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führer im Bergbau waren die Kämpfer für den Syndikats-| die Direktorenlaufbahn eröffnet wird, dann haben wir eine verdient", ausführlich unterhalten, wie wir überhaupt gedanken. Die heutigen Wirtschaftsführer sind Führer, die Konkurrenz, die soviel treibende motorische Kraft für die meinen, es wäre zweckdienlich, einmal ernstlich miteinander mit der gleichen Energie und Klugheit die Zusammen- Weiterentwicklung des Bergbaues bedeutet, daß der bis- über 3iele und Methoden sozialistischer Ver fassung anderer Industrien mit dem Bergbau verfolgen herige Zustand erheblich ins Hintertreffen gerät. wirklichungen zu reden, statt immer an leeren Diktatur­und hierbei Erfolge erzielen, die außerordentlich groß sind, Im Betrieb wird sich für den einzelnen verhältnismäßig phrasen herumzukauen, fürchten aber, daß der Freiheit"- die aber dem Leistungseffekt auf den fusionierten Werfen des wenig ändern: er wird auch in Zukunft genau wie früher Redaktion zu einer ernsten Erörterung dieses immerhin Bergbaues im Durchschnitt weder genügt noch geschadet seine Arbeit leisten müssen, er wird sich ärgern, wenn das wichtigen Gegenstandes zurzeit die nötige Sammlung fehlt. haben. Die Führer, die der Bergbau jest verlangt, sind Gezähe schlecht ist, wenn die Wagen schlecht geschmiert sind Es wird also wohl so bleiben, daß die einen ein paar hin­vor Neuaufgaben gestellt, über die keine Erfahrungen vor- und wenn der Steiger oder Sicherheitsmann über schlechtes gehauene Redensarten liefern, während die anderen die liegen, weshalb auch feiner der bisherigen Führer über solche Verbauen knurrt. Er wird sich ärgern, wenn der Kamerad Arbeit zu leisten haben, und das paßt uns so ganz gut, Erfahrungen verfügt. Denn der Gedante, die gesamte Ar- nicht genug geleistet hat oder wenn ihm sonst etwas in die denn wir sind es schon gewohnt. Einverstanden sind wir beitnehmerschaft am Bergbau zu interessieren und für eine Quere fommt. Auch der sozialisierte Bergbau schafft diese aber vollständig damit, daß die Arbeiterschaft ihren ganzen Erfolgswirtschaft zu gewinnen, ist doch das vollkommen Neue. Tücken des Objeftes und des Betriebes nicht aus der Welt. Einfluß für die Sozialisierung des Bergbaus einsetzt, das ist Da aber diese Erfolgswirtschaft vor allem auf technischem Der sozialisierte Bergbau fann aber das eine schaffen: Er biel besser, als wenn sie in ewigen Richtungsspaltereien ihre Gebiete Erfolge erzielen mut, ie müssen wir technische erste soll jedem im Betriebe Tätigen die Möglichkeit geben, fich träfte finnlos aufreibt. Kräfte haben, die auf dem Boden der neuen Biele stehen. gegen ungerechtigkeiten, die sich vermeiden lassen, Tüchtige Fachleute mit dem ernsten Willen, ellen Vorschlägen zu wehren, um sie aus der Welt zu schaffen; er soll weiter der in ihrem Bereich Tätigen auf Berbesserungen im Be allen im Bergbau Tätigen, die Lust und Liebe zur Mitarbeit triebe prüfende Aufmerksamkeit zu schenken und gerecht haben, die Möglichkeit gewähren, an dem Betriebe, der ihm zu sein, sind es, die wir hauptsächlich haben müssen, und das Brot gibt, mitzuarbeiten. Die Sozialisierung des Berg­solche Leute sind in genügender Sahl zu finden. baues ist der erste Schritt auf dem Wege zur wirtschaftlichen Selbständigmachung der Arbeitnehmer.

Rühle über Räterußland.

