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Das amtliche Wahlresultat von Zwickau . Nach dem amtlichen Wahlergebnis haben bei der am 13. d. M. im 18. sächsischen Wahlkreis stattgefundenen Reichstagserfakwahl von 38 467 Wahlberechtigten 23 889 Wähler ihre Stimme ab­gegeben. Davon entfielen auf Meyer( Soz.) 12 433, auf Iug ( Nationaler Arbeiter) 6191, auf Heckert( U. Soz.) 5036, auf Braun( Mittelstand) 104 Stimmen. Zersplittert waren 4, un­gültig 116 Stimmen. Meyer ist somit gewählt.

Eine konservative Anfrage gegen Erzberger.

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ber älteren 3argänge. Nachdem durch Grlaß vom 1. April 1918 Organisation. Am 1. April 1918 waren in zehn Ortsgruppen noch Entlassung der Kriegsfreiwilligen des Jahrganges 1869 unbieber aufwärts. Genosse lots berichtet über den Stand ber die Entlassung der auf Grund der Landsturm- Aufrufe zu den 892 Mitglieder vorhanden. Die Kasse hat sich verhältnismäßig gut Fahnen einberufenen Wehrpflichtigen des Jahrganges 1869 verfügt gehalten, der Kassenbestand beträgt 9042,22 M. In einigen Orten worden ist, entspricht es der Villigkeit, auch die freiwillig ein- macht sich auch schon wieder ein erfreulicher Aufschwung bemerkbar. getretenen noch wehrpflichtigen Angehörigen des Jahrganges 1869 Die Volksstimme" hat seit August 1914 über 14 500 neue Abonnenten Genosse Fabian spricht über den Stand der Preffe im allgemeinen. und die älteren nicht mehr wehrpflichtigen Kriegsfreiwilligen zu entlassen. Soweit sich diese nicht in wichtigeren Stellungen be dürfen die Genossen die Schwierigkeiten nicht vergessen, die in der gewonnen. Bei der Beurteilung der Haltung der Volksstimme" finden( z. B. als Offiziere, Aerzte, Beamte usw.), ist ihre Ent- Kriegszeit der sozialdemokratischen Presse erwachsen sind. laffung ohne weiteres durchzuführen; im übrigen hat die Entlassung nach Ersatzgestellung, sobald es die dienstlichen Verhältnisse zu­lassen, zu erfolgen. Freiwilliges Verbleiben Dienst ist zulässig und er wünscht. Für die Durchführung der Ats Reichstagskandidat wird nach kurzer Debatte, in der die Entlaffenen dürfen im Bereiche des Heeres auf Dienstvertrag be- landidat wird Genosse Julius och ebenfalls einstimmig auf­Entlassung sind grundsäklich die Ersatztruppenteile zuständig. Die Frage der weiteren Striegskreditbewilligung berührt wird, Genoffe Silberschmidt einstimmig wieder aufgestellt. Als Landtags­

Der alldeutsche Feldzug gegen den Zentrumsabgeordneten Erzberger ist in eine neue Phaje getreten. Der konservative A-| schäftigt werden. geordnete Graf Westarp hat eine kleine Anfrage eingebracht, die folgendermaßen lautet:

" Trifft es zu, daß der Abgeordnete Erzberger im Dezember borigen Jahres mit Einverständnis des Auswärtigen Amtes eine Reise nach Wien unternommen hat, über deren Ergebnis er dem Herrn Reichskanzler und dem Aus­ wärtigen Amt Bericht erstattet hat?

Hat es sich dabei um politische Angelegenheiten gehandelt, zu deren Erledigung der Abgeordnete Erzberger vom Auswärtigen Amte beauftragt oder ermächtigt war?

Sind dem Abgeordneten Erzberger seither auch sonst derartige Aufträge oder Ermächtigungen zu politischer Tätigkeit im Ausland erteilt worden, und welche Obliegenheiten sind dem Abgeordneten Erzberger vom Auswärtigen Amte übertragen?" Durch diese Anfrage sollen die zwischen Erzberger und dem Graf Hertling wegen der Wiener Reise entstandenen Differenzen offenbar weiter vertieft werden. Graf v. Schönburg, der annegionistische Führer des sächsischen Zentrums, der Erzberger in öffentlicher Versammlung ein verlogenes Subjekt" tituliert bat, teilt entgegen anders lautenden Meldungen mit, daß ihm noch eine Klage Erzbergers zugestellt worden sei.

