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Das Netz der Verschwörung.

Abteilungsleiter u. Organisationsvorstände Am kommenden Sonntag 8 Uhr findet in Berlin und feinen Vororten eine allgemeine Flugblattverbreitung

In unsere Hände gelangt ein außerordentlich einen volkstümlichen General vor. Die Bildung eines wirtschaft­umfangreiches Material, das zwar nicht über die lichen norddeutschen und füddeutschen Blocks hält er nicht für richtig. statt. Die Flugblätter( ,, Vorwärts"- Beiblatt) werden rechts ganze Karp- Lüttwig- Verschwörung, aber über einen großen Bei der Erörterung über die Ausführung des Echlages macht, er zeitig nach den angegebenen Versandstellen geliefert. Es ist Leilausschnitt von ihr, namentlich über die auf die sehr unzuverlässigen Städte Schweinfurt , Fürth und Hof dafür Sorge zu tragen, daß die Verbreitung Verschwörung in Bayern , aber auch in anderen Landesteilen aufmerksam. Dann wird allgemein über die Regierungsbildung eine vollkommene Uebersicht gibt. Das Material besteht aus gesprochen. Oblt . Kuhn fragt, welche Stellung zur Entente man restlos durchgeführt einer Anzahl von Sigungsprotokollen, aus einer sehr um- einzunehmen gedenke. Er schlägt vor, durch Dr. Heim Fühlung mit wird. In jeder Wohnung muß ein Flugblatt abgegeben fangreichen Korrespondenz zwischen an der Verschwörung be- Frankreich zu nehmen, um Frankreich zu gewinnen. Dr. Heim soll werden. Der Bezirksvorstand. teiligten Offizieren, ferner aus Organisationsplänen, die besten Beziehungen zu Frankreich haben.( Folgen Ausführungen Truppenverteilungsplänen, Entwürfen von Aufrufen aller des Dr. Anfenbrand über wirtschaftspolitische Fragen. Red.) Anken­Art usw. Die Echtheit des Materials, das bei einem der brand schlägt eine Verständigungspolitit mit Frankreich auf Grund mitverschworenen gefunden wurde, ist in jeder Weise ver- des norddeutschen und süddeutschen Blocks( evtl. fegar Zollgrenze) bürgt. Sein Umfang ist so groß, daß wir es nur ab vor, wobei eine Wiedervereinigung Deutschlands auf Jahrzehnte schnittsweise nach und nach der Deffentlichkeit über hinaus ausgeschlossen ist.( Siehe innerer Aufbau, Protokoll Ia.) geben können. Gesehen und genehmigt. Berthold, Hauptmann. Ia. Protokoll.

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weide den Berliner Lehrer Bahlte zum Reftor einer Gemeinde­Am 18. Februar wählte die Gemeinde Niederschöne ichule- aus. Grund? Das fattiam bekannte planmäßige Steffel. die Bestätigung durch die Regierung stebt bis heute treiben der Neattion. Gen. Bahlte wurde zwar gewählt auf Grund seiner hervorragenden pädagogischen Be Besondere Kommentare zu dem Material halten wir für fähigung, die ihm von wahrhaftig nicht fozialistischen" Vor­überflüssig, da die von uns veröffentlichten Stücke für fich gefeßten und Behörden mündlich und schriftlich bezeugt wurde; er sprechen. Diese Stücke geben auch ein deutliches Bild, genießt in der Berliner Lehrerschaft bei Freund und Gegner das welche prominenten Militärs und Politifer Besprechung im Regierungsgebäude Würzburg am 20. Februar 20. größte Vertrauen und wurde erit jüngst auch mit den Der Rechten der Verschwörung na begestanden, von Anwesend: Hauptmann Berthold, Regierungsrat Dr. Anten hilft alles nichts, er ist Sozialdemokrat und tätiges Stimmen der Gegner zum Mitglied der Lebrerkammer gewählt ihr gewußt und sie gefördert haben, ferner welche Verbrand, Oberleutnant Kuhn. Mitglied der Partei: also darf er nicht Rettor bände und Organisationen besonderen Anteil an Thema: Behandlung der äußeren Fragen und Fragen des werden. In der Deutschen Tageszeitung" begann ihr hatten. Schließlich charakterisieren sie auf das treffendste inneren Ausbaus. die organisierte Heße unter dem Stichwort Refioren nach der die Zustände in der Reichswehr, die Zuverlässigkeit" eines ( Red.: Das Protokoll enthält zunächst eine Auseinandersetzung Parteifarbe", der Botalanzeiger" freischte: Günstlings­großen Teils der Offiziere, die ein Mitverschworener, wie wir zwischen Hauptmann Berthold und Dr. Antenbrond über die Frage wirtschaft und die gesamte reattionäre Tages- und noch sehen werden, in die schönen Worte kleidet: Wennes der Teilung Deutschlands in einen Nord- und Südblod sowie über a chpresse stimmte im Chore ein; der für solche Fälle immer jein muß, breche ich von 8-9 Uhr alle Eide, das Verhältnis zu Frankreich . Es schließt wörtlich:) Da keine Gini- Eingaben und Beschwerden, und aus der durch nichts geret. bereitstehende Apparat der Realtion spielte aufs prompteste mit die ich von 7-8 Uhr geschworen habe". gung zu erzielen war, wurde die Behandlung der Fragen äußere fertigten Verzögerung der Bestätigung der Wahl ersieht Die verschworenen Verbände. Bolitik turz abgeschnitten mit dem Ergebnis, daß Deutschland auch ein Blinder, daß dieser Protestrummel gewissen Re­Ueber sie gibt Auskunft das folgende, bei den Aften befindliche um eine Auseinandersetzung mit Waffen mit Frankreich nicht gierungsfreisen nicht unwillkommen ist. herumfommen fönne. Hinsichtlich wirtschaftlichen Aufbaus wurde Bertreter- Berzeichnis. eine furze Aufzeichnung fertiggestellt, die als Unterlage für Be­sprechungen noddeutscher Wirtschaftspolitiker mit Dr. Heim dienen sollen. Folgen weitere Ausführungen Ankenbrands. Red.) Gelesen und genehmigt. Berthold, Hauptmann. II. Protokoll.

