Gewerkschaftsbewegung
Der Achtstundentag der Bauarbeiter.
liche Arbeit zu beobachten, fordern statt des unwürdigen Trinkgeldes, das der Bankenverband ihnen für ihre Arbeit geboten hat, eine menschenwürdige Bezahlung und einen Ausbau ihres Mitbestim mungsrechtes im Betriebe.
Wirtschaft
Die Berteuerung des Kleinwohnungsbaues. Am Anfang Januar 1923 stellten sich die Baustoffpreise
Die Versammelten geloben, daß fie als Antwort auf die Provofation der Bankleitungen in diesen Lagen bereits in den Betrieben eine lebhafte und zielbewußte Agitation für die Verweigerung für eine Wohnung von 70 Quadratmeter Wohnfläche nach den Ermittelungen der Sozialen Vauwirtschaft" wie folgt: aller ueberarbeit entfachen werden. 1. Juli 1914 700,- 9. 60,-
Durch die Beschlüffe des Borläufigen Reichswirtschaftsrates ist der Achtstundentag auch für die Bauarbeiter schwer gefährdet. Sie sollen gesetzlich verpflichtet werden, während acht Monaten im Jahre täglich neun Stunden zu arbeiten, die Lehrlinge gar zehn Für den Fall einer unbefriedigenden Regelung der GehaltsStunden, wozu obendrein noch Ausnahmen kommen. Das Bau- frage fordert die Versammlung den Allgemeinen Verband auf, keine gewerbe hat bisher die Arbeitszeit durch Tarifvertrag geregelt. Es tarifliche Bindung einzugehen, dafür aber möglichst in Berbindung ist einfach unerträglich, daß fortab an Stelle freier Uebereinfunft mit den anderen Banfangestelltenorganisationen die Borberei ein gefeßlicher Zwang zur Berschlechterung der tariflichen Be- tungen zum Kampfe zu treffen." stimmungen, zur Verlängerung der Arbeitszeit treten soll.
Der Borstandsvertreter der baugewerblichen Arbeitnehmerverbände, worunter auch die technischen Angestellten und der Christliche Bauarbeiterverband, haben in gemeinschaftlicher Beratung hierzu beschlossen, durch eine Eingabe an die Reichsregierung und den Reichstag auf die schädlichen Folgen hinzuweisen, die eine Beseitigung des Achtstundentags für die Bauarbeiter denn um nichts weniger handelt es sich nach den reaktionären Beschlüssen des Reichswirtschaftsrates mie für die Bauwirtschaft überhaupt haben müßte.
Unfittliche Lehrlingsentschädigung.
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Mauersteine gement Stüdental! Gips Dachsteine Rohrgewebe Kantbola Fußboden. Zink Glas
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1. Januar 1923 1 218 000,-. 97 440,- 148 962,
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17 808,-
73,
12,50
243,50
376 951,60
23,50
44 400,
264,-
921 875,
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152,50
399 350,
55,50 84,-
129 440,-
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82 614,-
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Summa 1 668,50 M. 3 436 840,60.
Die Preise der Hauptsächlichsten Baustoffe für eine Wohnung sind also von 1668,50 M. am 1. Juli 1914 auf 3436 840,60 m. am 1. Januar 1923 gestiegen. Wird der Preis vom 1. Juli 1914 gleich 100 gejezt, dann ist hier eine Breissteigerung auf 205 984 einge treten. Die Baustoffe find also seit 1914 auf das 2060face und innerhalb des legten Monats um rund 37 Proz. gestiegen.
werden.
