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Wirtschaft

Der Stand der Mark.

nationalen Schiffahrt aufzugeben. Man erinnert sich, daß Herr Stinnes   in der jüngsten Generalversammlung der Hamburg  - Amerita Linie wider Erwarten und ohne daß er davon vorher eine Ahnung hatte, nicht wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Der General­direktor der Hamburg- Amerika- Linie   begründete das damit, daß

Aus der Tabatfteuer fotten Mehrerträge in ber Höhe von 900 Millionen Mart durch Beseitigung der jegt, noch zugelaffenen Ermäßigungen der Steuerfäße, sowie durch eine Umgestaltung der obersten Steuerfiaffen für Rohtabate erzielt werben. Infolge der industrie entsprechend verteuert werden. Die bisherigen Eteuersätze gesteigerten Steuerbelastung werden die Erzeugnisse der Labaf­

Die Entwicklung der Mark in der verflossenen Woche ergibt sich Stinnes   selbständig in das füdamerikanische Geschäft als Ronkurrenz für 1000 Stück Zigarren werden bei Kleinverkaufspreisen bis zu aus folgendem Schema:

26. 7.

27. 7.

2437,55 2437,55

279,95

25. 7. 2437,55 281,20 282,70 78,79 78,29 78,92 608,85 604,35 611,35 1293,70 1283,70 1301,15

am 21. 7.

100 boll. Gulden

1 Pfd. Sterling

1 Dollar.

100 französ. Fr. 100 Schweiz  . Fr. 100 österr. Str. abgestempelt 100 tschech. Str.

2424,05 275,70 76,92 595,15 1263,70

10,28 99,40

9,93 99,60

9,23

9,28

eingedrungen sei, das jetzt eben von der Hapag   in Gemeinschaft mit 100 Pfennigen für das Einzelstück verdoppelt. Für fein­28. 7. dem amerikanischen   Harriman- Konzern ausgebaut werde. Stinnes   geschnittenen Rauchtabek bleibt die prozentuale Belastung under­2477,50 flog. Er verlor damit sehr wichtige Ueberseeverbindungen und mußte ändert, während für Pfeifentarat gemeinhin eine Verdoppelung 289,70 seine Stellung in der Hamburg- Amerika- Linie   an seinen Freund" Play greifen soll. 81,03 und Befinnungsgenossen Haniel( Gutehoffnungshütte, Deutsche

620,85 1321,15

Werft- Aktiengesellschaft usw. usw.) abgeben. Stinnes   fuhr seither Amtliche Bertretung der Sowjetregierung auf der Breslauer Herbsimesse. mit eigenen Tirpig- und Ludendorff- Schiffen nach Südamerika  , 9,13 nebenher beschäftigte er sich weiter mit seinen Interessen an den Im Interesse der Wiederanbahnung deutsch  - russischer Wirtschafts­99,95 100,45 101,25 Deutsch  - Afrifa- Linien. Jetzt wird nun bekannt, daß auch die Deutsch- beziehungen wird die S andelsvertretung der russischen Nach einigen unbedeutenden Schwankungen im Laufe der Afrika  - Linien, an denen die Hapag   hauptbeteiligt ist, Herrn Stinnes Sowjetrepublif in Berlin   während der Gesamtdauer der Woche zeigte sich der Kursstand der Mark am Wochenende wieder ausgeschifft haben. Dafür ist sie aus der Hamburger Berkehrs- A.- G. diesjährigen Breslauer Herbstmesse( 4.- 8. September) im Aus­stellungsgebäude eine amtliche Vertretung einrichten, deren Aufgabe nicht unerheblich gesunken. Wenn man den amerikanischen   Dollar ausgeschieden, um sie Herrn Stinnes   allein zu überlassen. Die Ham- es sein wird, sachverständige Auskünfte über die Wiederaufnahme der ais Norm anlegt, so stehen wir vor der schlimmen Tatsache, daß die burger Verkehrs- A.- G. besitzt im besonderen Hotels und ähnliche Handelsbeziehungen zwischen Rußland   und Deutschland   zu erteilen. Mart ihrem ungünstigsten Stande, den sie je eingenommen hatte, Einrichtungen in deutschen   Badeorten, in Hamburg  , in Berlin   usw. Es herrschen über die Voraussetzungen zu der gewünschten Wieder­wieder bedenklich nahesteht. Diesen schwierigen, rein spekulativen Kram hat man Stinnes ge- belebung des deutschen   Ausfuhrhandels nach Rußland   und über seine Wie schon im vorwöchigen Bericht zum Ausdruck gebracht lassen. Er wird auch damit noch allerlei anzufangen verstehen, ist technische Abwicklungsmöglichkeit im allgemeinen recht unflare Bor­wurde, sind hierfür weniger positive Tatsachen ausschlaggebend, als er doch einer unserer bedeutendsten Papiermarkzauberer. stellungen, so daß eine fachkundige Aufklärung von allen Kreisen gemisse Stimmungen und Befürchtungen, von denen die Börsen der ganzen Welt beeinflußt werden. Die Erfüllung des Ultimatums, die Unsinn hereingefallen ist, sich auch wieder politisch" betätigen zu stellung von Waren und Muster solcher Waren zusammengebracht Ueberdies scheint Stinnes  , wenn die Boff. 3tg." nicht auf einen freudig begrüßt werden wird. Wenn es die Knappheit der Zeit noch zuläßt, soll auch eine Aus­Reparationen und sonstigen Verpflichtungen stellen Deutschland   vor wollen. Er beabsichtigt, einen Dampfer auf den Namen Boche- werden, die die Sowjetrepublik zurzeit zu liefern vermag. Sollte ungeheuren Aufgaben. Die Steuern, die zu ihrer Erfüllung auf­gebracht werden müssen, bedeuten, wie sich jeder sagen fann, eine Hugo Stinnes  " zu taufen. Das wäre ebenso geistreich, als wenn sich das bis zur Herbstmesse nicht ermöglichen lassen, so ist diese Aus­ungeheure Belastung der Wirtschaft dar. Die Behauptungen der ein französischer Schiffseigner eines der schönen alldeutschen Schimpf- ftellung für die nächste Frühjahrsmesse bestimmt in Aussicht ge= einzelnen Verbände der Industrie und des Handels, daß gerade worte für sich benutzte und damit nach Südamerika   führe. fie völlig außerstande seien, eine weitere Belastung zu ertragen, und ihre lauten Gebete: Heiliger Florian  , verschon mein Haus, zünd andre an" verwirren die Lage noch mehr. Vielleicht schenkt man diesen immer und immer wieder in die Welt hinauspofaunten Lamentationen auch mehr Bedeutung, als ihnen zukommt und glaubt, daß Deutschland   nach Durchführung des bevorstehenden Steuerprogramms wirklich am Ende seiner Kraft angelangt ist.

