Der Tod in den Karpathen.
Zweiter Berhandlungstag.
Zu Beginn der heutigen Verhandlung, die vom Geh. Oberfriegsgerichtsrat Vöder um 10% Uhr eröffnet wurde, gibt der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Hirschfeld, eine längere Erklärung ab, in der er auf die Notiz" In eigener Sache" des Dr. Feder im Berliner Tageblatt" eingeht. Dr. Hirschfeld betont, daß es ihm ferngelegen habe, einen Zusam menhang zwischen der damaligen Tätigkeit Feders als Kriegsgerichtsrat und seinem jeßigen Eintreten für Helmhate zu tonstruieren.
Als erster Zeuge wird der frühere Kompagnie schneider der 12. Kompagnie des Gardefüsilierregiments Snösler bernoffmen, dessen Aussagen den Angeklagten außerordentlich stark be= Tasten. Der Zeuge hatte den Befehl, von dem Standort der Bagage in die Stellung zu kommen, um dort den Mannschaften Garde liben auf die Röde aufzunähen. Als er eines Tages an dem Arrestunterstand vorbeikam, in dem Helmbate und Staiser fich befanden, habe Kaiser ihn angerufen und ihn um etwas Gffen ges beten. Der Posten vor dem Unterstand habe dem Zeugen jedoch verboten, den Arrestanten etwas zu reichen, da er, der Posten, sonst von dem Oberleutnant bestraft werden
würde. Zwei Tage danach saß der Zeuge in seinem Unterstand, der etwa drei Meter vom Arrestunterstand entfernt war. Er fonnte von hier aus sehen, wie Oberleutnant iller und Feldwebel Meier, die das Kompagnierevier inspizierten, vor dem Arrestunterstand stehen blieben und dort den Sanitätsunteroffizier Orth und einen anderen Krankenpfleger beauftragten, die Arrestanten zur Latrine zu führen. Kaiser fei selbst aus dem Unterstand herausgekommen, Helmbate sci dazu nicht imstande ge= toefen. Er war so schwach, daß er herausgeschleift werden mußte. In diesem Moment sagte Hiller:
„ Ist das Mistvieh denn noch nicht verreckt?
Der verstellt sich ja nur. Tret ihn doch in den Hintern." Darauf habe Hiller den Helmhake mit seinem langen Sarpathen stod geschlagen und mit dem Fuß gestoßen. Auch der Sanitätsunter treten. Der Angeklagte habe dann Feldwebel Meier den Befehl
offizier Orth habe dem Schiverfranfen in die nie ge=
gegeben: Sie sorgen mir dafür, daß die Leute
nichts zu fressen und nichts zu faufen befommen." Ginige Tage, nachdem Helmhabe dann gestorben war, wurde der Zeuge durch den Burschen des Leutnants, Frizz Ebert, in den Kompagnieunterstand gerufen, um dort dem Kompagnie, führer die Sose und Weite auszubeffern. Während Knösler mit feiner Arbeit beschäftiat war, tam der Unterarzt Dr. Müller in den Unterstand, begrüßte Hiller, und beide Herren tamen dann im Gespräch auch auf den Tod Helmbakes zu sprechen. Müller hatte ein Pavier vor sich auf den Knien ausgebreitet, dessen Inhalt er berlas. Der Unterarzt wollte die Auffassung zu Papier bringen, daß der Tod Helmbales durch Erfrieren eingetreten sei und Wiederbelebungsversuche durch Abreiben mit Schmee erfolglos waren. Oberleutnant Hiller sagte dazu:
Groß- Berlin
Schlechtes Grot gute Kuchen.
