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Jensen wurde nach Kopenhagen   zurückgesandt und der Bäder Fris Segablo aus Königsberg   in Freiheit gesezt. Die im Befiße Beider vorgefundenen Revolver, Dolche und Schriften wurden fonfiszirt. Wir haben von vornherein daran ge zweifelt, daß die Polizei einen guten Fang" gemacht habe. Man vergigt bei uns gar zu leicht, daß in anderen Ländern Vieles erlaubt ist, was in Deutschland   verboten ist. Die Reisenden, welche z. B. von Amerita, Belgien  , Holland   und der Schweiz   über die deutsche   Grenze fommen, wissen oft gar nicht, daß fie fich in große Gefahr begeben, wenn fte Schriften, Revolver u. f. w. bei fich führen, da in ihrer Heimath ein Jeder Waffen tragen und Jeder schreiben resp. drucken kann, was er für richtig hält.

Fürst Bismard tann nicht Unrecht thun, Ueber die­ses Thema schreibt die Nation" in ihrer politischen Wochen­übersicht: Polonius, was bist du für ein Stümper gegen einen Heidelberger   Nationalliberalen! Fürst Bismarck   can do no wrong. Es war genial, daß er die Insel Yap   annektiren ließ; es war genial, wie er es verstand, wieder davon loszukommen. Es war genial, wie er die Macht des Papstthums seit 14 Jab ren bekämpft hat, und es ist genial, daß er jegt dem Papst durch Uebertragung des Schiedsrichteramts ein Relief giebt, das den Traditionen des fünfzehnten Jahrhunderts entspricht. Und wenn morgen Fürst Bismard dem Papft die Schieds­richterrolle im Kulturkampf übertragen würde, auch dann würde es ihm nicht an Bewunderern fehlen."

Zum Unfallversicherungs- Gesetz wird geschrieben: Be tanntlich werden die auf Grund des Unfallversicherungs- Gesezes zu leistenden Entschädigungen auf Anweifung des Genoffen schaftsvorstandes vorschußweise durch die Postverwaltung aus­gezahlt; binnen acht Wochen nach Ablauf jedes Rechnungs­fahres haben die Bentral Postbehörden den einzelnen Vorständen der Berufsgenossenschaften Nachweisungen der von ihnen ge leisteten Zahlungen zuzustellen und gleichzeitig diejenigen Post­faffen zu bezeichnen, an welche die zu erstattenden Beträge einzuzahlen find. Am 1. d. M. ist nun das Unfallversicherungs­Gefeß in Kraft getreten und die Bentral Postbehörden würden somit berechtigt sein, acht Wochen nach Ablauf des Jahres 1885 die Erstattung der etwa von ihnen gezahlten Entschädi gungsbeträge zu verlangen. Da aber die Kranfenfaffen inner­halb der ersten dreizehn Wochen nach Eintritt des Unfalles für die Renten aufzulommen haben und die Unfall Berufs­genossenschaften erst nach Ablauf dieser Zeit die Renten übers nehmen, und da somit voraussichtlich innerhalb des vierten Quartals des laufenden Jahres nur wenige Entschädigungs­beträge von der Post gezahlt werden dürften, so haben zwischen den obersten Behörden Verhandlungen darüber stattgefunden, ob es nicht zweckmäßig wäre, wenn die Zentral- Postbehörden ihren Erstattungsanspruch auch für das vierte Quartal dieses Jahres erst in den ersten Wochen des Jahres 1887, also für fünf Vierteljahre zugleich, forderten. Wenn dies der Fall wäre, so hätte es mit der Bestätigung des Gefahrenklaffen­Tarifs feine große Eile, und die Berufsgenossenschaften wären in der Lage, diese wichtigste aller Fragen sorgfältig prüfen zu

tönnen.

Die braunschweigische Landesversammlung wird der Br. Landesztg." zufolge am 19. beam. 20. Oftober zusammen­treten. Einziger Gegenstand der Tagesordnung sei die Wahl eines Regenten des Herzogthums. Die Verhandlungen mit dem Prinzen Reuß, der als Regent in Aussicht genommen war, haben fich angeblich wegen des Geldpunktes zerschlagen. Nun soll Prinz Albrecht von Preußen   gewählt werden. Die Bivilliste des Herzogthums beträgt 825 000 Mart, es ruhen Darauf aber Gehälter, Pensionen 2c.

