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Groß- Berlin

Mensch, lerne laufen!"

So ruft der Lot.- Anz." seinen Lesern zu, damit sie der staat­lichen und kommunalen Tariffchraube ein Schnippchen schlagen. Jeder müsse sich selbst gegenüber zum Nachgrübeln verpflichtet sein, wo und wie er nur irgend eine Straßenbahnfahrt vermeiden und ernstlich alle Borzüge des Gehens üben kann.

Habt ihr aber schon einmal darüber nachgegrübelt, worin die Borzüge des Laufens über weite Streden heute bestehen? Was man durch tägliches stundenlanges Laufen nach und von der Ar­

gabe und Entnahme von 3uder wird für das Gebiet der Bezirks- Der Wintergarten hat sein Dezemberprogramm faft ausschließlich ämter 1-6 der Stadt Berlin bestimmt: Der vom Preußischen mit guten artistischen Darbietungen angefüllt. Borzüglich sind darunter: Landeszuckeramt noch nachträglich zur Verfügung gestellte Bucker Der Bühnenflugati des Georg de Brun- Trios, der mit außerordentlicher Sicherheit am festen Red sehr schwierige Kombinationen zeigt; die in Berlin alter Ernte ist auf Grund unserer Bekanntmachung vom 20. April nicht unbekannten Wartonis mit ihrem hervorragenden Kraftatt und der 1921 zu den bisherigen Preisen von je fund 3,85, 4, Hochseilatt der Geschwister Birkeneder, vell größter Sicherheit in wahrhaft 4,10 M. nach Maßgabe folgender Bestimmungen auszugeben: Es schwindelnder Höhe ausgeführt. Mölfers Eisbären bilden bereits eine wohl­find für Kinder im ersten, zweiten und dritten Lebensjahre disziplinierte Gruppe, die sich widerspruchslos zu allen Dressurdrolerien gegen Borlegung der für diese Kinder ausgegebenen Dezember- gebrauchen läßt. Die zwei Bramjons bleiben auch hier Virtuosen im Milchfarten, die durch A I ", A II" oder BI" gekennnzeichnet Reifenspiel und Alfred und alter Carlton zeigen eine gut angelegte find, je zwei Pfund Zuder abzugeben. Zur Kontrolle der Aus: altobatische Brotesterie, die allerdings noch in darstellerischer Hinsicht ver­bolltommnet werden fönnte. Den Tanzanforderungen des Programms genügen diesmal sechs Holländerinnen( fie fingen auch) und die etwas schablonenhafte Gertrude Berliner in einem Tanzspiel Rotfoto bis Jazz".

Stadt- und Bezirksverordnete,

beitsstelle erspart und dadurch den öffentlichen Einnahmen entzieht, Magistrats- und Bezirksamtsmitglieder!

Groß- Berliner Parteinachrichten.

Heute, Freitag, den 9. Dezember:

wird sicher zum größten Teil für Stiefelreparaturen aufgewogen. Montag, den 12. Dezember, abends 6 Uhr, findef Die meisten Angehörigen der arbeitenden Klassen besitzen aber nur im Berliner Rathaus ( Stadtverordnetensaa!), eine Bersammlung 5. Kreis. Friedrichshain . Elternbeiräte! 7 Uhr Fortschung der Bersammlung ein Paar Stiefel, mit dem fie deshalb ganz besonders haushälterisch sämtlicher SPD. - Stadtverordneten und Bezirksverordneten sowie umgehen müssen. Trotzdem fönnten die Scherl- Leute von 5 Uhr der Magistrats- und Bezirksamtsmitglieder staff. morgens an viele Zehntausende von Arbeitern und Angestellten Tagesordnung: Unsere Stellung in der Berliner Kom­beobachten, die seit Jahr und Tag gewohnheitsmäßig laufen, weil fie dabei immer noch etwas ersparen. Die Mehrzahl der Werf- munalpolifit. Referent: Genosse Hugo Heimann. tätigen hat aber nach und von den Vororten sehr weite Arbeits­Die Mitglieder des Bezirksvorstandes nehmen an der Bersamm­Bezirksjefretariat. wege, die unmöglich jeden Tag zu Fuß zurückgelegt werden können. lung teil und find hiermit eingeladen.