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Elsaß- Lothringen und Polen .

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Klerus und Wahlfreiheit. Der gegen den offiziellen Zentrums­kandidaten in Koblenz gewählte Pfarrer Graber ist vom Bischof von Trier seiner geistlichen Funktionen entsetzt wor­den. Jetzt hat nach einer Meldung der Tägl. Rundschau" der Fürstbischof von Breslau dem Geistlichen Wladislaus Robota verboten, für die Reichstagserfahwahl in Lubliniß- Tost- Glei­mit die ihm angebotene Standidatur für die Polenpartei anzu­nehmen.

Parteinachrichten.

Die Beitragserböhung für weibliche Mitglieder auf wöchentlich 10 Pf., männliche Mitglieder auf 15 Pf. wird angenommen. Dem Vorstand wird Entlastung erteilt.

gestelt.

Die wirklich ,, Unabhängigen".

Der wildgewordene Barde. Mar Bewer, der sich Dichter nennt, obivohl sein Dichten mit Kunst sehr wenig gemein hat, be­tätigt sich in einer alldeutschen Korrespondenz als politisches Genie. Ein Hauskassierer einer rheinischen Parteiorganisation schreibt Die Portugiesen haben es dem teutschen Barden angetan, ihnen gilt uns: Bei den Auseinandersetzungen zivischen den Regierungs­sein Rachegeſchrei. Mar Bewer zeigt klar, was wir von Portugal sozialisten" und den sogenannten Unabhängigen" wird viel zu verlangen müssen: 1. eine Flotten- und Kohlenstation in Lissa- wenig aut einen traurigen Erfolg der Parteispaltung hingewiesen. bon; 2. die Abtretung sämtlicher portugiesischer Kolonien, nicht Es betrifft dies die Tatsache, daß die Spaltung von manchen nur der auf dem afrikanischen Kontinent, sondern auch der Azoren , Drückebergern benutzt wird, um sich jeder politischen der asiatischen Kolonien usw. Die Kohlenstation in Lissabon Organisation zu entziehen. Kommt man als Haus­wollen wir Max Bever bewilligen, falls er sich verpflichtet, nach fassierer zu diesen bisherigen Genossen, so machen sie radikale Lissabon auszuwandern und nur noch dort, nicht in Deutschland , Sprüche und erklären pomphafi, sie könnten eine Politit, wie sie zu kohlen. jetzt von der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion betrieben werde, unter feinen Umständen mit Beiträgen unterstützen. Die Leute sind im Unrecht, aber ihr Einwand läßt sich hören. Nur müßte man annehmen, daß diese besonders radikalen Sozialdemokraten nun ihre finanzielle meinen vielfachen Erfahrungen ist dies aber keineswegs der Fall. und moralische Betätigung den Unabhängigen" zuwenden. Nach Erfundigt man sich bei Funktionären der unabhängigen" Partei­organisation nach diefem oder jenem, der doch jetzt ein eifriges Mit­alied ihres Vereins sein müfie, so erfährt man oft, daß der leberradikale zwar bei uns ausgetreten, jedoch nicht Mitglied der 1. S.. geworden ist. Sind an und für sich schon, wenigstens in unserem Gebiet, diejenigen Mitglieder nicht zahlreich, die als Protest gegen unsere Politik die Organisation verlassen, so ist nach meinen und Die verblödeten und stumpfen" Massen. meiner Kollegen Erfahrungen sicher, daß nur ein kleiner Teil der Ausgeschiedenen sich der 1. S. P. aufchließt. Unser Verhältnis zu Elsaß- Lothringen und Polen betreffen Der unabhängige Deichstagsabgeordnete Albrecht verwahrt nach unseren Beobachtungen hat die Spaltung in der Organisations zwei beim Reichstag eingelaufene kleine Anfragen. Die eine ist sich in dem" Unabhängigen sozialdemokratischen Zeitungsdienst" arbeit praktisch bisher nur zwei Erfolge": 