1. Vorsitzender des Schuß- und Truzbund es Würzburg . 2. Vorsitzender des deutsch - völkischen Studenten tums Würzburg .

3. Borsigender des Vereins inattiver Offiziere ( Oberleutnant Kuhn).

4. Mitglieder des Vereins nichtaftiver Offiziere. 5. Geheimrat Dr. Mayer, Universitätsprofessor.

6. Dr. Sieber, Spezialarzt für Chirurgie( Sam.- Off.). 7. Marschgruppe: 2t. Frhr. v. Bechtolstein, Oberl. Boden­jchat.

8. Schuß und Trubun de Lt. Wolf.

9. Reich we hr: Oberl. Reibel, 2t. Trabert.

10. Corps: a) Malaria: 2t. Redlich, attiv, jetzt stad. jur.( p. Fhr. b. d. Marschgruppe), Mitgl. des jüngst gegr. Bundes Aaifertreuer Studenten Buka: 2t. d. R. Heesch, Rechtsanwalt Schmidt, Hans.

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b) Franfonia: Dr. Bogendörfer( San.- Off.). c) Guestphalia: 2t. d. R. Strube( p. hr. b. d. Marschgruppe).

d) Massovia: 2t..d. R. Heinemann( G. G. Komp. Marschgruppe).

Marschgruppe).

e) Bavaria: Lt. d. R. Graf v. Wappler( G. G. Komp. 11. Burschenschaften: a) Cimbria: stud. iur. Otto ( Buta). b) Germania : St. d. R. Seng( Marschgruppe).

12. Atad. Gesangberein: Oberl. b. R. Dettinger ( Marschgruppe).

NB. Die Marschgruppe besteht größtenteils aus Studenten, die Corpsstudenten find in einer S. C. Komp. vereinigt. Stärke der M.- Gruppe zirka 1500 Mann. Meyerl, Lt. Weiter enthält unser Material eine Anzahl von Protokollen

mit deren Abdrud wir hier beginnen.

I. Protokoll.

Sigung im Hotel Zum Schwan am Main ". Würzburg , am 19. Februar 1920. Vorsitzender Herr Hauptmann Berthold. An­wesend: Regierungsrat Anfenbrand, Oberleutnant Kuhn, Bollkämpe, Heite( Stud. Abord.), Frobenius, Dr. Stecher( Sch. u. Fr. B.). Hauptmann Berthold führte kurz aus, daß die Stunde des Han­delns gekommen sei. In Anlehnung an das Manifest gibt er seine Ideen bekannt, führt aus, daß der Träger dieser Idee die Truppe sei und warum sie dies sei. Dann verliest Hauptmann Berthold sein Manifest. Nach Artikel II spricht B. über den Partitularismus, lehnt ihn ab und warum. Bei der Erörterung über den Diktator meint Oblt . Kuhn, daß ein Prinz mit Rück­sicht auf die Meinung des Volfes nicht in Frage käme und schlägt

Tagung der Berufsfoldaten.