Das Gewerbegericht Chemnitz Stadt fällte unlängst ein Urteil, das allgemeine Beachtung verdient. Ein im 3. Lehrjahr stehender Lehrling der elettrotechnischen Fabrik Oskar Schmidt flagte auf Herausgabe des Arbeitsbuches. Als Grund der einseitigen Auflösung des Lehrverhältnisses wurde die zu niedrige Entlohnung angegeben. Der Lehrling erhielt im 3. Lehrjahr Dezember 1922 pro Woche 120 m. Wir lassen Die Eingabe wendet sich zunächst gegen die Herausnahme der das Wesentliche der Urteilsbegründung folgen, es heißt: Betriebsangestellten aus der einheitlichen Regelung der Arbeitszeit Für den gegenwärtigen Rechtsstreit sind jedenfalls die Partei(§ 1), gegen die im§ 5 Abs. 4 vorgesehene Ueberzeitarbeit der Lehr- vereinbarungen maßgebend und nach diesen handelt es sich nach dem linge und die Beschlüsse zu den§§ 19 und 24, die für die Ange- Lehrvertrag um einen Lohnanspruch des Klägers und Widerbeflagstellten und Arbeiter des Baugewerbes und der Baunebengewerbe ten. Dieser Lohn ist in der von dem Beklagten und Widerkläger unannehmbar sind. Dann weist sie darauf hin, daß die Be- gezahlten Höhe von 120 m. unfittlich niedrig. Nach dem Milliardennofen in. Sowjetrußland. In Anbetracht des steigenstimmungen im§ 19 im Widerspruch stehen zu dem allgemein an- Lehrvertrage hat sich der Beklagte und Widerkläger verpflichtet, ge den Bedarfs an Zahlungsmitteln hat das Finanzkommissariat die erfannten Tarifvertragsrecht. Schärfften Protest aber erhebt die misse Mindesilöhne zu zahlen. Aus dieser Bestimmung ergibt sich herausgabe größerer Geldnoten des Musters 1923 beantragt, und Eingabe gegen die Ausnahmebestimmungen des§ 24. auf der anderen Seite noch, daß der Lohn den jeweiligen Verhält Auch alle übrigen Gewerkschaftsorganisationen, feien es die niffen angepaßt werden soll. Anders ist wenigstens in einem Falle zwar sollen zunächst Noten von 250, 500 und 1000 Rubeln( in alten einzelnen Induſtriegruppen oder die Einzelverbände, müßten in der vorliegenden Art die Bezicnung des Lohnes als Mindestlohn Sowjetrubeln 250, 500 und 1000 Millionen Rubeln) gedruckt ähnlicher Weise ihre sachlichen Einwände gegen Beseitigung nicht aufzufassen. Es bedarf nun wohl feiner weiteren Ausführung des Achtstundentags auf dem Wege gesetzlicher Ausnahme- darüber, daß ein Wochenlohn von 120 M. bei einem Lehrling im bestimmungen zur Geltung bringen. Was die Bauarbeiterverbände dritten Lehrjahr unter Berücksichtigung der derzeitigen Lebensin ihrer Eingabe betonen, daß gegen den Willen der Arbeitnehmer- bedingungen nicht mehr angemessen ist. Wenn man die Verhält schaft eine Verlängerung der Arbeitszeit niemals durchgeführt nisse vom September 1919, unter denen der Lehrvertrag abgeschlossen Osfar Tiek Behrend Sieger im Dreiftundenrennen. merden kann, das gilt für alle Gewerkschaften, und es ist wurde, mit den derzeitigen vergleicht, so wird man mindestens bei Sportpalast gab es gestern ein zweites Vorspiel zum bevorstehenden Ein Dreiftunden Mannschaftsrennen, mit elf Mannschließlich nicht ganz überflüssig, wenn es von allen, wie von den einem Lehrling auf eine Steigerung um das 200 fache Sechstagerennen. Bauarbeiterverbänden betont wird, damit in all den Kreisen, in fommen müssen, wenn man eine angemessene Entlohnung zugrunde schaften am Start, tam zum Austrag. Das Rennen wurde durch neunt denen dies noch nicht bekannt zu sein scheint, darüber die nötige legen will. Es würde dies die Hälfte von der Steigerung der Bertungsspurts über je 10 Runden entschieden. In den Bertungsfämpfen Klarheit geschaffen wird. Löhne sein, die im Durchschnitt ein gelernter