Die Bewegung der Bevölkerung Preußens im Jahre 1884. Wir entnehmen den von der Stat. Korr." veröffent lichten Angaben über die Geburten und Eheschließungen, die im vorigen Jahre in Preußen gezählt wurden, folgendes: Die Bahl der Geburten betrug 1 093 973 gegen 1070 538 im Jahre 1883, 1078 595 im Jahre 1882 und 1 054 638 im Jahre 1881. Die Zunahme ist also im Vergleiche zum Vorjahr auf 23 435 oder 2.15 pCt. zu berechnen; dennoch sind die Geburtsziffern der Jahre 1876 und 1879 trop der inzwischen erfolgten Bu nahme der Bevölkerung noch nicht wieder erreicht. Unter den Beborenen befanden sich 564 090 Knaben( 2.32 pet. mehr als 1883) und 529 883 Mädchen( 2.05 pet. mehr). Auf 1050 850 Lebendgeburten tamen 43 123 Todtgeburten, so daß von 1000 Geburten 39.4( 1883: 39.3) Todtgeburten gezählt wurden. Dem Religionsbekenntnisse nach wurden 596 719 Kinder von evangelischen, 338 874 von latholischen und 9946 von jüdischen Eltern geboren; 54 770 gingen aus evangelisch katholischen und 439 aus chriftlich- jüdischen Mischehen hervor. An Mehrgeburten wurden gezählt 13 712 Bwillings, 146 Drillings- und 5 Vier lingsgeburten. Da fich unter den Jllingen"( dieses Wort scheint sich einbürgern zu wollen für Kinder aus Einzelgeburten) noch nicht 4 pCt, unter den Zwillingskindern 7 pCt., unter den Drillingen 13.5 pCt. und unter den Vierlingen 20 pCt. Todtgeborene befanden, so zeigt sich zur Evidenz, wie bei Mehr­geburten die Lebensfähigkeit der Kinder sich verringert. Die Bahl der Eheschließungen hat im Berichtsjahre nicht unbeträcht lich zugenommen; fie betrug 225 939 gegen 220 748 im Jahre

Worte aus acht oder neun ihm bekannten Sprachen an wendete, bente, wir begeben uns auf den Weg; mille diable carajo! liegt noch Fleisch genug hier herum, um ein halbes Dußend Utahs satt zu machen; bei Gott, Gentlemen, da kommt der letzte unserer Freunde, und Eile scheint er auch zu haben."

Diese Aeußerung betraf den Mohave, der nebst Ireteba das Späheramt übernommen hatte und nach dessen Entfernung zurückgeblieben war, um die Feinde noch etwas länger zu beobachten. Derselbe schlich gebückt in einer auf dem Plateau von dem Regenwasser gerissenen Rinne herbei, der sicherste Beweis, daß die Bande der Utahs nicht mehr weit und für die Folge die größte Behutsamkeit ge= boten sei.

Weber Kairut noch der Schwarze Biber nahmen sich daher die Mühe, den Späher nach irgend etwas zu fragen, doch ergriffen Alle, wie auf ein verabredetes Zeichen, ihre Waffen und die Fleischbündel, und nachdem sie sich in eine lange Reihe geordnet, folgten sie Kairuk nach, dem somit das wichtige Amt eines Führers übertragen wor den war.

Borauf schritt also der herkulische Mohavehäuptling, ihm auf dem Fuße nach folgte der Schwarze Biber, an welchen sich zuerst die drei Weißen und demnächst die vier übrigen Mohaves reihten, während John erst in der Ent­fernung von zwanzig Schritten den Zug beschloß.

Sie erreichten fehr bald die Spalte, wo der Weg nieder­wärts führte, und wenn auch nicht so schnell wie auf der Plattform fich fortbewegend, so war doch nach einigen Minuten auch der Lette von ihnen verschwunden, und nur

1883, 217 239 im Jahre 1882 und 209 586 im Jahre 1881; doch ist der Stand von 1872 bis 1875 noch lange nicht erreicht. Unter den Heirathenden befanden fich 28 590 Wittwer, 17 948 Wittwen, 1383 geschiedene Männer und 1555 geschiedene Frauen. 120 Mal heirathete der Onkel die Nichte, 29 Mal der Neffe die Tante und 1536 Mal waren die Heirathenden Geschwisterkinder.

