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Flotte nicht ganz so wie sie nach Gegenstand und Verlauf des Ge­sprächs lauten müßte, und endlich liegt bei der Stelle über Liebknecht erstens eine Verwechselung zwischen Partei und Fraktion

Gewerkschaftliches.

vor, und zweitens hat Südetum so starke Ausdrücke wie Berrat an der Kohlenteuerung und Bergarbeiterlöhne.

deutschen Nation und der deutschen Sozialdemokratie" vermieden. Auch sonst wären nach seiner Versicherung noch einige fleine Richtig­stellungen zu machen, über die er sich aber nicht weiter ausläßt.

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ichaften". Diese Lohnaufbeſſerungen ſehen allerdings etwas fonder­

es aber übereinstimmend hieß, daß die gegenwärtigen Löhne durch­aus ausreichend seien und daß die Unternehmer die Löhne von selbst aufbessern würden, ohne das Dazwischentreten der Getverk bar aus, sie werden meist als Regelmäßigkeitsprämie" unter für Am 15. Juni erschien in der Rhein. - Westf. 8tg." eine die Arbeiterschaft außerordentlich schweren Bedingungen gewährt. Notiz, wonach in Uebereinstimmung mit den anderen Berg- So zum Beispiel bestimmten einige Werke, daß die Prämie nur unsere Mitteilungen aus dem Interview und man wird finden, daß bezirk eine Preiserhöhung von 1 Mark für die Tonne und für füllen: Das ist alles, und das ist sehr wenig. Man vergleiche damit baubezirken nun auch für den mitteldeutschen Braunkohlen- an die Arbeiter gewährt wird, die folgende Bedingungen er­abgesehen vielleicht von dem Versuch einer Abschwächung der 1. Dhne genügende Entschuldigung darf feine Schicht ver Aeußerungen über Liebknecht, nichts Wesentliches berichtigt wird. alle Formate durchgeführt werden soll mit Wirkung vom Nach dem Wortlaut dieser Notiz muß an­säumt werden. 2. Bei etwaiger Krankheit, wodurch eine Arbeits­Um von anderem zu schweigen, so gehört offenbar auch die selben Lage. unterbrechung erfolgt, muß eine entsprechende ärztliche Bescheini Wendung, dieser Krieg sei der Krieg der deutschen genommen werden, daß nicht nur im mitteldeutschen Braun­gung beigebracht merden. 3. Kein Arbeiter darf den Gehorsam Arbeiter zu den neunzig Hundertteilen einfacher Fest- fohlengebiet, sondern auch in allen anderen eine solche Preis­berweigern, auch wenn er zu schwerer Ueberarbeit befohlen wird. stellungen", und das allein würde eine genügende Rechtfertigung erhöhung entweder durchgeführt oder geplant ist. Es ist vorgekommen, daß Arbeiter, die 27 Schichten im Monat dafür sein, daß wir von Südekums Meinungsaustausch mit dem Diese Preissteigerung kann man durchaus nicht als ge- gearbeitet hatten, diese Regelmäßigkeitsprämie nicht erhielten. Herrn Senator die Leser des Vorwärts" in Kenntnis gesetzt haben. rechtfertigt anerkennen. Sie bedeutet, allgemein durchgeführt, Auf eine Beschwerde darüber wurde von den Borgesetzten erwidert: eine ungeheure Belastung der Konsumenten, unter denen sich Das machen wir, wie wir wollen. In einem anderen Werke wurde viele arme und ärmste Familien befinden. Betrug doch die die Gewährung der Zulage in das Belieben des Vorgesetzten gestellt Förderung an Braunkohlen in Deutschland im Jahre 1914 und die Arbeiter, die nichts erhielten, auf die Mehrleistung von 83 946 906 Tonnen, so daß eine Mehrbelastung der Konju- ueberarbeit verwiesen. Andererseits soll zugegeben werden, daß menten von fast 84 Millionen Mark herauskommt, die auf der einige Werke Lohnzulagen von 10-40 f. für die Schicht gewährten, anderen Seite für die Unternehmer ebenso viel Mehrgewinn in der Hauptsache aber nur für die Arbeiter, die einen sehr geringen bedeuten. Dabei geht aus den Berichten der Braunkohlen- Lohn hatten. Weil die Antwort der Unternehmer die Arbeiter keineswegs be­werke hervor, daß die augenblickliche Geschäftslage trotz des friedigen konnte, wandten diese sich mit einer Eingabe an den Die Kreisfonferenz erklärt, daß sie jede Sonderorganisation Krieges gut ist. Das ergibt sich auch aus den Förderungs- Regierungspräsidenten in Oppeln . In der Eingabe wurde die Ur­Sie kann aber darin, daß einige Parteigenossen aufammen- zahlen, aus denen hervorgeht, daß die Minderförderung im fache und der bisherige Verlauf dieser Angelegenheit unter Beifügung 1914 nur 3 165 437 Tonnen beträgt. Wenn in den der Eingabe an die Unternehmer furz geschildert. Bom Regierungs­tommen, um sich über Maßnahmen innerhalb der Organisation zu Bechenberichten gesagt wird, daß bei weiteren Lohnerhöhungen präsidenten kam ein ablehnender Bescheid, in dem es hieß: besprechen und ihre Ansicht zur Geltung zu bringen, keine Sonder- mit weiteren Preisaufschlägen gerechnet werden muß, so wäre organisation erbliden. Ebenso wenig tann von einer Sonderorganisation die Rede eine derartige Maßnahme durchaus nicht begründet. fein, wenn unter dem Belagerungszustand Genossen, welche mit Leistungen der Bergarbeiter im Braunkohlenbergbau sind ge­der Haltung der Reichstagsfraktion bei der Abstimmung über die waltig gestiegen. So betrug die Förderung pro Kopf Striegskredite nicht einverstanden sind, ihre Meinung schriftlich oder der Belegschaft im mündlich den Parteigenossen zur Kenntnis bringen." II. Quartal 1914 IV. Quartal 1914 Dem übrigen Inhalt der Kundgebung des Zentralvorstandes 254 Tonnen 335 Tonnen stimmte die Konferenz zu. Diese lautet: 400 464

