Groß- Berlin
Verhöhnung der Not.
Ungefähr nach einer halben Stunde lam bie Schwerverlette wieder zu sich. Unter Aufraffung ihrer letzten Kräfte erhob sie sich, ging auf den Flur und rief mit schwacher Stimme um Hilfe. Die Björtnerin glaubte, daß ein weinendes Kind auf dem Treppenflur stehe, fand jedoch zu ihrer nicht geringen Ueberraschung die Witwe Jaehnichen blutüberströmt an einem Treppenpfosten gelehnt auf. Nur langsam und gebrochen konnte die Frau von dem Ueberfall Die agrarische Deutsche Tageszeitung" veröffentlicht eine Zu- erzählen. Während die Pförtnerin mit einem herbeigeholten Schuß schrift, in der die gebieterische Forderung erhoben wird:" at einer Nachbarin Unterkunft. Als ein Arzt erschien, war sie bereits mann Laden und Wohnung absuchten, fand die Ueberfallene bei die Gänsepreise in Ruhe!" Sie droht, wenn für Gänse gestorben. Höchstpreise festgesetzt würden, so würden sie ebenso vom Markt. Die Ermittelungen nach dem Naubmörder wurden sofort beverschwinden wie Hasen und Teichfische. Das Blatt hat den Mut, hördlich in die Wege geleitet, bisher jedoch ergebnislos. Zur Aufweiler folgendes zu schreiben: flärung des schweren Verbrechens, das große Aufregung in dem Stadtteil hervorrief, wurde eine amtliche Bekanntmachung erlassen, in der 1000 Mark Belohnung für Mitteilungen, die zur Grgreifung des Mörders führen, ausgesetzt werden. Der Hammer, den der Täter offenbar mitgebracht und dann zurückgelassen hat, ist etwa 25 Zentimeter lang. Er steht Refognoszenten im Lichthof des Polizeipräsidiums zur Ansicht zur Verfügung.
Bei den Gänsen hat sich die vorjährige Maßnahme, keine Höchstpreise festzuseßen, ausgezeichnet bewährt. Groß- Berlin hat vom Herbst bis Ende März viel Fettgänse gehabt, und in der gewaltigen Fett- und Fleischnot des vergangenen Winters haben viele tausende Familien, auch des Arbeiter- und Kleinbeamten standes, sich durch zeitweisen Gänsezukauf durchgeholfen."
Die wenigsten unter den Refern dieses Blattes werden wissen, was Gänse in diesem Winter gekostet haben. Sie wissen bloß, die waren so teuer, daß nur Kriegsgewinner sich einen solchen Braten leisten konnten. Ab und zu hat vielleicht wirklich ein gutgestellter Qualitätsarbeiter zum Sonntag eine Gänseteule nach Hause gebracht. Eine ganze Gans kostete aber in diesem Winter 50 bis 100 Mark! Im nächsten Winter wird man mit Preisen von 75 bis 150 Mt. rechnen können, wenn keine Höchstpreise festgesetzt werden. Werden aber Höchstpreise festgesetzt, dann mag wieder die " Deutsche Tageszeitung" recht haben, so werden die Gänse heimlich in die Bratpfannen der Landwirte selbst wandern. Wahrlich, ein System, das sich ausgezeichnet bewährt". Fragt sich nur für wen? Und es ist eine Verhöhnung der Not, wenn man die Arbeiter und die kleinen Beamten als seine Nußnießer hinstellt.
Neuanmeldung für den Milchbezug.
Die Bollmilchkarten für Juni kommen in den zur Fettstelle Groß- Berlin gehörenden Gemeinden in den nächsten Tagen zur Ausgabe. Die Karteninhaber haben die Junitarten bis zum 21. Mai einschließlich dem Kleinhändler vorzulegen.
Den Kindern bis zum 2. Lebensjahre, deren Karten mit einem farbigen Kreis gekennzeichnet sind, ist ein Vorzugsrecht bei der Anmeldung derart eingeräumt, daß bis zum 21. Mai d. J. einschließlich nur Anmeldungen auf diese Starten zulässig sind. Die Verkäufer von Milch dürfen daher bis zu diesem Tage nur die mit einem farbigen Kreis gekennzeichneten Karten annehmen, und zwar haben sie die Karten anzunehmen ohne Rücksicht darauf, ob die Milch bisher von ihnen bezogen worden ist oder nicht. Nach Ablauf dieser Anmeldungszeit haben sich die übrigen Milchberechtigten, und zwar am 22., 23. und 24. Mai, anzumelden. Die Milch händler haben die Kontrollabschnitte bis zum 26. Mai der Fettstelle GroßBerlin( Milch), Poststr. 6, Abt. Kleinhändler, zu überweisen.
