Einzelbild herunterladen
 
  

Nr. 45. 32. Jahrgang.

3. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Verlustlisten.

Die Berlust lifte Nr. 149 der preußischen Armee enthält Verluste folgender Truppen:

Die Kriegshilfe der Genosſinnen.

Sonntag, 14. februar 1915.

den schriftlichen Gratulationen rief ein Schreiben aus dem Felde mit zahlreichen Unterschriften besondere Freude hervor.

Der Wortlaut der Adresse. Hodgeehrter Herr Kollege!

Mit dem heutigen Lage blicken Sie auf eine ununterbrochene

25jährige Tätigkeit als Stadtverordneter zurüd,

Die Helferinnen aus den Reihen unserer Parteigenossinnen, die gemeinsam mit dem nationalen Frauendienſt in den städtischen Kommissionen zur Unterstützung der Familien der Stab ber 17. Reserve- Division; 3. und 5. Garde- Regiment, Kriegsteilnehmer mitarbeiten, hatten sich am Donnerstag ver­Garde- Regimenter Franz, Elisabeth; Garde- Jäger- Bataillon. Grenadier-, bzw. Infanterie, bzw. Füfilier. Regimenter Nr. 3, ſammelt, um ihre Erfahrungen in der Hilfstätigkeit aus­Während dieser ganzen Zeit haben Sie mit regem Eifer und in 5, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 16, 20, 21, 22, 31, 34, 35, 36, 37, 38, zutauschen und Anregungen zu weiterer erfolgreicher Tätigkeit 39, 40, 41, 45, 46, 48, 49, 55, 60, 63, 64, 65, 72, 75, 81, 82, 84, 85, 8u geben. In der Versammlung wurde unter anderem aus- treuer Pflichterfüllung dieses Ehrenamt ausgeübt. 86, 87, 88, 89, 91, 93, 94, 95, 97, 98, 99, 110, 111, 112, 117, 135, geführt: Sowohl in den Sigungen der Stadtverordnetenversammlungen 136, 140, 142, 143, 149( f. Inf.Reg. Nr. 49), 156, 158, 159, 160, Zur Mitarbeit an den Maßnahmen zur Linderung der als auch in Deputationen und in zahlreichen Ausschüssen find Sie 168; Reserve- Inf.- Regimenter Nr. 1, 5, 6, 17, 29, 31, 34, 35, 36, infolge des Krieges in weiten Kreisen entstandenen Notlage stets Shrer wirtschaftlichen und politischen Ueberzeugung entsprechend 38, 40, 48, 52, 66, 71, 72, 75, 81, 88, 87, 88, 93, 94, 99, 109, 110, hatten sich anfangs in Groß- Berlin mehr als 1100, in der in warmherziger und tatkräftiger Weise für die Interessen der 111, 130, 202, 203, 212, 214, 216, 220, 222, 223, 233, 235, 240; Stadt Berlin allein über 600 Parteigenossinnen gemeldet. Stadt Berlin und für das Wohlergehen ihrer Bürger eingetreten. Landw. Inf. Regimenter Nr. 1, 10, 11, 13, 16, 18, 37, 40, 46, 47, Sie sind mit Eifer und Hingebung tätig gewesen und ihre Es war Jhr emjiges Bestreben, die großen Stulturaufgaben unseres 48, 81, 99, 116; Landw.- Inf.- Batl. Bernburg ; Brig.- Ersatz- Bail. Nr. 6, 18, 29, 32, 38, 41, 42, 83; Landsturm- Bataillone 2. Aachen, Arbeit hat dazu beigetragen, daß viel Not und Elend ge- städtischen Gemeinwesens zu erweitern und zu vertiefen und den II. Breslau , Burg, Cottbus , I. Deutsch- Eylau , Donaueschingen , mildert werden konnte. Ein Zweig der Hilftstätigkeit: die Schwachen und Bedrängten unter unseren Mitbürgern zu helfen und Emden , Flensburg , 3. Frankfurt a. O., I. Königsberg, Lauban , Wöchnerinnenfürsorge, wird von unseren Parteigenossinnen ihnen ihr 20s zu erleichtern. Benn auch nicht alles erreicht ist, Lörrach , Münster , Naugard , Neufahrwasser, Neuß , Neutomischel, selbständig, das heißt ohne Mitwirkung anderer Streise betrieben. was Sie erstrebt haben, so darf es Ihnen doch am heutigen Tage Samter, 2. Siegburg ; Jäger- Bataillone Nr. 3, 7; Reserve- Jäger- Einige Zahlen beweisen, was auf diesem Gebiet geleistet zu froher Genugtuung gereichen, so manches von dem, was Sie gewollt, Bataillone Nr. 4, 7, 11; Festungs- Maschinengewehr- Abt. Nr. 1. worden ist. An rund 500 Familien, die durch Wochenbett bollendet zu sehen. Bei Ihren Wählern hat diese erfolgreiche Tätig­Regiment der Gardes du Corps; Dragoner Nr. 2, 7( f. fomb. oder Stranfheit betroffen waren, wurden gegen 16 000 iter feit während eines Vierteljahrhunderts durch die stets erfolgte Kav.- Reg. v. Flotow), 14; Husaren Nr. N; Ulanen Nr. 5, 6, 7 ( 1. tomb Kav.- Reg. v. Flotom), 10; Jäger zu Pferde Nr. 2; Kom- Milch verteilt, ferner 250 Pfund Malzkaffee, über 1000 Gut- wiederwahl Anerkennung gefunden. Auch die Stadtverordneten ( 1. tomb Stav.- Reg. v. Flotow), 10; Jäger zu Pferde Nr. 2; Kom- scheine zu je 50 Pf., die zum Einkauf in der Konsum versammlung bringt Ihnen zu Ihrem heutigen Ehrentage mit den 1. und 2. Garde- Feldart.- Reg.; 3. Garde- Reserve- Feldart.- Reg.; genossenschaft berechtigen, 2150 Speiſemarken, 558 Kinder- herzlichsten Güdwünschen den Dank für Ihre treuen Dienste ent­Feldart.- Reg. Nr. 8, 9, 20, 24, 31, 40, 46, 54, 56, 69, 70; Referbe- jacken, ebensoviel Hemden, 645 Windeln, 491 Unterlagen, gegen. Möge es Ihnen vergönnt fein, noch lange Jahre mitzu­Feldart.- Reg. Nr. 9, 43, 51. 162 Wideltücher, 152 Nabelbinden. Die Näharbeiten an diesen wirten an der Verwaltung unseres Gemeinwesens. Sachen sind von den Helferinnen unentgeltlich hergestellt worden. Unsere Wochenhilfe hat von vielen Familien die drückendste Not fernhalten können.