1. Bei den volitisch unterzeichnet von dem in Elsaß- Lothringen gewählten sozial- gegen die Behauptung, daß er zu dem Ausfall der Zwickauer Wahl ungeschulten, und ist sind auch jezt noch die ungeheure Mehrheit demokratischen Abgeordneten. Sie führt darüber Be- geäußert habe: Mich wundert's nicht, die Massen sind ja der Arbeiter, wird die Agitationsarbeit für jede Richtung erschwert, schwerde, daß die aus Elsaß- Lothringen stammenden Soldaten nuc verblödet." Die Verwahrung beginnt mit der Ueberschrift weil die Leute durch den Parteistreit in ihrem Vertrauen auf den in ganz seltenen Ausnahmefällen den ihnen zustehen- Lügnerischer Parteillatsch" und endet mit dem verlegenen Zu- Sozialismus irre werden. 2. Gibt sie denjenigen, die gern große den Urlaub crlangen und fragt den Reichskanzler, ob er bereit geständnis, daß Albrecht diesen Worte machen und entschiedene Forderungen an andere stellen, bes Busspruch doch getan ist, dafür zu sorgen, daß die elsaß - lothringischen Soldaten genau bat. Er habe queme Gelegenheit, sich von jeder Beitragspflicht und Parteitätigkeit nur noch hinzugefügt: Die Massen sind zu drücken und sich so ganz und gar unabhängig" zu machen. In so behandelt werden wie die Soldaten nicht elsaß- lothringi- ja verblödet durc Eure Politik und den Belagerungs- den Studierstuben großer Theoretifer spiegelt sich die geistige und zustand." Aus welchen Grunde Albrecht die Massen für verblödet seelische Verfassung breiter Arbeitermassen ganz anders wieder, Die andere Anfrage ist gestellt von dem polnischen Abgeordne- hält, ist ziemlich gleichgültig; das Wesentliche bleibt die Fest- als sie in Wirklichkeit ist. ten v. Trampczinski. Sie geht davon aus, daß zahlreiche stellung, daß die Unabhängigen, die sich ständig auf die Massen frühere russische Soldaten polnischer Nationalität, welche nach berufen, diese mit hochmütigem Achselzucken für verblödet" er­Totenliste der Partei. der Demobilisierung des russischen Heeres infolge des Friedens- flären, wenn sich herausstellt, daß die Massen ihnen keine Genoffe Daniel Rindfleisch nach langem schweren Leiden im In seinem Geburtsort in Jeny in Württemberg ist der Kieler schlusses auf die Zusicherungen der deutschen Kommandostellen, Gefolgichait leisten.. Dasselbe wie Albrecht tut übrigens auch Alter von 51 Jahren gestorben. Genosse Rindfleisch war Prokurist daß diese ehemaligen russischen Soldaten in ihre Heimatsorte das Berliner Mitteilungsblatt" der Unabhängigen. des Kieler Parteigeschäfts, gewerkschaftlich und politisch außer­zurückkehren dürfen, die deutschen Linien passiert haben, trob Es erklärt die proletarischen Massen für stumps" und spricht mit ordentlich rege tätig, und zog, nachdem er neun Jahre als Stadt­des Besitzes der vorgeschriebenen Legitimationsfarten aufge- Beziehung auf die sozialdemokratischen Wähler von der verordneter tätig gewesen war, mit überwältigender Mehrheit griffen und in die Gefangenenlager zurüdge- politisch ungeschulten Mitläufermasse"( in einem Wahlkreis, gegen die bürgerlichen Kandidaten gewählt, im Herbst 1916 als schickt worden seien. Der Reichskanzler wird gefragt, was er der bereits 1867 sozialdemokratisch wählte!) Die Unab erster sozialdemokratischer Stadtrat in den Kieler Magistrat ein. zu tun gedenke, um den Festgehaltenen die ihnen rechtswidrig hängigen wenden wenden damit ganz die Taktik der reaktio= entzogene Freiheit wiederzugeben.

scher Herkunft.