Ich halte es auch für unbedingt notwendig, den Feldwebel Meier Das Berliner Brot hat zurzeit eine Qualität erreicht, die an und den Gefreiten Felter zu vernehmen. Da beide jedoch außec- Minderwertigkeit nicht mehr überboten werden lann und zu seinem halb wohnen, muß die Verhandlung wahrscheinlich vertagt werden. Breis in feinem Verhältnis steht.„ Schlechtes Mehl" sagen die Der Zeuge Lichterfeld befundet, daß der Feldwebel Meier in der ersten Instanz bereits gehört worden ist, jedoch erklärte, er Bäcker. Obgleich also besseres Mehl angeblich nicht vorhanden ist, fönne sich auf nichts mehr befinnen. Rechtsanwalt irschfeld glänzt es in den Konditoreien von den föstlichsten Gebädjorten, die bittet um die Erlaubnis, mit dem Angeklagten sich über die Bes nicht aus schlechtem, sondern sehr gutem Mehl hergestellt sind. Die fundungen des Zeugen Knösler aussprechen zu dürfen. Die Aus- Antwort, die man auf die Frage: Woher?" erhält, ist allbekannt: „ Auslandsmehl". fagen Stnöslers, die vollkommen überraschend wirkten und die im Zuhörerraum mehrfach große Bewegung auslösien, werden durch den Zeugen Frank in vollem Umfang unterstützt. Frank erklärt, daß die
Mißhandlungen und Schimpfereien
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Die Bucherabteilung des Berliner Polizeipräsidiums will jett gegen das unerlaubte Schrippen und Kuchenbaden mit aller Schärfe vorgehen. Tägliche Beobachtungen und Anzeigen lehren, daß verbotswidrige Herstellung und Vertrieb von Weißgebäd, insbesondere Schrippen, Pfannkuchen und mehr sich in der geschilderten Weise abspielten. Er selbst sei über die als 10 Broz. Weizenmehl enthaltendem Kuchen, immer mehr überrobe Sandlungsweise des Angeklagten so empört gewesen, hand nehmen. Um dem Uebel Einhalt zu tun, hielt gestern die daß er sich abwendete, um nicht alles sehen zu müssen. Frank Wucherabteilung des Bolizeipräsidiums mit Vertretern der Städte. gibt weiter an, daß er hörte, wie Oberleutnant Siller dem Feld- die zum Landespolizeibezirk Groß- Berlin gehören, und des Lebens. webel Meier, dem Fourier der Kompagnie, ausdrücklich bermittelberbandes Groß- Berlin eine eingehende Besprechung ab. Sie bot, den beiden Gefangenen Essen zu verabreichen. führte zu dem Ergebnis, daß mit Rücksicht auf die Not der Zeit die jajärfsten Maßnahmen gegen Zuwiderhandlungen durch die Betriebsinhaber und die Einführung von Schleichhandelswate getroffen werden sollen: Insbesondere sofortiger Ausschluß von der Mehlbelieferung auf fürzere oder längere Zeit, Beantragung ber höchstmöglichen gerichtlichen Bestrafung und Schließung der in Frage kommenden Betriebe auf eine bestimmte Zeit, je nach Lage des Falles.
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Vors.: Angeklagter, mas haben Sie darauf zu erwidern? Vors.: Zeuge Orth, mit Hiller: Es ist alles nicht wahr. Threm Gedächtnis scheint es ja nicht weit her zu sein. Aeußern Sie sich einmal über diese Vorgänge. Der Zeuge Orth erklärt icdoch, er könne fich an nights erinnern. Da Orth in dem dringen den Verdacht steht, sich an den schweren Mihhandlungen Heimbates beteiligt zu haben, macht der Vorsitzende ihn darauf aufmertDer Zeuge Knössam, daß er seine Aussage verweigern könne. Ier schildert dann
weitere Mißhandlunger
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Die Einwohnerwehr hat für die Kapp- Bente gearbeitet".
Bei den Kontrollen sollen von jest an auch die gering. sten Verstöße zur Anzeige gebracht werden. Die Betriebs. inhaber, die es angeht, werden beshalb noch einmal vor Ueberven Rompagnieangehörigen durch den Angeklagten. So wurde bertretung der im Intereffe der allgemeinen Versorgung unumgängGardefüfilier Eichinger von dem Angeklagten schwer miß- lichen Badverbote bringend gewarnt. Hanbelt, weil er ohne Bocwissen des Kompagnieführers die wäsche gewechselt hatte. Ein anderer wurde blutig geden Graben verlassen hatte. Der Infanterist Stuft er wurde von fchlagen, weil er gegen den Befehl Hillers in seiner Freizeit Hiller verprügelt, weil er gegen den Befehl Hillers im Sommer am Narew in einem Bach gebadet hatte. Hiller zief dem ,, Warte nur, Du Schwein,
Soldaten zu:
dauern.