Organisation und Sonderbestrebungen.

Die Funktionäre des sechsten Berliner Reichstagswahlfreifes be­schäftigten sich in ihrer legten Streisfonferenz mit der Kundgebung des Zentralvorstandes von Groß- Berlin über die Sonderbestrebungen. Die von 856 Funktionären besuchte Streistonferenz faßte nach längerer Diskussion folgenden Beschluß:

"

berurteilt.

Oberbergamtsbezirk Halle Bonn

"

Die

Der durchschnittliche Schichtlohn betrug dagegen im II. Quartal 1914 IV. Quartal 1914 3,73 M. 4,20

Oberbergamtsbezirk Halle 3,74 M.

"

Bonn 4,25

"

... daß den Lohnverhältnissen der oberschlesischen Fabriken und Hüttenwerken von mir und den sonst dazu berufenen Dienst­stellen andauernd große Aufmerksamkeit gewidmet wird. Erst fürz lich vor etwa fünf Wochen habe ich indes aus dem mir unterbreiteten amtlichen Material einen Anlaß zu einem Gin­greifen für eine allgemeine Aufbesserung dieser Löhne nicht ent­nehmen könne, weil mir nachgewiesen wurde, daß tatsächlich von der weitaus überwiegenden Zahl der beteiligten Werke, deren Lohnverhältnisse übrigens im einzelnen ganz verschieden liegen, dankenswerte Lohnsteigerungen bewilligt worden sind.

Auch zurzeit bin ich im Begriff, erneut Feststellungen darüber herbeizuführen, ob der jeßige Stand der Löhne auf den einzelnen Werken den wirtschaftlichen Bedürfnissen ihrer Arbeiter entspricht und habe die Gewerbeaufsichtsbeamten angewiesen, mir nach ört­lichen Ermittelungen zutreffende objektive Unterlagen so bald als möglich zur Prüfung zu unterbreiten.

