Demokratie oder Diktatur?
Salle, 14. Oktober.
Dritter Verhandlungstag. Beginn der heutigen Sigung 10 Uhr.
dem dritten Radner
Ich habe im Landwirtschaftsministerium den Vorschlag ausarbeiten Taffen und werde ihn der Reichsregierung unterbreiten, von Reichs wegen den Landwirten die notwendigen Düngemittel zur Verfügung zu stellen, wofür die Landwirte nur den dritten Teil der Ware zu bezahlen brauchen, während sie die übrigen zwei Drittel Der Vorsitzende Braß verliest ein Telegramm des Ausnach der Ernte in Form von Getreide liefern können. Die Vorbedingung dafür ist aber, daß die Erzeugung und der Vertrieb wärtigen Amtes, das mitteilt, daß die Aufenthaltsfrist für die der fünstlichen Düngemittel der Privatwirtschaft ent- ruffische Delegation verlängert worden ist bis zum Erhalt sogen wird. Was soll man aber dazu sagen, daß in der Abteilung der Einreiseerlaubnis nach Italien. ( Beifall.) Darauf erteilt er des Ernährungsministeriums, die die Stidstoffpreise zu fontrollieren hat, an einflußreicher Stelle ein hoher Beamter saß, von dem ich positiv weiß, daß er bestechlich ist.( Lebhaftes Hört, hört!) Der Mann ist jetzt be urlaubt. Ich sage das aber hier vor aller Deffentlichkeit, um zu verhüten, daß er wieder ins Amt eintritt. Mein Vorschlag ist nicht das Allheilmittel, das nun sofort Filft. Wer so etwas glaubt, ist ein Narr oder ein politischer Berbrecher, wohl aber schaffen wir uns auf diesen wichtigen Gebiet einen Weg, der uns befreit von den Schäden, in die uns der ver brecherische Kriegswahnsinn geschleudert hat.( Bebhafter Beifall.)
Dittmann
das Wort: Durch die gestellten Aufnahmebedingungen und die Thesen des zweiten Kongreffes der Dritten Internationale find viele Fragen aufgerollt worden, die gegenwärtig für das revolutionäre internationale Proletariat von Bedeutung sind. Däumig hat gestern der Meinung Ausdund gegeben, daß wir durch unser Bekenntnis zur Diktatur den Boden der Demokratie verlassen haben. Das ist grundfalsch, denn die Diftatur des Proletariats, zu der wir uns bekennen, ist für uns nur Uebergangsperiode im Rampf. Und
faffung, wonach die Machtergreifung eine reines teenegem pel ist. Gegenüber den Zwischenrufen von links stellt Dittman fest, daß dieser Parteitag ein folder der 1. S. B. sei, nicht de: die Konsequenzen für ihre Saltung ziehen sollten.( Bewegung un Rommunisten, deren Anhänger endlich auch nach außen h Lärm.) Die Linte wirft uns vor, daß wir, Crispien und ic Bremser gewesen seien. Ich stelle gerade das Gegenteil fest, das wir stets die Attiveren waren, während Däumig, un Stöder meist schwiegen, um erst nach einiger Zeit zu er flären, im großen und ganzen sind wir mit den Ausführungen Crispiens und Dittmanns einverstanden. Um ihr revolutionäres Geficht zu wahren, haben sie stets um Einzelheiten gestritten, wie überhaupt ihre Meiungsverschiebenheiten mit uns sich stets in Ginzelbeiten ergingen. Genau so war es in Mostau, wo wir immer sprechen mußten und die Däumig und Stöcker da fasen a schwiegen.