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Wie oft kann die Wahlrechtsvorlage

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Letzte Nachrichten.

nären bürgerlichen Parteien an, welche bekanntlich den Massen die politische Reife für das Wahlrecht absprechen, weil diese sozialdemokratisch und nicht konservativ wählen. Daß der Mangel der politischen Reife nicht bei den Massen, sondern möglicher- Die Verhaftungen in Dublin. weise bei den Leuten liegen könnte, denen sie die Gefolgschaft ver­Im allgemeinen werden wichtigere Geseze in den Barlamen- weigern, darauf ist noch kein Reaktionär und kein Unabhängiger verfallen.

gelesen werden?

ten drei Lesungen unterzogen. Die erste Lesung schließt mit der Verweisung an die Kommission, die zweite Lesung mit der Ab­stimmung über die einzelnen Paragraphen, die dritte mit der Ab­ftimmung über das gesamte Gesez. In Preußen ist bekanntlich bei allen Gesetzen, die eine Aenderung der Verfassung mit sich bringen, noch eine vierte Lesung notwendig, denn die Verfassung schreibt vor, daß verfassungsändernde Beschlüsse nach 21 Tagen wiederholt werden müssen.

Die durchgefallenen Unabhängigen".

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London , 18. Mai. ( Neuter.) Nach den letzten Mel­Dungen beläuft sich die Zahl der in Dublin Verhafteten auf ungefähr hundert.

Die Ukraine zur beszarabischen Frage. - Die Industriellen gegen den Arbeiterschub.

Kiew , 17. Mai. Eine Note des rumänischen Ministeriums des Aeußern mit höflicher, aber entschiedener Ablehnung des Einspruchs der ukrainischen Zentralrada vom 13. April gegen die Angliederung Besarabiens an Rumänien ist vorgestern hier eingegangen. Gestern haben Beratungen dar­über im Ministerium des Aeußern unter Zuziehung von Staats­rechtslehrern und des früheren Ministers des Aeußern Alexander Schulgin begonnen.