Zu den Ausweisungen. Die auf Halbpaß nach Ruß. land gegangenen Frauen Ausgewiesener haben, wie der Oberschl. Anzeiger" meldet, in Rußland   die erworbene Auf­enthaltserlaubniß nicht erhalten, sondern sind wieder über die Grenze zurückgeschickt worden mit dem Bedeuten, daß fie ohne Jahrespaß drüben in Rußland   nicht geduldet werden. Die Männer werden also von Preußen, die Frauen von Ruß­ land   zurückgewiesen.

Die Nachricht der Frankf. 3tg.", daß in Erdmanns­dorf 400 böhmischen Webern Ausweisungsbefehl zugegangen sei, wird als unrichtig bezeichnet. In Erdmannsdorf arbeiten angeblich überhaupt nur 69 Böhmen   und ist dort von einem Ausweisungsbefehl auch nicht das Geringste bekannt.

Wiet auf Rügen  , 3. Oktober. Vorgestern befand fich in unferem Drte die vom Kultusminister bestimmte Kommission, um Genaueres über den hier seit ca. 4 Monaten herrschenden Hautausschlag unter den Kindern( hervorgerufen durch Impfen) festzustellen. Nach Aussage der fachkundigen Herren dieser Kommission ist diese Krankheit nicht so besorgnißerregender Natur, als man hier glaubt, und namentlich soll sie feine üblen Folgen zurücklaffen. Von hier aus begab sich die Kom­mission nach dem nahe liegenden Dorfe Kammin, wo die ge dachte Krankheit in einzelnen Fällen besonders heftig aufge treten war.

Die bulgarische Revolution" fann wohl als gelungen betrachtet werden. Es tritt nämlich immer bestimmter hervor, daß die Mächte der Anficht sind, es könne die Vereinigung Rumeliens mit Bulgarien   nicht wieder rückgängig gemacht werden, und ersichtlich ist das Bestreben derselben mehr darauf gerichtet, den Vollzug neuer Thatsachen" zu verhindern, als Auch scheint das junge Großbulgarien wieder zu vernichten.

es nicht, daß die Person des Fürsten   selbst, an dessen Abseßung Rußland gedacht" haben soll, noch in Gefahr kommen fönnte, da nicht verkannt werden fann, daß bei der Hingabe der Maffen an ihn die Beruhigung der Gemüther eher mit ihm zu erreichen ist, als ohne oder gegen ihn. Db aber der Vollzug neuer Thatsachen" zu verhindern ist, das ist eine andere Frage. Wenn Bulgarien   den Vertrag von S. Stefano wieder herstellen und Oftrumelien annektiren darf, das ihm von dem General Ignatieff zugesprochen, auf dem Berliner   Kon greß aber abgesprochen worden ist, warum soll nicht auch Ser­ bien   die altserbischen Länderstriche um Pristina   verlangen und annektiren dürfen, die der Friede von S. Stefano gleichfalls an Serbien   fallen ließ, der Kongreß von Berlin   aber bei der Türkei   belief? Wenn Bulgarien   eine türkische Proving annel­tiren darf, deren Bewohner der Mehrzahl nach Griechen find, wenn die Bevölkerung von ganz Bulgarien   jest selbstständig ift, warum sollen die Albanesen nicht ebenso gut ein selbststän­biges Staatswesen bilden tönnen? Auch der Fürst von Monte negro   hat Wünsche": er möchte Albanien   gern als Beute haben. So gährt es allenthalben auf der Halbinsel und allent halben wird gerüstet, wiewohl es allenthalben an Geld fehlt. Daß alle die Staaten und Völkerschaften auf ein Wort der Mächte sich beruhigen und die Rüstungen einstellen wer den, ist nicht zu erwarten. Alfo Krieg ist in ficherer Ausficht, und es dürfte der Türkei   nicht leicht sein, die vielen Aufstände und Angriffe fiegreich zurückzuschlagen. Und was die Haupt fache ist, im Hintergrunde lauert das heilige" Rußland  , um zur gelegenen Zeit die russische Fahne von den Thürmen Kon­ stantinopels   wehen zu laffen. Auf alle Fälle bezahlt also die Türkei   die Beche. Aber wenn es diesmal zum Zahlen Tommt, bleibt dem abgesezten franken Manne voraut fichtlich nur noch soviel Kraft, um sich eine möglichst bequeme Lage zum Sterben auszusuchen.