biniertes Kab.- Reg. v. Flotow.

Fußart.- Reg. Nr. 10, 14, 16, 17; Referbe- Felbart.- Reg. Nr. 2, 3, 5; Fußart.- Batl. Posen 1.

Pionier- Regimenter Nr. 23, 24, 25, 29, 30, 31; Pionier- Ba­toillone II. Nr. 4; II. Nr. 6, I. und II. Nr. 10, II. Nr. 15, I. und

des 6. und des 18. Armeekorps.

II. Nr. 16; Pionier- Ersatz- Batl. Nr. 2; 2. Landw.- Bion.- Komp. Unterſtüßungskommissionen zur Verfügung gestellt hatten, ift Die Zahl der Genossinnen, welche sich den städtischen Mobile Eisenbahn- Direktion Nr. 3; Eisenbahn- Betriebs- Komp. mit der Zeit kleiner geworden. Das erklärt sich daraus, daß Mr. 16; Fernsprech- Abt. des 8. Armeekorps sowie des 10. Referbe- ja die Arbeiterfrauen im eigenen Haushalt ein reichliches Maß forps; Festungs- Fernsprech- Abt. Graudenz ; Feldfliegertruppe. von Arbeit zu leisten und deshalb nur wenig Zeit übrig Inf.- Munitionstolonne Nr. 3 des Gardeforps. haben. Andere Frauen, die anfangs mitarbeiteten, mußten

Kolonne Nr. 18.

Komp. Nr. 2 des 11. sowie des 16. Armeeforps. Schwere Proviantfolonne Nr. 3 des 5. Armeekorps; Magazin Fuhrparkfolonne Nr. 2 der Garde- Erfah- Division. Festungs- Proviantamt III Metz.

