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hält, alio Kinder aus ganz besonders leidenden Familien organi-| fahren, bis die Stadt Berlin in der Lage ist, diese Aufgabe zu-| Stüd, ferner auf Abschnitt Y der Lebensmittelfarte je 350 Gramm fierter Arbeiter. Die Anmeldung muß noch heute, Sonnabend, bis jammen mit dem Berliner Großhandel selbst durchzuführen. So Maggi- Suppen zum Preise von 46 Pf. zur Verteilung. spätestens 6 Uhr oder Sonntag von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr lange hat die Reichsstelle ein lebhaftes Interesse daran, daß das Grüne Gurken sind bei dem Händler Kurze, Friedrichstr. 128, mittags im Bureau Lindenstr. 114, 2 Treppen rechts( gegenüber dem von ihr nach Berlin gebrachte Gemüse und Obst auch wirklich dort erhältlich. Neue Kartoffeln werden auf Abschnitt Z der Borwärts" Gebäude) erfolgen. bleibt und den bedürftigen Kreisen zugeführt wird. Sollte hier- Lebensmittelkarte und einen Kartoffelabschnitt der Woche vom 23. für auch nach Inkrafttreten der vom Magistrat beschlossenen Neu- bis 29. Juli je 2 Pfund bei den Händlern Vonhof, Friedrichstr. 75, regelung des Verkehrs mit Gemüse und Obst keine hinreichende und Schwegt, Friedrichstr. 61, abgegeben. Gewähr geboten sein, so wird die Reichsstelle ihre Anregung auf bessere Kontrolle und Verteilung der nach Berlin eingeführten Ware Nowawes . In der Woche vom 23. bis 29. Juli soll auf den
Anrechnung von Nährmitteln auf die Volksspeisung? Die schon mehrfach erörterte Frage der Anrechnung von Nährmitteln bei Teilnahme an der Massenspeisung wird den Arbeitsausschuß der Preisprüfungsstelle für Groß- Berlin in seiner Sigung am 23. d. M. erneut beschäftigen. Es soll den Teilnehmern an der
Maffenspeisung nur die Sälfte der Rährmittel auſtehen, die den nicht an der Massenspeisung Teilnehmenden gewährt werden, und auf die Lebensmittelfarte jeweils zur Ausgabe gelangende Nährmittel sollen je zur Hälfte auf zwei Abschnitte der Karte abgegeben werden.
Bir widersprechen einer folchen Abficht aufs lebhaftefte. Eine solche Anordnung würde mit Recht große Verstimmung bei den Teilnehmern an den Boltsspeisungen hervorrnfen und den Geringbemittelten das„ Durchhalten" noch schwerer machen als bisher. Will man das Prinzip der Rationierung so bis ins Kleine durch führen, dann muß man vorher die mancherlei Lebensmittel, die sich der Wohlhabende außerhalb der Rationierung erwerben fann, dem freien Verkehr entziehen und dem Kartenzwang nebst einer Preisregelung unterwerfen. Die beabsichtigte Neuerung würde eine Verschlechterung des Ernährungsstandes der bisherigen Teilnehmer an den Boltsspeisungen bedeuten; und wir dächten, daß der wahrlich dürftig genug wäre.
Die Anfuhr der Frühfartoffeln hat auch in der laufenden Woche noch nicht die erhoffte Steigerung erfahren. Uebereinstimmend wird aus den Lieferungsfreisen mitgeteilt, daß infolge der Dürre die Frühfartoffeln noch zu sehr im Wachstum zurüdgeblieben find. Für die fommende Woche haben nun zwar verschiedene Lieferungsfreise zugesagt, mit den Frühfartoffellieferungen nach Berlin zu beginnen, so daß es möglich sein dürfte, im Laufe der nächsten Woche ichon etwas mehr Kartoffeln zu verteilen. Die Durchführung einer verstärkten Berteilung hängt jedoch davon ab, ob die Lieferungsfreise ihre Zusagen einhalten werden.
