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Gewerkschaftsbewegung der Roten Fahne" an die Mitglieder der freien Gewerkschaften Rationalhof, Billowſte. 37.

Russische Gewerkschaftsbewegung.

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Aus der Partei.

Außerordentlicher Bezirkstag

am Sonntag, den 9. Januar, vormittags 9 Uhr, der Aula des Friedrich- Realgymnasiums, Mittenwalder Str. 37. Tagesordnung:

1. Stellungnahme zur Landtagswahl. Referent: Genosse Paul Hirsch .

2. Aufstellung der Kandidaten.

Die Delegierten werden um pünktliche Anwesenheit gebeten. Der Bezirksvorstand.

138 528 Neuaufnahmen. Die soeben erschienene Nr. 1 der vom Parteivorstand heraus­die Funktio= gegebenen S. P. D.- Nachrichten für nare" enthält eine Aufstellung der Neuaufnahmen für die Partei im Halbjahr April- September. Mit Ausschluß der Bezirke Chemnik und Baden, die noch nicht berichtet haben, find im Reiche insgesamt 138528 Neuaufnahmen erzielt worden. Zwei Bezirke fonnten über 10 000 neue Mitglieder gewinnen, neun, darunter Berlin , verzeichnen Neuaufnahmen zwischen 5000 und 8000, sechs Bezirke zählen über 4000, zwei über 3000, fünf über 2000, vier über 1000 und je einer über 600 und 900 neue Streiter. Diese stattlichen Zahlen sollten jedem Genoffen, jeder Genoffin ein neuer Ansporn zu neuer Werbearbeit für Partei und Presse sein.

