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Die Leipziger =F6konomische Soziet=E4t 1763 bis 1825 : Horst-Springer-Stift=
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 / Andreas Sch=F6ne - [Electronic ed.] - Bonn, 2001 - 88 KB, Text
. - (Horst-Springer-Preisvortr=E4ge)
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Die Leipziger =F6konomische Soziet=E4t 1763 bis 1825 : Horst-Springer-Stift=
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<p>
<br><br>
</p><p>Einer der bekanntesten Autoren der deutschen Hausv=E4terliteratur, J=
ulius Bernhard v. Rohr, forderte schon 1716 in seiner "Compendieusen Haussh=
altungs-Bibliotheck": "dass es vielleicht nicht =FCbel gethan w=E4re, wenn =
ein grosser Herr eine eigene Oeconomische Societ=E4t aufrichtete, die von d=
enen andern in dem St=FCcke unterschieden w=E4re, dass sie nicht so wohl da=
sjenige untersuchte, was denen Gelehrten ein Vergn=FCgen, als der Welt eine=
n w=FCrcklichen Nutzen schaffte, und sich =FCberhaupt angelegen seyn liesse=
, die Haushaltungs-Kunst zu verbessern."=20
</p><p>Eine solche Gesellschaft, n=E4mlich die im Gefolge des f=FCr Sachsen=
 substantiell katastrophalen Siebenj=E4hrigen Krieges 1764 gegr=FCndete Lei=
pziger =F6konomische Soziet=E4t, soll den Gegenstand dieses Vortrags bilden=
. Dabei wird in vier Schritten verfahren werden. Und zwar soll erstens =FCb=
er den Forschungsstand und die Quellenlage, zweitens kurz =FCber die Gr=FCn=
dung und die weitere Geschichte der Soziet=E4t, drittens =FCber die quantit=
ative Verteilung der von der Gesellschaft behandelten Themen und viertens =
=FCber die soziale Zusammensetzung ihrer Mitglieder gehandelt werden.
</p><p>Bei einer Sichtung der einschl=E4gigen Forschung f=E4llt auf, dass d=
as Wiederaufbauwerk nach dem Siebenj=E4hrigen Kriege in der s=E4chsischen L=
andesgeschichte unterschiedlich interpretiert worden ist. F=FCr Hellmut Kre=
tzschmar stellte es in erster Linie eine sich =FCber mehrere Jahrzehnte hin=
ziehende Verwaltungsreform in Verbindung mit einer sehr wirkungsvollen Wirt=
schaftspolitik dar, bei der eindeutig die Wiederaufrichtung der Landwirtsch=
aft im Vordergrund gestanden habe. Die heutige Sicht auf das R=E9tablisseme=
nt ist vor allem durch die umfassende Quellenedition von Horst Schlechte, e=
rschienen 1958, sowie flankierende Publikationen begr=FCndet. Bei genauerer=
 Betrachtung zeigt sich denn auch, dass es fast ausschlie=DFlich Schlechtes=
 Arbeiten sind, die im Zusammenhang mit dem R=E9tablissement immer wieder z=
itiert werden. Dieses sei eine umfassende Neuordnung der gesamten Verwaltun=
g, verbunden mit dem Austausch gro=DFer Teile der Beamtenschaft, wobei beso=
nders B=FCrgerliche und im B=FCrgertum verwurzelte Nobilitierte ber=FCcksic=
htigt worden seien. In Verbindung mit einer intensiven F=F6rderung des Manu=
fakturwesens sei hier durch eine Verb=FCrgerlichung des sp=E4tabsolutistisc=
hen Staates die Grundlage f=FCr die Industrialisierung und die sp=E4tere Ko=
nstitutionalisierung Sachsens gelegt worden. Neuerdings wird verschiedentli=
ch eine Revision dieser These gefordert. Namentlich seien hier Simone L=E4s=
sig, Josef Matzerath und Uwe Schirmer erw=E4hnt, die grundlegende Neuinterp=
retationen mit Spannung erwarten lassen.
</p><p>Neben der Literatur zum kurs=E4chsischen R=E9tablissement entstand e=
ine Reihe von Untersuchungen =FCber die Leipziger =F6konomische Soziet=E4t,=
 von denen zwei herausgegriffen werden sollen. 1884 erschien in Dresden ein=
e Festschrift von Christian Gottlob Ernst am Ende, gefolgt 1914 von einer D=
issertation Karl Kohlsdorfs, eines Diplomlandwirtes und Gutsbesitzers auf S=
teinbach bei Borna, =FCber die Leipziger =F6konomische Soziet=E4t. Diese Ar=
beiten tragen den typischen Charakter von Festschriften des 19. Jahrhundert=
s. S=E4mtlich wohl flei=DFig und akkurat recherchiert, lassen sich allerdin=
gs die benutzten Quellen nicht exakt identifizieren. Zudem kann von einer E=
inordnung eines Ph=E4nomens wie der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t in =
die Zusammenh=E4nge der Landesgeschichte nicht die Rede sein. Dennoch sind =
die Arbeiten am Endes und Kohlsdorfs als Hilfsmittel, insbesondere f=FCr di=
e innere Verfassung der Gesellschaft, mit Gewinn heranzuziehen.
</p><p>Bisher war noch kein Versuch unternommen worden, die =F6konomischen =
Gesellschaften des 18. Jahrhunderts vergleichend zu behandeln. Erstmalig be=
sch=E4ftigte sich Rudolf R=FCbberdt in einer 1934 in Halle-Wittenberg entst=
andenen Dissertation mit =F6konomischen Soziet=E4ten allgemein, wobei er in=
 Bezug auf die Leipziger Gesellschaft aus der bisher entstandenen Literatur=
 sch=F6pfte. Er betonte die Verschiedenartigkeit der Gesellschaften und ord=
nete sie, klar abgegrenzt von den zeitgen=F6ssischen gelehrten Gesellschaft=
en, als =FCberwiegend physiokratisch gepr=E4gte Assoziationen mit haupts=E4=
chlich praktischen Ambitionen auf verschiedenen Feldern der Wirtschaft ein.=
 =C4hnliches gilt auch f=FCr die 1957 in G=F6ttingen unter dem Titel: "Die =
patriotischen Gesellschaften des 18. Jahrhunderts" erschienene Studie von H=
ans Hubrig. Allerdings beschr=E4nkte sich der Autor auf die sehr st=E4dtisc=
h gepr=E4gten Gesellschaften in Erfurt, Hamburg und L=FCbeck und stellte so=
 in seiner Hauptthese die patriotischen Gesellschaften als "sichtbarstes Ze=
ichen der Emanzipation des B=FCrgertums" dar. Er erw=E4hnte die Leipziger =
=F6konomische Soziet=E4t, vielleicht gerade deshalb, lediglich am Rande, wo=
hl wissend, dass sie seiner These wenig dienlich w=E4re.
</p><p>Die geistigen Grundlagen der Leipziger Gesellschaft hatte ein Beitra=
g von Gerhard Heitz zum Gegenstand, den er 1953 in einer im Hauptstaatsarch=
iv Dresden als Manuskript aufbewahrten Festgabe f=FCr Hellmut Kretzschmar v=
orlegte. Danach sei die Leipziger Soziet=E4t eine physiokratische Gesellsch=
aft, die die F=F6rderung der Landwirtschaft als vorrangige Aufgabe betracht=
ete, eine Ver=E4nderung der Verfassung, insbesondere der Agrarverfassung, a=
ber keineswegs anstrebte. Deutlich ist hier zu merken, dass die Interpretat=
ion des Kurs=E4chsischen R=E9tablissements von Horst Schlechte noch nicht v=
orlag. Dagegen lassen sich Schlechtes Ans=E4tze in einem Aufsatz von Helga =
Eichler, erschienen 1978 im Jahrbuch f=FCr Geschichte des Feudalismus, gut =
wiederfinden. Die Verfasserin konzentrierte sich auf das Wirken der Gesells=
chaft auf dem Gebiete der gewerblichen Produktion und die wenigen Versuche =
von Soziet=E4tsmitgliedern, die auf eine =C4nderung der Agrarverfassung Sac=
hsens abzielten. Einen ganz anderen Themenkreis hatte ein 1992 erschienener=
 Aufsatz von Manfred Unger zum Gegenstand, in dem er sich mit den Verbindun=
gen der Gesellschaft zu den f=FChrenden K=F6pfen des R=E9tablissements in S=
achsen besch=E4ftigte und besonders die landwirtschaftlichen Neuerungen auf=
 ihren G=FCtern hervorhob. Im Zusammenhang mit der Wiedergr=FCndung und dem=
 230j=E4hrigen Jubil=E4um der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t entstand =
dar=FCber hinaus noch eine Reihe von Beitr=E4gen, die aber der bisherigen F=
orschung nichts hinzuf=FCgen konnten.