Otto Rühle , der bereits den ganzen Weg von der Sozial demokratie über U. S. P. und K. P. D. zur K. A. P. D. im Sprung zurückgelegt hat, urteilt im ,, Kommunist" über das russische Rätesystem folgendermaßen:

In der Zukunft werden Generaldirektoren und Diref­toren nicht mehr wie früher mit der Existenz ihrer Unter- Wenn die Ersparnisse im technischen und kaufmännischen Die Räte freilich sind in Rußland nur Schatten. Ein gebenen Fangball spielen fönnen, ohne befürchten zu müssen, Betrieb zusammengerechnet werden, die ohne Mühe erzielt Feigenblatt für die Bureaukratie der Parteidistatur. Indem sich ihre Stellung zu gefährden; aber in betrieblicher werden können, so ist auf jeden Fall die Gefahr, die immer aber Rußland auf die Bureaukratie stützt, kommt es zu einer Hinsicht werden sie die weitgehendste Freiheit in den Vordergrund geschoben wird, daß der sozialisierte politischen und wirtschaftlichen Karikatur des Kommunis­erhalten und alle Neuerungen und Berbesserungen einführen Bergbau un rentabler wäre als der bisherige privat- mu 3. Zu einem groben, unfruchtbaren und unerträglichen Staats­fönnen, wenn sie es verstehen. ihre Betriebsführer und Be- fapitalistische, nicht übermäßig groß. Gebraucht man die Vor- Kommunismus und einer groben, unfruchtbaren und unerträglichen triebsausschüsse für ihre Pläne zu gewinnen. Allgemein aussicht, die jeder im Bergbau tätige Betriebsbeamte haben Staatssklaverei. fann gesagt werden, wer im sozialisierten Bergbau ein tüch- muß, wenn er sich die Entwicklung seines Betriebes für die tiger Betriebsleiter ist, wird mehr und berechtigter als früher fommende Zeit flar machen will, jo kommt man mit dieser als Fachmann anerkannt werden, denn bisher war die Höhe klaren, nüchternen und ruhigen Ueberlegung zu der Ueber­der Dividende der Maßstab für die Tüchtigkeit, ohne daß die Beugung, daß die Sozialisierung des Bergbaues kein Erperi­betrieblichen Verhältnisse berücksichtigt wurden. Schon bisher ment ist, welches aus technischen Gründen versagt. ist vor allem im Ruhrrevier die Auswahl der Tüchtigen systematisch geübt worden, soweit nicht der Stand der Akademiker in Betracht kam.

Die Sozialisierung des Bergbaues muß, wenn die Be­triebsbeamten des Bergbaues in ihrem Urteil nur zum aller­kleinsten Teile recht haben, mit einem Erfolge enden. Optimisten werden in ihrem Urteil viel weiter gehen, aber schon das genügt, mit aller Entschiedenheit die Sozialisierung zu verlangen, wenn die Aufrechterhaltung der heutigen Leistungen gesichert erscheint.

Zu den Kabinettsbeschlüssen.

Der Vorwärts" hat gestern die Beschlüsse des Reichs­kabinetts, die Besitzenden durch Einziehung des Reichsnot­opfers zur Tragung der Finanglasten mit heranzuziehen und die Sozialisierung des Bergbaus in Angriff zu nehmen, sympathisch aufgenommen. Daraus folgert die Freiheit", vir hätten uns zu einer unkritischen Haltung bereit erklärt" und den Einfluß der Arbeiterklasse von vorn­herein preisgegeben", während die Kreuzzeitung " der Ver­mutung Raum gibt, die Regierung hätte den Sozialisierung beschluß unter dem Druck eines mit der Sozialdemokratie abgeschlossenen Handelsgeschäftes gefaßt. Das eine ist ebenso unrichtig wie das andere.

Von einer Unterredung mit Radek hat Rühle folgenden Gindrud nach Hause gebracht:

Meine erste Unterredung mit Radek war eine sachliche Aus­

einandersetzung. Stundenlang. Teilweise sehr heftig. Jeder Satz ein Spartakus- Argument. Radek ist eben der Herr und Meister Radets war ein Sab aus der Roten Fahne". Jedes Argument ber R. P. D. Dr. Levi und Konsorten sind seine willigen Bapa­geien. Sie haben keine eigene Meinung und werden von Moskau

bezahlt.

