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Subject: FES: Referat Asien und Pazifik
Date: Wed, 7 May 2025 17:23:01 +0200
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sien und Pazifik</title>

<meta content=3D"Friedrich-Ebert-Stiftung: Referat Asien und Pazifik" name=
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litik, international development cooperation, internationale Zusammenarbeit=
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<blockquote>
  <h3>Korrupte Justiz?<br>Straflosigkeit f=FCr Akbar Tandjung, GOLKAR -=20
  Parteivorsitzender und Parlamentspr=E4sident</h3></blockquote>Hans J. Esd=
erts,=20
FES-Jakarta, Februar 2004=20
<p>Das oberste Gericht (Supreme Court) Indonesiens hat in einem Aufsehen=20
erregenden Prozess den Parteivorsitzenden von Golkar, der zuvor in zwei=20
Instanzen wegen Korruption verurteilt worden war, frei gesprochen. Akbar=20
Tandjung hatte sich vor Gericht f=FCr die Veruntreuung von USD 4,8 Mio. an=
=20
Hilfsgeldern f=FCr Reisbeschaffungsprogramme f=FCr die hungernden Armen w=
=E4hrend der=20
Krisenjahre 1997/98 zu verantworten. Die Mittel sind f=FCr den Wahlkampf de=
r=20
GOLKAR in 1999 zweckentfremdet worden Akbar, zugleich Vorsitzender des=20
Parlaments (DPR), ist damit aussichtsreichster Anw=E4rter auf die Kandidatu=
r=20
seiner Partei f=FCr die kommenden Pr=E4sidentschaftswahlen.=20
</p><p>F=FCr das Erscheinungsbild der Justiz ist dieser Fall ein weiterer i=
n einer=20
langen Reihe von angeblich gekauften Urteilen. Die Korruption in den Reihen=
 der=20
Justiz beginnt bereits bei der Annahme von Klagen an der Eingangstuer zur=
=20
Gerichtsverwaltung:&nbsp; Ohne Bezahlung wird die Justizmaschinerie kaum t=
=E4tig.=20
Um den Vorgang nicht in den unteren Etagen der Aktenberge verschwinden zu s=
ehen,=20
ist ein permanenter Begleitprozess der Akten durch alle Stufen der B=FCrokr=
atie=20
mit Zahlungen in Abh=E4ngigkeit vom Streitwert und der Einkommensgruppe des=
=20
jeweiligen Beamten zu leisten, bevor der Vorgang den Richtertisch erreicht.=
=20
Richter, die sich der Korruption nicht beugen, sind die Ausnahme. Einige=20
mussten, wie im Falle der Verurteilung des Suharto-Sohnes Tommy, ihren Mut =
mit=20
dem Tod bezahlen. Tommy beauftragte einen bekannten Killer und lie=DF den R=
ichter,=20
der ihn verurteilt hatte, erschie=DFen. Daf=FCr verb=FC=DFt er z.Zt. eine k=
omfortable=20
15-j=E4hrige Gef=E4ngnisstrafe, die bereits zwei mal verk=FCrzt worden ist.=
=20
</p><p>Vieles spricht im Falle Akbar daf=FCr, dass die Justiz sich auch in =
diesem=20
prominenten Fall zu einem Freispruch bewegen lie=DF, indem Gelder geflossen=
 oder=20
zumindest versprochen worden sind. Man erinnert sich dabei an die einige Ja=
hre=20
zur=FCckliegende, lange Debatte um die Besetzung der vakanten Stelle des=20
Vorsitzenden des Obersten Gerichts: Der damalige Pr=E4sident A. Wahid, Gus =
Dur=20
suchte betr=E4chtliche Zeit nach einem wirklich korruptionsfreien, unabh=E4=
ngigen=20