Die Kämpfe der Revolution müssen von Fronttruppen geführt werden, nicht von Beuten, die immer hinten stehen.( Bebhafter Beifall rechte.) Wir brauchen nicht erst die Erleuchtung von Mo 8= Neftrieple- Berlin: Barum hat Wisse II die Zeit seiner Midie Demokratie im Sozialismus fau, um zu wissen, daß unsere Bartei straffer organisiert werden nisterschaft nicht beffer ausgenuit für die Umbildung der Kriegs- bleibt dauernd Gemeingut unserer Auffassung.( Sehr richtig!) mußte. Wir sind stets dafür eingetreten( 3uruf Crispiens: witrschaft in die Planwirtschaft? Beide, Schmidt und Wissell, Bir dürfen nicht die atopische Vorstellung vertreten, daß die Ver- Die Parteigenoffen wissen das auch!). Ganz recht ist es, wenn haben Fehler und Versäumnisie gemacht und wir fritisieren daher wirklichung des Sozialismus jederzeit möglich ist.( Sehr Däumig sagt: Was die Dritte Internationale beschließt, muß ausbeide. In Blafaten wurde versichert: Die Sozialisierung richtig!) Wir wissen, daß der Sozialismus nur möglich ist auf den geführt werden. Dazu ist es aber notwendig, baß das, was beit dal Dos mußte Guttäuschungen hervorrufen. Beim Steuer- Bfonomischen Grundlagen, die der Kapitalismus geschaffen hat. fchloffen wird, so ist, daß es in Deutschland und Westeuropa abzug ridtete fich der Widerstand der Arbeiter nicht gegen diese Wir wissen auch, daß der Krieg eine Erleichterung der politischen ausgeführt werden fann.( Lebhafter Beifall rechts.) Diese Ginrichtung an fich, sondern nur dagegen, daß die Einfommen der Machtergreifung gebracht hat Die blinde Gewaltanbetung Auffassung baben wir stets als die deutsche vertreten, worauf GeArbeiter und Angestellten restlos erfaßt murden, während gegen die bei den Anhängern Mostaus miß dem deutschen und west- nosse Trosti in demagogischer Art Bethmann Hollweg und Steuerhinterziehung der Kapitalisten nichts geschah. europäischen Proletariat zum Verhängnis werden.( Sehr Scheidemann nannte und gemeint hat, ob wir diese Art gut! rechte.) Deutsche meinen.( Buruf: Unerhört!)
realafiliſibe Stimmung, aus der beraus gefern Päumig
Im Desember vorigen Jahres hat die Preußische Sandasper fagte, daß es nur zwei Wege gäbe, entiveber sofortige Eroberung fammlung mit den Stimmen aber Arbeiterabgeordneten die Vorlage ber Gewalt oder dauernde Verelendung, ist grundfalsch Auf auf Stommunalisierung der Charlottenburger Wafferwerte alles gefaßt sein, jetzt und immer, das allein kann die Parole sein, angenommen und seitdem fiegt diefe Vorlage beim Reichsministerium auf die wir uns jederzeit einstellen müssen.( Beifall rechts.) Wir des Innern. Die Reichstagsfrattion hofft aber dringend, daß diefe halten nach wie vor an der von Preußen angenommene Vorlage durch die Bestätigung des Reiches nun auch Geschtra ft erhält.
33 billé weiler um Annahme meines Antrags, dem Ernäh
rungsminister
Dr. Hermes das Mißtrauen auszusprechen. handelt sich dabei gar nicht um den Stampf um 3wangs mirtschaft und freie Wirtschaft. Für beide gibt es Gründe. Es handelt sich vielmehr darum, daß Minister Hermes fein Amt in Ieichtfertiger und gewissenloser Weise dazu mißbraucht hat, das deutsche Bolf schwer zu schädigen.( pört! hört!) Hermes hat der Reichsfettstelle und dem Reichsausschuh für Dele uno gette berboten, meitere Eintäufe zu machen, weil er im Inland die freie Wirtschaft mit fetten herstellen wollte. Sermes tat es aber nicht und fam dann im September zu der Er fenntnis, daß fein lan nicht durchführbar ist und hat nun Anreifung gegeben, einzukaufen. Inzwischen aber waren die Preise für alle Fette bedeutend gestiegen, denn der Stand der deutschen Mart war gefallen. Für die Margarineberei tung foftet jeht das Kilo Del 22 Mm gegen 11 M. Anfang Juni. ( Sört! Hort!) Der dem deutschen Volk zugefügte Schaden beträgt hier allein 900 Millionen.( Sört! hört!) Hätte Hermes den Meidsausschuß einkaufen lassen, als er eintaufen wollte, jo würde die Margarine heute um die Hälfte billiger hergestellt herbén fönnen.( Lebhafte Hört! hört!)