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app Putsch zusammenhängenben Borgänge in Charlotten. Der Ausschuß zur Untersuchung aller mit dem burg hat seine Beratungen beendet und unter anderem feſtgeſtellt: daß die Zentrale der Einwohnerwehr in ihren Rundgebungen nich
neutral gewesen ist, sondern im Sinne der Kapp- Leute gearbeitet hat.
Ere
wenn Du raustommst friegst Du Prügel, Du Mist vieh." Rufter Der Ausschuß empfiehlt der lobtverordnetenberfammlung. wurde von dem Angeklagten so schwer mishandelt, daß Siller un- von den Feststellungen Kenntnis zu nehmen und ferner das aufermittelbar darauf die Kompagnie abgeben mußte. Weiter schildert ordentliche Bebauern darüber auszusprechen, daß bei der infolge der Zeuge Knösler den jungen Helmhate als einen tüchtigen, einer unbegründeten Denunziation featers der Sicherheitspolizei für sein Vaterland begeisterten Soldaten. Vorf.: Das vorgenommenen Durchsuchung der Neuen Beit" offenbar wid mit ist wichtig. Angeklagter, Sie haben doch gestern hier behauptet, daß der in solchen Fällen gebotenen Rüdsicht vorgegangen ist, und daß Helmhate ein schlapper und untüchtiger Soldat gewesen ist, der der Stadtverordnete To ft ohne zureidenden Grund, troedem seine fich nicht in die Disziplin fügen wollte. Hier liegt ein Brief von Eigenschaft als Stadtverordneter bekannt war, in der Nacht verIhnen an den Vater Helmhales vor, in dem Sie schreiben, daß Sie haftet wurde. Schließlich bedauert der Ausschuß zu der weiteren den Tod des jungen Mannes, der ein guter Soldat war, be- Frage der Androhung mit standrechtlicher Hiller: Der Brief war nach dem Schema F gefchießung der Vorarbeiter auf dem Gaerwerf II, die ihre Arschrieben.(! Die Red.) Bors. zum Zeugen Snösler: War der beit nicht wieder aufnehmen würden, daß der Direktor und midy Angeklagte oft betrunken? Knösler: Jawohl. Ich sofort nach Stentnisnahme dieses Echreibens dem Magistrat Mis daß man uns wegen der Sache nicht an den Wagen fahren kann. Der Zeuge hatte die Auffassung, daß der Arzt den Vorfall so dar- mußte im Dorf täglich Alkohol für ihn auftreiben. Auße: teilung gemacht hat, um eine sofortige Zurücknahme dieser An dem mußte ich, wenn ich mit der Post kam, die Feldpoftpakete in drohung zu erzielen. stellen wollte, wie der Befund es ergab. Er fügte auch noch hinzu, seinen Unterstand bringen Wenn es in den Bateten fluderte, fo das Bedenklichste sei, daß Helmhale ohne Nahrung geblieben daß man annehmen konnte, es feien Iuffigkeiten darin, be wäre, und Hiller antwortete darauf: 3 bin mir dessen wohl bielt Siller die Bafete für sich.- Bors: Angeklagter, was bewußt. Ich habe da etwas getan, was ich nicht tun durfte. Als haben Sie dazu zu sagen? Die Berliner sozialistischen Studenten Siller: Der Zeuge entstellt voll- öffentlichen eine Rundgebung an das flaffenbewußte ProArrestanten hatten ja die Leute ihre ganze Verpflegung eigentlich Wors.: Und wie ist das mit dem Sognat? zu bekommen." Der Beuge erklärt, die Richtigkeit seiner Aussagen Angefl.: Es war verboten, den Mannschaften Spirituosen in jederzeit beschwören zu können. Angell. Hiller: Ich bitte doch den Zeugen Orth darüber ungekochtem Zustand zu verabfolgen. Ich ließ deshalb die Rationen Angell. Siller: Ich bitte doch den Zeugen Orth darüber zu hören, er hätte die geschilderten Borgänge unbedingt sehen aufsparen und von Zeit zu Zeit Glühwein machen. Dazi habe ich dann hin und wieder Kognat usw. beigesteuert.