Richter mit Qualifikationen f=FCr das Amt der Vorsitzenden des Gerichts. Me=
hrfach=20
erkl=E4rte er auf Kritik an der anhaltenden Vakanz dieser wichtigen Positio=
n, dass=20
es ihm leider unm=F6glich sei, einen geeigneten Kandidaten in Indonesien zu=
=20
finden. Schlie=DFlich besetzte das Parlament die Stelle mit Bagir Manan.=20
</p><p>Korruption der Justiz f=FChrt zu Freispr=FCchen in vielfacher Art. D=
as Vertrauen=20
der Bev=F6lkerung in die Justiz schrumpft zunehmend bei jedem neuen Fall. D=
ar=FCber=20
hinaus ist eine vermeintlich verb=FCndete Instanz im gerade erst vereinbart=
en=20
konzertierten Kampf gegen die Korruption ausgefallen. Ohne glaubw=FCrdige u=
nd=20
korruptionsfreie Justiz gibt es auf lange Zeit kaum Hoffnung, der allseits=
=20
herrschenden Korruption erfolgreich zu begegnen.=20
</p><p>Ein weiterer Erkl=E4rungsversuch, warum es zu diesem Urteil kam, ist=
 der=20
heftige politische Druck, dem sich das Gericht von Seiten interessierter=20
einflussreicher Kreise aus GOLKAR, dem Milit=E4r (TNI), aber auch aus=20
Regierungskreisen und der Partei von Pr=E4sidentin Megawati, der PDI-P selb=
st=20
ausgesetzt sah. Jede der Gruppen k=F6nnte ein gewisses Interesse am Freispr=
uch von=20
Akbar Tandjung haben: GOLKAR selbst wegen schnellerer Identifizierung des=
=20
=84besten Kandidaten=93 f=FCr die Pr=E4sidentschaftswahlen und zur Vermeidu=
ng eines=20
Negativimages der Partei; TNI, weil diese =FCber lange Zeit in enger Kooper=
ation=20
mit GOLKAR und ihrem damals bereits einflussreichen Mitglied Akbar Tandjung=
=20
betr=E4chtlichen Anteil an der Macht hatte. TNI w=FCrde unter seiner Pr=E4s=
identschaft=20
einen guten Anteil dieser Macht im Staate zur=FCck gewinnen k=F6nnen. Megaw=
ati=92s=20
PDI-P k=F6nnte Interesse haben, eine m=F6gliche Zusammenarbeit mit GOLKAR i=
ns Auge=20
zu fassen, falls andere Konstellationen (mit Moslem- Parteien)&nbsp; scheit=
ern=20
sollten.=20
</p><p><b>Was bedeutet der Freispruch f=FCr die politische Lage im Lande we=
nige Wochen=20
vor den Parlamentswahlen am 5. April 2004?</b>=20
</p><p>Eine Bewertung des Urteils muss durch geschulte Juristen erfolgen. L=
etztlich=20
versuchte Akbar die Verantwortung f=FCr sein Tun in der Zur=FCckhaltung von=
=20
Reislieferungen 1998/99 f=FCr die Armen auf den damaligen Pr=E4sidenten Hab=
ibie=20
abzuschieben, der schlie=DFlich die Anweisung gegeben haben soll. Diese=20
Argumentation ist nach indonesischem Recht zul=E4ssig, denn Artikel 15 des=
=20
Strafgesetzbuches besagt, dass niemand wegen einer kriminellen Handlung=20
verurteilt werden kann, wenn er lediglich die Instruktionen seiner=20
=FCbergeordneten Dienststelle ausf=FChrt. Demnach k=F6nnte sich jeder auf d=
ie oberste=20
Instanz berufen und damit straffrei bleiben, was auch vielfach passiert. De=
r=20
verbleibende Schuldige w=E4re der damalige Pr=E4sident Habibie oder sein Vo=
rg=E4nger=20
Suharto. Letzterer hat sich aber auf der Basis von medizinischen Gutachten =
von=20
24 =C4rzten f=FCr immer als vernehmungsunf=E4hig erkl=E4ren lassen. Damit w=