( Fortsetzung in der Morgenausgabe.)
Sütmietengeses in Bayern . Mit der Reichsregierung schweben zurzeit Berhandlungen über ein Höchstmietenyesek. Bayern hat rat den Reichsenttourf abgelehnt, weil in Bayern bereits Mietcinigungsämter bestehen.
Bestrafter Waffenverrat. Der Schneider Karl Wagner aus Chemnitz , der sich der Münchener Entente tommission gegen über bereit erflärte, verborgenes Ariegsmaterial zu verraten, wurde gestern vom Münchener Schöffengericht wegen Bergehens gezen das Gesez wegen Verrais militärischer Geheimnisse zu einem Jahr Gefängnis verurteilt,
Verstaatlichung der Apotheken in Hamburg ? Wie die Tu, erfährt, wird der Hamburger Senat demnächst einen Gefeßentwurf Etreffs Berstaatlichung der Hamburger Apotheken vor
Ingen.
tommis
Auffassung Lassalles
haben uns nicht veranlaßt, die russischen Genossen anzuhimmeln. ( Beifall rechts.)
Mosfau, wobei er den linken Delegierten vorwirft, daß fie die Redner bringt dann Einzelheiten über die Terbandlungen in Beschlüsse des Leipziger Parteitages, mit den Russen zu verhandeln, überhaupt nicht efüllt haben, sondern sich ohne weiteres seft, daß man die ganze kraft auf das nächste 3 i el fon- mit allem einverstanden erklärten. Das ist Berr at an der zentrieren muß, ohne allerdings das Endziel aus dem Auge zu artei.( Beifall rechts.) Gegen ben militärischen Na. verlieren.( Sehr richtig! rechts.) Gerade Lenin war es, der in dabergehorsam menben wir uns unter allen Umständen. Das seinem Buch über die Kinderkrankheit des Kommunismus diese Aufnennen wir nicht Zentralisation aber gar demokratische faſſung in schärfster Weise vertritt. Redner belegt dann aus Lenins Zentralisation.( Lebhafter Beifall rechte.) Redner verliest dann Worten, daß dieser ausdrücklich ausführt, die Bolschewisten hätten einen Bericht über eine Rebe von Sino to je to, die dieser vor seiner ihre Erfolge nur errungen, weil sie von Schritt zu Schritt Abreise nach Deutschland in Rußland gehalten hat, worin er ebens vorgegangen seien, vorsichtig und abwägend." Ohne Kompromiffe," falle gegen diese straffe Art militärischer Zentralisation Ausso steht wörtlich bei Benin , ist es unmöglich, den Sieg zu er- führungen macht. Däumig war es auch, der uns unterstützte, ringen."( Sört! hört!) Diese Auffassung ist auch ganz die unfere, Stöders Unsinn abzuweisen, in einem Brief an Reichstanzier die wir jederzeit vertreten werden. Man macht nicht mit Gemüller zu betonen, daß mir nur für eine äterepublit walt die breiten Massen, die noch dem sozialistischen Ideal fern- eintreten würden.( Sört, hört!) Wir sind uns darüber klar, daß stehen, zu Sozialisten, sondern das geschieht nur wahrscheinlich als Uebergangsstadium eine rein sozia durch geistige Umstellung. listische Regierung fommen wird, und Däumig war mit uns ( Beifall rechts.) Und dabei teilen mir nicht die rechtssozialistische Auf- da vollkommen einig.
Tagung des Reichskohlenrates.
Räterepublik Köthen
eine Spigeltat?
Im Köthener Kommunistenprozeß behauptet der Hauptanges flagte, Brivatlehrer Berg aus Saarbrüden, eine Note Armee in Sachsen und Anhalt sei am 18. Auguft zum Losschlagen bereit gewesen, vorher habe sie noch vor den Toren Magdeburgs eine
ebung abgehalten. Die Berteidigung bezeichnet Berg els Spigel, der im Einverständnis mit Eicherich und Polizeirat ni del in Magdeburg gehandelt und den Butsch in sich it provs= Sie beantragte die Ladung Hörfings, Nickels und des ziert habe. Forstrats Escherich.
