D"center" valign=3D"top" width=3D"30%"><a href=3D"https://librar=
y.fes.de/fulltext/bueros/london/01228-london.htm#top"><img src=3D"c:/my%20d=
ocuments/website/rz/images/top.gif" border=3D"0"></a></td>
<td align=3D"Right" valign=3D"Top" width=3D"30%"><a href=3D"c:/my%20documen=
ts/website/rz/index.htm"><img src=3D"c:/my%20documents/website/rz/images/ho=
me.gif" border=3D"0"></a></td>
</tr>
</tbody></table>
</font>


</div>







</font></body></html>
------MultipartBoundary--GlYlSjZ7i3YZLVnjyCUFVuxMkY0QRyHEJiZNv0SpQ1------