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wonach alle in Büchern, Broschüren oder Zeitungsform_er­Dazu ist zu bemerken, daß auch sonst Gerüchte umgehen, scheinenden Verherrlichungen Sowjetrußlands mit russischem Gelde bezahlt sein sollen. Wenn die Kommunisten der Mei­nung sind, daß die Annahme solcher Belohnungen under­fänglich ist und tatsächlich hört man sie oft diese Meinung aussprechen, dann fann doch gefordert werden, daß ihre finanziellen Beziehungen zu Moskau flargelegt werden. Vielleicht wird sich mancher Arbeiter zur kommunistischen Propaganda anders stellen, wenn er erfährt, daß sie mit russischen Regierungsgeldern bezahlt wird.

Die Spaltung der Unabhängigen. beichloß mit 620 gegen 475 Stimmen den Anschluß an Die Parteiverfammlung der 11. S. P. in Frankfurt a. M. befchloß mit 620 gegen 475 Stimmen den Anschluß an ostau, nachdem Däumig und Crifpien berichtet hatten. Däumig erklärte sich offen für eine Spaltung der Partei.

Die Akademiker der Staatsfarriere waren bei der Bej Bung der leitenden Bosten ohne Konkurrenz. Sie bil­deten einen in sich geschlossenen Kreis, in dem jeder auch ohne besondere geistige Fähigkeiten berechtigt war, zu den leitenden Stellen zu gelangen. Anders stand es um den Stand der technischen Betriebsbeamten, die fast ohne Ausnahme nicht aus Akademiferbreisen hervorgegangen sind. Wer die Steigerschule mit dem Zeugnis gut" verließ, er­hielt hierdurch die Berechtigung zum Besuch der Betriebs­führerflaise. Boraussetzung war jedoch, daß er auch in der Praris die Befähigung bewies, im technischen Betrieb Vor­gefekteneigenschaften zu betätigen. Wer die Betriebsführer flasse mit einem guten Zeugnis verließ, besaß wirklich die Eignung, eine erstklassige Kraft zu werden. Die Zahl der Bersager unter Besuchern der Oberklasse zu Bochum ist außerst gering. Dagegen ist die Zahl von Schülern, die es trot des Widerstandes der Bergakademiker, Leute aus den unteren Klassen in ihre Reihen gelangen zu lassen, bis zum Direktor größter Werke gebracht haben, zwar nicht groß, aber es ist doch immerhin eine ganze Anzahl. Findet in Zukunft eine systematische Unter­Die Beschlüsse der Regierung sind von der Sozialdemo­Die außerordentliche Kreisgeneralversammlung der Unab richtung des gesamten Nachtouchjes der Bergarbeiterschaft fratie in feiner anderen Weise beeinflußt worden als durch die hängigen Sozialdemokratischen Partei des Wahlkreises Höchst­nach einheitlichen Grundsäßen statt, führt dieses sicher zu guten Gründe, die sie in aller Deffentlichkeit borbrachte. Thromburg- usingen beschloß mit 40 gegen 28 Stimmen den einer Hebung der gesamten geistigen Höhe der Bergleute, au Gewicht mußte auch die bürgerliche Regierung anerkennen, nihluß an die Moskauer Dritte Internationale unter Bugrunde einer Auswahl der Tüchtigen und wird sie befähigen, den weil es durch die Wucht zwingender Verhält legung der befannten 21 Bedingungen Moskaus. sozialistischen Geist sinngemäß zu betätigen. Alle die heute nisse verstärkt wird. Von blindem Vertrauen aber, daß tätigen, aus dem Arbeiterstand stammenden Betriebsleiter nun alles auf dem besten Wege sei, sind wir reichlich weit haben bisher widerspruchslos alle Anordnungen der Unter entfernt und eben darum sind wir entschlossen, die einge. nehmer befolgt; sie waren es, auf die sich die Macht der leitete gesetzgebende Aktion durch positive Mitarbeit vor Ver­Unternehmer gestützt hat. Diese Leute werden auch im sozia- sanden und Fehlwegen zu bewahren. lisierten Bergbau mitmachen und genau so gehorsam die Die Freiheit" will sich bereithalten, den ganzen Ein. ihnen gegebenen Anordnungen befolgen. Technisch stehen fie fluß der Arbeiterklasse einzuseßen für eine Sozialisierung, auf der Höhe. Wenn ihnen dann mehr noch als bisher freie die diesen Namen verdient". Wir würden uns sehr gerne Hand gelassen wird, sich auszuzeichnen, wenn ihnen weiter mit der Freiheit" über Sozialisierung, die diesen Namen nur Angelegenheiten von örtlichem Interesse erledigt.