Die Arbeit der Botschafterkonferenz.
treffen, te mit der fortsamsten affe, dem lachenden Spotte, zu die deutsche Wirtschaft überhaupt nicht eingetreten wären. 8um Polen und der Freien Stadt Danzig abzuschließenden
ICI.
itiniert fie geradezu für ein volkstümliches Theater. Die Aufnahme wat denn auch im Rose- Theater höchft erfreulich. Tie fergiam vorbereitete Aufführung ließ alle Bicher wirksam spielen. Das Milieu war gut herausgearbeitet( abgesehen von dem zu großen Zimmer), die Hauptrollen waren trefflich besett, und nur die Dialektschwierigkeiten waren nicht immer überwunden. Der fiffige Bauern fürstand Adolf Schröder, der machtgierige Spielmarenverleger Hans Roses, der schlichte, brave Schönherr eifters waren gut getroffen. Außerordentlich schlugen die Genrefiguren ein: Der schneidige, bald Hochfahrende, bald fatbudelnde Gendarm( Alfred u ch 3), das Jammerbild des Ge meinbedieners, dem Hans Richter schon durch seine Figur zu grotesfer Wirbung berhalf, und nicht zuletzt der famose Landbrief träger( Hugo Ham me 1). Unter den Frauen war die schlaue Seifert, das Gegenstüd zu Mutter Wolf, am besten geraten( Edith Raven). Stille Seiterfeit und Lautes Lachen beherrschten den
Seube trat der Reichsfohlenrat zu einer Vollversammlung zusammen, an der 54 flimmberechtigte Mitglieder teilnahmen. Die Hauptpunkte der Tagesordnung betrafen die Lage unserer Kohlenversorgung und die Wirkung des Spa- Abkommens, sowie die Sozialisierungsfrage. Generaldirektor Köngeter berichtete über die Lage unserer Kohlenwirtschaft und über die Durchführung des Spa- Abkommens, daß im August, dem ersten Monat bes Ab. kommens, die vorgeschriebenen Mengen voll geliefert worden feien, mit Ausnahme eines Rückstandes von 27 900 Tonnen, die für Italien bestimmt waren, während im September bei den westlichen Kohlenrevieren ein kleiner Rückstand eingetreten ist. In Oberschiefien, wo die ganze Verfügungsgewalt in den Händen der oberschlesischen Abstimmungsfommission liegt, fonnten nach Italien 16 000 Tonnen Sohle nicht geliefert werden, teils wegen mangel- Paris , 14. Oftober. Die heutige Botschaftertonferens hafter Gestellung der italienischen Wagen, teils wegen der im Re- unter dem Vorsik Jules Cambone beschäftigte sich mit der Vervier getroffenen Verfügungen. Die gewaltige Leistung, die zögerung der Ratifikation des Friedensvertrages von Deutschland mit der Aufbringung dieser Mengen bisher vollbracht Trianon durch die Budapester Regierung. Ferner antwortete hat, hat hoffentlich gezeigt, daß es uns mit der Erfüllung unserer fie auf verschiedene Fragen, die von den einzelnen Grenzfestvertraglichen Verpflichtungen bitter ernst ist. Sie hat aber auch besonders im Auslande den Eindrud erweckt, als ob uns dieie segungsfommissionen an fie gerichtet worden waren. Die Leistung bisher verhältnismäßig leicht geworden wäre und daß die Konferenz trat dann in einen Meinungeaustausch ein über den ertvarteten Wirkungen auf die deutsche Kohlenversorgung und auf gemäß Artikel 104, des Friedensvertrages von Versailles zwischen Beweise dafür, daß diese Annahme nicht berechtigt ist, gab der Vertrag. Gin Ausschuß wurde beauftragt, einen Entwurf auszuRedner einen Ueberblick über die Verhältnisse unserer Kohlenver- arbeiten, der der Botschafterfonferenz vorgelegt werden soll. sorgum. So hat der Reichsfohlenkommissar den Eisenbahnen Diese haben bie nötigen Wintervorräte nicht zuführen können. vielmehr in den letzten Monaten nur die laufenden Bedarfsmengen erhalten fönnen, so daß der Vorrat der Eisenbahnen heute London , 14. Ottober.