" Der Zentralvorstand gibt zu, daß der aus dem Kriegszwang sich ergebende unbefriedigte Betätigungsdrang der Genossen er­flärlich ist. Er richtet darum an Parteivorstand und Reichstags­fraktion von neuem das Ersuchen, feine Gelegenheit vorübergehen zu lassen, ohne den Wünschen der Volksteile Rechnung zu tragen, die... und mit der Lebensmittelteuerung unzufrieden sind, so­Bei bedeutend erhöhter Leistung ist also der Verdienst wie eine freiere Gestaltung der politischen Zustände im Innern noch gesunken. Wenn nun auch in diesem Jahre teilweise fordern. Teuerungszulagen von 20-50 Pf. pro Schicht gewährt wurden, Regierungspräsident v. Schwerin ." Der Zentralvorstand fordert die Berliner Barteimitglieder auf, so kann damit der Preisaufschlag angesichts der erheblichen Die Organisationen werden nun selbst Feststellungen machen, ohne Unterlag für die Entfaltung eines möglichst regen Vereins- Mehrleistung der Arbeiter nicht gerechtfertigt werden. Wir um den Beweis zu erbringen, daß die Löhne, besonders in Rücksicht lebens Sorge zu tragen, damit allen Genossen die Gelegenheit ge- gehen absolut nicht fehl, wenn wir behaupten, daß die ge- auf die Lebensmittelteuerung, einer Aufbesserung bedürfen. geben ist, im Rahmen der Parteiorganisationen ihre Anschauungen währten Teuerungszulagen durch die Mehrleistung mindestens zu vertreten.( Reger Besuch der Zahlabende, lebhafter Meinungs- aufgewogen werden. Im übrigen hat das Jahr 1914 ganz Der Zentralvorstand verurteilt die Benugung des Namens ansehnliche Gewinne gebracht, wie aus nachstehender Tabelle der Arbeiter- Bildungsschule oder anderer Parteiinstitutionen für ersichtlich ist, wobei wir den Rohgewinn einstellen, weil die Zusammenfünfte, die außerhalb der Organisation veranstaltet gezahlte Dividende angesichts der vorsichtigen Dividenden­werden." politik teine richtige Uebersicht ermöglicht. So betrug der Rohgewinn:

austausch, Agitation für die Partei usw.)

Aus den Organisationen.

Der Wahlkreis Dortmund hörde nahm in seiner letzten Generalversammlung Stellung zu dem gegenwärtigen Parteizwist. Genosse Bredenbeck verteidigte eingehend die Haltung der Fraktion und des Parteivorstandes. Am Schluß seiner Ausführungen empfahl er nachstehende Resolution:

Die Generalversammlung des Sozialdemokratischen Vereins für den Wahlkreis Dortmund- Hörde billigt die Haltung der sozial­demokratischen Reichstagsfraktion und des Parteivorstandes in der Frage der Kreditbewilligung. Auch der Bewilligung des Kriegs­budgets erklärt sie ihre Zustimmung; die Generalversammlung spricht aus, daß diese Bewilligung nicht auf gleiche Stufe gestellt werden Tann mit der Budgetbewilligung in Friedenszeiten. Die General­versammlung erblidt in der geschehenen Bewilligung feine Ver trauensfundgebung für die Regierung, sondern eine zur Ver­teidigung des Baterlandes gebotene Pflicht. Die General­bersammlung spricht weiter aus, бав

auch über Fragen des gegenwärtigen Krieges zu achten ist. Sie berurteilt aber entschieden jede Art von Auseinandersetzung, die, gleich viel von welcher Seite sie geübt wird, die gegenseitige Ver­ständigung zu erschweren und die Geschlossenheit der Partei zu ge­fährden geeignet ist. Mit allem Nachdruck protestiert die General­versammlung gegen die Vertrauensbrüche, die deutsche Genossen in der Berner Tagwacht" begangen haben."

Diese Resolution wurde nach lebhafter Diskussion mit 101 Stimmen gegen 10 Stimmen angenommen.

Bruckdorf Nietlebener Bergbauverein. Friedensgrube Meuselwitz Golpa- Jeßniz

Hallesche Pfännerschaft

Leipziger Braunkohlenwerte

Preblizer Braunkohlen- Att.- Ges.. Niebecksche Montanwerke

1913 828 412 M. 86 636 141 216

"

"

1 012 737

"

366 125

412 162

8 274 465

Werschen- Weißenfelser Braunt.- Att.- Gej. 2 320 256 Niederlaufiger Kohlenwerke 4 860 000

1914 884 965 M.1) 83 326 171 914

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Aus Industrie und Handel.