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,, Wir müssen uns vorsehen,
müssen. Rechtsanwalt Hirschfeld: Ich bitte, doch den erfranften Beugen, Feldwebel Meier, hier zu hören, Borf.: 1
Unlautere Wahlmache.
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In Neukölln wird ein Flugblatt verbreitet, unter zeichnet: ir selbständigen Schuhmacher Reuköllns und umgegend, in dem gegen die von uns veröffentlichte Preisfeftfegung der Schuhmacherinnung wahlagitationsmäßig polemisiert wird. Es heißt darin:
Begeben sich die Hezartikelfreiber in eine Schuhmacherwerkstatt, so werden sie finden, daß der Schuhmacher nicht 4 Baar Sohlen täglich, sondern 8-4 Paar wöchentlich zu machen bekommt, und was dann noch fommit, ist meist folche Arbeit, die der Kunde so verhämniert hat, daß er sich nicht
mehr zu helfen weiß.
fommen.
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( Schluß in der Morgenausgabe.)
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fondern direkt darauf hingudeuten, bat man in bem Scheinboku ment" ein Lügenfabrikat von einem Söldling der Reaktion verfaßt zu erbliden hat. Gewisse reaktionäre Militärfreise scheinen die Ceffentlichkeit auf militärische Expeditionen vorbereiten zu wollen, die zum Zwecke der Rache an den verfassungstreuen Zeilen der thüringischen bzw. altenburgischen Bevölkerung in Aus ficht genommen sein mögen
letariat:
Bur Maifeier.
bet=
Die sozialistischen Shubenten gedenken an diesem Tage alles Die May für die Sache des Sozialismus gefallenen Genossen. burger fubendischen Arbeitermörder find frei, die alldeutschen Sekprofessoren füen toeiter ihre Sant. Die nationalistischen Studenten rüsten in Marburg , Berlin , München , Greifswald , Er langen , Mönigsberg und Wien gegen Euch mit Lodipitycin, Knippeln und Handgranaten. Genoffen! Wir, die wir als Vor, poften auf den Hochburgen der Renfion für Euch auf der Wacht stehen, rufen Guch an diesem uns gemeinsamen Festtage 01: abt acht auf die Universitäten, unterstützt uns im Stampi gegen
Reaktion und Chauvinismuts!"
Die Vollversammlung der nicht anbtg ngeteilten des Magistrats Wilmersdorf bat beschlossen, den 1. Mai durch Arbeitsnieberlegung zu feiern. Der Dienst wird lediglich wie an Sonntagen ausgeübt.
Wir tragen folgende uns noch zugegangene Maifelerberanftaltungen nach:
7. Abt. Treffpunkt 1,9 Uhr früb, Blücherstr. 61. 35. bt. Ale Mitglieder treffen sich am 1. Dai, früh 9 Ubr, im Lotel Krüger, Quliten ftrage 34, um gemeinsam an der Versammlung im Swinemünder - eich Friedenau . Maiseler des Wahlvereins im schaftsbaus teilzunehmen.