</p><p>Betrachtet man die Quellensituation, so f=E4llt sofort ins Auge, das=
s ein eigener Aktenbestand der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t heute ni=
cht mehr existiert. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass die G=
esellschaft von 1764 an bis in die drei=DFiger Jahre unseres Jahrhunderts =
=FCber ein Archiv verf=FCgt hat, das aber als Kriegsverlust gelten muss. Es=
 muss bei der Bearbeitung des Themas also auf andere Quellen zur=FCckgegrif=
fen werden. Im S=E4chsischen Hauptstaatsarchiv existieren in den Best=E4nde=
n fast aller s=E4chsischen Zentralbeh=F6rden Akten zur Gesellschaft, n=E4ml=
ich im Geheimen Kabinett, im Geheimen Konsilium, der Landesregierung, im Ge=
heimen Finanzarchiv und vor allem im Bestand der Landes=F6konomie-, Manufak=
tur- und Kommerziendeputation. Sie geben Aufschluss =FCber die Gr=FCndung, =
landesherrliche Best=E4tigung und die materiellen Zuwendungen des Kurf=FCrs=
ten, konkrete Projekte sowie einen langwierigen Rechtsstreit zwischen der L=
eipziger und der Dresdner =F6konomischen Gesellschaft von 1820 bis 1825. Im=
 Staatsarchiv Leipzig finden sich Akten im Bestand der =E4lteren Amtshauptm=
annschaften, im Amt Leipzig und beim Patrimonialgericht M=F6ckern, die vor =
allem =FCber den bereits oben erw=E4hnten Streit Aufschluss gew=E4hren. Let=
ztlich konnte auch im Stadtarchiv Leipzig eine einsame Akte ausgewertet wer=
den.
</p><p>Eine wichtige Quelle sind die Publikationen der Soziet=E4t, die von =
1764 an in mehreren Reihen und Einzelschriften erschienen sind. Neben diese=
n Publikationen gab die Gesellschaft 1821 noch ihre Statuten, 1823 ein alph=
abetisches Gesamtregister =FCber s=E4mtliche von ihr herausgegebenen Schrif=
ten und 1824 ein Mitgliederverzeichnis in Druck. Bisher noch nicht in Bezug=
 auf die =F6konomische Gesellschaft ausgewertet wurden die Leipziger Stadta=
dressb=FCcher, die von 1701 an in mehreren teilweise konkurrierenden Reihen=
 erschienen sind. Hier ist ausschlaggebend, dass von 1768 bis einschlie=DFl=
ich 1779 vollst=E4ndige Mitgliederlisten im Stadtdressbuch zu finden sind.
</p><p>Ausgehend von der Forschungslage und der Quellensituation, ergaben s=
ich f=FCr die diesem Vortrage zugrunde liegende Arbeit folgende Schwerpunkt=
e:
</p><p>In einem allgemeinen Abriss sollte die Geschichte der Soziet=E4t unt=
er Hinzuziehung neuer Quellen und Literatur von den ersten Gr=FCndungsbestr=
ebungen bis zum Jahre 1825 dargestellt werden. Dabei wurden zun=E4chst die =
unmittelbare Vorgeschichte und danach die Anregungen und Vorbilder des 18. =
Jahrhunderts f=FCr die Leipziger Gesellschaft behandelt. Hierbei war neben =
der zeitgen=F6ssischen national=F6konomischen Literatur und Vorbildgesellsc=
haften auch die Rolle des kurs=E4chsischen Staates bei der Anregung und Ums=
etzung der Gr=FCndung zu untersuchen. Anhand der Rechtsform und der Verfass=
ung der Soziet=E4t sowie von Einflussm=F6glichkeiten der Regierung konnte i=
hr Charakter als halbstaatliche Assoziation beleuchtet werden. Ein =DCberbl=
ick =FCber ihre T=E4tigkeit sowie =FCber die Rechtsh=E4ndel, die letztendli=
ch zur Teilung der Soziet=E4t f=FChrten, schloss sich an. In einem weiteren=
 Kapitel wurden durch die quantitative Untersuchung der von der Gesellschaf=
t herausgegebenen Druckschriften ihre T=E4tigkeitsfelder gewichtet. Darauf =
schloss sich in einem Exkurs die Darstellung der Informantent=E4tigkeit ein=
es korrespondierenden Sekret=E4rs der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t i=
n London an, der =FCber elf Jahre hin die Gesellschaft mit Informationen zu=
 verschiedenen wirtschaftlichen Fragestellungen versorgte. Den Abschluss de=
r Arbeit bildete eine Untersuchung der Soziet=E4tsmitglieder, um anhand gen=
=FCgend dokumentierter Jahrg=E4nge ihre soziale Struktur beleuchten zu k=F6=
nnen.
</p><p>Die Gr=FCndung der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t, und damit w=
=E4re der zweite der oben erw=E4hnten vier Schwerpunkte erreicht, steht in =
direktem Zusammenhang mit dem kurs=E4chsischen R=E9tablissement. Schon im e=
rsten Vortrag der Restaurationskommission vom 12. Juni 1762 forderte Thomas=
 v. Fritsch mit Bezug auf die Physiokraten die Gr=FCndung einer vom Landesh=
errn wohlwollend begleiteten =F6konomischen Gesellschaft. Nach einem Aufruf=
 zur Gr=FCndung einer solchen Gesellschaft am 14. Oktober 1763 auf der allg=
emeinen Landesversammlung in Dresden fand schlie=DFlich am 26. Mai 1764 in =
Leipzig die Gr=FCndungsversammlung statt.=20
</p><p>Als Vorbilder k=F6nnen die vielen nach 1750 in ganz Europa entstande=
nen =F6konomischen Gesellschaften gelten. Gerade Frankreich scheint ein Zen=
trum dieser eng mit dem Aufkommen des Physiokratismus verbundenen Soziet=E4=
tsbewegung gewesen zu sein, wobei z. T. regelrechte Filiaturen auszumachen =
sind. Als direkte Vorl=E4uferin der Leipziger kann die am 8. Juli 1763 in W=
ei=DFensee gegr=FCndete "Th=FCringische Landwirtschaft-Gesellschaft" angese=
hen werden, die allerdings sp=E4testens am Ende desselben Jahres wieder ein=
gegangen war.
</p><p>Neben Vorbildgesellschaften waren es wohl auch Anregungen aus der Li=
teratur, die die Gr=FCndung und Struktur der sp=E4teren =F6konomischen Sozi=
et=E4t in Leipzig beeinflusst haben werden. Julius Bernhard v. Rohr ist ber=
eits oben zitiert worden. Seiner Meinung nach sollte eine landesf=FCrstlich=
 privilegierte Gesellschaft in deutlicher Abgrenzung zu den Gelehrtengesell=
schaften gegr=FCndet werden, die sich haupts=E4chlich mit praktisch n=FCtzl=
ichen Gegenst=E4nden, vorwiegend aber mit der =D6konomie, besch=E4ftigen m=
=FCsste. Er geht aber noch weiter und entwickelt schon konkrete Vorstellung=
en f=FCr Struktur und Arbeitsweise der gedachten Assoziation. Ihm folgten i=
n den n=E4chsten vier Jahrzehnten noch einige andere Autoren, die die Begr=
=FCndung von =F6konomischen Gesellschaften oder einer Ackerbauakademie ford=
erten. Nach und nach kamen so fast alle Elemente der Struktur und der T=E4t=
igkeit der nachmaligen Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t zur Sprache.
