Dem Andenten unserer auf dem Kriegsschauplak
213/9
gefallenen Genoffen!
Am 6. Juli fiel der Tischler
Alfred Rösner Glogauer Straße 32. Bezirk 207 I.
Am 20. Juni fiel der Buchdruder
Karl Gorre
Gubener Straße 50. Bezirk 320.
Am 28. Juni starb im Lazarett der Barbier
Wilhelm Rusch Gabelsbergerstr. 6. Bezirk 355.
Am 23. Juni fiel der Instrumentenarbeiter
Hans Krenz
Adalbertstr. 19. Bezirk 145 II.
Infolge einer Verwundung starb im Lazarett der Arbeiter
Karl Richtsteig
Comeniusplat 3. Bezirk 316 L
Am 15. Juni fiel der Helfer
Otto Josefowski
Frankfurter Allee 324. Bezirk 350.
Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 4. Berliner Reichstagswahlkr.
Am 9. Juni fiel durch Kopfschuß der Stellmacher
Hermann Pohl
Seestr. 106. 22. Abt., Bezirk 774a.
Im Felde fiel der Arbeiter
Paul Braatz
Bremer Straße 57. 15. Abt., Bezirk 705.
Desgleichen der Arbeiter
Friedrich Gravert Schonensche Straße 8. 5. Abt., Bezirk 555. Am 19. Juri fiel bei einem Sturmangriff der Schlosses
Grünthaler Straße 17. 8. Abt., Bezirk 809. Jm Kampfe gefallen ist der Arbeiter
Hermann Ringel
Utrechter Straße 13. 20. Abt., Bezirk 786.
Am 5. Mai fiel der Kupferschmied
Wilhelm Steffen
Gottschedstr. 34. 17. Abt., Bezirk 825a.
Im Lazarett verstarb an den im Felde enthaltenen Wunden der Maschinist
Karl Doege
Soldiner Straße 44. 19. Abt., Bezirk 829a.
Jm Kampfe fiel der Werkzeugmacher
226/11
238/8
Hermann Schütte
Soloniestr. 38. 19. Abt., Bezirk 829a.
Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 6. Berliner Reichstagswahlkr.
Im Felde gefallen der Tischler
Richard Kahlbaum
Weisestr. 47.- 21. Bezirk.
-
Im Felde gefallen der Arbeiter
Albert Schmiel
Richardstr. 101.- 9. Bezirk.
Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln.
Im Lazarett zu Beuthen i. D. starb unser Genoffe, der Oberheizer
Arnhold Losch
Goethestr. 17.
Anfang Juni fiel unser Genosse
Otto Fuß
Gabriel Magstr. 21, Gruppe 8, im Alter von 26 Jahren.
13/10
Am 19. Juni fiel durch Brustschuß unser Genoffe
Otto Rum
13. Gruppe.
Sozialdemokrat. Wahlverein Niederbarnim . Bez. Lichtenberg.
An den Folgen eines Halsschusses starb im Lazarett der Genosse
244/14
Gefallen find unser Genossen
Karl Schmidt, Tapezierer,
244/13 Soziald. Wahlverein Kreis Niederbarnim , Bez. Waidmannslust Am 23. Juni fiel unser Genosse, der Fahrradhändler
Franz Raasch.
195/8 Sozialdem. Wahlv. Königs- Wusterhaussn u. Umg. Bez. Wild au.
Als Opfer dieses unglüdseligen Weltkrieges starb in der Nacht bom 6. zum 7. Juni beim Sturmangriff unser hoffnungsvoller Sohn, einziger Brüder, Neffe und Cousin
Willi Maniecki Musketier im Inf. Reg. Nr. 170, 12. Stompagnie,
im 21. Lebensjahr.
Die tiefbetrübten Eltern nebst Bruder, Dolziger Straße 29. So schlaf denn wohl, Du braver Sohn, Du starbst so jung, Du starbst so früh, Bergessen werden wir Dich nie. Schlaf wohl, Du liebes Bruderherz, Du hast jetzt Frieden, wir den Schmerz. Im Juli 1915. 20216
Es ist nun doch zur bitteren Wahrheit geworden, daß unser lieber Freund und Turngenosse
Willi Godau durch Kopischuß ein Opfer des Weltkrieges ist. Wir wollten es nicht glauben. Mit ihm ist ein wahrer Jdealist und treuer Anhänger unserer freien TurnerAlle die schaft dahingegangen. ihn kennen, bedauern es tief. Sein gerader Charakter und Edelfinn werden in uns ein allzeit treues Andenken bewahren Die Turngenossen der 8. Abteilung
Deutsch.Metallarbeiter- Verband
Verwaltungsstelle Berlin.
Es starben folgende Mitglieder im Felde: Richard Voigt , Former,
Oskar Fuß, Schlosser,
geb. 12. 11. 1889 in Dresden .
Paul Jahn, Dreher,
geb. 2. 8. 1888 in Reinickendorf .
geb. 29. 1. 1893 in Friedrichsfelde .