Nach der Bekanntmachung des Magistrats Berlin entfällt auf Abschnitt Nr. 92 der Lebensmittelfarte je ein Pfund Marmelade Sorte II. Der Abschnitt ist nur in den durch das bekannte Aushängeschild gekennzeichneten Geschäften gegen Empfangsbescheinigung
abzugeben und zwar am 23., 24. oder 25. Juli 1917. Die Kleinhandelshöchstpreise betragen für Sorte II
Gruppe I( Erdbeer- Apfel, Himbeer- Apfel, Aprifofen- Apfel) 1 M. II( Stachelbeer- Apfel, Johannisbeer- Apfel, Seidelbeer Apfel, Kirsch Apfel) 0,65 M. III( Pflaumen- Apfel), 0,64 M. Der Verkauf der Ware erfolgt dann innerhalb der üblichen Frist.
wiederholen.
Ueber Bucher mit Bienenhonig lagt auch der Reichsverband deutscher Feinkost- Kaufleute E. B. Dem Verbande gehen in letzter Beit aus Mitgliederkreisen mehrfach Mitteilungen zu, daß trotz der eftfezung von Höchstpreisen für Bienenhonig den Geschäften von den Erzeugern Bienenbonig zum Preise von 4,75 M. bis 5 M. das Pfund angeboten werden. Die Erzeugerhöchstpreise betragen für besten Honig bekanntlich 2,75 M. und die Kleinhandelshöchstpreise 3,50 M. das Pfund.
Der bestrafte Schlächtermeister. Das Kriegswueramt hat dem Schlächtermeister Paul Müller, Berlin , Bücklerstr. 19, den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere mit Fleisch- und Fleischwaren, wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt, weil er bei dem ihm durch den Magistrat übertragenen städtischen Fleischverkauf fortgesetzt Schinkenfeit unter Ueberschreitung der höstpreise als Rüdenfett verkauft hatte. Bor Gericht erhielt Müller eine Geldsirafe von 3000 M., und er hat nun sein Geschäft schließen müssen.
Großfeuer fam in dem Grundstüd Schlesische Straße nr. 32, Ede der Cubrystraße, zum Ausbruch. Als die 2. Kompagnie an der Brandstelle erschien, stand bereits die Fabrik von Max Matthäey u. Comp., G. m. b. H. für Präzisions- und Massenartikel, zum großen Teil in Flammen. Das Personal hatte sich in Sicherheit gebracht. Es gelang schließlich nach mehrstündiger Löschtätigkeit, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Der Betrieb der Fabril soll nach Möglichkeit fortgeführt werden.
Tödlicher Sturz aus dem dritten Stockwerk. Rentier Heinrich Faßbender , der Gründer und ehemalige Inhaber der bekannten Berliner Konfiturengroßfirma, 2. Faßbender, stürzte aus teiner im fast 75jährige Mann blieb zerschmettert auf dem Straßenpflaster britten Stock, Aichaffenburger Str. 16, belegenen Wohnung. Der liegen und war sofort tot. Ob Selbstmord oder ein Unglüdsfall vorliegt, hat sich bisher nicht feststellen lassen.
Kartenabschnitt 37 der grünen Lebensmittelfarte Sirup zur AusDer Kartenabschnitt muß bis spätestens heute gabe gelangen.
( Sonnabend) bei dem Kleinhändler abgegeben werden.
Groß- Berliner Parteinachrichten.