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Sigung im Regierungsgebäude Würzburg am 20. Februar 1920. Anwesend: Hauptmann Berthold, Regierungsrat Ante n. brand, Oberleutnant Ruhn.

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Wenn schon die Wahl eines einzigen sozialdemokratischen Rektors durch die reaktionären Drahtzieher gefährdet oder auch nur berzögert werden kann, so sieht es allerdings mit der Demokra tisierung der Schulverwaltung auch heute noch böse genug aus. Und dabei gilt es doch nur, jahrzehntelanges Unrecht, durch das freiheitliche Lehrer grundsäglich von leitenden Stellen ferngehalten wurden, wiedergutzumachen. Eine Siegierung, die das nicht einsteht, die auch heute noch mit der Bestätigung eines sozialdemokratischen Reftors zögert, be. weist nur, wie bitter notwendig eine Demokratisierung der Ver­waltung auch von oben her ist. Es ist wirklich höchste Zeit!

( Reb.: Unter I und II wird die Frage der Rohstoffbeschaffung Eine entsegliche Bluttat. behandelt, weiter wörtlich:)

III. Lösung dieser Fragen entweder auf dem Wege der Ber: ständigung oder der Gewalt. Entscheidung, sobald der Schlag ge. fallen ist. Innerer Aufbau.

I. Ständelammer Bezirksausschuß.

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Landesberufalamimern, Kreisausschus

berübte die Frau des Maurers Martin 2eptar in Potsdam . In Abwesenheit ihres Mannes erschlug sie ihre seit acht Tagen verheiratete Tochter im Schlafe, worauf sie die Leiche zer ftüdelte und die einzelnen Teile im Ofen ver brannte. Den Kopf der Erfchiagenen fanden Bassanten a m Ufer ber Spree

Das Försterdrama von Selchow aufgeklärt. II. Der trirtschaftliche Generalstab( Landeswirtschaftsrat). Am Karfreitag fam es im Walde von Selchow bei Die Diktatur muß sich stüßen auf die wirtschaftliche und be. Mal chow zu einem schweren Kampfe zwischen Förstern und rufspolitische Mitarbeit des ganzen Bolkes( Fachverbände aller Be- Gutsbeamten auf der einen und Wilderern auf der ande­rufe, Bandtwirtschaft, Handwerk, Industrie, Angestellte, Beamte, ren Seite. Der Guteförster Paul Schulz, sein 16 Jahre alter Konsumenten und freie Berufe).( Dieser Gedanke wird im ein Bruder Willi und ein zunächst unbekannter Wilderer wurden

zelnen erörtert. Red.)

Organisation des Handels, Kampf gegen Judenfapi tal( Rohstoff, Halbfabrikate, Gangfabribate, Genossenschaften). Rampf gegen Kriegsgesellschaften und Freihandel, Ausschaltung bes jüdischen Großhandels und des zersplitterben Klein handels.

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Diese inere Organisation fanm aber erst dann von Erfolg be. gleitet sein, wenn es gelungen ist, die Zuführung von Rohstoffen zum Wirtschaftsleben sicherzustellen. Nur wenn es gelingt, bie ber. lorengegangenen Rohstoffgebiete zurüdzuerhalten, werden wir in der Lage sein, das Wirtschaftsleben nach den Forderungen der Neuzeit anzubahnen und die Diktatur der Ordnung und Arbett dem Wolfe zu erhalten. Sie bringt ja dem ausgefogenen för per frisches Blut. Wir werden durch die Diktatur der Straße ab­gelöft, falls wir nicht dazu in der Lage sind. Ist die Entente zu einer Verständigung nicht bereit und zeigt sie damit, daß sie uns voll und ganz erdrosseln will, dann hilft nur eins rücksichtslos im Kampf. Die Entente hat Furcht vor einem geeinten Deutschland , fie unterſtüßt ein scheinbar zerrissenes. Die Bildung eines Süb. und Nordblocks unter einer starten einbeitlichen Führung wäre ein Weg der Lösung. Nur auf diese Weise wird ja auch die Möglichkeit gegeben sein, die bisher noch abseitsstehenden deutschen Stämme mit Deutschland zu bereinen. Gefehen und genehmigt: Berthold, Hauptmann. Wir werden mit unseren Beröffentlichungen fortfahren.