lichen Verbände zu handeln. Deswegen ist auch die Aufforderung und Genußmittelindustrie und Sanbel). Fachgruppennerlammbrug 8. Whr, Deutscher Berkmeister- Berband, Bezirksverein Reukölln I, Bersammlung zum Protest gegen die Handlungsweise der Gewerkschaftsbureau- heute 7% Uhr, in der Rindl- Brauerei". tratie deplaziert. Bemerkt sei, daß der Beschluß der Tarifdeputa­tion des Magistrats, nur mit den freigewerkschaft= JmKorrespondent für Deutschlands Buchlichen Organisationen die von diesen eingereichten An­bruder und Schriftgießer" faßt Genosse A. Gri- träge zu verhandeln, mit Zustimmung der politischen Gorjanz aus Anlaß einer Polemik die grundsäß- Freunde der Roten Fahne" gefaßt wurde. ichen Erwägungen zum Thema Russische Gewerkschafts - Der Vorwurf, der Gemeinde- und Staatsarbeiterverband trage ewegung" in folgenden Ausführungen, die allgemeines Schuld am Weiterbestehen des Hand- und Kopfarbeiterverbandes, in Interesse verdienen, zusammen. ist ebenso aus der Luft gegriffen. Der Gemeinde- und Staats­,, Die Bolschewifi sagen schreibt Grigorjanz-, sie arbeiterverband, als Mitglied des Allgemeinen Deutschen Gewerk­rauchen feine Gewerkschaften, Rußland sei ein schaftsbundes, ist gebunden an die Beschlüsse des Bundes. Er ist zialistischer Staat. Schön! Dann soll man auch nicht im weiter gebunden an die Beschlüsse des ersten Betriebsrätekongresses. uslande blaue Wunder erzählen von den Gewerk- Bei einer Rücksprache über Verschmelzungsmöglichkeiten hat der i haften, die gar nicht eristieren, trogdem die Vertreter des Verbandes der Hand- und Kopfarbeiter diese Be : ohnarbeit nicht abgeschafft ist. Man soll dann frei und offen schlüsse nicht anerkannt. Wir schließen uns dem Wunsche der gen: Wir haben einen sozialistischen Staat, die Gewerk- Roten Fahne" auf Anschluß des Verbandes der Hand- und Kopf­haften haben damit ihre Bedeutung eingebüßt und sie be- arbeiter an eine freigewerkschaftliche Organisation an. Dieser An tehen nicht mehr, dafür aber befißen wir andere Organisa- schluß wird aber nicht dadurch herbeigeführt, daß noch während ionen, denen diese und jene Aufgaben zugewiesen sind." Das der genannten Verhandlungen und auch heute noch. der Verband päve offen und ehrlich. Die Leute verfahren aber anders. der Hand- und Kopfarbeiter seine Tätigkeit darauf beschränkt, in Sie entfalten eine Propaganda, um ihre Gewerkschaften" zu den Mitgliederkreisen der freien Berbände gegen die freien berherrlichen, zählen genau auf, was sie alles tun oder tun Verbände zu heben und für Anschluß an den Verband der fönnen( auf dem Papier oder in der Phantasie), welche Macht Hand- und Kopfarbeiter zu agitieren. Daß mit diesen Elementen sie besitzen usw. usw. Wenn man sie aber darauf aufmerksam ein Hand- in- Handarbeiten ummmöglich ist, bedarf keiner weiteren macht, daß ihre mehr oder weniger illusorischen Organisatio- Erörterung. nen feine Gewerkschaften sind, dann sind sie empört. Kollegen und Kolleginnen der AEG.! Im sozialistischen Staate dürfen die Gewerkschaften nicht Von den Kommunisten ist für Sonntag, den 9. Januar. nach das sein, wozu sie eigentlich geschaffen sind." Unsere Auf­jaffung ist demgegenüber die: Gewerkschaften sind den Kammerfälen, Teltower Straße, eine Verfammlung einberufen. Der Zwed der Versammlung ist, Verwirrung in die Reihen immer Organe der Arbeiter und niemals Order gewerkschaftlich organisierten Kollegen zu tragen. Die Hand- bauer"( Longuetisten) beraten am 13. Februar in Paris über gane der Staatsgewalt! Sind sie aber letzteres gezettel zur Einladung sind unterzeichnet:" Die gewertschaftlichen die Wiener internationale Konferenz vom 22. Februar. Sie bil morden, so kann es sich um alles andere handeln, nur nicht um Bertrauenssleute". Die Interidrift ist gefälscht. Sie den zusammen mit den Anhängern der zweiten Internationale Gewerkschaften. Also sind die sowjetrussischen müßte lauten: Die fommunistischen Vertrauensleute". die Sozialistische Partei Frankreichs, deren Leitung auch Re= Gebilde teine Gewerkschaften! Wären sie Ge- Wir fordern die Anhänger der S.P.D. auf, diefer, wie allen naubel angehört. Nach dem Avanti" scheinen sich etwa zwei wertschaften, so wäre nicht zu verstehen, wie bei 512 Millionen ähnlichen Veranstaltungen, fern zu bleiben, und sich durch keine, List Drittel der italienischen sozialistischen Partei auf dem Parteitag in Livorno der zentristischen Frattion Serratis quafi organisierten Mitgliedern die Produktion dermaßen in und Schlauheit" der K.P.D. täuschen zu lassen. Der Fraktionsvorstand. anschließen zu wollen. Dadurch würde eine Spaltung von der rein Berfall kommen fonnte wie in Sowjetrußland. Fünfund­kommunistischen Minderheit Bombaccis unvermeidlich sein. einhalb Millionen Arbeiter fönnten auch die Von der Gewerkschaftspresse. Seit dem 1. Januar erscheint als möglich ist nach einer römischen WTB.- Meldung auch, daß der rechte größte Mizwirtschaft sanieren, die größte Not in furzer Zeit monatliche Beilage des Tabatarbeiter", die Betriebsräte Flügel und das Zentrum( die sog. Unionisten und Konzentratio= beheben in einem Lande, das, wie Rußland , die wichtigsten zeitung des Deutschen Tabalarbeiter- Berban- nisten) sich scheiden. Es würden dann drei parlamentarische Materialien in so reichem Maße überall zu liegen hat. Ar- bes". Sie hat die Aufgabe, die Betriebsräte in die Lage zu ver- Fraktionen entstehen, die in Methode und Taktik sehr auseinander­beiter sollen das für ihren sozialistischen sehen, ihre Rechte, die ihnen das Betriebsrätegeses gibt, ausgehen dürften. Dies könnte eine Versöhnung des rechten Flügels Staat nicht leisten können?! Nein, da ist eben mit nüben und andererseits ihre Pflichten gegenüber der Arbeiter mit den demokratischen Parteien erleichtern und so eine affive dem sozialistischen Staat etwas nicht in Ordnung. Und schaft und der Allgemeinheit erfüllen zu können. Für die Saltung Mitarbeit mit diesem ermöglichen. Serrati sagte in diesem Sinne, des Blattes werden die Beschlüsse des 17. Verbandstages des Deut­er glaube, der allgemeine Gewerkschaftsverband könnte vollends mit den 51 Millionen nicht! Und auch mit den so- fchen Tabalarbeiter- Berbandes, des 10 Gewertschaftstongresses und vielleicht seine bisherigen Beziehungen zu der sozialistischen genannten Gewerkschaften nicht!" bes 1. Betriebsrätekongresses maßgebend sein. Partei lösen und eine Gewerkschaftspartei bilden, In der kommunistischen Partei Südslawiens besteht eine marristische Opposition; 63 ihrer Mitglieder find jetzt aus der Bartei ausgeschlossen worden, weil sie für die Wiener Internatio­nale eingetreten sind.