Sozialdemokratischer Berein für Berlin IV. In der am 19. Juli abgehaltenen, gut besuchten Generalversammlung besprach Genosse Klingler die Aufgaben des Würzburger Parteitages. An den Vortrag schloß sich eine anregende Disfuifion. Auf Antrag des Genoffen Hugo Boesch wurde beschlossen, dem Parteitag folgenden Antrag zu unterbreiten:
Das Vorgeben der Reichstagsfraktion auf dem Gebiete der inneren Politik ist folgerichtig weiterzuführen und mit allen parlamentarischen Mitteln weiter zu verfolgen, bis das parlamentarische Regierungssystem im Reich und den Bundesstaaten restlos erreicht ist. Es genügt aber nicht, die zu schaffende Demokratifierung Deutschlands aus theoretischen Erwägungen heraus anzustreben, sondern die neue politische Lage muß auch in der parlamentarischen Praxis im Interesse des Proletariats, zum Heile des deutschen Volkes überhaupt ausgenügt werden. Die größte Partei Deutschlands kann es nicht länger ablehnen, einen Teil der Verantwortung für die Staatsgeschäfte und die Führung der Reichspolitik zu übernehmen. Demzufolge wird beantragt, der Parteitag möge eine Revision der Dresdener Resolution in Bezug auf die Beteiligung der Sozialdemo fratie an der Regierung, das Bufammengehen mit bürgerlichen Parteien, die Budgetfrage usw. herbeiführen.
Als Delegierter zum Parteitag wurde Klingler, als Ersatzmann Schrader gewählt.
Die Generalversammlung beschäftigte sich weiter mit der Er. einen monatlichen Extrabeitrag von 10 Bf. au erheben, fand ein hebung eines Ertrabeitrages. Der Antrag des Vorstandes, mütige Zustimmung. Dementsprechend beträgt vom 1. August ab der monatliche Beitrag für männliche Mitglieder 50 Pf., für weibliche 30 Pf.
Leichenfund im Müggelsee. Aus dem Müggelsee wurde in der Nähe von Friedrichshagen eine weibliche Leiche gelandet, die schon einige Zeit im Wasser gelegen baben muß. Die Tote war vollständig angekleidet, irgendwelche Verlegungen waren nicht wahr nehmbar. Die Persönlichkeit der Toten konnte bisher noch nicht fest- Alexanderstr. gestellt werden.
Ein gefährlicher Brand entstand nachts in der Nomintener Da infolge der geringen Zufuhren noch nicht sämtliche Eier- Straße 28, angeblich aus Unvorsichtigkeit. Dort brannten bei farteninhaber in den Besiz der ihnen auf Abschnitt 27 der Eierkarte Ankunft der Feuerwehr Kisten und Packmaterial im Erdgeschoß des zustehenden Eier gelangen fonnten, ist die Geltungsdauer des Ab- dritten Quergebäudes in solcher Ausdehnung, daß fräftig Wasser schnitts 27 bis zum 29. Juli verlängert worden. gegeben werden mußte. Es gelang, die Gefahr für den ausgedehnten Betrieb auf das Erdgeschoß zu beschränken.
Höchstpreise für Obst und Gemüse.
Auf Grund der Beschlüsse der zuständigen Preiskommissionen werden für das Gebiet der staatlichen Berteilungsstelle Berlin folgende Höchstpreise festgesezt.
Walderdbeeren Johannisbeeren
Stachelbeeren
Himbeeren
Blaubeeren.
Groß- Neukölln zur Verteilung für die häusliche Obstverwertung zur BerNeukölln. Die Ausgabe des 8uders, der der Stadtgemeinde fügung gestellt worden ist, erfolgt vom 25. d. Mts. ab. Der Suder wird von den Geschäften ausgegeben, bei denen der gewöhnliche Berbrauchszucker bezogen wird, und zwar beträgt die Menge 2 Pfund für den Kopf. Bei dem Bezuge ist neben der Zuderkarte die Neuköllner Lebensmittelfarte vorzulegen, von der der Abschnitt 37 vom Kleinhändler abzutrennen ist.
Höchstpreise für: Erzeuger
M.
Groß Kleinhändler händler M. M.