Eine andere wichtige Frage ist im Berkehrsleben der Großstadt die Zeitersparnis. Hier muß gerade heute der Grundsatz gelten: Nuze jede Minute zu deinem Borteil aus! Es wäre also im Ge­schäftsleben einfach Unfinn und Selbstschädigung, viel zu laufen und ein paar Mart zu sparen", wenn man in der durch Fahren ge­wonnenen Zeit das Zehnfache verdienen tann. Wer allerdings aus reiner Faulheit von einer Straßenecke zur anderen fährt, wie man das noch jetzt sieht, hat fein Recht, sich über hohe Fahrtarife zu be­flagen. Dieses Klagerecht hat auch der Rot.- Anz." nicht, weil er zu den lautesten Rufern nach Deckung gehört und noch feinen Weg aufgezeigt hat, den Lauf der Ereignisse zu hemmen.

Liebe und Dolch.

Zwei Eifersuchtstragödien vor Gericht.

Das Thema von der gefränften Liebe, die nur durch Blut ihre Sühne findet, wird von neuem durch zwei Bluttaten illustriert, die gestern vor Berliner Gerichten zur Aburteilung standen.

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gabe hat der zum Verkauf zugelassene Kleinhändler aus dem Kopfstüd der Milchkarte denjenigen Teil herauszuschneiden, der find aufzubewahren und dem Großhändler in derselben Weise zu die Bezeichnung" AI "," A II" oder BI" trägt. Diese Abschnitte übergeben, wie es bisher mit den Abschnitten der Zuckertarten ge­fchehen ist. Derjenige Händler, der Zuder zur Ausgabe erhält, ist verpflichtet, auf die bezeichneten Milchkarten Buder aus zu geben, ohne Rücksicht darauf, ob das Kind bisher mit der Hauptzuckerkarte bei ihm eingetragen war. Wegen der geringen zur Berteilung tommenden Menge fönnen nur einige Händler mit der Ausgabe beauftragt werden. Die zugelafienen Händler find verpflichtet, die Ankunft des 3uders durch ein deutlich sichtbares Blafat bekanntzugeben.

Das Verbrechen am Engelbecken.

Der Ehemann der Ermordeten verhaftet.

Zu dem Verbrechen am Engelufer an der Frau Nägelein aus Glienicke wird berichtet, daß der Ehemann, der Eisenbahn­arbeiter Karl Nägelein in Glienice, vorgestern unter dem dringenden Berdacht, seine Frau ins Wasser ge= worfen zu haben, verhaftet wurde. Nägelein bestreitet die Tat noch ganz entschieden. Zeugen befunden, daß er wiederholt geäußert habe, daß er froh wäre, wenn er feine Alte los werden würde". Er felbft führte einen liederlichen Lebens­wandel, was seine Frau veranlaßt hatte, sich von ihm zu trennen. Nägelein gibt an, daß seine Frau fchon früher Selbstmordversuche unternommen habe. Das bestreiten jedoch wieder deren Ange­hörige. Bis zur weiteren Aufklärung bleibt der Verhaftete im Polizeigewahrfam.