Arbeiter in der erwähn war zweifellos der Amerikaner Willi Spencer der beste Mann im Felde. ten Beit erfahren hat. Der Kläger und Widerbeklagte hätte nach aber dennoch gelang es dem Draufgänger Dstar Lie im Verein mit seinem Bartner Behrend nach wiederholten Borstößen das gesamte dem Lehrvertrage 8 m. monatlich zu erhalten gehabt. Unter Feld zu überrunden, was ihnen 18 Buntte Gutschrift und dadurch den ben jezigen Berhältnissen würden es nach der obigen reichen Siegespreis eintrug. Die Mannschaft Rigetto Manthey Rechnung 1600 M. monatlich sein müssen. Diese noch sehr fämpfte ebenfalls recht tapfer, und da Spencer im Endspurt( doppelte gering gegriffenen Säße erreichen noch nicht einmal die, die in Punktzahl) unerklärlicherweise völlig versagte, gelang es ihr und auch der der Metallindustrie für die Lehrlinge tariflich vorgesehen sind. Das Mannschaft Bauer se ruptat, Spencer Rohl bis auf den erkennende Gericht erblickt in der unsittlich niedrigen Be- bierten Blak zu berweisen. Von der so gut gewählten Mannschaft Hahnzahlung eine Uebervorteilung des Klägers und Widerbeklagten b'o If use war in den Bertungsspurts abn stets schlecht im und mußte daher den Lehrvertrag auf Grund der Erklärung vom Bilde. Dagegen tat sich Adolf in den andauernden hoben Prämienkämpfen 2. Dezember 1922 auf Grund von§ 124, Ziffer 4 der Gewerbeord- besonders bervor. Neben den von der Direktion ausgesezten 2, Millionen nung in Berbindung mit§ 127b der Gewerbeordnung für ordnungs- an Egtraprämien geftiftet. Ob sich die Spender: ber Onfel aus Amerika , Mart an Rennpreisen wurden vom Publikum weit über eine halbe Million gemäß gelöst ansehen. Der Beklagte und Widerkläger ist daher der Sportfreund und der gute Mann mit den Feuerlistolen auch den auch verpflichtet, dem Kläger und Widerbeklagten dessen Arbeits- Kämpfern im Ruhrgebiet gegenüber so ipendabel erweisen? buch herauszugeben."
Lohnbewegung der Wachangestellten.
Der Deutsche Portierverband, Sektion des Deutschen Verkehrsbundes, schreibt uns: Die im Deutschen Berkehrsbund organisierten Wachangestellten mußten auch für den Monat Februar versuchen, ihre Löhne aufzubessern. Durch Schiedsspruch des Schlichtungsausschusses wurden folgende Löhne festgesezt: Separatwächter 114 000 M., Revierwächter 117 720 M., Kontrolleure 123 150 M. Von der Kollegenschaft wurde der Schiedsspruch angenommen. Die Unternehmer machten erst einige Schwierigkeiten, doch dank der Geschlossenheit der Angestellten ertannten folgende Firmen die Lohnsäze an:
1. Berliner Wach- und Schließgesellschaft; 2. Inspektion Oberspree; 3. Nachtwachgesellschaft für Charlottenburg und die Bororte Berlins ; 4. Bewachungsgesellschaft für Berlin und Vororte; 5. Deutsche Wachgesellschaft; 6. Deutsche Bachgruppen; 7. Neuköllner Bachgesellschaft; 8. Wachgesellschaft für Berlin und Nachbarorte; 9. Allgemeine Bachgesellschaft des Westens; 10. Industriebewachungs gesellschaft Securitas"; 11. Wachgesellschaft Monopol"; 12. Bachgesellschaft Harun el Raschid; 13. Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Grundbesizer; 14. Wachinstitut Hauptmann a. D. Steinweg; 15. Wachgesellschaft„ Oculus".
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dieses Thema.
Dieser Fall widerlegt zunächst einmal schlagend die von der Rechten eifrig folportierte Behauptung von der hohen Entlohnung der Jugendlichen" und gibt den Eltern der Lehrlinge die Waffe in die Hand, sich trotz des Lehrvertrages und der Profitgier und Unvernunft des Lehrherrn bei ähnlich unfittlich niedriger Entschädigung eine angemessene Entschädigung zu sichern.