Minister.

Der Geßler ist fein Geßler, tein Landbogt hart und start; droht ein Kommißfanate,

wird schnell sein Mut zu Quart. Gefühle muß man schonen: nur ja tein Wort zu barsch. selbst wenn Rappisten üben erneut Barabemarsch.

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Der Hermes ist kein Hermes, Erfindung liegt ihm nicht; Agrarierlust zu pflegen scheint dem Minister Pflicht.

Der Sped und die Kartoffeln

find in des Wuchers Hand,

mag der Prolete hungern

für's teure Baterland.

Der Wirth schänkt üble Schnäpse,

er sei ein strenger Wirt; bag nicht der Arme zahle, Der Schieber frei entschwirrt.

Wem Gott ein Amt gegeben, tommt manchmal zu Begriff: Ihr Herren, faßt das Steuer, sonst treibt der Sturm das Schiff!

Naturforschertag.

III.

Schlaraff.

Bad Nauheim , den 22. September 1920. Mittwoch früh fand zunächst eine Geschäftsfizung statt, in der als Ort der nächstjährigen Tagung Kiel bestimmt wurde, falls der Vorstand diese Tagung nicht ausfallen läßt.

Dagegen lehnte in Braunschweig die Mitgliederversamm lung der 1. S. P. D., in der der frühere Berliner Polizeipräsident Eichhorn sprach, mit großer Mehrheit die Aufnahmebedingungen der Dritten Internationale ab.

Donnerstag Kenntnis von der Zurückziehung der Bekanntmachung Der Reichsrat nahm in seiner öffentlichen Sibung vom betreffend Stollektivverträge über Bildung von Berufsständischen Beiräten auf dem Gebiet der Leimwirtschaft. Im übrigen wurden

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fcheinungen, und zwar, weil hier die Strankheitserreger von der Mutter| Prof. v. Müller in seinem Schlußwort betonte, dieser Vortrag aus durch die Nabelschnur fofort in die inneren Organe gelangen, teilte den höhepunkt der Versammlung. die nicht die gleichen Schutzstoffe bilden fönnen, wie die Haut. Sind So bildete diefe legte allgemeine Sigung einen passenden bei erworbener Syphilis die Erreger längere Zeit in dem Körper, Abschluß zu dem Eindruck der ersten die deutschen Natur­dann können sich um sie herum Snötchen oder geschwulstartige Wälle forscher stellten sich der neuen Zeit feindlich gegenüber. Aber dieser bilden, die auch einen gewissen Scuz bedeuten. Fehlt im Einzel- Eindruck ist falsch. Dank der Organisation dieser allgemeinen fall die Fähigkeit zu solcher Wallbildung, dann scheinen die Vor- Sigungen fommen hier nur einzelne Bortragende zu Wort, und die bedingungen geschaffen zu sein, die zu der schweren syphilitischen diesmal zu Wort gekommenen fann man teineswegs als die Geisteskrankheit, der Baralyse, führen. führenden Geister der deutschen Naturwissenschaft bezeichnen. Aber

Bt.