In Berlin sind die Vollmilchkarten für Juni bis zum 19. Mai einschließlich von den Brotkommissionen abzuholen. Die Karten für Kranke werden wie bisher von der Zentralstelle für Krankenernährung zugesandt.
Kriegshinterbliebenenfürsorge. Erneut wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Kriegsministerium seit Beginn des Jahres 1917 in einem Beiheft zu den AnstellungsNachrichten amtliche Mitteilungen veröffentlicht, die für die Hinterbliebenen, vor allem aber für die amtlichen Fürforgestellen von allgemeinem Werte sind. Die vom Kriegsministerium herausgegebenen Anstellungs- Nachrichten können gegen einen Bezugspreis von 2 M. vierteljährlich durch die Post bezogen werden. Man wende sich an das nächstgelegene Postamt. Raubmord im Norden.
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Ermordung einer Greifin. Gin Kapitalverbrechen wurde am Sonnabend abend im Norden der Stadt verübt. Dort wurde die am 14. September 1844 in Letschin geborene Witwe Therese Jaehnichen, geborene Lippert, in ihrer Wohnung Liebenwalder Straße 5 von einem noch unbetannten Manne erschlagen. Der Täter ist, nachdem er die Ladentasse ausgeraubt und die ganze Wohnung durchsucht, entflohen und unbemerkt entkommen. Die Ermordete wohnte feit dem 1. April 1909 in dem oben genannten Hause. Nach dem Tode ihres Mannes, eines Buchhändlers, der im April 1914 starb, betrieb sie die im Erdgeschoß des Vorderhauses belegene Schreibwarenhandlung weiter und wohnte mit ihrem 44 Jahre alten Sohne in der hinter dem Laden im Seitenflügel liegenden kleinen Wohnung. Seitdem dieser zum Heeresdienst eingezogen ist, wirtschaftete die Greisin für sich ganz allein. Diese Umstände muß der Verbrecher gekannt und längere Zeit die häuslichen Verhältnisse der Frau ausgefundschaftet haben. Das Verbrechen hat sich nach Zusammenstellung der Zeugenaussagen und den bisherigen Feststellungen der Kriminalpolizei am Tatort folgendermaßen zugetragen:
Am Sonnabend nachmittag gegen 6 Uhr erschien in der Schreibwarenhandlung der 73jährigen Witwe Jaehnichen ein Mann von etta 25 bis 28 Jahren, der seinem Aeußeren nach wohl Handlungsgehilfe hätte sein können und fragte nach verschiedenen Sachen, die er kaufen wolle. So ließ er sich Papierwäsche, Kopierstifte und andere Schreibmaterialien vorlegen, ohne jedoch eine bestimmte Ware zu kaufen. Er machte auf die Greisin den Eindruck eines unentschlossenen Kunden und erregte deren Argwohn auch nicht, als er zu ihr sagte, sie solle sich ihre Brille holen, um die Waren besser sehen zu können. Zwei Stunden hielt sich der fremde Mann in dem Geschäft auf. Dann ging er, ohne die ausgewählten Sachen mitzunehmen. Er sagte plötzlich, als wieder Kunden den Laden betraten, daß sie ihm die Waren einpacken müsse, er käme dann nachher wieder, um sie sich abzuholen. Einer Bekannten der Geschäftsinhaberin, die in den Laden gekommen war, war das Benehmen des Kunden aufgefallen; sie machte ihre Freundin noch darauf aufmerksam. Die Greisin war jedoch anderer Ansicht und erwiderte:„ Wer will mir alten Frau etwas tun." Kurz vor 8 Uhr öffnete der Fremde wieder die Ladentür, machte sie aber, als er noch Kunden jah, sofort wieder zu mit dem Bemerken:„ Ach liebe Frau, Sie haben wohl noch zu tun, ich komme gleich wieder."