Aus Groß- Berlin.

Berlin , den 13. Februar 1915.

Stadtverordnete zu Berlin :

Michelet , Caffel, Geride, Liebenoto, Sökeland, Schulze, Bruns, Pfannkuch, Hellriegel, Zmberg.

An Her Stadtverordneten Frik Zubeil.

Die Bierpreiserhöhung.

Der Verein der Brauereien Berlins und Umgegend hat, wie

Urbeiter- Bauabt. 2ößen; Arbeiter- Truppe Bonarth 1; Schanz- päter selbst Unterstützung in Anspruch nehmen und sind aus wir mitgeteilt haben, eine Bierpreiserhöhung von 2 Pf. für das diesem Grunde von ihrer Tätigkeit zurückgetreten. Mancher Liter Bier in Fässern und Flaschen beschlossen. Der Verein hat es Referbe- Sanitäts- Romp. Nr. 4 des 4. Referbeforps; Sanitäts Genossin mag auch deshalb die Arbeitslust beeinträchtigt worden fehr eilig mit seinem Beschluß; er soll bereits am 17. Februar in fein, weil sie die Empfindung hatte, daß sie wohl mitarbeiten, Straft treten. em Anscheine nach ist der furze Zermin gewählt, aber nicht mitentscheiden dürfe, wenn es sich um die Be- um den Gastwirten und Konfumenten nicht Gelegenheit zu geben, willigung von Unterstützungen handelt. Für manche Rom - fich gegen diese Preise höhung zur Wehr zu setzen. Benn die mission mag das zutreffen, andererseits gibt es aber auch Brauereien am Jahresschluß einmal ohne Dividende abschließen, Kommissionen, wo es den mitarbeitenden Frauen möglich war, würde der Schaden weniger groß sein, als er ist, wenn durch eine Der Schluß der sächsischen Verlustliste Nr. 107, deren In- fich Anerkennung und weitgehende Mitwirkung zu sichern. Die Preiserhöhung zahlreiche fleine Gastwirte infolge noch größeren halt wir gestern bereits angaben, wird veröffentlicht. Die württembergische Verlustliste Nr. 115 melbet Ver- eitarbeit proletarischer Frauen in den Kommissionen trägt in Rüdganges des Konfums um ihre Eristenz kommen. Die württembergische Verlustliste Nr. 115 meldet Ver- hohem Maße dazu bei, daß kein Hilfsbedürftiger unberück­luste des Inf.- Reg. Nr. 125. sichtigt bleibt. Wo es gilt, den Notleidenden beizustehen, da Die Volkskonzerte des Philharmonischen Orchesters ist die Arbeiterfrau, weil sie die Verhältnisse in Arbeiterkreisen wollen der breiten Masse der Berliner Bevölkerung einen besser fennt, als die Angehörigen bürgerlicher Streise, die zu guten Musikgenuß verschaffen, weshalb sie auch aus städti­verlässigste Beurteilerin der Notlage und deshalb die sach ichen Mitteln unterstützt werden. Aus diesem Grunde ist auch fundigere Helferin in der Not. Aber nicht nur darauf kommt das Eintrittsgeld auf 30 B festgesetzt. Das nächste Konzert es an, daß den Notleidenden geholfen wird, sondern es gilt findet am 25. Februas, abends 8 Uhr, in den auch, bei ihnen nicht das Gefühl auffommen zu lassen, als ob Stammersälen, Teltower Str.1-4, statt. Billets hierzu find Das Jahr begann mit märzartiger Wärme. Gegen die ihnen gewährte Hilfe etwas Demütigendes habe oder sie bei der Gewerkschaftskommission, Engelufer 15 I, Zimmer 13, Mitte Januar, an dem Tage, der für Berlin das sogenannte in Abhängigkeit bringe zu denen, welche ihnen die Hilfe verzum Preise von 30 Pf. zu haben; bei Horsch, Zigarrenladen, Kälteminimum bringt, also an dem durchschnittlich sonst mitteln. Die Striegerfamilien haben ein wohlbegründetes Recht Engelufer 15, findet ebenfalls ein Billettverkauf statt. Das fältesten Tage des Jahres, fonnte man im Walde bei Finfen- auf Unterstützung, sie sind also feine Almosenempfänger. Daß den Bureau der Gewerkschaftskommission ist vormittags von frug an den Haselsträuchern bereits die ersten Kätzchen in Unterstüßungsempfängern dies Bewußtsein erhalten bleibt, 9-12 Uhr und nachmittags von 4-7 Uhr, außer Sonnabends Sonnenschein schwefelgelben Blütenstaub entſtäuben sehen. darauf haben unsere Parteigenoffinnen durch die Art ihres nachmittags geöffnet. Seitdem haben wir wieder Schnee und Matsch", Rodelbahn, Verkehrs hinzuwirken. Daß ihnen das gelungen ist, dafür Glatteis und unansehnliche Regenfälle im bunten Wechsel liegen wie Genoffin Ziek hervorhob zahlreiche Beug gehabt, und das Wetterprophezeien ist in diesem Winter ein nisse vor: Feldpostbriefe aus den Schüßengräben, worin die ganz befanders unsicheres Geschäft geworden. Glücklicher- Strieger unseren Genossinnen Dank und Anerkennung dafür meise ist das eine sicher, daß wir uns dem Frühling nähern. aussprechen, daß für die Familien der Kriegsteilnehmer in Dafür, daß hierin kein Irrtum möglich ist, jorgen allerlei jo taftvoller, alles Demütigende fernhaltenden Weise gesorgt Geschehnisse, die eine andere als optimistisch frühlingsmäßige wird. Zeutung gar nicht zulassen.

