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fr. 192 37. Jahrgang

Ruhrrevierdebatte

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Beilage des Vorwärts

Donnerstag, 15. April 1920

Braß und die Entente Ein Schimpfprofessor.

ungeheuer.

schaft lastete.

Das 6. Wehrkreistommando hat

machen.

Of

In der Nationalversammlung teilte am Mittwoch sich hinter ihn stellen und die Reichswehr im Industriegebiet ausein- bernehmen, wer in Werden das Zuchthaus geöffnet und die Zucht­Präsident Fehrenbach mit, daß der deutsche Bevollmächtigte anderfallen. Watter hat dann den Befehl zur Belegung des Ruhr häusler in Werden zum Kampf gegen die Arbeiter bewaffnet hat. gegen das Verhalten der Interalliierten Kommission in Ober- gebietes durch Lichtschlag gegeben, das ist nicht mehr wegzutuschen.( hört! Hört! bei den U. Soz.) Die Zuchthäusler sind nämlich von schlesien Einspruch erhoben hat, weil den deutschen Abgeordneten die Severing hat gegen diesen Einmarsch öffentlich protestiert und die der grünen Polizei bewaffnet worden mit dem Bemerken, sie müßten Ausreise verweigert wurde. Die alliierte Stommission hat erklärt, Berantwortung abgelehnt, das ist das berühmte Zusammenarbeiten gegen die Spartatiſten tämpfen. Mir allein sind bisher 80 Fälle daß sie von ihrem Standpunkte nicht abgehen könne. Es wird mit dem Reichskommissar im Ruhrgebiet . Und als der Vormarsch von Reichswehrgreueltaten befannt geworden.( hört! Hört!) In daher Beschwerde beim Obersten Rat in Paris eingelegt werden. nicht aufzuhalten war, tamen am 15. und 16. die Zusammenstöße dem Telegramm meines Parteigenossen Ernst aus Hagen hat mit der Arbeiterschaft, in denen das Korps Bichtichlag entwaffnet gestanden, daß er zuverlässige Reichswehr haben möchte. Die politische Aussprache. und fast völlig aufgerieben wurde. Dieses Korps hat also erst den Das war am 27. März. Am 31. hat Ernst mit Severing Die Besprechung der Regierungserklärung über die Vorgänge Arbeiterschaft vorher bewaffnet gewesen ist, werden Sie( nach rechts) inzwischen die Unzuverlässigkeit der Reichswehr fennen gelernt hatte. rbeitern die Waffen in die Hand gegeben. Den Beweis, daß die vereinbart, daß die Reichswehr nicht einmarschieren solle, weil man im Ruhrgebiet wird darauf fortgesetzt. Abg. Braß( U. Soz.): Der Reichskanzler ist am Montag gegen falls zurückgedrängt und die Arbeiterschaft nahm dann am 15. März Truppen zu schüßen. niemals erbringen. Im Wupperthal wurden die Truppen gleich Die Regierung hatte nicht die Macht, die Bevölkerung vor den den französischen Militarismus zu Felde gezogen, hat aber dabei den Stampf gegen das Korps Lügow auf. Dieser rief die Freiwilligen einige Jahre noch und sie existiert nicht mehr. Der Wiedereinmarsch Die Berfassung liegt in ihren legten Zügen, vergessen, daß im eigenen Lande der Militarismus nicht nieder- und die Einwohnerwehren auf, die alsbald zwei Arbeiter ermordeten. der Reichswehr wäre eine Katastrophe, die nicht auf das füdliche gebrochen ist, sondern nach wie vor seine Macht ausübt. Dieser deutsche( hört! hört!) Militarismus ist ja von der Koalitionsregierung im lezten Jahr Stampf gezwungen und die Erregung der Bevölkerung steigerte fich ist eine Drobung!) In Jüterbog sucht ein Hauptmann Damm Da war die ruhige Arbeiterschaft geradezu zum Rubrrevier beschränkt bliebe.