Französischer Gewerkschaftskongreß.
Protest gegen die Ruhrbesehung.
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Sport.
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Gesamtresultat. Dreistunden Mannschaftsrennen: 1. Dstar Liek Behrend 116,050 Stilometer 35, 2. Rizetto- Manthey 32, 3. BauerStruplat 23, 4. Spencer Kohl 22, 5. Hahn Adolf Huschke 19, 6. Richard Huschte- Häusler 8 Punkte.
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Theater der Woche.
Bom 4. bis 12. Februar.
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Boltsbühne: 4., 6., 8., 10. und 12. Mein Leopolb. 5., T. unb 11. Das Wintermärchen. 9. Die Ratten. Opernhaus: 4. Rofentavalier. 5. Cavalleria rusticana. Bajazzo. 6. Boheme. 7. Der fliegende Holländer. 8.( Außer Der Kongreß des Gewerkschaftsbundes( CGT.) wurde gestern Abonnement) Don Giovanni. 9. 12 Uhr: Sinfonie- Mittagskonzert, abends Wir bitten die Betriebsräte aller Berufe, darauf zu achten, daß abend geschlossen. Der Abg. Savoyen sprach fich gegen Sinfoniekonzert. 10. Tosca . 11.( außer Abonnement) Tannhäuser . 12. Figaros Hochzeit . Schauspielhaus: 4. 2½ Uhr: Lumpazivagabundus. 4., 6. und 11. Bewachungen nur an obige Firmen vergeben werden. Auskünfte die Arbeitsvermittlungsstellen aus und forderte, daß die Arbeits- käthchen von Seilbronn. 5. und 7. Beer Gynt. 8. Hiballa. 9. Rumpazivaga jeder Art erteilen mir im Bureau, Bayreuther Str. 31, Rurf. 9832. permittlung von einer gemischten Kommission von Arbeit bundus. 10. Macbeth. 12. Ein Bolterabend. Das Fest der Sandwerker. gebern und Arbeitnehmern übernommen werde. Er verlangt, daß Deutsches Theater: 4., 5., 7., 9. und 11. Smprovisationen im Juni. 6., 8., 10. und 12. Benthefilea. Kammerspiele: Der Kreis. Leffing- Theater: 4. und 8. Katastrophenhauffe und Bankangestellten- Entlohnung. Die Arbeitsvermittlung für Ausländer dem Arbeitsministerium Fauft. 5. und 12. Der Biberpels. 6. und 7., 3. bis 11. Siebelei. Die Lore. Kapellmeisters Kreisler. Ab 10. Insekten. Deutsches Opernhaus: 4. Lohengrin . In der vom Allgemeinen Verband der deutschen Bankangestell- unterstellt werde. Ein anderer Delegierter protestierte gegen die Theater in der Königgräger Straße: 4. bis 9. Die wunderlichen Geschichten des ten einberufenen öffentlichen Versammlung der Bankangestellten am Tätigkeit der Bürgerlichen und forderte die Bildung von ge.. und 12. Eugen Onegin . 6. Bar und Bimmermann. 7. Losca. 8. SibelioSchiller- Theater: 4, RosenFreitagabend in der Brauerei Königstadt sprach Emonis über wertschaftlichen Garden, um die Ausständigen nötigen 9. Rigoletto. 10. Die toten Augen. 11. Die Jüdin. Neues Bolts- Theater: 4., 7., Der Bortragende wies darauf hin, daß der heute falls durch Anwendung von Gewalt gegen Angriffe der Bürger- montag. 5., 7. und 9. Die Großstadtluft. 6., 8., 10. und 12. Der Schöpfer. Grekes Schauspielhaus: Die törichte Jungfrau. 9. und 11. Die Laune des Verliebten. Der Neffe als Ontel. 5. und 10. Michael hervortretende Patriotismus lebhaft an den zu Anfang des Krieges lichen zu schützen. Große Voltsoper im Theater des Westens: erinnere. Wie damals, so suche man auch heute die Massen durch Der Kongreß sprach den Opfern der Bergwertstata. Reamer. 