Februar.

Aus alledem ergibt sich, daß die Mitarbeit unserer Ge. nofsinnen im Interesse der Notleidenden durchaus erforderlich ist. Es wird deshalb erwartet, daß die Helferinnen, welche aus dem einen oder dem anderen Grunde ihre Tätigkeit ein gestellt hatten, sich wieder zur Verfügung stellen und daß sich auch andere Genossinnen zur Mitarbeit melden, welche Zeit und Lust haben, die durch den Krieg verursachte Not lindern zu helfen.

Die Berliner Bautätigkeit während des Krieges. Wie sehr der Krieg die Bautätigkeit eingeschränkt hat, läßt sich unter anderem an der Wanderung der Bau­gesuche ermessen. Die Baulust mar in 1914 ohnedies ge­ringer als im vorhergehenden Jahr, nach Ausbruch des Strieges aber minderten sich die Baugesuche pro Monat sofort auf weniger als die Hälfte derjenigen desselben Monats des Da geht ein Mann durch die baumbepflanzten Straßen, Borjahres. Und aus den jetzt bis zum Schluß des Jahres der wie ein Laternenanzünder mit einer langen Stange be 1914 befanntgegebenen amtlichen Zahlen ist zu ersehen, daß waffnet ist. Aber er erscheint nicht in der Dämmerung, son­bisher keine Menderung eingetreten ist. In den sieben Mo­dern am hellen Tage, und mit seiner langgestielten Schere puzt er feine Lichter, sondern die Bäume, deren Krone er naten Januar bis Juli gingen in 1913 noch 5135 Baugesuche, mit dem Verständnis des Gärtners zurechtstugt und von in 1914 aber 4375 Baugesuche ein, das bedeutet für 1914 eine Minderung um 760( rund 15 Broz. gegenüber 1913). Da­überflüssigen Wasserschossen usw. befreit. Mancher Laie, der gegen lieferten die fünf Monate August, bis Dezember in ihm zuschaut, mag den Mann mit der langen Schere, der so Beim Stadtverordneten- Jubilar. 1913 noch 3247 Baugesuche, in 1914 aber nur 1466 Baugesuche. schöne Zweige wegfneift, für einen ins Botanische übersetzten Tierquäler halten, aber ein Gärtner ist in diesen Dingen Bartei, die vorwärts will, fennt feine Ruhepause. Das ist um so felben Zeitraum des Vorjahres ein Minus von 1781( rund Arbeit und Kampf ist das Leben in der Partei. Und eine Die fünf Kriegsmonate von 1914 hatten gegenüber dem. Auf den Rasenplätzen kommt und geht der Schnee; aber weniger der fall, als unser Aufgabengebiet sich ständig weitet. 55 Broz. gegenüber 1913). Die Einzelzahler für August bis jedesmal, wenn er sich wieder in Pfützen aufgelöst hat, sieht und die Ansprüche, die wir an unsere Freunde stellen, die auf vor- Dezember waren in 1913: 661, 670, 690, 632, 591, dagegen in das Gras grüner aus als zuvor. Aus dem ichinukigen abgefchobenen Poſten ſtehen, find wahrlich nicht gering. Nicht immer 1914: 310, 336, 303, 287, 230. Dementsprechend ninderten gestorbenen Baumgrün des Winters erheben sich frischgrüne bird die geleistete Arbeit so gewertet, wie sie das verdiente; es sich dann in 1914 auch die Baugenehmigungen( für geringe Flecke, die nicht danach aussehen, als ob sie sich wieder ver- berlangt ja auch niemand Dank. Alles, was der einzelne leiftet, Bauausführungen) und die Bauscheinerteilungen. drängen lassen werden. Dieser Meinung scheinen auch die tut er auf Grund seiner lleberzeugung für die Sache.