Broß- Berlin

Das große Reinemachen.

Der Reichswirtschaftsverband ehemaliger und derzeitiger deutscher Berufsfoldaten hält in Berlin bom 14. bis 17. April seine Mitgliederversammlung ab. Seine 96 234 Mitglieder sind durch 192 Delegierte vertreten, unter Die beiden sozialdemokratischen Fraktionen im Berliner Rat­diesen sind auch Vertreter des Reichswehrministeriums, des Reichshaus haben folgende Dringlichkeitsanträge geftellt: arbeitsministeriums, des Republikanischen Führerbundes, des Deut­schen Offizierbundes, des Militäranwärterbundes usw.

Am Mittwoch referierte zunächst Prof. Schneider Kassel über die Nouvendigkeit der Bildungsbestrebungen. Der zweite Vorsitzende v. Oeynhausen beleuchtete die Stellung des Berufsjoldaten im Staatsleben. Das Deutsche Reich wird für eine absehbare Zukunft noch eine schlag­fertige Wehrmacht brauchen, und diese muß nach dem Friedensvers trag ein Söldnerheer sein. Ein solches ist eine große Gefahr für das Ball, die von Staat, Bürger und Soldaten mit gleichem Ernst und gleicher Energie bekämpft werden muß. Voraussetzung ist: Wiederherstellung des Vertrauens zur Wehrmacht, das durch die letzten Ereignisse erschüttert worden ist. Das kann nur er

reicht werden,

wenn die Reichswehr möglichst schnell und möglichst gründlich von unzuverlässigen Elementen gesäubert wird. ( Rustimmung.) Der Staat muß jeden Soldaten beim Eintritt in die Wehrmacht zu einem denkenden Menschen erziehen. Nur wenn es gelingt, aus dem Soldaten einen wirklichen Staatsbürger zu machen, wird er auch das Vertrauen seiner Staatsbürger er ringen. Unsere Organisation hat sich stets bemüht, ihren Mit­gliedern zu sagen, was es heißt, die Staatsverfassung zu schüßen. Mit welchem Erfolg fie das getan hat, das hat sie bereits bei dem Butsch am 13. März gezeigt.( Beifall.)

Bericht.

erichossen. Der zweite entfam, ständig aus seinem Stara­biner feuernd. Irgendein Anhalt zur Feststellung des Toten fand fich nicht. fungen aufnahm, stellte feft, daß der berüchtigte Einbrecher und Die Berliner Kriminalpolizei, die von hier aus die Ermitt Wildbieb Bumblatt, mit dem sie wiederholt zu i tun hatte. nachdem er am 21. Februar d. J. aus dem Gefängnis in Rottbus entlassen worden war, sein altes Treiben wieder aufgenommen hatte. Bumblatt hatte schon früher schwere 3usammenstöße mit Forst beamten und erschoß im Jahre 1904 den gräflich Arnim. fchen Förster Strempel bei Blumberg .

Kriminaloberwachtmeister Bus dorf, der ihn schon wiederholt festgenommen und überführt hatte, ermittelte, daß er jetzt in der Wörther Straße 71 wohnte und in der letzten Beit mit dem 43 Jahre alten Hauspförtner Gustav Lenz aus der Kastanienallee 91/92 zu sammen auf seine Raubzüge ausgegangen war. Mit diesem hatte er wegen früherer Wildereien zuletzt wieder ein Jahr Gefängnis berbüßt. Beide waren nun seit Karfreitag aus den Wohnungen verschwunden. Busdorf fuhr hinaus und erfannte in dem er­schossenen Wilderer den Pförtner Lenz. Jebt ist kein Zweifel mehr, daß der Entflohene der berüchtigte Bumblatt ist. Er erschien am Rarfreitag abend noch bei Frau Lenz und gab ihr 50 M., um sie zn veranlassen, nicht zu sagen, daß er mit ihrem Manne zusammen. gewesen sei. Von dem Kampf im Walde und von dem Tode des

förtners sagte er nichts. Bumblatt wird jekt eifrig gesucht. Er treibt sich ohne Zweifel wie früher in den Wäldern der Umgebung Berlins umber. Er ist 48 Jahre alt, hat hochstehendes Haar und einen jetzt furzgeschnittenen Schnurrbart und trug zuleßt eine grüne Rodenjoppe.