</p><p>Aus Zeitgr=FCnden seien an dieser Stelle die weiteren Einzelheiten n=
ur kurz erw=E4hnt. Die Gesellschaft erhielt am 24. April 1765 die landesher=
rliche Best=E4tigung und erfreute sich auch in der Folgezeit immer landeshe=
rrlichen Wohlwollens, ausgedr=FCckt durch verschiedene Privilegien und Zuwe=
ndungen. Es existierten zwei Formen der Mitgliedschaft. Ordentliche Mitglie=
der hatten volles Stimmrecht in der Hauptversammlung und erkl=E4rten ihren =
Beitritt aus eigenem Entschluss; sie hatten allerdings 10 Taler Jahresbeitr=
ag zu entrichten. Davon waren die Ehrenmitglieder befreit, sie besa=DFen al=
lerdings nur eine beratende Stimme und wurden ausschlie=DFlich auf Initiati=
ve der Soziet=E4t ernannt. Sp=E4ter kamen dazu f=FCr relativ kurze Zeit noc=
h Assoziierte, weiterhin korrespondierende Mitglieder aus dem nichts=E4chsi=
schen Ausland, die allerdings zahlenm=E4=DFig kaum ins Gewicht fielen. Die =
beiden letzten Gruppen besa=DFen den Status von Ehrenmitgliedern. Die orden=
tlichen Mitglieder w=E4hlten aus ihren Reihen f=FCr zwei Jahre als Vorstand=
 acht Deputierte sowie einen Direktor. Ab 1766 gab es noch eine Redaktionsk=
ommission, die die Herausgabe der Schriftenreihen zu versehen hatte. Zur Er=
ledigung ihrer Gesch=E4fte bestallte die Soziet=E4t zun=E4chst einen, ab 17=
66 zwei best=E4ndige Sekret=E4re sowie einen Aufw=E4rter. Die Hauptversamml=
ungen fanden immer zu Ostern und Michaelis angelegentlich der Leipziger Mes=
se auf der Plei=DFenburg statt. Deputationssitzungen wurden wohl, wie =FCbr=
igens auch das Sekretariat, sp=E4testens seit 1770 nach Dresden verlegt. Da=
r=FCber hinaus fanden seit 1767 hin und wieder in Leipzig, Dresden, Wittenb=
erg, Zwickau, Freiberg, Neustadt, Suhl, Mei=DFen und in Merseburg Provinzia=
lversammlungen statt.
</p><p>In ihren Statuten legte die Soziet=E4t fest: "Die Gesellschaft mache=
t alles dasjenige, was der Nahrungs-Stand =FCberhaupt im weitesten Umfange,=
 vorz=FCglich aber die Land- und Stadt-Wirthschaft, und das Manufactur- und=
 Handlungswesen, in sich begreifen, mithin auch die diesen vorteilhafte Anw=
endung der Mathematik, Physik und Chemie, zum Gegenstand ihrer Besch=E4ffti=
gungen, insonderheit, was davon Sachsen und die zugeh=F6rigen Lande angehet=
." Damit war ein weiter Rahmen f=FCr ihre Arbeitsfelder gegeben. In Verbind=
ung mit weiteren Festlegungen der Statuten ergaben sich folgende T=E4tigkei=
tsbereiche:
</p><ol>
<li> die Sammlung von n=FCtzlichen Informationen aller Art, die den Mitglie=
dern und der =D6ffentlichkeit a) durch Verlesen in den Versammlungen und b)=
 sp=E4ter auch durch Ver=F6ffentlichung bekannt gemacht werden sollten, sow=
ie
</li><li> die regelm=E4=DFige Ausgabe von Preisaufgaben zu verschiedenen Th=
emen.
</li></ol>
<p>Dies entsprach im wesentlichen dem Programm, das im 18. Jahrhundert zum =
Standard aller wissenschaftlichen Gesellschaften und Akademien geworden war=
. In der Praxis ergaben sich dann aber noch weitere T=E4tigkeitsfelder, wie=
 die Anstellung landwirtschaftlicher Versuche in Leipzig und Dresden, die G=
r=FCndung einer Bleiwei=DFmanufaktur bei Dresden sowie der =F6konomisch mis=
slungene Versuch der Seidenraupenzucht in Leipzig. Weiterhin die Verbesseru=
ng des Hebammen- und des Landschulwesens in Sachsen und die Einrichtung von=
 Spinn- und Arbeitsschulen im Erzgebirge im Gefolge der Hungersnot von 1771=
/72.
</p><p>Dabei ist eine vollst=E4ndige Darstellung wegen der gro=DFen Anzahl =
der teilweise recht skurrilen Aktivit=E4ten schier unm=F6glich, wurden doch=
 allein in den Schriftenreihen der Gesellschaft von 1764 bis 1814 insgesamt=
 1483 Themen behandelt. Es ist wahrlich un=FCbersehbar, was dem mitunter au=
ch belustigten Leser der Soziet=E4tsschriften vor Augen tritt.
</p><p>Damit ergibt sich die M=F6glichkeit, zum dritten Schwerpunkt des geg=
enw=E4rtigen Vortrages =FCberzuleiten, n=E4mlich zu den Hauptt=E4tigkeitsfe=
ldern der Soziet=E4t im Spiegel ihrer Ver=F6ffentlichungen.