Ein auf offener Straße verübtes Dolchattentat eines ver= schmähten Liebhabers lag einer Anklage wegen gefährlicher Rörperverlegung zugrunde, die den Kaufmann Georg H. por das Schöffengericht Berlin- Mitte führte. Der Angeflagte hatte vor längerer Zeit die bei einer Kriegsgesellschaft als Steno­typistin angestellte Gerturd T. fennengelernt. Bei ihm, als einem von allen Seiten als sehr ideal veranlagten Menschen, wurde die erwachende Liebe zu der T. sehr bald zu einer unbezähmbaren großen Leidenschaft, aus der es für ihn fein Zurüd mehr gab. Diese Gefühle schienen jedoch von der T. nicht geteilt zu werden, der es mehr auf eine oberflächliche Liebelei und den damit verbundenen Bergnügungen antam. Am 10. Oftober traf der Eifersüchtige die L. auf der Straße, nachdem er mehrere Tage vergeblich auf fie ge­wartet hatte. Als die L. nur schnippische Antworten für ihn hatte, packte ihn die Wut. In einem Zustande fast sinnloser Raserei stürzte er auf die Heißgeliebte zu und stieß ihr ein langes Dolch Der Raubmerd an dem Kaufmann Alexander in der Wie messer in den Rüden. Während die T. mit gelendem Auf- landstraße hat trok eifriger Nachforschungen der Kriminalpolizei schrei zusammenbrach, brachte sich H. selost mehrere gefährliche noch teine 2ufflärung gefunden. Im Laufe des geftrigen Stiche bei, um dann ebenfalls bewußtlos zusammenzubrechen. Tages und in der Nacht wurden große Streifen in vielen Das Gericht erkannte trotz der Schmere der an Mordverjuch grenzen- otalen veranstaltet. Es unterliegt einem Zweifel, daß der den Lat nur auf 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung Täter mit dem Manne identisch ist, der für den greifen Alexander Don 6 Wochen der Untersuchungshaft. Dagegen wurde der Haft die Batete fcrtschaffen sollte. Ein Zeuge hat angegeben, daß er entlaffungsantrag mit der Begründung abgelehnt, daß der Ange- den Ermordeten noch um 6 Uhr nachmittags mit drei jungen Leulen flagte offenbar von seiner Liebesraferei" noch in der Wielandstraße gesehen habe. Die Rachprüfungen dieser Art­nicht geheilt fei. naben haben jedoch ergeben, daß diese Befundung nicht stimmen tann. Alerander hatte in einer Speisewirtschaft in der Grolmann­

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Der Mord in der Wielandstraße.

der drei fozialistischen Parteien in der Schule Petersburger Str. 4. Aufbau der Geschäftsordnung. Achtung, Beamte, Angestellte und Hilfskräfte der Erwerbslofenfürsorge der Stadt Berlin ! Bersammlung aller auf dem Boden der SPD . Stehenden, nachmittags Uhr, in den Kulmbacher Bierstuben, Breite Str. 22. Tages ordnung: 1. Bericht über die gepflogenen Berhandlungen und unfere Stel lungnahme aut den Betriebsratswahlen. 2. Freie Aussprache. Freie Lehrergewerkschaft Deutschlands ! Protestversammlung gegen die Maffen­fündigungen der Junglehrer, 7 Uhr, in der Aula des Dorotheenstädtischen Realgymnasiums, Georgenstraße 30-31. Jungsozialisten. Gruppe Norben. 7 Uhr Gemeindeschule Putbuser Str. 3-6, Mitgliederversammlung. Gruppe Lichterfelbe. 7 Uhr Jugendheim Al­brechtstraße 14a, Vortragsabend. Ref. Gen. Dr. Deiters.

Morgen, Sonnabend, den 10. Dezember:

3. Kreis. Webbing. Uhr erweiterte Kreisvorstandssigung mit den Abteilungs. leitungen bei Rerfin, Bankstr. 60. Tagesordnung: Stellungnahme zur Be fegung des Bezirksamtes". 7 Uhr Sigung der Obleute der Beamten bei Kerfin, Pankfir. 60.

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4. Arcis. Brenzlauer Berg. Die Ausgabe der Gleichheit erfolgt bis Sonnabend im Lokal Winger, Chriftburger, Ede Winsstraße. Charlottenburg - Spandau . Jeben Sonnabend juristische Sprechstunde von 5 bis 6 Uhr im Jugendheim , Rosinenstr. 4, vorn 1 Treppe. Zeitungsquittung. Bartei- oder Gewerkschaftsbuch legitimiert. Streis. Lichtenberg . Die Abteilungsführer werden ersucht, mit den Karten sur Uraniavorstellung am 11. d. M. bis Sonnabend abzurechnen. Nicht abgegebene Rarten merden als bertauft betrachtet.

