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Subject: Kurzbericht aus dem Referat Asien und Pazifik
Date: Wed, 7 May 2025 17:24:30 +0200
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bericht aus dem Referat Asien und Pazifik</title>

<meta content=3D"Friedrich-Ebert-Stiftung: Referat Asien und Pazifik" name=
=3D"description">
<meta content=3D"Friedrich-Ebert-Stiftung, FES, Asien, Asia, Entwicklungspo=
litik, international development cooperation, internationale Zusammenarbeit=
, international cooperation" name=3D"keywords">
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<h3>Der zweite Nationale Parteitag von Akbayan Citizens Action Party<br>Man=
ila,=20
30.-31.07.03</h3>
<p><br>von Beate Martin, FES Manila, September 2003 <br>&nbsp;=20
</p><p>Der zweite nationale Parteitag der Akbayan Citizens Action Party hat=
 wichtige=20
Weichen f=FCr die Zukunft und f=FCr den bevorstehenden Wahlkampf der=20
Pr=E4sidentschaftswahlen im Mai 2004 gestellt. Seit ihrem Gr=FCndungspartei=
tag im=20
Jahr 1998 hat sich die Partei deutlich weiter entwickelt.=20
</p><p>Die Herausforderungen sind gro=DF, die die junge Partei meistern mus=
s. Sie will=20
gegen die tief verwurzelte konservative Grundhaltung breiter Schichten der=
=20
philippinischen Gesellschaft angehen und gegen die 'traditionellen' Politik=
er,=20
die kaum mit programmatischen Einstellungen und sinnvollen Gesetzesvorschl=
=E4gen,=20
sondern oft nur mit Korruptionsaff=E4ren und Skandalen auffallen. Ver=E4nde=
rungen=20
dieser Situation k=F6nnen nur langfristig geplant und herbeigef=FChrt werde=
n. Auf=20
diesem Weg gibt es zudem unz=E4hlige Hindernisse. Der Putschversuch vom 27.=
Juli=20
2003 und die Ger=FCchte weiterer bevorstehender Coups, die ungebrochene Dom=
inanz=20
der traditionellen Politik-Clans, die auf Geld, Waffen und pers=F6nlichen=
=20
Beziehungen beruhen, die Gefahr politischer Gewalt insbesondere in Mindanao=
 und=20
nicht zuletzt der schwierige Zugang zu Massenmedien f=FCr die=20
Akbayan-Repr=E4sentanten mit ihren progressiven Inhalten, machen den Versuc=
h mehr=20
W=E4hlerstimmen f=FCr eine alternative Politik zu mobilisieren, unglaublich=
 m=FChsam.=20
</p><p>Die ersten Erfolge sind aber bereits sichtbar. Immerhin ist die jung=
e Partei=20
bereits mit zwei sehr aktiven Abgeordneten im Parlament vertreten, stellt 1=
9=20
B=FCrgermeister und rund 1.000 der gew=E4hlten Mitglieder in den Barangays,=
 der=20
untersten st=E4dtischen und l=E4ndlichen Verwaltungsebene. Akbayan hat bere=
its=20
87.000 Beitrag zahlende Mitglieder! Ein Drittel davon leben in Mindanao und=
 die=20
anderen =FCberwiegend in den Regionen Metro Manila, Luzon und Visayas. Die=
=20
Mitgliederbeitr=E4ge sind jedoch sehr gering und k=F6nnen nur symbolisch zu=
r=20
Finanzierung der Arbeit der Partei beitragen.=20
</p><p>Die Partei ist 1997 gegr=FCndet worden, um an dem neuen=20
Parteilistenwahlverfahren teilzunehmen. Die Parteiliste erm=F6glicht es den=
 neuen,=20
kleinen und wenig finanzkr=E4ftigen Parteien und politischen Gruppierungen =
f=FCr=20
einen der 20% reservierten Abgeordnetensitze zu kandidieren. Das=20
Parteilistenverfahren war von Anfang an problematisch. Noch bis heute sind =
die=20
Regeln nicht klar definiert, nach denen kandidiert werden kann und nach den=
en=20
die Ausz=E4hlung der W=E4hlerstimmen und die Umrechnung auf die Anzahl der=
=20
Abgeordnetensitze vorgenommen wird. Einige Abgeordnete konnten erst Ende 20=
02,=20
also fast 2 Jahre nach den letzten Wahlen 2001 ins Parlament einziehen.=20
Problematisch ist au=DFerdem die Klassifizierung der philippinischen Gesell=
schaft=20
in Sektoren (Frauen, Jugend, Bauern, Fischer, Behinderte, St=E4dtische Arme=