1,50
1,80
2,10
0,50
0,60
0,80
0,35
0,42
0,56
0,80
0,96
1,28
Brez bimbeeren
0,55
0,66
0,88
0,40
0,52
0,65
Preiselbeeren
0,45
0,58
0,70
Kirschen( jaure)
0,35
0,45
0,55
( iüße, große)
0,40
0,52
0,65
Glastirichen u. Schattenmorellen 0,60
0,72
0,90
Rhabarber
0,10
0,12
0,15
Erbien( Schoten)
0,40
0,48
0,60
Bohnen( Stangen- u. Buschb.) 0,50
•
0,65
0,80
Wachs- und Perlböhnen
0,60
0,78
0,95
Gartenmäßig gezogene Buff- und
Saubohnen
0,30
0,36
0,45
Möhren u. Ig. Karotten m. Kraut
0,25
0,32
0,40
Möhren u. Ig. Karott. ohne Kraut 0,35
0,45
0,55
Möhren und lange Karotten
Schockbund( 60 Std.) im Durch
schnittsgewicht von etwa 5 Pfd. 1,25
1,60
2,-
dito Mandel
0,40
0,50
Mairüben ohne Kraut
0,12
0,15
0,20
dito mit Kraut
0,06
0,08
.
0,10
Karotten, runde fleine, m. Kraut 0,80
0,39
0,48
Karotten Schodbund( 60 Std.) im Durchschnittsgelv. v. etwa 5 Pfd. 1,50
1,95
2,40
bito Mandel
0,50
0,60
Kohlrabi Pfund
0,25
0,30
0,38
dito Mandel.
0
1,25
1,50
1,90
Spinat
0,30
0,36
0,45
Frübzwiebeln ohne Straut
0,22
0,28
0,33
Frühwirsing, Weiß- und Rotkohl,
geschloffene Ware.
0,25
0,32
.
0,40
0,25
0,30
Sozialdemokratischer Berein für Teltow - Beeskow . Sonntag, den 22. Juli, vormittags 9 Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderstr. 41, Drdentliche Jahres- Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Stellungnahme zum Parteitag. 4. Wahl der Delegierten. Der Vorstand. J. A.: M. Groger.
Butritt haben nur die mit Mandat versehenen Delegierten.
Neukölln. Montag, den 28. Juli, abends 81 Uhr, im großen Saale der, Berliner Kindl Brauerei ", Hermannstr. 214 bis 219, findet an Stelle des Leseabends eine Frauenversamm Iung der weiblichen Vereinsmitglieder statt. Auf der Tagesordnung Barteigenossen! Beranlaßt Eure Frauen und Töchter zum steht ein Vortrag der Genoffin Juch a cz über Die Frau im Kriege". Besuch der Versammlung. Die Vorwärts" Leserinnen sind besonders eingeladen. Die Bezirksleitung. J. A.: Frau Scholz.
Nowawes.
"
S
In einer gutbesuchten Frauenversammlung des Wahlvereins sprach Genoffin Ryned über das Thema: Die Frau Sie richtete an die Anwesenden die dringende Bitte, im Kriege". ichon jetzt dahin zu wirken, daß die verschiedenartigen FürsorgeeinSpandau. Lebensmittel. Am 20. Juli hat der Verkauf der richtungen auch nach dem Kriege erhalten bleiben. Dies fönne man städtischen Butter auf Butterabschnitt III der Speisefettfarten be- bon Staat und Reich fordern, die dem Volke für die ungeheuren gonnen. Auf jeden Abschnitt werden 50 Gramm zum Preise von Opfer Dank schulden. 44 Pf. verabreicht. Mit Ablauf des 25. Juli verliert Feld III Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis feine Gültigkeit. Die für die Haushaltungen der Wilhelmstadt Sonntag mittag. Ziemlich fühl, zeitweise heiter jedoch sehr veränderlich und Klosterfelde ausgegebenen Bezug scheine über Einmache- mit wiederholten, im öftlichen Küstengebiete noch vielfach starken, in den auder fönnen in den Geschäften dieser Stadtteile eingelöst werden. anderen Gegenden geringen Niederschlägen. In den übrigen Stadtteilen erfolgt die Ausgabe des Einmache auders bestimmt im Laufe der nächsten Woche.