6. und 8. Sardanapal. 7. Fidelio. 8. und 12. Der Freischüß. 10. und 11. Der Schymud der Madonna. Phrasen über die Wirklichkeit hinwugzutäuschen. Auch heute wie strophe in Beuthen das Beileid der französischen Gewert 4. und 9. Der Barbier von Sevilla. 5. Don Pasquale. 6. Der Troubadour. Renaiffance- Theater: Die Juden. Die Tribüne: Montag gefchloffen. Ab der und mehr noch als früher ziehe eine dünne Schicht aus Not schaften aus und erhob Dienstag: Der Gedanke. Deutsches Künstler- Theater: Magdalena. Erster und Elend der Massen unermeßliche Gewinne, die ziffern. Klasse. Komödienhaus: Rameraden. Berliner Theater: Madame Pompa dour . Trianon- Theater: Sissi, die Rokotte. Residenz- Theater: Es lebe das mäßig taum geschätzt werden könnten. Andererseits entlohne man Bentral- Theater: 4. und 12. Othello. 5. bis 7. Der Bigamist. 8. bis die Arbeiterschaft so, daß sie nicht in der Lage sei, für sich auch In der angenommenen Tagesordnung wird erklärt, daß der fran- Beben. Theater in der Rommandantenstraße: Ratte. Die Leiter. nur die allernotwendigsten Bedürfnisse zu beschaffen. Auf dem ein- zösische Gewerkschaftsverband den im Haag getroffenen Ent- 11. Die Macht der Finsternis. Allein Endlich! Komische Oper: Europa spricht davon! Luftspielhaus: fachen Wege eines telephonischen Gesprächs werde das Vermögen scheidungen und den in Amsterdam geforderten Methoden Intimes Theater: Die G'schamige. Frau Adas G. m. b. S. Neues Metropol- Theater: New York - Berlin . der Banken verdoppelt, den Bantangestellten verweigere in der Reparationsfrage treu bleibe. Es wird ver- Der Kammerbiener. Thalia Theater: Ein Jahr ohne Theater am man aber eine menschenwürdige Bezahlung. Ganze langt, daß im Einvernehmen mit den belgischen Gewerkschaften eine Operetten- Theater: Ratja, die Tänzerin. Theater am Rollendorfplay: Die Königin der Straße. Ricines Theater: Die Unmoralischen. 25 Proz. habe man den Angestellten als Zuschuß auf die Januar- Aktion eingeleitet werde. Endlich kommt der Wunsch zum Ausdruck, Kurfürstendamm : Die Mary. Walhalla- Theater: Heirate beine löhne geboten. Um sich in der Not am Leben zu erhalten, mache der daß der Völkerbund aufgefordert werden möge, den Wallner- Theater: Der fühne Schwimmer, Frau. Rafino Theater: Theater bes Oftens( Rose- Theater): Loge Nr. VII. Angestellte Ueberstunden, die mit 300 bis 500 m. bezahlt Konflikt zu regeln. Neues Theater am 300: Dorine und der Sufall. um blauen Rababu. Schloßpark- Theater Stegliz , Kleines Haus: Jugend. Bolfsbühne: 4. Die Ratten. Nachmittagsvorstellungen. 11. Ueber die Kraft, 1. Teil. Deutsches Theater : 4. Frühlings Erwachen. 11. Gespenster. Rammerspiele: 4. Gespenster. 11. Die Büchse der Pandora. Beffing- Theater: 4. Wenn wir Toten erwachen. 11. Man fann nie wiffen. Theater in der Königgräger Straße: 4. und 11. Die wunderlichen Geschichten des Rapellmeisters Kreisler. Deutsches Opernhaus: 4. 11 Uhr: 5. Sinfonietongert; 2 Uhr: Die verkaufte Braut. Schiller- Theater: 4. Die fünf Frankfurter. 7. Maria Stuart . Großes Schauspielhaus: 4. und 11. Die Maschinenftürmer.- Neues Bolls- Theater: 4. und 11. Sardanapal. Deutsches KünstlerKomödienTheater: 4. Man kann nie wiffen. 