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reis. Beißenfee. Uhr Kreisvorstandssigung bei Gampe, Lichtenberger Straße 8. Stadt und Bezirksverordnete müssen an der Sigung teilnehmen. 21. Abt. 5 Uhr Flugblattverbreitung von den bekannten Lokalen aus. fcheinen Pflicht.

Er

85. Abt. Tempelhof . 6 Uhr in der Aula des Lnzeums, Germanenstraße, Mario netten- Theater. Kinder 1 M., Erwachsene 2 M.

119. bt. Sichtenberg. 7 Uhr bei Siete, Möllendorfstr. 43, Funktionärver­fammlung. Vortrag des Genossen Dr. Sturm: Demokratie und Sozialis mus im griechischen Altertum". Genossen, die sich für diesen Vortrag in­tereffieren, find höflichst eingeladen.

Freie Lehrergewerkschaft Deutschlands ! 7 Uhr Arbeitssigung im Rathaus, Zim mer 109. Der neue Lehrplan für die Berliner Schulen".

Jugendveranstaltungen.

Berein Arbeiter- Jugend. Sekretariat: M. 68, Sindenstr. 3, 2. Hof limls, 2 Treppen rechts. Zelephon: pl. 121 08-10. Heute, Freitag, den 9. Dezember:

Briß. Jugendheim Chauffeeftr. 48, Vortrag: Unsere Jugendschusforde rungen". Salensee. Jugendheim 2. Gemeindeschule Joachim- Friedrich- Str., 42, Vortrag: Lehrlingsschus". Wahlsborf. Jugendheim Gemeindeschule Walder feestraße, Distuffion: Unser Weihnachtsfeit". Neukölln- Süb. Jugendheim heim Rubens, Ede Sauptstraße, Diskussion: Warum bin ich im Berein Nogatstr. 52, Bortrag: Jugend und Klaffentampi". Schöneberg I. Jugend Arbeiterjugend". Treptow . Jugendheim Elsenstr. 2, Bortrag: Warum feiern wir Gozialisten Weihnachten". Weißenfee. Jugendheim Ledigenheim Boeld promenade, Mitgliederversammlung.

BEZPREY NEE

Jugendgenoffen, beteiligt endh zahlreich an der heute abend stattfin denben Bersammlung im Bürgersaal bes Rathauses. Bortrag ber Ge noffin Bohm- Schach über Die Arbeiterjugend als Trägerin des Frie bensgebantens". Anfang 7 Uhr.

Aus aller Welt.

Die Explosion in Saarwellingen .

Der durch die Explosion in der Nobel- Dynamitfabrit angerichtete

rechnet.

Ein an die aussehenerregenden Urteile französischer Schwurstraße zu Mittag gegessen und ist dann gegen 3 Uhr nach Hause ge- materialschaden ist so bedeutend, daß nach der Aussage eines gerichte in Liebestragödien erinnerndes Urteil wurde in dem Prozeß gangen. Unterwegs hat er dann den Mann getroffen, der Direttors der Fabrik mit dem Gedanken umgegangen wird, das gegen die Wirtschafterin Lina Sommer gefällt. Diese war, wie ihn umgebracht und beraubt hat. Die Nachforschungen Wert nicht mehr aufbauen zu lassen. Die Zahl der Opfer bereits mitgeteilt, beschuldigt, ihren Liebhaber, den 52jährigen Rauf- find um so schwieriger, als teine Anhaltspunkte dafür vorhanden mann Friz Köhler, mit dem fie 18 Jahre lang ein Liebesver- find, wo und wann Alexander den Mann mit dem Tirolerhut und ist noch nicht genau festgestellt, doch wird mit über 50 Toten ge­hältnis gehabt hatte, auf offener Straße erschossen zu haben, weil den Widelgamaschen getroffen hat. Unter Hinweis auf die Be­er fie hatte fihen lassen". Auf Grund der von den Rechtsanwälten lohnung von 10000 Mart werden alle Personen, die zwed­Bahn und Dr. Bisloch geftellten Beweisanträge, die dahin dienliche Angaben machen können, ersucht, sich bei Kriminalfommissar gingen, daß die S. die Tat in einem Zustande a ugenblidlicher Gennat im Berliner Polizeipräsidium zu melden. Geistes verwirrung begangen hatte, verneinten die Ge flante hafiunfähig. Mag Klante, der Begründer des Klante­schworenen die auf Mord lautenden Schuldfragen. Als das auf Konzerns, soll demnächst aus de: Untersuchungshaft Freisprechung lautende Urteil verfündet wurde, ertönte, wie entlassen werden, da er nach dem Gutachten des Geh. Rats in einem Theater, aus dem Zuhörerraum lautes Bravorufen und Händeklatschen, was von dem Vorsitzenden ernstlich ge­