</p><p>Wie bereits oben erw=E4hnt, stellte die Ver=F6ffentlichung von Infor=
mationen =FCber die verschiedensten Bereiche wirtschaftlichen Lebens einen =
wesentlichen Anteil an der T=E4tigkeit der Gesellschaft dar. Seit ihrer Gr=
=FCndung gab sie zu diesem Zweck mehrere Publikationsreihen heraus. Die wic=
htigste dieser Reihen waren wohl die Anzeigen, die mit einer Ausnahme zweim=
al j=E4hrlich zur Leipziger Oster- und zur Michaelismesse herausgegeben wur=
den. Sie enthalten neben Mitgliederlisten, Angaben =FCber die neu aufgenomm=
enen Mitglieder und Mitteilungen =FCber Interna der Gesellschaft auch Infor=
mationen =FCber die durch Korrespondenz, eingesandte Manuskripte und =F6ffe=
ntliche Verlesung auf den Versammlungen in der Soziet=E4t behandelten Theme=
n. Die innere Struktur der Anzeigen war nicht immer einheitlich, einzelne d=
er genannten Bestandteile konnten durchaus fehlen. Seit 1764 wurden die Anz=
eigen regelm=E4=DFig als Beilage im Leipziger Intelligenzblatt ver=F6ffentl=
icht. Nach der Einteilung der Gesellschaft in drei Klassen wurden auch noch=
 Ausz=FCge aus den Klassensitzungen herausgegeben, in denen im wesentlichen=
 die gleichen Themen wie in den Anzeigen in ausf=FChrlicherer Form behandel=
t wurden. Gr=F6=DFere Abhandlungen enthielten die zwischen 1771 und 1803 un=
regelm=E4=DFig erschienenen Schriften der Leipziger =F6konomischen Soziet=
=E4t. So hinterlie=DF die Leipziger Gesellschaft eine gro=DFe Menge untersc=
hiedlicher Schriften, die bis einschlie=DFlich 1814 durch das bereits erw=
=E4hnte Sachregister von 1823 erschlossen werden. Es verzeichnet auf 72 Sei=
ten in alphabetischer Reihenfolge viele hundert Stichw=F6rter. Dieses Regis=
ter wurde nun auf die behandelten Themenkreise hin untersucht, wobei als Gl=
iederung die Klasseneinteilung von 1766 und die Untergliederung der Klassen=
 in Subdivisionen gew=E4hlt wurde. Dar=FCber hinaus erschien die gesonderte=
 Ausweisung von Themen erforderlich, die sich nicht ohne weiteres in die Kl=
assen- und Subdivisionseinteilung einordnen lie=DFen. So wurde folgendes Sc=
hema entwickelt:=20
</p><p>
</p><ol>
<li> <u>Klasse f=FCr Landbau:</u>
<ol type=3D"a">
<li>   Ackerbau,
</li><li>   Wiesenwuchs,=20
</li><li>   Forstwirtschaft,=20
</li><li>   Gartenbau,
</li><li>   Obstbaumzucht,=20
</li><li>   Weinbau,=20
</li><li>   Teich- und Fischnutzung,
</li><li>   Viehzucht,=20
</li><li>   f=FCr alle durch Brauen, Branntweinbrennen, St=E4rke- Gr=FCtze-=
 und Graupenmachen und =D6lschlagen zu erhaltende Veredlung der Fr=FCchte
</li></ol>
</li><li><u> Klasse f=FCr Manufakturwesen:</u>
<ol type=3D"a">
<li>  Verarbeitung von Rohmaterialien aus dem Tier- und Pflanzenreich,=20
</li><li>   Weiterverarbeitung von Halbfabrikaten
</li></ol>
</li><li><u> Klasse f=FCr Mineralogie, Chemie und Mechanik:</u>
<ol type=3D"a">
<li>  Geologie,
</li><li>   Verarbeitung von Mineralien und Bodensch=E4tzen in Fabriken (vo=
n der Manufakturklasse ausgenommen),
</li><li>   Maschinen und Hilfsmittel f=FCr Landwirtschaft, Bergbau und Man=
ufakturwesen
</li></ol></li></ol>
<ul>
<li><u>Ohne besondere Klasse:</u>
<ol type=3D"a">
<li>  Polizeiwesen,=20
</li><li>   =F6konomische Beschreibungen,=20
</li><li>   National=F6konomie,=20
</li><li>   Interna der Gesellschaft,
</li><li>   Sonstiges
</li></ol></li></ul>

<p>Um dar=FCber hinaus noch Informationen =FCber evtl. H=E4ufungen einiger =
Themen zu bestimmten Zeiten zu erhalten, wurde der Zeitraum, =FCber den sic=
h das Register erstreckt, in f=FCnf Dekaden unterteilt. Nach der Kassation =
von Mehrfachnennungen im Register ergab sich folgendes Bild f=FCr die Verte=
ilung der Themen auf die einzelnen Klassen (die Prozents=E4tze beziehen sic=
h auf die jeweilige Dekade bzw. in der letzten Spalte auf den Gesamtzeitrau=
m).
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E1"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 1: A=
nzahl der von den einzelnen Klassen behandelten Themen</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764-73</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774-83</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1784-93</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1794-1803</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1804-14</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Summe</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>gesamt</b></p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 302</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 154</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 375</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 363</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 289</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 1483</b></p><=
/td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1. Klasse</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 156  (52%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 90  (59%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 240  (64%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 202  (56%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 172  (60%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 860  (58%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>2. Klasse</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 60  (20%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14  (9%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 26  (7%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 41 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 18  (6%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 159  (11%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>3. Klasse</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 69  (23%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 34  (22%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 81  (22%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 100  (28%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 72  (25%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 356  (24%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>ohne Klasse</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17  (5%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 16  (10%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 28  (7%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 27  (9%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 108  (7%)</p></t=
d></tr></tbody></table></center><p>Vorstehende Angaben lassen sich wie folg=
t interpretieren: Die relativ einheitliche Zahl der Verweise f=FCr die erst=
e sowie die dritte bis f=FCnfte Dekade des Untersuchungszeitraums zeigt ein=
e in etwa gleichbleibende T=E4tigkeit der Gesellschaft an, wobei die leicht=
 geringere Zahl der letzten Dekade wohl auf die Beeintr=E4chtigungen in der=
 Zeit der franz=F6sischen Herrschaft zur=FCckzuf=FChren ist. Das Absinken d=
er Zahl im zweiten Jahrzehnt um die H=E4lfte deutet auf deutlich weniger be=
handelte Themen und damit auf sinkendes Interesse der Mitglieder an der Mit=
arbeit hin. Zieht man deskriptive Darstellungen zu Rate, so zeigt sich, das=
s gerade die Zeit von 1774 bis 1777 als Zeit m=E4=DFiger Aktivit=E4ten gese=
hen wurde.
</p><p>Der Anteil der einzelnen Klassen an den Verweisen schwankt zwar etwa=
s, bleibt aber verh=E4ltnism=E4=DFig konstant. Sehr deutlich ist zu sehen, =
dass =FCber die H=E4lfte der behandelten Themen Gegenstand der Landwirtscha=
ftsklasse waren. Die Manufakturklasse steht mit einem Durchschnitt von 11% =
sogar noch deutlich hinter der naturwissenschaftlichen Klasse zur=FCck. Wir=
d nun noch weiter innerhalb der Klassen differenziert, so ergibt sich folge=
ndes Bild:
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E2"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 2: V=
erteilung der innerhalb der einzelnen Klassen behandelten Themen</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764-73</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774-83</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1784-93</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1794-1803</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1804-14</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Summe</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>1. Klasse</b></p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 156</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 90</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 240</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 202</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 172</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 860  (58%)</b=
></p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ackerbau</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 77</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 37</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 90</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 72</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 66</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 342  (23%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Wiesenwuchs</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 10</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 22  (1%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Forstwirtschaft</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 24</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 25</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 75  (5%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Gartenbau</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 23</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 61  (4%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Obstbaumzucht</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 25  (2%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Weinbau</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17  (1%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Teich- und Fisch-
<br>nutzung</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Viehzucht</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 26</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 19</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 60</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 50</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 45</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 200  (14%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Veredlung</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 19</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 37</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 29</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 112  (8%)</p></t=
d>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>2. Klasse</b></p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 60</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 14</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 26</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 41</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 18</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 159  (11%)</b=
></p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Verarbeitung von
<br>Rohmaterialien</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 39</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 24</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 37</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 128  (9%)</p></t=
d>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Verarbeitung von
<br>Halbfabrikaten</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 21</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 31  (2%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>3. Klasse</b></p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 69</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 34</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 81</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 100</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 72</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 356  (24%)</b=
></p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Geologie</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 23</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 52  (4%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Verarbeitung von
<br>Bodensch=E4tzen</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 24</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 16</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 75  (5%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Maschinen und
<br>Hilfsmittel</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 22  (7%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14 (9%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 54  (14%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 77  (21%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 62   (21%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 229  (15%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>ohne Klasse</b></p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 17</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 16</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 28</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 20</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 27</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> 108  (7%)</b>=
</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Polizeiwesen</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 10  (1%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>=D6konomische
<br>Beschreibungen</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 19  (1%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>National=F6konomie</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Interna der
<br>Gesellschaft</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11  (1%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Sonstiges</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 61  (4%)</p></td=
></tr></tbody></table></center><p>Nun lassen sich auch Aussagen =FCber die =
innerhalb der Klassen bevorzugten Themenbereiche machen. So zeigt sich, das=
s innerhalb der ersten Klasse Ackerbau und Viehzucht eine Spitzenstellung i=
nnehatten. In der Manufakturklasse =FCberwogen Themen zur Verarbeitung von =
Rohmaterialien sehr deutlich. Die ansonsten geringen Zahlen f=FCr die zweit=
e Klasse m=FCssen allerdings noch korrigiert werden. Die Zuordnung der Vera=
rbeitung von Mineralien und Bodensch=E4tzen zur dritten Klasse ist wohl auf=
 die =FCbliche kameralistische Sichtweise zur=FCckzuf=FChren. So wurden dam=
als in Sachsen auch Manufakturen, die Bodensch=E4tze jeglicher Art verarbei=
teten, unter die sogenannten Bergfabriken gerechnet und damit eigentlich vo=
m Manufakturwesen getrennt betrachtet. Ordnet man also die Themen zur Verar=
beitung von Mineralien und Bodensch=E4tzen noch der Manufakturklasse zu, so=
 ergibt sich ein zu ihren Gunsten ver=E4ndertes Bild, das noch weiter versc=
hoben wird, wenn der letzte Punkt der dritten Klasse n=E4her betrachtet wir=
d. Die Meldungen =FCber Maschinen und Hilfsmittel aller Art weisen als einz=
ige eine st=E4ndig steigende Tendenz auf. So erh=F6ht sich ihr Anteil von 7=
% in der ersten Dekade exponentiell auf 21% in der vierten, um dann allerdi=
ngs in der f=FCnften Dekade zu stagnieren. Dies deutet auf eine durchweg wa=
chsende Besch=E4ftigung der Soziet=E4tsmitglieder mit dem Bau von Maschinen=
 und anderen Hilfsmitteln, etwa f=FCr Manufakturen oder die Landwirtschaft,=
 hin. Der Anteil dieses Bereichs m=FCsste ebenfalls noch auf die landwirtsc=
haftliche und die Manufakturklasse verteilt werden, was deren Stellenwert w=
eiter erh=F6hen w=FCrde. So zeigen sich einige Gebiete, auf denen die Mitgl=
ieder der Gesellschaft =FCberwiegend t=E4tig waren: Zuallererst w=E4re hier=
 die Landwirtschaft mit ihren traditionellen Bereichen Ackerbau und Viehzuc=
ht zu nennen, wobei die Versuche zur Veredlung landwirtschaftlicher Produkt=
e und die Hinwendung zu Maschinen und anderen Hilfsmitteln den =DCbergang z=
u einer modernisierten Landwirtschaft markieren. Damit steht die Leipziger =
=F6konomische Soziet=E4t durchaus im Kontext einer Entwicklung, die vor den=
 Reformen der Agrarverfassung die Produktionsweise in der s=E4chsischen Lan=
dwirtschaft zum Teil nicht unerheblich verbesserte.