Alle diese Momente wirken natürlich außerordentlich ungünftig auf die Bewertung der Mark, die sowieso schon zum wildesten Spe­tulationsobjekt der Welt herabgewürdigt ist. In der Natur der Sache liegt es aber, daß eine Verschlechterung der Mark auch auto­matisch einen Kursfall des französischen   Franken im Gefolge haben muß. Es bleibt daher abzuwarten, wie lange Amerika imftande und gewillt ist, mitanzusehen, daß die Lage seines Exportgeschäftes nach Europa   fich immer ungünftiger gestaltet, weil infolge ihrer niedrigen Baluta zwei seiner Hauptabnehmer nicht mehr in der Lage find, seiner Industrie und seinem Handel Aufträge zu über­schreiben.

Stinnes aus der großen Schiffahrt verjagt. Bon der Deffentlichkeit wenig beachtet, weil durch die sonst so eifrigen Depeschenbureaus kaum etwas darüber verbreitet wird, ist Stinnes   gezwungen worden, seine letzte große Position in der inter­

Die Erhöhung der Bier- und Tabalsteuern.

nommen.

( Schluß des redaktionellen Zeils.)

Vollständige Befreiung von schwerem Nervenreißen!

Frau Luise Birkner, Berlin  , schreibt u. a.: Erlaube mis ergebenst mitzuteilen. daß ich durch Anwendung von Togal. Tabletten seit 14 Wochen von meinem schweren Nervenreißen vollständig geheilt bin. Spreche hiermit meine vollfie Anerkennung aus. Habe dieselben meinen Verwandten und Bekannten empfohlen. Werde es weiter tun." Togal wird von hervorragenden Aerzten empfohlen und wirkt nicht nur prompt bei Nerven- und Kopi­schmerzen, sondern auch bei Rheuma  , Jschias, Herenschuß. Schmerzen in den Gelenken und Gliedern sowie Gicht. Ein Versuch liegt im eigensten Interesse. Klinisch erprobt. In allen Apotheken erhältlich.

Aus parlamentarischen Kreifen wird der Dena" geschrieben: Su Nervenfchmerzen, Gicht, Rheuma, Ischias. den Verbrauchssteuern, die der notleidenden Reichskasse in Zukunft höhere Mehrerträge liefern sollen, gehören die Steuern auf Bier und Labat. Die Biersteuer soll durchweg um das Bierfache erhöht werden, so daß der jetzt für die unterste Stufe( 2000 Hektoliter Bier­erzeugung) geltende Steuerfaz von 10 M. für jedes Hektoliter fünftig­hin 41 m. betragen wird. Von den folgenden 8000 Hektolitern werden 42 M., von den folgenden 10 000 hektolitern 43 M. usw. zu entrichten sein. Die in Aussicht genommene Vervierfachung der Biersteuern wird an der zuständigen Stelle nicht für so belastend er­achtet, daß durch sie eine wesentliche Beeinträchtigung des Bier­abfazes zu befürchten wäre; denn der Steueraufschlag werde im Berhältnis zu den anderen Ursachen der Bierverteuerung nicht von maßgebender Bedeutung sein. Die Tatsache eines starken Rück­ganges im Braugewerbe ist allerdings nicht zu bestreiten, hängt aber hauptsächlich mit dem Berzicht weiter Kreise auf den Bierfonfum in­folge der zweifelhaften Getränke, die während des Krieges gebraut worden sind, zusammen. Nachdem eine entschiedene Aufbefferung in den Bierqualitäten eingetreten ist, wenden sich viele, die des Bieres fich entwöhnt hatten, wiederum ihrem früheren Lieblingsgetränk zu und zahlen bereitwillig Berkaufspreise, deren Höhe früher als un­denkbar erschienen wäre.

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