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die alte sozialdemokratische Partei, im besonderen Fall die Firma In dem von uns bereits wiederholt erwähnten Rechtsstreit, den Gerisch u. Co., gegen die Unabhängigen in Düsseldorf auf Rück­gabe des ihr zu Unrecht entzogenen Geschäfts, insbesondere der Beitung, führen mußte, liegt jetzt das Erkenntnis des Landgerichts Düsseldorf vor. Das Urteil enthält wichtige prinzipielle Feststellun­gen, so daß die Wiedergabe seines Inhalts sich verlohnt. Das Ur­Die Wahlrechtsvorlage ist nun aus der dritten Lesung als Torso teil sagt: Die Firma Gerisch u. Co. ist nicht die wahre Eigentümerin hervorgegangen, da bezüglich des grundlegenden§ 3 überhaupt kein der in Frage kommenden Vermögenswerte, sondern Treuhänderin. Beschluß zustande kam. Es ist nun die Frage aufgeworfen worden, Die Klägerin behauptet, die Firma Gerisch sei Treuhänderin der Gesamtpartei, die Beklagten behaupten, die Firma sei Treuhänderin ob das Abgeordnetenhaus befugt sei, das entstandene Vakuum in des sozialdemokratischen Vereins Düsseldorf . Ist ersteres richtig, Die Berichterstatter für Kohlen- und Hüttenindustrie haben der vierten Lesung auszufüllen, und welche Folgen sich hier- so durfte das Unternehmen zweifellos den Unabhängigen nicht über- auf dem Handelstage Besorgnisse wegen der Lage der aus ergeben würden. Die Köln . 3tg." vertritt die Ansicht, daß tragen werden, da die Gesamtpartei nicht zugestimmt hat. Aber Industrie infolge der wenig befriedigenden Ar­der Sinn der Verfassungsvorschrift zwei gleich lautende Be- auch im anderen Falle war die Uebertragung ohne Rechtswirksam beiterverhältnisse geäußert und als sofortige Maßnahmen schlüsse mit einer dazwischen liegenden Frist von 21 Tagen ver- feit. Der Wahlverein Düsseldorf hatte beschlossen, sich den Unab- noch vor einer Reform der Gesetzgebung die Aufhebung der kerens­lange. Stimme also der Beschluß der vierten Lesung mit der der hängigen anzuschließen und aus der alten sozialdemokratischen tischen Fabrikarbeiterausschüsse und der späteren Kollektiv- Lohn­dritten nicht überein, so müsse nach 21 Tagen eine fünfte Lesung Partei auszutreten. Dieser Beschluß war zwar mit Mehrheit, aber verträge sowie staatliche Regelung der Grundsätze für die Ent­abgehalten werden. Andererseits sei die vierte Lesung genau so nicht einstimmig gefaßt.§ 709 B. G. B. läßt aber nur als Aus- laffung überschüssiger Arbeiter verlangt. zu behandeln wie die dritte Lesung, es könnten also genau wie der Mehrheit zusteht. Es gilt dies nur für Beschlüsse, die sich im nahme zu, daß die Geschäftsführung nach dem Gesellschaftsvertrag bei der dritten Lesung auch bei der vierten Abänderungsanträge usw. Rahmen der durch den Gesellschaftsvertrag vor- General Smuts über die Enthüllung von Friedensschritten. gestellt werden. Das genannte Blatt beruft sich für seine Auf- gesehenen Geschäfte halten. Handelt es sich um darüber fassung auf Präzedenzfälle in den achtziger Jahren. London , 18. Mai. Gelegentlich der Verleihung des Ehren­hinausgehende Geschäfte, so ist Einstimmigkeit erforderlich. Dieser bürgerrechts vn Glasgow an ihn äußerte General Smuts in einer Diese Auffassung führt aber zu sehr merkwürdigen Kon- Fall liegt hier vor. Durch den Anschluß an die unab Nede: Die volle Wucht der ganzen angesammelten Anstrengungen sequenzen. Können die Beschlüsse der dritten Lesung in der vierten hängigen wurde dem sozialdemokratischen Verein Düsseldorf im Kriege lastet jetzt auf uns. Wir haben dem Feinde zu beweisen, geändert werden, so kann auch die fünfte Lesung wieder um- ein anderer 3wed, nämlich die Erreichung wesent­werfen, was die vierte beschloß. Alsdann wäre eine sechste Le- rich anderer politischer Ziele, gesezt und damit daß es nicht wahrscheinlich ist, daß die Briten als Heer oder Nation fung nach abermals 21 Tagen notwendig, und bei dieser genügte Charakter und Wesen des Vereins von Grund aus müde werden. Smuts gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß der wiederum die kleinste Aenderung, um nach weiteren drei Wochen die ihn gebilligt hatten, aufhörten Mitglieder des Vereins zu drückte sein tiefes Bedauern über die kürzlich vorgekommenen Ent­geändert. Die Folge des Beschlusses war daher, daß diejenigen, Strieg entscheidend und nicht bloß unentschieden enden werde. eine siebente Lesung notwendig zu machen. So kann es weiter sein. Den alten sozialdemokratischen Verein bil- hüllungen der Friedensschritte aus, weil, wenn der geben von drei Wochen zu drei Wochen mit achter, neunter bete weiter die Minderheit. Die Mehrheit des Vereins Krieg zu einem Ende kommen solle, die Krieg führenden und zehnter Lesung