rügt wurde.

Brof. Dr. Klemperer und des Gerichtsarztes Dr. L. Hirsch fchwer fungenleidend ist und eine Aufrechterhaltung der Haft sein Leben gefährden würde.

Die Gasversorgung nicht gefährdet. Gegen die Kafchemmen des Westens wird jetzt mit aller Energie vorgegangen. Nachdem erst fürzlich den betreffenden Lo­Zu den alarmierenden Meldungen über die Kohlenverfalen ein Polizeibesuch gegolten hatte, hob, in der Nacht zum sorgung der städtischen Gaswerfe wird von zuständiger Seite Donnerstag die Streifmannschaft BI des Berliner Polizeipräfi­mitgeteilt, daß infolge mangelnder Zufuhren die Kohlenvorräte diums unter Führung des Kriminalaffiftenten Brumme wieder der Werke in den letzten Tagen zwar erheblich vermindert einige dieser Schlupfwinkel aus. In der Ansbacher und worden sind, daß aber von einer wirtlichen Gefahr Bayreuther Straße wurden zirka 40 Personen festgestellt für die Gasversorgung Berlins nicht gesprochen werden und zur Sichtung ihrer Papiere bem Bolizeipräsidium zugeführt. tann. Fast alle Berliner Gaswerke besigen zurzeit einen Rohlen Zum Schluß stattete man noch der Keibel Diele einen Be­porrat für zirta sechs Tage, der im Bedarfsfalle noch gestreckt wer- fuch ab, deren Gäste ebenfalls den Weg zum Polizeipräsidium an­den kann. Mit diesen Borräten ist die Lage der städtischen Gas- treten mußten. Insgesamt nahm man 53 Personen fest, von denen werfe noch bedeutend günstiger als in derselben Zeit des Bor- 15 hinter Schloß und Riegel gesetzt wurden. jahres. Im übrigen hat man aus den Erfahrungen der letzten Zeit gelernt und ist bei den meisten Werfen zur Errichtung von am Sonntag, den 18. Dezember, um 10 Uhr 30 im Sirfus Busch stait, Eine Weihnachtsgebenffeier für die Avignongefangenen findet Anlagen zur Herstellung von Waffergas geschritten, das in veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der Meichsvereinigung ehemaliger bringendem Notfall aushilfsweise zur Verwendung gelangen fann. Striegsgefangenen. Ernst Friedrich und beador Voss, das Tonkünstler Es wird aber damit gerechnet, daß sich die Kohienverfor orchester werden diese ernste eier berichönern helfen. Als Rebner werden gung der Berke bereits in den nächsten Tagen erheblich vorläufig genannt: Reichstagspräsident Loebe, Erwin Barfauti und Kurt bessern wird, da der Witterungsumschlag die Heranziehung Großmann. Zur Deckung der Unfosten werden Programme ausgegeben. der Flußschiffahrt zur Entlastung der Eisenbahn ermöglicht. Im Deutschen Theater, Schumannstraße, gelangen am Sonntag, Stozebue zur Aufführung. den 11. Dezember, nachmittaas 3 Uhr, Die deutschen Kleinstädter" von sind im Bureau des Bezirksverbandes, SW 68, Lindenstr. 3, Zimmer 11, Eintrittstarten zum Einheitspreise von 7 M. zu haben. Eine Weihnachtsausstellung mit Berkauf von auten Büchern, Gesellschaftsspielen, Musilinstrumenten und Sportartikeln findet am Sonntag, den 11. Dezember, in der Zeit von morgens 10 Uhr bis abends 5 Uhr, im Jugendheim , Berlin SW 68, Lindenstr. 3, 2. Hof 3 Tr.