</p><p>Der n=E4chst der Landwirtschaft bedeutendste Bereich der in den Sozi=
et=E4tsschriften behandelten Themen ist das Manufakturwesen. Zwar ist hier =
eine fallende Tendenz zu beobachten, denn auch unter Hinzunahme der Meldung=
en, die die Bergfabriken betreffen, muss ein von 28% in der ersten Dekade a=
uf 9% in der letzten sinkender Anteil festgestellt werden. Dennoch ist er i=
mmer noch bedeutend. Die Verringerung ist wohl mit dem Ende der s=E4chsisch=
en Manufakturbl=FCte um 1800 zu erkl=E4ren.
</p><p>Die deutliche Unterrepr=E4sentanz von Bereichen wie National=F6konom=
ie, Staats-, Natur- und anderen Wissenschaften l=E4sst auf eine =FCberwiege=
nd praktische Ausrichtung der Interessen schlie=DFen. So kann die Leipziger=
 =F6konomische Soziet=E4t mit gro=DFer Wahrscheinlichkeit als eine Gesellsc=
haft bezeichnet werden, die sich haupts=E4chlich mit der Verbesserung der P=
roduktionsmethoden in der Landwirtschaft, der Veredlung und damit Ertragsst=
eigerung landwirtschaftlicher Produkte sowie in wesentlich geringerem Umfan=
g und mit abnehmender Tendenz mit dem Manufakturwesen besch=E4ftigte.
</p><p>Die Rezeption der Soziet=E4tsschriften ist ein Problemkreis, der hie=
r nur gestreift werden kann. Die Auflagenh=F6he der Schriften konnte etwas =
vage mit 1000 bis 2000 Exemplaren bestimmt werden. Bei der Verbreitung sieh=
t das schon wesentlich schwieriger aus. Fest steht, dass in der zweiten H=
=E4lfte des 18. Jahrhunderts durch den Multiplikatoreffekt von Bibliotheken=
, institutionalisierten wie auch informellen Lesegesellschaften und gelehrt=
en Vereinen Zeitschriften und B=FCcher einen Leserkreis erreicht haben d=FC=
rften, der die Auflagenh=F6he um ein Vielfaches =FCberstieg.=20
</p><p>So war das Lesen am Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Erscheinung a=
uch in den Bev=F6lkerungsteilen geworden, die noch f=FCnfzig Jahre fr=FCher=
 kaum unter die Alphabeten gerechnet worden w=E4ren. Der Allgemeine Littera=
rische Anzeiger vom 30. Januar 1798 schreibt: "Die Matrone greift jetzt w=
=F6chentlich einigemal zur Brille, um mit deren H=FClfe die Zeitung zu buch=
stabieren, ja zu dechiffrieren". Und der s=E4chsische Offizier Friedrich Er=
nst von Liebenroth, der angelegentlich seiner Teilnahme an der Niederschlag=
ung des kurs=E4chsischen Bauernaufstandes von 1790 viel Gelegenheit hatte, =
das Leben der Bauern zu studieren, schrieb in sein Tagebuch: "Was das erste=
 anbetrifft, so muss man wissen, dass der s=E4chsische Bauer von Natur gern=
e liest (...) Sehr drollig ist es, wenn man zuweilen einen Zirkel von neugi=
erigen Landleuten um den Schulmeister herumsitzen siehet, welcher ihnen gem=
eininglich die Zeitungen oder den Boten vorliest und seine weisen Anmerkung=
en den aufmerksamen Zuh=F6rer dar=FCber mitteilet. Alles sitzt unbeweglich,=
 alles ist Ohr, nur eine dicke Dampfwolke von schwarzen Tabak =FCberzeugt d=
en Beobachter, dass diese zum Teil grotesken Figuren keine leblosen Bilds=
=E4ulen sind. Mit Ehrfurcht schweigt ein jeder und erwartet den Augenblick,=
 wo der Vorleser seine Brille abgenommen und das Blatt aus der Hand gelegt =
hat."
</p><p>Doch bevor das hier passieren kann, wird noch die soziale Zusammense=
tzung der Soziet=E4tsmitglieder behandelt werden m=FCssen.
</p><p>Die verschiedenen Formen der Mitgliedschaft sind bereits an anderer =
Stelle beschrieben worden. Nun sollen nach der Auswertung der =FCberliefert=
en Verzeichnisse auch noch Angaben =FCber die Zusammensetzung der Mitgliede=
r gemacht werden. Vier dieser Verzeichnisse wurden in den Anzeigen der Sozi=
et=E4t gedruckt. In der Zwischenzeit wurden lediglich die neu aufgenommenen=
 Mitglieder bekanntgegeben. Da aber jegliche Nachrichten =FCber Abg=E4nge, =
etwa durch Tod oder Austritte, fehlen, w=FCrde eine Auswertung lediglich de=
r neuaufgenommenen Mitglieder zu einem verzerrten Bild f=FChren. Eine wicht=
ige Quelle sind dar=FCber hinaus die Leipziger Stadtadre=DFb=FCcher, die vo=
n 1768 bis 1779 jeweils die Mitgliederlisten der Soziet=E4t enthielten. L=
=FCcken ergeben sich in diesem Zeitraum dadurch, dass die Adressb=FCcher ni=
cht in jedem Jahr herausgegeben worden sind. Durch die vorhandenen Listen k=
onnte somit ein Untersuchungszeitraum von f=FCnfzehn Jahren bearbeitet werd=
en. S=E4mtliche Mitgliederlisten sind nach Mitgliederkategorien getrennt. F=
=FCr einen Gro=DFteil der Mitglieder sind neben dem Namen auch Angaben =FCb=
er Rittergutsbesitz und Berufe bzw. =C4mter gemacht worden. Die genannten L=
isten wurden nun nach verschiedenen Gesichtspunkten untersucht. Neben den a=
bsoluten Zahlen sollte auch das Verh=E4ltnis der einzelnen Mitgliederkatego=
rien zueinander ermittelt werden. Dadurch k=F6nnen R=FCckschl=FCsse auf das=
 Interesse an einem freiwilligen Beitritt sowie die Wirksamkeit der nach au=
=DFen gerichteten Mitgliederwerbung der Soziet=E4t erfolgen.