Regelung des Mehlhandels.

Berlin , 14. Juli. ( W. T. B.) Bei Einführung der Brotgetreideregelung wurde, um in der leber­gangszeit Stockungen zu vermeiden, ein eingeschränkter Mehlhandel zugelassen. Für die Regelung im beginnen­1 den Wirtschaftsjahr war diese Regelung nicht nötig, so daß 1) hier jeder derartige Mehlhandel verboten ist; ein Stommunal­246, verband darf dann Mehl nur innerhalb seines Bezirks abgeben, 8 809 893

1 226 384 321 742

424

2 735 104

"

5 500 000

"

1914. 2) Schluß des Geschäftsjahres 31. März 1915. *) Reingewinn. 1) Schluß des Geschäftsjahres 31. Dezember Auch die gezahlten Dividenden bewegen sich durchaus auf ziemlicher Höhe, wie folgende Aufstellung beweist: Es zahlten für das Jahr 1914: Berggeist Brühl.. Braunschweigische Kohlenwerke Konsolidiertes Braunkohlenwerk

Karoline

Eintracht( Neu- Welzow) Harbker Kohlenwerfe

Braunkohlen- Abbauverein

Zum Fortschritt( Meuselwiß) Greppiner Werfe

Ilfe

Leopold( Edderit)

Möncheberg( Jhringhausen). Roddergrube.

17 Proz.

12

20

24

"

10

"

14

"

10

"

10

26

712

"

10 14

auf Priorität

auf Stammalt.

Aus dem Stand der Organisation ist mitzuteilen: Bei Beginn des Berichtsjahres waren vorhanden 7867 männliche und 1935 weibliche Mitglieder, zusammen 9802. Es wurden neu aufgenommen 663 männliche und 157 weibliche Mitglieder; zu­Die Ueberschüsse ermöglichen den Werken ganz zweifellos, gezogen find 247 Mitglieder; der Zuwachs beträgt mithin 1085. in etwas reicherem Maße den Forderungen der Bergarbeiter Dagegen sind als verzogen gemeldet 1462, gestrichen 567, aus entgegenzukommen, wie es bis jetzt geschehen ist, ohne gleich getreten 22, gestorben. 42, im Felde gefallen 115 Mitglieder, zu- das konsumierende Publikum mit Peiserhöhungen zu belasten. fammen 2208. Somit ist ein Mitgliederrückgang von 1173 zu ber zeichnen. Am 31. März d. J. waren vorhanden 6962 männliche und 1667 weibliche, zusammen 8629 Mitglieder. Bis zum 31. März waren 2555 Genossen zum Kriegsdienst eingezogen.

Das finanzielle Ergebnis des Berichtsjahres ist zu friedenstellend. Der Verein kam seinen sämtlichen Verpflichtungen nach, führte die sagungsgemäßen Beiträge an den Parteivorstand und an den Bezirksvorstand ab und erhöhte dabei noch den Kassen­bestand des Kreises von 12 743,71 M. auf 15 094,46 M.

Berlin und Umgegend.

Zum Gehilfenmangel im Friseurgewerbe.

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der Mehlverkehr über die Grenzen eines Kommunalverbandes hinaus ist allein Sache. der Reichsgetreidestelle. Jene Uebers gangsvorschriften sind indessen je länger desto mehr dazu benutzt worden, einen Handel mit sogenanntem beschlag­nahmefreien Mehl einzurichten, der nicht nur Mehl zu über­triebenen Preisen- Roggenmehl zu 70-80, Weizen­mehl zu 90 bis 110 Mart oder noch höher in den Verkehr gebracht, sondern auch die ganze Regelung der Mehl­versorgung der deutschen Bevölkerung empfindlich beeinträchtigt und mancherort gestört hat. Der Reichskanzler hat sich da­her veranlaßt gesehen, die einschlägigen Vorschriften der alten Verordnung über den Mehlhandel schon jetzt auf­zuheben. Die Besizer von Mehlvorräten, die sie nicht von ihrem Kommunalverbande, von der Kriegsgetreidegesellschaft oder von der Zentral- Einkaufsgesellschaft erhalten haben, werden daher gut tun, sie möglichst bald dem zuständigen Kommunalverbande anzubieten, zu dessen Gunsten sie nach der Verordnung vom 28. Juni 1915 am 16. August 1915 be­schlagnahmt sein werden.