11. Wenn wir Toten erwachen. haus: 4. und 11. Prinzeffin Olala. Berliner Theater: 4. und 11. Tiefland. Refibenz- Theater: 4. und 11. Der rianon- Theater: 4. und 11. Sedda Gabler. Schlafwagenkontrollent. Zentral- Theater: 4. Rosmersholm. 11. Die PfarrTheater in der Kommandantenstraße: 4. und 11. Eine glüdliche haustomödie. Intimes Theater: 4. Lauf doch nicht immer nach herum. Die Peitsche Theater Metropol Theater: 4. Die Bajadere. und.? Gustave, es blikt. Kleines Theater: 4. und 11. Die am Rellendorfplag: 4. Dein Mund Pfarrhaustomödie. Wallner- Theater: 4., 7., 10. und 11. Minna von BarnTheater bes Dftens( Nose- Theater): 4., 10. und 11. Hänsel und Gretel. helm. Rafino- Theater: 4. Die Erbin. Nenes Theater am 800: 4. Der ledige Hof. Verantwortlich für den redakt. Teil: Bictor Schiff, Berlin ; für Anzeigen: b. Glode, Berlin . Berlag: Borwärts- Verlag, G. m. b. S., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin , Lindenstr. 3.
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Bund der technischen Angestellten und Beamten, Fachgruppe Tiefbau . Fachgruppenversammlung am Dienstag abend 28 Uhr im Bundeshaus, Werftstr. ( Empfangsraum).
werden. So müsse er 10 bis 12 Stunden arbeiten, um sich aufrecht Eine Erhöhung der Beiträge wurde beschlossen, der zu erhalten. Der Patriotismus der Banken, der heute angesichts Antrag, die Tageszeitung Beuple" in eine Wochenschrift umzuder Ruhrbefeßung gezeigt wird, ist eine schöne Maste, hinter der wandeln, aber abgelehnt. sich das unerbittliche Gesicht des Kapitalismus verbirgt. An dem Berhalten gegen die Angestellten erkenne man den Patriotismus. Bei den riesigen Gewinnen würde es für die Banten feinen Pfiffer. ling ausmachen, das Gehalt doppelt oder dreifach zu bezahlen. Am 6. Februar werden wir wieder mit den Bantherren verhandeln. Sollten sie sich weigern, unsere berechtigten Forderungen zu er füllen, werden wir die Angestelltenschaft zum Kampf aufrufen.( Lebhafter Beifall.)
Die Diskussion ließ eine erregte Stimmung gegen das Berhalten der Banken erkennen. Pflicht aller Kollegen werde es sein, einer Streifparole Folge zu leisten. Marr führte aus, daß die einzige Hilfe in der Erkenntnis der Klassenlage liege. Jeder müsse wissen, daß er Proletarier sei und danach handeln. Nach Schluß der Aussprache wurde eine Entschließung gegen eine Stimme angenommen, die besagt:
Aus der Partei.
Eine fozialdemokratische Gemeinde. Die altenburgische Gemeinde Untergögenthal bei Meerane hat 224 Ginwohner, davon 110 Wähler; bei der letzten Wahl war feine bürger liche Stimme abgegeben worden. Das Wahlrecht hatten 102 ausgeübt. Die Gemeindevertretung besteht nur aus Sozialisten; der Gemeindevorstand ist Sozialdemokrat. Schulpflichtige Kinder hat die Gemeinde 42, welche alle den Sitten- und Moralunterricht bes suchen. 50 Personen sind aus der Kirche ausgetreten. Gewerkschaftlich organisiert find 92, politisch 58. Alle Haushaltungsvor
„ Die Bantangestellten Berlins , die wie feine andere Schicht Gelegenheit haben, die Bereicherung der Kapitalisten durch ihre täg- stände sind als Genossenschaftsmitglieder eingetragen.
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