Wo bleiben die Behörden? Zu diefer Notiz in unferer geftrigen Abendausgabe stellt uns ein Lefer zwei Fragen, die zu beantworten wir leider nicht in der Lage find. Vielleicht können die, die sie an­geben, die Antwort auf die folgenden Fragen selbst geben: Wo bleibt die Technische Nothilfe"? Für derartige Wrbeiten sind die Herren wohl nicht zu haben?" Bund der technischen Angestellten und Beamten. Ortaber. waltung Often II. Donnerstag, 7%, Uhr, Brauerei Pfefferberg, Frank­furter Allee 1/3: Monatsversammlung.

Groß- Berliner Lebensmittel. Rofenthal. Je 125 Gramm ausländische Hülsenfrüchte( 10 und 11) Steglit. Für ausgefallene Kartoffeln 750 Gramm Aderbohnen und 250 Gramm Maisfloden. Für April 1 Brief Süßstoff.

" Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, einen Ausschuß einzusehen, der die Fälle untersucht, in denen städtische Beamte, Lehrer und Angestellte, besonders solche in leitenden Stellungen, für die app- 2üttmis- Regie- 500 Gramm Rübenjaft( 14). rung Partei ergriffen haben oder gar gegen andere be'r fassungstreue Beamte, Lehrer, Angestellte und Arbeiter vor gegangen sind. Solche Personen sind zur Verantwortung zu ziehen." Die Stadiverordnetenversammlung wolle beschließen, den Ma gistrat zu ersuchen. Lohn- und Gehaltszahlungen an alle diejenigen Arbeiter und Angestellten sofort einzustellen, welche durch Schiedsspruch der durch Magistratsratsbeschluß einge­festen paritatischen Stommissionen entlassen oder zur Dis­position gestellt sind."

Gleichfalls von beiden Fraktionen wurde ein Dringlichfeits antrag zur Frage des 1. Mai eingereicht, der folgenden Mort Laut hat:

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, den Ma­giftrat zu ersuchen, falls der 1. Mi nicht als Nationalfeiertag er­flärt wird, am 1. Mai Sonntagsdienst für die städtischen Be amten, Angestellten und Arbeiter anzuordnen und in allen städti­schen Schulen den Schulunterricht auszusehen"

Dann erstattete der erste Borsitzende Franke den Jahres- Refseltreiben gegen sozialdemokratische Schulrektoren. In unserer legten Abendausgabe berichteten wir über die Alle deutschen Schiffe, die während des Krieges von der reaktionäre Hege gegen unseren Genossen Pfarrer Aner von der amerikanischen Regierung übernommen worden waren, Kaiser- Wilhelm- Gedächtnis- Kirche . Heute wird uns ein Fall ge find an private Unternehmungen verkauft worden. In der am meldet, der ähnlich liegt und wiederum beweist, emen wie starken 10. April abgelaufenen Woche hat das Schiffahrtsamt 28 Schiffe Einfluß die Reaktionäre noch in allen Berwaltungen im Reich für 21 751 065 Dollar verkauft, darunter 11 frühere deutsche Schiffe. jowohl wie in Breußen ansüben.

Groß- Berliner Parteinachrichten.

Achtung, Genossinnen!

konferenz der Genoffinuen des Kreises Niederbarnim . Genofsin Freitag nachmittag 3 hr im Jugendheim, Lindenstr. 3, Wahl. Juchacz spricht über: Die politische Lage und die kommenden Wahlen."

Sente 14. April:

Such. 7%, Uhr bei Bierschewski, Bahnhofstr. 6: Bahlabend.

Jugendveranstaltungen.

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Hente abend 18 Uhr: Charlottenburg . Nofinenstr. 3 Bortrag: Was in Bare? Erfner. Adlerftr.( Schulhaus). Mitgliederversammlung. Groß- Lichter Schule). felbe. Albrechtstr. 14a. Distuffionsabend. Raulsdorf. Adolfstr. Bortrag: Kinoschund und Schundliteratur. Lichtenberg . Bartaue, Ede Möllendorffitr. Distulfionsabend.- Mariendorf. Byzeum, Prenzlaner Vorstadt. Fenfel, Danziger Ringte. Distusfionsabend. Str. 25. Disfuffionsabend. Nosenthaler Vorstadt. Schule Bergitr. Mitgliederversammlung. Tempelhof . Lyzeum, Germaniaftr. 6/7. Leifingabend. Südosten. Wrangelstr. 128( Schule). Bortrag. Weiten. Baugewerkschule, Sturfürstenstr. 141. Bortrag: Bas ift Sozia

lismus?

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