Fusionen.

Deutschlands Finanzlage.

Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Französische Die Daily News" entnehmen in ihrer Nummer vom 30. Juni dem Pariser Blatt" L'Information " einen Artikel des Herrn Maurice Strauß, in welchem dieser Aeußerungen wiedergibt, die ihm gegen über ein Finanzmann aus der Umgebung des Herrn Behrens, Direktors der Dresdner Bank" gelegentlich einer Unterhaltung in Berlin getan haben soll.

Bei jeder Gelegenheit wird von den Unternehmerorganisationen Die Aeußerungen bringen eine sehr pessimistische Beurteilung der Gehilfenmangel im Friseurgewerbe geflissentlich betont. In der der finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands zunt letzten Berliner Jnnungsversammlung wurde gar der Gehilfenmangel Ausdrud. Das umlaufende Geld sei nur fiftiv". Des im Lande als Ursache dafür angegeben, daß ein ganzer Teil der Friseur befindlichen Goldes habe sich die Regierung bemächtigt. Den Liefe geschäfte geschlossen werden mußte. Und diese Darstellung wurde ranten sei eröffnet worden, daß sie ihr Geld bei der Reichsbank ein auch in die Tagespresse gebracht. Mit mindestens der gleichen Bezuzahlen hätten, wenn sie auf Regierungsaufträge rechnen wollten. Die Bezirkskonferenz des sozialdemokrati- rechtigung fönnte die Einstellung vieler Betriebe auf einen Mangel Die Zeichnung auf die zweite Kriegsanleihe sei im Grunde nur eine schen Bezirksverbandes für Medlenburg und an Meistern zurückgeführt werden, und zwar in all den Fällen, Scheinzeichnung, da die Darlehnskaffen auf jede Zeichnung einen In Wirk Vorschuß von 90 Proz. leisteten. Wenn hiernach das Publikum übed lehnte gegen vier Stimmen eine Resolution ab, die die o vor dem Kriege gar kein Gehilfe beschäftigt wurde. Reichstagsfraktion zur Ablehnung der Kriegskredite verpflichten lichkeit ist der Mangel sowohl an Meistern als auch an Gehilfen 7 Milliarden gezeichnet habe, so bringe die Zeichnung in Wahrheit durch die Einberufungen zum Kriegsdienst entstanden. Die ein nur 700 Millionen. Wie lange werde sich dieses Spiel noch aufrecht wollte. Gegen zwei Stimmen wurde eine Resolution angenommen, feitige Betonung des Gehilfen mangels verleitet zu dem erhalten lassen? die nach der Mecklenburgischen Volkszeitung" lautet: Soviel Angaben, soviel unwahrheiten. Niemals hat die deutsche Die Bezirkskonferenz des sozialdemokratischen Bezirksverbandes Schlusse, daß noch viel mehr Gehilfen herangebildet werden für Mecklenburg und Lübeck , die Redaktionen der im Bezirk er- müßten, obwohl in Friedenszeiten stets eine große Zahl stellungs- Regierung die Vergebnug von Lieferungen an die Bedingung der scheinenden Parteipresse sowie die Mitglieder der gewerkschaftlichen Lojer Gehilfen vorhanden sind und weit mehr Friseurgehilfen da Abgabe von Goldmünzen an die Reichsbank geknüpft, oder sonstwie Landeszentrale für Mecklenburg erklären sich mit der bisherigen sind, als beschäftigt werden können. Wollten die Gehilfen aus mittelbar oder unmittelbar die Lieferanten zur Abgabe von Gold­dem gegenwärtigen Mangel an Meistern den Schluß ziehen, münzen veranlaßt. Richtig ist, daß der Goldschatz der Reichsbank Haltung des Parteivorstandes und der Reichstags- sich deshalb selbständig zu machen, so würde dies den Meistern so während des Krieges eine ganz außerordentliche Verstärkung erfahren hat. fraktion zu den Kriegsfragen einverstanden. Sie erkennen an, daß beide insbesondere bemüht waren, unter wenig gefallen, als es den Gehilfen gefällt, wenn fortgesezt die Am 30. Juli 