Oesterreich Ungarn.

Jm kroatischen Landtag geht es wieder bunt zu. Es handelt sich augenblicklich um die Frage, ob der Banus ( Stadthalter) von Kroatien   berechtigt war, Alten aus dem Staatsarchiv an das Zentralarchiv nach Best abzuliefern. Die der Starcevic   Partei angehörenden Abg. Tustan und Ge­noffen stellten den Antrag, den Banus wegen der Aften- Aus­lieferung in den Anklagezustand zu versezen, während der Abg. Vukotinovic das Amendement der Majorität einbrachte in der Erwartung, der Banus werde alle nöthigen Schritte thun, um zu veranlaffen, daß jene Urkunden ehestens dem Landesarchiv zugesendet und in dasselbe einverleibt werden, über den Antrag Tustan's und Genoffen zur Tagesordnung überzugehen. Ein britter Antrag vom Abg. Mazzura verwirft jede Rüge des Banus und beantragt einfache Tagesordnung. Welcher der beiden legten Anträge die Majorität erhalten wird, ist noch ungewiß. Der Antrag Tuskan dürfte voraussichtlich nicht zur Annahme gelangen. Wie aus Agram telegraphisch gemeldet wird, ergriff bei der fortgesezten Berathung über die obigen

Schichten und Lagen aus nachgiebigem Muschelfalt, aus blauer Mergelerde oder festerem Sandstein bestanden, hatte das Wasser den röhrenähnlichen Einschnitt mehr oder minder erwei­tert und an manchen Stellen sogar im Bidzad fich einen Weg niederwärts gebrochen. Dem unausgesetzten Ausspülen und Fortwaschen waren dann kleine Bergstürze gefolgt, und da nur ein Theil der losgebrochenen Felsblöde, an der Basis der Röhre eine kegelförmige Geröllanhäufung bildend, in die Schlucht hinabgestürzt war, ein anderer Theil dagegen sich in den Verengerungen festgeklemmt oder auch seinen Weg in die seitwärts gelegenen, höhlenähnlichen Aus­waschungen gefunden hatte, so glich bie ganze Spalte in der That einer gigantischen Leiter, auf welcher man springend und friechend, bald auf der einen, bald auf der anderen Seite, allerdings nicht ohne Gefahr, von den lofen Gesteins. massen zerschmettert zu werden oder selbst in die Tiefe hin­abzurollen, niederwärts gelangte.

Der Anfang des verborgenen Weges war verhältniß­mäßig bequem. Nach den ersten dreißig Fuß verengerte der felbe sich aber plöglich so sehr, daß es schien, als gehörten eben die Springmuskeln eines Bergschafes dazu, um noch einen Schritt weiter vorzubringen.

Anträge der Banus das Wort, wurde aber durch fortdauernd Zwischenrufe seitens der Oppofition am Sprechen verhindert Der Präfident beantragte, fieben der Oppofition angehörend Abgeordnete 60 Sigungen von den Berathungen auszuschließen Unter heftigem Lärm der Opposition wurde die Sigung geschloffen Die Nationalpartei( Majoritätspartei) begleitete den Banus in feine Wohnung.

Ueber Prag   wird unterm 5. Dftober eine Dynamitexplofton gemeldet. Dieselbe soll in den Lokalitäten des böhmischen Kafino in Dur stattgefunden haben. Ein besonderer Schaden scheint nicht entstanden zu sein, da der Meldung zufolge nu Die Urheber zahlreiche Fensterscheiben zertrümmert wurden. find noch nicht ermittelt.

Frankreich  .