Zum dritten Male erschien er kurz nach 8 Uhr, als die Frau schon den Vorhang, der Fenster und Tür verschließt, heruntergelassen hatte. Sie öffnete jedoch auf sein Klopfen, weil sie den Kunden noch erwartete. Immer noch ohne jeden Argwohn. Als Sie Greisin sich jetzt über die Rechnung beugte, verlangte der Fremde plötzlich 500 M. von ihr. Und als sie ihm erwiderte, daß sie so viel Geld überhaupt nicht habe, fiel der Mann rücklings über sie her, warf mit roher Gewalt sein Opfer zu Boden, kniete fich auf die wehrlose Frau, drückte ihr so die Brust ein und schlug sie mit einem Hammer auf den Kopf. Die Ueberfallene fonnte sich jedoch noch erheben und das nebenliegende Schlafzimmer aufsuchen. Schnell schloß sie die Glastür hinter sich ab, doch half ihr das nichts. Der Täter schlug die Scheiben ein, stürzte ihr nach und streckte sie mit weiteren Hammerschlägen zu Boden, so daß fie regungslos liegen blieb. Jezt öffnete er die Ladenkasse, nahm daraus das Wechselgeld, etwa 20 M., und durchsuchte die Wohnung nach weiterem Geld, und er scheint auch noch ein großes Beutelportemonnaie gefunden zu haben, das mehrere hundert Mark enthielt und von der Ueberfallenen unter dem Kopfkissen aufbewahrt wurde. Das Portemonnaie, das aus grauem Leinen gefertigt ist und einen schwarzen Bügel hat, ist verschwunden. Mit der Beute berließ dann der Verbrecher, der auch noch die eingekauften Waren mitnahm, durch die Ladentür das Geschäft und klinkte die Tür beim Fortgehen nur ein,
Ein Riesenbrand wütete in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag auf dem Gelände der Norddeutschen Giswerte in Köpenid. Dort befinden sich außer den eigentlichen Eiswerken und der Meierei von Bolle auf dem etwa 2500 Quadratmeter großen Terrain eine Anzahl von Holzschuppen, die, da die große Fläche zu militärischen Zwecken angekauft ist, nunmehr zum Abriß gelangen. Damit war in den letzten Wochen begonnen worden und große Haufen von Balfen und Brettern lagen dort aufgestapelt. Gegen 11 Uhr nachts brach plößlich aus allen Gebäuden Feuer aus und die hellen Flammen schlugen aus dem ausgetrockneten Holzfachwert empor. Binnen furzer Zeit brannten bier Schuppen, die etwa 50 Meter lang und 20 Meter hoch find. Die fofort herbeigerufene Köpenider Berufsfeuerwehr und die Spindlersche Feuerwehr vermochten trotz aller Bemühungen dem Brande keinen Einhalt zu tun und mußten sich darauf beschränken, die Wohnhäuser der Norddeutschen Eiswerte sowie die Molkerei Bolle zu schützen. Den Widerschein des ungeheuren Flammenmeeres fonnte man bis nach Berlin wahrnehmen. Noch im Laufe des gestrigen Sonntagvormittags loderte immer wieder das Feuer von neuem empor. Die Polizei nimmt an, daß, da der Brand gleichzeitig in allen vier Schuppen entstand, aller Wahrscheinlichteit nach eine Brandstiftung vorliegen müsse. Der Schaden ist ein ziemlich beträchtlicher.
Jahre zum ersten Malé an den Stark. Bauer und Prahrembex rangen mit ihm um den Sieg. Im 20- Kilometer- Rennen ging Bauer sofort an die Spitze, gefolgt von Janke und Przyrember. Das 50- Kilometer- Rennen nahm keinen regulären Verlauf. Janke hatte zweimal unter Defekten seiner Führungsnaschine zu leiden, wodurch er jede Aussicht auf den Sieg verlor. Bauer fuhr wieder vom Start bis durchs Ziel ein überaus schnelles Rennen. Przyrembel, der sich anfangs recht wader hielt, fiel später einmal von Aber auch ein regulärer Verlauf des Rennens dürfte Bauer den seinem Motor ab und gelang dadurch ebenfalls ins Hintertreffen. Sieg taum erschwert haben; er war zweifellos der schnellste Fahrer im Rennen.