( Große Unruhe. Rufe rechts: Das gut genährt worden.( Sehr wahr! bei den Unabh.) Wenn der Neichs­fanzler überhaupt in der Lage war, für die jetzige Regierung eine auftauchte, ist selbstverständlich bei dem Druck, der auf der Arbeiter- und schickt sie auf die Güter im Osten. Daß bei einzelnen der Gedanke an die Rätediktatur durch Inserate 50 bis 60 Landarbeiter, bewaffnet die sich Meldenden Erklärung abzugeben, so verdankt er das der organisierten Arbeiter­Nach dem Leipziger schaft des Ruhrreviers. Hunderte und aber Hunderte der Besten haben votum von Ebert und Bauer befam, erließ er einen Befehl, wonach Erhardt jetzt noch seine Abschiedsbesuche im Reichswehrministerium An demselben Lage, wo Watter das Vertrauens- Tageblatt" darf ihr Leben gelassen im Stampfe gegen die Reaktion. Ich habe mit die Lage in Berlin und im Reiche ungeklärt sei und er sich darauf Bedauern in den Ausführungen des Ministers ein Wort befchränke, Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten; für die Ver- mittel der Putschisten.( Lachen rechts.) Jm Kampfe gegen die des Dankes für diese Helden vermißt.( Große Unruhe bei der faffung tat er nichts. Die Technische Nothilfe" ist eins der wichtigsten Kampf­Selbst am 18. noch verpflichtete er sich nur, Mehrheit.) Im Namen des Proletariats spreche ich an dieser die Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. Lützow schrieb an Realtion kann sich die Regierung legten Endes nur auf die Stelle ben im Stampf Gefallenen unseren heißen Dank aus. Batter:" Die Attion wird bis spätetens 15. d. M. vor sich gehen. organisierte Arbeiterschaft ftüßen. In den nächsten Tagen und ( Beifall b. d. 1. Soz.) Die bürgerliche Presse, an der Spipe wie Mein immer die Kölnische Zeitung ", verbreitet eine Schauernachricht Sein Abtransport aus dem Rheinland muß deshalb sofort von Rebe; aber die acht Punkte muß die Regierung unbedingt durch Korps ist dazu unbedingt in Berlin erforderlich. Wochen fönnen wir mit einem neuen Militärputsch rechnen.( Un­ruhe, Widerspruch rechts.) Von einer Nebenregierung ist feine nach der anderen, um eine Pogromstimmung zu erzeugen. Die Ihnen befohlen werden, ohne vorher in Fühlung zu treten mit dem Berl. Bolksztg." hat durch die Veröffentlichung des Professors Kern Reichswehrministerium, da sonit zu viel Zeit verloren geht und die führen, wenn sie nicht den letzten Rest des Vertrauens bei den Vertretern der früheren Regierung verbreitet worden ist. Die feine Haltung erst geändert, als sich herausstellte, daß die ganze über das Vorhandensein einer Militärkamarilla. der Arbeiterschaft und im Ausland verlieren will. Ich begrüße es, daß das Ausland sich jetzt bei uns an Ort und Stelle orientiert Butschisten waren sich flar darüber, daß ohne den Besitz der Koble Attion verloren war. Dann wurde ( Abg. Schulz ibre Regierung unhaltbar war. Die arbeitende Bevölkerung hat [ D.natl.]: Unglaublich!) Treibt die Regierung das alte Gewalt­ihren die Parole gegen den Bolschewismus regiment weiter, so wird sie dasselbe Schicksal ereilen wie die alte. Anschlag auf das Industriegebiet ausgegeben. Ein großer Teil der Arbeiter hat die Waffen nach( Beifall bei den U. Soz.)