Paul Jacob, Gießereiarbeiter,
geb. 25. 5. 1889 in Neuhammer.
Franz Rettschlag, Metallarbeiter,
Richard Osterlow, Werkzeugmacher,
Selfer,
Gustav Jeppsson, Maschinenarbeiter,
Max Winkler, Rerumacher,
Karl Höhn, Klempner,
geb. 18. 1. 1871 in Schweidnik.
Bruno Fricke, Metallarbeiter,
Hugo Jensen, Former,
Willi Duckwitz, Schloffer,
Paul Seimert, Klempner,
geb. 3. 4. 1892 in Lichtenberg .
Paul Schumann , Metallarbeiter,
geb. 7. 8. 1889 in Wahlendorf. 1889 in
Willi Lucas, Werkzeugmacher,
116/14
geb. 3. 3. 1886 in Neu- Kiez. Ehre ihrem Andenken!
Kranken- und Begräbniskasse der Seifensieder u. Berufsgenoss.
Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Mitglied
Oskar Schröter am 30. Juni gefallen ist. Ehre seinem Andenken!
283/8
Der Vorstand.
22nd C
Die Ortsverwaltung.
Nachruf.
Bor 2 Monaten starb den Heldentod unser Vorsitzender, der Ragerarbeiter
Fritz Ney.
Bir betrauern in ihm einen lieben, ruhigen, aufricht igen Kollegen und werden seiner stets in Ehren gedenken. Mundharmonika- Verein Vorwärts 1909". I A.: E. Sparfeld.
99
Bezirk Groß- Berlin.
Folgende Kollegen sind im Felde gefallen: Heinrich Henoch, Speicherarbeiter Ewald Hilgendorf, Geschäftsdiener Ferdinand Kaufmann, Geschäftsdiener Paul Kleefeld, Industriearbeiter Fritz Kluck, Müllkutscher Karl Knoop, Jndustriearbeiter Arnold Krause, Kohlenkutscher Robert Kroll, Speicherarbeiter Erwin Letzner, Geschäftsdiener Max Margraf, Geschäftsdiener Karl Müller, Brauereiarbeiter Bruno Nitschke, Bader Reinhold Plamann, Geschäftsdiener Max Weiland, Industriearbeiter Friedrich Zyls, Judustriearbeiter
Ehre ihrem Andenken!
Die Bezirksverwaltung.
Ganz plöglich und unerwartet erhielt ich die tieferschütternde Nachricht, daß mein herzinnig geliebter Mann, treusorgender, liebeboller Bater seines einzigen Söhnchens, der gute Sohn, Bruder, Schwager und Dnfel, der Gefreite
Franz Glaß
im noch nicht vollendeten 36. Lebensjahce am 7. Juli im Lazarett infolge fajmerer Krankheit gestorben ist.
Dies zeigt in tiefſtem Schmerz an
Frau Gertrud Glaß und Fränzchen
und alle Verwandten.
Wie schwer war Dir das Scheiden
Bon uns, geliebtes Herz,
Weißt nicht, was wir jett leiden,
In diesem tiefen Schmerz.
Bir baten alle Tage,
Ach kehre bald zurück;
Doch jezt nur eine Klage,
Vorbei ist unser Glüd.
Kurz war nur unsere Freude, Tief ist nun unser Schmerz,
C. Nun schlummre sanft in Frieden,
Du treugeliebtes Herz.
Du warst so juug. Du starbst zu früh, Wer Dich gefannt, vergist Dich nie! Umsonst war unser Hoffen auf ein Wiedersehn!
Fern von der Heimat und seinen Lieben fiel als Opfer des Weltkrieges bei einem Sturm angriff am 19. Juni mein lieber, herzensguter Mann, meines einzigen Kindes treusorgender
Vater, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Schwieger. sohn, der Schlosser
Alexander- Garde- Regt. I
im 30. Lebensjahre.
92A
Jm tiefsten Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen Gertrud Krüger geb. Czmock und Tochter.
Wir trauern, flagen. Ach, es ist vergebens.
Nichts bringt dich Guter, Braver mehr zurüd,
Du warst die Hoffnung und die Freude unsres Lebens, Im weiten, fremden Land vollzog fich Dein Geschid. Dem ewig Gram, der diesen Krieg herausbeschworen,
Der Dich nun trennt so früh von all den Deinen;
Nur wer Dich kannte, weiß was wir verloren, Und weiß, warum wir weinen meinen.