Ein Dauerrennen über 20 Kilometer hinter Motorführung für Anfänger, der kleine Frühlingspreis, wurde von der Flieger mannschaft Rudel, Thadewald, Tennigkeit und Wiewerall be stritten. Rudel, der die beste Form als Flieger aufweist, ging auch aus diesem Dauerrennen als leichter Sieger hervor. Zwei kleine Fliegerrennen für Treptower Fahrer bildeten die Einlage des Programms zu den Dauerrennen.
Resultate: Großer Frühlingspreis Vorrennen über 20 Kilometer: 1. Bauer 77 Min. 36 Set., 2. Jante 150, 3. Przyrembe! 250 Meter zurüd.- Großer Frühlingspreis 50 Kilometer: 1. Bauer 47 Min. 20 Set., 2. Przyrembel 1060, 3. Jante 3680 Meter zurück. Kleiner Frühlingspreis 20 Kilometer: 1. Rudel 20 Min. 14 Set., 2. Thadewald 760, 3. Tennigkeit 1240, 4. Wiewerall 1360 Meter zurüd. Erstfahren für Flieger 900 Meter: 1. Lauter 1 Min. 42 Set., 2. Schröter, 3. Mahr, 4. Braft.- Prämienfahren für KL. 3: 1. Tezlaff 5 Min. 50 Sek., 2. Schulz, 3. Neinars, 4. Dahnke,
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Aus aller Welt.
Die Depesche.
Jm Simplizisfimus" berichtet Roda Roda : Das Armeekommando telegraphierte an die Division: Nummern verfügbarer Kraftfahrzeuge sofort mitteilen." Die Division antwortete gehorsam und prompt:
11.801 13.939 27.551 44.007 68.490. Divisionsfommando." Hände, der ja alle Depeschen zu dechiffrieren hat, und Erzellenz Diese Depesche geriet natürlich dem Hauptmann Neidinger in las eine Stunde später voll Erstaunen:
die
Koreanische Kaiserfamilie durch Torpedovolltreffer nächst Steier in Oberösterreich mit Rindschmalz verlobt." Vorsorglich hatte Hauptmann Neidinger darunter angemerkt: "? Rückfrage an Division rätlich, da Mißverständnisse nicht ausgeschlossen."
Durch Bombenabwurf angerichteter Schaden. Wilmersdorf . Lebensmittelabgabe. In der Woche vom 14. bis 20. Mai gelangen in Berlin- Wilmersdorf folgende LebensBasel, 13. Mai. Die„ Basler Nachrichten" berichten aus Bruntmittel zur Ausgabe: je 250 Gramm Fleisch auf die Reichsfleisch- ruth: Nach dem" Pays" ist der Schaden, der durch den Bombenwurf farte und die städtische Fleischkarte; voraussichtlich 5 Pfund Kar eines französischen Fliegers in Bruntruth angerichtet wurde, toffeln; bis zum 19. Mai 3 Stüd Gier zum Preise von je 31 Pf. nunmehr abgeschätzt. Im ganzen sind 37 Gebäude beschädigt wor auf Abschnitt 21 der neuen Gierfarte; auf die grüne Bezugs- den. Der an Grundstücken angerichtete Schaden beläuft sich auf farte für Einzelpersonen bis einschließlich 52 200 Frant, der Mobiliarschaden auf ungefähr 19 000 Front. 16. Mai: gegen Abschnitt D= ½ Pfund Heringe zum Preise Ueberschwemmung in Wunsiedel . von 65 Pf.; gegen Abschnitt H= 100 Gramm Weizengrieß zum Wunsiedel , 13. Mai. Einem in den gestrigen Nachmittags Pfundpreise von 28 Pf.; gegen Abschnitt J 200 Gramm Gerstengraupen oder Grüße zum Pfundpreise von 30 Pf.; weiter gelangen stunden aufgetretenen Gewitter mit heftigem Regen folgte zur Ausgabe: gegen Abschnitt K= ½ Pfund Braunschweiger gegen 5 Uhr ein über eine Stunde lang andauernder schwerer Rübensauerkraut zum Pfundpreise von 20 Pf.; gegen Abschnitt L= 2oltenbruch mit Hagelschlag. Kurze Zeit darauf er 1 Pfund Kunsthonig zum Preise von 55 Pf. gossen sich von Westen ungeheure Wassermassen in die Stadt. Die Straße glich einem reißenden Strom, und das Wasser setzte eine Anzahl Häuser in der Straße und des Marktplates bis an die Parterrefenster unter Wasser, das im Innern der Häuser grauenhafte Verwüstungen anrichtete. Bis zu 1½ Meter hoch türmten sich die angeschwemmten Hagelhaufen. Das Wasser fand glücklicherweise seinen natürlichen Abfluß, sonst wäre für den unteren Teil der Stadt eine unübersehbare Katastrophe hereinStraßenteile sind grauenhaft verwüstet. Durch die Wucht der