( Der Redner erhält vom Vizepräsidenten zunichte gemacht. Jetzt befindet sich das Kohlengebiet in den dem Bielefelder Abkommen nicht abgegeben, weil sie fürchteten, Hansmann nachträglich einen Orbnungsruf wegen der Aeußerung: Händen der politisch mißbrauchten Truppen, deren Führer die durch die Verhandlungen bloß hingehalten zu werden, damit die Wer behauptet, daß sich füdlich der Ruhr noch Teile der Roten Träger der Reaktion find. Mögen Kapp oder andere Reichswehr Zeit gewinne. Bentralrat und Vollzugsräte haben sich Armee befinden, macht sich einer wiffentlichen unwahrheit schuldig, die Führer sein, dieser dieser Zustand ift unerträglich.( Zu dem Abkommen gefügt. Aber Watters Ultimatum batte nur den da diese fich auf Mitglieder des Gausen berufen tann.( Sachen bet stimmung bei den U. Soz.) Wir stehen nach den Erfahrungen 3wed, daß es die Arbeiterschaft nicht annehmen fonnte, damit den U. Soz.) mit der Reichswehr auf dem Standpunkt: wenn schon ein man gegen diesen vorgehen fonnte.( Lebhafter Beifalls lints.) Die militärischer Schutz der Bergwerke nicht au vermeiden ist, dann Regierung hat das ja selbst eingesehen; das sollte sie doch endlich ziehen wir die Anwesenheit von Truppen der alliierten Regierung auch sehen, daß der Anwesenheit der Reichswehr vor.( Beifall bei den 1.- Soz. Watter uumöglich ist. Große Unruhe bei der Mehrheit.) Denn es handelt sich nicht um In der Nacht vom 1. zum 2. Apiil wurden auf der ganzen Front ich ebenso sehr, wie die der Noten Armee. eine Angelegenheit Deutschlands , sondern der ganzen Menschheit. Die fämpfenden Arbeiter zurückgezogen. Aber die Mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln müssen auch die Sozialisten der anderen Länder dafür wirken, daß die Arbeiter des Industriegebietes und mit ihnen Kohle und Eisen des europäischen folgten ihnen nach und verwickelten die zurückziehenden Arbeiter in Gesamtbesizes vor Kapp und der Reichswehr gerettet werden.( An- Kampfhandlungen. Die Behauptung der Reichskanzlei, daß die haltende Unruhe.) Wenn es zutrifft, was Kern fagt, daß Nos te verantwortlichen Führer meiner Partei den Einmarsch der Reichs­in den Tagen des Butsches geäußert hat, er sei von den Offizieren wehr ins Ruhrrebier verlangt hätten, ist durchaus unwahr.( hört! hintergangen worden, zum zweitenmal stürze die Marine Deutsch hört! bei den unabhängigen Sozialdemokraten.) Wir wollen selbst land ins Unglüd, am liebsten würde er sich erschießen, so könnte Ruhe und Ordnung aufrechterhalten.( Nufe rechts: Auf Ihre Art, man wenigstens feststellen, daß Noske endlich begriffen hat, wie er mit Plünderern und Räubern!) Noch am 10. April haben General von den Offizieren hinters Licht geführt worden ist. Mit Hilfe der Haas und andere Reichswehrführer erflärt, für sie existiere das borigen Regierung wurden im Osten die Landwirte bewaffnet, weil Bielefelder Abkommen nicht. In Münster hat uns Severing er fie sagten, fie fürchteten sich vor einem Kommunistenputich; in Wahr- flärt, er fönne nicht dafür garantieren, daß die Reichswebe fich heit wollten sie Waffen in die Hand bekommen, um gegen das Prole streng an die Verfügungen der Regierung halten werde. So kam tariat vorzugehen. Bei ihnen stand auch die Ehrhardtsche Marinebrigade . es, wie es fommen mußte. Ebenso waren im Ruhrgebiet schon die drei Korps Schulz, Lichtschlag und Lützow zur Verfügung gestellt. Von Münster aus wurden janz besonders im westlichen Industriegebiet Agenten