bis in die aschgraue Unendlichkeit. war daher nicht mehr die Trägerin der dem alten Verein zustehen- dann und wann inoffiziell in Berbindung treten Man halte das nicht für theoretische Spielereien. Bei den den Rechte. Die Firma Gerisch u. Co. war daher berechtigt, die müßten, um zu erfahren, was ihre Gegner denken und wel­verzweifelten Eiertänzen der Helden um Lohmann ist alles mög- Herausgabe des ihr widerruflich entzogenen Vermögens zu chen Vorteil sie aus der Lage ziehen möchten, wie lich. Haben sie doch schon mindestens drei oder vier ganz verschic- beanspruchen. fie fie auffaffen. Die einzige Alternative sei, weiterzu­dene Pluralwahlrechtsanträge eingebracht. Wer hindert sie, bei jeder neuen Lesung mit einem neuen Pluralwahlrechtsvorschlag kommen, fuhr Smuts fort, in der der Feind bereit ist, auf unsere kämpfen, bis die eine Seite völlig zermürbt wäre. Die Zeit muß zu kommen? Am lächerlichsten wäre bei solchem Spiel natürlich die Hauptbedingungen einzugehen, aber wenn keine in­Stellung der Regierung, die sich dieses Treiben ruhig offizielle Vergleichung der Auffassung stattfindet, bieten lassen muß, nachdem sie die Auflösung des Hauses bis zu wie können die Kriegführenden wissen, daß der Feind bereit ist, auf den griechischen Kalenden vertagt hat. fie einzugehen. Der Geng zur Friedenskonferenz ohne die Gewiß­heit, daß die Hauptbedingungen angenommen werden, wäre das ge­Am Himmelfahrtstage fand in Magdeburg ein Vereinstag fährlichste, was man tun kann. Die Konferens, die schließlich ein­Wie wenig ein Pluralwahlrecht imftande ist, irgendeinen ver- der Kreisorganisation Wanzleben statt. Der Vorsitzende, Genoſie nünftigen Gradmesser für den Wert eines Wählers aufzustellen, toch, erstattete einen Bericht über die Tätigkeit der Organisation berufen werden wird, wird eine Konferenz werden, die die Einzel­davon zeugt eine Zuschrift, die ein Freund unseres Blattes an in der Striegszeit. Die Funktionärsizungen haben fast einmütig die heiten festzusehen hat, nachdem die Hauptgegner in bezug auf die uns richtet. Er hat sein eigenes Wahlrecht nach den verschiedenen Politik der Reichstagsfraktion und des Parteivorstandes gutgeheißen. Hauptziele einig geworden sind. Wie kann man dies ausfindig im Abgeordnetenhaus in Vorschlag gebrachten Stimmenprüfungs- Die Mitgliederversammlungen und zu einem erheblichen Teil auch machen, wenn man nicht miteinander gesprochen hat? Aber wie systemen berechnet und ist dabei zu dem merkwürdigen Ergebnis die öffentlichen Versammlungen waren leider schwach besucht. will man miteinander ins Gespräch kommen, wenn gekommen, daß er nach dem einen System mit vier oder fünf Auseinandersetzungen mit Unabhängigen hat es nur in Aus- immer wieder Enthüllungen gemacht werden und man Rusabstimmen in eine der höchsten Klaffen kommen, dagegen nach nahmefällen gegeben. Bemerkbar mache sich aber in einigen mit Steinen gegeneinander wirst? Den Friedenszielen dient man bie Minierarbeit dem anderen mit einer einzigen Grundstimme in der niedrigsten Bezirken der Unabhängigen. Es treten nicht allein mit dem Mut der Armeen, sondern auch mit allen allerdings auch manchmal Mitglieder aus, die unabhängige Wählerklasse bleiben, bei einem dritten mit einer Zusatzstimme Rebensarten nur als Vorwand benugen, um überhaupt von der Waffen der Diplomatic, wenn die Zeit reif ist, um uns und unseren die Mitte Halten würde. Er bittet die Freunde des Pluralwahl Pflichten einer politischen Organisation loszukommen. Die Partei liierten einen befriedigenden und guten Frieden zu sichern.( Bei­rechts, ihn doch darüber aufzuklären, ob er sich nun als ein unge- batte gute Erfolge bei einer Anzabl Gemeindewahlen. Die Volks- fall.) Schließlich sagte Smuts , er wünsche nicht, seine Hörer zu mein wertvolles Mitglied des preußischen Staates oder als eine stimme" hat auch im Streise Wangleben ihre Abonnentenzahl in er- entmutigen, aber er glaube nicht, daß der Frieden sehr ſtumpfsinnige Nummer der urteilslosen Masse" zu betrachten freulicher Weise vermehrt. Es zeige fich in einigen Orten, daß die nahe sei, und deshalb gebe er dem Volke den Rat, fest und trea habe. Krise der Organisation überwunden sei, die Entwicklung gehe schon zur Regierung zu stehen.

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Es lag auch Anlaß vor, im Wege der einstweiligen Verfügung rechtliche Vorgehen der Unabhängigen die Verfügung über das Zei­einzugreifen. Es war der Firma Gerisch u. Co. durch das wider­tungsunternehmen und damit die für eine politische Partei über aus wichtige Möglichkeit genommen, das Unternehmen ihren poli­tischen Anschauungen gemäß zu leiten.

Aus den Organisationen.