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Der altenburgischen Staatsregierung will scheinen, daß nicht irgend welche politisch ernst zu nehmende Kommunisten oder gar 11.-.-.- Leute einen Aufstand zur Eroberung Thirringens und Mitteldeutschlands planen, sondern daß vielmehr von den von der Reichsregierung noch nicht beherrschten Teilen des MiliWenn dann in der Welt geschrieen und ausgerechnet wird, tärs cine militärisch- strategische Durchdringung Mitteldeutschlands was der Schuhmacher verdient, so können wir nur erwidern, daß geplant wird, um zwischen reaktionären Streitkräften in Bayern und Bartrestaurant Rheingau", Binger Straße 1-3, am Bahnhof Schmargen dorf . Beginn nachm. 3 Ubr. Schöneberg . Diorgens 10 Ubr öffentliche der Schuhmacher sich Banierott verdient. Beweise denen in den ostelbischen und gewissen norddeutschen Provinzen Versammlung in der Schloßbrauerei, Hauptfiraße 122. Gen. Erwin Barib find dafür vorhanden, daß in furzer Zeit mehrere Tausend eine militärisch gesicherte geographische Brücke herzustellen, die im pricht über die Bedeutung des Tages. Rachmilags Baitenkonzert. selbständige Schuhmacher von Groß- Berlin ihre Eriftens Falle eines neuer Militärputsches die Neichshauptstadt ariendorf- Südende. Im Graßlichen Gesellschaftshaus in Mariendorf , aufgeben mußten, weil sie so viel verdienten, daß fie fein Leber und die Reichsregierung von den trenen republikanischen Zeilen Eduard Bernstein spricht über die Bedeutung des 1. Mat. Chauffeeftr. 305, vorm. 10 Uhr, öffentliche Bo.tsveriammlung. Ge offe mehr aufen konnten. Sind 30-33 Broz. Verdienst für Hände- Deutschlands abschneiden würde. Treptow . arbeit wirklich so hoch, daß wir Kapitalisten werden?" Baumschulenweg. Bormittags 9 1hr in den Bezirkslokalen zuin ab. Johannisthal . Diatfeier im BürgerWir veröffentlichen nochmals die von der Innung aufgesuchung der Angelegenheit, insbesondere der Quelle der Lügen- rant Sanssouci , Nordend: Maifeier. Feftrede Gent . Giebel M. d. N. NachZum Schluß wird der Reichspräsident um genaue Unter- marsch zur Maiver jammlung. garten", Barfstraße. Niederschönhausen . Bormittags 9 Un, Restau stellte altulation, aus der sich ergibt, daß der selbständige meldungen des allbeutschen Blattes, gebeten. mittags 4 br in demselben Lokal: Boltsfeit. Karishorit. Vormittags Schuhmacher für das Besohlen von 1 Paar Stiefeln 29,50 m. als 10 Uhr ber Huts, Treskow Allee. Abendoeranstaltung im gleichen Vokal 2ohn und Gewinn berechnen darf: um 5 br. Lichtenberg . Vormittags 10 Uhr im Lofal von Schwarz, Mölendorfftrage. Abendveranstaltung ebenda Beginn 4 1hr Referent: Mag Groger. Jungsozialistische Vereinigung. Alle Drisgruppen treifen fich Sonntag früh 7.15 Uhr am Görliger Bahnhof zu gemeinsamer Teilnahme am Jugendmattag.
1 Baar Kerniohlen beim Kleinhändler Arbeitslohn laut Lohntarif
seleinmaterialien
Infosten und Gewinn( 38%, Broz.)
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40,- M.
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12,-
糖
1,50
N
17,50
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Summa 71,-
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Broz,
Wir haben die Berechtigung des Zuschlags von 33 aber leineswegs die Berechtigung des Lohne& bestritten.
Der Bolshewistenschreck.
Der 1. Mai Feiertag in Weimar . Um die Bedeutung des Bu» sammenschlusses der, thüringischen Staaten hervorzuheben, hat die Staatsregierung von Sachsen- Weimar den 1. Mai dieses Jahres zum allgemeinen Feiertag erklärt.
Wirtschaft
Der holländische Margarinetrust.