Bei den städtischen Elettrizitätswerten ist die Lage ungleich günstiger, einmal infolge ihrer Umstellung auf Braun tohlenfeuerung, dann aber auch infolge der Belieferung Berlins durch Fernsirom von Golpa- 3schornewitz und von Tratten

dorf.

Noch Zucker zum alten Preis.

Der Magistrat gibt bekannt: Auf Grund von§ 9 der Ver­ordnung des Magistrats Berlin vom 11. April 1917 über die Aus­

KON

NON

CAID

links, statt.

Deutsche Friedensgesellschaft. Freitag abend spricht nicht Klara Bohm- Schuch, sondern Pfarrer Bleier über Bismards 3. Band( Bürger­faal des Rathauses, Königstraße).

Der zweite Simplon- Tunnel. In Gegenwart der schweizeri­schen und italienischen Behörden wurde dieser Tage der Schlußstein zum zweiten Simplon- Tunnel gelegt. Der erste Bug passierte den neuen Tunnel mit den geladenen Gästen. In felle wurden Kränze an den Gräbern der bei den Bohr- und Bauarbeiten ums Leben gekommenen Arbeiter niedergelegt. Die Koften des zweiten Simplon­Tunnels haben den Boranschlag von 1912 nicht überschritten. Die Pläne zu einem zweiten Simplon- Tunnel wurden zum ersten Male im Jahre 1911 gefaßt, schon im folgenden Jahre wurde mit dem Bau begonnen. Der erste Simplon- Tunnel wurde 1898 begonnen und 1906 eröffnet.

Strede Hirschberg- Grünthal geriet ein mit Holz beladener und von Die Bremse hat verjagt. Auf dem Bahnhof I afobsthal der Stredenarbeitern befeßter Wagen infolge Bersagens der Brems­vorrichtung ins Rollen. Der Wagen tonnte erit auf dem Bahnhof Stredenarbeiter abgeschleudert und getötet. Oberschreiberhau angehalten werden. Unterwegs wurden zwei

Ein Kupferschieber- Prozeß spielt augenblicklich in Elberfeld . Die Anflage betrifft sechs Personen, an deren Spitze der Kaufmann Mag röhlich aus Berlin steht. Sie legt ihnen Fälschungen öffent­nicht die Judenrepublik die öffentliche Deutschmoral restlos zerstört" Last, die in den Jahren 1914-1917 begangen worden sind( als noch hatte).

Doppelraubmerd. In Platenhof bei Ziegenhof( Danzig ) wurden auf bisher unaufgeklärte Weise die Eheleute Hans und Räthe Medelburger ermordet. Die Familien haben jegt 100 000 m. auf Die Ermittlung der Täter ausgesetzt.

Niedergebrannt ist das Eisenwert Adoifshütte in Dillenburg fast völlig, doch wird der Betrieb in beschränktem Umfang fortgeführt.

Zigarettenschmuggel nach Wien . Die Wiener Polizei verhaftete 53 Personen, welche seit längerer Zeit in ungehuren Mengen deutsche Sigaretten über Bassau nach Wien schmuggelten und teuer ver­fauften. Es wurden millionenweise deutsche Zigaretten, hauptsäch­lich Memphis ", nach Desterreich gebracht. Bei den Schmugglern wurden 15 Millionen Kronen beschlagnahmt. Am Ende find's Produkte des Münchener Filialbetriebs der österreichischen Tabak­regie.

Diese Marke

lohnt einen Versuch.

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Massary - Caid 60.8