, etc),=20
die die Grundage f=FCr die Parteilisten darstellen. Sie sollen die=20
marginalisierten Sektoren der Gesellschaft darstellen. Die traditionellen=
=20
Parteien durften bisher nicht f=FCr die 20% reservierten Pl=E4tze kandidier=
en. F=FCr=20
die Wahlen im n=E4chsten Jahr ist jedoch noch nicht abschlie=DFend gekl=E4r=
t, ob dies=20
auch weiterhin so bleibt.=20
</p><p>Akbayan hat an den Wahlen 1998 und 2001 erfolgreich teilgenommen und=
 hat zur=20
Zeit zwei Abgeordnete, Etta Rosales (seit 1998) und Mario 'Mayong' Aguja (s=
eit=20
Ende 2002) im Parlament. Trotz aller Probleme des Parteilistenwahlverfahren=
s,=20
bietet es der Partei doch ganz neue M=F6glichkeiten auch auf parlamentarisc=
her=20
Ebene aktiv zu werden. Beide haben in der kurzen Zeit schon viel Aufmerksam=
keit=20
in wichtigen politischen Debatten auf sich lenken k=F6nnen (u.a. Irakkrieg,=
=20
Wahlberechtigung der im Ausland lebenden Philippinos, Menschenrechte,=20
Frauenrechte).=20
</p><p>Akbayan hofft bei den n=E4chsten Wahlen noch einen dritten Abgeordne=
tensitz zu=20
bekommen. Die Partei versucht aber auch, auf regionaler und lokaler Ebene m=
ehr=20
Einfluss zu gewinnen. Um diese Strategie erfolgreich umzusetzen, mussten au=
f der=20
organisatorischen Ebene der Partei Ver=E4nderungen, aber auch auf ideologis=
cher=20
und politischer Ebene durchgesetzt werden. Auf dem Kongress wurden grundleg=
ende=20
Debatten gef=FChrt und wichtige politische Richtungsentscheidungen getroffe=
n.=20
</p><p><b>Die Partei ver=E4ndert sich</b>=20
</p><p>Die Partei ver=E4ndert sich langsam von einer eher lockeren Koalitio=
n linker=20
Gruppierungen hin zu einer politischen Partei. Anfangs stand die Lobbyarbei=
t der=20
sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen im Vordergrund. Heute=
 wird=20
sie erg=E4nzt durch die parlamentarische Arbeit der beiden Abgeordneten. Da=
s=20
Spektrum der linken Gruppen, die sich bei Akbayan zusammengefunden haben, i=
st=20
sehr gro=DF. Auf dem Parteitag hat die Partei versucht, eine gemeinsame Sic=
htweise=20
und Sprachregelung f=FCr Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu entwickeln=
. Ziel=20
ist es, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln und umzusetzen, anstatt imm=
er=20
wieder Zeit und Energie mit zerm=FCrbenden Debatten der einzelnen politisch=
en=20
Str=F6mungen der Partei zu verlieren. Nicht die ideologischen Richtungsk=E4=
mpfe=20
sollen im Vordergrund stehen, sondern die Erzielung des gr=F6=DFtm=F6gliche=
n Erfolgs=20
bei den bevorstehenden Wahlen. Aus der Koalition dieser Gruppierungen soll =
eine=20
handlungsf=E4hige und in sich konsistente Partei hervorgehen, die eine klar=
e=20
ideologische Basis, organisatorische Disziplin und politische Reife hat.=20
</p><p>Akbayan will ihre Bedeutung als linke Oppositionspartei auf national=
er Ebene=20
weiter ausbauen. Der tragendende Grundwert der Partei ist das Modell einer=
=20
partizipativen und sozialen Demokratie. Die Bedeutung der Zivilgesellschaft=
,=20
insbesondere der ihr nahestehenden sozialen Bewegungen (Nicht-=20
Regierungsorganisationen, Selbsthilfeorganisationen, Lobbyverb=E4nde, etc) =
und=20
deren Rolle bei der Entwicklung eines demokratischen Staates wird deutlich=
=20
hervorgehoben. Die Zusammenarbeit mit den sozialen Bewegungen entspricht de=
m=20
Selbstverst=E4ndnis der Partei, die ja aus diesen Bewegungen hervorgegangen=
 ist.=20
Dar=FCber hinaus wird nach M=F6glichkeit mit diversen staatlichen Instituti=
onen=20
kooperiert. Nur so hat Akbayan eine Chance mit den traditionellen Parteien =
zu=20
konkurrieren, die =FCber ungleich mehr finanzielle und personelle Ressource=
n=20
verf=FCgen.=20
</p><p><b>Die Strategiedebatte</b>=20