Reichswehrtruppen brachen das Abkommen,

Unlautere Elemente

Reichspostminister Giesberts:

Bei der Konferenz in Bielefeld fam es mir in allererster Linie darauf an, eine unblutige Wiederherstellung der Ordnung im Ruhr­ gebiet au erreichen. Die Ausschreitungen der Reichswehr migbillige Gegenwärtig herrscht in weiten Kreisen der Bevölkerung im Muhrgebiet eine wahre Panitftimmung, weil man befürchtet, daß die Neichswehr zurüdgezogen werden könnte. Der Einmarsch wäre überflüssig ge­wesen, wenn die roten Führer an der Front das Abkommen eingehalten hätten. Die Reichswehr dagegen hat es gehalten.( Buruf des Ab­geordneten Braß: Nein 1) Sie können feinen Beweis für irgend­eine Kampfhandlung der Reichswehr vor Ablauf der in dem Ab­tommen genannten Frist erbringen. Ich nehme die Arbeiterschaft ausdrücklich dagegen in Schuß, daß ihr die Mörder und Plünderer an die Rockichöne gehängt werden. Wenn die Ortswehren nach den Bielefelder Vorschlägen eingeführt werden, fönnte die Bevölkerung beruhigt sein. Aber auch den Bürgern rufe ich zu, daß sie sich in Revolutionszeiten nicht ruhig zu Bett legen können, sondern fir ihre Sicherheit etwas tun müssen.( Lebhafte Zustimmung.) Die falsche Information Frankreichs soll durch Deputationen von Ruhrbergleuten erfolgt sein, die behauptet hätten, der Einmarsch sei bemächtigten sich der Arbeiterschaft, weil die verantwortlichen Führer Ruhrgebiet den Einmarsch der Reichswehr gefordert. Die Bevölke nicht notwendig. Dabei haben doch alle Kreise der Bevölkerung im das von der Reichswehr im Bunde mit den Reaktionären und den in fehr großer Zahl unterhalten, zumeist Offiziere( Sört! hört!). Die Angehörigen des Korps Lichtichlag sind systematisch von ihren tommen, aber noch steckt christlichen Gewerkschaften geschaffene Chaos nicht verhindern konnten. rung des Ruhrgebiets will zweifellos zu geordneten Zuständen die sich in die kommunistische Partei aufnehmen ließen( hört! hört!) Offizieren getäuscht und gegen die Regierung aufgebeßt worden. das ganze Land voll Waffen, und dort zu den wahnsinnigen Butschen aufgerufen haben. Ein elendes Spigelsystem hat der Regierung des Material zu den die nicht abgegeben worden sind.( Lebhaftes Hört! hört!) Wenn ( Bewegung.) Anderthalb Stunden nach dem Einlaufen der ersten verlogenen Berichten über angebliche kommunistische Putschpläne ge- man jegt von den vielen slavischen Gestalten im Ruhrgebiet spricht, Nachricht von Kapp versammelte Lühow seine Truppen zu einer liefert. Es ist eine Schande, daß ein derartig verbrecherisches Ge- so muß man doch fragen: Wer hat diese dorthin geholt? Parade und hißte die schwarzweißrote Fahne.