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Die Nachrichten über den Ausfall der Wahlen fließen nod immer sehr spärlich. Zu den vielen andern Mängeln gesellt fid bei der Listenwahl auch der Fehler der schwierigeren Bufammen stellung der Resultate. Noch läßt sich die Physiognomie der neuen Rammer nicht genau erkennen. In Baris herrschte wie dem Börs. Cour." mitgetheilt wird den ganzen Wahl tag über die musterhaftefte Ruhe und Ordnung, die nirgend auch nur augenblicklich gestört wurde. Die Arbeiter strömter in Sonntagskleidung zu den Wahllokalen und zeigten di eigenthümlich ernste und gesammelte, ja würdevolle Haltung die den Pariser Proletarier stets an dem Tage charatterifiri an welchem er seinen Antheil an der Volfs Souveränetät un mittelbar übt; wo fich ein betrunkener Arbeiter zeigte, wal aber äußerst selten war, da führten ihn seine Kameraden, die fich fichtlich seiner schämten, mit Güte oder Gewalt nach Hause Die Wahlbetheiligung war über alle Vermuthung stait un betrug in den Arbeitervierteln über achtzig Prozent der Berech tigten. In diesen Vierteln herrschten auch die geschriebenes Listen über die gedrudten weit vor, ein Beweis, daß die Ar beiterwähler meist ein individuelles Urtheil übten und sich von den Komités wenig beeinfluffen ließen. Der Boulevard wal Abends nicht ungewöhnlich belebt; in den Wahlstuben wurd die ganze Nacht durch an der Listenzählung gearbeitet.

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Bis Montag Abend war das Resultat aus 79 Departe ments bekannt, die Monarchisten haber bisher 84 Sige ge monnen, wenn man die Departements du Nord und Bas Calais hinzurechnet, in denen sie zwar eine gewiffe Majorit gewonnen haben, aber Stichwahlen möglich find. Einer an dern Nachricht zufolge find den Monarchisten 173 Sige ficher Die Minister Pierre Legrand und Herve Mangon   find unte legen, fie sollen bereits ihre Demission eingereicht haben. D Viinister Goblet und Sadi- Carnot dürften erst in der Si wahl gewählt werden. Von allen Seiten wird das Anwasse der monarchischen Stimmen gemeldet. Das Hav in welchem der monarchische Gaulois" hergestellt wird, hat dus Freude über die Zunahme der monarchischen Mandate il minirt. Dit Menge sammelte sich darauf vor dem Hause und sang di Marseillaise.

Die Resultate aus Paris   und Umgegend find noch nich festgestellt. Bis jetzt ist das Wahlresultat aus 260 Seftiones von den 850 Seffionen, aus denen das Seinedepartement be steht, bekannt. Lodron   erhielt 73 000, Briffon 62 000, Allain Targé 58 000, Clemenceau 55 000, Rochefort 34 000, Sper 31 000, Calla 30 000, Spuller 29 000, Ranc 28 000 Stimmen -Die republikanischen Journale erkennen an, daß der Wahl tag fein guter für die Republik   war und daß die Monarchifte einen unerwarteten Erfolg errungen haben. Die genannte Blätter erklären, die Uneinigkeit der Republikaner   fei die fache der Niederlage, die Dpportunisien und Radikalen schiebe fich gegenseitig die Verantwortung für die Niederlage zu.

Es wurde auch die höchste Zeit! Große Umwälzunge stehen dem städtischen Arbeitshause in Rummelsburg   bevo Nach einem vom Kuratorium gefaßten, von den städtische Kollegien genehmigten Beschluß, follen sämmtliche arbeitsfähige männlichen Häuslinge nach den Rieselfeldern überführt werde um dort mit Erdarbeiten beschäftigt zu merden, In der stalt sollen nur die weiblichen Detinanden, die Hospitalit und die Dekonomie- Handwerker, wie Schuhmacher, Schneide Tischler, Schloffer u. s. w. bleiben. Die dadurch gewonnen Räumlichkeiten sollen zur Errichtung einer Erziehungsanf für Kinder, die den städtischen Behörden zur Bwangserziehun überwiesen sind, dienen. Den sämmtlichen Unter nehmern von Arbeitskräften innerhalb de Arbeitshauses, wie Goldleisten, Jalousie Rohrgeflecht abritanten und dergleiche ist schon gekündigt worden. Sie müssen sich ande weitig mit Arbeitskräften versehen. Von den Beamten ist ben legten Tagen bereits ein Theil nach den Riefelfelde übersiedelt, ein Theil der Häuslinge folgt ihnen schubwe nach.