ird die=20
Straflosigkeit auch f=FCr weit seri=F6sere Straftaten als die Zweckentfremd=
ung von=20
etwa USD 5 Mio. garantiert.&nbsp; Auch die Behauptung, die Reisrationen sei=
en=20
=FCber eine mildt=E4tigen NGO geliefert worden, erwiesen sich als falsch. D=
ie=20
Stiftung (v=F6llig unbekannt, nicht registriert) zahlte (woher?) pl=F6tzlic=
h das=20
gesamte Geld zur=FCck, zwei Handelnde der Stiftung wurden inzwischen zu je =
18=20
Monaten Gef=E4ngnis wegen Veruntreuung (=84misusing of state funds=93) veru=
rteilt.=20
Akbar wurde in der ersten Instanz zu 4 Jahren, in der zweiten zu drei Jahre=
n=20
verurteilt, jedoch auf freiem Fu=DFe belassen, da er=20
</p><p>nach seinem Einspruch den endg=FCltigen Richterspruch vor dem Suprem=
e Court=20
abwarten wollte. Seine Position als Parteivorsitzender und Pr=E4sident des=
=20
Parlaments behielt er ebenfalls bei. Nur wenige Abgeordnete der DPR&nbsp;&n=
bsp;=20
protestierten, von einem verurteilten Kriminellen gef=FChrt zu werden.=20
</p><p>Die damalige Beweiskette vor Gericht war l=FCckenlos. Nunmehr sprich=
t das=20
oberste Gericht ihn vom von =84pers=F6nlicher Bereicherung=93 frei. Darum g=
ing es in=20
den bisherigen Verfahren, die hier Gegenstand der Bewertungen des Gerichts =
sein=20
sollten, =FCberhaupt nicht. Viel aufschlussreicher ist ein Minderheitsgutac=
hten=20
von einem der beteiligten Richter, Abdurrahman Saleh, fr=FCher Direktor von=
 LBH:=20
=84This verdict is a humiliation of the law when these judges say that the =
lower=20
courts have wrongly implemented the law=93. ...=84he is proven guilty of sh=
ameful=20
conduct, because he failed&nbsp; to show minimal, appropriate efforts to pr=
otect=20
state money. The defendent=92s action could be categorized as =84corrupt pr=
actice=93.=20
Weiterhin: =84What happend was that the defendent engaged in actions that v=
iolated=20
decency...(and) prudence in line with the principles of good governance tha=
t=20
there should not be any abuse of power=93. Vernichtender kann eine richterl=
iche=20
Meinung, auch wenn es nur die eines Einzelnen unter f=FCnf Richtern ist, ka=
um=20
sein.=20
</p><p>Der politische Druck sowie der monet=E4re Anreiz waren letztlich woh=
l=20
ausschlaggebend f=FCr das weitgehend erwartete Urteil, denn Akbar Tandjung =
stand=20
neben 6 weiteren Personen auf der Liste der Anw=E4rter f=FCr die Nominierun=
g auf der=20
GOLKAR =96 Liste f=FCr das Pr=E4sidentenamt. Diese sind der ehemalige=20
Milit=E4rkommandeur (Pang-lima TNI) und Adjutant Suhartos, General Wiranto,=
=20
Aburizal Bakrie, Gesch=E4ftsmann und engerer Vertrauter von Suharto, Suria =
Paloh,=20
ein Medienmogul, Sri Sultan Hamengkubuwono X, Gouverneur von Yogyakarta, Pr=
abowo=20
Subianto, General, ehemaliger Chef der Strategischen Reserve der Armee und=
=20
schlie=DFlich Jusuf Kalla, Minister f=FCr Volkswohlfahrt.=20
</p><p>Bei genauerer Betrachtung stellt diese Liste in weiten Teilen eine=
=20
Provokation f=FCr die K=E4mpfer f=FCr den Sturz des alten Systems dar und d=