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Bolksbücherei und Lesehalle müssen wegen Durchbruchsarbeiten bis auf weiteres gefchloffen werden. Fällige Büchervorbestellungen behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf des vierten Tages nach Wiederaufnahme der Bücherausleihungen.
Schöneberg . Lebensmittel. Da in der vorigen Woche vielfach die Voranmeldung zum Bezuge von Nährmitteln versäumt worden ist, macht der Magistrat ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Voranmeldung in der Regel jede Woche von Sonnabend bis Diens tag zu bewirken ist. Bis zum nächsten Dienstag findet Voranmel dung statt für 200 Gramm Graupen und 200 Gramm Suppen. Mit Rücksicht auf die Kartoffelnot werden außerdem in der nächsten Woche von Mittwoch ab 4 Bfund Grieß und Pfund Safers nährmittel für jeden Einwohner ausgegeben und zwar diesmal ohne Voranmeldung, um die Ausgabe zu beschleunigen. Das Nähere ist aus den Anschlägen an den Säulen und in allen mit dem Berfauf beauftragten Geschäften ersichtlich.
Zehlendorf . Auf wiederholte Beschwerden über das Essen in der Kriegsküche antwortet der Gemeindevorstand: Die Verwaltung der Kriegsküche teilt uns mit, daß sie infolge der gegenwärtig bebito, nicht geschlossene Ware.. 0,18 Sämtliche Preise verstehen sich für das Pfund, soweit nicht vorstehenden außerordentlichen Schwierigkeiten auf dem Nahrungsmittelstehend eine Berechnung nach Etüd besonders angegeben ist. Die markte nicht in der Lage sei, besseres Effen zu liefern. Wir müssen Groß- und Kleinhandelshöchstpreise haben Geltung für alle waren, Massenspeisungen mit den größten Schwierigkeiten verbunden ist. bestätigen, daß die Heranschaffung von Lebensmitteln sogar für auch für diejenigen, die aus anderen inländischen Erzeugergebieten Alle Personen, die in der Lage sind, fich ihr Eisen selbst herzustellen, herrühren. Ueberschreitungen der festgesezten Höchstpreise werden auf Grund des Gesetzes über die Höchstpreise vom 4. August 1914 werden gebeten, die Kriegsfüche nicht weiter in Anin der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1914 mit pru au nehmen, da seit Wochen zahlreiche Neuanmeldungen Gefängnisstrafe bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu borliegen, die bisher noch nicht berüdjichtigt werden konnten." 10 000 m. bestraft. Die Großhändler segen sich außerdem der Gefahr der sofortigen Kongeffionsentziehung, die Kleinhändler der Entziehung ihrer Kaufberechtigungsfarte aus.
Die obigen Höchstpreise treten mit dem 23. Juli 1917 in Straft und mit dem Ablauf des 31. Juli 1917 außer Kraft. Bis zum Ablauf des 22. Juli 1917 gelten die Höchstpreise der Verordnung vom 6. Juli 1917. Alle anderen Verordnungen über Höchstpreise für Gemüse und Obst treten sofort außer Kraft.
Gemüse und Obst.
städtischen Verkaufshalle, Kronprinzenstraße, 85 Gramm Tilsiter Lichtenberg . Bon Montag, den 23. Juli, ab fönnen in der Abtrennung der drei gleichlautenden Abschnitte 66E der LebensKäse zum Preise von 35 Pf. ohne vorherige Anmeldung gegen mittelfarte abgegeben und entnommen werden. Die Verteilung auf die einzelnen Lebensmittelkarten wird durch Aushang in der Ver
faufshalle bekanntgegeben.