eben flüger als er.

Und doch ist es eine Genugtuung, zu sehen, wie bei besonderen Spazen zu sein, die sich auf den schneebefreiten Fleden leb: Gelegenheiten die geleistete Arbeit auch anerkannt wird. Das mit, daß infolge der geringen Arbeitslosigkeit, vom 15. Februar ab Der Zentralverein für Arbeitsnachweis, weibliche Abteilung, teilt haft tummeln und durch geräuschvolles Benehmen die bei fonnte Genosse gubeil gestern erfahren anläßlich seines 25jährigen die weiblichen Abteilungen( Dienstboten- Abteilungen ausgenommen) ihnen üblichen Familienvermehrungsabsichten einleiten. Biel - Jubiläums als Stadtverordneter. In der Wohnung Zubeils nur noch von 8-4 Uhr geöffnet bleiben. leicht würden sie sich diesmal einige malthusianische Beschrän in der Grünauer Straße erschienen nacheinander, wie fürzlich fungen auferlegen, wenn sie die Bekanntmachungen über die beim Genossen Stadthagen , die Deputationen und Freunde, um ihm Die Charlottenburger Steuervorschläge. Brotfarten lesen und sich den Mangel an Brotfrumen flar zu gratulieren. Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung er Der Magistrat zu Charlottenburg hat die Etatsberatung für machen könnten, der ihnen droht. Aber Großstadtipazen schien der Stadtverordnetenvorsteher- Stellvertreter Geheimer Justizrat das fommende Rechnungsjahr beendet. Er schlägt einen Zuschlag müßten feine Spaten sein, wenn sie sich nicht unter den Gassel mit Mitgliedern des Vorstandes der Versammlung und über- aur Staatseinkommensteuer von 140 Proz. für 1915 vor. Die widrigsten Verhältnissen durchzuschlagen verständen. reichte eine recht geschmackvoll ausgestattete Glückwunschadresse. In übrigen Steuern sollen in unveränderter Höhe gefordert werden, Andere Frühlingszeichen tauchen in den Schaufenstern seiner Ansprache betonte Herr Cassel, daß die jetzige schwere Zeit b. h. die nach dem gemeinen Wert zu erhebende Gemeindegrund­auf, wie z. B. die Ostereier in den Süßigkeitsgeschäften. Sie und das einheitliche Zusammenstehen des deutschen Volkes es hoffent- steuer in Höhe von 2,7 pro Mille des gemeinen Wertes der bc­greifen zwar dem Osterfeste, wie alljährlich, eine gute An- lich nach dem Kriege unmöglich mache, daß Parteien wegen ihrer Grundstüde, die Gewerbesteuer in Klasse I und II mit 150 Proz bauten und 5,4 pro Mille des gemeinen Wertes der unbebauten zahl von Wochen vor, aber das läßt man sich gefallen, denn Ueberzeugung besonders behandelt würden. Die Parteien und die in Klasje III und IV mit 100 Broz. der staatlich veranlagten Steuer­mer ließe sich nicht gern so früh wie möglich an den Frühling politischen Kämpfe würden zwar nicht verfchwinden, aber die fäge, die Betriebssteuer mit 100 Broz, die Gemeindeumsatzsteuer erinnern, der jet bom fernen Süden her seine Wanderung Formen, in denen sie sich abspielen würden, würden Hoffentlich andere mit 1 Broz. des limfazwertes der bebauten und 2 Broz. des Ilmiah­gen Norden antritt? sein. Cassel fand warme Worte der Anerkennung für die dem Gemeinwertes der unbebauten Grundstücke. Die nach Maßgabe des Ges Aber