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E3"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 3: M=
itglieder der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>gesamt</b></p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ordentliche=20
<br>Mitglieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ehrenmit-glieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Assoziierte
<br>Mitglieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Korrespondenten</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>34</b></p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>31 (91%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (9%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>116</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>89 (77%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 26 (22%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>151</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>116 (77%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 34 (22%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>219</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>140 (64%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 69 (32%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>279</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>153 (55%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 110  (40%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 15 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>285</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>150 (53%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 116  (41%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 18 (6%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>275</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>130 (47%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 124  (45%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>279</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>120 (43%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 135  (49%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 23 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>294</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>122 (41%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 147  (50%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 24 (9%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (0%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>291</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>119 (41%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 149  (51%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 21 (7%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>298</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>119 (40%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 154  (52%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 22 (7%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>308</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>127 (41%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 154  (50%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 22 (7%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (2%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>274</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>99 (36%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 150  (55%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 21 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1779</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>267</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>94 (35%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 149  (56%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 21 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>711</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>184 (26%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 527  (74%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td></tr><=
/tbody></table></center><p>Es zeigt sich, dass nach kontinuierlichem Mitgli=
ederzuwachs bis um 1769 die Zahlen zwischen 250 und 300 Mitgliedern schwank=
ten. Die mit 702 besonders hohe Zahl f=FCr das Jahr 1811 ist wegen der Sing=
ularit=E4t dieser Angabe im zeitlichen Umfeld schwer einzuordnen.
</p><p>Wird das Verh=E4ltnis von ordentlichen und anderen Mitgliedern betra=
chtet, so f=E4llt auf, dass der Anteil der mit vollen Rechten ausgestattete=
n ordentlichen Mitglieder fast kontinuierlich von 91% im Gr=FCndungsjahr bi=
s auf 24% im Jahre 1811 gesunken ist. Diese Tatsache l=E4sst mehrere Schl=
=FCsse zu. Einerseits zeigt sie, dass Entscheidungen in der Gesellschaft vo=
n einem immer kleiner werdenden Teil der Mitglieder getroffen wurden. Ander=
erseits zeugt die relativ abnehmende Anzahl ordentlicher Mitglieder von wen=
iger Bereitschaft, die mit einem nicht unbetr=E4chtlichen Beitrag verbunden=
e Vollmitgliedschaft der Gesellschaft durch freiwilligen Beitritt zu erwerb=
en. Umgekehrt deuten die steigenden Zahlen vornehmlich der Ehren-, aber auc=
h der assoziierten Mitglieder auf eine aktive und erfolgreiche Mitgliederwe=
rbung der Soziet=E4t hin, wurden doch diese Mitglieder von der Gesellschaft=
 ausgew=E4hlt und ernannt. Dass die Zahl assoziierter Mitglieder nach 1773 =
wieder abnahm, l=E4sst sich leicht dadurch erkl=E4ren, dass sie ab 1774 nic=
ht mehr ernannt wurden.
</p><p>Um weitere Aufschl=FCsse =FCber die Struktur der Soziet=E4tsmitglied=
er zu erhalten, soll nun der Anteil von Adligen und Rittergutsbesitzern unt=
er ihnen betrachtet werden.
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E4"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 4: A=
nteil adliger Mitglieder</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>gesamt</b></p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>ordentliche Mitglieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ehrenmitglieder</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>21 (62%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>20 (65%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (33%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>67 (58%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>64 (72%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (12%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>93 (62%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>89 (77%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (12%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>110 (50%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>103 (74%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (10%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>119 (43%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>106 (69%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13 (12%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>119 (42%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>105 (70%)=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14 (12%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>102 (38%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>91 (70%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (9%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>96 (34%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>86 (72%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 10 (7%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>98 (33%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>85 (70%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13 (9%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>98 (34%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>81 (68%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17 (11%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>95 (32%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>81 (68%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14 (9%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>103 (33%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>86 (68%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17 (11%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>83 (30%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>66 (67%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17 (11%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1779</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>81 (30%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>65 (69%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 16 (11%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>171 (24%)</b>=
</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>82 (45%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 89 (19%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Durchschnitt</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>40%</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>68%</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13%</p></td></tr=
></tbody></table></center><p>Der Anteil adliger Mitglieder in der Leipziger=
 =F6konomischen Soziet=E4t, der mit ca. 60% in den Anfangsjahren noch sehr =
hoch war, sank von 1768 bis 1774 nahezu linear auf 29%, um sp=E4ter bei Wer=
ten um 30% zu pendeln. Der Wert von 21% f=FCr 1811 l=E4sst eine Fortsetzung=
 des Negativtrends auch f=FCr die nicht gen=FCgend dokumentierten Jahre ver=
muten. Werden nun die einzelnen Mitgliederkategorien f=FCr sich betrachtet,=
 so zeigt sich f=FCr die ersten f=FCnfzehn Jahre bei den ordentlichen Mitgl=
iedern ein verh=E4ltnism=E4=DFig konstanter Wert um 70%, der bei den Ehrenm=
itgliedern =E4hnlich gleichbleibend bei ca. 12% liegt.=20
</p><p>Es f=E4llt auf, dass die =FCberwiegende Mehrheit der ordentlichen Mi=
tglieder dem Adel angeh=F6rte, w=E4hrend die anderen Kategorien eindeutig b=
=FCrgerlich gepr=E4gt waren. Damit kann f=FCr die bei den ordentlichen Mitg=
liedern dominierenden Adligen ein erheblicher Einfluss in der Gesellschaft =
konstatiert werden.
</p><p>Die soziale Basis der Mitglieder konnte im folgenden durch die Unter=
suchung der als Rittergutsbesitzer nachgewiesenen Mitglieder ermittelt werd=
en.
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E5"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 5: A=
nteil der als Rittergutsbesitzer ermittelten Mitglieder</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>gesamt</b></p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ordentliche Mitglieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ehrenmitglieder</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>21 (62%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>20 (65%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (33%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>55 (47%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>54 (61%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>71 (47%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>70 (60%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (3%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>69 (32%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>68 (49%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>84 (30%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>78 (51%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>80 (28%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>75 (50%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>70 (25%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>65 (50%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>64 (23%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>57 (48%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>73 (25%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>65 (53%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>73 (25%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>65 (55%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>72 (24%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>64 (54%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>78 (25%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>70 (55%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>61 (22%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>54 (55%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>99 (14%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>56 (30%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 43 (8%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Durchschnitt</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>31%</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>53%</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7%</p></td></tr>=
</tbody></table></center><p>Noch deutlicher als bei den Adligen traten die =
Unterschiede zwischen der Gruppe der ordentlichen Mitglieder und den andere=
n Mitgliedern hervor, als der Anteil der Rittergutsbesitzer betrachtet wurd=
e. Nach der unmittelbaren Gr=FCndungsphase lie=DF sich nahezu konstant f=FC=
r mehr als die H=E4lfte aller ordentlichen Mitglieder Rittergutsbesitz nach=
weisen. Rittergutsbesitzer stellten also einen wesentlichen Anteil dieser M=
itgliedergruppe. Demgegen=FCber spielten sie unter den Ehrenmitgliedern fas=
t gar keine Rolle, lag doch ihr Anteil dort bei Werten um ca. 5%. Aus den b=
ereits bekannten Gr=FCnden nahm darum auch der Prozentsatz der Rittergutsbe=
sitzer in der Gesamtmitgliederzahl fast stetig ab, obwohl sie ihren Einflus=
s innerhalb der ordentlichen Mitglieder fast konstant auf hohem Niveau halt=
en konnten. Allerdings zeigen die Zahlen f=FCr 1811, dass bei den ordentlic=
hen Mitgliedern der Anteil der Rittergutsbesitzer auf 33% gesunken war, w=
=E4hrend er sich bei den Ehrenmitgliedern leicht erh=F6ht hatte.