Dänemark  .

Das dänische Foltething wählte Berg   wiederum Präsidenten. Der Finanzminister wird zunächst das Bud 1886/87 vorlegen. Im Landsthing wurde das reaktion Präsidium wiedergewählt.

ften Ende der Platte aber, wie auf Stufen, durch eine en Deffnung an der Innenseite auf einen gegen zwölf unter der Deckschicht befindlichen Vorsprung, und von diese indem man sich an den Händen niederließ, auf den Geröll bedeckten Boden der umfangreichen Höhle.

Die Höhle hatte eine Höhe von etwa zwanzig oder der ganzen Stärke der fortgewaschenen Mergell während sie ungefähr eben so breit in den massiven Fel bau hineinreichen mochte, und sich in der Länge von wen stens hundert Fuß horizontal an der schroffen Wand Plateaus hin erstrecte.

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Aus der Höhle endlich führte der Weg wieder un der lose hängenden Felsentafel in der alten Richtung wie es von dort aus gesehen erschien, mit wenigeren leichter zu besiegenden Unterbrechungen in der eigenth be lichen Leiterform weiter abwärts.

linge auf die eingeklemmte Felsplatte; das Bureichen Einer hinter dem Anderen sprangen also die Flü Waffen und des Gepads, welches fie bei sich führ erleichterte ihnen die Arbeit, und eben so schnell schwanden sie dann durch die schmale Deffnung unteren Höhle.

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Als der Schwarze Biber auf dem Vorsprung zwölf Fuß Stärke in einer Rundung von kaum sechs Fuß der Höhle angekommen war und Kairul die Waffen hind Durchmesser durchbrochen worden, wogegen das nieberstürzende, reichte, mußte die Sonne eben untergegangen sein, nach allen Seiten hin brandende Waffer die unter dieser die Dämmerung nahm mit jeder Minute dergestalt zu, Schicht befindliche zwanzig Fuß starke Mergellage tief in den im Hintergrunde der Höhle schon vollständige Felsen hinein ausgespült hatte. herrschte.

Die Sproffen der Leiter wurden also durch einen Ab­

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Der Delaware fah ein, daß fie ihre Flucht nicht noch an dem Geräusch der einzelnen niederrollenden Steine für Menschen ohne künstliche Hilfsmittel unübersteiglich ge- Blige ihr bläuliches Licht auf die gigantischen Wälle grund von mindestens dreißig Fuß Tiefe unterbrochen, der mehr würden fortseßen können, denn mehrfach schon hatt hätte man von dort oben die Richtung ihrer Flucht zu mesen wäre, wenn die Natur selbst nicht auf ihre Art eine worfen, und immer lauter ließ sich von allen Seiten bas bump

errathen vermocht. Der Weg, auf welchem sie sich befanden, war ursprüng­

Sproffe eingefügt hätte.

Eine unregelmäßig geformte Felsplatte von ungefähr

brohende Rollen des Donners vernehmen.

lich durch eine gerade auf der Plattform mündende Wasser drei Fuß Stärke und acht Fuß Breite war nämlich von oben flemmte Felsplatte. Was er dachte und überlegte, verri Einen Augenblid betrachtete er finnend die eing rinne gebildet worden, welche, nachdem die niederstürzenden her in die nach Außen offenstehende Röhre der Sandstein- er Niemand, aber er blieb ruhig auf dem Vorsprung stehen Wasser erst die obere, vorspringende fefte Kalksteinschicht schicht hinabgestürzt und hatte sich, ehe sie die unter obwohl derselbe kaum zwei neben einander stehenden Mensche durchbrochen hatten, allmälig senkrecht bis unten an den Fuß derselben beginnende Erweiterung erreichte, festgeklemmt. Raum gewährte, und mit ungewöhnlicher, faft fieberhaft Auf diese schräg hängende Platte nun gelangte man durch Haft leistete er Allen Beistand, die sich an ihm vorbei un

des Plateaus verlängert worden war.

Je nachdem nun die horizontal auf einander ruhenden

einen Sprung von etwa acht Fuß Tiefe; von dem niedrig

in die Höhle hinabbrängten.

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