Als Opfer des Weltkrieges fiel am 12. Juni durch Kopfschuß mein über alles heißgeliebter Mann, herzensguter Vater seines Kindes, unser lieber, ältester Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager, der Ersatreservist
im blühenden Alter von 30 Jahren.. Jim tiefften Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen
Klara Grimm und Sohn. Die Freude Deiner Wiederkehr Bar nicht vergönnt den Deinen, Und mögen fie auch noch so sehr Ihr Liebstes nun beweinen. Nun ruhe sanft in Deinem Grab, Befreit von allen Schmerzen, Die Liebe, die Dich hier umgab, Lebt fort in unserem Herzen. Dem ewig Gram, Der diesen Krieg heraufbeschworen, Der Dich nun trennt von all' den Deinen. Nur wer Dich kannte, weiß, was wir berloren und weiß, warum wir weinen, weinen. 54A
am
Alzu früh, fern von der Heimat und von seinen Lieben starb als Opfer des Weltkrieges nach 10%, monatigen Kämpfen 24. Juni mein innigft geliebter Mann, unser treujorgender Bater, lieber, einziger Sohn, Bruder, Schwager und Ontel
Gustav Stoppert
Ritter des Eisernen Kreuzes im vollendeten 38. Lebensjahre. In tiefstem Schmerz Frau Martha Stoppert u. Kinder Karl, Paul und Gustav. Karl Stoppert u. Frau als Eltern. Emma Stoppert als Schwester. Frau Anna Schulz geb. Stoppert als Schwester. Paul Schulz als Schwager. Charlottenburg , Kaiserin AugustaAllee 44.
Da santst dahin wie Rosen sinken, Wenn sie in voller Blüte stehn. Und heiße, bittre Tränen fließen, Beil wir uns nicht mehr wiedersehn. Gingest unter wie die Sonne, Läßt verwaist uns stehn. Alles Hoffen war vergebens: Es gibt fein Wiedersehn.
Ihm der Friede! Uns der Schmerz.
Beim Sturmangriff am 15. Juni fiel unser lieber Sohn und Bruder, der Grenadier
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Willi Krok.
Jm tiefsten Schmerz seine Eltern und Geschwister Reinhold Krok und Frau, Frida und Erna Krok.
Ein treues Herz lehrt nie mehr heim, Bernichtet hat's ein Augenblid. Du starbst so früh im fremden Sand Als Opfer für Dein Heimatland. Schlaf wohl im Heldengrabe.
Gewidmet zu Deinem 21. Geburtstag.
Fern von der Heimat und von seinen Lieben starb am 7. Juli den Heldentod unser innigstgeliebter Sohn und herzensguter Bruder, der Pionier
Georg Heldt
[ 13A
( Garde- Pionier- Regiment Nr. 36,
4. Feldkompagnie).
Im tiefsten Schmerz:
Die trauernden Eltern Jakob und Pauline Heldt geb. Dobbert
ine Held
Bruder Paul Heldt und Ver wandten.
Berlin , Voigtstraße 19. Wie schwer war Dir das Scheiden Von uns, geliebtes Herz, Weißt nicht, was wir jetzt leiden, In tiefem, großem Schmerz. Wir baten alle Tage, Ach kehre bald zurüd. Doch jezt nur eine Klage, Vorbei ist unser Glüd. Kurz war nur unsere Freude, Tief ist nun unser Schmerz. Drum schlumm're sanft, Du treugeliebtes Herz.
D nimmer, nimmer werden wir Dein vergessen.
Du warst so jung, Du starbst so früh,
Wer Dich gekannt, vergiẞt Dich nie. Ruhe sanft in fremder Erde, Unsere Liebe deckt Dich zu.
Allen Freunden, Bekannten und Genossen die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater
Wilhelm Schlaffge
im Alter von 67 Jahren am Freitag, den 16. d. Mts. nach langem Leiden verstorben ist.
Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Diens tag, den 20. Juli, nachmittags 42 Uhr, von der Halle des Frei religiösen Friedhofs in der Pappel 20256 Allee aus statt.
Allgemeine Orts- Krankenkasse
der Stadt Berlin . Dem Personal zur Nachricht, daß unser Kollege, der Pensionär Wilhelm Schlaffge
am Freitag, den 16. Juli, nach langem, schwerem Leiden im Alter bon 67 Jahren verstorben ist.
Sein aufrichtiger Charakter, sein ftets hilfsbereites Eintreten für die Interessen der Kollegen sichern dem Verstorbenen ein dauerndes ehrendes Andenken.
Die Beerdigung findet am Dienstag, den 20. Juli, nachmittags 4, Uhr, von der Halle des Friedhofs der Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allee 15-17, aus statt.
Um zahlreiche Beteiligung er fucht 269/9
Der Personal- Ausschußz.
Als Opfer des Weltkrieges fiel am 7. Juli mein innigst geliebter, unvergeßlicher Mann, der liebe volle Vater seines Kindes, unfer lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Landsturmmann
Hans Haacker
im Alter von 27 Jahren. In tiefstem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen
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Frau Frida Haacker nebst Töchterchen. Schlummre sanft, Du gutes Herz, Dir der Friede, uns der Schmerz
Nachruf. Hiermit die traurige Nachricht, daß unser Sangesbruder
Kurt Jacobi
am 3. Juli 1915 gefallen ist. Stumm schläft der Sänger!
6A
Männerchor Nordost- Lyrania.