</p><p>Ein =E4hnliches Bild ergibt die Betrachtung der Schnittmengen zwisch=
en Adligen und Rittergutsbesitzern:
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E6"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 6: S=
chnittmengen zwischen Adligen und Rittergutsbesitzern</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b>gesamt</b></p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ordentliche=20
<br>Mitglieder</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ehren-
<br>mitglieder</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>18 (53%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>17 (55%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (33%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>52 (45%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>51 (57%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>71 (47%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>70 (60%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (3%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>67 (31%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>66 (47%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>78 (28%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>72 (47%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>76 (27%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>72 (48%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>67 (24%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>63 (48%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>62 (22%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>57 (48%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>67 (23%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>63 (52%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>63 (22%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>57 (48%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (4%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>65 (22%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>58 (49%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (5%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>71 (23%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>64 (50%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (6%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>53 (19%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>51 (52%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 2 (1%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>80 (11%)</b><=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>46 (25%)<=
/p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 34 (6%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Durchschnitt</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> <b>28%</b></p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p><b> </b>49%</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6%</p></td></tr>=
</tbody></table></center><p>Besonders Tab. 6 zeigt f=FCr die Adligen mit Ri=
ttergutsbesitz gegen=FCber der Gesamtanzahl der Gutsbesitzer nur geringf=FC=
gig niedrigere Zahlenwerte. Daraus folgt, dass die =FCberwiegende Mehrheit =
der als Gutsbesitzer identifizierten Soziet=E4tsmitglieder dem Adel angeh=
=F6rte.
</p><p>Zur Betrachtung der besonders h=E4ufig vorkommenden Berufe wurde als=
 Arbeitshilfe die Vielzahl der genannten T=E4tigkeiten in vier Gruppen eing=
eteilt. Der Einteilung lag der Gedanke zugrunde, dass die Berufe in im weit=
esten Sinne staatstragende, praktisch-b=FCrgerlich gepr=E4gte, gelehrte und=
 praktisch-landwirtschaftlich gepr=E4gte Gruppen aufgeteilt werden k=F6nnte=
n. So wurde folgendes Schema gew=E4hlt:
</p><ul>
<p></p><li><u>Berufsgruppe I</u>=20
<p>Inhaber von Hof=E4mtern, sonstige Staatsbedienstete, Verwaltungsbeamte, =
Juristen, Milit=E4rpersonen
</p><p></p></li><li><u>Berufsgruppe II</u>
<p>Kaufleute, Manufaktur- bzw. Fabrikbesitzer und -verwalter, Handwerker, B=
aumeister und Architekten
</p><p></p></li><li><u>Berufsgruppe III</u>
<p>Gelehrte, =C4rzte, Apotheker, Lehrer, Geistliche, Buchh=E4ndler
</p><p></p></li><li><u>Berufsgruppe IV</u>
<p>Bauern, G=E4rtner, Gutsverwalter
</p></li></ul>
<p>Andere als die hier aufgef=FChrten Berufe wurden nicht oder nur vereinze=
lt genannt. Nach dem Schema wurden nun die Mitglieder der Soziet=E4t unters=
ucht.
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E7"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 7: A=
nteil einzelner Berufsgruppen bei den ordentlichen Mitgliedern</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe I</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe II</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe III</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe IV</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ohne
<br>Angabe</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 27 (87%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (10%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 75 (84%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (10%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 101  (87%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (1%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (6%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 118  (84%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 10 (7%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 127  (83%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 12 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 10 (7%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 119  (79%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 12 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 15 (10%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 97 (75%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17 (13%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 85 (71%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 18 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 85 (70%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (16%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 80 (67%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 12 (10%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 23 (19%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 82 (69%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (17%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 88 (69%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (16%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 74 (75%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (11%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 101  (55%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 21 (11%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 12 (7%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (6%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 39 (21%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Durchschnitt</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 75%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 0%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 13%</p></td></tr=
></tbody></table></center><p>Ganz deutlich ist zu sehen, dass f=FCr die mei=
sten ordentlichen Mitglieder ein Beruf aus der Berufsgruppe I angegeben wor=
den war. Obschon mit leicht abnehmender Tendenz, umfasste deren Anteil durc=
hschnittlich 77%, also mehr als drei viertel dieser Mitgliedergruppe. Hier =
zeigt sich, dass Personen, die in h=F6chsten Hof- bis hin zu einfachen Verw=
altungs=E4mtern dem Staat besonders nahestanden, die gr=F6=DFte Gruppe unte=
r den ordentlichen Mitgliedern ausmachten. Weiterhin ist zu erkennen, dass =
die zweite Berufsgruppe einen stetig steigenden Anteil besa=DF. Offensichtl=
ich strebten zunehmend Kaufleute, Manufakturbesitzer und Handwerker die Mit=
gliedschaft in der Soziet=E4t an und konnten sie wohl auch bestreiten. Auff=
=E4llig ist die deutliche Unterrepr=E4sentanz von Gelehrten und verwandten =
Berufen sowie das fast v=F6llige Fehlen landwirtschaftlicher Praktiker. Ein=
 ganz anderes Bild ergibt die Untersuchung der anderen Mitglieder nach dem =
genannten Berufsgruppenschema:
</p><p align=3D"CENTER">
<a name=3D"E10E8"></a><br></p><p align=3D"LEFT"><font size=3D"+1">Tab. 8: A=
nteil einzelner Berufsgruppen bei den Ehren-, assoziierten und korrespondie=
renden Mitgliedern</font><br>

</p><center><table bordercolor=3D"#0000FF" border=3D"1" cellspacing=3D"1" w=
idth=3D"95%">
<tbody><tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><br></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe I</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe II</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-
<br>gruppe III</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Berufs-.
<br>gruppe IV</p></td>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Ohne
<br>Angabe</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1764</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (33%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1  (33%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> -</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1  (33%)-</p></t=
d>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1765</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9 (33%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (15%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 7 (26%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 1 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (22%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1766</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 14 (40%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (14%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (23%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (14%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (9%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1768</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 30 (38%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 18  (22%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 22 (28%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 3 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (8%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1769</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 46 (37%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 33  (26%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 35 (28%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 4 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (6%)</p></td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1770</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 46 (34%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 25  (19%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 38 (28%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 20 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1771</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 50 (35%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 31  (21%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 40 (28%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 6 (4%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 18 (12%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1772</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 54 (34%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 31  (20%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 42 (26%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 24 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1773</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 58 (34%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 36  (21%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 44 (25%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 8 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 26 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1774</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 65 (38%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 33  (19%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 41 (24%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5 (3%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 28 (16%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1775</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 62 (35%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 32  (18%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 49 (27%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 9 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 27 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1777</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 63 (35%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 33  (18%)</p></t=
d>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 47 (26%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (6%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 27 (15%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1778</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 54 (31%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 34 (19%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 48 (28%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 11 (6%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 28 (16%)</p></td=
>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>1811</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 93 (18%)</p></td=
>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 40 (8%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 216  (41%)</p></=
td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 29 (5%)</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 149  (28%)</p></=
td>
</tr>
<tr>
<td valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p>Durchschnitt</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 34%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 17%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 28%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 5%</p></td>
<td align=3D"right" valign=3D"top" bgcolor=3D"#C0C0C0"><p> 16%</p></td></tr=
></tbody></table></center><p>Hier wird sichtbar, dass Angeh=F6rige der Beru=
fsgruppe I zwar ebenfalls den gr=F6=DFten Anteil der Mitglieder stellten, a=
ber die praktisch-b=FCrgerlichen und besonders die gelehrten Berufe h=E4ufi=
ger vertreten sind, als bei den ordentlichen Mitgliedern. Offensichtlich so=
llte durch die Aufnahme von Praktikern verschiedener Wirtschaftsbereiche (B=
erufsgruppen II und IV) sowie von Theoretikern und Schulleuten (Berufsgrupp=
e III) die Basis an theoretischem und praktischem Wissen vermehrt werden.