( Meldung des Sollandsch Nieuwsbureau.) nicht höher ist, als im Sommer. Die Eisenbahnen haben in Norddeutschland für etwa 26 Tage Vorräte, während ein solcher für Entgegen verschiedenen Meldungen erklärte Lord Barmoor, der mindestens 86 Tage vorgesehen mar, die Eisenbahnen in Süd- Borfibende der internationalen Wirtschaftskonferenz in London offideutschland verfügen über einen etwas höheren Bestand. was durch ziell: Dr. Rathenau sei von der englischen Regierung der Sichts die schwierigeren Versorgungsverhältnisse bedingt wird. Die deutsche bermerk verweigert worden. Darauf bemerkte Garding , der Industrie ist eifrig bemüht, fich auf minderwertige Brenn- frühere Chefredakteur der„ Daily News", dieser Schritt der engstoffe, insbesondere auf Rohbraunfohle umzustellen. die Erwartun- lischen Regierung sei eine Schande. Bisher sei fein deutscher gen auf die Wirkung dieser Umstellung dürfen aber nicht überspannt Pressebertreter in England zugelassen, während einige werden. Der Vorrat der französischen Eisenbahnen, der im zwanzig englische Journalisten in den besten Hotels Berlins leben Januar 180 000 Tonnen betrug, hatte sich Anfang September auf und dort sehr freundschaftlich behandelt würden. Er wurde von dem 800 000 Tonnen gesteigert und damit die normale Höhe der Vorfriegszeit erreicht. Die Bariser Gasanstalten, die 1919 nicht bekannten englischen Schriftsteller Jerome dahin korrigiert, daß Gine Einführung in die Relativitätstheorie hat Dr. Vittor mehr als 25 000 Tonnen Vorrat hatten, verfügten Anfang Sep- einem Vertreter der Frankfurter Beitung" gerade erlaubt Engelhardt im Volkshochschul- Verlag Charlottenburg herausgegeben. In knapper, aber flarer und anschaulicher Weise ist das tember über 900 000 Tonnen, wonach anzunehmen ist, daß die worden sei, auf drei Monate versuchsweise nach England zu kommen. reue Weltbild dem alten bisherigen gegenübergestellt, so daß in Bariser Gasanstalten jeht bereits ihren ganzen Winter- Der Redner betonte, die Versailler Konferenz sei leine bedarf gedeckt haben. Die Bestände der gesamten deutschen Gas- Friedenskonferenz gewesen, sondern eine Hinrichtung, und der Tat für den, der das Büchlein durchdenkt, eine erste Einführung anstalten dagegen sind gegen den 1. August um 40 000 Tonnen zu dem Gefangenen sei dabei nicht einmal erlaubt worden, sich zu verin die Anschauungen Einsteins gegeben ist. rüdgegangen. Die Groß- Berliner Gasanstalten verfügten am Die Juryfreie Kunstschau Berlin 1920. In der Versammlung 1. Oktober d. 3. über ganze 47 000 Tonnen, die für etwa 8 bis teidigen. Man könnte ebenso gut die Stämpfe der Indianer vor dem ben Augusta- Viktoria- Sälen führte Mater Hermann 9 Wintertage reichen. Noch am 1. Juli hatten die Groß- Stalpieren ihrer Feinde eine Friedensfonferenz nennen. Sandfuhl aus, daß die Jurhfreie Kunstschau als völlig neutrale, Berliner Gasanstalten einen Bestand von 83 000 Tonnen; der Vorron Künstlern aller Richtungen beschickte Ausstellung ganz be- rat ist aber seither um fast die Hälfte gesunken. Die Vorräte der janders geeignet sei, dem Künstler ein von allem Richtungszwang Präfeftur des Seine- Departements belaufen sich nach den MitBudapest, 14. Oktober. ( TU.) Der fürzlich abgeschlossene befreites Schaffen zu erlauben. Es sei zu hoffen, daß aus einem teilungen der französischen Minister auf 150.000 Tonnen, während von Richtungsawang und Cliquenvejen unabhängigen unstschaffen sie im vorigen Jahre zur selben Zeit faum 60 000 Tonnen betragen deutsch ungarische Handelsvertrag