( hört! hört! links.) findel die Regierung der deutschen Republik beeinflussen konnte.( Sehr Die ganze Attion im Ruhrgebiet macht doch den Eindruck einer Am 14. befezte er in Remscheid bereits das Volkshaus mit 40 Mann wahr! b. d. 1. Soz.) Der Führer des Korps Lichtschlag hat seine bestimmt vorbereiteten Aktion.( Sehr richtig!) Dyne Kapp­und wollte uns Unabhängige verhaften, konnte uns aber nicht Agenten beauftragt, unter allen Umständen den Unabhängigen Butsch wäre allerdings auch diese vorbereitende Aftion in wenigen finden. Abg. Ludwig festzuseßen. Derselbe Lichtschlag aber mit seinen ver- Tagen erledigt gewesen. Nach dem Programm des Zentralrates in logenen Berichten führt heute noch in Münster Reichswehrtruppen Effen sollten u. a. in allen Betrieben Betriebsräte gewählt werden, gegen das Proletariat.( hört! Hört! bei den 1. Soz.) Jch fordere die auf dem Boden der Diktatur des Proletariats stehen. Ein die Regierung auf, den Ersten Staatsanwalt in Werden darüber zu Aktionsausschuß, ein Bezirkswirtschaftsrat sollten gewählt, Revv­beim Legen dabei sein, beim Legen dieser Erdäpfel, die von Berlenhalsband einmal getragen werden soll, so ist es wohl einem fremden Lande kamen, gerade wie der Kaffee, ein groß- diesmal an der Zeit," sagte Hat.- Inger hatte auch schon artiges, herrliches Lebensmittel, aber von der Familie der an die Perlen gedacht; sie war nicht umsonst Mutter, sondern Rüben. Korn, das war das Brot, Rorn oder nicht Korn, das durchaus einfältig und stolz. Die Perlen reichten dem Jungen war Leben oder Tod. Isak ging barhäuptig in Jesu Namen nicht um den Hals, aber sie würden vorne auf der Müze hübsch hinaus und säte; er war wie ein Baumstumpf mit Händen aussehen, und da brachte sie sie an. dran, aber inwendig war er wie ein Kind. Auf jeden seiner Samenwürfe verwendete er größte Sorgfalt, er war freundlich Wäre es nicht wegen der Tiere gewesen, Sann hätten alle und ergeben gestimmt. Seht, jetzt feimt das Rorn und wird Bewohner das Haus verlassen und mit dem getauften inde 31 Mehren, mit vielen Körnern, und so ist es auf der ganzen nach drei bis vier Tagen zurückkommen fönnen. Und wäre es Welt, wenn Korn gesät wird. Im Morgenland, in Amerika , nicht wegen der Trauung gewesen, so hätte Inger allein reisen in Gudbrandstalach, wie groß die Erde ist, und das winzig fönnen. Ob wir nicht die Trauung so lange verschieben kleine Feld, auf das fat fäte! Das war der Mittelpunkt von fönnten?" fagte fat. Aber Inger antwortete: Es wird allem. Aus fats Hand fielen die Körner auf die Erde. Der zehn bis zwölf Jahre dauern, bis Eleseus daheimbleiben und Simmel war bewölft und günstig, es fah nach einem ganz melfen fann." feinen Staubregen aus.