amit die=20
Demokratiebewegung. Noch vor 2 Jahren galt die Forderung nach einem Verbot =
der=20
GOLKAR als ein legitimes Anliegen f=FCr alle, die unter dem repressiven Sys=
tem=20
gelitten haben. Viele von ihnen haben sich inzwischen arrangiert oder unter=
 den=20
neuen, alten Verh=E4ltnissen eingerichtet.=20
</p><p>Nachdem Akbar straflos bleiben wird, kann er als Schwergewicht unter=
 den=20
anderen GOLKAR Kandidaten gewichtet werden, an dem die Partei kaum vorbei k=
ommen=20
kann. Einer unter den genannten sechs Kandidaten hat bereits die Konsequenz=
en=20
gezogen und ist von seiner Kandidatur auf der GOLKAR-Liste zur=FCckgetreten=
: Der=20
Sultan und Gouverneur von Yogyakarta. Weitere k=F6nnten diesem Schritt in d=
en=20
n=E4chsten Tagen folgen. Im weiteren Verlauf der Wahlk=E4mpfe wird es nun d=
arauf=20
ankommen, alle verf=FCgbaren Ressourcen zu nutzen (und GOLKAR verf=FCgt =FC=
ber viele),=20
um die Wahlen f=FCr sich gegen das PDI-P Kandidatenteam zu gewinnen. Megawa=
ti, die=20
Vorsitzende von PDI-P war wohl erleichtert zu h=F6ren, dass Akbar freigespr=
ochen=20
wurde. Ob dies als ein Hinweis darauf zu werten ist, dass sie dar=FCber nac=
hdenkt,=20
ein gemeinsames Pr=E4sidenten/Vizepr=E4sidenten =96Team mit GOLKAR auf zu s=
tellen?=20
</p><p>Wahrscheinlicher ist, dass sie die bew=E4hrte Zusammenarbeit mit TNI=
 beibeh=E4lt=20
und einen General in ihr Team als Vizepr=E4sident einl=E4dt. Sollte sich di=
es als=20
wenig aussichtsreich darstellen, bliebe die formale Koalition mit einem der=
=20
islamischen Pr=E4sidentschaftskandidaten, entweder Hamzah Haz (PPP, bisheri=
ger=20
Partner), oder&nbsp; Amien Rais, (PAN, mit R=FCckendeckung der gr=F6=DFten=
=20
Moslemorganisation Muhammadyiah).&nbsp; Schlie=DFlich k=F6nnte es sogar ein=
=20
Wiederaufleben einer Kooperation mit der dritten wichtigen islamischen Part=
ei,=20
PKB geben, die jedoch unter F=FChrung des Ex-Pr=E4sidenten A. Wahid als Kan=
didat f=FCr=20
die Pr=E4sident/ Vizepr=E4sidentschaft =E4u=DFerst schwierig werden w=FCrde=
. Denn in der=20
fr=FCheren Konstellation mit Wahid als Pr=E4sident und Megawati als Vizepr=
=E4sidentin=20
ersterer seine Vize sehr schlecht behandelt und oft nicht ernst genommen wu=
rde.=20
</p><p>M=F6glicherweise ergeben sich innerhalb der F=FChrungseliten von PKB=
 noch=20
Umdenkungsprozesse , die Wahid gegen einen konzilianteren Kandidaten, der m=
it=20
Megawati zusammen arbeiten kann, austauschen werden. Dies wird allerdings n=
icht=20
vor Bekannt werden der Wahlergebnisse zu den Parlamentswahlen geschehen.=20
<br>&nbsp;=20
</p><p><a target=3D"_blank" href=3D"http://www.fes.de/">Friedrich-Ebert-Sti=
ftung</a> | net=20
edition: <a href=3D"mailto:Roland.Feicht@fes.de">Roland Feicht</a> und <a h=
ref=3D"mailto:ulrike.ehnes@fes.de">Ulrike Ehnes</a> | <a target=3D"_blank" =
href=3D"http://www.fes.de/international/asien/">Die Friedrich-Ebert-Stiftun=
g in=20
Asien</a> </p>
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