Dann sollte Prof. Timerding Braunschweig einen Vortrag die Gesellschaft wird gut tun, ihre Vortragenden und Wortführer halten über Die Reichsschultonferenz und der mathe- borfitiger auszuwählen, wenn sie sich nicht selbst die E:- matische und naturwissenschaftliche Unterricht an den höheren füllung ihrer Aufgabe, die Verbreitung naturwissenschaft­Schulen". Niemand wird der Naturforscherversammlung das Recht lichen Denkens und Wissens, unmöglich machen will. bestreiten, diese wichtige Frage zu behandeln hat die Ge- An den nächsten Tagen finden die wissenschaftlichen Abteilungs­sellschaft doch schon vor Jahren einen besonderen Ausschuß fizungen statt. zur Förderung dieses Unterrichts eingesetzt, der unter dem Vorsiz des verstorbenen Prof. Klein fegensvoll gewirkt hat. Tristan und Isolde" in der Staatsoper. Der große Erfolg Prof. Timerding begann damit, daß dem höheren Bildungswesen dieses gleichmäßig schönen Abends ist: wir haben an der Oper schwere Gefahr drohe von dem Bildungsstreben der Arbeiterschaft, wieder eine Isolde. Helene Wildbrunn erinnert in der Schön­denn das Drängen des Arbeiters nach gleicher Bildung mit den heit ihrer Gebärden und Bewegungen, in der Größe ihrer Haltung höheren Ständen fönne naturgemäß nicht befriedigt werden, so fomme er zu dem Ruf: Kann ich nicht herauf zu Euch, so sollt Ihr herunter zu uns. Dieies Streben, meinte er, fei auch auf der Ron­ferenz zum Ausdrud gekommen anb er tvarf der Reichsregierung ver, fie habe die Einberufungen mit einer bestimmten neben absicht ausgewählt, die ber höheren Bilbung nicht günstig war. Als die beiden Angelpunkte der Stonferenz bezeichnete er die Frage der Lehrerbildung und der einheitlichen Grundschule, in diesen und lebendig an. Hier, im zweiten Aft, war auch Josef Mann beiden wichtigsten Fragen sei eine gewisse Einheitlichkeit erzielt worden. Schon bei diesen Ausführungen hatte sich eine deutliche Ab­neigung gegen die Bestrebungen der Volksschul­Lehrer gezeigt.

Timerding trat dann für Durchtränkung des gesamten Unter­richtswesens mit naturwissenschaftlichem Geiste ein.