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B
Vormers
Eröffnung der Walderhslungshätte önigsheibe, Die bor furzem in das Eigentum der Stadt Neukölln übergegangene, für ben Tagesbetrieb eingerichtete Walderholungsstätte in der Königs heide wird am 3. Mai für den Besuch eröffnet. Ausnahme finden erholungsbedürftige weibliche Personen und Kinder gegen Bahlung eines täglichen Verpflegungsjahes von 4 M. bgiv. 3. Das Staatsministerium in Itenburg hat zu den von der Mit tiefem Schmerz sieht der deutsche Arbeiter, daß die Pro- für Kinder, wofür Mittagessen und Milch, sotveit eine Buteilung " Deutschen Zeitung" veröffentlichten Enthüllungen" über tom- duktionsmittel des eigenen Landes in die Verfügungsgewalt des durch die zuständigen Stellen erfolgt, gewährt wird. munistische Ausstandsbewegungen in Mitteldeutschland und nichts zum Schuk, die von den Sozialisten geforderte 8u- straße 118, Quergebäube 1 Treppe, von 9 bis 1 Uhr, entgegen. Auslandskapitals übergehen. Im eigenen Lande geschieht tungen nimmt das Bureau der Erholungsstätte, Neutölln, Michache insbesondere in Altenburg der Reichsregierung Aus fammenfassung der Unternehmungen scheitert an dem. lassungen unterbreitet, denen wir folgendes entnehmen: Widerstand der privattapitalistisch orientierten Barla Die Staatsregierung Sachsen- Altenburgs kann die Bersicherung menismehrbeiten. In einem Jahresbericht schreibt der ausländische abgeben, daß im Freistaat Sachsen- Altenburg nicht die leise Kapitaltrust: Infolge der Balutapoſition war es möglich, eine ten Anzeichen für die Anbahnung eines Unternehmens der Anzahl von Fabriken im Ausland durch Anfauf von Anteilen ton der„ Deutschen Zeitung" geschilderten Art bis jetzt bemerkbar ganz oder teilweise zu erwerben, ohne daß dies der Bedeutung der sind. Vielmehr herrscht im Freistaat absolute tube. Die über- bezüglichen Objekte entsprechende Kapitalsausgaben mit sich brachte. wiegende Mehrheit der Bevölkerung steht noch immer hinter der Die Rubrik" Anteile von Untergesellschaften" ist im Laufe des jozialistisch- demokratischen Berichtsjahres daher von 8 188 169 auf 12 672 212 Gulden geftieSoalitionsregiegen. Unter den neu erworbenen Betrieben sind in erster Reihe ,, Volt und Zeit", Jahrgang 1919. Von unserer illustrierten rung. In der Stadt Altenburg selbst ebenso wie in anderen Margarinefabriken zu erwähnen, sodann mit der Mar- Sonntagsbeilage Volk und Zeit", erster Jahrgang 1919( N. 1 bis Städten des Freistaats zeigen auch die linksradikalen Minder- garinefabrikation in naber Verbindung stehende Delfabriten 26), haben wir einige Eremplare gebunden zum Preise bon Heiten der Bevölkerung durchaus teine Neigung zu gefeh- und Delraffinerien; schließlich wurden Beteiligungen auch 27.50 M. abzugeben. Besonders geeignet für Bibliotheken. Archive widrigen Gewaltengriffen gegen die Republik und die derzeitige Re. in der Seifen und Kerzenindustrie erworben. usw. Bei Zusendung durch die Boft tommt zu dem genannten gierung. Preis noch der Betrag für das Borts hinzu. Bestellungen an den Borwärts- Berleg, Lindenstr. 3, erbeten.
Die Bestsperre mit Ostpreußen und Danzig aufgehoben. Nach Mitteilung der polnischen Boftverwaltung ist die seit dem 16. April bestehende Sperre der polnischen Grenze für den deutschen Poſts, Telegraphen- und Fernsprechverkehr sowohl mit Ostpreußen und dem Freistaat Danzig als auch mit Bolen selbst für die Grenzstrede von Bentschen bis zur Offee wieder aufgehoben. Der in Betracht kommende Berkehr wird daber wieder in vollem imfang aufgenommen.
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Dem Bublifum ist ja bekannt, daß eine erhebliche Zahl Bere Der Umstand, daß trotz dieser friedlichen Verhältnisse unferes liner Butterhandlungen in den Besis des Margarinetrujte überFreistaats Altenburg in den angeblichen fommunistischen Plane gegangen find. Warum stellen die deutschen Interessendes Enthüllungsartikel der„ Deutschen Zeitung" als einer der en dieſem Trust, der sie auffrißt, nicht einen deutschen Trust Brennpunkte des beabsichtigten Aufstands genannt wird, scheint noch erfält? Aus Mangel an Gemeinsinn, aus Wirtschaf3gegenüber, der unserer Wirtschaft die eigenen Produktionsmittel ebbing. 14. Realjule, Liticher Str. 38( Gefangfaal), benie abend Auffassung der altenburgischen Staatsregierung nicht nur die egoismus, aus slavischem Festhalten an der Gewerbefrei. 7 Uhr: Außerordentliche Risgliederversammlung. Thema: Was geht in Glaubwürdigkeit der ganzen Enthüllung zu erschüttern, heit, die die Ursache unserer wirtschaftlichen Not ist.
Jugendveranstaltungen.
I unserer Abteilung vor?" Mitgliedsbuch legitimiert.
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