wird in cine selbständige und gesunde/ Sunstentwicklung sich ergeben werde, hatten. Bei uns in Deutschland dagegen war die Hausbrand nächsten Tagen von der ungarischen Regierung ratifiziert werden. die das Stunstleben Berlins von seiner Berriffenheit und Bieffojig belieferung im ganzen Reiche auf Grund der Hausbrand- Die Berhantlungen, welche Finanzminister Baron Boranyi, der feit befreit, Sandfuht deutete an, daß bereits die ersten erfolg- Bezugscheine des Reichsfohlenkommissars nach dem Stand vom reichen Schritte eingeleitet seien, um auf dem Wege über den Ge- 1. September 105 Proz, des Belieferungsstandes zur gleichen Zeit gegenwärtig in Berlin weilt, führt, haben zu dem Ergebnis geführt, meinsinn der Berliner Bevölkerung eine Betätigung dieses Kunst- des Vorjahres. Es ist also dieses Jahr nur umtoefentlich besser. daß Deutschland sich bereit erflärt, alle Grateüberinteresses zum Besten Berlins zu erreichen. Die Ausführungen In Deutschland muß nach wie vor bei den von der Steinkohle ab- hüsse Ungarns gegen Marfauszahlung zu übernehmen und hängenden Elektrizitätswerken die Stromaboabe icharf ratto die Rompensationsartikel in Industriewerten zu liefern. fanden großen Beifall. niert, neue Anschlüsse, selbst wichtiger Betriebe, fönnen nicht Gleichzeitig wird über ein ungarisches Martguthaben und eine borgenommen werden. Mehreren großen, für die Landwirtschaft ungarische Markanleihe verhandelt. wichtigen Ile berlanbzentralen haben die Sonderzuweisun gen an Frühbrusch- Kohlen nicht oder nur erheblich gekürzt zugeführt werden können. Auch der große Mangel an Schmiedefohlen auf dem Pande hat sich wieder starf verschärft. Der Redner schloß Die österreichische Nationalbersammlung hat fe mit der Versicherung, dak es an den nötigen Anstrengungen, um schloffen, daß bei einem Jahreseinkommen von 36 000 ronca auch im Winter zwei Millionen Tonner monatlich zu liefern, nicht Gin Franz- Berfel- Abend wird von Agathe Bergsma von der fehlen werde, daß allerdings die Durchführung der vollen Lieferung für den Invaliden, von 24 000 Stronen für eine Witwe und Bolfsbühne am 21. Ottober, abends 8 Uhr, im Saale der Berliner wesentlich von der Gestaltung der Transportverhältniffe bon 12000 Stronen für eine Weise die Hinterbliebenen. und Witwenrente unverändert bleibt und daß bei Verbei. rateten je nach der Kinderzahl sich diese Beträge bis auf 54 000 str. Die Bersteigerung überzähligez eftgegenstände aus den fächlichen Staatsfammlungen brachie am erfien Tage einen Erlös von etwa über Der Schweizer Bundesrat hat die Bewilligung zur Einreise erhöhen. Eine Herabsetzung der Rente erfolgt erst, wenn obires bret Millionen Mart, eine Tumme, bie wiederum lediglich den Staais von russischen Delegierten zum fweizerischen Gewerk. Jahreseinkommen überschritten wird, und zwar bei je 800 Kronen fammlungen burch Anlauf anderer wertvoller Kunstgegenstände zuguteschaftsfongreß abgelehnt. Jahresmehreinkommen 480 Kronen Verminderung der Nente.
Abend.
in
-r.
M. A.
Theater. In der Boltsbühne werden morgen, Freitag, die Borftellungen von Björn ons Paul Lange und Tora Barsberg" mit Friedrich Kahiler und Helene Fehdmer in den Zitelrollen wieder aufgenommen.
Sur gestrigen Konzert- michan. Das in der geftrigen Stonzert umfchau Dr. Singers erwähnte Buch von Adolf Reismann trägt den Titel„ istlerisch- politisch radikal, was wir hier noch nachtragen möchten.
Gezession veranstaltet.
tommt.
abhängen dürfte,
Soziale Fürsorge in Deutschösterreich.
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