</p><p>Die progressive Politik Akbayans findet bereits viele Anh=E4nger und=
=20
W=E4hlerstimmen. Zahlenm=E4=DFig ist es jedoch nur eine kleine Minderheit. =
Bei den=20
Wahlen in 2004 werden ca. 1 Million W=E4hlerstimmen von insgesamt ca. 38 Mi=
llionen=20
Wahlberechtigten erwartet.=20
</p><p>Die Frage, inwieweit sich die Partei ideologisch auf die 'Mitte' der=
=20
Gesellschaft zu bewegen muss, um ihre Basis ausbauen und ihren Einfluss=20
vergr=F6=DFern zu k=F6nnen, wurde auf dem Kongress heftig debattiert. Zur l=
inken Mitte=20
der philippinischen Gesellschaft geh=F6ren etwa Berufst=E4tige (die fr=FChe=
r als=20
Studenten politisch engagiert waren, aber sich nun mit dem Arbeitsalltag=20
arrangieren m=FCssen), Unternehmer und Selbst=E4ndige (die offen f=FCr best=
immte=20
Bereiche progressiver Politiken sind und vielleicht sogar f=FCr den Wahlkam=
pf=20
spenden w=FCrden), Personen und Gruppen, die dem religi=F6sem Spektrum ange=
h=F6ren=20
(aber politisch in =E4hnlichen Bereichen engagiert sind wie Akbayan und and=
ere=20
sozialen Bewegungen).=20
</p><p>Es wurde diskutiert, ob die Partei mit anderen 'professionellen' Pol=
itikern=20
eine Zusammenarbeit vereinbaren soll, um die Chancen zur Durchsetzung einer=
=20
alternativen Politik zu vergr=F6=DFern. Dabei stellen sich jedoch einige Pr=
obleme.=20
Wie soll die ideologische Ausrichtung Akbayans sinnvoll mit der an der=20
Mittelklasse orientierten Politik der potentiell in Frage kommenden Parteie=
n=20
vereinbar sein ? Und wie sehr kann man sich auf die potentiellen Partner=20
verlassen und verhindern, dass Akbayan nur benutzt wird und nach den Wahlen=
=20
schnell in den Hintergrund gedr=E4ngt wird ?=20
</p><p>Nicht zuletzt tauchte das Thema des allgegenw=E4rtigen Personenkulte=
s auf.=20
Sollen eine oder mehrere F=FChrungspers=F6nlichkeiten die Partei in der=20
=D6ffentlichkeit darstellen oder soll dieser Personenkult zugunsten der=20
kollektiven F=FChrungskultur der Partei vermieden werden?=20
</p><p>Die Partei versucht sich zunehmend international zu vernetzen und si=
eht die=20
internationale Solidarit=E4t als eines ihrer wichtigsten Prinzipien. Im Zei=
talter=20
der Globalisierung will sie sich zusammen mit anderen progressiven Kr=E4fte=
n auf=20
internationaler Ebene gegen die neoliberale Globalisierung und den=20
Unilateralismus der USA engagieren. Die Mitgliedschaft in der Sozialistisch=
en=20
Internationale (SI) ist eines der n=E4chsten Ziele, die sich Akbayan gestec=
kt hat.=20
Auf dem n=E4chsten SI Kongress im Oktober diesen Jahres wird dies ein Thema=
 sein.=20
</p><p>Auf dem Parteitag war eine schwedische Delegation vertreten, darunte=
r die=20
internationale Sekret=E4rin der schwedischen sozialdemokratischen Partei. V=
on der=20
SPD und der brasilianischen PT wurden Gru=DFworte verlesen. Die PT hat eine=
n=20
wichtigen Vorbildcharakter f=FCr Akbayan. Hier werden seit einiger Zeit die=
=20
Kontakte durch wechselseitige Besuche intensiviert. Anfang diesen Jahres wa=
r=20
eine philippinische Delegation in Brasilien und hat sich mit der nationalen=
=20
Parteipolitik der PT ebenso wie mit deren Kommunalpolitik und dem Modell de=
s=20
partizipativen Budgetierens auseinandergesetzt.=20
</p><p><b>Neue Gesichter in der F=FChrungsspitze</b>=20
</p><p>Der neue Pr=E4sident von Akbayan hei=DFt Ronald Llamas. Er war zulet=
zt der=20
internationale Sekret=E4r und ist bei der Mehrheit der Delegierten und=20
Parteimitglieder sehr beliebt. Joel Rocamora bleibt Mitglied des nationalen=
=20
Parteivorstandes. Walden Bello zieht sich aus den tagespolitischen Diskussi=
onen=20
zur=FCck, da er seinen Standort in Bangkok und seine Funktion in der=20