Treptow . Lebeusmittel. In der kommenden Woche gelangen zur Verteilung: 1600 Gramm Brot, 2 Pfund Kartoffeln, als Ersatz Es wird uns geschrieben: Fortgefeht bei der Reichsstelle für die fehlenden 600 Gramm Gebäd, 500 Gramm Fleisch, Fettfür Gemüse und Obst einlaufende Anfragen lassen erkennen, menge wird durch Aushang in den betreffenden Geschäften daß die vom Magistrat in Berlin in die Presse gebrachte Nachricht, bekanntgegeben, Milch nach den Bestimmungen der Fettstelle er jei durch die Reichsstelle zum Erlaß eines Ausfuhrverbotes an Groß- Berlin, zwei Eier für werdende und stillende Mütter, geregt worden, werde dieser Anregung aber nicht entsprechen, all- 125 Gramm Teigwaren auf Abschnitt 37 der Lebensmittelbezugs gemein mißverstanden worden ist. Die Reichsstelle läßt unter feinen farte, 250 Gramm lose Suppen und drei Kraftbrühwürfel auf AbUmständen für Gemüse Ausfuhrverbote zu, welcher Art sie auch sein schnitt 38 der Lebensmittelfarte, 125 Gramm Grieß auf Abschnitt 7 ntögen. Wenn aber eine Stadtverwaltung Gemüse und Obst, das der Lebensmittelkarte für Jugendliche, 250 Gramm Schokoladenvon außerhalb in ihr Gebiet für den Frischverbrauch der Bevölke- pulver auf Abschnitt I der Lebensmittelbezugsfarte für Personen rung hereingebracht wird, unter Kontrolle nimmt und Maßnahmen über 65 Jahre. Ferner ohne jede Einschränkung Dörrgemüse, Badahin trifft, daß die Ware nicht durch gewissenlose Schiebungen prifa, Flußfische und Räucherwaren, Fischmarinaden, Wäscheſtärke wieder hinausbefördert wird, so kann fie unbedingt auf die Unter- und Streichhölzer. stützung der Reichsstelle rechnen. Um Ausfuhrverbote im eigentlichen Sinne des Wortes darf es sich dabei nicht handeln, wie der Borsigende der Reichsstelle dem Magistratsvertreter ausführlich dargelegt hat.
Niederschöneweide . Damit an Koblen gefpart wird, hat der Landrat des Kreises Teltow für Niederschöneweide eine Gassperre festgesezt. Danach darf in der Zeit von 12 Uhr nachts bis 5 Uhr morgens Gas nicht verbraucht werden.
Obwohl es nicht in den Aufgabenkreis der Reichsstelle fällt, für einzelne Städte inländische Ware aufzutaufen, hat sie neuerdings große Aufläufe für die Berliner Bevölkerung im Westen und Friedrichshagen . Lebensmittel. Heute gelangen auf AbSüden Deutschlands ausgeführt. Die Reichsstelle wird hierin forte schnitt i der Eierkarte je zwei Eier zum Preise von 34 Pf. das
Ortskrankenkaffe Spezialarzt
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Dr. med. Colemann f.Geschlechtskrankh., Haut-,
Bekanntmachung.
Die zweiteAbänderung unserer Kaffenfagung ist mit dem 8. Juni 1917 bom Königlichen Oberversicherungsamt Groß- Berlin genehmigt und mit demselben Tage in Kraft getreten.
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27, 28, 29 und 31 der Satzung. Ueberall find die Worte, welche die Zahlung einer bestimmten Anzahl von Beiträgen vorfieht, gestrichen. 278/14 Außerdem ist im§ 44 die Regelung der Beitragshöhe der art erfolgt, daß die Beiträge 4,5 Hundertstel des festgelegten Grundlohns auch später be Friedrichstr. 90 beft at tragen.
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Dr. med. Hasche,
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