noch sind wir erst im Februar. Verschont uns der wohl Berlins gewidmete Arbeit Zubeils und gab der Hoffnung Ausdruck, bäudenutzungswertes zu erhebende Kanalisationsgebühr ist auf Frost einmal, so haben unsere Truppen mit ihm, z. B. in den daß dem Jubilar es vergönnt fein möge, noch lange seine kommunale 1.15 Pro3. die Gebühr für die Beseitigung des Hausmülls auf Karpathen und anderwärts zu kämpfen. Und es ist nicht Tätigkeit ausüben zu können. Wohl habe Zubeil auch im Rathause 0,9 Proz. feſtgeſetzt. wahrscheinlich, daß uns fortgejezt naßkalte oder laue Lüfte feine Meinung vertreten, die von anderer Seite nicht immer geteilt Charlottenburg von 110 Proz. auf 140 Proz. erhöhte Einkommen Der wohl allgemein in Groß- Berlin zu erwartende, für in den März und April hinein begleiten werden. Vielleicht worden sei, aber es müsse anerkannt werden, daß er das auf Grund steuerzuschlag ist eine Folge der derzeitigen politischen und will­werden uns zum Ausgleich weiße Ostern beschert. Das seiner leberzeugung getan habe. Jubeil dankte in bewegten Worten. fchaftlichen Lage. Die Einnahmen aus indiretten Steuern, z. B. der können wir abwarten und ertragen. Besser, der Ausgleich auch die Fraktion der Alten Linken gratulierte. Vorher hatte die Umsatzsteuer und Wertzuwachssteuer find wesentlich zurückgegangen, fommt bald, als im Sommer, wo er die nächste Ernte ge- sozialdemokratische Fraktion durch ihren Vorstand dem Jubilar die auch die direkten Steuern werden einen geringeren Ertrag ergeben, fährden könnte. Einstweilen freuen wir uns, daß wir die Glückwünsche der Fraktion ausgesprochen und ein Blumenarrangement wenn sich diefer auch bei ihnen in erhöhtem Maße erst im Rechnungs­eigentliche Winterszeit bereits hinter uns haben. Denn auch überreicht. Das gleiche geschah vom Verband der Wahlvereine, der jahre 1916 zeigen wird. Sehr erheblich werden aber infolge der überaus 10 Grad Kälte und fußhoher Schnee können nichts mehr durch die Mitglieder des geschäftsführenden Ausschusses vertreten hohen Kohlenpreise die Einnahmeausfälle bei allen städtischen Gas­daran ändern, daß die Sonne täglich höher steigt, die länger war. Auch der Reichstagswahllreis war vertreten, zahlreiche und Elektrizitätswerken sein. Andererseits fönnen die Stadtgemeinden wesentliche Ersparnisse bei ihren hauptsächlichsten Verwaltungszweigen werdenden Tage unier bisher winterlich bedrücktes Gemüt Fraktionsfollegen und einige alte Kampfgenossen. Den mündlichen nicht vornehmen. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Feuer entlasten und an hellen Tagen die langsam wärmer werden. Gratulationen schloffen sich schriftliche an. Der Oberbürgermeister wehr, der Straßenreinigung, der Parkverwaltung usw. Lassen sich in den Strahlen der Sonne als lang entbehrter Reiz begrüßt Wermuth hatte ein Glückwunschschreiben gesandt, die Freie Fraktion berhältnismäßig nur geringem Maße einschränken, die sosten der werden. der Stadtverordnetenversammlung gratulierte telegraphisch. Unter Armenverwaltung, insbesondere auch der Krantenhausverwaltung