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Derrat" der Arbeiterinteressen.

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Die Arbeiterschaft der Normalzeit G. m. b. S., Charlotten straße 7, befindet sich seit dem 20. Dezember 1920 m egen Lohn­differenzen im Streit. Gezahlt werden Löhne von 4,10 bis 4,60 m. pro Stunde. Die Firma versucht unter Decadreffe, Uhrmacher usto. einzustellen. Gine Decadresse ist: Roman Iuschnit, S. 68, Blücherstr. 2, in deffen Uhrengeschäft ein Meister der Normalzeit versucht, Arbeitswillige für die Firma ein­Die Streifleitung. zustellen.

Achtung, Eisenbahner! Sonntag, den 9. Januar 1921, vormittags 10 Uhr, große Protest fundgebung im Lustgarten. Deutscher Eisenbahner- Verband Groß- Berlin.

Jit Nummer 6. der Roten Fahne" wird im Anschluß an den Bericht über die Tarifverhandlungen der Gemeinde­wrbeiter das Verhalten der freigewerkschaftlichen Organisa­fionen einer scharfen Kritik unterzogen. Was wir erwarteten, nämlich, daß die prinzipielle Haltung der im Lohnfartell vereinig­ten Organisationen als Berrat" an den Arbeiterinteressen von gemissen Streifen bezeichnet werden würde, ist eingetroffen und die Rote Fabne" hat sich wiederum zum Sprachrohr der Gegner der freien Gewerkschaften hergegeben. Wir sind über­rascht durch das Verlangen der Roten Fahne", daß die freien Ge ipcrfschaften and in hand mit allen möglichen Grganisationen Tarifverhandlungen führen sollen. Diese Deutscher Transportarbeiter- Berband. Die Fahrer und Nähe­Muffaffung läßt start die Konsequenz vermissen, die doch sonst rinnen der Firma H. Grundei, Wäscheverleihgeschäft, haben angeblich die starke Seite der Roten Fahne" ist. Die Zumutung, wegen Maßregelung der Vertrauensperson die Arbeit nieder­mit Deutsch nationalen oder mit Organisations- gelegt. 8uzug ist fernzuhalten. sersplitterern, wie es der Verband der Kopf- und Hand­arbeiter ist, zusammen in Eintracht zu verhandeln, muß die reaktionäre Gewerkschaftsbureaukratie" ablehnen, vor allem beswegen, weil gerade aus dem Kreise ihrer Mitglieder das strikte Berlangen gestellt wurde, nur im Rahmen der frei gewerkschaft­

Graphische Hilfsarbeiter und-arbeiterinnen! Für unsere Theater- Bor­stellung am 9. Januar( Sonntag nachmittag) sind noch Billette zu haben. Zentralverband der Angestellten. Fachgruppe 2a und b.( Gemeindeange­

Die Ortsverwaltung.

Die Parteispolkungen. Die französischen Wiederauf=

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Verantw. für den tebatt. Teil: Dr. Werner Beiser, Charlottenburg ; für Anzeigen:

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