und dem Adel ihres Spieles schon an die fast legendäre Darstel lung durch die Sucher oder Materna. Sie treibt nichts an der schönen Stimme gewaltsam hoch. Alles quillt vielmehr in Holdestem Selang hervor, tein Schrei gewaltsam hoch. Alles quillt vielmehr in holbestem lang hervor, fein Schrei fommt gepreßt, fein leiser Ton berbaucht seelenlos. Eine herrliche unvergeßliche Leistung, Im Liebesduett schmiegte sich ihr Organ an das Tristans organisch trob einiger untvillig gehorchender Register in der Stimme start und empfindungsvoll bei der Kantilene. Der entsagende und leidende Tristan griff start ans Herz, weniger ber prachtvoll dekla­mierende, aber au gemaltig aushauchende Marte des Otto Hel= gert. Frau Marin Branzell ist zwar immer eine Nüance zu unterirdisch, Erdahaft, bewegte aber dann doch in der vollendeten Er gab zu, daß die Volksschullehrerfreise durchaus auch der Hingabe an ihre Rolle. Rode Kurwenal zeigte sich als sehr ge­Meinung feien, die Weltanschauung müsse bestimmend sein für das wandte und schön singende Kraft, vornehm und innig. Schillings Bildungswesen und daß sie dabei die Naturwissenschaften in den dirigierte mit bewegtester Einfühlung, und das Orchester gab dem Vordergrund stellen, aber, fagte er, fie tun das in einer Weise, die Bucken der stummen Sprache ebenso nach, wie es sich herrlich in die In der nun folgenden allgemeinen Sigung erreichte die Tagung wir nicht gutheißen können. Denn sie sind dabei lediglich lodernste Leidenschaft aufschwang. Die Inszenierung war be­einen Tiefstand, wie er bisher auf einer Naturforscherversamm geleitet von dem Haß gegen die Religion, die sonders im zweiten Aft mit der stimmungsvollen Dekoration aus lung wohl noch nicht erlebt worden ist. Es ist das aber eine nots Geistlichkeit und die geistliche Schulaufsicht. Sie fagen, gezeichnet. wendige Folge, wenn die Vortragenden es für ihre Aufgabe halten, wir haben uns unsere Weltanschauung nach Darwin und Die Deutsche Hochschule für Politik in Berlin wird Ende anstatt Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschung mit Hädel bebildet. Diesen Standpunkt aber vertritt nicht die Natur. Oftober in der früheren Bauakademie ihre Vorlesungen beginnen. zuteilen, ihre Meinungen über Tagesfragen breitzutreten und forschung von heute, fondern die von gestern. Une erscheint Die Hochschule vereinigt hervorragende akademische Lehrer, frühere dabei so zu tun, als ob diese naturgemäß einseitig politisch ge- heute die Welt anders als Häckel und Karl Vogt . Die neue natur- und aftive Staatsmänner, Führer des Wirtschaftslebens sowie der färbten Meinungen Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen wissenschaftliche Bildung müssen wir suchen an alle Lehrer, auch an Parteien zu einer Arbeitsgemeinschaft. U. a. wirken auch Dr. feien. Zuerst berichtete Brofeffor v. 3umbusch München die Volksschullehrer heranzubringen, sonst fönnen wir naturwissen August Müller, Dr. David und R. Wissell mit. Der Besuch der Probleme Ser Syphilis". In rubiger, ichaftlichen Geist nicht ans Wolf bringen. Was für Unbeil Hochschule für Politik ist nicht an den Nachweis einer Prüfung wissenschaftlich fachlicher Weise führte er aus, wie die ist nicht daraus entstanden, daß der Arbeiter aus Halbgeknüpft, sondern für alle Volfsschichten offen. Vorlesungen und Syphilis, diefes grote fagiale Broblem, trok der großen Fort wissen und Schlagworten seine Weltanschauung auf- Nebungen finden in der Regel nachmittags zwischen 4 und 3 Uhr schritte, die ihre Erkennung und Behandlung in den lezten Jahren baut, daß er aus dem Saß der Mensch stammt vom Affen statt. Vorlesungsverzeichnisse durch das Sekretariat( Bauakademie, gemacht haben, ber ärglichen wissenschaft noch manche Probleme ftellt. ab" die geistige Grundlage für seinen Sozialismus fic Schinkelplah) und durch die vorbereitende Geschäftsstelle( Schöne­Den eigenartigen Verlauf der Strankheit erflärt b. Zumbusch dadumb, gebildet bat. berger Ufer 36a). daß die Haut, in die hinein ftets die Anstedung erfolgt, besonders Das völlige Unverständnis der Arbeiterschaft und der Arbeiter­geartete Schuzitoffe bildet. Dae bedingt besonders, daß es nicht gleich bewegung, das aus diesen Worten spricht, wurde von der allerdings Bertreter Mar Reinhardts wurde ein Stontraft über ein fünftägiges Gafts Reinhardt nach Kristiania . Zwischen dem Nationaltheater und einem zu Anfang zu lebensbedrohlichen Erscheinungen kommt. Bei der an- nur spärlichen Zuhörerschaft mit Beifall quittiert. Wir können spiel vom 8. bis 12. November oder vom 29. November bis 3. Dezember geborenen, Syphilis fieht man von vornherein viel schwerere Er- uns den Rest sparen. Bezeichnend ist es, daß der Borsigende unterschrieben. Unter den Neuheiten befindet sich der Urfaust.

über

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A. S.