Auf die alte Haushaltungsfarte wird, solange der Vorrat reicht, gegen Abschnitt 27 eine H- Backung Sacharin zum Preise von 25 Pf. abgegeben; in der Zeit vom 12. bis einschließlich 15. Mai findet durch Abgabe der Abschnitte 1-3 der neuen Haushaltungstarte eine Voranmeldung statt für: a) ½ Pfund Speisefirup( auf Abschnitt 4) zum Pfundpreise von 40 Pf.; b) ½ Pfund Südfruchtmarmelade( auf Abschnitt 5) zum Pfundpreise von 90 Pf.; Einwohner, die über 65 Jahre alt sind, erhalten überdies auf Grund besonderer Voranmeldung 1 Liter sterilisierter Vollmilch.
c) 1 Pfund Kriegsmus( auf Abschnitt 6) zum Pfundpreise von 60 Pf.; gebrochen. Rassermassen wurde der alte Markt bis zu 2 Meter
Friedrichshagen . Lebensmittelverteilung. In dieser Woche fommen zur Verteilung: 5 Pfund Kartoffeln, 1 Pfund Fleisch, 50 Gramm Butter, 30 Gramm Margarine, Grieß, Haferfloden, Grbswurst. Sauerkohl, Lachs in Dosen, rote Rüben als Kompott und wahrscheinlich Eier. Die Tage, an denen die Verteilung erfolgt, werden wieder bekanntgegeben.
folgen. Die seitens der Gemeinde zur Verteilung kommenden - Neuanmeldung zum Speisefettbezug muß in dieser Woche er= Waren werden nur dort abgegeben, wo der Betreffende in die Kundenliste eingetragen ist.
fief aufgerissen und das Wasserleitungsrohr gesprengt. Menschenleben sind nicht umgekommen. Nach 4 bis 5 Stunden hatten sich die Wassermassen zum größten Teil verlaufen. Der Schaden ist ungeheuer. Selbstverständlich sind auch die Felder der nächsten Umgebung stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
meldet: In Liata ereignete fch eine große Explosion. Es zes an Stockholm , 13. Mai. ( Frankf. 3tg.") Aus Tokio wird gegeblich 500 Tote und Verwundete. Der Schaden betrug
10 Millionen.
- Schrippenbadverbot. Wegen der Knappheit des Weizenmehls ist die Herstellung von Schrippen vom 16. Mai ab bis auf Wetteraussichten bis Dienstag mittag. Warm, im Westen Die Mischung des Einheitsbrotes muß aus strichweise Gewitter, sonst troden und ziemlich heiter. weiteres verboten. 80 Teilen Roggenmehl und 20 Teilen Weizenmehl bestehen. Verantwortl. f. Politik: Dr. Franz Diederich, Berl. Friedeuau; für d. übrigen Sportpark Treptow . In zwei Dauerrennen binter großen Teil d. Blattes: Alfred Scholz, Neukölln; für Inserate: Th. Glocke, Berlin . Motoren über 20 und 50 Kilometer um den großen Frühlingspreis Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& To ging gestern der-Meister unter den Dauerfahrern, Janke, in diesem|
Zentrum 1964.)
Am 10. Mai entschlief nach langem Leiden mein lieber Mann, unser Vater, Schwieger- und Groß vater, der Tischler
Hermann Sellke
im Alter von 78 Jahren. Dies zeigt an im Namen der Hinterbliebenen
Witwe Luise Sellfe. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, den 16. Mai, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Friedhofes in Ahrensfelde .
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