</p><p>Aus den bisher geschilderten Daten wird folgendes deutlich: Der Ante=
il der ordentlichen Mitglieder der Leipziger =F6konomischen Soziet=E4t nahm=
 im Verlaufe ihrer ersten f=FCnfzehn Jahre kontinuierlich zugunsten der Ehr=
en-, assoziierten und der korrespondierenden Mitglieder ab. Innerhalb beide=
r Mitgliedergruppen, der vollberechtigten und der beratenden, blieben die A=
nteile an Adligen, Rittergutsbesitzern und bestimmten Berufsgruppen verh=E4=
ltnism=E4=DFig konstant. Demnach stellten diese drei Gruppen den L=F6wenant=
eil, besonders unter den vollberechtigten ordentlichen Mitgliedern. Diese A=
ussage wird durch die Betrachtung der Schnittmengen zwischen Adligen und Ri=
ttergutsbesitzern unterst=FCtzt. Es zeigt sich, dass Adlige, evtl. auch nob=
ilitierte B=FCrgerliche, die im Rittergutsbesitz ihre materielle Basis hatt=
en und die durch die =DCbernahme von Hof- und anderen =C4mtern in der kurs=
=E4chsischen Verwaltung eine feste Bindung mit dem vorkonstitutionellen Sta=
at eingingen, die dominierende Gruppe innerhalb der Leipziger =F6konomische=
n Soziet=E4t stellten.
</p><p>Bei diesen =DCberlegungen muss angemerkt werden, dass Frauen in kein=
er der benutzten Listen jemals als Mitglied der Gesellschaft auftauchten.
</p><p align=3D"CENTER">*
</p><p>Die Leipziger =F6konomische Soziet=E4t wurde 1764 in direktem Zusamm=
enhang mit dem kurs=E4chsischen R=E9tablissement gegr=FCndet. W=E4hrend Vor=
bilder und Anregungen sich in den bisher in Europa entstandenen patriotisch=
en Gesellschaften und der national=F6konomischen Literatur finden lassen, k=
am der direkte Ansto=DF zu ihrer Gr=FCndung aus der s=E4chsischen Verwaltun=
g. Die Gr=FCndung ist ein Beispiel f=FCr die Verquickung von landesherrlich=
er Einflussnahme und privater Initiative. Auf die sehr wahrscheinliche Vorb=
ildwirkung der 1763 in Wei=DFensee gegr=FCndeten Th=FCringischen Landwirtsc=
haftsgesellschaft wurde hingewiesen. Das h=E4ufig gezeigte landesherrliche =
Wohlwollen, die Einzelheiten der Gr=FCndung und die Dominanz von meist adli=
gen und staatsnahen Amtstr=E4gern in der Gesellschaft lassen es gerechtfert=
igt erscheinen, sie als halbstaatliche Einrichtung zu bezeichnen, die einer=
 nicht unbetr=E4chtlichen Einflussnahme durch den Landesherrn und die s=E4c=
hsische Verwaltung unterlag. Durch ihre Verfassung stand sie noch zwischen =
der Korporation st=E4ndischer Pr=E4gung und dem klassischen b=FCrgerlichen =
Verein. Nach der eigentlichen R=E9tablissementszeit hatte sich die Gesellsc=
haft sowohl von der Zahl ihrer Mitglieder als auch von ihrer T=E4tigkeit he=
r stabilisiert. Lediglich in der zweiten H=E4lfte der siebziger Jahre des 1=
8. Jahrhunderts schien das Interesse an ihr vor=FCbergehend zu erlahmen. Di=
e Vielfalt der behandelten Problemkreise ist eindrucksvoll. Ihre wohl wicht=
igste T=E4tigkeit war die Sammlung und Weitergabe von Informationen auf ver=
schiedenen Wegen, so z. B. durch die Herausgabe mehrerer Schriftenreihen, e=
ine umfangreiche Vortragst=E4tigkeit auf den Versammlungen und die sehr fr=
=FChe Entsendung eines besoldeten Informanten nach London. Von einer inhalt=
lichen Vorgabe oder Beschr=E4nkung kann =FCberwiegend nicht ausgegangen wer=
den. Die behandelten Gegenst=E4nde richteten sich vorwiegend nach den Inter=
essen der Mitglieder. Mitunter wurde die Gesellschaft auch von der Landesve=
rwaltung zu einzelnen Problemen konsultiert. Felder der nicht nur beobachte=
nden und informierenden T=E4tigkeit waren die Durchf=FChrung landwirtschaft=
licher Versuche, die Ausgabe von Preisaufgaben, unternehmerische und karita=
tive T=E4tigkeit sowie die Einrichtung von Spinn- und Arbeitsschulen im Erz=
gebirge. Den weitaus gr=F6=DFten Anteil der behandelten Gegenst=E4nde bilde=
te die Landwirtschaft, mit Abstand gefolgt vom Manufakturwesen. Bei diesen =
beiden Feldern war eine verst=E4rkte Hinwendung zu neuen Methoden, Maschine=
n und Hilfsmitteln zu beobachten. Darum mag die Soziet=E4t als Wegbereiteri=
n einer Fr=FChindustrialisierung der landwirtschaftlichen und der gewerblic=
hen Produktion gelten. Die Mitgliederstruktur zeigt mit der Dominanz von Ad=
ligen, Staatsbediensteten und Rittergutsbesitzern das =DCberwiegen einer Gr=
uppe, die als St=FCtze des Ancien R=E9gime in Sachsen fungierte. Daraus res=
ultierte wohl auch die bemerkenswerte Unterrepr=E4sentanz von politischem V=
er=E4nderungswillen in der Gesellschaft. Dennoch scheint es durch die zielg=
erichtete Aufnahme von Praktikern der gewerblichen Wirtschaft und Gelehrten=
 zu einer Art Symbiose zwischen den Kr=E4ften der Bewegung und des Beharren=
s, anders formuliert, zwischen emanzipatorischen und modernisierenden Str=
=F6mungen einerseits und retardierenden und konservativen Tendenzen anderer=
seits, gekommen zu sein. In einem Satz charakterisiert, war die Soziet=E4t =
eine physiokratische Gesellschaft, die, h=F6chst praktisch ausgerichtet, te=
chnologische Aufgeschlossenheit mit der Einordnung in das Kurf=FCrstentum S=
achsen des Ancien R=E9gime verband.=20
</p><p>Zwar nicht ausdr=FCcklich politisch motiviert, kann die Teilung 1825=
, die ausschlie=DFlich von Leipziger Mitgliedern ausging, vielleicht schon =
als Zeichen f=FCr die Grenzen der Soziet=E4t gewertet werden. Damit st=FCnd=
e auch der Teilungsprozess im Strom einer allgemeinen Entwicklung, die schl=
ie=DFlich zu den Aufst=E4nden von 1830 und zur Verfassung von 1831 f=FChren=
 sollte. Mehr als allgemeine b=FCrgerliche Emanzipationstendenzen k=F6nnen =
aber aus dem konkreten Verlauf der Teilung nicht hergeleitet werden, wobei =
haupts=E4chlich die Mitgliederstruktur der neuen Leipziger Gesellschaft f=
=FCr eine Verb=FCrgerlichung spricht.
<!-- START END -->
</p><hr>
<font size=3D"-2">
=A9 <a href=3D"mailto:wwwadm@www.fes.de">Friedrich Ebert Stiftung</a>
| <a href=3D"https://library.fes.de/fulltext/historiker/support.html">techn=
ical support</a> | net edition=20
<a href=3D"mailto:walter.wimmer@fes.de">fes-library</a> | Oktober 2001
</font></td></tr></tbody></table>
<!-- END END -->

</body></html>
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