1914 stellte er sich auf 1253 Millionen Mark, am 7. Juli Berücksichtigung der Interessen des eigenen Landes und seiner Be- jetzt verhältnismäßig große Nachfrage nach Friseurgehilfen auf einen 1915 war er auf 2390 Millionen Mark, also um 1137 Millionen völkerung, zu tun,.... und müssen sich deshalb mit aller allgemeinen Mangel an Friseurgehilfen, anstatt auf ihre wahre Marf gestiegen. Von dieser Vermehrung, die in England und Frankreich großes Aufiehen erregte und noch erregt, entfallen Entschiedenheit gegen die. Sonderbestrebungen Ursache zurückgeführt wird. 205 Millionen auf die Ueberweisung des Reichskriegsschazes. Der Rest wurde abgesehen von einigen aus dem Aus lande eingegangenen Beträgen der Reichsbant freiwillig Die Metallarbeiterorganisationen der verschiedenen Richtungen zugeführt. Daß der in Deutschland befindliche Goldvorrat damit Eine Konferenz der Parteifunktionäre des 2. weimarischen in Oberschlesien hatten eine Eingabe an den Bergs und Hütten- noch lange nicht erschöpft ist, ergibt sich flar aus den Woche für Wahlkreises( Eisenach - Dermbach ) beschäftigte sich am Sonntag männischen Verein in Kattowik gerichtet, in der sie eine allgemeine Woche fortdauernden Goldzuflüssen. Gerade der Umstand, daß wäh­unter anderem auch mit den inneren Parteistreitigkeiten. Nach einem Lohn- und Affordaufbesserung von 15-20 Broz. verlangten. 8u- rend eines so ungeheueren Krieges die Bevölkerung ihre Goldmünzen Vortrag des Genossen Leber wurde einstimmig eine Resolution nächst wurde vom Berg- und Hüttenmännischen Verein kurz mit- freiwillig zur Zentralnotenbank trägt und dagegen Noten fordert angenommen, in der erklärt wird, daß die Haltung der Mehrheit geteilt, daß die Eingabe der Organisationsvertreter den in Frage ein Vorgang, der in der Münz - und Bankgeschichte aller Länder und der Fraktion nicht mit den Ansichten der Genossen des Kreises über- kommenden Verwaltungen in Abschrift zugegangen ist, denen wir Völker ohne Beispiel dasteht, liefert einen überzeugenden Beweis einstimmt. Das Vorgehen der Minderheit wurde als ein Festhalten es überlassen müssen, ihrerseits dazu Stellung zu nehmen". Zu für die Vollwertigkeit und den unerschütterlichen Kredit der Reichs­der Arbeiterbertreter, an den alten Parteigrundsägen bezeichnet. Als eine pflichtgemäße dem Angebot zu Verhandlungen be- banknoten. sein, Mahnung an diese Grundsäße wurde der Aufruf Das Gebot der reit Schreiben nicht. Als äußerte sich das 31 Die zweite Kriegsanleihe ist in die Höhe von mehr als neun Stunde" betrachtet. Die Konferenz erkannte ferner dem Genossen nun bis Ende April von nennenswerten Zulagen nichts bekannt Milliarden Mark gezeichnet worden. Zum Zwecke der Einzahlung Haase auch als Vorsitzendem das Recht zu, seine Meinung frei und wurde, wandten sich die Organisationsleitungen der Arbeiterverbände auf diese Anleihe konnten Darlehen bei den Reichsdarlehnskassen öffentlich zu äußern und erwartet, daß Haase auf seinem Posten an die einzelnen Unternehmer unter Einreichung einer nochmaligen entnommen werden, aber nur gegen Verpfändung anderweitiger beharren möge. Eingabe. Darauf folgten auch eine Reihe von Antworten, in denen Effekten oder solcher Kriegsanleiheftüde, die bereits vor der Dar­

einer Anzahl von Mitgliedern der Partei wenden, da solche Be­strebungen nur geeignet sind, die Aktionsfähigkeit der Partei und ihre Einheit zu stören."

Deutsches Reich .

Lohnforderungen der oberschlesischen Metallarbeiter. aus dem Verkehr im Umtausche gegen Reichsbanknoten