Watter

hielt sich alle Möglichkeiten offen. Aber man wagte nichts gegen Watter zu unternehmen, weil man fürchtete, das Offizierkorps könnte

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Segen der Erde.

Roman von Knut Hamsun .

,, Sm. Und es wird auch wohl zu einem Webstuhl reichen," fagte er, borausgesetzt, daß ich gesund bleibe. Da ist der Big, sie hatten nichts anderes als diesen blanien Kattun." Er war grundlos und schöpfte immer mehr. So war's immer, wenn er vom Dorf kam.

Inger fagte: Es war recht schade, daß die Oline nicht das alles zu sehen bekam, solange sie hier war."

Lauter Getue und Eitelkeit von seiten des Weibes, und der Mann lächelte verächtlich über ihre Worte. O, aber er hätte gewiß nichts dagegen gehabt, wenn Oline diese ganze Herrlichkeit gesehen hätte.

Das Rind weinte.

Geh wieder zu dem Jungen hinein," sagte fat. Denn num hat sich das Pferd beruhigt."

4.

Aber Oline kam nicht.

-

"

Nun, da mußte Jak seinen Verstand gebrauchen. Eigent lich war das Ganze nicht am Anfang begonnen worden und die Die Heuernte war vorbei, die Tage vergingen, aber Oline Trauung war vielleicht ebenso notwendig wie die Taufe, das wußte er. Sekt sah es nach Trockenheit aus, nach richtiger Er spannt aus und führt das Pferd in den Stall hinein fam nicht. - ftellte sein Pferd in den Stall. Er füttert und striegelt es Siak batte jetzt seine Felder bestellt, er richtete zwei Sensen böser Trodenheit; wenn nicht bald egen tam, verbrannte der und liebfost es. Was er für Pferd und Wagen schuldig war? und zwei Rechen zur Heuernte, machte einen langen Boden auf Ertrag der Felder; aber alles stand in Gottes Hand. Isak Alles, die ganze Summe, eine sehr große Schuld, aber sie feinen arren, damit er Heu darauf laden fonnte, verfertigte machte fich fertig, ins Dorf hinunter zu eilen und sich nach sollte nicht älter werden, als bis Ende des Sommers. Er auch Kufen und passende Bäume zu einem Holzschlitten für einem Menschen zur Aushilfe umzusehen. Da mußte er wieder hatte Klafterholz dafür, etwas getrodnete Birtenrinde zum den Winter. Er machte biele gute Sachen. Und was zwei viele Meilen laufen. Bauen vom vorigen Jahr und schließlich noch einige qute Borte an der Wand in der Stube betraf, so brachte er auch An diese Beschwer einer Trauung und einer Taufe Wegen! Balfen. Aber das hielt nicht vor. Als sich später die Spann- diefe an, so daß man die verschiedensten Dinge darauf legen Die Leute auf dem Lande haben wirklich viele Kleine und große fraft und der fede Mut etwas gelegt hatten, stellte sich manche fonnte, den Kalender, den er sich endlich gekauft hatte, und Sorgen! bittere Stunde der Furcht und Besorgnis ein; jett fam alles Quirle und Schöpffellen, die nicht im Gebrauch waren. Inger Dann fam Oline.... auf den Sommer und Herbst an!

fagte, diese beiden Bretter feien etwas außerordentlich Gutes. Jept waren sie verheiratet und Eleseus getauft, alles war Die Tage waren mit Feldarbeit ausgefüllt, mit immer Inger fand alles außerordentlich gut. Seht, Goldhorn in Ordnung; fie waren sogar darauf bedacht gewesen, sich zuerst mehr Feldarbeit! Er reinigte neue Streden von Wurzeln wollte nun nicht mehr durchgehen, sondern sie bergnügte sich trauen zu laffen, damit das Kind ehelich wurde. Aber die und Steinen, pflügte sie um, düngte, pflügte, hadte, ber- mit dem Kalb und dem Stier und weidete den lieben langen Trockenheit hielt an, und nun verbrannten die kleinen Korn­schaffte lumpen mit den Händen und mit den Ferien, mar Tag im Walde. Seht, die Ziegen gediehen so, daß ihre äder, verbrannten diese Bliischteppiche, und warum nur? Alles überall ein fleißiger Ackermann und machte den Acker so alatt schweren Guter fast auf dem Boden schleppten. Inger nähte stand in Gottes Sand. Jak möhte feine Wiesenstücke, aber es wie Plüsch. Dann wartete er ein paar Tage, und als es ein langes Kleidchen aus blauem Rattun und ein Müßchen von nach Regen aussah, säte er Rorn. demselben Stoff, es war das hübscheste was man sehen konnte, Seit mehreren hundert Jahren hatten wohl seine Vor- es war der Taufanzug. Das Kind selbst lag ganz still da und fahren Rorn gefät. Das war eine Arbeit, die an einem berfolgte das Werk mit seinen Augen; es war schon ein rechter milden, windstillen Abend in Andacht vollbracht wurde, am Junge geworden, und wenn er durchaus Elefeus heißen follte, war, am liebsten gleich wenn die Wildgänse gezogen tamen. so wollte sich fat auch nicht länger dagegen sträuben. Als das war am liebsten gleich wenn die Wildgänse gezogen famen. Kleidchen fertig war, hatte es eine mehrere Ellen lange Die Kartoffel war eine neue Frucht, da war nichts Geheimnis- Schleppe, und jede Elle foftete ihr Geld, aber das half nichts, bolles dabei, nichts Religiöses. Feanen und Kinder fonnten das Kind mar mun einmal der Erstgeborene. Wenn dein

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stand fein hohes Gras darauf, obgleich der Boden im Frühjahr gedingt worden war. Er mähte und mähte auch auf meit­entfernten Halden und wurde nicht müde, zu mähen, zu trocknen und Futter heimsuführen, denn er batte ja jekt ein Pferd und einen großen Viehstand. Aber mitten im Juli mußte er auch das Korn zu Grünfutter mähen, zu anderem war es nicht zu gebrauchen. So, und nun tam es nur noch auf die Kar­toffeln an,

Gorti. folgt.)