internationalen NRO 'Focus of the Global South' nicht l=E4nger mit der Arbe=
it f=FCr=20
die Partei vereinbaren konnte. Als Ehrenpr=E4sident bleibt er jedoch eine w=
ichtige=20
Pers=F6nlichkeit und Berater f=FCr die Partei.=20
</p><p>Es gab lange Diskussionen und Streitgespr=E4che um die Besetzung der=
=20
F=FChrungspositionen. Die drei wichtigsten politischen Bl=F6cke innerhalb A=
kbayan=B4s=20
(BISIG, Padayon und Pandayan) und auch die 'Unabh=E4ngigen' k=E4mpften um i=
hren=20
Einfluss. Schlie=DFlich wurde aber akzeptiert, dass der neue Pr=E4sident Ro=
nald=20
Llamas und die neue Generalsekret=E4rin Arlene Santos beide aus der BISIG-G=
ruppe=20
kommen. Die =FCbrigen Parteiposten (Vorstand, Ombudsmann, nationale und reg=
ionale=20
Mitglieder des Parteivorstands, siehe unten) wurden zum Teil neu besetzt. A=
uf=20
dem Parteitag waren 37% der Delegierten Frauen; im Parteivorstand ist eine =
Frau=20
vertreten.=20
</p><p>Das Aktionsprogramm f=FCr die n=E4chsten drei Jahre wurde verabschie=
det. Es sieht=20
die strategische Planung des Wahlkampfes in den bevorstehenden Monaten vor.=
 Ziel=20
ist, diesmal 1 Million W=E4hlerstimmen zu erhalten. Um dies zu erreichen we=
rden=20
die Erst- und Jungw=E4hler angesprochen und die im Ausland lebenden und=20
arbeitenden Philippinos, die seit Verabschiedung des 'Absentee Voting Laws'=
=20
erstmals stimmberechtigt sind. Die Kapazit=E4ten auf lokaler Ebene sollen w=
eiter=20
ausgebaut werden. Die parteiinterne Demokratie und das oberste F=FChrungsgr=
emium=20
sollen weiter gefestigt und die programmatischen Grundlagen der Partei weit=
er=20
entwickelt werden. Es ist vorgesehen, Gesetzesprojekte auszuarbeiten,=20
themenspezifische Kampagnen zu starten, den Auf- und Ausbau der Parteibasis=
 in=20
den Regionen weiterzuf=FChren und die internationale Arbeit Akbayans in=20
S=FCdostasien und weltweit zu intensivieren.=20
</p><p><b>Ehrenvorsitzender</b> <br>Walden Bello, Focus of the Global South=
=20
</p><p><b>Der nationale Vorstand</b> <br>Pr=E4sident&nbsp; Ronald Llamas, B=
ISIG=20
<br>Vize-Pr=E4sident&nbsp; Suharto Ambolodto, Muslim Mindanao=20
<br>Vorsitzender&nbsp; Ricardo Reyes, Padayon <br>Stellv. Vorsitzender Vice=
nte=20
Fabe, Pandayan <br>Generalsekret=E4rin Arlene Santos, BISIG=20
<br>Schatzmeisterin&nbsp; Carmel Abao, IPD <br>Vermittler (Arbiter) Norman=
=20
Pati=F1o, Independent <br>Ombudsman&nbsp; Luzviminda Santos=20
</p><p><b>Vorstandsmitglieder</b> <br>Joel Rocamora, Sixto Carlos, Elaine T=
eope,=20
Alvin Dizon=20
</p><p><b>Vorstandsmitglieder in den Regionen</b> <br>Manila Rafael Albert,=
 Romeo=20
Formanes, Mariquit Melgar <br>Luzon Rene Cerrilla, Rey Cesar, Fely Delf=EDn=
,=20
Matilde Erasga, Ruben Esquejo, Marlene Magallanes, German Mercado <br>Visay=
as=20
Joselito Abrugar, Nemesio Desafiles, Doris Obe=F1a-Dinorog, Don Romero, Cat=
hy=20
Ruiz, Leonardo Sison, Noli Valenzuela <br>Mindanao Rosalie Calumpang, Jose =
Romeo=20
Ebron, Angelina Ludovice-Katoh, Mila Luminog, Benjamin Sumog-oy, Fernando=
=20
Salise, Datu Widz Raunda Sampang=20
</p><p><b>Die Spitzenkandidaten f=FCr die Parteiliste Akbayan</b> <br>1. Lo=
retta Ann=20
Rosales, Padayon <br>2. Mario Joyo Aguja, BISIG <br>3. Ana Theresia=20
Hontiveros-Baraquel, Pandayan <br>4. Byron Bocar, Independent <br>5. Manuel=
=20
Quiambao, Padayon <br>&nbsp;=20
</p><p><a target=3D"_blank" href=3D"http://www.fes.de/">Friedrich-Ebert-Sti=
ftung</a> | net=20
edition: <a href=3D"mailto:roland.feicht@fes.de">Roland Feicht </a>und <a h=
ref=3D"mailto:ulrike.ehnes@fes.de">Ulrike Ehnes</a> | <a target=3D"_blank" =
href=3D"http://www.fes.de/international/asien/">Die Friedrich-Ebert-Stiftun=
g in=20
Asien</a> </p>
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